Latest / HSV, wir müssen reden – der Fussball-Talk / HSV: Hauptsponsor, Anteilseigner und Aufsichtsrat – wer ist Eric Bussert?
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- Hauptsponsor, Geldgeber, Anteilseigner, Aufsichtsrat und Verantwortlicher einer ganz starken HSV-Aktion. Oder mit anderen Worten in Anlehnung an unseren Podcast-Titel, Eric Bussard, wir müssen reden. Mein Name ist Kai Schiller und an meiner Seite heute mein Wingman, Hendrik Jacobs. Moin Hendrik. Moin Kai, Wingman, ja, das klingt gut. Wie früher auf dem Kitz. Genau so, ist ein bisschen her, aber schön, dass du da bist. Und noch mehr freue ich, freuen wir uns über unseren heutigen Gast. Und wir freuen uns auch darüber, dass wir nicht nur einen Gast haben, sondern dass wir uns halb selbst eingeladen haben in seine Firmenzentrale, in die Firmenzentrale der Hanse-Merko. Man kann sagen HSV Podcast on Tour. Dafür vielen Dank und herzlich willkommen bei Ihnen in Ihrem Podcaststudio. Hallo Herr Bussard. Hallo, vielen herzlichen Dank für die Einladung, lieber Herr Schiller. Herr Jacobs, ich freue mich auf das Gespräch. Ja, vielen Dank auch von meiner Seite. Genau, Kai hat es ja gerade schon gesagt, man kann mit Ihnen über viele Dinge im HSV-Kontext reden. Ich glaube, Sie sind jetzt auch schon einige Jahre dabei, wenn ich mich recht entsinne, so 2018, glaube ich, eingestiegen mit der Hansel-Melko. Sie waren mit Sicherheit auch im Stadion jetzt am Wochenende gegen den Borussia Dortmund. Großer Moment am Ende mit dem Ausgleich durch Ransford-Königsdörfer in der Nachspielzeit. Ja, große Emotionen, aber ich würde vermuten, so der größere Moment für Sie persönlich war wahrscheinlich noch vor dem Spiel, oder? Ja, das ist völlig richtig. Das Spiel war natürlich gigantisch mit einem unglaublich emotionalen Schlusspunkt für uns alle. Aber in der Tat, für uns war natürlich der wesentliche emotionale Punkt vorm Spiel durch unsere gemeinsame Aktion mit Yes We Cancer und vor allen Dingen aber auch durch die Gespräche auch mit Dennis Diekmeier, der mit seiner Familie ja auch da war. Ich glaube, das hat viele tief beeindruckt. Dennis Diekmeier hatten wir in der vergangenen Woche auch hier bei uns im Podcast. Da hat er über die Geschichte seiner Tochter Delanyi auch lange und ausführlich gesprochen. Wie kam diese Aktion, dass sie für ein Spiel auf die Brust des HSV verzichten, wie kam das zustande? Da muss ich ein bisschen ausholen. Das hat schon eine Historie. Wir sind schon länger mit YesWeCancer kooperativ unterwegs, denn die Hansemerko unter anderem auch als großer deutscher Krankenversicherer, privater Krankenversicherer, hat ja neben der Tatsache, dass wir natürlich für unsere Versicherten im Krankheitsfall da sind, dann natürlich auch entsprechend unterstützen, Rechnungen begleichen. Auch die große Mission, die wir uns gegeben haben, dass wir sehr stark auch das Thema Vorsorge und Prävention unterstützen wollen und dort uns auch engagieren wollen. Und YesWeCancer als die größte deutsche digitale Patientenorganisation zum Thema Krebs ist seit vielen Jahren ein Partner der Hansemerkur. Und wir haben uns als Ziel gemeinsam gesetzt, das Thema Wir gegen Krebs voranzutreiben, aufzuklären, zu unterstützen, zu vernetzen, zu verbinden. und dem Thema Krebs den Kampf gemeinsam anzusagen. Und genau aus dieser Historie heraus ist auch die Aktion am letzten Samstag entstanden. Transparenzhalber muss man einfach kurz sagen, dass Jesmy Kanzler ja auch zu unserem Medienhaus, zur Funko Mediengruppe gehört, wo auch das Abendblatt dabei ist. Und natürlich ist das auf jeden Fall eine sehr, sehr gute Aktion, die aber auch ihren Preis hat. Also für Sie, wenn man ein Spiel auf die Brust verzichtet, Wir haben uns das mal mit Pi mal Daumen mal da mal Tick versucht auszurechnen und sind da auf so einen Wert gekommen. Knapp 200.000, müssen sie jetzt nicht bestätigen oder dementieren, aber auf jeden Fall ist das ein Geld wert. Und die Frage an Sie, gab das dann im Unternehmen Diskussionen darüber, weil das eben schon ein ganzer Batzen ist? Also erstmal könnte ich jetzt gar nicht so schnell rechnen, um das zu bestätigen oder zu dementieren. Das ist auch gar nicht erheblich, denn am Ende des Tages ist das Thema Kampf gegen Krebs für uns eine Herzensangelegenheit und insofern war das im Unternehmen gar keine Diskussion. Ganz im Gegenteil, wir waren sofort und auch meine Vorstandskollegen total begeistert, diese Aktion gemeinsam mit Yes, We Cancel und dem HSV zu machen. Insofern haben sich eigentlich alle sofort dahinter gestellt und ich glaube, in der letzten Konsequenz war es wirklich auch eine tolle Maßnahme, die dem Zweck doch sehr gedient hat, aufzuklären, aber auch diese Enttabuisierung durchzuführen, also auch mit Tabus zu brechen. Denn das Thema Krebs ist ja auch in Deutschland leider Gottes nach wie vor ein Tabuthema und da geht es nur mit Aufklärung, mit darüber reden, mit Offenheit, mit Transparenz, um das nach und nach aufzubrechen. Da waren wir sehr glücklich drüber, wie das gelaufen ist. Es war auf jeden Fall ein emotionaler Moment, auch vor dem Spiel, als Dennis Dickmeyer da am Stadion im Mikrofon stand, seine Geschichte auch nochmal erzählt hat. Bei uns hatte er eine halbe Stunde Zeit, da waren es dann nur zwei, drei Minuten, aber auch da hat man Gänsehaut bekommen. wenn man auch gesehen hat, wie die Nordtribüne und das ganze Stadion dann reagiert haben. Wie haben Sie den Moment dann verfolgt? Hatten Sie vorher schon mal die Möglichkeit, mit ihm zu sprechen? Ja, ich habe im Vorfeld die Gelegenheit gehabt, mit ihm zu sprechen. Und ich muss sagen, ich war sowohl beeindruckt als auch tief berührt. Denn jeder hat ja in seiner Lebensgeschichte oder sehr viele Menschen in ihrer Lebensgeschichte ja auch Berührungen mit dem Thema Krebs schon gehabt. Auch bei mir ist das der Fall. Mein Vater ist sehr früh an einer sehr seltenen Krebsart verstorben. Und ich kann das sehr gut nachvollziehen, was jetzt auch die Familie durchmacht und wie auch so die Haltung ist, die finde ich wahnsinnig beeindruckend. Mit diesem sehr offenen Umgang schafft man natürlich auch für viele andere Menschen einfach neuen Mut und gibt ja auch starke Hoffnung und ist auch, finde ich, ein sehr kraftvolles Signal. Insofern hat mich das wirklich sehr berührt und ich finde das sehr beeindruckend, wie sie das machen. Man kann den Erfolg dieser Aktion mit Sicherheit