Latest / Gin And Talk / Wolfgang M. Heckl über Wissenschaft, Technik und das Deutsche Museum
Transcript
- 0:00Speaker 0: Woher kommt die dunkle Energie, was?
- 0:02Speaker 0: wie verstehen wir dunkle Materie?
- 0:04Speaker 0: Warum verstehen wir achtzig, neunzig Prozent der Bausteine unseres Universums eigentlich nicht.
- 0:10Speaker 0: Und da gibt es noch so viel zu forschen und das ist so spannend und das isso befriedigend wenn man ein kleines kleines Rätchen in dieser tollen Maschinerie der weltumspannenden Gemeinde, Erdumspannen den Gemeinden der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern.
- 0:26Speaker 0: Einstein hat ja auch gesagt, wir haben höchstens die erste Seite im Kochbuch des Alten bisher verstanden.
- 0:32Speaker 0: Und mit Kochbuch das Alte meinte er natürlich einen Schöpfer, einem Gott, ein überrisches Wesen – was weiß ich?
- 0:39Speaker 0: Die Natur selbst, die es so eingerichtet hat wie es nun mal ist.
- 0:44Speaker 0: aber verstanden davon habe mir eigentlich ziemlich wenig.
- 0:47Speaker 1: Herzlich willkommen.
- 0:48Speaker 1: Mein Name ist Daniel Fürg und ich freue mich ganz besonders, euch heute endlich wieder zu einer neuen Episode Genant Talk begrüßen zu dürfen!
- 0:56Speaker 1: Nach unserer Sommerpause sind wir wieder zurück und haben für die kommenden Wochen viele interessante Gespräche mit inspirierenden Persönlichkeiten für euch geplant.
- 1:05Speaker 1: Los geht es heute mit Professor Dr.
- 1:07Speaker 1: Wolfgang Heckel.
- 1:09Speaker 1: Seit dem Jahr vier ist er Generaldirektor des Deutschen Museums in München und treibt seit vielen Jahren dessen umfangreiche Modernisierung voran.
- 1:18Speaker 1: Seit zwei Tausendneun ist der Zudem-Inhaber des Oscar von Miller Lehrstuhls für Wissenschaftskommunikation der Technischen Universität München.
- 1:26Speaker 1: Ich wollte von ihm wissen, warum wir auch in diesen virtuellen und digitalisierten Zeiten Museen brauchen wie man diese zeitgemäß gestaltet und welchen positiven Effekt sie auf unsere Gesellschaft haben können.
- 1:38Speaker 1: Wenn euch diese Episode gefällt, folgt uns bei Spotify, Apple Podcast oder wo auch immer ihr gerne Podcast hört und hinterlasst uns eine gute Bewertung.
- 1:47Speaker 1: Diese und viele weitere Episoden findet ihr als Videointerview auf unserem YouTube-Kanal.
- 1:52Speaker 1: Jetzt aber viel Spaß beim Zuhören – schön dass ihr alle wieder mit dabei seid!
- 2:09Speaker 0: Herzlich willkommen
- 2:10Speaker 1: zu einer neuen Folge Gin & Talk.
- 2:14Speaker 0: Mach es dir gemütlich, lehne dich zurück und tauche
- 2:18Speaker 1: ein
- 2:18Speaker 0: in die verrucht düstere Atmosphäre
- 2:21Speaker 1: unserer Studio-Bar!
- 2:30Speaker 1: Lieber Herr Prof.
- 2:31Speaker 1: Dr.
- 2:32Speaker 1: Heckel ich freue mich sehr dass sie heute zu uns an die Bar gekommen sind und wir ein wenig über ihr Leben das Deutsche Museum über Wissenschaft all die vielen spannenden Exponate in ihren Museen sprechen können.
- 2:43Speaker 1: Herzlich willkommen!
- 2:44Speaker 0: Dankeschön!
- 2:45Speaker 1: Sie sind seit Jahrzehntausendvier Direktor, Generaldirektor des Deutschen Museums hier in München gar nicht weit von uns vielleicht knapp mit zehn Minuten zu Fuß den Berg runter.
- 2:56Speaker 1: also geht es runter geht schneller als hoch.
- 3:00Speaker 1: was hat sich denn seit zwei tausend vier alles verändert?
- 3:03Speaker 1: sehr näher vor kurzem?
- 3:04Speaker 1: oder erläuft ja immer noch der große Umbau?
- 3:06Speaker 1: aber ein Teil davon ich glaube einen Drittel Die
- 3:09Speaker 0: Hälfte, tatsächlich.
- 3:11Speaker 0: Na ja das hat sich ganz großartig verändert weil natürlich zu Beginn der Aufgabe war als ich angefangen habe wie soll es weitergehen mit dem Deutschen Museum?
- 3:21Speaker 0: dass er auch schon in die Jahre gekommen war hunderte Jahre oder so?
- 3:26Speaker 0: da muss man dann auch mal daran denken dass ein Update nötig ist also nicht nur was die Ausstellungen betrifft sondern auch was die Bausubstanz oder die Wegeführung und die Emoziumspädagogik, die Taktik betrifft.
- 3:44Speaker 0: Was aber auch so triviale Dinge wie die Spundwende um das Ausstellungsgebäude herum damit die ISA bei Hochwasser nicht wieder uns in den Keller läuft oder solche Dinge wie Brandschutz und Entfluchtungen und neue Energiezentrale all diese Dinge mussten in Angriff genommen werden Und das ist natürlich schon die größte Generalsanierung, Renovierungen seit Beginn unseres Hauses.
- 4:12Speaker 0: Wir waren
- 4:13Speaker 1: jetzt gerade erst vor ein paar Wochen bei Ihnen.
- 4:17Speaker 1: im Rahmen unseres Forty Eight Forward Festivals haben wir eine Gruppe am Vortag mitgenommen und haben eine Führung gemacht durch das deutsche Museum.
- 4:26Speaker 1: Ehrlicherweise eigentlich aus egoistischem Eigeninteresse, weil ich mir die ganze Zeit gesagt habe, ich schaff's irgendwie nie darunter zu gehen und nehme es immer wieder vor.
- 4:34Speaker 1: Also nehm' mich einfach in der Gruppe mit und mach ein kleines Event daraus – dann funktioniert das auch!
- 4:39Speaker 1: Und jetzt könnte ich die folgende Frage natürlich gut selbst beantworten, weil Ich die neuen Bereiche gesehen habe Gerade in dieser digitalisierten Welt, wir haben gerade ganz viel über Digitalisierung und die vielleicht auch nicht immer nur ganz positiv Nebenwirkungen gesprochen.
- 4:55Speaker 1: Warum brauchen wir denn so ein riesiges Museum heute noch?
- 4:58Speaker 1: Am
- 4:59Speaker 0: besten würden Sie die Besucherinnen- und Besuchervragen, die zu uns kommen, sozialreich wie in der Geschichte des Deutschmuseums nicht.
- 5:11Speaker 0: Offensichtlich ist es so dass die neuen Ausstellung das neue Haus die Menschen furchtbar engagiert, weil sie sich verständigen können darüber wie die Vergangenheit in die Zukunft führt.
- 5:30Speaker 0: Ich meine so dass man natürlich über elektronische Medien im Internet und so weiter viele viele Dinge sicher arbeiten kann Bildung genießen kann wenn man es richtig macht aber wenn man das Original und insbesondere wenn man Menschen dabei hat, die einem begleiten mit denen man sprechen kann.
- 5:51Speaker 0: Wenn man mit unseren Explanern zum Beispiel die Experten für die Objekte sind, für die Expernate sind in Interaktion treten kann dann ist das im Zeitalter der Digitalisierung so gefragt wie nie zuvor.
- 6:07Speaker 0: Und meine feste Überzeugung ist dass es noch zunehmend wird.
- 6:10Speaker 0: Denn die Plätze, die Orte Die Räume wo sich Menschen treffen können, haptisch.
- 6:19Speaker 0: Miteinander riechen, schmecken, fühlen, sehen, diskutieren, argumentieren Spaß haben Freude haben Lernen Experimentieren.
- 6:31Speaker 0: Wir haben ja auch viele Experimentierlabore Wo die Besucherinnen und Besucher selbst Hand anlegen können.
- 6:37Speaker 0: Das ist das große Erfolgsmodell aller Museen.
- 6:42Speaker 0: Sie gehen ja auch in ein Kunstmuseum obwohl sie natürlich im Internet jedes der Gemälde, die im Lufre hängt auch anschauen können.
- 6:54Speaker 0: Sie können die Mona Lisa natürlich im ... im Internet anschauen aber trotzdem möchte jeder die Aura des Originalen genießen und bei uns sind es natürlich so bedeutende Exponate-Experimente, die eben auch die Idee vermitteln Es ist wahr!
- 7:13Speaker 0: Es ist kein Fake Denn gerade in der heutigen Welt der Digitalisierung sind wir ja wirklich so weit geraten, dass es immer schwieriger wird zu unterscheiden ob etwas existiert, stimmt, wahr ist oder nur Fake-Täuschung Interessen getrieben bis zur Deepfake was heute alles möglich ist mit den modernen Methoden.
- 7:36Speaker 0: Schauen Sie, wir haben uns kürzlich den neuen Film Oppenheimer angeschaut und da macht schon einen großen Unterschied, dass man dieses Detail was da einmal eine Rolle spielt das Otto Hahn die Kernspaltung entdeckt hat zusammen mit der Strassmann und Meitner.
