Latest / Schlagabtausch – Das Schlagzeugmagazin im Podcast-Format / Groove Your A**! – Dirk Erchinger über Jazzkantine, Apache 207 & Groove - Podcast # 144
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- Herzlich Willkommen zum Schlagabtausch, eurem Schlagzeugmagazin im Podcast-Format. Heute treffen zwei Dirks aufeinander, die mal in einer WG zusammen gewohnt haben. Los geht's! Liebe Schlagabtausch-Community, ich begrüße euch sehr herzlich zur 144. Ausgabe des Schlagabtausch-Podcast-Podcasts mit mir, Timit Groth, und meinem lieben Freund und frisch aus dem Bett geschlüpften Dirk Brandt. Hallo Dirk. Schönen guten Morgen, ihr da draußen. Hoffen wir euch alles fit. Hoffe, ihr habt die Hitze gut überstanden. Und seid guter Dinge. Und es wird ein lustiger, bestimmt spannender Spodcast. Spodcast. Oh, der ist auch gut. Okay, vom Podcast zum Wodcast zum Spodcast. Den hatten wir noch nicht. Ich weiß, ist das jetzt ein Karrieresprung auf der Leiter oder eher ein Abfall? Ja, weiß ich jetzt auch nicht. Also wir hatten eine Tribute der Spotttölpe. Was darf ich da jetzt drauf kommen? Ja, da gibt es ja mal die Tribute Tupane. Gibt es ja diesen Spotttölpe irgendwie. Oder ich habe das völlig falsch verstanden. Dafür müsste man den Film gesehen haben, den ich natürlich nicht gesehen habe. Kann man sich sowas tatsächlich angucken? Also es ist wirklich interessant. Ja, also ihr merkt schon da draußen, es wird bestimmt eine lustige, spannende Folge heute. Und ich denke mal, bevor wir weiter ins Tiefe gehen, Wir haben viele Themen heute. Timo, wie ist denn der heutige Rundown? Unser Rundown ist eigentlich relativ kurz, denn ich weiß nicht, wo der Dirk die vielen Themen her hat, aber eigentlich, haben wir nur ein Hauptthema heute in unserem Sommer-Vodcast, Podcast, Spodcast und das ist unser lieber Kollege Dirk Erchinger, der uns heute auch spontan wieder zu einem Gespräch hier bei uns dazustößt. Das war ein seltsamer Satz. Egal. Danach haben wir noch etwas Hörer-Feedback und natürlich die Empfehlung der Woche. Und ja, das waren die sehr, sehr vielen Themen des heutigen Podcasts. Ab geht die Post. Bevor wir jetzt aber loslegen mit dem eigentlichen Podcast, es war eine sehr kurze Nacht, denn wir müssen es leider sagen, die deutsche Nationalmannschaft hat gestern in der Weltmeisterschaft, der Dirk verfolgt das gar nicht, er weiß gar nicht, was Weltmeisterschaft ist, gegen Paraguay verloren und ich habe mir die Nacht um die Ohren geschlagen und dachte mir nur, mein Gott, warum habe ich mir jetzt die Nacht um die Ohren geschlagen, wenn sie dann doch rausgeflogen sind. Aber deswegen, wenn es heute ein bisschen länger dauert, ich bin sehr müde. Der Dirk, das war auch noch das Krasse, der Dirk will nie früh Podcast machen eigentlich und schreibt dann morgen 8.15 Uhr. Ja, ich dachte, wegen dir. Wegen mir? Wieso? Ich habe unterrichtsfreie Zeit, bei mir sind ja schon Ferien, es ist Weltmeisterschaft. Und dann kommst du im Stress. Wer mich kennt, der weiß, ich bin ja nicht der begeisterte Fußballanhänger. Ich finde es schade, dass sie draußen sind. Ich habe sogar auch hin und wieder immer geguckt. Irgendwie immer so reingeguckt. Dann fand ich eigentlich ganz gut, dass Waldemar... Okay, stopp. Sonst wären wir zum Podcast. Das wollen wir nicht. Woltemar. Nick Woltemar. Er erinnert mich halt immer an Waldemar. Ich meine, er wurde jetzt mit Prinz Eisenherz, nee, König Löwenherz verglichen. Ach so. Na, der Name jetzt irgendwie, also... Ja, ihr merkt schon, ich bin völlig im Thema drin. Ich finde natürlich schade. Aber ist, wie es ist. Haben Sie denn gut gespielt? Lass uns das Thema wechseln. Es gibt ja noch genügend andere Experten. Wir sind ja so halbe Schlagzeugexperten. Deswegen lassen wir bei dem Thema bleiben. Wir können eigentlich direkt loslegen, denn wir haben tatsächlich nicht so viele Themen. Wir haben ja auch Sommerzeit. Und bei uns ist auch so ein bisschen das Thema Sommerloch am Start. Ihr merkt, das zieht sich durch die Presse. Wir zählen uns ja zur Presse dazu, glaube ich. Wir sind offizielle Schlagzeugpresse. Auch wir haben ein kleines Sommerloch. Deswegen gibt es auch heute keinen Geercheck, wie ihr im Rundown schon gehört habt. Denn der Dirk ist auch schon noch schwer busy mit Festivaltouren und allem Möglichen. Für den geht jetzt die Saison mal so richtig los. Und da ist Freizeit eher Mangelware. Deswegen leider kein Geercheck. Aber die nächsten werden bestimmt dann auch wieder am Start sein. Aber seht es uns ein bisschen nach, wenn da jetzt nichts nachgeliefert wird. Aber deswegen würde ich sagen, lasst uns direkt loslegen. Die letzten Podcasts waren ja auch lang genug, mit über drei Stunden, glaube ich, zweimal. Ihr Ärmsten. Ja, da kann man eigentlich auch nur empfehlen, wenn ihr es hört, macht auf anderthalbfache Geschwindigkeit. Das sind unsere Stimmen auch lustiger. Vielleicht macht es dann auch noch ein bisschen mehr Spaß, da zuzuhören. Aber deswegen, ja, lasst uns direkt loslegen mit unserem Interviewpartner Dirk Erchiger. Heute begrüßen wir einen Gast, der nicht nur auf eine beeindruckende Karriere als Schlagzeugerproduzent und Dozent zurückblicken kann, sondern der auch mit meinem lieben Podcast-Partner Dirk Brandt ein ganz besonderes Kapitel seiner Laufbahn teilte. Die beiden haben Anfang der 90er Jahre gemeinsam am Musicians Institute in Los Angeles studiert und dort sogar eine Zeit lang zusammen in einer WG gelebt. Es gibt also garantiert die ein oder andere Anekdote aus dieser Zeit zu erzählen. Wir sind auf jeden Fall schon mal gespannt, was dabei rauskommt. Aber wir reden natürlich hauptsächlich über Dirk Erchinger, seit mehr als 35 Jahren als Profimusiker unterwegs. Er war 16 Jahre lang Schlagzeuger der Jazz-Kantine, spielt seit über drei Jahrzehnten bei Count Basic und arbeitet mit Künstlerinnen und Künstlern wie Gloria Gaynor, Kruder und Dorfmeister, P.W. Ellis, Inga Rumpf und aktuell mit Apache 207 zusammen oder Apache 207 oder Apache 207, I don't know. Darüber hinaus hat er mit Tram-Trainer Berlin eine der bekanntesten Schlagzeugschulen Deutschlands gegründet und bittet seit vielen Jahren Schlatzerinnen und Schlatzer dort aus. Mit ihm sprechen wir heute über seinen Weg vom Studenten Los Angeles zum gefragten Tourenstudiodrummer über Groove, Unterricht, Musikproduktion und natürlich auch über die gemeinsamen Erlebnisse in Kalifornien. Herzlich willkommen, Dirk Erchener. Es wird spannend. Film ab. Ja, hallo ihr Lieben da draußen. Ihr habt es schon in der Anmoderation gehört. Der Timo hat gerade schon eine kleine Lobhudelei auf den Dirk gemacht. Ich freue mich wahnsinnig, dass er heute sich die Zeit genommen hat, weil das war echt kurzfristig. Und da freue ich mich mega drüber, weil es ist mein alter Kollege aus Amerika. Wir haben sogar zusammen gewohnt. Das war echt eine heiße Zeit. Sehr spannend war das damals mit uns beiden. und ich freue mich, war für mich ein Groov-Trommler vor den Herren, ein Macher, finde ich auch. Er war früher damals schon bei der Jazz-Kantine, hat Timo ja schon gesagt, dann jetzt mit dem Apachen unterwegs. Da sagt er gleich nachher auch noch was zu. Aber ich freue mich erst mal, dass du bei uns beiden, bei Timo und mir im Interview bist. Hallo Dirk, Grüße nach Tirol, da bist du nämlich gerade. Hallo Dirk. Dankeschön, hallo, danke, dass ihr euch die Zeit nehmt, mit mir zu quatschen, ich freue mich. Es ist eher umgekehrt. Danke, dass du die Zeit hast, um uns zu quatschen. Ich bewege mich auf die Rente zu. Nein, so viel Zeit habe ich gar nicht. Aber sowas mache ich immer gerne. Außer dem, wie Dirk schon sagte, wir teilen ja viele Erinnerungen. Ich hatte das Durchgangszimmer. Damit geht es schon los. Und deshalb freue ich mich immer wieder, wenn wir immer wieder quatschen können. Auf jeden Fall. Ist der Hammer. Ey, Wahnsinn. Und Dirk, sag mal, Timo hat es ja auch schon gesagt, viele Leute interessiert, also eigentlich, denke ich mal, muss man dich kennen. Eigentlich muss man über den Bram-Trainer irgendwann schon mal gestolpert sein, nach meiner Meinung. Aber viele Leute interessiert das ja doch so. Wie hat das bei dir angefangen? Dann haben wir eben auch schon gehört, ein Kollege von uns beiden, bei dem früher war es, der mich am Wochenende noch vertritt, da war früher so dein Mentor oder mit dem hat alles mal angefangen, machen wir das mal so. Das ist der Eli Philipp aus Braunschweig, ein Kollege, den ich unheimlich schätze, toller Trommler. Wie ist bei dir, wie ist deine Schlagzeugreise an? Wie hat die angefangen? Ganz kurz, ich bin in Hannover geboren, mein Vater war Pastor und da war viel Musik in der Kirche. Die Scorpions waren zum Beispiel bei ihm im Kompfer und der hatte immer eine Band und da bin ich irgendwie, mein Vater ist wahnsinnig musikalisch, und mein Bruder war auch sehr musikalisch und so bin ich auch dann irgendwann, ich habe immer meinem Bruder alles gemacht, bin ich zum Schlagzeug gekommen und dann sind wir nach Braunschweig gezogen, da hatte ich dann kurz Klasche zum Schlagzeugunterricht bei einem Konzertpauker und der hat uns nie, ans Drumset gelassen. Und wir mussten immer nur den Kuckuck auf der kleinen Trommel spielen. Das ging mir dann so auf den Sack. Da habe ich das Handtuch geschmissen. Und später habe ich dann Bands mit meinem Bruder zusammen gemacht, so mit 13, 14 und bin dann bei dem Eddie gelandet. Und das war so eine Initialzündung. Der hat dann so gesagt, hier, pass mal auf, das geht übrigens so. Das hier ist Dante Agostini, das machen wir jetzt mal. Und der hat mich dann so bei der Hand genommen für ein paar Jahre. Und ich habe den nicht hinterfragt und habe das alles, was der mir so beigebracht hat, weggeübt. Und da bin ich bis heute sehr dankbar, weil wir da sehr viel Technik gemacht haben, was ich halt vorher gar nicht gemacht habe. Hier diese ganzen Agostini-Schulen, diese ganzen Rudiment-Geschichten, Swing Independence. Und das habe ich dann gut vorbereitet. Und dann. Wollte ich das irgendwie machen und nach der Schule habe ich dann in Udo Dahmen getroffen, bei so einem Workshop, wo mich meine Ökomutter angemeldet hatte oder mir das vorgeschlagen hatte. Und das war dann eigentlich der nächste Schritt, weil der Udo dann auch gesagt hat, komm mal nach Hamburg und dann bin ich über die Music Station zum Popkurs, gekommen und das war dann eigentlich so mein. Das war dann so die Initialzündung mit 20 dass ich sage, okay, das probiere ich jetzt und dann bin ich ja, in Amerika gelandet weil bei mir war so ich konnte mir alles mögliche vorstellen, aber ich konnte mir nicht vorstellen vier Jahre auf eine Hochschule zu gehen, um bei einem beim gleichen kettenrauchenden Typen, Einzelunterricht zu haben. Das war damals, falls ich auf jeden Fall dort die Hochschule, die bei mir in der Nähe war, da war das, glaube ich, wirklich so. Das war einer, der hat schwarzer Krauser geraucht. Und das war einfach so was, und damals war ja auch entweder Klassik oder Jazz und ich habe mich bei beiden nicht gesehen. Und deshalb, das war bei dir wahrscheinlich ähnlich. Du hast das ja über den Hans-Peter Wecker, glaube ich, mitbekommen. Ich habe das auch über die Drummer-Meetings. In Koblenz habe ich das gesehen und habe dann gesagt, das wäre doch was. Und bin dann auch auf das MI gegangen. Da haben wir uns dann ja getroffen. Und das habe ich auch nie bereut. Es wurde auch oft schlecht geredet über die Schule. Man kann das so und so sehen. Wir beide haben ja noch in einer Zeit studiert, wo das sogar noch bezahlbar war. Richtig. Ich hatte auch noch so ein GVL-Stipendium. Und das war wirklich... Genau das, was wir versprochen haben. Auf kurzem Raum ganz viel Information, was völlig klar war, dass man das in der kurzen Zeit auch nicht verarbeitet. Aber was einem, wenn man heiß ist, ganz viel Inspiration. Also ich muss sagen, das war für mich so. Eine wahnsinnig inspirierende Zeit, auch vor allem, wie man anfängt zu üben. Du erinnerst dich an Steve Haas, der hat mich dann dazu gebracht, nachts zu üben oder unser Kumpel Phil Maturano, der dann andere Knoten hat platzen lassen. Das war einfach, das hat bei mir so der Popkurs, also Eddie, der Popkurs und das MI, das war so diese Grundlage. Und danach bin ich dann ja auch nicht mehr studieren gegangen, wie vielleicht andere, sondern Gott sei Dank habe ich dann ja gleich das Glück gehabt, dass dann gleich einiges losging, wo ich dann einfach gearbeitet habe. Ja. Ganz kurz mal, bevor du weitermachst und wir dann in deiner Karriere weitergehen, ich finde interessant, es ist schon wieder der Name Udo Dahmen gefallen. Es zieht sich durch alle Podcast-Folgen durch. Es ist unfassbar, was dieser Mann, man kann es nicht genug hervorheben, was dieser Mann offensichtlich für die deutsche Schlagsszene gemacht hat. Also es ist Wahnsinn. Ja, die ganze Musikszene. Also da muss man, man kann sagen, was man will. Der Udo Dahmen hat einfach eine unglaubliche Arbeit da gemacht. Das war damals auch schon in Hamburg. Da hat man schon gesehen, da hat er einfach so ein geiler Netzwerker. Ich habe das über die Jahre auch immer wieder getroffen. Du hast gemerkt, er ist auf einer Mission und das hat er komplett durchgezogen. Und das ist Ehre wem Ehre gebührt. Dieses ganze Moving Accents Ding. Ich weiß, es ist auch immer, ja, wir hatten das eigentlich erfunden. Also ich bin ehrlich, Udo hat es wahrscheinlich auch nicht erfunden, aber wir haben es alle erfunden. Ich betone alle von ihnen. Geil. Und ich wollte noch was anderes gerade mit euch besprechen. Ihr seid ja auch Schlagzeuglehrer. Du hast eben was sehr Interessantes gesagt. Du hast dann Schlagzeuglehrer gehabt und du hast die Agastinischule durchgenommen und du hast es nicht hinterfragt. Das fand ich einen