nicht in Zahlen messen. Es war eine großartige Aktion. Haben Sie trotzdem im Nachhinein irgendwelche Zahlen erhoben? Können Sie sagen, wie viele Leute das mitbekommen haben? Können Sie sagen, wie viele sich wahrscheinlich danach angemeldet haben? Wird schwierig, aber was haben Sie danach erhoben? Also erhoben haben wir ehrlicherweise nichts quantitativ, ganz bewusst auch nicht. Denn ich glaube, das, was für uns entscheidend war, ist eigentlich, dass wir gemeinsam Beitrag geleistet haben, dieses wichtige Thema in die Öffentlichkeit zu bringen. Und was wir festgestellt haben, dass viele Pressehäuser darüber ja sehr umfangreich berichtet haben. Man sieht es auch auf Social Media, unglaublich viele Posts beim HSV, bei uns, auf Instagram, auf den ganzen relevanten sozialen Medien. Insofern ist das Feedback, wie ich finde, wirklich überragend und sehr, sehr gut. Und das ist ja genau das, was wir erreichen wollten, dass einfach die Öffentlichkeit sich mit dem Thema auseinandersetzt. Denn es geht ja schwerpunktmäßig darum, Menschen auch frühzeitig zum Thema Vorsorge zu bringen. Also auch einfach ein deutlicheres Signal, ein starkes Signal zu senden, geh zur Vorsorge, denn Vorsorge kann im Hinblick auf das Thema Krebs Leben retten. Und wir wissen, wir haben vor, ich glaube so einem Dreivierteljahr, haben wir in Hanselmerko mal eine Umfrage gemacht bei Männern, wie sie das Thema Krebs wahrnehmen, wie sie das einschätzen, wie sie damit umgehen. Und das Ergebnis war schon aus meiner Sicht, ich will nicht sagen überraschend, aber doch zumindest so, dass man darüber nachdenken muss. Denn sehr, sehr viele Männer schätzen das Krebsrisiko für sich selber eigentlich sehr gering ein. Und wenn man sieht, dass im Jahr ungefähr in Deutschland 500.000 Menschen neu an Krebs erkranken, kann man sich schon ausmalen, dass zumindest jeder Zweite in Deutschland im Laufe seines Lebens von Krebs betroffen sein wird. Und insofern ist das Thema Aufklärung über eine Vorsorgekampagne extrem wichtig. Und das ist genau das, was wir bezwecken wollen. Ja, auf jeden Fall eine sehr gute Aktion und ich glaube auch eine sehr gelungene Aktion, wenn man dann auch den ganzen Rahmen sich angeschaut hat. Und die Trikots, das ist ja beim HSV auch mal noch was Besonderes mit dem Schriftzug. Ich glaube, die werden ja jetzt noch versteigert. Ich habe mal geschaut, da war glaube ich gerade das Trikot von Luka Wuschkowitsch schon sehr, sehr weit vorne. Haben Sie sich auch schon mal reingeschaut? Ehrlicherweise habe ich auch geschaut und Luca war, glaube ich, gestern bei fast 10.000 Euro, wenn ich das richtig in Erinnerung habe. Auch die anderen haben stolze Bietangebote, Bietgebote bislang. Also ich finde, das ist eine tolle Aktion und das Ganze kommt ja dann hinterher auch im sehr, sehr guten Zweck zugute. Also insofern kann ich nur alle auffordern, weiter mitmachen und mitbieten. Krebs und Vorsorge und Krankenversicherung passen natürlich sehr gut zusammen. War das die einzige Aktion, die auf Sie zugekommen ist, das einzige Projekt? Oder kriegen Sie, andauernd ist jetzt wahrscheinlich übertrieben, aber kriegen Sie mehrere Angebote und mehrere Anfragen, ist wahrscheinlich das bessere Wort, die sagen, könntet ihr nicht einmal in der kommenden Saison, das war so toll, was ihr jetzt gemacht habt, könnten wir denn nicht auch mal einmal auf die HSV-Brust? Also wir bekommen schon mal die eine oder andere Anfrage, aber das ist eigentlich nicht unser Thema, denn wir haben ja dieses Sonderrecht, dass man einmal im Jahr letztendlich auch die Brust des HSVs nutzen darf für ein besonderes Thema und das soll auch wirklich ein besonderes Thema sein. Und das hat sich jetzt mit Yes We Cancer sehr angeboten. Wir haben ja schon mal vor einigen Monaten im Mai gemeinsam mit Yes We Cancer eine Kampagne gemacht zum Thema auch Männervorsorge mit dem Titel Männer. Wir haben ein Problem, da war auch unter anderem Marcel Jansen dabei und auch der spanische Sänger Sawyer. Insofern, das ist glaube ich schon das, was uns eigentlich antreibt, also dass wir dieses Thema Krebs in die Öffentlichkeit rücken und für den Zweck haben wir es sehr gerne getan. Ich kann mir auch andere Zwecke durchaus vorstellen, aber das müsste jeweils natürlich in so einem Thema sein, wo wir als Hanse-Merkur uns auch gerne engagieren wollen. Die Hanse-Merkur und die Brust auf, die Trikot-Brust ist ja schon auch ein besonderes Thema, eine besondere Geschichte. Ich glaube 2022 war es, als sie dann eingestiegen sind, auch als Hauptsponsor. Vorher waren sie ja dann als Partner auch schon mit dem Boot. Ja, die Farbe grün passte natürlich dann erstmal nicht jedem. Sie haben dann auch darauf verzichtet, auf die Farbe, ja, sie ist jetzt glaube ich schwarz, oder? Ja, genau. Wir sind mit dem schwarzen Logo auf der Brust. Können Sie sich noch erinnern? Oder weiß, je nachdem. War das dann irgendwann relativ schnell klar, dass sie das so machen müssen oder wurde da lange noch drüber verhandelt? Nein, ich will es mal so sagen. Wir haben vom Grundsatz her hätten wir vertraglich das Recht gehabt, auch mit dem grünen Logo auf die Brust zu gehen. Aber wir haben das partnerschaftlich mit dem HSV besprochen und die Fans haben uns eigentlich auch signalisiert, dass sie es besser finden würden, wenn wir mit einer anderen Farbe auf die Brust gehen. Und man macht ja hinterher auch so eine Partnerschaft, um positive Signale zu senden und zu setzen und auch eine positive, sympathische Partnerschaft zu haben, eine konstruktive Partnerschaft. Und insofern war das für mich ehrlicherweise gar kein Thema, da jetzt auf der Farbe Grün zu bestehen, sondern wir haben uns dann sehr schnell entschieden, auf die Farbe Schwarz respektive Weiß, je nachdem wie die Trikotfarbe ist, zu wechseln. Das haben wir bis zum heutigen Tage auch nicht bereut, ganz im Gegenteil. Ich glaube, auch das passt sehr gut und wir werden da gut wahrgenommen. Henning hat es eben schon gesagt, seit 2022 auf der Brust dabei, davor auch schon als Partner, aber Sie sind ja tatsächlich, deswegen sprechen wir hier heute auch so ausführlich, deutlich mehr als ein Hauptsponsor beim HSV. Sie sind Anteilseigner, Sie persönlich sind im Aufsichtsrat, die Hansi Merkur ist auch bei den HSV-Frauen sehr aktiv. Warum das alles? Sind Sie HSV-Fan und haben das Unternehmen sozusagen gesagt, komm, ich möchte, dass wir hier noch mehr für meinen Club was machen