Latest / Rheinpegel - der Düsseldorf-Podcast / Millionen-Modernisierung im Uerige, Instagram-Account als Hilfe für Mieter*innen und Sicherheitskonzept für Karneval
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- Wisst ihr, worüber hier an dieser Stelle wirklich lang nicht mehr gesprochen wurde? Über Snacks. War ja vielleicht auch nicht nötig, über die Weihnachtstage arbeitet man ja eh hauptsächlich mit Keksen und anderen Süßigkeiten. Dann kommt der Januar mit den guten Vorsätzen, also nicht bei mir, und den vermeintlich gesunden Optionen. Und dann ist ja auch schon Karneval und damit Berliner Saison. Aber hey, Abwechslung in der Snack-Routine schadet ja nie. Und wie immer, keine Garantie, dass es euch genauso gut gefällt wie mir. Also, hier goes. Kaki in Scheiben schneiden, kurz in der Pfanne anbraten mit Zimt und Kurkuma und Ingwer. Und wenn ihr crazy drauf seid, auch so ein mini bisschen Chili. Und wenn es dann so leicht matschig, aber auch so ankaramellisiert ist, rausnehmen, kurz auskühlen lassen und dann Mandelmus drauf. Oder was ihr halt mögt. Manchmal tue ich noch einen Löffel Vanilleskir dazu. Ich sag's euch. Es ist irgendwie eine gute Mischung aus noch was Winterlichem, also wegen der Gewürze und dem Mandelmus. und ein bisschen einem im wahrsten Sinne des Wortes Vorgeschmack auf sonnigere Tage, finde ich, wegen der Süße. Und wirklich ein guter Nachmittags-Pick-me-up, wenn man so ein bisschen Lust hat auf was snacken, aber nicht direkt so komplett reingehen will oder als Topping für Porridge zum Frühstück auch zu empfehlen. Wenn ihr es ausprobiert, berichtet mal, wie ihr es findet. Kleine Snacks, aber ganz anderer Art, gibt es auch im Ürige in der Altstadt. Und die werden seit kurzem zubereitet in einer komplett sanierten Küche. Und nicht nur die hat sich verändert in der Hausbrauerei. Maximilian Nowroth hat eine Führung durch die neu gebaute Produktion bekommen und berichtet davon. Philipp Zeitner hat sich mit zwei Menschen getroffen, die einen Instagram-Account ins Leben gerufen haben, mit dem sie Mieterinnen und Mieter informieren und unterstützen wollen, denen eine ungeplante Veränderung in ihrem Mietverhältnis droht. Was sie zu der Initiative getrieben hat und warum sie sich auch ein bisschen als Selbsthilfegruppe sehen, das haben sie ihnen erzählt. Wir sind schon mittendrin in der fünften Jahreszeit, jetzt steht auch der Straßenkarneval vor der Tür und wie jedes Jahr haben Polizei und Ordnungsamt ein Sicherheitskonzept vorgelegt. Welche Neuerungen es gibt, welche Strategien sich in den letzten Sessionen bewährt haben und wie die Stimmung allgemein empfunden wird, das weiß Verena Kehnsbock. Und damit herzlich willkommen zum Rheinpegel, ihr hört Folge 408 und der Rhein steht bei. Der RP-Podcast für alle, die Düsseldorf lieben. Hallo zum Rheinpegel, dem Podcast, in dem wir jede Woche darüber sprechen, was Düsseldorf bewegt, was die Bewohnerinnen und Bewohner umtreibt, kurz und gut, was geht. Mein Name ist Torsten Kohlmann und diese wirklich schöne Aufgabe darf ich übernehmen. Wenn ihr uns etwas mitteilen wollt, wenn ihr Themen habt, über die wir sprechen können, wenn ihr Veranstaltungen wisst, auf die wir hinweisen dürfen oder wenn ihr einfach mal irgendwas loswerden wollt, dann erreicht ihr uns unter rheinpegel-post.de oder 0160 80 80 844. Wir freuen uns immer von euch zu hören. Das Ürige zählt zu den ältesten Hausbrauereien der Stadt. 1862 gegründet ist es schon lange ein fester Anlaufpunkt für Altbierfans aus aller Welt. Und trotzdem, vor allem in der Bierherstellung, großer Wert auf Tradition und Beständigkeit gelegt wird, hat sich Geschäftsführer und Inhaber Michael Schnitzler entschieden, groß zu investieren und einiges zu erneuern und zeitgemäß anzupassen. Was alles dazu gehört, warum die Holzfässer größtenteils ausgedient haben und ob man die Veränderung schmeckt, das erzählt Maximilian Novroth. Max. Tostia. Es gibt ja diverse Krisen dieser Zeit. Ja. Ich wusste nicht, dass es eine Bierkrise gibt. Ich dachte, das wäre so eine Sache, zumindest hier in Deutschland oder in Düsseldorf, ein krisensicheres Gebiet. Auch da ist die Welt nicht mehr in Ordnung. Aber das müsstest du doch auch in deinem Freundes- und Bekanntenkreis festgestellt haben oder trinken die alle noch so viel wie früher? Das ist eine sehr gute Frage. Es wird eh mehr Wein getrunken, habe ich das Gefühl. Und selbst das aber auch weniger als früher. Ja, ja, viel weniger. Und es rauchte auch keiner mehr. Ja, Bierkrise, das hat mich irgendwie überrascht. Vor allem, weil es jetzt ja auch gerade die Jeckentage liegen vor uns. Da sind wahrscheinlich auch andere Krisen vorprogrammiert, aber jetzt Bierkrise sehe ich da auch nicht. Es ist ja schon ein sehr beliebtes Getränk nach wie vor. Klar, also ich meine Karneval, da gibt es dann keine Bierkrise. Aber grundsätzlich ist es so, dass bundesweit deutlich weniger Bier getrunken wird als noch in den 90er Jahren und dass sich seitdem eigentlich so ein Schrumpfen fortgesetzt hat. Und jetzt gab es eben jüngst die Meldung, dass der Absatz im vergangenen Jahr nochmal, ich glaube es waren sieben Prozent, bundesweit so viel gesunken ist, wie wirklich schon lange, lange nicht mehr. Deswegen kann man schon von einer Bierkrise sprechen. Das Altbier hier bei uns in Düsseldorf war so ein bisschen verschont vor Corona, also da war es dann beliebt, weil es ist ja ein Craftbier, wenn man so will, kleine Hausbrauerei, auch ein Unicumprodukt, das hat immer noch sehr gut funktioniert. Aber auch da, wenn man sich jetzt zum Beispiel die Produktionsmenge anschaut, haben die ja so im Schnitt 20 Prozent weniger, was sie produzieren, die Hausbrauereien, Füchschen, Ürige, Schumacher, egal welche, als noch vor der Corona-Pandemie. Ah, spannend. Also ich finde genau, ich hätte jetzt gedacht, dass es dann eher, klar, Alpbier ist sehr speziell, wird auch sehr lokal eher getrunken, also dass sich da so eine Krise vielleicht dann anders abzeichnet als bundesweit. Es sind im Prinzip zwei, die sind in der Zange, wenn man so will. Der eine Treiber, der es nach unten zieht, ist halt, dass weniger Alkohol getrunken wird und klar gibt es dann auch alkoholfreie Varianten, aber niemand trinkt am Abend 20 alkoholfreie Radler. Also ich kenne diese Person nicht. Wenn Sie hier unter Hörerinnen und Hörern bitte melden. Ich habe das einmal auf einer Weihnachtsfeier, da war ich dry. Ich hatte so Kopfschmerzen, die ich mit Alkohol noch nie in meinem Leben hatte. Ich habe es echt bereut, 15 alkoholfreie Bier zu trinken. Das heißt, es wird weniger getrunken und vor allem weniger alkoholisches Bier. Und damit machen die Brauereien nun mal ihren Hauptumsatz. Und der zweite Treiber, den alle spüren, ist halt, wir haben eine Wirtschaftskrise. Also nicht nur eine Bier, sondern eine Wirtschaftskrise, eine Konsumflaute. Leute halten ihr Geld zusammen, seit drei Jahren schon, weil die deutsche Wirtschaft stagniert oder sogar schrumpft. Und das macht sie natürlich auch bei den Ausgaben an der Theke bemerkbar. Ja, und das ist ja dann vielleicht auch etwas, wo man am ehesten drauf verzichtet, weil es eh vielleicht gesünder ist. Also ich finde, das ist ja, wie du schon sagst, es wird weniger getrunken, hat ja auch sehr viel mit so einem Gesundheitstrend zu tun und mit Bewusstsein und so. Das ist heute nicht das Thema. Das Thema ist, dass trotzdem diese Bierkrise irgendwie gerade grassiert, es dennoch hier in der Stadt eine Hausbrauerei gibt, die dem trotz die Stirn bietet, das einfach nicht mit einberechnet im wahrsten Sinne des Wortes, das Ührige. Ganz Deutschland ist einer Bierkrieg. Ganz Deutschland? Nein. Das klingt ein bisschen nach gallisches Dorf Asterix, aber diesen Eindruck habe ich tatsächlich gewonnen, als ich Michael Schnitzler in dieser Woche getroffen habe. Herr Schnitzler ist 56 Jahre alt und sein halbes Leben schon Geschäftsführer in der übrigen Hausbrauerei. Das hat er von seinem Vater Josef Schnitzler geerbt, sozusagen das Unternehmen. Und die haben mehrere Millionen Euro investiert seit 2023, den größten Batzen, aber eben tatsächlich auch bis Ende vergangenen Jahres, um jetzt so eine Modernisierung abzuschließen, die dort vielleicht alle 20 Jahre mal vorkommt. Also wirklich ein Meilenstein in der Geschichte des Ürige. Meilenstein, genau, das schreibst du in deinem Stück dazu auf rp online und ich finde gerade, dass dieser Vergleich mit dem gallischen Dorf ganz gut passt, weil eine Sache