ganz, ganz interessanten Satz, wo ich mich nämlich dann selbst gefragt habe, wird heute mehr von den Kindern, Jugendlichen hinterfragt? Ja. Da sind wir als Lehrer in einer ganz anderen Ausgangssituation als noch vor 30, 40 Jahren, wo wir einfach, und Sie kennen das ja auch, das sind die Übungen Spiel, da hast du dich gefragt, warum soll ich das spielen oder macht das Sinn oder brauche ich das überhaupt, da wird es einfach gemacht. Und das ist ja offensichtlich gar nicht sowas Schlechtes, vielleicht kann man das einfach mal an der Stelle betonen. Nee, auf gar keinen Fall. Ich war zum Beispiel in der Schule, ich war so ein totaler Querulant. Heute hätte ich alle ADHS-Diagnosen dieser Welt und sie hätten mich mit Ritalin vollgepumpt. Ich bin ganz froh, dass es das damals noch nicht gab. In der Schule war ich der totale Querulant und Aufwucher und wirklich muss ein ganz beschissenes Kind gewesen sein. Ich entschuldige mich hier nochmal bei allen meinen Lehrern, denen ich etwas angetan habe. Aber bei meinem Schlagzeuglehrer war das dann so, dass ich das dann, da habe ich gemerkt, ich hatte ja Bock auf das Instrument und habe gemerkt, okay, der hat Interesse auch an mir. Und da habe ich gemerkt, warum soll ich das hinterfragen, das ist doch geil. Und der hat das aber auch so gemacht, der hat mich auch viel gelobt. Also der hatte einfach, der Eddy hat so eine... Genauso wie Udo, muss man sagen, so eine angeborene, gute didaktische Art offensichtlich, dass ich gar nicht darüber nachgedacht habe, das zu hinterfragen. Und ich glaube, dass es auch stimmt, dass heute Kids noch mehr hinterfragen. Ich habe diese Frage auch oft gefragt, warum soll ich das machen? Schoffel brauche ich nicht. So ne und das, ich hab winzig, wo du das sagst, ich hab nämlich mit Richard Spaven ein Interview gemacht für Drum Trainer Online und der hat genau das gesagt, er hat gesagt er hatte einen Lehrer und der hat den nicht hinterfragt er hat, der hat ihm gesagt, was er machen soll und er hat das gemacht und er ist dem heute sehr dankbar, Udo Dahmen genauso, äh Quatsch, Thomas Lang, ne, der hat ja auch er hatte mit vier Jahren schon einen Lehrer und der hat das auch, der hat ihm das aufgeschrieben und gesagt, ja das ist halt so und mach ich Ja, aber Udo auch. Udo hat auch gesagt in unserem Interview, dass er ja auch nach Paris ist an die dann der Agustini-Schule. So, Agustini, ne? Der hat nämlich noch Kette gebraucht. Die einfach gemacht haben und es wurde nicht hinterfragt. Da sitzen dann, ich weiß gar nicht, wie viel der gesagt hat, drei, vier, fünf, sechs Schlagzeuge in einem kleinen Raum machen alle das Gleiche und keiner hinterfragt, sondern sie machen einfach. Er hat auch erzählt, dass der Agustini dann noch mit den Chitanen-Mais hinter ihm stand und ins Notenblatt geatmet hat. Sorry, Brück. Aber nee, nee, nein. Ich glaube, das ist genau das Ding. Ich glaube, gar nicht mal hinterfragt. Ich finde, was man heute oder die Kids heute machen, diese Diskutier-Nation, sage ich mal. Es wird alles oder alles muss diskutiert werden. Wo wir einfach gesagt haben, habe ich jetzt Bock drauf? Oder wenn der Typ mir das sagt, dann ergibt das auch Sinn für mich. Und wenn ich mal nachgefragt habe, das habe ich schon natürlich auch hin und wieder gemacht, aber dann hat man es mir erklärt und dann war es auch gut. Und heute habe ich das Gefühl, wie du eben schon gesagt hast, Zwingen, wofür brauche ich ein Zwingen? Was soll ich denn damit? Ich will jetzt nicht so ein alter weißer Mann sagen und die sind heute alle bescheuert und so. Weil das ist, finde ich, auch immer schwierig, dass man das zu sehr so macht. Aber es ist schon, die Leute sind diskutierfreudiger und das ist ja bei bestimmten Dingen auch gut, dass Sachen hinterfragt werden. Ich finde es auch, wir haben ja auch, du musst ja, ich finde, um voranzukommen, musst du ja erstmal dich einer Schule hingeben und ganz viel aufsaugen und auch nicht hinterfragen und um dann selber was draus zu machen, haben wir bestimmt auch alle dann irgendwann gemacht, musst du das auch irgendwann alles über den Haufen werfen und sagen, so jetzt mache ich selber. Aber zu diesem Punkt musst du erst mal kommen. Und wenn du gleich am Anfang sagst, ich mache das so, wie ich das mache, dann kannst du machen, aber dann werden bestimmte Sachen wahrscheinlich nicht hängen bleiben. Ich finde die Frage an sich richtig, aber es kommt so bis auf den Zeitpunkt drauf an. Ja, genau. Und dich am Anfang. Das ist ja genauso. Wenn du heute mal, also was ich auch einfach finde, ich weiß nicht, wie das bei dir jetzt. Ich finde der Unterricht, also es kommt drauf an, ob wir jetzt Studenten haben oder Kinder oder sowas. Mein Unterrichtsstil hat sich schon groß gewandelt im Gegensatz zu früher. Also früher war ich viel strikter, viel mehr on point, also viel mehr gemeckert, Also auch gelobt, um Gottes Willen, aber es war alles strukturierter, fand ich irgendwie. Und heute ist so, klar, alles ist individuell, aber wie sieht denn das bei dir aus? Also das hat sich auch geändert. Also ich habe da auch erstmal viel vom Eddie profitiert. Ich unterrichte heute noch Sachen, die auch auf dieser Agostini-Methode aufbauen. Das schreiben wir auch in unserem Drum Trainer Curriculum. Das ist wirklich das basiert auf Agostini, Udo Dahm, Ted Reed und so Sachen und MI, was wir noch reingeschmissen haben. Ich habe früher sicherlich auch strenger, jetzt musst du erst mal das machen und dann kommt das, unterrichtet. Und ich habe auch zum Beispiel am Anfang von meinem Unterricht, bin ich auch in Lessons ab und dann, komm, jetzt machen wir das und komm, jetzt machen wir noch das und dann machen wir noch das. Das würde ich heute nicht mehr machen, weil ich über die Jahre auch gelernt habe, aber dass es keinen Sinn macht, zu viel in das Gesicht von Leuten zu schmeißen. Kommt ja auch darauf an, ob es ein Studierender ist, der wirklich zu dir kommt, weil er Profi werden will oder weil er wahnsinnig gut werden will oder ob ein Kind zu dir kommt, was einfach nur Spaß haben will. Das sind ja schon mal zwei verschiedene Dinge. Aber bei beiden würde ich heute sagen, wenn es möglich ist, immer eine Sache zu machen oder dann maximal drei, die aber was miteinander zu tun haben. Wir hatten ein Interview mit dem Thomas gemacht vor sieben Jahren, glaube ich, wo er auch diese Sache gesagt hat, only three things a week, dass man irgendwie das versucht, sich hinzubekommen, dass man. Sich nicht so viel vornimmt in dem Zeitraum einer Woche oder eines Monats. Ich weiß, wie wir damals geübt haben am PIT, ich jedenfalls. Ich habe mir so Style-Zettel gemacht. Ich habe dann nachts, dann habe ich fünf Minuten Bossa, fünf Minuten Funk, fünf Minuten Mambo. So habe ich meine Nacht verbracht. Das ist natürlich in dem, auf diesem kurzen Zeitraum, wo man sagt, ich will hier so viel wie möglich lernen, mag das Sinn machen. Heute würde ich aber immer sagen, wenn du kannst, versuch Wochen zu machen. Weil meine Studenten sagen, mach eine Led Zeppelin-Woche, dann mach eine Elvin-Jones-Woche, dann mach eine, keine Ahnung, Samba-Woche. Und genauso bei den Rudiments, versuch nicht durch das ganze Programm durchzugehen, sondern nimm dir die Sachen für einen längeren Zeitraum vor, dann ist auch das, Erfolgserlebnis schneller da und sonst dauert es ja viel länger, bis du irgendwo ein Progress siehst. Das habe ich damals nicht kapiert. Also im Rückblick hätte ich diesen Tipp schon mal gerne eher gehabt. Und mit Kindern bin ich inzwischen, ich unterrichte fast keine Kinder mehr, aber ich habe ja selber genug und ich springe ab und an mal ein und mit Kindern versuche ich doch... Das wirklich nur noch so zu machen, dass ich die positiv verstärke, versuche rauszukriegen, worauf die Bock haben. Ich möchte, dass die auch mit Freude rausgehen aus der Stunde. Und natürlich versuche ich ihnen am Ende irgendwas mitzugeben, sei es ein Song oder ein Sticking oder was mit Noten. Ich versuche das aber nicht mehr auf Teufel komm raus, dass die unbedingt was lernen müssen, wenn die zum Beispiel keinen Bock haben. Ihr kennt das selber. Man hat immer wieder die Diskussion, dann kommen so Helikopter-Eltern. Ja, was ist denn das didaktische Konzept? Ja, also der übt gar nicht. Und ich sage dann immer, wenn er nicht übt, dann übt er nicht. Also natürlich wäre es besser, wenn er übt, aber wenn er keinen Bock hat zu üben, dann hat er keinen Bock zu üben. Und dann sage ich den Schülern manchmal, hast du Bock zu üben? Nö, dann mach es doch. So, mach es doch so, nenn es nicht üben, nenn es einfach spielen und Leg dir Musik auf und dann spielst du halt nur zur Musik. Und wenn ich dich am Ende über Justin Bieber kriege, dann gerne. Also ich liebe ja Justin Bieber. Und halt rauszukriegen, wo sind die Interessen, wo haben die Bock drauf? Und sie da zu bestärken. Was glaube ich da bei Kindern, was ich jetzt nicht mehr viel mache, aber was ich auch immer unseren Lehrern sage, was ja auch glaube ich das Wichtigste ist, dass, man das nicht unterbewerten sollte, wie wichtig man wahrscheinlich für einige dieser Kinder ist und dass man das sehr ernst nimmt, diese Kontinuität, dass man versucht, den Spaß zu vermitteln, auch eine gewisse Disziplin und auch nicht zu sagen, ja scheißegal, wenn du nicht willst, scheißegal, sondern zu sagen, naja, immer wieder versuchst zu erklären, wenn du da und da hin willst, dann müsstest du das und das machen. Bei manchen kommt es an, bei manchen nicht. Ja. Das muss man immer wieder probieren, aber vor allem, dass sie Spaß haben. Ich glaube, es ist ganz was Wichtiges, was du gesagt hast. Üben klingt immer sehr negativ. Und spielen, auch eine Übung oder ein Sticking ist spielen, nicht üben. Und üben ist aber so negativ behapftet. Ich muss jetzt wie in der Schule, ich muss da was liefern. wenn du sagst, ich spiele das doch einfach mal, finde ich, klingt immer netter und auch, finde ich, öffnet auch immer ein bisschen mehr. Oder ich sage es genauso. Ganz klar. Da muss ich auch sagen, dass natürlich der Dirk mit seinem Tram-Trainer das perfekte Wort gefunden hat, weil ich sage auch nicht mehr üben, du musst üben gehen. Ich sage immer trainiere. Du musst das und das trainieren, um da und da hin zu kommen. Weißt du, trainieren ist viel positiver besetzt. Die gehen gerne in ein Fußballtraining, ins Tennistraining, was weiß ich. Trainieren ist schön. Ich gehe ins Gym trainieren oder pumpen. Als Üben. Üben ist immer böse. So Pflicht und oh Gott, das Wort klingt ja schon nicht schön. Ganz genau. Das ist auch das, was ich, wenn ich auch so zurückdenke, hätte ich mir auch gewünscht, dass ich manchmal ein bisschen freudvoller ans Üben rangegangen wäre. Ich habe mich auch dann so zum Teil in meinen Übungsraum gequält und ich glaube, man muss sich auch zu bestimmten Sachen quälen. Niemand, also das kann mir keiner erzählen, dass dass man hier the new breed, dass man das gerne macht. Also New Breed zum Beispiel, muss ich zugeben, habe ich mich dann auch relativ schnell ausgeklingt. Bei mir war mehr Ted Reed die Bibel und so andere Geschichten. Was ich sagen will, ist, aber dass man immer wieder versucht, einen Weg zu finden, mit Spaß zu üben. Also, dass man so viel Fun wie möglich auch aus den quälenden Übungen zieht. Und das habe ich zum Beispiel auch von Thomas gelernt. Das fand ich geil. Der hat ja auch schon vor fast 15 Jahren sein erstes Bootcamp bei uns in Berlin gemacht. Und ja, also ich bin ja harnachtend vor der Meinung, dass der diese Bootcamps einfach nur macht, damit die andere bezahlen, damit sie ihm beim Üben zugucken können. Weil der steigt dann da bei einem Tempo an, wo du sagst, Alter. Aber... Bei Thomas immer gut drauf, also immer gut gelaunt, immer super positive Stimmung und immer üben mit Musik. Also das fand ich auch geil damals schon. Ich habe gesagt, schon geil, geile Idee. Also der hat immer Techno, irgendeine geile Musik angehabt und hat auch immer dann, eine der ersten Fragen war immer, ja, was möchtest du? Er hat die Leute direkt angesprochen und das muss einem auch klar sein beim Üben, dass natürlich nicht jedes Übelkonzept etwas für jeden ist und nicht jede Stilistik etwas für jeden. Man muss es auch immer rauskriegen. Wir haben ja früher gesagt, du musst alles können. Du musst scheiße klingen im Übungsraum, damit du besser wirst. Ja, aber du musst auch einen Geschmack haben. Du musst auch auf irgendwas Bock haben. Warum hast du irgendwann mal angefangen, Musik zu machen? Und dann versuche ich natürlich, dich da zu kriegen. Und wenn das bei ACDC war, dann versuche ich dir dann auch irgendwann den Art Blakey unterzuschieben, aber natürlich so ein bisschen subtil. Und das fand ich beim, das hat mich echt also beeindruckt, wie der Thomas das, gemacht hat und das habe ich mir zum Beispiel mitgenommen, auch da viel mit Musik auch Rudiments zu üben, Unabhängigkeitsachtung. Lass uns aber noch mal den ganzen Weg zurückgehen zu deinem Karriereanfängen, sag ich mal. Also du warst ja dann in Los Angeles, du bist dann zurückgekommen nach Deutschland. Die wäre erstmal die Frage, Bist du erst mal wieder in die alte Heimat zurück oder hast du direkt gesagt, ich muss in eine große Stadt? Und da ist natürlich eine interessante Frage. Wir alle wissen auch, es wartet erst mal niemand auf dich. Die sagen nicht, okay, jetzt kommt der Dirk aus Amerika, den buche ich jetzt mal vom Fleck weg. Sondern wie hast du es dann geschafft, dein Netzwerk aufzubauen? Also bei mir war es ja so, ich bin ja aus L.A. zurückgekommen mit dem klaren Ziel, nach spätestens sechs Monaten dort wieder hinzugehen. Ich habe 20 Jahre vorübergehend in Deutschland gelebt. Das war so eine Macke, ich will da wieder hin. völlig, keine Ahnung. Auf jeden Fall bin