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- Marion Kühn: Herzlich willkommen zu Innovation Friday, ein Podcast für Menschen, neue Ideen schaffen. Mein Name ist Marion Kühn und ich freue mich auf meine heutigen Gäste, Stefanie und Bastian Herzer, Innovationspioniere und Experten für Informationssicherheit. Heute spreche ich mit Stefanie und Bastian von Syngentity darüber, wie man aus einer innovativen Idee ein Startup macht und dieses dann zu einem erfolgreichen Unternehmen. Danke, dass ihr euch die Zeit genommen habt. Stefanie & Bastian: gerne, danke für die Einladung. Marion Kühn: Dieses Mal habe ich beschlossen, machen wir unsere Vorstellung ein bisschen anders. Ich habe hier mit Stefanie und Bastian ein Unternehmer-Ehe-Paar da, die sich natürlich beide sehr gut kennen und sich sicher viel besser vorstellen könnten, als wenn ich jetzt was über euch erzählen würde. Von daher wäre es total schön, Stefanie, Bastian, wenn ihr kurz ein bisschen was über euren beruflichen Werdegang und eure Rollen im Unternehmen erzählt. Stefanie & Bastian: Ja, wir haben uns gedacht, wir stellen uns gegenseitig vor. Also würde ich gerne Bastian vorstellen. Bastian war international in verschiedenen Projekten im In- Ausland tätig. Er hat im Bereich Business Development einer großen Unternehmensberatung gearbeitet. Und vor einigen Jahren kam Bastian mit der Idee auf mich zu, sich selbstständig zu machen. Ich erinnere mich noch ganz genau daran, wie voller Leidenschaft er damals darüber gesprochen hat. und für mich war sofort klar, das ist nicht einfach nur ein spontaner Traum oder eine verrückte Idee, das ist eine echte Passion. Und ehrlich gesagt hatte ich die ganze Zeit nie daran gezweifelt, dass es erfolgreich werden würde. Seitdem hat er das Unternehmen gemeinsam mit seinen Mitgesellschaften mit unglaublich viel Offenheit, Weitblick und Integrität aufgebaut. Oder wie man so schön sagt, als ehrbarer Kaufmann. Er ist jemand, der groß denkt, Verantwortung übernimmt und immer versucht, nachhaltige Lösungen zu finden für Kunden, Partner und unser gesamtes Team. Persönlich erlebe ich ihn als einen intelligenten, mutigen, energiegeladenen und humorvollen Menschen. Er entwickelt täglich neue Ideen, er kennt Chancen. Er hat eine starke Persönlichkeit, großes Herz und eine ansteckende Begeisterung für das, was er tut. Marion Kühn: Wow, das klang jetzt schon richtig gut. Ich bin total gespannt, Bastian, mehr von dir zu hören in unserem Podcast. Und natürlich bin ich jetzt auch gespannt, was du über Stefanie erzählst. Bastian: Ja, sehr gerne. Stephanie hat einen interessanten und spannenden Lebenslauf, ist, ⁓ hat lange in USA gelebt, hat dort unter anderem für Projekte für zwei amerikanische Präsidenten gearbeitet, war unter anderem bei den Olympischen Spielen 1996 in Atlanta in einer aktiven Rolle mit beteiligt, indem sie dort im Hintergrund mitgearbeitet hat, hat also entsprechend in ihrer Vita unheimlich viel internationale Erfahrung, die sie mit reinbringt und hat dann im Laufe der Jahre, nachdem sie nach Deutschland zurückgekommen ist, auch entsprechend im Topmanagement gearbeitet für eine amerikanische Pharmafirma und dort entsprechend ihre Wissen und ihre Expertise mit eingebracht. Auf familiären Gründen dann ein bisschen natürlich kürzer getreten. gab dann hier und da natürlich auch Nachwuchs in der Familie. Entsprechend haben wir dann ein bisschen kürzer gemacht, aber nachdem jetzt die Möglichkeit war uns auch wieder hier mit einer neuen Idee, mit einer eigenen Unternehmen zu gründen, war Stephanie auch sofort wieder dabei und hat auch mit entsprechend mitgemacht. Und Stefanie macht heute eigentlich quasi alles das, wo es noch keine Vorlage für