Latest / Hamburg-News – der aktuelle Nachrichten-Überblick um 17 h / Blocks wollen Verfahren zusammenlegen,und Angebot an Gewerbeflächen wächst
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- Willkommen zu deinem täglichen News-Update. Dies sind die Themen vom 2. Dezember. Im Prozess um eine mutmaßliche Kindesentziehung, in dem sich Unternehmerin Christina Block zusammen mit sechs weiteren Angeklagten vor dem Landgericht verantworten muss, hat sich ihr Vater, der Steakhouse-Gründer Eugen Block, zu Wort gemeldet. Das Angebot an Gewerbe- und Industrieflächen in der Metropolregion Hamburg ist um etwa 3% auf 1750 Hektar gestiegen. RTL baut weitere Stellen ab. Die großen Supermarktketten in Deutschland haben den Anteil an Billigfleisch in ihrem Sortiment weiter reduziert. Im Prozess um eine mutmaßliche Kindesentziehung, in dem sich Unternehmerin Christina Block zusammen mit sechs weiteren Angeklagten vor dem Landgericht verantworten muss, hat sich ihr Vater, der Steakhouse-Gründer Eugen Block, zu Wort gemeldet. Der Unternehmer sei dafür, die bisher getrennten Verfahren gegen Christina Block und deren Ex-Mann Stefan Hänsel zu verbinden, teilte der Unternehmer über seinen Anwalt Gerhard Strate mit. Konkret hieß es, Eugen Block begrüße einen Antrag von Christina Blocks Verteidiger Ingo Bott, den dieser jüngst im Zusammenhang mit dem Prozess vor dem Landgericht gestellt hatte. Dieser Antrag zielt darauf ab, eine parallel anhängige Anklage gegen Stefan Hänsel und dessen Ehefrau Astrid Have zuzulassen und zugleich die Übernahme der Strafsache zu beschließen. In dem Burger-Restaurant Burger Legends an der Gärtnerstraße in Hoheluft-West sind am Montagabend Schüsse gefallen. Ein 30 Jahre alter Mitarbeiter wurde dabei lebensgefährlich am Bein verletzt, so Polizeisprecherin Nadja Papist am späten Dienstagvormittag. Unter notärztlicher Begleitung wurde er in ein Krankenhaus gebracht und hier notoperiert. Bisherigen Ermittlungen zufolge hatte ein Mann gegen 20.35 Uhr das Restaurant betreten und den 30-Jährigen nach der Toilette gefragt. Nach Abendblatt-Informationen wurde die Frage negativ beantwortet. Es kam zu einer verbalen Auseinandersetzung zwischen den beiden, die damit endete, dass der Unbekannte plötzlich eine Waffe zog und mehrfach auf die Beine des Mitarbeiters schoss, so Papist. Das Angebot an Gewerbe- und Industrieflächen in der Metropolregion Hamburg ist um etwa 3% auf 1750 Hektar gestiegen. 873 Hektar seien dabei sofort verfügbar, heißt es in der dritten länderübergreifenden Gewerbeflächenbilanz 2025 der Metropolregion Hamburg. Das Angebot an Industrieflächen sei leicht auf 622 Hektar gestiegen. Der aktuelle Bericht deckt den Angaben zufolge die Jahre 2022 bis 2023 ab und berücksichtigt sowohl quantitative Daten als auch qualitative Einschätzungen der regionalen Wirtschaftsförderungen und Planungsstellen. Erfasst worden seien verfügbare und vermarktete Gewerbe- und Industrieflächen in 21 Landkreisen und kreisfreien Städten in Hamburg, Schleswig-Holstein, Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern. Mehr als 70 Prozent des untersuchten Bestands befinden sich den Angaben zufolge in öffentlicher Hand. Das umfangreichste Portfolio an Bauland böten Ludwigslust-Parchim, Schwerin, Hamburg und Steinburg. Diese Standorte stellten fast zwei Drittel des gesamten Flächenangebots. Das meiste Potenzial liege in größerer Entfernung zu Hamburg, was sich besonders entlang den Autobahnen A1 und A7 zeige. Noch wichtiger als Flächen aber wäre Wachstum. Kahlschlag bei RTL. Der Sender plant angesichts sinkender TV-Werbeumsätze und dem Ausbau des Streaming-Geschäfts etwa 600 Stellen abzubauen. Die Geschäftsführung habe beschlossen, die Unternehmens- und Kostenstrukturen noch gezielter auf das Streaming-Geschäft auszurichten, erklärte der Konzern am Dienstag. Im Zuge dieser Fokussierung würden die 600 Stellen an allen Standorten und Firmenbereichen von RTL Deutschland abgebaut. Nach