Latest / Aus dem Cafésatz, aktuelle Kapitalmarkt Themen verständlich erklärt mit Zsolt Janos / Wie geht die Börse damit um, wenn plötzlich zu viele Aktien da sind?
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- Zsolt Janos: Wunderschönen guten Morgen. Heute in Früh ist mir fast mein Kaffee in der Kapsel stecken geblieben, weil ich die Gedanken hier von mir liegen habe, die ich gestern aufnotiert habe. Irrsinn. Der Donald Trump besteht anscheinend darauf und hat mit seinem Superfreund Putin und mit dem Xi Jinping das schon ab. gesegnet, dass angeblich der Orban Viktor der nächste UN-Generalsekretär werden sollte. Also, schlimmer geht's immer. Vielleicht will er seinen Freund retten und dass ihm nicht das Gleiche passiert wie dem Bolsonaro, der ja im Gefängnis sitzt, dass er dann vielleicht mit dieser Immunitätsgeschichte der möglichen Konsequenzen in Ungarn entgehen könnte. ich versuche wirklich. zu vielen Themen wirklich Distanz zu halten und auf Abstand zu gehen. Es fällt schon schwer. Es kostet immer mehr Energie, die Bullshit-Meldungen irgendwie an mir vorbeiziehen zu lassen. Ich habe mir gestern gedacht, die gute Nachricht könnte in der Geschichte sein, dass jetzt schon darüber eben zumindest diskutiert wird, weil bis jetzt bei keiner neuen Urigen Generalsekretär-Enennung die Favoriten und die vorher diskutierten Kandidaten es geworden sind, sondern ganz wer anderer. Vielleicht ist das eine gute Geschichte. Aber da kann sich jeder denken, ja, was man so will in der Früh kurz vor sechs, schon heftig. Was ich heute als Gedanke mitgenommen habe und diese Gedanken herum werde ich mich ein wenig abarbeiten, ist die Fragestellung, wie stark wir in einem extrem starken Paradigmenwechsel und radikalen Wandel drinnen stecken. Sehr, sehr lange war es so, dass die Unternehmen ihre Aktien sehr stark zurückgekauft haben und wir eigentlich auf der Aktienseite fast so was wie eine Verknappung gehabt haben. Und jetzt rollt eine sehr, sehr starke Aktienangebotswelle auf uns zu. Und die Frage ist, wie viel Papier, wie viel Geld ist überhaupt vorhanden? Können diese diese extremen Angebote aufgesaugt werden vom Markt. Das hat im heurigen Jahr schon begonnen und wird sich jetzt noch weiter verstärken und nächstes Jahr geht es eine nächste Dimension. Das ist eben die Fragestellung. Das hat natürlich eine Auswirkung auf unsere Portfolios und da ist es immer wieder wichtig, damit zu sagen, was spielt sich da ab, was können wir hier beobachten, wenn Aktienrückkäufe nicht mehr so stark stattfinden würden, was ja immer noch stattfindet. Also es gibt Schätzungen von Goldman Sachs, die sind allein im heutigen Jahr wieder 1,4 Billionen Dollar von den Unternehmern dafür verwendet wurden, die eigenen Aktien zu kaufen. Und wenn Unternehmen eigene Aktien zurückkaufen, dann verknappen sich ja eigentlich die Aktien. Das machen sie überwiegend, weil zum Beispiel Aktienoptionsprogramme in den Unternehmen stattfinden und sie damit ihre Mitarbeiter bezahlen. Und das Bild trügt auch sehr stark, weil wir jetzt in einem sehr schmalen Bereich extreme Kapitalbeschaffung und sehr viel Kredite und alles Mögliche sehen. Aber in der Breite des Marktes schaut es ganz anders aus. Da sind sehr viele Aktien nicht überbewertet und die Unternehmen können recht günstig ihre eigenen Aktien zurückkaufen. Alles irgendwie der Reihe nach. Gestern Was wieder mal deswegen sehr spannend, weil ein Player, so die Überholtaste gedrückt hat und aus dem Windschatten, aus dem ruhigen, rausschwirrt und rauszieht und den anderen ein bisschen die Show stiehlt. Nein, das ist nicht Entropic. Entropic hat