Latest / Frag doch mal PINK! – EXPERTEN-TALK / Zwischen Therapie und Alltag
Transcript
- 0:04Speaker 1: Herzlich willkommen zur heutigen Folge vom Frag doch mal Pink Experten Talk Podcast.
- 0:10Speaker 1: Ich freue mich ganz besonders, dass wir es geschafft haben hier drei ganz besonders ausgezeichnete Experten für die Bereiche Ernährung Bewegungen und Komplementär Medizin zusammen zu trommeln und ihnen das geballte Wissen zur Verfügung zu stellen.
- 0:26Speaker 1: Ich mach's jetzt einfach mal in der Reihenfolge, wie ich die Kollegen hier auf dem Bildschirm sehe.
- 0:30Speaker 1: Ganz links seh' ich den Professor Smollich, den Ernährungsexperten Ewa – so sage ich immer – so flappsig vom UKSH Lübeck.
- 0:39Speaker 1: Martin schön dass du dabei bist!
- 0:40Speaker 2: Ja danke für die Einladung.
- 0:42Speaker 1: Dann haben wir die Frau Privatozentin Dr.
- 0:45Speaker 1: Volz aus den evangelischen Kliniken Essen Mitte Die dort, du musst mich korrigieren, Petra.
- 0:51Speaker 1: Wenn ich es falsch vorstelle die komplementär Medizin leitet und eine der absolut ausgewiesenen Expertinnen Deutschlands dafür ist?
- 0:58Speaker 3: Genau!
- 0:59Speaker 3: Ich leite die Klinik für integrative Onkologie- und Supportivmedizin.
- 1:03Speaker 3: Wir haben noch einen Chefarzt, der eine Klinikum für integrative Medizin Leitet.
- 1:08Speaker 3: Ja vielen Dank für die Einladung.
- 1:09Speaker 3: freue mich dabei zu sein.
- 1:11Speaker 1: Schön, dass du da bist.
- 1:12Speaker 1: Und last but not least Professor Baumann, den Sie alle die Pink App nutzen natürlich kennen – die Stimme aus dem Videos der Experte für Sportwissenschaft im Zusammenhang mit Krebs seit Jahrzehnten kann man inzwischen sagen an der Uni-Klinik Köln.
- 1:31Speaker 1: Freak schön, dass Du da bist!
- 1:33Speaker 0: Ja vielen Dank für die Einladung.
- 1:34Speaker 1: Wie schon am Anfang angeteasert soll es heute um ganz praktische Tipps gehen.
- 1:38Speaker 1: was passt in so eine Folge eines Podcasts rein.
- 1:41Speaker 1: Natürlich nicht alles, was Sie wissen sollten.
- 1:44Speaker 1: Aber jeder dieser Experten wird Ihnen die wichtigsten Dinge aus dem jeweiligen Fachbereich mitzugeben versuchen.
- 1:53Speaker 1: Es geht eigentlich darum, was können sie als Patientin selbst beeinflussen?
- 1:58Speaker 1: Und ich fange einfach mal mit dir PD an, wenn morgens eine Patientin mit Brustkrebs vor dir sitzt und fragt, was sind die drei Dinge ... die ich während meiner Therapie selbst tun kann, die wirklich einen Unterschied machen?
- 2:11Speaker 1: Was sagst du dann?
- 2:12Speaker 1: Das ist eine schwierige Frage.
- 2:14Speaker 3: Eigentlich nicht!
- 2:15Speaker 3: Aber ich kretsche den Kollegen vielleicht rein.
- 2:17Speaker 3: Ich sage echt Ausdauer- und Krafttrainingen am besten noch mit Yoga oder Shigong kombiniert.
- 2:24Speaker 3: ne gut verträgliche ballaststoffreiche pflanzenbasierte Ernährung und auf ausreichend Schlaf achten das wären so die, am wichtigsten erachten würde.
- 2:35Speaker 1: Ich würde sagen, das ist ja nicht reingegretzt sondern unterstützt.
- 2:38Speaker 1: euer ewiges Reden Martin und Scherck!
- 2:41Speaker 1: Das ist doch wunderbar wenn sich das hier gegenseitig ergänzt.
- 2:44Speaker 1: und ehrlich gesagt wie toll dass dadurch auch klar wird, dass komplementär Medizin nicht hokus bokus ist sondern tatsächlich diese Säulen hat.
- 2:54Speaker 3: Ja nachfahrer Kneip ne?
- 2:56Speaker 3: Sind das ganz wichtige Säulen?
- 2:58Speaker 1: Ja.
- 2:58Speaker 1: Dann geben wir mal für diese Einstiegsrunde das Wort weiter an den Professor Baumann.
- 3:04Speaker 1: Freak, was ist im Bereich Bewegung und Sport aus deiner Sicht entscheidend.
- 3:08Speaker 1: drei Dinge
- 3:09Speaker 0: also wie nehmen wir deine Frage nochmal auf?
- 3:11Speaker 0: Im Einführungsgespräch oder im ersten Diagnose Gespräch?
- 3:15Speaker 0: Was kann man selber für einen tun?
- 3:17Speaker 0: da ist das Thema Bewegung natürlich.
- 3:19Speaker 0: Insofern gebe ich hier Frau Faust absolut recht.
- 3:20Speaker 0: Das ist schon ein relevantes Thema, nämlich regelmäßig in Bewegung bleiben und das ist ein ganz wichtiger Aspekt weil viele Patientinnen erst mal am Anfang verunsichert sind und nicht so richtig wissen im Jahr könnte ich eventuell durch Sport oder durch körperliche Aktivitäten einen gewissen Schaden erleiden.
- 3:37Speaker 0: mache ich irgendwas falsch damit?
- 3:38Speaker 0: und dass es glaube ich eine der wichtigsten Botschaften zu sagen Bewegung ist sicher.
- 3:43Speaker 0: Versuchen sie möglichst, ihre Alltagsbewegung aufrechtzuerhalten.
- 3:46Speaker 0: Und diese gemäß der Empfehlung WHO sagen wir so hundertfünfzig Minuten moderatekörperliche Aktivität pro Woche mindestens an zwei Tagen idealerweise jeden Tag ein wenig zu tun.
- 3:57Speaker 0: und wenn man jetzt in Richtung praktische Empfehlungen gehen Pia das heutige Thema dann geht es um den täglichen Spaziergang dienzüge ich durchzuführen dass man bisschen schwitzen kommt.
- 4:06Speaker 0: dreißig Minuten bis fünfundvierzig Minuten Reichen völlig, diesen täglich durchzuführen.
- 4:11Speaker 0: und dann idealerweise Frau Fäußerts angesprochen.
- 4:14Speaker 0: Wenn man sagt, man will noch mehr machen, dass es gegebenenfalls auch nur zu Kombinieren mit Kraft-Trainingsintervention, Yoga-Intervention.
- 4:19Speaker 0: Da gibt's doch ein ganz viel wo man neben der Ausdauer die Kraft positiv beeinflussen kann.
- 4:24Speaker 1: Und ich fasse mal deine Aussage, die ich schon so oft gehört habe nochmal zusammen Es geht nicht unbedingt um Sport.
- 4:30Speaker 1: Es geht um Bewegung, es geht um Alltagsbewegungen und einfach anzufangen und zu machen richtig
- 4:36Speaker 0: Absolut.
- 4:37Speaker 0: Wenn jetzt hier auch medizinische Kolleginnen zuhören, bitte daran denken vermeiden Sie im himmelswillenden Begriff Sport.
- 4:43Speaker 0: Darum geht es dir nicht?
- 4:45Speaker 0: Es geht hier um regelmäßige körperliche Aktivitäten.
- 4:47Speaker 0: Wenn wir auch Patientinnen motivieren, vermeiden wir diesen Begriff.
- 4:50Speaker 0: der setzt Patienten unter Druck und das geht um Bewegung und es geht um Alltagsaktivitäten.
- 4:55Speaker 0: Wir müssen uns nicht in einem Sportverein eine Fitnessstudio anmelden.
- 4:58Speaker 0: Wir können schon sehr viel für uns selber tun gemäß deiner eingehenden Frage.
- 5:03Speaker 1: Vielen Dank und jetzt bist du dran, Martin.
- 5:05Speaker 1: Was sind die drei wichtigsten Dinge, die eine Patientin im Bereich Ernährung beherzigen sollte?
