Latest / Fadegrad / Mark Riklin: «Werde, der du bist!»
Transcript
- 0:00Sehnsucht ist, meinem inneren Kind nachzugehen, also über sein
- 0:05Kind nachzudenken, zu merken, das ist mein Ding.
- 0:08Ich will zum Beispiel Menschen entwickeln, ich will mich
- 0:11entwickeln, ich will auf dem Weg, werde dir, du bist rollen
- 0:14ausprobieren, immer noch mehr Ideen werden, die ich bin, die
- 0:19Antrieb hat, die Energie ist. Vatergrad.
- 0:30Der Podcast, der fragt, warum Menschen tun, was sie tun und
- 0:34wie sie geworden sind, wer sie sind.
- 0:41Herzlich Willkommen zu einem neuen Vatergrad Podcast.
- 0:45Ich bin der Gabriel Imhof und euren Gastgeber und heute bin
- 0:48ich bei Mark Ricklin im Speicher daheim, bisschen ausserhalb vom
- 0:52Dorf bei der Vöglein Seck im alten Waisenhaus in seiner
- 0:56Wohnung in der Küche und. Und wir werden ein bisschen
- 0:59herausfinden. Mark auf den Zah füllen, wer er
- 1:02ist. Ich bin selber bei Mark Ricklin
- 1:05in die Schule gegangen, als Sekundarschüler in der Sbw, Haus
- 1:10des Lernens in Hedisau und Can Indrom Shobizerli oder Candy
- 1:14Shobizerli Mark. Ich freue mich sehr auf das
- 1:16Gespräch, danke vielmals, dass ich darf bei dir sein, du
- 1:20beschreibst dich auf deinem LINKEDIN Account als Arrangeur,
- 1:23Luntenleger geschichtenkurier location Scout.
- 1:28Öffentlichkeitshersteller Moderator und dramaturgischer
- 1:32Berater magst du uns da mal erklären, was du genau unter dem
- 1:36verstehst? Unter all den Titel?
- 1:39Ja, vielen Dank einmal für den Besuch heute Morgen in unserer
- 1:41Woche. Was sich da verwandelt hat in
- 1:43einem Tonstudio gerne. Also ich bin gespannt, wie du da
- 1:48Rausfindest im Gespräch über mich selber und ich über mich
- 1:50selber. Ich glaube auch wie du da
- 1:52vorgelesen hast. Linkedin zeigt, dass ich Freude
- 1:56habe. Ah Rolle also Rolle ist für mich
- 1:58etwas ganz Wichtiges. Man konnte im Leben Rolle nicht
- 2:01mehr, man kann sich aber auch selber Rolle geben, muss jetzt
- 2:04finden welche Rolle passt zu einem und eigentlich geht es
- 2:08darum, muss jetzt finden wer man selber ist.
- 2:10Das ist ja auch eine Idee von dem Podcast Vater gerade genau
- 2:14schöne Titel Vater gerade nein für mich gibt ein griechische
- 2:18Philosoph der Pindar, der hätte mal gesagt Werte der du bist
- 2:22finde da i ganz wenig Worte sehr edrücklich Werte der du bist und
- 2:27und da sind ja 2 verschiedene Zeitdeppen drin, also werde wie
- 2:31ist die Zukunft? Werde in Zukunft immer noch mehr
- 2:34der der du eigentlich bist. Also das heisst Gegenwart
- 2:38eigentlich ist man schon, aber man hat sich noch nicht
- 2:40entdeckt, man hat sich noch nicht entfaltet entwickelt und
- 2:44da finde ich eine lebenslange Aufgabe werde der du bist immer
- 2:49noch mehr von sich selber ins eigene Leben zu bringen und ich
- 2:52habe dir mal ein Beispiel Ausgegriffen von denen die du
- 2:54jetzt so vorgelesen hast. Eine ganz aktuelle Rolle da
- 2:58steht geschichtenkurier ich habe eine Rolle depeschenkurier und
- 3:01da ist eine Rolle, die ich gestern ausprobiert habe, und da
- 3:04finde ich ganz spannend und wichtig ist es sind, es ist
- 3:07nicht Theater, es sind alles rollen, die irgendeine Facette
- 3:12von mir unterstrichen, eine Lust, eine Sehnsucht, etwas
- 3:15auszuprobieren, also in diesem Sinne geht es darum, ganz
- 3:18authentisch sich selber zu sehen, aber irgendeine
- 3:22Leidenschaft einzukleiden in so eine Rolle Skript und.
- 3:26Du hast jetzt uns erzählt von der Rolle, die du gestern
- 3:29übernommen hast, mich aber wunderbar für eine Rolle oder
- 3:31welche Rolle übernimmst du heute?
- 3:34Man kann wirklich einen Tag unter dem Rollaspekt anschauen.
- 3:37Also wenn ich, wenn ich den Tag durchgehe, morgen 6 aufgestanden
- 3:42bin, immer der erste in der Familie wo steht und die erste
- 3:44Rolle, die ich habe. Ich bin der Wecker.
- 3:48Wenn stehst du auf. Um 6.
- 3:50Du brauchst keinen Wecker zum aufstehen.
- 3:52Mal einen Wecker bin ich der persönliche Wecker von den
- 3:54anderen. Also das ist eigentlich die die
- 3:56erste Rollenmorbig, die mir alle ihre weckzeit melden.
