Latest / Rambo Zambo – Der Merz-Podcast / Lifestyle und Merz-Style
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- Also ich sage ganz offentlich, Sonntagmorgen, ich gucke aufs Handy, sehe diese Idee, du wirst sie gleich nochmal kurz erläutern und ahnte echt, was passiert. Also bei manchen Sachen hast du ja inzwischen wirklich so ein Gefühl, dass du denkst so, oh no, habt ihr es immer noch nicht gelernt? Wir haben diese Bundestagswahl 2025 gewonnen. Jetzt darf auch mal Rambo Zambo im Adler. Das ist Rambo Zambo, der März-Podcast. Das Format, das ihr vielleicht nie wolltet, aber jetzt braucht. Mit euren Hosts Carlotta Richter und Julia Emrich. Julia, wie steht es eigentlich aktuell um deine Work-Life-Balance? Oh, gib mir drei Minuten, um über diese Frage nachzudenken. Begrüß bitte erstmal alle Hörerinnen und Zuschauerinnen und Zuschauer und dann kriegst du eine Antwort. Okay, dann frage ich dich gleich nochmal und sage erstmal Hallo und herzlich Willkommen zu einer neuen Folge von Rambuzambo, dem Podcast, in dem wir immer einmal in der Woche über unseren Bundeskanzler Friedrich Merz sprechen und über das, was die Bundesregierung in Berlin so macht. Das war jetzt die Begrüßung, Julia. Ich glaube, jetzt musst du antworten. Erstens waren das keine drei Minuten, zweitens wollen wir über den Kanzler reden und nicht über uns, aber da mein Leben mit dem des Kanzlers ein wenig verquickt ist. Das Gute ist, dass es wahnsinnig Spaß macht und sehr spannend ist, diesen Kanzler in seiner Regierungszeit zu beobachten und deshalb das Thema Life und Work und Balance vielleicht nicht so das Allerrelevanteste gerade ist, aber ja. Das war eine richtige Politiker-Antwort. Das war die schlimmste Blabla-Antwort aller Zeiten. Ich bin müde. Aber es ist okay. Ich bin müde sagt ja auch was über deine Work-Life-Balance aus. Aber es ist auf jeden Fall ein Thema, über das in dieser Woche wieder erneut diskutiert wurde. Diesmal ging es vor allen Dingen um Teilzeit. Aber ich würde sagen, bevor wir da noch ein bisschen tiefer einsteigen und uns anschauen, worüber jetzt eigentlich da genau diskutiert wurde, worum es geht und warum es wieder Aufregung gab. Lass uns erstmal noch auf die Dinge gucken und Ereignisse gucken, die in dieser Woche ansonsten noch so anstanden. Was war denn für dich so diese Woche das wichtigste Ereignis? Also das wichtigste Ereignis und auch das, was mir, um jetzt doch nochmal eine gute Antwort auf deine Frage von eben zu liefern, Was mir auch wirklich einen Energieboost gegeben hat, ist die Entscheidung des Magdeburger Landtags. Mittwochvormittag ungefähr gegen halb zehn war es. Das klingt jetzt total schnarchig, aber es ist, glaube ich, eine Entscheidung gewesen, die eine irre Tragweite hat, vor allem wenn sie anders gelaufen wäre. Ganz kurz für alle, die es nicht mitgekriegt haben. Der Magdeburger Landtag hat einen neuen Ministerpräsidenten gewählt. Der alte Rainer Haseloff ist zurückgetreten. Dort wird im September gewählt und es könnte nach jetzigen Umfragenstand so aussehen, darüber haben wir hier auch schon ein paar Mal gesprochen. Dass die AfD nicht nur stärkste Fraktion wird, sondern möglicherweise sogar die absolute Mehrheit bekommt. Das heißt, der Wahlkampf und die Wahlkämpfer, die im Moment antreten, müssen das verhindern, also müssen den absoluten Worst Case verhindern. Und die CDU, die bislang den Ministerpräsidenten stellt, hat Sven Schulze aufgestellt. Und die haben es jetzt nun so gemacht, dass der bisherige Ministerpräsident vorzeitig zurücktritt, damit Sven Schulze mit dem Amtsbonus, in diesen Wahlkampf starten kann und mit diesem Amtsbonus hoffentlich, und ich glaube, das können wir alle als Demokraten sagen, hoffentlich verhindert, dass eine, ja, und in diesem Fall stimmt es wirklich, eine vom Verfassungsschutz als extremistisch beschriebene Partei gewinnt. Das war nicht ganz sicher, dass das klappen würde, weil der Landtag natürlich frei ist in seiner Wahl. Es war auch eine geheime Abstimmung. Schulze regiert mit einer Koalition, mit FDP und SPD. Auch da hat es vorher abgesprochen gegeben, nach dem Motto, wählt ihr mich, macht ihr mit bei diesem Move. Die hatten alle gesagt, sie machen mit. Aber Stichwort geheime