ich zurückgekommen, bin in meine Heimatstadt, da wo ich aufgewachsen bin, in Braunschweig gegangen und wollte dann, wie gesagt, eigentlich zurück. Und dann ging das auch mal so los, was ich schon vorher gemacht hatte, was mich mit Dirk verbindet. Ich habe auch viel so Galas und sowas gespielt, hatte halt, was das angeht, schon eine ganze Menge Jobs, wo ich einfach Geld verdienen konnte und habe dann in Hannover hatte mir so GIT, BIT die Absolventen an ihrer Musikschule einen Job angenommen. Das habe ich dann angenommen, bin dann wieder nach Hannover gezogen, wo ich auch geboren bin und habe dann so da rumgespielt mit. Allen möglichen Leuten. Und dann bin ich auch übers Netzwerken, um einfach ganz viel zu machen, alle möglichen Gigs mitnehmen, bin ich dann zum Beispiel hier an den Alex Conti von Lake damals geraten. Über den bin ich zur Hamburg Blues Band gekommen. Und darüber bin ich dann auch, weil Alex zu Inga Rumpf gekommen. Und nebenbei hat sich mit alten Schulkollegen, das ist in der Tat so in Braunschweig, diese Jazzkantine entwickelt. Da war einer unserer, der Christian Aitner, der auch bei uns in der Band früher gespielt hatte, der hatte sich mehr als ins Produzentendasein verlegt. Und der hat dann... Dieses Projekt ins Leben gerufen. Und da war dann, damals muss man dazu auch sagen, da wurden Labels sehr gepusht, da war noch sehr viel Geld in der Musik. Und da gab es in Braunschweig ein sehr umtriebiges Hip-Hop-Label Rap Nation. Das war ein Hohemacher-Meister, der aber sich auf Hip-Hop spezialisiert hat. Und der hatte ein wahnsinniges Netzwerk in Deutschland. Der kannte halt alles, Voodoo, wie sie alle heißen. Und da war noch ein anderer Hip-Hop-Produzent. Und die haben dann wirklich das geschafft, quasi aus der Provinz da in Braunschweig einen Major-Deal an Land zu ziehen für dieses Projekt damals. Jazz-Kantin, das war dann auch über den Smudo, der war dann so der Protégé oder der Mentor, der das irgendwie bei den Firmen untergebracht hat. Und das ist dann relativ doll durch die Decke gegangen und das war dann so der Sprung vom, sagen wir mal, Musiklehrer und Tanzmusiker. Auf gleich ziemlich große Bühnen. Aber erklär mal ganz kurz für die, die die Jazzkantine nicht kennen, was war das Besondere an Jazzkantine? Und wir reden ja von Smudo, von dem Fanta 4. Genau, das war damals, ich will das jetzt nicht größer machen. Fanta 4 waren ja die ersten Deutschrapper. Ich kann schon sagen, Jace Cantina war schon ein Ding. Es war schon relativ groß, genau. Und was halt war, es war ja der ersten deutschen Rapper, Falco hat immer gesagt, das war ich ja schon zehn Jahre her gemacht. Hat der Rest gehabt? Also der erste deutsche Rapper war eigentlich Falco und dann kam die Fanta 4. Und damals war dann diese Stimmung, könnt ihr euch wahrscheinlich auch noch erinnern, da gab es dann aber auch diese Acid-Jazz-Welle aus England und da gab es die ersten Rap-Geschichten, Rap und Jazz, Guru, Jazz-Mathass und auch Galeano, aus England. Und dann war, War das halt die gute Idee von den Jungs im Braunschweig? Ey, lass doch sowas auf Deutsch machen. Ein Hip-Hop- und Jazzprojekt, wo Rapper und Jazzmusiker zusammengebracht wurden. Und genau das haben die dann gemacht. Da hat ehrlich gesagt keiner so richtig dran geglaubt. Ich weiß auch noch, ein paar von den Musikern. Das war so, das wird doch nie was. Ich weiß auch, ich liebe Udo Dahmen. Ich bin ihm auch zu ganz viel Dank, also zu größtem Dank verpflichtet. Ich kann mich aber auch erinnern, dass ich ihn damals getroffen habe. Und da wird er heute auch herzlich drüber lachen, weil es ist halt so, habe ich ihm von dem Projekt erzählt, da hat er gesagt, ach, da hat doch schon jede Plattenfirma, da gibt es doch schon, bei jeder Plattenfirma liegen schon zehn solche Sachen in der Schublade, so von wegen, das wird nie was. Und dann ist das halt doch ziemlich groß geworden. Muss man dazusagen, durch die Popularität von dem Smudo. Und der hat dann Türen geöffnet. Damals war das natürlich noch anders als heute. Dann gab es Fernsehshows, waren wir hier bei dem Koschwitz und bei dem, wie heißt der, der Sportler Beckmann. Und so ging das dann. Und auf einmal war die Platte draußen und hat sich dann, auch für damalige Verhältnisse sehr gut verkauft. Es ist nie Gold gegangen, aber das waren damals schon so, keine Ahnung, knapp 200.000 Alben, das war schon was, also es war immer in den Jazzcharts, es war auch in den Albumcharts immer und das hat das Ganze dann gleich auf so ein Level gehoben, dass wir dann wirklich unglaublich viel gespielt haben, und eine Platte nach der anderen gemacht haben. Und das war am Ende des Tages, kann man schon sagen, sage ich auch manchmal aus Spaß, Jessica, die kennst du nicht? Ich bin eine Hip-Hop-Legende. Das war halt die erste Band. Was stimmt ist, dass es die erste Band in Deutschland war, die Hip-Hop live gespielt gemacht hat. Das kann man so sagen. Ich gehe noch einen Schritt weiter. das war ja dann anscheinend auch bevor die Fanta 4 mit einer Liveband unterwegs waren. Das war zur gleichen Zeit weiß ich, dass der Smudo sagte muss mal vorbeikommen hier, wir haben jetzt auch einen Drummer, das war so zur gleichen Zeit, wo der Flo dann auch dort eingestiegen ist, allerdings haben Fanta 4 ja einmal die Liveband gehabt, aber die Platten waren ja nie gespielt und bei uns war ja von Anfang an dass das halt auch live gespielt war. Die haben das die wollten auch am Anfang einfach nur Samples machen, aber dann war ihnen das glaube ich zu stressig mich zu schneiden, weil da überall Becken überhingen und damals musste man das ja noch in so einem Mäusekino an so einem Roland oder Hakei-Ding machen und dann, okay, lassen wir es gleich stehen, und das weiß ich auch, das habe ich damals dann das war zum Teil auch einfach ja hier, das ist so ein Song. Und das waren dann irgendwie zwei Akkorde und ein Bass, ja, kann man nicht hier nochmal irgendwie so, das kann man nochmal machen, man kann doch so einen Break machen Okay, dann habe ich da so Breaks reingespielt und da wurden dann später dann Bläser draufgesetzt. Und zum Teil war wirklich nur ein Klick, ja, mach mal was. Und es war in so einer alten Fernseh-, in einer alten Fahrstuhlkabine im Braunschweig. Es war geil und die war relativ schmal. Und da hatte ich noch so ein altes Set auch aus der Rhein-Musik-Schule da mitgenommen. Und ich weiß immer, wenn ich das tiefe Tom gespielt habe, habe ich mit dem Arm hinten gegen die Fahrstuhlwand gehauen. Und ich konnte auch kein Becken hier hinstellen. Man musste sich immer... Aber trotzdem hatte ich da halt auch die Zeit, mich mit dieser Musik sehr auseinanderzusetzen. Das war die Zeit, wo ich halt sehr viel geübt hatte vorher und habe mich auch wahnsinnig viel mit diesem Funk-Hip-Hop-Zeug auseinandergesetzt. Deshalb war das für mich natürlich so eine totale Steilvorlage. Das war so eigentlich das Traumprojekt für mich dann, um mich da komplett auszuleben. Und ich war jung und ungebunden und ich konnte den ganzen Tag mich auch auf diese Aufnahmen auch vorbereiten. Hattest du denn dann gewisse Vorbilder auch im Tram-Bereich? Oder sagtest du, okay, es war ja relativ neu, aber hast du Orientierungspunkte gehabt oder hast du dich quasi auf dich zukommen lassen? Hip-Hop-Drummer gab es ja in dem Sinne noch nicht. Meine großen Helden waren halt die Funk-Drummer und natürlich auch Hip-Hop an sich. Ich bin ja auch mit Grandmaster Flash und solchen Sachen groß geworden, habe sowas geliebt. Und meine großen Funk-Helden nach wie vor waren damals Harvey Mason und Werner Purdy, Earth in the Fire, Mieters. Und dann habe ich natürlich aber auch viel dieses programmierte Zeug gehört, was es damals auch schon gab, dieses 90er Zeug, und habe eigentlich immer versucht, das auch umzusetzen. Ich weiß noch, in L.A. damals, ich hatte mir von diesem Produzenten, der dann später der Jazz-Kantinoproduzent war, hatte ich mir so Kassetten machen lassen, da hat er mit dem DUNA Chord Sampler, ich habe gesagt, mach mal den Loop mal fünf Minuten, den Loop mal, weil ich wollte halt schon so loopisch spielen. Das war ja das große Ding damals, dass man nicht wahnsinnig viel gespielt hat, sondern man wollte möglichst nah an den Loop rankommen mit dem Human Touch und deshalb habe ich unheimlich viel zu vermittelt. Live-Drummern, die aber schon gesampelt und bearbeitet waren, gespielt. Ich wusste oft gar nicht, von wem diese Loops waren, muss ich auch dazu sagen. Das war wie sie damals Best Service, diese Sample-Libraries. Und da habe ich wahnsinnig viel zugeübt zu solchen Sachen. Und wenn mich dann Songs angemacht haben, die programmiert waren und auch so eine Mischung aus Programming und. Live hatten, Da habe ich zum Beispiel Seal, das wusste ich zum Beispiel damals gar nicht, dass das ja J.R. Robinson war zum Beispiel bei Crazy oder auch Chaka Khan hat mich natürlich angemacht. Ich dachte zum Beispiel auch immer, früher dachte ich, hey, nobody, wieso, das ist doch programmiert. Das wusste, damals war natürlich noch nicht Wikipedia, du konntest noch nicht genau gucken, wo kommt das Server, hab das einfach genommen und das dazu gespielt, aber ich hab schon versucht, wie gesagt, aus meinen Helden und diesem Computer beides zusammenzubringen und das zu spielen, war jetzt eine lange Antwort nee, nee, nee das fand ich ja damals schon geil dass du genau diesen also ich war ja noch damals sehr in dieser Winnicola Jutta Weckel Ding orientiert, Also dieses Frickel gedöhnt und du, und das hat mich auch unheimlich schwer beeindruckt, dieses wirklich einfach, ich marschiere jetzt, ich fange an und nagel das Ding einfach. Das hat mich damals unheimlich fasziniert, wie du das rübergebracht hast. Und da finde ich zum Beispiel auch, was ich damals auch immer sehr bewundert habe, du hast ja damals schon sehr viel auch mit Jan Haie zusammen gemacht. Jan Haie ist Bruder von dir, toller Keyboarder. Und das hat man, wie gesagt, das fand ich schon, das hat man echt gemerkt. Da habe ich dich auch immer für, wo ich dachte, scheiße, nochmal, erst rein. Also das war, danke, erst mal danke, dass du das sagst. Also diese Weckel-Kaliuta-Geschichte, dass ich da nicht aufgesprungen bin, das hat einen ganz einfachen Grund. Ich habe sofort gecheckt, also das ging, das war schon diese Drummer-Meetings, wo wir in Braunschweig, muss man auch sagen, wir sind morgens um vier aufgestanden, um morgens um zehn beim Drummer-Meeting zu sein, um uns das den ganzen Tag anzugucken. Und ich bin da wahnsinnig inspiriert, aber natürlich auch krass frustriert zurückgekommen, immer mit diesem. Ich kapiere das nicht, das kann ich nicht, das werde ich niemals können und das war definitiv auch schon meine Entscheidung am PRT, wenn ich irgendwas mache, das ist es sicher nicht, weil das kann ich nicht und das kapiere ich auch nicht, also das war auch so in der Not geboren einfach, ich. Liebe den Weckel, ich liebe den Kaliota, Das hat mich, finde ich, bis heute unfassbar beeindruckend, aber es war so, alles klar, das wird es bei dir sicherlich nicht sein. Und deshalb bin ich da hingekommen und du sprichst es an. Mit meinem Bruder war natürlich das wirklich, mein Bruder, muss man dazu sagen, ist ein wahnsinnig musikalischer Mensch, viel musikalischer als ich und der hat auch immer Schlagzeug gespielt und der hat auch immer eigentlich ein bisschen besser Schlagzeug gespielt als ich in unserer Jugend. Und das war eigentlich auch noch ein Grund für mich zu üben, war Mädchen und es meinem Bruder zu zeigen, dass ich das irgendwann besser kann. Und das war definitiv auch was und dadurch, dass wir halt unheimlich viel, dass wir zusammen aufgewachsen sind und viel Musik zusammen gemacht haben, war das natürlich auch immer ein geile Kombi zusammen in diesen Bands, weil wir haben uns blind verstanden. Wir haben uns zwar hinter der Bühne angeschrien und geschlagen, aber auf der Bühne wir gut zusammengespielt. Herrlich. Wahnsinn. Mit der Jazz-Kantine ist es dann irgendwann ausgelaufen. Ich weiß jetzt nicht genau, ob du die Band aufs eigene Wunsch verlassen hast oder ob die Band einfach quasi vom Plattenlabel, ich sag mal ganz doof, auch fallen gelassen wurde oder nichts nachproduziert wurde. Also ich habe ja 16 Jahre da gespielt. Ich habe 16 Jahre, ich habe das mal nachgerechnet, es waren irgendwie knapp 1600 Konzerte. Ich habe da wahnsinnig lange gespielt. Bin über die Band ja auch dann relativ schnell zu dieser anderen Band, die ich jetzt noch seit über 30 Jahren schon habe in Wien, kaum Bassstick gekommen und habe diese beiden Bands eigentlich dann eine ganze Weile parallel gemacht. Und jetzt nochmal zur Jazzkantine. Das war natürlich immer ein sehr großer Haufen, sehr viele Leute auf einem Haufen. Und da kommt natürlich auch viel Ego aufeinander. Und wisst ihr alle, wir sind alle nicht egofrei. und ich ganz bestimmt auch nicht. Und das war, also im Rückblick, muss ich sagen, war das eine schwierige Konstellation. Heute reden immer alle von Mediation. Ich glaube, das hätte uns damals ganz gut getan. Im Rückblick haben wir uns, wenn ich manchmal denke, das hast du gesagt, oh Gott, wirklich, Alter, so hast du dich da verhalten, Alter. Also wir haben, was ich sagen will, wir haben uns alle nichts geschenkt und das war immer auch eine ambivalente Sache. Wir haben viel miteinander gespielt, viel Spaß gehabt, uns aber auch ganz schön gestritten. Ich bin zwischendurch auch mal, weil ich strahlend mit dem Christian hatte, bin ich auch mal kurz rausgeflogen und dann war ich wieder dabei. Und das war eine sehr schöne, aber auch sehr anstrengende Zeit, weil bei uns doch, ja, es war auch nicht immer geil, zusammen auf Tour zu sein. Das ging schon, aber zum Schluss war es so, dass wir auch an getrennten