Latest / STAR FM Rocktalk / Das Lumpenpack: Laut und liebenswert
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- 0:00Hey, willkommen beim Starfirm Rocktalk. Schön, dass du dabei bist.
- 0:02Mein Name ist Jackie und viele der Künstler, die bei uns im Programm stattfinden,
- 0:07kommen natürlich auch gerne mal persönlich auf ein Interview bei uns rum.
- 0:10So war es auch bei Max und Jonas von der Punkband. Das Lumpenpack für die Band
- 0:14war und ist 2026 natürlich ein echt wildes Jahr, beginnend mit einer Clubtour.
- 0:19Dann kam im April das aktuelle Album, bevor der Mut dich verlässt.
- 0:23Und endlich ist das Lumpenpack jetzt im Herbst auch auf Headliner Tour durch die Republik.
- 0:28Also ihr Lieben, starten wir rein ins Interview und klären Fragen wie,
- 0:31was ist die Lumpenpark-Fahrradsattel-Law?
- 0:33Machen einen kurzen Schwenk nach
- 0:35Manila. War das Konzert dort vor Ort vielleicht doch nur Seemannsgarn?
- 0:39Und wie muss eine Live-Show laufen, sodass Max und Jonas danach sagen,
- 0:43das war ein richtig guter Abend. Also, los geht's!
- 0:52Endlich mal wieder bei uns hier in unseren heiligen Hallen zu Gast.
- 0:55Max und Jonas. Hi. Hallöchen.
- 0:58Das Lumpenpark. Getrennt angereist, habe ich mitbekommen. Jawohl,
- 1:02wir wohnen ja auch in völlig unterschiedlichen Winkeln Deutschlands.
- 1:05Ich musste völlig entspannt aus Göttingen heute erst um, ich sag mal,
- 1:08kurz nach neun in den Zug. Max ist schon seit mehreren Tagen unterwegs.
- 1:12Ja, ich bin aus Stuttgart mit der Kutsche hergeritten. Es war ein langer Ritt, aber ein guter Ritt.
- 1:17Und hattest du die Verzögerung beim Pferde wechseln oder es war dein Zug?
- 1:20Ja, es waren meine Pferde, es waren meine Pferde, aber es war nur eine halbe
- 1:24Stunde. Ich finde eine halbe Stunde auf fünf Stunden Fahrt oder sechs Stunden
- 1:27Fahrt völlig im Rahmen. An der Stelle nochmal Applaus.
- 1:33Und ich muss so lachen, ich weiß
- 1:34gar nicht, wer von euch beiden hat den Fahrradsattel sicherheitshalber?
- 1:39Ja, das ist die große, das Lumpenpark-Fahrradsattel-Lore. Jonas hat den immer
- 1:44dabei, weil ihm einmal der Sattel geklaut worden ist.
- 1:46Das ist bis heute, das ist so eine nervige Geschichte.
- 1:49Ich bin in Göttingen, wirklich oft fahre ich mit dem Fahrrad morgens,
- 1:53wenn ich zum Zug früh muss, weil es noch keinen Bus gibt, mit dem Rad zum Bahnhof,
- 1:56stelle mein Fahrrad ab, steige in den Zug, komme dann zwei Tage später wieder,
- 2:00steige aus Fahrradfahren nach Hause.
- 2:02Mir ist einmal, waren wir drei Tage weg, der Sattel geklaut worden.
- 2:05Drei Mal. Stimmt, also mal, es ist ironisch. Es ist so kacke.
- 2:08Es war die schlimmste Heimfahrt meines Lebens, weil ich musste 20 Minuten lang
- 2:13in diesem Hockstand nach Hause fahren und ich sah aus wie jemand,
- 2:16der sein eigenes Fahrrad klaut.
- 2:18Ich wurde so doof angeguckt, weil ich auf einem Fahrrad fahre, das keinen Sattel hat.
- 2:21Und dann habe ich rausgefunden, wie viel Sattel kosten. Und seitdem habe ich
- 2:24den Sattel immer in meinem Rucksack. Ich fühle dich. Ich weiß gar nicht.
- 2:29Es ist vor allen Dingen auch einfach so ein... Aber es zeigt doch auch ein total
- 2:31sportives Image von uns, finde ich.
- 2:33Also das finde ich schon auch sehr gut, dass du den immer dabei hast,
- 2:36dass man den schon von Weitem sieht. Da denke ich, ach, die Band, toll.
- 2:40Die kommen hier mit dem Fahrrad zum Konzert. Ich sage mal, auf den kruderen
- 2:43Sendern erzähle ich dann, dass ich natürlich versuche, dass ich einfach Fahrräder
- 2:46klaue, denen der Sattel fehlt.
- 2:48Wenn Leute ihre Sattel quasi rausgenommen haben, dann nehme ich mir die Fahrräder
- 2:51mit und mache meinen Sattel rein. Okay. Ja gut, damit ist jetzt natürlich durch das Thema.
- 2:56Nein, ich bin wirklich, also das war wirklich, das hat sich so blöd angefühlt
- 2:59seitdem, Better safe than sorry.