oder warum diese Partnerschaft, diese extrem intensive Partnerschaft? Also ich will das mal so beschreiben, das sind alles sehr berechtigte Fragen, die sich natürlich auch anbieten und aufdrängen und ich will versuchen, die mal vielleicht der Reihe nach abzuarbeiten. Wir haben uns damals für den HSV entschieden, weil wir als mittelständischer Hamburger Versicherer, wir sind ja der einzige Versicherer am Standort Hamburg, der nicht in einem Konzerngebilde ist, sondern wir sind ja eigenständig. Wir sind in unserer Dachgesellschaft ein Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit. Das heißt, auch wir sind eigentlich ein Verein wie der HSV e.V. auch. Und unsere Mission im Hinblick auf die Entwicklung auch der Hanse-Merkow, wir machen das ja unter anderem auch, weil wir natürlich unser Unternehmen auch weiterentwickeln wollen, war es von Beginn an in eine Partnerschaft zu gehen, wo zwei hanseatische Vereine gemeinsame Interessen verfolgen können, wo wir unsere Werte auch beim HSV wiedergefunden haben. Und deswegen haben wir uns in 2018, als der HSV damals aus der ersten Liga abgestiegen ist, entschieden als Exklusivpartner einzusteigen. Wenn man das reflektiert, war es ja damals so, dass die Sponsoren-Nachfrage zu dem Zeitpunkt beim HSV jetzt nicht überragend war. Und wir haben das, finde ich, über die Zeit sehr gut gemeinsam und sehr konstruktiv und kooperativ entwickelt. haben uns als Exklusivpartner weiterentwickelt über die Themen, die die Hanse-Merkur nach außen vertritt und auch nach innen vertritt. Wir sind sehr stark geprägt von dem Gemeinschaftsgedanken, von dem Gedanken Familie, Kinder etc. Und das haben wir beim HSV-Range sehr gut gesehen. Deswegen haben wir sehr früh auch den Familienblog ja damals gesponsert und unterstützt, der bis zum heutigen Tage auch Hanse-Merkur-Familienblog heißt. Wir haben uns beim Nachwuchs des HSV engagiert. Auch da sind wir ja bei den Trikots auf der Brust, wir sind bei Maskottchen engagiert und so hat sich das jetzt sukzessive und ich sage mal ganz bewusst evolutionär entwickelt und wir haben die Partnerschaft für uns wechselseitig als so sinnvoll empfunden, dass wir nach und nach uns dann auch entschieden haben, immer mehr Bereiche hinterher zu unterstützen. Heute unterstützen wir ja neben den Herren ja auch die Frauen in der ersten Liga, die ja auch in der letzten Saison aufgestiegen sind, zu unserer aller Freude. Dann unterstützen wir auch die Leichtathleten. Dann machen wir auch das Thema E-Sports beim HSV und insofern war das so ein bisschen unser Bestreben sukzessive, uns mit dem HSV gemeinsam weiterzuentwickeln. Das Thema Anteilseigner, das war nicht geplant, das kam eigentlich eher aus dieser Situation heraus, dass wir festgestellt haben, dass die gemeinsame Kooperation, die Partnerschaft über die Jahre sich so gut entwickelt hat, dass wir uns auch dann irgendwann mehr vorstellen konnten. Und dann gab es ja bekanntermaßen sehr, ich will es mal bewusst sagen, unterschiedliche Wahrnehmungen der Situation damals in der Zeit vor Erik Huber und Stefan Kunz im Vorstand und auch mit dem Anteilseigner damals Thomas Wüstefeld gab es ja sehr unterschiedliche Sichtweisen, wie sinnvoll das ist, dass er weiter Gesellschafter bleibt. Und als ich dann die Gelegenheit bot, dass wir das lösen konnten, haben wir das dann getan, um dann auch einfach in den HSV-Kosmos ein bisschen mehr Ruhe reinzubringen. Und das hat ja unterm Strich eigentlich auch sehr, sehr gut funktioniert. Hand in Hand mit dem HSV ist ja, glaube ich, auch so das Motto dann der Hanse-Merkur. Mit dem ganzen Engagement würde mich mal interessieren, wie ist das denn eigentlich bei ihm im Haus? Also Sie sind ein Hamburger, ein hanseatisches Unternehmen, aber in Hamburg gibt es ja nicht nur den HSV und hanseatisch ist es auch nicht nur Hamburg. Die Farbe grün passt vielleicht sogar eher noch zu anderen Vereinen, zu anderen Hansestädten. Haben Ihre Mitarbeiter das trotzdem alle sehr positiv dann zur Kenntnis genommen? Oder gab es da vielleicht auch hier und da ein bisschen Widerstand? Also ich will es so beschreiben. Ein Großteil unserer Mitarbeiter ist damit unglaublich glücklich und sind wahnsinnig stolz darauf, dass die Hanse-Merkur den HSV unterstützen darf. Und dass sie auch so eine schöne und sich toll entwickelnde Partnerschaft haben. Natürlich haben wir auch Pauli-Fans. Das ist ja auch prima und das ist auch völlig in Ordnung. Die soll es geben, das finde ich, ist genauso berechtigt. Man muss aber sagen, dass auch die Pauli-Fans von unserem Engagement sehr angetan sind. Also es gibt jetzt keine Widerstände im Unternehmen gegen unsere Kooperation und Partnerschaft mit dem Hamburger Sportverein. Überhaupt nicht ganz im Gegenteil. Ich glaube, das Gesamtunternehmen steht absolut dahinter. Und wir hatten ja letztes Jahr das Vergnügen, dass auch die Mannschaftsvorstellung der Damen und Herren hier bei uns in der Hansemerkur stattgefunden hat. Und ich glaube, da konnte man sehr gut sehen, dass wirklich an einem Sonntag, ich weiß nicht gar nicht, weit über tausend Leute hier waren. Und das völlig begeistert gefeiert haben. Also ich glaube, wir sind da alle sehr, sehr glücklich damit. Jetzt haben Sie eben alles aufgezählt, was die Hansi-Merkow beim HSV als Partner sponsert. Und das ist tatsächlich beachtlich. Und Sie sind Anteilseigner. Was passiert denn eigentlich? Und irgendwann wird ja so sein, dass auch mal ein anderer Hauptsponsor wieder Sie ablösen wird. Das ist nun mal im Fußball so. Und dann sind Sie aber immer noch Anteilseigner. Da gibt es aber keinen Konflikt oder das ist kein Problem? Nein, ganz im Gegenteil. Ich finde, das ist doch sehr schön, wenn es irgendwann mal so sein sollte. Wir haben ja noch einen sehr langlaufenden Vertrag. Wie Sie wissen, wir sind ja noch bis Mitte 2028 miteinander verbunden. Wir haben ja gerade letztes Jahr verlängert. Und insofern, was danach passiert, das sehen wir dann mal. Da will ich heute noch gar nicht spekulieren. Zum jetzigen Zeitpunkt würde ich immer sagen, wir haben eine tolle, tiefe Partnerschaft und Versicherungsgeschäft ist ja ein sehr langfristiges Geschäft. Insofern kann ich mir durchaus auch vorstellen, dass wir dann auch sehr konstruktiv über weitere gemeinsame Zeiten sprechen werden, wenn es soweit ist. Aber ich kann mir auch andere Konstellationen durchaus vorstellen und ich hätte gar kein Problem damit, dass