Latest / People. Perspectives. Podcast. / Führung als HRzensthema mit Salomon Pircek
Transcript
- 0:00Speaker 1: People Perspectives, DHR Podcast von Make bei dem das wesentliche Mittelpunkt steht.
- 0:05Speaker 1: Heute Salomon Pircek mit seiner Perspektive auf Führung im Bankingbereich und wir auf Basis seiner Rolle als Abteilungsleiter Personalentwicklung und Veränderungsbegleitung bei der VR-Bank Rheinnecker sein eigenes Herzensprojekt angeht und realisiert hat.
- 0:20Speaker 1: Und ihr werdet es auch beim Folgentitel schon merken Wir haben das Thema HR Herzenthema so ein bisschen ja miteinander verbunden und ihr werdet dann heute auch im Podcast die Antwort darauf finden, warum wir das getan haben.
- 0:31Speaker 1: Aber ich freue mich jetzt zunächst erst mal Salomon dass du den Weg hier zu uns ins Podcaststudio gefunden hast.
- 0:36Speaker 1: und die Frage direkt natürlich zum Beginn wie war die Anreise?
- 0:39Speaker 1: Wie geht's dir heut?
- 0:40Speaker 0: Die Anreisen war sehr gut bisschen Stau auf dem Weg aber fühl mich sehr wohl hab mit dem Kaffee in den Tag gestartet.
- 0:46Speaker 0: Das ist immer ein sehr gutes Zeichen für einen guten Tag.
- 0:49Speaker 1: Das ist der kleine Insider.
- 0:50Speaker 1: Es ist immer die Einstiegsfrage, wie jemand seinen Kaffee trinkt und im Endeffekt auch den Ton zu testen.
- 0:54Speaker 1: bei dir relativ einfach schwarz?
- 0:56Speaker 0: Schwarz genau!
- 0:58Speaker 1: Und wenn du durch den Stau überwunden hast bzw.
- 1:00Speaker 1: den kleinen dann hoffen wir dass wir ohne Stau hier jetzt auch durch dem Podcast kommen.
- 1:04Speaker 1: Zu deiner Person bist du in Freiburg geboren und hast zum Start deiner Ausbildung ein duales Studium in Willingen-Schwenning mit Focus on Banking absolviert also Willingsschwenningen manchmal vielleicht aus einem Eishockenbegriff.
- 1:16Speaker 1: Wie kam es bei dir jetzt zum Thema Banking?
- 1:18Speaker 1: Weil wenn ich dich hier so anschaue, dann bist du jetzt sozusagen bei mir auch viele nicht der klassische Banker oder klassische Berater.
- 1:24Speaker 1: Wie kam das Banking-Thema bei dir auf?
- 1:25Speaker 0: Also ich hab mich schon immer dafür interessiert wie man Geld vermehren kann und da ist natürlich die Bank die erste Anlaufstelle.
- 1:32Speaker 0: Nee Spaß beiseite!
- 1:33Speaker 0: Ich komme aus eher einfachen Verhältnissen und da war Bank schon immer wow also hat Eindruck hinterlassen.
- 1:39Speaker 0: und nach dem Abi habe ich dann die Möglichkeit gesucht in die Bank zu kommen um auch diese gesamtwirtschaftlichen Prozesse auch gut kennenzulernen auf der einen Seite, aber auf der anderen Seite auch das Kundengeschäft weil ich auch gerne sehr gerne Kontakt mit Menschen habe.
- 1:54Speaker 0: Da hat sich das einfach super angeboten!
- 1:56Speaker 1: Und der Kontakt zu Menschen?
- 1:57Speaker 1: Der wurde dann ja noch so ein bisschen thematisch bei dir intensiviert.
- 2:00Speaker 1: Du hast nämlich nachdem du alle Studium absolviert hast ging es da weiter als Personalreferent mit Schwerpunkt auf Employer Branding und Recruiting Bank, also bei der Volksbank Freiburg.
- 2:10Speaker 1: Und das war ja dann eine Station die schon deutlich stärker oder näher auch in diesem Herzensthema von dir was du mittlerweile auch rausgearbeitet hast lag und ihr habt damals auch sogar ein HR Talent Award gewonnen.
- 2:20Speaker 1: Also wie kam es dann quasi zu dem tieferen Einsteigen des Themaes und eben auch mit dem Award?
- 2:26Speaker 0: Also zur damaligen Zeit war das Thema Karriere Webseite aufbauen großes Thema Und ich hab mich da direkt nach dem Studium auch mit beschäftigt.
- 2:33Speaker 0: Auch, wie kann man so die Arbeitgebermarke gut nach außen präsentieren?
- 2:37Speaker 0: Wie kann man die Zielgruppen gut ansprechen?
- 2:39Speaker 0: und das hat halt voll den Nerv der Zeit getroffen.
- 2:42Speaker 0: und entsprechend gab es dann noch diese Preise was ja schön ist am Anfang des Berufslebens auch ausgezeichnet zu werden.
- 2:48Speaker 0: Das war dann auf jeden Fall ein guter Start für meine Laufbahn im HR-Bereich.
- 2:53Speaker 1: Und Preise und Banking passt eigentlich ganz gut zusammen.
- 2:55Speaker 1: also da sind auf jeden fall verbal die Brücken sehr nah.
- 2:59Speaker 1: Parallel zu deiner Zeit bei der Volksbank Freiburg hast du dann noch einen MBA gemacht, da dann noch tiefer der Einstieg.
- 3:05Speaker 1: also du hast im Bereich Human Management und Consulting den Abschluss auch gemacht.
- 3:09Speaker 1: Und war es unmittelbar dann ja ganz nah dran an der Vertiefung von deinem Herzensthema.
- 3:14Speaker 1: In dem Jahr zwei Tausend Dreizehn der wechselt so vor AirBank Rhein-Neckar, bei der du bis heute auch als Abteilungsleiter wie wir es gerade gesagt haben Personalentwicklung und Veränderungsbegleitung bist.
- 3:23Speaker 1: Gerade das Thema Veränderungen Begleitung auch im Bereich Banking.
- 3:26Speaker 1: mit Sicherheit eins was in der letzten stärker hervorkommen, oder wie erlebst du momentan so die Bankenbranche?
- 3:33Speaker 0: Ja.
- 3:33Speaker 0: Die Banken-Branche ist ja auch von der digitalen Transformation betroffen.
- 3:37Speaker 0: also ganz stark viele Prozesse werden vereinfacht und man sucht digitale Lösungen weil es ja auch viele Fintechs gibt die diese Lösung schon anbieten möchten.
- 3:45Speaker 0: wir auch als Volksbank auch entsprechende Angebote anbietend und gleichzeitig aber auch der Fachkräftemangel trifft uns auch sehr stark.
- 3:53Speaker 0: gute Beraterinnen und Berater zu finden das wirklich eine Herausforderung.
- 3:56Speaker 0: Und bei Banken spielt natürlich auch die Regulatorik eine große Rolle.
- 3:59Speaker 0: Wir haben ja viel Geld von Gründen, was gut verwaltet und aufbewahrt werden muss.
- 4:05Speaker 0: Das heißt wir haben da ganz viele Regulatorik, die jetzt zum Beispiel einen anderen Unternehmen gar nicht haben.
- 4:11Speaker 0: Und all diese Themen wirken auf uns, wirkt natürlich auf die Menschen.
- 4:15Speaker 0: Da kommt dann auch die Rolle von HR auch.
- 4:17Speaker 0: Also die Menschen diesen Veränderungen dann auch gut mitzunehmen.
- 4:20Speaker 1: Und ihr seid, wenn ich recht informiert bin ja auch sehr stark noch im direkten Kundenkontakt.
- 4:24Speaker 1: Also nicht komplett rein irgendwie virtuell sondern bei euch spielt der direkte Kontakt noch eine Rolle?
- 4:28Speaker 0: Ja wir haben fast vierzig Filialen also zwischen dreißig und vierzig weiß ich genau.
- 4:35Speaker 0: Da ist schon so dass wir sagen die Filial sind Beziehungsräume um auch wirklich diesen echten Kontakt auch aufzubauen und viele Entscheidungen, jetzt wenn man Finanzierung macht oder auch Kreditthemen oder auch Anlageentscheidung wo es auch um viel Geld geht.
- 4:49Speaker 0: Da möchte man sich doch eher den Menschen anvertrauen und genau das bedienen wir mit unserem Ansatz.
- 4:55Speaker 1: Da merkt man warum Trauen in Vertrauen letztlich als Wort steht liegt ja häufig sehr nah beieinander.
- 5:00Speaker 1: Wenn ich vertraue dann trau' ich mich vielleicht auch.
- 5:01Speaker 1: und das Thema was du beschreibst sind ja auch Themen mit einer gewissen Tragweite die du da letztlich Ja, begleitest.
- 5:08Speaker 1: im Sinne als Bankberaterin muss dich in die Menschen eindenken.
- 5:12Speaker 1: Muss denen vor allem auch ein gutes Gefühl geben.
- 5:13Speaker 1: und das ist ja auch so'n bisschen der Schulterschluss.
- 5:16Speaker 1: zum Thema HR.
- 5:18Speaker 0: In meiner Employer-Brandingzeit ging es ja auch stark darum, die Schaufenster des Unternehmens aufzubauen und nach außen zu präsentieren.
- 5:26Speaker 0: Was wir als Arbeitgeber haben, habe dann aber in dieser neuen oder relativ neuen Rolle jetzt auch die Möglichkeit zu gestalten also die Rahmenbedingungen verändern dass das Unternehmen von innen heraus strahlen kann und das finde ich eine super Möglichkeit.
- 5:40Speaker 1: Wenn wir auf den Namen Abteilungsleiter blicken und auch dein Bild zu deiner Person komplett rundzumachen, dann denkt man ja wow, Abteilingsleiter das ist wahrscheinlich schon umfassend genug eben auch mit den beiden Themenbereichen.
- 5:50Speaker 1: Aber nebenher bist du glaube ich jetzt noch stärker ins Thema Fitness eingestiegen.
- 5:54Speaker 1: Schwimmen ist ein Riesensing bei dir.
- 5:56Speaker 1: Wir werden gleich auch noch auf deinen Gegenstand den du uns heute mitgebracht hast eingehen.
- 5:59Speaker 1: Und nebenberuflich bist du auch beim Thema Organisationsberatung und Führungskräfteentwicklung noch sehr aktiv.
- 6:06Speaker 1: Da finde ich, hast du eine super spannende Philosophie.
- 6:08Speaker 1: Das war im Vorgespräch, da hast du gesagt, wenn sich das System verändert, ändert sich der die Einzelne?
- 6:13Speaker 1: Wie genau meinst du den Satz?
- 6:15Speaker 0: Also ich bin hier im Kerngeschäft der Personalentwicklung tätig und oft ist ja dann so, dass man versucht Seminare anzubieten.
- 6:21Speaker 0: Dass man noch kompetenter wird, wirksamer besser kommunizieren kann insbesondere als Führungskräfte.
- 6:27Speaker 0: Ich finde halt das ist nicht der Haupthebel.
- 6:28Speaker 0: Natürlich ist es diese eine Seite wichtig aber auf der anderen Seite müssen auch die Rahmenbedingungen unter Kontext zu aufgebaut sein, dass auch Führungen in Wirkung kommen können dass beispielsweise Entscheidungsprozesse klar geregelt sind.
