Latest / Rheinpegel - der Düsseldorf-Podcast / Aus für Opern-Neubau, aktuelles von den Düsseldorfer Gerichten und alles zum neuen "Art:Walk"-Festival
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- Also das klingt jetzt vielleicht ein bisschen platt und ist sicher auch nichts Neues, aber Leute, die Zeit rast. Auf einmal ist schon wieder Juni, dabei war doch gerade erst Silvester, oder? Kommt euch das nicht auch manchmal so schnell vor? Zugegebenermaßen ist es bei mir privat und auch in anderen Bereichen schon recht viel passiert in diesem Jahr, sodass es sich vielleicht nochmal ein bisschen anders anfühlt, aber trotzdem Time flies. Und das hat natürlich auch zur Folge, dass sich Dinge ändern. Also von guten Vorsätzen zum neuen Jahr, an die man sich heute kaum noch erinnert, fange ich jetzt gar nicht erst an, sondern auch Pläne, die man vielleicht gemacht hat. Das geht in klein. Also ich zum Beispiel habe seit Anfang des Jahres eine neue Kaffeemaschine und mir vorgenommen, meinen heiß geliebten Krümelkaffee langsam mit in großen Anführungszeichen gutem Kaffee zu ersetzen. Und jetzt sind fast sechs Monate rum und nicht einmal habe ich die benutzt. Und das geht in groß. Jetzt wird das Bild vielleicht ein bisschen krumm, aber hey, alles für eine gute Überleitung. Wie zum Beispiel jetzt passiert in Düsseldorf. Da haben sich auch Pläne geändert und zwar für viele ziemlich überraschend. Oberbürgermeister Keller hat vergangenen Freitag verkündet, dass der Neubau der Oper gecancelt ist. Also nicht verschoben oder auf Eis gelegt, sondern abgesagt. Was die Gründe dafür sind und wie die Nachricht aufgenommen wurde, das weiß Uwe Jens Honau. Marlin Kess hält uns in unserer Rubrik Was geht in Düsseldorfer Gerichten auf dem Laufenden über aktuelle Urteile und Prozesse. Unter anderem wird gerade der Fall Nadine D. verhandelt, die inhaftierten IS-Anhängern und deren Familien Geld und Briefe schickte. Und mit Angelina Burch habe ich einen imaginären Spaziergang durch die Stadt gemacht auf den Spuren des zum ersten Mal stattfindenden Artwalk Festivals. Was es da alles zu entdecken und zu erleben gibt, das erzählt sie uns. Und damit herzlich willkommen zum Rheinpegel. Ihr hört Folge 425 und der Rhein steht bei 1,48 Meter. Hallo zum Rhein-Pegel, dem Podcast, in dem wir jede Woche darüber sprechen, was Düsseldorf bewegt, was die Bewohnerinnen und Bewohner umtreibt, kurz und gut, was geht. Mein Name ist Tosja Kormann und diese wirklich schöne Aufgabe darf ich übernehmen. Wenn ihr uns etwas mitteilen wollt, wenn ihr Themen habt, die euch auf den Herzen oder unter den Nägeln brennen, wenn ihr Veranstaltungen wisst, auf die wir hinweisen dürfen oder wenn ihr einfach mal irgendwas loswerden wollt, dann könnt ihr das sehr gerne tun unter rheinpegel-post.de oder. 0160 80 80 844 erreicht ihr uns. Wir freuen uns immer von euch zu hören. Die Nachricht kam überraschend. Die Pläne für den Neubau der Oper sind komplett gestrichen. Das verkündete Oberbürgermeister Stefan Keller in der vergangenen Woche. Und das, nachdem das ganze Projekt schon recht weit fortgeschritten ist. Es wurde sich für das Areal am Wehrhahn entschieden, ein Gestaltungswettbewerb für den Bau ausgeschrieben und ein Termin zur Entscheidung über den Generalplaner festgelegt. Warum das Opernhaus der Zukunft nun gar nicht gebaut wird, was die generelle finanzielle Lage der Stadt damit zu tun hat, wie der Platz am ehemaligen Kaufhof jetzt genutzt werden könnte und was mit der alten Oper passiert, das weiß Uwe Jens Runau. Ich habe schon überlegt, ob ich jetzt hier mit einer kleinen Overtüre beginne und versuche, die verschiedenen Stimmungen, die vielleicht während dieses Gesprächs passieren, schon mal festzuhalten. Aber ich glaube, wir starten einfach rein. Es geht um die Oper. Ein Thema, was wir abgehandelt haben, wir haben darüber gesprochen, vor einer Weile schon und da war der Stand, wird neu gebaut, die Architektenbüropläne sind irgendwie da, Wettbewerb wurde gewonnen, alle konnten sich das angucken. Und dann geht es bald los. Wir haben einen schönen neuen Kulturort, Treffpunkt Schmelztiegel am Werhahn. Und wir haben uns eigentlich verabredet, das nächste Mal quasi zu sprechen darüber, wenn der erste Spatenstich gilt. Also was jetzt anstand für den Stadtrat, war im Juli die Entscheidung, welches der Planungsbüros, der vier Sieger, es gab zwar einen ersten Platz, aber rein theoretisch hätten auch die anderen noch vorbeiziehen können, wer kriegt jetzt tatsächlich den Generalplanerauftrag. Da geht es dann so richtig konkret los, ganz intensiv in die Details der Planung einzusteigen. Und in zwei Jahren sollte dann entschieden werden, das ist formell der Ausführungs- und Finanzierungsbeschluss, so teuer wird die Oper und der Stadtrat entscheidet dann, yo, go, jetzt soll es losgehen. Ja, Spoiler, äh, äh. Genau, Spoiler, äh, äh, äh, äh. Letzte Woche kam doch sehr überraschend die Nachricht, dass das alles komplett abgeblasen wird. Um jetzt mal hier wieder in der musikalischen, also ich stelle mir jetzt so eine Fanfare vor, die so ansetzt. So, genau. Also das ganze Stück knallt einmal durch, alle Pauken werden. Ein unvorhergesehenes Ende. Also eine Kakophonie und danach verhallt der Klang und alles ist vorbei. Genau, also das ist bei der Größenordnung eines solchen Projektes schon Ausnahme, das muss man wirklich sagen. Der Stadtrat hat beschlossen im Dezember 2021, da war, Herr Keller gerade im Vorjahr zum ersten Mal zum Oberbürgermeister gewählt worden und hat selber gesagt, ich glaube im Februar war es März, davor dann, Anfang des Jahres. Eine Sanierung der Oper lohnt sich nicht, das ist so teuer und wir haben nicht genug mehr davon, nichts Neues davon, wir wollen die Oper lieber neu bauen. Das hat er selber quasi eingestiehlt und im Dezember 2021 ist es dann beschlossen worden. Jetzt waren das andere Zeit, muss man sagen. Ich glaube, zwei Jahre später war es gegen der Krieg los in der Ukraine, Baukostensteigerung. Wir haben große Diskussionen jetzt schon seit ein paar Monaten über die Finanzen bei der Stadt, dass man sich verschulden muss, auch für die anderen Neubrauprojekte, die da sind, Schulen und so weiter. Und der Stadtrat hat noch vor der Kommunalwahl, also schon vor zwei Jahren, wurde noch mal eingezogen, wir wollen noch mal mehr Mitspracherecht bekommen als Stadtrat. Unter anderem wollen wir darüber abstimmen, wer kriegt den Generalplanerauftrag, das was jetzt im Juli passieren sollte. Also immer wieder so Kontrollstationen, sage ich mal, und nicht auf einmal wird gebaut, sondern wir wollen noch mehrfach politisch mitkontrollieren, ist es richtig, wenn wir es machen. Und das ist jetzt quasi eine Station gewesen und wenn man