wir auch ein glücklicher Anteilseigner sind, sollte einmal ein anderer Hauptsponsor auf der Brust sein. Trotzdem, die Partnerschaft ist natürlich mittlerweile sehr, sehr stark geworden. Ich glaube, haben Sie auch schon gesagt, im ehemaligen Vorstand gab es da vielleicht noch ein bisschen Bedenken hier und da, gerade was so das Thema auch vielleicht Versicherung im Profifußball als Sponsoring angeht. Und Sie sollten ja auch eigentlich schon ein, zwei Jahre früher auch in den Aufsichtsrat kommen. Auch da gab es Bedenken, ob das dann vielleicht nicht ein Interessenkonflikt wäre, wenn da ein Vertreter eines Hauptsponsors im Aufsichtsrat sitzt und da vielleicht andere Dinge dann sehen kann. Wie war das dann für Sie persönlich, dieser Prozess, und warum war es Ihnen dann trotzdem wichtig, auch im zweiten Anlauf dann in den Aufsichtsrat zu kommen? Also für mich persönlich war das, sage ich offen, ein relativ ungewöhnlicher Vorgang, denn ich möchte das nochmal betonen, wir haben ja nie erwartet und gefordert, dass wir irgendwelche Mandate oder Ähnliches übernehmen, ganz im Gegenteil. Das war ja, glaube ich, im Jahr 2022 die Situation, Herr Jakobs, auf die Sie gerade abzielen. Und da war es so, dass das Präsidium des e.V. Uns in einem gemeinsamen Termin, das waren damals Bernd Wehmeyer, Michael Papenfutz und Marcel Jansen, explizit gefragt haben, ob wir die Bereitschaft hätten, ein Aufsichtsratsmandat zu übernehmen. Das würde sich das Präsidium sehr wünschen, weil es aus vielerlei Gründen aus deren Sicht sinnvoll wäre. Daraufhin haben wir intern im Unternehmen das erstmal besprochen, Weil auch wir müssen natürlich bei sowas unsere Gremien fragen. Und das haben wir dann auch getan. Die haben dann grünes Licht gegeben und haben gesagt, es wäre in Ordnung, wenn in dem Fall ich das übernehmen würde. Daraufhin habe ich mich im Beirat vorgestellt. Und der Ausgang ist ja bekannt. Der hat mich in der Tat ein bisschen überrascht, das gebe ich offen zu. Denn eigentlich erwartet man ja eher, wenn man jetzt ein Mandat angetragen bekommt, dass das dann auch soweit abgestimmt und diskutiert ist. Insofern habe ich das ehrlicherweise nicht erwartet. Wobei ich will nochmal heute retrospektiv sagen, ich hatte damals ein sehr gutes Gespräch beim Bayreuth. Ich fand das eigentlich auch durchaus angenehm, dass es dann so ausgegangen ist. Das hat mich, wie gesagt, überrascht. Auf der anderen Seite, ich meine, das muss man dann auch sportlich nehmen. Ich habe das auch nicht als Kritik an meiner Person empfunden. Das ist mir ja auch nochmal klar zurückgespült worden, sondern Sie haben es ja schon gesagt, es gab Bedenken, dass es einen Interessenkonflikt geben könnte. Ich sehe das persönlich nicht, sehe ich bis zum heutigen Tage nicht, weil ich glaube, diesen Interessenkonflikt, den gibt es nicht. Das haben wir danach ja auch nochmal sehr ausführlich erläutert und das Thema ist, glaube ich, dann auch sehr gut und vernünftig bereinigt worden. Warum ist es dann doch so gekommen, dass ich jetzt im Aufsichtsrat bin? Schlichtweg, weil das Präsidium noch ein zweites Mal gefragt hat und jetzt hat die Situation sich dahingehend auch vielleicht ein bisschen weiterentwickelt, dass wir natürlich über die Jahre auch die Partnerschaft ja auch durchaus verfestigt haben. Ich glaube auch, meine Person ist im HSV-Kosmos ein Tick bekannter geworden. Zu dem Zeitpunkt waren Sie auch noch nicht Anteilseigner? Zu dem Zeitpunkt waren wir noch nicht Anteilseigner, das ist völlig richtig. Aber ich glaube, dass ich auch zumindest unter Beweis stellen konnte in den letzten Jahren, dass ich durchaus auch ausschließlich positive und konstruktive Interessen in beiden Sichten, also sowohl für den HSV als auch für die Hanse-Merkow-Verfolge. Und insofern ist auch die zweite Vorstellung im Beirat, die zweite Gesprächsrunde dann zumindest positiver geendet, was jetzt das Votum des Beirates angeht. Trotzdem würde mich mal interessieren, was Sie im ersten Moment gedacht haben, als die zweite Anfrage kam, weil ich könnte mir vorstellen, dass man noch denkt, sei der noch ganz dicht. Also ich weiß ja, wie es beim ersten Mal ausgegangen ist, muss ich mir jetzt kein zweites Mal antun. Damals wussten Sie ja nicht, dass der Ausgang ein anderer sein wird. Ach Herr Schiller, wissen Sie, ich bin ja auch schon ein Tick älter mittlerweile und man wird auch vielleicht ein wenig überlegter und ein bisschen ruhiger bei sowas. Das habe ich tatsächlich in dem Moment nicht gedacht, sondern ich habe das erstmal zur Kenntnis genommen, habe mir gedacht, ich schlafe mal eine Nacht drüber, ob ich mir das nochmal vorstellen kann. Und habe mir dann am nächsten Tag gedacht, doch, dafür würde ich mich schon gerne einsetzen, denn ich bin ja auch viele Jahre in sehr unterschiedlichen Managementfunktionen, nicht nur im Vorstand der Hanselmerko, sondern ja auch in unterschiedlichen Aufsichtsräten, auch in vielen Aufsichtsräten als Vorsitzender unterwegs, und insofern glaube ich schon, dass ich auch einen Mehrwert einbringen kann und auch dazu beitragen kann, dass der HSV sich weiterhin gut entwickeln kann. Zumindest tue ich mein Möglichstes, dass das in die richtige Richtung aus meiner Sicht geht, Also ich zumindest meinen Beitrag so gut leiste, wie ich das vermag. Ich glaube, viele Manager oder auch Aufsichtsräte aus anderen Unternehmen, die dann diese Erfahrung machen, bei einem Traditionsfußballclub in den Aufsichtsrat zu gehen, sind dann doch wahrscheinlich hier und da mal überrascht, was so dann plötzlich auch auf sie einprasselt. Wie viele Journalisten sich da vielleicht mal melden oder wer plötzlich Interesse an einem hat. Können Sie da ein bisschen berichten, wie das so für Sie war? In der Tat ist das eine Lernkurve, die man dort macht. Das gebe ich auch ganz offen zu. Am Anfang, gar nicht so sehr beim Aufsichtsrat, sondern insgesamt bei unserem Engagement beim HSV, tatsächlich ein bisschen unterschätzt, dass natürlich das Interesse, das mediale Interesse ein völlig anderes ist als jetzt in einer Managementfunktion in einem Wirtschaftsunternehmen. Das ist so. Auch bei uns in unserer Industrie ist es natürlich schon so, dass es ja auch viele Journalisten gibt, die sich mit den Versicherern auseinandersetzen. Aber das ist schon anders, weil natürlich das öffentliche Interesse bei Weitem nicht so groß ist wie bei einem Herzensverein HSV. Und ich finde es aber