Latest / Border Allein – Selbstführung für emotional intensive Menschen / #8 - Zu Hause
Transcript
- 0:02Border allein. Das Hörbuch eines Depressiven?
- 0:08Von und mit Sven. So herzlich Willkommen zu einer
- 0:14neuen Folge Borderline. Folgenummer ich weiß gar nich. 8
- 0:21ich glaube folge Nummer 8. Und zwar.
- 0:27Geht es darum, willkommen zu Haus?
- 0:31Klinik und Hotel liegen jetzt hinter mir und.
- 0:35Ja. Seit Dienstag bin ich wieder zu
- 0:41Hause. Und?
- 0:45Ja, was soll ich euch sagen, ne? Was soll ich euch sagen?
- 0:50Es ging aus der Isolation praktisch direkt wieder in den
- 0:55Aktiven, in den aktiven Betrieb. Es kam sofort wieder.
- 1:01Man muss dies machen, muss das machen.
- 1:03Und das war natürlich erstmal eine Überforderung.
- 1:06Jetzt persönlich zu überbieten, also in meiner Welt.
- 1:11Und? Es war also für mich ein sehr
- 1:15schwerer Gang durch diese Haustüre.
- 1:20Kurze Geschichte, weil einfach hier in dieser Wohnung.
- 1:24In den letzten 2 Jahren sage ich jetzt einfach mal Dinge
- 1:28geschehen sind passiert sind. Und ich weiß nicht, ob das
- 1:33Gefühl kennt, die haften dann einfach negativ an dieser
- 1:36Wohnung. Ja, man kommt also schon mit
- 1:39einem mit einem komischen Bauchgefühl.
- 1:42Dort hinein und zwar hier sind keine Dinge passiert, wie
- 1:45Mädchen runtergefallen oder keine Ahnung hier ist.
- 1:49Ich habe eine Atombombe gezündet, ne so wirklich Dinge,
- 1:53die nicht nur mich sämtliche Emotionen und mentale Kraft
- 1:58gekostet haben. Sondern auch mein Umfeld.
- 2:03Und? Wir sind viele Tränen geflossen
- 2:07in den letzten 2 Jahren, viele, viele Tränen.
- 2:09Und der und vor allen Dingen habe ich wahnsinnig viele Fehler
- 2:14gemacht. Und?
- 2:17Unwissend Fehler gemacht oder nicht?
- 2:20Unwissend ist vielleicht nicht richtig ausgedrückt, sondern
- 2:22einfach ich wusste ja noch nicht, dass ich, dass ich eine
- 2:25Erkrankung habe. Ich wusste das, was ich mache,
- 2:27ist irre ich Handel irre? Ich stürze da.
- 2:34Menschen rein in ein in ein Meer, in einen Fluss, der
- 2:37einfach so reißend ist, dass sie den gar nicht händeln können.
- 2:41Ja, und ich bin doch nicht derjenige, der den dumm Bonn
- 2:44konnten im Fluss und dann ganz ganz im Gegenteil ich habe das
- 2:47Flussbett immer noch verbreitert und den Fluss nach Reisner
- 2:49gemacht. Ich hab mir das immer damit
- 2:54erklärt, dass ok, ich weiß, ich habe Depressionen, das wusste
- 2:57ich. Und aber.
- 3:00Das kann ja nicht die Erklärung dafür sein, und ich will ja
- 3:04immer eines ganz klar da ganz klar klarstellen.
- 3:08Egal. Was ich?
- 3:11Gibt es gesagt gemacht, getan habe oder wie auch immer.
- 3:15Ich kann das nicht auf diese Krankheit schieben, sondern ich
- 3:17muss einfach. Dafür geradestehen.
- 3:21Ich muss dafür einfach gerade stehen ja, ich hab davon noch.
- 3:23Ich muss eine Verantwortung tragen und ich muss auch
- 3:26Konsequenzen tragen. Jetzt kommt das große Problem
- 3:30der Kalimba leider jetzt nicht so gut.
- 3:33Auch das ist keine Entschuldigung, aber.
- 3:35Ist ist ja dann so, dass er, dass er so eine Angst hat,
- 3:40verlassen zu werden und im Gegenzug so eine Angst hat, dass
- 3:44man ihm fremd geht. Das.
