Latest / Rheinpegel - der Düsseldorf-Podcast / Sperrung des Rheinufertunnels, Versicherungen für Bankschließfächer und Restaurant 'ELA' neu eröffnet
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- Wir haben hier ja noch gar nicht über Neujahrsvorsätze gesprochen. Ist jetzt auch vielleicht ein mini bisschen spät, aber trotzdem. Wie sieht's aus? Habt ihr welche? Wie läuft's? Bleibt ihr dran? Ich habe ja schon in den letzten Jahren erzählt, dass ich keine Vorsätze, sondern immer Mottos habe fürs Jahr. Und ich sag so, bislang passt's bei mir. Und dranbleiben ist da gar nicht schwer. So ein Motto ist ja auch recht weit zu interpretieren. Wahrscheinlich doch viel frequentierte Vorsätze haben irgendwas mit Sport oder Bewegung und Routinen zu tun, kann ich auch sehr gut verstehen. Zum Beispiel öfter Joggen gehen. Und wo kann man das so schön wie über die Rheinbrücken genau vorgehen? Die Theodor-Heuss-Brücke wird ja, wie schon berichtet, bald für die große Sanierung fit gemacht und es gibt dann einige Einschränkungen. Aber nicht mehr drüberjoggen habe ich jetzt zum Glück noch nicht vernommen, also let's go. Welche Neuigkeiten es trotzdem in Sachen Brückenbau gibt und welche wichtige Verkehrsachse, zu dem bald auch eine Baustelle wird, darüber habe ich mit Alexander Esch gesprochen. Auch ein Vorsatz könnte sein, mal ein bisschen aufzuräumen und zu sortieren. So ein Schließfach in der Bank böte sich dann an, um vielleicht wertvolle oder besondere Dinge dort zu deponieren. Uwe Jens Runau erzählt, wie und ob man die Wertgegenstände versichern muss, wenn es zum Beispiel, wie jetzt in Gelsenkirchen, zu Raub oder anderen Sondersituationen kommt. Gut essen und schöne Orte entdecken, das ist ein Vorsatz, mit dem ich mich anfreunden kann und Helene Pawlitzki ganz sicher auch. Sie war im neu eröffneten Restaurant Ella auf der Loretto-Straße und berichtet, was der ehemalige Betreiber der Noah Foodbar dort auf die Teller bringt und was es sonst nice gibt. Und damit herzlich willkommen zum Rheinpegel. Ihr hört Folge 404 und der Rhein steht bei 2,66 Meter. Rheinpegel, der RP-Podcast für alle, die Düsseldorf leben. Hallo zum Rheinpegel, dem Podcast, in dem wir jede Woche darüber sprechen, was Düsseldorf bewegt, was die Bewohnerinnen und Bewohner umtreibt, kurz und gut, was geht. Mein Name ist Thorsten Kohlmann und diese wirklich schöne Aufgabe darf ich übernehmen. Wenn ihr uns etwas mitteilen wollt, wenn ihr Themen habt, über die wir sprechen können, wenn ihr Veranstaltungen wisst, auf die wir hinweisen dürfen oder wenn ihr einfach mal was loswerden wollt, you know the drill, ihr erreicht uns unter rheinpegel-post.de oder 0160 80 80 844. Wir freuen uns immer von euch zu hören. In Sachen Verkehr steht der Stadt in diesem Jahr einiges bevor. In den ersten Januarwochen wurde verkündet, dass die Theodor-Heuss-Brücke vor der geplanten Sanierung abgelasst werden muss, was zur Folge hat, dass sie einspurig wird und nur noch Fahrzeuge bis 3,5 Tonnen tragen darf. Nun kam auch noch die Nachricht, dass die Busse der Rheinbahn die Brücke auch nicht mehr befahren werden, was massive Auswirkungen auf die Streckenführung des ÖPNV und dementsprechend auf den Fahrplan hat. Zudem ist jetzt klar, dass der Rhein-Ufer-Tunnel eine weitere stark frequentierte Verkehrsachse für vier Wochen komplett gesperrt werden muss. Grund sind auch hier Bauarbeiten. Wann dies bevorsteht, welche die Auswirkungen sind und wie lange das alles dauern soll, das weiß Alexander Esch. Lieber Alexander, jetzt sitzen wir schon wieder hier. Ja. Wie schön. Ja. Und tatsächlich können wir ein direktes Update geben zum Thema, was wir letzte Woche behandelt haben. die Theodor-Heuss-Brücke und der anstehende Umbau beziehungsweise die Sanierung beziehungsweise die Ablastung vor der Sanierung. Im letzten Gespräch haben wir uns darüber ausgetauscht, dass die Theodor-Heuss-Brücke im Zuge dieser Ablastung einspurig wird und dass nur noch Fahrzeuge bis 3,5 Tonnen sich bewegen dürfen. Auch haben wir schon ein bisschen das Thema geforscht, worüber wir jetzt sprechen, also im weitesten Sinne, weil wir auch darüber gesprochen haben, dass immerhin keine Gleise auf die neue Brücke gebaut werden, was die AnwohnerInnen entlastet. Jetzt gibt es aber ein weiteres Update, was einfach letzte Woche noch nicht feststand, worüber wir jetzt ganz kurz sprechen, bevor wir auf etwas anderes kommen. Ja, also was noch nicht klar war, oder was zumindest, man hätte es natürlich ableiten können möglicherweise, aber klar kommuniziert war es nicht, dass eben die Rheinbahn auch betroffen ist. Also die Ablastung, die geht ja auf 3,5 Tonnen zurück ab 1. Februar. Also alle Fahrzeuge, die schwerer als 3,5 Tonnen sind, dürfen nicht mehr drüber. Und das ist ja so ein Bus, ne? Genau, so ein Bus. Aber andererseits auf der Südbrücke war es eben so bislang oder ist es auch weiterhin so, dass ja obwohl da nur 7,5 Tonnen zugelassen sind, weiterhin auch sogar Bahnen drüber fahren können, die ja weiß ich nicht 30, 40 Tonnen liegen oder so. Also da so eine Ausnahmeregelung für die Rheinbahn geschaffen worden ist. Naja, aber jetzt steht fest, nee, gibt es nicht und das hat natürlich schon massive Auswirkungen auch auf mehrere Buslinien. Ja, die Einzelheiten kann man ja tatsächlich dem dazugehörigen Stück bei rp-online entnehmen und natürlich auch anderen Stellen, wo das veröffentlicht ist, aber tatsächlich ist das doch jetzt, wenn ich das richtig interpretiere, auch so ein weiterer Schritt oder eine weitere Sache, die so ein bisschen auf dieses jetzt Pan not intended etwas brüchige Fundament der guten Laune dieses Brückenumbaus fallen, oder? Also kommt jetzt immer mehr, also kann jetzt noch was kommen? Es wird immer noch schlimmer. Die Auswirkungen werden halt dann doch gravierend. Also wenn jetzt tatsächlich auch die Reimann so stark betroffen ist, ist es natürlich… Wird es immer weniger lustig, klar. Also vorher hat es natürlich auch jetzt, da sind gravierende Folgen ablesbar für die Wirtschaft, natürlich für die Lkw-Verkehre, die da eigentlich drüber gehen, über die Theodorisbrücke, die jetzt große Umwege fahren müssen. Ja, und auch für alltägliche Wege. Also ich finde, das mit dem Auto ist das eine, aber diese Verbindung mit dem Bus gerade nach Oberkassel, nach Herd, irgendwie nach Lörig, das ist ja schon für sehr viele ArbeitnehmerInnen, PendlerInnen, SchülerInnen wahrscheinlich Wege, die sie nehmen. Und das ist das eine, genau. wir gehen jetzt nicht detailliert auf die Ersatzfahrpläne ein, aber wie weit auch flächenmäßig reicht dann, dass da nichts mehr drüber fahren kann. Also wird dann alles über Goldsterm gemacht, wird dann alles hinten da. Ich weiß immer nicht, wie dieser Bereich heißt, wo die Theodor-Heiß-Brücke quasi ausläuft, beim Sprinterwerk. Ist das Mörsenbruch? Nee, das ist beim Arakhaus dann. Welcher Stadtteil das dann ist, ja, ja. Also so Pempelfort, Derendorf da hinten, aber wo fahren dann da schon keine Busse mehr? Weil alles, was auf die Rampe geht, kann ja theoretisch nicht mehr fahren. Ja, bis Bis zur Heusbrücke fahren immer noch manche. Also es kommt jetzt ganz auf die Strecke an. Und dann über die Zizillienallee auch und so, ne? Ja, unterschiedlich, genau, zur Rheinterrasse dann. Was aber natürlich vielleicht, ohne jetzt in die Details des Ersatzfahrplans