gestern seine S1-Filings, also die Prospekte vorgelegt für den Börsegang. Das höchste Zeit und jetzt ist klar, Entropic möchte am 19. oder 20. November an die Börse gehen, möchte da die Platzierung durchführen. In diesem Filing steht eigentlich nichts Neues. Alles das, was schon diskutiert wurde, über 100 Seiten Risikosink angeführt, damit hier haftungstechnisch nicht zu viel schiefgeht. Das wird noch in den kommenden Tagen rauf- runter zerlegt werden, wie auch immer. Aber des Tages... Der Star des Tages war gestern nicht Entropic, sondern wie gesagt, ist einer quasi 15 Minuten vorher, bevor Entropic die Filings veröffentlicht hat, hat eine andere Bombe eingeschlagen und das war Meta. Meta hat verkündet, dass sie knapp 100 Milliarden an Kapitalerhöhung durchführen werden, konkret sind es 95 Milliarden. Und diese Meldung von Meta erinnert mich an die Meldung von Google, bevor SpaceX an die Börse gegangen ist. Alle haben SpaceX Börsegang rauf runter zerlegt und diskutiert und dann hat völlig aus dem Nichts damals Google eine Kapitalerhöhung in der Höhe von wie viel war das? 85 Milliarden Dollar verkündet. Bumm. Und das bedeutet dieses Geld wird ja aus dem Markt abgezogen. Das liegt ja nicht herum. sondern es muss aus irgendwelchen Portfolios rausgenommen werden, es muss umgeschichtet werden. Es gibt einige, die so hohe Cash-Positionen haben, wie zum Beispiel damals bei Google Berkshire, das gemacht hat. Berkshire musste im Portfolio nichts umschicken, sondern hat einfach aus den Cash-Mitteln sich an dieser Google-Geschichte beteiligt. Und so ähnlich ist das jetzt mit Meta. Entropic meldet. verkündet, dass sie noch in November jetzt nach den Mittwochwahlen an die Börse gehen wollen und die werden auch so etwa 100 Milliarden mobilisieren müssen. Es ist noch nicht klar, wie viele Aktien über die Börse verkauft werden. Die Bewertung ist von den zwei Billionen jetzt mal zurückgelaufen auf ungefähr 1,5 Billionen, aber selbst die 1,5 Billionen, das ist schon ein Brett. Und wenn die 5 Prozent an die Börse bringen würden, ähnlich. wie SpaceX, was ich nicht glaube, ich kann mir vorstellen, dass mehr über die Börse rausgehen wird, dann ist das ein Riesenpaket. Und warum mich Meta fasziniert, ist weil es zuerst geheißen hat, dass in dieser Magnificent Seven Reihe Meta quasi der schwächste Glied ist. Am stärksten verschuldet und braucht immer wieder neues Kapital, obwohl das Geschäftsmodell von Facebook ja grundsätzlich einmal da ist und in den Werbeeinnahmen recht gut unterwegs. Dann hat Facebook eigentlich aus dem Nichts Muse vorgestellt, seine eigene KI-Thematik und mittlerweile schon Updates von Muse präsentiert und Muse hat voll eingeschlagen. Innerhalb von wenigen Tagen hat Muse deutlich mehr Downloads gehabt als alle anderen, die bereits existiert haben. Das heißt, wir haben gesehen, dass die Großkonzerne mit irgendwelchen neuen Ideen nichts ganz Langsames aufbauen, sondern wie eine mächtige Tsunamiwelle einschlagen können. Dann hat Meta gesagt, sie haben ganz klare Monetarisierungsstrategien für ihr EIA-Geschäftsmodell, aber nicht nur eine Strategie, sondern sogar mehrere Strategien. Das hat der Börse dann auch gefallen. Der Kurs ist knapp 40 Prozent kurzfristig gestiegen. Dann kamen wieder Gerichte auf. dass Meta Kapital auftreiben dürfte und wahrscheinlich nicht über Anleihen, sondern über Kapitalerhöhung, also über Aktien. Aber welche Form könnte das sein? Und dann hat Meta gar nicht so lange zugewartet, kurz verkündet, werden eine neue Form Aktie, die C-Klasse, Aktie einführen. Das sind stimmrechtslose Aktien, damit der Sackerberg seine Stimmrechte nicht verliert und ihr von außen keiner der größere Positionen hält hineinquatschen kann und dass diese Aktien so ab Anfang 27 über die Börse dann rausgegeben werden. Naja, ob man wirklich so lange wartet bis 27, bis dahin kann noch so viel passieren und dann gestern, bumm, die volle Ankündigung 95 Milliarden Dollar Kapitalerhöhung und das nicht irgendwann, sondern ein Großteil davon wird heuer in diesem Jahr noch abgewickelt. 