- 3:48Das ist bei mir jetzt vielleicht nicht so ausgeprägt, aber ja
- 3:50doch irgendwie schon das, dass sich der Partner einen neuen
- 3:54sucht einfach der keine Krankheit hat man implantiert
- 3:57dem Partner Dinge. Und von seiner eigenen Schwäche
- 4:01abzuleiten, das hatte ich, glaube ich schon in der letzten
- 4:03Folge, erklärt aber, wie gesagt, ich werde mich noch so einige
- 4:06Male wiederholen, um es einfach klarzumachen, aber Fakt ist
- 4:09unterm Strich. Bin ich für die Scheiße, die ich
- 4:12verzapfe, so wie jeder normale Mensch auch?
- 4:15Selbst verantwortlich. Und ich muss einfach mit
- 4:19Konsequenzen lernen, dann auch zu leben.
- 4:23Ich bin immer noch bei 5 Stunden in der Therapie also noch, es
- 4:28ist noch keiner dazugekommen, die kommt jetzt erst, wenn ihr
- 4:31die Folge hört. Am Tag danach.
- 4:35Ist eigentlich völlig unerheblich.
- 4:38Aber ich merke ja selber, dass da jetzt so eine Selbstreflexion
- 4:42stattfindet, so ne man kann man kann.
- 4:48Man kann sich so ein bisschen oder man kriegt auf jeden Fall
- 4:51mal mit, was hier falsch gelaufen ist, man kriegt das
- 4:53mit, ohne direkt in einen. Ein, ohne dass der Dämon.
- 5:00Trägt wieder rauskommt, sondern dass man den so ein bisschen
- 5:03sagt, so Junge, gib mir mal Augenblick Zeit, ich muss mal
- 5:06eben ein bisschen nachdenken ja. Der Mond halt mal eben kurz die
- 5:10Fresse du störst gerade. So, und das Macht dieses nach
- 5:16Hause kommen nicht mehr zu einem nach Hause kommen, sondern man
- 5:20betritt einen dunklen Raum, dessen Fenster geschlossen sind.
- 5:23Also stelle ich das jetzt bitte bildlich wo ist kein Fenster
- 5:26geschlossen und es ist dunkel? Das ist eine ganz normale
- 5:29Wohnung, aber stellt euch das einfach jetzt mal wirklich vor,
- 5:31schließt doch einfach mal die Augen und stellt euch davor ihr
- 5:34betretet einen dunklen Raum, so ein so ein dunkles
- 5:36Kellergewölbe, sag ich mal, das riecht so einen richtigen so n
- 5:39bisschen modrig, die Luft ist feucht und alles fühlt sich
- 5:45irgendwie kalt an. Stell dich das einfach mal vor.
- 5:50Und? Dann habt ihr so einigermaßen ja
- 5:53und natürlich zum Kellergewölbe. Gewölbe im Kellergewölbe ist
- 5:56natürlich sehr dunkel meist und dann wisst ihr so einigermaßen.
- 6:06Wie ich mich fühle? Wie ich mich gefühlt habe, als
- 6:09ich die Tür aufgeschlossen habe? Diese Wohnung ist
- 6:12lichtdurchflutet, es scheint draußen die Sonne.
- 6:15Wir haben keine Ahnung gefühlt 68 Grad.
- 6:18Und ich war vorher noch im Naturschutzgebiet spazieren und
- 6:21hab geschwitzt wie ein Tier. Aber dann kommt man durch diese
- 6:27Türe. Ja.
- 6:31Was ist dunkel? Einfach dunkel.
- 6:38Setzt man sich dann damit hin, mit diesem Gefühl und denkt sich
- 6:42ok, komm, du hast spielst du hast Skills?
- 6:45Da lässt man sich kaltes Wasser über Kopf laufen, aber so weit?
- 6:49Bin ich leider noch nicht, dass dann das kalte Wasser hilft,
- 6:51weil dann kochen die Emotionen einfach dann wieder in diese
- 6:54Amplitude hoch und runter und hoch und runter und das Gefühl
- 6:59wahnsinnig zu werden. Und denk mal an die Druckpunkte
- 7:01wieder die Schmerzpunkte wieder zu suchen, aber irgendwann
- 7:04klappt das so so annähernd und dann muss man mal aus der
- 7:08Situation rausgehen muss einfach rausgehen, mal eben kurz was
- 7:11anderes machen, irgendwas was einen ablenkt.
- 7:14Die Skills, die habe ich euch ja in der letzten Folge erklärt,
- 7:18die ich da habe. Natürlich treffen die nur
- 7:21bedingt zu erstmal, weil ich habe erstmal nur die Skills, ich
- 7:24muss damit lernen umzugehen. Das hat sich nicht geändert.
- 7:28Aber unterm Strich sollten Zuhause ein sicherer Ort sein.
- 7:31Und war es für mich eigentlich auch immer halt.