- 3:01Alles klar. Und es macht dir auch sympathisch. Come on. Findest du?
- 3:05Ich finde wirklich, dass es sympathisch ist. Mit dem Satter durch die Gegend.
- 3:07Ja. So, wie lange bleibt ihr jetzt in Berlin oder reist ihr gleich wieder ab?
- 3:11Wie sieht euer Schedule aus?
- 3:13Und Jonas fährt heute Nachmittag schon wieder oder heute Spätnachmittag.
- 3:16Ja. Und ich bleibe bis morgen. Ich bin heute, das ist ja dann,
- 3:19wenn man aus Stuttgart hierher kommt, dann ist das ja wirklich so,
- 3:22man, da muss man den Tag dann auch vollpacken. Dann hat man auch die Freunde
- 3:25hier in Berlin. Es leben ja so viele in der großen Stadt hier.
- 3:28Die muss man dann alle noch unterbringen.
- 3:30Und dann fahre ich erst morgen wieder heim zu Frauen und Kids.
- 3:33Ja, guter Plan, ihr zwei. Es gibt viel zu besprechen zum Thema. Stimmt.
- 3:38Worauf habt ihr Lust? Womit wollen wir anfangen? Aktuell, habe ich gesehen,
- 3:41muss der Fahrradsattel wieder durch die Gegend getragen werden.
- 3:43Und damit kommen wir auch schon zu dem Thema Lumpenpack, die energiegeladenste,
- 3:47schlagfertigste, kompromissloseste deutsche Punkrockband.
- 3:51Das seid ihr. Ja, das haben wir auch geschrieben. Ja, wollte gerade sagen,
- 3:54wie viele Worte wir kennen.
- 3:57Ich finde das wirklich, das ist mir unangenehm, wenn diese Pressetexte dann
- 4:01wirklich mal gelesen werden.
- 4:03Weil es heißt immer, hey, könnt ihr noch einen Text schreiben fürs Album?
- 4:07Und dann schreibt man sowas und dann, also nicht sowas, sondern man schreibt
- 4:12dann was Angemessenes und dann bekommt man sowas an.
- 4:15Ja, aber es muss schon irgendwie, das soll ja schon ziehen und dann sage ich
- 4:18ja, okay, mach doch mal und ich nick dann einfach und dann kommen da energiegeladenste,
- 4:25kompromissloseste, ich weiß es ja, vor allen Dingen lesen wir das.
- 4:27Ich bin sehr kompromissbereit.
- 4:29Ich wollte gerade fragen, wo seid ihr komplett kompromisslos und wo seid ihr
- 4:32kompromissbereit, genau.
- 4:34Ich bin super, kompromissbereit. Wir sind so harmoniesüchtig.
- 4:40Aber das kannst du ja nicht schreiben. Die harmoniesüchtigste Parkkomponente
- 4:44Deutschlands. Wobei in Zeiten wie diesen ist vielleicht eine gewisse Form von
- 4:49Harmoniesucht auch wieder ein Event wert.
- 4:54Wenn man weiß, da kommt man hin, das ist wholesome. Also das ist es letztlich auch.
- 4:57Also natürlich, diese Pressetexte sind immer auch, ich sag mal,
- 5:00auch ein Appell an uns selbst.
- 5:02Also wir schreiben da natürlich auch Dinge rein, wie so eine Bucketlist Anfang des Jahres.
- 5:06Gute Vorsätze, dass wir auch Ende des Jahres, wenn die Tour dann startet,
- 5:10noch energiegeladen sind.
- 5:12Wie so ein Mantra. Genau. Das ist ja Self-Fulfilling Prophecy.
- 5:15Dass wir auf die Bühne gehen und wissen, naja, das ist, was im Text steht,
- 5:19das erwarten die Leute jetzt. Da müssen wir jetzt auch hin.
- 5:22Heute ist ein wichtiger Tag. Und ja, eigentlich auch ein wichtiger Tag,
- 5:24weil heute Abend gibt es eine Premiere, ne? Richtig. Stimmt.
- 5:27Heute Abend erscheint die Dokumentation zu unserem legendären Konzert in Manila 2007.
- 5:33Genau. Als ja beide drei und ein Keks warst. Ich bitte euch,
- 5:35erklärt der Welt, wie das war mit dem Konzert in Manila. Das ist uns in den
- 5:40Schoß gefallen. Also wir haben das natürlich gar nicht kommen sehen.
- 5:42Wir hatten zu diesem Zeitpunkt überhaupt keine internationale Erfahrung.
- 5:44Wir sind eine Band, die deutschsprachige Songs schreibt.
- 5:46Wir hatten ja auch wenig Banderfahrung zu dem Zeitpunkt, muss man auch sagen.
- 5:49Sehr früh in unserer Karriere.
- 5:51Es war vielleicht gar nicht so schlecht, dass wir eben, ich sag mal noch,
- 5:54so naiv und so grün hinter den Ohren damals dann auf die Philippinen geflogen
- 5:58sind und dort in Manila im 12 Monkeys.
