Latest / Aha! Zehn Minuten Alltags-Wissen (ICE-Portal) / Krafttraining für Kinder: Ist das eine gute Idee?
Transcript
- 0:00Speaker 1: Wenn wir Krafttraining hören, haben wir wahrscheinlich erst mal ein Fitnessstudio vor Augen.
- 0:04Speaker 1: Also Handeln, Gewichte und Menschen die da ordentlich was stemmen.
- 0:09Speaker 1: Wenn wir uns jetzt aber mal vorstellen das da ein Kind steht passt irgendwie nicht so richtig zusammen Zumal es ja lange hieß Krafttrainig könne bei Kindern das Wachstum hemmen oder den Knochen schaden.
- 0:22Speaker 1: Nun hat sich bei diesem Thema in der Forschung ziemlich viel getan.
- 0:25Speaker 1: also
- 0:54Speaker 0: Aha!
- 1:04Speaker 1: Krafttraining bei Kindern würde lange ziemlich kritisch gesehen.
- 1:08Speaker 1: Auch in der Wissenschaft war man da sehr vorsichtig, man hatte Angst vor Verletzungen und davor dem kindlichen Körper zu schaden.
- 1:15Speaker 1: Mittlerweile gibt es dazu aber viel mehr Forschung – sie beschäftigt sich inzwischen damit welche konkreten Vorteile gezieltes Krafttrainig für die Entwicklung von Kinder haben kann und wie so ein Training überhaupt aussehen sollte.
- 1:29Speaker 1: Ich habe mir deshalb für diese Folge Prof.
- 1:32Speaker 1: Oskar Nacher eingeladen, er leitet den Bereich Trainings- und Bewegungswissenschaft an der Universität Freiburg – unbeschäftigt sich in seiner Forschung unter anderem damit, wie Krafttraining auf Kinder und Jugendliche wirkt!
- 1:46Speaker 1: Von ihm will ich wissen was an den alten Mythen wirklich dran ist, was Krafttrainig im Körper von Kindern verändert und wie Eltern das SEMA am besten angehen können….
- 1:57Speaker 1: Herr Prof.
- 1:58Speaker 1: Granacher, schön dass Sie heute dabei sind!
- 2:01Speaker 0: Ja vielen Dank für die Einladung!
- 2:03Speaker 1: Herr Professor Granacher vielleicht klären wir erst mal kurz was wir überhaupt mit Krafttraining meinen?
- 2:09Speaker 1: Viele denken ja da sofort ans Fitnessstudio und schwere Gewichte – Was zählt bei Kindern eigentlich alles als Krafttrainig?
- 2:17Speaker 0: Grundsätzlich gilt erstmal das die Muskulatur gegen einen Widerstand anarbeitet und dieser Widerstand kann ganz unterschiedlich sein.
- 2:26Speaker 0: Das kann beispielsweise die eigene Körpermasse sein.
- 2:29Speaker 0: So beginnt man ganz häufig auch mit Kindern und Jugendlichen, das kann Gummizug sein, so ein Widerstandsband sein, das können kleine Handeln sein, dass kann aber auch nie Freihandel sein – das können Kraftmaschinen
- 2:41Speaker 0: sein.".
- 2:43Speaker 1: Und lange hieß es ja, Krafttraining sei für Kinder sogar schädlich und könne das Wachstum hemmen!
- 2:48Speaker 1: Ist da heute überhaupt noch was
- 2:49Speaker 0: dran?
- 2:51Speaker 0: Ja, das stand aus den frühen siebzigern bis in die achtziger Jahre hinein.
- 2:56Speaker 0: Da gab es damals sogar pädiatrische Standesgesellschaften, die davon abgeraten haben dass Kinder Krafttraining durchführen sollten.
- 3:04Speaker 0: Glücklicherweise ist sehr viel Evidenz.
- 3:07Speaker 0: in der Zwischenzeit entstanden also ein sehr stark wachsendes Forschungsfeld und wir wissen heute sehr gut dass Krafttraining ungefährlich ist für Kinder und Jugendliche, dass keine Einschränkungen des Längwachstums damit einhergehen.
- 3:21Speaker 0: Und das auch die Verletzungsrate beispielsweise im Vergleich zu Fußball oder Basketball deutlich geringer
- 3:27Speaker 0: sind.".