- 5:12Speaker 2: Also das erste was ich in jedem Gespräch sage ist dass man Ernährungen im Rahmen dieser Therapie weder unterschätzen noch überschätzen darf.
- 5:20Speaker 2: Da herrschen ja leider ganz viele Missverständnisse auch aus Social Media.
- 5:24Speaker 2: Das sehe Oft auch, dass dann gesagt wird, naja jetzt habe ich hier eine Chemotherapie.
- 5:28Speaker 2: Jetzt habe ich eine Operation.
- 5:30Speaker 2: Das sind die wirklich wichtigen Sachen.
- 5:31Speaker 2: Ernährung spielt da eigentlich gar nicht so eine Rolle.
- 5:33Speaker 2: Da stimmt nicht.
- 5:34Speaker 2: Ernährungs ist sehr wichtig.
- 5:35Speaker 2: auf der anderen Seite haben wir aber auch häufig die Situation das die Effekte von Ernährungen überschätzt werden.
- 5:41Speaker 2: Dass er gesagt wird mehr.
- 5:42Speaker 2: vielleicht brauche ich hinterher keine Hormontherapie.
- 5:45Speaker 2: Ich ernähre mich einfach in einer bestimmten Weise und so machen mir bestimmte Diät Und das klappt auch nicht.
- 5:50Speaker 2: also Ernährer.
- 5:52Speaker 2: Erster wichtiger Punkt ist ein ganz, ganz zentraler Bestandteil einer guten Akutherapie und einer guten Rezidivprävention.
- 5:58Speaker 2: Aber man muss schauen was da realistisch ist.
- 6:00Speaker 2: Und zweiter Punkt was dann sich daraus ergibt ist... Was bedeutet das denn?
- 6:05Speaker 2: diese Änderungssäule?
- 6:07Speaker 2: sind natürlich einen Grundprinzipien, wenn man ja bestimmt noch ein bisschen darauf eingehen auch in die Details.
- 6:11Speaker 2: Aber da ist das Wichtigste dass man das individuell machen muss.
- 6:14Speaker 2: also es gibt keine pauschal Rezepte für eine gute Ernährung.
- 6:18Speaker 2: die Prinzipien bleiben gleich.
- 6:19Speaker 2: aber das entscheidende ist, dass man es individuell anpassen muss was für den einzelnen Menschen passt im Bezug auf Geschmackspreferenzen Auf Unverträglichkeiten und Symptome.
- 6:29Speaker 2: Also das spielt ne ganz wichtige Rolle.
- 6:30Speaker 2: unter dritter Punkt Was auch immer ganz viel Raum eindimmt Im Rahmen von Ernährung sind Nahrungsergänzungsmittel.
- 6:37Speaker 2: Und bei Nahringsergänztungsmitteln, auch da haben wir wieder die Ambivalenz.
- 6:40Speaker 2: Es gibt welche, die sind sehr gut und wichtig im Rahmen Akuterapie- und Rezidivpräventionen.
- 6:45Speaker 2: aber es gibt auch Nahrungstergänzungsmittel, von denen man auf jeden Fall die Finger lassen sollte, weil der gefährliche Wechselwirkungen auftreten können.
- 6:51Speaker 1: Vielen Dank!
- 6:51Speaker 1: Wir steigen gleich noch ein bisschen tiefer ein.
- 6:54Speaker 1: ich gehe mal zurück zur integrativen Medizin oder zu komplementären Medizinen, wenn wir die Bereiche Ernährungen und Bewegungen den beiden anderen Experten so ein bisschen gleich überlassen.
- 7:04Speaker 1: Dann gehen wir vielleicht mal auf Bereiche, die ich jetzt der Komplementärmedizin oder integrativen Medizin zuordnen würde, wo du besonders erfahren bist.
- 7:13Speaker 1: Zum Beispiel Acupuncture.
- 7:15Speaker 1: bei welchen Nebenwirkungen würdest du das empfehlen und was macht das?
- 7:21Speaker 3: Also Akkupunktur hat in der Leitlinie viele Kannempfehlungen tatsächlich.
- 7:26Speaker 3: Bei Schlafstörung, bei Fatigue, bei Hitzewallung unter Endokrinertherapie hat sogar eine Sollteempfehlung bei Gelenkschmerzen unter Endocrinatherapie und ist wirklich ein Verfahren mit dem man mehrere Symptome abdecken kann.
- 7:43Speaker 3: Viele Brustkriebspatientinnen leiden während der Therapiefase, aber auch während der endokrinen Therapie unter mehreren Nebenwirkungen.
- 7:50Speaker 3: Und wenn man für jede Nebenwürkung eine Therapie empfiehlt dann haben die noch mehr Stress und Druck als sie eh schon haben.
- 7:58Speaker 3: Deshalb finde ich ist Akupunkturen ein ganz tolles wertvolles Verfahren.
- 8:02Speaker 3: Wir machen wirklich gute Erfahrung damit.
- 8:04Speaker 3: Auch zum Beispiel beim Mundtrockenheit gibt es ein bisschen was an Daten Aber wir sehen wirklich dass das die Mundtrockenheit verbessern kann.
- 8:13Speaker 3: Therapie die Akupunktur anwenden.
- 8:15Speaker 3: Deshalb ist das echt eines unserer wichtigsten Therapiesäulen, eine unserer wichtigste Jahre.
- 8:21Speaker 1: Jetzt hast du das Wort endokrine Therapie so selbstverständlich in den Mund genommen für die Frauen, die vielleicht noch neu in dieser Phase sind oder damit im Wort nichts anfangen können?
- 8:31Speaker 1: Das ist die Anti-Hormontherapie also Aromatase, Himmatamoxifen und so weiter.
- 8:37Speaker 1: Wenn du sagst ganz viele Nebenwirkungen werden besser durch die Akupunktur.
- 8:42Speaker 1: ein paar, das ist schon genannt.
- 8:45Speaker 1: Was würdest du sagen?
- 8:46Speaker 1: Wo hilft es am meisten?
- 8:47Speaker 1: was sind die drei bis fünf Nebenwirkungen?
- 8:49Speaker 1: wo du sagen würdest wenn sie das haben dann versuchen Sie doch mal akupunkturen.
- 8:54Speaker 3: also Auch noch eine Kannempfehlung bei chemotherapieinduzierter Polynauropathie, dass da nicht so viele Therapiemöglichkeiten gibt.
- 9:03Speaker 3: Finde ich es das auf jeden Fall ein Versuch wert.
- 9:05Speaker 3: hilft nicht bei allen.
- 9:06Speaker 3: aber Ich finde gerade Symptomcluster mit Schlafstörungen, Gelenkschmerzen und Hitzewallung find' ich toll für Körperakupunktur Und ich hab selber zwei Studien zu Ohrakupuntur auch durchgeführt.
- 9:18Speaker 3: also wäre auch noch ne Option.
- 9:21Speaker 1: Du hattest eben gesagt der Vorteil ist man kann mehrere Nebenwirkungen in einer Sitzung quasi abarbeiten, wenn man die entsprechenden verschiedenen Punkte dann akupunktiert.
- 9:31Speaker 1: oder muss ich mir das vorstellen?
- 9:33Speaker 3: Genau.
- 9:33Speaker 3: Wenn einer wirklich richtig gut akupuntiert, kann der eine Diagnose nach der traditionell chinesischen Medizin stellen und dann wird er entsprechend der Diagnos behandeln.
- 9:44Speaker 3: ja und dann sind natürlich alle Symptome, die diese Diagnase beinhaltet mit der Akupunktur mit abgedeckt.
- 9:51Speaker 3: Es gibt aber auch gute Kollegen, die symptomatisch akkupunktieren und damit auch sehr weit kommen.
- 9:57Speaker 1: Und meine ewige Frage ist ja wie findet denn jetzt die Zuhörerin jemanden der wirklich gut akkumpunktieren kann?
- 10:05Speaker 1: Gibt es eine Webseite, eine zuverlässige Fachgesellschaft?
- 10:09Speaker 3: Die Deckfahne die deutsche Ärztegesellschaft für Akkupunktur?
- 10:13Speaker 3: da würde ich suchen.
- 10:14Speaker 3: Die haben glaube ich da eine Suchfunktion auf der Webseiten.
- 10:18Speaker 3: das wäre auf jeden Fall ne gute Möglichkeit.
- 10:20Speaker 1: also die deutsche Ärztegesellschaft für akkupuntur da können unsere Zuhörer jetzt mal einmal nachgucken.