sich das so anguckt, was jetzt am letzten Freitag passiert ist, kamen davor schon immer wieder neue Nachrichten über neue Schuldenstände oder Defizitstände, also nochmal 50 Millionen weniger, also wir sind jetzt bei 447 oder so, also es wird immer mehr, was fehlt in der Kasse. Und in dem Zusammenhang muss man das sehen, dass auf einmal wie das Kaninchen aus dem Hut gezaubert wird, der Oberbürgermeister sich am Freitag auch an einem Brückentag hinstellt um ein Uhr und sagt, wir bauen die Oper gar nicht. Ja. Und das war trotz Brückentag eine große Nachricht. Also dass natürlich hier Leute im Dienst sind, ist klar, aber auch so. Also es haben, glaube ich, auch über die Stadtgrenzen hinaus Menschen mitbekommen. Das ist bundesweit, das hat schon bundesweite Aufmerksamkeit. Weil es einmal die Größe dieses Projektes ist und ja, irgendwie auch. Also ja, du sagst jetzt, es gab vorher dann vielleicht immer schon so kleine, man kann sich das jetzt zusammenbasteln. Aber am Ende und ganz von einfach so, also out of the blue wird sowas ja nicht entschieden. Aber es war doch, ich finde dafür, dass auch diese Kontrollstationen immer wieder waren, die wir ja auch hier dann immer wieder besprochen haben, ist es doch recht weit im Prozess jetzt zu sagen, wir machen es gar nicht. Es ist aber vergleichsweise wenig Geld ausgegeben. Vergleichsweise, wenn wir jetzt den nächsten Schritt gemacht hätten, dann wären es, also wir waren jetzt bei dem Wettbewerb, weiß ich jetzt nicht mehr genau, bei 5, 6 Millionen Euro. Also Euro, ich kriege jetzt nochmal die genauen Daten, Ja, es ist alles angefragt und das wird auch veröffentlicht. Was ist bis jetzt genau ausgegeben worden dafür? Es gab den teuren Ankauf ja auch am Wehrhahn des Grundstückes. Das war damals so 50 Millionen wert ungefähr. Also im Markt, wenn jetzt das normal von anderen Entwicklern gekauft worden wäre, die Stadt hat 237 Millionen gekauft. Eben wegen dieses Eigeninteresses. Das war ja auch eine große Nachricht. Auf Jahrhunderte, Eigennutzung, dann doch bezahlt man mehr. Aber das richtige Geld wäre halt jetzt losgegangen nochmal. Also der nächste Schritt bis zu diesem Ausführungs- und Finanzierungsbeschluss inklusive Planungswettbewerb war ungefähr 33 Millionen Euro. Mit dem Abriss, der hätte ja dann auch mal nächstes Jahr losgehen sollen von dem Grundstück, wäre man bei 90 Millionen gewesen. Also da wird dann schon richtig mehr Geld ausgegeben. Dann wäre dieser Ausführungs- und Finanzierungsbeschluss gekommen und dann wäre die Oper jetzt gebaut worden, die am Ende, was ich jetzt gehört habe, der Sieger, das muss so um 800 Millionen oder so gewesen sein, es gab ja diesen Kostendeckel, dann hätte man nochmal diskutieren können, das Programm, Raumprogramm was abzuspecken, das hat Herr Keller auch erzählt am Freitag, da ging es so um 100 Millionen, gut, dann wäre die vielleicht 700 Millionen gewesen, aber plus Finanzierungskosten. Die wären dann nicht 800 gewesen, sondern 600 oder so. Also es ist auf jeden Fall 1,3 oder so was, Milliard, als wäre es schon teuer geworden. Und deswegen hat er das Ganze gestoppt. Wenn ich noch einen Satz ergänzen darf, er hat bei der Betriebsversammlung in der Oper am Montagabend auch gesagt, ich glaube auch nicht, dass es in fünf Jahren eine bessere wirtschaftliche Situation ist, weil sich ja sofort die Frage gestellt hat, warum wird das nicht einfach nur auf Pausetaste gedrückt und man wartet mal fünf Jahre. Der Stadtrat hatte ja schon beschlossen, wir machen da eine schöne Zwischennutzung rein. Kulturelle Zwischennutzung, Dachterrasse. Wir haben uns ja schon auf der Dachterrasse gesehen. Wir haben uns auf der Dachterrasse gesehen, die Füße im Sand. Also das soll ja trotzdem kommen. Und man hätte ja sagen können, dann machen wir da mal eine schöne Zwischennutzung rein. Sowas mögen die Leute ja auch sehr. Kulturelle Zwischennutzung, Theateraufführungen, Ausstellungen. Unten ist der Fahrradhändler drin. Oben drauf Dachterrasse. Also man hätte ja sagen können, da leben wir mal fünf Jahre mit. Gebäude steht da, können wir benutzen. Und dann entscheiden wir, Aber geht es weiter mit der Opa oder nicht? Die Entscheidung findet viel Zuspruch, weil natürlich spontan immer gesagt wird, das ist Geldverschwendung, das ist viel zu teuer. Die Stimmen hatten wir auch die ganze Zeit, das ist auch okay, das muss man respektieren, wer dagegen ist, ist dagegen. Aber mich hat gewundert bei der Bedeutung, die der Oberbürgermeister dem beigemessen hat, wie wichtig das ist für Düsseldorf so ein neues Jahrhundertprojekt zu haben und dass das ganz tolle Impulse für ganz viele Bereiche in der Stadt hat, dass er das von jetzt auf gleich komplett beerdigt. Ja, wie gesagt, wir sind ja hier auch immer wieder zu dem Schluss gekommen, dass das eigentlich eine sehr schöne Sache ist, auch wegen des Ortes, wegen der Lage, so ein bisschen dieses Zusammenführen von verschiedenen... Wie Clara Schumann Musikschule da drin. Genau, dass das auch noch da reinkommt. Also das interessiert mich natürlich jetzt auch, was ist mit denen, die haben sich ja auch darauf verlassen, dass die irgendwie ein neues Zuhause bekommen, also die haben ja jetzt auch ein schönes, aber die Oper an sich ja auch. Soll erweitert werden, gab ja schon auch da Erweiterungspläne, Neubau. Da hieß es jetzt schon, vielleicht können die ja trotzdem da in den Wehrhahn rein, also das wird jetzt auch schon geprüft, dass die dann trotzdem da hingeht und der Oberbürgermeister hat auch den Opernbeschäftigten gesagt, das fanden die natürlich nicht so smart, wir können auch ohne Oper dann einen schönen dritten Ort machen, also der so öffentlich genutzt wird, das war für die nochmal so ein kleiner Tiefschlag so. Auf euch kommt es nicht an. Ja, das muss man jetzt klären, was damit passiert. Ja, ich meine, die Opernbelegschaft oder überhaupt alles, was da dran hängt, das ist natürlich auch so eine Sache. Darum auf der einen Seite findet das Zuspruch, weil Leute sagen, nur für die Elite. Genau, das und das. Ich glaube immer noch dran, dass es eben nicht so gewesen wäre. Das ist jetzt meine ganz persönliche Meinung. Ich glaube, das hätte ein bisschen dieses Aufgebrochen, dass Opa. Ein gewisses Bild abgibt. Sondern ich glaube, dass durch diesen Ort Und tatsächlich, also auch räumlich und auch im übertragenen Sinne, das alles ein bisschen aufgemacht wurde. Also man kann sich das ja auch nochmal angucken. Ich habe mir den Spaß letzte Woche nochmal gemacht. Ich bin in die Stadtbücherei gegangen, Kap 1 am Bahnhof. Und da ist eben oben in der Bücherei, da wo die Musikabteilung ist, die Musikbücherei ist, da sind nochmal die Siegerentwürfe ausgestellt. Vielleicht haben sie die jetzt auch schon