Latest / Zwei wie Pech & Schwafel / Werden Filme immer schlechter oder wir nur älter? - # 263
Transcript
- Hey David! Hoch soll er leben, hoch soll er leben, dreimal hoch. Das hat meine Oma mit mir gesagt. Du hast gedacht, ich hab's vergessen. Ja, ich hab ein bisschen drauf... Nee, nee, nee. Ich hab auch zu Gina gesagt 50-50. 50-50. Für das eine 50 freue ich mich, beim anderen 50 machen wir Social-Media-Content raus. Ich hab dir gestern sogar fast schon angerufen. Ich war mit Bea unterwegs und meinte so Scheiße, Robert hat Geburtstag! Und sie so, komm schnell, lass anrufen. Und dann sie so, ach nee, der 26. ist morgen. Ja, jetzt sitzen wir beide hier. Du greifst uns zu deiner Tasche, hast du ein Geschenk? Nein. Ich habe dir was Kleines mitgebracht. Lego Wall-E mit Dings? Ey, woher wusstest du das? Nee, pass auf. Ich wollte dir gerne ein Buch holen. Ich hatte ein paar Ideen, habe dann aber gemerkt, die Ideen sind alle scheiße. Man kann gar nicht lesen. Und dann dachte ich so, du liest ja mal so Weltverbesserer-Scheiße. Dann habe ich so geguckt, was gibt es da so? Und dann gab es da nur so, ich habe da nur einen Facebook-Spruch nach dem anderen in dem Buch gelesen. Und deswegen dachte ich hier, komm, wir machen nicht groß rum. Wir suchen jetzt ein Buch aus, bei dem ich zugreifen würde. Warte, du und Bia haben es ausgesucht? Nein, nur ich. Bitte. Und zwar Take Me to Your Leader von Neil deGrasse Tyson, Perspectives on Your First Alien Encounter. Ist ganz neu erschienen und ist gerade der Hit in der Alien-Community. Auf Reddit bin ich ja in so Alien-Foren unterwegs. Wenn Deutsche Deutschen was schenken muss, auf jeden Fall das Wort Führer oder Leader vorkommen. Wenn du dich informieren möchtest, Robert, wie du dich bei einem Alien-Encounter oder dem ersten Aufeinandertreffen mit einem Alien verhalten sollst, musst du dieses Buch gelesen haben. Auf Englisch, ja. Das schaffst du. Das schaff ich? Das schaffst du, ansonsten schenkst es Martin. Ich muss mal hier kurz die Chapter. Also das ist jetzt, wenn ich das erste Mal einen Alien treffe. Nicht die Hand geben zum Beispiel, steht schon hinten drauf. Nicht die Hand geben, man weiß ja nie, was die für Konditionen bei sich auf dem Planeten haben. Also eins muss ich sagen, vielen Dank. Ich freue mich sehr, dass du mein Geburtstag gedacht hast. Und ich hätte auch mit diesem Geschenk dich gerechnet. Schön diplomatisch ausgedrückt. Was hast du da unten? Hast du das von Martin bekommen? Ich wollte eine Box, wo ich Getränke draufhaben kann, damit ich nicht so tief greifen muss. Aber Martin, in deiner Frage schenkt mir Martin alternativ ein Mini-Schachspiel und drei Karten. Romy-Spielkarten. Robert? Ja, ich spiele jetzt 39, jetzt komme ich ins Romy, Alter. 39? Du siehst aus wie 29. So, was gibt's? Das heißt, ich... Achso. Ne, ist okay. Was wolltest du sagen, Fragen? Ich wollte gerade fragen, wie das so ist, an einem Geburtstag zum Podcast zu fahren, aber hatten wir das nicht letztes Jahr bei mir? Ich weiß es gar nicht mehr. Ich weiß es auch nicht mehr. Ich weiß es nicht. Doch, nee, doch, doch, doch. Ja, aber stellt sich meistens heraus, ist sogar ein noch größeres Geschenk, weil wir uns sehen. So, wir hatten jetzt drei Tage lang Besuch, Familie, Freunde und Donnerstag hat mein Schwiegervater Geburtstag, wir gehen essen. Samstag hat mein Schwager Jugend, weil, das klingt immer so, dass alle sich fragen, irre ich mich, aber nein. Gina hat einen sehr viel jüngeren Bruder und deswegen ist so viel los, dass heute, ich finde es ganz gut. So hier mit dir, mit Martin natürlich, der mit im Raum sitzt, ist immer schön. Plus, deine Stimme wurde übrigens schon wieder sehr gelobt. Die ist irgendwo schon wieder drin gewesen. Ja, ist reingeschnitten. Ist ein bisschen nervig. Man nutzt gerade jede Gelegenheit. Ja, ja, der ist so. Martin baut übrigens ein Haus. Mach doch eine Kickstarter-Kampagne für deine Bodenplatte oder so. Ja, Martin braucht sein Haus. Okay, was wollte ich eigentlich sagen? 50k für Fenster? Echt jetzt? Na klar, was soll das kosten? Das soll doch, was Fenster kosten. Ja, keine Ahnung. Das sind die günstigen. Das sind die mit Plastikrahmen, PVC, dreifach verglast und einem guten U-Wert, aber kein Holz, oder? Ja, nee, dann kostet nochmal 30 mehr. Okay, long story short, heute gibt es vielleicht einen freshen Eisbecher. Wo du dabei wärst, rein theoretisch. Eis, das ist das, wo man dich immer mit locken kann. Ja, also auf jeden Fall. Also ich bin gerade ein bisschen verwirrt. Ich dachte, du hast wirklich einen Eisbecher für mich parat. Ach so, nee, nee, heute vielleicht. Ich weiß, wir haben gar nichts geplant für heute, deswegen. Zurück zum Programm. Wir sind hier ernsthaft. Feedback letzte Woche. Gar es eigentlich nicht viel, außer dass du einen Fehler gemacht hast? Ich habe einen Fehler gemacht. Ja, Wolfwalkers ist nicht von Leica. Ja, sondern? Von, das wird sie jetzt wissen, ne? Wie heißen die nochmal? Habe ich zugemacht? Comedy Saloon? Warte mal, Saloon? Warte, ich heiße mir hier. Comic Saloon. Cartoon Saloon. Cartoon Saloon. Cartoon Saloon. Also die sind nicht von Leica. Ansonsten war es, ich mag Mando, ich mag Mando nicht. Ich mag Mando, ich mag Mando nicht. Ja. Sie filmieren wir eigentlich. Darüber reden wir, glaube ich, heute so ein bisschen. Ja, stimmt. Weil wir einfach mal aufgreifen wollen, wie sind die Leute so drauf. Weil wir lesen in letzter Zeit super viel so Sachen und kriegen das ja auch mit, wie sich der Geschmack der Menschen offenbar verändert hat. Du hattest so seinen eigenen Anstoß zu dem Thema. Ja. Das finden wir nachher. Wir reden nachher mal. Wir lassen mal unseren gedankenfreien Lauf. Und damit. Herzlich willkommen. Zu zwei Pech und Schwafel. Zu zwei Pech und Schwafel. Zu zwei Pech und Schwafel. Ja. Ich bin der Schwafel-Part. Nee, du bist der Pech-Part. Ist gut, Pat. Ja. Alles gut. Also ich habe da nie so nachgewiesen. Wie ist denn das bei Bud Spencer und Terrence Hill? Da ist Bud Spencer mal der Erste und Terrence Hill ist die Nummer zwei. Aber war das wirklich so von Empfinden? Ich fand Terence Hill immer cooler als Bud Spencer. Man hat nie Terence Hill und Bud Spencer gesagt. Das ist richtig, aber so vom Empfinden jetzt mal nicht von wegen der Aufzählung Nummer eins und zwei, sondern so vom Empfinden. Würdest du sagen, einer untersteht dem anderen irgendwie? Nö, Terence Hill ist schon der coolere gewesen für die meisten. Aber ich meine, der eine wird immer in jedem Zusammenhang als erstes genannt. Das wäre, als würde uns jeder immer als Robert Hofmann... Stimmt eigentlich nicht, weil der ist Krokodil und der es nie fährt. Das ist eindeutig Terence Hill und dann Bud Spencer. Da muss man mal sagen, wenn man das mal so... Aber vielleicht ist es so nicht gemeint. Das kannst du mir nicht erzählen. So ist es nicht. Du siehst, wenn David so intellektuell schwache Ausflüchte erwägt, dann habe ich meist recht. Ja, bei dem hochintellektuellen Thema Bud Spencer und Terence Hill habe ich mich ganz schön im Kopf und Kragen gerettet. Du weißt ganz genau, dass das ein ganz, ganz tolles... Da war alles gut. Ja, da war wirklich alles gut. Wollt ihr einen Muffin? Was hast du denn für einen Muffins? Er hat Muffins gemacht. Ich habe jetzt zwar sechs Wochen wirklich... Ich habe sechs Wochen keinen Zucker gegessen. Ich esse einen richtig süßen Muffin. Ich habe nämlich erst überlegt, ob ich welche jetzt mitbringe. Ich wollte so Küchlein für uns alle mitbringen und dachte, wenn ich die jetzt vom KDW gibt es nämlich geile Küchlein, aber hätte ich die von da bis hierhin gefahren, durch die Sonne, dann wäre hier nur noch Matsch angekommen. Dürfen wir die dann jetzt im Podcast essen oder gibt es dann irgendwie Ärger? Okay, ich versuche das. Auf jeden Fall sehr nett, Martin. Jetzt hat er sich in der Hüfte gestoßen. Das war es mit der Familienplanung. Man kriegt Ball in die Leisten. Was ist das denn, du? Kennst du nicht? Simpsons natürlich. Ja, klingt auch wirklich so. Da gibt es doch dieses Filmfestival, was dann nach Springfield kommt. Und wie war denn das? Barney gewinnt dann, glaube ich, mit seiner Säufer-Dokumentation über sich selbst. Aber der Runner-Up ist ein alter Mann, der den Football in die Leisten bekommt und dann umfällt. Der Kartoffelmann. Ich glaube, so war das, ja. Oh, guck mal, bei einem ist auch noch die Silikonform original drumherum. Ich glaube, da hat er was reingebacken. Ich glaube auch, das ist sein Cannabis-Muffin. Damit wir high werden während der Nummer hier. Das ist eine richtige Männerfreundschaft, die langsam hier entsteht, wenn wir angeln gehen. Der hasst Sport für alle draußen. Nee, wir können so, es gibt doch die... Catch and Release ist das Schlimmste. Nee, diese, die mit einem Magneten angeln gehen. Enten angeln? Nee, nicht Enten angeln. Die angeln so Schrott aus, mit der Spree zum Beispiel. Und dann kommen so Fahrräder, Messer, Handgranaten, kann man da so rausangeln. Ja, wir können es überlegen. Hier entsteht was Großartiges, aber ihr wisst ja, die meisten Freundschaften werden nur durch Arbeit zusammengehalten. So. Ich hoffe, Martin hat jetzt alles reingeschnitten. Best of Geschmatze, Geläster. Was die Woche kommt, hast du gefragt? Ja, habe ich gefragt. Easy peasy. Also richtig gut werden wir, also könnt ihr euch wirklich ankreuzen, werden wir gleich drüber reden. Mittwoch, also schon gestern, bei Prime Video ist bei Danoa gestartet. Gestartet in Anführungszeichen, weil anscheinend kommt alle acht Episoden auf einmal. Also nix wöchentlich, sondern zack, das ganze Ding mit Nicolas Cage als Detektiv 30er Jahre New York. Reden wir gleich drüber. Dann der Kinofilm Passenger, ist ein Horrorfilm, der sich ums Vanlife rankt. Reden wir auch gleich drüber. Reden wir Robert gleich drüber. Ich finde, David hat da auch, ich zitiere David schon mal, weil ich finde, der hat da lyrisch und auch philosophisch abgeliefert, indem er geschrieben hat, der Film sei so scheiße, dass er nicht drüber sprechen möchte. Absurd scheiße. Absurd scheiße, Entschuldigung. Wenn man so historische Figuren falsch zitiert, dann kommt das immer ganz gut. Dann habe ich Verflucht Normal gesehen. Der heißt I Swear. Da kann ich gleich was zu sagen. Und dann am Donnerstag Netflix, Four Seasons, Staffel 2, falls ihr die erste mochtet. Ein paar Paare, die immer einmal im Quartal zusammen Urlaub fahren. Deswegen der Titel. Da habe ich mal mit reingenommen, weil das ist nicht ganz unbekannt. Achtsam Morden, Staffel 2 ab Donnerstag auf Netflix. Die Tom Schilling Nummer. Gibt es hier eine richtige Buchreihe. Da wird es sicherlich auch nicht bei Staffel 2 bleiben. Dann für David. Mit welcher Sportart kriegt man David, Leute? Tennis. Also, David, worum geht es dann in der Doku Rafa, die am Freitag auf Netflix startet? Rafael Nadal. Wussten Sie das? Nein, dass sie kommt? Dass sie kommt, habe ich nicht gewusst. Ah, also Rafa heißt die Doku ab Freitag auf Netflix rund um Rafael Nadal. Und Star City gibt es dann ab Freitag auf, oh, ich glaube Apple TV, habe ich hier mir falsch notiert. Apple TV, weil das ist For All Mankind, mochtest du ja, glaube ich. Ja, For All Mankind. Das ist jetzt die sowjetische Sicht auf die gleiche Geschichte, glaube ich. Was soll das denn? Was soll das denn? Lass uns noch mal die polnische Version hochladen. Lass uns noch mal gucken, was hat Malaysia zu der Sache gesagt. Mochtest du da, nee, hast du nicht gemacht, Flags of Our Fathers and Letters from Iwo Jima? Dieses Experiment von, das war Clint Eastwood, ne? Habe ich nicht geguckt. War das Clint Eastwood? Ja, habe ich angefangen, habe ich aber nicht geguckt. Letters of Iwo Jima soll ja der bessere Film sein, wie ich gehört habe. Das war die japanische Sichtweise, ne? Naja, fand ich glaube ich auch. Das ist aber okay, das ist ein von vornherein als sowas konzeptioniertes Produkt. Aber bei For All Mankind hast du jetzt wie viel? Vier Staffeln aus der Sicht der, weil für diejenigen, die es nicht mitbekommen, hier ist es ja so, die Amerikaner haben das Wettrennen zum Mond nicht gewonnen, sondern die Sowjets. Und das macht dann relativ viel mit den politischen Weltgeflogenheiten. Und das scheint jetzt nochmal aus der Sicht der Sowjets zu passieren, was ein bisschen quatschig ist, weil die Sowjets ja, oder diese sowjetische Perspektive ja auch immer Teil von For All Mankind ist, aber deswegen bin ich gerade so ein bisschen, aber egal. Es ist ja nur meine Aufgabe zu informieren. I don't shoot the messenger, aber ich tritt ihn auf jeden Fall. Ich hab ein bisschen nachgetreten. Ich hab jetzt in deinem Schloss schon eher so eine Abstellkammer bekommen. Keine Mätresse und nix, weißt du? Also, hm. So, was ist passiert die Woche, David? Ich wollte nochmal ganz kurz auf, weil du gerade diese Rafael Nadal-Doku angesprochen hast, wollte ich nochmal sagen, hast du die Kylie-Doku geguckt? Nee. Wir hatten diesen einen Abend mit dem Tanzen und das ist für mich meine Kylie. Ich bin einfach nicht dazu gekommen. Aber du hast, du bist ein bisschen in love mit der Doku, glaube ich. Ich fand die ganz gut, ja. Ich fand vor allen Dingen die zweite Folge, da kommt nämlich... Wie viele Folgen sind das? Drei. In der zweiten Folge kommt dann Rapha... Ja, das arbeitet in dir. In der zweiten Folge kommt dann Nick Cave rein und Nick Cave, egal was er sagt, ist absolut Gold. Ist wirklich super. Der ist immer noch genauso, wie er früher war, nur halt ein bisschen älter und wenn er so übelst pessimistische Sachen sagt, wie zum Beispiel... Dass er bei Top of the Pops mit Kylie stand, als sie dann ihren Welthit hatten, wurden die da eingeladen und er meinte, er hat noch nie in so bösartige Gesichter geguckt, wie die der Teenager, die da in den ersten Reihen standen. Bei ihm in seinen Konzerten von The Cave and the Bad Seats, da sind die Leute zum Teil mit Messern gekommen und haben sich gegenseitig Flaschen ins Gesicht geschlagen, aber er hatte noch nie so viel Angst, wie bei dem Konzert bei Top of the Pops. Und es ist so hilarious, was er zum Teil sagt, weil er das auch so meint, weil was er so verklausuliert damit