ist mir sofort ins Auge, also du wirst uns da jetzt gleich durcherzählen, was die da alles neu gemacht haben und was das alles bedeutet, eine Sache ist mir auch aus persönlichen Gründen sofort ins Auge gestiegen gefallen. Und zwar, dass keine Holzfässer mehr benutzt werden, sondern jetzt quasi Direktleitungen. Und ich stelle mir das jetzt vor wie so riesige Bottiche mit Zaubertrank, wie der Zaubertrank bei Asterix und Obelix. Ich habe ja, das habe ich letzte Woche hier schon erzählt, relativ lange in der Gastro gearbeitet, unter anderem auch bei einer anderen Hausbrauerei in Düsseldorf. Und eine meiner Aufgaben war, die Fässer zu holen. Ehrlich? Ja, ja, klar. 50 Liter Fässer gefüllt. Mit gefangen, mit gehangen. Hast du mal Heiz getragen. in jeder Hand eins. Aber das war tatsächlich dieses Fässerschleppen und irgendwie, klar ist ja dann auch, ich weiß noch, auf irgendwelchen Partys früher war das dann ja auch irgendwie was Besonderes, wenn man dann so ein Fass hatte, die sind ja auch irgendwie schön, also wenn man auf die Ästhetik steht und so. Und dass es das jetzt nicht mehr gibt, ist natürlich für alle Beteiligten, die jetzt, weniger Bizeps trainieren müssen, vielleicht gar nicht so schlecht, aber das finde ich schon eine große Neuerung, weil ich mich halt frage, genau, für mich gehört gerade zu diesen Hausbrauereien gehören diese Fässer in wirklicher Größenordnung, die dann gerollt oder halt geschleppt oder manchmal auch geworfen werden. Also das ist eine große Sache, die da... Damit ging es los. Also darüber haben wir ja schon vor drei Jahren berichtet, weil seitdem gibt es diese sogenannte zentrale Bierversorgung, also große Bottiche, ja, Zaubertrag, nein, sondern nur gealt. Zentrale Bierversorgung, und ich weiß, ich sage das hier oft, könnte auch der Name von einer Punkband sein. Stimmt. Wir sind zentrale Bierversorgung. ZBV, heute für euch live im AK-47. Die haben da drei Tanks im Keller stehen im Übrigen, das war quasi Schritt eins dieser Modernisierungsmaßnahmen, die jeweils, ich glaube es sind 5000 Liter Bier fassen, also eine irre Menge und aus denen wird eben das Bier über Leitungen ins Brauhaus gebraucht. Dann geleitet und dann aus einem Holzfass, was da zwar noch auf dem Bock steht, aber im Prinzip nur noch Deko ist, ins Glas gezapft. Mit dem Vorteil, dass das halt viel besser zu steuern ist, dass das Bier konstant auf fünfeinhalb Grad kalt bleiben kann. Und so sagt Herr Schnitzler, und ich finde, das merkt man auch, wenn man das Bier bestellt, der Schaum steht irgendwie besser. Also es ist ein konstanteres Produkt. Und damit ging es los. Das hat er uns vor drei Jahren erzählt. Und er meinte damals aber auch, da kommt noch mehr. Und jetzt habe ich verstanden, was er damit meinte. Ich möchte da noch mal kurz einhaken. Tatsächlich frage ich mich gerade, war das so ein bisschen auf Risiko oder gibt es dieses System schon von anderen Biersorten? Also klar ist, das funktioniert. Weil ich stelle mir vor, wenn man das dann alles um, jetzt ist es dann gut gegangen, dass das Produkt auch irgendwie dann ganz gut sich damit verträgt. Also das ist eine gängige Sache. Beim Oktoberfest zum Beispiel ist es Standard. Aber da gibt es ja auch kein Alt. Bier ist ja nicht Bier. Ja, aber ich glaube, insofern ist es ein frisches Bier aus einer Hausbrauerei, was auch beim Oktoberfest aber eben konstante Leistungen als Bierprodukt haben will. Und da hast du schon länger diese Tanks im Keller. Ich glaube, beim Übrigen, diese Tradition mit den Holzfässern, die werden einige Leute vermisst haben. Aber wenn halt, so hat er mir das begründet, die Hälfte der Kürbisse zu alt ist, diese Fässer zu schleppen, weil nicht alle so einen Bizeps haben wie du. Dann hast du halt irgendwann auch ein logistisches Problem und dann nimmst du halt lieber ein System, was verhindert, dass all deine Mitarbeiter die andere Hälfte in Bandscheibenvorfall kommt. Und nimmt dir auch Platz weg und so. Also ich kann mir schon vorstellen, dass das natürlich verschiedene Gründe hat. Aber ja, das fand ich sehr spannend, weil für mich das halt so zusammengehört. Ja, damit fing es an und... Jetzt hat das Ürige eben, er hat diesen schönen Vergleich gefunden, der Herr Schnitzler seinen Maschinenraum, seinen Motor im Prinzip komplett erneuert. Das nennt sich Sudhaus. Ich selber wusste nie, was ein Sudhaus ist, aber man kennt es irgendwie, wenn man in Düsseldorfer Brauereien sitzt, zum Beispiel im Kürzer, diese Kessel da im hinteren Raum oder im Ürige eben aus dem Ürige Hof zu betrachten durchs Panoramafenster bisher aus Kupfer. Diese großen Kessel, wo die Würze produziert wird. Die Würze ist eine Flüssigkeit, die aus Wasser und Malz, Und Hopfen entsteht, bevor sie dann eben später mit Hefe vergoren zu Bier wird. Ja, also wirklich das, der Kern vom Kern einer Brauerei. Und ja, das bisherige Sudhaus hat Michael Schnitz, das Vater Josef Mitte der 1980er gemacht und jetzt sollte ein neues her. Und das war schon eine Operation, weil da schwebten dann im September diese riesigen Kessel, das Dach konnte aufgeklappt werden vom Ürige, was ja ein uraltes, jahrhundertealtes Haus inmitten der Altstadt ist, an der Bergerstraße, da schwebten diese Kessel rein, die mussten installiert werden und jetzt sieht man sie, jetzt sind sie auch im Betrieb seit Ende November und werden, computergesteuert, sind plötzlich aus Edelstahl. Und sollen aber in dem Fall das Produkt nicht verändern, also das war sein Wunsch, er hat gesagt, wenn wir so eine Investition tätigen, sollen die Leute hoffentlich nichts merken, weil das Produkt soll den gewohnten Geschmack bieten und ja, das ist offenbar auch gelungen. Also es gab bisher keine Beschwerden aus der Stammbelegschaft, hat er mir gesagt. Aber das Investment ist natürlich ein Brett. Die werden demontiert und ich weiß nicht, was dann damit passiert. Vielleicht zu Kupfer eingeschmolzen, weil Kupfer ist ja im Moment sehr wertvoll. Aber man muss wirklich sich klar machen, er hat eine Menge investiert und sogar in Kauf genommen. So bin ich auch auf die Recherche gestoßen, dass er im Jahr 2024 eine Million Euro Verlust zu Buche hatte, also wirklich ein, Jahresfehlbetrag, was sehr unüblich ist für eine Brauerei, weil du kannst mit Bier eigentlich eine Menge Geld verdienen, wenn es gut läuft, selbst in der Bierkrise und, da konntest du halt im Jahresabschluss schon sehr schön sehen, dass hier eine Menge investiert wurde und auch eben alte Anlagen abgeschrieben werden mussten und ja, zur Veranstaltung hat er mich dann zu dieser Führung jetzt kürzlich eingeladen, wobei er mir die Frage zu den genauen Kosten nur vertraulich beantworten wollte, also er hat mir dann so einen Zettel geschrieben, da stand die Zahl drauf und meinte, ich soll von siebenstelligen Beträgen schreiben. Also er ist auch relativ bodenständig, kann ich sagen. Ja, du zitierst ihn ja auch, wenn wir schon investieren, dann richtig, also da kann man sich irgendwie. Vorstellen, dass es, genau, und vor allem, wenn das jetzt auch so ein, Seit 23, also sind dann jetzt fast drei Jahre, dass da was fließt im wahrsten Sinne des Wortes und auch monetär ist, irgendwie kann man sich ausrechnen. Das heißt, dieses Sudhaus ist jetzt neu, auch mit der Idee, dass da nochmal mehr Führungen gemacht werden, also dass das auch ein bisschen ansprechender ist für vielleicht Publikum oder so. Oder ist da auch was verändert worden, dass man es jetzt ein bisschen besser sieht? Weil ich weiß, zum Beispiel auf der Oststraße im Stammhaus von der Brauerei Schumacher ist ja auch, also kann man da ja sogar auch essen und so teilweise. Also das ist ja sehr, sehr, sehr transparent oder offen im wahrsten Sinne des Wortes. Also war das auch so eine Idee, weil vorher, beschreibst du ja auch, war es halt durch diese Kupferkessel auch irgendwie ein bisschen, nicht duster, aber schon so sehr, also irgendwie ja, stelle ich mir schon so ein bisschen vehement vor. Klar, also es hat sich jetzt natürlich optisch modernisiert durch dieses glänzende Edelstahl. früher, der Patina-Kupfer. Es geht aber vor allem um Energieeffizienz bei der Produktion, weil wir haben zum Beispiel einen Heißwassertank, der mittlerweile über drei Etagen geht, also nicht mehr in Kessel wie vorher, sondern einen sehr schlanken, hohen Tank, der dafür sorgen soll. Das muss ich natürlich dann auch auf dem Papier zeigen, aber so das Versprechen des Herstellers, dass man 50 Prozent weniger Energie verbraucht. Und das