Latest / HSV, wir müssen reden – der Fussball-Talk / Vuskovic-Poker und Kuntz-Unmut: Die HSV-Lage vor dem Pokal
Transcript
- Music. Geht endlich wieder los. Sechs Wochen Vorbereitungen sind vorbei. Der HSV steht vor seinem ersten Pflichtspiel der Saison 25-26 im DFB-Pokal bei FK Pirmasens. Und über die Lage beim HSV wollen wir sprechen. Und zum einen spreche ich gleich mit meinem Kollegen Stefan Walter über die aktuelle Lage und die Stimmung im Volkspark. Und im zweiten Teil sprechen wir dann mit dem Trainer aus Pirmasens, mit Daniel Paulus, der uns erklärt, wie die Lage in Pirmasens aussieht, wie sich der Oberligist auf den HSV vorbereitet. Anfangen wollen wir aber mit der Situation beim HSV, denn die ist ja durchaus etwas unruhig. Es gab sehr viele Niederlagen in der Vorbereitung, darüber haben wir auch schon mehrfach gesprochen und geschrieben. Stefan, vielleicht kannst du eingangs mal sagen, viele Fans machen sich Sorgen, jetzt steht das erste Pokalspiel an. Glaubst du, der HSV wird da einen souveränen Auftritt hinlegen oder ist der HSV aktuell gefährdet für eine Blamage? Also gegen einen Oberligist darf da nichts schief gehen und da muss der HSV einen souveränen Auftritt hinlegen und auch nicht nur mit einem Torunterschied gewinnen, sondern dann auch wirklich seiner Favoritenrolle gerecht werden und dann auch souverän einziehen in die zweite Runde. Da würde ich mir jetzt erstmal weniger Sorgen machen. Eine Woche später geht es allerdings schon in der Bundesliga los bei Borussia Mönchengladbach Und da muss man aktuell sagen, dafür ist der HSV noch nicht in Form. Umso wichtiger wäre es jetzt wahrscheinlich nicht nur in Pirmasens zu gewinnen, sondern auch überzeugend zu gewinnen, sich selbst Vertrauen zu holen, vor allem auch einige Tore zu schießen. Ich denke da vor allem an Rensford Königsdörfer, der gesetzt ist aktuell und das Vertrauen noch nicht gerechtfertigt hat im Laufe der Vorbereitung. Dann gab es ja auch noch das Theater um seinen Wechsel mit dem geplatzten Transfer aufgrund seines Medizinschecks, den er nicht bestanden hat. Welchen Eindruck macht er aktuell auf dich? Du hast ihn ja auch im Training beobachtet. Beobachtet ist dieser gescheiterte Transfer-Spulus an ihm vorbeigegangen. Welchen Eindruck macht er auch im Training auf dich? Wird es jetzt Zeit, dass auch dann Königsdörfer mal ein Tor schießt? Und wie siehst du vielleicht auch Robert Glatzl aktuell, der ja zuletzt wenig gespielt hat in der Vorbereitung, aber auch der einzige ist, der aus dem Spiel heraus überhaupt mal ein Tor gemacht hat? Ja, ist ein bisschen kurios, die Situation um Königsdörfer. Er wird sicherlich nicht mehr der Testspielstürmer des HSV. Tatsächlich sind seine Leistungen im Training im Vergleich zu den Testspielen sehr konträr. Also er trainiert sehr stark. Man sieht dann auch, warum er aktuell der Stürmer Nummer eins ist. Trifft regelmäßig, präsentiert sich da wirklich abschlussstark, auch jagt die Dinger in den Winkel und unter die Latte. Ist da wirklich sehr treffsicher. Teilweise natürlich dann auch mit einer anderen Gegenwehr von der Verteidigung, als das in den Testspielen der Fall ist. Das macht dann möglicherweise auch den Unterschied. In den Testspielen konnte er das bisher alles noch nicht nachweisen. Dort kriegt er natürlich auch deutlich weniger Zuspiele, weil der HSV gegen besser besetzte Gegner bisher offensiv kaum stattfand. Torverhältnis von 2 zu 14 Toren in den jüngsten 5 Tests spricht ja dann auch Bände. Robert Latze wiederum trainiert tatsächlich nicht so gut, wie man es sonst von ihm gewohnt ist. Ich finde auch, man merkt ihm ein Stück weit an, dass er natürlich auch die Signale zu spüren bekommt, dass der Verein aktuell nicht mehr so auf ihn setzt, wie es in den vergangenen Jahren der Fall war und das ist sicherlich für Glatzl auch keine einfache Situation, er war jahrelang immer gesetzt, der unangefochtene Top-Torjäger hat immer mindestens 22 Tore geschossen und dann verletzt er sich einmal schwer, macht trotzdem noch 10 Tore in der vergangenen Saison, was ja gerne auch mal unterschlagen wird, er war ja immer noch drittbester Torschütze nach Selke und Königsdörfer, und erfährt dann in der Bundesliga seinem großen Ziel, auf das er jahrelang hingearbeitet hat beim HSV, auch durch mehrere Extraschichten mit seinem Privattrainer, erfährt dann in dieser Bundesliga-Saison, okay, wir setzen aktuell nicht auf dich und wenn Paulsen irgendwann mal wieder fit wird, bist du wahrscheinlich auch nur Stürmer Nummer drei und selbst Otto Stange wird dann auf Mallorca früher eingewechselt als Glatze. Das sind dann alles so Zeichen, die Glatze sicherlich auch zu spüren bekommt, beziehungsweise er kann das dann auch entsprechend deuten und Und ich habe das Gefühl, man merkt ihm das ein bisschen an, ihm fehlt dann auch das Selbstvertrauen. Im Abschluss präsentiert er sich bei weitem nicht so gut wie Königsdörfer im Training aktuell und ist vielleicht auch ein Stück weit menschlich und normal, dass diese Situation für ihn, die eben neu ist, dann auch nicht spurlos an ihm vorbeigeht. Es wird auf jeden Fall sehr spannend, wie der HSV dann auch in die Bundesliga gehen wird, mit welcher Sturmhierarchie. Also Yusuf Pausen soll ja gegen Gladbach wieder zur Verfügung stehen, hat dann allerdings auch zwei Wochen pausiert und hat auch vorher nicht so viel trainiert. Also der ist mit Sicherheit noch weit davon entfernt, ein körperlicher Bestform zu sein, was er ja zwischendurch nach dem Lyon-Spiel angekündigt hat, dass man zum Bundesliga-Start den topfitten Yusuf Pausen sehen wird. Also das wird mit Sicherheit noch nicht der Fall sein. Von daher aktuell Robert Glatzel da vielleicht dann noch einen Schritt davor und wird dann spannend zu sehen sein, ob er jetzt vielleicht dann auch im Pokal dann seine Chance nutzt, denn er wird mit Sicherheit seine Einsatzzeit bekommen. Und man wird Robert Glatzel mit Sicherheit auch brauchen, seine Torgefahr im Strafraum. Das ist sein Alleinstellungsmerkmal beim HSV jetzt, wo Davy Selke weg ist. Von daher wird das auf jeden Fall spannend. Also Pausen ist jetzt seit knapp einem Monat beim HSV, hat in dieser Zeit einmal 45 Minuten im Testspiel in