- 4:01Also meine Frau, unsere beiden Töchter und ich finde eine
- 4:05wunderschöne Aufgabe, also es fangt an, dass ich zuerst
- 4:07alleine in der Küche sitze, Kaffee trinke, in den
- 4:11Zettelblättern, denn irgendwann isch der erste Zehpunkt zu
- 4:16Möbberwecke für für halb Signe. Wie weckst du Marc Ricklin?
- 4:19Da heisst persönlich als Becker wisse.
- 4:24Das ist eigentlich so eine Halbwelt.
- 4:27Man ist eigentlich noch im Schlaf, unter Umständen
- 4:28vielleicht noch im Tiefschlaf, und der Übergang ist ganz im
- 4:31wichtigen Übergang in den Tag, also man sollte möglichst die
- 4:34Leute nicht erschrecken, also sicher keine Lehre machen,
- 4:38langsam an das Bett an sich tasten, wenn man sich sogar am
- 4:42Bettrand und die Person unterwegs spürt, ja, aha, da ist
- 4:47über das Zimmer gekommen, aber eigentlich braucht ein Übergang.
- 4:51Es ist kein schnelles Wirken. Und dann gibt es eine Berührung
- 4:53auf die Schultern. Oder irgendwie.
- 4:55Genau und eher lieselig und ruhig, langsam.
- 5:01Und das ist ein Prozess. Wach werden langsam der Übergang
- 5:04von 8 in den Tag ist sowieso für mich sehr fasziniert.
- 5:12Wir sind die vierten in dieser Wohnung zu Hause. 2 Töchter und
- 5:17eine Frau und. Und gehe von Frauen.
- 5:20Genau da spricht auch eine Rolle.
- 5:24Ja, das stimmt, die Rolle. Als Mann.
- 5:27Genau, einerseits die Rolle als Mann, als Partner, als Vater,
- 5:31auch als einziger Mann im Haushalt.
- 5:34Das ist eine spezielle Rolle, und dann geht es weiter für die
- 5:38zweite Rolle war, mich orientieren, also einen Ausblick
- 5:43auf den Tag, mich vorbereiten auf den Tag.
- 5:49Die dritte Rolle ist jetzt, dass ich was dafür Rolle, als
- 5:54Erzähler, Erzähler aus meinem Leben.
- 5:58Dann geht es weiter. Ich habe heute die Konferenz an
- 6:00der Kantonsjual Robinson, ich unterrichte dort die angewandte
- 6:05Soziologie, dort habe ich auch eine Rolle, also jetzt in der
- 6:09Konferenz bin ich einfach Teilnehmer von einer
- 6:11Notenkonferenz, das ist nicht mein Lieblingsspiel, nicht meine
- 6:16Lieblingsrolle. Weil ich immer Mühe habe mit
- 6:19Bewertungen entwickeln und darum habe ich auch mein Fach
- 6:23angewandte Soziologie genannt und dort haben wir auch die
- 6:26Jugendlichen eine spezielle Rolle.
- 6:27Ich rede nie von Schöller und schöller, Sie sind Mitarbeitende
- 6:30vom Labor für angewandte Soziologie, also auch dort für
- 6:35mich ganz wichtig, sich Gedanken zu übertrollen ich glaube, dass
- 6:40es einen grossen Unterschied macht, ob ich Mitarbeiter und
- 6:43Mitarbeiterin bin von einem wichtigen Projekt, vom
- 6:45Forschungsprojekt. Oder ob ich einfach in einer
- 6:49Bank Sitze und Schüler Schülerin bin und Adressat von
- 6:54stundenlangen Vorträgen und also auch hier finde ich einfach das
- 6:58Potenzial, sich gut überlegen, wer hat welche Rolle und in
- 7:00welcher Rolle kann ich am Menschen auf diesem Weg Werte
- 7:04der du bist, weiterkommen. Da gehört man schon so deinen
- 7:08Bildungsweg. Du hast Soziologie und Pädagogik
- 7:10studiert. Im ersten Studium pädagogisch
- 7:13auch schon, bin ich auch die Ausbildung zum.
- 7:16Oberstufenlehrer, das ist mein Fundament Pädagogik, und ich
- 7:20habe noch ein Zweitstudium gemacht und eigentlich auf das
- 7:23Fundament der Pädagogik 3 Säulen gestellt, Psychologie,
- 7:28Beschäftigung mit dem Individuum über Soziologie,
- 7:32gruppengesellschaft bis zum Staat, Politikwissenschaft, das
- 7:37ist mein Zweitstudium. Du bist in einer recht grossen
- 7:39Familie aufgewachsen. Wie viele Geschwister hast du?
- 7:42Wir sind 6, also 5 geschwisterte.
- 7:45Auch dort die spezielle Rolle. Einerseits zwillingsbräder ich
- 7:49war nie allein, meine Grunderfahrung ist, man ist
- 7:52nicht allein auf der Welt. Die bekannten Zwillinge oder der
- 7:55Patrick? Und Sepp sind sind die Jüngsten.
- 7:57Aber ich habe selber eine Zwillingsschwester, also mein
- 8:00erster Ole ist eigentlich ein Zwillingsbräder, also im Uterus
- 8:05den Platz teilen mit der zweiten Person, sie ist in den ersten 12
- 8:11Minuten später, ich bin in den Schüchern gewesen, sie ist
- 8:13meutiger. Hat mir den Weg gebannt.
- 8:16Ich finde auch noch symbolisch irgendwie und dann die zweite
- 8:21Rolle vielleicht also Sohn sie natürlich.