abgeräumt, das weiß ich nicht. Aber da konnte man sehen nochmal, was hätte denn der Siegerentwurf da unten eigentlich geplant. Da sieht man, was da alles an unterschiedlichen öffentlichen Nutzungen da unten drin ist. Auf der Rückseite zur Oststraße sogar so ein Amphitheater, wo auch nochmal so öffentliche, also da wäre schon viel auch los gewesen und wie oft das ist, vorher sagt man, was soll das? Also es gab auch viele, die wollten keinen Rheinufertunnel. Zu teuer, Prestigeobjekt, braucht die Stadt nicht. Heute will das keiner gesagt haben, weil sie sagen, moah, das ist aber toll da am Rheinufer. Die Autos sind unten und obendrauf kann man sich ein schönes Leben machen. Aber da gab es auch harte Kritik dran. Das darf man nicht vergessen. Aber das war damals mit vielen Zuschüssen versehen, muss man sagen. Das hier war schon richtig von der Stadt. Das ist wirklich das Steuergeld der Stadt Düsseldorf, was da ausgegeben wird. Das kann man dann kritischer auch sehen, weil es keine Landeszuschüsse gibt. Wie du schon sagst, das ist ja auch, alle haben die Meinung, die sie haben und so und es gibt bestimmt auch für beide Seiten Argumente, darum sage ich ja meine ganz persönliche, also ich glaube schon, dass das da gut geworden wäre und dass das ein guter Ort geworden wäre. Aber teuer. Teuer, da mache ich mir ja immer erst im zweiten Anlauf darüber Gedanken. Jetzt gibt es aber ja diesen Ort trotzdem. Es gibt das Gebäude, wie du sagst, es wird jetzt zwischengenutzt und so. Das ist das eine, was da jetzt vielleicht für Alternativen sind. Aber es gibt ja auch, also Musikbibliothek jetzt mal ein bisschen rausgenommen, die sind ja da im Kap 1, das ist ja auch alles neu. Also die sind ja jetzt erstmal, das wäre schön, wenn die da auch Teilhabe hätten, aber die sind ja versorgt. Die Clara Schumann Musikschule, genau, da wird jetzt auch ein bisschen geguckt, ob die noch sich anders da integrieren können, aber auch, also ein Grund, dass es neu alles gemacht werden soll oder so war ja auch, wie du eben schon gesagt hast, die Überlegung, saniert man die Oper oder baut man es direkt neu und so, also was machen die denn jetzt, also wie finden die das alles? Die kriegt nichts. Also das hat der Oberbürgermeister klar gemacht, der Belegschaft. Diese Basissanierung, die die Oper mal vorhatte, war nicht nur eine Sanierung des Gebäudes, die ist sowieso schon teuer, aber man hat gesagt, wir brauchen 3000 Quadratmeter zusätzlich, das sollte so ein Anbau direkt hinten, hinter der Oper sein, an der Oper dran, weil, wir halten heute Arbeitsstättenrichtlinien nicht ein und wir haben Lärmschutzprobleme. Das Orchester hat eine lange Zeit, es gibt einen Aufbau oben, das sieht man so grünlich oben auf der Oper, da ist ein Probensaal, der wird vom Ballett genutzt, aber da haben auch die Musiker geprobt. Das dürfen die nicht mehr aus Lärmschutzgründen. Wenn du da ein Orchester reinmachst, ist das nicht hoch genug und das ist so laut, dass die Hörschäden kriegen. Ja. Und auch im Übrigen der Graben in der Oper, wenn da viele Musiker drin sitzen, ist das da auch zu laut und das ist schon erwiesen, es haben auch schon welche Hörschäden, dass das vergrößert werden muss. Und Arbeitsplätze, die kein Tageslicht haben, sind auch nicht zulässig. Da sollte dann auch noch was untergebracht werden. So und die Sanierung des Gebäudes plus dieser Anbau sollte 457 Millionen kosten. Und weil man gesagt hat, da haben wir ja gar nichts zusätzlich, keine Seitenbühne, kein Besucherrestaurant, kamen diese Neubaupläne auf. Die Oper selber hätte auch diese Basissanierung nur gewollt. Also die werden jetzt quasi dafür bestraft, dass man ihnen mehr geben wollte und die Politik einfach das, was sie selber angeregt hat, jetzt zurücknimmt. Sonst liefe vielleicht schon diese Basissanierung. Und Keller hat jetzt auch gesagt, am Montag den Anbau kriegt ihr nicht. Jetzt muss natürlich mal passieren, was passiert jetzt mit der Einhaltung der Arbeitsstätten? Ja, genau, das geht ja nicht weg. Das geht nicht weg, das muss jetzt alles geklärt werden. Und das wird trotzdem irgendwie ein dreistelliger Millionenbetrag, wie teuer das wird, keine Ahnung. Also wenn man mal in die Oper geht, ich war letztens mal da, war ein schöner Abend und dann kann man draußen so auf dem Balkon stehen, das ist auch super. Also ich war die Lage, mit dem Wehrhahn habe ich ein bisschen gefremdelt, ich fand schon Heine Allee schöner oder aber am Rhein direkt. Aber wenn man sich das anguckt, das Geländer rostet da. Also du siehst, dass das Gebäude echt in die Jahre gekommen ist. Es ist eine schöne alte Oper, aber sie muss echt mal überholt werden. Und wenn man die überholt, kostet das was. Das muss man einfach wissen. Und das muss aber jetzt alles geklärt werden. Diese Stadttochter IPM muss jetzt mal da rein. Fest steht ja sowieso, die Säulen, die man schon zusätzlich fürs Vorjederach da reingezogen hat, die sind nur bis 2028 überhaupt freigegeben und halten das statisch. Das muss verstärkt werden und erneuert werden. Der Bühnenturm ist statisch fraglich. Die haben eine Dampfheizung aus den 50er Jahren, die vielleicht kollabiert. Das muss erneuert werden. Also jetzt geht das los, was man eigentlich wollte. Es muss ganz viel... Das gibt es so eine Flickschusterei und man muss gucken, wie hält man da die Arbeitsstättenrichtlinien ein. So, das muss jetzt untersucht werden und dann gibt es neue Ratsbeschlüsse. Aber die kriegen nichts obendrauf, sondern die Oper soll spielfähig gehalten werden, war das Stichwort des Oberbürgermeisters. Das heißt so das Minimale, was man machen muss. Ja, also dass diese Entscheidung glaube ich auch. Für den ganzen Kulturbetrieb noch ein bisschen kreise zieht, da bin ich gespannt, ob wir da vielleicht auch in ein paar Wochen oder so drüber sprechen, weil es gab ja jetzt auch schon die freie Szene, also klar, weil jetzt einfach vielleicht ein bisschen greifbarer wird. Was da wirklich finanziell gerade schief hängt. Ich weiß noch, am Anfang des Jahres habe ich ja mit Alexander Esch darüber gesprochen, über die Finanzkrise und da war das alles noch, also da war das alles noch eher so ein bisschen theoretisch im Sinne von, da fehlt es da und jetzt sickert es halt durch und jetzt werden Sachen abgesagt, also darum, das eine ist ja das eine, das andere ist das andere. Ja, man muss so sehen, unabhängig davon, ob man eine Oper baut oder nicht, die ist jetzt weg, so Oper auf Null und wir reden jetzt mal gar nicht über die Sanierungskosten für die Oper, die trotzdem anfallen. Die Stadt, die einzelnen Ressorts, die müssen schon mal für nächstes Jahr die 74 Millionen und für danach die Jahre 177 Millionen zusätzlich einsparen. Und allein im Kulturbereich 65 