Wahl, du weißt es nie. Und es kann natürlich auch sein, dass in den eigenen Reihen bei der CDU Leute sagen, also den Schulze auf gar keinen Fall. Oder es gibt ja auch immer so Megastrategen, die sagen, naja, im ersten Wahlgang können wir dem ja erstmal einen verplätten Und im Zweiten lassen wir ihn dann durchrutschen, damit er schon mal weiß, er ist jetzt hier nicht King of Kotlet, sondern hat schon mal einen Dämpfer erlebt. Es gibt, ich sag jetzt mal wirklich offen, ziemlich viele strategische Beklopptheiten, die eine Rolle spielen können. Und auf all das mussten wir ein bisschen gucken, passiert da was, scheitert da was. Es ist durchgegangen, es ist im ersten Wahlgang durchgegangen und Carlotta, ich sage jetzt einen ganz komischen Satz, ich habe mich, glaube ich, schon sehr lange nicht mehr für einen CDU-Politiker aus einem Land so gefreut, dass er Ministerpräsident geworden ist, wie in diesem Fall in Sachsen-Anhalt bei Sven Schulze, weil alles andere, wenn das gescheitert wäre, wenn die AfD triumphierend gebrüllt hätte, hätten wir alle, wirklich alle auch ein bunten Problem gehabt. Also das war mein Moment und da ist es gut gegangen. Wirklich Danke an alle, die da möglicherweise auch Sven Schulze nicht super fanden, aber gesagt haben, wir wählen ihn jetzt. Hauptsache Stabilität. Was ist denn jetzt das, was man sich erhofft von diesem Wechsel? Es sind noch ungefähr sieben Monate bis zu der Wahl dann im September. Das ist ja auch riskant zu sagen, okay, jetzt wir tauschen den Ministerpräsidenten so kurz aus vor der Wahl. Was ist denn das, was sich jetzt vor allem die CDU davon erhofft? Also diese sieben Monate klingen auf den ersten Blick kurz, aber so kurz sind sie am Ende doch nicht, wenn man weiß, dass Wahlen in Deutschland, ob Bund, ob Land, ganz oft wirklich in den letzten Wochen wirklich vor dem Urnengang entschieden werden. Die Stimmung, die dann herrscht, der Move, der dann entsteht, die Gefühle, die die Leute dann haben bezüglich der Kandidaten, sind ganz oft die entscheidenden, weil so viele noch unentschlossen sind. Und die sind ganz kurz vorher oft dann auch erst wirklich bereit, sich endgültig festzulegen. Also sieben Monate klingt kurz, ist es aber de facto nicht. Und das andere, was wir gesehen haben bei ganz vielen Landtagswahlen in den letzten Jahren, ist das Amtsbonus. Da kommt ein Kandidat, den die Leute schon kennen, die wissen, was sie an ihm haben. Sie sehen, okay, wenn der weitermachen würde, hätten wir eine gewisse Stabilität. Wer weiß, was wir kriegen würden, wenn es ein anderer machen würde. Also diese ganzen Gedanken, die spielen eine Rolle. Bei den Deutschen aktuell noch. Das ist zumindest eine Erfahrung. Das kann auch sich ändern, aber die Erfahrung ist, Leute, die mit Amtsbonus Dinge tun und nicht total Mist machen, sondern eine halbwegs stabile, eine halbwegs gute Regierung machen, die haben einfach einen kleinen Vorteil. Egal, welches Parteibuch sie haben. Und deshalb hoffen natürlich jetzt schon alle, dass Sven Schulze, klar, als Ministerpräsident wirkst du mehr, du hast mehr Termine, du kannst ganz anders nochmal auftreten. Du bist dann auch bei Regierungschefsrunden, also du stehst halt daneben Söder und Hendrik Wüst und so weiter und bist nicht der Wirtschaftsminister nur des Landes. Also das hat einfach ein bisschen mehr Wumms am Ende. Dann schauen wir mal, wie sich so die nächsten Monate entwickeln. Wahrscheinlich werden wir auch noch häufiger genau über dieses Thema sprechen und über die ganzen Landtagswahlen, die in diesem Jahr anstehen. Lass uns erstmal noch auf die weiteren Ereignisse dieser Woche schauen, denn der Bundeskanzler hat auch wieder eine Rede gehalten im Bundestag. Wir nehmen auf am Donnerstag und heute Morgen hat er eine Regierungserklärung abgegeben, in der es auch wieder sehr viel um die Außenpolitik ging, beziehungsweise es ging eigentlich nur um die Außenpolitik, auch natürlich. Im Blick auf die ganzen Ereignisse, die wir in den vergangenen Wochen hatten und alles, über das wir auch in der vergangenen Woche hier im Podcast gesprochen haben, Grönland, Trump. Wie hast du denn März heute Morgen im Bundestag erlebt? Kannst du dich noch daran erinnern, dass wir bei deinem