- 8:04Speaker 0: Dass wir den Original Tisch wo Otto Hahn und Kollegen das zum ersten Mal Unabsichtlich gewissermaßen, denn es war ein anderes Ziel geplant, entdeckt haben, dass wir den in unserer Chemieabteilung im Deutschen Museum stehen haben.
- 8:21Speaker 0: Und wenn Sie da hinkommen können sie sozusagen, wenn Sie's wollen, den Schauer der Geschichte über sich ergehen lassen fühlen und diese Rückbezüge auch in dem Film Oppenheimer etwa Teller beispielsweise.
- 8:34Speaker 0: Etwa Teller ist dargestellt so wie ich ihn dann viele Jahre später persönlich kennenlernen durfte in Kalifornien.
- 8:46Speaker 0: Und das ist einfach ganz was anderes, wenn man mit den Personen persönlich mal gesprochen hat auch.
- 8:53Speaker 0: Da kann man diesen Film zum Beispiel viel mehr einordnen und all diese Dinge die sich tun hin im Hintergrund also Kernfusionen, Kernspaltung Wasserstoffbomber usw.
- 9:05Speaker 0: wenn es Orte gibt wie das Deutsche Museum, wo man sich als erster Hand eben auch darüber informieren kann, wie das physikalisch chemisch auch funktioniert angesichts der Bedeutung die solche gesellschaftlichen Entwicklungen, solche Erfindungen, Entdeckungen für die Menschheit gehabt haben.
- 9:26Speaker 0: In dem Fall natürlich auch diese Spannungsfeld zwischen Dystopie und Utopie also zwischen Atombombe letztendlich und friedliche Energieversorgung.
- 9:38Speaker 0: Und wir setzen ja unsere Hoffnungen beispielsweise auch heute wieder auf eine Kernfusionstechnik, die uns Energie jenseits der Möglichkeiten über heute haben für die Gesellschaft, für die Erde, für immer mehr werdenden Menschen auf dieser Erde zur Verfügung gestellt.
- 9:57Speaker 0: Wenn man sich da aus der Naturwissenschaft von der Basis aus auch informieren kann in diesen über fünfzig unterschiedlichen Abteilungen des Deutschen Museums, wo schon Oscar von Miller die Idee hatte diese so zu präsentieren dass man verstehen kann das alles mit allem zusammenhängt.
- 10:17Speaker 0: Also die Ressourcenlage der Erde hängt selbstverständlich zusammen mit den Kraftmaschinen, ja?
- 10:22Speaker 0: Mit dem zweiten Absatz der Thermodynamik.
- 10:25Speaker 0: Mit der Dampfmaschine!
- 10:27Speaker 0: Mit der Elektronik – all diese Möglichkeiten, die es gibt Technik in der Gesellschaft zu etablieren anzuwenden werden auch ein Stück weit jedenfalls an Originalobjekten im Deutschen Museum thematisiert Und es geht ja nicht nur darum, das erste Automobil der Erde den Benz-Patentwagen im Verkehrszentrum des Deutschen Museum sich anzuschauen.
- 10:51Speaker 0: Sondern natürlich auch anhand dessen darüber zu überlegen wie die damalige Mobilitätswende zustande gekommen ist.
- 10:59Speaker 0: Dass wir also mobil geworden sind mit der Erfindung eines Verbrennungsmotors die Geschichte der Menschheit kolossal verändert hat.
- 11:12Speaker 0: Und das Erstaunen darüber, dass so eine einfache Garagenerfindung zu etwas auslösen kann.
- 11:19Speaker 0: Genauso ist es mit dem ersten Apple-Computer den wir zum Beispiel unsere Informatikabteilungen haben.
- 11:25Speaker 0: Der erste Apple Computer Steven Jobs war ja mal bei uns und hat uns den Macintosh gebracht im ersten.
- 11:33Speaker 0: dass so eine Revolution anhand von, ja wie sage ich jetzt mal, Garagenerfindungen von einzelnen Menschen ausgelöst werden.
- 11:43Speaker 0: Das kann man in Deutschen Museums an so vielen Stellen sehen.
- 11:47Speaker 0: ob es die nürtische Mechanik ist, ob es Albert Einstein's Relativitätstheories, ob das die Frage ist wie wir uns im Kosmos aufstellen weil wir nicht wissen wo auch die dunkle Materie und die dunkler Energie ihre Ursache hat.
- 12:02Speaker 0: all diese bedeutenden Fragen für die Menschheit, die eben auch mit Erkenntnissen zu tun haben.
- 12:08Speaker 0: Die der Naturwissenschaften und die Technik, die jeder Mensch auch für sich selbst irgendwie ein Stück weit jedenfalls.
- 12:17Speaker 0: sich erarbeiten kann anhand der Objekte und Exponate, die es im Deutschen Museum gibt.
- 12:22Speaker 0: Und anhand von Führungen oder Vorträgen.
- 12:25Speaker 0: Anhand der Mitmachexperimente und anhand des der Idee, dass man mit anderen Menschen, wenn man dort ist, deshalb Gruppenführung, das ist prima darüber reden kann was man gerade sieht und was das für mich persönlich bedeutet.
- 12:42Speaker 1: Und jetzt hätte ich gerade schon übergeleitet auf die medizinische Abteilung, weil sie die vorher noch nicht erwähnt hatten.
- 12:49Speaker 1: Weil Sie so schön zeigt – gerade in diesen Zeiten wo wir aus dieser Pandemie kommen – diesen wissenschaftlichen Fortschritt, den man da ja wirklich innerhalb von wenigen Schritten nachvollziehen kann und man merkt okay das ist jetzt alles gar nicht so lange her wenn wir fünfzig Jahre zurückgehen.
- 13:07Speaker 1: Wenn wir hundert Jahre zurück gehen.
- 13:09Speaker 1: Da sieht die Welt ganz ganz anders aus allein schon in dem medizinischen Bereich.
- 13:16Speaker 0: Allein schon an der Lebenserwartung der Menschen kann man das festmachen wie große Erfolge die Medizintechnik, der medizinische Fortschritt, die Forschung auf dem Gebiet erreicht hat.
- 13:27Speaker 0: Die einfach wir manchmal ein bisschen allzu selbstverständlich nehmen.
- 13:34Speaker 0: wo es aber immer einzelne Pioniere auch gab die bestimmte Dinge sei es Prothesen, sei es Herzschrittmacher All diese Dinge Impfstoffe wie gesagt erfunden entdeckt haben ihr Leben dem Ziel gewidmet haben den Menschen zu dienen.
- 13:47Speaker 0: Und unser Haus ist ein Haus der Wissenschaftskommunikation von Anfang an und Wissenschaft auf diese Art und Weise zu kommunizieren, was die Bedeutung von Meisterwerken der Naturwissenschaft und Technik ist.
- 13:59Speaker 0: Der Untertitel des Deutschen Museums – das ist unsere vornimmste Aufgabe!
- 14:05Speaker 0: Und wenn Sie ja erwähnen auch die Pandemie, dann sieht man natürlich wie Wissenschaftskommunikation dort auch gemacht wurde.
- 14:15Speaker 0: Wie aber vor allen Dingen eben auch die medizinische Forschung so verhältnismäßig schnell uns dazu geführt hat dass man eine dystopische Zukunft alle sterben quasi an dieser Pandemie COVID-IX mithilfe von Forschung, Wissenschaft und auch marktlicher Umsetzung wirklich sehr stark abmildern kann.
- 14:44Speaker 0: Diese Dystopie – und wir haben ja bei uns im Museum den ersten Messenger RNA-Reaktor mit dem die erste Impfstoffscharge von Ugar Sahin und Esslendürici hergestellt wurden bei ONTEQ Und das Objekt ist ja unanzählig, im Grunde genommen einfach ein Plastikgehäuse mit Schleuchten dran.
- 15:09Speaker 0: Sozusagen halt einen Reaktor für Bakterien oder für Impfstoffherstellung.
- 15:17Speaker 0: aber die Bedeutung, die dahinter steckt können Sie nicht einfach groß genug einschätzen denn ich glaube ich kann mich erinnern beim Vortrag sagten sagt der Urschalen wir haben als die Übergabe war, dieses Expanats an das Deutsche Museum.
- 15:35Speaker 0: Zu dem Zeitpunkt glaube ich war vierzig Kilogramm mRNA Impfstoff hergestellt Und er sagte, und er wurde glaube ich an bisher zwei Milliarden Menschen verimpft.
- 15:47Speaker 0: Hunderttausende wurden Leben dadurch gerettet.
- 15:50Speaker 0: Das kann man gar nicht hoch genug einschätzen.
- 15:52Speaker 0: Und das mit der genialen Idee etwas zu machen was die Natur nachamt nämlich die sogenannte Boten RNA diese Messenger RNA herzunehmen um Proteine im Ribosom dazu zu bringen einen bestimmten Impfstoff herzustellen um die sozusagen Ausnutzung der natürlichen Maschinerie des Übersetzens von einem Code, also DNA RNA in ein Protein welches dann eben als Wirkstoff zur Veränderung neuer Ansteckungen und so weiter benutzt werden kann.
- 16:31Speaker 0: Also die gesamte Maschinerie, die normalerweise ein Leben Lebewesen abläuft Aber in diesem Fall angewendet, aber ein völlig neues Problem.
- 16:39Speaker 0: Nämlich das Auftauchen dieses Pandemie, dieses Virus eigentlich.
- 16:48Speaker 1: Jetzt haben Sie das gerade so schön erklärt und genau darum geht es ja am Ende des Tages Dinge zu erklären, Dinge verständlich zu machen die sonst vielleicht zu Angst führen, zu Unverständnis führen irgendwo auch dann zu Widerstand führen, weil die Leute eben nicht wissen was sie damit anfangen sollen und was das alles bedeutet.