- 10:26Speaker 1: super Was hilft noch bei
- 10:29Speaker 3: Schlafproblemen?
- 10:30Speaker 1: Du hattest Schlaf am Anfang auch als wichtiges Feld gesagt, um dass man sich kümmern sollte.
- 10:35Speaker 1: Das ist ja ein Bereich der Erstens durch die Diagnose selbst und die Ängste dann aber auch durch viele der Therapien die vergeben, durch die Anti-Hormontherapie, durch das Cortison unter der Chemotherapie nicht gerade besser wird.
- 10:48Speaker 1: Und viele sind jetzt auch grade in dem Alter, dass sie eh vielleicht schon in den Wechseljahren sind reinkommen waren und vorher schon nicht gut schlafen konnten.
- 10:57Speaker 1: Was kann man denn machen?
- 10:59Speaker 3: Also Schlafstörung ist wirklich ein Thema, das mir extrem am Herzen liegt.
- 11:02Speaker 3: Weil ich das ganz wichtig finde auch gerade bei Cancer Related Fatigue die Pink App finde ich super kann man empfehlen.
- 11:10Speaker 1: ja
- 11:11Speaker 3: also da sind ja schon auch Entspannungstechniken.
- 11:14Speaker 3: wir wissen dass wenn täglich Entspannungstraining durchgeführt wird sagen wir mal fünf bis sechs Mal die Woche für zwanzig Minuten und jemand stressbedingt nicht gut schläft dann kann es gut sein.
- 11:24Speaker 3: das braucht zwar ein paar Wochen endlich wie Muskelaufbau bei bewegt Ja, braucht auch das eine Zeit bis es so verinnerlicht ist und Effekte hat.
- 11:33Speaker 3: Aber damit kann man versuchen stressbedingte Schlafstörungen wirklich zu verbessern und muss halt drei, vier Wochen mal abwarten und dann weitermachen.
- 11:41Speaker 3: Dann werden die oft besser.
- 11:42Speaker 3: Es gibt noch zwei digitale Gesundheitsanwendung ich glaube inzwischen drei sogar also Somnio-App und die Hello Beta Schlafsteuerung App, die man sich rezeptieren lassen kann genauso wie Pink für drei Monate.
- 11:56Speaker 3: Und da sind viele verhaltenstherapeutische Elemente.
- 11:59Speaker 3: Die Verhaltenstherapie hat einfach die beste Evidenz bei Schlafstörungen.
- 12:03Speaker 3: Akkupunktur haben wir schon gesagt, man kann noch versuchen mit Misteltherapie zu arbeiten.
- 12:08Speaker 3: Achtsamkeitsbasierte Stressreduktion heißt mindfulness-based stress reduction und Chigong und Yoga haben auch Hinweise dass sie helfen können also Chigon noch mehr als Yoga.
- 12:21Speaker 3: das heißt mit diesen Verfahren könnte man Allen versuchen, die Schlafstörung zu verbessern.
- 12:26Speaker 3: Ich würde aber nur erst mal ein Verfahren aussuchen.
- 12:29Speaker 1: Und das in ein paar Wochen wahrscheinlich mal ausprobieren?
- 12:31Speaker 1: Damit man guckt ob es wirkt.
- 12:33Speaker 3: Genau und immer fragen warum schlafe ich schlecht und seit wann?
- 12:37Speaker 3: Ich hab auch schon Patienten erlebt, wo ich denke die haben vielleicht eine posttraumatische Belastungsstörung und dann muss sie behandelt werden.
- 12:44Speaker 3: Da muss man aber in eine Spezialambulanz gehen.
- 12:46Speaker 3: ja also immer ganz wichtig zu gucken seit wann schlafe ich schlecht?
- 12:50Speaker 3: Und warum und das dann anzugehen.
- 12:52Speaker 3: oder wenn Hitzewallung nachts wach machen muss man die Hitzewallungen behandeln.
- 12:57Speaker 3: Dann ist das ganz im Vordergrund.
- 13:00Speaker 1: Du hattest eben Qigong und Yoga erwähnt jetzt vielleicht nicht jeder Patientin, je nach Generation geläufig.
- 13:09Speaker 1: Dass das wirklich kein Hokus-Pokus ist sondern dass das was du hier gerade empfiehlst durch Studien belegt ist und tatsächlich wirkt also die Wirksamkeit nachgewiesen wurde.
- 13:20Speaker 1: wie wird es auch von Medikamenten kennen?
- 13:22Speaker 3: Ja und je mehr ich in der integrativen Onkologie arbeite desto stärker ist mir bewusst wie wichtig eine tiefe Weite ein und Ausatmung ist.
- 13:32Speaker 3: Bei Fatigue auch stressbedingt ist die oft flach und schnell.
- 13:36Speaker 3: Und an der Atmung zu arbeiten, das ist ein ganz wichtiger Fokus.
- 13:40Speaker 3: Und Yoga und auch Shigong Tai Chi sind natürlich Therapien, die die Atmungen mit im Blick haben, ja?
- 13:47Speaker 3: Die auch mit der Atnung noch mal intensiver arbeiten.
- 13:51Speaker 3: Deshalb empfehle ich dir unheimlich gerne!
- 13:53Speaker 1: Kannst du vielleicht eine Atemübung spontan noch mitgeben... die jetzt nicht in diesem Kontext Yoga Tai Chi direkt verankert ist, sondern gibt ja Arten-Techniken wie man einfach zwischendurch mal ganz kurz entspannt.
- 14:07Speaker 1: Weil wir gesagt haben Live Hex vielleicht hast du viel spontan?
- 14:10Speaker 3: Ich würde mich, glaube ich einfach mal von Spiegel stellen und freue mich wenn Fräge mich da noch ergänzt.
- 14:16Speaker 3: Und vielleicht einfach die Arme dreißig Grad abwinkeln, die Handflächen nach vorne gerichtet und dann in dieser Haltung mit leicht gebeugten Beinen nur ganz leicht in die Knie gehen.
- 14:28Speaker 3: nicht doll ja?
- 14:28Speaker 3: Und würde da einfach mal mehrmals tief ein- und weit ausatmen weil da schon wieder ein bisschen mehr Platz für die Lungenatmung besteht.
- 14:38Speaker 3: so was würd' ich machen.
- 14:39Speaker 3: Und das kann man im Sitzen, im Stehen, im Liegen, dass man die Arme so dreißig Grad abwinkelt und die Handflächen nach vorne zeigen lässt.
- 14:48Speaker 1: Und in den Bauch runter atmen?
- 14:50Speaker 3: Genau!
- 14:50Speaker 3: Schön tief in dem Bauch atmen und auch weit wieder ausatmen und sich dafür einfach einen Moment Zeit nehmen, Zeit schenken.
- 14:58Speaker 1: Und stimmt es dass man länger ausatmen muss als einatmen?
- 15:02Speaker 3: Ich höre das auch immer mal da bin ich mir gar nicht so sicher!
- 15:05Speaker 3: Ich glaube wichtig ist einfach sich für ein-und für Ausatmung Zeit zu nehmen.
- 15:09Speaker 3: und die Menschen die gestresst sind, die atmen oft schnell ein und nehmen sich so gut wie gar keine Zeit für die Ausatmen.
- 15:17Speaker 3: Da vielleicht wirklich aktiv gegensteuern wenn man merkt, dass man gestreszt ist... Einatmung und Ausatmungen gut achtet.
- 15:25Speaker 3: Das finde ich wichtig!
- 15:26Speaker 1: Eine Frage habe ich noch an dich für die Frauen, die vielleicht gerade unter der Chemotherapie sind oder denen eine Chemotherapi bevorsteht Thema Übelkeit.
- 15:36Speaker 1: hast du da vielleicht ein zwei, drei praktische Tipps was man selber machen kann.
- 15:41Speaker 3: Also auch da ist Akkupunktur das habe ich eben ganz vergessen aufzuzählen.
- 15:44Speaker 3: hat auch eine Kannempfehlung.
- 15:45Speaker 3: danke für die Ergänzung!
- 15:47Speaker 3: Man kann mit C-Bands das sind Armbänder gegen Reiseübelkeit eigentlich auf den Markt gebracht kann man versuchen zu arbeiten.
- 15:54Speaker 3: Perikard VI wird da akku pressiert mit diesen C-bands.
- 15:59Speaker 3: Die kann man sich einfach kaufen übers Internet.