Freiburg gespielt. Ansonsten kam er immer kürzer oder gar nicht zum Einsatz. Der ist weit entfernt von der Startelf aktuell. Wenn er gegen Gladbach im Aufgebot steht, dann als Joker für die Schlussphase. Und das wird sich auch in den kommenden Wochen nicht anders darstellen, bis er wirklich Startelf fit ist. Und dann dürfte jetzt auch nichts mehr dazwischen kommen und er müsste seine muskulären Probleme in den Griff kriegen. Und erstmal überhaupt die Vorbereitung wieder aufholen, bis er wirklich Startelf fit ist. Würde ich jetzt mal sagen, da reden wir über einen fünften Spieltag oder so. Also da braucht man sich keine Illusionen machen. Der kommt jetzt aktuell nicht für die Stadionelfenfrage. Im Sturm sind auf jeden Fall die Kaderplanungen abgeschlossen. Spätestens dann mit dem Verbleib von Ransford Königserver. Sonst hätte der HSV da ja auch noch Ersatz suchen müssen. Es wird allerdings trotzdem noch Neuzugänge geben. Vor allem in der Innenverteidigung soll auf jeden Fall noch einer kommen. Und der Wunschkandidat ist Luka Wuschkovic. Es hieß, dass er in dieser Woche möglicherweise dann auch zum HSV kommt. Es wird allerdings immer noch gewartet auf die Entscheidung aus Tottenham. Hast du da aktuelle Infos? Wie sieht es aus? Es hieß ja am Donnerstag möglicherweise fällt eine Entscheidung. Jetzt ist Freitag. Gibt es vielleicht heute eine Entscheidung? Ja, der HSV hofft natürlich täglich auf ein positives Signal von den Spurs. Aber Tottenham hat sich noch immer nicht entschieden. Also auch am Freitag, Stand um die Mittagszeit herum, hat der HSV noch keine finale Entscheidung aus Tottenham gehört. Die Engländer wissen Bescheid. Der HSV steht mit Tottenham im Austausch. Die Spurs wissen, dass der HSV auf eine schnelle Entscheidung drängt, weil ansonsten nämlich auch die Alternativkandidaten dann auch eher in den Vordergrund rücken. Der HSV führt parallel Gespräche mit zwei weiteren Innenverteidigern. Diese werden jetzt intensiviert, damit man auf jeden Fall spätestens in der kommenden Woche dann auch wirklich einen neuen Innenverteidiger verpflichten kann. Der HSV kann nicht ewig auf Luka Buskowitsch warten, auch wenn er natürlich die favorisierte Lösung für diesen letzten Innenverteidiger-Posten dann auch rechts hinten in der Dreierkette werden sollte. Luka möchte zum HSV, das ist bekannt aufgrund der Doping-Geschichte von Mario Skowitsch, beziehungsweise vor allem dem Verhalten des HSV und seiner Fans und auch der Mannschaft und der Verantwortlichen. Mit seinem Bruder hat Luka eben für sich auch entschieden, okay, ich würde super gerne auch mal ein Jahr diesen Mannschaftsgeist hier erleben, diesen Spirit im Verein und vor allem auch dieses Volksparkstadion mit seinen 57.000 Fans im ausverkauften Zustand. Und er würde diesen Schritt gerne gehen, aber Stand jetzt lässt ihn Tottenham nicht. Und mit jedem Tag schwinden da auch die Hoffnungen, dass das am Ende klappt. Es ist nach wie vor alles offen. Der HSV hofft noch, aber dieses Fünkchen Hoffnung wird dann eben auch immer geringer. Gibt es denn da aktuell eine Deadline, dass der HSV dann sagt, okay, jetzt bis Sonntag warten wir noch und wenn nicht, dann holen wir auf jeden Fall einen neuen, weil jetzt, klar, die Transferphase ist noch ein paar Tage offen. Allerdings ist das erste Bundesligaspiel gegen Mönchengladbach nächste Woche. Will der HSV bis dahin dann auch schon seinen Innenverteidiger gefunden haben? Ja, also bis zum Gladbach-Spiel will der HSV auf jeden Fall den Innenverteidiger haben. Aber der Transfermarkt ist ja kein Wunschkonzert. Da gehört ja auch immer mal mindestens der abgebende Verein dazu, der alles regeln muss, beziehungsweise vor allem sich mal melden muss, wie er sich denn entscheiden möchte im Fall von Tottenham. Es gibt tatsächlich keine Deadline. Das finde ich auch richtig gesetzt den Fall. Der HSV hätte Tottenham jetzt eine Deadline bis Ende der Woche gegeben. Und Tottenham entscheidet sich dann aber möglicherweise am Montag und ruft bei Klaus Koster oder Stefan Kunz an und sagt, passt mal auf, wir beiden können Luca Wuskowitsch haben. Dann wäre man ja schön blöd, wenn man dann sagen würde, unsere Deadline ist aber gestern abgelaufen. Wir nehmen jetzt einen anderen. Deswegen gibt es da keine Deadline. Aber der HSV ist ja nicht blauäugig. Die wissen schon ganz genau, je mehr Stunden oder Tage da verstreichen, desto weniger Chancen hat man in Hamburg, den Spieler zu bekommen. Und dann wird es am Ende möglicherweise auch ein anderer. Ein Inverteidiger ist ja zuletzt gekommen mit Wared Omari. Der wird jetzt vermutlich auch in Pirmasens in der Startelf stehen. Das hat sich zumindest im Training so angedeutet, mit Daniel F. Hadley dann als zentralen Part in der Dreierkette. Gieramos hat ja zuletzt auf Mallorca da gespielt, hat es auch ganz okay gemacht in der Vorbereitung. Aber man hat natürlich schon gewusst, das ist jetzt eher ein Platzhalter, bis dann auch der neue Innenverteidiger da ist. Du hast dich mit Omari auch in dieser Woche beschäftigt. Wie weit ist der denn überhaupt? Was sagen dann auch die Experten aus Frankreich? Kann er dem HSV jetzt auch schnell helfen? oder ist da auch eher Geduld gefragt, dass der erstmal Zeit braucht, um hier anzukommen? Rennes startet bereits am heutigen Freitag gegen Olympique Marseille in die Liga. Die sind also eine Woche weiter als der HSV in der Vorbereitung. Wenn man jetzt das Pokalspiel praktisch noch mit ein Stück weit zum Finale der Vorbereitung dazuzählt. In der Theorie hätte Omari hier also in einem topfitten Zustand ankommen können. Das war aber nicht der Fall, weil er zuletzt nicht mehr mit der Mannschaft trainiert hat. Es gab keine Zukunft für ihn in Rennes. Er war dann auch freigestellt für die Vereinssuche. Also beim Medizincheck, wie Merlin Polzin so schön gesagt hat, kommt dann eben auch die Wahrheit ans Tageslicht. Also dort haben die Mediziner sofort gesehen, dem Jungen fehlen da noch ein paar Wochen Vorbereitung. Der ist noch nicht so weit körperlich wie die anderen Innenverteidiger. Auch deshalb hat er auf Mallorca eben nur die Schlussviertelstunde gespielt. Das war alles genauso abgesprochen vorher, ergebnisunabhängig. Und Guillermo