- 8:25Von 2 sehr charakterstarken Menschen darf man da so sagen.
- 8:31Ja, auf jeden Fall, dein Vater ist ja HSG Rektor gewesen, sag
- 8:34ich es. Richtig, ja.
- 8:35Als ich, sie wohnt eigentlich als Staatsphilosoph an einer
- 8:39Wirtschaftsuniversität. War er eine ungewohnte Besetzung
- 8:44und hat da sicher viel philosophisch reinbringen, Werte
- 8:49reinbringen, nicht immer ganz einfach und dann war seine
- 8:55Mutter die Lyrikerin gewesen, war Geschichte geschrieben, hat
- 9:00Musik gemacht, hat unser Vater auch, also da waren wir sehr
- 9:03soziologisch, wenn wir jetzt mit Bourdieu sagen, wir haben
- 9:07unglaublich Kapital überkommen, kulturelles Kapital.
- 9:11Sozialkapital also es hat keine Wand gegeben, die nicht von
- 9:15Zuunterst bis zuoberst Bücher gewesen sind, und das hat dazu
- 9:19geführt, dass ich nicht zum Leser bin.
- 9:21Ich habe immer an den Büchern geschnuppert, Titel gelesen,
- 9:24aber auch da, wie man hier Bücher sieht, Aristoteles, Plato
- 9:30und Canoti, da gibt es doch irgendwie so einen kulturellen
- 9:35Hintergrund, einen Bildungshintergrund nehmen, den
- 9:37man schon mal gehört hat, damit das Tisch diskutiert hat.
- 9:41Also da haben wir extrem viel mit überhaupt.
- 9:45Und da hat dann dir die Bahn quasi geöffnet oder geleitet,
- 9:49dass du wie klar, dass du zum Lehrer wirst.
- 9:53Überhaupt nicht. Nein, überhaupt nicht.
- 9:56Also das ist ja eher aus 2 Gründen entstanden.
- 10:01Erst hat mit Fussball zu tun, ich war leidenschaftlicher
- 10:05Fussballer und ich bin irgendwann berufen worden zum
- 10:09Fussballtrainer. Ist gar nicht meine Idee gesehen
- 10:12und hat jetzt ausprobiert, 6 Jahre ganz intensiv betrieben
- 10:16und in dieser Rolle habe ich gemerkt, da liegt mehr.
- 10:18Ich würde heute noch sagen, das meiste, was ich heute mache,
- 10:22habe ich absurderweise als Fußballtrainer gelernt.
- 10:25Welche Position hast du? Karls Fussballer ist auch.
- 10:28Spannende Frage. Das ist auch eine Rolle, oder?
- 10:30Aha, und für mich ist typisch Mittelfeldspieler, Spiele lesen,
- 10:36Spiele organisieren, Regime Spiel.
- 10:39Der den letzten Spaß gibt. Aber das Golf macht über andere,
- 10:42das sagt ganz viel über mich aus, aber als Fußballtrainer
- 10:45habe ich gemerkt, mich interessiert mich für
- 10:47Psychologie, für Motivation, wie kann man ein Team bilden und
- 10:52irgendwann ist vorgekommen wie im Beruf, braucht es eigentlich
- 10:56ähnliche Kompetenzen und da ist einfach die Lehrperson relativ
- 11:01nahe. In meinem Verständnis haben wir
- 11:03ein Fußballtrainer, was hat mich eigentlich.
- 11:06Zum ersten Studium geführt, aber noch einen zweiten Punkt.
- 11:09Ich war nicht ein wahnsinnig guter Schüler und habe auch
- 11:13Schulen jetzt nicht als Glück erlebt, auch nicht als
- 11:17Inspiration, und ich habe irgendwie das Gefühl gehabt, da
- 11:19geht es besser und statt beklagen muss man es ja selber
- 11:23machen, also habe ich mir überlegt, wie können wir schulen
- 11:26anders machen, wie können wir Schulen erfinden und dann habe
- 11:30ich grosses Glück gehabt mit der SBB Haus des Lernens, weil die
- 11:33haben mir Freiheiten gegeben. Schulen selber
- 11:37weiterzuentwickeln gestalten. Du kannst dich erinnern, in
- 11:41eigene Fächer erfunden wie Expedition zum Beispiel, eine
- 11:46angewandte Glückswissenschaft, und das ist für mich zu einem
- 11:49wichtigen lebensprinzip worden, nicht warten, nicht beklagen,
- 11:54selber machen. Aber da ist ja dann schon viel
- 11:57später gekommen. Die Phase an der Sbw, oder du
- 12:00hast wahrscheinlich zuerst die Ausbildung gemacht, den
- 12:03Sekundarlehrer. Und hast dann auch an einer
- 12:06staatlichen Schule gearbeitet. Ja, ich bin gerade an einer
- 12:08Privatschule. Meine erste Stelle habe mir
- 12:11eigentlich eine Extremsituation gesucht.