22,5 Milliarden werden über die A-Klasse-Aktien aufgetrieben, 12,5 Milliarden werden über die Vorzugsaktien aufgetrieben und dann 60 Milliarden Euro kommen später im Schlepptau nach nächstes Jahr. Diese werden dann über die C-Klasse aufgetrieben und es gibt schon einige Zusagen von einigen Investoren. Nvidia, Broadcom, AMD, haben alle schon zugesagt, angeblich. dass sie 5 Milliarden Pakete nehmen werden, weil sie natürlich auch an dieser Geschichte weiter interessiert sind. Meta hat gestern so ganz im Stillen wieder mal Entropic die Show gestohlen und Entropic häkelt hinterher. Und der Gardner, der Unternehmensberater, hat ja letzte Woche schon gesagt, und das hat jetzt der Mask auch noch mal verstärkt, und immer mehr Analysten kommen raus. dass sich dieser ganzen AI-Story immer mehr das Ganze dorthin verschiebt, dass all jene Unternehmer die AI-Modelle haben. Es profitieren jene mehr vom Kapitalmarkt und bekommen auch leichter Geld für Weiterausbau, die sonst neben der ganzen AI-Geschichte andere Geschäftsmodelle auch haben. Und wenn wir uns das anschauen, SpaceX hat Starlink sehr stark als Basisgeschäftsmodell, funktioniert sehr gut und baut das mächtig weiter aus. Google hat sein Geschäftsmodell Microsoft schwimmt in Geld. Amazon hat ein solides Geschäftsmodell. Meta hat sein Geschäftsmodell. Und dann sind zwei Player da, Entropic und OpenAI. Die haben sonst kein Geschäftsmodell und versprechen den Investoren, dass sie mit den AI-Modellen so viel Geld verdienen werden. Aber die Frage ist, ob ihnen das tatsächlich gelingt oder ob wir eine interessante Rotation sehen. Bei OpenAI und Entropic sind die Magnificent Seven sehr stark investiert. Das heißt, jetzt kommen Börsegänge und wenn diese Börsegänge gut platziert werden, dann verdienen zuerst bei der Börsenplatzierung all jene, die vorbörslich schon investiert sind. Und bei SpaceX ist der Börsegang ja auch besser abgelaufen, als sehr viele erwartet haben. Der Kurs hat zwar massiv zurückgesetzt, hat sich aber danach erholt und wer davon sehr stark profitiert hat, waren die Großen. Google zum Beispiel ist massiv in SpaceX investiert gewesen, ist jetzt auch weiterhin sowohl in Entropic als auch in OpenAI investiert. Microsoft ist sehr, stark in Entropic investiert, auch in OpenAI, da gibt es eine Vernetzung. Es ist interessant, weil mir das so vorkommt, dass diese AI-Entwickler-Story mit OpenAI und Entropic vorgeschoben wurde. Das hat eine sehr starke Welle erzeugt. Vielleicht gelingt es denen tatsächlich, das über die Börsengänge noch einmal zu monatisieren und die, sehr stark davon profitieren, das sind die Magnificent Seven, die das im Hintergrund zwar finanziert haben, aber gleichzeitig auch Anteile haben an diesen Unternehmen über Optionen, direkt über Aktienpakete. Und wenn die Börsegänge über die Bühne gehen, dann profitieren zuerst einmal die großen Hyperscaler. Das heißt, für die hätte sich dieses Investment direkt mit dem Börsegang ausgezahlt, ob sie langfristig dann tatsächlich in ihren Geschäftsmodellen davon profitieren, ist eine andere Frage, weil sie haben in der Zwischenzeit fast alle schon die eigenen AI-Modelle, die eigenen LLM-Modelle und arbeiten damit