Autos fuhren und nicht mehr so richtig miteinander geredet haben. Und da war für mich dann irgendwann klar, so nach 16 Jahren habe ich dann gesagt, boah, da hatte ich dann allerdings auch schon zwei Kinder, die waren klein, dann habe ich gesagt so, Das muss doch jetzt nicht mehr sein. Der Andi Lindner, der macht das bestimmt lieber als ich. Und dann habe ich, der hatte mich sowieso schon immer vertreten und gesagt, komm Andi, du wirst es nicht einfach machen. Und bin dann auf Ausland. Ich habe die Entscheidung auch nie bereut. Man muss auch irgendwann mal die Eier haben, dann zu sagen, nee. Und da war es dann allerdings auch so, dass ich dann schon den Drum-Trainer aufgemacht hatte 2008 und ich wollte mich, bewusst, weil ich auch so unglaublich viel gespielt habe, wie gesagt 1600 Konzerte nur mit denen, dann mit Count Basic bestimmt auch ein paar hundert, dann zwischendurch aber noch zig andere Gigs und Konzerte so wie Dirk, du steigst ja auch von einer Bühne auf die andere, also das bewundere ich ja immer bei dir, wie du das noch so durchziehen kannst. Und bei mir war dann so, ich kann nicht mehr, das ist mir jetzt einfach zu viel. Ich habe ja dann im Frankfurter Raum noch viel, ich habe ja da jede Coverband von Living Music Family bis Joe Whitney, Right Thing, alle durch. Was auch wahnsinnig gute Bands sind und was wahnsinnig viel Spaß gemacht hat, wo ich auch viel Geld verdient habe. Wo dann aber irgendwann klar war, ich wäre gerne mal auf meinem Sofa und ich würde auch mal im Urlaub nicht immer noch nach Hause fliegen müssen für irgendeinen, Gig. Und da war dann der erste Schritt Jazzkantine. Und dann habe ich auch so alle anderen Bands, ich habe das dann so relativ, so in über einen Zeitraum von ein paar Jahren, so ab 2011, habe ich mich dann so ziemlich sehr aus Live-Geschichten verabschiedet, und habe für eine Weile nur noch in Anführungsstrichen Count Basic gemacht und so ein paar Jazz-Gigs in Berlin, wenn ich mal Bock hatte. Aber du hast jetzt schon mehr was damit, Count Basic, so tolle Band. Klär uns auch mal alle über diese Band auf. Erstmal, ich glaube, es ist auch eine relativ große. Band, also groß auch von vielen Musikerinnen und Musikern. Wie bist du nach Wien gekommen dann? Weil ich meine, Das ist ja schon Braunschweig. Wien ist ja jetzt auch nicht so der direkte Weg. Und aktuell, du spielst ja immer noch bei Crown Basics. Das heißt, da sind jetzt deutlich mehr als 16 Jahre. Wir sind ja schon bei über 30, glaube ich. Das sind über 30 Jahre. 32 Jahre spiele ich da jetzt. Wahnsinn. Oder 31 Jahre. Das ist lange, ja. Das ist lange. Das war so, dass die Jazzkantine dann. Hip war. Und wir haben halt auch ganz viel in Österreich gespielt. Und irgendwann sprach mich in Österreich nach dem Gig im Metropol in Wien jemand an, sag mal, hast du nicht Bock bei so einer Funkband zu spielen? Ich mochte, ja, klar. Und hab das erst nicht so richtig ernst genommen und dann hat er mir aber so eine Platte, ja hör doch mal die Platte an, dann melde ich mal. Und dann hat er mir die Platte gegeben und dann hab ich für die angehört, bin so fast hinten übergefallen, weil es ist einfach so eine, erst mal hat er auf der Platte, die war in England produziert, die hatte die komplette Incognito und Galliano Rhythm Section eingespielt. Und das hat halt alles so wahnsinnig geknallt. Die Sängerin, das ist die eine, die dort damals die Platte gesungen hat, das ist jetzt hier die Valérie Etienne, die schon seit Ewigkeiten bei Jamiroquai singt. Und die andere war die Kelly Say, die hat auch lange bei Incognito gesungen und bei Defunct auch ganz lange. Und das war für mich einfach so, eine Band wollte ich immer haben. Dirk weiß das, ich war ein riesen Earth and the Fire Fan und das war für mich einfach so, so was will ich haben, eine große Funkband. Das war immer mein Traum und das war auch einer der Gründe, warum ich nach Amerika wollte. Und die haben da sicherlich nicht auf mich gewartet und das ist so, wie es manchmal so ist im Leben. Dann habe ich überhaupt nicht mit gerechnet, dass meine absolute Traumband in dem Alter auf einmal in Österreich auf mich wartete. Ich bin ja jetzt verheiratet, bin eine Österreicherin, zwei meiner Kinder in Österreich. Wir. Hatten, glaube ich, alle so eine Tendenz, Österreich nicht so richtig ernst zu nehmen. Deshalb habe ich da überhaupt nicht so mit gerechnet, dass ausgerechnet in Wien so eine krasse Band ist. Und dann habe ich mir das angehört und habe gesagt, ja klar, bin dabei. Weil die brauchten, die wollten einen Drummer für live und für die nächste Platte, weil die irgendwie mit dem anderen Drummer, keine Ahnung, sich irgendwas funktionierte. Ich glaube, die Sängerin mochte den nicht. Das war nämlich ein geiler Drummer. Also ein krasser Typ. Der hat auch die Horns arrangiert. Der hatte auch mit Jaco Pastorius gespielt. Ich habe das nie verstanden. Aber ich war jung und hatte Bock. Und so bin ich dann da gelandet. Und das war natürlich auch für die Jazz-Kantinien nicht so ganz einfach, weil, ich hatte eine erfolgreiche Band und damals war Count Basic in Österreich, also sehr erfolgreich und auch in Amerika, weil die dort so Radio-Hits hatten und auch europaweit gespielt haben und dann musste ich irgendwie das managen, dass ich halt das spielen kann und Jazz-Kantine und hab dann auch meine Kollegen wirklich, im Rückblick muss ich auch sagen, danke Jungs, dass ihr so tolerant wart, hab dann wirklich Subs geschickt zur Jazz-Kantine, damit ich mit den anderen, keine Ahnung, in London oder, hier, wo waren wir, Monaco oder so spielen konnte und hab das dann irgendwie versucht, immer miteinander zu verbinden. Das ging auch so, war ganz schön anstrengend, aber wie gesagt, da war ich da 25, da macht man sowas natürlich. Du hast schon gerade gesagt, das ist ja alles gar nicht so einfach, das unter einen Hut zu bringen. Und du hast schon gerade gesagt, wir werden jetzt alle älter. Das ist ja wirklich von einem Gig zum anderen in den nächsten Flieger rein. Du hast dich, glaube ich, immer selber mehr oder weniger gemanagt. Ich habe das immer selber gemacht, ja. Da war nie wer da, der das für mich hätte machen wollen. Deshalb muss ich das selber machen. Damals, muss man ja auch dazu sagen, war ja jeder, also Count Basic hatte ein Management und eine Plattenfirma und wir sind auch Jazz-Kantine-Management, eine Plattenfirma. Das heißt, das war auch alles schon auf einem sehr hohen Niveau. Du hast dein Tourbüchlein in die Hand bekommen, du musstest nur noch da und da in irgendeinen Flieger steigen oder einen Zug. Das war schon alles gut. Ich musste dann zusehen, dass ich die Reisen zwischen den beiden Produktionen, die nichts miteinander zu tun haben, das musste ich dann selber checken. Aber da ich da so ein bisschen reiseaffin war, hatte ich das immer ganz gut drauf. Ich habe bestimmt vieles nicht drauf, aber das habe ich bis heute ganz okay, drauf, wenn es darum geht, Reisen zu managen. Da bin ich ganz gut, weil ich das auch heute noch mache. Heute nicht mehr wegen einer anderen Band, sondern wegen einer Familie. Wenn ich auf Tour bin, versuche Ich suche in jedem Off-Day nach Hause zu fahren und check mir das dann immer mit der Deutschen Bahn App. Ich weiß, Deutsche Bahn ist so ein Thema. Aber das habe ich selber gemacht. Aber ich glaube, das ist eine ganz viele Sache, was ich auch meinen Studenten immer sage. Also Schlagzeug spielen ist, jetzt kommen wir auch zu dem Thema, du kannst ja nicht nur Schlagzeug spielen, sonst wärst du auch nicht so erfolgreich mit einem Drum-Trainer. Du musst auch organisatorisch schon immer auf der Höhe sein, um das alles zu koordinieren. Das heißt, wenn ich das bei meinen Studenten, wenn ich sage, ey, wir haben einen Takt auf einer Tür, wir müssen mal irgendwie so eine Drumline zusammenkriegen. Wie, morgens um 8 Uhr aufstehen. Ich spiele doch bis 3 Uhr, ich komme 4 Uhr ins Bett. Das war für uns normal. Das habe ich nie in Frage gestellt. Ich kenne dich jetzt auch als Macher. Die Diskussion habe ich auch öfter. Du kannst dich von allen erwarten, dass sie das genauso machen wie du. Das stimmt, da denke ich auch immer, was ist das Problem? Also erstmal danke, dass du mich so lobst. Also ich bin von meinem Naturell ein absoluter Chaot. Also ich habe damals, da hatten wir noch Filofakes, da hatte ich so in L.A., das habe ich dann auch mal verloren, da habe ich Termine durcheinander gemacht. Und deshalb, das hat mich dazu gezwungen, zu versuchen, immer noch, quasi ein Fallback zu haben, immer noch eine Kontrollinstanz selber, also dass ich da sehr akribisch geworden bin und dann auch später, wenn es ging, Leute bezahlt habe, dass die mich kontrollieren. Heute ist das meine Frau. Ich sage, bitte Schatz, bitte guck meine E-Mails mit durch, dass mir nichts durch den Lappen geht und ich habe noch einen Mitarbeiter, der weiß das, der ist vor allem dafür da, mir die E-Mails vorzulesen, die mir unter den Tisch gefallen sind. Das heißt, wenn man von sich selber weiß, dass man da einen Hang hat, auch mal das eine oder andere zu vergessen, da muss man irgendwas einbauen. Das habe ich immer ganz okay hinbekommen, dass ich irgendwie jemanden delegierte, aber ich sage, bitte pass auf mich auf. Hilf mir. Genau. Aber du hast natürlich recht, du musst, eine ganze Menge Sachen auf einmal machen und das war damals gar nicht so viel und das wurde immer mehr und deshalb staune ich immer, wenn du heute erfolgreich sein willst, musst du wirklich ein guter Social Media Manager sein, du musst dich mit Videos auskennen, du musst dich mit Audio auskennen, du musst eigentlich auch ein Ableton Zertifikat haben und du solltest auch ganz gut spielen können. Also das ist eine ganze Menge, was man alles unter allen Hut bringen muss Und es wird ja auch längst nicht mehr die Kohle verdient, die wir damals verdient haben. Also das ist schon sehr hart geworden. Und auf der anderen Seite finde ich auch, was dadurch, glaube ich, schon passiert ist, dass heute das wirklich nur noch die Leute machen, die wirklich Bock haben, weil sonst tust du dir die Scheiße nicht an. Aber lass uns darüber reden, ich meine, du bist jetzt so lange dabei, hast große Touren gemacht, weltweit ja. Wie hat sich das verändert in den letzten 30 Jahren? Ich meine, wir können auch aktuell sprechen, du spielst ja bei Apache 207, das ist ja quasi, kann man das sagen, weil zumindest eine der größten Deutschrap-Acts überhaupt. Du hast eine Hallentour gemacht, mit wahnsinnigem Aufbau auch und da können wir auch noch dazu kommen, wie du dazu gestoßen bist. Aber lass uns erstmal drüber sprechen, wie hat sich dieses ganze Tourleben vielleicht auch verändert von damals? Das hat sich wahnsinnig verändert. Also wie gesagt, Jazzkantine, damals hat man ja eine Platte gemacht, um mit der Platte Geld zu verdienen. Ich kann das ja lange her, ich kann das sagen, ich habe damals an jedem CD-Verkauf 21 Pfennig verdient. Das klingt wenig, aber wenn du das dann hochrechnest, auf ein paar hunderttausend ist das wirklich Geld. Das ist ja heute überhaupt nicht mehr zu verdienen. Und damals war die BMG, die hat ein ganzes Hochhaus in Hamburg. Und jetzt ist das eine Etage. klar, die haben jetzt auch wieder ein paar andere Sachen, aber das ist viel kleiner geworden. Damals wurden CDs gemacht, um damit Geld zu verdienen und die Tour war dafür da, diese CD zu promoten und nicht andersrum. Und heute ist es so, dass CDs werden ja sowieso nicht mehr gemacht oder für im Schlagerbereich noch viele Leute, die noch sowas haben, aber heute werden Alben gemacht, um Touren zu promoten. Das ist der große Unterschied. Also die Künstler verdienen heute, wenn dann vor allem über Live. Über solche Geschichten und müssen deshalb natürlich auch möglichst viel live spielen. Ich muss mich manchmal selber, jetzt hatte ich gesehen, auch der Oerding hat jetzt auch das Stadion voll gemacht. Die Helene macht das und beim Indianer ist das natürlich auch so, das war jetzt, glaube ich, der hat in jeder Halle, wo wir gespielt haben, den Hallenrekord gebrochen. Das ist natürlich aber auch One in a Million, aber so läuft das und Und das Geld wird halt nicht mehr durch die Wertschöpfung über irgendwelche Verkäufe oder Streamings verdient. Deshalb werden heute zum Beispiel auch viel mehr Werbe, du siehst viel mehr Künstler Werbung machen für irgendwas, als früher. Früher haben die Leute gesagt, nö, brauche ich nicht. Das war fast so ein bisschen ehrenrührig, wenn man sowas gemacht hat. Heute ist das ganz normal, weil irgendwo muss die Kohle ja herkommen. Und ich will jetzt hier nicht in das Lied einstimmen, früher war alles besser und die schlimme MP3 und Spotify. Also über Spotify braucht man nicht reden, auch über den Gründer. Das ist garantiert totaler Hugensohn. Und trotzdem habe ich es auch auf dem Rechner, weil ich es einfach nutze. Ich gebe es zu. Das ist ja die Wahl zwischen Pest und Cholera. Diese Streaming-Plattformen gibt es und wir nutzen es ja auch alle. Also brauchen wir uns auch nicht beschweren, wenn das nun mal so ist, wie es ist. Es ist tragisch, weil natürlich. Nicht mehr wirklich Geld verdient werden kann mit dem Handwerk. Und auf der anderen Seite macht es Leute aber auch viel kreativer, weil du musst dir viel mehr Kopf machen, um Kohle zu verdienen. Und deshalb bin ich immer gar nicht so, ich bin da so ein bisschen hin und her gerissen, ob ich das alles so schlimm finde oder ob ich es nicht vielleicht auch ein Stück weit positiv finde. Und das Tourleben an sich ist aber relativ gleich geblieben? Oder hast du mit dem wirtschaftlichen Aspekt gebrochen? Das ist witzig. Also erstmal, was wir damals hatten bei der Jazz-Cantina und auch bei Count Basic, das würde heute eine relativ kleine