Millionen. Der Kulturetat ist 200 Millionen. Das heißt, ein Drittel von dem Kulturetat wird weggesenzt. Und das kommt so oder so. Das heißt, die Angst in der freien Szene ist jetzt da, aber auch Oper, Theater, Schauspielhaus werden in den operativen Kosten, Das, was sie jedes Jahr so ausgeben, bestimmt auch beschnitten und andere dann auch noch. Und ich glaube auch, dass irgendwelche Angebote vielleicht ganz gestrichen werden. Wir werden auch weniger Stadtteilbüchereien haben, sehr wahrscheinlich bald. Dafür werden ein paar dann besser ausgestattet. Ja, ich verstehe. So, das heißt, es wird vieles umstrukturiert. Es wird weniger Zuschüsse geben, weniger Angebote geben. Das wissen Sie auch schon, das haben wir schon geschrieben. Darauf müssen sich alle einstellen, dass es weniger gibt. Komplett unabhängig von dieser Frage, ob die Oper neu gebaut wird, das wird sie jetzt halt nicht. Und jetzt muss man auch sagen, das war auch extra so geplant, dass diese Finanzierungskosten erst ab 2034 oder 2035 anfallen, wenn die fertig ist. Weil bis dahin auch der Haushalt quasi wieder strukturell ausgeglichen ist. Die haben quasi die Finanzierung nach hinten geschoben und haben gesagt, jetzt machen wir erstmal hier unsere Hausaufgaben für den Etat und das steht jetzt an. So, jetzt kommt danach keine Finanzierung der Oper, aber trotzdem wird das andere sowieso zusammengestrichen. Das kommt halt. Ja, das bedeutet, ja, über den Neubau der Oper werden wir nicht mehr sprechen. Vielleicht bald dann darüber, was vielleicht ansteht. Ich glaube, es ist jetzt viel zu früh, um zu fragen, was sind denn jetzt die Aussichten? Da muss er jetzt erst mal... Sich alles ein bisschen klären, die, genau, ein bisschen Sicht wieder geschaffen werden. Also in Frankfurt, die haben direkt darauf reagiert, gab es große Artikel da, weil die in der gleichen Situation sind, die sagen aber, die halten an ihrem Projekt fest, Neubau der Bühnen und das wird auch eine Milliarde kosten, aber die sagen, das ist wirtschaftlich sinnvoller, das zu machen. Also es gibt woanders auch andere Entscheidungen und die haben die gleichen Finanzprobleme, sind auch gewerbesteuerstarke Städte, also so, also Frankfurt auf jeden Fall. Aber klar, der Trend geht zum Sparen für alle Städte, weil der Bund und die Länder, das ist auch das, was Keller jetzt gesagt hat, Uwe Keller die Kommunen werden nicht genug entlastet und das schlägt auf die Investitionen halt durch. Ja und am Ende bedeutet es dann, dass keine neue Open ist. Das Leben wird ein bisschen grauer und trister und Düsseldorf träumt halt keinen neuen Traum mehr, das muss man einfach so sehen was wir so hatten an Großprojekten Rheinufer, Rheinuferverlängerung vielleicht mal, Kühlbogen haben wir gemacht, aber das nächste so, es geht also ein bisschen mehr in Business is normal jetzt. Umso mehr bemühen wir uns, das Licht hier ein wenig reinzubringen. Und das... Es gibt ja auch immer noch viele gute Angebote. Es gibt viele gute Angebote. Wir enden ja immer gerne mit was Positiven. Das ist jetzt wirklich ein großer, also es war eine große Überraschung. Ich war auch sehr, ich habe wirklich, ich habe das im Internet gelesen, auf RP Online und habe laut gesagt, hä? Also weil nicht einfach, da jetzt die Überraschung ist gelungen. Weil die ganze Rhetorik war jetzt über Jahre ganz anders, auch vom Oberbürgermeister, der einfach jetzt sich einfach rumdreht und komplett anders spricht. Das ist natürlich eine große Umgebung. Aber wie du sagst, dennoch passieren viele schöne Sachen auch. Es gibt viele Angebote auch jetzt im Sommer. Es gibt Festivals, es gibt Konzerte, es gibt Kunstorte und Ausstellungen und so. Müssen wir den Kopf nicht hängen lassen. Wir lassen den Kopf nicht hängen. Vielen Dank, lieber Uwe Jens, dass du mich und uns hier so durchgeführt hast. Bis zum nächsten Mal. Bis zum nächsten Mal. Nicht über die Oper. Tschüss. Bis dann, tschüss. Über aktuelle Prozesse und Urteile, die an den Düsseldorfer Gerichten verhandelt und gefällt werden, berichtet Marlin Kess in ihrer Rolle als Gerichtsreporterin hier regelmäßig. Über drei Fälle sprechen wir heute. Der Prozess um einen Mann, der seine Frau und das gemeinsame Baby in der Familienwohnung erstochen hat, ist zu Ende. Ein Urteil wurde gefällt. Die anderen beiden Verfahren sind gerade angelaufen. Vor der Meerbar im Hafen kam es zu einer Schießerei. Unter anderem der Sohn des Opfers ist nun vor Gericht zu Wort gekommen. Und auch der Prozess, um Nadine D., der vorgeworfen wird, inhaftierte IS-Anhänger mit Geld und Briefen unterstützt zu haben, steht gerade am Anfang. Marlen. Hallo. Da bist du mal wieder. Genau. Um mir und uns einen kleinen Überblick zu geben, was... Naja, ich sage den Namen unserer Rubrik, was geht an Düsseldorfer Gerichten. Genau. Das wirst du jetzt hier erzählen. Ja, das ist der Plan. Wir haben uns drei Fälle ausgesucht und ich habe drei Fälle mitgebracht. Vielleicht direkt vorab eine kleine Warnung. Im ersten davon geht es auch um den gewaltsamen Tod eines Babys. Also wer bei sowas verständlicherweise Bauchschmerzen bekommt, sollte jetzt besser weghören. Und das ist ein Fall, über den wir schon gesprochen haben. Genau, das ist jetzt sozusagen das Pick-up. Zu unserem letzten Treffen. Und zwar ist da inzwischen das Urteil gefallen, vielleicht nochmal für alle, die bisher noch nicht zugehört haben. Ende November vergangenen Jahres hat ein Mann aus Düsseldorf, in der Wohnung in Oberbilk seine Ehefrau und seine zwei Monate alte Tochter, mit einem Küchenball erschlagen oder auf jeden Fall getötet. Ganz schlimme, ganz schreckliche Geschichte und hat auch für viel Aufsehen gesorgt in der Stadt und der stand jetzt eben vor Gericht. Es ging dabei aber nicht um eine Freiheitsstrafe, sondern es war ein sogenanntes Sicherungsverfahren, weil die Staatsanwaltschaft schon quasi davon ausging, dass der aufgrund einer psychischen, Erkrankung nicht in der Lage war, die Konsequenzen seines Handelns einzusehen, also schuldunfähig war. Das heißt, es geht um die Frage, muss er dauerhaft erstmal in einer Psychiatrie untergebracht werden? Und genau, das hat das Landgericht jetzt mit Ja beantwortet. Also der leidet schon seit vielen Jahren, dieser Mann, an einer paranoiden Schizophrenie. Das wusste er auch. Er hat dafür auch Medikamente genommen, jahrelang und hat auch ein ziemlich normales Leben geführt unter Einfluss dieser Medikamente. Er hat davon auch vor Gericht erzählt. Also der war Wissenschaftler, wie seine Frau im Übrigen auch. Die haben sich auch darüber kennengelernt bei einem Forschungsaufenthalt in China. Er ist Slowake, sie war Chinesin und dann sind sie zusammen nach Deutschland gekommen. Er ist nach Münster und dann nach Düsseldorf