Ramos hat auch deshalb hinten rechts gespielt, weil Sebastian Schuler natürlich kein rechter Innenverteidiger ist, sondern wenn dann einer fürs Zentrum in der Dreierkette und einen anderen gibt es dann eben momentan nicht. Das hat aber nichts damit zu tun, dass der HSV auf Ramos setzt. Im Gegenteil, der bleibt ein Verkaufskandidat, denn der neue Verteidiger soll ja genauso in den Konkurrenzkampf mit Omari für die Position rechts hinten in der Dreierkette eintreten. Jetzt erstmal für den Moment in Pirmasens bin ich sehr gespannt auf Omari. Müsste ja eigentlich ein Spiel sein, was ihm ganz entgegenkommt, um ein bisschen wieder den Rhythmus zu erlangen. Er hat ja gar keine Spielpraxis vergangene Saison bei seinem Leihklub Lyon gesammelt. Das ist dann immer ein bisschen schwierig, weil man weiß nicht so richtig, knüpft er jetzt an die Leistung aus Rennes von vor über einem Jahr an oder steckt eben auch noch die Frustration als Innenverteidiger Nummer 4, der nie zum Einsatz kommt bei Lyon in den Knochen. Levin Ostonali kam damals mit neun Minuten Spielzeit von Union Berlin. Jetzt haben wir sieben Minuten bei Omari. Wollen wir mal hoffen, dass das kein zweiter Fall Ostonali wird. Also auf jeden Fall das perfekte Spiel jetzt für Omari, um dann auch Spielpraxis zu sammeln. Ich denke, gegen Pirmasens wird er hier und da vielleicht mal gefordert sein. Aber insgesamt natürlich eine gute Chance. Er soll ja auch ein gutes Aufbauspiel haben. Der HSV wird das Spiel machen müssen, da dann auch direkt in den Rhythmus zu kommen. Ob er dann in Mönchengladbach auch spielt, ist dann natürlich nochmal die nächste Frage. Aber auf jeden Fall für ihn dann gleich die Chance, sich mit Elf Hadley und vielleicht dann auch mit Sumahoro, der ja aktuell dann die linke Position in der Dreierkette besetzt. Und ja, das wird auf jeden Fall spannend zu sehen sein. Also das ist ja eigentlich die spannendste Personalie mit fast schon hinten in der Dreierkette. Da war ja Torunariga unangefochten gesetzt, die gesamte Vorbereitung. Hat dann aber in keinem der Testspiele performt. Im Gegenteil, war eigentlich in jedem Testspiel auch beteiligt an den Gegentoren. Hat einen unsicheren Eindruck unterlassen. Und jetzt mit seiner roten Karte in der 90. Minute an der Seitenlinie, beim Stand von 0-2 in einem Testspiel natürlich auch sich selbst einen Bärendienst erwiesen. Muss sich jetzt erstmal hinten anstellen. Erstmals ist in dieser Trainingswoche Sumahoro als linker Innenverteidiger getestet worden. Bis dahin kam er immer nur für die Rolle im Zentrum in Frage. Finde ich persönlich eine sehr spannende Idee. Also die Dreierkette mit Sumahoro, El Fatli und Umari hat für den Moment sicherlich auch Zukunft über das Pokalspiel hinaus. Interessant ja auch, dass Toru Nariga von Stefan Kunz geholt wurde, der ihn ja auch noch kannte aus der U21. von seiner Zeit als Trainer. Und jetzt aber nach dem Spiel auf Mallorca war auch Stefan Kunz sehr aufgebracht, hat dann auch im Kabinengang, wie wir dann auch mitbekommen haben, seine Unmut Luft gemacht. Es gab da auch Berichte bei den anderen Medien darüber. Wie denkst du darüber? Hast du es vielleicht auch mitbekommen auf Mallorca? Wo wart ihr zu dem Zeitpunkt? Wie denkst du darüber, dass Stefan Kunz jetzt aktuell dann schon sich so Luft verschafft zu diesem Zeitpunkt? Musste da der Frust jetzt über die Vorbereitung einfach mal raus oder glaubst du, dass er das auch ganz bewusst macht, um da ein bisschen Schärfe reinzubringen, in die Mannschaft ein bisschen Reibung zu erzeugen? Das hat er ja auch in der vergangenen Saison schon ein, zwei Mal gemacht. Also wir Reporter vor Ort konnten das nicht mitbekommen, weil dieser gesamte Kabinentrakt für uns abgesperrt war. Wir sind von unseren Plätzen auf der Presse zur Bühne von einem Ordner direkt in den Raum, wo die Pressekonferenz normalerweise stattfindet, gebracht worden. Dort ist uns dann auch Merlin Polzin hingestellt worden, den wir interviewen konnten. Im Gegensatz zu den normalen Abläufen nach Testspielen gab es nicht die Möglichkeit, mit einem Spieler zu sprechen. Das war jetzt nach dem Spiel auch nicht so schlimm. Was sollte der Spieler da auch schon sagen? Da war schon das Gespräch mit Polzin weitaus wichtiger. Deswegen hat auch keiner interveniert. Aber es gab keine Chance für uns, weder akustisch noch von der Optik her mitzubekommen, was da los war im Kabinentrakt. Und deutet ja auch vieles darauf hin, dass es keiner mitbekommen hat, weil die Autoren auch der anderen Medien über diese Geschichte Reporter waren, die gar nicht vor Ort waren, sondern die das dann eben im Nachgang in Hamburg recherchiert haben. Es war tatsächlich so, dass Stefan Kunz sehr laut geworden ist. Er auch ziemlich sauer war über diese Minusleistung in einem Testspiel. Das kennt man von ihm auch aus der Vergangenheit. Er ist schon auch ein Typ, der dann auch sehr impulsiv und emotional reagiert, wenn ihm etwas nicht passt. Es ist jetzt nicht das erste Mal gewesen, dass er etwas lauter geworden ist, vielleicht auch etwas lauter, als er selber sich dann auch präsentieren möchte. Neu ist vielleicht, dass es jetzt mal herausgekommen ist und die Geschichte öffentlich wurde, weil eben parallel auch die Spieler vorbeigelaufen sind. Ganz interessant allerdings, das Gespräch, soweit mir das von allen Beteiligten erzählt wurde, dauerte knapp zehn Minuten. Die Spieler sind ungefähr so zehn Sekunden daran vorbeigelaufen. Jemand, der vielleicht ein bisschen langsamer gegangen ist, um ein, zwei Worte mehr zu hören, der hat vielleicht 15 Sekunden gebraucht, um den Gang in die Kabine zu finden. Aber viel mehr können die Spieler nicht mitbekommen haben. Von daher ist es schon sehr interessant, dass diese Geschichte herausgekommen ist. Grundsätzlich finde ich es völlig legitim nach dem Spiel sich aufzuregen die Frage ist natürlich immer, ist die Tonalität angemessen und auch der Ort, also ein Ort an dem Spieler und Staff vorbeigehen da hätte man möglicherweise auch geschlossene Türen wählen können, das wäre vielleicht die stilvollere Variante gewesen, darüber lässt sich sicherlich streiten, aber so grundsätzlich sich nach dem Spiel, was wirklich schlecht war