- 6:0112 Monkeys Club in Manila ist Pay-to-Play, also man muss ein bisschen was in
- 6:05Vorlage gehen, deshalb waren wir da auch sehr unsicher, weil der indopazifische
- 6:09Raum, wie gesagt, für uns völlig neu, völlig unerschlossen.
- 6:13Aber man muss sagen, es war ein Konzert, das nicht nur uns, sondern auch...
- 6:19Die Geschichte der Musik verändert hat. Deshalb ist es ja auch ein fiktives Konzert.
- 6:25Ja, die einen sagen so, die anderen erinnern sich nicht mehr.
- 6:29Das ist kompliziert. Alles vor 2020 ist ja irgendwie, sage ich auch mal,
- 6:35wirklich... Er erinnert sich noch genau an die Zeit vor der Pandemie.
- 6:37Und dann ist da nochmal 15 Jahre früher war dieses Manila-Konzert.
- 6:41Ich bin mir nicht sicher, ob es fiktiv ist. Tatsächlich. Also die Dokumentation
- 6:45wird hoffentlich viele Zweifel ausräumen.
- 6:47Und wie gesagt, dann sprechen wir hoffentlich, ich sag mal, auf Augenhöhe über
- 6:54dieses fiktive Konzert, wie uns hier unterstellt wird.
- 6:59Für uns, wie gesagt, nach wie vor eines der wichtigsten Konzerte,
- 7:01natürlich auch ein schwieriges Konzert, weil wenn man so früh feststellt,
- 7:05das ist das krasseste Konzert gewesen, das man je gespielt hat, was soll da kommen?
- 7:10Und wir versuchen auch einfach, seit fast 20 Jahren laufen wir jetzt diesem
- 7:14Konzert hinterher, versuchen es jeden Abend, wenn wir auf die Bühne gehen,
- 7:17das wieder zu rekreieren. Dieses Gefühl.
- 7:21Und er arbeitet immer noch dran. Jeden Tag. Okay. Aber, weil ihr wirklich gesagt
- 7:25habt, bestes Konzert, das ist ja so eine Frage.
- 7:27Ihr tourt unheimlich viel, ihr spielt so viele Live-Shows.
- 7:30Wie muss ein Abend für euch als Band verlaufen, um von der Bühne zu gehen und
- 7:34zu sagen, hey, das war gut? Also, das war ein guter Abend heute Abend.
- 7:39Boah, das ist eine gute Frage. Ich finde, ein gutes Konzert hat...
- 7:44Also hat ein Element of Surprise, würde ich sagen. Also auch für uns vor allem.
- 7:49Das muss man natürlich auch sagen. Wir sind jetzt wirklich lange,
- 7:52machen schon lange Musik.
- 7:54Wirklich viele, viele Konzerte gespielt auch. Und auch viele Songs schon wirklich, wirklich oft gespielt.
- 8:01Und gerne. Und auch gerne und auch dann wieder phasenweise ungern.
- 8:04Und dann kommen die irgendwann wieder und man spielt sie wieder gerne.
- 8:07Nee, aber ich meine, es nutzt sich natürlich das Konzerterlebnis,
- 8:10sage ich mal, ein Stück weit ab. Und deshalb ist es toll. und das macht einen
- 8:14Abend dann wirklich fantastisch, wenn was Unvorhergesehenes passiert.
- 8:17Und das kann halt alles sein. Das ist wiederum das Allerschönste. Gib mal ein Beispiel.
- 8:22Kannst du dich noch an irgendwas erinnern oder ihr euch?
- 8:25Es gab bei unserem letzten, ich glaube, es war in Berlin.
- 8:29Wo sonst? Bei unserem letzten Konzert, ich glaube, es war in der Kolumbiahalle.
- 8:32Es war in der Kolumbiahalle, oh Gott.
- 8:34Als Jonas einen Flinter-Pit angekündigt hat, also einen Mosh-Pit,
- 8:39an dem nur Flinter-Personen teilnehmen.
- 8:42Und es war so ein, Jonas ist dazu in den Pit gegangen und hat den Pit geöffnet
- 8:48und sagte dann aus Versehen und weil es ist ja,
- 8:52eine wahnsinnig komplizierte Moderation, ich beneide Jonas da auch nicht drum,
- 8:55weil sie sprachlich sehr sensibel ist,
- 8:58und man sie trotzdem schnell und individuell machen kann sie ist sprachlich
- 9:01sehr sensibel, ich habe sie sprachlich so unsensibel wie nur möglich gelöst
- 9:04Jonas sagte den Satz, bringt die Frauen und drehte sich.
- 9:09Zur Band wieder Also es war kontextualisiert. Also es klingt jetzt viel schlimmer,
- 9:13als es war. Aber dann schloss sich schon der Pitt mit.
- 9:17Aus irgendeinem Grund. Und Jonas drehte sich um und war plötzlich umringt von
- 9:21weiblich gelesenen Personen.
- 9:23Und es war unglaublich, weil wir auf der... Eigentlich kommt Jonas wieder raus
- 9:28aus dem Pit, kommt wieder auf die Bühne, dann geht der Song weiter.
- 9:30Dann geht es los. Ich war gefangen.
