Latest / Die Informantin - News erklärt von Sally Lisa Starken / US-Gericht hebt Medienbann von Trump auf| Tech-Bosse warnen vor der Gefahr von KI| USA laden Russland zu G20-Gipfel ein
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- 0:00Speaker 0: Heute ist Freitag der fünfundzwanzigste neunzig.
- 0:02Speaker 0: Bin Sally Lisa Starken, Eure Informantin und das sind unsere Themen.
- 0:06Speaker 0: Wir beginnen in den US.
- 0:08Speaker 0: Dort hat ein Bundesrichter das Hausverbot von US-Präsident Trump gegen kritische Medien vorläufig aufgehoben.
- 0:15Speaker 0: Danach schauen wir nach Australien.
- 0:16Speaker 0: dort hat sich eine KI eigenständig in einen Regierungsportal gehackt Und auch im UN-Sicherheitsrat waren die Techbranche von den Gefahren künstlicher Intelligenz.
- 0:27Speaker 0: Weiter geht es dann noch mit der überraschenden Einladung von den USA, die Russlands Präsident Putin zum kommenden G-twanzig geht für nach Florida eingeladen haben und zum Schluss gibt's immer den internationalen Kurzcheck und die Good News.
- 0:39Speaker 0: Los gehts!
- 0:50Speaker 0: Wir starten heute in den USA mit einer wichtigen Entschaltung für die Pressefreiheit.
- 0:54Speaker 0: Ein US-Bundesrichter hat das Hausverbot aufgehoben, dass US-Präsident Trump gegen mehrere große Medienhäuser verhängt hatte.
- 1:01Speaker 0: Konkret geht es um die bekannten Fernsehsender CNN und MS Nause sowie das Politikportal Politiko.
- 1:08Speaker 0: Was ist da genau passiert?
- 1:09Speaker 0: Der Trump hatte diesen Medien letzten Freitag den Zutritt zum weißen Haus verboten.
- 1:13Speaker 0: er hat ihn vorgeworfen Lügen und Falschnachrichten über seine Regierung zu verbreiten.
- 1:18Speaker 0: Daraufhin durften Journalistinnen nicht mehr zu Pressekonferenzen oder Termin des Präsidenten kommen.
- 1:23Speaker 0: Die betroffenen Medien haben sich dagegen gewährt und sind dann vor Gericht
- 1:26Speaker 0: gezogen.".
- 1:28Speaker 0: Nun hat ein Bundesgericht entschieden, dass das Hausverbot vorerst aufgehoben wird – dazu muss das weiße Haus den Journalistinnen wieder Zutritt gewähren.
- 1:35Speaker 0: Das Gericht hat eine sogenannte einsweilige Verfügung erlassen die erst einmal für zwei Wochen gilt.
- 1:40Speaker 0: Eine einzweilige Verfügung ist eine schnelle Eilentscheidung von einem Gericht.
- 1:43Speaker 0: Sie stoppt einer Maßnahme der Regierung vorläufig, damit der bisherige Zustand erhalten bleibt und bis der Fall im Detail geprüft werden
- 1:50Speaker 0: kann.".
- 1:51Speaker 0: Ja, warum hat das Bundesgericht so entschieden?
- 1:53Speaker 0: Richter Tim Kelly hat erklärt, dass der Ausschluss der wahrscheinlich gegen die US-Verfassung verstößt.
- 1:58Speaker 0: Die Verfassung schützt nämlich die Pressefreiheit und garantiert ein faires Verfahren.
- 2:03Speaker 0: Dieses Verfahren gab es für die betroffenen Personen allerdings nicht.
- 2:07Speaker 0: Denn eigentlich hätten die Personen benachrichtigt werden und die Möglichkeit zu einer Anhörung bekommen müssen bevor ihnen der Eintritt verwährt wurde.
- 2:14Speaker 0: Das Justizministerium hat das Verbot allerdings nur mit der nationalen Sicherheit begründet sagt, dass es dafür keinerlei Beweise gibt.
- 2:23Speaker 0: Als Reaktion auf den Medienbannen haben auch die anderen TV-Sender die gemeinsame Berichterstattung über die Reisen des Präsidenten vorübergehend gestoppt – dazu gehört doch der Sender Fox News, der sonst sehr positiv gegenüber Trump eingestellt ist!
- 2:39Speaker 0: Wir schauen weiter nach Australien.
- 2:41Speaker 0: Dort hat sich ein Programm des US-Unternehmens OpenAI selbstständig Zugang zu einem Regierungsportal verschafft.
- 2:47Speaker 0: Ja, das Programm war selbst eine sogenannte autonomer KI-Agent – da behandelt es sich um die Software, die Aufgaben ohne menschliche Hilfe erledigen kann.
