Latest / BZ am Ohr / Mit dem Gleitschirm vom Matterhorn: „Mein Opa hätte gesagt, das ist Beschiss“
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- Tim Fritz aus Tottenham ist Profibergsportler, Gleitschirmflieger und ehemaliger Skiprofi und er ist einfach sehr viel und gerne in den Bergen unterwegs. Anfang September ist er alleine aufs Matterhorn gestiegen und dann vom Gipfel mit dem Gleitschirm heruntergeflogen. Das ist zuvor in dieser Höhe noch niemandem gelungen. Herzlich willkommen bei BZ am Ohr und herzlich willkommen Tim Fritz. Hi, schön, dass ich da sein darf. Bevor wir über diese Wahnsinns-Tour sprechen, die du gemacht hast, vielleicht, wie oft warst du seitdem in den Bergen, seit Anfang September? Um mal so einen Eindruck zu geben, wie bergverrückt du so bist. An jedem Tag, an dem die Sonne schien. Jetzt nicht immer auf 4000 Meter hohen Bergen, sondern zwischendurch auch mal an Bergen hier im Schwarzwald daheim. Aber wenn das Wetter gut ist, dann schaue ich, dass ich schon raus von die Tür komme und in die Berge. unterwegs bist. Ja, Berge, Schnee, Skifahren, Gleitschirmfliegen, Mountainbiken, das sind so deine Elemente, deine Leidenschaften. Wie sind die denn in dein Leben gekommen? Wir hatten zu Hause eine Skischule. Jetzt ist es eine Bergschule, aber der Opa hatte die erste Skischule am Feldberg, dann hat die Mom die übernommen mit meinem Onkel zusammen. Und böse Zungen würden behaupten, wenn man nichts anderes kann, dann macht man eben das, was man vor der Tür hat. Und bei uns gab es nur Schnee und Berge und Fahrräder im Sommer und Kletterfelsen und im Winter halt Skilifte. Und so ist das entstanden, genau. Das heißt, wie jung warst du dann, als du das erste Mal auf den Skiern standest? Ja, also man bekommt dann so Langlaufskier angezogen, sobald man laufen kann, dass man ein bisschen aus dem Weg ist und dass man im Kindergelände dann irgendwie sich da selber beschäftigen kann. Also wahrscheinlich, wann kann man laufen? Mit 1,5, 2? Ja, 1,5, ja, okay, Wahnsinn. Also bist du damit einfach groß geworden. Genau, ja. Und wie würdest du das beschreiben, um es mal auf so eine etwas höhere Ebene zu nehmen, was bedeuten dir Berge? Also könntest du zum Beispiel auch am Meer irgendwo leben ohne Berge? Ich finde es auch schön am Meer, weil man so weit gucken kann. Also wer schon mal in Brandenberg war, da wo ich groß geworden bin, am Fuße vom Feldberg, da kann man jetzt nicht so weit schauen. Da schaut man 60 Meter, dann kommt schon der Berg. Also da ist der Blick nicht so weit. Deswegen finde ich das Meer und die Weite auch gut. Aber irgendwann muss ich mal irgendwo hochgehen, um noch weiter schauen zu können. Deswegen bedeuten mir Berge sehr, sehr viel. Jetzt ganz einfach könnte man sagen, Berge bedeuten Freiheit. Aber bei mir eher bedeuten Berge Abwechslung. Und es ist ein großer, großer Spielplatz, in dem man sich, wenn man sich gut auskennt, gut austoben kann und dann müde wieder nach Hause kommen kann. Das ist so das, was mir die Berge bedeuten. Okay, schön. Du bist im Schwarzwald aufgewachsen, hast du gerade erzählt. Aber du warst, glaube ich, auch schon früh in den Alpen unterwegs. Einer der markantesten und bekanntesten Berge der Alpen ist das Matterhorn. Kannst du vielleicht mal so ein bisschen beschreiben, was aus dieser Bergsportwelt, was das Matterhorn dort für eine Bedeutung hat? Also außerhalb von der Bergsportwelt, um so anzufangen, ist das Matterhorn natürlich ein riesengroßes Symbol. Es ist auf der Toblerone-Packung drauf. Es wurde so ausgeschlachtet medial. Jeder erkennt das eigentlich, oder? Also die Form. Deswegen ist es auch nicht nur der beliebteste Berg, sondern hat schon auch so ein paar Mythen, die schwierig sind. Aber ansonsten, aus alpinistischer Herangehensweise, es ist einer der schönsten Berge der Welt. Jedes Kind, wenn es einen Berg malen würde, malt ungefähr das Matterhorn, einfach ein hohes Dreieck, so steht es da, es steht ganz alleine da. Es ist klettertechnisch nicht sehr einfach auf der Normalroute, aber zugänglich, so zugänglich, dass man es um die letzte Jahrhundertwende, also nochmal eins weiter vorne, schon begehen konnte. Was super spannend ist, dass es