letzten Mal hier über seine Rede in Davos geredet haben, wo er auf Englisch geredet hat und dann ganz kurz auf Deutsch umgeschaltet hat für so ein paar Sätze, bei dem, wie wir schon gesagt haben, da ist nochmal ein deutlicher Schwenk auch an das deutsche Publikum. Er will den Deutschen wirklich erklären, wo stehe ich und so weiter. Und du musst praktisch die Rede heute im Bundestag so in der Verlängerung dieses Gedankens sehen. Jetzt natürlich im Bundestag auf Deutsch, aber im Grunde hat er aus diesen zwei Minuten damals in Davos jetzt nochmal eine ganze Rede gemacht. Und ich fand die Rede sehr interessant aus zwei Gründen. Das eine ist, ich habe mir, man macht sich manchmal so Notizen um, irgendwie so einen Gedanken. Ich habe mir aufgeschrieben, wie ein Psychoguru, der hat nämlich Sachen gesagt, die gar nicht zu Merz passen, bislang. Er hat sowas gesagt, wir müssen, und jetzt kommt das Glück der Selbstachtung. Das ist mir auch aufgefallen, diese Formulierung. Ich dachte, hallo, wer hat dir denn das in die Rede reingeschrieben? Andererseits, wir sind etwas Eigenes und etwas Schätzenswertes. Das ist ein Diskurs, den man bei Merz gar nicht kennt. Das ist so dieses, hey, wir sind was wert und wir sind etwas, was man schützen muss. Also im Psychodiskurs oder so hast du das den ganzen Tag. Das ist aber ein Bundeskanzler mit Blick auf Deutschland und die Frage, wo positionieren wir uns in einer Welt, wo die Großmächte irgendwie nur mit Säbelrasseln noch und Zollandrohungen und sonst was agieren. Das fand ich schon, also vom Wording her, für jemanden wie Merz, der glaube ich nicht durch so eine Psychosozialisation gegangen ist, wie vielleicht manch anderer, das fand ich schon bemerkenswert. Ihm ist ganz klar, er muss die Leute mitnehmen. Er muss eine emotionale Beziehung zu sich und dieser Regierung und dieser Situation schaffen. Ganz am Anfang hat er ein bisschen versucht, die Gefühle der Deutschen mal so zu beschreiben und da sagt er auch, viele haben das Gefühl, ich weiß nicht mehr, worauf ich mich verlassen kann in diesen Zeiten. Was sind denn wirklich stabile Faktoren? Die NATO, die Amerikaner, Europa, bei vielem, was vor ein paar Jahren noch stabil war, ist so ein Unsicherheitsgefühl. Und ich glaube, das nimmt der mit. Und das will er beantworten. Und daher jetzt dieser Psychoguru Friedrich Merz. Also wir lernen die gerade in einer neuen Rolle kennen. Ob das so glaubhaft ist oder nicht, sollen andere sagen. Aber ich fände es so hochinteressant. Das ist der eine Teil. Und der andere Teil, Stichwort Verlängerung der Davos-Rede. Man merkt ganz deutlich, dass er die Tonlage gerade so ein bisschen modifiziert. Ich will nicht sagen komplett ändert, aber modifiziert gegenüber Trump. Dass er klarer wird, deutlicher wird in der Abgrenzung. Klarer sich positioniert im Sinne von, mir hat überhaupt nicht gefallen, wie du über unsere Soldaten, die im Afghanistan-Einsatz waren, gesprochen hast. Mir hat überhaupt nicht gefallen, dass du uns hier mit Zöllen drohst. Also da kommt so eine neue Härte rein. Das heißt nicht, dass wir uns jetzt lossagen von den Amerikanern. Das können wir auch gar nicht. Aber man merkt wirklich in der Tonalität eine Veränderung. Das war heute im Bundestag sehr deutlich zu spüren und auch zu hören. Ja, also es ist mir auch aufgefallen, wie er auch versucht hat, auch gerade so ganz am Ende seiner Rede nochmal versucht hat, auch wirklich zu den Menschen zu sprechen. Und da fand ich wirklich so ein bisschen emotional geworden ist und gesagt hat so, wir als Europa, wir sind immer stärker geworden, wenn es Druck von außen gab. Und wir müssen jetzt zusammen zu einer neuen Macht werden und Europa müsse die Sprache der Macht sprechen. Also ich hatte das Gefühl, er wollte da auch schon irgendwie den Menschen so ein bisschen sagen, so okay. Was da gerade passiert, ist alles super beängstigend und man hat irgendwie so das Gefühl, okay, Europa steht zwischen allen Fronten und hat überhaupt nichts mehr zu sagen und da wollte er irgendwie, glaube ich, sehr stark dagegen wirken und hat dann da plötzlich so... Fast so eine Motivationsrede gehalten, oder? Ja, aber das ist interessant. Ich gebe jetzt auch mal den Psychoguru. Du kannst