- 6:41Speaker 0: Und ja, der Kontext auch passt und deshalb finde ich es beides wichtig!
- 6:45Speaker 1: Und Kontext passt finde ich bei dir einfach spannend weil du bringst der extrem viel Erfahrung aus der Praxis mit bist aber jetzt auch mit diesem SLM on Coaching Du wirst gleich nochmal was zum Namen sagen Aber auch so ein bisschen privat in dem her noch aktiv auch in so einer beratenden Rolle auch in einer Führungskräfte-Entwicklungsrolle Bevor auf den Namen eingehen, wie wichtig ist es für dich auch diese Praxisimpulse zu haben?
- 7:07Speaker 1: Also das eben nicht losgelöst voneinander zu betrachten sondern eben auch da von deinen eigenen Erfahrungen profitieren zu können wenn du in die SLM on Beratungseinheit dann eben auch eingest.
- 7:16Speaker 0: Ich bin jetzt schon fast zwanzig Jahre in Unternehmen aktiv und arbeite da.
- 7:20Speaker 0: Und spüre auch so die Spannungsfelder, die da sind.
- 7:23Speaker 0: Man möchte auf der einen Seite Struktur anbieten, gute Prozesse haben.
- 7:28Speaker 0: Auf der anderen Seite hat man die Menschen und ja die Begeisterung Fähigkeit, die auch im Kundengeschäft nötig ist.
- 7:34Speaker 0: Und das selbst zu spüren.
- 7:36Speaker 0: in der Rolle von HR habe ich schon über die Jahre viel Erfahrung aufgebaut was es da auch braucht Das jetzt aber auch in andere Unternehmen zu tragen und aus meiner Erfahrung dazu profitieren, finde ich einfach ein super Ansatz.
- 7:49Speaker 1: Und der Name SLM On Coaching beinhaltet ja ON, das ist etwas worüber ich direkt gesteubert bin.
- 7:54Speaker 1: bei SLM habe ich mich so gefragt, bezieht er sich da vielleicht auf Glamotten Einheitsgrößen?
- 7:59Speaker 1: Es gibt ja meistens wenn man das S-Paket, das M-Paktet oder das L-Packet.
- 8:02Speaker 1: Aber in deinen Worten SLM on Coaching was verbirgt sich dahinter?
- 8:05Speaker 0: Ja es war nicht ganz witzig.
- 8:06Speaker 0: Der Name ist entstanden weil also ich hätte hier auch meinen Vornamen nehmen können Salomon Weil dafür steht ihr SLM selbst hat nicht so einen Vordergrund bringen, sondern wirklich den Menschen mit dem ich im Kontakt bin oder der Einheit je nachdem.
- 8:18Speaker 0: Und deshalb das SLM regt auch zum Nachdenken an und es ON steht für was Aktivierendes.
- 8:25Speaker 0: ja also wir sind hier oft so ein Autopilot unterwegs treffen Entscheidungen von Meeting zu Meeting und haben selbst so diesen wenig Resonanzraum mal sich mit sich zu beschäftigen vielleicht mit seinen Mustern, mit seinen Entwicklungsfeldern und mit seinen Stärken.
- 8:39Speaker 0: Was ja insbesondere für Führung auch sehr wichtig ist.
- 8:41Speaker 0: Und dieses On-Hat schaltet den Autopilot aus und man isst in einem Resonanzraum und kann wirklich durch meine Fragestellungen – weil ich stelle auch normalerweise stelle ich gerne Fragen – dann auch wirklich so ein Reflektionsprozess kommen, der ihn hoffentlich weiterbringt.
- 9:00Speaker 1: Wie sieht's beim Thema, wir haben hier eine Schwimmbrille liegen.
- 9:03Speaker 1: Bist du deinem Autopilot unterwegs oder ist das was Aktivierendes für dich?
- 9:06Speaker 1: Wenn wir über den Gegenstand, den du vielleicht auch gerne mal in die Kamera hängen kannst sprechen...
- 9:11Speaker 0: Also ja, das ist auf jeden Fall etwas was Aktiverendes und da bin ich sehr aus meinem Autopilot rausgekommen weil das Ziel war bei dem Triathlon mitzumachen aber nur den Schwimnteil und dass Ich konnte davor zwar schwimmen aber nicht wirklich grauen.
- 9:23Speaker 0: Und dann haben wir eben auch an der Bank bei uns ein Angebot unterbreitet dass jeder der jetzt mal graulen lernen will das machen kann.
- 9:29Speaker 0: Und da muss ich halt komplett aus meinem Autopilot, weil diese Kraulbewegung... Also wenn man es selbst nicht weiß.
- 9:35Speaker 0: Das ist unheimlich!
- 9:36Speaker 0: Da wird alles mögliche aktiviert was aktiviert werden kann die Wasserlage, die Atmung, die Arme und die Beine.
- 9:43Speaker 0: Und das wirklich so im Einzelnen auch wieder grundsätzlich mal zu lernen ist halt super schwierig und stimmt mich auch sehr demütig.
- 9:51Speaker 0: Der Prozess bin ich dran geblieben.
- 9:53Speaker 0: Es waren jetzt anderthalb Jahre tatsächlich dann auch im Juli, im Juli, an diesem Teil mitgemacht.
- 9:59Speaker 0: Also eine Riesensache!
- 10:04Speaker 1: Das ist absolut eine Riesensache, ich meine das ist der schönste Fluss Deutschlands.
- 10:07Speaker 0: Der sauberste wahrscheinlich?
- 10:09Speaker 1: Genau und fließt richtig schön zu Stadt in Deutschland.
- 10:11Speaker 1: Finde ich total cool weil dieses dranbleiben glaube ich ist ja auch bei Führung extrem wichtig.
- 10:15Speaker 1: also wenn du sagst es gibt was Aktivierendes Du kannst den neuen Impuls senden aber wichtig ist dann auch in der Person etwas zu entfachen Was sich so anspricht dass man Lust bekommt auch den Autopilot zu verlassen.
- 10:24Speaker 1: Welche Erfahrungen hast du damit?
- 10:26Speaker 1: also wie schwer ist so diese Aktivierung?
- 10:28Speaker 1: Und bei dir ist es ja auch was, was ein bisschen über das Körperliche kam.
- 10:31Speaker 1: Also wie wichtig ist vielleicht so die Verbindung aus Psyche und Füßes?
- 10:35Speaker 1: Auch um da Veränderungen einzuleiten.
- 10:38Speaker 0: Also sprichst jetzt mehrere Punkte an.
- 10:39Speaker 0: Ich will mal auf den ersten Punkt eingehen, auch gerade bei der Führung.
- 10:42Speaker 0: Warum ist das wichtig da auch dieses Aktivierende?
- 10:45Speaker 0: oder wie kriegt man das auch hin?
- 10:46Speaker 0: Also meine Erfahrung ist halt wirklich einen Kontakt eine Beziehung aufzubauen mit dem Menschen, mit denen man zusammenarbeiten darf also wirklich nah dran zu sein auch zu wissen, was in deren Stärken Und gleichzeitig aber auch offen über Entwicklungsfelder zu reden.
- 11:01Speaker 0: Aber gerade so, wenn du einen guten Coach hast, sagt er dir auch, wenn Du jetzt seine Ziele nicht erreicht hast und das kann auch sehr motivierend wirken um besser zu sein, um die Technik zu verbessern.
- 11:10Speaker 0: Ich finde beides wichtig sowohl auf der einen Seite sehr nah dran sein und zuhören Beziehungen aufbauen.
- 11:16Speaker 0: Ich find' du musst den Menschen – es hört sich jetzt übertrieben an – aber du musst Menschen wirklich lieben, um eine gute Führungskraft zu sein.
- 11:24Speaker 0: Gleichzeitig aber auch an denen ich sag mal Rahmenbedingungen zu arbeiten.
- 11:27Speaker 0: Also wie ist die Rolle?
- 11:28Speaker 0: Wie sind die Aufgaben, wie sind die Schnittstellen?
- 11:30Speaker 0: und wenn du beides dann im Blick hast, dann ja, dann stellt sich hoffentlich auch eine Zusammenarbeit ein, die beidseitig auch Spaß macht.
- 11:38Speaker 1: Was ich total spannend fand an dem was du gerade gesagt hast das mir vorhin ja aus so einer Fitness App gezeigt wo so verschiedene Parameter waren, wo du momentan dein Schlaf freckst bräuchte in der Führungskraft nicht dann auch irgendwie sowas also in irgendeiner Art und Weise mehr so einen Rückmeldeinstrument wo man auch sagt so wie war jetzt irgendwie die Woche damit man es wirklich Weil bei dir ist es ja so diese Konsistenz, dieses grauen Lernen.
- 11:59Speaker 1: Das war auch ein Prozess über mehrere Etappen.
- 12:01Speaker 1: Du hast immer wieder wahrscheinlich Feedback bekommen und irgendwann hast du das Gefühl, er hat Glück gemacht!
- 12:06Speaker 1: Und wenn du jetzt ins Wasser gehst, dann wirst du die Technik ja wahrscheinlich ganz locker anwenden ohne groß drüber nachzudenken oder?
- 12:13Speaker 0: Also es dauert tatsächlich noch, dass ich von mir sage jetzt kraulich richtig... Ich glaube, da braucht es noch ein paar Einheiten.
- 12:20Speaker 0: Aber von dem mit Blick auf... Also auch immer wieder zu schauen wo ist man auf der Reise?
- 12:24Speaker 0: Wir haben ja als Führungskräfte ja auch einen Ziel nämlich die Überlebensfähigkeit des Unternehmens oder der Einheit sicherzustellen.
- 12:31Speaker 0: das ist ein großes Ziel und dann gilt's halt darum wie nehme ich die Menschen mit gemeinsam dieses Ziel zu erreichen.
- 12:38Speaker 0: Und da finde ich halt auch wichtig, auf der einen Seite eben menschlich nah dran zu sein aber auf der anderen Seite immer auf Zwischenetappen zu schauen.
- 12:45Speaker 0: und das Beispiel mit der App ist super.
- 12:48Speaker 0: also was heißt Überlebensfähigkeit sichern?
- 12:51Speaker 0: Das ist ein sehr großes Ziel!
- 12:52Speaker 0: Aber wenn du zwischenzeitig mal schaust jetzt übertragen auf die Body Battery App oder Schlaf-App wie habe ich heute Nacht geschlafen?
- 12:59Speaker 0: Wie ist der Trend von einer Woche Schlaf?
- 13:02Speaker 0: Wie is mein Puls und so und all diese kleinen Schritte führen dazu, dass du am Ende dieses Ziel erreichen kannst.
- 13:08Speaker 0: Und da ist halt die Führungsaufgabe so wichtig auch wirklich dieses Instrument nur als Instrument zu sehen aber in Kontakt zu bleiben damit.
- 13:17Speaker 1: und weißt du warum ich das auch so spannend finde?
- 13:18Speaker 1: Dass du das machst als Führungskraft
- 13:20Speaker 0: sag mal warum.
- 13:21Speaker 1: weil du ja auch total selbst reflektiert in deinen Tag gehst.
- 13:24Speaker 1: Also wenn du deinen Schlaftrakes bei dir damit auseinandersetzt und heute das Gefühl hast, boah ich habe das Gefühl, ich kann andere nicht so motivieren.