- 12:13Ich bin in einem Internat in Filters, und zwar ein Internat,
- 12:19welches sehr rückständig ist. Und ich habe die Stelle
- 12:23ausgelebt, gesehen und etwa 34 Monate, bevor ich in den
- 12:27Abschluss kam und habe mich gerade beworben, bisschen
- 12:31anschauen und. Hat gegen genau die Situation,
- 12:34die mich gereizt hat. Also ich bin nicht totan, weil
- 12:38ich da super schwer gefunden habe, sondern das Gegenteil,
- 12:41weil das Gefühl habe, hier gibt es Entwicklungsbedarf, Ich will
- 12:44ausprobieren, kann ich als Junglehrer in diesem System
- 12:46irgendetwas bewegen, das war mein Experiment, mein Abenteuer,
- 12:51Ich habe auch gewisse, Ich mache nur begrenzte Zeit, ich bin auch
- 12:54totan, ich bin noch auf Paris, ich habe gewusst, ich mache noch
- 12:56ein Studium, aber dort habe ich ganz viel gelernt.
- 13:00Schlussendlich, ich habe noch nicht an Soziologie gedacht,
- 13:03aber aus heutiger Sicht die Fragestellung, wie kann man in
- 13:07einem kleinen System wie eine Schule, wie kann man in einem
- 13:11grösseren System wie eine Gesellschaft etwas bewegen,
- 13:15etwas verändern. Das ist ja bis heute meine
- 13:18Grundfrage und und immer mit der Antwort, der Anfang ist bei
- 13:22einem selber, ich suche immer noch meinen Hebel, man kann
- 13:25nicht die anderen ändern, ich suche nach meinen Hebel, den
- 13:29ich. In meinem Möglichkeitsraum
- 13:33irgendetwas bewegen. Und doch müsste man nicht sich
- 13:39Gedanken machen um politisch etwas am Schulsystem anpassen,
- 13:46wenn man merkt, man ist nicht zufrieden mit dem, wie sich, wie
- 13:49sich es entwickelt oder wie es steht, wenn ich es richtig
- 13:52verstanden habe, da würde ich auch noch gerne noch einerseits
- 13:54da quasi den Hebel auf einer anderen Ebene ansetzen, aber
- 13:59auch. Worin denn deine
- 14:02Unzufriedenheit, die du vorhin gesagt hast, besteht in Bezug
- 14:06auf das Schulsystem oder so wie du schon erlebst.
- 14:08Also ich bin. Absolut verstanden.
- 14:10Es braucht immer, man muss immer von 2 Seiten kommen.
- 14:13Also das eine ist eher meine Ebene, wichtig ist ja auch, dass
- 14:16jeder Mensch auserfindet, weil es ist die eigene Ebene, also
- 14:21meine Ebene ist mit ganz kleinen versuchen, Beiträgen,
- 14:26ausprobieren und zeigen, dass wir da anders gehen.
- 14:30Und dann braucht es eine andere Ebene.
- 14:32Das ist eine Makroebene, das ist eine systemische Ebene, das ist
- 14:36Politik zum Beispiel, ich bin nicht geboren für Politik, hat
- 14:40mich nie gereizt. Ich weiß nicht oder Stürmer im
- 14:43Fussball oder? Ja genau.
- 14:44Ich bin mit jetzt Verbrenner wahrscheinlich.
- 14:46Ich bin ein Philosoph, der aber konkrete Philosophie betreibt.
- 14:51Das heißt, nicht nur irgendwo auf der Wolke sich irgendwelche
- 14:55Sachen auslegt, sondern probiert die 1 zu 1 auf den Boden zu
- 14:58bringen. Aber es braucht unbedingt die
- 15:00andere bin und die müssen sich irgendwie in der Mitte begegnen.
- 15:03Es braucht verschiedene Menschen, Typen, wo an
- 15:05verschiedene Orte ansetzen, aber der, wo auf der systemisch Ebene
- 15:09ist, dem wird es helfen, wenn er ein Beispiel kann zeigen, wenn
- 15:12er nicht nur abstrakte Ideen versucht durchzubringen, sondern
- 15:20man kann sagen, es gibt Orte, da findet es bereits statt, man
- 15:23nennt es auch Real Utopien. Das heisst, das sind Formen, die
- 15:28andere vielleicht noch als Utopien anschauen, aber das
- 15:31jetzt, davon gibt es bereits. Ich bin der festen Überzeugung,
- 15:34eigentlich auf unserer Welt gibt es alle Lösungen schon, die wir
- 15:36brauchen, sie sind einfach zu wenig bekannt, leider wird zu
- 15:40wenig Öffentlichkeit hergestellt, sind die tolle
- 15:43Idee, die es eben eigentlich schon gibt.
- 15:44Gibt es ein Beispiel, wo du uns könntest?
- 15:46Steile wo merkst du das jetzt so eines wo dich bewegt oder wo
- 15:49findest du da ist das passiert so da ist eine Idee quasi
- 15:54Realität worden. Da gibt es, da gibt es Hunderte
- 15:57von Beispiele. Ich sammle die auch ganz
- 15:59akribisch, also wir haben verschiedene Newsletter
- 16:03abonniert, wo Lösungsassets weitervermittelt und da gibt es
- 16:07ganz viele verschiedene Kategorien, vielleicht bleiben
- 16:10wir gerade bei der Bildung, da denke ich zum Beispiel, es gibt
- 16:12einen Kinofilm über die Schule in Bad in Wallis, wo ganz andere
- 16:16Ansätze hat, es gibt jetzt den Film, den Kinofilm radikal
- 16:21ausser Schule waregeschichte in Mexiko.
- 16:24Die auch ganz anders Schule betreibt.