- 3:28Speaker 1: Das heißt diese Sorge um Wachstum können wir erst mal beiseite legen?
- 3:32Speaker 1: Aber was passiert denn dann tatsächlich am Körper eines Kindes beim Krafttrainig?
- 3:37Speaker 1: Baut es dabei genauso muskeln auf wie eine Erwachsene?
- 3:40Speaker 0: Und da müssen wir unterscheiden zwischen dem biologischen Alter von Kindern beziehungsweise Jugendlichen und das Geschlecht spielt dann letztlich auch noch mal eine Rolle.
- 3:50Speaker 0: Wenn wir da hineingehen, dann können wir sagen bei präpubaralen Kindern gibt es noch... Das ist vor dem Wachstumssport der im Mittel bei Mädchen mit dem zwölften Lebensjahr eintritt, bei Jungen mit dem vierzehnten Lebensjahreintritt.
- 4:05Speaker 0: wenn wir in das prä-probare Alter hineingehn also vor dem wachsort Dann sind die Anpassungen sehr wohl da, also auch Kraftzuwachsgrade in Folge von Krafttraining sind möglich.
- 4:17Speaker 0: Wo?
- 4:17Speaker 0: die zugrunde liegenden physiologischen Prozesse sind ganz anders.
- 4:21Speaker 0: Das heißt dass wir dort vor allen Dingen neuronale Anpassung haben.
- 4:25Speaker 0: Die Verbindung zwischen zentralen Nervensystem und Muskulatur verbessert sich.
- 4:30Speaker 0: D.h.,
- 4:31Speaker 0: das ganze Nerven-System lernt den Muskel höher zu aktivieren und anzusteuern um.
- 4:38Speaker 0: dadurch verbessert Kraftniveau, was wir bislang wissen ist damit.
- 4:43Speaker 0: in der Wissenschaft ist das damit kaum eine Veränderung der Muskelmasse oder des Muskequerschnitts einhergeht.
- 4:50Speaker 1: Und hat Krafttraining neben mehr Muskulkraft und diesem besseren Zusammenspiel von Muskeln- und Nervensystem auch andere gesundheitliche Vorteile?
- 5:01Speaker 0: Ja!
- 5:01Speaker 0: Wir können auf der einen Seite zwischen einer Leistungsentwicklung unterscheiden aber auch zwischen positiven gesundheitlichen Aspekten.
- 5:09Speaker 0: Wenn wir Richtung Leistung denken, dann unterstützt es die sportliche Handlungsfähigkeit in ganz vielen Sportarten.
- 5:17Speaker 0: Gleichzeitig gibt es mittlerweile auch gute Evidenz dass durch ein gezieltes Krafttraining gerade im Nachwuchsleistungssport auch Verletzung reduziert werden können.
- 5:26Speaker 0: Das ist die Leistungsseite.
- 5:28Speaker 0: Auf der anderen Seite, wenn wir in die Gesundheit hineingehen, dann möchte ich zwei Aspekte dabei vor allen Dingen betrachten.
- 5:34Speaker 0: Das eine ist Übergewicht und Adipositas ein Phänomen was leider auch immer stärker bei Kindern und Jugendlichen anzutreffen ist.
- 5:42Speaker 0: Und das zweite Aspekt auf den ich eingehen möchte, dass es die Knochengesundheit ebenfalls ein ganz wichtiger Aspekt.
- 5:50Speaker 0: In der Kindheit und Jugend legen wir Calciumdepots in den Knochen an, dabei hilft das Krafttraining ganz besonders.
- 5:59Speaker 0: Der Stimulus, den der Knoche braucht um sich anzupassen und diese Einlagung vorzunehmen ist eine Verbiegung des Knochens und das kommt durch den Muskelzug zustande.
- 6:10Speaker 1: Wie sieht so ein Krafttraining für Kinder konkret aus?
- 6:13Speaker 1: Trainieren die erst mal nur mit dem eigenen Körpergewicht oder dürfen da auch Handeln und Geräte dabei sein.
- 6:20Speaker 0: Also grundsätzlich ist erstmal nichts verboten, die Frage ist auch heute nicht mehr ob Krafttrainig mit Kindern und Jugendlichen durchgeführt werden soll sondern eher wie es durchgeführt wird.