und es war nun mal die Generalprobe vor dem Splichtspielauftakt sich grundsätzlich darüber aufzuregen, muss legitim sein das wird auch in Zukunft wieder passieren, gerade Wer Stefan Kunz kennt, der weiß, nach schlechten Spielen, das wird auch wieder passieren rund um den HSV. Und das ist im Endeffekt auch sein Job, da auch den Fingern die Wunde zu legen. Und viel alarmierender wäre ja, wenn sich jetzt alle in die Taschen lügen würden und sagen würden, hey, die Vorbereitung war super, 2 zu 14 Gegentore, alles top. So packen wir es gegen Gladbach. Also es gibt da natürlich zwei Betrachtungsweisen, wie du schon sagst. Zum einen etwas Reibung zu erzeugen und auch bewusst. Andererseits fragt man sich natürlich, das war jetzt eine Testspiel-Niederlage. Was passiert, wenn der HSV dann in der Bundesliga mal drei Spiele in Folge verliert. Aber vielleicht ist es ja auch gerade das, was der HSV braucht. Also wir haben ja auch in den vergangenen Jahren oft über das Thema Leistungskultur debattiert, dass da beim HSV die Spieler zu schnell auch zufrieden sind und zu wenig Leistung auch eingefordert wird. Also vielleicht ist Stefan Kunz mit seiner Art auch da ganz gezielt dabei, die Spieler dann entsprechend auch zu packen. Gleichzeitig läuft man natürlich auch immer Gefahr, sich da ein bisschen abzunutzen. Irgendwann sind die Spieler vielleicht auch genervt davon, wenn du da jemanden hast, der dann auch zu sehr alles kommentiert oder negativ sieht. Aber klar, das wird dann natürlich spannend sein. Grundsätzlich denke ich mal, Stefan Kunz ist jetzt sehr, sehr lange Jahre dabei, ist erfahren, der weiß, was so eine Mannschaft dann auch braucht. Von daher wird auch das interessant zu sehen sein, wie sich da so auch die Stimmung innerhalb der Mannschaft entwickelt. Du hast ja auch diese Woche so einen Stimmungsreport geschrieben. Hast du aktuell den Eindruck, dass sich in der Mannschaft vielleicht da hier und da ein paar Probleme auftun, auch durch diesen großen Umbruch, der ja auch ganz bewusst eingeleitet wurde? Die Aufstiegshelden, die sogenannten Aufstiegshelden, wurden so ein bisschen, man kann fast sagen, entmachtet oder enteiert. Gerade die Personalien Sebastian Schonlau und vielleicht sogar dann auch Daniel Heuer-Fernandes. Da ist ja noch offen, ob er dann auch die Nummer eins bleibt. Wenn nicht, hat man da noch einen weiteren Führungsspieler der vergangenen Jahre. Ist das ein Thema in der Mannschaft? Wie beobachtest du das aktuell? Enteier, das ist auch so ein Begriff, den gibt es glaube ich nur im Sportjournalismus. Können wir mal im Duden nachschlagen, ob das Wort da auch vorkommt. Also natürlich ist es so, dass einige Spieler aktuell unzufrieden sind. Gerade die Spieler, die das in der Vergangenheit getragen haben. Es gab einen kompletten Wechsel auf der Führungsebene des Teams. Entweder die Spieler sind nicht mehr da, wie Ludovic Reis, Davy Selke oder Tomicke aus den unterschiedlichsten Gründen. Oder sie haben eben ihren Standplatz nicht mehr sicher, wie Jonas Meffert oder Heuer Fernandes. Oder sie sind eben wirklich unerwünscht, wie Sebastian Schonloch. Und auch Bakkeriata kann man da ja mit Abstrichen auch mit dazuziehen, wenngleich der natürlich jetzt nicht in der Kabine der große Lautsprecher war. Eigentlich sind im Prinzip nur noch Miro Mohaim und Daniel F. Hadley als gesetzte Spieler aus der Aufstiegsmannschaft, was das Führungspersonal betrifft, übrig geblieben. Jean-Luc Dompey natürlich, wenn er wieder fit ist, wird auch seinen Stammplatz sicher haben. Das ist mutig vom HSV und das kann eigentlich auch nur aufgehen, wenn jetzt eben die Spieler, die man noch loswerden will, zu denen eben auch Schonloh gehört, wenn das eben wirklich am Ende auch aufgeht und wenn der wirklich einen neuen Verein findet. Weil ansonsten sehe ich da schon auch Unruhepotenzial in der Kabine. Es ist ja naheliegend, dass das jetzt gerade nicht jedem gefällt, was da passiert. Und damit meine ich natürlich vor allem die, die ihren langjährigen Stammplatz plötzlich entweder in Frage gestellt bekommen oder eben auch wirklich verloren haben, final. Ja, gleichzeitig sieht jeder, dass die Vorbereitung holprig verlaufen ist. Jeder sieht, okay, das mit dem neuen System, das passt noch nicht so, wie wir uns das zumindest vorstellen. Von daher, dass da zumindest mal Fragezeichen aufkommen, das ist ja irgendwo auch völlig normal. Die Frage ist immer, muss man das alles immer so dramatisieren und muss man dann so tun, als stimmt das ganze Teamgefüge nicht. Das ist natürlich dann auch wieder viel zu weit gegriffen. Ich glaube aber auch, dass das Pokalspiel jetzt für den HSV mal wichtig ist, um wirklich dann auch, da muss ein Sieg her, um dann auch zu spüren, okay, dieser neue Weg, der kann funktionieren und wenn wir genau so das von den Abläufen ja hinkriegen, dann klappt das und das können wir vielleicht dann auch gegen stärkere Mannschaften umsetzen. Und ich bleibe auch bei meinem Eingangsstatement. Es ist auch wichtig, dass der SV da jetzt überzeugend gewinnt und nicht irgendwie nur gewinnt, weil eine schlechte Leistung, auch das wird dann natürlich ein Thema sein, wenn man irgendwie mit Ach und Krach da gewinnt. Natürlich wäre das dann das Ziel, was man erreicht. Trotzdem geht es jetzt auch darum, irgendwie zu zeigen, dass sechs Wochen Vorbereitung dann auch ein bisschen was bewegt haben und diese ganzen Veränderungen auch irgendwie so langsam zu sehen sind, dass die Abläufe dann auch klappen. Und können wir ja direkt mal dann anschließen mit unserem Gast, den wir jetzt zuschalten. Und zwar ist das der Trainer von FK Pirmasens, Daniel Paulus. Und der kann uns verraten, wie die Chancen in Pirmasens gesehen werden, aktuell den HSV möglicherweise zu schlagen. Und von daher sagen wir an dieser Stelle Moin, Daniel. Wir haben eben im Vorgespräch schon festgestellt, du hast aktuell Urlaub. Und meine erste Reaktion war, wie hä, wieso hat der jetzt Urlaub in der Woche vor einem DFB-Pokalspiel? Aber dann fiel mir ein, ja, ihr seid ja ein Abateur-Club, ein Oberligist und wahrscheinlich geht ihr alle noch nebenbei arbeiten, also du zum Beispiel. Verrat uns doch mal, was machst du dann im Hauptberuf