zu gehen, aber doch interessant sein könnte, es als Alternative mal auszuprobieren, ist Flexi. Das sind ja die Großraumsammeltaxis der Rheinbahn, die jetzt auch ins Linksrheinische fahren sollen und die dann doch auch Ersatz schaffen sollen insofern, als dass sie ja weiterhin über die Heusbrücke fahren dürfen. Also das mal auszuprobieren könnte sich schon lohnen und das sind ja ÖPNV-Preise auch für diesen On-Demand-Verkehr und wenn man Glück hat, sitzt man auch alleine in dem Ding und lässt sich da kutschieren. Die sind wirklich bequem und das ist eigentlich, es ist nicht so richtig bekannt und es zündet auch immer noch nicht so richtig, obwohl das jetzt sogar auch in der Altstadt verfügbar ist zum Teil. Aber das könnte schon lohnen, sich das mal vor Augen zu führen und das mal auszuprobieren, weil möglicherweise klappt das ja gut. Das wäre ja mal was. Und also das kann ich doch nur empfehlen, wenn einem jetzt da wirklich so eine wichtige Verbindung wegbricht, das mal regelmäßig jetzt mit Flexi auszuprobieren zumindest. Wenn das jetzt doch irgendwie länger dauert oder was auch immer oder teurer ist, ist das natürlich so eine Sache. Aber ja, das glaube ich kann sich lohnen. Ja, das ist also das eine Update, was wir haben zum Verkehr auf der Teleheusbrücke. Es gibt noch ein anderes Update, was den Verkehr in dieser Stadt betrifft und da steckt auch viel drin. Ja, da steckt schon Musik drin. Also wir sehen das auch natürlich immer, wie so Artikel angenommen werden bei unserer Leserschaft und der ist ja jetzt seit gestern online und das ist schon auch massiv, wie das die Leute bewegt, weil eben der Rheinufertunnel gesperrt werden muss, voll gesperrt werden muss über eine längere Zeit. Das war auch klar, dass das kommt und in diesem Jahr, weil es eben auch im letzten Jahr schon sich ankündigte, aber verschoben wurde, aber nun sind es eben doch vier Wochen und nicht gut drei, dreieinhalb, also nochmal ein paar Tage mehr. Was einen Unterschied macht, finde ich, man könnte ja jetzt auch sagen, mein Gott, drei oder vier Wochen, aber ich finde jeder Tag, der da, weil dieser Rheinufertunnel ist ja auch ähnlich wie die Töder-Heuss-Brücke, ein solcher Verkehrsverkehr. Also Hotspot quasi, also alles fährt ja da durch. Vor allem der ist vollgesperrt dann. Also da geht dann gar nichts mehr und das ist wirklich der wichtigste Tunnel in der Stadt. Und drumherum gibt es nicht so viel zum Ausweichen, weil auf der einen Seite ist der Rhein und dann klar Berliner Allee, Heinrich-Heine-Allee, das ist ja eh alles eng. Und auf der Friedrichstraße sind es immer noch Baustelle dann zu diesem Zeitpunkt. Also man hat es schon entzerrt insofern, als dass eben die Südbrücke dann möglichst wieder zweispurig in beide Richtungen funktioniert. Man macht es, bevor die Theodor-Heuss-Brücke einspurig wird. Insofern ist da schon so ein gewisser Plan hinter, aber trotzdem massiver Eingriff natürlich. Und das ist eben der tägliche Weg von vielen. Und das erklärt natürlich auch, warum jetzt einige wissen wollten, wann ist es denn nun soweit. Und es wird dann im April soweit sein. Und man kann schon auch sehen, man hat jetzt gezielt auch versucht, die Osterferien da mit einzubeziehen. und eben dann diese zwei Wochen, um dann zwei Wochen eben von der vierwöchigen Bauzeit zu haben, die vielleicht dann nicht so ganz gravierende Auswirkungen haben. Es gibt ja eine Vorbereitungszeit und dann die tatsächliche Bauzeit, wenn ich das richtig verstanden habe. Also ein wenig aufgewühlt wird es auch länger als vier Wochen. Ja, ja, es sind schon vier Wochen vorher schon auf der Rheinuferpromenade wird diese Baustelle eingerichtet und dann eben auch natürlich vier weitere Wochen während der Vollsperrung wird diese Baustelle auf der Rheinuferpromenade sein und dann auch noch dort zwei Wochen bisher abgebaut wird. Also es wird schon auch da. Dann kann es aber noch zu Verzögerungen kommen, da müssen wir uns nichts vormachen. Zu Behinderungen kommen, das ist natürlich unsere schöne Promenade, wird da von der Baustelle vollgestellt. Das ist natürlich auch nochmal ein Punkt, ja. Tatsächlich habe ich darüber nachgedacht, weil natürlich April, Mai, das sind ja auch alles die Zeit, da wird es hoffentlich wieder ein bisschen wärmer. Da fangen auch die ersten Sachen an, weiß ich nicht, wie ist der Stadtstrand dann davon beeinflusst oder so diese ganzen Sachen, die halt auf der Promenade stattfinden. Ich glaube, der Stadtschrein ist nicht so richtig beeinflusst, weil der so ein bisschen weiter weg ist. Der ist ja dann Richtung Kitt eher. Und die Baustelle ist dann eher so am Alten Hafen. Ja, aber ich meine jetzt die ganzen Wege und da passiert ja im Frühling, blüht es ja auch da irgendwie auf im überfragenen Sinne und so. Und das ist ja, wo wir schon in anderer Hinsicht auch so oft drüber gesprochen haben, das sind diese Dinge, die passieren, also selbst wenn ich jetzt als Autofahrerin denke, ja gut, dann ist halt der Tunnel betroffen, aber ich kann, ich habe vielleicht den Luxus, dass ich mein Auto auch stehen lassen kann, weil ich kann alles mit dem Rad machen oder so. Trotzdem hat es ja einen Einfluss auf den ganzen ich sag's mal so, Vibe in der Stadt wenn da so im Herzen oder im Zentrum quasi so Ja, ich hoffe mal, dass wir das gut vertragen und, ich glaube, das Leben am Rhein, das kann da trotzdem in. Möglichst großer Güte stattfinden. Ich stelle mich hier immer schon auf den größtmöglichen Strich ein, merke ich. Ja, also ich weiß ehrlich gesagt natürlich jetzt auch nicht im Detail, wie großflächig muss da was abgesperrt werden, da müssen halt Kräne auch hingestellt werden und so, da wird es schon einen Engpass geben, aber wenn man jetzt am Stadtstrand sitzt, zum Beispiel Blick auf den Rhein, dann wird man davon nichts merken. Sind schon, kann man schon ein bisschen antizipieren, was es für Stress geben könnte, also genau, es kann länger dauern, als man denkt, was gibt es noch, es kann teurer werden, als man denkt, was sind so gängige Probleme, die auftauchen können beim Tunnelbau, was muss da überhaupt gemacht werden, warum? Achso, also es müssen zwei riesige Ventilatoren ausgetauscht werden. Axialventilatoren heißen die. Die sind wichtig für den Notfall. Also es sind auch eben Brandschutzvorgaben, die jetzt umgesetzt werden müssen. Deswegen müssen diese Dinger raus. Und deswegen muss man auch, weil das so ein gravierender Eingriff ist, komplett sperren in beide Richtungen. Man fragt sich ja vielleicht, warum kann man sich nicht in eine Richtung offen lassen. Das geht nicht und ja, das ist der Hintergrund. Ja, ich glaube, man muss sich leider wirklich auf ein Jahr des Staus einstellen und vielleicht sogar eins, das jetzt doch nochmal mehr Stau mit sich bringt als die vergangenen Jahre, obwohl wir ja, wir erinnern uns, auch zur Stauhauptstadt schon geworden waren. 