- 16:01Speaker 3: Da is in der Packung auch ne Anleitung wie die angewendet werden.
- 16:04Speaker 1: und dieser Perikart VI Akkupressurpunkt.
- 16:08Speaker 3: Genau am Unterarm eigentlich, also hier ist Handgelenkstfalte drei Finger breit oder zwei Daumen breit unterhalb der Handgelenksfalte zwischen den Sehen.
- 16:19Speaker 3: aber das ist auch wirklich immer beschrieben in den Packungen.
- 16:23Speaker 3: man kann versuchen mit Invertie zu arbeiten aber bitte nicht zu viele Tassen.
- 16:29Speaker 3: da müsste man wieder ein Wechselwirkungscheck machen.
- 16:31Speaker 3: einen bis zwei sind unbedenklich Zitrusdüften.
- 16:37Speaker 3: So ein Aromastik kann man einfach in die Handtasche packen, man nimmt zwei bis drei ätherische Öle, die man gerne riecht und gibt zwei bis dreit Tropfen in.
- 16:45Speaker 3: diesen Aromastyck verschließt den und dann hält er für drei bis vier Wochen ist insbesondere toll wenn Düfte-Übelkeit auslösen.
- 16:54Speaker 3: Dann kann man immer, wenn mal was rieht, was so ein bisschen Übelkeit bewirkt, diesen Aromasstick der wie ein Lippenstift aussieht unter die Nase halten Und oft hilft das ganz gut.
- 17:04Speaker 1: Das bekommt man in der Apotheke oder
- 17:07Speaker 3: Internet-Apotheke, teilweise auch in Priformhäusern und Bioläden?
- 17:12Speaker 1: Das sind doch sehr praktische Tipps!
- 17:14Speaker 1: Vielen Dank für ... diesen Exkurs in die integrative und komplementäre Medizin.
- 17:19Speaker 1: Frag mich, mach mal mit dir weiter!
- 17:20Speaker 1: Was sind noch mal Live Hacks, die du unbedingt mitgeben würdest?
- 17:25Speaker 1: Fangen wir doch vielleicht mal mit der Frau an, die unter der Chemotherapie ist und der es vielleicht mehr-mal weniger gut geht.
- 17:32Speaker 1: Was würdest du der empfehlen?
- 17:34Speaker 0: Ja also wichtig ist, wie es gerade auch schon mal so angedeutet dass wir das Thema Sicherheit transportieren.
- 17:39Speaker 0: Also weil diese Unsicherheit kann ich irgendwas falsch machen.
- 17:43Speaker 0: Das ist ja schon ein Aspekt der über Jahrzehnte in uns beziehungsweise in der Szene transportiert wurde.
- 17:49Speaker 0: Wie kann Bewegung Metastasen auslösen?
- 17:52Speaker 0: Also schütteln laufen und springen überall Laufen sich irgendwie und bewegen sich metastasern dann auf fort.
- 17:58Speaker 0: Da wissen wir sehr gut da auf einer sicheren Ebene sind und wir also dahingehend der Sicherheit transportieren, sagen Bewegung schadet nicht.
- 18:07Speaker 0: Es ist insbesondere die körperliche Inaktivität, die schadete.
- 18:11Speaker 1: Ah guck mal!
- 18:11Speaker 1: Und weil du das gesagt hast mit Abschwimmen von Krebszellen
- 18:14Speaker 1: usw.,
- 18:15Speaker 1: Das gilt ja auch für Lymphdrainage und Sauna und so weiter.
- 18:19Speaker 1: Da gibt es immer diese Rückfragen vom Patient hin.
- 18:22Speaker 1: darf ich das überhaupt machen?
- 18:24Speaker 0: Absolut.
- 18:25Speaker 0: Deswegen, also am Anfang steht erstmal das Thema Sicherheit, das Thema Aufklärung und dahingehend auch – wie habt ihr es gerade mal?
- 18:30Speaker 0: Das war ganz interessant jetzt zwei-, dreimal den Begriff Hokus-Pokus genannt.
- 18:34Speaker 0: Das war einfach bei dem Thema der körperlichen Aktivität über viele Jahre der Fall.
- 18:38Speaker 0: Es ist eine ernstzunehmende seriöse und evidenzbasierte Intervention genau wie Petras im Rahmen der Komplementärmedizin bereits angesprochen hat.
- 18:47Speaker 0: Es gibt viele Studien die eben einen positiven Effekt abbilden.
- 18:50Speaker 0: und das ist so der erste Schritt indem wir darstellen, Bewegung ist sicher.
- 18:53Speaker 0: Auf der anderen Seite allerdings dann auch zu zeigen dass Bewegungen ganz viele Möglichkeiten hatten irgendwie eben medizinische Nebenwirkungen von vorneherein zu verhindern.
- 19:01Speaker 0: Gehen mal beispielsweise auf eine Fatikproblematik oder das Thema der Kraftverlust oder das thema eben auch gerade insbesondere unter der antihormonellen Therapie der Gelenkschmerzen.
- 19:11Speaker 0: Es ist einfacher diese medizinischen Nebenwirkungen von vornherein zu verhindern, als eine bestehende irgendwie zu reduzieren.
- 19:19Speaker 0: Und deswegen ist die Aufklärung wiederholt ich mich sehr gerne immer wieder mal so wichtig zu zeigen wie das Risikoreichste ist die körperliche Inaktivität und dem Zuge dann aber dann schauen muss wie sieht die individuelle Situation aus?
- 19:31Speaker 0: Bewegung ist einer sehr individualisierten Martin Hartz-Wassthimmer der Ernährungstherapie bereits angesprochen eine sehr individualisierte Therapie, Patient-Share Decision Making.
- 19:40Speaker 0: Also gemeinsam mit dem Patienten zu entscheiden und aber auch die individuelle Situation zu analysieren wie wir Bewegungsprogramme dann aufbauen, wie wir Empfehlungen aufbauten dass für jeden noch etwas dabei ist.
- 19:53Speaker 1: Und um es nochmal ein bisschen einfacher runterzubrechen also natürlich kann jemand der Anfang Achtzig ist und vielleicht die letzten dreißig Jahre keinen Sport getrieben hat, nicht genau dasselbe aus dem Stand machen wie jemand der fünfunddreißig ist.
- 20:07Speaker 1: Und die letzten zehn jahre Halbmarathon gelaufen ist.
- 20:10Speaker 1: aber es geht darum einfach das zu machen was geht und dran zu bleiben.
- 20:15Speaker 0: Ja also als Alter den Kontext.
- 20:16Speaker 0: faktronisch war das Thema alter na klar eine ganz zentrale Rolle Aber insbesondere beim Thema auch der Aspekt der Präferenz.
- 20:23Speaker 0: Welche Form von Bewegung führe ich gerne durch?
- 20:26Speaker 0: Und das versuchen wir schon dann auch in die Bewegungsempfehlung mit einzubetten und damit verbunden an das Zählen.
- 20:32Speaker 0: Das
- 20:32Speaker 1: kann auch tanzen sein oder was auch immer, es muss nicht unbedingt irgendwie so ein klassischer Sport sein.
- 20:38Speaker 0: Es gibt Dutzende hunderte verschiedene sportartige Bewegungsformen, die wir einbetten.
- 20:43Speaker 0: Die können wir zuschneiden ganz individuell um diese dann entsprechend nach einem individuellen Ziel
- 20:49Speaker 1: auszurichten.
- 20:50Speaker 1: Jetzt ist es ja oft so dass Patienten sich schlappen fühlen.
- 20:54Speaker 1: Und das hat es ja auch schon ein bisschen angedeutet, dass umfeld.
- 20:56Speaker 1: vielleicht sagt er dann nicht dich mal auf sofa und ruht dich aus und du hast das so ein bisschen wissenschaftlicher ausgedrückt und hast gesagt die inaktivität ist eigentlich das gefährlichste.
- 21:06Speaker 1: das meinst du also auch wenn man sich schlapp fühlt gehen sie raus machen sie wenigstens einen spaziergang.
- 21:12Speaker 1: ist das die aussage?
- 21:13Speaker 0: absolut normalerweise setzt uns der körper bestimmte Botschaften an uns und sagt, okay was genug jetzt musst du schlafen?
- 21:21Speaker 0: Das ist aber dann in einer Situation auf der wir uns verlassen können wenn wir eben nicht eine entsprechende onkologische Erkrankung beziehungsweise auch die medizinische Therapie haben.