und genau, haben dann in Düsseldorf diese Wohnung in Oberbild gezogen und da im vergangenen Jahr ein Baby bekommen. Und er hat aber dann im Laufe des vergangenen Jahres, so hat er das berichtet vor Gericht, seine Medikamente zuerst reduziert und dann abgesetzt. Zum einen, weil er den Eindruck hatte, dass es ihm gut geht und dass er die nicht mehr braucht. Und zum anderen, und das ist natürlich mit Blick auf das, was dann passiert ist, besonders tragisch, weil er seiner Frau auch nachts mit dem Baby habe helfen wollen und diese Medikamente hätten ihn eben sehr müde gemacht, sagte er. Genau und dann ist es eben in einem psychotischen Wahn, wie es hieß, dazu gekommen, dass er eben seine Frau und seine Tochter wirklich auf grausame Art und Weise umgebracht hat und, jetzt muss er erstmal, also weil er eine Gefahr für die Allgemeinheit darstellt. Muss ja jetzt erstmal in die Psychiatrie und das funktioniert so, dass jedes Jahr überprüft wird, wie ist der Zustand und kann eine Entlassung verantwortet werden oder eben nicht. Und wir haben halt zwei Staatsanwälte, die für solche Verfahren zuständig sind, gesagt, dass es im Schnitt so zehn Jahre bedeutet. Also im Schnitt sind solche unterbringen, so heißt das, dauern zehn Jahre. Und jetzt muss man halt mal schauen. Und letztlich kann man da einfach nur sagen, dass das wirklich ein Fall mit nur Verlierern ist. Also der Mann hat ja auch seine Familie verloren. Das hat sein Anwalt auch gesagt. Es geht ihm natürlich schlecht damit und es tut ihm leid. Und ja, und die, genau, also das war wirklich eine schreckliche Geschichte und ein schrecklicher Fall und so geht, ist er zu Ende gegangen. Ja, ich erinnere mich auch noch, als wir hier darüber sprachen oder du davon erzählt hast, also…, Da habe ich noch einmal mehr gemerkt, dass sich das sehr mitgenommen hat. Also da haben wir ja dann auch darüber gesprochen, dass es natürlich alles, was du da erlebst und erfährst und hörst und siehst, natürlich immer krass ist, weil es halt einfach um Gerichtsverfahren geht, auch meistens mit solchen Hintergründen. Aber ja, das war irgendwie. Ja, meine Kollegin Verena Kensbock und ich, also die war jetzt bei dem letzten Termin auch. Wir haben uns dazu im Vorfeld auch nochmal Gedanken gemacht und so ein bisschen nochmal nachgedacht, gibt es irgendeine Ebene, auf der man so einen Fall vielleicht erzählen kann, irgendwas, was dahinter steckt, irgendeine größere Geschichte und wir haben auch gesagt, eigentlich nicht. Also eigentlich ist es einfach nur schrecklich und nur tragisch. Die einzige Lehre, die man, also das ist Lehre, aber was man mitnehmen kann, ist vielleicht, dass es wirklich gefährlich ist, seine Medikamente nicht mehr zu nehmen. Aber ansonsten, anders als bei anderen Fällen, wo man vielleicht so eine gesellschaftliche Entwicklung oder sowas sehen, ablesen kann, haben wir da einfach nur gesagt, es ist wirklich einfach nur schlimm. Ja. Und es hatte auch für ihn, also das so die erste gewaltsame Eskalation, die er quasi erlebt in seinem Leben, ist dann direkt wirklich eine mit absolut. Fatalen, schrecklichen Konsequenzen. Ja. Wir kommen zum zweiten Fall. Wie immer in dieser Rubrik hier oder mit diesen Themen ist es irgendwie da jetzt... Ich wollte gerade sagen, es ist ein wildes Hin- und Herspringen. Deswegen abgeschlossen, wir gehen zum nächsten Fall, zum nächsten Prozess. Ganz woanders hin sozusagen und zwar örtlich in den Düsseldorfer Medienhafen, weil da sind im Dezember, Mitte Dezember vor einer sehr bekannten Bar, der Meerbar, Schüsse gefallen und da hat jetzt der Prozess angefangen gegen einen 49-Jährigen, der hat als Türsteher oder Leiter des Sicherheitsdienstes für dieses Lokal gearbeitet und dass der Mann, den er, offenbar, oder hat er zugegeben, den er niedergeschossen hat. Er war eben ein Mann, den er kannte und es war vor allen Dingen der Vater eines Mannes, der kurz vorher an der Tür abgewiesen worden war. Daraufhin hat es einen Streit gegeben, das ist eigentlich alles ziemlich klar und im Zuge dieses Streits hat dieser Türsteher auf diesen Mann und auch noch auf einen weiteren Mann geschossen. Und deshalb geht es jetzt um versuchten Totschlag in Tat einer mit gefährlicher und mit schwerer Körperverletzung, weil. Die Staatsanwaltschaft sagt, er habe ihm bewusst auch in den Kopf geschossen. Und das Opfer, kann man auch direkt noch mit erwähnen, ist seitdem ein schwerer Pflegefall. Also hat einen, wie die Staatsanwältin sagte, terminalen Hirnschaden erlitten. Und jetzt ist so ein bisschen die Frage, wie kam es zu diesem Streit und wie ist es eigentlich abgelaufen und da gehen die Aussagen bisher auf jeden Fall sehr weit auseinander. Der Angeklagte selbst hat zum Auftakt von Notwehr gesprochen, er hat gesagt, dieser Streit ging eben von dem späteren Opfer aus, der hatte auch die Pistole dabei, mit der er geschossen hat, der hatte auch ein Messer dabei, der habe ihn bedroht, hat er gesagt und, daraufhin habe er geschossen. Und das wiederum, also ganz anders schildern, dass der Sohn des Opfers, der ja auch vor Ort war und sein Freund, der auch angeschossen wurde, die sagen, die Aggressionen gingen von dem Türsteher aus. Und da muss das Landgericht jetzt eben so ein bisschen gucken, welche Version denn plausibler erscheint auch mit der Beweislage von vor Ort. Es gibt nämlich noch ein Problem und zwar gibt es eigentlich an der Mehrbar sehr viele Überwachungskameras, die den ganzen Eingangsbereich aufzeichnen. Das ist auch so im, also nicht direkt vor dem Eingang, aber schon im Eingangsbereich passiert. Aber genau die Aufnahmen von diesen fraglichen Minuten, die sind, wie die Staatsanwältin mir sagte, nicht aufzufinden. Jetzt ist die Frage, wurden die gelöscht oder haben die nicht aufgezeichnet? Das ist aber noch unklar. Aber das könnte natürlich dazu beitragen. Bisher sagen auch noch viele weitere Zeugen aus. Die Kollegen des Angeklagten, die anderen beiden Türsteher des Abends zum Beispiel, die haben aber, sagen aber, sie hätten ausgerechnet die entscheidende Szene nicht beobachten können. Genau und jetzt soll eben natürlich noch auch ein Gutachter dazu aussagen zu den Spuren auf der Tatwaffe und genau also es ist alles noch so ein bisschen das muss das Landgericht oder die Kammer muss es jetzt so auseinander erst mal sortieren, genau also da das läuft noch und das wird auch noch ein bisschen weiter laufen das heißt du wirst uns da auf dem im Loop halten wie man so schön sagt, es sind schon irgendwie ist klar wie viele Verhandlungstage es gibt oder wird das jetzt echt erstmal Also es waren, glaube ich, 15 oder 16 angesetzt bis August, also es dauert auf jeden Fall noch ein bisschen. Das ist aber lang, oder? Ja, aber ich glaube, es