2024 zumindest diesen Titel bekommen haben nach einer Studie. INRIX heißt ja da dieser Anbieter und es gibt ja jetzt neue Daten auch mittlerweile für das letzte Jahr schon von INRIX und auch TomTom, die gezeigt haben, ja Stauhauptstadt ist jetzt zwar Köln geworden, aber trotzdem ist es bei uns eigentlich noch schlimmer geworden. Also die Fahrzeiten sind länger geworden im Durchschnitt für Autofahrer zu bestimmten Zeiten, also mehr zähflüssiger Verkehr. Und zwar gibt es auch Entlastung, also die Südbrücke, wie gesagt, wird dann wieder zwei Sprüche in beide Richtungen funktionieren. Dafür haut dann aber die Heusbrücke rein und das für zweieinhalb Jahre. Das ist natürlich schon echt ein Hammer. Gleichzeitig ist die Friedrichstraße noch nicht fertig. Das wird erst eher so im letzten Jahr. Ja, gegen Ende des Jahres der Fall sein und dann kommt aber ja auch noch der Graf Adolfplatz, der auch umgebaut wird. Also das ist ja auch eine wichtige Achse in die Stadt und die A59, darf man auch nicht vergessen. Das ist jetzt hier eine wichtige Autobahn Richtung Düsseldorf. Derzeit ist die Stadt auswärts gesperrt, aber die Sperrung Richtung Düsseldorf kommt Mitte des Jahres auch noch. Also das sind schon Kavenzmänner an Baustellen mit dem Rheinufertunnel auch noch dazu. Also da muss man schon wahrscheinlich Geduld mitbringen als Autofahrer. Dieses Jahr besonders. Ich fange gar nicht an mit Bergischer Landstraße, da kommt auch ein dickes Ding mit Kanalsanierung und so Richtung Hobelrad hoch. Also die werden wir irgendwie nicht so richtig in Gänze los, die Baustellen im Gegenteil. Es scheint gerade doch irgendwie, dass die marode Infrastruktur auch jetzt bei den Straßen mehr und mehr Auswirkungen zeigt. Es ist ja auch irgendwie sinnig, ich weiß, dass wir es davon auch schon hatten, als wir das erste Mal über die Brücken und die Sanierungen jeweils gesprochen haben, die sind ja auch alle ungefähr gleich alt. Also, dass das jetzt alles auch ungefähr zur selben Zeit passiert, genauso wie die Straßen wahrscheinlich und auch, ne, also das hat ja alles ungefähr eine Ja, aber der Rhein-Ufer-Tunnel ist so eine bisschen besondere Situation mit dieser Brandschutzvorgabe, aber A59, das geht schon in die Richtung. Neu gemacht werden muss. Und ich, wenn wir so drüber sprechen, denke auch, das klingt alles wirklich wie so ein, Und meinst du, jetzt ist auch so ein bisschen die Stimmung, okay, dann machen wir das jetzt auch noch schnell wie so ein Pflaster abreißen und dann lass uns das jetzt alles machen, weil dann haben wir vielleicht in, weiß ich nicht, von was für einem Zeitraum reden wir hier insgesamt, zehn Jahren dann Ruhe. Also es ist ja manchmal auch nochmal was anderes, als das so peu a peu zu machen. Also jetzt ist es halt dann einmal richtig ätzend für eine Zeit. Ich meine, das wäre ja schön, wenn das so wäre. Ich sehe es ehrlich gesagt genau anders. Es geht gerade erst los. Also die Brücken werden ja noch nicht neu gebaut. Das kommt ja noch. Die müssen ja noch abgerissen werden. Die müssen noch neu gebaut werden. Und auch die Theodor-Haus-Brücke natürlich. Das ist jetzt zweieinhalb Jahre hart, die Einspurigkeit. Aber damit ist es nicht getan. Das Pflaster ist dann nicht abgerissen, alles ist wieder gut. Ja, das ist ein sehr großes Pflaster. Die OP kommt dann noch. Und was kostet das jetzt, der Rhein-Ufer-Tunnel? Das kostet gar nicht so viel, habe ich gedacht. Wenn man jetzt so diese ganz großen Summen gewohnt ist, drei, vier, jetzt sind es halt vier Komma irgendwas Millionen, das auszutauschen, das geht. Also da, wenn man jetzt an die Heusbrücke denkt, die neu gebaut wird, da ist man ja bei einer halben Milliarde. Ja, aber da muss man ja auch nicht, da wird ja nichts abgerissen und so. Also da werden ja diese Ventilatoren ausgetauscht und das ist halt wahrscheinlich, aufwendig und deswegen ist es gesperrt, aber es wird ja nichts neu gemacht. Außer natürlich, man findet jetzt beim Restaurieren beim neuen Ventilatoren ein, in der Nordstraße findet man noch irgendwas und dann Man findet jetzt Asbest und man muss alles jetzt über ein halbes Jahr vollgespät werden. Nein, bitte. Damit fangen wir jetzt nicht an. Das beschreien wir jetzt nicht. Wir schließen damit dann jetzt dieses Gespräch und hoffen, dass wir natürlich Unrecht haben. Und ja, wir bleiben dran, du bleibst dran und erzählst dann hier weiter von den Verkehrsentwicklungen in dieser, unserer schönen Stadt. Genau. Vielen Dank, bis zum nächsten Mal. Danke. Tschüss. Kurze Pause. Vielleicht mit etwas Werbung. Bisher unbekannte Täter haben, wie ausführlich berichtet, in einer Sparkassenfiliale in Gelsenkirchen nahezu alle 3.250 dort deponierten Schließfächer aufgebrochen und leergeräumt. Von einem Schaden in dreistelliger Millionenhöhe ist die Rede. Auch in Düsseldorf bieten Banken an, Wertsachen, Schmuck und sonstige besondere Habseligkeiten in Schließfächern zu lagern. Nach dem Raub im Ruhrgebiet regt sich nun die Sorge, dass Ähnliches vielleicht auch hier passieren oder das Eingeschlossene anders zu Schaden kommen könnte. Und es stellen sich viele die Frage, wie und ob die Wertgegenstände versichert sind. Uwe Jens Runau erzählt, wer im Schadensfall haftbar ist, was die einzelnen Banken in der Stadt dazu sagen und warum die Schließfachräume Hochdiskretionsbereiche sind. Lieber Uwe Jens, wie schön, dass du hier bist in meinem von mir persönlich kreierten Podcaststudio im Konferenzraum der Düsseldorfer Lokalredaktion. Ich weiß durch unsere Gespräche ja relativ viele Dinge über dich. Manche Dinge weiß ich auch nicht. Manches muss auch geheim bleiben. Manches muss auch geheim bleiben. Aber du kennst mich, lange bleibt hier nichts geheim. Ja, du bist neugierig auch. Ja, hast du mehrere Zehntausende Juwelen, Bargeld und Wertgegenstände versteckt in irgendwelchen Schließfächern auf der Welt? Das ist natürlich geheim, aber ich muss sagen, Schließfächer sind ja schon eine tolle Erfindung. Man hat es nicht zu Hause, wo man ja immer Angst hat, dass mal einer einbricht und man denkt sich in so einem Schließfach, super, da ist es ja sicher. Das denken sich bestimmt sehr viele Menschen, das haben sich auch sehr viele Menschen gedacht, zum Beispiel in Gelsenkirchen und da ist das ja jetzt ein bisschen daneben gegangen, möchte ich sagen. Ja, man muss sich das wirklich vor Augen halten. Das ist ja ein Albtraum für jeden Menschen, wenn er da sagt, ich deponiere das da, da ist das ja sicher. Und dann passiert so ein irrer Einbruch, der ja wirklich auch outstanding ist. Man muss sich vorstellen, das sind 3.250 Schließfächer. Die Leute bunkern da ihre Sachen, weil sie eben denken, es ist sicher. Und dann ist es so, dass fast alle aufgebrochen werden, auf jeden Fall über 3.000. Und da liegen hunderttausende Gegenstände jetzt rum, nicht die wertvollsten, davon können wir ausgehen, weil die wertvollsten hat man alle durch ein riesen Loch rausbefördert, was man in der Tiefgarage da reingebohrt hat. Und das Allerschlimmste kommt ja dann danach. Das ist weg. Und du kriegst es ja wahrscheinlich nicht ersetzt. Denn, was ja glaube ich alle angeht, man denkt ja, das ist da sicher in dem Schließfach und man denkt nicht an zusätzliche Absicherungen, glaube ich, nach, tippe ich mal, dass das viele nicht gemacht haben. Kann ich mir auch gut vorstellen, auch wenn ich jetzt von mir persönlich ausgehe, würde ich auch, wenn man mich nicht vehement auf Dinge hinweist, habe ich sie manchmal vielleicht nicht auf dem Schirm, so möchte ich sagen. Genau, wir reden heute ganz konkret über Versicherungen von Bankschließfächern, weil natürlich Gelsenkirchen ist jetzt ein Stück weit entfernt, aber trotzdem ist das Thema sehr nah und Düsseldorferinnen und Düsseldorfer haben sich ja auch das eine oder andere in den Bankschließfächern