- 13:29Speaker 1: Wenn du heute irgendwie nicht so gut drauf, dann hast du ja jetzt keine Kausalerklärung wahrscheinlich aber du hast ja einen Indikator auch für dich um vielleicht ein bisschen achtsamer mit dir zu sein oder eben auch dem Team zu spiegeln.
- 13:39Speaker 1: Leute hier guckt euch mal eine Battery App an Ich hab ganz schlecht geschlafen.
- 13:43Speaker 1: also es ist keine Entschuldigung Aber es ist zumindest mal ein Erklärungsansatz dass man eben sagt weil häufig ist es ja so Heute ist er aber schlecht drauf.
- 13:50Speaker 1: So Und das ist so.
- 13:51Speaker 1: ne Pauschal Antwort.
- 13:52Speaker 1: Es gibt die Frage alles gut mag ich nicht, weil das ist nie alles gut.
- 13:55Speaker 1: Aber wie siehst du auch die Parallele?
- 13:57Speaker 1: Weil du bringst ja oft auch und das finde ich super diesen Selbstführungsansatz um andere führen zu können.
- 14:03Speaker 0: Finde ich total wichtig!
- 14:04Speaker 0: Auch da offen mit umzugehen, weil die Leute sobald du in den Raum kommst spüren sowieso wie dein Energielevel ist und ob du gut gelaunt bist oder nicht.
- 14:11Speaker 0: gerade wenn du mehrere Jahre mit den Leuten zusammen arbeitest sehen Sie das schon an deinem Blick, an deiner Tonalität.
- 14:16Speaker 0: von dem her finde ich auch da dann auch transparent zu sein bin ich nicht so gut drauf und das dann auszusprechen, finde ich immer hilfreich auch in der Zusammenarbeit.
- 14:27Speaker 0: Und da du hast ja auch das Thema Selbstführung angesprochen
- 14:30Speaker 1: also ich
- 14:31Speaker 0: laufe auch morgens gerne zur Arbeit es ist kein weiter Weg aber der Weg führt auch so durch einen kleinen Park in der Mannheimer Innenstadt.
- 14:39Speaker 0: sehr charmant und da überlege ich dann auch sowas wirklich auch mal in sich rein zu hören was meldet mir der Körper eigentlich gerade zurück wie geht's mir?
- 14:49Speaker 0: Auch mal den Spüren zu kommen Und das dann aber auch zu teilen, wenn es passt natürlich.
- 14:54Speaker 0: Du kannst jetzt nicht in eine große Runde gehen und sagen mir geht so und so.
- 14:57Speaker 0: Aber wenn's passend und stimmig ist, dass dann auch zuteilen.
- 15:02Speaker 1: Geht auch ein bisschen in die Richtung, was Tobias Meier, der vor ein paar Wochen hier im Podcast war gesagt hat.
- 15:06Speaker 1: Dass man ja eigentlich im Leben nie ankommt.
- 15:08Speaker 1: Also die größte Illusion des Menschen ist das, dass man immer denkt jetzt bin ich angekommen so.
- 15:12Speaker 1: Das sind viele so unglücklich weil sie denken jetzt haben wir ein Haus und Kinder.
- 15:15Speaker 1: Jetzt haben wir mal die Prioritäten, die man sich im Leben mal gesetzt hat abgehakt.
- 15:19Speaker 1: Jetzt müsste doch dieser Zustand kommen!
- 15:20Speaker 1: Ich bin zufrieden und angekommen.
- 15:21Speaker 1: Und das, was du mit einer kleinen Wanderung zur Arbeit morgens beschreibst, ist genau das Du machst dich auf den Weg.
- 15:27Speaker 1: Du kommst zwar auch irgendwie an aber trotz allem es geht ja auch immer weiter.
- 15:30Speaker 1: Deshalb ist auch so dieses Reisomotiv endlich extrem stark.
- 15:34Speaker 1: Was ich ja auch stark fand, du hast wirklich es geschafft vom Bereich Banking nicht zu verlassen sondern dich da immer tiefer in den Bereich einzugraben der dich wirklich dann auch inhaltlich komplett umtreibt in einer Branche die dich begeistert, die irgendwie aus ein solides Fundament zum Staat deiner Karriere war.
- 15:50Speaker 1: und du bist mit einem Projekt an den Start gegangen.
- 15:52Speaker 1: wirksame Führung vielleicht zum Einstieg.
- 15:55Speaker 1: was das genau für ein Projekt?
- 15:56Speaker 1: Das ist ja ein Projekt bei euch bei der Bank
- 15:58Speaker 0: Genau.
- 15:58Speaker 0: Also das Ziel ist, wie viele Unternehmen wollen wir erfolgreicher sein?
- 16:02Speaker 0: Und dann hat sich unsere Geschäftsführung der Managementkreis der Vorstand damit beschäftigt.
- 16:06Speaker 0: Wie schaffen wir es noch erfolgreicher zu sein?
- 16:09Speaker 0: und da ist man sehr schnell an dem Punkt angelangt zu sagen Wir brauchen auch Führungskräfte die die Menschen eben in all diesen Veränderungen mitnehmen.
- 16:16Speaker 0: Und wir hatten bis zum damaligen Zeitpunkt, das sind jetzt so anderthalb Jahre natürlich viele Führungskonzepte Ideen ansetzen aber wir hatten noch keine Anforderungen definiert.
- 16:27Speaker 0: was erwarten eigentlich von Führung.
- 16:29Speaker 0: Und so die Kernfrage ist, wann ist die Führungen eigentlich wirklich erfolgreich in unserem Haus?
- 16:35Speaker 0: Das war dann der Startschuss für ein Projekt und für die Projektarbeit kann ich sagen es war wirklich ein sehr partizipativer Prozess.
- 16:43Speaker 0: also wir haben immer Führungskräfte auch mit ins Boot genommen, Reflektionen durchgeführt wurden Ansätze dann iterativ weiterentwickelt bis wir als Führunskräfte sagen konnten okay Das sind unsere Kernaufgaben von Führung, das ist unsere Rolle.
- 16:58Speaker 0: Diesen Führungsansatz wollen wir gehen und entstehen auch entsprechend
- 17:03Speaker 0: dahinter.".
- 17:05Speaker 1: Wenn du sagst als Bank erfolgreicher werden und dann auch zu schauen wie man im Endeffekt das Thema Führungen nutzen kann um erfolgreicher zu werden können wir das mal runterbrechen weil häufig glaube ich es ist für Leute so eine Blackbox.
- 17:15Speaker 1: was heißt jetzt als Bank erfolgreicher zu werden?
- 17:17Speaker 1: mehr Kunden weniger Beschwerden.
- 17:19Speaker 1: also vielleicht Das ist mal runter geworden, weil ich glaube der Transfer auf Führung ist ja dann mega spannend.
- 17:24Speaker 1: Also wie schaffe ich das Unternehmensziel mit Führungen zu unterstützen?
- 17:28Speaker 0: Da kommt dir wahrscheinlich gelegen, weil wir nutzen auch so eine Fußballmetapher und zwar das Ziel ist Wir sind jetzt vielleicht auf Platz zwölf und wollen aber auf Platz sechs kommen.
- 17:38Speaker 0: also wir wollen einfach noch besser werden und aufsteigen.
- 17:41Speaker 0: Und in dem Prozess aber ganz wichtig, wie wollen wir das machen?
- 17:44Speaker 0: Das ist auch eigentlich Teil des Projektes.
- 17:46Speaker 0: Die Antwort ist nämlich Wie wollen wir erfolgreich sein?
- 17:48Speaker 0: indem wir die Menschen auch im Blick haben?
- 17:51Speaker 0: Du kannst dir das so vorstellen wie eine Waage du hast auf der einen Seite den Menschen ja mit was er erreichen will seinen Zielen seinem Bedürfnissen dass du als Führungskraft genau das bedienst da bist, Entwicklung betreibst und auf der anderen Seite der Waage ebenso diese Erfolgsorientierung die Zahlen, die Ergebnisse.
- 18:09Speaker 0: Und wir sehen es als Führungsaufgabe das du genau da in der Mitte bist.
- 18:12Speaker 0: dann gibt's mal Phasen wo du vielleicht noch mehr den Menschen in den Vordergrund rückst weil er das gerade braucht.
- 18:18Speaker 0: Dann gibts aber auch Phasend wo der Erfolg halt wichtiger ist Und das ist eigentlich so, dass Credo erfolgt nicht um jeden Preis.
- 18:24Speaker 0: Deshalb arbeite ich auch da wo ich arbeite weil ich das auch wirklich von den gelebten Werten auch so erlebe, dass man nicht sagt wir wollen jetzt auf jeden Fall erfolgreich sein und werfen unsere Werte über Bord.
- 18:35Speaker 0: So ist es der Ansatz wie wir uns Führungskräfte dann immer wieder daran erinnern dieses Wagenbild wann es vielleicht ein bisschen mehr gebraucht kann noch mal einen Ungleichgewicht entstehen was kann ich tun dass sich dann wieder mehr Beitrag für die andere Seite leistet?
- 18:48Speaker 1: Was mir total gefällt an dem Bild Ich finde Führung muss vor allem in Situationen wirken, wo es extrem ist.
- 18:56Speaker 1: Also wenn ich ein Credo habe und meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiterin dann sage ich ruf mich an wenn's euch mega gut geht weil da kann ich was draus lernen was ihr mögt oder ruf mir an wenns mega blöd ist weil dann kann ich lernen was euch gerade beschäftigt oder was sie vielleicht auch braucht.
- 19:08Speaker 1: In der Mitte wenn alles okay ist also alles ok ist das selten aber da ist so.
- 19:11Speaker 1: ja da kann man wahrscheinlich selber nicht so greifen und fassen.
- 19:13Speaker 1: Aber deshalb mag ich dieses wagenbild total.
- 19:16Speaker 1: Du bist ja generell ein sehr visueller Mensch, der auch Führungen in verschiedenen Bildern greift.
- 19:21Speaker 1: Was sind da so deine Gedanken dazu?
- 19:22Speaker 1: oder welche Bilder hast du beim Thema Führung vielleicht abseits der Wagen noch im Kopf?
- 19:26Speaker 0: Es gibt das Bild des Gärtners In der Führungs hört sich jetzt bis hier vielleicht auch esoterisch an aber ich finde es eigentlich ganz spannend weil du... Und noch Pflanzen.
- 19:34Speaker 0: Genau!
- 19:34Speaker 0: Du musst ja praktisch Rahmenbedingungen schaffen dass die Pflanzen wachsen können.
- 19:38Speaker 0: Du kannst dich an den Pflanzen ziehen, es braucht Zeit.
- 19:41Speaker 0: Es braucht Geduld!
- 19:42Speaker 0: Du musst dich auch wirklich darum kümmern und so sehe ich das Führungsbild eben auch.
- 19:47Speaker 0: also die Führungskraft als Gärtner kann gerade auch in der heutigen sehr quartals getriebenen Zeit sagen wie schafft man das überhaupt?
- 19:57Speaker 0: so diese, ich sag mal langfristige Perspektive auch aufzunehmen.
- 20:01Speaker 0: Und gleichzeitig sage ich dann das ist dann auch das was vielleicht den Unternehmen dann auch fehlt zu sagen dass man eben sich auch langsam auf bestimmte Themen auch einstellen muss.