ja im Grunde sagen will, dass dieser Kommerz ihn, ankotzt, aber der ist so ein richtig cooler Wegbegleiter für Kylie gewesen, die hier in dieser Doku schön erzählt wird. Es ist eine spannende Frau, die echt einen tollen Weg gemacht hat, die sich übelste Scheiße von Journalisten und Journalistinnen anhören musste. Was ist dir in gemeinsamer Welt? I can't get you out of my head? Can't get you out of my head? Genau. Genau, Locomotion war halt in den 80ern so ein Ding. Ich glaube noch Spinning hieß ein Song. Ehrlich gesagt ist die ja, also das merkst du dann auch in der Doku, so der absolute Star war sie auch immer gar nicht. Die war dann ja nach Locomotion, war die zehn Jahre vom Fenster weg, bis dann Nick Cave kam. Und nach Nick Cave hatte sie dann, glaube ich, erstmal mit dieser, ah ne, dann hat sie dann ihre Can-Get-You-Out-Of-My-Head-Phase gehabt und dann hat sie eine Brustkrebsdiagnose gehabt. War dann lange weg vom Fenster und hat dann tatsächlich nochmal eine Rückkehr hinbekommen. Also die war echt ganz schön cool, was über sie erzählt wird. In der letzten Folge merkt man so, sie ist so ein bisschen so eine Cat-Lady geworden. Die dann auch sitzt dann vor der Kamera, nimmt so die Arme nach oben, hebt den Kopf, schließt die Augen und atmet tief durch. Und das ist natürlich dieser spirituelle Scheiß, den ich total absurd finde. Aber wenn es für sie wirkt und funktioniert, dann sei ihr das gegönnt. Ich fand das echt spaßig dazu zu gucken. Australierin war sie, ne? Australierin, ja. Ich habe die immer sehr positiv auch wahrgenommen, wie ich sie wahrgenommen habe. Die Doku ist auch gut gemacht. Ich fand die echt so, also klar, es geht dann auch, so ein paar Themen werden wieder ausgespart. Und man hat auch das Gefühl, dass einige Themen dann nicht so richtig, wird nicht nachgehakt, weil sie aber auch sich mit dem Thema nicht mehr weiter beschäftigen möchte. Damit muss man halt leben bei diesen Dokus, die sich mit Menschen beschäftigen, die dann auch noch vor der Kamera sitzen. Das fehlt mir halt immer. Das hatte ich neulich erst wieder bei Hulk Hogan. Eigentlich überall. Die einzige Doku, die das richtig gut gemacht hat, war die Boris Becker Doku, wie ich fand. Die Boris Becker Doku, die hat ihn zu Wort kommen lassen und immer dann, wenn er was falsch gesagt hat oder wenn er was nicht ausgesprochen hat und sich das nur gedacht hat, dann gab es eine Stimme aus dem Off, die das dann gerade gerückt hat oder die seine Gedanken erweitert hat. Und das fand ich so herrlich frech, weil ich dachte so, ja, so muss es sein. So einfach auch mal auf Scheiße hinweisen, die die Person gerade erzählt hat und nicht das einfach als Dokumentation verkaufen. Das fand ich richtig super. Aber das ist bei Kylie jetzt längst nicht so dramatisch, wie es bei Hulk Hogan zum Beispiel notwendig gewesen wäre. Deswegen kleiner Tipp für euch. Ich bin gespannt, ob wir über die nächste Netflix-Doku sprechen werden, über einen Sportler. Nach Raphael Nadal kommt hier Poldi. Guck ich mir an. Ich glaube, Lukas Podolski funktioniert. Der ist so frei raus mit seinem Döner-Imperium. Warum guckst du so? Ich habe gerade überlegt, ich fand den immer so... Ich glaube, der ist gut lustig. Ich habe die Nummer nie verstanden um den herum, aber gut, muss ich auch nicht. Der ist, glaube ich, so ein richtiger... Den kannst du nicht böse sein. Ich glaube, der ist so... Das wird unterhaltsam. In meinem Verständnis, aber das Da rede ich jetzt so wie, als würde ich über Star Wars reden, mit einem ähnlichen Verständnis. Ist der ein guter Fußballer gewesen? Ich würde doch sagen, nein, oder? Den geht er als Weltmeister geworden. Ja, aber nicht wegen seiner Leistung. Also der Lukas Podolski war doch gar nicht im Hauptteam. Philipp Lahm, Podolski und Schmuck. Der war doch gar nicht im Hauptteam. Der war doch 2014 überhaupt nicht. Aber dieses ganze Dreieck 2006 und 2010, dieses ganze Dreieck mit Schweinsteiger, Lahm und Podolski, mit denen kam doch die komplette Wende und der Klinsmann und dieser Ruck in die Nationalmannschaft. Aber erst seitdem er raus ist aus der Mannschaft, sind sie Weltmeister geworden. Was, wir sind Dritter geworden? Dann glaube ich, was sind wir 2010 in Südafrika? Was sind wir da geworden? Zweiter, Zweiter und dann Weltmeister. Und er war in dieser ganzen Zeit die neue Generation. Bis dahin hat das verhindert und dann endlich sind wir los gewesen, Weltmeister. Und damit können wir uns dieses Jahr schon darauf freuen auf, was ist dieses Jahr wieder? Weltmeisterschaft? Ich muss kurz gucken, wer war die Aufstellung im Finale? War er nicht dabei. Mertesacker-Schweinsteiger. War nicht dabei. Das weiß sogar ich. Also das heißt was, dass ich das weiß. Als Fußball, absolute super Fußball. Neh mal, jetzt ernsthaft. Ich habe den immer so abgespeichert unter, das war immer der Lustige, der dabei war, aber konnte der Fußball spielen? Ja, der hatte ganz oft so, der war gut, fand ich, zumindest so im One-Touch-Football, diese Pässe direkt weiterzugeben, einfach mal abzuziehen, einfach diese Mentalität zu haben, 20 Meter vorm Tor einfach drauf. Und vor allem dieser Kölner Junge, der ist auch immer so richtig lange mit Köln verbunden geblieben. Der hat sich auch immer so für Jugendarbeit eingesetzt. Der wirkte immer wie so von der Straße. Das ging vielleicht auch nicht umsonst jetzt so sein Dönerimperium. Der hat ja so viele Dönerbuden aufgemacht in Deutschland. Und ich glaube, das ist ein richtig, ich glaube, das ist ein lieber Kerl tatsächlich. Das glaube ich auch. Also ich gucke mir auf die Poldi-Doku, weil wir jetzt auch eine WM vor der Tür haben, passt natürlich. Werde ich mir wahrscheinlich geben. Gut, aber jetzt sind wir mal wieder vom Thema abgeschwiffen. Worüber wollten wir zwei Sachen, zwei News letzte Woche? Das eine ist, hast du gestern rumgeschickt, habe ich auch gesehen, dass Obsession so steil geht. Nicht mal ein Millionenbudget soll der gekostet haben und schon bei 60 Millionen allein in den USA und 68 Millionen weltweit könnte der erste Film der Filmgeschichte werden, der über 100 Millionen Dollar einspielt, obwohl er nicht mal eine Million gekostet hat. Wir werden über den noch sprechen. Der kommt Ende Juni raus, so aus dem Gedächtnis, würde ich sagen. Ey, der wird das auch machen. Also der bin ich mir ganz sicher, weil ich habe das ja schon gesagt, als ich den auf dem Fantasy Filmfest gesehen habe. Ich bin mir ziemlich sicher, wenn nicht sogar hundertprozentig sicher, das wird ein moderner Klassiker werden. Das wird einer dieser Horrorfilme werden, über die man in zehn Jahren noch sprechen wird. Weil der so anders ist und so, der erschrickt auf eine neue Art und Weise und er greift, glaube ich, auch genau da an, wo Teenager auch, genau die jetzt auch zur Zielgruppe gehören, die jetzt reingehen, die sich frisch verlieben, ungefähr in dem Alter sind. Und dieses große Feld Beziehungsdynamiken zum Horror umzugestalten, ist so gut und das ist so universell. Ich glaube, das wird eine absolute Mega-Hit werden und das wird da, wie gesagt, einer der modernen Klassiker werden. Da gehe ich mal kurz rein und würde mal gleich eine kleine Filmesprechung vorziehen. Perfect Blue startet die Woche nochmal in Kino-Wiederaufführung. Startete. 26. Mai. Ich weiß nicht, ob das nur ein Tag ist. Das ist nur ein Tag. Wir haben Karten für heute Abend, aber es gibt morgen zum Beispiel schon wieder keine Vorstellungen. Ach, du schaust den noch. Wollen wir dann doch über nächste Woche drüber sprechen? Wollen wir, ja. Ja, können wir machen. Ich sag jetzt gar nichts, weil der Film ist durchaus verwirrend mitten drin und man kommt nicht drauf, in welche Richtung der geht. Du hast ihn auch noch nicht gesehen. Ich werde das jetzt tatsächlich verwerten als, ich mache jetzt tatsächlich diese 30 Tage, 30 Filme. Ich weiß, ob ich mitbekommen und ich mache das jetzt tatsächlich und da hatte ich ja Perfect Blue eh drauf auf der Liste und werde jetzt einfach, ich habe jetzt schon auch 00 Schneider mir angeguckt, zum Beispiel, den ich ja auch drauf hatte und bin dabei, weiter mir die Sachen reinzuziehen. Gina hat jetzt geguckt, sie hat Blue Valentine geguckt, sie hat Twelve Angry Men, also die Zwölf Geschworenen geguckt. Jetzt gerade muss sie einen Film mit einem Twist gucken und kennt fast alles, außer Memento gibt es jetzt doch wieder irgendwo auf Blu-Ray. Aber ich meinte, sie hat die üblichen Verdächtigen noch nie gesehen. Das wird, glaube ich, wahrscheinlich auch schon gesehen, wenn sie dann hier durch ist. Das ist ganz cool, ihr dazu zu sehen, wie sie es schafft, trotz Kind jeden Tag einen Film zu schauen. Und das andere war aber auch, Hast du diese Michael Bay Sache mitbekommen? Die finde ich so weird. Den Film, den er machen will? Nee. Also der ganzen Iran-Krieg-Thematik. Ach, das Ding, ja. Als eine gigantische Shitshow ohnehin das ganze Ding. Aber erinnerst du dich, dass vor vier, fünf Wochen dieser Pilot abgestürzt ist mit so einem Offizier an Bord? Die wurden abgeschossen und wurden mit Schleudersitz quasi raus, katapultiert aus dem Ding und waren dann irgendwo im nirgendwo im iranischen Gebirgsland. Und dann gab es quasi so einen Einsatztrupp, wie hieß denn die Operation? Operation Fury Refuge oder irgendwas. Und genau das will er verfilmen. Wie sie da reingehen und diese beiden extrahieren, heldenhaft. Und das klingt schon so nach so einem Pathos. Das ganze Ding ist doch einfach völlig dämlich, was da alles passiert im Iran. Und dann dir so einen kleinen Fleck rauszuschneiden und daraus einen Kriegs-Action-Thriller zu machen, um irgendwas vielleicht zu heroisieren. Also ich sehe da noch nicht, dass das überhaupt passiert. Ich finde, über die meisten Regisseure wird gerade ganz viel gesprochen. Ganz viele davon wollen ja jetzt neuerdings Filme mit KI machen, ob es jetzt Roland Emmerich sind oder Steven Soderbergh oder Darren Aronofsky haben alle so Projekte, wo man sagt so, warum denn so kunstfeindlich? Also warum gerade ihr? Also das ist schon strange. Ich meine, ich warte da ab. Ich gucke mir das tatsächlich mal an, was da kommt. Aber es ist ein bisschen komisch, was da zum Teil abläuft. Bei Michael Bay war jetzt lange nichts. Ich glaube, seit Ambulance hat er ja nichts rausgebracht. Dann hieß es letztes Jahr irgendwie, er würde den Skibbidi-Toilet-Film machen. Was auch immer das ist. Ich habe es nicht mal verstanden. Ja, aber Internetphänomene sind ja so wie Martins Muffins. Schön fluffig, heiß, aber sind auch schnell wieder weg. Die hast du schnell gegessen, weil die halt einfach so lecker sind, dass die mit einem Happen wieder weg sind. Und deswegen, da hieß es dann kurz, das macht er, dann hieß es, er würde Outrun machen, diese Videospielverfilmung mit Sidney Sweeney. Kennst du dieses Spiel, wo du mit so einem Ferrari an der Küste von Miami oder so lang fährst, so roter Ferrari und dann so eine Frau mit blonden Haaren, die so im Wind wedelt. Man, das musst du doch mal gesehen haben. Wird nicht besser, wenn du es beschreibst. Ich schüttel den Kopf da von Anfang an. Man, das ist doch ikonisch. Sagst du irgendwann und dann hat das Auto vier Räder und ich sag, ach das Auto, jetzt weiß ich, was du meinst. Ja, auf jeden Fall, das wollte er dann machen, jetzt heißt es das wieder. Boah, ey, keine Ahnung. Also die Idee wäre absolut hirnamputiert. Aber für sowas würde er wahrscheinlich das Geld vom Pentagon kriegen, weil das ja auf Linie wäre, politisch. Das irgendwie zu heroisieren. Ja, wäre schrecklich. Kann ich mir nicht vorstellen. Also bei ihm war man vielleicht noch am ehesten, weil er ja schon immer infantiles Kino gemacht hat. Ich würde mal abwarten. Ich habe gestern eine E-Mail bekommen von Uwe Boll. Das ist so lustig, was der mir immer schreibt. Aber der geht gerade relativ, weil der macht doch diesen Zombie-Rip-Off. Also auch der Hollywood Reporter und Deadline schrieben jetzt im Zuge von Cannes, dass er da verkündet hat, weil es gibt irgendwie von dieser einen Zombie-Sache, macht Paul W.S. Anderson ein Remake von irgendwas und das nutzt Uwe Boll, um jetzt sein Rip-Off-Remake von was zu machen, was eigentlich das ist. Paul W.S. Anderson macht House of the Dead. Und House of the Dead hatte ursprünglich mal Uwe Boll gemacht. Beides Spieleverfilmungen. Und Uwe würde auch gerne, hätte glaube ich sogar am liebsten House of the Dead 2 gemacht, hat aber die Rechte nicht mehr und hat deswegen 28 nicht, äh, 28 sag ich schon, genau. Es ist so ein bisschen wie so ein, wie heißen diese, diese Mockbuster-Filme von Asylum, die ja auch immer einen Namen haben, der so semi-erkennbar ist, mit dem Original-Hype vergleichbar, hier halt 23 years later und zwar 23 Jahre, nachdem er den ersten House of the Dead gemacht hat. Ich glaube Island of the Dead oder Party oder, nee, Castle of the Dead oder Zombies in the Castle oder irgendwie so. Und da schreibt er gerade ganz viele Influencer an. Mir, ich hatte neulich jemand aus der Sean-David-TV-Gruppe an, Robert Becker, ungeschnitten, meinte so her. Hab ich kennengelernt. Habt ihr auch die E-Mail bekommen, dass Uwe Zombies sucht für seinen neuen Film und diese Influencer sollen dann gerne auch den Film dann promoten oder investieren. Und ich hab ein bisschen überlegt, ob wir nicht die große zwei wie Pech und Schwafel Zombie-Aktionen machen wollen. Wir und unsere Community in einem Uwe-Boll-Film. Ich bin doch schon anscheinend in Hanau drin, wollen wir nicht vergessen. Da steht bei Google immer noch. Ja, und gestern habe ich eine Mail bekommen, sein neuer Film. Und ich dachte so, wie hast du das denn gemacht? Also er hat ja letztes Jahr einen Film rausgemacht namens First Shift. Dann hat er, als er sich mit uns zum Podcast treffen wollte, hat er gesagt, ich kann jetzt aber die nächsten paar Wochen nicht, weil ich drehe gerade First Shift 2. Dann stellte sich heraus... Weiß der nicht Second Shift? Ja, weiß man nicht. Und dann stellt sich heraus, als er zurückkam, er hatte nicht nur First Shift 2, sondern First Shift 2 und 3 gleichzeitig gedreht innerhalb dieser Zeit. Dann kam der Film Run. Als er zum Podcast