eigentlich? Ja, moin nach Hamburg. Freut mich, dass das klappt. Ja, im Hauptberuf bin ich Produktmanager bei der Firma Physiomed für die Marke Ergofit. Das heißt, wir bauen Fitnessgeräte und Ergofit ist eigentlich bekannt für seine Ergometer. Solltet ihr schon mal eine Verletzung gehabt haben, habt ihr bestimmt schon mal auf irgendeinem Erkometer von uns gesessen. Also um die Fitness von FK Pürmer, sonst müssen wir uns dann demnach keine Sorgen machen. Wie oft trainiert ihr denn mit oder ohne deine Geräte? Wir machen das alle nebenberuflich, auch meine Spieler. Trotzdem haben wir für, wir sind halt so im Schwellenbereich vom Semiprofessionellen zum Professionellen. Das heißt, wir trainieren in der Vorbereitung, haben wir eigentlich jetzt sechs Wochen fast täglich trainiert, außer sonntags. Inklusive Spiele dann noch am Wochenende. Und im regulären Betrieb trainieren wir viermal und haben ein Spiel am Wochenende. Okay, und seit dem DFB-Pokal los, was ja der HSV-Sprinter Owen Ansa gezogen hat, trainiert ihr etwas intensiver noch, um euch auf dieses Highlight vorzubereiten? Ja, ich glaube, rund um das Spiel ist schon genug Toho wa Poho. Das merkt man gerade jetzt auch in dieser Woche. Da haben die Jungs schon Input, den sie normalerweise nicht haben. Und deshalb habe ich aber auch versucht, die Abläufe, was das Fußballerische anbelangt und die Trainingszeiten und die Abläufe im Training und die Spielvorbereitung eigentlich genauso zu lassen wie immer, um dann ein bisschen Normalität reinzubringen, weil die Aufregung sowieso da ist. Da wollte ich nicht noch extra irgendwie was Besonderes machen. Woran merkt man denn den ganzen Toberbo im Ort auch oder auch bei den Spielern mit der Nervosität, die du gerade kurz angerissen hast? Also woran machst du das fest, dass es eben ein besonderes Spiel auch für euch vor allem ist? Mache ich daran fest, dass ich am Tag mehrere Anrufe von unserem Präsidenten kriege, der ja Hauptorgan macht von der Geschäftsstelle, da immer irgendwelche Kleinigkeiten nochmal auftauchen. Das ist normalerweise nicht der Fall und ja, das Medienaufkommen ist halt in der Oberliga überschaubar. Es gibt eine Lokalzeitung bei uns, die Rheinpfalz, mit einem Reporter. Ansonsten waren jetzt die Wochen da viele Anfragen für mich als auch zum Beispiel für Janne Gries, weil er ja HSV-Fan ist, von allen Medien, also Radio, Fernsehen, Zeitungen, das geht quer B, das geht jetzt schon seit einigen Tagen so und da merkt man das halt besonders, ja. Kannst du mal vielleicht so beispielhaft sagen, was jetzt auf euch noch zugekommen ist, wo man vielleicht sonst im Alltag nicht mit zu tun hat? Also ich habe es gemerkt, weil für die Pressevertreter jetzt keine Parkplätze mehr zur Verfügung stehen. Ich glaube, die sind alle, wir müssen ein bisschen außerhalb parken. Genau, das sind dann so Kleinigkeiten wahrscheinlich, ne? Ja, was heißt das Hauptproblem oder eine große Bewältigung ist, dass wir den Spieltag nur mit Freiwilligen aus dem Verein abdecken. Das heißt, da sind keine Profis mehr oder weniger am Werk und es kommen im Schnitt 600, 700 Zuschauer. Wenn ich jetzt mal gegen FCK U23 spiele und das ist ein Top-Duell, beide stehen vorne, kommen vielleicht auch mal irgendwie 2.000 oder 2.500 oder 3. Das ist aber die absolute Ausnahme. Jetzt sind halt 10.000 Leute da, die müssen rein irgendwie durch Eingänge. Jetzt sind alle Eingänge am Stadion offen. Es ist normalerweise vorm Spiel auf den Straßen nichts los. Jetzt gibt es Straßensperrungen, es gab Besprechungen mit der Polizei und die wollen auch alle verköstigt werden, die Zuschauer. Das heißt, es ist natürlich auch ein Megaaufwand, dass genug Bier, genug Wasser und genug Würste im Stadion sind und die Leute auch nicht so lange warten müssen. Also da haben wir schon Orgaaufwand betreiben müssen, das muss ich schon sagen. Und ich glaube, wir haben es für unsere Verhältnisse bisher sehr gut hinbekommen, ja. Profis fehlen ja dann nicht nur neben dem Platz, sondern vielleicht auch auf dem Platz. Wie läuft das ab bei euch in der Mannschaft? Kriegen die Spieler so eine Art Aufwandsentschädigung? Du hast jetzt geschildert, dass ihr sechsmal die Woche trainiert. Das ist ja auch ein enormer zeitlicher Aufwand, den man hat, wenn man nebenbei noch einen anderen Hauptjob hat. Wie verhält sich das auch finanziell für die Spieler? Ich kriege natürlich eine Aufwandsentschädigung. Das läuft alles bei uns bei Minijobbasis und Fahrtgeld. Da kann man sich ja ausrechnen, was da ungefähr rauskommt. Und es ist nicht die Welt. Wenn man sich wahrscheinlich einen Stundensatz ausrechnet, wird es keiner machen. Aber wir sind auch alle ein bisschen verrückt und spielen gerne Fußball und machen das aus Leidenschaft. Und wir haben eine tolle Gemeinschaft und eine tolle Mannschaft. Und deshalb nehmen die Jungs das auch gerne in Kauf. Das hat sich letztes Jahr auch ausbezahlt. Wir haben ja ganz lange bis zum 34. Spieltag um Aufstieg mitgespielt. Letztes Jahr haben wir zwei Spiele nur verloren, haben 78 Punkte geholt, waren am Schluss Dritter, haben dafür aber den Pokal geholt und das tolle Los gegen den HSV bekommen. Also der Aufwand, den wir da reinstecken, da belohnen sich dann auch dafür am Ende der Saison. Ich wollte gerade sagen, der HSV ist mit deutlich weniger Punkten aufgestiegen, also ja, aber das hat man mit Sicherheit auch in Pirmasens mitbekommen. Gibt es denn überhaupt Spieler, die jetzt dann auch vielleicht sogar davon leben, jetzt von dem von den Einnahmen in Pirmasens? Also die meisten arbeiten tatsächlich, ich habe ein, zwei Studenten dabei, die leben natürlich davon, die machen aber trotzdem noch zusätzlich die meisten auch noch irgendwie was anderes, aber einen reinen Profi, der nur vom Fußball lebt, den habe ich nicht dabei, ne. Das letzte Mal war Pirmasens vor knapp zehn Jahren im DFB-Pokal dabei. Damals gab es eine 1-4-Heim-Niederlage gegen Heidenheim. 