- 20:10Speaker 1: Bist du ein guter Gärtner?
- 20:12Speaker 0: Gar nicht!
- 20:13Speaker 0: Ich hab keinen grünen Daumen.
- 20:15Speaker 1: Trotz allem motiviere ich das Bild als Führungskraft.
- 20:18Speaker 1: Ist das ein Bild, was du auch für dich nutzt?
- 20:21Speaker 0: Ich finde es ist halt ein sehr organisches Bild mit der Natur.
- 20:25Speaker 0: Also ich habe eine große Naturverbundenheit und die Ruhe eines Gartens sind alles so Aspekte, die ich gerne auf Führungen übertrage.
- 20:34Speaker 1: Hast du noch weitere Bilder im Kopf?
- 20:38Speaker 0: Auf eurer Veranstaltung von MakeTopPerformer meets Teamplayer gab es ja auch ein super Bild mit der Faust.
- 20:45Speaker 0: Da ging's ja auch darum, dass das Team eigentlich wie eine Faust ist und wenn nur einer abweicht dann verliert die Faust an Kraft!
- 20:53Speaker 0: Und deshalb ist das Ziel, dass man praktisch die FaUST zusammenhält Hat mich auch angeregt, teilweise zum Nachdenken gebracht.
- 21:00Speaker 0: Ob ich so hundert Prozent damit einverstanden bin?
- 21:03Speaker 0: Weil die Faust hat ja auch was sehr Hartes und gleichzeitig wenn man jetzt wieder positiv drauf blickt entsteht ihr eine Kraft und damit kann man etwas machen.
- 21:13Speaker 0: Und ich finde das Bild, dass wenn nur einer nicht mehr mitspielt Die Kraft verloren geht einfach sehr eindrücklich
- 21:19Speaker 1: Wie hart darf Führung sein?
- 21:22Speaker 0: Das ist ne sehr gute Frage.
- 21:23Speaker 0: wie hart darf Hörungen sein?
- 21:25Speaker 0: Ich denke klar sein muss und dass man Härte in der Sache nicht verwechseln darf, mit Härte zu den Menschen.
- 21:36Speaker 0: Weil es ist nicht unsere Aufgabe hart zu dem Menschen zu sein sondern vielleicht in der sache mal auch klare Anweisungen oder Anforderung auch zu definieren.
- 21:44Speaker 0: aber als Führungskraft... ...ist das nicht unsere Funktion jetzt irgendwie eine besondere Härte zum Menschen zu zeigen?
- 21:52Speaker 1: Du selbst, das fand ich sehr schön weil du mir ja auch da was persönliches ja von dir angeboten hast, hast gesagt bisschen konservativer in Verhältnissen groß geworden.
- 22:00Speaker 1: Inwiefern ist so dieser proaktive Auseinandersetzung für dich auch in der Selbstreflektion aus ein bisschen einen Freispimmen von dem was du vielleicht auch erlebt hast oder bei dir ankommen, dass du jetzt sagst ich setze mich so klar damit auseinander und weiß was Triggerpunkte sind, was irgendwie funktioniert?
- 22:16Speaker 1: Oder inwiefern es das vielleicht auch ganz losgelöst.
- 22:20Speaker 0: Also es spielt natürlich eine Rolle, weil ich nehme hier mit und ich nehme meine Entwicklung mit.
- 22:24Speaker 0: Und wie du sagst bin ich ja in sehr konservativen Verhältnissen aufgewachsen habe da sicher auch viele Glaubenssätze internalisiert die mir damals noch nicht so bewusst waren.
- 22:33Speaker 0: Aber so mit der aktiven Auseinandersetzung, auch mit der Führungsrolle.
- 22:37Speaker 0: Weil ich wurde ja sehr früh Führungskraft mit sechsundzwanzig, war ich dann schon oft mit meinen Themen, insbesondere mit meinen Entwicklungsfeldern konfrontiert.
- 22:46Speaker 0: Ich finde als Führungenskraft oder wenn du viel Verantwortung hast ist es schon sowieso ein Brenndlas wie eine Lupe für das was vielleicht innerlich noch unstimmig ist.
- 22:56Speaker 0: und ich habe jetzt über viele Reflektionen aber auch Begleitung Coachings, die ich selbst wahrgenommen habe.
- 23:01Speaker 0: Auch wirklich das geschafft mich auch von vielen dieser internalisierten Glaubenssätzen zu distanzieren und jetzt mit meiner eigenen Glauben-Sätze aufzubauen.
- 23:10Speaker 0: Und ich finde es passt halt auch gut zu unserer Branche Die Bankenbranche hat man ja früher so dieses konservative Bild und gleichzeitig verändert sich da auch unheimlich viel.
- 23:20Speaker 0: Ich denke da kann ich dann von meiner eigenen Kompetenz über die Erfahrung sich mit mir auseinanderzusetzen auch in der Rolle dann auch einiges einbringen.
- 23:27Speaker 1: Was sind so deine Glaubessätze?
- 23:31Speaker 0: Boah, also so der Klassiker denke ich wo viele ja sagen sei perfekt.
- 23:37Speaker 0: Also auch wirklich sehr kritisch teilweise dann in den Dialog war früher noch stärker wie jetzt.
- 23:43Speaker 0: Teilweise gibt es die Seite immer noch aber sie wird immer kleiner und hat mich mit der Seite gut angefreundet.
- 23:49Speaker 0: Aber auch so kritisch sich zu auseinandersetzen hohes Anspruchsniveau zu haben irgendwie nie zufrieden zu sein mit dem was man erreicht hat.
- 23:58Speaker 0: Und ja, das war auf jeden Fall eine Seite die mich lange Zeit beschäftigt hat.
- 24:04Speaker 1: Und dieses veränderte Mindset.
- 24:05Speaker 1: also wenn man auch dich jetzt auch blickt... Du bist jetzt über vierzig darf man ja sagen, du bist mit sechsundzwanzig Führungskraft geworden und bist aber trotzdem sehr lang und hast sehr viel Erfahrung im Bereich Banking.
- 24:15Speaker 1: Trotz allem passt der Kontext immer noch scheinbar weiter zu dir.
- 24:20Speaker 1: War das für dich auch mal irgendwie im Konflikt stehen?
- 24:22Speaker 1: Dass du gesagt hast, ich komme zu einem Punkt wo man sagt ja häufig man identifiziert sich stark mit Unternehmen die die eigenen Werte sozusagen haben.
- 24:29Speaker 1: Und jetzt hat man es bei dir das Gefühl du hast eine Reise gemacht und der Bereich Banking hat eine Rease gemacht.
- 24:33Speaker 1: Würdest du sagen die Reise arbeitet aufs gleiche Ziel hin.
- 24:36Speaker 1: oder hast du das Gefühl man hat sich auch mal entfernt ist dann wieder näher zusammengekommen?
- 24:39Speaker 1: wie ist gerade so diese Passung auch in dem was bei dir passiert und was auch im Bankingbereich passiert?
- 24:45Speaker 0: Also ich würde sagen, dass gerade auch eine Stärke von mir ist.
- 24:48Speaker 0: Auch so eine sehr große Werteorientierung auch zu haben.
- 24:51Speaker 0: also Ich muss oft hinter dem oder eigentlich immer hinter dem stehen was sich auch vermittler und Da erlebe ich gerade in unserem umfeld wir sind hier an der genossenschaftsbank auch eine hohe stimmigkeit weil da diese sag mal gelebt Oder gezeigten werte auch tatsächlich versucht werden auch zu leben.
- 25:08Speaker 0: deshalb erlebte ganz viel stimmigkeiten Noch so dieser Entwicklungsprozess.
- 25:12Speaker 0: jetzt mit der digitalen Transformation erlebe ich da auch ganz viel Zukunftsgerichtetheit und deshalb ist das für mich sehr stimmig.
- 25:24Speaker 1: Und das finde ich total schön, weil es ja einfach auch nochmal eine andere Perspektive auf das Thema Banking ein bisschen gibt.
- 25:30Speaker 1: Ich finde das immer sehr pauschal zu sagen, manche kommen ja mit sehr vielen Vorteilen.
- 25:35Speaker 1: Du wirst wahrscheinlich auch konfrontiert sein was sind die Top-Vorteile?
- 25:38Speaker 1: wo du sagst?
- 25:40Speaker 0: Ja, ich glaube wenn man so grundsätzlich an Volksbank denkt dann ist das eher für viele ein verstaubtes Image.
- 25:45Speaker 0: Hattet auch mal ein interessantes Gespräch im Zug als ich gesagt habe ich bin bei der Volksbank oder VR Bank.
- 25:49Speaker 0: Oh ja aber wenn man sich dann mal näher damit beschäftigt und erzählt was wir alles anbieten und wie wir unterwegs sind Dann ja dann stehen wir auch top modernen Unternehmen.
- 25:59Speaker 0: in nichts nach kann Ich sagen ja aus voller Überzeugung
- 26:02Speaker 1: Was ist das schönste an deinem Job?
- 26:05Speaker 0: Ich finde tatsächlich die Gemeinschaft mit den Menschen Das ist wirklich eine gut gewachsene Vertrauensvolle Zusammenarbeit.
- 26:12Speaker 0: Ich kann mich auf meine Kollegen verlassen, auf meine Führungskräfte kann ich mich verlassen und basiert halt auch sehr viel Vertrauen.
- 26:18Speaker 0: Und das finde ich ist schon ein sehr großes Fund.
- 26:21Speaker 1: Weißt du was gerade schön war?
- 26:22Speaker 1: Du hast gut gewachsen gesagt, dass immer beim Gärtner unhasst kurz die Faust so als Winnerfaust weil so könnte man sie ja auch irgendwie sehen.
- 26:28Speaker 1: also ich habe auch tatsächlich bei dem Event so gedacht Faust mein Boxen ist jetzt mega im Trend aber es kann auch so wie Gewinnerfaust sein.
- 26:37Speaker 0: Genau!
- 26:37Speaker 0: Die Kraft gibt
- 26:38Speaker 1: Und da hast du gerade beide Bilder so, glaube ich ganz unbewusst fast im Autopilot gedroppt hat.
- 26:42Speaker 1: Mir sehr gut gefallen!
- 26:43Speaker 0: Es passiert...
- 26:45Speaker 1: Wenn wir nochmal auf das Event zurückzusprechen kommen also Top Performance Teamplayer dabei unter anderem auch Gordon Herbert der ja auch darüber berichtet hat dass er früher sehr laut war im Umgang mit seinen Teams dann sehr stark an seiner Rhetorik-Kommunikation gearbeitet hat und mittlerweile eine große Ruhe hat also gar nicht mehr laut wird weil das häufiger auch glaube ich verwechselt wird.
- 27:01Speaker 1: ne?
- 27:01Speaker 1: Du bist laut, du bist damit dominant.
- 27:04Speaker 1: meistens ist aber ihr kommt es ja auch beim Gegenüber Unsoverein an.
- 27:08Speaker 1: Da war ja auch ein Beispiel, wo wir darüber gesprochen haben.
- 27:11Speaker 1: Also is i in team?
- 27:13Speaker 1: Vielleicht um das nochmal ganz kurz abzuholen... Es gibt eine Situation da wo es darum geht how to lead champions.
- 27:18Speaker 1: Michael Jordan und Phil Jackson hatten damals Unterredungen also Michael Jordan als Spieler, Phil Jackson als sein Coach.