- 2:55Speaker 0: Man gibt dem Programm einen Ziel vor und die KI entscheidet selbständig welche Schritte sie im Internet unternimmt, um dieses Ziel zu erreichen!
- 3:02Speaker 0: Was ist da genau passiert?
- 3:04Speaker 0: Ja, das KI-Programm hatte eigentlich die Aufgabe im Internet nach medizinischen Daten und Statistiken zu recherchieren.
- 3:10Speaker 0: Bei der australischen Krankenversicherung ist das Programm allerdings auf eine Sperre gestoßen und hat die Daten nicht bekommen.
- 3:15Speaker 0: Daraufhin hat sich die KI dann selbstständig einen anderen Weg gesucht.
- 3:20Speaker 0: Australiens Premierminister Anthony Albanis hat den Vorfall in New York am Rande der UN-Vollversammlung öffentlich gemacht und kritisiert.
- 3:28Speaker 0: Dazu hat er bereits mit OpenAI-Chef Sam Altman gesprochen, seine Bedenken geäußert.
- 3:33Speaker 0: Dazu gehört auch, dass OpenAI die australische Regierung erst Monate später informiert hat – der Vorfall ist nämlich schon im Juni passiert.
- 3:40Speaker 0: Gemeldet wurde aber erst im September per E-Mail an eine allgemeine Postadresse.
- 3:45Speaker 0: Nach bisherigen Untersuchungen wurden aber keine persönlichen Daten von Patientinnen gestohlen.
- 3:50Speaker 0: Ja, und genau solche selbstständigen Aktionen von KI-Programmen sorgen weltweit für Sorgen.
- 3:54Speaker 0: Deshalb kam es in New York zu einem historischen Treffen.
- 3:57Speaker 0: Zum ersten Mal haben die Chefs der größten KI-Unternehmen vor dem UN-Sicherheitsrat gesprochen.
- 4:03Speaker 0: Der UN Sicherheitsrat ist das höchste und einflussreichste Gremium der Vereinten Nationen.
- 4:07Speaker 0: Er hat die Aufgabe weltweit Für Frieden und internationale Sicherheit zu sorgen.
- 4:11Speaker 0: Vor diesem Sicherheitsrat haben unter anderem Sam Altman von OpenAI und Dario Amode von der KI-Firma Entropic gesprochen.
- 4:19Speaker 0: Amode hat dazu erklärt, dass KI bei falschem Umgang zu einem Risiko für die gesamte Menschheit werden könnte.
- 4:25Speaker 0: Die Techbosser befürchten vor allem zwei Dinge – zum einen das Menschen ihr Kontrolle über extrem schlaue KI-Systeme verlieren könnten und das Terrorist in den KI nutzen könnten um gefährliche biologische Waffen zu entwickeln.
- 4:37Speaker 0: Deshalb haben die Firmenchefs vorgeschlagen, das Entwicklungstempo bei neuen KI-Modellen freiwillig zu verlangsamen.
- 4:43Speaker 0: Sie fordern weltweite Sicherheitsstandards, regelmäßige Kontrollen und internationale Meldesysteme für gefährliche Zwischenfälle.
- 4:50Speaker 0: Allerdings hat Trump von den Vereinten Nationen betont, dass er von weltweiten Regeln für KI nicht zählt.
- 4:55Speaker 0: Er hat dazu erklärt, dass die USA die Entwicklung keinesfalls ausbremsen werden weil sie das globale Wettrennen um die KI Technologie gegen China gewinnen
- 5:03Speaker 0: wollen.".
- 5:06Speaker 0: Wir machen weiter mit dem G-twanzig-Gipfel, der im Dezember ansteht.
- 5:09Speaker 0: Am Rande der UN Generalversammlung hat US-Ausminister Rubio dazu bekannt gegeben, dass die USA auch den russischen Präsidenten Putin eingeladen haben.
- 5:21Speaker 0: Ja was ist G-Twanzig eigentlich genau?
- 5:23Speaker 0: G-zwanzig steht für die Gruppe der zwanzig – das ist ein Zusammenschluss der zwantig wichtigsten Industrie und Schwellenländer in der Welt.
- 5:29Speaker 0: Zudem auch die Europäische Union und die Afrikanische Union gehören.
- 5:33Speaker 0: Einmal im Jahr kommen die Staats- und Regierungschefs zusammen, um über weltweite Wirtschaftszemen uns große Krisen zu beraten.
- 5:40Speaker 0: Dazu hat Rubio erklärt, dass die USA hoffen, dass Putin die Einladung annimmt und nach Florida reist – der Gipfel soll nämlich immer Yammy stattfinden!
- 5:48Speaker 0: Genau gesagt in einem privaten Golfclub von US-Präsident Trump….
- 5:52Speaker 0: Warum ist die Einladung so besonders?