- 21:29Speaker 0: Die Bootschaften die uns an der Körper sendet irgendwie sind falsch, die sind irritiert Und das heißt dass es das Thema der Fatigue Problematik eigentlich heißes Erschöpfung und Müdigkeit.
- 21:38Speaker 0: ich muss mich ausruhen Aber gerade im Rahmen wie einer onkologistischen Situation müssen wir nach Verstand agieren und entsprechen so einen Plan, sei es mal ganz vorsichtig formulieren indem wir unsere regelmäßigen Bewegungsfenster einbetten oder Bewegung Snacks die wir auch immer so gerne sagen in den Alltag hinein um eben wie schon gesagt gerade im Thema der Fatigue diese von vorneherein zu verhindern.
- 22:01Speaker 0: Oder wenn eben eine Fatigue Problematik da ist sie deansprechend zu begegnen.
- 22:06Speaker 0: Und beim Thema Bewegungen ist das halt toll weil die Effekt und die Wirksamkeit sehr schnell zu beobachten sind.
- 22:12Speaker 0: Das heißt, wir sehen schon so Daten nach zwei Wochen, drei Wochen dass wir da deutliche Besserungen beobachten also im Gesamtgefühl der Fatigueproblematik und unmittelbar nach dem Spaziergang ebenfalls.
- 22:25Speaker 0: wenn wir beispielsweise jetzt über zwanzig oder dreißig Minuten gehen und wir machen eine Vor- und Nachhermessung Der Effekt ist soforter.
- 22:33Speaker 1: Jetzt habe ich ganz viele Patientinnen den zwanzig Jahren im Brustzentrum vor mehr Sitzen gehabt.
- 22:38Speaker 1: Die gesagt haben, wir tun ja meine Gelenke jetzt schon weh und wenn nicht damit jetzt noch spazieren gehe oder was auch immer mache, dann wird das ja bestimmt nicht besser Frau Professor.
- 22:47Speaker 1: Was sagst du denn dazu?
- 22:48Speaker 1: Ja,
- 22:49Speaker 0: jetzt müssen wir mal schauen womit hängt es mit den Gelenken eigentlich zusammen.
- 22:52Speaker 0: Was ist da das Problem, warum?
- 22:53Speaker 0: die sind die Gelenkschmerzen da.
- 22:55Speaker 0: also ist eine klassische orthopädische Problematik oder ist es eben eine Erkrankung oder ein Symptom des sich aus der Antihormonellen Therapie generiert.
- 23:05Speaker 0: Und da wissen wir inzwischen ziemlich gut, dass es auch eine Sollteempfehlung geworden ist.
- 23:10Speaker 0: wie in der kommenden Astralight-Linie die jetzt Ende diesen Jahres veröffentlicht wird das Krafttrainingsintervention durchaus mit höheren Intensitäten hier im positiven Effekt haben.
- 23:19Speaker 0: Auch hier
- 23:20Speaker 1: Bei Gelenkschmerzen,
- 23:21Speaker 0: bei Gelenkschmerzen die antihormon assoziiert sind.
- 23:24Speaker 0: Der Effekt allerdings ist nicht so schnell wie beim Fatigue sondern da müssen wir schon einige Monate warten bis dieser zu beobachten ist.
- 23:31Speaker 0: also vier bis sechs Monate.
- 23:33Speaker 0: dann durchaus auch anstrengenderes Krafttraining Also ein Muskelaufbautraining ist das im Prinzip und das führt Das zeigen die Studien recht gut zur einer Reduktion der Schmerzsituation in den Gelenken.
- 23:46Speaker 1: Das hört sich ja lang an vier bis sechs Monate, da braucht man tatsächlich auch so ein bisschen Durchhalte willen.
- 23:51Speaker 1: Auf der anderen Seite dauert die Anti-Hormontherapie mindestens fünf Jahre, sodass sich das dann relativiert.
- 23:59Speaker 1: Das lohnt sowieso medizinisch aber jetzt auch subjektiv was Beschwerden angeht.
- 24:06Speaker 0: Absolut und was wir auch beobachten können ist eben in gerade solche Nebenwirkungen wie diese durch einen Bewegungsprogramm oder andere Supportivmaßnahmen eben reduziert wird, dass da auch die Therapiatorenz, also das daran bleiben bei der Therapie gerade bei einer Anti-Hormontherapie deutlich höher ist.
- 24:23Speaker 0: Die haben eine höhere Therapietreue, die Patientinnen.
- 24:25Speaker 0: Klar wenn sie weniger Nebenwirkungen haben erleben Sie das nicht so stark in den Sinn einer Einschränkung der Lebensqualität Entsprechend so ist dann auch der damit verbundene Therapie Erfolg höher.
- 24:36Speaker 1: Das ist super wichtig, denn natürlich kann eine Tablette nur wirken wenn sie eingenommen wird.
- 24:40Speaker 1: und bei der Anti-Hormontherapie das hast du gerade angesprochen wissen wir ja dass ein wirklich hoher Prozentsatz der Patienten es nicht die fünf empfohlenen Jahre durchhält wegen der Beschwerden.
- 24:51Speaker 1: Also insofern, genau noch mal eine Empfehlung mehr.
- 24:54Speaker 1: Krafttraining hattest du angesprochen?
- 24:56Speaker 1: Sollte man da ein Fitnessstudio gehen oder kann man das zu Hause machen?
- 24:59Speaker 1: Oder OTT ist natürlich das Credo, das ist klar!
- 25:03Speaker 0: Ja also ich sage mal so jede Bewegung ist besser als gar keine.
- 25:06Speaker 0: Ist es halt jetzt im Moment schwierig... Wir wissen, wir sind rein wissenschaftlich betrachtet im Bereich der Bewegungsintervention und der Onkologie an der Schwelle zum Transfer in die Regelversorgung.
- 25:16Speaker 0: Wir haben jede Menge Wissen gesammelt.
- 25:19Speaker 0: Inzwischen über ein Dutzend medizinischer Nebenwirkungen.
- 25:23Speaker 0: körperliche Aktivität und gezielte, also bewegungstherapeutische Intervention einen positiven Effekt eben haben.
- 25:28Speaker 0: Aber jetzt die Frage, die du stellst nämlich wohin wende ich mich denn da auch?
- 25:33Speaker 0: Ist das ein Fitnessstudio ist es ein Sportverein
- 25:35Speaker 0: etc.,
- 25:36Speaker 0: wir haben noch zu wenig Experten Wir haben Fachkräftemangel, wir bauen daran und wir haben auch schon einiges an Erfolgen.
- 25:42Speaker 0: Wir wissen inzwischen, wie dass wir bundesweit über ein tausend Therapeuten haben, also Sport- und Physiotherapeuten an die man sich dann wenden kann.
- 25:50Speaker 0: dazu haben wir auch eine eine entsprechende interaktive Landkarte bei uns auf der Webseite Uniklinik zum Thema OTT.
- 25:56Speaker 0: Daran arbeiten wir im Übrigen auch noch, Pia gemeinsam mit das über Pink zu transportieren.
- 26:00Speaker 0: Das wird auch im Laufe diesen Jahres noch erfolgen und da kann man sich dann entsprechend anwenden.
- 26:05Speaker 0: Und diese Physio- und Sporttherapeuten wissen genau wie man mit onkologischen Erkrankten, mit der medizinischen Therapie, mit den Nebenwirken
- 26:11Speaker 0: etc.,
- 26:12Speaker 0: umgeht so dass es auf der einen Seite sicher ist und auf der anderen Seite wirksam.
- 26:16Speaker 0: Sollte dieses nicht vorhanden sein, kann man durchaus also sprich Wenn wir noch keinen Bewegungsangebot haben, wenn wir noch kein Zugang haben.
- 26:24Speaker 0: Es ist durchaus möglich sich auch in einem Gesundheitsstudio anzumelden und sich dort irgendwie dann auch zu bewegen.
- 26:30Speaker 0: es gibt inzwischen publizierte Empfehlungen die man am besten mitnimmt und dem dortigen Trainer zeigt damit man das entsprechend auch umsetzen kann.
- 26:38Speaker 0: Sie wissen oftmals die Trainer wie man das dann aussteuert aber in der Regel nicht irgendwie wie man dass dann tatsächlich auch für die Patienten auch umsetzt.
- 26:45Speaker 0: Aber das geben diese Empfehlung her.