- 27:23Speaker 1: Und es gab einen Spiel wo Michael Jordan ist ja wirklich als Unterschiedspieler auch bekannt, dass er sich sehr hervorgetan hat.
- 27:29Speaker 1: und dann hat seinen Trainer gesagt Michael there is no I in Team.
- 27:33Speaker 1: und Michael Jordan hat dann gesagt but there is I in win.
- 27:36Speaker 1: Und daraus ist so ein bisschen auch kontrovers, in diesem ganzen Thema Team und was du mit der Faust ja auch gezeigt hast die Frage aufgekommen wie viel Individuum steckt eigentlich im Team?
- 27:45Speaker 1: Und deshalb die Frage an dich... Ist their Eye in team?
- 27:48Speaker 0: Ja ich würde sagen auf jeden Fall ja.
- 27:50Speaker 0: also man Ego wird ja auch so negativ behaftet, aber Ego heißt nichts anderes als ich.
- 27:56Speaker 0: Dass die Bedürfnisse erfüllt werden müssen finde ich es super wichtig für sich zu sorgen damit man dann auch mit anderen in Kontakt gut treten kann.
- 28:06Speaker 0: Deshalb ist das kein Widerspruch.
- 28:09Speaker 0: für mich ist wieder ein Bild der Staffelübergabe wenn du einen Staffellauf hast Jeder muss ja seinen Teil laufen.
- 28:15Speaker 0: Wichtig ist, dass dann die Übergabe funktioniert des Staffels und da ist dann die Zusammenarbeit gefragt.
- 28:19Speaker 0: aber die einzelnen Beiträge muss natürlich jeder liefern.
- 28:22Speaker 1: Es gibt einen Satz der heißt Führung sollte immer persönlich aber nie privat sein.
- 28:28Speaker 1: Was macht er mit dir?
- 28:30Speaker 0: Bin ich voll voll mit dabei Weil ich finde du musst nicht privat sein um persönlichen in Kontakt zu kommen.
- 28:37Speaker 0: Natürlich ist es schön um privat in den Kontakt zu kommen.
- 28:40Speaker 0: Entschuldigung, ich finde natürlich wenn das dann entsteht umso besser.
- 28:44Speaker 0: aber du kannst auch sehr persönlich mit Menschen sein ohne dass du dich mit deinem Privatleben offenbarst weil auch die gemeinsame Arbeit an der Sache kann dazu führen oder führt dir immer dazu dass ich mich auch mit meiner Persönlichkeit auch zeige idealerweise auch zeigere und es hindurch schimmert.
- 28:59Speaker 0: deshalb finde ich das nicht unbedingt nötig aber wenn's mit der Zeit passiert um so schöner.
- 29:05Speaker 1: Und dann gibt es einen weiteren Satz, der heißt Führung beginnt wenn unser Ego den Raum verlässt.
- 29:11Speaker 0: Also ich finde ego heißt ja ich, deshalb finde ich darf das Ego dass ich auch im raum bleiben mit all seinen Bedürfnissen wichtig ist dann trotzdem auch den anderen zu sehen wird sein bedürfnis und da auch zu schauen dass es gut harmoniert.
- 29:23Speaker 0: also aus meiner Sicht muss das Ich nicht den Raum verlassen weil wäre auch schade Wenn ich dann rausgehe
- 29:29Speaker 1: Ja dann ist die dann ist Die Faust auf jeden Fall nicht mehr so stark genau
- 29:32Speaker 0: Dann ist ein Teil der faust nicht mehr da
- 29:34Speaker 1: Wenn wir dieses Bild noch mal nehmen, letztlich dieses Ego-Bild und auf den Sportreferenzieren.
- 29:40Speaker 1: Da wird ja häufig gesagt ego ist wichtig also geht in deine Richtung.
- 29:44Speaker 1: aber das Ego darf in einer entscheidenden Situation nicht größer sein als das Team.
- 29:46Speaker 1: Haben wir damit den Zirkelschluss aus deiner Sicht?
- 29:50Speaker 0: Ja es gibt den Unterschied zwischen ego und egocentric.
- 29:53Speaker 0: Also wenn ich mich dann auf Kosten der anderen irgendwie stärker mache oder mich in den Vordergrund drehe Dann wäre das für mich egocentric Und ich finde dass hat in Führung nichts zu suchen.
- 30:04Speaker 0: Das ist für mich ein großer
- 30:05Speaker 0: Unterschied.".
- 30:07Speaker 1: Wenn du das Ego stärkst, wie wichtig ist es dann auch seine Teammitglieder in gewisser Weise nicht privat?
- 30:14Speaker 1: Wie wir gesagt haben aber persönlich zu kennen...
- 30:19Speaker 0: Also es ist super wichtig zu wissen was den anderen bewegt.
- 30:24Speaker 0: Es ist ja die Grundvoraussetzung um Kontakt zu bleiben und das ist ja auch so meine Grundphilosophie.
- 30:28Speaker 0: Ich möchte wirklich eine Arbeitsbeziehung zu meinen Kollegen aufbauen und deshalb ist es auch wichtig sie zu kennen Insbesondere natürlich erst mal als Einladung auch mit Blick auf die Stärken, die vielleicht auch im beruflichen Kontext eine Rolle spielen.
- 30:43Speaker 0: Aber dann auch ja, vielleicht auch Entwicklungsthemen an denen man gemeinsam arbeitet da auch sehr persönlich und gleichzeitig wenn dann wie gesagt der private Austausch auch funktioniert umso besser.
- 30:54Speaker 0: aber ich würde das jetzt von meinen Mitarbeiterinnen oder Mitarbeitern nicht einfordern so dieses Private dass wir uns jetzt unbedingt alles teilen und austauschen müssen.
- 31:05Speaker 1: Aber eigentlich müsste dann ins Onboarding schon auch was Persönliches, also was sind so zum Beispiel deine Triggerpunkte?
- 31:10Speaker 1: Was ist dir wichtig damit man eben das auch allen unabhängig davon wie sie jetzt Outgoing oder introvertiert vielleicht auch Sinn einfach als gleiche Basis ermöglicht.
- 31:20Speaker 0: Ich finde schon wir hatten es vorhin von dem Buch Also mit den vier Farben ist ein sehr plakatives Modell, ja Disk-Modell kennen vielleicht manche.
- 31:29Speaker 0: Da geht es auch um die Zuordnung zu bestimmten Verhaltenseigenschaften, die vielleicht in bestimmten Situationen dominanter auftreten und ich finde über solche Modelle ideal typisch sind überhaupt erst mal ein Gespräch zu kommen.
- 31:43Speaker 0: ich sehe mich eher da und da.
- 31:45Speaker 0: Und sich den anderen damit auch vorzustellen, so als Sprachhilfe sowas zu nutzen gibt es ja ganz viele tolle Modelle.
- 31:51Speaker 0: Ich finde solche Möglichkeiten zu nutzen und sich darüber kennenzulernen finde ich immer schön.
- 31:57Speaker 0: Am Schönsten ist das wenn man gemeinsam Projekt hat oder an einer Sache arbeitet und es zur Reibung entsteht, man sich mit seinen Stärken aber auch Themen die nicht so gut laufen kennen und schätzen lernt in den Austausch kommt und sich dann über die Verbundenheit aufbaut Weil ich finde, es gibt nichts Besseres als ein wirklich guter gemeinsamer Erfolg.
- 32:17Speaker 1: Wichtigst du zu Teambuilding?
- 32:20Speaker 0: Teambuilding beginnt bei der Führungskraft.
- 32:23Speaker 0: also die Führungskraft hat die erste Funktion des Teambilders.
- 32:26Speaker 0: das ist nach außen jetzt auch etwas kontrovers als Personalentwickler sowas zu sagen aber es kann nur... Also du kannst dreihundertsechzig Tage Zusammenarbeit nicht delegieren an zwei Teamtage die du im Jahr machst sondern Teamentwicklung findet jeden Tag statt Und das ist eine zentrale Führungsaufgabe.
- 32:44Speaker 0: Natürlich helfen dann weitere unterstützende Maßnahmen, um noch mehr Verbundenheit aufzubauen.
- 32:49Speaker 0: Schöne gemeinsame Momente – das finde ich immer hilfreich!
- 32:53Speaker 1: Was war der schönste Moment, den du in Sachen Führung erfahren hast?
- 32:58Speaker 0: Ich find's toll wenn sich meine Mitarbeiter weiterentwickeln und ich erlebte auch wirklich Freude, wenn sie sich auch in anderen Bereichen weiterentwicklen Und man kann da auch mit mir offen in den Dialog gehen, weil ich finde als Personalentwickler da auch zu sagen jemand macht was was noch mehr Stimmigkeit sorgt ist einfach schön.
- 33:16Speaker 0: Ich freue mich dann für die Person bin natürlich traurig dass sie geht aber wenn diese Entwicklungs Schritte stattfinden dann bin ich immer happy.
- 33:24Speaker 0: Aktuelles Beispiel Kollegen haben zehn Jahre zusammengearbeitet war bei mir im Team und macht jetzt seit zwei Jahren einen anderen Job mit noch mehr Verantwortung bringt sich ein.
- 33:34Speaker 0: Das ist für mich einfach die größte Freude, so was auch erleben zu dürfen.
- 33:38Speaker 1: Und du hast auch traurig gesagt, was ich ein ganz relevantes Gefühl finde?
- 33:42Speaker 1: Genau wie Angst!
- 33:43Speaker 1: Also es ist ja auch schön wenn man mal trauriger ist weil nur wenn man traurige ist hat es an mir auch etwas bedeutet Wenn du gleichgültig bist dann hattest du ja nie diese Bindung... ...die Du angesprochen hast
- 33:52Speaker 0: Ja.
- 33:52Speaker 0: Und sich überhaupt erst über diese Gefühle auch bewusst zu sein, finde ich ist auch schon super wichtig als Führungskraft.
- 33:58Speaker 0: Auch zu erleben... Ich erlebe gerade Traurigkeit und im Idealfall teile ich das sogar mit meinem Umfeld damit dann auch diese Stimmigkeit entsteht.
- 34:05Speaker 1: Und dass es denn der persönliche Aspekt, über den wir gesprochen haben?
- 34:08Speaker 0: Genau!
- 34:09Speaker 1: Das ist nicht privat aber das ist
- 34:10Speaker 0: persönlich höchstpersönlich weil ich teile die ja meine Gefühlen.
- 34:15Speaker 1: Zu dem Beziehungen, die du beschreibst gibt's einen ganz coolen Begriff.
- 34:17Speaker 1: Ich weiß nicht kennst du Strong Ties?
- 34:19Speaker 1: Den Ausdruck?
- 34:21Speaker 1: Also Strongties
- 34:21Speaker 0: und Weakties, ne?
- 34:23Speaker 0: Habe
- 34:23Speaker 1: ich gedacht hast du zum alten Bild des Bankers der Bankerin ganz gut.
- 34:26Speaker 1: Vielleicht magst du so unseren Hörerinnen ganz kurz erklären was deine Unterschiede ist.
- 34:30Speaker 0: Das Konzept ist Strongties & Weaktes.