der Übernahme von Gruner und Jahr war zwischenzeitlich auch Hamburg ein großer RTL-Standort. Der Jobabbau werde, so sozialverträglich wie möglich, im Rahmen eines speziellen Abfindungsprogramms und mit Altersteilzeitregelungen umgesetzt. Ziel sei es, das Unternehmen angesichts einer beschleunigten Transformation des Mediengeschäfts sowie der aktuellen konjunkturellen Herausforderungen zukunftssicher aufzustellen, und auf den Wettbewerb mit den großen US-amerikanischen Streamingdiensten auszurichten, teilte der Konzern mit. Die großen Supermarktketten in Deutschland haben den Anteil an Billigfleisch in ihrem Sortiment weiter reduziert. Dennoch kommen immer noch 80 Prozent des dort angebotenen Fleisches aus den schlechtesten Haltungsformen 1 und 2. Bei verarbeiteten Fleisch- und Wurstwaren sind es sogar über 90 Prozent. Das geht aus der siebten jährlichen Greenpeace-Abfrage zur freiwilligen Kennzeichnung des Fleischangebots bei Aldi, Edeka, Kaufland, Lidl, Netto, Penny und Rewe hervor, die am Dienstag in Hamburg veröffentlicht wurde. Die Supermärkte hatten einen Ausstieg aus diesen beiden Haltungsformen bis 2030 angekündigt. 2024 hatte Greenpeace zufolge deren Anteil bei 82, 2023 bei 87 und 2022 bei 88 Prozent gelegen. Wenn das Tierwohlversprechen mehr als ein Schala-PR-Gag sein soll, dann müssen die Supermärkte jetzt endlich in die Gänge kommen bei der Umstellung, mahnte die Landwirtschaftsexpertin der Umweltorganisation Anne Hamester. Nach dem Brand mehrerer Container auf dem Gelände einer Spedition in Wilhelmsburg laufen die Ermittlungen zur Brandursache. Der Brandort sei am Abend nach Abschluss der Löscharbeiten an die Polizei übergeben worden, sagte ein Sprecher der Feuerwehr am Morgen. Die Brandermittler werden heute den Ort des Feuers begutachten. Das Feuer war am Montagnachmittag gemeldet worden. Im Hamburger Hafen hatten drei im Freien aufgestapelte Container mit Maschinenteilen Feuer gefangen. Die Teile waren auf Paletten gelagert. Weil die Versorgung mit Löschwasser schwierig war, musste ein Löschboot angefordert werden. Wir haben das Original Elbwasser nachher zum Löschen genommen, sagte der Feuerwehrsprecher weiter. Die Feuerwehr war mit rund 70 Kräften im Einsatz. Menschen waren nicht in Gefahr. Die Spedition liegt nicht in einem Wohngebiet. Wäre es nach Robert Glatzl gegangen, hätte er die Magnetresonanztomographie, MRT, im gerade erst eröffneten Athletikum am Volksparkstadion nicht bereits in diesem Jahr kennengelernt. So aber war der Stürmer des HSV am Montag einer der ersten Patienten, der durch die neue Röhre geschoben wurde. Am Dienstag vermeldete der Club die bittere Diagnose, Glatzl hat sich einen Muskelfaserriss im Oberschenkel zugezogen. Damit ist das Fußballjahr 2025 für den Torjäger gelaufen. Der HSV wünscht Bobby eine gute und schnelle Genesung, schrieb der HSV in seiner Mitteilung. Damit wird er beim DFB-Pokalspiel gegen Holstein Kiel am Mittwoch um 20.45 Uhr fehlen. In diesen Minuten kämpft auch der FC St. Pauli gegen Mönchengladbach um den Einzug ins Viertelfinale. Viele saßen gestern schon seit mehr als einer Stunde im großen Saal des Cinemax Dammtor bei der live aus Berlin übertragenen Weltpremiere von Stromberg »Wieder alles wie immer« als im Vorprogramm der vielleicht wichtigste Satz des Abends fällt. Das will ich nicht ausschließen, sagt Christoph Maria Herbst vor dem dortigen Zoopalast auf die Frage von Moderator Steven Gäthien, ob auf diesen Film eine weitere Staffel der Stromberg-Serie folgen könnte. Drehbuchautor Ralf Hussmann seien jedenfalls neue Hirnzellen gewachsen. Nun müsse man mal sehen, was noch kommt. Das gibt all jenen Hoffnung, die seit dem Serienende von Stromberg vor inzwischen 13 Jahren auf eine sechste Staffel der Büro-Mockumentary warten. Am 4. Dezember startet der Film Stromberg – Wieder alles wie immer in 600 Kinos. Für mich war Stromberg aber nie so richtig weg. Sein alter Ego sitzt ja ein paar Büros weiter.