Produktion nie mehr haben. Wir hatten immer Nightliner und krasse Nightliner und Hotel. Das war so ganz normal. Wir sind dann aus dem Nightliner mit einem Bier in der Hand ins Hotel und dann über Nacht fahrten. Dann hat man da mal geschlafen. Und da würde man heute sagen, sei ich bescheuert, so ein Nightliner, was kostet das am Tag, 3000 Euro oder penne in dem scheiß Bus und das ist heute bei so einer großen, also ich darf nicht viel über diese Produktion erzählen, was ich schon erzählen kann, ist ja, dass diese Produktion auf einem sehr, sehr, sehr hohen Niveau ist, also top notch und wir da auch das Glück haben, immer Nightliner zu haben und auch Hotels, weil wir auch immer am Ort spielen und die Übernachtfahrten sind eigentlich nur zum nächsten Venue. Was du aber sagst, was hat sich verändert? Ich habe ja das große Glück gehabt, dass ich mit der Jazzkantine auf so großen Festivals gespielt habe. St. Gallen, Frauenfeld, diese großen Hip-Hop-Festivals in der Schweiz. Das haben wir alles damals gemacht. Hingen mit den Sex-Pistols im Backstage rum. Und jetzt mit dem Apachen habe ich das 30 Jahre später wieder gemacht. Und das war wirklich geil, weil ich hatte das Gefühl, es hat sich nichts verändert. Wenn du den Backstage gehst, vor allem, die tragen jetzt alle wieder diese bescheuerten Waffeln los, die wir damals getragen haben und haben auch diese weiten Hosen. Warte mal. Das war so hier, täglich grüßt das Mobeltier. Alle stehen irgendwo wichtig in der Gegend rum. Es gibt ein Catering, da gibt es im Zweifelsfall Putengeschnetzeltes und warmes Bier. Und dann laufen leicht bekleidete Frauen durch die Gegend. Und es ist irgendwo ein Tätowierer. Das gab es damals auch schon alles. Also das ist wirklich so, das ist ja geil, da hat sich nichts geändert, was das angeht. Ansonsten, ich denke mal, dass das Gageniveau nicht unbedingt höher geworden ist. Das kann man auch sagen. Also ich, wie gesagt, ich kann mich überhaupt nicht beschweren. Ich habe da Gott sei Dank einen Sechser im Lotto, würde ich mal sagen. Aber ich höre das ja immer mal wieder, was auch so bei anderen Produktionen Leute so bekommen. Und da denke ich auch mal schon, das ist ja eigentlich das und weniger, was wir vor 30 Jahren verdient haben. Wahnsinn. Darfst du denn erzählen, wie du zum Apache gekommen bist? Das kann ich erzählen. Das kann ich erzählen. Das war witzigerweise und das ist, finde ich, ein geiler Punkt. Und Leute, der Dirk mit seiner Musikschule hat mal einen, ich nenne keine Namen, aber in der Pandemie ist mal ein etwas übergewichtiger Typ ein bisschen ausgerastet. Du mit deiner Musikschule, du hast ja gar keine Ahnung mehr, was da draußen los ist. Und der Apache-Job ist am Ende des Tages über meine Musikschule gekommen, weil der Onkel, den kennt ihr auch von Meuter und Alligator, das ist ja ein alter Kumpel von mir, der hat auch immer beim Brom-Trainer unterrichtet, und der spielt beim Alligator und das Alligator-Management hatte, das Tour-Management hatte früher auch Apache gemacht. Und die Apachen wollten eine Marching-Band haben für einen großen Auftritt, Auftritt für Festivals. Das war am Ende der Pandemie 2021. Und da der Onkel wusste, dass ich sowas mache, weil wir so eine Marching-Band haben beim Drum-Trainer schon von Anbeginn, seit 2009, diese Marschkapelle, hat gesagt, Mensch, hast du nicht Bock, das zu machen? Und so sind wir dann da gelandet. Eigentlich sollten das ein paar Kicks sein. Damals wurden ja aber noch ganz viele Festivals abgesackt. Und dann haben wir eigentlich sein erstes großes Live-Konzert, haben wir mit ihm zusammengespielt in Chur, in der Schweiz, bei diesen Big Jump, Big Air-Core, wo diese unglaublichen Schanzen runterfahren, wo du gar nicht hingucken kannst. So 18-Jährige, die dann so 30 Meter durch die Luft fliegen und. Kannst du es ja eigentlich gar nicht angucken. Da haben wir den ersten Gig mit ihm gemacht und darüber, das hat ihm dann irgendwie gefallen und dem Management, habt ihr nicht Bock, mit auf Tour zu kommen? Ja, klar. Und dann ging es irgendwann los, sag mal, fragte dann Management, kannst du nicht hier auch, wir haben so eine B-Stage, kannst du da nicht auch, so ein bisschen mit der Cajon da so dazuspielen? Und ich war nicht, warte mal, Also erstmal einen Schlagzeuger zu fragen, ob er Cajon spielt, das ist eigentlich schon schlimmer, als seine Mutter zu beleidigen und dann auch noch so dazuspielen, das ist noch schlimmer. Aber ich mache immer einen Vorschlag. Und dann habe ich da so ein Hybrid-Set, quasi mit dem musikalischen Leiter entwickelt. Das war eine Mischung aus Multipad, Bass-Dump, Snare. Das war halt, weil es in der Mitte der Arena immer war, ging das nicht mit einem Live-Set, weil der Sound doch über die PA kam. Deshalb musste das mit Samples sein. Außerdem, das war zwar so ein Unplugged-Setting, aber die hatten natürlich schon Bock, dass nur die originalen Sounds aus seinen Songs dabei sind. Und so kam das. Erst konnte er sich das so nicht richtig vorstellen. Und als war da eine Probe gemacht, ist doch geil, machen wir jetzt so. Und dann so kam das. Ich habe dann immer damit gerechnet, dass sie mich dann bei der nächsten Tour nicht mehr anrufen. Einfach so, Da haben wir vorhin schon drüber geredet, auch einfach so aus Altersgründen, aber irgendwie haben sie mich dann immer wieder angerufen und dann wurde immer mit jeder Tour ein bisschen mehr daraus. Dann kam noch ein Song dazu und dann haben wir gesagt, können wir nicht noch auf der Bühne auch noch was, ja klar. Und dann war die Marching-Band noch eine ganze Weile dabei bis Ende 23 und dann waren die nicht mehr mit dabei, weil das denen dann das, dieses Intro, das war dann durch und dann bin ich halt, habe ich weiter mitgespielt und dann ging es irgendwann um diese ganz große Arena-Tour, wir haben ja vorher schon zwei gemacht, wo ich halt diese, ich habe dann immer so sieben bis zehn Nummern gespielt und bei der letzten großen Arena-Tour, die letztes Jahr losging, das war jetzt die erste Tour, die wirklich komplett mit Band war und, was natürlich an unfassbaren Spaß macht, weil das ist auch für mich so, das ist so, muss ich sagen, erstmal, ist diese Produktion wahnsinnig professionell, die Typen sind sehr respektvoll. Nerven überhaupt nicht, ultra professionell arbeiten, also es sind auch keine Feierheinis oder so, sondern, wahnsinnig dedicated und geile Band und es ist eine Musik, die mir komplett von vorne bis hinten Spaß macht zu spielen und das ist auch wieder für mich so ein, absoluter Traum, das machen zu dürfen. Muss ich sagen. Kommen wir mal auf die Musik zu sprechen, weil ich finde ja, dass dieser deutsche Hip-Hop einen anderen Style hat noch als jetzt die Fanta 4 von damals. Also es ist eine andere Sound-Ästhetik, es ist ein anderes Crew-Verständnis auch. Es wird ja anders programmiert. Wie war da für dich die Herausforderung? Was übernimmst du dann wirklich von der Aufnahme? Man hört ja teilweise wahnsinnig seltsam platzierte 64. Figuren an der Trimmel, so programmierten Geschichten. Was setzt du davon um? Wie setzt du es um? Also das war eine sehr gute Frage. Das war am Anfang, weil das, wie gesagt, hier macht doch mit der Cajon irgendwas dazu. Ich sage, Leute, das geht nicht. Das kann ich nicht machen. Aber ich mache euch mal einen Vorschlag. Dann habe ich mir halt die Samples, proaktiv schicken lassen und habe die dann, habe dann erstmal versucht, um ihm nicht in die Quere zu kommen. Weil er natürlich auch, der hat eine wahnsinnige Verantwortung, der macht diese ganze, er hat die ganze Chance am Anfang ganz alleine gemacht. Auch, muss ich zugeben, ein unfassbarer Performer, dass man das schafft, alleine 90 Minuten in der Arena zu unterhalten. Und deshalb habe ich gesagt, okay, ich will dem nicht in die Quere kommen. Ich möchte, dass der das Gefühl hat, dass das, was ich da mache, das ist eigentlich fast eins zu eins das, was er von seinem Song kennt, damit er da nicht denken muss. Deshalb habe ich wirklich diese ersten Songs, die wir gemacht haben auf den Pads, so umgesetzt, dass ich wirklich das Programming mehr oder weniger eins zu eins nachgespielt habe. Und das ist dann aber auch so eine Drummer-Ehre. Ich wollte das dann auch machen. Da bin ich dann noch Nerd. Da setze ich mich hin und da habe ich mich eingeschlossen und habe mir dann das wirklich alles so zurechtgelegt. Wie du sagst, jede 64 herausgeschrieben. Und das versucht einfach so umzusetzen, um nicht in die Quere zu kommen und dem Ganzen trotzdem einen Live-Touch zu geben. Und davon ging es dann aber immer mehr, Auch in die Richtung, weil da spielt noch der Max Grund mit an der Gitarre, das ist so eigentlich gerade so der junge deutsche Gitarrist, der spielt eigentlich bei allen Bands, von Nico Santos bis Ray Garvey, Apache, Robbie Williams hat er auch schon gemacht, also der würde noch viel mehr machen, aber er kann ja nicht alles machen und der ist natürlich so ein bisschen respektlos mit mir, der ist viel jünger, muss doch nicht immer alles hier genauso machen, kannst du mal was anderes machen. Ja, ich will dem aber nicht in die Quere kommen. Ach so, mach doch einfach. Und dann kamen so zwei verschiedene Attitüden aufeinander. Ich bin noch so oldschool, ich mache erst mal das genauso, wie das auf der Platte ist, um dem Künstler nicht in die Quere zu kommen, um dann jetzt immer mehr aufzumachen, um zu gucken, okay, wo ist Platz, was zu machen. Wir kamen dann auch von dieser B-Stage quasi auf die Mainstage und dann ging es darum halt ein echtes Set zu haben weil ich auch keinen Bock mehr hatte, nur auf Medoam zu spielen und es ist halt immer ein Hybrid-Set und. Da haben wir einfach viel geprobt und da konnte ich immer ausloten in den Proben, so zu gucken okay, wie weit kann ich gehen, dass ich mich vom Programming entferne, Und Live-Elemente reinbringe. Und wo kann ich das nicht machen? Und da ist es auch hilfreich, dass er einfach ganz genau weiß, wie er das will. Er sagt ja ganz klar, nee, das finde ich scheiße, das finde ich geil. Und das sagt er auch genau so. Und dann weißt du auch, woran du bist. Und wir haben jetzt für die Tour wirklich sehr viel geprobt. Und dann gab es so Breaks, die wir gemacht hatten. Und wo wir noch Chimes programmiert haben. Ah, nee, nee, das ist scheiße. oder das stampft nicht genug. So, wo ich auch zig Filz, ja, mach doch, spiel doch mal mehr Filz dann in den Proben, als er nicht dabei war und dann, hey, das ist alles viel zu viel, Dirk, das fand ich auch geil, das ist viel zu muckermäßig oder auch kam auch, das ist viel zu tanzmuckermäßig und das fand ich aber auch geil, weil sie hatten halt nicht komplett recht, weil die sagen, hey, wir wollen hier entertainen und manche Stücke sollen einfach klingen wie das Original und das ist ja interessant, viele Sachen, die die auch hören, sind ja Sachen, die wir in den 90ern gehört haben. Zum Beispiel läuft eine ganze Weile im Intro immer Hathaway, What is Love? Oder Rhythm of the Night von Corona, was ich auch einen wahnsinnig geilen Eurodance habe. Ich habe ja auch so eine Eurodance-Marke. Ich stehe auf das Zeug. Und da ist vieles von dem, was wir damals schon gemacht haben, machen die jetzt wieder. Und deshalb ist das für mich eigentlich ganz hilfreich, auch so ein paar Hip-Hop-Nummern, Fühlst du das auch oder Coco Chanel, wo ich genau eigentlich die Beats spiele, die ich bei der Jazzkantine schon gespielt habe, bloß noch ein bisschen brutaler und das passt dann. Und man muss das immer, das ist immer so eine Gratwanderung, was vorzubereiten und am Ende des Tages muss es ihm gefallen, es muss ihn pushen. Und es darf nicht in die Quere kommen und das ist eigentlich immer das, was ich probiere und, bis jetzt macht das einfach wahnsinnigen Spaß, auch der Max ist ein unfassbar geiler Gitarrist, auch sehr, der piekst mich nicht, der nennt mich immer Boomer und so, der, na wie sagt man, der piekst mich natürlich da gerne immer ein bisschen, aber wir haben inzwischen ein super Teamwork und spielen wirklich geil auf der Bühne mit. Jetzt noch ein Bassist dabei, Dominik Bornholm und die Keyboarderin Rico Okuda. Das ist einfach eine geile kleine Band. Du spielst ein Hybrid-Setup, das heißt eine Mischung aus akustischen Elementen und elektronischen Elementen. Jetzt ist es natürlich so, dass, soweit ich mir das vorstelle, im Prinzip hat ja jeder Song seine eigene Sound-Ästhetik. Das heißt, andere Snare-Drum-Sounds, vielleicht auch andere Bass-Drum-Sounds. Ist bei dir das Zeug trotzdem noch getriggert? Das heißt, triggerst du zusätzlich? Und dann ist die Frage, wie viel Trigger-Sound kommt draußen an und wie viel von dem Akustik-Sound? Das heißt, wie mischt ihr das? Also ich bin ja nicht FOH, das macht der Andi, geil, Nachnamen vergessen, der macht das und der macht das sehr amtlich. Der mixt die Live-Kick mit der Trigger-Kick und das ist dann eine Sound-Ästhetik. Bei den Nummern, die sehr Euro-Dance-mäßig sein sollen, bin ich mir sicher, dass von der akustischen Kick dann gar nichts mehr draußen ist. Und genauso bei den Snairs gibt es auch, ich habe als Spieler zwei Snairs und auch noch Multipad. Das heißt, es gibt Nummern, wo ich den Backbeat extra auf dem Multipad spiele, damit eben nicht der Snare-Sound noch reinblutet, dass es sehr elektronisch klingt, um dann zum Beispiel zu einem Refrain gleichzeitig noch auf die Snare zu gehen, wo der Trigger nochmal liegt. Das war wirklich eine große Feinabstimmung. Das war auch ein großer Teil der Probe. Oh, ich hoffe, ich erzähle jetzt nicht zu viel. Wir wollen es ja wissen. Es ist ein Trommler-Podcast. Das wird mir keiner übernehmen. Also das ist. Sehr viel Elektronik. Aber wie gesagt, und das war mir auch wichtig, da läuft wirklich so gut wie gar