- 17:09Speaker 1: Dann gibt es irgendwo jemanden der aus irgendeiner Kiste gekrochen kommt und irgend ein Schauermärchen dazu erzählt, weil eben die Aufklärung nicht da ist in dem Thema und dann verfängt das.
- 17:18Speaker 1: Alles was man nicht kennt ist ja erst mal irgendwie fremd und fühlt sich irgendwie bedrohlich an.
- 17:25Speaker 1: Genau diese Kommunikation gerade in Zeiten wo die Welt immer komplexer zu werden scheint indem in der technologischer Wandel immer schneller wird, indem die Veränderungen auch gravierender werden.
- 17:41Speaker 1: Wie bekommen wir da diese Kommunikation noch hin?
- 17:45Speaker 1: Sie tun ihr Bestes im Museum um neue Abteilungen auf den Stand der Zeit zu bringen das ganze interaktiver zu machen anschaulicher zu machen leicht verständlich zu machen.
- 17:57Speaker 1: Wie können wir denn diese Entwicklung, die sich da so losgetreten hat und ich glaube gerade auch durch die Pandemie nochmal sehr verstärkt wurde?
- 18:07Speaker 1: Ich hab heute Morgen einen LinkedIn-Post gemacht zum Beispiel.
- 18:11Speaker 1: Gerade dazu weil ich gesagt habe es ist ein bisschen ermüdend wenn man die ganze Zeit gegen diese ganzen Fake News Verschwörungstheoretiker, gegen diese Schauermärchen ankämpft mit Fakten, Wissen oder Aufklärung Aber dass alles irgendwie nicht so verfangen scheint.
- 18:28Speaker 0: So würde ich das nicht sagen, aber... Wissenschaftskommunikation übrigens auch.
- 18:32Speaker 0: an meinem Lehrstuhl bilden wir natürlich die Studentin aus, über ihre eigene Wissenschaft zu kommunizieren bis hin zum gläsernen Forscher-Labor das ich im Deutschen Museum eingeführt habe.
- 18:43Speaker 0: Wo meine Studenten die normalerweise im Bereich der Nanowissenschaft und Nanotechnologie im Labor, im Keller bei uns im Deutschen museum arbeiten.
- 18:50Speaker 0: Das Deutsche Museum ist ja ein Wissenschaftsmuseum innerhalb Forschungsmuseum innerhalb der Leibniz Gemeinschaft wo die Studenten rausgehen und mit Menschen.
- 19:00Speaker 0: Und das ist natürlich kommunizieren, und das sind natürlich mühsame Schritte.
- 19:05Speaker 0: Aber sie lohnen sich!
- 19:07Speaker 0: Und ohne dass wir auf diesen so vielen Kanälen versuchen zumindest Fakten zu kommunizierend diese wie Sie zurecht sagen immer komplizierter werdende Welt dem Menschen zu erklären, dass sie zumindest faktenbasierte Entscheidungen bei einer Wahl wie auch immer treffen können diskutieren können, dass sie beteiligt sind an der Frage was will ich eigentlich von der Zukunft?
- 19:33Speaker 0: Was ist der Fortschritt denn?
- 19:34Speaker 0: nicht mehr wünsche und die Debatten nehmen ja zu.
- 19:37Speaker 0: Das ist schon eine große Herausforderung, die aber stückweise auch gelingt finde ich.
- 19:43Speaker 0: also ich meine es ist immer so man wird nie alle erreichen.
- 19:47Speaker 0: das ist auch leider die Polarisierung die in unserer Gesellschaft zunimmt.
- 19:52Speaker 0: Manche können Menschen, da können sie noch so viele Fakten präsentieren.
- 19:58Speaker 0: Ich kann mich erinnern als wir Charlie Duke eingeladen hatten den einen der letzten lebenden zwei glaube ich leben noch Moonwalkers also Mond-Austonauten Männer die auf dem Mond gestanden sind.
- 20:10Speaker 0: anlässlich nach fünfzig Jahre Mondlandung hatten wir ihn zu einem Vortrag im Deutschen Museum eingeladet Und er hat auch wieder darüber berichtet, dass er natürlich zum nächsten Mal und immer wieder erklären muss ob diese Mondlandung nicht ein Fake ist was in Hollywood gedreht wurde.
- 20:28Speaker 0: Was man anhand der wehenden Fahne auf dem Mondoberfläche ja beweisen könnte und solche Dinge also mit anderen Worten auch schon vor fünfzig Jahren Apollo-Elv war die Frage dass bestimmte Menschen bis heute meinen, also die Mondlandung haben nie stattgefunden.
- 20:53Speaker 0: Da können Sie die meisten davon überzeugen auch mit Beweisen und Fakten das es tatsächlich nicht so stimmt sondern dass die Mond-Landungsstadt gefunden hat, dass da zwölf Männer auf dem Mond um Erge wandert sind.
- 21:05Speaker 0: wir haben ja auch im Deutschen Museum den Moon Rover also das Fahrzeug mit dem zum Beispiel Charlie Duke Apollo-Seventeen über den Mond gefahren ist.
- 21:13Speaker 0: Also ein Mockup haben wir Aber alle kriegen sie nie.
- 21:20Speaker 0: Das ist leider so, aber damit muss man leben und umgehen.
- 21:24Speaker 0: Es ist nur wichtig dass die Mehrheit, dass die entscheidenden Schritte in der Gesellschaft wie immer die Weichen stellen das die richtig gemacht werden auch wenn Sie nicht jeden mitnehmen können.
- 21:34Speaker 1: Jetzt sind sie ja eben nicht nur Generaldirektor des Deutschen Museums, sondern auch ein leidenschaftlicher Wissenschaftler.
- 21:41Speaker 1: Wann haben Sie denn diese Leidenschaft für die Kommunikation bei sich entdeckt?
- 21:44Speaker 1: Also wann ging das eigentlich los, dass Sie gesagt haben, das ist ja toll was wir da alles machen.
- 21:49Speaker 1: und dann gibt es aber so Leute wie den Daniel der von Physik überhaupt gar keine Ahnung hatte und er in seinem ganzen Schulleben nichts mehr gehasst hat als Physik.
- 21:59Speaker 1: Oioi
- 22:00Speaker 0: oioi schlechte Werder gehabt sag ich mal.
- 22:03Speaker 1: Vermutlich!
- 22:04Speaker 1: Und denen will ich aber auch irgendwie mal so die Sachen so erklären, dass sie Spaß machen.
- 22:09Speaker 1: Also wann kam diese Leidenschaft für diese Kommunikation?
- 22:13Speaker 0: Also einen einzigen Zeitpunkt kann ich gar nicht sagen da gibt es viele Beiträge dazu.
- 22:19Speaker 0: Einer der Beiträge ist das sich sehr früh festgestellt habe wenn man mit anderen darüber redet was man tut versteht man selbst viel mehr.
- 22:31Speaker 0: Also wenn ein Kind heute fragt, also wie funktioniert denn eine Dampfmaschine?
- 22:37Speaker 0: Wie kann das sein?
- 22:39Speaker 0: Da müssen Sie selber darüber nachdenken.
- 22:41Speaker 0: Wie war es jetzt nochmal?
- 22:43Speaker 0: Warum funktioniert das eigentlich?
- 22:45Speaker 0: Was ist das Entscheidende bei der Erfindung eines Rades?
- 22:51Speaker 0: Ja was ist das entscheidende?
- 22:53Speaker 0: Sie müssen sich selbst im Plan werden über ihre eigenen Fragen indem sie kommunizieren mit jemand anderem.
- 22:59Speaker 0: Und bei mir fing das an, dass ich als Kind ein Perpetuummobile bauen wollte oder gebaut habe.
- 23:07Speaker 0: Ganz einfach hatte die Idee, wenn man einen Elektromotor aus einem Tricksbaukasten nimmt und den zusammenschaltet mit einer Kette mit einem Dynamo vom Fahrrad, damit der Dynamo, wenn er sich dreht, mithilfe des Motors den Strom erzeugt, der den Motor dreht.
- 23:29Speaker 0: Also müsste ewig gehen, dass da noch ein bisschen Reibung vermindert werden kann.
- 23:34Speaker 0: Habe ich noch mit Öl gemacht aber habe wochenlang drüber gebrühtet warum es nicht funktioniert.
- 23:39Speaker 0: natürlich kannte ich die Thermodynamic damals noch nicht den zweiten Hauptsatz Aber Ich hab' mit all meinen Kameraden darüber gesprochen was ich im Keller bastle und warum auch die konsultiert und ihnen ges gezeigt.
- 23:55Speaker 0: Und das haben sich immer mehr Projekte daraus entwickelt.
- 23:59Speaker 0: Und das ist einfach wunderbar, wenn man gemeinsam eine Sache an einer Aufgabe über Kommunikation arbeitet.
- 24:07Speaker 0: Kommunikations ist die Essenz des menschlichen Lebens miteinander in liebevoller Art und Weise mit dem Nächsten in der Begegnung zu arbeiten.
- 24:20Speaker 0: Und das gab es noch andere Events, die Geheisen haben als Ministerant.
- 24:24Speaker 0: Da mal die Lesung lesen dürfen am Pult da vorne in der Kirche und ich übertreibts jetzt mal.
- 24:32Speaker 0: aber wenn der Pfarrer das gemacht hat dann sind die meisten Menschen halt in Ruhe vor sich hin genickt ja eingeneckt.