damals schon gelang. und es hat auch auf allen anderen Seiten schwierige Begehungen zu bieten, Winterbegehungen. Man kann mit Ski runterfahren, wenn man das möchte. Somit ist es ein sehr vielseitiger Berg und einer der markantesten, den es gibt. Und als Alpinist wäre man gerne mal oben gewesen, mit Sicherheit. Du bist es ja gewesen, also da kommen wir gleich noch drauf zu sprechen. Würdest du sagen, es ist auch einer der schwierigsten und gefährlichsten Berge der Alpen? Es ist nicht einer der schwierigsten Berge, was schon zeigt, dass man ihn gut solo besteigen kann. Man kann auf den Gipfel aufsteigen, ohne einmal einen Gletscher zu berühren. Das heißt, die gesamte Spaltensturzgefahr fällt schon mal weg. Wenn man dann aber in der Wand ist, ist es schon eine schwierige Kletterei. Ein guter Kletterer würde es nicht als schwierig bezeichnen, aber für allgemeine 4000er Touren und Bergtouren ist es schwierig zu gehen. Es ist nicht einfach nur hochlaufen genau deshalb. Ist es nicht der einfachste, aber auch nicht der schwierigste Viertelhaus, mit dem wir haben. Okay, okay. Und du hattest einen Traum, einen Wunsch oder eine, ich würde sagen, verrückte Idee. Wie kamst du auf die Idee und seit wann spukt die in deinem Kopf herum? Also mein Opa hätte gesagt, es ist so ein bisschen Beschiss runter zu fliegen. Also hoch steigen und eben runter fliegen, das war die Idee. Aber meine Idee war es, hoch zu steigen und runter zu fliegen, weil ich sehr, sehr gerne mir den Abstieg erspare. Das war so der erste Antrieb. Das war auch der Antrieb, warum ich das Gleitschirmfliegen angefangen habe. Runterlaufen macht mir nicht so viel Spaß. Das macht wahrscheinlich wenigen Leuten Spaß. Deswegen nehme ich oft das Fahrrad, die Ski oder den Gleitschirm. Und an den hohen Bergen, an denen es funktioniert, mache ich es auch gerne. Ob Sam Matterhorn funktioniert, war nicht klar. Weil? Weil der Startplatz, es gibt eigentlich keinen Startplatz, aber weil der Gipfel jetzt nicht dafür geschaffen ist, da einen Gleitschirm hinzulegen und da zu starten. Deshalb war es bis zu dem Zeitpunkt, wo ich oben war, nicht klar, ob das funktioniert. Aber die Herausforderung, das auszuprobieren, ich starte gerne an kleinen Startplätzen, an technischen Startplätzen mit kleinen Schirmen, das war spannend. Und dann natürlich die Möglichkeit runter zu fliegen und nach zehn Minuten wieder unten in Zermatt zu stehen und nicht acht Stunden absteigen zu müssen oder bis zur Hütte dreieinhalb und den ganzen alpinen Gefahren ausgesetzt zu sein. Das war der Reiz, genau. Und war das eine spontane Idee oder hast du schon länger mit dem Gedanken gespielt? Nee, die Idee steht so seit fünf, fünfeinhalb Jahren. Ah, okay, war schon länger. Und weil ich jetzt nicht am Fuß des Matterhorns wohne, war ich oft zur falschen Zeit da oder der Wetterbericht hat nicht gestimmt oder ich musste arbeiten, wenn die Bedingungen optimal gewesen wären. Und deswegen hat es sich jetzt super lang gezogen. Und dieses Jahr im September habe ich gesagt, ich nehme mir ein Zwei-Wochen-Fenster, wo ich nach Zermatt gehe und wo es dann hoffentlich passt von den Bedingungen her. Und dann hatte ich dieses Jahr Glück und es hat funktioniert. Genau, Spoiler, es hat dann ja funktioniert. Noch einen Schritt zurück. Du bist ja eben Profi-Bergsportler, bist viel unterwegs. Gibt es trotzdem eine gewisse Vorbereitung, die du irgendwie vorgenommen hast, also mental, körperlich oder bist du einfach dauerhaft in so einem fitten Zustand, dass du dir das jederzeit zutraust? Der Aufstieg auf den Berg und die Kletterei, das ist sicher was, was im Sommer ständig möglich ist. Also das ist jetzt kein 8000 Meter hoher Berg, sondern mit knapp 4500 Metern. Ein Berg, wenn man viel in den Alpen unterwegs ist und auch viele 4000er macht über den Sommer, ist das von der Ausdauer kein Problem. Die klettertechnischen Schwierigkeiten sind ungefähr im vierten bis fünften Grad. Auch das, wenn man viel am Klettern ist, ist das auch nicht schwierig. Das Starten auf kleiner Fläche, das musste ich tatsächlich trainieren. Das lässt sich auch im Schwarzwald recht gut. Also das Starten oben am Gipfel mit dem Gleitschirm. Genau. Das ist wirklich