toll, dass es so ist, denn das ist ja genau das, was den Fußball auch ausmacht. Dass die Menschen da mitfiebern, dass es viele Emotionen gibt, dass natürlich auch viele Berichte da gerne gelesen werden, dass man das inhaliert. Selbst mir geht das so, dass ich mittlerweile trotz meines doch relativ vollen Zeitplans und mein Job sieht ja auch vor, sich über viele Wirtschaftsteben jeden Morgen zu informieren und zu wissen, was in der Welt passiert. Ich lese auch, gebe ich offen zu, am Vorabend immer schon die Abendblatt-Digitalausgabe und gucke natürlich, was Sie schreiben. Das hat sich schon geändert, gebe ich zu. Ich bin da deutlich intensiver dabei, mich zu informieren. Sie sind aber ja auch mittlerweile HSV-Fan, glaube ich, kann man sagen. Wie ist das dann, wenn man dann plötzlich in so Aufsichtsratssitzungen sitzt mit Stefan Kunz, ehemaligen Bundesliga-Star, Nationalspieler? Oder muss man da irgendwie versuchen, das ganz nüchtern auch als Aufsichtsrat zu betrachten? Oder schwingt so ein bisschen das Fanherz dann doch hier und da auch mal mit in so einer Sitzung? Ich glaube, dass man das schon... Sauber voneinander trennen muss, denn die Bereiche sind ja wirklich anders. Auf der einen Seite haben Sie natürlich das Fan-Dasein mit all dem, was dazugehört, mit der Leidenschaft, der Emotionen, dieser Verbindung, die man dann in dem Moment hat. Das habe ich natürlich ganz genauso und auch ich kann mich davon nicht immer freimachen. Aber in grundlegenden Diskussionen in Gremien, sei es jetzt im Aufsichtsrat oder in anderen Gremien, da muss man natürlich die Emotionen, auch wenn das manchmal schwerfällt, natürlich ein bisschen beiseite schieben. Und da geht es schlichtweg darum, was ist dann hinterher die beste Lösung für den Verein. Und das gilt es dann, sauber gemeinsam rauszuarbeiten. Und ich finde, das funktioniert im Aufsichtsrat des HSVs exzellent. Stichwort Emotionen in den Gremien. Als über die erste Zeit, über die wir gerade gesprochen haben, 2022, meine ich mich zu erinnern, dass es da sehr drunter und drüber ging in den Gremien. Und damals wurden sie dann auch das erste Mal abgelehnt. Jetzt ist unser Eindruck, dass aktuell es ziemlich viel Friede, Freude, Eierkuchen ist, sehr harmonisch. Entweder ist das auch so oder wir gucken nicht mehr genau hin oder das Interesse ist vielleicht am Aufsichtsrat ein bisschen verschwunden. Wie ist Ihr Eindruck aus dem Aufsichtsrat? Können Sie bestätigen, dass es so harmonisch gerade in Ihrem Gremium zurechtgeht? Sie wissen ja, dass vom Grundsatz her die Gremien immer zum Stillschweigen verpflichtet sind. Insofern über Inhalte würde ich mich jetzt nicht äußern. Nach denen haben Sie ja auch nicht gefragt. Ich persönlich finde, dass wir im Aufsichtsrat eine sehr konstruktive und sehr vernünftige Zusammenarbeit pflegen. Ob das Friede, Freude, Eierkuchen ist, darum geht das gar nicht. Das würde ich auch grundsätzlich nicht sagen. Ich würde einfach sagen, dass wir uns sehr konstruktiv mit den Themen beschäftigen. Da gibt es sicherlich auch teilweise sehr unterschiedliche Meinungen dazu, zu den einzelnen Themen, die wir da diskutieren. Das finde ich auch sehr, sehr vernünftig und gut so, denn es geht ja genau darum, hinter verschlossenen Türen in aller Vertraulichkeit die Sachen ausgiebig und ausführlich zu diskutieren und dann aber auch gemeinsam eine Entscheidung zu treffen und die auch nach außen gemeinsam zu vertreten. Und das kriegen wir, glaube ich, sehr, sehr gut hin. Und deswegen ist mein Eindruck, dass es tatsächlich im Moment deutlich ruhiger ist, als es schon mal in der Vergangenheit war. Sie haben gerade die Themen angesprochen, die man dann ja auch versucht hat zu vertritt. Also Marcel Jansen war ja immer klar, der ist so für den Bereich Sport dann zuständig. Dann gibt es Finanzexperten. Was würden Sie sagen, welche Expektise oder welche Stärken bringen Sie so in das Gremium dann ein? Also ich bin ja jetzt seit ungefähr 30 Jahren in unterschiedlichen Managementfunktionen, bin seit 14 Jahren im Holdingvorstand zuständig für Marketing und Vertrieb und auch für viele andere Themen. Ich glaube, ich habe eine sehr vernünftige Ausbildung. Ich glaube, ich habe langjährige Erfahrungen in den genannten Bereichen und ich glaube, genau die kann ich auch einbringen. Ich habe relativ umfangreiche Gremienerfahrung und ich glaube auch das ist durchaus hilfreich in einem solchen Gremium. Sieht es mit Ihrer Finanzexpektise aus? Wenn man in einem Versehungsunternehmen im Vorstand ist, ist es eine Grundvoraussetzung, dass man dort zumindest die Grundrechenarten beherrscht. Ich frage auch deshalb, weil in Kürze wird ja wieder das Jahresergebnis präsentiert beim HSV. Dann kriegen Sie ja auch die Zahlen vorab. Können Sie die dann alle auch so lesen, wie wir das nicht können? Müssen Sie denn auch nochmal ein paar Experten zu sein? Das finde ich eine gute Frage. Das wäre überraschend, wenn ich eine Bilanz nicht lesen könnte. Das kriege ich, glaube ich, ganz gut hin. Und wir wissen, dass es diese Woche schon der Fall sein wird. Ist Ihr Eindruck positiv? Sind Sie ganz happy mit den Zahlen, die uns da in wenigen Tagen präsentiert werden? Ich bin per se ein sehr optimistischer Mensch. Dann belassen wir es dabei. Herr Henrik hat eben schon die unterschiedlichen Bereiche angesprochen im Aufsichtsrat. Und genau das wurde in der Vergangenheit auch immer versucht, dass man so aus allen möglichen Bereichen, Sie haben jetzt zum Beispiel Marketing angesprochen, Finanzen, aber auch Jura, der Sport, dass man versucht, alle Bereiche abzudecken. Gibt es einen Bereich aus Ihrer Sicht, der möglicherweise jetzt gerade unterrepräsentiert ist, wo Sie sagen, da würde uns vielleicht mittelfristig eine Stärkung ganz gut zu Gesicht stehen? Im Aufsichtsrat? Ja, im Aufsichtsrat. Ich würde sagen, im Aufsichtsrat, so ist meine Wahrnehmung. Wir haben alle Themen, die dort relevant sind in so einem Gremium, sind aus meiner Sicht super vertreten. Nicht mehr vertreten ist mittlerweile Marcel Janssen. Zudem haben Sie ja lange Zeit ein gutes Verhältnis gehabt. Ich glaube, er war auch dann beteiligt, dass Sie sich so stark eingesetzt haben für den HSV. Haben Sie noch regelmäßig Kontakt? Sehen Sie sich nochmal? Ja, ich wollte gerade sagen, also ich habe nicht nur guten Kontakt gehabt, sondern ich habe nach wie vor zu Marcel Janssen einen sehr guten Kontakt, wie zu vielen anderen aus