gibt. Es gibt unfassbar viele Themen, die man als Unternehmer beachten muss und Stefanie kümmert sich quasi herausragend ⁓ alle diese Themen. Es gibt so viele Dinge, die bei einem Unternehmen das wächst, auf die man denken muss, was eben nicht mit direkt Kunden und sonst was zu tun hat, sondern alleine. die Möglichkeit, dass man überhaupt in Deutschland arbeiten darf, so nenne ich es jetzt mal. Und das ist, was Stephanie herausragend gut Zeitanbeginn macht und gerade uns anderen auch Gesellschaften den Rücken frei hält, dass wir uns einfach ⁓ den Wachstum und die Ideen und sowas kümmern können und jetzt nicht darum Sorgen machen müssen, so auch haben wir vielleicht wieder irgendwas vergessen, fehlt noch irgendwo ein Stempel, fehlt irgendwo noch ein Zettel. Und Stephanie hat aufgrund ihrer Expertise, vor allem auch mit den internationalen Gesellschaften, die wir haben, wir haben gerade erst den USA letztes Jahr gegründet, ist natürlich mit diesem Wissensvorsprung, den sie hat, ist sie natürlich ein wirklich Goldwert, dass sie uns hilft, dass wir uns auf unseren Teil konzentrieren, während Stephanie uns im Hintergrund einfach alles, organisatorisch ist, damit wir einfach entsprechend schnell und auch sehr zielstrebig wachsen können. Und das ist mit unter anderem ein Garant unseres Erfolgs. dass wir uns nicht darum auch kümmern müssen, sondern dass wir jemanden haben, der da sehr verlässlich im Hintergrund die Fäden zieht, dass wir einfach uns auf unseren Wachstum konzentrieren können. Und so gesehen ist es mit Stefanie jeden Tag unheimlich schön zu arbeiten. Ob das sagt natürlich ich gerne, das sagen aber auch alle anderen gerne, war natürlich jemand, der so unfassbar intelligent ist. Es ist immer eine Freude, jeden Tag zusammenzuarbeiten. Und das macht an der Stelle für alle zusammen richtig viel Spaß. Marion Kühn: Dankeschön. Das klingt jetzt so ein bisschen, als wäre die Stephanie auch so die gute Seele im Unternehmen und es klingt auch so, als wäre ihr zusammen ein tolles Team, das sich richtig gut ergänzt. Also von daher bin ich sehr gespannt, was ihr mir jetzt im Weiteren noch alles erzählt und ob das nicht vielleicht auch Teil eures Erfolgsrezepts ist. Ja und damit kommen wir jetzt zur ersten Frage und ich würde gerne wissen und ich glaube, ist auch das, was tatsächlich unsere Hörerinnen und Hörer gerade ganz brennend interessiert. Wie schafft man es denn als ein Unternehmen, das schon zweimal die Auszeichnung HIT &JAMPIONS erhalten hat und vor kurzem beim FINANCIAL TIMES RANKING, der 1000 am schnellsten wachsenden Unternehmen in Europa auf Platz 309 landet, sowas erfolgreich zu gründen und zu führen? Was ist euer Geheimnis dahinter? Und auch gerne, was macht ihr eigentlich so? Ganz genau. Bastian: Ich beantworte mal zwei Fragen. Was machen wir allgemein? Ist einfach alles rund ⁓ Informationssicherheit beraten. Das machen jetzt einige. Was machen wir an der Stelle vielleicht ein bisschen anders ist, dass wir ein Spezialthema bedienen können, unter anderem zum Beispiel mit Prototypenschutz. Das ist eine Nische und in dieser Nische gibt es vielleicht fünf Unternehmen auf der ganzen Welt, die das so machen können, wie wir zu sagen, wie bringe ich Informationssicherheit in so ein besonderes Thema wie Prototypenschutz rein? Was ist dabei zu beachten und wenn man jetzt die Weltsituation betrachtet, ob das Drohnen-Technologie ist, ob das Automobile sind oder sonst was, irgendwann wird immer ein Prototyp erstellt und damit der möglichst lange ein unentdeckter Prototyp bleibt, helfen wir den Unternehmen das zu tun und dementsprechend haben wir unser Kundenportfolio quasi auf der ganzen Welt. Zum zweiten Teil der Frage eben, wie kriegen wir das