- 34:32Speaker 0: Bei dem Weakteis hast Du ja eher diese schwachen Kontakte Verbindung aber auch wiederkehrende Kontakte die auch wichtig sind Aber dann auf der anderen Seite dieses Strongties Die wirklich feste Netzwerke darstellen also eine große Verlässlichkeit Im Zusammensein im Zusammenhalt auch Darstellen Und Ich finde beides ist wichtig
- 34:50Speaker 1: Definitiv.
- 34:50Speaker 1: Also ich fand es aber nur auch sehr passend dieses Teil-Konstrukt, also was ja Krawatte so abgeleitet ist.
- 34:56Speaker 1: So ein bisschen aufs Banking zu übertragen zumindest auf die Vorteile.
- 34:59Speaker 1: Ich find's aber mega cool, was sich da auch tut!
- 35:00Speaker 1: Also ich finde auch einen Außenauftritt wenn ihr da als Team zusammenkommt.
- 35:04Speaker 1: Klar man postet meistens nur die Highlights und so ist das... Aber es ist ja mega dass es solche Highlights gibt, die er da postet und also es ist unglaublich schön zu sehen.
- 35:12Speaker 0: Ich finde auch so die Arbeit am System super wichtig.
- 35:14Speaker 0: Die Schaffung der Rahmenbedingungen spielt ja auch eine Rolle, das sind zwar kleine Beispiele aber mit einer großen Wirkung.
- 35:20Speaker 0: wir haben zum Beispiel in unserer Bank die Krawatte abgeschafft.
- 35:23Speaker 0: Abgeschafft.
- 35:24Speaker 0: du kannst sie immer noch tragen?
- 35:25Speaker 0: Du musst nicht!
- 35:25Speaker 0: Aber es ist nicht mehr eine formale Voraussetzung.
- 35:28Speaker 0: Du kannst jetzt auch Sneaker tragen.
- 35:30Speaker 0: also Business Casual is allowed wenn wie du Kultur eingeführt.
- 35:34Speaker 0: Es sind ja alles so Punkte, die natürlich eine positive Wirkung entfalten können aber auch negativ.
- 35:40Speaker 0: Und ich finde, wie wir das eingeführt haben insbesondere unser Vorstand der natürlich immer noch die Wahl halt ziehe ich jetzt einen Anzug an oder komme vielleicht doch mal im Polo?
- 35:50Speaker 0: Das prägt die Kultur.
- 35:52Speaker 0: Und da einfach zu sehen, wie konsequent die das auch leben und in bestimmten Situationen bewusst mal die Krawatte weglassen oder mit dem Prolo kommen sorgt für so eine Strahlwirkung, die ja schön ist weil es tatsächlich kulturell verankert und erlaubt ist also legitim
- 36:07Speaker 1: Und es sorgt halt auch, finde ich für mehr Persönlichkeit.
- 36:09Speaker 1: Weil du nimmst ja den ein nicht das weg sondern du sagst dir einfach komm vielleicht bring your full self to work.
- 36:14Speaker 1: Das heißt du sagts ja nicht du darfst keine Krawatte anziehen sondern du darfest Krawatta anziehen und du darfes Polo anziehen oder so und das so.
- 36:21Speaker 1: Das heisst du machst der eigentlich wenn wir auf eine Klaviertastatur schauen packst du ja einfach nur mehr Beete auch rein, wo dann irgendwie jeder sagt, ach mir macht das.
- 36:28Speaker 1: Also damit fühle ich mich wohl, ohne was wegzunehmen.
- 36:32Speaker 1: trotz allem und auch das finde ich häufig wird ja so, dass es auch so erwartet oder gesagt Ja wir duzen uns schon lange, finde ich muss man aber auch ein bisschen und das hast Du ja auch am Anfang gesagt Die Bankingbranche hat sich auch einen gewissen Ruf erarbeitet.
- 36:44Speaker 1: Also es ist ja auch cool, dass man sagt das ist eine Branche die auch bei dir in den jungen Jahren für eine gewisse Seriosität, eine Beständigkeit standen, die dir keine Angst gemacht hat sondern dir gesagt da kann ich auch was erreichen vielleicht etwas mit Zukunft.
- 36:56Speaker 1: Und wenn so was, so eine Branche sich das aufgebaut hat dann der Element rausnimmt ist ja wie bei einem Wackelturm.
- 37:01Speaker 1: Wo dir auch denkst naja wie wirkt sich das denn aus?
- 37:03Speaker 1: Sind wir überhaupt noch so erfolgreich?
- 37:04Speaker 1: Von daher finde ich darf man in der Einordnung auch da nicht zu selbstverständlich nehmen sondern auch genau mit dieser Demut Videos beschreibst stolz sein aber eben auch sagen wir müssen halt gucken wo es uns hinführt und dass da auch Ängste da sind.
- 37:16Speaker 1: oder dass man auch sagt naja früher war das eben anders Und vielleicht hat man sich damit wohler gefühlt, weil es ist natürlich auch klarer.
- 37:23Speaker 1: In dem Moment gerade wenn du an neun oder jungen Kollegen eine junge Kollegin denkst und denkt wir in der Situation mal alle und du sagst ja du kannst in einer Arbeitgeber schreibt auf seine Karriere Seite da das war ja auch ein Eingangspunkt bei dir, Karrieresite.
- 37:35Speaker 1: Du kannst anziehen was du willst.
- 37:36Speaker 1: Er denkt okay wow kann ich im Cosplay-Kostüm vielleicht hier bei der Arbeit aufschlagen?
- 37:40Speaker 1: Während wenn du klare Rahmenparameter vorgibst... Dann sind die Leute sich auch auf dem Level ähnlicher.
- 37:45Speaker 1: Wie siehst du das?
- 37:46Speaker 0: Ja, ist ein gutes Beispiel mit dem Du.
- 37:49Speaker 0: Deshalb versuchen wir unsere Rollen so zu definieren, dass man weiß, was für eine Verantwortung eine Führungskraft hat.
- 37:56Speaker 0: und natürlich wenn jetzt ein junger Kollegin auszubildender dann denkt ich kann meinen Chef duzen und da verschwinden alle Grenzen und es vermischt sich... Also da versuchen wir schon über klare Rollen und auch die Verantwortung, die da ist, schon zu vermitteln.
- 38:09Speaker 0: Das halt egal ob Du oder Sie und allen Menschen gegenüber halt Respekt auch aufzuzeigen ist.
- 38:16Speaker 0: Und das schafft unsere Führung vor Ort, also auch da ist ja eine berufliche Sozialisierung, dass wir da auch nah an den Menschen dran sind und denen die Grenzen aufzeigen.
- 38:25Speaker 0: Natürlich kannst du nicht mit dem Cosplay-Kostüm auftauchen.
- 38:31Speaker 1: Wichtig zu der Hypothese wenn wirklich Respekt und Vertrauen und auch eine gute Führungskultur etabliert sind dann brauchst du das Sieg gar nicht mehr!
- 38:43Speaker 0: Ja, da bin ich voll dabei.
- 38:45Speaker 0: Also das ist ja dann letztlich ein Zeichen.
- 38:48Speaker 0: vielleicht früher wurde sie mit Respekt verbunden aber je nachdem wie du das Frames und in welchem Kontext du das nutzt, ist es du genauso respekteinflößend oder halt nicht?
- 38:59Speaker 1: Exakt also wäre jetzt auch genau meine Überzeugung weil ich glaube wenn man so einen Siebrauch dann schafft man irgendwie eine gewisse Distanz.
- 39:07Speaker 1: und wenn aber dieser natürliche Respekt gegeben ist, der ja auch jede Mensch gegenübergegeben sein sollte.
- 39:12Speaker 1: Ob man sich auf dem gleichen Level oder so begegnet, dann braucht es eben nicht diese Form der Etikette die so formal vorgegeben ist sondern bewegt man sich da einfach in einem ganz normalen natürlich menschlichen Rahmen
- 39:24Speaker 0: Genau.
- 39:24Speaker 0: Und deshalb sagen wir ja, diese Führungs- beziehungsarbeit ist halt so wichtig und nichts unterschätzen sodass zum Beispiel wenn junge Leute in die Organisation kommen dass sie auch von den Führungskräften geführt werden im Sinne von was geht?
- 39:35Speaker 0: Was geht nicht?
- 39:37Speaker 0: Auch da dann auch den Rahmen kennenlernen
- 39:40Speaker 1: Also Führungen als Füreinander da sein Das finde ich immer eine ganz wichtige Implikation von Führingen auch wenn das füreinander ohne Haar geschrieben wird aber trotz allem etwas was man ein bisschen aus dem Wort ableiten kann.
- 39:53Speaker 1: Du hast gesagt, dass bei euch auch Rollen dann eingeführt wurden oder beziehungsweise die Rollen verändert wurden im Kontext dessen das die Roll vielleicht nochmal mehr ausdrückt welche Senorität man hat.
- 40:02Speaker 1: Ist es wird so sagen dadurch komplexer geworden?
- 40:03Speaker 1: Oder kannst du uns vielleicht ein bisschen Einblick in dieses neue Rollenmodell geben?
- 40:07Speaker 1: also gab's da keine Ahnung senior wise und jetzt ganz lange bezeichnen oder wie wurde es umgesetzt?
- 40:12Speaker 0: Also wir haben mit der Rolle in Definition jetzt weniger so diese, ich sag mal Hierarchie oder die Seniorität in den Vordergrund genommen.
- 40:19Speaker 0: Sondern einfach welchen Zentralen Mehrwert soll die Führungsrolle bieten?
- 40:24Speaker 0: Was ist die zentrale Aufgabe von Führung?
- 40:27Speaker 0: und in dem Kontext haben wir Klarheit geschaffen und das bietet dann Orientierung für alle Mitarbeitenden weil sie dann auch wissen was Sie von ihren Führungen Erwarten dürfen.
- 40:36Speaker 1: wenn ich bei dir ins Team kommen würde was wäre so deine zentrale Erwartung?
- 40:41Speaker 1: jetzt ganz unabhängig, also weil wir sprechen ja gerade Level-Unabhängigkeit.
- 40:44Speaker 1: Was sind die wichtigsten zwei drei Erwartungen, die du an mich hättest?
- 40:49Speaker 0: Also ich denke, Grundvoraussetzung wäre eine gewisse Fachkompetenz und auch in der Lage sein, die Anforderungen der Tätigkeit erfüllen zu können oder zumindest das Potential haben, die Herausforderungen zu erfülle denn darum geht es ja auch bei den bei einer Arbeitsstelle, dass man die Aufgaben erfüllen kann oder potenziell erfülle.
- 41:09Speaker 0: Ist ganz wichtig.
- 41:10Speaker 0: und dann muss man auch auf das Teamgefühl schauen also die Person, die jetzt neu dazu kommt.
- 41:16Speaker 0: wie wirkt sich das auf?
- 41:18Speaker 0: Wir hatten vor kurzem eine Einstellung, da haben dann auch die Teammitglieder, wo in dem Recruiting-Prozess mit einbezogen.
- 41:25Speaker 0: Damit sie auch einen Gefühl dafür bekommen können wir mit der Person zusammenarbeiten und ich finde halt okay man kann als Personal darüber streiten ob Bauchgefühl wirklich ein guter Indikator ist für so ne Entscheidung.
- 41:36Speaker 0: aber ich find trotzdem also ich verlass mich trotzdem auch gerne auf das Bauch gefühlt weil es muss menschlich funktionieren und wenn du schon zu Beginn an irgendwelche Störgefühle hast oder es ist unstimmig.