- 16:26Aber ich habe für 23 Elemente aus den Ansätzen erzählen, wenn
- 16:30du fragst, ja, wo ist denn unsere daheim ist Schule, also
- 16:34ich will positiv formulieren und sagen, welche Schule kann sich,
- 16:37welche Richtung kann sich Schule weiterentwickeln und ich finde
- 16:41im Zentrum für mich ist Werte der du bist, das heißt Schule
- 16:47sollte ganz viele Beiträge zur Persönlichkeitsentwicklung von
- 16:50einem Menschen schnell der Kern. Erkenne von Menschen für Drinnne
- 16:56isch dozmal Schzanskereia SBB Hris au meh versucht im Coach in
- 17:01de Kernnusse finden und e sonder Rolle zu kreiere aus der
- 17:06Fähigkeit, aus der Leidenschaft i würde auch dafür plädieren,
- 17:10Träume von Menschen dwünsche Sehnsücht ernst zu nehmen, also
- 17:14zuerst einmal zu erkenne.de Goethed immer gsagt, Träume und
- 17:18Wünsche sind Vorboten besonderer Fähigkeiten I hoffe het recht.
- 17:23Ich persönlich bin überzeugt davon, dass da nicht
- 17:25irgendwelche Hirngespinste sind, sondern da stecken Potenziale
- 17:29dahinter, die vielleicht noch gar nicht erkannt sind.
- 17:32Also nehmen wir mal ein, die Bildung würde sehr früh eine
- 17:36Rolle spielen, dann können wir eigentlich Bildung, um die
- 17:41Leidenschaften, Potenziale, Ressourcen, Neigungen rundum
- 17:45bauen, da gibt es Ansätze, die bereits so funktioniert hat.
- 17:50Dass man massgeschneidert Bildung macht, wo man nicht
- 17:53daran vorbeikommt. Man muss immer noch
- 17:54Kulturtechniken ausbilden, lesen, schreiben, rechnen,
- 17:59digitale Kompetenzen, die braucht es einfach als
- 18:01Fundament, aber es sollte viel früher andere Fragen haben, es
- 18:05gibt Menschen, die sind längst erwachsen, die haben das immer
- 18:07noch nicht herausgefunden oder es ist verdeckt worden, weil
- 18:10wenn man Kind beobachtet, die Spielen noch, dann kann man
- 18:13ablesen, was sie gerne machen, wo sie Leidenschaft haben, wo
- 18:16sie Energie haben und irgendwann.
- 18:19Verschwinden wird verschüttet und ich finde, das wäre eine
- 18:23ganz wichtige Aufgabe als Gehalt.
- 18:25Ich verstehe mich als Gehalt, die Talente, Leidenschaften bei
- 18:29anderen Menschen zu kennen, zu benennen.
- 18:33Was heisst Scout auf Deutsch? Wie finden, suchen den Blick,
- 18:38entwickeln die Wahrnehmung, Schärfe und dann auch jemandem
- 18:42so zu begegnen. Es ist immer mein Ziel,
- 18:44möglichst schnell diese. Potenzial zu erkennen und dann
- 18:48auch die Potenzialbrille aufsetzen.
- 18:50Also ich kann Ihnen erzählen, sagen einer, ein Jugendlicher
- 18:5514, der hat dann auch Sonderrollen gehabt, mein erster
- 18:58Sekretär, und der ist immer nicht bei mir gesessen, im Lern
- 19:01natürlich, er hat sich sogar ein Visitenkerdl gemacht, weil er so
- 19:04stolz ist auf ihn und er ist nicht gerne Joel, aber ab dem
- 19:07Tag ist er nicht mehr als Schüler, er ist der erste
- 19:11Sekretär und ist auf die Rolle stolz.
- 19:16Und hat den ganzen Tag durch die Brille angeschaut.
- 19:19Das war schon immer noch das gleiche, aber vieles entsteht in
- 19:24der Wahrnehmung, alles entsteht in der Wahrnehmung, also finde
- 19:28ich, ist ein unglaubliches Potenzial.
- 19:33Dieser Podcast ist ein ökumenisches Projekt und wird
- 19:36präsentiert von den evangelischen und katholischen
- 19:38Kirchen, der Kantone St. Gallen und Appenzell.
- 19:41Danke für eure Unterstützung. Ich nehme bei dir eigentlich
- 19:48schon immer, dass ich dich kenne, eine grosse Lebensfreude
- 19:50wahr, auch eine grosse Neugierde.
- 19:52Das hat wahrscheinlich miteinander zu tun.
- 19:54Hat es eine Situation oder eine Phase gegeben in dem Leben, wo
- 19:57du da in eine Krise kommst? Mich nicht zu wundern gibt es
- 20:00auch den Markt, der dich nicht kennt.
- 20:03Also grundsätzlich ist auch das ein Geschenk.
- 20:06Ich habe oft darüber nachgedenkt ich werde in diesem Jahr 60
- 20:09gehen, ist eigentlich ein Wahnsinns.
- 20:11Formulierung selber zu gehören. Ich würde 360, also sie kann
- 20:14Mühe damit, ich könnte sagen endlich 60 oder schon viel davon
- 20:18erleben und ich denke ich würde übernommen, dass ich heute noch
- 20:23einen extremen Antrieb habe und das ist überhaupt nicht
- 20:26selbstverständlich, könnte es sein, man wird langsam müde, man
- 20:29hat es langsam gesehen, man hat keine Lust mehr und das ist ein
- 20:34riesen Geschenk, da bin ich wahnsinnig dankbar, ich fühle
- 20:36mich gesund und habe grossattrib.