kommen wollte, war er hier in Berlin, weil er auf einem Festival Run vorstellen wollte, wo ich dachte, wo hat er den denn jetzt her? Und jetzt redet er über diesen 23 Years Later und hat gestern eine Mail rausgeschickt. Ja, sein neuer Film Citizen Vigilanti wäre nicht an der FSK vorbeigekommen, hätte keine Einstufung bekommen. Den hat er in Kroatien mit Armi Hämmer zusammengedreht. Und ich dachte, wann hat er das denn noch gemacht? Warum kriegt er denn ständig die Leute? Wo muss doch das Geld herkommen? Ja, keine Ahnung. Er beschwert sich auch. Es ist eine ganz lange Mail. Ich musste die mal weiterleiten. Bei dir? Nee, nee, das ist eine Rundmail an alle seine Kontakte. Manchmal schreibt er mir halt persönlich, aber manchmal kriege ich halt auch einfach das, was dann alle bekommen, weil er halt sagt, ey FSK, das ist doch Zensur, das ist Einschnitt in die Kunstfreiheit, also eine uralte Debatte, die da wieder aufgemacht wird. Und mag sein, dass man da vielleicht auch Punkte hat zum Teil, aber er beschreibt dann, was er halt da macht. In Citizen Vigilante, Armin Hemmer spielt nämlich jemanden, der so ein reicher Typ ist und dann auf so ein Selbstjustizkreuz zugeht. Und auf Social Media postet, wie er Familien und Immigranten abschlachtet. Und das hat die FSK gesagt, so naja, nee, einfach nur nein. und Uwe hat da einen Text dazu geschrieben und ich, bei mir war die ganze Zeit die Frage, wann hat er das gedreht? Und das finde ich krass. Ich kam nur gerade drauf, weil alle reden über Regisseure, die irgendwas vorhaben oder vorhaben könnten und in der Zeit, in der jemand einen Artikel über Michael Bay schreibt, was der als nächstes machen könnte, hat Uwe Boll fünf neue Filme gedreht. Und das finde ich krass. Vielleicht gibst du mehr als einen Uwe Boll, hast du darüber mal nachgedacht? Vielleicht sind die eigentlich Drillinge. Meinst du? Das kann sein. Einer ist Boxer? der das dann übernommen hat, was unfair wäre. Einer ist ein Marktschreier und einer macht Filme. Und die rotieren dann. Das kann sein. Man muss das mal zumindest als Option in den Raum werfen. Also schaut mal bei Uwe vorbei. Ich glaube, er hat angekündigt, dass er jetzt auch ein Video dazu machen will, wo er mal diese ganze Citizen-Vigilante-Nummer aufklärt. Und ich sitze da ganz häufig wie so ein Zaungast da und denke so, ach, so lustig zu hören. Du hast über Trash-Filme gesprochen. Hier, ich muss noch Sharktopus vs. Whale-Wolf gucken. Das ist ein Wal, der halben Wolf ist. Stell dir das mal vor. Das ist jetzt dein Ding. Das ist nicht jetzt mein Ding. Ich liebe das schon immer und ab und zu bricht es durch. Letztens war ich ganz traurig, dass ich Killer-Sofa schon gesehen hatte. Wenn du dich da raufsitzt, dann wirst du verschnappert. Ja, kennst du den Killer-Kühlschrank? Nee, gibt es den? Das wäre was für dich. Gibt es wirklich den Killer? Nein, nein, nein. Den habe ich mal vorgestellt bei mir oder wollte ich vorstellen in diesem Format. Killer-Beach auf jeden Fall. aber auch, wo dich der Strand isst. Das gab es auch. Und ich habe letztens Frankenfisch geguckt und das war lustig. Ja, auf jeden Fall Sharktopus weiß es. Nee, Lamageddon. Das gibt es nirgendwo. Das wollte ich haben. Das wäre was für dich, David. Das ist ein außerirdisches Lama, was mit Laseraugen schießt. Lamageddon gibt es aber nirgendwo. Der Kühlschrank. Eiskalt, mörderisch und gefräßig. Den findest du auf YouTube, glaube ich, oder auch auf Amazon Prime. Der Kühlschrank. Das passt jetzt auch so zum heißen Wetter. Da zieht jemand in so eine Wohnung ein. Und dann ist da ein Killerkühlschrank. Und dann kommt der Vermieter vorbei und will die Mieter haben und dann ist der Kühlschrank denen. Der ist übelst scheiße, deswegen wollte ich den in einem Format mal vorstellen. Das war dieses zweischädige Film. Ich verstehe es noch nicht. Ich habe nur keine Ahnung von Filmen. Das hat ja keiner gesagt. Aber das verstehst du vielleicht noch nicht. Das musst du noch anlocken. Ja. So, wir kommen richtig langsam voran mit dem, worüber wir eigentlich reden wollen. Hammers? Wir reden jetzt über tatsächliche Filme oder Serien. Passenger. Also ich gebe ganz ehrlich zu, eine Einstellung in dem Film finde ich richtig toll. Ohne Schmuck. Auf dem Parkplätze? Nee. Mit dem Projektor im Wald abends. Ja, aber die ist so... Ah, das mochte ich gerne. Aber dem voraus geht ja... Ich glaube, heute bei sowas denkst du kurz, er hat Geburtstag. Sei nett. Nee, bei dem Film saß ich im Kino und dachte, wie soll ich das im Podcast machen? Weil ich merke gerade schon, der ist so dumm und scheiße, dass ich auf gar keinen Fall darüber reden werden möchte. Und irgendwie möchte ich ja mich trotzdem auch beteiligen, aber ich möchte hier gesagt haben, das ist wirklich Schmutz. Also es ist nichts anderes, es ist Schmutz und deswegen mehr möchte ich nicht sagen. Ich weiß, es ist wieder ein bisschen hart, aber ey, ein Haunted House Film für die Vanlife Community, boah nee, alles ist uninspiriert, die Schauspieler sind schrecklich, die Dialoge sind schrecklich, der Rehbuch ist total Banane, diese Entität, um die es dann da geht, ist völlig uninspiriert. Irgendwann fahren sie irgendwo hin, da steht dann einer rum und sagt übrigens, nachts in den Wald fahren, keine gute Idee. Und sie so, die hat gerade gesagt, es ist nicht so gut, in den Wald zu fahren nachts. Und dann fahren sie in den Wald nachts und dann kommt genau diese Szene, die du beschreibst. Das ist gut an dem Film. Die Kamera in dem Moment, meinst du? Die kam da auch die Idee zu sagen, wir nehmen jetzt einen Filmprojektor als Taschenlampe und dadurch hast du einen Klassiker im Wald mal so auf Bäume gebeamt. Das finde ich wirklich ein nettes Bild. Das ist das einzige nette. Eine einminütige Piece aus dem Film, das Interessante ist. Aber ey, erzähl mal über den Film. Nee, müssen wir auch gar nicht. Pass auf, da ist ein paar in New York, die sagen sich, komm, wir fahren jetzt mit dem Van, wir wollen Vanlife. Blöd nur, dass die ungefähr zehn Minuten später schon beschließen, ah, meins ist es nicht, aber meins ist es dafür. Du weißt doch, ich habe nie ein Zuhause gehabt, ich brauche mein Apartment. Der andere sagt, aber ich brauche mein Van. Und du sagst dir, habt ihr euch irgendwie irgendwas überlegt von dem, was ihr hier vorhabt? Und dann sind die beiden mehr oder weniger gefangen auf der Straße unterwegs, aber sie treffen auf dem Auto am Straßenrand. Und was wir ganz am Anfang als Cold Opener quasi sehen. Und das muss wohl der Trailer gewesen sein zu dem Film. Ja, der liegt auf dem Fantasy-Film fest. Weil den habe ich nicht gesehen. Und dieser Trailer scheint die Leute gehuckt zu haben, wie zwei Typen im Auto sitzen. Und der eine sagt irgendwie nach wenigen Minuten, ich muss jetzt pinkeln. Und dann geht der pinkeln am Rand. Und als er wiederkommt, steht besagtes Auto mit allen Türen und Kofferraum und Motorhaube offen und hupt die ganze Zeit. Und der Fahrer ist weg, der dann aber kurz später blutverschmiert durch die Frontscheibe geschleudert wird und von irgendwas zurückgezerrt. Zurück zu dem Paar, weil die treffen auf genau dieses Auto, wo anscheinend was Böses ist und das verfolgt sie ab da. Fertig. Und es ist es auch nicht mehr. Dieses Paar hat untereinander keine Chemie, obwohl sie versuchen da ein bisschen noch ein Drama, so ein bisschen so eine Paarfrage, sind wir als Paar wirklich funktional, reinzubauen. Dann hast du irgendwie so einen religiösen Touch, wo der Film hin will, spielt aber auch keine Rolle, außer dass der heilige Christophorus als Schutzpatron der Reisenden, es wird dann so ein bisschen dahin gelabert, aber die meisten können damit sicherlich gar nichts anfangen. Dann hast du so diese Vanlife-Community, die drei Minuten angerissen wird, aber die eigentlich wirklich ziemlich groß ist und viele Anhänger hat, die du damit aber auch nicht erreichst und dann sind es ganz viele dumme Jumpscares. Also das schlimmste Beispiel... Warum ist das so ein hässlicher Van? Aber die Vans sind oft hässlich im Vanlife, weil es auch nicht günstig ist. Naja, also du bist ja irgendwo bei einem Mix zwischen Vanlife und wenn du jetzt an Nomadland denkst, den Film. Aber es gibt ja im Film auch, sie fahren ja dann einmal auf so ein Festival und da gibt es so lauter, gab es diese klassischen Camper, die man so kennt. Vor allem diese US-Camper. Und sie fahren da mit so einem rot-braunen Mercedes-Van vor. War das ein Product Placement oder hat man einfach keinen Sinn dafür gehabt? Ja, aber so ein Auto kostet ja schon leer, locker mal so ein Transporter 40.000 Euro oder 50. Und dann fängst du da Küchen und Isolation und Licht reinzubauen und Wassertank, Toilette, Solarpaneele kommen da manchmal noch drauf. So ein Ding kostet ja schnell mal sechsstellig, weil es ist ja auch dein Ersatzhaus oder Ersatzwohnung. Und wenn du halt wenig Budget hast, dann wirkt das alles sehr mehr rudimentär. Und dann gibt es welche, ich liebe ja Trent the Traveller auf YouTube zum Beispiel. Der reist quer durch die USA, Alaska und Neuseeland und macht so Trips. Und es ist auch ein interessanter Eskapital. Lifestyle, für die sagen, ich will die Welt sehen und hab gar nicht so viel Geld und wie komm ich mit 1000 Euro um die Runden in der Welt. Aber deswegen gibt's da eben von schrott hässlich bis absolut Luxus, je nach Budget, alle möglichen Vans. Genauso wie mit diesen Segel YouTubern, weiß nicht, ob ihr die kennt. Es gibt auch ein paar, die einfach um die Welt segeln, auf ihren Katamaran. Und je nach Budget, also da ist von hässlich bis super schick oder die einen mögen es auch mehr cozy. Aber ja, wird ein 10. Placement gewesen sein. Ja, ich dachte so, als Setting für den Film ist das auch so, oh, weiß ich nicht. Naja, die Community ist da und ich sag mal bei, und das Thema Vanlife hat für mich in Erinnerung noch keinen Film abgegriffen. Nee. So, eigentlich kannst du was draus machen, weil das treffen wir ja Urängste. Abends allein im Auto, weil, ich meine, es ist ja, also atmosphärisch müsste der Film eigentlich sein können, ohne Probleme, ist er aber nicht. Und zum Beispiel eine der für mich am meisten widerspiegelnden Punkte ist, diese ganzen sinnlosen Jumpscares, die einfach schon lange out sind, aber eine Szene zum Beispiel, sie steht auf dem Parkplatz, läuft auf ihren Van zu und erschrickt dann, weil natürlich in der Kameraperspektive von links irgendein Bus oder Van durchgefahren kommt und hupt und du denkst dir so, das funktioniert aber auch nur, weil du es so schlecht inszenierst. Ein Jumpscare muss auch funktionieren in der Realität, finde ich, aber durch das periphere Sehen und durch Abrollgeräusche vom Auto, jeder Depp ohne Kopfhörer hört doch ein Auto angefahren kommen, niemand erschrickt sich, weil ein Auto auf einmal einen Meter neben dir durchfährt. Und der Film ist voll von so ganz komischen Dingen und vor allem von dem, du kriegst von dem Panics als Parment, du kriegst von dem Vanlife nichts mit wie das so stattfindet, weil das wirklich eine ganz eigene Welt ist und, gruselig ist er auch nicht, weil er einfach nur eine hässliche Fratze die ganze Zeit macht und rumreißt und das sind so ganz einfache Mechanismen von vor 15 Jahren Horrorfilme zu erzählen. Aber die Messlatte, wir haben über Obsession geredet, der Trailer zu Resident Evil letzten Jahr, Bring Her Back Together, Weapons und so weiter und so fort. Die Messlatte ist höher gelegt worden und zwar spürbar in den letzten Jahren. Es muss ja nicht immer mal sowas sein. Also wir reden bei diesen Sachen ja meistens so über Elevated Horror und Aber jetzt kommt als nächstes Jahr zum Beispiel Hokum in die Kinos, der neue Horrorfilm von Damian McCarthy. Der soll auch vom Stil her eher so eine Jumpscare-Aneinanderreihung sein. Aber eine, die viel gehaltvoller umgesetzt ist, eine, die auch mit diesem Grusel auch anders aufbaut. Das ist zum Beispiel eine Sache, die Passenger auch überhaupt nicht hinbekommt. Die schaffen es gar nicht, Stimmung so sehr zuzuspitzen, dass dann der Jumpscare auch irgendwie so als Tension Release funktioniert, sondern es ist einfach nur hui buh, so wie sie geht, gerade eine Straße runter und dann kommt ein Auto von der Seite. Wie dumm ist das eigentlich? Also das ist wirklich einer der schlechtesten Jumpscare. Und dabei müsste es funktionieren, weil ich meine, guck mal, wenn du hier in Deutschland, egal wo du bist, ist die nächste Stadt wie weit weg, vielleicht 15 Kilometer oder das nächste Dorf. Aber in den USA, wenn du da mit dem Van unterwegs bist, wir hatten das letztens bei Apex, wie die Wildnis funktioniert in manchen Regionen, da ist es einfach, wobei da war es glaube ich Australien, aber in den USA gibt es Orte. Da bist du einfach 200, 300 Kilometer weit weg vom nächsten Dorf. So, da bist du anders auf dich allein gestellt und es gibt Wölfe und Bären und whatever. Es gibt so viele Möglichkeiten, dieses Thema ernsthaft aufzuziehen. Alleine, wenn ich an Into the Wild denke, der ist ja auch mit seinem Van da alleine unterwegs, wie die Natur von sich aus auch schon gruselig oder heilend sein kann. Da ist einfach aus aller Prämisse gar nichts gemacht worden. Es ist nichts, jetzt haben wir doch drüber geredet, aber dafür reden wir nicht über Ladies First. Reden wir nicht über Ladies First? über Ladies First? Ja, na klar. Hä? Hast du mir nicht gesagt? Aber da hast du doch geschrieben auf Letterboxd, die hast du so scheiße, dass du nicht drüber reden willst. Nee, das habe ich bei Passenger geschrieben. Nee. Doch? Bei Letterboxd, bei Ladies First habe ich so einen Text geschrieben. Stimmt, da hast du deinen Sexismus-Spiegel geschrieben. Hast du recht? Habe ich gelesen sogar? Hast du recht? Ja. Kennst du noch ein Mel Gibson, was Frauen wollen? Ja, na klar. Mit hellen Hand? Wie fandest du denn den damals? Ich fand den okay. Ich muss gestehen, ich habe damals diese, das war ja damals schon im Grunde wie so eine Mario-Bart-Show. Ha, ha, ha, Männer machen das, ha, ha, ha, Frauen machen das. Und ich weiß noch, die erste Mario-Bart-CD hatte sich meine Freundin, die ich damals hatte, eine meiner