- 6:31Speaker 0: das ist entscheidend.
- 6:32Speaker 0: dann hat man einen ganzen Klubbunden Blumenstrauß an Kraft-Trainingsmethoden und Mitteln, die eingesetzt werden können.
- 6:40Speaker 0: Körpermasse ist das was am einfachsten ist.
- 6:42Speaker 0: Die eigene Körpermasse in der Umsetzung kann auch im Schulsportunterricht sehr gut gemacht werden indem man Klettert an Seilen, klettert in die man Kniebeugen macht mit der eigenen Körpermasse.
- 6:54Speaker 0: In die man Liegestütze macht und in den man handelt.
- 6:57Speaker 0: Das ist eine einfache Maßnahme.
- 6:59Speaker 0: Eine zweite Maßnahme sind auch Kraftmaschinen.
- 7:02Speaker 0: Der einzige Nachteil von Kraftmaschenen ist dass die Krafttrainingshersteller in der Regel eine Antropometrie das heißt die Körperhöhe von einhundertfünfzig bis zweihundert Zentimetern abdecken.
- 7:13Speaker 0: Das heißt, alles was da unter ist, ist schwer in Kraftmaschinen hineinzubringen.
- 7:19Speaker 0: Es gibt in der Zwischenzeit auch ein paar wenige Krafttraining Hersteller von Maschinen die auch kindgerechte Antropometrie bis zu hundertzwanzig Zentimeter berücksichtigen.
- 7:28Speaker 0: das findet man aber eher selten.
- 7:30Speaker 0: nichts desto weniger wenn die Möglichkeit besteht und die Maschine es zulässt sind durchaus sehr sinnvolles Tool für das Kraft Training auch insbesondere dann im Jugendalter Weil die Bewegungskoordination als Einstieg sehr einfach ist und die Lasten über die Gewichtsblöcke sehr differenziert und detailliert dann abgestuft werden können.
- 7:51Speaker 0: Deswegen sind auch Kraftmaschinen durchaus sinnvoll, vorausgesetzt.
- 7:55Speaker 0: Die Antromitrie ist einstellbar!
- 7:57Speaker 0: Und die letzte Möglichkeit sind noch Freihandeln.
- 8:01Speaker 0: Auch das kann man schon relativ früh einführen, aber dann ohne Last.
- 8:05Speaker 0: Das ist auch so ein grundsätzlicher Merksatz den man aufhören sollte.
- 8:10Speaker 0: Die Bewegungstechnik ist immer vor der Last beim Krafttrennen mit Kindern und Jugendlichen.
- 8:15Speaker 0: Also erst die Bewegungestechnik des Freihanteltrainings lernen bevor man in die Lasten hineingeht.
- 8:21Speaker 0: Erst wenn die Bewegungstechnik ganz solide vorhanden ist Dann kann man langsam mit dem Krafttraining beginnen und die Lasten integrieren.
- 8:29Speaker 0: Man spricht dabei auch von der vorhandenen Krafttrainingskompetenz.
- 8:33Speaker 1: Gerade bei freie Gewichte denken viele wahrscheinlich sofort an Verletzungen, wie groß ist das Risiko tatsächlich?
- 8:40Speaker 1: Sind Kinder da besonders anfällig?
- 8:42Speaker 0: Anfälliger sind sie im Grunde genommen nicht.
- 8:45Speaker 0: Der entscheidende Faktor der Verletzungen beim Krafttraining mit Kindern und Jugendlichen ermöglicht, zu sagen dass zumindest die fachwissenschaftliche Literatur ist die Supervision das heißt die Beaufsichtigung oder anders ausgedrückt die fehlende Beaufssichtigung von Kinder und Jugendlichem insbesondere am Anfang.
- 9:02Speaker 0: da sollte eine ganz klare fachliche Anleitung erfolgen und ne Beaufschichtigung erfolge Jetzt.
- 9:08Speaker 0: anders ausgedrückt, wenn wir in die Verletzungszahlen durch Krafttraining eingehen.