dem HSV-Kosmos auch. Und insofern, wir sehen uns auch regelmäßig, aber auch Samstag übrigens auch im Stadion, auch bei uns gemeinsam. Und insofern sehen wir uns sehr, sehr regelmäßig. Sein Unternehmen ist ja auch nicht weit weg von hier. Das stimmt. Richtig, Stefansplatz. Genau. Da kann man sich auf dem Dampur-Bahnhof in der Mitte auf dem Kaffee treffen, auf dem Städtisch Kaffee. Ich glaube, wir sind beide noch in der Lage, entweder zum einen oder zum anderen zu gehen, wenn es erforderlich wäre. Aber so häufig, dass wir uns jetzt wechselseitig besuchen, so ist es dann auch nicht. Henrik hat es eben gesagt, Marce Jansen war mitverantwortlich, glaube ich auch, dass Sie als Anteilseigner am Ende eingestiegen sind. Wie ist denn Ihr Kontakt zu den anderen Anteilseignern? Also ich würde sagen, der ist mittlerweile sehr gut, denn sie spielen ja ein bisschen darauf an, dass es damals... Erstmal war es ganz neutral gefragt. Ja, ja, nein, aber Herr Schiller, wir kennen uns jetzt ja auch ein paar Jahre. Herr Schiller spielt immer auf irgendwas an. Ja, das finde ich auch sehr legitim. Als Journalist muss man ja die Sachen auch rauskitzeln. Das ist ja auch in Ordnung. Und wir haben zu Beginn, finde ich schon, dass wir aufgrund der Tatsache, dass wir uns untereinander mehr oder weniger ja gar nicht kannten, gab sicherlich noch nicht so dieses vertraute Verhältnis. Ich finde, das hat sich über die Zeit sehr vernünftig entwickelt und wir sehen uns jetzt in diesem Kreis der Anteilseigner. Wir haben ja auch regelmäßige Gesellschafterversammlungen und da sind alle Gesellschafter dabei und ich glaube, dass wir einen sehr vernünftigen, konstruktiven, vertrauensvollen Umgang miteinander pflegen. Ich glaube, dass wir aber auch, wenn ich das noch ergänzen darf. Mittlerweile in diesem HSV-Kosmos auch unter Beweis gestellt haben, dass wir nicht irgendwie eine Hidden Agenda haben oder sonst irgendwelche Ziele oder Themen verfolgen, sondern dass wir genau das tun, was wir ja schon diverse Male gesagt haben. Wir wollen den HSV vernünftig unterstützen. Natürlich machen wir das nicht alles nur aus reiner Nächstenliebe, sondern auch wir verfolgen natürlich auch Ziele, die Hanse Merkur hinterher betreffen. Das ist, glaube ich, aber völlig legitim in so einem Kosmos. Und ich glaube, wir haben unter Beweis gestellt, dass wir da, glaube ich, ein guter und auch vernünftiger Partner für den HSV sind. Können Sie verraten, wie oft Sie sich so treffen mit den anderen Gesellschaftern? Naja, ganz offiziell haben wir einmal mehr eine Gesellschafterversammlung. Aber wir sehen uns natürlich auch jetzt mittlerweile bei vielen Veranstaltungen. Das, was sich beim HSV ja, finde ich, sehr positiv entwickelt hat, ist, dass es doch regelmäßige Zusammenkünfte in ganz unterschiedlichen Konstellationen gibt. Und da trifft man sowohl die anderen Anteilseigner, natürlich auch die anderen Aufsichtsräte außerhalb der Gremien. Aber auch viele andere, die im HSV-Kosmos unterwegs sind. Ob das jetzt die anderen Sponsoren sind der HSV, hat ja mittlerweile wirklich viele unglaublich renommierte und tolle Sponsoren gewonnen, wie die Helma AG, wie die Sparda Bank etc. Gibt es ja ganz viele und da tauschen wir uns natürlich auch regelmäßig aus, denn es geht ja schon darum, gemeinsam den HSV, wir alle, die da in irgendeiner Form beteiligt sind, die sich irgendwie dort engagieren, gemeinsam auch weiterzubringen, weiterzuentwickeln. Denn ich glaube, das ist im Interesse von allen Fans, dass wir den HSV natürlich gemeinsam wieder dahin bekommen, wo er halt irgendwann auch wieder hingehört. Und ich glaube, da arbeiten wir alle gemeinsam sehr gut daran. Größter Einzelaktionär ist immer noch Klaus-Michael Kühne. Kennen Sie ihn eigentlich? Ich kenne ihn persönlich nicht, nein. Ich hatte noch nicht das Vergnügen. Er ist ja auch auf den Hopfersammlungen, lässt er sich meistens dann vertreten. Hätten Sie mal Lust, ihn kennenzulernen? Klar, finde ich total spannend, weil ich meine, die Lebensleistung von Klaus-Michael Kühne ist ja, glaube ich, völlig unstrittig, unglaublich beeindruckend. Und auch was er für den HSV in den ganzen Jahren getan hat, auch das, finde ich, ist ja nahezu beispiellos. Eine Sache, die er zum Beispiel für den HSV jetzt getan hat, ist ja immer mal wieder auch die Namensrechte am Stadion dann zu übernehmen. Das Stadion heißt dann weiterhin Volksparkstadion. Jetzt in meiner Fantasie, das Einzige, was mir noch bei der Hanse-Merkur einfallen würde, wo sich die Hanse-Merkur noch mehr engagieren könnte, wäre eben genau damit, war das jemals ein Thema für Sie, Hanse-Merkur-Arena? Das war es nicht. Und ich muss auch sagen, ich finde das Engagement von Herrn Kühne auch an der Stelle prima und toll, weil ich finde, das Volksparkstadion ist das Volksparkstadion und es ist toll, dass es das auch so bleiben kann. Denn natürlich ist die Kommerzialisierung, die es im Profisport gibt, und das sieht man ja in der Bundesliga, Sie haben ja, Herr Jakobs, eben noch mal auf das Thema Versicherer gehören, die eigentlich in den Profisport, wenn Sie mal durch die Fußball-Bundesliga durchschauen, erste und zweite Liga, wie viele Versicherer dort engagiert sind, ob es die Allianz ist, die Signal Iduna, die WWK, die Barmenia, Gotar, die Hanse-Merkur, das können jetzt beliebig fortsetzen. Das sind wirklich sehr, sehr viele. Ich glaube sogar, es ist die Industrie, die die meisten Sponsoren und Partner in der 1. und 2. Liga stellt. Insofern ist sie wahrscheinlich an der Stelle sogar unverzichtbar und vor dem Hintergrund, glaube ich, schon wichtig. Aber ich finde das toll, dass das Engagement von Herrn Kühne dazu führt, dass das Volksparkstadion noch das Volksparkstadion bleibt. Und für die Hanse-Merkur, das wäre nicht unser Anspruch, dass das Hanse-Merkur-Stadion, Arena oder was auch immer heißt. Es scheint sich aber dann auch für die Versicherung auszuzahlen, wenn man dann so eine Partnerschaft betreibt mit einem großen Klub. Können Sie auch schon sagen, jetzt so der Bekanntheitsgrad der Hanse-Merkur hat sich schon nochmal gesteigert, seit Sie mit dem HSV zusammenarbeiten? Absolut, absolut. Also natürlich ist es so, da haben Sie völlig recht. Sie hatten ja, Herr Schiller, ich habe das gar nicht beantwortet, die Frage gestellt, ob ich jetzt aus reiben Fan sein, die Hanse Merkur auch mit dem HSV nahegebracht habe. Natürlich nicht, denn das wäre, glaube