natürlich auch dann stark und umarmend sprechen, wenn du selbst das Gefühl hast, stark zu sein und umarmt zu werden. Und auch das passiert im Moment ganz deutlich. Gestern Abend, also am Mittwochabend, war Koalitionsausschuss, dieses regelmäßige Gremium der Spitzen der Koalition im Kanzleramt. Es ging um Resilienz und es ging um ein paar andere Themen. Aber in der Pressekonferenz, die Merz dann zusammen mit Söder, Baas, also den SPD-Vorsitzenden Baas und Klingbeil gemacht hat, ist mir aufgefallen, wie ausdrücklich Lars Klingbeil, also SPD-Chef, Markus Söder, CSU-Chef, den Merz loben. Ohne Not würde ich sagen, weil das war jetzt gar nicht, also sie wollten eigentlich über Ergebnisse sprechen, aber haben beide die Gelegenheit genutzt, um zu sagen, der macht das gerade richtig gut. Also klar, es ist eine gemeinsame Regierung, aber es sind ja jetzt auch Konkurrenten auf eine Weise. Und ganz klar nochmal zu sagen, so wie Merz im Moment in der Außenpolitik steht und den Kurs ja auch für die Europäer nicht nur bündelt, sondern zum Teil ja auch wirklich vorgibt. Also so ein fettes, klares Lob. Ich würde mal sagen, so ganz wirkungslos ist das für das märzische Ego auch nicht. Ich möchte jetzt hier nicht irgendwie die Stimmung zerstören, aber man muss natürlich auch sagen, das ist jetzt quasi aufbauend auf den Ereignissen in Davos und diesem Einschwenken von Donald Trump. Man weiß aber auch nicht, was nächste Woche passieren wird. Also gerade eben haben die Europäer es geschafft, Trump irgendwie ein bisschen Einhalt zu gebieten und zu sagen, so und bis hierhin und nicht weiter, das geht so nicht. Er ist umgeschwenkt und hat eine Kehrtwende gemacht bei Grönland. Es gibt da jetzt diesen Deal sehr wahrscheinlich, aber man weiß ja nicht, was in der nächsten Woche ist. Vielleicht ist die Lage in der nächsten Woche schon wieder eine ganz andere und die Europäer haben überhaupt nichts mehr zu sagen. Also es freut mich, dass Merz da auch jetzt gerade diesen Optimismus hat und Europa da stark sieht. Aber ich glaube, da ist auch noch sehr viel Arbeit, die auf ihn und auf Deutschland und auf Europa zukommt und sehr viele offene Fragen. Die Zölle sind im Moment vom Tisch. Genau, im Moment ist dann immer das Stichwort. Und diese Kehrtwende bei Grönland, die sehe ich auch in der Form noch gar nicht. Also da ist ein bisschen geredet worden. Je näher und je klarer man da drauf guckt, desto offener ist, was eigentlich da rausgekommen ist. Also irgendwie, man hat geredet, aber ob da wirklich konkrete Überlegungen hinterstehen und daraus jetzt wirklich konkrete Entspannungspläne werden, ich bin tatsächlich sehr, sehr, sehr skeptisch da. Lass uns mal zu dem Thema kommen. Du willst über Lifestyle sprechen. Ich möchte über Lifestyle und Teilzeit-Work-Life-Balance sprechen, weil ich glaube, das war diese Woche das innenpolitische Thema, über das sehr viel diskutiert wurde. Ausgelöst wurde das durch einen Vorstoß der Mittelstands- und Wirtschaftsunion. Also ich sage ganz offentlich, Sonntagmorgen, ich gucke aufs Handy, sehe diese Idee, du wirst sie gleich noch mal kurz erläutern und ahnte echt, was passiert. Also bei manchen Sachen hast du ja inzwischen wirklich so ein Gefühl, das denkst du, oh no, habt ihr es immer noch nicht gelernt. Aber erklär kurz bitte noch mal, was drinsteht, denn das war genau mein Gefühl. Die nächste Debatte. Bitte nicht. Genau, also es ging um einen Antrag der Mittelstand und Wirtschaftsunion, also dem Wirtschaftsflügel der CDU. Die hat einen Antrag gestellt für den Bundesparteitag Und in diesem Antrag haben sie gefordert, dass sich doch die CDU dafür einsetzen soll, dass Teilzeit, das heißt der Antrag heißt kein Rechtsanspruch auf Lifestyle-Teilzeit, also dass das Recht auf Teilzeit eingeschränkt werden soll. Bisher gibt es ja ein grundsätzliches Recht auf Teilzeit, dafür müssen bestimmte Bedingungen erfüllt werden. Zum Beispiel muss ein Betrieb in der Regel mindestens 15 Mitarbeitende haben und das Arbeitsverhältnis muss auch für mindestens sechs Monate bestehen. Das ist gesetzlich so geregelt und der Wirtschaftsstügel der CDU wollte das insofern anpassen, als dass dieses Recht auf Teilzeit nur noch dann bestehen soll, wenn es eben