sehr, stark. Wir sehen, ich spreche sehr oft darüber, dass Stories Kapital bewegen. Und das sehen wir. In diesem Bereich ist sehr viel Kapital bewegt worden. Aber wir dürfen nicht vergessen, diese Summen, jetzt vom Markt geschluckt werden müssen. Begonnen hat die Sache also mit Google 85 Milliarden. Dann kam SpaceX, die haben auch nochmal 100 Millionen. ja, wenn wir schon bei SpaceX sind. Der Musk hat verkündet, dass er jetzt auch neues Kapital beschaffen will zusätzlich. nämlich 40 Milliarden Dollar über sogenannte SPVs, sind die Special Purpose Vehicle. Das sind außerbilanzlich, also nicht in der eigenen Bilanz geführte Kreditlinien und die sind meist besichert. Womit? Naja, mit Nvidia-Chips. Und darüber habe ich schon ein paar Mal gesprochen, dass mich das eben an die Immobilienblase erinnert. Damals sind die Kreditlinien mit immer schwächeren und schwächeren Immobilien besichert gewesen. Solange die Chips tatsächlich weiterhin nachgefragt sind und die Preise für die Chips weiterhin hoch sind und die verwendet werden können, zählen die Sicherheiten. Aber der Markt wird sich immer stärker stärker die Frage stellen, es gibt Unternehmen, die haben kein Geschäftsmodell, die haben keine Einnahmen, haben keine Cash-Los, brauchen aber trotzdem immer mehr Geld. Wer wird die Zinsen bezahlen, wer wird Kapital tilgen? Und da Elon Musk hat gestern daneben verkündet, dass er die 40 Milliarden aufnehmen möchte, hat das auch noch mal zusätzlich bestärkt, was der Gartner gesagt hat, dass zukünftig all jene Unternehmen, die sonst neben der AI-Geschichte keine Geschäftsmodelle haben, die werden vom Anleinmarkt eher ausgeschlossen, weil die Anleinmärkte dann immer weniger und weniger Geld vergeben werden. Es muss die Investition in Data Center und in Computing und in die ganze Infrastruktur aus anderen Modellen querfinanziert werden. Wer das hat, hat gute Chancen. Und da Elon Musk sagt das natürlich nicht ganz uneigennützig, weil ihm das schon taugt, dass sehr viele Neo-Cloud-Anbieter oder eben die hochverschuldeten Coreweaves und Nebios und andere Unternehmen möglicherweise noch mehr unter Druck geraten, weil damit hat Elon Musk und alle, in diesem Bereich sind, bessere Preissetzungsmacht und sie können Unternehmen, die unter Druck geraten, dann sehr, sehr billig aufsammeln. 60, 70, 80 Prozent, 90 Prozent unter den Höchstwerten. Und das taugt ihm natürlich auch. Und das sehen wir, dass hier Kapital weiterhin beschafft wird. Aber eben diese unglaublichen Mengen, die müssen ja vom Markt aufgesaugt werden. Und ich habe ja hier kurz Weil SpaceX aufgehört. Also Google hat 85 Milliarden heuer platziert, SpaceX hat massiv platziert, jetzt kommt Meta mit 95 Milliarden, dann Börsegang Entropic wird auch größtunordnungstechnisch ungefähr 100 Milliarden benötigen und wenn alles wahr ist, dann wird vielleicht 2027 Open AI auch noch an die Börse gehen. Diese Summe muss ja irgendwo her. Das ist das, was ich beobachte. Was wird umgeschichtet? Wo werden die Summen hergenommen? Welche kreativen Ideen gibt es, Kapital zu mobilisieren? Wir haben auf der einen Seite sehr viel Kapital. Es ist auch sehr viel Kapital nicht angelegt. Aber die Frage ist, mit welcher Story wird das Kapital mobilisiert und wie stark zieht sich jetzt schon vorhandenes Kapital möglicherweise aus den Märkten auch zurück? Weil wenn diese NeoCloud-Anbieter, die bis jetzt schon finanziert wurden und diese Finanzierungen sind in unterschiedlichsten Produkten drinnen, darüber haben wir im heutigen Jahr schon einige Male gesprochen, wenn einige umkippen, umfallen, dann gibt es ja Finanzierer und dann wird es