- 26:46Speaker 0: Wie gesagt Das ist besser immer noch als gar nichts sich so bewegen
- 26:50Speaker 1: Und ohne Eigenwerbung machen zu wollen, du hast auch ganz viele Videos angeleitet in der Pink Coach App mit Impulsen.
- 26:57Speaker 1: Auch mit Traff-Trainingsempulsen und Eigengewicht.
- 27:00Speaker 1: Was man zu Hause machen kann.
- 27:01Speaker 1: Ja die Praxis.
- 27:01Speaker 1: Wohn ja nicht alle mitten in Hamburg oder Köln so wie wir sondern manchmal ja auch irgendwo sehr ländlich und da hat man ein paar Sachen die man auch zuhause schon mal machen kann.
- 27:12Speaker 1: sag mal wenn man Chemo hatte darf man am selben Tag sich bewegen
- 27:17Speaker 0: Ja.
- 27:17Speaker 1: Oder sogar Sport treiben?
- 27:19Speaker 0: Wir haben eine ganze Reihe an Patientinnen, die am Tag der Chemotherapie zu uns kommen.
- 27:27Speaker 0: Chemotherapie Gabe zu uns kommen und die trainieren ein ganz normales moderates Kraft- und Ausdauertraining je nachdem wie das Ziel ist.
- 27:34Speaker 0: im übrigen wird es auch noch mal angepasst.
- 27:36Speaker 0: Und dann gehen wir zur entsprechenden Chemotherapien so dass sie dann im Prinzip damit einem Klinikum Besuch dann mehrere Situationen abdecken, und wir wissen auch durch eine enge Folge von Therapie Kombination aus Bewegung und Chemotherapie das ist ein direkten Einfluss hat auf die Nebenwirkungen der Müdigkeit, der Übelkeit im übrigen auch.
- 27:55Speaker 0: Und das ist absolut gegeben.
- 27:57Speaker 0: was wir achten müssen ist je nachdem was es für eine Chemotherapies da müssen wir auch noch ein bisschen differenzieren kardiotoxisches, also auf den Herzrhythmus und Einfluss hat auf die Pummpfunktion des Herzen.
- 28:10Speaker 0: Das ist
- 28:11Speaker 1: das Epirubizin?
- 28:12Speaker 1: Also die rote Flüssigkeit.
- 28:13Speaker 1: wenn man die bekommt dann muss man vorsichtiger sein nachher.
- 28:17Speaker 0: Ja genau moderate körperliche Aktivitäten sind auch an diesem Tag wie zum Beispiel moderate Spaziergänge etc.
- 28:23Speaker 0: auf jeden Fall indiziert, aber man sollte an diesen Tagen der Gabe auf anstrengende körperliche Intervention.
- 28:28Speaker 0: also ich habe gerade mal dieses Beispiel das Muskelaufbau Krafttraining gesagt.
- 28:32Speaker 0: Das sollte man in diesem Tag vermeiden erst ein bis zwei Tage später das dann fortsetzen.
- 28:37Speaker 1: Aber spazieren gehen auf jeden fall hilft auch gegen Übelkeit.
- 28:41Speaker 1: Und jetzt hattest du am Anfang ja gesagt, der Körper sendet falsche Signale wenn man unter diesen verschiedenen Therapien ist und man kann sich auf dieses Gefühl dass man sich schlapp fühlt nicht so ganz verlassen.
- 28:51Speaker 1: Wie merkt man denn ob man zu viel macht?
- 28:54Speaker 1: Kann man das überhaupt merken oder kann man überhaupt zu viel machen?
- 28:57Speaker 1: Ja
- 28:57Speaker 0: doch also das ist schon der Fall.
- 28:59Speaker 0: aber auch hier direkt von Anfang an gesagt es ist nichts ein erhöhtes Risiko um Krebs auszulösen oder eine Metastasierung etc.
- 29:05Speaker 0: Also da zeigen die Daten wie ich eigentlich erwähnt habe ja ganz eindeutig Bewegung ist dies bezüglich sicher Wenn man eins zu viel hat, das erlebt man beispielsweise in Form von Muskelkrater.
- 29:14Speaker 0: Aber das ist nicht schlimm oder eben auch tatsächlich dass sich die im schlimmsten Falle dann die Fatigue Problematik noch einmal verschlimmert in diesem Moment aber auch da.
- 29:23Speaker 0: es ist nicht so dass es eine Situation die so bleibt sondern dass dann die Müdigkeit und Erschöpfung dann auch durchaus wieder reduziert wenn man sich da einfach erstmal kurz ausruht.
- 29:31Speaker 0: tatsächlich in diesen momenten macht das Sinn und B die Bewegungsintervention der Intensität etwas runterschraubt und in den Umfang
- 29:38Speaker 1: also am nächsten Tag ein bisschen weniger sich zumuten, aber verkehrt machen kann man eigentlich nichts.
- 29:43Speaker 1: Das ist doch eine super gute Aussage!
- 29:46Speaker 1: Also ich würde sagen gegen Bewegung spricht schon mal gar nichts das haben wir jetzt gelernt sondern ganz im Gegenteil jeder sollte sich absolut bewegen.
- 29:55Speaker 1: Vielen Dank schonmal Friak Martin.
- 29:57Speaker 1: Ernährung da weiß ja jeder alles gefühlt und weiß alles besser und ich habe immer den Eindruck gehabt die Patientinnen
- 30:05Speaker 2: haben
- 30:05Speaker 1: eine Million Tipps von Familie, Nachbarn, Freunden und so weiter gesagt bekommen die sich im besten Fall natürlich auch noch widersprochen haben.
- 30:14Speaker 1: Und waren in das Thema oft weit mehr eingestiegen als ich.
- 30:17Speaker 1: Du bist aber jetzt der Experte!
- 30:19Speaker 1: Ich werfe dir mal ein paar Begriffe hin, die ich immer gefragt worden bin was ist mit Zucker?
- 30:24Speaker 1: Was ist mit Milch?
- 30:25Speaker 1: Was is mit Soja?
- 30:27Speaker 2: Ja also dass ja so ein Riesenthema weiß man gar nicht wo man anfangen soll.
- 30:30Speaker 2: Also vielleicht konkret jetzt ne mit Zucker.
- 30:32Speaker 2: Das ist ja glaube ich der Älteste Mythos im Zusammenhang mit Krebs und Brustkrebs, dass Krebszellen Zucker brauchen.
- 30:40Speaker 2: Und das jede Form von Zucker irgendwie Krebswachstum beschleunigt.
- 30:44Speaker 2: Das hat einen kleinen wahren Kern aber das was daraus gemacht wird ist falsch.
- 30:49Speaker 2: also der wahre Kern ist Krebs.
- 30:51Speaker 2: Zellen brauchen Zucker für die Energiegewinnung.
- 30:53Speaker 2: Das braucht aber jeder andere Körperzell von uns auch.
- 30:56Speaker 2: und wie Konsequenz es wenn ich komplett auf Zucker verzichte was ja viele dann machen nicht nur lokal sondern jeden Zucker verzichten Dann verhungern die Krebszellen nicht.
- 31:05Speaker 2: Die Krebszählen sind einerseits leider sehr flexibel, also wenn es gar kein Zucker im Körper gäbe dann können sie auch ihre Energie gewinnen aus Fett und auch Muskulatur.
- 31:13Speaker 2: Das sehen wir natürlich auch bei fortgeschrittenen Erkrankungen dass der Muskel abgebaut wird durch diese Krebs zählen.
- 31:19Speaker 2: Also Sie sind leider flexibel.
- 31:21Speaker 2: Ein anderer Punkt ist wenn ich komplett auf Zucker verzichte habe ich ja trotzdem Zucker im Blut.
- 31:25Speaker 2: Sonst würde ich eine Unterzuckerung haben und würde umfallen, das passiert nicht weil der Körper selber in der Leber Zucker produziert.
- 31:32Speaker 2: also der Blutzuckerspiegel ist sowieso da und daran bedienen sich die Krebszellen genauso wie die Körperzellen egal ob ich Zucker ess oder nicht.
- 31:39Speaker 2: Und das bedeutet konkret für uns alle es relativ gut nicht so viel zugesetzten Zucker zu essen aus vielen Gründen.
- 31:47Speaker 2: Das hat aber keine krebsspezifischen Grunde oder Brustkrebs spezifische Grunde sondern Ja, das ist für die Stoffwechsel gesundheit und für Übergewicht und Adipositas.