- 24:40Speaker 0: und als ich darauf gegangen bin so als kleiner Ministerant und Buch aufgeschlagen hat In der letzten Reihe hinten haben sich die Leute, oh, wer ist denn jetzt da vorne?
- 24:50Speaker 0: Und das hat mich angesprochen.
- 24:52Speaker 0: Dann habe ich das mit viel offensichtlich, mit viel sozusagen Herzblug vorgetragen – die Geschichte also ungefähr, die Lesung eben.
- 25:00Speaker 0: und dann kamen da Pfarrer nachher zu mir und gesagt, du musst Pfarrern werden!
- 25:05Speaker 0: Also so wie du das kannst….
- 25:07Speaker 0: hat dann mit meiner Mutter das schon irgendwie so in die Wege geleitet und ausgemacht.
- 25:11Speaker 0: Natürlich ist mir die Freundin dazwischen gekommen, ja also was ist dann immer ein bisschen schlecht?
- 25:17Speaker 0: Aber an dem Beispiel habe ich gemerkt wie eigentlich welche Macht es jetzt vielleicht falsch aber welche Verantwortung man hat wenn man zu anderen Menschen spricht, wenn man kommuniziert.
- 25:31Speaker 0: Also dieses Moment und das Moment dass wenn man selber kommuniziert lernt man am meisten selbst, ja.
- 25:39Speaker 0: Es gibt ja keine... also diesen schönen Spruch, man soll jede Frage so einfach wie möglich beantworten aber nicht einfacher und das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen weil es bedeutet, man muss auf Augenhöhe mit den Menschen, mit denen man zu tun hat versuchen zu reden.
- 26:04Speaker 0: Und wenn ein Kind fragt, ist das vielleicht etwas anderes als wenn ein Student fragt der die Physik studiert oder so und dann bestimmte Fehler vielleicht auch in einer Darstellung einen Display zu erkennen glaubt.
- 26:19Speaker 0: Das ist einfach eine persönliche Weiterentwicklung wenn man selbst kommuniziert.
- 26:24Speaker 0: Der letzte Schritt vielleicht um dies abzuschließen Als ich bei meinem Postaktvater, dem Nobelpreisträger Gerd Binnig arbeiten durfte war er zu irgendeinem Zeitpunkt mal überlastet mit diesen vielen Anfragen von Journalisten.
- 26:42Speaker 0: Die einfach wissen wollten was ist das der Impact seiner Erfindung des Raster Tunnelmikroskop im Rahmen der Nanotechnologie dass man zum ersten Mal also Atome direkt sehen konnte und Moleküle usw.. Und dann hat der Gerd zu mir gesagt, jetzt mach du das mal.
- 27:01Speaker 0: Ja okay die Journalisten waren jetzt nicht so und wollten natürlich den Chef aber gut also haben sie halt sozusagen mit dem Assistenten Vorlieb genommen.
- 27:11Speaker 0: Aber da haben sich manche bis heute tatsächlich existierenden Freundschaften entwickelt.
- 27:18Speaker 0: Da habe ich schon auch gemerkt wie viel Spaß es eigentlich macht anderen Menschen darüber zu erzählen was man tut Weil es ist ja auch eine Beschädigung, wenn sich jemand dafür interessiert was man macht.
- 27:31Speaker 0: Man muss sich also ein Experimental-Physiklabor, wo ich damals bei Gerd Benig und Ted Hensch arbeiten durfte in der Schellingstraße Vier hier in München im Physikinstitut muss man sich auch vorstellen, als naja also in dem Sinn nicht gerade Crowdy Ort.
- 27:49Speaker 0: Also man sitzt alleine in der Nacht und misst usw.
- 27:53Speaker 0: Und versucht Atome zu sehen.
- 27:55Speaker 0: ja.
- 27:56Speaker 0: aber wenn dann jemand kommt und sagt das interessiert mich, dann fühlt man sich ja dann doch ein bisschen auch Gebauch pinzelt und ist gerne bereit zu sagen Ja toll!
- 28:06Speaker 0: Dann erzähl ich es dir auch.
- 28:07Speaker 0: Schau mal her was ich mache.
- 28:09Speaker 0: Und vielleicht trotzdem nochmal das letzte, wenn meine Frau sozusagen erzählt wird es heute immer auch.
- 28:19Speaker 0: Wenn wir früher mit unserer kleinen Tochter mal eine Bergwanderung gemacht haben und man uns also sozusagen anstrengend oder was steil dem Berg Wanderungen hinaufging und die Tochter dann gesagt, wann sind wir da?
- 28:32Speaker 0: Wann sind wir Da habe ich eine Geschichte erzählt Was weiß ich von Piraten und von Entdeckungen, von Leonardo da Vinci oder wie auch immer so.
- 28:44Speaker 0: Und die habe ich aber so laut erzählt dass die Leute hinter uns, die auch gewandert sind haben sich uns angeschlossen.
- 28:52Speaker 0: und meine Frau sagt immer das hast du doch bewusst gemacht so laut erzählten damit du da einen Pult hinter dir herziehst.
- 28:58Speaker 0: ja weil mir das Spaß gemacht hat wenn ich Leuten was erzählen kann.
- 29:03Speaker 0: Also es macht Spaß.
- 29:05Speaker 0: Es ist eine befriegelnde Tätigkeit, weil man den Eindruck hat dass man ein klein kleines Stück Menschen auch mit ihnen ins Gespräch in die Diskussion kommt und vielleicht auch an der einen oder anderen Stelle ihn weiterhelfen kann.
- 29:19Speaker 1: Wo wir gerade schon bei den großen Fragen der Wissenschaft waren gibt es denn eigentlich irgendeine große Frage, wissenschaftlich, wenn Sie denn könnten gerne mal beantworten würden.
- 29:31Speaker 0: Ja, da gibt es tatsächlich eine, die mich seit vielleicht dreißigvierzig Jahren beschäftigt und wir haben tatsächliche momentan auch einen Art Sonnoforschungsbereich mit der LMU und der TU zusammen wo ich mit meinem Lehrstuhl eben auch beteiligt bin mit dem Deutschen Museum und da geht das um den Ursprung des Lebens.
- 29:52Speaker 0: also wie kann aus toter Materie lebende Materie entstehen?
- 29:55Speaker 0: Das ist ja vielleicht mal irgendwann auf der Erde vor vier, drei Milliarden Jahren passiert.
- 30:01Speaker 0: Als die Erde gerade sozusagen kalt genug war um organische Moleküle in Ursupen sehen zum Beispiel so zusammenzufügen dass ein genetischer Kot entsteht der dann einen Protein kodieren kann welches Eiweiße dann das Leben ausgemacht hat und dieser wechselseitige Abhängigkeit zwischen einem Kot, also einen Bauplan einer Blaupause und einem Protein als ein Polypeptid wo das eine da sein müsste damit das andere funktioniert.
- 30:34Speaker 0: Also so ein Arthänie- und Eiproblem das zu lösen wie ist das Leben auf diese Welt gekommen?
- 30:41Speaker 0: Ist Leben einzigartig auf dieser Welt oder gab es Tatsächlich eine Geschichte, die heißt, das Leben ist gar nicht auf der Erde entstanden.
- 30:51Speaker 0: Sondern über, man nennt es Panspermie, also über Meteoriten beispielsweise, auf die Erde gefallen und zu frühen Zeiten auf der Erde gab's ja große Meteorittenbomber-Demos.
- 31:03Speaker 0: Was aber die Frage wie Leben entsteht auch nicht löst?
- 31:06Speaker 0: Weil da muss es halt anderswo entstanden sein!
- 31:08Speaker 0: Und wir wissen ja heute, jeder Raumfahrtmission zu irgendeinem Planeten oder Mond eines Planeten hat auch immer die Frage im Hintergrund gibt es Wasser oder so flüssiges Wasser zum Beispiel als eine der Voraussetzungen zumindest für Leben in der Art und Weise wie wir es auf der Erde kennen.
- 31:29Speaker 0: Also are we alone in the universe?
- 31:31Speaker 0: Das ist ja auch die große Frage, die die Philosophen gestellt haben Und die experimentell auch ein wenig zu untersuchen, indem wir mithilfe der hochauflösenden Mikroskopie und der Nanotechnologie – wie gesagt von Gerd Beinig – erfunden beobachten können.
- 31:49Speaker 0: Wie sich Moleküle selbst zusammenfinden vielleicht um höheres Leben ebenfalls die Bausteine für höherees Leben als einen Kot oder eine Protein herzustellen.
- 32:00Speaker 0: Das ist heute noch im Labor bei uns.
- 32:04Speaker 0: in der Experimentalphysik und versuchen da Antworten auf diese Frage.
- 32:08Speaker 0: Und das ist eine Menschheitsfrage, die sich eigentlich alle Menschen immer zu jeder Zeit gestellt haben nicht?
- 32:13Speaker 0: Wenn sie zum Himmel geblickt haben was tut sich?
- 32:17Speaker 0: da sind wir alleine und ist das Leben ein Missgeschick sozusagen der Entwicklung des Kosmos?
- 32:24Speaker 0: oder ist es eine Notwendigkeit?
- 32:26Speaker 0: ja?
- 32:27Speaker 0: The Loneliest Creature In the Universe überall möglich und existent nur bisher nicht von uns aufgefunden, weil zu weit weg.
- 32:39Speaker 0: Also es ist eine der großen Fragen die uns glaube ich beschäftigt, weil sie letztens eben uns selbst unser eigenes Verständnis unseres Daseins betrifft.