ersten Freundinnen, der haben immer, wenn wir zum Knutschen ins Auto gegangen sind, hat die Mario-Bart zum Teil angemacht dann, weil wir ja viel Zeit da verbracht haben. Du hast eine tiefe Verbindung mit dem Mann. Ja, und ich weiß noch, dann habe ich auch mal über sowas gekichert, aber ich glaube, wann kam, 2002 kam, was Frauen wollen, da ging das noch so und es ist auch, glaube ich, heute noch, vielleicht hat das Momente. Der war aber auch charmanter erzählt, weil er hat die Gedanken der Frauen gehört und damit wurde das nicht gespiegelt, sondern es hatte schon auch noch eine Perspektive, die er auf einmal anders vorgehalten bekommt, die fand ich nicht ganz so plump, muss ich zugeben bis heute. Ich habe keine Erinnerungen mehr. Und Helen Hunt war auch einfach, ist eine gute Schauspielerin, von der man viel zu wenig gesehen hat später. Ich mochte Helen Hunt immer, aber... Ja, Castaway ist sie auch, ne? Ja. Ich mochte Helen, ich mag die gerne. Aber ich fand sie einen Grund, so ein Richard Giergrund, warum die immer weg war. Ich fand die in Besser geht's nicht einfach nicht, fand ich schrecklich in Besser geht's. Das war Jack Nicholson, ne? Ja, aber neben Jack Nicholson steht irgendwie jeder aus wie Sie hat einen Oscar für die Rolle bekommen. Gina hat jetzt das erste Mal eine Frage der Ehre gesehen und meinte gleich, ey, so wenn Jack Nicholson auftaucht, diese Aura, diese Art, das ist einfach irre. Ja. Hatte sie vorher auch noch nicht gesehen. Die guckt jetzt echt ein... Okay, back zu dem Thema. Ich habe das nur als Intro genommen, weil Ladies First ist auf Netflix raus und im Grunde ist das eine ähnliche Geschichte. Ein Typ ist der Obermacker bei einer Firma, die heißt Atlas in London, Werbefirma und gerade haben sie den Kunden Guinness an Bord und deswegen, die wollen ein Bier verkaufen, was für Frauen konzipiert ist, weil sonst Bier nur von Männern getrunken wird. Und deswegen muss er eine Frau befördern, ist ihm aber scheißegal wer. Er nimmt beim Alphabet einfach die erste, die da steht, die heißt dann Alex Fox. Und im Meeting will er auch gar nicht auf die hören. Der will lieber bei seinen Ausflügen eine Frau nach der anderen ins Bett kriegen. Hat auch immer ein neues Gucci-Outfit für den nächsten Morgen gleich geplant. Um irgendwie einfach ein kompletter Chauvinist, der auf den CEO-Job chillt. Damit haben wir den einen Stereotypen abgearbeitet. Blöd nur, dass der nach einem Meeting gegen eine Laterne-Renten auf einmal feststellt, oh, er ist in einer Welt, in der ist alles umgedreht. Alles ist umgedreht. Aus Victoria's Secret wird Victor's Secret, aus Burger King wird Burger Queen. Männer liegen breitbeinig auf Bussen als Reklame draufgedruckt. In der Mitte dann irgendwie einen Burger oder irgendein Smoothie quasi komplett wegsexualisiert. Du hast quasi die Welt, wie Frauen heutzutage oft objektiviert werden, einfach komplett einmal umgedreht, sodass er beim Aufwachen auch gefragt wird, nimmst du die Pille? Penisverjüngerungen sind das große Thema. Es gibt viel Erwartungsdruck, wie man auszusehen hat. Und Karrierechance als Mann, kannst du vergessen, in einer Welt voller Frauen. Da furzen die Frauen und sagen den Töchtern, wenn die auch einen durch die Arschbacken knattern, das war ein geiler Furz. Und bis zu dem Punkt dachte ich noch so, again, so. Hoffentlich kommt da jetzt noch was. Also bei Was Frauen wollen, so weit erinnere ich mich noch, setzte ja dann trotzdem irgendwie auch so ein Prozess ein. Und was ich bei dem Film hier zum Beispiel total schräg fand, diesen Prozess gibt es nie. Diesen Prozess gibt es gar nicht. Sacha Baron Cohen, der bekommt dann von Richard E. Grant, hier sind ja ganz viele Schauspieler mit dabei, bei denen ich mich gefragt habe, meine Fresse, sind das Spielschulden? Willst ein neues Haus bauen? Brauchst du 50k für neue Fenster? Was ist los, Richard E. Grant? Warum sitzt du da und lässt dir von Tauben auf den Kopf scheißen? Und was ist mit den anderen auch so mit, na wie heißt er? Charles Dance. Charles Dance, genau. Den fand ich noch okay, weil er mal so ein bisschen gegen den Strich gecastet wurde. In der geflippten Welt quasi, da mochte ich das Das war mal anders, als was man ihn sonst kennen würde. Aber ich dachte schon so, boah, das ist so peinlich, was hier einige machen müssen. Diese Szene, wo Sacha Baron Cohen als... Cowboy vor seiner Chefin steht und die dann einen Orgasmus bekommt. Warte, wir müssen schon erzählen, indem er mit Waffen in der Hand rumschießt und die Hüfte wackelt so doll, dass auch seine Testikel und sein Genital mitschwingt. Genau, dass er sich freu hat. Das macht sie so an, dass sie dabei kommt. Nicht nur das, passiert dann noch mehr und es ist erbärmlich. Es ist cringe, aber auf so einer Ebene, wo ich dachte, das ist ja nicht nur nicht lustig, das tut ja richtig weh, körperlich. Und währenddessen wartest du die ganze Zeit auf diesen großen Prozess, den die Figur dadurch macht. Und du wartest weiterhin auch darauf, ob dieser Film denn wirklich noch mehr hat Ideen, als zu sagen, ja, die Männer sind sonst sexistisch. Ha, ha, ha. Geniale Idee. Jetzt sind die Frauen sexistisch. Und zwar exakt einfach umgedreht und gespiegelt. Jetzt heißt es nicht mehr Motherfucker, sondern Faberfucker. Ha, ha, ha. Versteht ihr? Versteht ihr, Leute? und dabei ist dann halt, wie gesagt, passiert gar nichts. Einfach alle Rollenbilder umgedreht. Es gibt nie die Anstrengung, dass sich mal irgendjemand überlegt hätte, um zu fragen, wie sähe denn wirklich so ein Matriarchat aus? Wie sähe das aus, wenn die Frauen an der Macht wären? Das finde ich eine super spannende Frage. Ich liebe ja zum Beispiel den Comic Why the Last Man. Gab es sogar mal ja als Serienverfilmung, haben wir hier, glaube ich, auch besprochen. Da gibt es so eine geheime, ich glaube, es gibt irgendeine Katastrophe. Niemand weiß, was es ist. Am Morgen danach wacht ein junger Mann auf und stellt fest, er ist der letzte Mann, der überlebt hat. Alles andere sind Frauen. Und wie diese Welt sich dann verändert, ist so spannend erzählt und durchdacht. Wo ich dachte so, ja, das ist interessant. Das sind Gedankenexperimente. Nun erwarte ich jetzt von Ladies First kein Gedankenexperiment, aber wenn du eins mit präsentierst, ab Werk, und dann hast du eigentlich nur, wie Sacha Baron Cohen seinen Pullermann einmal im Kreis dreht. Also das ist wenig. Das ist nicht nur wenig, das ist beschämend. Und ich habe eigentlich mehrfach daran gedacht, wie cool ich den auch mal fand und wie sehr der offenbar unter der Scheidung von Isla Fischer gelitten hat, weil das kann ich mir nur noch durch Midlife Crisis. Sind sie nicht mit Helena Bonham Kater zu sehen oder auch schon ewig nicht mehr? Keine Ahnung. Ich weiß nur, der hat sich letztes Jahr von Isla Fischer scheiden lassen und seitdem ist offenbar Midlife Crisis angesagt, weil das ist ja nur noch Schrott, was da kommt. Und das ist wirklich der absolute Bodensatz, den er da fabriziert hat. Also keine Ahnung, wen das noch ansprechen soll, weil als Frau sitzt du da und denkst so, oh, ah, coole Repräsentation, Misogonie durchgespielt, cool. Und als Mann wusste ich gar nicht, was das soll. Es war nie witzig, es war nie intelligent. Was soll das sein? Wenn du mir so gegenüber sitzt und ich all diese Wut empfange, die du empfindest, fühlt es sich für mich manchmal so an, als sollte ich eine Gegenrede darliefern. Dabei ist es weder meine Aufgabe noch meine Meinung. Und ich sitze da so da und sehe so, was soll ich denn jetzt sagen? Weil vieles davon habe ich ja meiner Kritik auch gesagt. Ja, also es ist ein richtig trauriger Film. Ja, vielleicht hast du noch was zu erkennen. Aber du hast dich ja drauf gefreut. Ja, weil ich sage schon bei Rincone, weißt du, ich habe ja auch bei Balls Up immer noch ihn am meisten gemocht. Ich hatte auch ein, zwei Situationen. Ne, nicht mal jetzt hier, gar nicht. Ich denke einfach krass, wie fit der ist. Okay, aber das war es dann auch einfach schon. Also Kali saß zwei-, dreimal neben mir und meinte laut, ja, so ist es auch wirklich. So ist es auch wirklich. Das verstehe ich, dass es ein bisschen so sein kann, weil du hast ja die Perspektive der Frau, die wirklich ganz oft denkt, wie kann man als Mann nur so sein? Und da sind ja auch viele Dinge dabei. Es gibt eben Kerle, man, es ist manchmal krass primitiv, wie Männer sein können. Und deswegen stimmt ja auch vieles davon. Aber das ist eben nicht, wie du sagst, interessant, das zu switchen. Wenn nur das passiert, ist es wenig, das ist dann nichts. Ich fühle mich gar nicht so davon angegriffen, wenn Frauen jetzt furzen, sollen sie doch machen. Nee, ich auch nicht. Also ich weiß nicht, ich fühle mich von dem Film aber angegriffen, wenn das die einzige Sache ist, die du drauf hast. Ja, aber das ist nur, weil du dann denkst, warum sitze ich jetzt hier und gucke das? So, was soll das? Also ich will ja eine Geschichte bekommen. Das ist dann das, wo man sich angegriffen fühlt. Und ich dachte dann auch so, ey, jetzt haben die 70 Minuten damit verbracht und dieser Charakter hat keine Entwicklung durchgemacht und dann gibt es nochmal so eine bekloppte Love Story, die aus dem Nichts kommt und sich nicht ergibt, reingedrängt und dann passieren alle Entwicklungen, alle Erkenntnisse bei Sacha Baron Cohen kommen in den letzten 10 Minuten und die münden dann in ein Finale, da wäre ich am liebsten, also wenn ich ein Maulwurf wäre, hätte ich mich wirklich zum Uterus durchgegeben, zum Uranus, ich hätte mich wirklich ins Nichts, ich hätte da wo das Nichts aus der unendlichen Geschichte wo das wohnt, da hätte ich mich hingegraben es ist ganz schlimm, Das hat mir richtig wehgetan. Es hat sich alles so zusammengezogen. Wie so eine Pflaume. Wie so eine Pflaume? Wie so eine Pflaume, wenn die welkt. Eine Rosine ist es dann. Das ist eine Traume. Getrocken Pflaumen. Du wolltest über Ladies First reden. Du hast darüber geredet. Ich weiß nicht, was ich dem hinzufügen soll. Wirklich nicht. Martin, hast du noch was hinzuzufügen? Ich dachte immer so, wenn Frauen wollen, war schön. Wir können uns aber auch nochmal so Sachen ausdenken, die man anders umdennt. Weil es gibt ja zum Beispiel, die sagen ja nicht Amen in dieser Welt, sie sagen A-Women. Die haben mich aus Amen, A-Women genommen? Hast du das nicht mitbekommen? Die sind doch bei einer Beerdigung einmal. Du weißt, wie schwer das ist alles. Das finde ich krass, dass du das dann noch merkst. Dass dein Hirn trotzdem sagt, ich reserviere Speicherplatz für das Gesehene. Ja, weil ich bin dann so abgefuckt, ich bin so fassungslos, dass ich denke, das merke ich mir jetzt alles, damit ich hinterher ranten kann, wie so ein Otter, dem du auf den Fuß getreten bist. Ich weiß, ich weiß, ich weiß. So eine Vergleiche her. Übrigens, ich habe die Woche wirklich laut der Leute aufgeklärt, dass der Honigdachs einfach das krasseste Tier ist. Wenn du das nicht wusstest, behalt es im Kopf. Ja, mache ich. Es gibt kein wütenderes. Der kann sich, pass mal auf, der Honigdachs, ist jetzt kurz off-topic, der hat ein so loses Fell, der kann sich in seinem Fell drehen. Also drin unter seiner Haut. Warum? So los ist das Fell. Wenn der von Löwen in den Nacken gebissen wird, kann der sich umdrehen und dem ins Gesicht zurückbeißen. Und das macht der auch. Das ist der krasseste Futterfucker, den es gibt auf der Welt. Der Honigdachs. Der greift sogar Elefanten an. Der wacht morgens angepisst auf und geht angepisst ans Bett abends. Das könnte mein Wappentier sein. Ja, das ist schon der Honigdachs. Du musst einfach mal zehn Fakten über den Honigdachs. Wenn der eine Kobra beißt und dann von dem Gift stirbt der, sonst jeder. Der wird müde, schläft ein, wacht auf und frisst die Kobra weiter. Das ist der Chuck Norris, der Tiere, Mann. Der fucking Honey Badger. Dann lass uns doch mal kurz auf Spider Noir schauen. Zu dem Zeitpunkt, wo ihr jetzt die Folge hören könnt, kann man alle acht Folgen sehen. Zu dem Zeitpunkt, wo wir das aufnehmen, aber noch nicht. Das heißt, David und ich, wir haben vor einem Monat jetzt ungefähr die ersten beiden Folgen gesehen. Eine in schwarz-weiß, nämlich die erste, und eine in True You Color. So heißt quasi die Farbversion. Und auf einer LED-Leinwand, nicht mit einem Beamer. Das war auch nochmal ganz interessant zu sehen. Und aufgrund dessen können wir ein paar Dinge sagen oder beziehungsweise darauf hinweisen, schaut euch es mal an. Wir werden aber bis nächste Woche wahrscheinlich, oder ich zumindest, den Rest gesehen haben, da können wir vielleicht ein bisschen mehr sagen und nochmal drauf zurückgreifen. Ich glaube, ich kann schon so viel sagen, wie man sagen muss eigentlich, weil ich finde, das ist wirklich meine große Serienüberraschung des Jahres bisher. Leute, die hier häufig zuhören, wissen, ich bin jetzt auch nicht der aktiveste Seriengucker, aber hier habe ich mal reingeschaut und war so überrascht, dass das nicht nur Spaß macht, weil Nicolas Cage Spaß hat, der hat richtig Freude am Spielen, aber auch die anderen Figuren mochte ich gern. Ich mochte den Bösewicht gern. Aber Brandon Gleeson geht halt immer, ne? Ja, ja, der ist hier der Bösewicht. Ich fand, dass... Die Auftraggeberin auch so, also diese Asiatin, der hat den Namen jetzt nicht parat. Die ja auch so als Femme Fatale auftritt. Das hier, muss man klar sagen, ist so ein Noir-Krimi, der... Und normalerweise hätte man sowas, die Spur des Falken, glaube ich, der in den 40ern unter anderem kam. Solche Filme standen da ganz klar Pate. Und es ist ein Film, der auch am Anfang lange ohne Spider-Man funktioniert. Das fand ich zum Beispiel besonders stark. Funktioniert insgesamt mit den Superkräften im Hintergrund. Also es werden Figuren, auch ikonische Figuren, aufgegriffen. Aber steht immer der Charakter und die Geschichte auch so in New York als Setting, der Dreck und das Detektivische im Vordergrund. Genau, es ist charmant, es ist düster. Auch die klassische Sekretärin oder Assistentin, die... Wirklich auch eine gewichtige Rolle mit sich bringt? Also die Tropes werden aufgegriffen und werden neu gemischt, eben