sind auch, also A, sind es ja schwere Vorwürfe und ich glaube auch, weil es einfach wirklich so viele widerstreitende Aussagen gibt, muss man das ja wirklich erstmal gucken. Also da ist es ganz am Anfang, genau wie im dritten und letzten Fall, den du mitgebracht hast, der auch. Glaube ich, auch überregional auf jeden Fall bekannt ist oder für Aufsehen sorgt, finde ich immer so eine komische Formulierung. So eine Journalistenformulierung. Ja, nee, auch das ist so, also vor Aufsehen, was heißt das so? Aber ich glaube, es gibt ja Fälle, die wirklich dann sehr lokal hier auch groß sind, aber vielleicht dann schon über die Stadtgrenzen weiter gar nicht mehr so doll und dann gibt es Fälle, die einfach so ein bisschen mehr Wellen schlagen. Genau und da befinden wir uns ausnahmsweise mal am Oberlandesgericht, da geht es um ein Staatsschutzverfahren, wie das so schön heißt und zwar gegen eine Frau aus Düsseldorf, inzwischen 43 Jahre alt, deutsche Staatsbürgerin. Nadine D., die, angeklagt ist wegen Unterstützung einer ausländischen terroristischen Vereinigung, genauer gesagt ist der Terrormiliz Islamischer Staat und zwar wirft der Generalbundesanwalt ihr vor, dass sie mit einer von ihr betriebenen Gefangeneninitiative, Spenden und Briefe eingesammelt haben soll für, inhaftierte IS-Anhänger und deren Familien. Und dass das eben Terrorunterstützung ist. Und. An den ersten Verhandlungstagen wurde jetzt klar, also sie selber sagt nichts, das vielleicht vorab, sie hat sich bisher zu den Vorwürfen nicht eingelassen und hat auch nichts zu ihrer Person gesagt. Aber ihre Anwälte haben ein sogenanntes Opening Statement abgegeben, in dem sie für sie bestritten haben, dass das Terrorunterstützung ist. Sie haben gesagt, ja, das stimmt, die hatte diese Gefangeninitiative und die hat Spenden eingesammelt und die hat auch Briefe geschrieben an die Häftlinge und auch an die Familien, hat das Geld weitergeleitet. Das wird nicht bestritten, aber es wird eben bestritten, dass es darum ging, den islamischen Staat zu unterstützen. Vielmehr sagen die, es ging ihr als gläubige Muslima darum, humanitäre Hilfe zu leisten. Verstehe. Also das sei ehrenamtliches Engagement und nicht Torerunterstützung und das sieht der Generalbundesanwalt eben anders. Also da prallen zwei sehr unterschiedliche Bilder einer Frau aufeinander, wo man sich natürlich dann fragt, was bewegt diese Frau? Die ist in Düsseldorf geboren, die ist in Düsseldorf aufgewachsen, die haben vier Kinder mit ihr, also die Familie hat vier Kinder. Die Kinder in Düsseldorf großgezogen, was bewegt so jemanden? IS-Häftlingen Briefe zu schreiben. Zu dieser Frage gibt es aber bisher, weil sie sich eben nicht eingelassen hat, leider sehr wenige Infos. Das stelle ich mir wirklich auch... Durchaus herausfordernd vor, das irgendwie auch rauszukriegen oder festzumachen, weil das ist ja wirklich eine ... Also das ist ja so die Frage, die uns oder die mich so als Reporterin bewegt, wie kommt die dazu? Was steckt dahinter? Ja, und was ist dann wirklich, also was ist der Beweggrund tatsächlich? Genau, und das Gericht muss ja quasi bewerten, ist das strafbar oder ist das vielleicht moralisch anzuzweifeln? Das kann man ja durchaus sagen, aber nicht alles, was man moralisch schwierig findet, ist eben auch strafbar. Und das ist natürlich auf der einen Seite eine spannende juristische Frage, wo die Anwälte von ihr eben auch sagen, so ein Verfahren hat es noch nie gegeben mit so einem Inhalt. Das könne eigentlich gar nicht sein, dass die für sowas verurteilt wird. Und auf der anderen Seite, genau, sagt der Generalbundesanwalt eben doch. Auch das ist Terrorunterstützung. Ja, ist da schon abzusehen, was jetzt als nächstes passiert? Also wie lange dauert es manchmal? Genau, wird es ja auch verkürzt oder verlängert. Genau, das wird noch dauern. Ich glaube auch da sind bis Ende Juli oder so Termine angesetzt und da werden noch viele Zeugen gehört, tatsächlich auch aus dem islamistischen Umfeld. Also demnächst kommt eine Frau, Jennifer W., die wurde oder ist relativ bekannt als IS-Rückkehrerin, die ist in München zu einer langen Haftstrafe verurteilt worden, weil sie hat einen IS-Kämpfer geheiratet und hat mit dem im Irak gelebt und hat dann, quasi zu Hause hatten die jesidische Sklaven und die hat ein Kind von einer Sklavin verdursten lassen. Also die wussten, dass das Kind draußen in der Sonne verdurstet und sie hat nichts dagegen gemacht und deshalb ist sie unter anderem verurteilt worden wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Und die wird zum Beispiel als Zeugin noch aussagen, weil es Briefkontakt mal gab mit ihr und der Angeklagten aus Düsseldorf. Genau, also das könnte noch ganz spannend werden und dann muss man tatsächlich einfach mal gucken, ob sie sich vielleicht doch noch einlässt oder wie es dann weitergeht. Ja, auch da werden wir von erfahren. Auf jeden Fall. Treffen. Vielen Dank für diesen Überblick mal wieder und bis zum nächsten Mal. Bis bald. Tschüss. Kurze Pause. Vielleicht mit etwas Werbung. Ein neues Kulturevent feiert am kommenden Wochenende Premiere in Düsseldorf, das Artwalk Festival. Mehr als 70 Kulturorte in der Stadt öffnen dann ihre Türen, Pforten und Tore, um den Besucherinnen und Besuchern neue Perspektiven und besondere Einblicke zu präsentieren. Was es alles zu sehen gibt, was zu Anreise und Tickets zu beachten ist und wo sogar ganze Straßenzüge gesperrt werden, Angelina Burch kennt die Details. Liebe Angelina. Hallo. Du gehst doch gerne spazieren, oder? Richtig. Und das ist ja schon ein sehr schönes Hobby, das teilen wir ja. Aber wenn man dabei dann auch noch Einblicke bekommt in besondere Orte der Stadt, was kann es denn Schöneres geben? Ja, das ist eine gute Eileitung. Ein Walk gibt es nämlich an diesem Wochenende am 13. und 14. Juni. Artwalk, Kunstlauf. Mein Gott, also multilingualer Podcast hier. Das Konzept mag dem einen oder der anderen bekannt vorkommen. Also bis in den Abend hinein öffnen Kulturorte vor allem und Kunstorte ihre Türen und Tore und Pforten und Gattern. Klingt ein bisschen nach der Nacht der Museen, die es ja nicht mehr gibt. Das ist jetzt der Artwork. Stimmt das? Ja, in gewisser Form ja, aber auch nein. Weil es ist quasi, das Artwork-Festival ist ein Nachfolger der Nacht der Museen. Also es wurde jetzt über 20 Jahre, haben die das glaube ich zusammen gemacht mit einem Veranstalter zusammen. Und das wurde dann halt letztes Jahr beschlossen, das aus Stadtsicht auf eigene Beine zu stellen. Und ich meine, auch die vorherigen Veranstalter haben es mit der Nacht der Künste ja dann auch selber ihr Ding jetzt draus gemacht, weshalb wir jetzt quasi aus einer Nacht der Museen zwei neue Events haben. Und das