- 32:48Speaker 0: Woher wir kommen sozusagen aber auch wohin wir gehen?
- 32:51Speaker 0: Und da ist immer diese Verbindung zwischen dem kleinsten und dem größten, zwischen der Nanotechnologie sage ich mal oder Nano-Wissenschaften Meinfeld und der Astronomie, der Astrophysik, die ja letztens genau dieselbe Frage stellt.
- 33:07Speaker 0: Woher kommt die dunkle Energie?
- 33:08Speaker 0: Was?
- 33:09Speaker 0: wie verstehen wir dunkle Materie?
- 33:11Speaker 0: Warum verstehen wir achtzig, neunzig Prozent der Bausteine unseres Universums eigentlich nicht?
- 33:17Speaker 0: Und da gibt es noch so viel zu forschen!
- 33:19Speaker 0: Das ist so spannend und das ist so befriedigend wenn man ein kleines, kleines Rätchen in dieser tollen Maschinerie ist der weltumspannenden Gemeinde, erdomspannende Gemeinde der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler.
- 33:33Speaker 0: die sich mit so tiefen Fragen beschäftigen, an allen Stellen von der Geologie über die Astronomie, über die Physik, über den Einfluss des Menschen auch was die Umwelt betrifft.
- 33:45Speaker 0: Was unser neues Zeitalter das Anthropozän betriffe.
- 33:50Speaker 0: Wir haben ja übrigens auch die erste Ausstellung im Deutschen Museum zum Thema Anthropozen also wie der Mensch die Erde verändert und damit ein neues geologisches Zeitaltern definiert.
- 33:59Speaker 0: Was z.B.
- 33:59Speaker 0: durch Plastik gekennzeichnet ist, was man in Erdschichten in tausenden Jahren, wenn es dann noch Geologen gibt und die Stratigraphie machen wieder finden wird.
- 34:08Speaker 0: Oder eben auch den redaktiven Full-Out der atomp, der oberirdischen Atombombe-Explosionen.
- 34:14Speaker 1: Wo wir gerade den Blick in die Sterne hatten?
- 34:17Speaker 1: Ich muss die Frage hier immer jedem stellen, der ein bisschen Ahnung davon hat.
- 34:22Speaker 1: Der letzte, dem ich die Frage gestellt habe war ihr quasi Kollege Ulrich Walter, der Astronautin einer der vorherigen Episoden Die Sache mit dieser Unendlichkeit.
- 34:34Speaker 1: Also ich als Laie der Physik sowieso nie verstanden hat, wenn ich mir denke da draußen ist ja ganz viel und irgendwo muss dieses Universum dann auch wieder drin stecken?
- 34:46Speaker 1: Und was ist denn da eigentlich außen rum?
- 34:49Speaker 1: also können sie mal... einem Lein wie mir und vielleicht auch an dem ein oder anderen Hörer da draußen erklären, was das mit dieser Unendlichkeit eigentlich ist.
- 34:58Speaker 1: Und wo denn dieses Universum drinsteckt?
- 35:00Speaker 1: Und was da außen rum ist.
- 35:02Speaker 1: haben Sie dann eine Erklärung dafür die wir vielleicht alle... Die uns hilft das Ganze ein bisschen besser zu verstehen!
- 35:09Speaker 0: Die erste Antwort ist nein ich verstehe es selbst nicht.
- 35:13Speaker 0: Die zweite Antwort ist mein Freund Ulrich Walter hat Ihnen sicher eine tolle Antwort geben können.
- 35:22Speaker 0: Wissen Sie, diese Dinge sind eigentlich ein Brand in der Philosophie angesiedelt.
- 35:30Speaker 0: Wir können ja in der Physik oder mithilfe auch der Mathematik-Dinge beschreiben – das heißt aber nicht dass wir sie verstehen können.
- 35:38Speaker 0: Also wenn wir heute sagen, dass Universum offensichtlich expandiert nach wie vor vom Urknall her begonnen, vor dreizehn Milliarden Jahren Dann denkt man ja sofort, wenn das so ist.
- 35:56Speaker 0: So wie sie es jetzt gerade fragen, wenn da quasi eine Kugel ist wo sich die ganzen Galaxien immer weiter voneinander entfernen weil sie eben von der Urexplosion aus seitdem sich sozusagen ausdehnen was ist denn hinter diesem Ereignis Horizont?
- 36:14Speaker 0: Also ist da leerer Raum oder sowas.
- 36:18Speaker 0: Aber da ist die Antwort des Physikers, die Frage ist falsch gestellt.
- 36:23Speaker 0: Denn es beginnt schon damit dass wir uns das gerne weil wir natürlich dreidimensionale Lebewesen im Wesentlichen sind in drei Dimensionen also im Raum vorstellen und ein Raum eine Kugel sich ausbreitet.
- 36:35Speaker 0: Das ist aber tatsächlich nicht so, denn mathematisch muss man davon ausgehen, dass es viel mehr Dimension gibt Also vielleicht vier oder vielleicht auch sechsundfünfzig Und dann wurde es so abstrakt und unanschaulich, dass man zwar bestimmte Dinge vorhersagen und voraus berechnen kann.
- 36:52Speaker 0: Also warum sich wenn man heute das James Webb Space Telescope anschaut, das so fantastische Bilder von Galaxien liefert vom Rande des Universums?
- 37:04Speaker 0: Dass man das alles schon einordnen kann aber die philosophische Frage was denn dahinter ist deswegen nicht beantwortet werden kann.
- 37:13Speaker 0: Also das sind die großen Mysterien sozusagen, die großen Geheimnisse, die wir wahrscheinlich nie ergründen werden.
- 37:22Speaker 0: Aber Harald Lesch sagt immer so schön – wie sagt es immer?
- 37:29Speaker 0: Wir hangeln uns hinauf von Fehler zu Fehler und verstehen immer ein klein wenig mehr!
- 37:37Speaker 0: Aber Verstehen in der Welt der Physik ist eigentlich fast die falsche Frage, denn wir verstehen wie ein Stein zum Boden fällt.
- 37:48Speaker 0: Wir können beschreiben sehr genau wenn ich ihn aus einem Meter Höhe fallen lasse wann er unten angekommen ist weil wir natürlich die Gravitationskraft mathematisch beschreiben können und so weiter und sofort.
- 37:59Speaker 0: Aber warum er zu Boden fällt?
- 38:01Speaker 0: Da können wir jetzt noch sagen, da gibt es diese anziehende Wechselwirkung zwischen Erde und Stein.
- 38:08Speaker 0: Aber warum gibt's die oder was ist sie?
- 38:10Speaker 0: Ja, da werden Gravitonen ausgetauscht aber irgendwann kommt man ans Ende dieser sozusagen anschaulichen Erklärungen Und die Beschreibung ist ja schon mal ganz gut.
- 38:20Speaker 0: Wir sind demütig vor der Natur wie ... Man könnte sagen mit der Herrgote oder wie auch immer, den Kosmos eingerichtet hat.
- 38:32Speaker 0: Aber Einstein hat ja auch gesagt wir haben höchstens die erste Seite im Kochbuch des Alten bisher verstanden.
- 38:39Speaker 0: und mit Kochbuch das alten meinte er natürlich so einen Schöpfer, einem Gott ein überlesches Wesen.
- 38:44Speaker 0: was weiß ich?
- 38:45Speaker 0: Die Natur selbst, die es so eingerichtet hat wie es nun mal ist.
- 38:50Speaker 0: aber Verstanden davon habe mir eigentlich ziemlich wenig Erstaunlich viel, dass wir so leben können wie wir leben.
- 38:57Speaker 0: Wir können Raketen bauen, wir können Automobil fahren... ...wir können Computer herstellen aber glauben nicht das wir besonders weit gekommen sind.
- 39:06Speaker 0: Verhältnismäßig in einem kurzen Zeitraum der Erdgeschichte indem es Menschen gibt ja Aber tatsächlich wenn wir es noch schaffen die nächsten sechs Milliarden Jahren bevor sich die Sonne soweit aufbleibt Dass sie die Erde verschluckt was da noch alles kommen wird, das können wir einfach gar nicht abschätzen.
- 39:29Speaker 0: Das heißt also die leihenhafte Frage, die Sie auch gestellt haben ist berechtigt aber aus meiner Sicht unbeantwortbar.
- 39:36Speaker 0: Alleine aber die Diskussion darüber macht Spaß!
- 39:38Speaker 1: Absolut!
- 39:39Speaker 1: Sie haben am Anfang gesagt, die Hälfte des deutschen Museums ist jetzt fertig – der Umbau ist fertig?
- 39:46Speaker 1: Was erwartet uns denn in der zweiten Hälfe?
- 39:49Speaker 0: Nun, die zweite Hälfte ist ja der Bereich den wir dem Menschen dadurch kennen.
- 39:55Speaker 0: Dass das mal da der Haupteingang war wo man zum Beispiel in die Schieffahrt reingeht gegangen ist und denen renovieren wir jetzt zum Beispiel diesen Bereich oder auch die Luftfahrt.
- 40:08Speaker 0: dort werden genauso wie wir es jetzt beim ersten Teil gemacht haben einfach neue Ausstellungen entstehen den Fortschritt in der Technik eben widerspiegeln ohne aber die Basis zu vergessen, die Vergangenheit zu vergessen.
- 40:29Speaker 0: Denn die Gesetze der Physik beispielsweise, die ein Segelschiff auch modernster Bauart über die Meere segeln lässt sind dieselben geblieben.