sind immense Kosten, die die Brauerei sparen würde, weil bei der Produktion von Bier muss ständig die Flüssigkeit erhitzt und wieder gekühlt werden. Und dieser neue Tank, diese neue Anlage sorgt eben dafür, dass viel weniger Energie flöten geht, wie bei einer modernen Heizung versus zu einem alten Gaskessel. Und das ist sozusagen der unternehmerisch nachhaltige Grund, mehr Energieeffizienz bei der Produktion. Und es gibt noch eine dritte Sache, die sich verändert hat, die jetzt mit dem Braun nicht direkt zu tun hat, aber mit allem drumherum. Man braucht ja auch eine Grundlage. Nicht wahr? Die Küche? Ja, genau. Das ist Schritt drei in der Modernisierung. Auch die ist deutlich teurer, als man denkt. Also was kann eine Küche kosten? Aber wenn man mal davon ausgeht, dass vielleicht eine Gastro-Küche, keine Ahnung, 1, 2, 300.000 Euro kostet, ist im Übrigen deutlich mehr, weil dieses Haushalt so alt ist. Also die Brauerei dort wurde 1862 gegründet, aber das Haus ist noch älter. Aber wenn man dann schon alles erneuert, Geräte, Boden, Wende, muss auch die Elektrik erneuert werden und die ganze Peripherie darum und deswegen war es immens und das hat aber auch Vorteile für die Gäste, sagte mir Küchenchef Koster, den habe ich da getroffen, als er ein paar Mettbrötchen geschmiert hat, das ist ja irgendwie für mich so das kulinarische Kernprodukt im Übrigen, klar haben die auch Suppen. Und so weiter. Und die gehen jetzt halt viel schneller und mehr auf den Punkt zu garen mit den modernen Geräten. Verstehe. Was nicht mitgemacht wurde, ist der Gastraum, richtig? Also der bleibt, der wird ja sowieso wahrscheinlich immer mal irgendwie instand gesetzt, aber der bleibt holzvertefelt, gefließt. Der bleibt, genau. Das bedeutet aber natürlich auch einen Instandhaltungsaufwand. Die Theke wurde teilweise erneuert, auch im Rahmen dieser Modernisierung. Michael Schnitzler, der übrige Chef, hat den schönen Vergleich gebracht. Der meinte, der Übrige ist wie der Kölner Dom. Wenn du vorne fertig bist mit der Renovierung, musst du hinten schon wieder anfangen. Er sagt das halt, weil das Brauhaus so groß ist und so viele alte Holzverteflungen und alte Stühle hat, die ständig quasi in Stand gehalten werden müssen, damit das irgendwie auch so einen gewissen Standard hat dort. Ja, ich kann mir auch vorstellen, draußen ist ja auch immer ordentlich was los und dass da so der ein oder andere Stehtisch oder der ein oder andere Hocker vielleicht auch mal mit Leidenschaft gezogen wird, wenn da mal wieder ein Junggesellenabschied irgendwie in Action tritt so. Also beeindruckt hat mich auch, weil das wusste ich nicht, ich meine, ich weiß ja sehr viel, aber das wusste ich nicht, dass Jürge tatsächlich auch einen Exportschlager hat in die USA und dass da, Herr Schnitzler, dir berichtet hat, dass das sogar seit der Modernisierung noch ein bisschen besser schmeckt. Also da muss man differenzieren. Der Exportschlager, den du meinst, heißt Doppelstücke. Ich kenne dieses Bier nicht. Ich kann mir vorstellen, dass die Amerikaner komplett umhaut, weil es hat 8,5 Prozent Umdrehungen, also doppelt so stark wie normales Ürige, wird vor allem in den USA verkauft. Also ungefähr 3 Prozent. Ein paar Prozent Absatz von Ürige geht in die USA. Das Sticke, was ich auch noch nie probiert habe, aber das ist kein Starkbier, sondern um die sechs Prozent, das wird im Ürige hier in Düsseldorf zweimal im Jahr ausgeschenkt. Das ist hopfiger und malziger, also aromatischer. Und da sagte mir Schnitzler, dass die Leute, die es probiert haben, im Januar sagten, das war noch nie so gut. Mögliche Erklärung der Hopfen, das ist auch Teil der neuen Produktion, wird separat verarbeitet neuerdings. Also dieser Doldenhopfen, das quasi Urprodukt, ja, wird da... Entblättert und dann erst später hinzugefügt der Gärung und kann so die Aromen eben besser durchbringen. Verstehe. Ich stelle mir das so vor, ich habe es, wie gesagt, noch nicht probiert, wie bei einem Craft Beer, wo du ja auch irgendwie einen ganz anderen Geschmack hast als bei den klassischen Bieren. Probieren könntest du das jetzt am Wochenende, wenn hier wieder Kamelle geschmissen und die Kostüme ausgepackt werden. Ich weiß, dass ich das wahrscheinlich auch im letzten Jahr gefragt habe und ich möchte es nochmal hören. Also, verkleidest du dich? Ja, erneut als Donkey Kong. Es ist ein bisschen lame, aber ehrlich gesagt, bei dem Wetter kann es ja eigentlich nur Eisbär oder Affe werden. Es ist so kalt und ich bin Freitagabend im Stadion danach auf der Piste. Also ja, da brauche ich schon ein Ganzkörperkostüm. Auf der Piste, genau. Könntest du dann Sticke probieren oder auch anderes Bier. Wie gesagt, das gibt es in der Altstadt immer, aber jetzt am Karnevalswochenende natürlich ganz besonders. Und wenn wir jetzt ein bisschen dieses modernisierungsürige Thema abschließen und uns dem Bier generell zuwenden und die, auch da muss ich nochmal eine Brücke bauen, nicht herrschende Bierkrise wahrscheinlich in den nächsten vier Tagen in dieser Stadt. Die Altbier- beziehungsweise Bierpreise, Altbierpreise an Karneval, mit denen hast du dich auch beschäftigt. Genau, das ist so ein Klassiker-Thema bei uns, weil es schon interessant ist zu schauen, wie wählen die Hausbrauereien den Preis in diesem Jahr und natürlich hast du eine konstante Erhöhung, weil sich ja auch deren Kosten erhöhen, Beispiel Mindestlohn. Du hast zu so einer personalintensiven Zeit wie Karneval automatisch mehr Kosten, weil der Mindestlohn in Deutschland erhöht wurde, da können die gar nichts dagegen machen, aber auch Rohstoffe sind teurer geworden, Plus haben die ja an Karneval viel mehr Aufwand im Brauhaus, das sieht jeder, die haben Securities, die haben DJs, die zahlen GEMA-Gebühren etc. Und deswegen reagieren Füchschen, Schlüssel und Schuhmacher damit, dass die die Preise erhöhen. Ich hoffe, ich kriege es jetzt gerade mal aus der Birne hin. Also Schuhmacher normalerweise 92, jetzt an Karneval 3,30 Euro, was eine neue Marke ist. Das gab es in Düsseldorf in Hausbrauereien noch nicht. Das gleiche beim Schlüssel, auch 3,30 Euro, der dann regulär wieder auf 3,10 Euro geht nach Rosenmontag. Und im Füchschen zahlst du regulär 2,90 Euro und von Altweiber bis Rosenmontag 3,10 Euro. Also schon eine spürbare Erhöhung. Ich hätte ja gedacht, also ganz aus praktikablen Gründen, aber das denke ich jedes Jahr auch bei der Kirmes, dass man eher sowas Glattes macht, weil 3,10 Euro ist natürlich, klar, trinkgeldmäßig könnte das hinkommen. Ich glaube, darum geht es. Ja, ja, das ist, weil 10 Cent und so 20 Cent sind ja immer so Sachen, die man nicht so richtig in der Tasche hat. Das finde ich spannend. Ührige auch da mit einer. Rausstechenden Rolle. Ja, also die sind, Immer, also unterm Jahr immer teurer als zum Beispiel Schuhmacher und Füchschen, weil im Übrigen kostet das Alt 0,25, 3,05 Euro. Dieser Preis bleibt aber dort an Karneval gleich. Das unterscheidet sie in dem Fall von den Wettbewerbern. Beim Kürzer kann ich es dir leider nicht sagen, weil sich da der Geschäftsführer nicht bei mir zurückgemeldet hat, aber das Kürzer ist das teuerste Alt der Stadt, weil da kostet es zwar nur 2,60 Euro, aber es sind auch nur 0,02 Liter im Glas. Wenn du es auf 0,25 hochrechnest, bist du bei 3,25 Euro, die du da immer mindestens zahlst. Ich lese mal nicht davon aus, dass sie an Karneval günstiger werden. Also ja, das sollte man wissen. Und interessant ist, es gibt ja noch das Belsenalt, was du in Oberkassel bekommst, im alten Brauhaus am Belsenplatz. Das wird genau deswegen günstiger, was du gerade beschrieben hast, denn es kostet regulär 3,05 Euro, aber da eben nur 3 Euro aus praktischen Gründen an Karneval. Also, wem es hier zu frimmelig ist mit dem Kleingeld, der kann dann nach Oberkassel. Geht es ins billige Oberkassel, genau. Vielen Dank, dass du uns mitgenommen hast, quasi auditiv auf deine Tour durchs Ürige. Und ich wünsche dir viel Spaß im Stadion. Was geht bei dir an Karneval? Ich verlasse die Stadt. Punkt. Wie es sich gehört. Leider nichts hinzuzufügen. Bis zum nächsten Mal. Tschüss. Tschüss. Kurze Pause. Vielleicht mit etwas Werbung. Die gesamte Thematik rund um den Wohnungsmarkt in Düsseldorf ist eine, die viele beschäftigt. Mal, weil aus bestimmten Gründen einfach eine neue Wohnung her muss, mal, weil neue EigentümerInnen oder InvestorInnen Objekte mit schon bestehenden Mietverhältnissen übernehmen und auf Änderung pochen. Es gibt zahlreiche Geschichten