- 31:56Speaker 2: Die ganze Problematik glaube ich bekannt bedeutet aber auch bei Brustkrebs egal in welcher Phase muss man nicht zwingend auf Zucker verzichten?
- 32:04Speaker 2: Auf Süßigkeiten, auf Kuchen was man gerne isst sondern da ist der entscheidende Punkt.
- 32:08Speaker 2: Ich sollte darauf achten dass sich keinen Kalorienüberschuss erzeugen.
- 32:11Speaker 2: Das ist ja dann auch im Rahmen der Antihormontherapie so ein Problem das man der Gewicht zunimmt Zucker an sich in Mengen, die nicht zu einer Gewichtsunahme führen ist.
- 32:20Speaker 2: Nicht problematisch.
- 32:21Speaker 1: Super!
- 32:22Speaker 1: Das ist für viele doch entlastend, denn viele gönnen sich ja gar nichts mehr und verzichten tatsächlich superkonsequent.
- 32:29Speaker 1: Und Lebensqualität ist ja auch immer wichtig, ne?
- 32:32Speaker 2: Genau also das ist... Ich kenne die Diskussion wenn es um Nährwertprofile geht, wenn dann gesagt wird, naja so ein Stück Sahnetorte hat ziemlich schlechtes Nährweltprofil da so viel Fett und so viel Zucker.
- 32:40Speaker 2: ich sehe da immer einen super Nährstoff drin der übersehen wird und das kann Lebensqualitäts sein liegt mir am Herzen, das darf man nicht vergessen.
- 32:48Speaker 2: Also ich weiß natürlich wie wichtig Nährstoffzusammensetzung und Mikronährstoffe und dass alle sind.
- 32:53Speaker 2: aber trotzdem bedeutet Essen auch Lebensqualität und gerade in so einer Phase der Therapie oder dieser Diagnose sollte man das nicht unterschätzen.
- 33:01Speaker 1: Also keine Aufforderung, jeden Tag zwei Sahnetorten zu essen.
- 33:04Speaker 1: Aber gelegentlich genießen
- 33:05Speaker 2: wir
- 33:06Speaker 1: es völlig erlaubt.
- 33:07Speaker 1: Milch hatte ich dir schon noch zugerufen also Kuhmilch.
- 33:09Speaker 2: Genau!
- 33:10Speaker 2: Kann ich auch ganz kurz machen?
- 33:11Speaker 2: Auch da gibt's ja Warnungen das sind irgendwie Wachungshormone und das lässt Krebszellen schneller wachsen oder metastasieren.
- 33:18Speaker 2: Das ist komplett... widerlegt.
- 33:20Speaker 2: Das ist einfach nicht so, das ist ein Mythos!
- 33:22Speaker 2: Es ist so dass in Kuhmilch bestimmte Wachstumsfaktoren drin sein können aber das sind Hormone die bei uns im Magen sowieso abgebaut werden.
- 33:31Speaker 2: also selbst diese Mengen die da drin sind die kommen überhaupt nicht mit unserem Körper an.
- 33:35Speaker 2: Also das ist unproblematisch und es geht unproblematic los mit Milchprodukten also Käse Quarks Kühe usw.
- 33:42Speaker 2: ganz unproblemativ.
- 33:43Speaker 2: Aber wenn wir auch Kuhmilch als Getränk haben dann haben wir die Daten Die zeigen so, bis eins Komma zwei Eins Komma fünf Liter pro Tag gibt überhaupt kein Risiko und das ist ja schon richtig viel.
- 33:54Speaker 2: Also ich muss auf der anderen Seite sagen es gibt keinen Grund ernehmensmedizinisch Milch trinken zu müssen.
- 33:59Speaker 2: also da ist nicht drin was man braucht dass man nicht woanders auch herbekommen würde.
- 34:03Speaker 2: aber man braucht keine Angst dapur zu haben.
- 34:04Speaker 1: vielen dank und Soja hatte ich als drittes noch genannt weil da ja auch immer Warnungen kommen dass das Krebszellen füttern könnte.
- 34:13Speaker 2: genau also auch da wissen wir das schon dass das kein Problem ist.
- 34:16Speaker 2: Das ist jetzt auch nicht meine Einzelmeinung, sondern das haben wir von allen Fachgesellschaften national und international.
- 34:21Speaker 2: Dass wir wissen sowohl in der Prävention wenn ich lebenslang für SOE-S erhört es nicht das Risiko für Brustkrebs aber auch bei einer bestehenden Diagnose Auch wenn das Formulrezeptor positiver Brust Krebs ist Wenn da östrogen Rezeptoren vorhanden sind ist sojahrhaltige Ernährung mindestens neutral also auf keinen Fall gefährlich Mindestens Neutral.
- 34:41Speaker 2: Es gibt sogar Eingegute Daten, die zeigen das in der Rettidivprävention eine sojahreiche Ernährung positive Effekte hat.
- 34:48Speaker 2: Einfach aufgrund der sehr guten Zusammensetzung von Soja da haben wir ja hochwertiges Pflanzigis-Protein drin dass es die beste pflanzige Proteinkwelle gibt.
- 34:56Speaker 2: und gleichzeitig ist ja am Anfang aus schon angesprochen worden sehr viele Ballaststoffe.
- 35:01Speaker 2: Und in der westlichen Ernährungen haben hier kein Lebensmittel, das proteinreich ist plus Ballaststoffe.
- 35:06Speaker 2: Da spielt so ja schon eine ganz wichtige Rolle.
- 35:08Speaker 2: also das ist ganz klare Empfehlung.
- 35:10Speaker 2: keinen Grund zur Sorge
- 35:11Speaker 1: Sag mal, Nahrungsergänzungsmittel ist ja auch immer noch so ein Thema.
- 35:15Speaker 1: Kurz und knapp!
- 35:16Speaker 1: Ich kenne deine Meinung aber für die Zuhörerinnen.
- 35:19Speaker 1: Genau
- 35:20Speaker 2: also kurz und knapp.
- 35:21Speaker 2: am allerwichtigsten würde ich sagen es wenn man das schafft und man hat die Diagnose und performen mit irgendeiner Therapie anfängt vor allen Dingen mit einer Chemotherapie sollte man einmal Vitamin D messen und Vitamin D wenn das zu niedrig ist supplementieren und optimal versorgt in die Therapie zu starten.
- 35:38Speaker 2: Wir wissen, dass eine optimale Versorgung mit Vitamin D die Therapien verträglicher macht, Komplikation reduziert und wir haben Hinweise, das ist auch langfristig dann die Prognose verbessert.
- 35:47Speaker 2: Das gilt hinterher nochmal nach Abschluss der Akkuttherapie wenn wir eine Antiohormonentherapie haben, die dann ja auch negativ sich auf die Knochen auswirken kann.
- 35:55Speaker 2: Auch da ist der langfristige Vitamin D noch mal extrem wichtig.
- 35:58Speaker 2: Wohin?
- 35:59Speaker 2: Das Thema war Fatigue.
- 36:00Speaker 2: Auch bei Fatigue ist es häufig so, das kann natürlich Therapie bedingt sein.
- 36:05Speaker 2: Erkrankungsbedingt aber ein Vitamin D Mangel verstärkt auch diese Fatigue.
- 36:09Speaker 2: also gibt sehr viele Gründe wirklich den Fokus auf Vitamin D zu legen so früh wie möglich und wenn das nicht passiert dann einfach dann wenn man jetzt hört oder wenn's einem einfällt Vitamin D messen und dann supplementieren um in einen guten Bereich zu sein.
- 36:23Speaker 2: Das ist das allerwichtigste.
- 36:24Speaker 2: und das zweite Wichtige ist vielleicht Strahlentherapie bei der Bestrahlung oder auch bei einer Chemotherapie.
- 36:31Speaker 2: nicht einfach, antioxidative Nahrungsergänzungsmittel zu nehmen.
- 36:35Speaker 2: Das sind die hoch dosierten Vitamine A C und E das ist Glutathion, das ist Rhyntiaxtrakte, das is Risveratrol weil diese Antioxidantien die Wirksamkeit beeinträchtigen können.
- 36:46Speaker 2: also das sollte man in der Zeit lassen und auf jeden Fall mit den Ärzten auch besprechen, weil die das dann abschätzen kann ob das bei der Artheterrapie relevant ist oder nicht.