- 40:45Speaker 0: Das heißt, wir werden versuchen die noch mit mehr auch modernen museumsthetaktischen Methoden, die Ideen dahinter hinter dem Fortschritt der Menschheit basierend auf Erfindungen und Entdeckungen im Bereich der Naturwissenschaft und Technik darzustellen.
- 41:06Speaker 0: Und ich glaube, das ist uns im ersten Tag ganz gut gelungen.
- 41:09Speaker 0: Weil die Menschen mit den Füßen abstimmen.
- 41:11Speaker 0: wir haben jetzt Tage gehabt also gerade vor Beginn der großen Ferien wo natürlich traditionell die Schulklassenbesuche kommen Wo wir sozusagen an unsere Kapazitätsgrenzen gekommen sind, wo achtausend Menschen am Tag das Ausstellungsgebäude des Deutschen Museums besuchen.
- 41:30Speaker 0: Wir werden wahrscheinlich, wie gesagt die besten Besucherzahlen seit Existenz des Deutschen Museums erreichen.
- 41:37Speaker 0: Und das gibt uns natürlich schon eine gewisse Zuversicht, dass wir es nicht ganz falsch gemacht haben in den ersten Hälften des Deutschen museums jetzt renoviert zu haben letztes Jahr vor ziemlich genau einem Jahr einweihen konnten und dass wir uns halt jetzt wieder fünf, sechs Jahre Zeit lassen um auch die zweite Hälfte so wieder aufzustellen.
- 41:58Speaker 0: Dass sie eben aus heutiger Sicht nicht nur die Auflagen die es wie gesagt durch Brandschutz und all diese Dinge gibt Bau-Substanz erhaltene Maßnahmen sondern eben auch mit neuen Ausstellungen die Menschen begeistern das ist im Übrigen noch gar nicht alles festgelegt.
- 42:18Speaker 0: Das ist ja auch ein Prozess den wir da durchgehen, die Korridorinnen und Korradoren der Wissenschaftli-Beirat usw.
- 42:25Speaker 0: beraten uns natürlich da was wir im Laufe der Zeit eigentlich aufgreifen müssen.
- 42:32Speaker 0: also wenn sie heute ChatGPD zum Beispiel anschauen ja wenn Sie mich vor drei Jahren gefragt hätten sie mich gar nicht fragen können stellt das Deutsche Museum auch mal Anwendungen von generativer künstlicher Intelligenz aus?
- 42:49Speaker 0: Das heißt also auch für ein Museum, das normalerweise in langen Zyklen arbeitet.
- 42:54Speaker 0: Zumindest mit den Dauerausstellungen gibt es immer schnellere Zyklen wo man zum Beispiel auch durch Sonderausstellung natürlich reagieren kann und muss auf die immer sich schneller drehende technische Welt.
- 43:12Speaker 0: und da den Spagat hinzukriegen zwischen was ist Basiswissen, also man sollte den Leibniz deshalb nicht vergessen der das digitale Prinzip sozusagen eingeführt entdeckt hat erfunden hat.
- 43:25Speaker 0: Und das ja so gut in die Landschaft erst... Jahrhunderte später passt, weil die Null- und die Eins zufälligerweise von einem Schaltkreis ausgefüllt werden können.
- 43:40Speaker 0: Der heißt also Strom an oder Strom aus?
- 43:43Speaker 0: Das hat erleibnet sich gar nicht gedacht, dass man mit Strom das duale System realisieren kann Aber diese dann zufälliges Zusammentreffen, dass es ein duales System gibt.
- 43:54Speaker 0: Was man eben technologisch mit röhrenden Transistoren, integrierten Schaltungen und so weiter und sofort über die simple Maßnahmestrom-Einstrom aus Gitter, Nand, Noa und
- 44:10Speaker 0: usw.,
- 44:11Speaker 0: dass man das damit erfüllen kann.
- 44:13Speaker 0: Das war ja der Durchbruch der ganzen Digitalisierung.
- 44:15Speaker 0: und das den Menschen zu vermitteln.
- 44:18Speaker 0: einem Mathematiker gab, Leibniz gab.
- 44:24Speaker 0: Der jenseits von allen technischen Anwendungen solche Dinge entwickelt hat, entdeckt hat, erfunden hat.
- 44:33Speaker 0: das ist finde ich eine großartige Aufgabe.
- 44:36Speaker 0: jenseit aller modernen Anwendung auf die heute JetGPT beruht.
- 44:41Speaker 0: Man sollte schon wissen, wo es herkommt.
- 44:43Speaker 0: Allein deshalb weil man vielleicht Darbruch besser mitmachen kann, wo sie hingeht in der Zukunft – das gilt für jede Technik übrigens!
- 44:50Speaker 0: Sie können glaube ich keinen modernen Elektromotor entwickeln wenn sie nicht eine Idee haben wie eine Wärmekraftmaschine funktioniert und die grundlegenden Gesetze der Physik funktionieren, wenn es um bewegte Bauteile zum Beispiel geht.
- 45:09Speaker 0: Wir sind zur Robotik, wir sind zur Verschmelzung von künstlicher Intelligenz und Robotik.
- 45:16Speaker 0: Wir sind zu Einwendungen die auch dann hatten Sie ja vorher erwähnt Rechnerleistungen mit einbeziehen, die wir uns bisher kaum vorstellen können, die man in der Vergangenheit jedenfalls nicht hatten.
- 45:31Speaker 0: Die eben auf einem völlig neuen System also nicht mehr sozusagen das diskretiduale System sondern eben den... Nicht mal die Bits, sondern die Quantenbits beruhen als der Quantenkomputer der deshalb so viele Rechenmöglichkeiten und so eine große Kapazität hat, weil er eben nicht in Diskret nullen und einsen denken muss sondern weil alle zuständige in diesen Quantenbits gleichzeitig realisiert werden können.
- 45:56Speaker 0: Und damit ja sozusagen der Ergebnisraum oder der Ereignisraum wahnsinnig aufgebläht wird.
- 46:01Speaker 0: Wir haben ja im Deutschen Museum auch ein Exponat dazu wo wir das zum Beispiel auch thematisieren.
- 46:08Speaker 0: Das ist jetzt nicht die Enigma in unserer Kryptografie Abteilung, wo wir schon darauf hinweisen dass die Entwicklung oder Entschlüsselung der Enigma der deutschen Schlüsselmaschinen.
- 46:18Speaker 0: und so weiter einen entscheidenden Einfluss auf den Zweiten Weltkrieg auch hatte, wo wir aber darauf hinweisen, dass die Quantenkryptografie einen ganz neuen Sprung erlaubt.
- 46:27Speaker 0: Wenn man also verschränkte Zustände dazu nutzen kann, dass also Quantenteilchen sicher abhörsicher Informationen übertragen können – sei es beim Banking oder bei Kommunikation in jeder Hinsicht!
- 46:42Speaker 0: Und wenn wir diese Entwicklung uns vorstellen, die da kommt….
- 46:45Speaker 0: Wir werden übrigens nächstes Jahr Wahrscheinlich im Mai die erste Ausstellung zum Thema Quantentechnologien im Deutschen Museum überhaupt eröffnen, ich glaube in Deutschland.
- 46:55Speaker 0: Die erste Ausbildung zum Thema Quartentechnologie, weil wir eben auch den wissenschaftlichen Input haben der Universitäten in München oder auch in Bayern und anderswo aber auch der Max Blank-Institute.
- 47:10Speaker 0: Ich bin ja auch mit meinem Lehrstuhl da involviert im Munich Center for Quantum Science and Technology, wo es eben darum geht diese Art von Quantencomputern überhaupt zu entwickeln.
- 47:20Speaker 0: Und da ist sozusagen der Zyklus ganz kurz ... Der Quantenkomputer in sehr praktikabler Form sage ich jetzt mal vorsichtig existiert noch gar nicht aber wir stellen das schon aus zumindest was es sein oder werden könnte wenn mal das Rauschen geringer wird bei der Kubits, wo ja heute noch ein Problem besteht.
- 47:41Speaker 0: Wo man abkühlen muss zu tiefsten Temperaturen zum Beispiel in einer Art und Weise oder eben wo man Quantensimulationen machen kann, wo man vielleicht vorhersehen kann was mal möglich sein wird.
- 47:54Speaker 0: also so ein spannendes Thema das eben alle Menschen betreffen wird.
- 47:58Speaker 0: wenn wir das Privileg haben auch dieses Thema im Deutschen Museum mithilfe eben der original Akteure sage ich mal Exponate auch ausstellen zu können, dann glaube ich dass wir damit unsere Aufgabe der Wissenschaftskommunikation im Deutschen Museum also unser Bildungsaufgabe auch wieder ein Stück weit erfüllen können.
- 48:19Speaker 0: Weil wir den Menschen zur Diskussion stellen und ihnen Teilhabe dadurch vermitteln.
- 48:24Speaker 0: wie soll meine Zukunft eigentlich aussehen?
- 48:27Speaker 0: Will ich das oder will nicht?
- 48:29Speaker 0: Und um diese Frage ein wenig überhaupt beantworten zu können muss sich erstmal versuchen zu verstehen worum es da geht.
- 48:36Speaker 0: Das kann ihr nicht bis ins tiefste, sozusagen physikalische Eck hineingeschähen.
- 48:42Speaker 0: Dazu gibt es die Spezialisten aber natürlich die Auswirkungen, die eben die KI wenn die dann merkt sagen wir mal oder die digitalen Methoden mit also Rechnerkapazitäten die aus heutiger Sicht noch unvorstellbar sind.