- 20:40Und da muss ich auch dazu sagen, ich glaube, antrieb ha, das ist
- 20:45auch ein Teil Anlage. Ich glaube, ich bin so auf die
- 20:49Welt gekommen und einen anderen Teil kann man auch daran
- 20:52schaffen, aber das ist sehr anstrengend, das Gefühl, das ist
- 20:56schon schwierig, sich das vorzunehmen.
- 20:58Ich finde es schwierig, mit dem Coaching zu sagen, wo ist denn
- 21:02dein Antrieb und jetzt komm doch mal und mach doch mal immer mir
- 21:06da nicht vornehmen. Ich stand auf und habe Lust, hat
- 21:09aber auch mit einem zweiten Punkt zu tun, dass ich mir das
- 21:13Leben so eingerichtet habe, dass ich sehr früh die eigene
- 21:17Sehnsucht sehr ernst genommen habe.
- 21:19Die wären. Sehnsucht ist, meinem inneren
- 21:24Kind nachzugehen, als über sein Kind nachzudenken, die eigenen
- 21:27Leidenschaften, da spürt man ja, da kann man wahrnehmlich auch
- 21:30Schulen dafür zu merken, das ist mein Ding.
- 21:34Ich will zum Beispiel Menschen entwickeln, ich will mich
- 21:37entwickeln, ich will auf dem Weg, werde dir, du bist rollen
- 21:40ausprobieren, immer noch mehr Ideen werten, wo ich bin, wo ich
- 21:45antrieb hätte, wo die Energie ist und nicht einfach, ich wäre
- 21:48zu Grund gegangen, wäre ich jetzt nach dem ersten Studium
- 21:50einfach ein lieber Sohn gewesen. Ich glaube, ich habe ihn nicht
- 21:53schlecht gemacht, aber ich habe gespürt, ich würde zu Grund
- 21:56gehen, da wäre mir zu viel. Immer um die Leute, um.
- 22:01Ich brauche Zeit, wo ich mich zurückziehe, wo ich kann, übers
- 22:04Leben philosophieren, wo ich kann, in Ideen entwickeln und
- 22:07dann gehe ich wieder raus wie mit Leuten.
- 22:09Also ich brauche eine Balance, ich brauche Mix.
- 22:12Also in dem sind eben diese Fragen nach dem Antrieb, riesen
- 22:16Geschenk und ein zweites Ernst nehmen, wo die Sehnsucht sind,
- 22:20sagen, Leben probieren, so einzurichten.
- 22:23Mir ist dir relativ einfach gefallen, weil ich privilegiert
- 22:25bin, gut, selten aus. 2. Studien gemacht, gutes
- 22:30Fundament, aber ich glaube, es gibt viele Menschen, die
- 22:32vielleicht ein bisschen weniger privilegiert sind und trotzdem
- 22:35der Spielraum grösser wäre, als sie bis jetzt erkannt haben.
- 22:39Und die andere Vorgeschichte hätte es auch schon Tiefschläge.
- 22:44Das Leben ist, glaube ich, bei allen eine Mischung zwischen
- 22:49Höhe und Tiefpunkten, die Leben selbstverständlich auch, dass es
- 22:54schwierigere Phasen gibt. Wo irgendetwas nicht so läuft
- 22:58und man denkt, wo es einen Übergang gibt im Schwierigen,
- 23:04weil man schon jemand verliert im Leben, das ist einfach
- 23:08einfacher zu bewältigen, wenn man ein gutes Fundament hat.
- 23:13Und wenn der Grundantreib das Grundurvertrauen da ist, ist das
- 23:18auch viel einfacher, aber in diesem Sinne ist es ein
- 23:22universelles Gesetz, es gibt nicht das Glück allein, es gibt
- 23:25immer. Ist ein Wechselspiel zwischen
- 23:27Glück und Unglück, zwischen Licht und Schatten?
- 23:29Das gehört immer zusammen, und Kunst ist Lebenskunst ist
- 23:32eigentlich beides zu nehmen, wie?
- 23:35Hast du das mit dem Glauben Mark?
- 23:39Ich bin als Kind, ich weiß noch, ich habe sehr früh etwas mit
- 23:45Zähnen, den Impuls, dass ich irgendetwas Beiträge zu dieser
- 23:50Welt, und ich habe trotzdem mal. Das Gefühl, ich werde irgendwie
- 23:56ein humanitärer Helfer, haben mich für sie krk interessiert
- 23:59und so weiter und ich habe meine Eltern gefragt, die sind mit
- 24:01dieser Frage völlig überfordert gewesen.
- 24:03Sie haben eine Frage gestellt, machen ich Beiträge und.
- 24:06Wie ist denn sie? Epezenni und ich weiß noch, aus
- 24:10Überforderung haben Sie mich zum Pfarrer geschickt.
- 24:14Zum katholischen Pfarrer. Ja genau, und ich bewirte zu dem
- 24:16Pfarrer. Ich weiß noch, wenn ich dem
- 24:17Übersessen bin. Rot unter gell?
- 24:19Ja, aber er war überfordert und so bin ich mir nicht
- 24:21geantwortet. War eigentlich sehr sehr weit
- 24:25weg gewesen vor meiner Ausgangsfrage und ich bin mir
- 24:29nicht geantwortet und hat da mehrere Jahre gemacht.