nichts mehr mit. Was schon ist, es gibt so bestimmte Trap-Hi-Hats. Das ist einfach, das sind ja, das sind wie Loops, natürlich kann ich die irgendwie spielen, das wird aber nicht ganz genau so klingen, das wird einfach nicht ganz genau so klingen und deshalb laufen bestimmte Sachen natürlich einfach mal mit, aber also 95%, ist komplett live gespielt mit den Sounds. Aber lass uns über eine Trap-Hi-Hat sprechen, weil ich finde das eigentlich, ich habe ja auch ein paar Schülerinnen und Schüler, die kommen da mit einem Song von irgendeinem Hip-Hop-Star und da hast du diese Trap-Hi-Hats drin. So, erstmal würde ich dich fragen wollen, welche technischen Voraussetzungen brauchst du dafür, das spielen zu können? Und zweitens, wie erreichst du diesen. Klang, diesen dynamischen, gleichbleibenden Sound, weil das ist ja wahnsinnig schwer, ist auf eine Akustik halt umzusetzen, weil du musst ja dir gewisse technische Hilfsmittel dann quasi, also ich meine jetzt vom Können her, technische Feinheiten in den Händen haben. Wie kriegst du diese Gleichmäßigkeit hin, dass diese Trap-Sounds eben so klingen, wie sie klingen sollen? Also wie gesagt, ich spiele da zum Teil schon Sachen mit, aber gerade diese Sachen habe ich mich dann auch entschieden. Das ist geiler, haben wir dann auch entschieden, das ist einfach geiler, wenn die im Original laufen, weil du kannst ja schon spielen. Dann würde ich zum Beispiel zwei Highets benutzen, oben auf den Becken spielen und es ist natürlich wahnsinnig viel Doubles oder auch Four-Straw-Graphs, solche Geschichten, dass du das unterbringst. Also du solltest deine Doubles im Griff haben. Ich habe jetzt einen Studenten an der Hochschule in Berlin, der kommt aus der Klassik und der will unbedingt Trap machen, aber seine Doubles sind noch sehr Klassik-mäßig. Das geht immer mehr in Richtung geschlossener Wirbel und das ist dann nicht unbedingt hilfreich. Das muss einfach sehr präzise und sehr undynamisch sein. Und das ist schon was, was man auch machen muss. Also dieses Ganze, was man lernt über Dynamik, das muss man natürlich bei bestimmten Songs einfach weglassen, weil da ist Dynamik nicht gefragt, gerade bei diesen Sachen, weil die sind ja wahnsinnig komprimiert und die musst du dann auch sehr komprimiert spielen. Wer das zum Beispiel tierisch macht, ist Ralf Gustke. Ich habe mir den ja angeguckt in der Arena jetzt im Frühjahr mit Xavier und der Ralf ist auch einer von denen, die das wahnsinnig geil nach Hause bringen. Wie heißt er, der jetzt in L.A. ist, der Paul, der auch mal bei uns war. Weiter komme ich jetzt nicht drauf. So ein junger Wilder, der spielt das auch sehr geil, diese Trap. Entschuldige, Dirk. Du spielst aber keine elektronische Hi-Hat? Zum Teil auch. Zum Teil, aber dann Sounds. Ich habe aber bei den vorherigen Touren ganz lange elektronische Hi-Hats gespielt. Da konnte ich das natürlich besser umsetzen. Da hatte ich die Sounds auch wirklich auf der Hi-Hat. Von der Klangästhetik. Und Und das macht jetzt aber in dem Setup keinen Sinn, weil es ist ja gefragt, dass das Live-Drum auch nach Live klingt. Das ist eigentlich auch das, wenn man mir die Wahl gibt, finde ich das am geilsten. Bass-Drum-Triggern, Snairs-Triggern, vielleicht noch die Toms, was ich jetzt in diesem Fall gar nicht mache. Und Multipad und das in der Mischung mit echten Blech, echten Rim-Shots und echten Toms. Das ist so meine Traumkombi. Wenn man das mixen kann. Und da haben wir hier das große Glück, dass der Andi das wahnsinnig gut macht. Oh, mal eine Frage von mir, die wir immer haben. Rim Shot oder kein Rim Shot? Geile Frage, weil ich kann mich nämlich damals daran erinnern, wir haben ja alle Greg Bissonette-Videos geguckt. Ich habe den ja gesagt, I always play Rim Shot. Und Udo Dahmen hat damals auch gesagt, hey, natürlich spiele ich immer Rim Shot, immer Rim Shot. Immer so laut, wie es geht, immer Rim Shot. Und das war, Aaron Comis, Spin Doctors, das war damals so. Aber heute ist es natürlich wieder, Gott sei Dank, wieder anders. Ich habe ja auch immer diese 70er-Sound-Ästhetik sehr geliebt. Das heißt, ich spiele oft, sehr oft Rimshot, aber auch oft nicht. Also gerade, wenn es um so dicke Snare-Sounds geht, dass ich die extra, ich habe auch so hier die CS-Fälle, wo ich die wirklich extra in der Mitte spiele, um diesen alten Butterfass-Sound zu bekommen. Genau, also ich mache wirklich beides. Geil. Und ich finde auch, das ist was, was wirklich ganz wichtig ist. Eine der wichtigsten Sachen beim Unterrichten ist erstmal, bist du ja selber, Hi-Hat, Hi-Hat Fuß und dann Dynamik auf der Snare, Rim Shots, Rim Shots und direkt danach Ghost Nuts spielen können. Und da wirklich die Bandbreite der Snare, auch ob ich nun Ghost Nuts an der Seite spiele oder in der Mitte, ist auch ein Unterschied. Also das wirklich, da wirklich zu gucken, dass ich da alles raushole aus so einer Trommel, das finde ich unglaublich wichtig. Ja, für die Drum-Nerds noch, die Frage kommt gerade, stimmst du für den Hip-Hop-Act, dein Set in einer bestimmten Art und Weise, wo du bestimmt hast, zum Beispiel Toms höher oder fetter oder eigentlich nee, wie normal oder hast du da auch eher was... Also erstmal, ich stimme die da nicht mehr selber, weil das macht der Tex von Buchen, unser Backliner, der macht das einfach wahnsinnig gut und der macht das auch im Team, aber natürlich so, wie ich das gerne habe. Und da hatten wir auch Diskussionen. Ich weiß. Inzwischen haben wir ja irgendwie alle das gleiche Setup. 10, 12, 13, 16, 18 oder 14, 16. Und bei mir ist es halt ein bisschen anders. Es ist 10, 12, 14, 16. Vorher hatte ich aber 12, 16, 18. Und ich mag schon tiefe Toms. Also ich möchte die nicht so ganz hoch und da hatten wir schon so ein paar Diskussionen haben einfach, ach ja, mach doch mal höher, und dann sind wir auch mal aneinander geraten dann kam ich ans Set, irgendwie auf einmal war das alles viel höher gestimmt, weil ich sage, nee, so funktioniert das nicht und hab's wieder runter und da haben wir dann im Mittel gefunden für die Shows selber stimme ich das aber nicht sondern das macht dann schon der Text aber nach diesen Vorgaben und ich hab halt gerne ein hohes Tom, das Cena, für bestimmte Sounds. Da der Wolkan aber auch so auf Rocknummern steht, also sind ja auch einige Nummern, für Hip-Hop ungewöhnlich rockig in dem Set, habe ich direkt vor mir halt ein Zwölfer, um diese Toms besser bedienen zu können, die du brauchst für so Rockfeels. Deshalb sieht mein Set auch so ein bisschen witzig aus, dass ich habe nicht, dass Zehner und Zwölfer auf der Bassdrum so wie man das hat, dass ich das 10er direkt vor mir habe, sondern ich habe das 10er weiter rübergerückt und das 12er vor mir. Und hier ist dann quasi eine Lücke, dann brauche ich aber auch meinen Arm nicht so hochheben fürs Ride. Ich wollte immer noch, vielleicht baue ich auch noch einen 8er, vielleicht baue ich auch noch einen 8er mit auf. Aber jetzt ist, erstmal genug. Vor allem, wenn man mehr hat, dann haut man auch mehr drauf und das will ich immer vermeiden. Nicht, dass es zu Tanzmuckermäßig wird, nämlich. Genau. Geil. Das waren wirklich zum Teil, Tränen gelacht haben. Wir waren total stolz. Das geht ja gar nicht. Das ist total Tanzmucke. Cringe. Aber am Ende musste ich immer sagen, wir haben recht. Da darf man auch nicht beleidigt sein. Das ist zum Beispiel auch wichtig. Viele Musiker, merke ich auch immer wieder, sind dann immer gleich beleidigt. Und das ist, glaube ich, was du dir bei sowas definitiv total abgewöhnen musst. Wenn der Typ das so will, dann machst du das so. Wenn ihm das nicht gefällt, ist es scheißegal, wie schwierig das ist, wie du das da spielst oder wie lange du daran gesessen hast, bis du das konntest. Das ist dem vollkommen scheißegal. Wenn es ihm nicht gefällt, gefällt es ihm nicht. Ende. Du hast eben über Egos ja auch gesprochen. Das hat natürlich mit dem eigenen Ego dann zu tun. Aber ich glaube, an so einem Punkt bist du dann doch ein Dienstleister letztendlich. Total, auf jeden Fall. Auf jeden Fall, komplett. Und das ist dann auch einfach wichtig, dass man das nicht vergisst. Jetzt hast du eine wahnsinnig lange Karriere. Du hast mit dem Drum-Trainer Berlin, ja, ich glaube, eine der größten und besten Schlagzeugschulen in Deutschland aufgezogen. Dankeschön. Gibt es denn, ich meine du hast auch erwähnt, die Berlin Drum Days, die du ja auch jedes Jahr mit viel Herzblut durchführst, aber an der Stelle kann man ruhig auch mal sagen, das ist kein wirtschaftliches Unterfangen, es ist ein wirtschaftliches Risiko. Damit wird nicht jetzt großartig Geld verdient, sondern eher im Gegenteil. Also Wahnsinn, dass du das auch noch auf die Beine stellst. Du bist in Salzgitter mit ein bisschen jetzt involviert da in das Drummer-Meeting und bist also wahnsinnig umtriebig nach wie vor. Gibt es denn jetzt noch für dich irgendwelche Projekte, die du in den nächsten Jahren umsetzen möchtest? Du sagst, okay, ich habe jetzt erstmal genug am Start. Also kannst du über irgendwas sprechen, was dich noch begeistern würde in deiner Karriere? Also auf jeden Fall. Erstmal bin ich ja auch, gut, dass wir jetzt immer so viel über Trommeln gesprochen haben. Ich bin ja vor allem auch Musiklehrer, also Scharkzollehrer, unterrichte halt wahnsinnig viel und Familienvater. Deshalb ist hat ja der Tag auch. Gar nicht genug Stunden. Ich versuche mir wirklich nur noch wenig vorzunehmen, weil ich so wenig Zeit habe. Also eine Sache, die wir angegangen sind, ist so ein Verein, Beats for All. In Berlin, den haben wir gegründet, aber wir sind bis jetzt noch nicht da aktiv geworden, wo wir sozial schwache Kinder und Jugendliche fördern wollen. Also das ist definitiv was, was ich noch mir auf den Zettel geschrieben habe, das muss ich unbedingt vorantreiben. Da haben wir auch schon, wie gesagt, der Verein ist gegründet und das ist eine Sache, die ich definitiv machen möchte. Und dann habe ich immer so Projekte. Ich habe so ein kleines Jazz-Trio in Berlin und ich habe jahrelang immer wieder für diese Sängerin Elene gespielt. Da habe ich vor Jahren mal ein Album gespielt. Das war in Berlin so die bekannteste Straßenmusikerin, die hatte dann über Marius Müller-Westernhagen die unglaublich gute Sängerin. Leider ist das nie so richtig durch die Decke gegangen und da haben wir jetzt mal wieder gesprochen, da wollen wir eventuell mal wieder eine Platte machen. Das sind so Sachen, die mich interessieren. Aber ansonsten bin ich jetzt nicht mehr so, dass ich sage, oh ich muss jetzt, Ich muss jetzt noch Karriere machen oder ich muss jetzt unbedingt noch aufs Modern Drummer Magazin. In solchen Kategorien denke ich nicht mehr. Ich bin dankbar für all das, was ich machen durfte und dass ich das überhaupt auch noch machen darf. Ich habe wahnsinnigen Spaß mit meiner Schule, muss ich auch dazu sagen. Das macht mir Gott sei Dank auch extrem Spaß. Diese Festivals sind sehr anstrengend. Als Gitter bin ich auch musikalischer Leiter, das heißt, das ist auch immer eine Jahrplanung, das in Berlin. Da bleibt gar nicht mehr so viel Zeit und wenn ich Projekte mache, dann wirklich so, dass ich dann mir Zeit freiräume dafür, dann Aufnahmen zu machen. Also ich glaube, Karriere hast du gemacht, das kann keiner bestreiten. Ich finde das mega. Aber was macht einen Dirk Erchinger, wenn du trommelst? Für dich übst du oder spielst du einfach Songs? Oder sagst du, gibt es irgendwas, wo du sagst, das übe ich jetzt? Gibt es sowas noch? Ja klar, also erstmal natürlich jetzt habe ich sehr viel projektorientiert geübt, also ich habe wirklich, da bin ich einfach so professionell oder so. Dedicated, dass ich für den Apachen wirklich sehr viel geübt habe. Ich setze mich da wirklich sehr viel ran, weil ich möchte das dann auch, das ist ja dann nicht, weil ich damit das Geld verdiene, sondern es ist dann, so, weil ich das einfach so geil wie möglich machen möchte. Das ist mir das alles, ich möchte, und da sind dann ja auch, und wenn du weißt, es kommen jeden Abend 15, 17.000 Leute, ist natürlich noch ein größerer Ansturm, obwohl ich würde es wahrscheinlich auch für eine Junction Bar genauso machen. Ich will das dann so geil wie möglich machen und dafür übe ich dann auch. Das nehme ich immer wieder auf, gucke mir das immer wieder an, probiere, was könnte ich denn hier machen, was wir vorhin schon gesagt haben, wie kann ich das umsetzen, dass es beim Original ist und ich trotzdem ein bisschen drin verübe. Also das mache ich, da ist in den letzten Jahren viel Übelzeit draufgegangen. Und dann habe ich so... Projekte, wo ich so reinkippe. Jetzt habe ich zum Beispiel wieder so eine große Go-Go-Phase. Ich habe ein bisschen recherchiert über einen alten Helden von mir, Choo Choo House. Das ist der Typ, der dieses Slaves to the Rhythm von Grace Jones damals gespielt hat und den habe ich dann auf Instagram gefunden. Auch so geil. Ich glaube, der hat 3000 Follower oder so. So eine Legende. Und ich bin jetzt dabei, gerade für mich, um fit zu bleiben, dass ich viel Go-Go-Beats spiele und die dann aber immer Open-Handed spiele und zig Glockenfiguren unterbringe, einfach um meine grauen Zellen, fit zu halten und möglichst viel, Independence dabei zu üben. Und dann ist es natürlich so, dass ich schon auch, Endurance übe und ich gebe es zu, Jobs, dass ich mich auch hinsetze und auch mal versuche, out of the box, nicht so wie früher immer das Gleiche, sondern wirklich sagen, wie machen denn das die jungen Leute? Nicht, dass ich das jetzt so umsetzen will, sondern das interessiert mich dann. Und habe mich dann auch mal bei so einer Onlineschule von so einem Ami eingeschrieben, war da noch nie drauf, aber habe mir mal so ein paar Sachen, ach so macht er das, ist ja geil. Nicht um das