gemeinsam hin? Wir haben unheimlich viele Experten in dem Bereich drin. Es gibt Leute, die Dinge sehr gut können und andere gar nicht so gut können. Und dementsprechend teilen wir uns auf. Stephanie zum Beispiel tut man kein Gefallen, wenn sagt, du musst jetzt Vertrieb machen, wenn man mir kein Gefallen tut, wenn man sagt, ich muss wiederum mich ⁓ Mitarbeiter und Personalbelange kümmern. So setzen wir uns einfach gegenseitig in den ganzen Team, in dem ganzen Führungskräfteteam so die Ressourcen ein, dass einfach jeder in seinen Stärken arbeitet und das bringt einfach Geschwindigkeit mit zu denen, weil wir da einfach viel viel schneller sind, weil wir uns einfach auf das konzentrieren können, was wir richtig gut können. Und das ist eigentlich im Grunde genommen eins der Hauptfaktoren unseres Erfolges, dass wir einfach in unseren Stärken extrem gut sind, extrem arbeiten können und natürlich mit einem Team von mittlerweile über 35 Leuten auch für jeden Expertenbereich auch jemanden haben. Marion Kühn: Dankeschön für deine Antwort. Jetzt noch mal ganz kurz nachgebohrt. Wollt ihr mir noch mal ganz genau beschreiben, was den Genity macht? Also welche Themenfelder ihr habt, was da alles eine Rolle spielt? Ich hab's schon so kurz angeschnitten, aber das wird es einmal noch mal ganz kompakt quasi haben, ⁓ euch gut einordnen zu können. Bastian: sehr gerne. Singenity macht ganz allgemeinen Beratung zur Informationssicherheit, ganz auf der großen Ebene betrachtet und dann im Speziellen gibt es natürlich verschiedene Anforderungen, dass Zertifizierungsanforderungen sind. Es gibt verschiedene Standards in der Welt, die man erfüllen muss, ⁓ zum Beispiel ein Lieferant zu sein in verschiedenen Bereichen. Wir helfen also den Unternehmen aktiv, diese ganzen Anforderungen zu erfüllen, ob das ein Datenschutzthema ist, ob das Informationssicherheit sowohl im Sinne von Was gibt es da für Systeme zu betrachten oder auch technische Art, wo wir entsprechende Beratungen vornehmen, aber auch ganz allgemein, dass wir einfach sagen, was ist denn die Anforderung, was möchtest du als Unternehmen in den nächsten Jahren für dich schützen, was ist also deine Information, was macht dich lieber Kunde aus und wir helfen ihnen, dass dieser Kunde einfach in der Lage ist, seine Informationen auch zu schützen gegenüber Fremden, gegenüber Angriffe von überall her. Und das ist das, was wir tun und das tun wir einfach weltweit. Und die Besonderheit ist sicherlich, dass wir das in einem Festpreis tun. Das heißt, wir können vorab sagen, was genau ist es. Das ist einfach unsere jahrelange Expertise. Und das macht uns ein Stück weit einzigartig am Markt, dass wir also nicht den klassischen Beratungsansatz fahren müssen, im Sinne, ich tausche Zeit gegen Geld, sondern dass wir sagen können, Du brauchst ein Stück Informationssicherheit und du bezahlst ein Stück Informationssicherheit und wir helfen dir durch unsere Expertise, dass du das auch erreicht. Das ist unser USP und das macht uns ein bisschen besonders und das macht uns am Ende auch erfolgreich. Marion Kühn: Ich habe vor kurzem mit einem Organisationsentwickler gesprochen und das war ein ganz spannendes Gespräch und er hat mir unter anderem gesagt, dass Innovation für ihn sei, dass sich Unternehmen immer wieder neu aufstellen und ihre vorhandenen Produkte an die aktuellen Anforderungen anpassen. Also er war der Meinung, es muss gar nicht jedes Mal was komplett Neues kommen, sondern es ist eigentlich die Kunst, das Bestehende immer weiter zu entwickeln. Wie ist das bei euch? Wie seht ihr das? Habt ihr bei St. Genity eine ähnliche Vorgehensweise oder wie entsteht bei euch Innovation? Stefanie & Bastian: Ja, das ist definitiv ein wichtiger