mit dieser Superhelden-Komponente, die aber nie in den Vordergrund tritt, sondern was im Vordergrund steht, ist so die Spielfreude von Nick Cage und die Dialoge, die man ihm auf den Live geschrieben hat, die mir Spaß gemacht haben. Ey, für mich war das, ist es einer der Hits dieses Jahres, einer der großen Serien-Wins, weil das habe ich so nicht kommen sehen und ich bin mir relativ sicher, das wird so bleiben. Also ich habe mich sehr darauf gefreut, ich fand die Trailer sah damals richtig gut schon aus. Naja, du kennst das ja. Du hast dann dieses Spin-Offs. Der macht ja wirklich das Wort. Genau, aber dann hast du sowas wie The Continental. Das ist doch alles immer so, ja, nett. Das ist doch nie was, wo man sagt, das sticht so sehr heraus. Und ich finde, das hier sticht schon heraus. Ja, aber ich meine, gerade weil Nick Cage sagt, der macht mal eine Serie. War denn das mal der Fall? Kann mich gar nicht erinnern. Ich auch nicht. Deswegen, also wenn der da sagt, das macht der, bin ich irgendwie davon ausgegangen, dass da muss ihn irgendwas dran reizen. Ich hab gedacht, das ist das Superhelden-Manni, das eigentlich. Ey, er sagt doch auch, er sagt immer, er kommt nicht als Ghost Rider wieder, hat er gar keinen Bock drauf, macht er nicht. Der hat auch auf mehrere Anfragen von Marvel Studios fürs MCU gesagt, nö, macht er nicht. Da muss irgendwas gewesen sein, was ihn dran gekitzelt hat. Ey, guckt euch das an und ich will vor allen Dingen vorweg schicken, wir haben das ja wie gesagt in Schwarz-Weiß und Farbe geguckt. Also wie wir dann auch hinterher, wir haben dann gefragt und so sicher war man sich da noch nicht ganz, wie das gelöst wird technisch. Offenbar kann man bei Amazon Prime wohl beide Versionen auswählen. Das haben sie natürlich gemacht, weil sich das Studio leider nicht traut, das Ding einfach wirklich in Schwarz-Weiß zu veröffentlichen. Das finde ich schade, ehrlich gesagt, weil das bedeutet, sie haben es in Farbe gedreht und dann in Schwarz-Weiß umkonvertiert. Dadurch poppt das Schwarz-Weiß nie so sehr, wie es könnte. Ich finde aber, das Schwarz-Weiß ist auf jeden Fall sollte die Farbe in Anführungszeichen der Wahl sein, denn es unterstreicht die Wirkung dieses Crime-Noir, dieses Feeling nochmal mehr. Aber ich finde auch, dass die, LED-Wände und die CGI-Extensions der Stadt nicht so sehr auffallen in Schwarz-Weiß. Ich finde, der Look ist einfach insgesamt stimmiger im Schwarz-Weißen. Also wenn ihr die Wahl habt, guckt ihn so. Ich finde, es ist eine geile Serie. Hat mir Spaß gemacht. Basierend auf den zwei Episoden, guck mal, wir wissen immer, es kann auch anders dann ausgehen, aber gerade hinten raus haben Serien oft dann auch noch was zu bieten. Ich bin gespannt. Ich gucke mir auf jeden Fall alles an. 27. Mai, also Mittwoch, geht's los bei Prime Video. David, ich habe noch einen richtig tollen Film gesehen. I swear? Wirklich einen richtig tollen Film. Weißt du, warum der I swear heißt? Ich habe nämlich nicht gewusst, worum es geht. Na doch, er hat, das hast du doch mitbekommen bei den BAFTAs. Ich habe nicht gewusst, worum es geht in dem Film. Ach so. Du hast aber diesen Skandal mitbekommen. Nein, was für ein Skandal ist passiert? Bei den BAFTAs war es doch so, dass als Schauspieler, also der beste Preis bei den Schauspielern hatte ja, wie heißt sein Name? Robert Aramayo. Den kennen einige aus dieser Herr der Ringe Serie zum Beispiel. Und ich glaube, er war auch der junge Ned Stark in Game of Thrones. Solche Sachen. Und der spielt hier jemanden, der hat Tourette. Genau. Und dieser jemand war bei der Preisverleihung mit dabei und hat dann auf die Bühne, glaube ich, in dem Moment, als Michael B. Jordan auf der Bühne gewesen ist, um einen anderen Preis anzukündigen, hat er das N-Wort nach oben geschrieben, soweit ich das in Erinnerung habe. Und da gab es hinterher den übelsten Skandal. Warum? Weil er Tourette hat. Aber was ist denn der Skandal daran? Weil die Leute sagen so, oh krass. Ja, was willst du jetzt sagen, oh krass? Jemand hat eine Krankheit, die Krankheit äußert sich in einer Form, in der man Dinge sagt, die eigentlich unsagbar sind. Das ist die Krankheit. Darüber regt man sich heute noch auf. Das war der Skandal. Aber das knüpft extrem gut an den Film ab. Also bei uns heißt der verflucht normal im Deutschen, I swear. Er erzählt die wahre Geschichte von John Davidson, der als Junge ganz normal aufwächst. Und dann so um Alter 13, 14, so um den Dreh fängt der an, Ticks zu entwickeln. Komische Bewegung, die immer wieder so auftauchen und dann auch verhaltensweise anfängt Dinge zu sagen. Also geht zum Beispiel mit einer Freundin ins Kino und da gucken sie einen Film, da sind wir noch in den 80er Jahren, wo sich ein Mann als Frau verkleidet, die Mutter sitzt sogar nebendran aufzupassen, dass die Kinder man geht in dem Alter nicht mit einem Mädchen eigentlich ins Kino, wie so eine Aufpasserin und da rutscht ihm das erste Mal irgendwie raus, da schreit er, sie will zu meinem Schwanz lutschen. So zu dieser jungen Frau, geht natürlich gar nicht zu diesem Mädchen. Wo trat sie dann? Guckt den Film, guckt den Film, sei vorbereitet. Guckt den Film. Und ab da wird es halt, entwickelt er immer mehr Ticks und wir reden jetzt von einer Zeit, da hat Tourette noch keinen richtigen Namen. Tourette ist eine nicht anerkannte Krankheit oder Syndrom. Tourette kann nicht angeführt werden, um bei irgendeiner Straftat mildern zu wirken oder als Erklärung und er ist einer dieser Menschen und der Film eröffnet damit, dass die erste Szene wie er den MBI-Titel, also sowas, was bei uns das Bundesverdienstkreuz wäre, durch den Präsidenten, von der Königin verliehen kriegt und auch vorne ruft, fuck the Queen von hinten. Ja? Ja, und du merkst sofort, okay, was geht hier los, fuck the Queen? Und denkst so, okay, was geht hier ab? Und dann ist es wirklich diese Geschichte von diesem Jungen, der ein Stolperstein nach dem anderen, eine miese Situation nach der anderen, Dinge, wo er auch verprügelt wird und Polizisten immer wieder erklären muss, klar, du rennst mit braunem Zucker ein Kilo rum und sagst so, ich verkaufe Drogen, ich verkaufe Drogen. Kommt halt immer wieder in so völlig abstruse Situationen, wo er Leute eben vor Gericht beschimpft, den Richter. Wo er nichts für kann und spürt die volle Härte des Unverständnisses, des Gesetzes und der dann aber nach und nach durch diese Aufklärung bis heute dazu beiträgt, dass in alle Welt für Tourette ist, was sie im Grunde Gewitter im Kopf auf einer großen Bühne gemacht hat, auf YouTube und er ist ja auch inzwischen verstorben, also der von Jan hieß er, gemacht hat durch auch Unterhaltung den Leuten nahe zu bringen auf einer höchstmenschlichen Ebene, dass die Menschen dafür eben nichts können und dass sie in besonders angespannten Situationen eben diese unsagbaren Dinge tun. Und in dem Fall von John Davidson ist er auch, dass er auch ausschlägt. Also man darf nicht rechts von ihm laufen, weil er den Leuten einfach aus Versehen in die Fresse haut voller Kanne und trifft auf ein paar Wegbegleiter, die ihm auf eine so wundervolle Art und Weise helfen, dass, I swear, ein so ehrlicher, straighter, sicherlich vielleicht auch für deinen Geschmack ein Ticken zu sehr zu Tränen rührender, aber zu keinem Zeitpunkt, finde ich, zu manipulativer Film ist. Also da hat jemand wirklich so viel geleistet, auch Leute zusammenzubringen, die Tourette haben, das sichtbar zu machen und der Film ist traurig, aber auch sehr lustig, herzlich und schön und ich finde Robert Arameo und auch die junge Version spielen das so, dass es sich eins zu eins mit dem deckt, wie man sonst das kennt von zum Beispiel YouTubern, Influencern, die Tourette haben oder wenn man mal Menschen kennengelernt hat im Leben, wie die Ticks sich so äußern. Ganz klasse gespielt. Also ich war wirklich mehrfach zu Tränen gerührt. Aber das war ein richtig tollen Film. I swear. Hat der gleich geschrieben, Mich wundert es gar nicht, dass der bei den BAF das gewonnen hat, weil alle, die bei den Oscars nominiert werden als bester Hauptdarsteller. Sind für mich hinten dran. Bis auf Timothee Chalamet in Marty's Supreme. Keine Ahnung, warum man nicht für Oscar nominiert wird. Also DiCaprio ist nicht so gut, Michael B. Jordan war nicht so gut für die Nominierung. Ich finde Robert Arameo deutlich besser und das ist auch eine viel wichtigere Geschichte. Auch die Bilder, also auch abstrus. Du als Hundeliebhaber, stell dir mal vor, mit Tourette stehst du an einer vielbefahrenen Straße, hast einen Hund neben dir, sagst Stopp und dann aber in deinem Tourette so, und jetzt lauf, während die Autos von links und rechts rasen. Und es ist völlig abstrus. Es ist völlig abstrus, macht aber auf seine Art und Weise Spaß. Bin gespannt, was du zu dem sagst, wenn du den siehst. Ja, ich werde die Tage noch Mother Mary auch noch gucken und will den auch noch nachholen. Der hat mich tendenziell schlecht auch gehört, von denen, die es gesehen haben bis jetzt. Ja, ich auch. I swear, verflucht normal, ist jetzt die Woche im Kino raus. Gebt euch den. So, das war die Warm-Up-Stunde. Jetzt kommen wir zum Thema. Was war die Idee eigentlich? Ich weiß gar nicht mehr. Du hattest mir gestern eine Sprachnachricht geschickt. Vorgestern habe ich dir geschrieben und meinte so dann, ey, oder sprach noch echt, irgendwie die Filme, wenn wir heute so mal drüber schauen, wir haben zum Beispiel über The Boys jetzt nicht weiter geredet, über das Finale oder wenn wir jetzt Spider-Noir nehmen oder wenn wir Passengers nehmen, habe ich gesagt, irgendwie wollen die Filme immer so extremer werden, die Geschichten extremer werden, statt. So gerade zu sein, ehrlich zu sein, herzlich, das hast du dann, irgendwie hat es sich vermischt. Warum wollen die Filme so auf Biegen und Brechen anders sein und auch Grenzen verschieben? Erreicht man das Publikum nicht mehr anders? Ich verstehe es nicht. Und dann kommst du so ein bisschen ja, also warum fühlen sich die Blockbuster heutzutage oft so leer an? Oder ist das vielleicht nur ein Gefühl und das ist gar nicht so? Oder gibt sich das Publikum vielleicht auch, und da könnte man auch ergründen, was hat sich denn so geändert mit anderen Dingen zufrieden als früher? Und da sind wir mehr oder weniger so verblieben, weil wir oft das Feedback kriegen, die Leute mögen eigentlich, wenn wir uns mit Gedanken mal austauschen, dass wir unsere Gedanken austauschen. Und jetzt quasi nicht das feste Script für uns haben, dann passiert das. Für mich war so dieser Punkt Nicht nur die letzten Wochen, weil ja dieses Kritiker versus Fans, das ist ja eine Sache, die haben wir ja auch schon mal besprochen, die hat jetzt gar nicht mal nur mit uns oder mir zu tun, sondern auch eben so betrifft dann halt diese generellen Stimmen, wo dann Leute sagen, haha, guck mal hier bei Rotten Tomatoes, wie weiter die Zahl auseinander ist zwischen Audiencescore und Kritikerscore, umso mehr fühlen sich die Zuschauer mittlerweile bestätigt, dass sie die sind, die Recht haben. Jetzt hatte ich am Wochenende eine Filmkritik geguckt und zwar von Wolfgang M. Schmidt, die ich richtig stark fand und zwar zum The Mandalorian, wo er unter anderem dieses Produkt The Mandalorian und Grogu, aber auch Grogu selbst so mit einem Labubu vergleicht und sagt, es ist wie eine dieser Mysteryboxen, die man da angedreht bekommt, wo Schrott neu verpackt wurde, zu neuem Schrott verarbeitet und das ist es natürlich. Also ich liebe das so, das mag ich an Wolfgang Schmidt ja sowieso sehr gern, dass der manchmal so richtig herrlich bösartig sein kann, aber es ist natürlich auch wahnsinnig viel Wahrheit drin. Weil wenn ich manchmal, meine Ladies lieben ja auch diesen Shit von Popmart, heißt das diese Firma ja, wenn ich da manchmal diesen Plastikmüll nach Hause trage, der 40 Euro kostet. Das ist bis heute noch Thema, ja? Naja, Popmart bringt ja nicht Labubus sind raus, aber es gibt ja da alle, dann gibt es da Crybabys und Skullbabys und was, wie die alle heißen. Und immer neue Serien. Das ist wie bei Überraschungserfiguren, das früher gewesen ist. Das ist wie Pokémon-Sets oder was, die alle drei Monate... Im Grunde, ja. Genau. Du bekommst halt Müll, ob es jetzt Plastikmüll ist oder Müll aus Stahl oder Müll aus Pappe oder Papier. Du bekommst halt Müll neu verpackt. Und das sind ja Sachen, die kann man ja gar nicht mehr mehr als Kunst werten. Bei einem schlechten Film, einem schlechten Buch oder schlechter Musik kann man sagen, ja, aber jemand hat zumindest versucht, Kunst zu machen, aber das ist ja hier gar nicht mehr der Fall und ich finde... Es ist schon erschreckend, jetzt wenn ich die Kommentare aufmache von nicht nur The Mandalorian in Krogu, sondern es war jetzt bei Michael so, das war bei Scream dieses Jahr auch schon so, es war bei Super Mario Galaxy so. Du guckst nicht in die Kommentare, aber ich kann dir sagen, bei mir war das auf einem... Epischen Level, wo ich auch dachte, ich kann mich an kein Jahr erinnern, seit ich das jetzt mache und ich mache es ja erst fünf Jahre, aber ich kann mich an kein Jahr erinnern, wo ich das so häufig hatte. Dass ich einen Film negativ bewertet habe und dass die Leute dann ganz, also überwiegend ganz anderer Meinung waren. Wenn du über The Marvels zum Beispiel oder Joker 2, wenn du den nicht gut fandest, das haben dann eben auch noch andere Leute so gesehen. Manchmal hat sich das auch, wie bei Guardians of the Galaxy 3 oder auch bei Spider-Man No Way Home ist das sehr weit auseinander gegangen. Aber ich finde interessant, also ich finde zum Beispiel bei sowas wie No Way Home interessant, das war ja so eine Kritik, die ich damals brachte, wo ich sagte, ja diese Franchises, die wollen halt nur noch auf Nostalgie gehen und, diese Aha-Momente erzeugen, wo man sagt, guck mal, Tobey Maguire, guck mal, Andrew Garfield, den haben wir schon mal aus einem anderen Spider-Man gesehen, ob das zusammenpasst und ob das sinnig ist und so, das ist alles zweitrangig. Es geht nur noch um diese Befriedigung von irgendwelchen Glücksgefühlen, die aber viel mit früher zu tun