dann zu kopieren, aber um einfach so Inspirationen zu bekommen und am Ende des Tages ist das dann aber für mich so, dass ich dann so eine Regel habe, ich übe ganz viel so ein Zeug, wir haben ja damals auch ganz viel Zeug geübt, was wir wahrscheinlich niemals auf irgendeine Bühne gemacht haben. Und bei mir ist es aber so, ich lasse nur raus auf der Bühne, was auch rausgeht, also was auch rauskommt. Und wenn das nicht, wenn ich das Gefühl habe, das ist jetzt, das lässt jetzt nur raus, weil du es geübt hast, dann lass ich es weg. Und manche Dinge finden den Weg in mein Spiel und manche eben nicht. Als der Djoost jetzt da war bei den Drum Days, ging es viel um Groupings und Sevens und um dieses ganze Gary-Chafee-System, was den Djoost ja so total nach Hause gebracht hat und auch Annika beigebracht hat und Noah. Und ich habe das ja damals, wir haben ja auch, Dirk, wir haben doch damals auch diese Telefonnummern geübt und haben uns das aufgeschrieben. Und ich habe das geübt wie ein Bekloppter, Aber die Fünfer und die Siebener haben nie den Weg in mein Spiel gefunden. Also in mein Everyday-Drumming. Und das hat dann auch einen Grund. Und das versuche ich auch nicht mehr zu forcieren. Also ich übe sehr viel, was wahrscheinlich nie jemand von mir sehen wird. Weil das übe ich für mich. Und das bringt mir dann, keine Ahnung, ob es wird mir schon irgendwas bringen. Geil. Jetzt hast du ja, wie gesagt, eine wahnsinnige Karriere am Start. Wenn du jetzt heute nochmal anfangen müsstest, Ich meine, du hast eine sehr erfolgreiche Karriere. Das klang jetzt alles so wie so, ja, es ist alles gedreckt. Ich kam aus L.A. und dann ist alles gelaufen und war alles easy und pupisi und alles Friede, Freude, Eierkuchen. Gab es denn in dieser langen Zeit auch mal Dinge, die du bereut hast? Und würdest du heute nochmal alles so machen, wie du es gemacht hast? Oder hättest du jetzt mit dem Wissen von heute sagen, da habe ich aber auch kapitale Fehler begangen, die würde ich so nicht mehr unbedingt machen wollen? Auf jeden Fall. Also ich habe definitiv Fehler gemacht. Das meinte ich ja vorhin, also in diesem menschlichen Umgang. Wie gesagt, ich bin halt, ich bin jemand, Dirk weiß das auch noch von damals, ich bereiße auch gerne mal die Fresse auf, bevor ich nachdenke. Da habe ich das gelernt, mache ich den Fehler nicht mehr so oft. Aber ich habe bestimmt auch Leute vor den Kopf gestoßen mit so einer übereifrigen Ego-Art. Das würde ich heute wahrscheinlich versuchen anders zu machen. Und du sagst gerade, easy peasy, also easy peasy war es nicht. Das könnt ihr bestimmt auch bestätigen. Ich muss schon sagen, ich glaube, dass ich die letzten 30 Jahre ein durchaus anstrengendes Leben hatte. Also immer gerne, immer mit Bock, immer gerne. Aber es ist ja auch, ihr wisst das selber mit Familie. Ich habe ja jetzt fünf Kinder und bald einen Enkel. Das ist, du hast viele Bälle in der Hand und das ist jetzt wirklich nicht leicht. Aber das ist natürlich das Großartige, dass man immer das macht, wozu man Bock hat. Und da hatte ich immer schon diese Dankbarkeit. Du hast dir das ausgesucht, kannst du dich nicht beschweren, musst du durch. Wie gesagt, was ich heute wahrscheinlich anders machen würde, dass ich im Zwischenmenschlichen versuchen würde, immer mehr am Anfang auch, die Meinung, den anderen zu verstehen. Weniger so in, der will mich abziehen oder... Also zu sehr die eigenen Befindlichkeiten zu sehen als auch den anderen. Das gehörte jetzt nicht unbedingt zu meinen Kernkompetenzen mit Anfang 20. Da war schon viel Ego und Lautstärke dabei. Das würde ich mir wahrscheinlich versuchen anders zu machen. Und in der heutigen Welt würde ich wahrscheinlich auch ein Studium machen. Also das würde ich auch heute sagen. Ich habe ja auch Studierende von mir, würde ich sagen, ey, zieh es durch. Weil da sind auch welche davor, ach ja, ich will eigentlich nur darum, ja, verstehe ich. Dann mach das, aber die Welt wird ja nicht unbedingt einfacher. Und wenn du jetzt sowieso schon kurz vorm Bachelor bist, zieh es durch, weil. Es wird dir irgendwann helfen. Und du brauchst ja, hatten wir vorhin auch schon, du brauchst ja heutzutage auch einfach ein breiteres Kompetenzfeld als früher. Das ist einfach so. Du brauchst mehr Kompetenzen, um dich behaupten zu können. Und da kann ein Studium auf jeden Fall helfen. Man muss es nicht machen, aber ich könnte mir vorstellen, dass ich heute diesen Weg gehen würde. Ja, was würdest du denn heute überhaupt, vielleicht auch so ein bisschen zum Abschluss zu bringen, was würdest du denn heute einem deiner jungen Studenten oder Studentinnen mit auf den Weg geben, was muss man heute haben, um als professioneller Trommler vielleicht, ja, ans Start zu gehen, erfolgreich zu sein? Ja, das sind dann über die, die Frage stelle ich auch immer den ganzen Dozenten, da gucken sie mich auch immer an. Der Nate Smith, als er bei uns war, der hatte das auch ganz gut. Also eine Sache, mach deine Hausaufgaben. Also das, was wir ganz am Anfang gesagt haben, hinterfragen dich alles. Mach deine Hausaufgaben, üb die Sachen. Sei dir sicher, ob du da richtig Bock drauf hast, weil es wird definitiv ein harter Weg. Und wenn du noch richtig Bock drauf hast, zieh es durch, dann jammer aber auch nicht. Weil dieses Gejammer, das hat mich schon damals genervt, das ist, glaube ich, so eine deutsche Krankheit mehr. Also wir jammern alle viel zu viel. Also wenn du A sagst, musst du auch B sein, dann musst du es auch durchziehen. Also Hausaufgaben machen, durchziehen und Fresse halten. Und. Finde deine Nische. finde das Ding, was dich ausmacht weil das ist ja das andere, auch manchmal hat man das Gefühl, alle haben weiße Sneakers an schwarze Jeans und schwarzes T-Shirt das ist jetzt manchmal mein alter weißer Mann, in der Jesung, wo ich denke ja, und alle haben das Clapstack hier vor der Snare und noch eine Bongo da, ich muss zugeben, das habe ich auch manchmal, da würde ich mal sagen, Leute habe ich auch ein Video dazu gemacht, poste ich die nächsten Tage, da kriege ich bestimmt einen Shitstorm aber ich sage, Leute, Wenn alle sich das Clap-Stack direkt vor die Snare bauen, baut euch was anderes dahin. Ich habe meins bei Apache, da habe ich noch eins. Aber ich versuche das jetzt extra nicht mehr aufzubauen. Wenn alle Splash-Becken spielen, dann spielen große Becken. Wenn alle 10, 12, 13, 14, 16 spielen, dann spielt was anderes. Macht einfach was anderes, weil das gibt es ja schon. Das sehe ich manchmal, dass ich denke, ich denke, Mann, mach doch nicht immer alles genauso wie alle anderen. Mach doch mal anders. Und da gibt es dann so ein paar Beispiele, Daru Jones zum Beispiel, wo man sagt, Alter, alleine am Set aufbauen siehst du sofort, das ist Daru Jones. Und der spielt keine Jobs, der spielt und sagt, ist das geil. Olli Rubo für mich. Vielleicht aber ganz kurz nur Daru Jones, warum der auffällt, weil er die Trommel von sich wegstellt sozusagen. Also vom Winkel her, ganz strange. Ganz genau. Und der kann dadurch ja auch ganz bestimmte Sachen nicht spielen. Also dieses ganze Gejob geht ja auf so einem Set gar nicht. A hat es einen wahnsinnigen Wiedererkennungswert, B. Kann er ja nur bestimmte Sachen spielen und der hat ja auch so ein Hybrid-Ding, also wahnsinnig geil. Olli Rubo, für mich nach wie vor mein allergrößter Held in Deutschland, so wie Olli spielt, kein Mensch. Das macht einfach keiner. Und damit hat ja einfach eine Wahnsinnsnische und einen wahnsinns Wiedererkennungswert der Onkel. Wieder das ganz lange mit den Ohrboten. Der war der Erste, der diese Cajon-Setups gespielt hat. Unfassbar. Und da gibt es noch viele Beispiele. Und es gibt auch immer wieder Beispiele von Leuten, die überhaupt keine Ausbildung haben und trotzdem auf allen fetten Bühnen spielen. Das heißt, es geht am Ende gar nicht nur darum, wahnsinnig schnell, wahnsinnig... Viel krasse Sachen zu spielen spielen zu können. Das ist auch wichtig. Das wollen die Leute heute auch. Aber es geht auch darum, dass du wirklich was findest, was dich ausmacht. Und das wäre wirklich der dritte und wichtige Rat. Und das versuchen wir auch beim Drum Trainer immer zu sagen. Ey, finde raus, was du willst. Und dann zieh das kompromisslos durch. Und wenn das Punk ist, dann ist das Punk. Und wenn das Metal ist, dann ist das Metal. Aber mach das dann und mach das anders als die anderen, weil die gibt es ja schon. Genau. Geiles Schlussstatement finde ich ey Dirk mega dass du dir die Zeit für uns genommen hast ich hoffe das ganze Gelaber da kann man was mit anfangen Dirk du brauchst mir das nicht vorspielen ich weiß ja was ich gesagt habe alles cool. Nein mega unter lass uns erstmal den Leuten ordentlich Tschüss sagen alles klar, Dirk echt nochmal mega Dank dir echt und ihr Leute ihr Lieben da draußen wenn ihr euch informieren wollt Ihr findet sämtliche Infos über Dirk, über den Drum-Trainer Berlin natürlich in unseren Show-Link. Die Links, wo ihr einfach mal auf die Seite vom Drum-Trainer geführt habt, wo ihr euch das echt angucken könnt. Der Timo verlinkt das alles. Dirk, ich kann nur sagen, geiler Typ. Ich hoffe, wir sehen uns bald wieder. Ich danke euch. Ich schließe die Ohren im Schalz an. Vielen lieben Dank, Dirk. Danke euch für die Einladung. Es hat viel Spaß gemacht. Alles Gute, schönen Sommer. Tschüss. Ciao. Ich habe ganz am Anfang des Podcasts von einem Sommerloch gesprochen. Das trifft definitiv nicht auf eure Feedback-Zuschriften zu. Die erreichen uns quasi stündlich. Wir können heute gar nicht alle vorlesen, weil das den Rahmen tatsächlich sprengen würde. Aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Wir werden auf jeden Fall alle berücksichtigen, die heute nicht dran kommen. Also wir haben euch auf dem Schirm. Wir antworten ja auch in der Regel dann auch entweder über E-Mail oder auf YouTube oder wo auch immer uns eure Feedbacks erreichen. Und erstmal an dieser Stelle ein riesen, riesen Dankeschön an alle, die nicht uns schreiben, dann die natürlich auch, aber die uns über YouTube, ein Thank You dagelassen haben. Das heißt, wir haben ja im letzten Podcast darüber gesprochen, dass wir jetzt den Thank You Button haben und es gibt Leute, die haben ihn gedrückt. Es ist verrückt. Also vielen, vielen lieben Dank dafür. Das ist wahnsinnig, dass ihr uns so unterstützt. Und das hilft uns natürlich auch, den Podcast hier weiter voranzutreiben und den bestmöglichsten Podcast-Content, den wir kreieren können, hier rauszuhalten. Also vielen, vielen lieben Dank an euch da draußen. Vielleicht müssen wir uns mal was überlegen, dass wir vielleicht die, die ein Thank you dargelassen haben, ganz am Schluss vielleicht mit einem so einem Durchlauf, mit einem Namen erwähnen, einem Abspann oder dass wir die einblenden, wenn ihr das möchtet. Das fände ich auch eine schöne Sache. Also da werde ich auf jeden Fall Rücksprache halten, ob das überhaupt gewünscht ist. Und wir machen es nicht einfach ungefragt, denn dazu haben wir zu viel Respekt vor euch, liebe Hörerinnen und Hörer, liebe Zuschauerinnen und Zuschauer, liebe Spotterinnen und Spotter. Kommen wir aber zu... Ey Gott, da komme ich jetzt auch nicht mehr raus aus der Nummer. Auf keinen Fall. Kommen wir zu unserem ersten Hörer-Feedback. Und es ist von jemandem, der letztes Mal auch Thema war, weil er nämlich nur den Dirk angesprochen hatte. Ihr erinnert euch? Der Steffen nämlich hat den Dirk angesprochen, mich nicht. Ich habe das natürlich so zur Kenntnis genommen gehabt. Und es ging um Kopfhörer. Auf jeden Fall schreibt der Steffen via YouTube, Tolle Folge, ihr beiden. Sorry, Timo, meine E-Mail war natürlich an euch beide gerichtet, aber ich hatte nur Dirk angeschrieben, weil ich nicht wusste, ob meine Kommentare ankommen. Ist ja jetzt geklärt. Aber wie du, Timo, das humorvoll nimmst, mega. Als Buße dreht dich Percussion kreativ bei und alles Weitere klären wir dann im Trump-Camp. Und danke vielmals für die ausführliche Kopfhörerbesprechung. Hilft super bei meiner Entscheidungsfindung. Top-Empfehlung der Woche. Der Katalog von Musikwein ist super. Also Steffen, damit ist das auch geklärt. Du wirst Mitglied der Percussion Kreativ. So schnell geht das mit dem Ablass. Bei uns kann man auch den Ablass erkaufen sozusagen. Da haben wir die katholische Kirche als Vorbild genommen. Wir lassen nur die Inquisition irgendwie außen vor. Das wollen wir nicht mehr. Das wollen wir nicht mehr. Dann erreicht uns weiteres Feedback. Und zwar hätte ich dann etwas Ausführlicheres von Arnfried M. via YouTube. Grüß den Miteinander. Den Miteinander. ist dies immer wieder sehr interessant und ein Teil der Unterhaltung, bei der ich mir nicht vorstellen kann, ins nächstfolgende Kapitel vorzuspringen. Bei dieser Folge ist ein Wodcast ganz eindeutig von Vorteil. Achtung, er bezieht sich jetzt auf den letzten Wodcast mit Daniel Jakobi, wo es um die Rhythm-App ging, die der Daniel ja vorgestellt hat, wo wir auch dann Sachen am... Quasi hier gezeigt haben auf YouTube, dass man einfach besser sehen kann, was passiert. Arnfried M. schreibt also weiter, bei dieser Folge ist ein Vodcast ganz eindeutig von Vorteil, denn allein vom Zuhören beziehungsweise auf Spotify wäre es nicht möglich gewesen, die Vorgänge rund um die gezeigte Rhythm-App nachvollziehen zu können. Jedenfalls mir nicht. Die Forschung der Rhythm-App war ganz sicher sehr spannend und ich fand es klasse, dass ihr dem Daniel die Zeit eingehaut habt, sowohl von seinem Werden am Schlag zu berichten, als auch nochmal eine ordentliche Portion Zeit für die Präsentation der App. Ich benutze gar keine App und kann mich noch nicht mit dem Mietmodell anfreunden. Kein Vorwurf, ist nur so mein Gefühl. Was ich richtig feiere, es lebe die Notenschrift. Viele