hier an den designierten Orten deponiert und machen sich natürlich jetzt Gedanken, was ist, wenn es hier auch passiert. Generell, es gibt ja auch andere Dinge, warum so Schließfächer vielleicht beschädigt werden. Überflutungen, Wasserschäden. Also da gibt es ja mannigweilige Möglichkeiten. Genau, und dieser Frage, bist du auf den Grund gegangen, bist du hinterhergegangen? Was passiert mit Schließfächern, wenn sie versichert sind, wenn sie nicht versichert sind? Wer ist dafür verantwortlich? Und wie ist das bei den verschiedenen Banken hier in der Stadt geregelt? Ja, genau das, weil mich das einfach mal interessiert hat. Wie sind so die Größenverhältnisse, was das Angebot auch überhaupt angeht? Und ich habe es auch deswegen gemacht, weil ja eigentlich auch so besonders erstaunenswert ist, welche Werte da in den Schließfächern in Gelsenkirchen waren. Und ich glaube, Düsseldorf wird sich da nicht unterscheiden. Vermutlich ist hier sogar noch mehr deponiert in den Schließfächern. Also die Leute tun wirklich Zehntausende, wenn nicht Hunderttausende an Bargeld in Schließfächer. Vielleicht auch, weil sie damals durch die Bankenkrise und so weiter einen Notvorrat haben wollen oder Misstrauen haben, dass es denn sicher da sei. Es gibt natürlich immer wieder die Ansage, tut es lieber auf Konten, verteilt es auf mehrere Konten. Das mit dem Bargeld hat mich auch ein bisschen gewundert, weil ich tatsächlich immer denken würde oder das auch so kenne, dass klar irgendwie wertvolle Gegenstände, vielleicht Schmuck, vielleicht auch einfach Erinnerungsstücke, die vielleicht einen finanziellen Wert nicht so doll haben, aber dass man das da deponiert, wenn man es nicht im Tresor zu Hause hat. Also das mit dem Bargeld hat mich gewundert. Und man hat ja gesagt jetzt bei diesen 3000 Schließfächern oder 3100 Runden, die wohl aufgebrochen waren, dass man mittlerweile davon ausgeht, dass der Schaden in dreistelliger Millionenhöhe liegt. Das ist unglaublich. Und wenn man das jetzt mal hierhin überträgt, auch hier kann man Schließfächer in unterschiedlicher Größe buchen. So ein normales Schließfach, vielleicht eins, was einen Tick größer ist, das kostet dann 100 Euro. Wie groß ist so ein Schließfach im Schnitt? Die sind, also man hat so normale kleine schmale Schließfächer, wo vielleicht vier, ich sag mal volle DIN A4 Umschläge reinpassen. Man hat immer so Schubfächer, die zieht man raus und ich glaube neun Liter Volumen oder so sagt man dann dazu, aber man kann sich vorstellen, so vier dicke Umschläge, sag ich jetzt mal, die würden der Länge nach so da reinpassen. Wenn man eine Nummer größer nimmt, wo vielleicht mal so eine Kiste drin ist, die 20 Zentimeter groß ist, das kostet dann nicht 120 oder sowas. Das ist bei den Banken so ein bisschen unterschiedlich, aber es ist jetzt nicht das Mordsgeld, was das dann kostet. Und die Stadtsparkkasse war deswegen ja ein wichtiger Ansprechpartner für mich bei dieser Geschichte, weil vermutlich da die meisten Düsseldorfer ihre Schließfächer haben. Es ist halt der Marktführer, es sind 266.000 Privatgirokonten. Und das ist natürlich wirklich viel, wenn man daran denkt, dass Düsseldorf 650.000 Einwohner hat. Und da haben ja Familien ihre Fächer dann auch zusammen. Also sind da schon sehr, sehr viele Düsseldorfer quasi mit versorgt eigentlich durch diese... Wie viele Schließfächer sind es da? 23.000. Das ist schon mit Abstand so das größte Angebot. Und witzig ist, wenn man mit der Sparkasse spricht, dann kommt auch die Empfehlung, mach da Dokumente rein, du hast da vielleicht einen Kaufvertrag fürs Haus drin, wichtige Zeugnisse, sonstige Papiere, eben sowas tut man da eigentlich rein, vielleicht dieses besagte Erinnerungsstück, was ganz wichtig ist. Ich überlege gerade, ob ich mir ein Schließfach anfassen soll. Vielleicht auch ein bisschen Schmuck. Für meinen Bachelorzeugnis. Vielleicht ein bisschen Schmuck dann da rein, ja sowas, aber dass das quasi wie ein Banksafe, also so wo dann massenweise Gold drin ist und vor allem aber auch Bargeld, das ist ja das Entscheidende, das Bargeld, das ist dann schon so ein Ding. Und wenn man das aber hat, dann sollte man eben so eine Inventarliste haben, vielleicht das auch abfotografieren, was da drin ist. Bargeld vielleicht mit Zeugen, damit man nachweisen kann, hier sind jetzt 50.000 drin, dass das jemand bezeugen kann, im Zweifel, das ist wichtig. Aber vor allem muss man auch eine Versicherung vielleicht nochmal abschließen, denn der Versicherungsschutz an sich ist sehr unterschiedlich. Ja, du schreibst nämlich genau, dass natürlich die Stadtsparkkasse jetzt vermehrt Anfragen bekommt, nicht groß überraschend. Ja, was sind dann die ersten Tipps, die die geben jetzt neben unter Zeugen und vielleicht eine Liste machen und vielleicht einfach nicht? Ja, dass man von Anfang an überlegt, wenn ich jetzt da was drin habe, also A, muss ich diese Liste, sollte ich erstellen und die beweisbar machen durch Fotos und Zeugenaussagen und dann muss man sich halt überlegen, muss ich das nicht extra versichern? In Gelsenkirchen war es ja so, dass die Sachen bis 10.300 Euro abgesichert sind. Die bekommen jetzt auch alle Schadensersatz, glaube ich, ne? Ja, also diese 10.300 Euro, das ist so diese Maximal. Hier bei der Commerzbank in Düsseldorf, das ist ja ganz schön, da sind es 26.000 Euro. Die man bekäme. So ist die Absicherung. Und dann muss man darüber eine Versicherung abgeben. Genau. Und das ist immer gestaffelt halt. Wie viel habe ich denn da drin und wie will ich das jetzt, also entsprechend höher ist dann der Versicherungsbeitrag. Das ist ja klar. Bei der Sparkasse ist es Beispiel so, wenn ich ein Schließfach habe und habe da Werte drin, von rund 100.000 Euro und schließe darüber eben so eine Versicherung ab, dann kostet das 119 Euro im Jahr. Und das ist ja gut angelegtes Geld, muss man sagen, für den Fall der Fälle. Weil das Bargeld jetzt, das kriegen die nie ersetzt, die Leute, dein Geld in Kirchen. Das sollte man jetzt und deswegen auch jetzt die vermehrten Anfragen wirklich prüfen, steht auch im Kleingedruckten bei der Sparkasse, Düsseldorf bekämst du nicht mal die 10.300 Euro, du musst es einfach selber versichern, du bekommst es nicht ersetzt und bei der Deutschen Bank auch nicht. Und wenn du ein Schließfach aber eröffnest oder wenn ich ein Schließfach eröffne, ich werde darauf hingewiesen. Das sind ja schon Dinge, die die Banken thematisieren, weil am Ende ist denen ja auch dran gelegen. Das sagen sie also auch. Achtung, da wird drüber gesprochen und so. Du musst dich dann halt drum kümmern. Und das machen halt jetzt viele, die es vielleicht nicht direkt abgeschlossen haben, dass man sagt, oh, jetzt gucken wir aber mal. Ja, vielleicht kann man in dem Zuge, wenn wir über die Stadtsparkasse sprechen, auch einmal dazu sagen, dass du natürlich auch nachgefragt hast, wo sich diese Schließfächer befinden, beziehungsweise das weiß man ja, aber die sind auch sicher, die sind auch neben einer Tiefgarage. Also jetzt, ich weiß das nicht für alle Standorte. Ja, aber an der Berliner Allee. Das sind, genau, die Hauptstelle ist an der Berliner Allee. Da ist halt eine Tiefgarage, auch direkt daneben. Das habe ich auch sofort überlegt, wie ist das denn dann da. Aber es ist keine normale öffentliche Tiefgarage, sondern für die