Latest / RENEWA Sanierungsnavigator / Heizung fit für den Winter: Vergiss deine Solarthermie nicht!
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- RENEWA GmbH: Die Tage werden kürzer, morgens wird's schon kühler und langsam drehen wir die Heizkörper auch wieder auf. Der Herbst ist die beste Gelegenheit, deine Heizungsanlage einmal fit für den Winter zu machen, bevor sie wieder täglich gefordert ist. Den Auftakt machen wir mal mit der Solarthermie-Anlage auf dem Dach, denn wenn du die hast, gehört die beim Check unbedingt dazu. Solarthermie nutzt die Wärme der Sonne, ⁓ dein Warmwasser zu erwärmen. Je nach Anlage unterstützt sie auch die Raumheizung. Allerdings fällt ein Problem hier manchmal lange nicht auf. Wenn die Solaranlage weniger liefert, dann springt einfach die Heizung ein. Du hast also weiterhin warmes Wasser, verbrauchst aber dafür eben mehr Energie. Deshalb lohnt es beim Wartungstermin mal auf diese sieben Punkte zu schauen. Erstens, kommt die Sonnenwärme überhaupt im Speicher an? Dafür prüft ein Fachbetrieb bei der Wartung dann unter anderem die Temperatur der Flüssigkeit, die vom Dach kommt und wieder zurückfließt. Die Werte zeigen zusammen mit dem Durchfluss, ob die Anlage auch Wärme zum Speicher transportiert. Zweitens, läuft die Solarpumpe richtig? Also die Pumpe bewegt die Solarflüssigkeit durch die Anlage, dabei muss die Fördermenge zum System passen, auch die Regelung sollte geprüft werden, startet die Pumpe, wenn nutzbare Sonnenwärme vorhanden ist und schaltet sie auch wieder ab, wenn sie nicht gebraucht wird. Drittens stimmen die Temperaturfühler. Die Steuerung braucht eben verlässliche Informationen darüber, wie warm die Kollektoren und der Speicher sind. Also sitzt ein Fühler falsch oder liefert falsche Werte, kann die Anlage zum falschen Zeitpunkt laufen und deshalb gehören Fühler und ihre Messwerte ebenfalls zum Check dazu. Viertens, wie viel Wärme liefert deine Anlage tatsächlich? Ein Wärmemengenzähler macht den Ertrag auch sichtbar. So kannst du nachvollziehen, was deine Solarthermie beiträgt und auffällige Veränderungen lassen sich dadurch auch leichter erkennen. Also entscheidend ist dabei der Vergleich über einen längeren Zeitraum. Schließlich liefert ein sonniger Monat eben mehr als ein verregneter. Dann kommen wir auch schon zu Punkt 5, sind Kreislauf und Solarflüssigkeit in Ordnung. Luft in den Leitungen. kann die Zirkulation stören und ein Fachbetrieb muss deshalb auch kontrollieren, ob der Anlagendruck stimmt oder die Anlage mal entlüftet werden muss. Vor dem Winter ist natürlich das Thema Frostschutz auch wichtig. Bei Anlagen mit Frostschutzgemisch sollte deshalb geprüft werden, ob die Solarflüssigkeit noch ausreichend schützt und im guten Zustand ist. Sie altert eben und muss bei Bedarf auch ersetzt werden. Sechstens, bleibt die Wärme denn dort, wo du sie brauchst? Also beschädigte oder lückenhafte Dämmungen an den Solarleitungen? Lässt die Wärme unterwegs verloren gehen? Auch Speicher und Anschlüsse verdienen da immer mal einen Blick. Die Dämmung der Solarleitung muss dabei für die hohen Temperaturen geeignet sein. Siebtens, und da kommen wir auch schon zum Schluss, arbeiten Heizung und Solarthermie miteinander. Also wenn die Heizung den Speicher schon vollständig aufheizt, bevor die Sonne ihren Beitrag leisten kann, dann bleibt eben wenig Platz für die Sonnenwärme. Deshalb sollten die Nachhaltzeiten zu deinem Verbrauch und zur Anlage passen. Und das muss man ab und zu immer mal wieder justieren. Die Warmwassertemperatur sollte man dabei eben nicht auf eigene Faust einfach nur absinken. Der Fachbetrieb muss die Einstellung eben so wählen, dass auch Trinkwasserhygiene und Schutz vor Legionellen berücksichtigt werden. Also mein Tipp, sprich die Solartermin ausdrücklich an, wenn du jetzt den nächsten Hals- Check vereinbarst. Welche Inspektion oder Wartung fällig ist, hängt von deiner Anlage und den Herstellervorgaben ab. Du kannst selbst auch zwischendurch auf Fehlermeldungen, ungewöhnliche Anzeigen oder sichtbare Schäden achten. Die technischen Arbeiten übernimmt immer der Fachbetrieb. So startest du gut vorbereitet in die Heizsaison und sorgst dafür, dass die Sonnenwärme vom Dach auch dort ankommt, wo sie dir Heizkosten sparen kann.