2006 war das. Die zweite Sechs war die große Sensation. Vor zehn Jahren, wenn du richtig rechnen kannst. War 2000. Das ist schon ein bisschen länger her. 2006 war die große Sensation gegen Werder Bremen. Ich glaube 4-2 im Elfmeterschießen. Ich glaube, da werdet ihr gerade aktuell auch noch sehr häufig darauf angesprochen, wie oft spricht man selbst noch so über dieses Spiel in Pirmasens. Ich war ja damals tatsächlich Mitglied des Kaders, also noch Spieler zu meiner aktiven Zeit und war leider verletzt am Knie, ich hatte einen Kreuzbandriss, war da fast ein Jahr raus, aber habe das live am Spielfeldrand an der Bank mitbekommen. Und man hat natürlich jetzt in den letzten Tagen nochmal die alten Szenen dann auch rausgekramt vom Elfmeterschießen und vom Torjubel. Und wenn ich jetzt im Nachhinein darüber nachdenke, war das schon wirklich sensationell und Wahnsinn, weil wenn ich sehe, wer bei Werder alles gespielt hat, das war eine Champions-League-Wandschaft, mit Diego, mit keine Ahnung, Naldo, mit Baumann, ja, Aron Handy haben noch reinhielt. Almey da vorne, Klasnitsch, also das waren schon Namen, die im Fußball-Deutschland der Bundesliga bekannt waren und die haben wir dann einfach da rausgekekelt. Stark. Spricht man da über dieses Spiel heute noch von? Gerade jetzt vor dem Pokalspiel gegen den HSV? Das war jetzt zum Landespokalfinale gegen Schott Mainz, wo wir uns ja qualifiziert haben für den DFB-Pokal. Kommt dieses Thema immer wieder auf und jetzt natürlich vor dem ersten DFB-Pokalspiel, dann wird man immer wieder darauf angesprochen und man sieht auch immer nochmal dann in irgendwelchen sozialen Medien auch nochmal dann die Szene des Jubels und des Elfmeterschießens, also das ist immer noch präsent, ja. Ich habe auch nochmal bei kicker.de geguckt, also auch damals waren knapp 10.000 Zuschauer im Stadion, ich glaube jetzt auch wieder, das heißt wahrscheinlich ist da nicht so viel passiert, oder, in dem Stadion seitdem? Naja, wir haben für Oberliga-Verhältnisse ein super Stadion. Das ist städtisch. Das ist ein reines Fußballstadion, das sehr eng ist. Und wenn da Zuschauer da sind, macht es auch wirklich Spaß, Fußball zu spielen. Und ich bin mir sicher, dass das am Samstag, es wird auch tolles Wetter bei uns. Es waren die Woche über 30 Grad am Samstag. Jetzt wahrscheinlich ein bisschen kühler, so Ende 20 Grad oder kurz vor den 30, trotzdem heiß. Aber das wird ein tolles Fußballerlebnis, glaube ich, für alle Beteiligten, ja. Wie hast du dich jetzt sportlich auf den HSV vorbereitet? Macht ihr Videoanalysen vor dem Spiel? Und wenn ihr welche macht, dann das ganze Aufstiegsmaterial kann man ja eigentlich in die Tonne kloppen, weil sich ja seit dem Sommer einiges verändert hat hier in Hamburg, auch vom Spielstil her. Wie bereitest du dich vor, um die nächste Sensation zu schaffen? Ja, wir haben natürlich Videomaterial. Das letzte Testspiel war ja auch im Free-TV gegen Mallorca. Vorher die Spiele, die konnte man ja auch teilweise verfolgen und versucht man sich so die Bausteine zusammenzusetzen und sich sowas auszudenken, wie könnte der HSV spielen. Ich habe natürlich gestern auch die PK von Merle nochmal gesehen. Und da versucht man sich schon auch darauf vorzubereiten. Wir machen das auch bei Oberligaspielen. Also wir haben eine Kamera schon laufen, so eine VeoCam, KI gesteuert. Das heißt, wir machen eine Vorbetrachtung von unseren Spielen. Wenn man Material kriegt, in der Oberliga ist das nicht gang und gäbe, dass man von allen Gegnern Material hat. Und wir machen dann aber auch immer nochmal eine Nachbetrachtung. Also in dem Bereich sind wir schon halbwegs professionell unterwegs. Was es bei allen anderen oder bei vielen anderen Oberligisten nicht so gibt. Dann hast du dich ja auf jeden Fall mit der Vorbereitung des HSV beschäftigt und hast auch mitbekommen, dass sie etwas holprig lief. Der HSV hat ja jetzt auch einen ganz neuen Spielstil für die Bundesliga entwickelt. Jetzt gegen Pirmasens wird es natürlich wieder etwas anders sein. Da werdet ihr vermutlich eher hinten drin stehen, so wie der HSV das jetzt in der Bundesliga eher machen wird, etwas defensiver. Was hast du da mitbekommen? Rechnet ihr euch vielleicht auch Chancen aus, dadurch, dass sich beim HSV aktuell noch viel verändert und man noch nicht so eingespielt ist. Natürlich ist der HSV in der Findungsphase, aber ich bin mir sicher, dass Merle, ich kenne ihn ja auch aus persönlichen Treffen, dann teilweise mit Sven, dass er das da beim HSV hinbekommt und dass sie die Klasse halten werden, da bin ich mir sicher. Natürlich ist mit vielen Kaderumstellen und Wechseln ist dann noch ein bisschen Sand im Getriebe, aber wir sind demütig und sind einfach froh, dass wir gegen den HSV und gegen den Bundesligist spielen dürfen. Da muss man schon die Kirche im Dorf lassen, wie es eine Oberligist ist. Und wir wollen HSV so lange ärgern, wie das irgendwie geht. Wenn die Sensation dabei passiert, freuen wir uns natürlich. Da hätte ich nichts dagegen. Aber ich glaube, es liegt auch schon großteils am HSV, wie das Spiel dann unterm Strich läuft. Also Sven Höhl, einmal kurz zur Erklärung für den Hörer. Du warst der Trauzeuge von ihm bei seiner Hochzeit. Deswegen gab es dann auch die Treffen mit Merlin Polzin. Und daher kennt man sich. Die Verwendung ist kurz zwischen Firmasins und Hamburg. Wobei mich da schon interessieren würde, wie kommt es dann, dass ihr euch zusammentrefft? Also war der HSV dann mal bei euch auf der Ecke oder bist du ab und zu in Hamburg? Ich war ja auch mal zwei Jahre beim Club in Nürnberg, wo 17 Trainern, das habe ich das zwei Jahre hauptberuflich gemacht. Da war ich freigestellt von meinem Job. HSV und Nürnberg ja in einer Liga gespielt haben und wenn der HSV da war, also zu den zwei Punktspielen, ich glaube einmal waren sie auch zum Pokal da, dann hat man sich natürlich dann abends immer nur mal im Hotel getroffen, ein Bierchen oder auf einen Kaffee, hat er ein bisschen gequatscht oder wenn, ich komme aus Kaiserslautern wie Sven auch und wenn der HSV da auf dem Betzenberg gespielt hat, da war ich auch im Hotel, als Tim noch Trainer war, da war Merle ja auch schon dabei und da ist man immer wieder ins Gespräch gekommen. Es gab ja jetzt beim HSV auch zwei kurzfristige Neuzugänge mit Vamil Omari und Georgi Gotjulej die sehr wahrscheinlich beiden in der Startelf stehen werden. Wie bereitest du dich dann auf solche kurzfristigen Veränderungen vor? Beim HSV gibt es einen riesigen