von Schikane, Unsicherheiten und damit verbundenen Ängsten seitens der MieterInnen und Mieter. Drei UnterwilkerInnen haben einen Instagram-Account ins Leben gerufen, auf dem sich informiert und ausgetauscht werden kann. Philipp Zeitner hat die InitiaturInnen getroffen und mit ihnen über ihre eigene Situation, Self-Empowerment und ihre Pläne für die Zukunft gesprochen. Philipp. Hallo Tosja. Hallo Philipp. Wir sprechen heute über ein Thema, was im weitesten Sinne anknüpft an die preisgekrönte Reihe, die du mit Verena Kehnsbock im letzten Jahr begonnen hast, das Wohndilemma. Es geht um Wohnen in der Stadt, um Mieterinnen und Mieter, um alles, was damit zusammenhängt, wenn es mal hart auf hart kommt sozusagen. Also dass der Wohnraum hier in der Stadt knapp ist und dass da auch manchmal Dinge im Hintergrund passieren, die vielleicht ein bisschen unlauter sind, habt ihr in dieser Reihe. Das kann man sehr gerne nachlesen auf RPA Online. Bitte. Habt ihr da behandelt. Da ging es ja unter anderem um ein Haus auf der Bankstraße in Goldsheim, wo ja, da haben wir auch schon drüber gesprochen, als es aktuell war, eine, ja, für dieses Viertel dann doch etwas untypische Hausbesetzung passiert ist. Da ging es ja auch darum, dass Mieterinnen und Mieter sozusagen aus ihren Wohnungen. Wie nennt man das denn? Komplimentiert ja nicht. Man spricht bei sowas von Entmietung oder zumindest tun das die Mieter. Also man würde umgangssprachlich vielleicht von rausgedrängt sprechen. Nicht zwangsläufig illegal, aber rausgedrängt. Das ist also im letzten Jahr passiert in Goldsheim. Und genau, nur weil eure Reihe, ich möchte es nochmal betonen, preisgekrönt abgeschlossen ist, heißt es ja nicht, dass es nicht trotzdem weitergeht, auch in anderen Vierteln in dieser Thematik. Du hast eine Geschichte geschrieben, beziehungsweise du hast zwei Leute getroffen und über die geschrieben, die eine Mieterinnen-Mieter-Selbsthilfe-Gruppe quasi gegründet haben. Ja, so ein bisschen in die Richtung ist das genau. Ich habe Wolfgang und Urea getroffen. Die kenne ich schon seit ungefähr einem Dreivierteljahr, weil ich schon mal an deren Haus war, in dem sie zur Miete wohnen, und zwar in Unterbilk, ganz in der Nähe von der Loretto-Straße. Und die hatten damals quasi über ihren neuen Vermieter, ein Investor hat das Haus gekauft und hat gesagt, es gibt jetzt hier keine Möglichkeit, dass ihr hier drin bleibt, wir wollen auf jeden Fall, dass ihr rausgeht. Es sei denn, ihr kauft, vielleicht könnt ihr diese Wohnung kaufen, so ungefähr. Das war so, wenn die Bereitschaft besteht, könntet ihr vielleicht diese renovierte Wohnung kaufen, aber da wurden Preise aufgerufen von 600.000 aufwärts für eine 3-Zimmer-Wohnung und das haben Wolfgang und Andrea nicht, wie ich zum Beispiel auch nicht, eben auf der Wohnung kannte. Und genau, deshalb habe ich sie das erste Mal getroffen und jetzt habe ich sie nochmal getroffen, bei ihnen in der Wohnung auch und da haben wir vor allem über ihr neuestes Projekt, was jetzt schon auch ein paar nicht mehr ganz neu ist, gesprochen und zwar heißt das Zeit zu bleiben. Das ist in erster Linie ein Instagram Account, der von drei Personen betrieben wird, von Andrea Wolfgang und noch Daniela, die lebt auch in dem Haus. Die war aber im Urlaub, als ich da war deshalb habe ich nur mit den beiden gesprochen. Und da wollen sie mehrere Sachen mit erreichen die eine ist, dass sie dem ganzen Thema der Verdrängung aus Mietwohnungen, der Entmietung eben, wollen sie gerne ein Gesicht geben das zeigen, dass es halt Menschen sind, die da hinterstecken und nicht irgendwelche Zahlen, also wenn man, von sowas immer liest, dann kann man ja vielleicht schnell mal zu dem Gedanken kommen ja gut, weiß nicht, so 50 Meter von, weiß ich wie 4000 in Düsseldorf. Ist ja gar nicht so tragisch, aber da stecken natürlich immer Einzelpersonen hinter, Einzelschicksale. Und über die wollen sie so ein bisschen informieren und das einfach so ein bisschen auch, persönlicher, greifbar machen und gleichzeitig wollen sie anderen Menschen, die vielleicht auch davon betroffen sind und das sind wohl einige, also derzeit kann man davon ausgehen, dass allein in Unterbilk, das ist ja nochmal ein anderer Ort als Goldstein, wo wir schon so viel darüber geschrieben haben. Um die 20 bis 25 Wohnhäuser davon betroffen sind, dass Investoren, die gekauft haben und kennen die Mieterausführung. Das sind verschiedene, die wir auch teilweise schon aus Goldsheim kennen, aber auch mal ganz neue. Ja, du schreibst oder zitierst, dass diese Situation wie ein Damoklesschwert irgendwie über den jeweiligen Mieterinnen und Mietern schwebt, was ich gut verstehen kann und was du sagst, das finde ich nämlich immer auch, gerade wenn man was liest und vielleicht auch nicht drüber spricht, also auch nicht so ein Unterton dann hat. Genau, kann es passieren, dass man das so ein bisschen wegliest und zwar zur Kenntnis nimmt, aber ein bisschen aus den Augen verliert. Dass es natürlich um Zuhause auch geht. Also man lebt ja auch, weiß ich nicht, mehrere Jahre in so einer Wohnung. Es ist ja nicht nur irgendwie 60 Quadratmeter Wohnzimmer, Küche, Bad, Schlafzimmer so, sondern es ist ein Zuhause, es ist ein Ort, wo Sachen passieren, wo Erinnerungen in den Wänden hängen und wo irgendwie, ja, wo man lebt. Also das war, ich fand das auch mal ganz wichtig, einfach weil es dadurch das Thema einfach ein bisschen greifbarer wird. Also auch für, natürlich für jemanden, der darüber schreibt, man kann jetzt einfach Zahlen runterschreiben, man kann aber auch mit Leuten sprechen, die das betrifft und was das mit diesen Menschen macht. Das war, glaube ich, auch für den Leser oder Leserin irgendwie deutlich interessanter und auch ein bisschen nachvollziehbarer. Was bedeutet das konkret, was die meinen mit dem Damoklesschwert, was über ihnen schwebt, ist halt, dass sie ja im Prinzip ständig die Sorge haben, dass sie entweder gehen müssen, so einfach geht es natürlich nicht, die haben einen Vertrag, die können nicht einfach rausgeschmissen werden, auch wenn es einen neuen Eigentümer gibt. Aber dass zum Beispiel harte Sanierungsarbeiten durchgeführt werden, was das Leben einfach in so einem Gebäude ziemlich schwierig macht, dass es immer wieder vielleicht Vorstöße von dem Eigentümer gibt zu sagen, ihr müsst jetzt gehen und das können ja auch rechtlich relevante Dinge sein, dann musst du den Anwalt nehmen, dann musst du dich ständig um irgendwelchen Blödsinn kümmern, wo du echt eigentlich keine Lust drauf hast. Weil du eigentlich gehst so, das sagten die beiden mir auch ganz eindrücklich, eigentlich wollen wir nur abends in Ruhe nach Hause kommen und auf dem Sofa sitzen, so ungefähr. Also das ist im Kern, dass du willst da, dann willst du zumachen, dann kannst du die Welt draußen lassen, dann kannst du die Unsicherheiten der Welt draußen lassen, du kannst mal ein bisschen du selbst sein. Halt zu Hause. Genau. Und niemand beobachtet dich dabei und so wird einem da diese so schildern die beiden das auch, da wird ihm die ganze Sicherheit so ein bisschen genommen, die das eigentlich bieten sollte. Ja, ich meine ein bisschen drängt sich ja das Wort Schikane auf im Sinne von, genau, das war ja auch Thema unter anderem in diesem Wohn-Dilemma-Ding. Genau, da muss ich allerdings sagen, beim Wohn-Dilemma war das ein großes Thema, weil es wirklich viele gab, die da ganz, ganz aggressiv vorgegangen sind und das kann man teilweise nicht anders bezeichnen, als mit harten Schikanen gingen die Leute auch bis ins Illegale rein. Was jetzt im Unterblick das sagen die jetzt auch ausdrücklich so weit sind die nicht also das haben der, die auch wenn da irgendwas repariert werden muss, was war auch in anderen Häusern schon sehr anders, dann wird das gemacht und so dann ist der, da gibt's jetzt nichts, was keine, krassen Konflikt im Sinne von da wird irgendwas kaputt gemacht und das wird nicht repariert. Es wird ein Aufzug nicht mehr angeschaltet. Dann gibt es jetzt da eh nicht, aber es wird ein Aufzug nicht mehr angeschaltet, wie wir es auch schon an der Bankstraße in dem Fall hatten. Das haben die alles nicht. Die verhalten sich im Großen und Ganzen wohl halbwegs vernünftig den gegenüber. Was jetzt angekündigt wurde und also ich schätze aus der Perspektive der Bewohner klingt es eher nach einer Androhung, sind wirklich umfassende Modernisierungs- und Sanierungsmaßnahmen. Was ja auch dann manchmal zur Folge hat, dass die Miete sich