besondere Gründe gibt. Und dazu zählen die unter anderem Kinderbetreuung, Pflege von Angehörigen, Weiterbildung. Dieser Antrag wurde dann öffentlich und es gab sehr schnell sehr harten Gegenwind. Ja. Das hat vielleicht auch damit zu tun, also ich glaube, es hat sehr viel mit der Überschrift auch dieses Antrags zu tun. Mit der Überschrift, aber auch, glaube ich, mit dieser grundsätzlichen Position, jetzt etwas einzuschränken, was für ganz viele wirklich eine Errungenschaft ist und ein Signal zu setzen, Stichwort Überschrift, was einfach wirklich nach hinten losgeht. Mein erster Reflex an diesem Sonntagmorgen war, also wenn das der Wirtschaftsflügel ist, was sagt der Sozialflügel dazu? Es gibt ja in der Union diese beiden Flügel. Ich habe wirklich eine vorsichtige SMS mal geschrieben, so wie seht ihr das und so weiter und es kam wirklich postwendend und das Ganze irgendwie Sonntagmorgen um acht, da möchten wir uns zu äußern, das geht gar nicht und so kam es dann auch. Und der Sozialflügel war sofort auf dem Baum und hat gesagt. Wir zäumen das Pferd von hinten auf, das ist das falsche Signal und so weiter. Man musste die SPD gar nicht anrufen, um zu wissen, was sie sagen, nämlich Mist. Und interessant war, dass das dann in den darauffolgenden Stunden und ein, zwei Tagen wirklich durchgängig lief und am Ende die, ja auch die Unionsspitze, einschließlich Markus Söder, einschließlich Carsten Lindemann, alle gesagt haben, das war maximal unglücklich, das war maximal doof. Ja, warum? Wir haben gerade schon so ein paar Motive erwähnt und natürlich ist dieser Begriff Lifestyle einfach unglücklich. Ja, es ist ein Triggerwort, denn so viele Menschen, die aus Gründen Teilzeit arbeiten, die sie sich nicht ausgesucht haben im Sinne von, wenn sie sich eine ideale Welt backen würden, sähe es nicht deutlich anders aus. Und das ist ein Affront und es ist einfach, es ist unklug, es ist dämlich. Was wollte denn der Wirtschaftsflügel ursprünglich mit diesem Antrag bezwecken? Also ich glaube, die Leute vom Wirtschaftsfühling haben sich die Zahlen angeguckt und haben gesehen, bei den Motiven für Teilzeit gibt es diejenigen, die Teilzeit machen, weil sie Kinder betreuen. Es gibt die, weil sie Angehörige pflegen, das machen und es gibt welche, die sich weiterbilden, die kurz mal rausgehen, um eine Fortbildung zu machen oder so. Und dann gibt es einen großen Teil von Leuten, die sagen, andere Gründe. Und dann haben sie, glaube ich, in einer ziemlich dämlichen Kurzschlussreaktion gesagt, okay, diese anderen Gründe sind dann ja offenbar private Gründe oder Lifestyle-Gründe. Also die Leute brauchen es nicht oder sie haben keine Lust und sie verzichten gerne auf Geld. Sie können auch auf Geld verzichten. Also ihr Lebensstand ist immer noch in diesem reichen, wohlhabenden Deutschland gut genug, um zu verzichten. Und das geht natürlich nicht. Wenn wir die Wirtschaft nach vorne bringen müssen, Fachkräftemangel und so weiter und so fort, die müssen alle auf Vollzeit gehen. Was ich komplett vergessen ist, dass nur, weil jemand nicht in diese drei erstgenannten Kategorien fällt, nicht vielleicht trotzdem sehr gute Gründe hat. Zum Beispiel, weil er auf einer Pflegestation arbeitet, in der Altenpflege, und einfach groggy ist und nicht eine Vollzeitstelle schafft. Oder weil er an einer Problemschule unterrichtet und einfach merkt, wenn ich die volle Stundenzahl mache, komme ich persönlich gesundheitlich hier überhaupt nicht durch. Das sind natürlich keine Gründe, die Kinderbetreuung, Altenpflege oder Fortbildung heißen. Nee, aber es sind trotzdem sehr, sehr klare, sehr, sehr gut und sehr, sehr glaubwürdige Gründe. Und all denen stoßen sie mal eben mit so einem, hey, ihr schafft es wohl nicht, ihr Lifestyle, Schluffis, Ding, sowas vom Kopf. Ja und man muss natürlich auch dazu sagen, es trifft halt auch wieder hauptsächlich Frauen, weil wir eben zum großen Teil Frauen haben, die in Teilzeit arbeiten und die eben genau das machen. Frauen übernehmen einen Großteil der Care-Arbeit, also eben zum Beispiel Kinder betreuen oder Angehörige pflegen oder eben auch einfach den Haushalt am Laufen halten, während die Männer eben statistisch gesehen häufiger diejenigen sind, die