- 48:59Speaker 0: ja Dann haben wir schon auch wieder eine revolution, eine technische Revolution vor uns.
- 49:06Speaker 0: Wie die Einführung des Fluges und dadurch die Seshaftwertung des Menschen in Dörfern ermöglicht hat.
- 49:13Speaker 0: Wo man die Menschen nicht mehr herziehen mussten mit Brandrotungen sondern wo man eine Landwirtschaft unter einer Ernährungsbasis ... Und das ist alles ausgelöst durch Erfindung eines technischen Apparats oder die Dampfmaschine Die halt zum ersten Mal die Energieerzeugung unabhängig vom Ort gemacht hat.
- 49:33Speaker 0: Bis dato war ja Energieerzeugungen über Windmühlen oder so, stationär oder über Wasserkraftwerke nur stationär möglich und die Dampfmaschine hat also die industrielle Revolution vorbereitet.
- 49:45Speaker 0: Und so glaube ich wird eben die Digitalisierung auch in Form der Quantentehnologien, der Quantenrechner Und in Form der generativen Sprachmodelle und darüber hinaus unsere Welt verändern, wie wir uns bisher gar nicht vorstellen können.
- 50:08Speaker 1: Jetzt muss ich aus kindheitsnostalgischen Gründen sozusagen aber ein Thema ansprechen, das Sie nicht erwähnt haben?
- 50:15Speaker 0: Das Bergwerk – das weiß ich!
- 50:16Speaker 0: Das kommt natürlich wieder.
- 50:18Speaker 0: Aber ein Bergwerk muss natürlich heute auch in Zukunft im Deutschen Museum im zweiten Teil abschnitten Nicht nur finanziert werden, da hat man es noch ein bisschen.
- 50:28Speaker 0: Sondern wir müssen uns natürlich auch überlegen was bedeutet im Bergbau heute und das ist ja ein absolut modernes Thema.
- 50:35Speaker 0: also gerade lesen wir dass in Deutschland wieder Bergbau an manchen Stellen in Erwägung gezogen wird nicht etwas Kohle oder Tagebaubraunkohle anbetrifft aber zum Beispiel all die Ressourcen, die wir heute für uns im modernen technischen Welt brauchen.
- 50:53Speaker 0: Also seltene Erden beispielsweise Lithium vorkommen und der Bergbau ist eben in einem deutschen Museum hat einen historischen Teil, der auch wieder kommen wird.
- 51:05Speaker 0: aber er hat natürlich nicht nur den historischen Teil.
- 51:07Speaker 0: Wir sind ja nicht ein Museum in Museum in negativen Sinne sondern ein Museum das sich von wie ich es jetzt mehrmals versucht habe auszudrücken von der Basis, von der Geschichte in die Zukunft schaut.
- 51:21Speaker 0: Also über den gegenwärtigen Zustand in die Zukunft schauen.
- 51:24Speaker 0: Deshalb müssen wir auch das Bergwerk an mancher Stelle ganz neu aufstellen.
- 51:28Speaker 0: also dass Salzabbau so wichtig er ist aber es nicht mehr im Mittelpunkt, sagen wir mal unser technologischen Gesellschaft heute deshalb und natürlich die Randbedingungen die heute da sind, dass man einfach nicht mehr es möglich machen kann dass man so enge Räumlichkeiten wie das historische Bergwerk im Deutschen Museum mit Tausenden von Besuchern im Jahr, die da durchgehen, bespielen kann.
- 51:55Speaker 0: Weil dann muss man bessere Fluchtwege und bessere Unsprinkleranlage und eine Rauchentlüftung usw.
- 52:06Speaker 0: Das muss alles gebaut werden.
- 52:08Speaker 0: Und deshalb wird das Bergwerk jetzt gerade ... rausgenommen, die wichtigsten Exponate selbst aufgehoben.
- 52:18Speaker 0: Der Kulissenbau, das ist ja ein Kulissenbau in großem Stücken nicht, aber was spricht denn der Gegner, dass die Kulisse wieder kommen?
- 52:29Speaker 0: Vielleicht mit drei D-Druck dann hergestellt.
- 52:32Speaker 0: Bisher war es sozusagen Gips und verrosteter Stahl, der dahinter war.
- 52:38Speaker 0: Es wurde auch Zeit, dass wir das machen ehrlich gesagt Weil stellen Sie sich vor, da wär mal was passiert.
- 52:44Speaker 0: Also so schön das Bergwerk so eng und historisch das war aber man muss da halt auch einmal dran gehen und eben es für die Zukunft fit machen.
- 52:53Speaker 0: Und genau das versuchen wir und das wird's auch wieder geben weil auch wie gesagt Ressourcen werden nennen wir sie ja in Zukunft Bergwerk und Ressoursen also in Zukunft für uns Menschen auf der Erde wissen wir alle eine immer größere Rolle spielen und eben nicht nur Kohle und Salz.
- 53:15Speaker 1: Sie haben gerade ein Thema angesprochen bei dem Bergwerk, wo ich auch gerne noch drauf eingehen würde nämlich das Thema Finanzierung.
- 53:22Speaker 1: Sie habe ja durchaus eine recht beeindruckende Historie beim Geld einsammeln wenn man so ganz platt sagen möchte.
- 53:30Speaker 0: Das muss man leider machen!
- 53:33Speaker 1: Wie funktioniert das dann?
- 53:35Speaker 1: Also woher kommen die Gelder, die am Ende dieses Museum finanzieren?
- 53:39Speaker 1: und wie überzeugen sie die Leute, dass das Sinn macht.
- 53:43Speaker 0: Naja also die Grundfinanzierung kommt natürlich von Land Bayern und vom Bund.
- 53:48Speaker 0: wir haben einen hohen eigenen Anteil durch Vermietung Verpachtungen, durch unsere Eintrittskarten erlöse.
- 53:55Speaker 0: Wir haben ja bis zu, ich sag mal, grob gesagt tausend Veranstaltungen im Jahr wo ab und zu auch Mieter in natürlich bezahlt wird.
- 54:04Speaker 0: Aber die Grundfinanzierung übernehmen im sogenannten Königsberger Schlüssel das Land Bayern zu etwa siebzig Prozent, also des Restbedarfs.
- 54:14Speaker 0: Und der Bund zu etwa dreißig Prozent weil wir Gott sei Dank eben nicht das Münchner Bayerische Spezialitätenmuseum für Technik sind sondern das Deutsche Museum.
- 54:27Speaker 0: Das heißt also, wir sind für ganz Deutschland als der Ort.
- 54:30Speaker 0: Der Naturwissenschaftliche Technische Kultur bewahrt, sammelt, ausstellt und den Menschen eben zeigt und kommuniziert.
- 54:39Speaker 0: Und deshalb ist der Bund in der Finanzierung seit Anfang an – also Kaiser Wilhelm wenn Sie so wollen historisch gesehen, denn Oscar von Miller mit auf die Payroll sozusagen gebracht hat, der also bezahlt.
- 54:53Speaker 0: Aber die Generalsernährung war natürlich eine extra außerordentliche Maßnahme, wo ich glaube einfach ein politisches Zeitfenster ausnutzen konnte.
- 55:04Speaker 0: Ich hatte ja da frisch diesen Generaldirektor's Posten übernehmen dürfen und bin natürlich dann rumgegangen und habe gesagt wir müssen was tun weil Wir müssen in die Moderne kommen.
- 55:17Speaker 0: Wir müssen Defizite aufarbeiten, das ja oftmals auch bei öffentlichen Gebäuden so die lange der Dinge geharrt haben.
- 55:24Speaker 0: und deshalb habe ich mir überlegt wir müssen versuchen sowas wie Oscar von Miller zu machen einen Gründerkreis zu... Wie er ihn damals hatte als Karl von Linde und Borsig und historische Firmen Persönlichkeiten beteiligt waren Auch heute wieder für die Zukunftsinitiative des Deutschen Museums einzurichten.
- 55:46Speaker 0: Und ich hatte das Glück, dass Bundespräsident Köhler damals die Schirmherrschaft dafür übernommen hat und er gesagt hat, wenn der Ekel sich was vornimmt, das wird klappen – aber also ein Botschafter für uns!
- 56:00Speaker 0: Und natürlich bin ich da nicht alleine und wir haben so viele engagierte Gremienmitarbeiter, das Kuratorium den Verwaltungsrat.
- 56:08Speaker 0: Den Freundes- und Förderkreis des Deutschen Museums einer der ersten die mehr fünf Millionen für die Zukunftsinitiative zugesagt haben.
- 56:16Speaker 0: insgesamt.
- 56:18Speaker 0: am Anfang hatte ich dann obwohl mich der damalige Bayerische Finanzminister nach Hause geschickt hat so quasi gesagt hat Also mein Geld braucht jeder, aber bevor du nicht zehn Prozent bringst, der so mal die nötig ist, brauche man gar nicht mehr reden.
- 56:34Speaker 0: Und dann kam ich in einen halben Jahr wieder und habe gesagt jetzt hab' ich zehn Prozent und das waren damals vierzig Millionen.
- 56:39Speaker 0: Acht Gründerkreis spenden zu jeweils fünf Millionen Euro.
- 56:42Speaker 0: Das hat die Sache schon ins Laufen gebracht weil da konnte man – und ich hatte damals mit Steinbrück auch verhandelt, der damals Finanzminister im Bund war Und die damals gewissenschaftsministerin Annette Schawarn hat mir eben auch so sehr geholfen, dass sie dreihundertreißig Millionen Euro am Ende für jetzt der Bund zugesagt hat.