einfach auch erhöht und so. Oder genau, das ist einfach eine Zeit lang das Leben, wie du schon gesagt hast, beeinflusst und ich finde schon, in dem Fall ist dann Schikane vielleicht wirklich das zu große und nicht passende Wort, aber genau, wenn plötzlich eine Situation da ist, die dich im Alltag irgendwie anfasst, obwohl das gar nicht mit dir zu tun hat sozusagen, das kann ich mir schon vorstellen, dass das belastend sein kann. Genau, das glaube ich ist es so oder so. Die Sorge einfach, dass man jetzt absehbar da raus muss. Und was natürlich einfach in Düsseldorf der Mietmarkt ist, ist halt einfach schwierig. Und die haben ja auch geschaut, was sie mir jetzt erzählt haben, war, dass die vergleichbare Wohnung auch in der Gegend, sie würden gerne im Viertel einfach bleiben, weil die da alles haben. Klar, man ist ja auch vernetzt, man hat da seine Ärztinnen, Ärzte, vielleicht wohnen Freundinnen in der Nähe, Eltern, Verwandte, sonst was. Genau, und da würden die für dieselbe Größe von so einer Wohnung ähnliche Lager das Doppelte fast zahlen. Also das... Das geht dann halt einfach für viele nicht. Mir wäre es auch schwierig, einfach mal die doppelte Miete plötzlich zu zahlen. Was natürlich sein kann bei so Modernisierungs- und Sanierungsmaßnahmen, dass da ein Teil von zumindest umgelegt wird auf die Mieten. Deshalb dadurch könnte es teurer werden. Deshalb hoffen die beiden jetzt zum Beispiel auch ein bisschen darauf, dass die soziale Haltungssatzung die nächste der Stadt mal kommt, die ja genau solche umfassenden Renovierungen zumindest mal auf den Prüfstand stellen soll. Ja, genau. Das ist alles so ein Punkt, das persönliche. Der nächste Punkt ist praktische Unterstützung. Sie wollen es so als Hilfe, so Selbsthilfe ein bisschen bezeichnen. Sie wollen auch Leuten, die in eine ähnliche Situation kommen, einfach Tipps geben. Wie gehe ich damit um? Das fängt bei praktischen Sachen an wie, schließt auf jeden Fall eine Rechtsschutzversicherung ab. Das ist so ein Satz, den Wolfgang ein, zwei Mal gesagt hat. Macht das auf jeden Fall. Ich hätte nie gedacht, dass ich das brauche, aber... Das hilft dann, weil dann hat man schon mal da die ganzen Kosten nicht mehr in dem Ausmaß, die man sonst vielleicht hätte für Anwälte. Und das sind so praktische Sachen. Oder einfach das Wissen, dass man, wenn jetzt jemand ein neuer Eigentümer schreibt, ja wir wollen das ja ausziehen und so, dass das nicht einfach so möglich ist. Die müssen nicht einfach direkt aus der Wohnung. Da muss es schon echt sehr, sehr gute Gründe für geben. Ich kann mir vorstellen, dass das ein guter Punkt ist. Also wie gesagt, dem ein Gesicht geben und vielleicht genau anderen Menschen, die in ähnlichen Situationen sind oder in ähnliche Situationen kommen, einfach zu zeigen, es geht noch anderen so und auch, man hat das ja oft, wenn irgendeine Art Autorität einfach was behauptet, dass man dann ja vielleicht schnell denkt, ja, das wird schon alles richtig sein, also obwohl sich vielleicht irgendwie Widerstand in einem selber regt, aber dass man denkt, ja, was soll ich denn jetzt machen und dann einfach zu wissen, so einfach geht das gar nicht, sondern da muss was kommen. Weil ich kann mir vorstellen, also ich möchte niemandem irgendwas unterstellen, aber ich kann mir vorstellen, dass es natürlich auch die Variante gibt, dass man als in dem Fall ausübende Kraft, die dann sowas kommuniziert, auch ein bisschen drauf baut, dass vielleicht von, weiß ich nicht, zehn Leuten vier einfach umsetzen und nicht wissen, dass es eigentlich noch andere Wege gibt oder dass es Rechte gibt. Wir wissen aus vielen Fällen in Goldsheim, aber auch insgesamt in Düsseldorf. Dass das manche neue Eigentümer schon mal probieren, indem sie was weglassen und sagen, wir würden gerne, dass sie rausgehen. Und viele denken, bevor ich jetzt hier irgendwie Ärger kriege, mache ich das. Und das ist so ein bisschen, ich weiß nicht, ob ich das sagen kann, dass das Ziel ist, aber zumindest ist das so der Eindruck, den viele Menschen haben. Vielleicht nicht immer und ganz offensichtlich, aber ich kann mir schon vorstellen, dass wenn man seine eigenen Interessen durchsetzen möchte, kennen wir wahrscheinlich alle in groß und klein. Ja und auch um so Sachen geht es, dass man erstmal so leichte Infos den Leuten an die Hand gibt, dass sie eben auch nicht komplett... Irgendwie alleine sind. Also man, Mieterverein und so ist da, an dem man sich wenden, klar, da muss man Mitglied sein, das kostet auch viel und so, aber trotzdem sind das alles so Anlaufpunkte, wo man hingehen kann. Man ist nicht, was ja häufig so hinter, in den eigenen vier Wänden dann irgendwie vielleicht das Gefühl aufkommen, man ist da ein bisschen alleine mit. Aber das betrifft eben auch sehr viele und da gibt's glaube ich dann mit eine Möglichkeit, da mal hin zu, jetzt nicht zu den Leuten über zu Wolfgang Andrea direkt hinzugehen, aber den mal zu schreiben oder so, oder auf der Seite einfach mal zu schauen. Was haben die denn schon so gemacht genau, es ist eine Instagram-Seite, vielleicht können wir das nochmal sagen das heißt Zeit zu bleiben einfach, genau ich weiß nicht wie es bei uns sagt, ich glaube Zeit unterstrich zu unterstrich bleiben ja, wird man schon finden, wenn man es sucht, es gibt ja auch das Bündnis für bezahlbaren Wohnraum, ist das irgendwie connected, also weil das ist ja auch eine quasi privat entstandene Initiative, nicht wahr? Ja, also das machen schon die drei jetzt, machen schon Zeit zu bleiben alleine. Ganz im Ursprung haben die sich ans Bündnis gewandt, weil die als der Fall bei denen auftrat, haben die halt irgendwie geschaut, was kann ich machen, was gibt es da so und haben sich dann ans Bündnis gewandt und hatten da eben Kontakt auch mit dem Bündnis für bezahlbaren Wohnraum und die haben denen dann bei den ersten Schritten so ein bisschen geholfen. Ich bin jetzt nicht konkret bei der Instagram-Seite. Das können Wolfgang und Andrea selbst ziemlich gut. Die machen das auch komplett alleine, auch völlig selbstständig. Und ich glaube, das Bündnis wäre eher sowas, wo die nochmal drauf verweisen würden, wenn jemand Schwierigkeiten hat und so noch reinfragt. Und ich glaube, Zusammenarbeiten gibt es immer. Es gab jetzt im Winter so eine... Weiß nicht, Kaffee am Friedensplätzchen so mit Keksen und Glühwein und keine Ahnung, wo Mieter und so sich nochmal treffen konnten und so, das haben die gemeinsam zum Beispiel veranstaltet. So Zusammenarbeit, glaube ich, gibt es da. Du zitierst ja auch Wolfgang, dass es um Self-Empowerment geht, also das ist ja auch schon ein sehr, also Power impliziert ja irgendwie auch Kraft, das ist ja auch direkt übersetzt, also das heißt, die sind auch quasi bereit ein bisschen vehementer zu agieren oder zu kommunizieren dann... Ich glaube, was denen allein, was er meint mit Self-Empowerment ist, allein schon, dass man überhaupt weiß, dass man selbst was machen kann. Dass man sich nicht mehr so hilflos fühlt. Und ich glaube, das hilft auch denen dreien ganz speziell, dass sie mit diesem Account, mit den Infos für andere Menschen, dass sie einfach was tun und was tun können. Ich glaube, das hilft ungemein. Genau. Und Self-Empowerment so klar insgesamt auch anderen Leuten ein bisschen die, ein bisschen Sachen an die Hand geben, die man vielleicht selber nicht kann, weil man einfach Angst hat, weil man vielleicht irgendwie nicht genau weiß, wie man sowas zu so Themen recherchiert und so, das sind ja alles Dinge, die kann auch schlicht nicht jeder, die kann man vielleicht auch nicht im Alltag unterbringen. Die sind vielleicht aber auch einfach, man lernt das vielleicht eher, wenn man mal studiert hat, als wenn nicht zum Beispiel. Dann weiß man, wie man recherchiert oder wenn man wildes Beispiel Journalist zum Beispiel wird, dann hat man da so ein bisschen eine Idee, wie das funktioniert. Aber das haben halt viele Menschen eben nicht und da wollen sie so ein bisschen die Möglichkeit geben, sich selbst. Und die machen das auch quasi learning by doing oder haben die einen Hintergrund, die drei Verantwortlichen, wo das so ein bisschen, oder wachsen die quasi mit dem Account? Ich kann mir vorstellen, ich weiß nicht, wie viele Follower die inzwischen haben oder wie groß die Community ist. Ja, so ein paar hundert sind es. Die Andrea ist, jetzt hoffe ich, dass es stimmt, sie ist Grafikdesignerin, meine ich. Also sie kennt sich in dem Bereich aus und man sieht das auch, das