spezifisches Training gewesen, was man jetzt nicht einfach so aus dem Ärmel schüttelt. Das war speziell für den Start am Mathehorn trainiert. Okay. Und dann hattest du dieses zwei Wochen Zeitfenster, hast dann irgendwie jeden Morgen aufs Wetter geschaut, auf die Bedingungen. Und an dem Tag, wo du es dann getan hast, wie sahen die Bedingungen aus? Also ich bin angereist. Und dann muss man, um nach Zermatt zu fahren, fährt man durch den Lötschbergtunnel, das ist so ein Autoverlad in der Schweiz. Und da stand ich und habe auf den Zug gewartet und dann kam der Samuel Andermatten ums Eck, das ist ein befreundeter Bergführer aus Zermatt, auch ein sehr, sehr guter Skifahrer, wahrscheinlich so der kompletteste Alpinsportler, den es gerade gibt. Und dann habe ich mit ihm geredet und dann sagt er, wo gehst du hin? Dann sage ich, ja, ich gehe zu dir heim und mal aufs Matterhorn schauen. Dann sagt er, oh, da hat es aber viel geschneit. Aktuell ist die Matterhorn-Saison eigentlich vorbei und die ganzen Zermatterbergführer sind schon nicht mehr am Führen. Okay. Es war der erste Tag dieser zwei Wochen. Da habe ich gedacht, ja, okay, super Timing. Aber jetzt fahre ich mal hin und schaue es mir trotzdem mal an. Und dann war der Wetterbericht so, dass es drei Tage später wieder 80 Zentimeter geschneit hätte. Und dann waren diese 14 Tage nur noch drei Tage. Sind geschrumpft. Genau. Und dann musste es relativ zügig gehen, genau, und es war nicht klar, ob es funktioniert. Und jetzt gehen wir mal an den ganz, ganz frühen Morgen von dem Tag, wo du aufgestiegen bist. Du hast da in der Nähe übernachtet. Wie war die Nacht? Wie hast du geschlafen und wie ging es dann los morgens für dich und wann? Ich habe wie immer vor so großen Bergtouren schlecht geschlafen oder nicht geschlafen. Oder man könnte sagen, man hat einfach gedöst und sich so den nächsten Tag nochmal vorgestellt und nochmal die Schlüsselstellen vor Augen geführt. Also nicht gut geschlafen, aber gut vorbereitet. Und dann habe ich mir den Wecker gestellt auf drei Uhr und bin um halb vier Uhr losgegangen. Das erste Stück mit dem Fahrrad und dann weiter zu. Also muss man nochmal sagen, du bist in die erste Stunde, glaube ich, mit einem Fahrrad nochmal Richtung Berg gefahren, weil es eben einfach eine lange Strecke ist. Und dann bist du losmarschiert. Was hattest du so dabei? Also wie sah dein Gepäck aus? Ich nehme mal an, den Gleitschirm hattest du dabei? Genau, Gleitschirm. Was wiegt das so? Der Schirm ist super leicht, der wiegt nur ein Kilo. Das Gurtzeug dazu ungefähr 300 Gramm. Also sagen wir mal 1500 Gramm für die Flugausrüstung, was natürlich früher hätte das 8 Kilo, 9 Kilo, 10 Kilo gewogen. Jetzt ist es mega leicht. Dann die komplette Bergausrüstung, also Gurt, Karabiner, Seil, Bandschlingen, ein Abseilgerät, ein 60 Meter Seil, genau, Seil habe ich schon gesagt. Ein Helm, was zum Essen, was zum Trinken und eine Wechseljacke. Und es passt alles in einen 28 Liter Rucksack, also in so einen normalen Tageswanderrucksack, würde man sagen. Und dann nimm uns jetzt mal mit so auf die einzelnen Etappen deines Aufstiegs. Wie sahen die ersten zwei Stunden aus? Bist du da schon durch Schnee gestapft? Wann musstest du dein Kletterzeug einsetzen? Genau, ich war so eine Stunde mit dem Fahrrad unterwegs. Und von dem Punkt bis zur Hörnli-Hütte, dem eigentlichen Ausgangspunkt, wenn man aufs Matterhorn geht, wenn man es mit Hütten über Manachtung macht, war ich nochmal zwei Stunden unterwegs in ganz normalem Wandergelände. Also da hatte ich meine Wanderstöcke und den Rucksack aufgelöst. Da braucht man noch keine Steigeisen, da braucht man kein Pickel. Das ist tatsächlich ganz, ganz normales Wandergelände. Kann man auch jedem mal empfehlen, wenn man mal in Zermatt ist, einfach mal zur Hörnlihütte zu wandern. Das würden so durchschnittlich gute Wanderer schaffen. Absolut, das ist gar kein Problem. Wunderschönes Panorama, in meinem Fall nicht, weil es stockdunkel war. Da sah ich nur mit der Stirnlampe den Lichtkegel, aber dann zwei Stunden bis zur Hütte. Hast du da jemanden getroffen auf dem Stück? Nee, da warst du unterwegs. Doch, ich hatte zwei Schneehühner getroffen, die sicher gut