- 9:13Speaker 0: Die grundsätzlich geringer sind als bei Team-Sportarten Fußball dann sprechen wir immer relativ zur Exkursition das heißt in etwa hundert Stunden Krafttrainig von Werten Null Komma zwei bis Null Kommer drei Verletzung pro Hundert Std.
- 9:29Speaker 0: Krafttrainerung.
- 9:30Speaker 0: Wenn wir es auf den Fußball übertragen, dann sind wir dabei Null Kommersetz oder Null komm sieben Verletzen auf hundert stunden Fußball also deutlich höher In etwa das Dreifache sogar.
- 9:40Speaker 0: Wenn man es richtig durchsetzt, dann kann man die Verletzungsrisiko beim Krafträlen wirklich nahezu minimieren.
- 9:46Speaker 1: Sie sagen, die richtige Anleitung ist entscheidend?
- 9:49Speaker 1: Wer kann das denn übernehmen?
- 9:51Speaker 1: Können Eltern ihre Kinder selbst anleiten oder braucht es dafür einen Trainer?
- 9:56Speaker 0: Nun ein Stein kann man auf jeden Fall mit den Eltern zusammen.
- 10:00Speaker 0: Das ist auch gerade bei kleineren jüngeren Kindern ist es ganz gut weil die Eltern dort noch die Vorbildfunktion haben Der Einstieger bei jüngeren Kindern und da ist auch ein gutes Alter, um einzusteilen.
- 10:11Speaker 0: Das Thema Kraft ging so mit fünf bis sechs Jahren.
- 10:13Speaker 0: nebenbei empfiehlt das auch die WHO Und seit Covid gibt es auch ganz gute digitale Formate.
- 10:20Speaker 0: Wir haben ebenfalls mit der AOK beispielsweise mal etwas erstellt.
- 10:24Speaker 0: Da findet man im Videoclip verschiedene Übungsvorschläge Die man sehr einfach Mit wenigen bis kein Hilfsmitteln auch zu Hause in den eigenen vier Wänden umsetzen kann.
- 10:35Speaker 1: Herr Prof.
- 10:36Speaker 1: Krannacher, das waren sehr spannende Einblicke!
- 10:38Speaker 1: Vielen Dank für das Gespräch.
- 10:41Speaker 0: Gerne hat mich gefreut.
- 10:43Speaker 1: Und falls ihr jetzt Lust habt, das mit euren Kindern mal auszuprobieren – die Online-Ubungen der AOK von denen Herr Professor Krannach gerade gesprochen hat, verlinke ich euch in die Show notes.
- 10:55Speaker 1: Und jetzt haben wir eine sehr spannende Frage von unserem Hörer André.
- 11:00Speaker 1: Er fragt sich, wie machen drei D-Filme diesen räumlichen Effekt und was genau macht die Brille dabei?
- 11:08Speaker 1: Warum ist das so?
- 11:10Speaker 1: Die kleine Alltagsfrage!
- 11:13Speaker 1: Drei D Filme und drei D Brillen funktionieren eigentlich ziemlich simpel.
- 11:18Speaker 1: Um das zu verstehen, probieren wir kurz etwas aus.
- 11:21Speaker 1: Haltet mal einen Finger vor euer Gesicht und macht abwechselnd ein Auge zu.
- 11:26Speaker 1: Seht ihr Euer Finger scheint ein kleines Stück hin und her zu springen.
- 11:31Speaker 1: Der Trick ist ziemlich einfach!
- 11:33Speaker 1: Unsere Augen sitzen ein kleites Stück auseinander, deshalb sieht jedes Auge die Welt aus einem etwas anderen Winkel als das andere.
- 11:43Speaker 1: Unser Gehirn bekommt also ständig zwei leicht unterschiedliche Bilder – und genau aus diesem kleinen Unterschied baut unser Gehirnt das Gefühl für Tiefe also was näher ist und was weit weg.
- 11:55Speaker 1: So entsteht das räumliche Sehen!
- 11:57Speaker 1: Und genau diesen Trick nutzt ein drei D-Film aus.
- 12:01Speaker 1: Beim Drehen stehen zwei Kameras leicht versetzt nebeneinander, sie filmen das gleiche nur eben aus einem anderen Blickwinkel.
- 12:09Speaker 1: eine Kamera liefert das Bild fürs linke Auge die andere fürs rechte im Grunde also genau das was unsere Augen die ganze Zeit machen.