Trainerstab mit mehr als zehn Leuten, wenn man jetzt alle Widerlisten mit dazuzählt. Ich nehme an, in der Firma bist du wahrscheinlich Alleinunterhalter. Nein, Alleinunterhalter nicht. Ich habe einen Co-Trainer, der auch sehr viel macht. Hagen Burkhardt, meinen Co-Trainer und Torwarttrainer habe ich noch. Einen Athletiktrainer, der einmal die Woche da ist. Aber diese Spielvorbereitung, die macht dann schon mein Co-Trainer und ich im Alleingang mehr oder weniger. Ich bin ehrlich, zu den Neuzugängen kann ich nicht sagen. Es gibt ein bisschen Bildmaterial. Man surft im Internet rum, macht sich da ein bisschen schlau. Aber was dann tatsächlich auf uns zukommt, wird man dann wahrscheinlich erst am Samstag sehen. Okay, und vielleicht kannst du dann mal verraten, jetzt so ein Spieler wie Vamed Omari, wir kennen ihn auch nicht, wir mussten uns auch erst mal informieren, gibst du dann bei YouTube den Namen ein oder wie besorgst du dir dann Videomaterial von dem? Ja, YouTube oder googeln halt oder irgendwie ChatGPT oder alles, was man irgendwie finden kann, gibt da. HSV-Foren lesen. Was sagt ChatGPT über Vamed Omari? Hat er einen guten Spielaufbau oder? Das kann ich jetzt aktuell gar nicht sagen, das hat mein Co-Trainer gemacht, mit dem treffe ich mich jetzt heute Mittag nochmal und da werden wir die letzten Infos nochmal zusammenkratzen, ja. Aber irgendwie kommt man schon immer nochmal an Infos, das ist zwar dann irgendwie überschaubar und vielleicht nicht der aktuellste Stand, ich weiß es nicht, wie gesagt, das wird man dann alles erst am Samstag dann irgendwo sehen. Wame Doberi ist auf jeden Fall noch nicht bei hundertprozentiger Fitness. Von daher, wenn ihr voll im Saft seid, auch mit euren Geräten, vielleicht ist da in Sachen Fitness auch was zu holen. Oder gerade auch, was das Thema mannschaftliche Geschlossenheit betrifft. Da gibt es beim HSV auf jeden Fall noch Nachholbedarf. Da ist auch der Mannschaftsrat noch nicht gewählt. Also da befindet sich in Hamburg alles noch ein bisschen in der Findungsphase. Deswegen blicken wir da schon noch auf ein spannendes Pokalduell. Wir haben gerade schon über deine Verbindung zu Sven Hö gesprochen. Ja, wie oft seid ihr im Austausch und ist das jetzt vor so einem Pokalspiel nochmal intensiver oder sagt ihr dann bewusst, okay, da ziehen wir uns vielleicht zurück und quatschen hinterher wieder? Da ging es dann, gerade gestern Abend nochmal kurz mit ihm telefonieren, da geht es dann auch nochmal um Karten, eventuell brauchen wir nochmal Karten oder doch keine Karten. Man flachst dann ein bisschen, aber wir unterhalten uns ganz normal, da geht es natürlich nicht um irgendwelche Spieldetails von beiden, das ist ja auch klar. Aber der Austausch ist dann normal. In der Regel telefonieren wir einmal die Woche, sage ich mal. Wenn natürlich irgendwie beim HSV Trubel ist und Trainingslager, dann fällt das irgendwie flach. Da hat er genug zu tun. Aber wir stehen schon regelmäßig im Austausch untereinander. Kannst du noch mal erzählen? Ich glaube, das wurde schon auch geschrieben. Aber wie habt ihr euch kennengelernt und wo? Ja gut, die Fußballszene in Kaiserslautern ist ja auch nicht besonders groß. Das heißt, da hat man sich vorher schon gekannt. Und ich bin dann 2005 zum FKP gewechselt. Da war Sven schon dort. Und haben dann auch zusammen eine Fahrgemeinschaft gebildet und hat man sich angefreundet. Und die Freundschaft hat jetzt 20 Jahre gehalten. Zwischenzeitlich waren wir dann auch mal beim FCK noch zusammen Trainer im NLZ und haben aber auch in Zweibrücken, das ist der Nachbarort von Pirmasens, zusammen gespielt und waren aber dann beide auch im Trainerteam. Er Torwarttrainer, ich Co-Trainer. Also es gibt viele Verbindungen, die dazu geführt haben, dass wir freundschaftlich verbunden sind. Da würde ich sagen, hören wir doch einfach mal, was Sven Hö selbst auch zu sagen hat. Oh, jetzt bin ich gespannt. Moin Daniel, mein Freund Schön, dass du kurz vor dem Spielen noch beim Podcast bist und da würde ich dich gerne was fragen Du weißt ja, ich habe mir eine sehr, sehr hohe Meinung von dir als Trainer wie du auch gerade im Nachwuchsleistungszentrum Jugendspieler strukturiert, sachlich und ruhig ausgebildet hast Ich kenne dich natürlich auch als Wettkampftyp, als Spieler und als Trainer im Herrenbereich Da bist du, ab und an dann deutlich emotionaler unterwegs und gib doch allen mal so einen kurzen Einblick, wie wir dich am Samstag an der Linie erleben werden. Also ich freue mich auf Samstag, liebe Grüße und bis dahin. Ja, das war Sven Höhl und ich hatte jetzt eigentlich mit etwas schmutzigen Mallorca-Anekdoten von eurem Junggesellenabschied gerechnet, aber ja, Sven Höhl wie immer inhaltlich unterwegs. Ich hatte schon Angst, dass irgendetwas in die Richtung kommt, aber es ist eine harmlose Frage, aber eine berechtigte Frage. Danke Sven, fürs Kompliment erstmal. Ja, ansonsten, ich glaube, man merkt mir an, dass mir Fußball sehr am Herzen liegt und dass da eine totale Leidenschaft da ist. Und entsprechend lebe ich am Spielfeldrand das tatsächlich auch aus und bin da relativ emotional. Er kann auch impulsiv sein. Das war zu jüngeren Jahren noch etwas ausgeprägter. Aber am Samstag wird es so sein, dass es auch ein bisschen abhängig, wie das Spiel da läuft. Aber grundsätzlich versuche ich immer, mit meiner Mannschaft mitzuleben und ihr auch immer wieder auch Input von außen zu geben. Wie gesagt, das ist dann abhängig, wie es ist. Aber man merkt bei mir schon, dass ich da, glaube ich, authentisch bin und am Spielfeldrand dann auch mitfiebere. Das ist klar, ja. Wenn Sven Hö schon die Frage nach dem Junggesellenabschied nicht stellt, will ich aber zumindest wissen, wo wart ihr denn? Das war tatsächlich in Ibiza, bei seinem Junggesellenabschied. Es war witzig, war dann irgendwie ein Konzert von wie hieß der DJ der Bekannte? Gute Frage. Mich kann ich beantworten. Aber David Guetta jetzt nicht, oder? Ja, genau, doch. David Guetta in irgendeiner bekannten Disco, da waren wir dort, das war sehr witzig. Bei meinem Junggesellenabschied hat er mich entführt, er war ja auch mein Trauzeug, Da waren wir in Köln. Das war auch witzig. Ich bin gerade überrascht, dass