- 24:35Also in dem Sinne habe ich wirklich einen Bezug als Kind zu
- 24:37chillen. Ich erinnere mich an einen
- 24:39Ausflug nach Ranchon Ministante weiß die wunderbare Kapelle
- 24:44Caubusier hat mich sehr geprägt, ich habe die Gemeinschaft sehr
- 24:49schön gefunden, zum Beispiel eine Orate Messe erinnern.
- 24:52Dass man nachher geht, sehen wir gut, morgenessen und so weiter
- 24:56ich habe dann eigentlich den Bezug als Killengänger total
- 24:59verloren. Also mich inspirieren immer noch
- 25:02die Räume, ich habe zum Abendbezug, zu klöstern, ich bin
- 25:06auch mal auf England und ein Down sagt, Ich bin in der Nähe
- 25:10von baff, ich bin in 2 Wochen im Benediktinerkloster gewesen,
- 25:14irgendwie hat mich die Welt immer angezogen und Benediktiner
- 25:17sind ja an spannenden Orten. Die Essen gut, sie singen gut,
- 25:20sie zelebrieren zu leben. Ich habe damals ein Gegenteil
- 25:23gemacht, ich bin einmal 24 Stunden in das letzte, die
- 25:27letzte Kartause der Schweiz in Walden im Freiburgischen und
- 25:32habe hier 24 Stunden verbracht und ein Reportage gemacht.
- 25:35Land des Schweigens hat es geheißen und die Berichte davon
- 25:39sind noch 24 Stunden wieder rausgekommen, weil dort ist kaum
- 25:42Zeit vom Leben. Also die haben viel weniger
- 25:46gegessen, sie haben schlecht gesungen, aber die Welt hat mich
- 25:51immer ein Stückchen dargezogen, aber nicht im klassischen Sinn.
- 25:54Also ich bin überhaupt kein Kriechgänger ich kann mir
- 25:58vorstellen, mal in einem Chor zu singen, also ich habe einen Hang
- 26:01zum Spirituellen, glaube ich, aber ganz in ganz anderen
- 26:05Formen, ich finde, die Ebenen können ganz andere Orte
- 26:09stattfinden, sicher nicht in einer klassischen Liturgie, das
- 26:12macht mir Mühe. Ich freue euch an einer guten
- 26:15Predigung, aber in diesem Sinne bin ich immer noch
- 26:18eingeschrieben als römisch katholischer Bürger sozusagen,
- 26:26aber weit weg von dem klassischen will man schon ein
- 26:31schlechtes Wissen meinem Kind gegenüber.
- 26:33Das Gefühl, ich habe sie schlecht eingeführt, auf der
- 26:36anderen Seite muss ich sagen, mir sind ja Werte ganz wichtig
- 26:39und interessanterweise habe ich immer wieder Anfragen.
- 26:42Die genau mit den Werten zu tun haben und.
- 26:45Von kirchlicher Seite oder was? Auch also soziale.
- 26:50Aber wirklich auf der kirchlichen Seite und eigentlich
- 26:54entscheidend, glaube ich, ist ja nicht die Hülle, sondern der
- 26:59Kern, die Werte zu leben und weiter zu ermitteln und in dem
- 27:03Sinne bin ich wahrscheinlich viel näher als aussehen.
- 27:10Jetzt gerade noch hängen geblieben.
- 27:11Ich erinnere mich an was Jesus auch sagt, er kritisiert ja
- 27:17eigentlich die, die öffentlich bettet und und zur Schau
- 27:22stellen, wie gläubig das sie sind und sagt, wenn ihr betet,
- 27:26dann geht ihr in eure Kamera, in eure Stilkamera und könnt dort
- 27:29quasi beten, wo Gott den Vater euch sieht.
- 27:35So, und da haben wir jetzt wirklich in Rembizka bei diesem
- 27:37Gedanken noch ein bisschen hängen geblieben.
- 27:39Man kann. Mir auch noch an Gedenken.
- 27:42Ja, seitdem ich ja nicht um Klassisches in Betten das Wort
- 27:47Betten habe ich keinen Bezug, aber wo schon mache ich es eben
- 27:50trotzdem, weil was wir machen auf dem Küche sind, wenn schon
- 27:54sind das ist so ein rotes Büchlein und in dem roten
- 27:56Büchlein gehen wir regelmässig ist eine Idee aus der positiven
- 28:00Psychologie von Martin Seligmann gehen wir regelmässig meine Frau
- 28:05und ich Ermordung, wenn wir da sitzen.
- 28:09Können wir hier Sätze eintragen? Also das ist ziemlich wohl, und
- 28:13eigentlich schreiben wir hier uns auf die Idee von Seligmann,
- 28:16man soll sich aufschreiben, wofür man dankbar ist und dann
- 28:20sind einfach 3 ganz kleine Sätze, die man hier zusammen
- 28:25notiert und die damit auch festhalten im Wörtlichsten Sinn,
- 28:30sie sind nachhaltig, man kann es nachlesen, machen uns auch noch
- 28:34einmal bewusst Form von Dankbarkeit und der Brander wird
- 28:37natürlich die Form von einem Gebet machen.
- 28:39Aber in dem Sinn finde ich wirklich spannend.