ist schon, die Videos und so und die Bilder, die Sharepics und so, das ist schon alles halt ziemlich professionell, finde ich. Also bei mir sähe das nicht so aus. Ist die Idee auch, dass das immer weiter wächst? Also ich finde auch ein paar hundert Leute sind für so eine Thematik, die ja jetzt auch dann wahrscheinlich sich ein bisschen aufs Viertel erstmal beschränkt. Ich stelle mir vor, man startet so einen Account, dann sind es ja vielleicht erstmal Bekannte, die da dran teilnehmen, dann spreadet das immer so ein bisschen weiter. Also haben die auch vor, tatsächlich immer weiter zu wachsen und vielleicht dann auch irgendwann die Nichtverantwortung abzugeben, sondern auch, dass die Community auch ohne die quasi kommunizieren kann oder die Leute, die da Bedarf haben. Weil ich stelle mir das vor, der erste Satz ist ja auch quasi, also jetzt paraphrasiert in deinem Stück, dass die beiden in ihrem Wohnzimmer sitzen, unter der hohen Altbaudecke und quasi im Gespräch mit dir gegen ihre eigene Regel verstoßen, eigentlich in den eigenen vier Wänden dieses Thema gar nicht so gut reinzuholen. Das ist noch ein Teil davon, den fand ich ganz nett. Das gehört auch zu dem, was die Leute gerne an die Hand geben wollen, dass sie sich auszeiten neben davon. Weil das sonst so eine 24-7-Geschichte wird. Und dann kann ja so eine Plattform quasi der Ort sein, wo man sich dann designiert austauscht. Das kann sein, sie sprechen schon in ihrer Wohnung drüber, sie sprechen nur nicht an dem Tisch, sie sprechen nicht im Schlafzimmer und so. Sie haben so ein paar Orte, wo sie einfach sagen, dann machen wir das nicht mehr. Sie sagen auch, es klappt nicht immer, offensichtlich nicht, wenn ich zum Beispiel da bin. Das Wachsen, glaube ich, ist gar nicht jetzt so das Thema, das ist vor allem das Weitermachen erstmal. Also das... Sie haben schon mal zum Vernetzungstreffen zum Beispiel gemacht in Unterbilk und so 50 Leute wohl kamen, nicht nur aus Unterbilk, aber die interessierte Mieter, die irgendwie kamen, weil die von sowas betroffen sind und Hilfe gesucht haben. Die können sich vorstellen, sowas weiterzumachen. Die beiden sind auch relativ regelmäßig mal für irgendwelche Vorträge und so eingeladen mittlerweile und zum Beispiel jetzt am Wochenende war eine Führung vom KN20, glaube ich, war das organisiert, wo die beiden auch, da ging es zum Wohnraumthema dann so ein bisschen und da sind die beiden mitgelaufen und haben dann jeweils ein bisschen was erledigt. Und ihre Expertise quasi geteilt, die sie sich selber angeeignet haben. Wie lange gibt es den Account schon? Also weil du gerade gesagt hast, es ist nicht brandneu, aber gut gewachsen dann schon zu Beginn. Gibt es noch andere vergleichbare Sachen in der Stadt oder Accounts oder könnten die eine Vorreiterrolle haben? Soweit ich weiß, gibt es das nicht. Ich könnte es jetzt nicht ausschließen, aber abgesehen von diesem Bündnis, was natürlich schon seit Jahren aktiv ist und so stadtweit im Prinzip Sachen macht, aber auch da ein bisschen priorisieren muss, was ist überhaupt Zeit für und so. Gibt es jetzt eben die in Unterbilk, mit Zeit zu bleiben und in Goldsheim sind die Mieter auch immer noch unterwegs und vernetzt. Ich glaube, die hatten sich damals mal jeden zweiten Donnerstag im Monat immer zum Stammtisch getroffen und so. Genau, das sind soweit ich weiß, sind das die Sachen, die es jetzt hier akut gibt. Wenn wir da jetzt mal ganz kurz zum Ende des Gesprächs hin so ein bisschen rausfahren quasi und ein bisschen genau das Gesamte. Was hast du für einen Eindruck einfach als, ja, weil du dich ja viel mit diesem Thema einfach beschäftigst und ja auch genau kontaktiert wirst. Also du bist ja auch mittlerweile ein Ansprechpartner für diese Sachen, wenn da jemand ein Anliegen hat. Wie sieht das da gerade generell aus? Also mehrt es sich? Ist da so ein bisschen Ruhe reingekommen und jetzt wird so der Status quo in verschiedenen Objekten abgearbeitet? Ich habe das Gefühl, also ich glaube, es ist faktisch keine Ruhe eingekehrt. Das, was bei mir ankommt, ist gerade ein bisschen weniger geworden. Das ist schon so. Ich kann nicht ganz genau sagen, woran es liegt. Klar kam natürlich akut sehr viel, als Verena und ich da unsere Serie zugemacht haben. Das haben einfach viele Leute gelesen und dann gesagt, ach komm, dann schreibe ich auch mal hin. Genau, ich glaube nicht, dass das Problem dadurch weniger geworden ist, ehrlich gesagt. Unterbildgesetz zum Beispiel, mit den Zahlen, wie viele da jetzt betroffen sind, muss man sich ein bisschen aufpassen und so, weil das keine jetzt auch in meinen eigenen Recherchen dann unbedingt sind. Aber das scheinen wohl noch mal echt viele zu sein. Auf das Niveau von Goldsheim kommt es fast schon wohl, wenn ich das so richtig mitbekomme. Ich weiß nicht genau, was da für Methoden angewandt werden und so. Da bin ich jetzt noch nicht so drin. Aber genau das Thema, glaube ich, bleibt gleichbleibend schwierig. Weil die Mieten werden hier nicht günstiger, das Wohnungsangebot nicht größer. Gerade bezahlbare Wohnraum ist schwierig. Es gibt die erste soziale Haltungssatzung in Bilka, gibt es ja jetzt seit einer Weile. Ist jetzt ein halbes Jahr da. Das ist jetzt ganz seriös, glaube ich, angelaufen. Ähm, aber genau, man muss jetzt schauen, wie es auch politisch weitergeht, weil es sollen noch weitere, drei weitere soziale Haltungssatzungen kommen. Ja. Und ich schätze, wenn das nochmal Thema wird, dann werden wir da auch nochmal genauer hinschauen und nach Goldsheim so oder so, weil ich da demnächst nochmal mit ein paar Leuten verabredet bin. Und dann werden wir hier ganz sicher davon erfahren. Genau, wer sich jetzt angesprochen, abgeholt fühlt, kann bei Zeit zu bleiben, genau, sich melden, kann da in Kontakt treten, kann sich Tipps abholen, kann vielleicht einfach mal durchgucken. Also manchmal hilft das ja schon, wenn man einfach, was ja eigentlich auch das übergeordnete Anliegen ist, wenn man einfach sieht, man ist mit bestimmten Dingen nicht alleine. Ist das ja immer ganz schön zu erfahren. Vielen Dank und bis zum nächsten Mal. Ich danke dir, Tata. Tschüss. Bis bald. Am 3. Februar-Wochenende steht der Straßenkarneval in Düsseldorf an. Ein Highlight für alle Jecken. Wo die einen ausgelassen feiern, sorgen andere für Sicherheit. Polizei und Ordnungsamt sind mit zahlreichen Kräften im Einsatz. Wie in jedem Jahr gibt es ein ausgeklügeltes und ständig angepasstes Sicherheitskonzept. Verena Kehnsbock kennt die Einzelheiten. Verena. Tossi. Hello. Hello. Was macht das mit dir? Große Vorfreude natürlich. Ja, es ist soweit. Jedes Jahr vergesse ich es und dann kommt Karneval um die Ecke. Und so auch in diesem Jahr. Wir hatten ja letztes Jahr hier in der Stadt irgendwie ein großes Gebimmel und Gebammel, weil 200 Jahre Karneval, es wurde gefeiert bis zum Get-No, es wurde sich gegenseitig gratuliert und in die Vergangenheit und in die Zukunft geschaut. Deswegen habe ich das Gefühl, es ist in diesem Jahr ein bisschen ruhiger. Ja, ich glaube, es ist wieder ein bisschen mehr Business as usual. Wobei man ja auch da sagen muss, dass das ja trotzdem immer noch eine monströs große Veranstaltung ist. Es ist auch in diesem Jahr wieder drumherum was los. Es geht um die Motto-Wagen, es geht um den Wagenbauer. Also dass da auch immer wieder Kontroversen oder Sachen halt passieren, Themen sich auftun, ist klar. Aber ich, wie du schon sagst, habe auch das Gefühl, es ist ein bisschen Business as usual. Denn Business as Usual bedeutet, dass Straßenkarneval stattfindet. Da wird sich verkleidet, da wird auf der Straße gesungen, gelacht, getanzt, getrunken. Und das steht natürlich für sehr, sehr viele Menschen im Vordergrund. Was immer mitschwingt, ist, glaube ich, der Wunsch nach einer gewissen Sicherheit und Verlässlichkeit, die von außen besteht. Zur Verfügung gestellt wird sozusagen oder von außen hergestellt wird. Und das ist auch das Thema, über das wir dann heute sprechen im Zusammenhang mit Karneval. Wer, was, wie, wann, wo, das wissen die Jecken, glaube ich, jetzt auch schon zu Genüge. Vor allem, wenn diese Folge erscheint, ist auch Altweiber. Also dann ist auch ein bisschen spät, sich zu überlegen, was man heute um FOF noch irgendwie gemacht hat. Wir reden über das Sicherheitskonzept, über den Einsatz der Polizistinnen und Polizisten, was da alles geplant ist, was vielleicht neu ist und wie das alles funktioniert. Ich möchte gerne vorab sagen, dass Karneval in