haben. Und das hat meiner Ansicht nach auch viel mit The Force Awakens zu tun, diesem Star Wars 7, der dann kam, weil ich da, ich glaube, da ging das so los, dass Hollywood gesagt hat, wir wissen nicht, was wir machen sollen, also machen wir einfach dasselbe nochmal. Und damals ist es ganz witzig jetzt bei meinem Star Wars Ranking gewesen, sorry für die jetzt denken, dass ich wieder über meine Videos rede, das soll es gar nicht sein, sondern ich würde eher gerne die Perspektive versuchen der Fans einzunehmen. Da fand ich interessant, dass jetzt Leute über diese neue Trilogie übelst abrotzen, die Prequel Trilogie von damals ganz toll finden, obwohl das früher der große Feind der Fans gewesen ist. Mittlerweile ist es auch so, dass No Way Home in der Nachlese habe ich das Gefühl, es war immer für viele noch ein guter Film, aber ich glaube, Leute können immer mehr benennen, ja, damals fing das so an, dass immer wieder diese Charaktere und Figuren reingeschoben wurden. Und was ich spannend finde, ist, dass wir jetzt an dem Punkt angekommen sind, wo wir Filme wie Mario Galaxy haben oder Mandalorian und Grogu. Bei Mandalorian und Grogu zum Beispiel, das ist das, was du gesagt hast, dieses Zwischenmenschliche zum Beispiel fehlt mir da total. Ich habe übelsten Shit bekommen, dass ich die Evoque-Filme reingenommen habe bei mir in meinen Star Wars Ranking. Aber bei den Evoque-Filmen zum Beispiel finde ich, da gibt es noch Momente, wo Figuren miteinander reden und wo man das Gefühl hat, da ist gerade ein bisschen Herz. Auch wenn es wenig ist und wenn es so TV-Specials waren, aber es hat mehr Herz als Mandalorian und Grogu und viel mehr Herz, solche Momente, als einen Super-Mario-Galaxy-Film oder einen Scream. Und ich habe mich gefragt, ist es so, dass Filme wirklich schlechter werden, dass die herzloser werden? Woran liegt das? Und ich komme da auf keine Antwort. Ich glaube, es sind eine Vielzahl von Antworten, aber diese eine habe ich nicht parat. Und deswegen wollte ich da, dachte ich so, lass uns mal brainstormen. Also was mir zum Beispiel auffällt, wenn wir jetzt mal das Marvel Cinematic Universe nehmen, von 2008 bis heute. Das ist ja so ein begleitendes Franchise über jetzt fast 20 Jahre. Und ich finde zum Beispiel, dass du bis Phase 3. Der Anspruch und der Versuch mit den Figuren, klar, das ist Superhelden und Mainstream, trotzdem wurde eine Geschichte von Iron Man oder von Thor, von Captain America oder auch die ich liebte um Stephen Strange im ersten Teil oder auch Black Panther, die wurden richtig wie eigene Geschichten, Figuren, Charaktere mit so einer Tragweite, wo was passiert ist. Auch wo ich mitfühlen konnte, worum geht es denn jetzt hier, ganz anders erzählt, als es dann nach Phase 3 zum Beispiel passiert ist. Als es so Eternals und New Avengers und The Marvels, so viele Figuren, Ant-Man konnte ich noch nie leiden, die Guardians. Für den Spider-Man-Ranking hole ich gerade die Spider-Man-Filme nach und auf jedem Spider-Man-Ranking, das ich mir angeguckt habe, ist Amazing Spider-Man 2 ganz weit unten. Ich liebe den aber tatsächlich, das ist die Emma Stone Brunnen-Nummer oder Schacht-Szene dabei. Ja, da wo sie abstürzt. Genau. Mark Endo Garfield ist ja mein Lieblings-Spider-Man. Ich habe ihn mir extra nochmal angeguckt und ich saß wieder da und dachte, nee. Also auch da werde ich wieder mir Ragebait vorwerfen lassen. The Rise of Electro, die Sache auf dem Times Square. Genau. Der hat seine Schwächen, das muss man auch sagen, aber der ist ein fantastisches Spektakel. Und dann machst du Homecoming an. Und bei Homecoming fand ich super interessant, der Film fängt einfach an und Spider-Man ist überhaupt nicht der Held in der Geschichte, sondern es ist Tony Stark und es ist Doctor Strange und es ist irgendwie der Chauffeur und es ist all diese Randfiguren. Spider-Man ist so die zweite Geige fast. Und deswegen habe ich Tom Holland auch nie annehmen können als Spider-Man, weil der überhaupt in dieser Figur nicht richtig wirken darf. Ich mag den eigentlich ganz gern als diese Figur, aber Spider-Man kommt in dieser neuen Marvel-Variante gar nicht durch, weil an dem Punkt als Spider-Man Homecoming entstand, war Marvel schon nicht mehr, interessiert daran, einzelne Filme zu erzählen. Es ging schon nur noch um das große Ganze. Da waren wir dann quasi im Civil War Bereich, kurz nach Civil War. Ganz kurz danach. Und dementsprechend durften diese Filme, und das hast du ganz häufig so gehabt, diese Filme haben nicht mehr angefangen wie einzelne Filme, sondern die fingen immer irgendwo mittendrin an. Und es war okay, weil die Marvel-Fans waren das gewöhnt. Das Erzählen dieser Filme hat sich halt gewandelt. Aber das ändert natürlich auch was in der Erwartung und in dem Verständnis von so einem Publikum, was haben Filme zu sein? Wenn sie jetzt Civil War, was hat das gewesen sein, 2017, 2015, 16, irgendwo in dem Dreh. Und dann bringst du Leuten zehn Jahre lang große Filme, die nur in so einer Formel, in so einem Korsett lange funktionieren und das Publikum lernt dann irgendwann, ja okay, so können Filme auch sein und man fragt sich, so sollten die so sein? Also das ist ja nichts, was Spaß macht, wo ich mit einer Figur am Ende mich emotional verbunden fühle wenn man quasi immer schon merkt, das ist jetzt das nächste Kapitel von so einer Reihe wie bei so einem Buchband im Regal, das man dann verkaufen möchte. Ich merke das ja selber ganz doll bei Jurassic. Ich bin ja ein riesen Jurassic Park Fan. Ich bin ja sogar einer, der wegen der Jurassic Park Reihe ja total mag. Mit dem Jungen, der sich da mit dem Dino-Urin überschrittet. Die 2000er sind halt die Zeit, in der die Franchises übernommen haben. Ich bin nämlich mal zurückgegangen und habe mal geguckt, was ist so vor 20 Jahren, vor 30 Jahren, da würde ich gleich mal durchgehen, also die erfolgreichsten Filme des Jahres und dann kann man da ja auch darüber reden. Sind das jetzt immer Spitzenblockbuster gewesen, die super unterhaltsam waren oder war es auch früher schon Müllerfolgreich gewesen, das will ich gar nicht von der Hand weisen. Nur wenn man sich jetzt zum Beispiel anguckt, also was ich ganz dramatisch fand, war jetzt Super Mario Galaxy, wo ich ja dann auch so Kleinkriege geführt habe mit Fans. Wo ich dachte, das ist ja, das spielt den Studios auch so genial in die Hand, weil du kannst machen, was du willst und für dich werden dann alle weiteren Kriege von dieser Hardcore-Community ausgefochten und dann wird es schon irgendwie dann auch so erfolgreich. Das finde ich total spektakulär, dass man sich einfach auf existierende, bekannte Mega-Franchises stürzt. Mario, Minecraft, dieses Jahr kommt nochmal ein Street Fighter, nächstes Jahr kommt Zelda. Und ich kann dir definitiv sagen, ich habe bei keinem dieser Filme oder bei den wenigsten noch die Hoffnung, dass das wirklich wertige Filme werden. Also, dass jemand eine Heldenreise zum Beispiel bei Zelda erzählen möchte. Sondern ich kann mir sehr gut vorstellen, dass jemand gesagt hat, Also wir haben jetzt hier 46 Zelda-Spiele, aus allen muss irgendwas rein. Ich will hier ein bisschen aus Wind Waker drin haben, ich will aus Twilight Princess den Endboss drin haben. So wie es ja auch in Mario Galaxy gewesen ist. Ein Wirrwarr und ein Mischmasch aus verschiedensten Einflüssen, damit die Fans hinterher sagen, also als Zelda-Fan habe ich genau das bekommen, was ich wollte. Und das war jetzt bei Mortal Kombat wieder so. Bei Mortal Kombat hat mich schockiert, dass Leute gesagt haben, ich habe bekommen als Mortal Kombat-Fan, was ich wollte. Vor allen Dingen Johnny Cage. Und da dachte ich, aber hast du das Spiel wirklich mal gespielt? Johnny Cage kann in den Spielen kämpfen, in dem Film aber nicht. Und das kann nicht ernsthaft dein Vergleich sein. Und es ist schockierend für mich, das ist aber ein ganz persönliches Ding, mit was sich die Zuschauer heute zufrieden geben. Und das hat definitiv mit der Art und Weise, wie du gerade sagtest, wenn Marvel und die anderen Blockbuster seit, ich würde sagen, seit zehn Jahren erzählen die auf diesem Niveau. Ich glaube, das Kino hat damit weniger zu tun und was das Kino gemacht hat, wie jetzt beispielsweise Marvel als die Streamer. Die Streamer, ne? Ich glaube, die Streamer bringen zu Hause bei, wie sehr man Filme nebenbei guckt und wie sehr sie ein Berieselungsnehmengeräusch sind, dass wenn man sich mal zur Abwechslung in einem gesamten Film mal widmet in Form von ich gehe zu einer Leinwand und nehme jetzt auch mal Geld in die Hand, was man ja sonst nicht macht, dann sinkt automatisch die Schwelle, was den Qualitätsanspruch angeht. Weil wer nimmt schon gerne 50 Euro in die Hand, geht ins Kino und sagt, oh, jetzt bin ich betrogen worden. Ich meine, du willst ja eigentlich rein mit deiner Freizeit und Geld sagen, oh ja, das war jetzt okay, das hat mir gefallen, das hat mir gereicht meinetwegen, aber ich habe nicht das Gefühl, ich habe jetzt hier mein Geld und meine Zeit verschwendet. Also ganz viel erlebe ich Leute, die, wenn ich dann auch im Freundeskreis mal ein bisschen mehr und überhaupt nicht sie challengen will, aber darüber rede, was ich daran schwierig finde, komisch finde, welcher Film es dann auch immer sein mag, kommt ganz schnell dieses, ja, da hast du schon recht, da hast du schon recht, da hast du schon recht. Und nach dem achten Mal, ja, da stimmt, ist was dran und so, kommt nicht. Jetzt, wo du es sagst, merke ich auch, sondern es kommt fast immer. Ja, aber trotzdem fand ich es gut. Es ist ja auch okay, dass man das möchte, aber ich finde dann auch umso schwieriger, klar, unser Anspruch muss so, also als unserer, als sowohl Beruf, dem wir das ausüben, als auch als richtig Filmliebender. Nicht eher muss Filmkritiker sein, um auch sagen zu können, der Film war blöd. Ich glaube, wer Filme richtig gerne liebt und nicht mal nur ein- oder zweimal im Jahr ins Kino geht, der ist auch viel schneller dabei zu sagen, nee, das funktioniert nicht, das kann nicht sein, das sollte ein Film nicht sein. Ich habe das jetzt bei Passengers zum Beispiel gemerkt. Also wenn du, es ist so wie als kleiner Fünfjähriger, du gehst zum ersten Mal auf den großen Jahrmarkt und dann ist da eine Geisterbahn und es ist die erste Geisterbahn, die du fährst und dann ist es natürlich die beste Geisterbahn, die du je gefahren hast. Aber auch die schlechteste. Ja, aber eigentlich erst mal die beste. Und dann bist du aber, sagen wir mal, du fährst jede Woche viermal Geisterbahn. Und dann ist natürlich irgendwann, du kennst die Kurven, du weißt, wann das Gespenst reinkommt. Du weißt, dass am Ende ist nochmal, dann sagt jemand besonders laut, buh. Und irgendwann entschreckst du dich nicht mehr. Und dann freust du dich darüber, wenn die Schienen mal in die andere Richtung gelegt sind. Der Strom ausfällt. Oder der Stromauswirkung, selbst das kann dann auch schon mal cool sein. Aber diejenigen, die halt vielleicht, sagen wir mal, einmal da reingehen oder vielleicht pro Jahr nur einmal in eine Geisterbahn, bei denen ist es natürlich was anderes. Also dieser ungelenke Vergleich, ihr wisst, worauf ich hinaus will, das ist ja was, was uns immer wieder vorgeworfen wird. Auch wir als Kritiker sehen einfach zu viele Filme. Und ich glaube, das kann man nicht von der Hand weisen. Wir sehen zu viele Filme und dadurch hat man natürlich irgendwann das Gefühl. Wofür sehen wir zu viele Filme? Also wir sehen viele Filme und viel mehr Filme, aber zu viele Filme impliziert irgendwie zu viel, um... Dazu was sagen zu können? Zu viele Filme, um bei einigen Sachen dann die Augen, also wenn du dich fragst, warum diese Konsensfilme bei uns auf jeden Fall anders bewertet werden, ist der Grund, dass wir einiges davon einfach oder vieles davon schon zigmal gesehen haben. Aber ich glaube, was es eben bei uns auch auslöst, ist, dass dadurch ein ganz klares Verständnis davon entsteht, was man auch nicht will und was eben nicht okay ist. Und das finde ich zum Beispiel nirgendwo krasser, diesen Unterschied, als bei Michael. Ich habe gestern erst mit Bea darüber diskutiert. Die meinte so, ja, sie könne das zumindest verstehen, dass Leute sagen, naja, ich wollte mich halt berieseln lassen im Kino. Und ich sitze dann da und denke, ich aber nicht. Ich kann das nicht verstehen. Ich kann nicht verstehen, wie man in Biopic geht, wo man aber gar keine Biografie erzählt bekommt. Also gerade Michael finde ich echt ein schwieriges Beispiel, um darüber zu reden. Weil das halt in die 80er Jahre zurückreicht. Und ich glaube, ein signifikanter Teil der Menschen, die jetzt Michael gucken und den damals schon toll fanden, einfach auch zurück in ihre Jugend und das Gefühl ihrer glücklichen Jugend wollen, wo jetzt 40 Jahre dazwischen liegen. Das hat, glaube ich, so viel mehr. Ja, YouTube. YouTube. Dann geh doch auf YouTube. Also weil der ist ja als Film nicht gut erzählt. Er ist als Biopic nicht gut erzählt. Ja, aber damals gab es kein YouTube. Aber jetzt? Ja, nee, aber damals. Die Leute, die jetzt in ihre Nostalgie-Jugend zurück wollen, ihr Idol nochmal auf einer großen Leinwand zu sehen. Und früher gab es damals auch nur Leinwände. Das Zuhause der Bildschirm ist was anderes. Ich habe auch Nachbarn, die sagen, wir wollen den Zuckerguss. Für uns war das ganz toll, ganz klasse. Und ich sage so, Leute, nur zur Einordnung. Die eigene Tochter distanziert sich. Die eigene Schwester will in dem Film nicht vorkommen. Der zweite Groß ist da und so weiter und wer da alles mitgemischt hat. Und dann ist auch wieder so, ja, aber hat man auch mal gesehen, wie der Joe wirklich der Miese ist und so. Da ist regelrecht Dankbarkeit für dieses Schwarz-Weiß-Zeichnen da, was niemals in der Realität genau so sagt. Es ist wirklich, es ist wissentlich, so ist es. Eine einfache Geschichte und ich will jetzt nicht sagen für einfache Menschen, weil das sind sie auch nicht. Aber der Anspruch ist manchmal ein, das Kino soll einfach nur da sein, um mal kurz eine andere Welt zu sein. Das gibt es viel. Ich habe mal geguckt, ich habe mal geschaut, was war. Deswegen zumindest