geschlafen haben. Da ist ein bisschen ein schlechtes Gewissen, dass ich die aufgeschreckt habe. Genau, aber bis zur Hütte habe ich niemanden getroffen, ja. Und dann warst du bei der Hütte? Dann war ich bei der Hütte. Da übernachten die meisten, die irgendwie das Mattauhr... Genau, da übernachten eigentlich alle. An dem Tag waren nicht viele Leute auf der Hütte, weil es eben relativ viel gesteint hat und die einheimischen Bergführer sowieso nicht mit Gästen mehr da waren. Und ich hatte so geplant, eine Stunde hinter den Leuten zu sein, die aus der Hütte gehen. Weil es auch so ein bisschen zum Kodex gehört, dass man nicht vor den Leuten von der Hütte an den Berg geht. Weil die einheimischen Bergführer und allgemein die Bergführer so das, in Anführungsstrichen, Privileg haben, als erstes am Berg zu sein, dass sie nicht dem Steinschlag ausgesetzt sind von Leuten, die vor ihnen sind. Das heißt, man schaut einfach, dass man hinter den Leuten da ankommt. Und dann war ich eine Stunde hintendran, hinter den ersten, habe dann so die Lichtkegel von denen gesehen, habe gesehen, okay, die sind gestartet und konnte dann hintendran mein eigenes Tempo laufen. Und wann wurde es dann ein bisschen bergiger? Direkt hinter der Hütte. Also wenn man da ist, dann läuft man hinter der Hütte raus und dann geht es direkt senkrecht nach oben. Kommt schon so eine kleine Schlüsselstelle. Genau, man konnte aber noch ohne Steigeisen gehen, weil da war es noch trocken, da war noch kein Schnee. Das heißt so dann die erste Stunde nach der Hütte war auch noch Kletterei mit normalen Bergschuhen. Und dann wurde es mehr und mehr Schnee. Dann musste ich die Steigeisen montieren und den Pickel immer mehr benutzen. Und dann war es die restliche Zeit bis zum Gipfel, so bis um 11 Uhr, dann komplett im Schnee und Eis und Stein zum Mixgelände. Du erzählt es jetzt so ganz locker, aber das war ja bestimmt auch irgendwie anstrengend. Gab es auch mal einen Moment, wo du sagst, boah, heute ist mir zu viel Schnee, ich packe das nicht oder geht sowas nicht durch deinen Kopf? Mir ist es tatsächlich lieber, wenn es Schnee hat, als wenn es gar keinen Schnee hat. Vielleicht liegt es auch so ein bisschen an meiner Geschichte oder meinem Background. Wenn es Schnee hat, dann fühle ich mich wohler, also wenn der Schnee vernünftig ist. Genau, als wenn ich so auf ganz blankem Felsen klettern muss. Das passt mir gut. Aber natürlich gibt es da schon viele Passagen oder ausschließlich Gelände, wo man keine Fehler machen darf. Also wenn man da einmal daneben tritt, man klettert so auf dem Grat oberhalb von der Ostflanke und oberhalb von der Nordflanke. Und wenn man da falsch tritt, dann fällt man runter. Das heißt, es ist die ganze Zeit mental anstrengend, sich zu konzentrieren. Und natürlich auch die körperliche Anstrengung in der Höhe, die ganze Zeit zu klettern. Das ist auch anstrengend. Ich finde es aber anstrengender, wenn man in der Höhe so via Mont Blanc so latschen muss und nichts zu tun hat. Dann finde ich es anstrengender, wie wenn man die ganze Zeit was zu tun hat, auch mit den Händen. Dann geht die Zeit schneller vorbei. Und dann bist du eben nach ein paar Stunden oben am Gipfel angekommen. War das eigentlich dein erstes Mal auf dem Gipfel vom Matterhorn oder warst du schon mal oben gewesen? Es hat sich angefühlt, als wäre es das erste Mal gewesen, aber ich war mit 14 schon mal oben. Die Erinnerungen daran waren aber so schwach, dass ich wirklich fast nichts wiedererkannte. wiedererkannt. Also der Berg hat sich nicht großartig verändert seitdem. Aber damals war ich mit einem Skilehrer von unserer Skischule unterwegs, der damals Bergführeraspirant war und mich da mitgenommen hat. Und da bin ich einfach nur hinterhergelaufen. Und wie so oft, wenn man irgendwie geguidet wird, läuft man einfach hinterher. Das ist wie wenn man mit dem Auto nach dem Navi fährt, dann weiß man auch manchmal nicht, wo man mal langgefahren ist. Das heißt, ich war schon mal oben, aber es hat mir jetzt nicht wahnsinnig viel geholfen. Ich wusste aber, wie der Gipfel ungefähr aussieht und dass es vielleicht funktioniert, dann gleich mit hochzunehmen. Und dann stehst du jetzt da oben auf dem