Teil von Innovation, aber aus unserer Sicht greift diese noch etwas zu kurz. Also die kontinuierliche Anpassung bestehender Produkte und Strukturen an neue Marktanforderungen gehört heute zu unserer unternehmerischen Pflicht. Ja, Innovation entsteht bei Syngenity oft bei unseren Team Meetings, wo wir für zwei bis drei Tage alle mit dabei nach Pfaffenhofen einladen, ⁓ dort gemeinsam mit Ihnen alle aktuellen Themen und zum Beispiel eben innovative Projekte besprechen. Bastian: Der Stelle kann ich gerne noch zusätzlich ergänzen. Wir versuchen das Formale immer aufzusplitten und sagen, naja, so ein Meetingraum, wo man irgendwie Whiteboards hat und klassisch sagt, lass doch mal jetzt Brainstorming machen. Das ist irgendwie ein Teil und der gehört auch dazu. Wir drehen es ein bisschen ⁓ dadurch dass wir die Mitarbeiter auch in Hotel einladen und für alles rundherum sorgen. Einfach mal zu sagen, setzt euch abends mal auf die Terrasse bei Sonnenschein mit Glas Wein und lasst sie einfach mal reden. Und geben ihnen die Möglichkeit den Freiraum das zu diskutieren. Bringt einfach unheimlich vielen Spirit mit, bringt die mutig die Leute sich da auch aktiv zu beteiligen. und löst auch bisschen starre Barrieren auf, weil wir einfach das Umfeld und den Rahmen schaffen, einfach mal, dass die Leute ein bisschen auch nicht in den Arbeitsmodus sind, sondern einfach über ein bequemes Umfeld, über einen sozialen Rahmen, den wir gebaut haben, einfach zu sagen, das ist eine Möglichkeit auch hier zu arbeiten, ohne dass es sich wie Arbeit anfühlt und das ist ein Teil, wie Innovation für unseren Kontext sehr gut entstehen kann. Marion Kühn: Das klingt ja sehr spannend und gerade eben das, Sie jetzt beschrieben habt, ihr macht das in lockerer Teamatmosphäre und animiert eure Leute auch über die Grenzen hinaus zu denken, das hat ja schon was klassisch aus dem Start-up-Bereich irgendwo. Also das ist ja so das, man mit Start-ups in Verbindung bringt. Man hat lockere Strukturen und darf auch mal neue Ideen einbringen. Und ihr habt ja auch so begonnen, aber ihr seid ja mittlerweile ein etabliertes Unternehmen und habt schon einige Jahre Erfahrung gesammelt. Und da jetzt eben die Frage, was habt ihr euch neben dieser Art, Ideen zu finden, eurem Start-up-Charakter bewahrt Stefanie & Bastian: wir haben uns ganz bewusst einige von den Start-up-Charakteren bewahrt. Vor allem die Offenheit für Neues gehört bei uns weiterhin fest zur Unternehmenskultur. Wir und auch unsere Mitarbeiter hinterfragen bestehende Ansätze, aktiv Ausschau nach Innovationen und freuen uns darauf, auch neue Ideen gemeinsam weiterzuentwickeln. Was uns außerdem wichtig ist, wir haben uns die Begeisterung für das, was wir tun, erhalten. Also auch heute starten wir so ziemlich jeden Tag gerne in den Arbeitstag hinein, also mit ein bisschen Neugier, mit Motivation und dem Anspruch wirklich gemeinsam etwas zu bewegen. Bastian: Mein Lieblingsthema ist ein bisschen offene Fehlerkultur. Es ist für neue Mitarbeiter mittlerweile sehr erleichternd zu sehen, dass wir selbstverständlich auch Fehler gemacht haben und wir gehen da ganz offen mit ⁓ und sagen, ⁓ da haben wir uns total verschätzt, das haben wir überhaupt nicht kommen sehen und und und und und und und und und und und und und und der Zeit, uns gibt es jetzt seit über sechs Jahren, ist es natürlich kommt da ein bisschen was. Heute sind das teilweise gelustige Geschichten, netten Anekdoten und ich sage immer, ich habe keine dieser Entscheidung vorher so kommen sehen. Das hat keiner von uns, ob das ich war oder ein Kollege. Und das erzählen wir Ihnen, das hilft ein bisschen oder reduziert ein bisschen. Bei uns kommt keiner hin und die Erwartungshaltung