- 9:32Ich war gefangen im größten Junggesellinnen-Abschied, an dem ich jemals nicht teilnehmen wollte.
- 9:36Meine Schwiegermutter war vor Ort. War unglaublich. Es war ein unglaublicher
- 9:42Moment, muss man sagen. Das ist übrigens derselbe Typ, der mit dem Fahrradsattel
- 9:45durch Deutschland fährt. Nur falls ihr euch fragt, wer die coolste Punk-Bände in Deutschland ist.
- 9:49Ah, dann werde ich jetzt noch ganz glücklich, wenn ich drüber nachdenke.
- 9:53Also für mich hat ein sehr gutes Konzert Raum für alle Formen von Dynamik.
- 9:58Ein richtig geiles Konzert kann ultra laut sein, es geht mega ab,
- 10:02aber im selben Moment schafft es dasselbe Konzert, ich sag mal,
- 10:0520, 30 Minuten später auch Raum zu haben für totale Ruhe.
- 10:09Dass eben die Leute alles mitgehen, alle Dynamiken mitgehen.
- 10:13Das finde ich ganz, ganz toll, wenn man, ich sag mal, zusammen ganz klein werden
- 10:17kann und weinen kann und sich verletzlich zeigen kann und auf der anderen Seite
- 10:20wird es ganz groß und gewaltig und es gibt irgendwie Pits und es ist wuselig.
- 10:26Das ist für mich, wenn ich merke, dass das alles so funktioniert hat,
- 10:29wie man sich das überlegt hat, wie der Song von uns geschrieben wurde,
- 10:34vielleicht gehört werden soll.
- 10:35Das Krasse ist, finde ich, auch so bei Konzerten, dass halt jedes Konzert was hat.
- 10:40Und das ist auch das Besondere. Und ich finde, das kann man jetzt auch sagen,
- 10:43nach all den Jahren, du hast es ja gerade gesagt, wir spielen im Herbst dann in der Kolumbiahalle.
- 10:48Und es sind ja Konzerte, die könnten nicht unterschiedlicher sein.
- 10:50Bei Linslido passen halt irgendwie 500 Leute. Das ist super eng.
- 10:54Das waren drei Tage ausverkauft oder so. Das heißt, da ist nur so eine Core-Fanbase da.
- 10:59Das wirkt total verschworen, total eng, total schwitzig. Und dann stehst du,
- 11:03sechs Monate später in der Kolumbiahalle vor dreieinhalbtausend Leuten,
- 11:06riesen Raum, gesteckt voll.
- 11:09Das hat beides sowas Irres. Das sind so irre Dimensionen. Im Sommer spielen
- 11:12wir Festivals. Das ist so...
- 11:14So unglaublich, auf was für einem Spektrum einfach wir Musik machen dürfen.
- 11:20Und da bin ich voll dankbar. Ich finde es auch erstaunlich, wirklich.
- 11:23Dass ihr so einen kleinen Laden spielt, dann eben die Festivals.
- 11:26Und, by the way, habt ihr ein neues Album gemacht. Einfach so.
- 11:29Natürlich ist auch bei mir die Erwartungshaltung sehr groß, wenn man denn weiß,
- 11:33ihr zwei mit euren Psychologie-Geschichten im Hintergrund. Und was war das noch? Das klingt eher gut.
- 11:40Das klingt eher, als hätten wir psychologische Probleme. Einige psychologische
- 11:44Probleme, die dafür sorgen, dass wir eigentlich kein Album machen sollten.
- 11:46Nein, Maximilian hat Psychologie studiert.
- 11:48Ich habe Lehramt studiert. Wir haben es beide hinter uns gelassen und inzwischen
- 11:51liegt da auch fast so viel Zeit zwischen wie zu unserem Konzert in Manila,
- 11:56dass sich das versendet hat.
- 11:57Inzwischen sind wir, glaube ich, sehr wenig von den Personen,
- 12:01die wir in den Studien versucht haben zu werden. Naja, aber ihr seid Wortakrobaten.
- 12:06Wortakrobaten ist der Euphemismus für Labersäcke. Nee, nee, nee, da gehe ich nicht mit.
- 12:11Also Wortakrobaten ist nicht der Euphemismus für Labersäcke,
- 12:15auf gar keinen Fall. Aus Labersäcken kommt ja so raus geblubbert und Wortakrobaten
- 12:19können schon damit umgehen.
- 12:22Bringt die Frauen. Naja, also meistens.
- 12:25Meistens. Es kann auch mal nicht klappen. Und weißt du, er hat ja Lehramt studiert
- 12:30und es nicht zu Ende gebracht.
- 12:31So. Iben. So, das verzeiht einiges. Ja.
- 12:36Erklärt nichts. Bevor der Mut dich verlässt, ihr Lieben. Ihr habt,
- 12:39ich habe gelesen, 24 irgendwann im Sommer oder so, habt ihr angefangen schon
- 12:42zu schreiben. Wir freuen uns sehr.
- 12:44Wir spielen natürlich Wand, mag ich sehr, auch mit Sportfreundin Stilla. Ja, genau. Peter.
- 12:49Und ja, wie geht es euch mit dem Album? Gut? Sehr.