- 12:18Speaker 1: Im Kino werden diese beiden Bilder ja gleichzeitig auf die Leinwand geworfen.
- 12:23Speaker 1: Wenn wir da jetzt ohne Brill drauf schauen würden, dann würden sich die Bilder oberlagern und alles total unschar wirken – unser Gehirn kann daraus einfach kein klares Bild machen!
- 12:33Speaker 1: Genau deswegen brauchen wir die Dreidebrille.
- 12:36Speaker 1: Die sorgt dafür, dass jedes Auge nur das Bild sieht, das für diese Auge bestimmt ist.
- 12:42Speaker 1: Vielleicht kennt ihr ja diese Dreidebrile mit einem roten und einem cyanfarbenen Glas?
- 12:47Speaker 1: Sie funktioniert ganz einfach.
- 12:49Speaker 1: Der Film wird doppelt übereinander auf die Leinwand gelegt, einmal rot und einmal cyan.
- 12:54Speaker 1: Die Brillgläser sind quasi die Filter.
- 12:58Speaker 1: Nehmen wir mal an das rote Glas sitzt vor dem linken Auge.
- 13:02Speaker 1: Dann lässt dieses Glas nur rotes Licht durch.
- 13:06Speaker 1: Das cyanfarbene Bild wird herausgefiltert oder verschluckt.
- 13:09Speaker 1: Beim cyanfarbenen Glas basiert genauso das Gegenteil.
- 13:13Speaker 1: Das lässt das cyanfarbene Licht durch und filtert das rote Bild raus, und so bekommt jedes Auge am Ende ein anderes Bild zu sehen!
- 13:22Speaker 1: Unser Gehirn setzt diesen beiden unterschiedlichen Ansichten dann zu einem einzigen dreidimensionalen Bild zusammen.
- 13:29Speaker 1: Weil die beiden Bilder über ihre
- 13:31Speaker 0: Farben voneinander
- 13:32Speaker 1: getrennt werden, gehen natürlich auch Farbinformation verloren und die Farben des Filmes wirken dadurch manchmal so blasser und nicht so ganz optimal!
- 13:42Speaker 1: Heute benutzen moderne Dreidegynus deshalb eine andere Technik nämlich diese genannte Bolarisation.
- 13:49Speaker 1: Statt Farben zu trennen, wird das Licht selbst unterschiedlich ausgerichtet.
- 13:54Speaker 1: Stellt euch vor, dass Licht für das eine Bild dreht sich im Ohrzeigesinn, das Licht für Das andere Bild drehte sich gegen den Ohrzeugesinn.
- 14:02Speaker 1: und die moderne drei D-Brillen funktionieren wie eine Schleuse.
- 14:05Speaker 1: Das eine Glas lässt nur das Licht einer bestimmten Ausrichtung durch, das andere Glas nur das Licht der anderen.
- 14:12Speaker 1: Und so bekommt jedes Auge automatisch sein eigenes Bild!
- 14:15Speaker 1: Das Gehirn setzt beides wieder zu einem räumlichen Eindruck zusammen.
- 14:20Speaker 1: Deshalb wirkt es manchmal so als gehe man etwas wirklich aus der Leinwand auf uns zu.
- 14:25Speaker 1: und damit sind wir schon am Ende dieser Folge.
- 14:28Speaker 1: liebe André ich hoffe du hast jetzt ein klares Bild davon was da eigentlich passiert wenn Du die drei Prelle im Kino aufsetzt.
- 14:35Speaker 1: Und wenn ihr auch eine Alltagsfrage habt, die euch beschäftigt, dann schreibt sie uns in die Kommentare oder wermehl an Wissenatwelt.de und an dieser Stelle noch mal ein kleines Dankeschön an alle, die mir zu den letzten beiden Folgen so nette Kommentare geschrieben haben!
- 14:50Speaker 1: Ich habe mich wirklich sehr darüber gefreut Und danke natürlich auch für euer konstruktives Feedback, schreibt uns also sehr gerne weiter was ihr von den Folgen haltet.
- 15:01Speaker 1: Ich bin Karin Haswani, danke dass ihr dabei wart und bis zum nächsten Mal!