Vollzeit arbeiten. Und dieser Vorstoß, glaube ich, hat auch deswegen viele Frauen sehr getroffen, die gesagt haben, so ja, ich kann halt auch nicht mehr, vielleicht würde ich auch gerne mehr, aber es geht ja eben nicht. Und dann dieser Vorwurf, okay, aber das ist ja Lifestyle, man möchte gerne lieber, zum Friseur gehen oder keine Ahnung was, einen schönen Vormittag haben als zu arbeiten, das trifft es halt, glaube ich, eigentlich überhaupt nicht. Es wäre gut, wenn Sie es Latte Macchiato Teilzeit genannt hätten, das wäre genau das gewesen, weißt du? Das ist so dieses Hey, ihr könnt es euch leisten und ihr Schluffis. Und interessant war, dass, glaube ich, ganz viele in der Union mit ihren Partnerinnen und Partnern geredet haben. Ich war in einem Gespräch mit dem Parlamentsmanager und der sagte, also meine Frau arbeitet auch Teilzeit, die hat sich schon aufgeregt. Also das ist doof, das ist einfach zu kurz geriffen. Und ich glaube, dass die Wirtschaftsflügeleute das auch gemerkt haben. Also ich würde Ihnen jetzt mal unterstellen, dass Sie auch eine Lernkurve haben an der Stelle und dieser Antrag wird nach allem, was ich so höre, der wird so auch nicht mehr beim Parteitag. Also man kann über Teilzeit reden, man kann über vieles an der Stelle reden, aber das Ding ist, glaube ich, tot. Interessant fand ich, dass jemand diese Idee aufgegriffen hat, umgedreht hat und weitergedacht hat. Und das war Ricarda Lang, die ehemalige Grünen-Vorsitzende. Die hat sich überlegt, was ist denn das Problem. Wenn wir mehr Leute in Vollzeitstellen bringen wollen und wir ja auch wissen, dass es Leute gibt, die gerne mehr arbeiten würden, aber nicht können, denn die gibt es ja auch, die werden von diesem CDU-Antrag überhaupt nicht adressiert. Okay, wir drehen die Sache um. Wir fordern einen Rechtsanspruch auf Vollzeit. Wer will, soll Vollzeit arbeiten können. Es gibt nämlich tatsächlich in vielen Unternehmen, das ist dann diese berühmte Teilzeitfalle, du bist als, und es sind in der Regel die Frauen, du bist als Frau, du hast ein Kind gekriegt oder so, hast deine Stellen, reduziert und kommst aber nicht mehr nach vorne, weil der Stellenplan deines Unternehmens dich eben nur noch als Teilzeit denkt und denkt, nö, an der Stelle brauchen wir nicht mehr. Du willst aber und darfst nicht. Und Rekala Lange sagt jetzt, lass es uns auch so umgehen. Mach doch einfach einen Rechtsanspruch auf Vollzeit. Löst doch vielleicht viel mehr Probleme. Fand ich einen sehr eleganten Move an der Stelle. Ja, absolut. Und ich glaube auch, selbst wenn dieser Antrag jetzt nicht so eingebracht wird auf dem Parteitag, das reiht sich ja so ein in eine ganze Welle an Themen, die alle so um diesen großen Kosmos Lifestyle, Work-Life-Balance, Arbeitswelt sich drehen, die wir jetzt immer wieder gesehen haben in den vergangenen Wochen. Ich meine, wir haben letzte Woche auch gesprochen über das Thema telefonische Krankschreibung, also zu viele Menschen, die aus Sicht von Friedrich Merz nicht arbeiten, weil sie sich eben haben krankschreiben lassen, da hat er dann gesagt, okay, die Ursache dafür wird die telefonische Krankschreibung sein, da gab es da die Debatte, jetzt gibt es die nächste, die Debatte über Teilzeit, also. Ich habe das Gefühl, es reiht sich alles so nacheinander ein. In so eine große Debatte über die Arbeitswelt, alles immer unter diesem Deckmantel der CDU und Friedrich Merz. Nein, wir müssen mehr arbeiten. Und hier mit Viertagewoche und Work-Life-Balance bringen wir dieses Land nicht voran. Also sagen wir mal so, einen Schritt zurück. Man könnte ja sagen, wir müssen mehr arbeiten. Und dieses Land muss wirklich sich überlegen, wie es diese Stabilität, die es in dieser neuen Welt braucht, erreichen kann. Da bin ich sogar bei ihm. Ich würde aber ihm immer umgekehrt beraten und sagen, wie motivierst du die Leute, das zu machen? Wie stärkst du sie, dass sie sagen, okay, ich kann ja doch ein bisschen mehr oder ich kann an manchen Stellen die Sachen nochmal anders bauen oder ich bewerbe mich doch bei X oder Y und ich tue persönlich mit meinen Entscheidungen auch etwas für dieses Land. Was machst du? Sagst du ihnen, ich beschneide deine Rechte und ich nehme dir Möglichkeiten der