- 5:53Speaker 0: Putin hat seit Jahrzehnt zwanzig neunzehn an keinem Gipfel mehr teilgenommen, zudem es Russland wegen des Angriffskriegs gegen die Ukraine von den westlichen Staaten weitgehend isoliert.
- 6:02Speaker 0: Da die USA in diesem Jahr bei dem Vorsitz der G-Zwanzig innehaben, nutzen sie ihr Recht als Gastgeber!
- 6:08Speaker 0: Rubio sagte dazu man müsse sich auch mit Menschen treffen, mit denen man nicht einer Meinung sei um Probleme auf der Welt zu lösen.
- 6:15Speaker 0: Aus Russland gab es bereits eine erste Reaktion.
- 6:17Speaker 0: Kremelsprecher Peskov hat gesagt, dass Russland die Einladung schätzt und das Präsident Putin das Angebot genau prüfen wird.
- 6:24Speaker 0: Der ukrainische Präsident Zelenski hatte zuvor erklärt, dass er grundsätzlich bereit wäre bei dem G-Zwanzig-Gipfel mit Putin zu sprechen – der Kreme hält direkte Gespräche zwischen den beiden Präsidenten in den USA vorerst allerdings für ausgeschlossen.
- 6:38Speaker 0: Ja ob es im Dezember in Miami tatsächlich zu dem Treffen kommt, bleibt noch abzuwarten!
- 6:49Speaker 0: Wir machen weiter mit dem internationalen Kurzcheck und dafür beginnen wir in den USA.
- 6:53Speaker 0: Bei den kommenden Mithirmen Kongresswahlen im November werden erstmals seit Jahrzehntzwei keine europäischen Wahlbeobachter mehr anwesend sein, die US-Regierung hat die OSCE also die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa nicht zu den Wahlen eingeladen.
- 7:07Speaker 0: Die OSCE kritisierte die Entscheidung als eine Abkehr von bewährten demokratischen Regeln.
- 7:12Speaker 0: Die USA hat die Organisation sofort zu Einsparungen und weniger Einmischung in politische Angelegenheiten aufgefordert.
- 7:19Speaker 0: Weiter geht es in Venezuela, Übergangspräsidentin Rodrigues hat vor den Vereinten Nationen angekündigt das ist in Venezuela künftige Wahlen geben wird.
- 7:27Speaker 0: sie hat US-Präsident Trump für die Wiederaufnahme der diplomatischen Beziehung gedankt Nachdem ihr Vorgänger Maduro im Januar bei einem US-Militäransatz festgenommen worden war.
- 7:36Speaker 0: Ein konkreten Termin oder Zeitplan für die Wahlen hat Rodríguez vor der UN Generalversammlung allerdings noch nicht genannt.
- 7:43Speaker 0: Wir schauen auch nach Italien, Ministerpräsidentin Meloni hat angekündigt die KFZ Steuer ab dem Jahr twenty-sevenzwanzig für ein Großteil aller Fahrzeuge komplett zu streichen.
- 7:53Speaker 0: Von dieser Befreiung sollen rund siebzig Prozent aller Autos und Motorräder profitieren, vor allem kleinere Wagen mit bis zu hundert neun PS-Motorleistungen.
- 8:02Speaker 0: Die italienische Opposition kritisiert das Vorhaben als teures Wahlgeschenk, dass den hochverschuldeten Staat jährlich rund zweikommer drei Milliarden Euro kostet.
- 8:15Speaker 0: Und wir brauchen Sie die guten News!
- 8:16Speaker 0: Ab diesem Schuljahr gehört Reanimationsunterricht für Schülerinnen der Klasse sieben bis neun in Nordrhein-Westfalen zum verpflichtenden Unterricht.
- 8:25Speaker 0: In der neunzigminütigen Einheit lernen die Jugendlichen grundlegende Maßnahmen, der Wiederbelebung und üben diese praktisch an Reanimationspuppen.
- 8:33Speaker 0: Damit er Unterricht an den Schulen durchgeführt werden kann wurden bereits Lehrkräfte entsprechend fortgebildet.
- 8:38Speaker 0: Jede Schule mit Sekundarstufe eins soll mindestens zwei ausgebildete Lehrkräfter haben.
- 8:43Speaker 0: Zusätzlich werden die Schulen mit Übungspuppen ausgestattet.
- 8:46Speaker 0: Der neue Unterricht soll Jugendlichen Sicherheit für Situationen vermitteln, in denen schnelle Hilfe erforderlich ist.
- 8:52Speaker 0: Gleichzeitig lernen sie frühzeitig das auch Laien bei einem Herzkreislaufstillstand wichtige Hilfe leisten könnten!
- 9:10Speaker 0: Ich freue mich wie immer bei jede Nachricht von euch, abonniert den Podcast, drückt auf die Abo Glocke und wir hören uns dann am Montag wieder.
- 9:17Speaker 0: Denn irgendwas passiert ja immer bis dann!