meine ich Michael. Wenn wir jetzt den Amy Winehouse Biopic oder weißt du, was ein bisschen näher ist, aber das finde ich, ich verstehe dich ja auch. Also ich finde es maximal frustrierend, mich im Kino zu langweilen. Das ist eine sehr frustrierende Kombination. Wir kriegen natürlich bei Musical Biopics auch immer dieselbe Formel. Das ist auch nicht viel besser, aber dieselbe Formel, wie jetzt zum Beispiel bei einem Complete Unknown. Oder Rocketman war einfach so schön von den Bildern. Ich mochte ja auch Deliver Me From Nowhere, den Bruce Springsteen Film, weil er mal eben nicht gesagt hat, so ich erzähle jetzt dieses typische. Aber der war auch gar nicht typisch. Der ist untypisch gewesen, genau. Und da bin ich schon immer froh, wenn Musical-Biopics ausbrechen. Aber Michael ist so eine ganz neue Ebene, weil sie sowohl die immer gleichen Prinzipien bedienen, aber dann gleichzeitig auch trotzdem dann noch ganz wenig erzählen. Also bei Michael wird am Ende nur noch und wenn sie nicht gestorben sind, dann singen sie auch noch heute. Also das ist nur wirklich eine sehr märchenhaft. Ich habe mal geguckt, 2006, also 20 Jahre zuvor, wollte ich mal wissen, war die Top Ten der Blockbuster-Filme da auch schon so wie heute? Also so ein bisschen mehr. Auf der Eins ist Pirates of the Caribbean, Dead Man's Chest. Ich weiß jetzt aus dem Stand nicht mehr. Ich glaube aber, ja, das ist der zweite Teil gewesen. Den fand ich übertrieben unterirdisch damals. Ich glaube, das ist so ein Ein-Sterne-Film für mich gewesen. Da Vinci Code auf der Zwei fand ich auch gar nicht gut. ehrlich gesagt. Also wenn ich so hier drüber gehe, du hast Ice Age, The Meltdown, den habe ich gar nicht mehr im Kino geguckt, aber es klingt erstmal jetzt aus, es stand nicht wie, okay, die Filme waren vor 20 Jahren besser. Du hast dazwischen dann schon mal sowas wie Casino Royale, es gab einen neuen Batman, du hast Mission Impossible 3, Happy Feet, Cars, Night at the Museum, Superman Returns. Also auch nicht so, nicht so, dass man sagen könnte, ja, ja, damals war alles viel, viel besser. Wenn man jetzt zurückgeht ins Jahr 1996, da sieht es nochmal natürlich ein bisschen anders aus und ich glaube, man muss schon wirklich 30 Jahre zurückgehen, denn da ist dann der auf dem ersten Platz Independence Day, dann hast du Twister, dann hast du den ersten Mission Impossible, dann hast du The Rock, 101, Martina, Realverfilmung, du hast Kopfgeld gemacht. Jerry Maguire. Jerry Maguire war so erfolgreich. Und je mehr du weiter zurückgehst, das sind ja so diese Geschichten, dann hast du dann plötzlich so einen Rain Man auf dem ersten Platz. Das klingt so wie, als wenn die Computertechnik die Erzählkunst kaputt gemacht hat. Oder man könnte den Take auch bringen. War mal Toy Story 95? Der erste animierte Computer-Media-Film. Ich glaube nicht, dass das die Computertechnologie unbedingt geworden ist, weil diese Bilder sind zwar größer geworden, aber du hast ja auch viel gesehen, für was man die Bilder einsetzen kann. Ob es jetzt ein Herr der Ringe ist, vorher wurden große Geschichten damit erzählt. Avatar kam 2009, hat nochmal ganz anders gezeigt, was man machen kann. Ja, also das eine ist, ich meine, Steven Spielberg zeigt ja quasi mit der Tricktechnik in Jurassic Park erstmalig, was geht mit diesen kleinen Dinosauriern, die da angerannt kommen, während sie sich hinter diesem Baumsturm verstecken. Das ist ja eine der ersten großen animierten Szenen. Und du redest jetzt von Richtung Harry Potter und Herr der Ringe. Das ist eine Phase von vielleicht den ersten zehn Jahren. Was ist möglich? Aber irgendwann kommt dann so dieser Squeeze der Kapitalismus, der sagt, okay, wir können technisch was, wie können wir damit Einsparungen? Dann kommt ja irgendwann die Welt dieser endlosen CGI, dieses Verlagern von Drehs von draußen nach drinnen in Studios. Was mir auffällt ist, wenn du zum Beispiel über einen Jurassic Park nachdenkst, dann denkst du Szenenweise. Dann denkst du an den Moment, wo sie da über die Wiese gehen. Der Brachiosaurus. Du denkst an den Moment, wie das Glas anfängt zu vibrieren. Die großen Blockbuster von damals haben alle Momente. Nenn mir mal einen Moment aus Super Mario Galaxy. Nenn mir mal einen Moment aus Star Wars, The Mandalorian und Grogu. Oder aus Mortal Kombat. oder aus Screams. Bei der Teufel-Track-Prada habe ich das auch bei einer Freundin, wir liefen übers Bölsche-Fest, das ist ein Fest in Berlin, und dann meinte sie auch, den fand sie ganz toll, dann meinte ich zu ihr, diese Szene mit dem über Blau reden oder zu sagen, ich bin nur eine Magen-Darm-Grippe entfernt davon, die richtige Größe zu haben. Oder wie sie am Anfang zu Suddenly I See rumtanzt. Da meinte sie bei allen Szenen so, ja, ja, ja, die kennst du alle aus dem ersten Teil, wenn du Fan bist. Im zweiten Teil wirst du nächstes Jahr mir keine Szene mehr sagen können, an die du dich erinnerst. Und da merkst du auch richtig, dass sie sagt, ja, weil sie es auch da schon nicht mehr konnte. Das baut auf auf der Reminiscenz von der Erinnerung. Top Gun 2. Ich weiß noch, die Action ist richtig geil. Aber bis auf die Szene, wo Ed Harris steht und der Flieger drüber geht und der ganzen Druck alles wegballert. Eine markante Szene. Ja gut, ich würde bei Top Gun... Und das ist aber eines der stärksten Vertreter des Blockbuster-Kinos der letzten Jahre. Bei Top Gun würde ich aber sagen, da ist so ein unglücklicher Fall eingetreten, wo ein Franchise sich weiter oder in das Hier und Jetzt gerettet hat, das damals schon genauso Stulle war wie ganz viele Filme heute. Top Gun war noch nie ein guter Blockbuster. Trotzdem hast du allein diese Szene an dem Strand, dieses Rumgeeiere gegeneinander. Das aber hast du im ersten Film ja auch schon gehabt. Genau, das meine ich ja. Aber dafür stand der erste Film so, diese Aufnahmen von diesem, noch nie hattest du so einen Flugzeugträger gesehen. Man muss es jetzt schön finden oder nicht, aber das hat zumindest seine Momente für Fans. Und jetzt so viele Jahre später. Und die Musik. Aber dieses Filmemachen ist halt eines, was wir mittlerweile, was halt überhand genommen hat. Filme, bei denen die Studios sagen, wir wollen den Namen, wir wollen das Franchise und irgendwie kleistern wir das jetzt aneinander und niemand denkt mehr über Szenen nach. Niemand denkt mehr über Gefühle nach. Nichts davon berührt ganz häufig. Project Hail Mary ist die große Ausnahme dazwischen und ausgerechnet einer, der nicht auf einem großen... Wenn man mal davon ausgeht, dass es eine Buchvorlage gibt, der ist ja jetzt auf dem dritten Platz der erfolgreichsten Filme des Jahres, was ich schön finde, ehrlich gesagt. Auch wenn ich den nicht ganz so stark fand, finde ich das gut, dass es dazwischen mal sich ein Film einfindet, der noch mit Gefühlen, arbeitet. Er könnte das besser machen, aber du siehst diesem Film auch deutlich an, wie die Leute sich hungrig drauf stürzen, weil sie sagen, oh, endlich mal einer, der mal wieder auch. Menschliches anspricht und etwas evoziert in mir und nicht nur sagt so, Bilder, du kommst dir vor wie Malcolm McDowell in Urwerk Orange, dem die Augen so aufgespannt werden und dann flashen da dir die Bilder rein. So komme ich mir manchmal im Kino vor. Und dann komme ich raus und dann stehen dann diese Pressefrauen und da und sagen so, na, wie war's? Und ich denke so, ist das euer Ernst? Es tut richtig weh manchmal. Als ich aus Passenger kam, waren die so richtig schockiert, wie scheiße ich den fand. Und ich dachte so, wie kann das denn sein? Ihr guckt doch mindestens genauso viele Filme wie ich. Die gucken deutlich weniger Filme. Aber die gucken trotzdem deutlich weniger Filme als wir. Bei diesen Agenturen. Ich finde, James Gunn hat es ja eigentlich adressiert. Als Chef von DC, als er gesagt hat, er will erst, dass die Drehbücher der Filme fertig sind, ehe man Kinostarttermine festlegt. Lässt dir den Rückschluss zu, dass er selbst sagt, das System krankt völlig daran, dass die Leute sagen, pass auf, hier ist ja nächstes Jahr, übernächstes und überübernächstes Jahr und wir müssen folgende Slots besetzen, das ist noch frei, da muss was hin. Untitled Dune Project 3, da schreib mal was hin. Wir brauchen Produkte, wir brauchen Sachen, die wir da veröffentlichen, weil müssen wir Investoren und Aktionären erklären. Und dann werden Sachen auf Termine geschoben, da gibt es kein Drehbuch, da gibt es keine Idee, da gibt es keine Besetzung, da gibt es gar nichts. Bei Doomsday war es ja jetzt so, die haben ja, während sie gedreht haben bereits das Drehbuch... Achso, Doomsday. Avengers Doomsday. Die fangen diese Filme ja an und wissen nicht, wie sie ausgehen. Und das... Doch verrückt. Ja, ich meine, James Gunn kommt von dieser Marvel-Welt. Ja, ja, klar, der kommt da. Und das wird ein ganz großes Thema sein, dass man wieder, und das wird in den 90er Jahren sicherlich anders gewesen sein. Da wird es eine Idee gegeben haben, da wird es... Es gibt Ausnahmen wie Gladiator, der nicht in den 90ern stattgefunden wurde, aber, famously sagt da ja an Ridley Scott, wir haben den Film angefangen und es gab nur 60 Drehbuchseiten oder so und dann haben sie den Onset quasi weiter entworfen. Hat aber funktioniert und manchmal gibt es diese glücklichen Anfälle. Ja und wahrscheinlich wirst du auch einen anderen Umfang von Drehtagen und Zeit gehabt haben. Es ist ein Unterschied, ob du 30 Drehtage hast und musst dir eine Geschichte überlegen oder du machst das on the go, während du 120 Tage drehst. Naja, weil du damals noch, also klar, inflationsbereinigt hast du natürlich auch ein bisschen mehr Geld ausgegeben, aber heute bist du ja bei 300 Millionen Dollar, wenn du dich einmal zu viel im Kreis drehst. Also alles ist ja so irrsinnig auch teuer. Dadurch müssen diese Maschinerien so schnell funktionieren. Und dann hinterher sagt dann Disney, jetzt haben wir eine lange Postproduktionsphase vor uns, lass mal 1000 CGI-Künstler entlassen. Das kommt ja dann auch noch dazu. Da müssen wir gleich separat mal drüber sprechen, was diese Zahl bedeutet oder dieses Verhalten. Oder ich zum Beispiel, ja 1000, ich weiß aber nicht 1000 von wie viel. Wenn es jetzt 1000 von 100.000 ist, was anderes ist, als wenn es 1000 von 2000 sind. Es sind auf jeden Fall... Das wäre nun mal gut, da befinden wir jetzt die Fakten tatsächlich, was dahinter ist. Ich hatte ja schon gesagt, Diese Zahl hat ja auch ein bisschen damit zu tun, dass es da immer um Einsparungen geht, wenn da jemand Neues dabei ist. Aber ich glaube, vor ein paar Wochen haben wir hier schon mal drüber gesprochen, über KI-Tools, über... Und Einsparungen auch bei Stellen, wo Leute ja über Drehbücher auch entscheiden. Und ich glaube, wir sind an den Punkt gekommen, wo man wirklich sich fragen muss, ist diese Schwelle schon überschritten? Wo wir, wie man bei der Dead-Internet-Theorie, wo man sagt, dass sich nur noch Bots eigentlich miteinander unterhalten, ist man schon an den Punkt gekommen, wo künstliche Intelligenzen eigentlich nur noch miteinander kommunizieren, die sagen, das hier muss produziert werden. Und dann an anderer Stelle machen wir das auch zum Hype. Ich arbeite gerade an einem Video. Weil es ist ein Thema, das gerade überhaupt nicht stattfindet. Niemand redet darüber. Aber ich finde das total faszinierend. Es geht um das Clipping. Hast du davon gehört? Clipping ist so ein Ding, das geht rum seit ungefähr Andrew Tate und Mr. Beast, aber auch einen Joe Rogan haben das populär gemacht. Die haben eine Armada von Leuten eingestellt bzw. Bezahlt und gesagt, hier, ihr clippt aus meinen Podcasts oder aus meinen Videos massenhaft Content und den ladet ihr hoch bei Social Media und dann bekommt ihr Geld dafür, wenn das viral geht. Die Preise sind so ungefähr, ich glaube, ein Dollar für alle tausend Klicks. Also super günstig, ehrlich gesagt. Da musst du schon richtig viral mitgehen, damit du damit tatsächlich was verdienst. Aber wenn du viral damit gehst, dann hat der Künstler da was von und muss nicht mal viel Geld dafür bezahlen. Das machten in der Musik mittlerweile alle und es ist eine Pest geworden. So sehr, dass jetzt das New York Magazine unter anderem einen Artikel dazu veröffentlicht hat und was ich darin gelesen habe. War, dass das längst nicht mehr nur die Musik macht, sondern auch die Filme und dass es mittlerweile bezahlte Kampagnen gibt für Influencer, die Hype auf Social Media produzieren wollen durch Clipping und dass zum Beispiel sowas wie mit Jon Hamm neulich herumgegangen ist aus Your Friends and Neighbors, ist dieses Meme, wo er so im blauen Licht dasteht. Das ist ein direktes Produkt von diesen Clipping-Kampagnen. Es gibt in den New York Magazine Artikel, da gibt es richtig Anzeigen. Die hat der Typ Screenshots, der hat gemeint, er hat sich in diese Clipping-Communities mal eingeschleust und es wird dann angeboten, ey, der neue Insidious 6 startet dieses Jahr. Wir wollen Hype dafür machen. Das sind die Zahlen, die ihr hier tausend... Das ist die Kohle, die sie bei Agenturen sparen, statt für teure Werbekampagnen. Nutzen sich Social Media und schicken es durch und bezahlt wird nur nach Erfolg. Und damit ist es so, dass dein Social Media Feed zu Hause. Obwohl du denkst, das ist ein viraler Hype, der da entstanden ist, ist es auch noch eine Marketingkampagne und das finde ich crazy. Ich finde das wirklich crazy. Ich meine, wir reden hier seit Jahrhundert. Es geht halt auch so krass in den fast schon Intimbereich der Leute hinein, die zu Hause ein bisschen Doomschoolen, dann ganz alleine mit dem Produkt von allen Seiten beschossen werden. Wir kommen weg von den Zeiten, wo die Influencer einfach nur, wo dich das schon stört, dass Influencer die ganze Zeit sagen, oh Mann, ihr seid mir so wichtig und weil ihr mir so wichtig seid, müsst ihr diese Creme benutzen oder kauft euch mal diese Schuhe oder dieses von Gießwein unter anderem. In Cannes war ja auch die ganz viele Filmfluencer auch wieder vor Ort, weil die werden mittlerweile eingeladen, die werden vorgeholt und dann sollen die dafür Stimmung machen und es ist auch da witzig