Düsseldorf wirklich in der Regel total friedlich ist. Also wenn man das jetzt mal so mit anderen Einsätzen vergleicht, also ich habe jetzt nochmal die Zahlen für Rosenmontag 2025 rausgesucht. Da waren rund 700.000 Menschen in der Stadt und haben Karneval gefeiert und es gab... Sage und schreibe an bis zu dem Abend 26 Platzverweise in der Innenstadt. Das ist ja wirklich. Und ein Randalierer musst du den restlichen Tag im Polizeigewahrsam verbringen. Es gab insgesamt vier Strafanzeigen, zwei wegen Taschendiebstählen und noch zwei wegen einer versuchten gefährlichen Körperverletzung und einer einfachen Körperverletzung. Und das war es mehr oder weniger. Also das muss man, vielleicht um das mal so in Relation zu setzen, ich glaube, dass es, da gibt es Altstadtnächte, blaue Sommernächte, die deutlich schlimmer sind als das, was an Karneval passiert. Also es ist wirklich überschaubar. Genau, also an Altweiber ist es immer ein bisschen wilder, muss man dazu sagen. Ja, weil dann alle noch Energie haben an Rosenmontag. Auch das. Und ja, alle sind ja alle schon irgendwie leer gefeiert. Auch das und ich glaube an Altweib, also sagt die Polizei auch immer, das ist so der einsatzreichste Tag, weil da auch ein bisschen mehr so Jugendliches und junge Erwachsenenpublikum unterwegs ist. An Rosemund hat es dann auch echt einfach viele Familien, die am Zugrand stehen und das sorgt immer für mehr Durchmischung und diese Heterogenität sorgt auch immer für mehr Friedlichkeit am Ende des Tages und das ist an Altweiber manchmal ein bisschen anders, wenn die Leute vielleicht auch nach der Arbeit noch dahin kommen. Und dann viel trinken und dann, in den späten Abendstunden wird es dann doch mal ein bisschen wilder. Man, Das ist ja ein mittlerweile auch gewohntes Bild. Es gibt die, dass die Straßen gesichert sind und so, dass natürlich auch Einsatzkräfte von sowohl Polizei als auch Ordnungsamt sehr präsent sind in der Stadt, auch an nicht karnevalsbezogenen Abenden und Tagen, aber vor allem. Und das sind auch nicht wenige. Ja, also das muss man dazu sagen, obwohl es so friedlich ist oder vielleicht auch damit es so friedlich bleibt, sind richtig viele Einsatzkräfte in der Stadt unterwegs. Also die Polizei kommuniziert nie exakte Personalzahlen, aber es ist von mehreren tausend Einsatzkräften über die Karnevalstage hinweg die Rede. Und auch das Ordnungsamt ist immer richtig stark vertreten, sollen 200 Ordnungskräfte unterwegs sein und zum Beispiel wildpinkeln und Jugendschutz kontrollieren. Und die Polizei setzt da auch quasi auf das Motto, viel hilft viel. Also die sind mit allem da, was sie zu bieten haben. Ich finde übrigens auch beim Bußgeld fürs Wildpinkeln hilft viel, viel. Ich weiß nicht, ob das abhält, wenn man so richtig gar nicht mehr weiß, wohin mit sich. Aber es kostet 150 Euro, wenn man irgendwo einfach hinpinkelt. Plus Verwaltungsgebühr. Plus Verwaltungsgebühr. Dann kommt man, glaube ich, bei 180 raus. Ja, das ist echt ein teures Vergnügen. Und deshalb stellt die Stadt auch mittlerweile sehr viele Pissoirs zur Verfügung. Hauptsächlich für Männer, die es sehr dringend haben, die nicht an Hauswände pinkeln sollen. Es werden trotzdem immer welche erwischt, Muss man ehrlicherweise dazu sagen. Also es hält, es weiß natürlich auch nicht jeder und es hält auch nicht alle davon ab, wenn es drängt. Wo viel Flüssigkeit fließt, muss auch viel Flüssigkeit fließen. Mein Gott, so ist es halt. Du zitierst Polizeidirektor Oliver Struthoff, für die Polizei ist Karneval Großkampftag. Also ich finde, durch das Wort Kampf steckt da irgendwie schon drin, dass es auch manchmal heftig wird. Das, finde ich, steht ein bisschen im Gegensatz zu dem, was du gerade aufgezählt hast an Zahlen und an Begebenheiten. Aber wahrscheinlich ist da einfach das Action-Level gemeint, dass so viele Leute im Einsatz sind. So habe ich das auch interpretiert. Also er sagt, also es gibt tatsächlich eine Urlaubssperre für diese Zeit. Also es sind alle Polizisten in Düsseldorf im Einsatz. Es werden auch natürlich zusätzlich aus anderen Kommunen, wie das immer ist, über Hundertschaften angefordert. Alle Azubis sind auch im Einsatz also es ist einfach wirklich für die, es ist natürlich ein sehr scharfer Begriff dieser Großkampftag aber es bedeutet halt vor allem, dass die wirklich alles auf die Straße bringen was die haben. Gibt es eine Neuerung im Sicherheitskonzept, ist alles, sozusagen bewährt, eingeübt und bleibt beim Alten, also ganz wichtig ist glaube ich zu kommunizieren oder auch nochmal zu betonen dass man immer alle ansprechen kann, also dafür sind die ja auch im Einsatz einfach, Wie auf Abruf. Die sind einfach präsent in der Stadt. Das heißt, sobald man das Gefühl hat, man ist irgendwie in einer Situation, in der man nicht sein möchte oder beobachtet was. Da kann man immer ansprechen. Sowohl PolizistInnen als auch Ordnungsamt-MitarbeiterInnen. Aber gibt es sonst noch was Besonderes, was man wissen muss, was man wissen kann? Irgendwelche Konzepte, dass ich mich vielleicht sicherer fühle, falls ich mich nicht sicher fühlen sollte in der Altstadt. Es beschränkt sich ja schon auch auf den Kern. Also ich finde ja, in Düsseldorf ist immer so spannend an Karneval, anders als in anderen Städten, in denen Karneval gefeiert wird auf der anderen Rheinseite. Es konzentriert sich ja schon sehr auf die Altstadt, also in dem Viertel, wo ich lebe und wahrscheinlich auch in dem Viertel, wo du lebst, kriegt man dann bis auf so ein paar Ausläufer und vielleicht partiell mal hier und da eine Karnevalsparty. Ja, nicht so viel auf der Straße mit. Also das Sicherheitskonzept ist beides, ehrlich gesagt. Also es ist im Grunde unverändert und seit langer Zeit erprobt. Die Stadt und die Polizei und die Veranstalter vom CC haben damit ja gute Erfahrungen gemacht. Andererseits sagte der Polizeidirektor Oliver Strutthoff, dass es auch immer dynamisch ist. Und das wird immer an aktuelle Entwicklungen angepasst. Und in diesem Jahr wurde zum Beispiel auch mit einbezogen das Strafverfahren gegen Wagenbauer Jacques Tilli. Vielleicht kannst du das nochmal ganz kurz umreißen, falls das irgendjemand nicht mitbekommen hat. Also Jacques Tilli ist der Kopf der Motto-Wagen, die immer durch Düsseldorf rollen und er hat da ja teilweise auch sehr scharfe Abbildungen, unter anderem halt auch von Wladimir Putin vor einigen Jahren und deswegen ist der in Russland angeklagt wegen dieser Abbildung von dem Kreml-Chef, die da gezeigt wurden. Und das sorgt für eine, das hat natürlich jetzt nicht so direkte Auswirkungen auf den Straßenkarneval in der Altstadt, aber es ist natürlich irgendwie so eine diffuse Bedrohungslage sozusagen. Was bedeutet das, dieses Strafverfahren und dass er da mögliche... Und Feindlichkeiten auch auf sich zieht, logischerweise. Das hat man im Blick, sagt die Polizei dazu. Man stünde dazu auch irgendwie im ständigen Austausch mit anderen Sicherheitsbehörden. Sie machen natürlich keine Angaben zu konkreten Schutzmaßnahmen einzelner Personen, in dem Fall halt Jogteli, aber man habe das auf dem Schirm und sowas wird zum Beispiel in das Sicherheitskonzept mit eingearbeitet und beachtet. Es finden ja auch gerade viele Demos statt in der Stadt. So ist es, genau. Dann auch an Karneval Samstag wahrscheinlich, also die sind meistens samstags. Genau, also es ist noch nicht ganz durch, welche Demos alle stattfinden werden. In den vergangenen Wochen war das ja immer samstags Iran-Demos, also gegen das Mullah-Regime. Auch für dieses Wochenende sind wieder welche angemeldet, die sollen aber deutlich kleiner ausfallen. Das ist natürlich weniger ein Sicherheitsaspekt, also die werden ja nicht gefährlich werden für die Karnevalisten. Und auch nicht mit durch die Altstadt über den Rathausplatz ziehen. Genau, es ist eher eine logistische Frage in dem Fall, aber da hieß es, dass es, Dass diese Demos, also es sei was geplant, aber eben nicht in der Dimension, wie es die vergangenen Wochen war. Und das soll zumindest Stand jetzt auf das Karnevalstreiben keinen Einfluss haben. Ja, es ist ja auch noch gar nicht so lange her, seit der Weihnachtsmarkt war. Also das heißt, die Sicherheitskonzepte, was zumindest die Straßensperrungen oder die Gewährleistung einer gewissen Sicherheit angeht und so kann ich mir vorstellen, decken die sich ja auch ein bisschen, oder? Also ich weiß nicht, ob so viele Einsatzkräfte beim Weihnachtsmarkt vor Ort sind, weil das natürlich auch nicht so