Konzept dieser Nacht der Museen heißt jetzt Museumsnacht und findet an dem Samstag dann statt. Und das ist quasi genau das Konzept, was du gerade auch sagtest. Es wird aber halt auf den zweiten Tag erweitert und das ist halt dieses Mal wirklich neu. Also ich glaube, dass das Grundkonzept und Prinzip, wie es jetzt auch die letzten vielen Jahre war, ist auf jeden Fall zumindest an dem Samstag ähnlich. Es ist aber jetzt einfach deutlich größer an zwei Tagen und einfach Sonntag mit dem Fokus auf die Bühnen der Stadt, sodass wirklich jetzt nicht nur ein eintagiges oder das ist ja quasi ein Abend, ein langer Abend gewesen ist. Füllendes Event, sondern es geht wirklich über zwei Tage, wo die Kultur in Düsseldorf im Fokus nochmal steht an diesem Festival, was dann aber auch wirklich vieles so nah beieinander liegt, dass du vieles halt auch abspazieren kannst. Eins meiner Mottos in diesem Leben ist ja mehr ist mehr, deswegen gefällt mir natürlich dieses Konzept, 70 Orte also das klingt jetzt erstmal nach einer Menge Laufen you get those steps in auf jeden Fall, wenn man die jetzt alle abspaziert, wir haben im Vorhinein ja schon gesprochen und uns ist klar, dass man jetzt hier irgendwie nicht alle 70 einmal umreißen und abfrühstücken kann sozusagen, aber vielleicht gibt es ja so ein paar, Leuchttürme, an denen man sich orientieren kann. Auf jeden Fall. Also da ist man schon im Stadtzentrum ganz gut aufgehoben, vor allem was so diese ganzen, vor allem was den Samstag angeht. Also du hast dann zwar an der einen Seite auch den Aquazoo, der ist dann natürlich ein Stück auswärts, aber hast dann auch noch Sachen in Bilk im Hafen oder so, aber hast trotzdem auch ganz, ganz viel, was wirklich in der Stadt im Kern, sage ich mal, ist. Und an dem Sonntag genauso, da ist es zwar nicht so zentral wie bei der Museumsnacht, also viele Orte überschneiden sich tatsächlich auch, also die sind nicht nur Samstag oder nur Sonntag, sondern es gibt auch einige, die an beiden Tagen Programm haben, was aber vor allem ganz, ganz viel am Sonntag rund um die Bühnen zu entdecken ist. Ist rund um den Worringer Platz und dieses Bahnhofsviertel, um da einfach nochmal durch ein separates Fest, was da auch quasi stattfindet, nochmal ganz ganz viel Neues zu entdecken, wo auch wirklich glaube ich vieles da, zugänglicher gemacht wird und ich glaube dafür ist es ein ganz guter Ansatz dann auch. Und tatsächlich, weil dann ja viel los ist in der Stadt und wenn ich das richtig verstehe, auch im Fokus steht, dass man sich, Ja gut, von hier nach da bewegen kann, wird zum Beispiel die Bilker Straße zur autofreien Zone, was ja jetzt auch, also wenn wir mal ein bisschen auch von dem Punkt gehen, also dass da irgendwie Programm viel ist und viel zu sehen, viel zu entdecken, viel zu erleben, Performances, Ausstellungen und so. Wie gesagt, im Detail kann man sich das alles im Programm holen. Genau, aber ein bisschen wollen wir hier ja auch davon berichten, wie man hinkommt, wie man wegkommt. Genau und da ist es dann wirklich einfach auch eine Verkehrsbeeinrichtigung aus Autosicht, die man dann da auf jeden Fall berücksichtigen muss. Einfach weil da dann durch diese Festart, die dann da ist, einfach auch wirklich unfassbar viel wahrscheinlich los sein wird. Und wie schön, dass das quasi dann als Prio gesetzt wird, dass man sich da gut bewegen kann und es ist ja eh alles ein bisschen eng da in der Karlstadt. Das heißt, wenn da einfach jetzt heißt, da fahren keine Autos, sondern man kann sich da so ein bisschen reisen. Ja und das Ding ist ja dann auch, du kannst ja nicht auf der einen Seite ganz, ganz vielen Menschen sagen, kommt hier hin, verbringt hier eine gute Zeit und dann kommen sich am Ende irgendwie die Autofahrer mit den Fußgängern total in die Quere. Und genau, aber so wie du es eben auch sagtest, also es zieht sich zwar auch über die Stadt, auch wenn vieles wirklich zentriert ist und auch für Menschen, die gerne spazieren gehen, wie wir, vieles da auch gut machbar ist. Es ist trotzdem auch wieder so, dass es vor allem rund um die Museumsnacht wieder diese Shuttle-Verbindungen und auch die Oldie-Bahn wieder geben wird. Das ist quasi vom Konzept her auch ähnlich, wie wir es auch schon kennen. Aber was dieses Mal neu ist und was ich persönlich auch als sehr, sehr sinnvoll sehe, ist, dass du dieses Mal auch mit deinem Festival-Ticket kostenlos mit dem ÖPNV fahren kannst. Das heißt, du kannst dir quasi raussuchen, okay, jetzt war ich im Aquazoo oder will zum Aquazoo, wie komme ich da gut hin, setz dich in die Bahn, hast dein Ticket und kannst dann damit fahren. Und auch in dem Ticket sind außerdem auch, kannst du quasi aus den ganzen umliegenden Städten auch kostenfrei nach Düsseldorf kommen. Ich glaube gerade auch, um auch Menschen nach Düsseldorf zu kriegen für das Wochenende, die vielleicht vorher dachten, oh, jetzt kommt aber dann noch das Ticket dazu oder ein echt guter Anreiz, um zu sagen, das lohnt sich einfach total, das Wochenende da hier zu verbringen. Sehr schön. Also mal wieder alle sind willkommen und kommen ja dann vielleicht auch. Wenn ich jetzt ein Ticket haben möchte, was auch für die Bahn gilt, muss ich das ja trotzdem kaufen. Wie teuer ist der Spaß? Genau, also ich meine, wir haben hier gerade schon drüber gesprochen, was dabei ist und, der reguläre Preis sind 25 Euro und das gilt halt, also du kannst kein Ticket für Samstag oder für Sonntag separat, das ist ein Ticket für das Wochenende, sodass du auch wirklich einfach total spontan entscheiden kannst, worauf habe ich Lust und wenn du dann halt mal berechnest, da ist auch wirklich die Anreise und die Fortbewegung in der Stadt mit dabei, dann, sind 25 Euro für so ein Wochenende, glaube ich. Ja, es gibt natürlich auch ermäßigt. Das lese ich hier gerade. Von 13 bis 18 zahlt man 15 Euro. Bis einschließlich zwölf Jahre ist man kostenfrei dabei. Genauso, wenn man eine Artcard besitzt. Wie immer 25 Euro beziehungsweise 15 sind auch Geld. Aber wie du schon sagst, wenn man überlegt, was da alles drinsteckt und dass man es an beiden Tagen irgendwie nutzen kann. Ja und man muss ja jetzt auch nicht nur die ganze Zeit die Vergleiche ziehen, aber zum Beispiel jetzt in den Vorjahren hast du für quasi einen Abend, ich meine irgendwas zwischen 15 und 17 Euro oder so bezahlt und hattest den ÖPNV nicht dabei und jetzt, klar kann man natürlich auch sagen, warum geht es nicht für den einen Tag, warum geht es nicht für den anderen Tag, werden sich die Veranstalter sicherlich was beigedacht haben und wie gesagt, das was alles da dabei ist und alleine, dass du wirklich auch diese ganze Fortbewegung dieses Mal mit drin hast, das macht halt einfach schon einen Unterschied. Ja, das