- 12:53Sehr. Also es ist, auch wenn es irgendwie, also wenn man das jetzt so auf dem
- 12:58Papier betrachtet, klar, wir haben 24 damit angefangen zu schreiben.
- 13:01Da war sehr wenig. Dann haben wir noch das Halbum 24 gemacht. Stimmt, das Halbum.
- 13:05Lustig. Und dann haben wir 24 schon angefangen zu schreiben?
- 13:11Habe ich irgendwo gelesen. Ja, klar, alles schwarz haben wir da angefangen.
- 13:15Alles schwarz haben wir. Der ist ja auch schon letzten Herbst rausgekommen.
- 13:18Genau, der ist letzten Herbst rausgekommen.
- 13:21Das läuft ja jetzt auch immer so lang, diese Zyklen dann, da muss man hier ein
- 13:25halbes Jahr vorher, ein dreiviertel Jahr vorher irgendwie anfangen Singles rauszubringen.
- 13:31Es ist kurz und lang gleichzeitig finde ich für uns der Weg,
- 13:35weil eben klar früher angefangen dann hatten wir so einen Song wie Alles Schwarz
- 13:38den man eigentlich dann ja direkt zeigen will, wenn man sowas schreibt.
- 13:42Das war dann so eine sehr lange Phase, wo wir irgendwie vorsichtig waren,
- 13:45wo wir den noch versteckt haben
- 13:47und uns schon insgeheim die Hände gerieben haben und uns gefreut haben.
- 13:50Und dann war es aber auch alles sehr sehr kurz, sehr schnell,
- 13:54weil es so gut für uns funktioniert hat.
- 13:56Also das ist ja immer, man hat ja so eine heidene Angst, wenn man ein Album
- 14:00rausgebracht hat, weil man weiß ja, es kommt noch eins.
- 14:03Man muss wieder eins schreiben. Man wird einfach wieder Musik schreiben müssen
- 14:06und diesmal war es so einfach und es kam einfach so aus uns raus, gemeinsam mit dem Team.
- 14:13Es war so eine leichte Arbeit, so schön und deshalb, ich bin jetzt einfach,
- 14:19ich bin mega happy. Es ist jetzt so die Zielgerade, es kommt jetzt raus,
- 14:22es ist dann da, voll des Glücks.
- 14:25Ja, vor allen Dingen, dass man jetzt so viele Singles im Vorfeld natürlich schon
- 14:28veröffentlicht hat, ist der Tatsache geschuldet, dass wir in einem Single-Business
- 14:31leben und man Algorithmen pleasen will.
- 14:35Natürlich geht uns das, die wir natürlich viel von dem eigentlich noch gerne
- 14:38verstecken wollen würden, ein bisschen gegen den Strich, wenn man das Album
- 14:41kriegt. Und dann sind da am Ende nur noch, ich sag mal, zweieinhalb neue Songs drauf.
- 14:44Das Schöne ist, ich glaube, wir haben noch ...
- 14:48Fünf übrig und die sind alle toll. Das ist uns diesmal wirklich gut gelungen,
- 14:52dass wir mehr Material geschrieben haben, als wir fürs Album gebraucht haben
- 14:56und dann picky sein durften.
- 14:57Das war bis dato auch nicht immer der Fall. Oft haben Max und ich im Schreibprozess
- 15:01schon festgestellt, die Nummer fühlen wir nicht, passt irgendwie nicht zum Rest
- 15:06der Songs, wissen wir nicht, was wir damit machen sollen, haben wir sie liegen lassen.
- 15:09Diesmal haben wir so viel geschrieben, dass wir uns aussuchen konnten,
- 15:13was passiert eigentlich auf diesem Album. Und bevor der Mut dich verlässt,
- 15:17ist das stringenteste, das stringent klingendste und stringent geschriebenste
- 15:22Album, das wir je gemacht haben.
- 15:24Würde ich behaupten. To date.
- 15:27Und es ist uns ganz viel ganz schön in den Schoß gefallen und ich finde gerade
- 15:33in so Schreibprozessen muss man dafür auch bereit sein.
- 15:35Also man muss für Momente bereit sein, in denen einem eine gute Idee kommt und
- 15:40dann irgendwie die Zeit haben und die Ruhe haben. Und wir hatten wirklich viel Ruhe.
- 15:44Wir hatten viel Zeit für diese Momente.
- 15:47Ich erinnere mich, wir waren auch hier in Berlin, irgendwo außerhalb Richtung
- 15:53Köpenick, bei Fabian im Studio und wir hatten ein Instrumental geschrieben am
- 15:58Vortag und wussten noch nicht so richtig.
- 16:02Was ist die Hook? Was ist der Song? Und auf dem Spaziergang eben durch Köpenick,
- 16:09haben wir drüber gequatscht, über die Zeile Bevor der Mut dich verlässt.
- 16:13Es war quasi eine Hook-Zeile für diesen Song.
- 16:16Und die wurde dann, die wuchs dann mit uns und wurde immer größer und irgendwann eben der Albumtitel.