- 7:35Bis vor. Ja, bis vor 2 Jahren, als das
- 7:39wirklich ausgebrochen ist, wie gesagt, da war das alles schon
- 7:42immer, aber da ist es ausgebrochen und hat sich immer
- 7:44weiter verschlimmert, aber das ist jetzt habe ich alles schon
- 7:46erwähnt. Ja.
- 7:50Und man muss das. Ja, man muss das lernen
- 7:54auszuhalten, das ist so. Man muss auch die Konsequenzen,
- 7:58die man vor Augen geführt bekommt.
- 8:01Lernen auszuhalten. Ich bin da nicht gut drin.
- 8:04Wie gesagt, ich bin kein geduldiger Mensch.
- 8:06Ich verstehe dann auch vieles nicht, ich versteh einfach
- 8:09vieles dann noch nicht ich, weil es in meiner Welt eine andere
- 8:12anders ist, aber ich bin eigentlich sehr, sehr
- 8:14empathischer Mensch und kann und kann super gut reflektieren kann
- 8:19supergut mich in andere Reindenken.
- 8:23Aber im Zuge dessen, dass diese Krankheit immer weiter
- 8:27fortgeschritten ist, vielmehr auch das mir immer schwerer, das
- 8:32reguliert sich gerade wieder so ein bisschen, weil man wie
- 8:34gesagt was ich gestern in der Folge gesagt hat man hat etwas
- 8:37was man anpacken kann, ich hab ne Diagnostik, ich habe eine
- 8:40Diagnose und einen gefunden, mit dem ich arbeiten kann so und ich
- 8:43weiß ok. Es liegt an deiner Krankheit.
- 8:47Jetzt muss ich hergehen, wenn ich ich nehme, mal das Beispiel
- 8:50von einem gebrochenen oder dem gebrochenen Bein, weil man dann
- 8:52gibst und weil es irgendwas Sichtbares ist, ja, damit muss
- 8:56ich ja auch lernen umzugehen. Das heißt, ich darf meinen
- 8:59meinen Gipsarm nicht am Tisch schlagen, weil das könnte sein
- 9:02der Heilungsprozess etwas eingeschränkt wird.
- 9:06Und so muss ich lernen, Dinge zu ertragen.
- 9:09So und ich bin natürlich hier und da noch in einem Zustand, wo
- 9:13ich den gebrochenen Armen auf den Tisch schlage, aber nicht
- 9:17mehr so fest wie noch vor keine Ahnung 34 Wochen sag ich einfach
- 9:21mal. Zu einem klitzekleinen Teil hat
- 9:26diese Klinik vielleicht geholfen.
- 9:28Und zwar. Aus anderen Gründen.
- 9:32Nicht, weil die Klinik nicht therapiert hat, sondern ich
- 9:35glaube, weil ich da Menschen kennengelernt habe.
- 9:38Die. Meine Therapeutin sagt immer es
- 9:42ist egal, wie schlimm ein anderer Mensch dran ist, jeder
- 9:44ist eigen sensibel, das ist völlig richtig, aber ich habe
- 9:46Menschen kennengelernt, die sind weitaus schlimmer dran und die
- 9:50können das alles, also die können das zum Teil nicht, was
- 9:53ich kann also reflektieren, einen strukturierten Alltag
- 9:56haben. Als solche Dinge ja und Gefühle
- 10:01auch zuzulassen, auch wenn sie manchmal falsch falsch
- 10:04ausschlagen. Auf der auf der Skala auf der
- 10:06Gefühlsskala und dann diesen diesen diesen diesen Zustand
- 10:11wieder hervorrufen und dieses nach Hause kommen, hat diesen
- 10:15Zustand hervorgerufen und der war auch kurz wirklich richtig
- 10:18schlimm, richtig schlimm mit wirklich der ganze Körper
- 10:22gezittert die Tränen liefen nicht, man konnte sich kaum
- 10:24beruhigen, also was für andere Leute einen Nervenzusammenbruch
- 10:27ist es. Für mich ein normaler Dienstag,
- 10:30ja, um das mal so ein bißchen zu verdeutlichen, wobei ich den
- 10:35Nervenzusammenbruch da überhaupt nicht schmälern will.