geballt ist, aber also was diese ganzen Umleitungen und Sperrungen, also da ist ja jetzt schon so ein bisschen noch im Flow, stelle ich mir vor, weil es einfach nicht so lange her ist. Das ist ja dann zu Kirmeszeiten, muss das ja alles nochmal neu aufgerollt werden sozusagen. Genau und das ist also gerade bei diesen Straßensperren erinnern sich vielleicht einige, beim Weihnachtsmarkt wurde dieses Jahr auch anders abgesperrt als in den Vorjahren. Es gab diese... Ich weiß gerade gar nicht, wie sie heißen, aber das sind diese anderen Poller, die so beweglich sind, mit Haken unten. Das heißt, wenn da zum Beispiel ein Wagen, ein LKW, was auch immer drüber fährt, dann wird der da so aufgespießt sozusagen. Die waren jetzt neu in Düsseldorf und es wurde auch erstmals an einigen Stellen abgesperrt, an denen vorher nicht abgesperrt wurde und da sagte Ordnungsdezernent Christian Zaum, dass man auch solche Erkenntnisse vom Weihnachtsmarkt, was gut funktioniert habe, auch jetzt beim Karneval anwendet. Also das seien so übliche Veränderungen, die man auch von Veranstaltung zu Veranstaltung mitnimmt und es gibt zum Beispiel am Kai und Lore Lorenz Platz oder am Bolker Stern soll es Absperrungen geben, die es so in der Form vorher nicht gegeben hat. Ja, es ist auch an den Karnevalstagen Waffen- und Glasverbotszone. Glasverbot gilt ja nicht immer, Waffenverbotszone ist ja eigentlich ständig. Es wird auch kontrolliert tatsächlich, also da sollte man einfach drauf verzichten, versuchen irgendwas mit reinzunehmen. Es ist für Alternativen gesorgt quasi. Es kommen ja auch viele Besucherinnen und Besucher aus dem Umland. Wahrscheinlich hat die Rheinbahn auch irgendwas vor? Wird in den Zügen auch vermehrt kontrolliert? Sind da Leute präsent von den Ordnungsamtsmitarbeitenden? und so wahrscheinlich. Also die genau die... Also gilt für U-Bahnhöfe. Also es wird 16 Kontrollstellen geben zur Altstadt, wo das Glasverbot kontrolliert wird und die Stadt setzt da hauptsächlich externe Sicherheitsleute ein, die das machen, damit diese 200 Ordnungs, die städtischen, halt mehr in der Fläche unterwegs sein können. Zum Beispiel rund um die U-Bahnhöfe oder auch einfach in den Altstadtgassen und so weiter, damit die eben nicht an diese Kontrollstellen gebunden sind, um da das Glasverbot zu kontrollieren. Das können dann auch die Externen machen. Und auch die Rheinbahn hat ja regulär Sicherheitskräfte in den Bahnhöfen und wird das mit Sicherheit auch aufstocken für diese Tage. Das ist jetzt alles, was quasi auf dem Boden stattfindet. Es gibt auch noch eine Etage höher. Es wird auch noch mit Video irgendwie aufgezeichnet, überwacht, also um alles so im Großen und Ganzen Blick zu haben. Genau, es gibt diese mobilen Videokameras, also abgesehen von den vielen Videokameras, die wir ja eh schon in der Altstadt haben, werden so mobile Kameras aufgestellt. Das sind so große Metallblöcke. Wenn man ein bisschen darauf achtet, dann sieht man die auch. Die stehen zum Beispiel am Corneliusplatz dann in der Regel oder am Alten Hafen, wo es keine reguläre Videobeobachtung gibt durch die Polizei. Und das hat vor allem auch den Grund, dass die Menschenmengen beobachtet werden. Also dass die Polizei sehen kann, wie voll wird es gerade und das werden vielleicht kritische Menschendichten pro Quadratmeter erreicht. Und wenn das der Fall ist, greifen die auch ein und machen zum Beispiel eine Allstadtgasse zu einer Einbahnstraße, damit die Menschen sich eben nicht in entgegengesetzter Richtung in der Mitte der Straße treffen und es sich da knubbelt und irgendwie zu Panik oder ähnlichem kommt, sondern dass alle in eine Richtung laufen und dass das dadurch ein bisschen entzerrt wird. Und das machen sie eben mit diesen Kameras, mit den mobilen Kameras und es kommt auch immer wieder, vor allem an Rosenmontag. Drohen zum Einsatz, die das Geschehen von oben beobachten. Also wie gesagt, wenn man irgendwie das Gefühl hat, man ist nicht sicher oder ob man sich in großen Menschenmengen wohlfühlt oder nicht, ist sowieso sehr persönlich. Wenn man damit per se kein Problem hat, muss man sich so wie es klingt eigentlich auch keine großen Gedanken machen. Es ist für alles gesorgt. Es wird von unten und von oben im Auge behalten, im Blick behalten, in der Kamera behalten, dass alles glimpflich abgeht. Wer Lust hat, an irgendeinen Baum zu pinkeln, muss halt 2250 Euro bezahlen. Eigentlich steht ja einem bewegten und fröhlichen Karnevalswochenende nichts im Wege. Als was gehst du? Das ist noch die große Frage. Also ich war die letzten Jahre immer in Senftopf von Löwensenf. Classic. Ich muss aber extra scharf. Ich muss aber nochmal schauen, ob ich mir nicht für dieses Jahr vielleicht nochmal was Neues einfallen lasse. Ich bin gespannt zu hören, was es wird. Genau. Vielen Dank und bis zum nächsten Mal. Bis dann. Tschüss. Jetzt kommt das Wochenendwetter für Düsseldorf vom Wetterstruxie. Hello liebes Düsseldorf und damit herzlich willkommen zum Wochenendwetter. Wir gucken heute einmal in aller Kürze, was uns dieses Wochenende wettertechnisch erwartet. Wir machen natürlich einen kleinen Ausblick in Richtung Rosenmontag und gucken dann mal, was denn danach so entstehen könnte. Aber wie gesagt, alles heute in der Kürze. Der Freitag, der wird uns aller Voraussicht nach viele dichte Wolken bringen. Es gibt eine Luftmassengrenze und an dieser Luftmassengrenze werden viele Schauer entstehen und im Moment sehen die Prognosen so aus, dass das Ganze südlich von uns stattfinden würde, sodass es bei uns trocken bleibt. Werden sich ein bisschen zurückbewegen, starten bei 6 Grad, werden am Nachmittag noch bei 4 Grad liegen. Der Samstag, der wird relativ ähnlich, viele tief hängende, dichte Wolken. Da reden wir aber nicht mehr von der Luftmassengrenze, sondern wir reden schon richtig von tiefpolarer Luft, die dann entsprechend in der Höhe noch ein paar Wolken produzieren, die dann etwas dichter sind und das Ganze dann bei 1 bis maximal 3 Grad mehr werden, ist dann nicht mehr werden. Der Sonntag, der wird uns noch einen freundlichen Start in den Tag bringen und dann folgen relativ schnell im Laufe des Nachmittags neue Wolkenfelder, die dann die Sonne wieder komplett abschirmt werden. Wir starten aus einer tief frostigen Nacht heraus mit minus 2, minus 3, örtlich sogar minus 4 Grad und werden dann im Tagesverlauf bis maximal 3, eventuell maximal 4 Grad erreichen. Und der Montag, naja, der wird relativ viel Regen bringen. Vor allem in der Vormittagshälfte oder in der ersten Tageshälfte rund um den Vormittag werden dann viele Regenfälle dabei sein. Danach können dann noch zahlreiche Schauer folgen. Das ist noch nicht so hundertprozentig klar. Wer also die Entwicklung dessen gerne verfolgen möchte, darf gerne bei wetterstruxie.de vorbeischauen. Da gibt es immer die aktuellen Infos. und danach, danach soll es erstmal milder werden. Und ich habe ja schon seit einigen Wochen immer mal wieder aufblitzen lassen oder mal so kurz darüber gesprochen, dass es durchaus sein kann, dass es das war mit dem Winter ab Ende Januar. Und jetzt haben wir zumindest nochmal so einen kurzen Ausreiß da rund um das Karnevalswochenende. Ich bleibe dabei. Mein Gefühl sagt mir, das war es dann mit dem Winter. Ja, natürlich gibt es immer zwischendurch nochmal so kurze Kältepeaks, die dann auch nochmal Glätte bringen können. Aber der allgemeine Trend, der sieht im Moment eher so eine leichte Sumpflage. So dass wir nicht richtig warm bekommen, aber auch nicht richtig kalt. Viele Wolken, zwischendurch mal Regen. Und es gibt zumindest mal so ein paar Modelle, die noch richtig viel Regen bringen bis Ende Februar. Wir lassen uns also überraschen. euch jetzt ein schönes Karnevalswochenende und wir hören uns dann nächste Woche wieder zum Wochenendwetter. Bis dann. Ciao, ciao. Mehr Düsseldorf-Wetter gibt es im Wetterstruksi-Blog. Jens-Strux.blog Das war der Rheinpegel für diese Woche. Wenn ihr uns eine wirklich große Freude machen wollt, dann abonniert doch diesen Podcast überall, wo es ihn zu abonnieren gibt und wenn ihr schon dabei seid, dann bewertet ihn doch gleich und teilt diesen Podcast. Erzählt jemandem davon, der oder die Düsseldorf liebt oder noch viel besser, der oder die das gefälligst. Mein Name ist Horst Herr Kormann. Ich danke euch fürs Zuhören. Bis zum nächsten Mal. Tschüss. Den Rheinpegel gibt es jeden Donnerstag neu. Folgt dem Podcast jetzt in eurer Podcast-App, um keine Episode mehr zu verpassen.