ich, auch nicht professionell. Da muss man das eine vom anderen auch sauber trennen können. Aber natürlich ist es so, dass auch so eine Partnerschaft mit dem Hamburger Sportverein für uns tolle Effekte mitgebracht hat, mal unabhängig davon, dass, wie wir eben schon besprochen haben, unsere Mitarbeiter auch total stolz auf dieses Engagement sind und das unglaublich gut finden. Ist natürlich auch die Bekanntheit unseres Unternehmens deutlich gestiegen. Aber übrigens nicht nur durch die Partnerschaft mit dem HSV. Wir haben ja auch noch drei, vier andere größere Engagements. Wir sind ja unter anderem auch Hauptpartner des Deutschen Golfverbandes. Wir sind auch eng verpartnert mit der schnellst wachsenden Sportart in Deutschland, nämlich Paddel oder Paddel, je nachdem, wie Sie es ausdrücken wollen, der größte Betreiber. Paddel City, da sind wir auch Partner und waren gerade auch bei der Promi-Paddel-WM mitvertretend mit vertreten mit dem eigenen Hanse-Merkur-Team. Und dann sind wir noch stark engagiert auch im Bereich E-Sports. Auch da sponsern wir eine Plattform und auch ein Team, Maus-Sports. Also diese Gesamtengagements führen dazu, dass sich die Bekanntheit der Hanse-Merkur und auch so die ganzen Marketingdaten drumherum doch sich sehr, sehr positiv in den letzten Jahren entwickelt haben. Wir sind mittlerweile doch eine der bekanntesten Versicherungsmarken in Deutschland. Und das ist für, wenn ich das noch sagen darf, einen mittelständischen, hanseatischen Versicherer, glaube ich, eine sehr, sehr schöne Entwicklung. Ich meine, dass Sie vor einem Jahr auf der Spubis gesagt hatten, Sie sind dann durch, nicht durch den HSV, aber auch durch den HSV von Platz 15, meine ich, bei den Versicherungen auf Platz 6. Das ist aktuell auch... So der Stand? Sie haben ein sehr gutes Gedächtnis, Herr Schiller. Das war vor zwei Jahren, aber Sie haben völlig recht, von Platz 15 auf Platz 6, das ist völlig korrekt. Für uns ist das natürlich eine... Zielsetzung Champions League, oder? Nein, ich würde es mal so sagen, man muss ja mit der Fairness aber sagen, wir sind ja wirklich ein mittelständischer Versicherer, so sehen wir uns und so sind wir auch positioniert. Denn es gibt in Deutschland ja viele wirklich große Versicherungsgruppen, wie die Allianz, wie die Ergo, wie die Generali, das sind wir nicht. Insofern haben wir auch nicht diese Budgets. Das muss man ja auch ehrlicherweise sagen. Wir verfügen nicht über diese großen Marketingbudgets wie unsere anderen Mitbegleiter und anderen Versicherungsgruppen. Aber wir haben einen etwas anderen Weg gewählt und der hat sich für uns über unsere Sponsorings wirklich sehr, sehr ausgezahlt. Und wie Sie es gerade beschrieben haben, sind wir da mittlerweile auf einem Bekanntheitsgrad, der für uns, wir haben einen Bekanntheitsgrad gestützt, der liegt so um und bei 80 Prozent. Das ist für ein Versicherungsunternehmen eigentlich schon wirklich prima. Ja, dann fehlt ja tatsächlich noch die Champions League beim HSV, so ein, zwei Jahre, ist die noch entfernt. Aber ja, Spaß beiseite. Grundsätzlich ist es ja mittlerweile, seit sie jetzt dabei sind, auch sportlich gut gelaufen jetzt mit dem Aufstieg, mit dem Doppelaufstieg. Auch jetzt in der Bundesliga läuft es ganz okay. Klassenerhalt ist auf jeden Fall möglich. Dann kann man sich in der Bundesliga etablieren. Trotzdem zwischendrin ist der HSV auch zweimal dann nicht aufgestiegen. Es gab dann viel Wirbel. Genau, die Berichte haben Sie gerade schon angesprochen. Gab es zwischendurch vielleicht auch mal einen Moment, dass sie gedacht haben, das war vielleicht ein Fehler, dass man sich so einen Namen vielleicht sogar kaputt machen kann? Das ist eine gute Frage, habe ich noch nie drüber nachgedacht, ehrlicherweise. Nee, die Gedanken habe ich tatsächlich nicht gehabt. Ich will Ihnen aber auch sagen, warum. Jeder, der mich ein bisschen besser kennt, weiß, ich bin ein ganz großer Fan von Kontinuität. Also so im Leben immer wieder die Sachen aktionistisch anders zu machen. Und dann haben Sie sich den HSV ausgenommen. Ja, das ist ein gewisser Anachronismus, da haben Sie recht. Nein, Spaß beiseite. Das ist tatsächlich so. Ich bin wirklich ein großer Fan von Kontinuität. Und das ist auch genau das, was uns als Unternehmen auszeichnet, dass wir eben nicht auf jeden Trend draufspringen und immer mal hier ein bisschen, da ein bisschen machen, sondern wenn wir Sachen machen, dann machen wir sie richtig und dann machen wir auch überlegt und dann machen wir sie auch nicht für zwei Jahre oder drei Jahre, sondern dann machen wir sie auch mittel- und langfristig. Und genauso haben wir es beim HSV eigentlich auch angelegt und genauso haben uns ja auch die letzten immerhin jetzt schon sieben Jahre auch verhalten und jetzt mindestens noch drei weitere, dann haben wir schon eine Dekade und wer weiß, wie es dann weitergeht, ich bin da sehr positiv und insofern bin ich doch ein großer Fan davon, dass wir da kontinuierlich weiter dran bleiben. Sie gucken jetzt in die kurzfristige Zukunft, wenn wir in die langfristige Zukunft gucken, Dann wird der HSV immer in Hamburg hoffentlich eine große Rolle spielen. Aber Hamburg hat ja noch sportlich viel, viel mehr vor, nämlich Olympia. Stichwort Olympia. Auch das könnte dann mit dem Stadion für den HSV nicht ganz unwichtig werden. Wie stehen Sie, wie steht die Hansi Merkur zu der Olympia-Bewerbung Hamburgs? Also ich finde das grundsätzlich, finde ich Olympia toll. Ich glaube, es gibt kein größeres Sportfest weltweit und insofern wäre es, glaube ich, eine große Auszeichnung, wenn wir in Hamburg olympische Spiele durchführen würden. Ich sehe das persönlich sehr positiv und wir haben uns ja auch bei der letzten Bewerbung im Jahr, wann war das? 2015, wenn ich das richtig erinnere. Da war ja auch Herr Otto sehr engagiert, auch die Hanse Merkort sich damals sehr für die Olympia-Bewerbung auch engagiert und haben uns da auch sehr eingesetzt. Und insofern vom Grundsatz her sehen wir das sehr positiv. Es gibt einen Aspekt, der hat mich in Summe, das hat aber gar nichts mit der Olympia-Bewerbung Hamburgs zu tun, der hat mich zumindest ein bisschen gewundert. Ich hätte es eigentlich auch ganz gut gefunden, wenn man im Vorfeld in Deutschland sich vielleicht schon mal abgestimmt hätte, wäre vielleicht derjenige, der dann die, olympischen Spiele ausrichten soll, dass man jetzt in so einen internen Wettbewerb