Gipfel. Was ist da oben für eine Stimmung? War da noch jemand anderes? Was macht man dann da, wenn man da oben angekommen ist? Die Stimmung war richtig schön, weil es war eigentlich ziemlich viel Wind angesagt. Eigentlich zu viel Wind, um mit dem Gleitschirm zu starten. Als ich dann oben war, war gar kein Wind. Das heißt, es war warm, es war kein Wind. Man konnte wirklich hinsetzen und die Aussicht genießen. Es waren noch zu dem Zeitpunkt drei andere Bergsteiger am Gipfel. Zwei, die in der Seilschaft waren, also sie waren zusammen unterwegs. Und einer noch, der Yannick, der macht gerade alle Viertausender der Alpen. Der war auch alleine solo unterwegs, den habe ich da oben kennengelernt. Also man quatscht sich dann natürlich schon an, wenn man alleine auf dem Gipfel ist, oder? Genau, gratuliert sich, dass man oben angekommen ist. Und genau, der Yannick hat dann auch Pause gemacht und dann haben wir ein bisschen geredet. und jeder hat so sein Müsli-Riegel gegessen. Genau, so war die Stimmung eigentlich ganz relativ entspannt. Bei mir war sie nicht so entspannt wie bei den anderen. Weil du würdest ja noch fliegen. Genau, immer geschaut habe, wie ist der Wind, wird es vielleicht doch ein bisschen böiger, muss ich mich beeilen, weil es später noch windiger wird. Und wie hast du dann die Entscheidung getroffen? Weil eben du hast gesagt, erst als du da warst, war jetzt kein Wind, aber du brauchst ja irgendwie schon Wind zum Runterfliegen, kleine Startfläche. Wie waren da deine Gedanken? Zuerst habe ich mir mal die Startfläche oder den Gipfelgrad angeschaut, wo überhaupt eine Möglichkeit ist, den Schirm auszulegen. Wenn man im Gleitschirmfliegen drin ist, dann weiß man, wenn es ein bisschen mehr Wind hat, dann könnte man den Schirm einfach hochwerfen und dann würde es sich aufstellen. Dann wäre es ganz egal, ob man Platz hätte. Wenn es Nullwind hat, muss man den Schirm zumindest mal irgendwo hinlegen, um mal die Leinen zu sortieren. Also habe ich mich erst mal so ein bisschen um den Platz gekümmert, wo das sein könnte. Der war relativ schnell gefunden. Dann war klar, der Wind bleibt jetzt erstmal so am Gipfel, wie er ist da war es keine Eile aber es geht ja auch darum, wie ist der Wind im Tal also wenn ich in 10 Minuten lande, ist da dann im Tal schon viel Wind oder wenig, tatsächlich gibt es dann da mittlerweile, Gott sei Dank viele Apps, die einem da helfen aber funktionieren die da oben auf dem Berg? Die funktionieren ja, also auf dem Berg hat man voll den Empfang also kannst du auch dann kurze Nachricht runterschreiben hey, ich hab's geschafft, das geht dann schon genau, das geht gut und dann gibt es so eine App, die heißt Meteo Fly, die hat tatsächlich in Freiburger auch entwickelt. Und da kann man schauen, in welchen Höhen wie stark der Wind weht. Und dann kann man schauen, hey, unten im Tal auf 1500 Meter, wo ich dann landen wollte beim Fahrrad, da sieht der Wind auch gut aus. Dass man sich da nicht in so eine Sackgasse buxiert, weil wenn man einmal in der Luft ist, dann muss man halt landen. Genau, das waren dann die Vorbereitungen. Und dann hast du es gewagt? Genau, dann konnte ich den Schirm da gut auslegen. Oder erstmal, was haben denn die anderen gesagt, als du denen von deiner Aktion erzählt hast? Wie kommt das an? Genau, ich habe ihnen gar nicht erzählt. Ich habe einfach, während wir da so gefesperrt haben, habe ich den Schirm ausgepackt. Und dann haben die gesagt, hey, was hast du dabei? Dann habe ich gesagt, ich habe einen Schirm dabei. Und dann haben die gesagt, oh Mann, würden wir auch gerne, weil wir müssen alle wieder runter. Wie lange dauert es, runterzulaufen? Drei Stunden bis zur Hütte, wenn man schnell ist. Und dann noch mal zwei Stunden bis zum Fahrrad. Also, wenn man richtig schnell ist, fünf Stunden. Wenn man es langsam mal angeht, bis zu acht Stunden. Und du fliegst zehn Minuten. Ich fliege zehn Minuten. Und dann habe ich aber gesagt, ja, ja, aber euer Weg ist klar, ob der Start so richtig funktioniert, das weiß man immer nicht, wenn man hochläuft. Also es ist jetzt auch nicht unbedingt die beneidendste Situation, in der ich jetzt gerade bin, weil ich muss das erstmal alles