- 16:21Und auch da gab es total wenig Streitmomente, wenig Differenzen,
- 16:27irgendwie diesen Albumtitel zu finden. Es hat sich alles total schön ergeben.
- 16:32Und genau, ich finde, das spürt man, wenn man das Album hört und kriegt und
- 16:36auspackt und sieht und alles.
- 16:39Und ihr habt natürlich auch, Entschuldige, wenn ich dich unterbreche, mach gleich weiter.
- 16:42Ich finde tatsächlich wahnsinnig schöne Bilder gefunden und euch gelingt eine
- 16:48Sache, finde ich, selbst wenn ihr stehende Redewendungen,
- 16:52in eure Texte mit einfließen lässt, sorgen die dafür, dass das Bild stärker
- 16:56wird und noch besser wird für den, der es hört.
- 16:58Mal abgesehen von der Musik, ich will auch tanzen. Also ist euch das wirklich gelungen?
- 17:01Und jeder kann natürlich mit dem Albumtitel Befördermutig verlässt,
- 17:05jeder hat dazu eine Emotion.
- 17:07Also es war, klingt alles sehr harmonisch.
- 17:10Es war super harmonisch. Und wir haben ja schon drüber gesprochen,
- 17:12wir sind beide super harmoniebedürftig und es war toll. Also das Ding ist,
- 17:16man muss dazu wissen, natürlich sind viel mehr Leute Bestandteil eines Teams,
- 17:20einer Reise, eines Albums.
- 17:22Und man muss sagen, wenn Max und ich, sag mal, alles in der Hand hätten,
- 17:26wäre das alles super easy. Weil wir wissen wirklich, naja, also ich sag mal,
- 17:29wir zwei wissen schon sehr, sehr gut, wie funktioniert der andere.
- 17:33Wir wissen um die Qualitäten des anderen. Achso, du meinst in der Chemie. Ja, ja, ja.
- 17:36Also wir könnten einfach, ich wüsste genau, du weißt ganz genau,
- 17:39wo liegen meine Stärken, wo liegen deine Stärken. Also ich sag mal,
- 17:41wo hat die Meinung des anderen, ich sag mal, mehr Ausschlagkraft.
- 17:45Wo lohnt ein Streit nicht, weil völlig klar ist, so die Expertise liegt dort.
- 17:50Und auch das war wie gesagt diesmal eben nicht der Fall, dass man im erweiterten
- 17:54Team irgendwie viele, viele, viele Streitstunden hatte.
- 17:58Und dadurch konnte das alles so ein bisschen, ich sag mal, schöner wirken.
- 18:03Voll. Also, ja. Ich finde, man ist dann schnell wieder da, wo wir am Anfang
- 18:08über Pressetexte geredet haben, wenn man über sein Album erzählt.
- 18:11Weil wir sagen jetzt natürlich, natürlich ist es das beste Album,
- 18:14das wir je gemacht haben.
- 18:15Ganz ohne Zweifel. Und es lief so gut beim Schreiben.
- 18:17Und Pipapo. Aber ich glaube, ich weiß es auch letztlich nicht.
- 18:21Also, ich glaube, man soll es halt anhören. Und dann, finde ich,
- 18:25ist das Beste, was wir je geschrieben haben. Das Energiegeladze.
- 18:27Kommt probiert. Ich glaube, die Annahme bei künstlerischem Schaffen ist ja eher,
- 18:31da haben sich Leute zerrissen.
- 18:34Die haben sich kaputt gemacht auf dem Weg zu diesem Album und sind gestorben
- 18:38und wieder auferstanden.
- 18:40Und deswegen, ich finde es halt so spannend, dass bei uns der Prozess quasi,
- 18:45genau andersrum am allerbesten funktioniert. Und spart eine Menge Kraft.
- 18:49Total. Für Größeres.
- 18:52Ja, dann wissen wir ja, was im Oktober auf uns zukommt, dann seid ihr ja warm
- 18:57gespielt, was das angeht. Total.
- 18:59Große Hallen dann, also wie in Berlin Kolumbia Halle, in Nürnberg wird es der
- 19:03Löwensaal sein mit dem neuen Album.
- 19:07Denkt ihr darüber schon nach? Also jetzt, was da kommt im Herbst oder sagt ihr
- 19:11jetzt? Nein, total. Wir sind ja schon in der produktionellen Vorbereitung,
- 19:15also wir stecken ja schon knöcheltief drin.
- 19:19Wie wird die Bühne aussehen? Wer fährt mit? Was brauchen wir für Zeug?
- 19:22Also das ist ja schon seit einem halben Jahr quasi rollend und wir biegen jetzt
- 19:28auf eine Zielgerade ein, wo alles finalisiert werden muss.
- 19:31Das heißt, eigentlich sind wir jetzt schon... Ja, also es steht schon so kurz
- 19:37vorm Abschluss, was die Planung angeht. Das ist total verwirrend für mich.
- 19:41Also dieses, das werde ich auch nie begreifen, dass wir früher irgendwie uns,
- 19:47vielleicht zwei oder drei Monate vor der Tour angefangen haben,
- 19:50uns Gedanken zu machen. Hey, welche Songs wollen wir spielen?