- 28:41Es gibt vielleicht einfach neue Formen in der heutigen Zeit, wo
- 28:44andere nehmen haben, aber dahinter ist ja wahrscheinlich
- 28:48eine psychologische, spirituelle Idee, was man ja auch Freude
- 28:52dran machen will, man Freude dran haben, wie es für uns Sinn
- 28:54macht und nicht wie es irgendwo es Dogma gibt, wo irgendjemand
- 28:58mal gesagt hat, man sollte doch, sondern es kommt aus dem
- 29:00mindesten als Bedürfnis wir. Kommen schon zum Ende von
- 29:04unserem Gespräch, aber es sind doch noch zu 3 Fragen, die mich
- 29:06noch interessiert. Einerseits.
- 29:10Was bist du der Meinung? Welche Aufgabe könnte Kille
- 29:14haben in der Gesellschaft oder welche Hetze oder sagst du?
- 29:17Es braucht Kille vielleicht auch gar nicht so wie sie es jetzt
- 29:20zumindest macht und das zweite ist wo ich so viel über die
- 29:25gelesen habe und auch nachgedenkt habe, ist mir das
- 29:28Wort gekommen. Ist Mark ein Prophet unserer
- 29:32Zeit und diese 2 sind 2 grössere Ebenen, aber.
- 29:38Die möchte ich noch einmal in den Raum hineingehen.
- 29:41Also der erste Punkt. Ich glaube, Chile macht in
- 29:44irgendeiner Form absolut Sinn aus meiner Sicht und etwas, wenn
- 29:49ich mit Leuten aus Chile beauftragt zu tun habe und ich
- 29:53ihnen immer sage, ihr müsst unbedingt zu den Leuten, also
- 29:57das Prinzip umkehren, nicht in die Chile warten bis die Leute
- 30:03kommen, sondern ihr müsst zu den Leuten und immer ein Experiment
- 30:06gemacht in St. Gallen, das ist einige Jahre
- 30:07her. Mit der Rille gemeint und 6
- 30:10Moment war wir schließen auch das Büro ab.
- 30:13Das Büro ist geschlossen, das Büro findet außen statt, bei den
- 30:18Leuten unterwegs sein und dort für den 2.
- 30:21Gedanken wenn ich den Begriff vom Seelsorger, das ist doch ein
- 30:26Wahnsinnswort, das ist mir sehr sehr nahe, also was da
- 30:30eigentlich drin ist in dem Wort, sich für die Seelsorge der
- 30:34Seelsorge, da ist mir eine dringendste.
- 30:37Das Bedürfnis unserer Gesellschaft und wir haben in
- 30:40verschiedenen Projekten keine Seelsorge.
- 30:42Mal anders, also nur schon den Gedanken, alle Killerräume und
- 30:47und Büros zu gewissen Zeiten zu verloren, zu den Leuten gehen,
- 30:50zu ihnen heim gehen und ihnen einfach zuzuhören, er macht
- 30:53Ihnen gute Seelsorge und wir haben verschiedene Storytelling
- 30:56Projekte gemacht, die wir einfach die Geschichte bekommen
- 31:00haben, was in diesem Sinne, glaube ich, man muss sich diese
- 31:02Leute in die Zeit übersetzen und man muss den Schritt zu den
- 31:06Leuten machen. Das ist schon immer ein
- 31:07trauriges Bild, wenn man in die Kille schaut.
- 31:09Und da gibt es noch ein paar Vertreter aus der älteren
- 31:11Generation, die kommen da beide, erreicht man die Leute nicht
- 31:16mehr gleich, aber bei all den Leuten, die aus der Kille
- 31:18austreten, also ich glaube, es braucht einfach
- 31:21weiterzuentwickeln, die Folge nach dem Prophet Prophet ist ein
- 31:24wahnsinnig grosses Wort, das würde mich total distanzieren,
- 31:28ich glaube ich versuche und ich glaube, da machen ganz viele
- 31:34Leute. Einfach im Rahmen der eigenen
- 31:36Möglichkeiten sich selber sein, als erstes authentisch nichts
- 31:43vorgeben, was man nicht ist und im zweiten Schritt probieren
- 31:48über sich auszugehen, also einen kleinen kleinen Beitrag leisten
- 31:54zu einer Welt, die in grossen Schwierigkeiten ist,
- 32:00gleichzeitig grosse Potenziale und versuchen hier irgendetwas
- 32:04beizubringen. Vielen Dank als letzte Frage,
- 32:07Mark, du wirst dem erst 60 i est gseit was schenkst du dir zu dem
- 32:11grossen Jubiläum? I hab mir die g Schenk gleich
- 32:16gmacht, so vor vielen her nemi, dass i mir Freiheit nehm, ganz
- 32:22konsequent mi eigne weg zu go immer näher ho dem Werte der du
- 32:31bist und schön isch ja des nie fertig.
- 32:34Da kann man immer noch weitere Schritte machen und das Schöne
- 32:37ist auch, dass da nichts mit Alter zu tun hat und das ist ein
- 32:41Geschenk, um sich selber zu machen.
- 32:45Da würde mir, egal welche Zahl jedes Jahr von euch machen.
- 32:51Vielen dank Marc für das schöne Gespräch.
- 32:54Danke für mal. Hat Spaß gemacht.
- 32:56Danke noch fürs Zulassen im Fadergrad Podcast wenn ihr mehr
- 33:00Fragen habt zum Thema, dann schreibt uns doch auf
- 33:04info@fadergradpodcast.ch Folget uns auf Instagram, liket uns und
- 33:11gebt uns eine gute Bewertung auf Spotify.
- 33:13Wenn euch der Podcast gefallen hat, Danke fürs Zulassen, ciao
- 33:19zusammen. Vater Graz.