Mitarbeitenden. Immerhin, also das schränkt ja schon mal den Kreis etwas ein. Und sie ist auch rund um die Uhr überwacht, auch durch einen Wachdienst vor Ort. So, das heißt, das ist relativ sicher. Gut, in Gelsenkirchen gab es ja einen Feueralarm. Also da hätte auch ein Einbruchsalarm ausgelöst werden können, es hat aber tatsächlich nur der Feueralarm ausgelöst und dann sind die gucken gegangen, haben nichts gesehen und sind wieder gegangen. Das ist natürlich auch furchtbar. Wenn man sich das überlegt, die gehen da gucken, aber die kriegen nichts von diesem massiven Aufbohren der Wand mit. Ist es da auch so, dass das nicht mit Kameras betrachtet wird? Du schreibst ja auch hier in Düsseldorf, das ist ein Hochdiskressionsbereich. Klar, weil vielleicht auch manche Leute in diesen Schließfächern Dinge deponieren, die vielleicht enge Verwandte gar nicht mitkriegen sollen. Das ist halt erstmal eine wirklich Privatsache. Ja, ich hatte halt gedacht, warum lässt man die Kameras nicht nach Geschäftsschluss dann laufen, wenn da keiner drin ist. Dann kriegt man wenigstens mit, wenn einer drin ist, der da nicht hingehört. Aber das würde offenbar bei den Kunden zu großer Skepsis führen. Du willst halt wirklich da privat, das sind auch meistens so kleine Boxen, die da sind, wie so eine Wahlkabine, sag ich jetzt mal. Da gehst du hin und da öffnest du dann deine kleine Schatulle da und guckst dann oder fühlst da rum oder tust was rein oder holst was raus. Das soll eben so privat sein. Jetzt die Sparkasse ist ja relativ offen mit der Zahl der Schließfächer und auch der vorhandenen Girokonten und so. Eine weitere relativ große Bank hier in der Stadt ist die Deutsche Bank. Die handhaben das ein wenig anders, nicht wahr? Ja, die sind da sehr zurückhaltend halt, auch was die Zahl der Schließfächer angeht, Standorte und so. Die Stadtsparkasse hat das klar gesagt, da sind glaube ich 18 Standorte und die sind alle gut gesichert. Und wenn da mal eine Umnutzung stattfindet, dann ist es auch oft so, nehmen wir mal an, da übernimmt jetzt oben drüber eine Gaststätte oder was weiß ich, was die Räumlichkeiten, also die Stadtsparkasse hat ja viele Standorte aufgegeben in Düsseldorf. Das, womit eigentlich nichts passiert, ist der Tresorraum. Den baust du nicht um oder reißt da was raus, weil da so massiv eben eingebaut wurde. Hat man ja auch hier gesehen an der Kühl, als das Gebäude abgerissen wurde, wo der Tresor dann zu sehen wurde. Also die Deutsche Bank ist da ein wenig zurückhaltender, hat die aber auch verraten, was so ein Schließfach kostet. Das ist eine andere Hausnummer als bei der Sparkasse, oder? Etwas teurer. Ja, 145,90 Euro bis 749,50 Euro im Jahr, je nach Größe, aber trotzdem und da ist aber auch keine Versicherung drin enthalten, dann wird es auch noch ein bisschen teurer. Die musst du auch wieder selber abschließen, ich glaube über die Zürich Versicherung. Das musst du dann tun. Ja. Commerzbank gibt es auch noch. Die haben gar nicht. Ja, aber da hat man immerhin diesen Vorzug mit den 26.000. Wenn du schon die, die du drin hast, an Versicherungssumme. Vielleicht ist es besser, die Sachen auszugeben, anstatt das alles nur zu horten. Meine Rede. Was hat die Oma immer gesagt? Du kannst auch nichts mitnehmen. Man kann nichts mitnehmen. Also, tschüss. Wie gesagt, ich finde tatsächlich diese Idee von so einem Schließfach eher auf einer, ich finde das ja fast abenteuerlich, wenn ich mir jetzt nicht vorstelle, da liegen große Geldbeträge drin, sondern was da sonst noch so drin liegt. Und das kann ich mir auch vorstellen in Gelsenkirchen oder jetzt auch hier, wenn sowas dann verloren geht, also hier ist ja noch nichts passiert, noch nichts, hier wird vielleicht auch nichts passieren, ist das halt, also das finde ich fast so, darum finde ich auch diese Idee, dass es so hoch Diskretionsbereich ist und man hat da so seine kleine, ne, wer weiß, was da alles liegt, vielleicht auch der Milchzahn Das Master-Tape von deinem ersten Album. Die Master-Tape vom, ja sowas, sowas stelle ich mir davor und dann denke ich wiederum, ja klar, Versicherung und so, aber den Wert kann mir ja eh keiner wiedergeben. Also da liegen schon materielle Werte, das haben wir ja gesehen. Aber du weißt, lieber Uwe Jens, ich suche auch gerne die emotionale Metaebene bei diesen Themen und ich finde das deswegen auch, ja, ein spannendes Thema, sich drüber zu unterhalten und, Wäre vielleicht auch mal, warum macht man was ins Schließfach und was und ja, das würde ich mal vielleicht pitchen, dass man da vielleicht mal nachfragt. Ich kann mir vorstellen, dass da auch die Verantwortlichen bei den jeweiligen Banken vielleicht gar nicht so im Bilde sind oder das dann bestimmt nicht verraten. Nein, das ist ja auch so, die sind nicht im Bilde, das ist es ja eben. Das ist ja der Privatbereich des Kunden und das hält die Bank natürlich auch sehr hoch. Das geht keinem was an. Ja, wie aufregend. Was da wohl alles so drin liegt in Gelsenkirchen, mussten wir es jetzt sozusagen erfahren. Ich bin sicher, dass es auch noch ein bisschen weitergeht, dass sich hier in Düsseldorf die Kundinnen und Kunden der jeweiligen Banken noch ein wenig weiter... Ich bin gespannt. Ich hoffe, sie kriegen die Täter. Und dann bin ich mal gespannt, wer es ist. Ja, da werden wir... Da sind ja jetzt, glaube ich, über 300 Beamte, die da dran sind, DNA-Spuren von dem, was da liegt. Also die hoffen, denen darüber auf die Schliche zu kommen. Ich bin gespannt. Ja, ich bin auch gespannt. Ich bin auch gespannt, worüber wir das nächste Mal sprechen, wenn wir hier gemeinsam sitzen. Ich danke dir sehr, dass du mich und uns durchgeführt hast. Sehr gerne. Durch dieses Thema Versicherungen von Bankenschließfächern und bis zum nächsten Mal. Arrivederci. Tschüss. Eine Neueröffnung ohne rechte Neueröffnung. Nachdem er seine beliebte Noah Food Bar in Unterbeek im vergangenen Sommer nach acht Jahren geschlossen hatte, war Koch Murat Avcioglu zum Ende des Jahres auf der Suche nach einer neuen Location. Nun ist er fündig geworden, wenn auch etwas anders als vielleicht gedacht. Helene Pawlitzki war bei der Eröffnung des neuen Restaurants Ella und berichtet, was beim Alten geblieben und was neu ist, was die Karte hergibt und welche ungewöhnliche Geschmackskombi sie nachhaltig beeindruckt. Helene, herzlich willkommen in dem von dir erfundenen und von mir nun moderierten Podcast. Wie geht's? Gut, eigentlich. Kann ich klagen, ja. Ich habe mir gerade ein cooles neues Café an der Immermannstraße angeschaut. Im Cho Café, wo ein Convenience Store, wie es so schön heißt, ein japanisches, aber jetzt nicht so schrabbelig, sondern so richtig schickig gemacht, angeschlossen ist. Wo, wie ich festgestellt habe, ist, ich glaube, recht konkurrenzlos günstig. Auch so japanische Sachen gibt, die man so in so einer Box, die man so dann warm machen kann. Ja, ich würde nicht so weit gehen ins Benta-Box, denn das ist dann so eine Sache, wie man es so kennt, in so einem kleinen Plastikcontainer mit einem, durchsichtigen Behälter, aber ziemlich günstig, also so fünf, sechs Euro, was ja für die Immermannsstraße schon und für diese Gegend hier generell, dann hast du ja eigentlich einen Lunch, dann kannst du das da in die Mikrowelle tun und dich da hinsetzen und die Leute gucken, die da so vorbeiziehen am Fenster. Das