- 19:51Wie sieht denn der Backdrop aus?
- 19:53Und jetzt plötzlich ist es wirklich, im Idealfall eigentlich ist ein Jahr schon,
- 19:59so Unterkante bei manchen Sachen.
- 20:01Und das finde ich total bizarr. Also das finde ich auch mega schade, weil irgendwie...
- 20:05Man die Angst hat, dass die Spontanität nicht so Spontanität,
- 20:09sondern so, ich finde, das taktet meine Vorfreude nicht richtig ein.
- 20:14Also das finde ich so. Also du würdest gerne später wissen.
- 20:18Ich würde gerne drei Monate vorher anfangen, das zu bearbeiten,
- 20:21weil dann wächst meine Vorfreude auf die Tour ganz krass. Dann habe ich auch
- 20:24viel mehr Bock, mich da reinzusteigern und bin da so richtig am Ball.
- 20:28Ich merke das jetzt gerade, das ist teilweise so,
- 20:30Jetzt kommt eine Mail, ja, habt ihr die Setliste eigentlich schon fertig?
- 20:34Und ich denke, nein, ich weiß gar nicht, ich kann gar nicht Gitarre spielen gerade.
- 20:41Wir haben das fertig gemacht und jetzt spielen wir ja gerade nicht so.
- 20:43Ich weiß gar nicht, wie meine Hände funktionieren. Ich kann mir gar nicht vorstellen,
- 20:46hier 20 Lieder hintereinander zu spielen. Ja, aber das ist der Blick hinter die Kulissen.
- 20:51Auch eine Punkband funktioniert dann irgendwie wie ein durchorganisiertes Unternehmen,
- 20:56Freunde, damit die Tour klappt, oder? Ich meine, es ist ja auch nur dann Raum
- 20:59für Spontanität, wenn wirklich das ganze Gerüst steht.
- 21:02Weil wenn man die ganze Zeit nur versucht, Sachen zusammenzuhalten,
- 21:05dann ist irre wenig Luft für Quatsch und Ausreißer. Also alle müssen schon so
- 21:11on board sein, dass alles passieren kann, weil alle wissen, okay,
- 21:14wir kriegen das aufgefangen, no matter what.
- 21:17Und ich habe jetzt schon mitbekommen, also Freunde habt ihr hier in Berlin,
- 21:21Mitglieder der Bandleben in Berlin, du in Stuttgart, du in Göttingen,
- 21:26also schön verteilt über das ganze Land. Überall ein Auge.
- 21:31Und unterschiedliche Einflüsse. Aber deshalb natürlich die Frage,
- 21:35was ist so aus eurer Sicht das Beste?
- 21:38Was macht das Tourleben schön, dass ihr wieder alle zusammen seid mit der Bandfamilie,
- 21:44also zusammen arbeitet, Spaß habt bei den Konzerten? Ist das das Beste?
- 21:50Voll und also Tour ist auch...
- 21:54Ist so besonders. Das ist wirklich, glaube ich, das größte Geheimnis.
- 21:59Man kann dieses Gefühl nicht beschreiben, wenn man das nicht erlebt hat.
- 22:02Also mir geht es so, wenn dann dieser, wenn der Anfang geschafft ist,
- 22:06aber die Mitte noch nicht da ist. Also irgendwo so beim ersten Drittel der Tour,
- 22:11da ist der absolute Peak für mich. Das ist so, man ist so frei.
- 22:17Man hat gleichzeitig schon so eine Routine durch den Tag. Also es ist inzwischen super komfortabel.
- 22:22Wir kommen mit dem Nightliner nachts an sind dann in der Stadt,
- 22:25haben Leute, die für uns aufbauen. Das heißt, wir haben irgendwie die erste
- 22:27Tageshälfte dann auch, uns einen Jux zu machen. Was mega befreiend ist.
- 22:33Was uns total hilft. Und das sind so, ich sag immer, das sind Königstage.
- 22:38Und dann kommen, also wir verbringen schon mega tolle Tage. Wir kriegen Essen
- 22:42von den Locations. Da schicken wir vorher ein Buch hin.
- 22:45Echtes, richtiges Essen. In dem Buch steht, was wir gerne essen.
- 22:49Und dann kochen die das für uns. Das ist unvorstellbar. Das kann man ja keinem erzählen.
- 22:52Wie gepampert wir da werden. Und dann kommen abends irgendwie,
- 22:56wie jetzt in Berlin, kommen da 3000 Leute, jubeln uns zu.
- 23:02Wir ein bisschen Gitarre spielen und ein bisschen singen. Also das soll das
- 23:05nicht klein machen. Aber denken wir uns halt Songs aus und spielen die Leute
- 23:09vor und die flippen aus. Es ist so...
- 23:13Wenn ich Anfang 20 wäre, ich würde ja wahnsinnig werden. Also das ist ja echt,
- 23:16ich bin so froh, dass uns das jetzt mit Mitte 30 irgendwie zuteil wird,
- 23:21weil ich glaube nicht, dass ich als 20-Jähriger damit hätte umgehen können.
- 23:25Wärst du durchgedreht? Ja.