denke ich auch. Am Samstag kann man sich bis 24 Uhr vergnügen und beim Tag der Bühnen bis 17 Uhr, was ja auch irgendwie, kann man danach noch irgendwie in Ruhe sich wieder auf den Wochenstart vorbereiten. Genau, also wie gesagt, ist das jetzt der offizielle Nachfolger der Nacht der Museen oder wie wird das gehandelt? Also Leute, die die Nacht der Museen gut kannten und große Fans sind und waren, werden sich da auf jeden Fall wohlfühlen. Genau, weil sie vieles, glaube ich, auch schon kennen. Also es sind ganz, ganz viele Sachen dabei, die man auch daher schon kannte. Und so wie wir es gerade gesagt haben, bei der Nacht der Künste wurde dadurch einfach mehr dieses Ganze, was halt jetzt nicht städtisch war, in den Vordergrund gesetzt, was dann im April auch schon stattgefunden hat. Ganz viele Galerien, wirklich Offspaces und in den Stadtteilen, ganz viele entflingern, in Bild, ganz viel. Und jetzt geht es halt wirklich einfach wieder viel um den Museumspart und quasi das alles, was auch auf städtischer Seite dann noch so ist. Und ich meine, im Endeffekt, das, was vorher ein Abend war, gibt es jetzt für die Düsseldorferinnen, Düsseldorfer und alle aus der Umgebung theoretisch drei Tage an, die jetzt irgendwie Programme in der Stadt haben können. Und auch wenn es am Anfang vielleicht erstmal war so, warum gibt es denn jetzt irgendwie so viele neue Sachen? Und ich gehe auch davon aus, dass es vielleicht auch immer noch Leute geben wird jetzt bei der Premiere und vielleicht auch noch im nächsten Jahr, die dann nicht ganz verstehen werden, warum das irgendwie sich jetzt getrennt hat und wie das dann jetzt aussieht. Aber ich meine, das ist ein Festival, das geht über das komplette Wochenende und ich glaube, da ist auch für jeden was dabei und da empfiehlt es sich wirklich auch einfach mal auf die Homepage zu gehen und dann wirklich auch einfach mal zu schauen, weil wir haben es gerade gesagt, mehr als 70 Locations. Du kannst ja nicht alles abbilden, was dann überall stattfindet und es ist auch total schwierig, sich da irgendwie Highlights rauszuziehen, weil es gibt natürlich für unterschiedliche Geschmäcker ganz, ganz unterschiedliche Sachen. Es gibt total viele familienfreundliche Sachen und auch von den Veranstaltern wirklich so kuratierte Touren, die einfach Empfehlungen für Familien oder auch für Leute, die gerne abends irgendwie noch ein bisschen feiermäßig was machen wollen oder die an dem Sonntag irgendwie was entdecken wollen. Und da ist wirklich für jeden Geschmack was dabei oder man nimmt sich den Plan einfach und denkt so, ich wollte schon immer mal, keine Ahnung... Ich weiß nicht, wähl dir irgendwas, also auch da, ich kann es dir jetzt ganz beliebig einfach irgendwas sagen. Genau, der Plan ist ja wirklich sehr detailliert. Also du hast ihn ja auch gerade vor dir liegen und man kann theoretisch einfach so Augen zu, den Finger so fahren lassen und dann auf ein Ding und dann von da aus starten. Das ist ja wirklich ganz schön. Und ich bin mir sicher, dass, wenn wir wissen, wie es gelaufen ist, wie viele Leute da waren, das fände ich ja auch spannend, wie sich das Publikum verändert, jetzt auch durch dieses Angebot, dass man quasi auch von außerhalb, mit dem Ticket anreisen kann und so. So, genau, vielleicht, wenn es dazu Erkenntnisse und Erfahrungen gibt, sprechen wir dann nochmal darüber. Ansonsten einen schönen Spaziergang und bis zum nächsten Mal. Bis zum nächsten Mal. Tschüss. Jetzt kommt das Wochenendwetter für Düsseldorf vom Wetterstruxie. Wir haben es weiterhin mit der Schafskälte zu tun und diese wird sich jetzt so langsam verziehen, sodass wir dann mehr und mehr in sommerlich bzw. Hochsommerliches Wetter kommen werden. Ich grüße euch damit ganz herzlich zum Wochenendwetter. Wir starten erstmal mit relativ viel Regen. Das Relativ ist in Bezug auf die Menge gemeint. Und dann im Laufe des Wochenendes wird es dann mehr und mehr freundlicher und wärmer werden. Das gucken wir uns jetzt mal ein bisschen im Detail an. Der Freitag, der wird uns noch vor allem anhaltenden Regen bringen. Die Modelle gehen eher davon aus, dass sich das so ein bisschen einregnen wird. Ich denke eher, dass es gerade in der ersten Tageshälfte noch längere Zeit regnen könnte. Die Regenpausen werden dann am Nachmittag länger, dann kommen aber Schauer und vereinzelte Gewitter aufgezogen. Die Temperaturen liegen dabei weiterhin im sehr gedämpften 11 bis 18 Grad Bereich ab. Der Samstag, der wird die letzte Regenschauer in der ersten Tageshälfte bringen, zum Nachmittag hin lockern die Wolken mehr und mehr auf und die Sonne setzt sich häufiger durch, das Ganze dann bei 15 bis maximal 20 Grad, wenn die Sonne noch besser durchkommt, können es auch bis zu 22 Grad werden. Der Sonntag, der hat nochmal so ein ganz kleines bisschen Restfeuchtigkeit mit drin, sodass sich das halt eben im Laufe des Nachmittags dann durchaus nochmal in Form von Schauern auswirken kann. Und tendenziell sollte es dann tatsächlich eher trocken bleiben, das ist aber noch ein bisschen unsicher. Temperaturen liegen je nachdem bei 12 bis 17 Grad, wenn es trocken bleibt, sind bis zu 20 Grad möglich. Und die neue Woche, die startet dann sehr freundlich und noch mit der gedämpften Temperaturen bei um die 20 Grad. Und ab Dienstag werden wir dann auch wieder von offiziellen Sommertagen sprechen können, wenn die Temperaturen über 25 Grad ansteigen werden. Und da ist was im Busch, zumindest was Hitze angeht. Wir werden sehr wahrscheinlich einen kurzen Hitzepik zum Ende der nächsten Woche bzw. Zum Anfang der übernächsten Woche bekommen und die Modelle berechnen dort aktuell 31 bis maximal 38 Grad. Das Ganze soll nur sehr kurz anhalten und nachfolgend sollen dann Schauer und Gewitter das Ganze wieder ausräumen. Aber ihr habt es mal gehört, es könnte durchaus wärmer bzw. heißer werden. Darum kümmern wir uns dann auf jeden Fall nächste Woche. In diesem Sinne, euch ein schönes Wochenende und wir hören uns dann nächste Woche wieder zum Wochenendwetter. Bis dann, ciao, ciao. Mehr Düsseldorf-Wetter gibt es im Wetterstruksi-Blog. Jens-Strucks.blog Das war der Rheinpegel für diese Woche. Wenn ihr uns, wenn ihr mir eine wirklich große Freude machen wollt, dann abonniert doch diesen Podcast überall, wo es ihn zu abonnieren gibt. Und wenn ihr schon dabei seid, dann bewertet ihn doch auch gleich und teilt diesen Podcast. Erzählt jemandem davon, der oder die Düsseldorf liebt oder noch viel besser, der oder die das gefälligst bald lernen soll. Mein Name ist Tosja Kormann. Ich danke euch fürs Zuhören. Bis zum nächsten Mal. Tschüss. Den Rheinpegel gibt es jeden Donnerstag neu. Folgt dem Podcast jetzt in eurer Podcast-App, um keine Episode mehr zu verpassen.