sträuben sich aber auch in dieser Folge, kam wieder auf den Tisch, dass das Beherrschen der Noten unbestreitbare Vorteile mit sich bringt. Wo kam es noch zur Sprache in der letzten Folge? Denn da berichtete Jérôme Lelouch recht eindrücklich nebenbei darüber. Ist doch einfach herrlich, ein Papier anzusehen, von dem man den Eindruck haben kann, es handelt sich um ein grafisches Datenraster mit ornamentalen Symbolen. Schwarze Klüfen in variabler Form, mehrdimensional kodierte Zeichen. Diese ganze Geheimschrift tarnt sich als literales Unglück, stellt sich völlig lautlos dar, enthält aber genug Informationen, um eine ganze Band in Getöse zu versetzen. Und wie praktisch diese Art der Informationen mit einem Stapel Papier mit sich nehmen und sogar an andere Menschen übertragen zu können, sogar über Jahrhunderte hinweg. Da bin ich ja oldschool. Noten auf Papier vor sich am Schlagzeug ausbreitend wirken, auch heute noch unverschämt fachkundig und versiert, wie natürlich bei jedem anderen Instrument auch. Ich weiß, dass Dirk lieber ein iPad einsetzt, sei es drum. Ich gebe dazu, dass ich zweifelbreit weit entfernt bin, von der Fertigkeit mit Noten umzugehen, wie Timo oder Dirk es können. Aber ich weiß auch, dass ich hierbei immer besser werde und finde gut, dass mein Schlazaklehrer das für wichtiger achtet. Der Drums4All-Katalog ist wirklich eine Empfehlung. Dirk finde ich dort auf Seite 44, Timo auf Seite 46. Super cool. Ja, vielen lieben Dank. Vielen lieben Dank. Das war... Quasi schon eine philosophische Hommage an die Notenschrift. Also wow. Ja, aber ich möchte, ob du ich das verstanden hast, also ich bin ja auch der haptische Mensch. Das heißt, ich habe, weil ich glaube, du hast gesagt, ich hätte, also das iPad ist für, um Noten zu spielen beim Gig, sieht es mittlerweile ein bisschen schöner aus als Notenständer. Aber ich bevorzuge immer noch tatsächlich Oldschool-Noten. Ich spiele in einer Band, wo ich der Einzige bin, der immer noch kein iPad, weil ich es aber auch noch nicht geschafft habe, die Noten umzutragen, wo ich wirklich die Noten händisch auf meinen Pult lege und finde das auch nach wie vor gut. Und Notenbücher, ich habe echt Notenbücher gekauft, von denen ich gar nicht wusste, dass ich sie habe, digital. Und wenn ich dann manchmal echt so scrolle, irgendwie denke, das habe ich ja, also ganz witzig und habe es dann auch schon geschafft, mir das zweimal zu kaufen, einmal als digitale Version und habe es anfangs nicht auf dem Schirm gehabt und fand es irgendwann ein Jahr später nochmal interessant und merke. Ja, habe es mir dann nochmal in Buchform gekauft, ich bin absolut derjenige, der wirklich ein Buch bevorzugt, ich finde mal, ich muss umblättern können, ich muss was reinschreiben können und wie ich auch immer so schön sage, den Kaffee drüber schütten können. Das passiert mir leider manchmal auch. Ich bin leider, ich habe ja auch das E-Book bei Hudson, wo ich mir auch zugeben, da bin ich nicht so wahnsinnig drüber glücklich, dass es nur ein E-Book ist. Aber es sind Entscheidungen der Verlagshäuser, die man heutzutage nicht mehr unbedingt selber tritt. Die natürlich, weil wir sind Dinosaurier, wenn es mal ehrlicherweise sagen. Bücher ist ein wahnsinnig schwieriger Markt geworden und ein Buch drucken ist einfach unglaublich teuer. Und ja, die Gewinnmarge ist natürlich dann deutlich geringer, muss man auch ehrlicherweise sagen, als wenn man ein E-Book einfach zum Download bereitstellt, wo man einmal ein Layout gemacht hat am Rechner. Man hat ja nie was in der Hand gehabt eigentlich. Es ist ja alles virtuell. Das ist natürlich deutlich kostengünstiger, als ein Buch zu drucken. Ja, schade. Ich hoffe, die Entwicklung geht irgendwann wieder auch zurück in das echte Buchformat. Weil es macht ja auch schön, sich so ein Regal anzugucken mit den ganzen Büchern. Ja, ich finde einfach darin blättern. Ich finde nach wie vor auch. Der finde ich das ja auch mit dem Katalog von Musikwein so toll, mit dem Drums4All-Katalog, den ich euch nochmal ans Herz legen möchte. In einem Buch, ich finde es total toll, nicht nur die Noten anzugucken, wenn da Bilder drin sind. Ich gucke mir tatsächlich die Bilder an. Wie früher, als es auch noch den Model, ich habe früher wirklich, glaube ich, alles Schlagzeugzeitschriften abonniert, die man haben konnte, von Model & Drummer, über Sticks, über Drums und Percussion und fand das immer toll, auch, hört sich total dämlich an, mir die Werbung anzugucken. Ne, hab ich ja letztes Mal gesagt, als wir über den Clubs vor der Loke gesprochen haben, man hat einfach auch gerne sich die Werbung angeschaut. Ich fand, da hat sich jemand, also wenn sie dann noch kreativ war, fand ich es mega oder einfach Sachen, die neu waren, wo ich dachte, boah ey, das sieht cool aus, das müsste ich auch mal auschecken im Laden und das war für mich eigentlich auch der Anreiz dann, in den Musikladen, zu fahren und das auch mal auszuchecken, ganz ehrlich. Ja, eine Entwicklung, die nicht so schön ist, muss man wirklich, muss man echt sagen. Also mir gefällt es auch nicht so. Aber werden wir die Zeit ändern können? Nö. Ey. Vielen Dank für deine liebe Mail. Ja, war ganz, ganz toll. Vielen lieben Dank. Und danke, dass du uns auch gefunden hast. Ich glaube, ich habe eine Challenge, einen Wettbewerb dazu ausgerufen, aber wir können was gewinnen. Du bist übrigens der Einzige, der es geschrieben hat, obwohl wir zu finden sind, glaube ich. Also du hast was gewonnen, würde ich sagen. Aber was wissen wir ja noch nicht. Mit einem Rubbel los. Mehr schauen einfach mal. So, in dem Sinne. Komm, ich schmeiß ein paar Stöcker rein. Ins Rubbel los. Ins Rubbel los, genau. Nee, ich meine, er soll sagen, wo die hingehen. Und du, was machst du? Ja, komm, dann nehme ich auch ein paar Sticks dazu. Ja, guck mal, egal. Und dann machen wir die Sticks-Challenge. Welche Sticks liegen besser in der Hand? Ja. Boah. Also, da wird einiges wieder auf dich zu tun kommen, Ahnfried M. Also sei gespannt melde dich gerne via Gmail bei uns also unsere Adresse ist ja schlagabtauschpodcast at gmail.com, so einen machen wir noch einen ganz knappen, die Zeit haben wir noch bevor wir dann zum nächsten, Kapitel überspringen müssen und zwar schreibt auch über YouTube der Drummer Circle Karlsruhe, wie jedes Mal ein super Podcast vielen Dank euch beiden und vielen Dank an Daniel Jacobi für die umfangreichen Erklärungen und das geniale Interview. Da kann ein WM-Deutschland-Spiel nicht mithalten. Das hat sich jetzt eh erledigt, aber vielen lieben Dank dafür. Und ja, wenn ihr was habt, ich habe es gerade schon genannt, schreibt uns gerne an schlagabtaschpodcast.gmail.com oder wie die letzten drei Feedbacks, kommentiert einfach unsere Videos. Das hilft uns unheimlich, nämlich den Algorithmus zu füttern. Und dann werden unsere Videos hoffentlich auch an Leute ausgespielt, die uns vielleicht noch gar nicht kennen, obwohl das ja fast unmöglich ist. Aber es wird die eine oder andere da draußen geben, die noch nicht zu uns gehört haben. Also gerne auf YouTube kommentieren oder wenn ihr es anonymer haben wollt, schreibt uns an unsere Schlagabtausch-Podcast at gmail.com-Adresse. Natürlich lassen wir es euch wieder nicht gehen, nochmal. Natürlich lassen wir es euch auch wieder nicht gehen, ohne unsere Empfehlungen der Woche. Und ich habe etwas rausgepickt, was zu den heißen Sommertemperaturen passt, nämlich ein Eis. Und zwar das Mucci-Spaghetti-Eis im Hörnchen, erhältlich bei Aldi Nord und Aldi Süd. Mucci. Mucci. So heißt die Firma halt, mein Gott. Du hast keine Kalorien. Doch, hat Kalorien. Das ist ja das Dore da dran. Es hat Kalorien. Es ist halt ein ganz normales Eis. Aber man muss auch was empfehlen, was einfach mal ungesund ist, sage ich mal. Es ist halt ein Hörnchen mit Vanilleeis und oben halt so dieses Erdbeer-Topping wie ein Spaghetti-Eis und ich mag ja eigentlich, also ich mag Spaghetti-Eis, ich mag aber eigentlich nicht diese tiefgekühlten Hörnchen, weil ich finde, die sind immer so komisch von ihrer Konsistenz her und irgendwie hat Mucci es geschafft, diese Hörnchen knusprig zu halten. Wie beim Italiener in der Eisdiele und deswegen kann ich die empfehlen. Sind auch nämlich teuer, Da sind vier Stück drin und die kosten glaube ich, ich glaube die Packung mit vier Hörnchen kostet 2,29 Euro. Okay. Kann man machen. Also ich kenne es vom Aldi, es gibt es auch beim Lidl, es gibt es auch beim Rewe mittlerweile, dieses Spaghetti-Eis im Hörnchen ist lecker. Die Waffel ist zumindest mal mutig, knusprig. Und wer sich ein bisschen erfrechen möchte, bei diesen heißen Temperaturen, der kann sich das auf jeden Fall gönnen, hat aber Kalorien. Aber ich habe nicht nachguckt, wie viele, weil ich wollte mich nicht deprimieren. Cool. Muss auch nicht immer sein. Trinkst ja schon, wie heißt es, Bier ohne Kalorien. Ohne Zucker. Deswegen hat es ja keine Kalorien. Also so gut wie keins. Ich habe was ganz anderes. Und zwar auch nichts mit Schlagzeug zu tun. Für mich so ein kleiner Lifehack kann man auch nicht sagen. Ich habe echt Probleme damit. Wir wohnen in der Nähe vom Wäldchen. Und Eichenprozessionsspinner, die Härchen und Mücken. Ich weiß manchmal nicht, ob Mücken oder Eichenprozessionsspinner, die Härchen sind. Die fliegen halt natürlich, wenn es mal windig ist, durch die Luft und weil man ja viele Fenster auf hat, also ich habe echt Laster mit, die jucken wie bescheuert. Und bei Mücken sagte man früher immer, boah, der hat süßes Blut oder ich habe süßes Blut. Wenn man ganz viele Mückenstiche gekriegt hat, warum auch immer, weiß ich nicht. Und eine Salve, die mir ganz gut geholfen hat oder zwei Dinge sind einerseits, Zitrizin, das ist eine Sache gegen wenn man allergische Reaktionen hat und bei den Eichenprotektionsspinnern Und bei den Härchen gibt es ja allergische Reaktionen. Also es juckt wie Sau bei mir. Und ich habe diese Salbe. Das ist. Phenyhydrocort. Das ist eine freierhältliche Kortisonsalbe, aber mit 0,5% Kortison. Also kann man jetzt nicht vergleichen mit einer verschreibungspflichtigen Kortison. Aber die hilft mir, weil ich bin leider auch jemand, der dann, wenn er pennt, sich die Sachen aufkratzt. Ich merke das nicht. Und das ist natürlich nervig. Also ich merke es nicht und die hat mir echt ganz gut geholfen. Interessant, weil demnächst ist ja dann auch wieder Urlaubszeit im Süden bei vielen. Und da sind ja auch so, sagen wir mal, Monsterviecher unterwegs, die einen aussaugen möchten. Genau, genau. Und ich meine, ich habe das auch schon mal empfohlen, das war auch so ein Stift mit Ammoniak, der gegen dieses Jucken hilft. Aber das ist auch eine gute Empfehlung natürlich. Weil der Ammoniakstift stinkt halt nach Ammoniak. Ja. Was nicht so angenehm ist. Aber cool. Muss ich mir merken. Ich meine, ihr müsst es eher aufschreiben. Ich brauche mir gar nichts zu merken, weil ihr könnt natürlich alles immer in unseren Shownotes nachlesen. Die Links sind dort zu finden. Und wer jetzt den Namen nicht merken konnte, Phenohydrochord. Genau. Creme. Müsst ihr euch nicht merken. Ihr findet das ja, wie gesagt, in den Shownotes. Aber mir hat die echt gut geholfen, auch bei Wunden, die man dann aufgekratzt hat. Zinksalbe hilft natürlich auch halt. Aber es ist halt echt nervig, diese Eichenprozessionsdinger. Das juckt wie die... Da habe ich noch nie drüber nachgedacht, dass es Eichenprozessionsspinner sind. Weil mich juckt es auch ab und zu. Ich denke, es sind irgendwelche Grasmilden oder ich bin da von einer Ameise gestochen worden oder sonst irgendwas. Also mehrmals, weil ich ja öfters damit Last habe, hat die Apothekerin jetzt ein paar Mal gesagt, es sind keine Mücken... Es sieht aus wie so kleine Dinge, aber Mückenstiche haben mehr so ein Flatschen so ein bisschen dann. Und die sind einfach nur so Punkte, aber die jucken wie bescheuert. Aber ich habe auch manchmal so Punkte, aber das juckt dann mal einen Tag und das war, dann ist es auch rum. Ja, aber meistens habe ich dann leider gekratzt. Also ich würde mich echt den Zaum nehmen dazu und Zetrizin hilft tatsächlich. Das sagt man schon den kleinen Kindern, nicht kratzen. Wenn ich penne, merke ich das. Und bei den Temperaturen bin ich manchmal froh, wenn ich dann irgendwie einpennen kann irgendwie. Das stimmt. Das hat mir geholfen. Sommer, das sind quasi Sommertipps. Ja. Liebe Community, ich sage jetzt das eigentlich nur noch, dann brauche ich nämlich nicht zu sagen, liebe Hörerinnen und Hörer, liebe Sehende oder keine Ahnung was. Das macht es dann kürzer, dann haben wir schon wieder mindestens 10 Sekunden gespart, nämlich. Also, ich hoffe, ihr hattet eine wunderbare Episode 144. So eine kleine Sommerausgabe. Ich hoffe, und ich gehe stark davon aus, dass wir zumindest diesmal unter drei Stunden bleiben, weil wir wissen es jetzt noch nicht, weil das Interview haben wir noch gar nicht geführt. Aber ich bin relativ zuversichtlich. Vielen lieben Dank, dass ihr uns zugehört habt. Vielen lieben Dank nochmal an alle, die den Thank-You-Button auf YouTube verwendet haben. Wir wehren uns nicht dagegen, wenn mehrere Leute das auch noch tun würden. Wir können aber auch jeden verstehen, der es nicht tut. Es sind schwere Zeiten für uns alle. Aber was uns hilft, ist, wenn ihr kommentiert, wenn ihr uns teilt, wenn ihr die frohe Botschaft des Podcasts in die Welt tragt, das würde uns wahnsinnig helfen, dass einfach noch mehr Leute auf uns stoßen. In dem Sinne, habt eine wunderbare Sommerzeit und ich gebe die letzten Worte dieses Podcasts ab an den Dirk. Jo, Timo hat eigentlich schon alles gesagt. Die frohe Botschaft. Ihr Lieben da draußen, passt auf euch auf, es sind heiße Zeiten, Das Gewitter kommt bestimmt auf, dann wird es wieder stürmisch. Also passt auf euch auf.