- 23:27Absolut. Das lädt auch einfach dazu ein. Ja, auf jeden Fall.
- 23:31Heute ist es dann so, dass ich am letzten Tourtag sage ich immer,
- 23:34boah, hoffentlich vergesse ich das nicht so schnell.
- 23:36Hoffentlich vergesse ich nicht so schnell, wie toll das ist,
- 23:39wie so was für eine Ja, und dann kommst du schon nach Hause.
- 23:42Das ist eine privilegierte Erfahrung. Und dann kommt man heim,
- 23:45am nächsten Tag wecken einen die Kinder auf, da sind keine 4000 Leute am Abend,
- 23:49die einen zujubeln. Ja, aber du warst jetzt drei Monate nicht da, was willst du?
- 23:54Genau. Das ist schon toll.
- 23:57Ja, also wir freuen uns auf jeden Fall. 13 Songs sind auf dem neuen Album drauf.
- 24:02Habt ihr einen Favorite Track? Also Diskrepanz mag ich sehr gerne.
- 24:06Wand hat mich sofort auch gecatcht. Stark.
- 24:10Wie ist es bei euch? Alles Lieblingskinder. Ich finde, jetzt unterscheidet man
- 24:14so in die großen strahlenden Kinder und in die, die spezielle Fähigkeiten mitbringen.
- 24:19Ja, da gibt es noch Kinder mit Förderbedarf.
- 24:23Nee, aber zum Beispiel ist so, ich freue mich total, mach mal Platz.
- 24:26Das ist eine Nummer, die ist versteckt ja quasi auf dem Album.
- 24:29Ich finde, die hätte man auch irgendwie auskoppeln können.
- 24:33Und die ist so...
- 24:35Die tritt einfach das Gaspedal irgendwie so geil durch. Da freue ich mich jetzt
- 24:38einfach mega, freue ich mich schon im April, wenn die Leute dann,
- 24:41ich glaube, das ist eine Nummer, die muss man einmal vielleicht hören und dann connectet die sofort.
- 24:45Da freue ich mich total drauf, wie die Leute so auf die Tracks reagieren,
- 24:48die einfach auf dem Album drauf sind.
- 24:50Ja, weil die noch nicht gespielt worden sind, wie auch früher war alles besser
- 24:54außer manches, freue ich mich auch drauf, weil ich könnte mir vorstellen,
- 24:57dass der C-Teil, ich meine der Autropart, dass das ein ikonischer Moment auf
- 25:02den Konzerten werden könnte.
- 25:03Aber das sind dann immer ja so ein Wunschdenken, Und wie Max sagt,
- 25:07man gibt ja seinen Kindern dann quasi, ich sag mal, die geschmierte Stulle mit
- 25:10in die Schule und hofft, dass sie einigermaßen gebildet nach Hause kommen und
- 25:13so ist mit unseren Songs.
- 25:14Wir schicken sie raus in die Welt und wünschen ihnen nur das Beste und wenn
- 25:18sie dann, ich sag mal, mit all der Liebe, die wir hineingesteckt haben,
- 25:21auch wieder zurückkommen, das ist toll.
- 25:24Ja, sind wir da wieder.
- 25:27Vielen Dank für eure Zeit, vielen Dank fürs Kommen. Danke dir.
- 25:30Wir sehen uns das nächste Mal im Oktober in Berlin, also ich sehe euch.
- 25:33Alle geben sich noch mehr Mühe auf beiden Seiten. Vor allen Dingen,
- 25:36ich meine das jetzt auch schon einfach...
- 25:40Absurde ist, finde ich, dass man bei der großen Tour habe ich so das Wachstum gar nicht gecheckt.
- 25:48So richtig. Weil es einfach, man ist so ständig im Prozess und durch diese Klumpenhack-Geschichte,
- 25:53die wir das erste Mal zum letzten Album gemacht haben, da haben wir ja hier
- 25:56noch im Badehaus gespielt.
- 25:58Wo dann der Schweiß richtig von der Decke tropft. Ja, und wie wir gehen da rein. 250 Smacks.
- 26:05Und das war ja auch packed. Und dann zu sehen, okay, wir spielen jetzt einfach,
- 26:09verkaufen das auch so schnell aus, wo man dann denkt, das ist so bizarr.
- 26:14Das ist so total bizarr. Dass dann da irgendwie nochmal so rausgesoomt ist,
- 26:19ja, ist krass, ist toll, ist ein super krasses Privileg.
- 26:22Wir checken beide, dass wir da super viel Glück haben, natürlich auch viel Zeit
- 26:28und Arbeit investiert. Und viel richtig gemacht haben.
- 26:30Und von den guten Radiosendern gespielt werden. Auch das gehört dazu.
- 26:38Ihr zwei Vielen Dank für eure Zeit. Vielen Dank fürs Vorbeikommen.
- 26:42Wir haben euch im Blick und spielen euch. Wir freuen uns auf alles,
- 26:46was da kommt. Auch noch jetzt. Danke. Pass auf deinen Fahrradsattel aus, mein Lieber.
- 26:50Die Fahrradsattel, das muss doch viel größer werden.