die Frage sein, wie geht es den Finanzierern und wenn die Finanzierer möglicherweise auch in Schieflage geraten, dann kommt diese Unsicherheit und Es wird einige geben, die dann sagen, aha, okay, ihr wollt nächstes Jahr auch 1,5 Billionen in Infrastruktur investieren. Ja, ich schaue jetzt einmal eine Zeit lang zu, ich mache da nicht mit. Nur wenn das sehr viele auf der Kapitalseite machen, dann fehlt die Summe, die notwendig wäre, die Investitionswelle weiter zu reiten. Und das ist wichtig aus Portfoliosicht, sich diese Gedanken eben immer zu überlegen. bevor man dann blind und weiterhin nur in einem Bereich, weil wir sprechen hier sehr sehr stark, nur über einen Satellitenbereich. Das sickert zwar in viele normale Geschäftsmodelle hinein, in viele langweilige Geschäftsmodelle werden auch die KI-Strukturen hinein sickern, aber trotzdem ist es nur ein Satellitenbereich. Und eine gesunde Aufstellung im Portfolio schaut natürlich deutlich weiter aus. Ich habe gestern in der Früh gesagt, ist eine Super-Ball-Woche der Zahlen, weil so viele Unternehmer Zahlen melden. Aber es ist auf der anderen Seite auch eine Super-Ball-Woche der Zentralbanker. Mittwoch am Abend wird die amerikanische Notenbank tagen, so wie es derzeit ausschaut. Wird so knapp vor den Wahlen, werden die Zinsen nicht bewegt. Es herrscht eher Konsens darüber, dass die Zinsen jetzt mal gleich bleiben. Die japanische Zentralbank Die Bank of Japan wird am Freitag tagen. Da ist jetzt die Meldung auch schon da, dass sie auch die Füße stillhalten und keine Zinsbewegung kommen dürfte. Und im Moment schaut es auch danach aus, dass die Europäische Zentralbank auch hier keinen Zinsschlitz setzt. Wobei die Probleme in Frankreich setzen natürlich die Eurozone unter Druck, weil hier die Kapitalmärkte von Frankreich deutlich höhere Zinsen verlangen. Warum? Naja. Und wenn man einfach der Politik nicht glaubt und wenn wir uns das anschauen, wie die Franzosen sehr locker weiterhin Gelder ausgeben aus Taschen, die schon lange leer waren, dann ist das ein sehr brutales Beispiel, was wir direkt vor der Tür sehen, dass die Leute demonstrieren gehen und deswegen ist es so schwierig, derzeit in vielen europäischen Staaten Reformen durchzusetzen. Weil Reform heißt, wir müssen die Staatsausgaben radikal kürzen und dann müssen wir im gleichen Atem zu sagen, ja, all die Gruppen, die von diesen Ausgaben massiv profitiert haben, die stehen dann sofort ohne Mittel da. Und diese Gruppen, sehen das leider nicht so, dass sie sagen, Gott sei Dank haben wir nicht gerechtfertigt, solange Gelder bekommen, vielen Dank. Nein, sie gehen raus und sagen, wir haben ein Recht darauf. Und dann sehen wir Bilder wie eben in Frankreich. Und das schlägt sich nieder, weil die Märkte sagen, okay, wenn das nicht gelöst wird und ihr wollt es weiterhin Gelder ausgeben. die in Wahrheit nicht gibt und das wollte sie von uns finanziert haben, ja, dann müsste er dafür höhere Zinsen zahlen. Also das wird diese Woche noch interessant sein. So wie es im Moment ausschaut, werde ich morgen wahrscheinlich keine Podcast-Folge aufnehmen, aber am Donnerstag in der Früh, nachdem die amerikanische Notenbank die Sitzung gehabt hat, mit hoher Wahrscheinlichkeit ja. Aber ich muss hier alle Podcast-Hörer bitten, dass man da irgendwie jetzt diese Woche auf Sicht fährt. Wir fliegen heute nach Lissabon und ich werde dann sehen. wie es morgen in der Früh passt, ob Themen gäbe es genug, aber ob ich wirklich dazu komme. Ich wünsche Ihnen einen schönen Tag und ich freue mich wie immer, wenn wir uns wiedersehen, wiederhören beim nächsten Podcast aus dem Kaffeesatz.