ist der Inconvenient-Store, im Café kannst du halt so Kaffeespezialitäten und so ganz viele verschiedene Matcha-Sachen trinken und so japanische Buns, so diese weichen Brötchen mit so einer Füllung. Das mag ich ganz gerne. Es gibt auch welche mit Eisfüllung und es gibt auch so eine Art Tortensachen und es gibt auch Sandwiches, wie ich dann gelernt habe, leider etwas zu spät. Okay. Aber ja, also und es gibt in diesem Laden gibt es dann auch so japanische Lebensmittel, so was weiß ich, Soßen und Q-Pie-Mayonnaise und so ein Kram und auch ganz viel so ganz süße Geschirr und so Sachen, wenn man mal ein schönes Geschenk braucht. Ist auch gut. Also ja, fand ich einen coolen Laden. Sieht gut aus. Ich bin sehr verführt jetzt einfach die Aufnahme abzubrechen und zu immer um die Straße zu laufen und mir was zu essen zu bringen. Aber das mache ich einfach gleich. In diesem neuen Laden bzw. Kaffee gibt es ja bestimmt auch die ein oder anderen Zutaten, dass man sich ein bisschen abgefahrene Sachen zusammenmischen kann. Stell ich mir gerade vor, du hast von Mayonnaise geredet und von mit Eis gefüllten Hefebrötchen. Das wird eine unglaubliche Überleitung gerade, ja. Also, oder? Speaking of ungewöhnliche Kombinationen. Ich würde nicht so weit gehen, ein rote Bohnenpasten, süßes Brötchen mit Kewpan-Mayonnaise zu essen. Aber es gibt sicher Leute, die das tun. Und man soll ja, um die Überleitung noch ein bisschen weiter zu treiben, man soll ja solche Sachen einfach probieren, bevor man sie verurteilt. Und wenn wir eine Sache über dich wissen, Helene Pawlecki, du probierst, bevor du verurteilst. Ich esse fast alles. Bevor du verurteilst. Fast alles. Alles aus der Bananen. Das finde ich, Andy, also das ist ein ganz anderes Thema, aber da müssen wir nochmal ran. Okay. Er hat keine psychologischen Grunde. Ich mache einfach keine Bananen. Genau, das war, was mich wundert. Okay, ich war essen. Öfter mal. In Unterwirk. Unter anderem in einem Laden, der neu ist und doch nicht neu, in dem es Kombinationen gibt von verschiedenen Geschmäckern, die dich überrascht und beeindruckt haben. Und deswegen hast du darüber geschrieben. Erzähl. Also, die Geschichte beginnt im vergangenen Sommer. Und ich glaube nicht alle, aber viele Leute, und ich glaube, wir haben auch einen Podcast darüber gesprochen, und haben es mitbekommen, dass die Noah Football geschlossen hat. Die befand sich in der Martinstraße um die Ecke von der Bilker Kirche und ich kenne verschiedene Leute, die das furchtbar fanden. Ich persönlich fand den auch gut, den Laden und ganz viele andere Leute eben auch und waren sehr, sehr traurig, dass der zugemacht hat und ich glaube, der Grund dafür war, dass das, Ein Laden war, der sehr geprägt war durch seinen Inhaber und Koch, Murat Avijoglu. Der eine, würde ich sagen, Autorenküche zelebriert hat, die einfach ohne große Regeln, ohne so eine Anbindung an irgendeine Länderküche ganz stark von Aromatiken geprägt war. Also wenn man hätte raten müssen, wenn man raten müsste, aus welchem Land der Koch kommt oder wer es seine Mutter eben so serviert hat oder was er als junger Mann gerne gegessen hat, dann hätte man, glaube ich, große Schwierigkeiten, das von der Karte aus zu schließen. Und das ist in diesem Fall, glaube ich, eine gute Sache, weil der immer eigentlich alle Techniken und alle Aromatiken, die ihm so gefallen haben. Einfach benutzt hat und wie ich finde, sehr schlau kombiniert hat. Also ich erinnere mich zum Beispiel, dass ich da mal eine Art Spargel-Kimchi gegessen habe und das war total gut. Ich glaube nicht, dass das richtiger Kimchi war, im Sinne von so wie Kohl fermentiert wird und dann wochenlang in irgendeinem Gefäß rumgammelt und dann ist er lecker. Oder beziehungsweise dann schmeckt er so wie Kimchi schmeckt, kann man lecker finden oder nicht. Sondern ich glaube, er hat Kimchi-Saft genommen und damit Spargel mariniert. Aber es war toll, es war knackiges Gemüse und hatte sowas ganz Frisches und dazu dann dieser sehr funky, spicy Kimchi-Juice. Das war eine richtig tolle Kombination, die ich damals zumindest so noch nicht hatte. Irgendwo gegessen hatte und ich glaube auch, als ich das damals gegessen habe, das ist jetzt auch schon wahrscheinlich drei Jahre her, war Kimchi auch noch nicht so in aller Munde im wahrsten Sinne des Wortes. Also ich finde, das macht er richtig gut. Das war aber dann so, dass er diesen Laden alleine geführt hat und der Laden lief auch sehr, sehr gut, aber irgendwann hat er gesagt, ich kann es jetzt nicht mehr. Ich muss eine Pause machen. Das hatte auch private Gründe und so, aber wir haben es lang und breit aufgeschrieben. Im Endeffekt war das so, dass Murat gesagt hat, so, jetzt ist Schluss und zwar relativ von jetzt auf gleich, weil er relativ von jetzt auf gleich Nachmieter gefunden hatte. Das ist in der Gastronomie geht das ja auf einmal immer ganz schnell dann und viele Leute waren einfach sehr, sehr traurig darüber und haben mich gefragt, wie geht's denn weiter, wann macht er denn endlich und so weiter. Und naja, wir haben dann auch ein halbes Jahr lang immer mal gesprochen und gewartet und was macht er denn und wann geht's denn weiter und so. Der hat in der Zwischenzeit in einem Restaurantforum da ein Unterbild auch gekocht, das auch, finde ich, zielistisch ganz gut zu ihm passt, hat er immer mal so ausgeholfen und so. Und wenn du mich gefragt hättest, Ende vergangenen Jahres, was passiert 2026, hätte ich gesagt, naja, wahrscheinlich vieles, aber Aber was ich denke, definitiv ist, er wird wieder irgendwas machen. Die Frage war nur tatsächlich was. Und es ging dann sehr, sehr schnell. Und die Frage war auch ein bisschen wann. Die Frage war auch ein bisschen wann, genau. Und auf einmal, Anfang dieses Jahres, poppte er dann wieder auf und hat jetzt ein neues Restaurant. Das heißt Ella. Es schreibt sich E-L-A. Das ist die türkische Variante von dem Namen. Deswegen spricht man ihn so aus, als hätte er zwei L gewissermaßen. Und der befindet sich gar nicht so weit weg von seinem alten Laden, nämlich in der Loretto-Straße. Auf welcher Höhe der Loretto-Straße? Also beziehungsweise, wenn auf der Loretto-Straße was Neues eröffnet, heißt das ja immer, dass etwas anderes schließt, weil Platz ist da ja jetzt nicht so richtig viel. Bingo. Also erstmal Hausnummer 47. Und was da vorher drin war, erst war da Embras Loretto drin bis zum Sommer. Die sind dann da rausgegangen, haben ja jetzt die Embras Pasta Bar gegenüber von Embras, oben im Norden. Also es gibt jetzt dann in BILG nichts mehr von Embras, richtig? Susi, ist das? Ja, genau. Und danach kam da ein Italiener rein oder so eine Art Italiener oder jedenfalls ein Ableger von einem Italiener, muss man glaube ich eigentlich sagen. Der hieß Dabruno. Das ist ein Krefelder Lokal, Dabruno, was glaube ich auch gut läuft in Krefeld, klassischer Italiener. Und die Macher haben dann eben an der Loretto Straße ein Restaurant aufgemacht, was eher so Fusion-Küche servierte. Das war irgendwie eigentlich nicht so italienisch im Endeffekt. Ich kann mir italienisch und Fusion nicht so richtig ausprobieren. Nee, das war auch nicht italienische Fusion. Es war einfach Fusion. Es war einfach alles Mögliche. Es gab irgendwie gerösteten Blumenkohl mit Hummus und es gab irgendwie Steak und so. Also es gab alles Mögliche. Und