geht, habe ich so ein bisschen den Eindruck, das kreiert ja nicht nur einen Gewinner, sondern halt auch hinterher vier Verlierer und drei Verlierer, Entschuldigung, das hätte man vielleicht auch anders lösen können. Ich kenne den Prozess aber nicht im letzten Detail, insofern ist nur ein bisschen meine Wahrnehmung aus dem, was ich bislang gesehen habe. Das Nein Hamburgs, der Bevölkerung Hamburgs, ist ziemlich genau jetzt zehn Jahre her. Wie ist Ihr Gefühl, im nächsten Mai wird die nächste Volksabstimmung sein? Wie ist Ihr Gefühl? Ich meine mich zu erinnern, dass das vor zehn Jahren sehr, sehr knapp war. Ich habe es nicht mehr ganz genau mit den Detailzahlen, aber ich hätte mal gesagt, sowas wie 51, 49 oder sowas. Und ich könnte mir vorstellen, dass das ein ähnliches Ergebnis im Sinne von, es wird eine sehr knappe Entscheidung sein hinterher. Das glaube ich schon, aber ich bin kein Hellseher, insofern, ich lasse mich positiv überraschen. Andi Grote, der Innensenator, hat überrascht in diesem Jahr mit dem Plänen des neuen Stadions. Da waren viele überrascht, als er vor allem gesagt hat, dass das Stadion auf jeden Fall gebaut wird, auch wenn Hamburg die Olympischen Spiele nicht bekommt. Wenn Sie sich das so vorstellen, Hamburg baut so ein großes Stadion, könnten Sie sich auch davor vorstellen, sich zu engagieren? Franzi Merkur uns da zu engagieren. Oder vielleicht da nochmal übers Namensrecht nachzulegen. Ich glaube, das ist ja jetzt Zukunft, Zukunft, Zukunftsmusik. Also darüber hat keiner nachgedacht. Im ersten Moment würde ich jetzt mal vom Bauchgefühl her sagen, kann ich mir nicht vorstellen. Man kann sich auch nicht vorstellen, ob das das Vormann im anderen Stadion spielt. Auch das, wobei man muss ja sagen, bekanntermaßen ist ja das Volksparkstadion zumindest, das haben Sie glaube ich auch schon mal drüber geschrieben, ist ja zumindest nicht mehr bis in alle Ewigkeit verfügbar. Insofern wäre es natürlich schon toll, wenn es hinterher eine andere Lösung geben könnte. Das war jetzt eben eine Zukunft, Zukunft, Zukunftsfrage. Dann gehen wir mal wieder zurück und gehen in die nähere Zukunft. Sie sind Anteilseigner und die Struktur beim HSV, die Besitzverhältnisse haben sich insofern verändert, als dass wir jetzt eine KGAA haben. Der Supporters Trust ist jetzt auf der Agenda. Wie finden Sie als auch Anteilseigner das eigentlich? Tolle Idee. Und wie ist der Zeitplan? Da müssten Sie jetzt mit den Kollegen sich im Detail unterhalten, die da sehr viel tiefer drin sind. Ich glaube, Michael Papenfuß und Henry Könke kümmern sich da ja sehr intensiv darum. Ich weiß gar nicht mehr genau, in welchen Zeitrhythmen jetzt was entschieden werden soll, aber es soll ja absehbar dann auch umgesetzt werden. Ich meine irgendwie so Anfang nächsten Jahres, aber nageln Sie mich bitte nicht darauf fest. Ich bin jetzt nicht im letzten Detail dort drin. Ich finde aber die Grundideen, den Grundansatz finde ich sehr gut. Haben Sie denn, Stichwort Zukunft, sich schon überlegt, was vielleicht dann so die nächste Aktion sein könnte, die Sie dann beim HSV so ins Auge fassen? Naja gut, wir haben das Thema Yes We Cancer, werden wir ja bei den Damen auch nochmal wiederholen. Im kommenden Jahr bei dem Heimspiel gegen Leipzig, wenn ich das richtig nenne, das ist glaube ich im Februar. Und da werden wir nochmal das Thema Yes We Cancer gemeinsam aufgreifen, HSV, Yes We Cancer und wir. Um das natürlich auch in dem Kontext nochmal nach vorne zu stellen und darüber bekannt zu machen. Ja genau, mit den gleichen Trikots und insofern ist das das, was jetzt am nächsten liegt. Ansonsten wissen Sie ja, dass wir als Hansemerko uns sehr stark im Bereich Kinderschutz auch engagieren. Auch das ist ja für uns neben dem Thema Prävention und Vorsorge im Bereich Gesundheit das zweite große Thema, für das wir uns seit vielen Jahren mittlerweile jetzt seit 44 Jahren engagieren mit dem Hansemerko-Preis für Kinderschutz. Und da kommt, nachdem jetzt die Verleihung für dieses Jahr war ja gerade. Das heißt jetzt kommt wieder die Bewerbung der vielen Initiativen, die wir dann unterstützen wollen und nächstes Jahr dann die Preisverleihung. Das ist für uns immer das zweite wirklich ganz große Thema, bei dem wir sehr engagiert sind. Sie haben die HSV-Frauen angesprochen, die sind jetzt auch, Henrik hat es schon gesagt, aufgestiegen in diesem Sommer, also eine Erfolgsgeschichte, haben dann schnell in die Bundesliga reingefunden, haben jetzt ein bisschen, was für ein Aufstecker wahrscheinlich auch normal ist, ein bisschen ihre... Ihre Problemchen, wie ist da Ihre Bilanz als Sponsor? Sind Sie da ganz happy mit der Gesamtgeschichte HSV-Frauen? Ja, total. Also ich muss zugeben, ich bin da total begeistert. Ich habe mich erst mal riesig gefreut, dass die Frauen letztes Jahr aufgestiegen sind oder beziehungsweise dieses Jahr in der ersten Liga spielen, so um es richtig formuliert. Und das ist ja ein gesellschaftliches Phänomen und eine gesellschaftliche Entwicklung. Und insofern war das für uns völlig klar, dass wir, wenn wir Hauptsponsor werden, das nicht nur bei den Herren machen werden, sondern auch auf jeden Fall bei den Damen. Denn beide Themen sind ja unglaublich wichtig. Und als Versicherer und als Hanse-Merkow stehen wir absolut auch für das Thema ein. Und deswegen haben wir uns da sehr gern engagiert und sind auch mit der Entwicklung total happy. Hoffen natürlich auch, dass die Saison sehr gut verlaufen wird. Sie haben recht, im Moment ist ein bisschen so ein gefühlter kleiner Durchhänger. Aber ich bin mir sicher, dass die Saskia Breuer und die neue Trainerin und das gesamte Team das super hinkriegen werden und auch die Frauen tollen Weg in der ersten Liga nehmen. Dann orakeln Sie nochmal ganz kurz zum Schluss. Männer, Frauen, wie geht diese Saison aus? Boah, das ist schwierig. Aber wenn Sie mich jetzt nicht darauf festnageln würden, einfach so vom Bauchgefühl. Ich würde sagen, die Herren gesichertes Mittelfeld und die Damen ebenfalls. Dann nehmen wir Sie doch sehr wohl beim Wort. freuen uns auf jeden Fall, dass Sie ein bisschen Zeit für uns hatten, auch als Gastgeber vielen Dank für die Räumlichkeiten und das Gespräch und wir hören uns dann in der kommenden Woche wieder vor dem Auswärtsspiel des HSV beim FC Augsburg in Hamburg sagt man Tschüss und bei uns heißt das, auf Wiederhören. Herzlichen Dank hat großen Spaß gemacht, tschüss.