ist, du musst perfekt sein. Das ist nicht die Erwartungshaltung, sondern die Erwartungshaltung ist, sei ehrlich zu dem, was du sagst und sag, na, ich kann das so einschätzen, ich bin mir aber nicht sicher, vielleicht gibt es noch eine zweite oder dritte Meinung dazu. Und dann entscheiden wir das ein Stück weit auch gemeinsam, auch unter dem Aspekt zu sagen, vielleicht liegen wir wieder falsch. Das wissen wir aber nicht heute, sondern das wissen wir halt erst in vielleicht zwölf oder 24 Monaten, ob wir damit Recht hatten oder nicht. Und das sind einfach so Dinge, glaube ich, ein Thema ist, dass man einfach das offen kommuniziert. Und das hilft auch vor allem in einem Wachstum immer wieder so bisschen Start-up-Charakter zu wahren, indem man einfach offen auch so Themen anspricht und die Leute ein bisschen mitnimmt und sagt, hey, wir haben auch nicht immer alles vorher gewusst, sondern wir haben es einfach gemacht und dann müssen wir manchmal einfach schauen, was wird denn da genau draus. Marion Kühn: Ja, dass das ganz gut funktioniert, finde ich, zeigt ja auch, dass ihr 2024 für den Bayerischen Innovationspreis nominiert worden seid und 2024 ebenfalls den Gründerpreis in Ingolstadt gewonnen habt. Also von daher ja auch ganz schöne Belege dessen, dass eure Arbeit gut funktioniert. Ich finde, ein weiterer Beleg dafür, dass ... Ingenity sehr erfolgreich ist, ist ja auch, dass ihr mittlerweile international tätig seid und Standorte in der Schweiz und den Vereinigten Staaten habt. Wie schafft ihr es denn, ein Team aufzubauen, das gut zusammenarbeitet, obwohl es so weit auseinander und an verschiedenen Standorten sitzt? Und ich frage das jetzt besonders, weil wir in letzter Zeit auch ganz oft die Diskussion haben, dass Homeoffice-Lösungen ja wenig effizient sind, dass die Mitarbeiter wieder zurück ins Büro müssen und so. ⁓ Wie sind da eure Erfahrungen und wie macht ihr das? Stefanie & Bastian: Homeoffice-Lösung bietet für uns bei Syngenity den Mitarbeitenden die Möglichkeit, flexibel und ortsunabhängig zu arbeiten. Für uns ist das eine der besten Möglichkeiten, Beruf, Familie und Freizeit sinnvoll miteinander zu verbinden. ⁓ Gleichzeitig setzen wir auf eine offene Kommunikation, die unablässig ist in einem Homeoffice-Konstrukt, regelmäßiger Austausch und so funktioniert gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit auch standortübergreifend sehr gut. Was ich ganz besonders auch noch betonen möchte ist, wir haben im Assistenzbereich, der uns in den Backoffices super unterstützt, wirklich ein tolles Team aufgebaut, ob es in der Projektassistenz im Finanzbereich oder im Personalbereich ist, ohne die wir diese Struktur gar nicht halten könnten. von unserer Seite da noch mal ein großes Lob an auch unsere Mitarbeitenden im Backoffice. Bastian: Ja, wir hatten vorhin ja schon zwei Faktoren noch zusätzlich erwähnt. Einen sind natürlich unsere Team-Meetings, wo wir die Leute persönlich ist. Das ist sicherlich mit der entscheidenden Faktor, weil eben dann doch der persönliche Kontakt einmal im Quartal stattfindet. Das kostet uns als Unternehmen natürlich im Verhältnis viel Geld, mittlerweile auch Flugkosten von Übersee zu haben, bringt uns aber natürlich diesen Mehrwert, dass wir die Leute auch ein bisschen mitnehmen auf diese Reise und dass sie sich nicht im Homeoffice verloren fühlen. Das ist sicherlich einer der entscheidenden Punkte. Zweite regulierende Faktor ist, natürlich haben wir auch natürlich Kundenkontakt im Sinne von, da fährt auch mal einer hin. Es ist also natürlich nicht allen, es gibt immer wieder mal Positionen, die etwas mehr Homeoffice haben, aber ein Großteil ist dann doch immer mal wieder auch bei Kunden vor Ort und hat dadurch