das ist, glaube ich, irgendwie nicht so richtig rund gelaufen. Man hat nicht so viel von dem Laden gehört. Die haben den zwischendurch dann umbenannt in Auretta. Irgendwie kann ich nur sagen, ich habe die Namensumwidmung auch gar nicht mitgekriegt. Also so richtig dolle getrommelt haben die dafür offensichtlich nicht. Oder zumindest ist es an mir vorübergegangen. Und dann war es wohl so, dass sie an Heiligabend ihren Koch gefeuert haben. So habe ich gehört. Mhm. Von Murat genau genommen. Und Murats ehemalige Restaurantleiterin aus dem NOA arbeitete im Auretta und hat gesagt, ach, ich kenne einen Koch, der überlegt, was er machen soll, frag den doch mal. Und jetzt war es dann so, dass sie sich relativ schnell geeinigt haben und gesagt haben, und Murat hat gesagt, ich möchte nicht mehr einen eigenen Laden haben, ist mir viel zu viel, ich möchte einfach nur kochen und für das kulinarische Konzept verantwortlich sein. Und dann haben die gesagt, ja gut, dann mach. Dann komm rein, do your thing. Und du darfst auch natürlich ein bisschen hier an der Innengestaltung von mir rummachen und du darfst den Namen auch umbenennen. Also deswegen eine Neueröffnung ohne Neueröffnung, weil es ist... Also die Frage war tatsächlich für mich, als ich da dann das erste Mal hingegangen bin, ich war dann am Eröffnungsabend da und so, ist das jetzt quasi die Fortführung der Noah Food Bar mit anderen Mitteln? Und ich würde sagen, ja. Wenn man sich die Karte anguckt, sieht man, finde ich, gleich die Handschrift von Murat. Da steht zum Beispiel drauf, Auf eine Krokette aus Ochsen, Schwanz und Hals mit so gezupftem Fleisch, einer roten Zwiebelmarmelade und einem fermentierten Spitzkohl oben drauf. Und so eine, also im Prinzip wirklich, wenn ich Krokette sage, meine ich nicht Kartoffel, sondern wirklich eine Fleischkrokette. Aha. So zart mit Panko paniert. Kann man gut essen. Also es ist so ein richtiges heimeliges So. Oder was wir auch probiert haben, ein knuspriges Hähnchen. Also Hähnchenkeule ausgelöst und Hähnchenbrust und dann so richtig mit Schwackes platt gedrückt und gebraten, dass so eine schöne Kruste entsteht in einer Café de Paris-Soße. Und damit das Ganze nicht so sehr wie Omas Sonntagsbraten schmeckt, hat er dazu eben so ein bisschen koreanischen Rettich. also so säuerlichen, schwefeligen, schönen Rettichwürfel getan. Also auch Fusion, ne? Ja, genau. Also Fusion ist immer so, wie du vorhin auch schon im Prinzip andeutetest, ein bisschen beliebig natürlich. Und wie ich schon sagte, er macht, man könnte das Fusion nennen, was er macht, im Sinne von, alle Einflüsse kommen in seinen Kopf und es entsteht was Neues. Im Prinzip schon, also er hat da keine Regeln und ich finde, das sieht man am besten an dem Gericht, was mich tatsächlich an dem Abend am meisten beeindruckt hat und das war Sellerie mit Vanillesoße. Als du das erzählt hast, wir sprechen ja auch das eine oder andere Mal privat, möchte ich hier offenlegen, aber auch als ich das gelesen habe in deinem Stück. Dachte ich tatsächlich so, ja, kann ich mir gut vorstellen. Die Welt teilt sich wahrscheinlich in die zwei Leute, die einen sagen, ja, kann ich mir gut vorstellen, die anderen sagen, was? Bitte, nein. Du warst ein bisschen dazwischen und bist aber jetzt bei ja, kann ich mir gut vorstellen, oder? Nö, ich war gar nicht dazwischen, sondern ich habe gedacht, okay, spannend, das will ich auf jeden Fall probieren. Ich hatte nicht so eine richtige Vorstellung. Also man muss sagen, es steht nicht Gesellerie mit Vanillesoße auf der Karte, sondern da steht geschmorter Knollensellerie mit einer Vanilleemulsion. Buchweizen und schwarzer Johannisbeere. Hätte ich sofort bestellt. Schwarzer Johannisbeere ist ja angeblich das Trendaroma 2026. Ah ja. Ja, Service, Service, Tweet, Alert, Public Service Announcement. Und was dann bekommst, ist eine planke Knollensellerie quasi, also so, wie soll ich sagen, vielleicht so längliche Zigarettenschachtelformat und da drauf geröstete Buchweizenkörnchen und das Ganze in einer Soße, also wirklich einer Soße, würde ich sagen, Emissionen hin oder her. Es ist eine Vanillesoße und in der Vanillesoße ist so ein bisschen Cassis-Kompott, würde ich sagen. Es soll als herzhaftes Gericht funktionieren. Es ist ein herzhaftes Gericht. Es ist auch nicht süß. Also wenn man davon absieht, dass Sellerie natürlich, wenn er geschmort ist, so ein bisschen süßlich schmeckt. Das meine ich, es ist ja ein bisschen wie Süßkartoffel, finde ich. Süßkartoffel ist ja schon wirklich richtig süß. Ich finde Sellerie, wenn man so, oder? Wenn man das so richtig gut durchkocht und nicht unbedingt in Brühe oder so. Also ich finde beim Sellerie, im Gegensatz zur Süßkartoffel, dominiert ja doch das Würzige eher noch. Nicht salzig, aber würzig im Sinne von dieses Umami-mäßige, Suppen-mäßige. Aber das kombiniert sich natürlich klar, so eine Knollenfrucht und so, also so ein, wie sagt man denn, Erdgemüse? Nee, du weißt, was ich meine. Knollenfrucht und Kartgemüse. Ich weiß es nicht. Das ist ja schon süßlich von der Tendenz. Klar, weil das ja auch ein Zuckerspeicher, ein Stärkespeicher, ein Zuckerspeicher ist. Das ist ja der Gag an der Sache, pflanzlich betrachtet. Das und dann eine Soße, die aber nicht süß ist, sondern einfach vanillig ist. Und ich glaube, das ist das Schwerste daran, sich vorzustellen, wenn man es nicht isst, weil man denkt sofort bei Vanillesoße an eine süße Dessertsoße. Ja, was so auf Gerneknülle drauf ist. Genau, aber das ist es eben nicht, sondern es hat natürlich eine gewisse Süße und Vanille, finde ich, hat ja, tendiert ja zum Süßen hin, aber hat, wie ich dann gelernt habe, eben auch etwas bisschen erdiges, dunkles. Das kam da eben dann schön raus und das verbannt sich dann gut. Und dann hat der Buchweizen, der ja auch so ein eher dunkles, malziges Aroma hat, das noch ein bisschen zusammengebracht. Und dieses Cassis-Kompott hat, finde ich, dann noch so eine Fruchtigkeit hinzugefügt. Die aber auch für mich eine Erdigkeit hat. Ich finde, ne? Cassis? Cassis finde ich schon, ich finde, das ist so. Finde ich eher floral, muss ich sagen. Ja, für mich hat es was Erdiges, tatsächlich. Naja, es ist schon dunkel natürlich, weil es eine dunkle Beere ist. Aber ehrlich finde ich persönlich nicht. Aber ist ja auch wurscht. Ich glaube, das ist auch subjektiv. Plus und ich hatte meine beiden Kinder dabei. Also alles, die Konzentration aufs Essen war nicht 100 Prozent. Aber das hat mich wirklich beeindruckt, weil ich gedacht habe, das ist so stimmig, dass man gar nicht denkt, wenn man es dann erstmal isst. What? Weil das passiert ja dann leicht, dass so eine Aromatik auseinanderfällt. Und das Schöne finde ich, und ich glaube, deswegen kommen die Leute gerne in dieses Restaurant, ist, das ist abgefahren und du kannst Leuten hinterher erzählen, dass du sowas gegessen hast, aber ganz ehrlich gesagt... Und das meine ich nicht negativ, es fordert einen eigentlich beim Essen nicht. Im Sinne von, dass man sich anstrengen muss, es zu verstehen oder anstrengen muss, es zu mögen. Das ist ja schon, finde ich, in der gehobenen Gastronomie, gerade in der Sterne-Gastronomie, die mal was wagt, damit sie auch was zu erzählen hat, gelegentlich so, dass man denkt, wusch, das muss ich jetzt aber erstmal, da muss ich erstmal verarbeiten sozusagen. Sondern