Latest / Hamburg-News – der aktuelle Nachrichten-Überblick um 17 h / Hamburg-News: Sperrung und Streik vor dem Elbtunnel
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- Willkommen zu deinem täglichen News-Update. Dies sind die Themen vom 20. Februar. Immer mehr Wärmepumpen und Elektromobilität belasten das Stromnetz. Vollsperrung des Elbtunnels und Streik. S-Bahn fährt zwei Wochen lang nicht. Kanuleichen entlang des Alsterufers. Immer mehr Wärmepumpen, E-Autos und Busse und eine wachsende Zahl von Großbatteriespeichern. Der Bedarf an Strom wächst derzeit sehr stark und schnell. Das stellt auch das Hamburger Stromnetz vor massive Herausforderungen. Erstmals hat die Stadt jetzt eingeräumt, dass es mittlerweile kapazitive Engpässe im Bereich der Mittel- und Hochspannung gibt. Unternehmen, die neue Anschlüsse beantragen, warten zum Teil bereits drei bis acht Jahre. Wie stark der Strombedarf und damit die Belastung der Netze wächst, zeigen weitere Zahlen, die der Senat jetzt in einer Antwort auf eine CDU-Anfrage vorgelegt hat. Demnach erhöht sich die sogenannte Netzhöchstlast im Hamburger Stromnetz von 1858 Megawatt im Jahr 2024 auf geschätzte 3664 Megawatt im Jahr 2045. Dieser Wert gibt an, wie viel Strom maximal fließt, wenn sehr viele Verbraucher gleichzeitig mit ihren Anlagen und Geräten die Energie nutzen. Der wichtigste Faktor für die massive Zunahme des Stromverbrauchs ist laut Senatsprognosen die Elektromobilität, die bis 2045 für 51 Prozent der Lastzunahme verantwortlich sein wird. Es folgen die privaten Haushalte, die mit Wärmepumpen und anderen Anlagen 21 Prozent des Anstiegs ausmachen. Der Bereich Gewerbe, Handel, Dienstleistungen ist laut der Prognose nur für sieben, die Industrie nur für zwei Prozent des Lastanstiegs verantwortlich. Der Elbtunnel verlangt Autofahrern in Hamburg regelmäßig viel Geduld ab. Im Januar wurde wegen der Schneeschmelze eine komplette Röhre gesperrt, es kam zu einem erheblichen Rückstau. Nach zahlreichen 55-Stunden-Sperrungen im vergangenen Jahr ist ab heute die nächste Vollsperrung geplant und ein Streik, der auch die Leitzentrale des Elbtunnels betrifft. Soll heißen, zwischen den Anschlussstellen Hamburg-Stellingen und Hamburg-Heimfeld geht in beiden Richtungen von heute 22 Uhr bis Montag 5 Uhr gar nichts. Wo wir gerade bei Verkehrsbehinderungen sind, zwei Wochen lang wird es zwischen Wilhelmsburg und Neugraben keine S-Bahn-Züge geben. Der über 40 Jahre alte Gleistunnel, der an den Elbbrücken beginnt und am Hang des Schwarzenbergs in der Rampenbrücke zur Unterelbebahn endet, wird saniert. Betroffen sind die Himmelfahrtswoche und die Woche vor Pfingsten. Aktuell sind im Zeitraum von Sonntag, 10. Mai, bis Sonnabend, 23. Mai, umfangreiche Instandhaltungsarbeiten im Harburger Tunnel geplant, so eine Bahnsprecherin. Die Arbeiten umfassen die Infrastruktur sowie turnusmäßige Wartungsmaßnahmen. Alle Jahre wieder prangert der Hamburger Rechnungshof etliche Fälle an, in denen die Stadt, vorsichtig formuliert, interessant mit ihrem Geld umgeht. Rund 260 Seiten kamen im Bericht 2026 zusammen, jetzt präsentiert wurde. Allein sechs Seiten widmen sich dem Philharmonischen Staatsorchester und seinem Umgang mit Geld, Rechten und Pflichten. Beanstandet wird vor allem, dass die Auslastung der Musikerinnen und Musiker unter den tarifvertraglichen Möglichkeiten und auch unter dem vom Orchester vorgegebenen bereits verringerten Soll liegt. Dienstverpflichtungen seien teilweise nur zu 70 Prozent passiert. Dies ist unter dem Gesichtspunkt der Wirtschaftlichkeit nicht zufriedenstellend. Eine höhere Auslastung ist anzustreben. Das Fleischerhandwerk durchlebt aktuell schwierige Zeiten. Ob das fehlende Fachpersonal, hohe Lebensmittelkosten oder gestiegene Produktionskosten, dem Handwerk bleibt nichts erspart und das zeigt sich vor allem auch bei alteingesessenen Hamburger Unternehmen. Jetzt hat es einen Betrieb mit 190-jähriger Firmengeschichte getroffen, die Beißer Gebrüder GmbH. Die beliefert verschiedene Reedereien mit Fleisch- und Wurstwaren. Jetzt hat die Geschäftsführung einen Insolvenzantrag eingereicht. Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wurde Rechtsanwalt Dietmar Penzlin von der Hamburger Kanzlei SIPP ernannt. Die Geschäftsführung verortet den Beginn der Krise in der Corona-Pandemie, sagt Penzlin. Die Einstellung von Reisen mit Kreuzfahrtschiffen, die sie mit Fleisch und Wurstwaren beliefern, und gestiegene Energiekosten haben laut ihm zu den wirtschaftlichen Problemen geführt. Als eine Kollegin in der Redaktionskonferenz heute das Thema Kanuleichen ankündigte, witterte Matthias, wo ist der nächste Skandal-Iken schon die ganz große Geschichte. Tatsächlich geht es nur um alte Kanus, die entlang des Alsterufers zurückgelassen wurden und dort vor sich hin modern. Es sollen um die 800 sein, die Entsorgung würde pro Boot 500 Euro kosten. Zum Podcast-Tipp des Tages. In 040 Hamburg streng vertraulich verraten Matthias Iken und ich Ihnen, wie es an der Spitze des Hamburger SV höchstwahrscheinlich weitergehen wird. Und außerdem sprechen wir darüber, wie groß die Chancen einer Hamburgerin sind, als erste Frau Bundespräsidentin zu werden. Hören Sie mal rein unter www.abendblatt.de Podcast. Und noch ein Hinweis in eigener Sache. Am Mittwoch, 18. März, ist mit Melanie Ammann, eine der profiliertesten Politikjournalistinnen Deutschlands, in meinem Podcast Entscheider treffen Haider zu Gast. Und sie können live dabei sein, wenn wir über ein Jahr Bundesregierung unter Friedrich Merz sprechen und uns fragen, was da noch kommt. Los geht um 18.45 Uhr im Bahnhof Pauli. Das war dein tägliches News-Update erstellt mit Hilfe von künstlicher Intelligenz Wenn dir diese Episode gefallen hat abonniere unseren Podcast und teile ihn mit deinen Freunden Bis zum nächsten Mal.