natürlich auch nochmal den persönlichen Kontakt. Das heißt, so kann er sich das aber gut einteilen. ist, dass wir fünf Tage vor Ort sind, ist sehr selten oder eigentlich nie der Fall. sondern es sind einzelne Tage und so kann man eben diesen angesprochenen Balance zwischen persönlichen Organisationen, was muss ich vielleicht privat managen und was habe ich im Sinne vom Kunden mit Homeoffice-Tätigkeiten zu kombinieren und mittlerweile halt eben die große Freude, dass mittlerweile die Mitarbeitern sich wirklich auf die Team-Meetings freuen. Zum einen gibt es immer leckeres Essen, ist wichtig, aber sie haben am Ende die Möglichkeit tatsächlich auch mal mit den Leuten wirklich auch privat in Kontakt zu kommen, was natürlich in einem reinen Homeoffice-Konstrukt immer bisschen schwierig ist. Aber damit haben wir diese Möglichkeiten und einmal im Quartal ist für uns ein perfekter Wert oder ist ein Erfahrungswert, den wir uns über die Jahre angeeignet haben, zu sagen, in dem Konstrukt funktioniert unser Firmenkonstrukt am besten. Marion Kühn: Okay, vielen Dank für eure Einschätzungen. Also es klingt tatsächlich so, als wärt ihr mit dieser Art Homeoffice und einmal im Quartal Meeting-Lösung sehr zufrieden, als würde es bei euch sehr gut funktionieren. Also von daher auch bestimmt ein schönes Beispiel ⁓ den Gegnern auch so ein bisschen den Wind aus den Segeln zu nehmen. würde sagen, wir kommen jetzt zur letzten Frage im Hauptteil tatsächlich schon. Und ich würde gerne mal auf das Thema ja letztendlich Start-up eingehen. Es ist ja so, ihr seid als Start-up gestartet und habt den Übergang zu einem etablierten Unternehmen total gut gemeistert. Und mittlerweile ist es so, dass ihr mit Start-ups in der Region zusammenarbeitet und diese auch fördert. Wollt ihr vielleicht noch ein bisschen von eurer aktuellen Kooperation mit Sebastian Amon von Audit Body erzählen und wie es dazu gekommen ist, was sich hier alles so plant? Bastian: Gerne. Im Sinne von meiner Aufgabe innovativ zu sein, war das hauptsächlich mein Thema, beziehungsweise ein Mitarbeiter oder unser Team ist auf uns zugekommen. Wir wussten, dass wir uns das Thema AI irgendwie stellen müssen, weil es auch sicherlich im Sinne der Wertschöpfung uns weiterbringen wird. Die Frage ist immer, macht man das immer selber? Beginnt man also bei Null und erarbeitet sich alles das selbst? Oder gibt es denn tatsächlich vielleicht Lösungen, Ideen oder Leute, die schon bisschen Vorsprung haben, die da schon mehr Erfahrung haben? Der Sebastian Ammann Er ist ein neuer Neugrohler und hat mit einer gewissen Erfahrung Stephanie, diese ganzen Hintergrundthemen, das ist natürlich etwas, wo wir ihm helfen können, wer ist der passende Steuerberater etc. Es gibt so viele Themen in der Gründung zu beachten, das heißt er kann einfach auf diesen Wissensschatz, den wir schon erfahren haben, schon zurückgreifen und umgekehrt können wir auf seine Fachexpertise im Bereich KI zurückgreifen, wo er einfach schon seit über zwei Jahren einen gewissen Wissensvorsprung hat, wo er Kunden hat, wo wir einfach sagen, bevor wir es selber wieder bei anfangen und das selber aneignen, arbeiten wir doch entsprechend mit Sebastian und seinem Team zusammen, die einen entsprechenden Vorsprung an Wissen haben und holen damit ein bisschen auf und können umgekehrt noch unheimlich viel davon lernen und dem seine Ergebnisse in unsere Reihen integrieren. Also wir erwarten uns wirklich große Dinge davon und freuen uns auf die Zusammenarbeit. Sebastian ist ein unheimlich starker innovativer Typ, der genau in das, was wir wollen, was auch unsere Werte sind, die wir als Unternehmer haben, genau reinpasst. Und so gesehen freuen wir uns drauf und Stephanie