in diesem Fall ist das so, du isst das und du denkst, ja, das schmeckt auch wirklich gut. Und es ist lecker und es ist nicht irgendwie anstrengend. Ja, wenn du jetzt das Essen so wunderschön bildlich und beschreibst, dass ich, ja, schon wieder fast selber, dass mir der Zahn tropft, es geht mir öfter so übrigens, also ja. Wie sind die Rahmenbedingungen? Wie groß ist der Laden? Also weiß man natürlich, weil es den vorher schon gab. Aber genau, hat er da was verändert? Weil du ja eben auch gesagt hast, er hatte quasi freie Hand, auch innen einrichterisch ein wenig tätig zu werden. Haben sich die Preise geändert im Gegensatz zur Noah Food Bar? Wie ist das Getränkeangebot? Also der Laden, denn die Noah Food Bar war ja so ein ganz langgezogener und sehr dunkel gestrichener Laden. Da finde ich so ein bisschen, ich will nicht sagen Punky war, Aber vielleicht so, der hatte schon sowas Urban-mäßiges so ein bisschen. Der Murat hat ja auch gerne Hip-Hop aufgelegt. Und ich finde, dieser Laden ist nicht ganz so krass in die Richtung, hat aber auch schon, weil er so freigelegte Backsteine hat und so freigelegte Vintage-Fliesen an der einen Seite, also so offener Putz, schon sowas, also es ist nicht geschniegelt oder so. Ich fand interessant, dass an dem Abend jetzt die Eindeckung relativ schlicht war und auch der Tischschmuck, also da standen einfach stumpf, also weiße stumpfen Kerzen auf tatsächlich einfach weißen Untertassen, so richtig 0815 mäßig. Keine Ahnung, ob die da noch aufrüsten oder ob das jetzt das Ding ist, weil da habe ich schon gedacht, okay, cool, alles klar, einmal hier bei Aldi und dann passt das schon. Also sah nicht schlecht aus, aber war so, dass ich gedacht habe, das ist ja auch noch nicht auf. Ne, gar nicht, genau. Und es ging ja dann auch von Heiligabend, Koch gefeuert, neu. Ja, also genau, die hatten er da doch alles jetzt anders will, da ist ja auch noch Zeit und so. Darauf kommt es ja ehrlich gesagt auch nicht an. Es fiel mir nur auf, weil im Vergleich, ich fand die Noah Football, das war schon recht durchgestylt eigentlich. Ich verstehe. Und das war das jetzt irgendwie nicht. Aber ein netter Laden, ungefähr genauso groß, hat glaube ich zwei Sitzplätze, mehr 40 Plätze. Plus, ich glaube, dass er da mehr Terrassenspace hat. Und man muss sagen, in der Martinstraße war das wirklich so, dass du so ein bisschen den Autos auf dem Kühlergrill saß da und da war sehr viel Verkehr. An der Loretto Straße ist natürlich auch nicht so wenig Verkehr, aber ich glaube, das ist ein bisschen abgeschöpter. Also könnte im Sommer noch schön und interessant werden. Musik war so im Hintergrund nett. Also ich fand gut, dass man sich da gut unterhalten kann. Das fand ich gut, weil es ist häufig ja so, dass es so laut ist. Und so der Laden war, würde ich sagen, zwei Drittel voll. Ich war recht früh da und du konntest echt gut alles noch verstehen. Das finde ich persönlich immer wichtig und angenehm. Ist eine gute Akustik. Ich hatte ja zwei kleine Kinder dabei, mutgedrungen. Und habe gefragt, ob es einen Kinderstuhl gibt. Nein. Aber es gab eine Decke, wo sich zumindest das größere Kind ein bisschen höher hinsetzen konnte. Das kleinere Kind musste dann auf dem Schoß sitzen. Ich habe gefragt, ob es irgendwie Butternudeln oder irgendwas gibt, was ich den Kindern geben kann. Nein. Hatten die auch Sellerie mit Vanille? Nee, das habe ich versucht, aber hat nicht gehört. Aber die haben dann halt das Brot gegessen und das Huhn und das war auch okay. Und also sagen wir mal, es ist nicht ein Laden, der jetzt ad hoc eingestellt ist auf Familientreffen. Andererseits muss ich auch sagen, die Kinder sind dann da so ein bisschen rumgelaufen und das hat auch keinen gestört. Das finde ich wichtiger eigentlich, dass das jetzt so total von wegen, ja klar haben wir ein Letzchen ist. Also das fand ich angenehm. Das Publikum ist, würde ich sagen, ziemlich eins zu eins das, was auch in der Noa Football rumsprang. Also so 30 aufwärts gut situiert Interesse an so Kulinarik. Weinkarte auch, also schöne Tropfen drauf. Hat ja quasi mitgenommen von der Noah Food Bar. Ich hatte das Gefühl, dass sich das Konzept nicht so wahnsinnig verändert hat. Er hatte in der Noah Food Bar, was mich ja immer begeistert hat, eine Slushie-Maschine, wo Cocktails drin waren. Das habe ich jetzt da noch nicht gesehen, aber was nicht ist. Zum Frühling hin dann. Mal sehen. Ja, ich glaube auch, es ist jetzt noch nicht die Zeit für Eiscocktails einfach. Das hätte ich wahrscheinlich auch nicht gemacht. Und was ich bemerkenswert finde ist, und ich bin sehr gespannt, ob das so bleibt, weil ja ehrlicherweise seit dem Sommer die Preise nochmal tierisch angezogen haben. Kein Gericht auf dieser Karte kostete mehr als 30 Euro. Und das ist bei so einem Restaurant, was so eine Qualität und auch so eine Kreativität bietet, finde ich schon bemerkenswert für Düsseldorf. Also das Huhn ist das teuerste Gericht, kostet 27 Euro. Da kann man ehrlich gesagt nicht meckern. Und das Konzept da ist halt, dass alles gleichberechtigt auf der Karte steht. Es gibt zwei Desserts, das erkennt man, aber der Rest ist halt einfach ein bisschen nach Preisen gestaffelt. Natürlich ist klar, Brot ist Brot mit Butter, das ist jetzt kein Hauptgang. Aber ansonsten kann man entweder zwei kleine Sachen oder eine große Sache oder irgendwie Sharing oder irgendwie sowas machen, wie man gerne will. Ja, das verwende ich mit der Noa Food Bar, dass viel geteilt wird und wurde. Also einfach, genau. Aber dann halt auch nicht so von wegen, ihr müsst jetzt sharen und bla, das finde ich halt auch ganz gut, weil wenn einem das Sharing so aufgedrängt wird, das finde ich immer ein bisschen anstrengend. Es war mehr so, dass es so natürlich passiert ist und so. Also ich muss sagen, hat alles gut funktioniert und ich bin gespannt, wie es weitergeht. Für ihn ist es glaube ich jetzt auch eine neue Erfahrung, ein Angestellter Koch zu sein. Und ja, das kann ja gut laufen, kann nicht so gut laufen, mal gucken, was passiert. Aber ich wünsche ihm alles Gute. Und ich glaube, also Also wir haben zwei Leute, unabhängig voneinander, die sich nicht kennen, mir geschrieben, hast du gesehen, Murat ist zurück, mein Leben hat wieder einen Sinn. Exakt diese Worte. Und da habe ich gedacht, alright, der Mann ist beliebt. Das ist ein sehr schöner Abschluss. Ähnlich wie das ist der im Ela. Das war ein Schuh. Ein Schuh mit Schokopudding und Mangocreme. Ein Schuh ist so eine Art Windbeutelgebäck. Weißt du natürlich. Du als Frau von der Welt. Ich musste das nachschlagen. Ich sage so, Helene, wir gehen jetzt was essen, okay? Tschu-tschu. Bis später. Das war der Rheinpegel für diese Woche. Wenn ihr uns, wenn ihr mir eine wirklich große Freude machen wollt, dann abonniert doch diesen Podcast überall, wo es ihn zu abonnieren gibt. Und wenn ihr schon dabei seid, dann bewertet ihn doch gleich mit Punkten, mit Sternen, mit Daumen, mit allem, was geht. Und teilt diesen Podcast. Erzählt jemanden davon, der oder die Düsseldorf liebt oder, noch viel besser, der oder die das gefälligst bald lernen soll. Mein Name ist Tosja Kormann. Ich danke euch fürs Zuhören. Bis zum nächsten Mal. Tschüss. Den Rheinpegel gibt es jeden Donnerstag neu. Folgt dem Podcast jetzt in eurer Podcast-App, um keine Episode mehr zu verpassen.