- 10:37Ich nehme jetzt einfach nur als Vergleich, weil ich es einfach
- 10:39öfter habe und. Ja, und da muss man halt lernen
- 10:44mit umzugehen, genau wie mit dieser diese mit diesem etwas
- 10:48ertragen müssen, weil es gibt Dinge im Leben, die hat man
- 10:52einfach dann irgendwann nicht selbst in der Hand, die kann man
- 10:55nicht mehr steuern. Und da muss man sich sagen ok,
- 10:59dann ist das so. Dann müssen wir gucken, wie wir
- 11:02das anders geredet, wie ich das anders geregelt kriegen von mir,
- 11:05für mich, ohne direkt, ja mir eine Gabel durch die Hand zu
- 11:10jagen oder so was ihr wisst, wie ich meine.
- 11:13Ja, dann ist. Das ist jetzt alles noch so rein
- 11:16hypothetisch, weil ich bin, und das sage ich immer wieder ich
- 11:19bin noch nicht so weit, dass ich so bin, wie ich es jetzt sage.
- 11:22Ich weiß, wo der Weg ist. Ich seh den weg auch, aber der
- 11:25ist halt noch, der ist halt noch lang.
- 11:26Dieser Weg, ja, der Horizont ist noch relativ weit weg.
- 11:29Und ich bin The Lonesome Cowboy, der so so gerade eben aus dem
- 11:33Pferd gestiegen ist und Richtung Sonnenuntergang reitet, aber
- 11:36halt noch weit weg von von Licht oder Schatten ist.
- 11:39Das ist alles andere auch selbst Verarsche, ganz ehrlich, ganz
- 11:44ehrlich, alles andere, selbst Verarsche und Dinge zu ertragen,
- 11:50ist kaum zu ertragen. Es ist wirklich kaum zu
- 11:53ertragen. Das ist ja sowieso für jeden
- 11:56schon schwer, etwas ertragen zu müssen ein Schicksalsschlag,
- 11:59eine eine Entscheidung eines anderen Menschen, das ist ja
- 12:02sowieso schon schwer so. Ich weiß auch nicht ich, ich
- 12:06beanspruche das jetzt einfach mal für mich.
- 12:07Dass der Borderliner das noch tausendmal schlimmer empfindet,
- 12:12wobei ich jetzt mit Sicherheit nicht hergeben will und den in
- 12:15Anführungszeichen normalen Menschen damit degradieren
- 12:17möchte und sagen möchte, dass seine seine Sachen, die er
- 12:20tragen muss, minder schlimm sind, um Gottes willen nein, es
- 12:24hat jeder sein Päckchen zu tragen und jeder geht damit
- 12:26anders um. Ich kann das alles nur wie
- 12:29gesagt, aus meiner Sicht erzählen, damit ihr versteht,
- 12:31wie das funktioniert und da vielleicht halt auch drauf, was
- 12:34was draus ziehen könnt ok. Also alles, was ein Mensch
- 12:38ertragen muss, ist Scheiße. Gefühlt und laut, laut
- 12:43ärztlichen Berichten usw ist es für den Borderliner noch viel
- 12:47schlimmer. Aber das rechtfertigt halt kein.
- 12:52Kein Ja, keine keine, dass ich es.
- 12:56Auf die Krankheit schieben kann, wenn ich Scheiße bau ich ich
- 12:59darf das einfach nicht darauf schieben.
- 13:00Es ist die Krankheit, jeder weiß, dass es setzt teilweise
- 13:04logischer Menschenverstand aus. Aber.
- 13:08Ich hab verdammt nochmal. Für mein Handeln die
- 13:11Verantwortung zu tragen, wenn ich jemanden umbringe.
- 13:14Da kann ich auch nicht sagen, weil die Krankheit der Mensch
- 13:16ist dann tot und ob ich ihn umbringe oder ob ich ihn in ob
- 13:20ich einen emotional umbringe oder ihr wisst genau wie ich
- 13:23meine, das ist Mensch auch tot. Und ja.
- 13:31Das sind halt Dinge. Damit muss man dann halt
- 13:34umgehen, das ist schwer. Aber es ist so.
- 13:39Es ist nicht wie einen Schlag ins Gesicht, da ist ein kurzer
- 13:43Schmerz und dann ist er wieder weg.
- 13:46Für den Borderliner ist so, dass er halt ein Ast ins Gesicht
- 13:51gekriegt und einfach einen fetten Amboss ins Gesicht und
- 13:54das Macht so Puff das. Das ist nicht mehr zu ertragen
- 13:59ist und dann auch direkt wieder die alten Muster dann
- 14:04hervorkommen. Aber.
- 14:08Es ist trainierbar Leute, es ist Trainierbar bei einem
- 14:12Therapeuten. Ich werde das in jeder
- 14:13verdammten Sendung sagen, in jeder.
- 14:16In jeder verdammten Sendung lasst euch helfen.