mit ihrem Team hilft perfekt Sebastian im Hintergrund, dass dem seine Gründungsphase, seine, ja... wie statischen Unternehmen alles was zu beachten ist so einfach wie möglich ist. Also das ist eine herausragende Zusammenarbeit, die wir hier im Team leisten und mit Sebastian und da freuen wir uns richtig, dass es jetzt dann ab Juli losgeht und wir gemeinsam natürlich gucken, dass wir da auch wieder neue Märkte erobern. Also wir haben richtig viel vor, die Ideen sind da und wir freuen uns auf jeden Fall auf die Zusammenarbeit. Marion Kühn: Das klingt ja richtig gut. Wir sind leider schon fast am Ende unseres Podcasts angekommen, aber ich stelle noch wie immer meine allerletzte Frage. Liebe Hörerinnen und Hörer, es geht wieder ⁓ den InnoTip und ich würde gerne von Stefanie und Bastian wissen, habt ihr irgendwelche besonderen Hinweise, Ideen, Gedanken oder auch eigene Erfahrungen, wo ihr sagt, das ist besonders wichtig, damit Innovation hier bei uns in der Region, aber auch für jeden einzelnen gelingen kann. Was würdet ihr unseren Hörern und Hörerinnen mitgeben, wenn ihr sagt, ihr wollt Innovation machen? Achtet bitte darauf! Stefanie & Bastian: Also was ich sehr gerne mitgeben kann, was ich selbst gelernt habe, ist... die besten ⁓ oft dort entstehen, wo man aufmerksam zuhört, auch wenn es Probleme gibt, die wirklich versuchen zu verstehen und bestehende Dinge einfacher, besser oder relevanter zu machen. Also Kommunikation ist wirklich ein ganz großes Thema meiner Meinung nach, bleibt offen für Neues, hinterfragt Gewohntes und sprecht früh genug mit Menschen über eure Ideen, die euch eventuell weiterbringen. könnten. Bastian: Ja, ich hab ein kleines bisschen oder da an dem angelehnt, aber trotzdem ein bisschen anderen Tipp. Ich bin jemand, der unheimlich gerne mit Leuten sich unterhält. Das heißt, diese ganzen Netzwerk-Treffen, die es gibt, die unter anderem auch der Kusswaffenhofen veranstaltet, sind ja der richtige Ort, weil einfach so viele... so viel Erfahrung gemacht haben und man so viel lernen kann und durch das Gespräch einem immer wieder auch Ideen kommen zu machen. Ach, das war eine gute Idee. Ach, kann ich mit dem mal ansprechen? Wir hatten eben gerade das Thema mit dem Sebastian Ammann. Das sind genau solche Ideen, Kontakte, die entstehen, wenn man rausgeht. Wenn einer da sitzt und sagt, ich gucke immer YouTube Videos oder wir haben das irgendwo gemacht, ist es meiner Meinung nach nicht der richtige Weg, sondern geht einfach raus, geht zum Netzwerk treffen, gibt super viele Sachen in der Region, wo man besuchen kann und dann lernt man im Laufe der Zeit, auch das wichtige vom unwichtigen zu trennen und damit kommen entgehen und man trifft sich dann einfach zu innovationscafés etc. So viele tolle Ideen und das ist zumindest mein Ort, wo ich total gerne bin, ⁓ mich mit anderen Leuten auszutauschen, wo ich unheimlich viel immer mitnehme und das ist mein Inno-Tipp am Ende zu sagen, geht's raus, redet mit den Leuten und hört auch entsprechend aktiv zu, was sie zu erzählen haben und macht dann daraus was. Das sind der Ort, man am besten was draus machen kann. Marion Kühn: herzlichen Dank euch beiden. Ich finde, das waren wieder zwei sehr wertvolle Tipps und ich würde tatsächlich auch allen Zuhörerinnen und Zuhörern ans Herz legen, die zu berücksichtigen. ⁓ Ja, bleibt mir eigentlich nur noch vielen herzlichen Dank an euch beide zu sagen. Schön, dass ihr meine Gäste wart. Ich fand es wieder eine sehr spannende Folge und ich fand es total schön, dass wir es in Genity so intensiv kennenlernen durften. Danke, dass ihr da wart. Danke fürs Zuhören an alle. Und wie immer freuen Sie sich auf den nächsten letzten Freitag im Monat. Bastian: Schön.