gewesen, weil ich da mehr und mehr Clips sehe. Es gab so einen Clip, der ging jetzt auch rum, da hat so eine Agenturchefin gesagt, sie empfiehlt ihren Stars. Ey, mach das nicht wie Bella Hadid, weil Bella Hadid war irgendwo eingeladen und Bella Hadid ist dann über den roten Teppich gelaufen, ist ins Kino gegangen, hat noch schön Fotos gemacht und als der Film anfing und jetzt wird es bei dir klingeln, weil dieses Bild kennen wir ja auch, ist sie nach Hause gegangen. Und dann sagte diese Agenturchefin, ey Mann, das geht überhaupt nicht. Meinen Darstellern sage ich immer, geht da hin, guckt euch wenigstens den Film an, wenn ihr eingeladen werdet, damit ihr auch mitreden könnt, weil das machen halt diese ganzen Leute nicht. Die gehen nicht mehr ins Kino, um die Filme zu gucken. Es gibt eine Geschichte, ich weiß wieder nicht, ob ich die erzählen kann, aber... Ich wurde vor zwei Jahren ausgeladen aus einem größeren Projekt, weil es hieß. Ja du hast da über einen anderen Film von diesem Regisseur schon mal Kritik geäußert, wir laden jetzt lieber einen anderen Influencer ein und dann wurde jemand eingeladen, der keine Kritiken macht, der keine kritischen Worte findet, weil das viel genehmer ist. Es ist nicht erwünscht, dass tatsächliche Auseinandersetzung mit dem Produkt stattfindet. Es geht nur um den Hype. Es geht nur darum zu sagen, ja, der Film kommt, egal welcher es ist. Und dadurch hast du so diese einen, du wirst von links angeschrien die ganze Zeit, dann werden diese Dinger aufgeblasen. Es wird Michael, Super Mario Galaxy, die gehen an die Decke, dann kommen die Zahlen. Wir berichten ja dann auch hier, wir gehören ja auch zur Maschinerie. Sagen dann so, oh, der Film hat wieder 100 Millionen eingespielt. Die nächste Woche hat er 500 Millionen eingespielt. Dadurch sitzt jemand zu Hause und sagt, der hat 500 Millionen eingespielt. Vielleicht ist er ja gar nicht schlecht. Geht ins Kino, sagt, okay, alle sind reingegangen. Ich fand ihn zwar zum Kotzen, aber weil alle reingehen, vielleicht sehe ich es nur einfach falsch. Ich sage lieber gar nichts dazu. Und also ich weiß, irgendwo nicht, irgendwo dazwischen muss was falsch laufen. Diese Komponente, sozialen Anschluss zu finden, sollte man dabei nicht unterschätzen, habe ich manchmal das Gefühl. Glaubst du? Wenn Leute aus dem Kino kommen und selbst gar nicht wissen, und ich glaube, es sind nicht wenige, die aus dem Kino kommen und gar nicht wissen, ob ihnen das jetzt gefallen hat oder nicht. Es sind die nächsten zwei, drei Kontaktpunkte gar nicht zu unterschätzen. Die sagen, ich fand den guten, ja, ich fand den dann auch ganz gut. Aber ist das was Neues in unserer Gesellschaft? Dass Leute nicht mehr sagen können, ob ihnen was gefällt oder nicht? Ich glaube, Leute sind isolierter als jemals zuvor und freuen sich darüber, gehört zu werden oder wo dazuzugehören, weil es schwieriger geworden ist, wirklich wo dazuzugehören. Wirklich. Wir sind die ganze Zeit umgeben von lauten Menschen, aber es ist in der unmittelbaren Nähe ganz leise um uns rum und das macht die Leute so unsicher. Und jetzt greife ich es nochmal gerne auf, die wenigsten Menschen sind so wie wir und nochmal stärker du als ich, die damit sehr gut leben können, wenn andere nicht die gleiche Meinung haben. Das, glaube ich, sollte man nicht unterschätzen. Wie sehr Kino, für dich und mich, ist Kino ein Platz, wo wir uns hinsetzen, alles wird dunkel, wir gucken einen Film und es geht um den Film. Für viele andere ist es, wir machen was mit Freunden, ey, ich mag Popcorn, hier ist meine große Cola, da passiert was auf der Leinwand. Und diese ganzen... Und hinterher geht es um die soziale Interaktion. Da geht man noch was essen. Und dass das ein Baustein ist... Stimmt, daran denke ich gar nicht, dass ich aus dem Kino komme und denke, mir ist eigentlich egal, wie ich... Wir haben einen Tunnelblick auf die Leinwand. Was hast du mal gesagt? Ich sagte, daran denke ich häufig gar nicht, dass ich, wenn ich aus dem Kino komme, dann ist mir völlig egal, wie ihr den Film gefunden habt. Also ich frage zwar, wie ihr den Film fandet, weil ich eure Meinung, ich würde mich interessieren, wie ihr das findet, aber letztlich ist mir scheißegal, wie ihr den Film fandet. Ich glaube, wenn Leute zum Beispiel zu viel zum Bohlen gehen, dann wollen die Leute auch sagen, komm, wir waren Bohlen, egal wie das Spiel jetzt so war, wer war besser, wer war schlechter, wir wollen auch einen schönen Abend haben, wir hatten mal Freunden was unternommen und wir gehen auch als Freunde auseinander. Niemand ist, glaube ich, bereit, sich ernsthaft an Freunden an einem Film zu zerstreiten oder mit zu einer zu großen Dissonanz weggehen zu wollen, außer du bist so Hardcore-Fan und ich glaube, diese Komponente lassen wir, oder die würde ich gerne einbringen, weil wir die nicht haben. So viele Filme, wie wir gucken, wir gucken morgen den nächsten Film und wir gucken ihn auch zusammen. Wenn wir, du und ich, uns drei Filme oder eine Woche lang jedes Mal eine andere Meinung zum Film hätten, nächste Woche gucken wir trotzdem die nächsten Filme zusammen. Das ist so sicher wie das A-Woman in der Kirche. Corona hat die Leute einsamer und trauriger gemacht und vielleicht ist... Und nicht wieder im gleichen Maße zusammengeführt wie vorher. Du hast ja richtig gemerkt, dass der Minecraft-Film wirkte tatsächlich so wie das erste Mal, dass mal wieder Community stattgefunden hat. Aber gleichzeitig ist es asozial. Ja, alle kommen zusammen und feiern, aber auch um den Preis, dass ich Popcorn und Sachen auf Gäste vor mich schmeiße, die besuchtet werden könnten. Ja, also was ist denn das? Seit wann beschmeißen wir andere mit Lebensmitteln und sagen, das ist gerade eine Party? Also es ist genauso asozial wie sozial. Also das ist... Komisch, ja. So was hat man früher bei der Rocky Horror Show gemacht unter Verabredung von allen, wir schmeißen jetzt Toilettenpapier rum. Ja, wobei ich das Gefühl habe, also da sehe ich, da würde ich mich als ein bisschen unspießiger sehen, weil ich denke so. Bis du Huhn im Haar hast. Bis ich Huhn im Haar, ja, ja, klar. Da würde ich natürlich auch sagen, sag mal, was fällt Ihnen ein hinter mir? Und dann drehe ich mich um und dann steht da ein Zwölfjähriger und ich so, Ihnen? Ja, was sage ich jetzt eigentlich? Was ist die richtige Ansprache? Und bis ich das herausgefunden habe, ist das Kino leer, weil ich nicht mehr der Schnellste bin. Aber ich glaube, die meisten sind dann zu Minecraft gegangen, weil sie wussten, was sie erwartet. Das ist ja schon ein Communal-Event gewesen, die wurden ja dann sogar irgendwann so vermarktet. Was ich mich nur frage, trifft sich das in der Mitte, dass das Erzählen der Filme egal geworden ist und dass das zufälligerweise auf die Gesellschaft trifft, die nach Corona so ausgehungert ist, dass sie hauptsache sie gehen ins Kino, dass sie alles annehmen oder was ist passiert? Also weil ich tue mich immer schwer damit, zurückzugehen und zu sagen, wann kam der Punkt, an dem sich das so gewandelt hat. Oder bin ich tatsächlich wie alle alten Menschen, die alt werden und sagen, die jungen Leute von heute, wir haben früher noch richtige Musik gehört und jetzt hören die Rock'n'Roll. Ja, und auf einem Bein zur Schule gesprungen durch den Himalaya. Vielleicht ist es so. Nein, das glaube ich nicht. Ich glaube, jede Bewegung bringt eine Gegenbewegung mit sich. Im Guten wie im Schlechten. Das kannst du jetzt von Politik bis. Und ich glaube, auf diese Dumpfe, wir probieren KI aus und wie schnell können wir langweilige Skripte umsetzen, um möglichst viel Geld zu machen, funktioniert so lange, wie es noch Geld verdient. Und irgendwann sind die Leute satt davon, es verdient zu wenig Geld und es müssen wieder kreative Filme kommen. Sowas wie Digger, sowas wie das Closure Day und so weiter und so fort. Oder auch der Astronaut. Ich denke, wir sind bald an einem Tiefpunkt der Qualität der Filme. Aber merken das die Leute dann noch? Also weil das ist ja gerade der Punkt, weil ich denke mir... Der Kunde ist ja der oder der Zuschauer ist ja der, der das begrenzt, wo man immer sagt, wir haben die Macht, indem wir dann einfach nicht hingehen. Aber gerade wirkt es eher so, als wäre die Zukunft genau das, auf das wir hinsteuern, weil alle so gewohnt sind von ihren Social Media Feeds, dass sie einfach nur kleine Dopaminschübe von TikTok bekommen, weil sie hochscrollen und hochscrollen und hochscrollen, bis dann irgendwann der Finger glüht oder der Akku leer ist. Und das versucht man den Leuten jetzt im Kino. Ich setze darauf, dass der Mensch am Ende klug genug ist, irgendwie festzustellen, dass sie nicht bloß die klickenden Kartoffel sind. Ich glaube, Menschen haben zumindest das Potenzial, sich davon zu befreien. Ich hoffe es. Es muss kognitiv eine Entwicklung geben. Ich bin mir fest davon überzeugt, die Kids, die jetzt aufwachen, haben eine ganz andere kognitive Zusammensetzung. Da gibt es körperchemische Komfort. Aber die Eltern, die jetzt die Kinder haben, ich sehe das bei Gina und mir aus meiner Sicht, bringen eine ganz andere Medienkompetenz mit als die Generation davor, die die jetzige Gen Z großgezogen hat. Also die Medienkompetenz in dem Sinne, dass sie wissen, mit was sie da arbeiten. Dass sie vor allem die Gefahren kennen. Und auch wann wir die Kinder denen das aussetzen können und nicht. Ich habe darin Hoffnung, dahingehend. Ich nicht. Ich wirklich nicht. Dass wir da beide auseinander sind. Ich lasse mich gerne von dir überraschen. Schreibt uns doch gerne mal bei Spotify. Martin hat das ganze Wochenende nichts anderes zu tun, als eure Kommentare weiter freizuschalten. Schreibt uns zu Hunderten, zu Tausenden, damit Martin richtig glücklich wird. Newe, es würde mich mal interessieren, was ihr annehmt. Gibt es einen Punkt, den ihr kennt? Glaubt ihr, woran liegt das, dass Filme dümmer werden? Also das ist ja erstmal eine Frage, die man klären sollte. Werden Filme immer dümmer? Und wenn sie es tun, warum dürfen sie das? Und warum kriegt es keiner mit? Oder kriegen es alle mit und alle sind fein damit? Sind wir vielleicht die Dummen? Und für alles finde ich auch Beispiele. Ich habe ja Running Man zum Beispiel jetzt super spät das erste Mal gesehen und der einfach nur was für ein Schund. Den Original. Und dann gibt es genug Leute, die ihn damals gesehen haben und sagen, das war doch klasse und toll. Nächste Mal, der ist alle bescheuert oder was? Da hätte ich vor das Brett gelaufen. Insofern ist natürlich auch immer so, ich glaube, je älter wir werden, umso mehr haben wir auch nicht nur Filme gesehen, sondern einfach auch mehr erlebt. Ja, ich glaube, natürlich nostalgische Verklärung gehört auch dazu. Als ich gerade in diese Liste geguckt habe, 1996, dachte ich so, boah, ich kann nicht mehr hundertprozentig sagen, ob, Twister zum Beispiel. Megageil, das ist eine Kuh. Ja, aber würde ich den, also letztes Jahr kam ja diese Twister- Fortsetzung und den fand ich mittelmäßig und ich bin mir nicht mehr 100% sicher, würde ich den ersten Twister heute zum ersten Mal gucken, ob ich dem... Das ist ein doch, mit Philip Seymour Hoffman und so, die hatten auch noch so eine andere Art, die Begeisterung zu spielen. Bei Twisters stand die Tricktechnik und wie groß kann der Sturm sein im Vordergrund? Und bei Twister ging es um die Furcht, die Angst und das Interesse und diesen Sturm zu jagen, dieser Nervenkitzel. Die Emotion steht im Vordergrund. Und auch die Virigros, am Anfang, der Vater wird weggezogen bei Twister, als er noch unten das Ding da halten will. Erinnerst du dich noch an eine Szene aus Twisters 2? Ich weiß nur noch, dass es am Ende im Kino aussieht. Wie in der Luft diese ganzen kleinen Sender tanzen, aber die waren schon im ersten Teil. Ich erinnere mich noch, dass am Ende das Kino auseinandergerissen wurde, ansonsten weiß ich nichts mehr aus Twisters. Du sagst, erinnere ich mich jetzt. Und das ist es auch bei Teufelträgpater und so. Ja, das zu verlieren, Wie kriege ich die Leute beziehungsweise, dass man merkt, ach man muss die Leute gar nicht mehr kriegen, um so und so viel Geld damit zu verdienen? Ja, Momente entstehen doch, wenn alles zusammenkommt, wenn deine Geschichten Figuren enthalten, denen ich gerne folgen möchte und wenn die Gefühle haben, die sich dann auf so ein Crescendo, ob sie traurig sind oder glücklich sind, wenn sich das dahin zuspitzt und dadurch entstehen noch dann Momente, dass dann so Überraschungen passieren können, dass du überwältigt wirst als Zuschauer. Aber wenn alles egal wird, dann kann kein Moment mehr entstehen. Und dann ist das einfach nur eine Aneinanderreihung dessen, was halt Malcolm McDowell in Urbeck Orange aushalten musste. Und meine Güte, das haben sie damals als Mittel für die Lobotomie quasi als ersetzt. Und so fühlt es sich häufig an. Und das kann ich, glaube ich, auch nicht mehr lange aushalten. Also ich habe wirklich neulich nicht nur gedacht, als ich dieses Video auch gemacht habe und meinte so, boah, es ist manchmal schwer, vor die Kamera zu treten, da dachte ich auch so, wie lange möchte ich eigentlich noch aktuelle Blockbuster besprechen, weil das ist ja ein Rezept, um unglücklich zu sein, weil diese Filme finde ich blöde, aber die Zuschauerschaft, die nachwächst, die wird bei jedem Video aufs Neue fragen, magst du Filme, weil... Ich glaube, das wird nicht immer so sein. Die wird es immer geben. Ist natürlich auch eine Frage des, wie sehr kann man sich emotional abgrenzen von Dingen oder Wildes. Für mich ist der Film halt ein ganz großes Ding. Genau, das wird dann auch, genau, das wird eben deine Liebe und aber auch die Waffe, die dich verletzen kann, dann wie das sich umdreht. Vielleicht ist mein großer Traum mit dem Herzinfarkt im Kino zu sterben, vielleicht dann doch irgendwann mal, gar nicht so weit entfernt. Vielleicht sind die Menschen auch einfach emotional dermaßen belastet, weil die Lunte so kurz ist, dass sie es einfach nicht ertragen, wenn Filme sie auch jetzt noch emotional berühren. Ich weiß es nicht. Ist Lunte einfach nur ein Gut Wort für was? Penis.