- 14:19Ruft euch irgendwelche Hilfe hinzu ja, Seelsorge, ich sag das
- 14:25nochmal. Die 116 117 alle anderen
- 14:28Telefonnummern bitte aus dem Internet es gibt notfallnummern
- 14:30sind 24 Stunden besetzt, einfach mal eben Google anwerfen.
- 14:33Ja, aber es muss halt. Es muss.
- 14:38Von euch kommen und ihr müsst das wollen.
- 14:41Aber ihr müsst das bitte nicht aushalten.
- 14:44So die Viertelstunde ist fast um.
- 14:49The boy and Town and the Boys back in Town und.
- 14:56Ja, jetzt muss er sich mal wieder akklimatisieren.
- 15:00Ja und dann sein Leben auf die Kette kriegen wieder.
- 15:05Also sein sein, sein ja, seine Krankheit.
- 15:08Jetzt beginnt der Kampf. Jetzt beginnt der Kampf, von dem
- 15:11ich euch ich glaube in der vorletzten Folge erzählt hat
- 15:13habe jetzt beginnt der Kampf mit dem Dämon jetzt geht's los.
- 15:18Wir sind praktisch. Beim Hallen Einmarsch die Musik
- 15:22für jeden einzelnen Kämpfer erklingt und da befinden wir uns
- 15:25gerade nur, dass dieser Kampf wahrscheinlich nicht über 12
- 15:28Runden geht. Er wird ein paar mehr Runden
- 15:30haben. Er wird vielleicht 2030 runden
- 15:32haben, aber jede einzelne Runde muss gewonnen werden.
- 15:36Es darf nicht eine Runde verloren werden, weil die wirft
- 15:39uns wieder bis an den Anfang zurück.
- 15:42Also in dem Fall mich nicht uns. Jede verdammte Runde muss
- 15:48gewonnen werden, und in Kairo wird es nicht geben.
- 15:52Es sei denn, in Runde 15 passiert irgendetwas, was so
- 15:56derart Klick macht, dass man sagt Ja ist klar, jetzt weiß
- 15:59ich, ich brauch die Therapie nicht mehr, ich brauch dies
- 16:02nicht mehr. Das wird aber nicht passieren.
- 16:04Dieser Kampf muss bis zum Ende durchgekämpft werden und er geht
- 16:07danach hört er ja nicht auf. Danach gibt es nach Venen.
- 16:11Ja, danach muss man sein Leben damit meistern.
- 16:13Aber auf diesem, auf diesem Weg diese 30 runden nehm ich euch
- 16:16definitiv mit. Und ich werde jetzt auch mal
- 16:19irgendwann in irgendeiner Sendung jeweils gerade maßlos in
- 16:23irgendeiner Sendung die nachfolgenden Sendungen
- 16:26verschieben, sich um ungefähr 2 Stunden.
- 16:30Mal einen großen Auszug davon vorlesen, was man mir alles
- 16:34geschrieben hat. Über sämtliche Kanäle und dass
- 16:38mich das wirklich wirklich immer noch absolut flasht.
- 16:41Und ich auch an den an den Zahlen sehe, wie, wie sehr
- 16:45dieser dieser dieser Podcast hier ist eigentlich ein Hörbuch
- 16:48ist eigentlich im Podcast ich nenne es trotzdem Hörbuch
- 16:51einfach weil sie es besser wird und einfach, weil ich es kann
- 16:54so. Ja, das ist halt einfach
- 16:57angenommen wird und? Dass das so so viel Bedarf noch
- 17:02gibt? Ich hoffe, ich kann diesen
- 17:03Bedarf mit Decken Prominente haben angefangen wieso ein wieso
- 17:06n? Torsten Sträter und Krömer und
- 17:11Kurt Krömer usw, die da offen drüber reden an Harald Schmidt
- 17:14ist glaube ich, der Präsident der Depressionshilfe oder
- 17:17Vereinigungen oder keine Ahnung? Aber es wird immer noch viel zu
- 17:22wenig darüber gesprochen. Und.
- 17:24Ich hatte am Anfang Angst, dass ja, wenn ich das öffentlich
- 17:28mache, weil durch den Podcast. Bin ich schon relativ öffentlich
- 17:32geworden und durch die meine Arbeit sowieso in meiner Stadt
- 17:36aber? Wie gesagt, mir bricht ja bald
- 17:40kein Zacken aus der Krone. Und ich hoffe, ihr habt
- 17:45weiterhin Spaß dran. Bleib gesund, alles gute euer
- 17:49Sven?