handeln. Genau, und dann hat es aber, gut funktioniert und alle waren sehr interessiert und haben gefragt, ob sie noch ein Video machen können. Da habe ich gesagt, ja, sehr gerne. Passt und habe auch geschaut, dass ich niemanden störe, weil wenn ich da natürlich loslaufe und da jemand ins Seil reinrennen, wäre es auch nicht so gut. Das heißt, es gibt auch Videomaterial von diesem Flug. Den kann man, glaube ich, auf deinem Instagram-Account sehen. Genau, es gibt Videomaterial. Ich selber war nicht so gut vorbereitet, was Video angeht. Ich hatte zum allerersten Mal so eine 360er-Kamera dabei. Da war eigentlich die Speicherkarte nicht groß genug, sondern die konnte nur vier Minuten filmen und der Akku war gerade so, dass es noch ging. Aber am Gipfel, die haben dann gefragt, ob sie ein Video machen können, habe ich gesagt, ja, gerne, wenn sie möchten. Und haben sie gesagt, sie schicken mir das auch. Und es war jetzt nicht der Hauptaspekt, davon ein Video zu haben, sonst hätte man da mit einem großen Videoteam anreisen können und mit Hubschraubern, die das filmen. Aber so ist natürlich eine schöne Erinnerung, dass es da noch ein Video gibt. Und wie war denn das Gefühl, als du dann wirklich gemerkt hast, okay, es hat tatsächlich funktioniert. Nimm uns aber mit in die Luft. Was ging dir da durch den Kopf? Genau, also als erstes, man startet nicht, wenn man sich nicht zu einem Großteil sicher ist, dass es funktioniert. Also ich stand dann oben, habe mir den Wind angeschaut, habe ein Schema ausgelegt, habe gewusst, okay, die Linen sind sortiert. Ich habe gedacht, okay, jetzt muss ich einfach meine Startroutine abrufen und dann wird es gut funktionieren. Hat dann auch funktioniert, aber der Moment in der Luft war dann trotzdem große Erleichterung. Also obwohl ich wusste, dass das möglich ist und machbar ist, war ich sehr erleichtert. Nicht, weil das der Schirm aufging und dass ich jetzt geflogen bin, sondern wenn man irgendwie fünf Jahre lang so ein Projekt im Kopf hat und es gerne umsetzen würde, dann fällt schon sehr viel Last von einem ab. Und das dann in Verbindung mit dem Blick aufs Matterhorn zurück und bei einem wunderschönen Tag da zu fliegen und die Leute im Abstieg am Matterhorn zu sehen, das war ein großes Glücksgefühl, eines der größten Glücksgefühle, glaube ich, also ein größeres Glücksgefühl als das Abitur abzuschließen. Wahnsinn, okay, Wahnsinn. Und jetzt ist es ja quasi ein Rekord, den du aufgestellt hast, kann man so sagen, weil das hat so in dieser Form noch nie jemand gemacht. Was bedeutet dir das so, dass du das jetzt so behaupten kannst oder kannst du das mal in Worte fassen? Ist das wichtig? Naja, ist nicht wichtig. Also der Samuel Antamatten, von dem ich vorhin erzählt habe, den ich getroffen habe, der ist drei, vier, fünf Meter weiter unten gestartet. Ich glaube, sein Start war der allererste Start am Matterhorn-Dai mit dem Bereich. Es gab auch schon jemand, der mal den Ueli Kästenholz, der mit Ski, der wurde im Hubschrauber hochgeflogen und ist dann mit Ski in die Nordflagge reingefahren und dann mit dem Gleitschirm daraus gestartet. Also Rekorde an Bergen sind sowieso immer schwierig, weil wenn das der Hauptantrieb ist, dann wird es oft gefährlich. Natürlich ist es auch das, was den Bergsport weiterbringt. Wenn es keine Leute gäbe, die Rekorde suchen, dann könnte man die Grenzen wahrscheinlich auch nicht verschieben. Dann wäre man auf vielen Bergen wahrscheinlich immer noch nicht gewesen. Jetzt derjenige zu sein, der vom höchsten Punkt startet, ist schön. Interessiert vielleicht auch mehr Leute. deshalb aber für mich war es wichtig, einfach eine Runde, ein rundes Bergerlebnis zu schaffen mit einem schönen Aufstieg, mit einem sicheren Aufstieg, mit einem sicheren Start, mit einem Flug, der nach unten geht und mit dem Abstieg erleichtert und so quasi dieses, Gesamterlebnis am Matterhorn zu sagen, okay, das Projekt hat funktioniert, da geht es nicht darum, dass es da ein Rekord dabei ist, sondern einfach, dass ein Ziel, was man sich gesetzt hat, umsetzbar war und das dann gut geklappt hat. Und jetzt hast du gerade betont, so sicherer Aufstieg, sicherer Runterflug. Wie wägst du was ab, wenn du dir so