- 36:54Speaker 1: Und eigentlich ist ja deine Aussage, dass man das sowieso nicht nehmen muss.
- 36:57Speaker 1: Wenn man keine Mangelzustände hat?
- 36:59Speaker 2: Das ist sowieso der allgemeine Disclamer.
- 37:02Speaker 2: aber man kann sagen naja so hoch dosiertes Vitamin C wenn ich kein Mangel habe und das schadet auch nicht.
- 37:07Speaker 2: Aber während einer Strahlentherapie oder einer Chemotherapie kann sogar Schaden.
- 37:12Speaker 1: Und jetzt haben wir immer gesagt was muss man nicht machen oder was ist alles Quatsch?
- 37:16Speaker 1: Wir drehen es mal um wenn Ich meine Ernährung wirklich optimieren möchte oder es irgendwie nach bestem Wissen und Gewissen machen will.
- 37:25Speaker 1: Worauf sollte ich achten?
- 37:26Speaker 1: Was sollte ich essen, was sollte beim nächsten Einkauf in den Einkaufswagen?
- 37:31Speaker 2: Also da sind wir jetzt wahrscheinlich so im großen Bereich der Rezidivprävention, wenn's um die langfristige Ernährung so geht.
- 37:37Speaker 2: Und das auch vielleicht.
- 37:38Speaker 2: der erste wichtige Punkt mache ich mir immer unbeliebt damit mal aber dass ist das gesunde Körpergewicht.
- 37:43Speaker 2: Das heißt es ist zentral hinterher in der Rezedivprrävention Nicht Übergewicht oder Alipositas schweres, über Gewicht entwickelt.
- 37:51Speaker 2: Oder wenn das da ist, dass man versucht, das zu reduzieren?
- 37:53Speaker 2: Da gibt es verschiedene Möglichkeiten.
- 37:55Speaker 2: Da haben wir auch die Daten eben zum Pink Coach.
- 37:58Speaker 2: Da gibt's personalisierte Beratungen um das machen zu können.
- 38:01Speaker 2: Da gibts auch Medikamente.
- 38:02Speaker 2: aber bezogen auf die Ernährung bedeutet das Es gibt keine spezielle Ernährungsformen wo wir sagen Das ist die beste also Low Carb oder Low Fat oder so sondern Man muss das machen was als optimale Dauerernährung für einen persönlich passt und womit man das Körpergewicht gut halten kann oder Übergewicht dahin dann kann.
- 38:21Speaker 2: Und als Grundprinzip ist da einfach diese Dauerernährung, was jeder weiß glaube ich also Kalorienüberschuss vermeiden überwiegend Pflanzen basiert abwechslungsreich frisch mehr Stoffdicht viel Gemüse viel Obst Wallaststoffe in Form von Vollkorn Hülsenfrüchte Bohnen Erbsen Linsen und Soja gehört halt auch dazu.
- 38:41Speaker 2: Beeren Nüsse Samens und wenn man das abweichlungsreich gestaltet Dann hat man ja die beste Basis.
- 38:46Speaker 1: Gesunde Öle habe ich von dir noch gelernt irgendwann.
- 38:50Speaker 2: Genau, gesunde Öler!
- 38:51Speaker 2: Also das geht da noch mit rein bei der Fettqualität.
- 38:53Speaker 2: also wenn wir jetzt auch über Gewicht sprechen dann haben leider noch aus den Jahrzehnten viele den Reflex die sagen ja wenn ich nicht zunehmen möchte oder reduzieren möchte dann muss das fettarm sein und dass ist nicht unbedingt richtig sondern man sollte eher den Fokus auf die Fett-Qualität legen statt auf eine Fettreduktion.
- 39:11Speaker 2: gute Fett Qualität bedeutet Als Erste weiß, dass er das Olivenöl oder wenn man den Geschmack nicht mag.
- 39:17Speaker 2: Dann ist das Rapsöl quasi genauso gut.
- 39:20Speaker 2: dann haben wir die anderen hochfertigen pflanzlichen Öle.
- 39:23Speaker 2: Das wäre vor allen Dingen das Leinöl und die tierischen Fette sollte man eher reduzieren also das ist weniger Schmalz und weniger Butter sondern eher die pflanslichen hochwertigen Fette bevorzugen.
- 39:34Speaker 1: Ich würde sagen, es war eine Anleitung zum richtig machen jetzt und zum nachmachen.
- 39:41Speaker 1: Ansonsten gibt es ja ganz viele Tipps auch in Pink Coach, in unserer App auf deinem Blog.
- 39:46Speaker 1: In deinen diversen Büchern zum nochmal tiefer einsteigen und nachlesen.
- 39:50Speaker 1: Ich finde das war rund um Wissen aus allen Bereichen.
- 39:54Speaker 1: Ich gebe euch noch mal eine Abschlussrunde wenn ihr sagen würdet einen Statement was euch extrem wichtig ist.
- 40:00Speaker 1: was wollt ihr abschließend nochmal mitgeben was ihr vielleicht vergessen habt beim den Runden die wir gemacht haben.
- 40:06Speaker 1: Gibt's da irgendwas Petra?
- 40:09Speaker 3: Ja, mir ist selbst für Sorge also liebevoll für sich Sorgen ohne sich zu sehr unter Druck zu setzen.
- 40:15Speaker 3: Also nicht Selbstoptimierung sondern Selbstfürsorge wäre mir ganz wichtig
- 40:19Speaker 3: mitzugeben.".
- 40:20Speaker 1: Das ist finde ich ein tolles Statement denn das habe ich ganz oft vom Patienten gehört dass alles irgendwo unter einem gewissen Druck irgendwann erfolgt und unter der Lupe ob das für die Gesundheit gut ist.
- 40:31Speaker 3: ja
- 40:32Speaker 1: Freak Das kannst du kaum noch toppen.
- 40:34Speaker 0: Ja, in der Tade ist es... das kann ich mal so unterstreichen Petra was du da gesagt hast.
- 40:39Speaker 0: im Kontext der Bewegung hilft ja unser Pink Coach die App hier den ersten Schritt zu machen.
- 40:45Speaker 0: und der erste Schritt ist bekanntlich der schwerste auch im Sinne einer körperlichen Aktivität und der Einbindung ein bewegungsreiches Leben im positiven Sinne gemeint und das ist etwas was sich allen Patientinnen hier wünsche, dass sie diesen ersten Schritt machen durch unseren Podcast hier.
- 41:04Speaker 0: Sicherheit gewinnen und damit aber auch eine nachhaltige Motivation zu erleben den zweiten dritten Schritt dann auch schnell folgen zu lassen.
- 41:10Speaker 1: Auch so schön Martin der Druck ist gestiegen.
- 41:16Speaker 2: Ja also das Konkrete was gerade noch fehlte ist wovor ich warnen möchte wirklich nicht drauf reinfallen auf sogenannte Krebsdiäten oder so.
- 41:24Speaker 2: Also das sehe ich leider Immer noch so viel, wenn irgendjemand erzählt es gibt eine spezielle Diät die Krebszellen aushungert.
- 41:32Speaker 2: Die Metastasierung verhindert und so nicht machen sowas gibt's leider nicht.
- 41:36Speaker 2: Und was ich positiv mitgeben möchte das ist halt auch die Selbstfürsorge.
- 41:40Speaker 2: um das abzuschließen Das gilt für die Ernährung genauso.
- 41:43Speaker 2: also da wirklich sich bewusstmachen Ernährungen kann sehr sehr viele.
- 41:46Speaker 2: in diesem Zusammenhang Ernährungs ist etwas ganz wichtiges Aber Perfektionismus muss nicht sein.
- 41:52Speaker 2: Also, nicht in so ein Rabbit Hole reinkommen das sich alles perfekt machen muss bei der Ernährung sondern die Lebensqualität darf auf keinen Fall untergehen auch bei einer gesunden Ernährungen nicht.
- 42:01Speaker 1: Das war das Wort zum Abschluss.
- 42:03Speaker 1: vielen Dank ihr drei dass ihr da gewesen seid für diese Total praktischen hilfreichen Tipps.
- 42:08Speaker 1: Das Wichtigste für unsere Patientin, vielen Dank liebe Zuhörerinnen dass sie heute hier zugehört haben und vielleicht interessieren Sie auch die anderen Podcast folgen.
- 42:17Speaker 1: wir verlinken das entsprechend bis bald.
- 42:19Speaker 1: alles Gute.