- 57:04Speaker 0: Für die Generalsanierung des Deutschen Museums und die Bayern sich natürlich nicht lumpen ließen und gesagt haben naja dann zahlen wir das gleiche.
- 57:12Speaker 0: und wie gesagt, die Spenden.
- 57:14Speaker 0: Und ich habe bisher etwa in meiner Zeit Spendenhöhe von über Achtzig Millionen einwerben dürfen.
- 57:19Speaker 0: Das geht nur nicht weil das war, sondern weil es so viele Menschen gibt, die einfach auch diese Kindheitserinnerung an das Deutsche Museum haben, die uns wertschätzen.
- 57:28Speaker 0: Die wichtig ist finden dass wir naturwissenschaftlich technische Kultur auch für die Nachwuchskräfte Mangel in den Mintfächern als Antwort auf den Mangel an Handwerkern, an Naturwissenschaftlern und IT-Fachkräften.
- 57:47Speaker 0: Gerade Fachkräftemangel, dass wir da die Antwort bieten können indem wir das Deutsche Museum in die Zukunft führen.
- 57:54Speaker 0: Indem wir diese glorreiche Institution auf diesen genialen Gründungs-Geschichte durch Oskar von Miller und Mitstreiter, also Karl von Linde der damalige Reaktor.
- 58:13Speaker 0: Walter von Dück heute, Technische Universität München.
- 58:17Speaker 0: Dass die zusammengeholfen haben so ein großartiges Unternehmen der Demokratisierung Deutschlands mit zu unterstützen.
- 58:26Speaker 0: weil Oscar von Miller gesagt hat Technik muss den Menschen dienen.
- 58:29Speaker 0: das ist heute unser Spruch genauso wie damals und befördert über die Kommunikation von Technik in alle Schichten der Gesellschaft hinein ein demokratisches Sozial- und Gesellschaftswesen.
- 58:46Speaker 0: Und nur wenn ich mitreden, wenn ich verstehen kann und Verstehendes Voraussetzungen mithreten zu können, kann eine demokratische Gesellschaft sich entwickeln – und ich glaube da haben wir eine übergeordnete Bedeutung.
- 58:57Speaker 0: Immerhin gehen wir bald von seinen hundertmillionsten Besucher zu in der Geschichte des Deutschen Museums.
- 59:04Speaker 0: Ich denke, und wir wissen auch es sind nicht wenige Menschen gewesen die Rudolf Messbar hat zum Beispiel einen Nobelpreisträger hat uns mal gesagt ich bin nur Physiker quasi Nobelpreissträger geworden weil mich mein Vater im Alter vom fünf Jahren ins Deutsche Museum geführt hat und ich hatte das so faszinierend gefunden habe.
- 59:24Speaker 0: Und mir selbst ging's ja ähnlich ein bisschen denn mein erster Besuch im Deutschen Museum mit der Schulklasse damals vom Landausflug hat mich einfach so fasziniert, weil ich ein Experiment das wir heute noch haben.
- 59:41Speaker 0: Momentan ist jetzt gerade abgebaut aber es kommt ja dann wieder ausprobieren durfte nämlich die Scheibe, auf die man steigen kann.
- 59:51Speaker 0: Zwei Handeln in die Arme nehmen kann und sich dann zu drehen um den Drehimpulserhaltungssatz selbst an sich persönlich ausprobieren zu können.
- 1:00:02Speaker 0: weil wenn man die Handeln an sich heranzieht also der Periwetteneffekt der Eiskunstläuferin Und das kann man selber spüren im Deutschen Museum Das war so faszinierend Und das hat eben auch dazu geführt, dass ich gesagt habe also offensichtlich Naturwissenschaft.
- 1:00:19Speaker 0: Das ist mein Ding und so ging es vielen jungenlichen Kindern und geht aus heute noch so.
- 1:00:25Speaker 0: Wenn man Leidenschaft findet, wenn man Spaß auch findet – Oskar von Miller hat ja nicht umsonst gesagt wir sind eine Mischung von Volksbildung und Oktoberfest.
- 1:00:35Speaker 0: Also die emotionale Komponente darf man überhaupt nicht unterschätzen.
- 1:00:42Speaker 0: Begegnung mit Menschen am Exponat sozusagen stattfinden kann.
- 1:00:46Speaker 0: Also wenn heute der Nau, dieser kleine Roboter dann vorgeführt wird eben auch von einem Explainer bei uns im Haus, ist das einfach ein emotionales Erlebnis über alle Sinne was berufstiftend wirkt.
- 1:01:04Speaker 0: und wie ich ... Ich bin ja auch ganz froh, dass ich im Nachlass meiner Großmutter meines Großvaters die ältersten Eintrittskarten zum Deutschen Museum gefunden habe.
- 1:01:15Speaker 0: Ältere gibt es gar nicht im Deutschen Museum!
- 1:01:17Speaker 0: Auch im Archiv eben nicht.
- 1:01:19Speaker 0: Und die sind von etwa nineteenhundertsieben.
- 1:01:22Speaker 0: zu den professionellischen Sammlungen damals.
- 1:01:24Speaker 0: Das heißt also, ich stelle mir immer sozusagen vor schon meine Großeltern an diesen deutschen Museum interessiert.
- 1:01:31Speaker 0: Es lohnt sich in diese so großen Fußstapfen eines Oscarfamilars und auch Nachfolger dann eben zu treten.
- 1:01:40Speaker 0: Wir fragen uns natürlich immer... sozusagen gegen Himmel schauen und Oskar, machen wir es richtig in deinem Sinne.
- 1:01:49Speaker 0: Denn so einen Wurf den er da hingelegt hat in einer schwierigen Zeit immerhin hat er von der Idee sozusagen bis zu seinem siebzigsten Geburtstag am siebten Mai, bis er die Pfarten des Deutschen Museums überhaupt eröffnen konnte.
- 1:02:07Speaker 0: also Zweiundzwanzig Jahre ist schon auch eine gewaltige Zeit.
- 1:02:14Speaker 0: Wir wollen die Generalsanierung schneller schaffen, also wie gesagt die erste Hälfte haben wir ja jetzt in so sechs Jahren etwa.
- 1:02:22Speaker 0: Man muss ja auch bedenken, wir haben ja riesen Exponate auszuräumen.
- 1:02:26Speaker 0: In der zweiten Hälfe haben wir übrigens jetzt die meisten Exponaten in die Depots verschafft.
- 1:02:31Speaker 0: Zuletzt ging noch der Mass zum Beispiel unseres großen Ewa Der im Eingangshalle, den viele Menschen kennen.
- 1:02:41Speaker 0: Im normalen Eingangs vom Innenhof her mit einem skrisen Sattelschlepper abgeholt ins Depot und auch die Flugzeuge
- 1:02:50Speaker 0: usw.,
- 1:02:51Speaker 0: die da alle eben transportiert abgebaut werden müssen um dann zu sehen was ist eigentlich auch zu machen an Bausubstanz?
- 1:02:59Speaker 0: Und das ja beliebig viel zu machen!
- 1:03:01Speaker 0: Was ich auch bedenken habe ist ein Denkmalgeschütz des Hauses.
- 1:03:03Speaker 0: Das ist mitten in der ISA die Logistik, die Baulogistik und der Aufrechterhaltung des halben Museumsbetriebs.
- 1:03:12Speaker 0: Und übrigens haben wir nicht weniger Besucher – nicht die Hälftebesucher, sondern genauso viel sogar mehr jetzt durch neuer Eröffnung des ersten renovierten Teils als zuvor alles offen war!
- 1:03:25Speaker 0: Also ich glaube die Geschichte hat uns schon recht gegeben, dass wir auf dem richtigen Weg sind und jetzt ist halt das weiter notwendig.
- 1:03:37Speaker 0: Dass wir in dieser schwierigen größten Schubkartenbaustelle Deutschlands auch im zweiten Teil erfolgreich sind keine ganz großen Probleme auftauchen, die eben auch an diesen Unwegbarkeiten wenn man alte Gebäude saniert schon liegen können.
- 1:04:00Speaker 1: Also kann man am Ende eigentlich den Appell an alle Eltern richten, die uns zuhören nehmt eure Kinder ins Deutsche Museum dann können sie auch mal Nobelpreisträger werden und die Leidenschaft für Wissenschaft um Technik entdecken.
- 1:04:13Speaker 1: Ich danke Ihnen lieber Professor Doktor Heckel sehr, dass Sie hier waren und wir diesen ja wilden Ritt durch Wissenschaft und Technik und das deutsche Museum machen können.
- 1:04:23Speaker 0: Gerne!
- 1:04:24Speaker 0: Bleiben sie uns gewogen.
- 1:04:28Speaker 0: Lauter deinem berühmter Spruch aber Sie wissen ja also wenn Sie ein Abenteuer erleben wollen, das intellektuell besonders herausfordernd ist dann widmen Sie sich der Natur auf der eine oder anderen Art und Weise.
- 1:04:43Speaker 0: Jeder ist wichtig.
- 1:04:44Speaker 1: Absolut, vielen Dank!
- 1:04:46Speaker 0: Das war es leider schon.
- 1:04:48Speaker 0: Die letzte Runde ist ausgetrunken.
- 1:04:51Speaker 0: das Gespräch zu Ende.
- 1:04:53Speaker 0: Vielen Dank fürs Zuhören.
- 1:04:55Speaker 0: Bitten im Rücksicht auf die Nachbarn und sei leise wenn du die Bar verlässt Aber vergiss auf keinen Fall den abonnieren Button zu klicken.