- 41:46Speaker 0: Warum soll das dann später besser werden?
- 41:48Speaker 0: Deshalb, finde ich sollte man neben all diesen sagen mal Kompetenzen die wichtig sind auch auf seinem Bauchgefühl hören.
- 41:54Speaker 1: Ist total schön, wie du hier indirekt data dennen auch grüßt.
- 41:57Speaker 1: geliebe Grüße an Data Denk.
- 41:58Speaker 1: Die
- 41:59Speaker 0: haben uns auch kennengelernt.
- 42:00Speaker 0: ja.
- 42:00Speaker 1: Stimmt bei dem Event da gibt's ganz knullige Bilder von euch zwei.
- 42:03Speaker 1: deine Müllbau hat gesagt es gibt gar kein Bauchgefühl in dem Sinne.
- 42:06Speaker 1: weil alles die Daten sind die man so abstrahiert fand ich auch wenn wir bei Perspektiven im Podcast sind total cool das mal so klar zu sagen Es gibt gar keinen Bauch gefühlt weil es eigentlich immer die Erfahrungen sind die Man macht die man verarbeitet.
- 42:17Speaker 0: Das ist also ich glaube schon dass dann der Intuition entsteht und die basiert auf dem erfahrungswissen Und dadurch, dass das ja auch verbunden ist mit Emotionen und eigenen Erfahrungen.
- 42:26Speaker 0: Würde ich es für mich als Bauchgefühl auch frame?
- 42:29Speaker 0: Auch wenn's vielleicht tatsächlich ein Erfahrungswissen is'.
- 42:32Speaker 1: Menschen kommen hier in soziale Situationen haben immer zwei Dimension die an sind, Wärme und Kompetenz.
- 42:36Speaker 1: also super interessant, dass man sagt habe ich ein warmes Gefühl und hab' ich einen kompetenz gefühlen.
- 42:40Speaker 1: Ich glaub', da ist so die Brücke die du da gerade baust.
- 42:43Speaker 0: Ja
- 42:44Speaker 1: Jetzt... Hab' ich eine persönliche Frage an dich Wer bist Du, wenn jemand zusieht?
- 42:50Speaker 0: Ich bin Ein Lernender.
- 42:53Speaker 0: Also ich lese gerne, entwickle mich weiter.
- 42:56Speaker 0: Ich versuche auch Seminare zu besuchen einfach und von guten Menschen die schon viel erreicht haben auch viel zu lernen.
- 43:03Speaker 0: Das für mich gibt.
- 43:04Speaker 0: dazu gehören auch YouTube und Insta also alles wo ich Wissen aufsaugen kann.
- 43:09Speaker 0: in meinen Herzensthemen ist es für mich auf jeden Fall eine Zapfig an.
- 43:13Speaker 0: also gute Bücher auch Und ich würde auch sagen optimierer.
- 43:17Speaker 0: Also, hast mich ja auch voll mit dem Schwimmen gefragt.
- 43:20Speaker 0: Du könntest dir jetzt ins Wasser und es würde ... Und ich bin ja dann mit dem was da ist vielleicht noch nicht ganz so zufrieden weil ich denke, da ist noch Luft nach oben und deshalb optimiere ich gerne Verhalten oder Prozesse um dann noch wirksamer zu sein.
- 43:37Speaker 1: Gibt's etwas wo du das ablegen kannst?
- 43:39Speaker 1: Also wo du nicht der Optimierer bist, weil ist ganz lustig jetzt auch bei mir persönlich.
- 43:43Speaker 1: Ich habe vor anderthalb Jahren auch mal ein Feedback bekommen zum Beispiel beim Joggen, weil ich immer gerannt bin wie ein Irrer.
- 43:48Speaker 1: Das heißt laufen, wo ich es geliebt hab war aber immer nur Optimierung.
- 43:53Speaker 1: und dann kamen so den Impuls wenn du mehr Ruhe willst hör auf damit!
- 43:56Speaker 1: Gern einfach laufen!
- 43:57Speaker 1: Hör auf auf dein Lauf ohne Lauf.
- 43:59Speaker 1: also die Anforderung war zweimal die Woche ohne Laufen Ur zu laufen.
- 44:02Speaker 1: Einfach nicht...also man hat ja trotzdem Gefühl wie weit ist man gekommen?
- 44:05Speaker 1: aber das wegzulassen wird dir das schwerfallen?
- 44:08Speaker 0: Ich glaube, ich muss mich davon Zeit zu Zeit bremsen.
- 44:10Speaker 0: Wenn ich dann im Urlaub bin ... Wir machen ganz klassisch so Relax-Urlaub wirklich am Strand nix tun und ein, zwei Tage bin ich noch in meinen Optimierungsgedanken und Lernen und Wissen.
- 44:23Speaker 0: nach ein, zweitagen fange ich an runterzufahren.
- 44:26Speaker 0: Und dann kommt eher so ein meditatives Nichtstun.
- 44:30Speaker 0: Das ist jedes Mal, das stellt sich nach zwei, drei Tagen ein und ich bin entspannt.
- 44:34Speaker 0: Das versuche ich mir auch wieder den Alltag mitzunehmen.
- 44:37Speaker 0: und lasst dann mal die ganzen Sachen weg.
- 44:39Speaker 0: Also es geht dann auch!
- 44:40Speaker 1: Du brauchst ja eigentlich eine Pulsur, die nicht wasserdicht ist damit du da mal auf Zwangsweise mehr in die Entspannung kommst.
- 44:46Speaker 1: vielleicht ist das ein cooles Geschenk für dich
- 44:48Speaker 0: Ja?
- 44:49Speaker 0: Dann kann ich sie nicht mehr ins Wasser nehmen.
- 44:51Speaker 1: Wenn du sagst du liest viel gibt's irgendein Buch was sich so in letzter Zeit richtig gecatcht hat wo du sag hast boah das war jetzt auch so Mindblowing für das ganze.
- 44:58Speaker 0: also ich mag den Ryan Holiday der heißt hier so Stoicism Stoika, da geht es auch um Mut beispielsweise.
- 45:06Speaker 0: Das war das letzte Buch was ich mir, also ich höre gerne auch Audible und ja als Hörbuch zum Beispiel war das eine super Sache.
- 45:14Speaker 0: oder auch Disziplin oder der Hindernis ist das Weg.
- 45:17Speaker 0: Es waren jetzt so drei Bücher die ich jetzt von dem gelesen habe und wirklich super finde.
- 45:22Speaker 1: Und was ich total cool finde ist auf Insta wie du da auch experimentierst.
- 45:26Speaker 1: Also du hast gesagt du bist ein Lerner Du bist ein Optimierender Aber du bist ja auch unglaublich mutig, also ah!
- 45:31Speaker 1: Du gehst damit persönliche Geschichten an den Staat.
- 45:33Speaker 1: Ich finde es allein zu sagen man stellt sich mal von der Kamera und haut mal eine These raus.
- 45:37Speaker 1: Also da gehört ja was dazu.
- 45:39Speaker 1: Es ist mittlerweile auch so dass die jungen Generationen sich damit total leicht tun und das früher ein Riesending war für Menschen vor die Kamera zu gehen weil früher war das einfach nicht gang gebe.
- 45:47Speaker 1: Da sind halt Schauspieler mal vor der Kamera gestanden und heute ist es halt sowas was man irgendwie somit bekommt Wie war denn auch da der Schritt und wie machst du das?
- 45:55Speaker 1: Also schreibst ihr denn da deinen Themenlist jetzt mal mal fünf Posts zu Mut oder bist du da so, also wie baust du das auf.
- 46:02Speaker 0: Es hat auch sehr viel Mut erfordert, wenn du das Endprodukt anschaust.
- 46:06Speaker 0: Da redet vor der Kamera aber sich zu überwinden und zu sagen ich spreche jetzt vor der Kamera und teilweise von mir mit weil ich finde es muss dir dann noch irgendwie einen persönlichen Bezug haben dass das Ganze auch andocken kann.
- 46:18Speaker 0: Und es war schon gerade auch wenn man so ein gewissen Perfektionismus hat echt auch so ein innerer Kampf bis es zu diesem Post kam.
- 46:25Speaker 0: und mittlerweile ist es also wenn's dann mal gepostet ist Dafür da, dass es mir Freude bereitet zum Ausprobieren.
- 46:33Speaker 0: Ich arbeite mich sozusagen in die Instagram-Welt rein und mache das eher auf Spaß um neue Sachen
- 46:38Speaker 0: auszuprobieren.".
- 46:40Speaker 1: Wir haben vorhin über die Bank gesprochen, die erfolgreicher werden will.
- 46:42Speaker 1: Wir haben darüber gesprochen wie die Führung auch darauf einzahlen kann.
- 46:46Speaker 1: was ist denn so deine Vision?
- 46:47Speaker 1: Also was ist nun so dein Ziel?
- 46:49Speaker 1: jetzt auch mit sechsundzwanzig Führungskraft geworden jetzt mit vierzig irgendwie noch mehr ins Experimentieren für sich gekommen?
- 46:54Speaker 1: aber wo willst du hin?
- 46:55Speaker 1: Kannst du das definieren?
- 46:56Speaker 1: kannst du sagen?
- 46:57Speaker 0: Ja also ich Ich bin echt in der glücklichen Position, dass ich schon viel von dem was sich bei mir als stärker erlebe auch in Wirksamkeit bringen kann im Alltag.
- 47:07Speaker 0: Also das ist wirklich Gold also Sexer im Lotto natürlich nicht alles immer schön aber so von der Grundaufgabe her ist es eine sehr erfüllende Aufgabe und deshalb bin ich damit schon sehr zufrieden.
- 47:20Speaker 0: Und ich möchte einfach in dem was ich tue Ja, mit Menschen in Kontakt zu sein.
- 47:26Speaker 0: Aber auch Organisationen weiterzuentwickeln, Führungskräfte weiterzu entwickeln.
- 47:31Speaker 0: Da einfach noch mehr tun!
- 47:34Speaker 1: Was waren die Dinge den letzten Jahren, die du losgelassen hast?
- 47:37Speaker 0: Das Beispiel, du hast mich ja nach meinem Social Media Account, was ich jetzt auch im Betätigungsfeld umsetzen wollte aufgebaut habe und da war der Anspruch erstmal ganz groß das gutzumachen also der Anspruch wie ich auch in meiner Arbeit usw.. auch erfolgreich sein zu wollen und hab dann aber jetzt nach einer Zeit gemerkt, hey geh's einfach locker an.
- 47:57Speaker 0: Also das ist ja nicht mein Hauptjob, nicht malen Job sondern es geht darum zu experimentieren Spaß zu haben.
- 48:03Speaker 0: und da nehme ich mir jetzt die Freiheit raus zu sagen entweder poste ich oder ich post halt nicht.
- 48:08Speaker 0: also ich machs für mich und ich find' das war schonmal echt ein großer Schritt auch des Loslassens weil natürlich wenn du so was veröffentlicht Da schauen jetzt keine Tausenden Leute zu, aber trotzdem du gehst ja in die Öffentlichkeit und Leute schauen zu.
- 48:20Speaker 0: Und dann postest du am Anfang vielleicht öfter und jetzt gar nicht mehr für eine Zeit.
- 48:25Speaker 0: wie wirkt das?