Flexibilisierung weg und ich misstraue deinen Motiven und so weiter. Oder sagst du, Leute, wir brauchen jetzt hier jeden Einzelnen. Und hier sind ein paar Beispiele, die es schon machen. Und macht verdammt nochmal mit und es ist echt nötig. Also motivierst du oder bestrafst du? Und vor allen Dingen schaffst du vielleicht auch die Rahmenbedingungen, die dafür sorgen, dass Menschen mehr arbeiten können. Also anstatt, dass du irgendwie sagst, naja, ihr macht ja alle nur Lifestyle, ihr könnt ja wohl auch mehr arbeiten. Könnte man sich auch andersrum fragen, okay, vielleicht wie schaffe ich Rahmenbedingungen, damit die Menschen eben auch wirklich mehr arbeiten möchten und können. Sehr guter Punkt, Carlotta. Denn witzigerweise kam parallel praktisch eine Umfrage heraus, Stichwort Kinderbetreuung, ja, Ganztag, ab nächstem Jahr, Anspruch, Grundschule, jedes Kind, Ganztagsanspruch, jede vierte Grundschule sagt, das schaffen wir gar nicht. Wenn du jetzt als Eltern denkst, prima, das Kind kommt demnächst in die Schule und dann haben wir den ganzen Tag, weil die Ganztagsbetreuung funktioniert und hörst, nee, ist nicht mit ganzen Tag. Stockst du dann deine Stelle auf oder sagst du, bevor das Kind auf der Straße steht, bleiben wir mal lieber in Teilzeit. Das sind ja, ist ja genau das, was du meinst. Genau. Oder eben zum Beispiel Kinderkranktage. Also Kinder sind auch einfach häufig krank. Gerade jüngere Kinder, die irgendwie in der Ganztagsbetreuung sind oder in der Kita oder was auch immer. Dann musst du dich immer wieder krank melden bei deinem Arbeitgeber, weil eben niemand da ist, der sich um das Kind kümmern kann. Also es sind ja ganz viele einfach strukturelle Hürden, die da auch dafür sorgen, dass eben viele, gerade eben Frauen, dann auch sagen, okay, nee, ich kann nicht die 40 Stunden arbeiten, weil dann stehe ich zu Hause vor riesigen Betreuungsproblemen, zum Beispiel gerade mit Kindern. Also man kann Friedrich Merz seiner Union und der Regierung insgesamt echt nur wünschen, achtet auf eure Sprache. Also stoßt nicht ohne Not Leute vor den Kopf. Wenn ihr eine Debatte führen wollt, überlegt euch, wie ihr sie führt und wie ihr das Wording macht. Ja, Wording definitiv und das ist ja auch das, was immer mitschwingt, also auch was bei Lifestyle mitschwingt, auch was bei hier vier Tage Woche mitschwingt, also immer dieses negative, ja ihr wollt euch irgendwie nur ausruhen und was ja dann auch ganz oft, muss man auch dazu sagen, gegen die junge Generation geht, also gegen die Gen Z, immer wieder dieses Vorurteil von der faulen Gen Z, die irgendwie keine Lust hat zu arbeiten. Ich glaube nicht, dass man damit, indem man Leuten sagt, naja, ihr seid ja alle so faul, dass man sie damit motiviert, mehr zu arbeiten. Ich glaube, da gäbe es andere Hebel. Und jetzt die Zahl der Woche. Carlotta, hast du eine Zahl dieses Mal? Ja, ich habe eine Zahl, die sich einreiht, finde ich, in diese ganze Debatte, weil es geht jetzt nämlich direkt schon die nächste Debatte los, bei der es auch um das Thema Work-Life-Balance und Arbeitswelt geht, nämlich die Debatte über den Acht-Stunden-Tag. Deswegen wäre mir eine Zahl heute acht. Das ist ja ein Vorhaben, also den Acht-Stunden-Tag abzuschaffen und zu ersetzen durch eine wöchentliche Höchstarbeitszeit. Das ist ja ein Vorhaben, was es auch in den Koalitionsvertrag geschafft hat, was die Regierung umsetzen möchte. Also nicht mehr diese acht Stunden, wie es ja aktuell ist oder eben allerhöchstens zehn, aber nur, wenn der Durchschnitt eben weiterhin bei acht Stunden bleibt am Tag, sondern wöchentliche Höchstarbeitszeit und die Die Debatte ist schon mal so ein bisschen losgegangen Anfang des Jahres, weil Friedrich Merz sich dazu geäußert hat und gesagt hat, das erste Gesetz, was er abschaffen würde, wäre das Arbeitszeitgesetz. Und jetzt ist sie aber weiter losgegangen, weil das Kabinett die Tourismusstrategie verabschiedet hat und darin wird eben auch nochmal das Vorhaben erwähnt, dass es noch dieses Jahr einen Gesetzentwurf geben soll, der diese wöchentliche Höchstarbeitszeit einführen soll. Das Arbeitsministerium will da jetzt einen Gesetzentwurf in der ersten Hälfte des neuen Jahres vorlegen. Also das ist, glaube ich, so