Ideen in den Kopf setzt, ob eine Idee zu verrückt ist oder beschiss, wie dein Opa gesagt hätte? Sprichst du da mit Freunden, Familie drüber? Wie wägst du sowas ab? Dadurch, dass es nicht, also jetzt im ganz engen Umkreis nicht so ganz so viele Leute gibt, die so viele Bergen unterwegs sind, ist es schwierig. Also wenn ich daheim solche Sachen erzähle, dann sagen einfach immer alle, oh, das hört sich super an. Wenn du dir sicher bist, dann probiere es aus es gibt ganz, ganz wenig, dass jemand sagt hey, nee, also das machst du auf gar keinen Fall vielleicht auch, weil die, weil man es nicht genau einschätzen kann und mich niemand ausbremsen will, das heißt, es findet sehr, sehr viel selber statt, mit viel eigener Recherche viel Recherche hat es vielleicht schon mal jemand anderes gemacht und dann, abschätzen, wie sind die eigenen Fähigkeiten, wie ist so das Skillset, das man hat, so der Werkzeugkopf, den man dabei hat und kann man das dann umsetzen und Und es ist ja nicht so, dass man so eine Aktion einfach aus dem Blauen macht, sondern man hat schon viele andere Erfahrungen. Also man ist vorher schon auf so kleinen Startplätzen gestartet, man hat vorher schon so lange Aufstiege gemacht, man hat vorher schon oft den Wind einschätzen müssen und dann baut man sich das wie so ein Puzzle zusammen. Und es ist eher sehr, sehr viel Recherche und eigene Wahrnehmung und Selbsteinschätzung, ob das durchführbar ist oder nicht. Es gibt ja auch die andere Seite. Jetzt just in der Woche, in der wir sprechen, geht es gerade durch die Medien, dass ein YouTuber ohne jegliche Erfahrung das Matterhorn ersteigen. Ich weiß gar nicht, ob er es bis zum Gipfel geschafft hat. Er musste dann die Aufnahme irgendwie abbrechen. Was denkst du darüber? Ich habe es auch gesehen. Ich habe mir jetzt in letzter Zeit gefragt, ob das bei mir so stark aufploppt, weil ich jetzt gerade erst am Matterhorn war. Es gibt sehr, sehr viel Berichterstattung, nicht nur das von dem YouTuber, sondern jetzt auch einen Film im SRF. Es ist so, dass der Berg eine hohe Anziehungskraft hat, dass da viele Leute hochgehen. Ich habe auch mal ganz lange her als Praktikant bei der Erzermatt gearbeitet. Da gab es Leute, die sind mit Turnschuhen auf, haben versucht aufzusteigen und konnten da nicht mehr weiter. Die musste man dann mit dem Hubschrauber holen. Solche Geschichten gibt es jede Woche. Dass jetzt natürlich ein YouTuber das macht und dann veröffentlicht und sagt, er macht das alleine, ist schwierig. So ganz ohne Erfahrung ist nicht richtig, weil er war früher Profikletterer, aber Sportkletterer und Hallenkletterer. Das heißt, er hat nichts an großen Bergen in letzter Zeit gemacht, aber er kann klettern. Das heißt, wenn er klettern kann und er sich diese alpine Ausdauer antrainiert in der Höhe, ist es für ihn absolut machbar, da nach oben zu gehen. Das einzige Problem ist, dass wenn er nur Sportkletterer ist, kann er die ganze Absicherung und Seiltechnik eigentlich nicht, die er im Abstieg am Mattohan auf jeden Fall braucht. Im Aufstieg für ihn vielleicht nicht unbedingt, weil er klettern kann, aber im Abstieg klettern man nicht ab, sondern man seilt sich viel ab und macht Quergänge am Seil. Und da fehlt mir jetzt aber der Einblick, wie gut seine Vorbereitung war. Oder vielleicht auch nicht. Es ist natürlich eine gute Headline für ihn, um YouTube-Klicks zu bekommen und zu sagen, ich habe es komplett unerfahren gemacht. Wenn er komplett unerfahren gewesen wäre, dann wäre er nach der Hörnli-Hütte keine 100 Meter weggekommen. Okay, verstanden. Und hast du schon dein nächstes Projekt im Kopf? Hast du schon einen nächsten Wunsch gehegt, um ein bisschen in die Zukunft zu blicken? Das ist gerade eine sehr oft gestellte Frage, aber eine sehr gute Frage. Wenn man so ein Projekt abschließt, dann ist man erst mal froh, dass es abgeschlossen ist und dann versucht man erst mal so ein bisschen zu entspannen und natürlich dann zu überlegen, okay, was könnte als nächstes sein, wenn viele Leute fragen, was macht man als nächstes. Ich glaube nicht, dass es einen berühmteren Berg, zumindest nicht in den Alpen gibt, von dem man jetzt abfliegen kann mit dem Gleitschirm. Berühmtere