- 48:26Speaker 0: Und da habe ich mittlerweile die Gelassenheit irgendwie auch aufgebaut bzw sich relativ schnell eingestellt zu sagen, dann ist es halt so.
- 48:33Speaker 1: Wenn man beim Thema Gelassenheits sind weißt du warum japanische Tassen keinen Griff haben?
- 48:39Speaker 1: weil man sie erst dann anfassen kann, wenn der Tee auch wirklich fertig ist.
- 48:43Speaker 1: Das heißt das du nicht so hektisch bist, dass du nicht die Taste direkt... also weil der Griff ist ja sozusagen ein bisschen entkoppelt, kannst es Gefäß einfach nehmen und runter kippen.
- 48:50Speaker 1: Und eine asiatische Tasse hat in der Regel keinen Griff, weil du sollst sie erst anfassen, wenn sie, sagen wir mal, wenn sich's bis runtergekötert ist, eine Relikteachksamkeit.
- 48:58Speaker 1: Wenn wir bei dem Thema Reliktenachsamkeit sind was vielleicht auch gerne dazu gereicht wird, das weiß ich jetzt nicht wie da die Menüfolge ist aber habe ich dir auch etwas kleines zum Snack mit gebracht hier mal zu öffnen.
- 49:09Speaker 1: Also darfst jetzt ganz bewusst auch grusch spielen im Podcast und uns dann mal verlesen, was du auf diesem Keksinn hier findest bzw.
- 49:17Speaker 1: im Keks!
- 49:20Speaker 0: Okay Führungskräfte treffen Entscheidungen echte Führungskräfte akzeptieren die Konsequenzen.
- 49:28Speaker 0: ja Führunkraft zu sein ist ja auch letztlich.
- 49:32Speaker 0: da geht es ja auch aus meiner Sicht hauptsächlich um Entscheidungen zu treffen.
- 49:35Speaker 0: das ist eine sehr wichtige Führerungsaufgabe Und natürlich zu dem Zeitpunkt, wenn man die Entscheidung getroffen hat.
- 49:41Speaker 0: Man trifft ja aus bestem Wissen und Gewissen diese Entscheidung.
- 49:45Speaker 0: Kennt ihr die Zukunft nicht?
- 49:46Speaker 0: Also es ist praktisch eine Hochrechnung.
- 49:49Speaker 0: Wenn sich dann vielleicht das Ergebnis des gewünschte Ergebnisses nicht so einstellt, muss ich auch die Konsequenzen tragen und kann aber auch zu den Konsequenten stehen.
- 49:58Speaker 1: Ich finde du hast was ganz Wichtiges gesagt weil genau dieses Entscheidungen treffen.
- 50:04Speaker 1: weiß ja nicht was besser oder was schlechter, sondern eine Führungskraft muss einfach Entscheidungen treffen und damit eben auch mit der Konsequenz leben.
- 50:10Speaker 1: Also man kann die Leute einbinden aber muss trotzdem diese Richtung vorgeben.
- 50:14Speaker 1: das ist ja auch dieses motivierende.
- 50:15Speaker 1: Das glaube ich auch einer der Gründe warum sich manchmal Leute mit ihren Führungskräften schwer tun weil sie eine Entscheidung treffen in der der man nicht steht oder die man anders sieht.
- 50:22Speaker 1: aber deshalb finde ich mag ich diese Einordnung total.
- 50:26Speaker 1: Jetzt haben wir dir da ja etwas ganz symbolisch an die Hand gegeben.
- 50:28Speaker 1: gibt es für dich so einen Lieblings-Zitat oder Lieblinssatz im Kontextführung den du auch als Credo führst?
- 50:33Speaker 0: Ich finde Führung, also der Satz, der mich da sehr prägt ist ein Führungen beginnt bei dir selbst.
- 50:38Speaker 0: Also wenn du dich selbst nicht fühlen kannst wie willst du dann für andere Menschen da sein?
- 50:43Speaker 1: Kann man auch nur unterschreiben vielleicht eine neue Tattoo-Inspiration oder so was man da... ich habe
- 50:47Speaker 0: noch keinen Tattoo.
- 50:48Speaker 1: Vielleicht genau, Führungsbeginn bei dir selber, Tattoo beginnt ja auch bei dir.
- 50:51Speaker 1: Selbstanlagen und schöne Übertragung!
- 50:54Speaker 1: Wenn wir nochmal auf dich zu sprechen kommen, ich würde dich gerne zum Abschluss Podcast bitten nochmal so'n paar Dinge zu vervollständigen, Sätze zu ver vollständigen.
- 51:02Speaker 1: Die ich einerseits aus unserem Gespräch gezogen hab und andererseits aber auch so ein bisschen aus deinem Post abgeleitet habe.
- 51:08Speaker 1: Ein Post ging immer in die Richtung du wirst garantiert unglücklich wenn...
- 51:11Speaker 0: Du dich mit anderen vergleichst?
- 51:14Speaker 1: Wenn du deinen Laufohr hast, vergleichest du dich dann nicht aber auch mit dir selbst?
- 51:17Speaker 1: Wie ist das denn kein kleiner
- 51:19Speaker 1: Widerspruch?!
- 51:19Speaker 0: Wenn du dich mit dir selber vergleich, ist es ja hilfreich!
- 51:22Speaker 1: Okay der Vergleich mit dir selbste aber nicht mit anderem.
- 51:24Speaker 0: Genau.
- 51:25Speaker 0: Weil ihr andere immer andere Voraussetzungen haben.
- 51:27Speaker 0: von dem her Kann man sich mit anderen vergleichen, aber die Wahrscheinlichkeit dass man unglücklich wird steigt.
- 51:33Speaker 1: Sehr gut, mag ich!
- 51:34Speaker 1: Der schnellste Weg sich gut zu fühlen besteht darin?
- 51:38Speaker 0: Ja auch mal zufrieden sein mit dem was man hat und dankbar zu sein.
- 51:41Speaker 0: wird das was man had.
- 51:43Speaker 1: Veränderung gelingt am besten wenn
- 51:46Speaker 0: Man auch zulässt dass es traurig sein kann etwas loszulassen.
- 51:51Speaker 1: Stark der Schlüssel zur wirksame Führung besteht darinn
- 51:55Speaker 0: Den Menschen im Blick zu haben und gleichzeitig aber nicht zu vergessen dass man auch dafür da ist für die Erfolge verantwortlich zu sein
- 52:01Speaker 1: Und auch Erfolge zu feiern, glaube ich.
- 52:03Speaker 1: Auch was wichtig ist... Was ich immer witzig finde im Berufskontext auf meiner Führungskraft.
- 52:06Speaker 1: häufig wird so der erste Tag gefeiert aber der erste tag der ist ja schon so Der meint er ist ja erreicht in dem moment wo der vertrauch unterschrieben ist.
- 52:12Speaker 1: Es ist ein bisschen wie in der Uni wenn du eine Klausur geschrieben hast und sechs Wochen später kam die Klausurt zurück.
- 52:17Speaker 1: also da ist die Koppe noch nicht mehr so da.
- 52:18Speaker 1: Aber Ende der Probezeit!
- 52:19Speaker 1: Ich find das ist ein Moment Da musst du da rein.
- 52:21Speaker 0: Vor allem nach paar Monaten kommt es diese Hannimunphase irgendwann mal rum Und dann stellt sich die Realität ein und dann finde ich es halt umso schöner, wenn man da noch gut zusammenarbeiten kann.
- 52:32Speaker 1: Und jetzt haben wir viel über Mut gesprochen.
- 52:33Speaker 1: heute kam ja beides irgendwie zusammen.
- 52:34Speaker 1: lange Redezeit Kamera.
- 52:36Speaker 1: dieser Podcast war für mich
- 52:39Speaker 0: eine sehr schöne Erfahrung
- 52:41Speaker 1: Sehr gut das freut mich.
- 52:42Speaker 1: genau das sollte es nämlich sein Für mich was auch ne sehr schöne Erfahrungen weil du einfach auch so persönlich geworden bist Weil man bei dir finde ich ein extrem starkes Leistungsmotiv spürt was ja auch gut zum Thema oder zum Anspruch von der Führungskraft passt, das ist auch so ein bisschen die Frage horizontal- oder vertikale Führungen.
- 52:57Speaker 1: Also und ich finde du machst irgendwie beides.
- 52:59Speaker 1: Du hast einerseits den Anspruch dein Glas zu verbreitern also dieses Horizontale aber eben auch dieses Vertikale weil du willst natürlich auch gerade jetzt auch was den Sport angeht und sowas die Selbstoptimierung angeht den Vergleich mit dir selbst besser werden.
- 53:11Speaker 1: Aber ich find es wie du's grade auch in dem Satz eingeordnet hast echt eine schöne und gesunde Richtgröße auch zu sagen hey vergleichen mit mir selbst Und wenn du da glaube ich ab und zu eine gewisse milde auch mit dir walten lässt und ab und zu mal eine Uhr ansiehst, die du im Wasser nicht tragen kannst.
- 53:24Speaker 1: Dann glaube ich, tust du dir da ganz besonders gut!
- 53:26Speaker 1: Also von daher wirklich vielen Dank für deine Darlegung und man hat aus meiner Sicht sehr stark gemerkt warum HA das Thema Führung Personalentwicklung Veränderungsbegleitung auch so ein Herzensdeme ist.
- 53:36Speaker 0: Vielen Dank!
- 53:37Speaker 1: Vielen Dank sagen wir natürlich aber auch an euch da draußen fürs Zuhören.
- 53:40Speaker 1: also wenn ihr Fragen an Salomon Peercheck habt natürlich sehr gerne anschreiben auf LinkedIn.
- 53:45Speaker 1: Man kann dich eben auch auf Insta reichen.
- 53:47Speaker 1: wie ist da der Account?
- 53:48Speaker 0: SLM Unterstrich
- 53:51Speaker 1: Und dann seid ihr ganz nah.
- 53:52Speaker 1: Dann schaltet ihr quasi seinen Kanal ein, könnt euch die Videos anschauen.
- 53:56Speaker 1: Auf jeden Fall sehr, sehr zu empfehlen!
- 53:57Speaker 1: Wenn ja auf irgendwelchen Wegen nicht so Salomon direkt findet, dann schreibt uns natürlich auch gerne an halloatmake.com oder mich über LinkedIn dir vermitteln.
- 54:06Speaker 1: dann und wirklich ich sage noch mal ganz herzlich Dank für deine Zeit dass du dich so geöffnet hast.
- 54:10Speaker 1: Wagt ob ich auch dein erster Podcast?
- 54:11Speaker 0: Das war mein erster podcast.
- 54:12Speaker 0: Ich war auch etwas aufgeregt
- 54:14Speaker 1: Aber letzter Satz im Alter nehmen die ersten Male ab Und das ist auch ein Grund, warum Menschen oft unglücklich sind.
- 54:19Speaker 1: Von daher ist es gut Dinge zum ersten Mal zu tun.
- 54:22Speaker 0: Definitiv!
- 54:22Speaker 1: Und wenn's euerster People Perspectives Podcast war dann bitten wir euch gerne auch noch weitere Folgen anzuhören.
- 54:27Speaker 1: Ansonsten hoffen wir dass ihr heute einen schönen Tag habt und das nicht zum ersten mal sondern für ganz lang.
- 54:32Speaker 1: in diesem Sinne schön tach genießt das Wetter oder was auch immer und tut euch gut.