Stefan David Guetta kennt. Der kennt eigentlich sonst nur DJ Ötzi, aber von seinem Jummesellenabschied, der noch gar nicht so lange her ist. Machen wir nochmal einen extra Podcast über meinen Musikgeschmack und meinen JGR. Unbedingt. Jetzt haben wir Sven Hö gehört. Ich könnte mir vorstellen, Stefan Kunz, den Sportvorstand, den kennst du mit Sicherheit auch. Wenn du sagst, in Kaiserslautern kennt man sich sowieso. Der war ja jahrelang da und kommt auch aus der Ecke Neunkirchen. Kennst du ihn persönlich? Ich kenne ihn auch persönlich. Wenn wir uns sehen, begrüßen wir uns immer, unterhalten uns kurz. Ich habe jetzt persönlich direkt mit ihm noch nie zusammengearbeitet. Ich habe mich einmal beworben für einen Fußballlehrer. Da war er im Prüfungskomitee, da hat man auch Kontakt. Aber wie gesagt, die Fußballszene im Südwesten ist ja relativ überschaubar. Und Stefan ist wohl einer der bekanntesten aus dem Saarland oder aus Rheinland-Pfalz, aus der Pfalz. Und deshalb läuft man sich immer mal wieder über den Weg. Ich glaube, er freut sich auch, dass er jetzt nochmal zurückkommen kann in die Heimat. Dass er das Spiel da bei uns hat. Stefan Kunz war jetzt auch gerade beim HSV Spieltagscheck auf YouTube zu hören. Kleine Hörerempfehlung. Auch da äußert er sich dazu, dass er sich persönlich freut auf die Dienstreise nach Firma Simch. Also kein unbekannter Name für ihn im Gegensatz zu vielleicht dem einen oder anderen Fan. Du hast eingangs ja schon euren Kapitän einmal angesprochen, der ja auch glühender HSV-Fan ist und dadurch auch in Hamburg sehr präsent war in dieser Woche. Wie ist das für ihn so emotional und worauf musst du da vielleicht auch achten? Bist du davon überzeugt, dass euer Erfolg bei ihm noch über seinem Fanherz steht oder zieht er dann möglicherweise auch mal zurück in der 90. Nein, nein, nein. Also da bin ich mir tausendprozentig sicher. Yannick ist ein SKPler durch und durch. Er lebt auch unseren Verein. Er ist mein Kapitän, mein verlängerter Arm und er regelt in der Kabine ganz viel intern und auch auf dem Platz ist er mein Lautsprecher und Anführer. Und er macht auch außerhalb vom Sportlichen im Verein noch ganz viele Dinge. Wenn es um irgendwelche Orgasachen anbelangt, dann müsste man jetzt nochmal einen Präsidenten fragen. Ich glaube, er hat heute Morgen sogar nochmal auf der Geschäftsstelle gesessen, hat irgendwie irgendwas einlaminiert. Das habe ich am Rande schon mitbekommen. Aber der wird am Samstag schon versuchen, im HSV auch ein Bein stellen zu wollen. und da muss man sich keine Gedanken machen. Er ist total aufgeräumt und klar im Kopf. Das ist alles in Ordnung, ja. Also das eine oder andere Bein werdet ihr den HSV-Spielern stellen. Man fragt sich natürlich, wie geht ihr dieses Spiel an? So als Underdog kann man sich wahrscheinlich vorstellen. Wird da der Bus geparkt oder versucht ihr schon auch ein bisschen mutig vorne rauf zu gehen? Ne, wir wollen schon auch immer wieder auf Nadelstiche setzen. Das wird allein schon aufgrund der Konstellation Erste Liga, Fünfte Liga so sein, dass es nicht ist wie in der Oberliga. Da habe ich öfters einen Ball. Ich gehe davon aus, dass der HSV schon mehr Ballbesitz hat und wir auch über unsere mannschaftliche Geschlossenheit kommen können. Wir müssen gucken, dass wir den HSV auch immer wieder in Zweikämpfe verwickeln können. Aber bei Ballbesitz wollen wir natürlich auch immer wieder Nadelstich. Zuschauer so ein bisschen mitnehmen können und dass das Spiel so lange wie es geht offen bleibt. Und ja, vielleicht schaffen wir ja dann doch die Sensation. Es ist ganz interessant eigentlich, dass beide Mannschaften entgegen ihres normalen Matchplans im Ligaspielbetrieb jetzt antreten werden. Von daher, ja, ganz interessante Partie. Ganz offen gefragt, ist das Wunder möglich, so ähnlich wie damals gegen Werder Bremen? Wie gesagt, damals hat auch keiner dran geglaubt und die Hoffnung stirbt zuletzt. Und es gibt irgendwie eine minimale Chance. Wahrscheinlich ist es so, dass wir in zehn Spielen neunmal verlieren. Und vielleicht ist gerade am Samstag dieses eine Spiel. HSV struggle vielleicht ein bisschen, muss natürlich viel zusammenkommen. Wir müssen einen Sahnetag haben, noch einen besseren Tag als in dem Landespokalfinale geschott. Da waren wir ja auch schon Schott Mainz, da waren wir ja auch schon nicht unbedingt der Favorit. Aber da müssen wir das über die ganze Spielzeit oder sogar noch die Verlängerung hinaus schaffen, so eine Leistung abzurufen. Und ja, da braucht man natürlich auch ein bisschen Spielglück. HSV wird irgendwann auch mal eine Torschance bekommen, die müssen sie vielleicht versemmeln. Das heißt, es muss schon vieles zusammenpassen, aber ganz unmöglich ist es, glaube ich, nicht. Kommt ja immer wieder vor im Pokal. Und wenn jetzt nach 20 Jahren fast das Ereignis von damals sich nochmal wiederholen würde, hätte ich und meiner Mannschaft, glaube ich, nichts dagegen. Wir sind auf jeden Fall sehr gespannt und sind auch am Sonnabend mit dabei an der Husterhöhe. Unter den 10.000 Zuschauern ist das Abendblatt dann auch vertreten. Genau, und wir wünschen euch auf jeden Fall viel Erfolg und vielen Dank an dich, dass du dir so spontan noch die Zeit genommen hast. War interessant, einen schönen Einblick aus Pirmasen zu bekommen. Vielen Dank dafür. Vielen Dank. Macht's gut. Bis dann. Tschüss. Genau, und wir melden uns dann in der kommenden Woche wieder. Mal schauen, über welches Ergebnis wir dann sprechen, ob es ein Wunder von der Husterhöhe wird oder ob der HSV seinen ersten Sieg jetzt dann auch im Laufe der Vorbereitung nach dem ersten glaube ich, Sieg gegen einen ganz kleinen Gegner. Ich weiß gar nicht, welches war es. Von Oldenburg gab es ja noch zwei Liga. Damit ging es los. Jetzt schließt sich der Kreis. Genau, darüber sprechen wir dann in der kommenden Woche und dann steht ja auch die Woche vor dem ersten Bundesligaspiel des HSV bei München-Gladbach an und dann melden wir uns wieder. Bis dahin, in Hamburg sagt man Tschüss, bei uns heißt das. Auf Wiederhören. Ein Podcast von Funke. Weitere Podcasts vom Hamburger Abendblatt finden Sie in unserer Abendblatt-Podcast-App und auf abendblatt.de slash podcast.