ein bisschen die nächste Debatte, die auf uns zukommen könnte. Gerade weil die Gewerkschaften jetzt schon gesagt haben, so nicht mit uns. Ich glaube, darüber müssen wir tatsächlich nochmal irgendwann in Ruhe reden. Denn da gibt es aus meiner Sicht auch sehr viele gute Gründe. Also Flexibilität und selbst die Sachen sich einteilen können, ist für mich erstmal ein positives Ding. Aber ich höre auch mit großem Interesse, welche Sorgen die Gewerkschaften damit verbinden. Aber das ist tatsächlich eine heikle Debatte und eine Debatte, glaube ich, wo man viele Informationen braucht. Und das ist schon wieder meine Sorge, dass das wieder so eine Hauruck-Debatte wird. Also pro, kontra, fertig. Aber das werden wir hier einmal in Ruhe besprechen. Ich würde dir sehr gerne noch eine kleine Geschichte erzählen, denn Friedrich Merz hatte... Auch richtig was zu lachen diese Woche. Und so sehr wir ihm hier wirklich kritisch auf die Finger gucken, mit jedem, was er tut. Aber an der Stelle habe ich mich einfach für ihn gefreut, weil er mal was zu lachen hatte. Meine Zahl ist die 35. Und ich muss kurz ausholen. Das war eine Veranstaltung bei der Konrad-Adenauer-Stiftung. Wer es mitgekriegt hat, da gab es jetzt einen Wechsel an der Spitze. Der bisherige Vorsitzende, Norbert Lammert, geht. Die Nachfolgerin ist Annegret Kramp-Karrenbauer, vielen bekannt als AKK. Und bei dieser Staffelübergabe war auch Merz dabei und hat eine Rede gehalten. Und der scheidende Vorsitzende, Norbert Lammert, hatte sich für diesen Festakt Habe Kerkeling gewünscht. Habe Kerkeling hat eine wunderbare Rede gehalten, typisch Kerkeling. Tief ernst und großartig zum Lachen und das beides ganz nebeneinander. Das ist das eine. Merz hat sehr viel gelacht. Er saß im Publikum und man sah irgendwie immer so die Schultern zuckten und er sich so ein bisschen beömmelte, wie man im Sauerland sagt. Dann ist er aber selber ans Rednerpult gegangen, hat sich auch bedankt für Kerkeling und hat an eine Episode erinnert, an die sich viele deswegen nicht mehr erinnern, weil sie tatsächlich 35 Jahre her ist. Also da war Mert selbst 35 Jahre alt und Kerkeling, so am Anfang seiner Komiker-Karriere. Damals sollte es einen Staatsbesuch geben. Der damaligen niederländischen Königin Beatrix. Und Kerkeling hat sich als Königin Beatrix verkleidet, ist wie durch ein Wunder mit seiner gemieteten Limousine durch die Sicherheit gekommen und ist vor das Schloss Bellevue, also den Sitz des Bundespräsidenten gefahren, ist ausgestiegen und die Kameraleute dachten alle kurz, das ist Beatrix. Das ist sie wirklich. Und er hat dann auch so gesagt, ich wollte mal hier lecker Mittagessen im Schloss. Und wo ist der Eingang und so weiter. Also es war der Lacher, heute wäre das gar nicht mehr möglich, Sicherheit und mal eben durchfahren und vor die Kamera stellen. Daran hat Merz erinnert. Also der 35-jährige Merz fand es schon lustig, der 70-jährige Merz findet es immer noch lustig. Und dann hat er noch einen kleinen Filmtipp abgegeben. Merz ist offenbar in jeder Hinsicht großer Kerkeling-Fan und der neue Film von Harpe Kerkeling, jetzt machen wir mal ganz kurz Schleichwerk, nein, wir nennen nicht den Titel, den findet jeder, den findet Merz super und hat ihn offenbar schon gesehen. Und das muss wohl ganz sein Humor sein. Also der Film heißt extra Wurst, man kann es mal sagen. Und du hast schon gesagt, Boomer-Humor, ja? Ich wollte es mir jetzt hier gerade verkneifen. Aber gut, jetzt hast du es gesagt. Okay, ich muss ehrlich sagen, ich finde es auch lustig. Aber ich finde auch Rappe Kerkeling lustig. Dabei gehörst du doch gar nicht zu den Boomern. Ich gehöre nicht zu den Boomern, aber beides war sehr lustig. Und März hatte man einen schönen Abend. Ich gönne es ihm in diesen Zeiten. Ich gönne es ihm auch. Damit würde ich sagen, sind wir am Ende dieser Folge angekommen. Wenn euch dieser Podcast gefällt, dann lasst uns doch eine Fünf-Sterne-Bewertung da. Wir würden uns sehr freuen und ansonsten würde ich sagen, hören wir uns nächste Woche wieder und schauen, was bis dahin so weltpolitisch alles passiert ist und welche nächste Debatte rund um das Thema Arbeitswelt wir dann wohl auf dem Tisch haben. Bis dann. Bis dann. Tschüss.