Berge, die auf der Welt bekannt werden, wären dann nur der Mount Everest oder so. Und da bin ich zu bequem, um so Höhenbergsteigen anzugehen. Ich mag gern gut schlafen oder zumindest im Warmen schlafen. Ich mag gern im Warmen essen und nicht ewig lang an so Bergen rumhängen. Das Höhenbergsteigen ist nicht so meins. Okay, verstehe. Trotzdem gibt es schon Ziele, die ein bisschen höher sind also der Amadablam ist jetzt auch nicht der niedrigste Berg ähm. Der fast so ähnlich aussieht wie das Matterhorn. Aber jetzt erst mal kommt der Winter. Im Winter gibt es andere Projekte. Deine Zeit jetzt des Jahres, oder? Und nächstes Jahr schaue ich dann, ich verbinde gerne hohe Bergtouren mit dem Gleitschirm, aber so ganz spezifische Projekte, wo ich jetzt sage, das ist jetzt das Nächste, wo ich mich darauf vorbereite. Es gibt im Winter einige, aber jetzt mit dem Gleitschirm erst mal keine. Und wenn jetzt jemand zuhört oder auch zuschaut, der vielleicht schon ein bisschen Erfahrung im Schwarzwald gesammelt hat irgendwie beim Wandern, beim Bergsteigen und sich vielleicht auch mal sowas vornehmen möchte. Mal in den Alpen, hast du da irgendwelche Tipps, wie man sich da am besten darauf vorbereitet? Reicht es, im Schwarzwald zu trainieren, um dann mal in die Alpen zu gehen? Es reicht nicht, weil wir nicht die Höhe haben. Aber im Schwarzwald unterwegs zu sein, also man kann sich diese ganzen kleinen Bausteine außer die Höhe antrainieren. Also viele Viertausender-Berge oder auch Dreitausender-Berge, die genauso schön sind, haben leichte Kletterpassagen oder auch Klettersteigpassagen, weil sie so mit Fixseilen versichert sind. Da kann man zum Beispiel in Totnau am Klettersteig mal üben, wie man sich an dem Seil einhängt, wie man da klettert. Dann, wenn man lange Bergtouren macht, also wenn man zum Beispiel vom Münstertal auf dem Bällchen läuft, das sind auch tausend Höhenmeter, das ist auch lange unterwegs. Und wenn man das in der Woche öfters macht, dann ist man auf jeden Fall fit genug. Um das dann in die Höhe umzusetzen. Und dann ist es von uns nicht weit, ins Berner Oberland oder nach Chamonix. Und dann gibt es einfache Viertausender, zum Beispiel das Allerlinhorn oder das Breithorn, wo man eigentlich wandernd, also von der Aktion, man braucht die Hände nicht, weil man einfach nur geht, sich an die Höhe gewöhnen kann und dann kann man das langsam steigern. So Stück für Stück quasi sich an die Höhe gewöhnen. Dann im allerbesten Fall, wenn man es noch nie gemacht hat, nimmt man sich einen Bergführer, der einem so ein bisschen die Technik mit den Steigeisen zeigt, der auch die Berge auswählt, der auch weiß, auf welcher Hütte es ist, gut zum Schlafen. Oder man hat einen guten Freundeskreis, mit dem man das machen kann, wo im besten Fall einer schon erfahren ist. Und dann sich langsam rantasten. Man ist relativ schlecht beraten, gleich in die schwierigsten Situationen zu gehen, die man bewältigen kann. Also wenn ich jetzt am Kletterfelsen beispielsweise eine 6er-Route klettern kann oder eine 7er-Route, dann in hohe Berge zu gehen und zu sagen, ich kann da auch eine 7er-Route klettern, das wird nicht funktionieren. Das heißt, da muss man sich langsam rantasten. Und jetzt letzte Frage, spürst du denn die Höhe noch so als Profi, wenn du auf, jetzt Beispiel Matterhorn? Ja. Und was macht das dann mit dir? Es macht mich langsamer. Okay, aber nicht schwindel. Nicht schwindel, keine Kopfschmerzen, aber ich werde einfach langsamer. Okay, es hört sich aber irgendwie ganz angenehm an. Wenn man Zeit hat, ist es angenehm, genau. Der Gleitschirm gibt einem oft die Zeit, weil man nicht den langen Abstieg noch hat. Ähm, Und man nimmt die Berge um sich herum auch bewusster wahr, wie wenn man da so durchsprintet. Man wäre aber gerne manchmal dann trotzdem schneller, weil man einfach gewohnt ist, schnell zu gehen. Die Höhe macht mir eigentlich nur, dass es mich ein bisschen langsamer macht. Ansonsten habe ich da keine Probleme damit. Okay. Ja, danke schön, Tim, dass du heute bei uns zu Gast warst. Ich wünsche dir bei deinen weiteren Unternehmungen ganz viel Spaß und Freude. Und vielen Dank fürs Zuhören bis zur nächsten Folge von BZ am Ohr Dankeschön.