Latest / Rheinpegel - der Düsseldorf-Podcast / Unglück beim Kirmes-Feuerwerk, vereinfachte Verfahren in der Gastro und Iced Latte vom Sternekoch
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- Obwohl die Sommerferien, wie man sie aus der Schulzeit kennt, bei mir wirklich schon länger nicht mehr greifen, habe ich momentan irgendwie so richtig Holiday-Vibes. Das Wetter, die Stimmung in der Stadt, ich weiß auch nicht. Und obwohl ich wahrlich auch genug zu tun habe, versuche ich immerhin mir hier und da ein bisschen Ferienfeeling zu holen. Wisst ihr, was ich meine? Also immer mal ein bisschen draußen sein, was lesen, regelmäßig Eis essen natürlich, Wenn es geht ins Schwimmbad und wenn es richtig gut läuft, vielleicht sogar mal einen Ausflug in irgendeine andere Stadt. Was sich ja auch immer so ein bisschen Touri-mäßig anfühlt, ist, mal wieder so Sachen zu machen, die man sonst nur als BesucherIn in der eigenen Stadt erlebt. Also rauf auf den Rheinturm, vielleicht mal so eine Stadtrundfahrt oder Führung, mal in ein Museum, in dem man vielleicht länger nicht mehr war. Oder einfach eine Pizza in einem anderen Stadtteil essen, den man sonst nicht so häufig frequentiert. Habt ihr auch so kleine Geheimtipps? Wenn ja, ihr wisst, immer her damit. Auf einer schönen Außenterrasse sitzen und ein kaltes Getränk oder was Gutes zu essen zu sich zu nehmen, ist wahrscheinlich auch ein Klassiker, was Sommerferien-Feeling holen angeht. Bislang war es für viele Gastronominnen und Gastronomen ein Akt, die jährlichen Genehmigungen für die besagten Außenbereiche zeitnah zu erhalten. Das soll sich jetzt ändern. Uwe Jens Runau kennt die Details. Draußen sitzen kann man auch im neuen Café von Sternekoch Lukas Jacobi auf der Brunnenstraße. Kurz nach der Eröffnung hat Paul Küchler dem B12 einen Besuch abgestattet. Für manche ist die von uns hier schon viel besprochene Rheinkirnes auch ein Vehikel, um mal abzuschalten vom Alltag. Und dann hält das Feuerwerk oft als Höhepunkt her. In diesem Jahr ist der Abend aber für viele leider ganz anders verlaufen als erhofft. Wahrscheinlich ausgelöst durch eine Fehlzündung sind Feuerwerkskörper unplanmäßig explodiert. 19 Menschen wurden teilweise schwer verletzt. Angelina Burch und Philipp Zeitner waren vor Ort und berichten von ihren Erlebnissen. Und damit herzlich willkommen zum Rheinpegel. Ihr hört Folge 378 und der Rhein steht bei 1,42 Meter. Rheinpegel, der rp-Podcast für alle, die Düsseldorf leben. Hallo zum Rheinpegel, dem Podcast, in dem wir jede Woche darüber sprechen, was Düsseldorf bewegt, was die Bewohnerinnen und Bewohner umtreibt, kurz und gut, was geht. Mein Name ist Tosja Kormann und diese wirklich schöne Aufgabe darf ich übernehmen. Wenn ihr uns etwas mitteilen wollt, das wisst ihr, das könnt ihr gerne tun. Wenn ihr Themen habt, die euch unter den Nägeln und auf der Seele brennen, wenn ihr Veranstaltungen wisst, auf die wir hinweisen dürfen oder wenn ihr einfach mal Hallo sagen wollt, das könnt ihr wirklich gerne tun unter rheinpegel.podcast.de oder unter 0160 80 80 844 erreicht ihr uns. Wir freuen uns immer von euch zu hören. Und ihr freut euch sicher zu hören, dass es auch diese Woche was zu gewinnen gibt. Das Altours Open Air Kino fährt ab dem 31. Juli wieder die Leinwand im Rheinpark hoch. Heute verlosen wir viermal zwei Tickets für den Film Konklave. Der läuft am 10. August. Unter podcasts at rheinische-post.de könnt ihr euch melden, Wenn ihr mitmachen wollt, gegebenenfalls bekommt ihr dann Nachricht von uns. Viel Glück! Am vergangenen Freitag war für viele KirmesliebhaberInnen das Highlight der Saison angesagt, das große Feuerwerk. Diesmal sogar in Zusammenspiel mit der erstmals stattfindenden Drohnenschau. Aber der Abend endete anders als gedacht. Ungefähr zehn Minuten vor Ende des Feuerwerks explodierten Querschläger in Bodennähe, ausgelöst wahrscheinlich durch eine Fehlzündung. 19 Menschen wurden verletzt, teilweise schwer, darunter auch Kinder. Der Kirmesbetrieb wurde an dem Abend frühzeitig eingestellt. Das Unglück überschattete auch die folgenden letzten Tage des Volksfestes. Vor Ort waren Angelina Burch und Philipp Zeitner. Sie erzählen von ihren Eindrücken und sprechen darüber, welche Konsequenzen es geben könnte. Nachdem wir letzte Woche ja noch auf der Kirmes waren, sitzen wir heute wieder in der Lokalredaktion in den Shadow Arkaden. Bei mir sind Philipp Zeitner und Angelina Burg. Und geplant war es, dass wir ein bisschen Bilanz ziehen zur Kirmes, dass wir nochmal alles Revue passieren lassen. Und ergeben hat sich, dass wir jetzt vor allem über ein Ereignis sprechen, was passiert ist am Freitag, also am vorvorletzten Tag der Kirmes, dem Feuerwerktag. Und da habe ich das Stichwort auch schon direkt gesagt. Ihr wart beide vor Ort am Freitag, sowohl während der Drohnenshow als auch während des Feuerwerks. Und ich denke, dass alle, die hier zuhören, wissen, was passiert ist. Es gab beim Feuerwerk ein Unglück. Was genau passiert ist, erzählt ihr uns jetzt aus erster Hand sozusagen. Genau, Angelina und ich waren beide am Freitagabend dabei von beiden Reihenseiten. Konnten deshalb auch so zumindest ein bisschen erahnen, was passiert ist. Ich vor allem von der Apollo-Wiese aus, so ungefähr die Höhe. Und man sah bei dem Feuerwerk dann, das lief ja schon ein paar Minuten, ich weiß gar nicht, 15 Minuten oder so. Und dann knallte es plötzlich in Bodennähe, sehr laut, man sah eine schwarze Rauchwolke. Und das fiel auch den Leuten da auf, die da rumstanden. Die sagten schon noch, oh, das soll, aber nicht so. Vielleicht noch einmal ganz kurz nur zur bildlichen Erklärung. Wie gesagt, weil man das vielleicht nicht so richtig weiß, das Feuerwerk findet statt auf der Kirmeswiese quasi an der Kniebrücke. Genau, das ist ungefähr an der Kniebrücke, direkt da, wo das Schützenzelt für die, die auf der Kirmesbahn stand. Wo das Riesenrad steht, also dieses Ende. Genau, und dann relativ Richtung Wasser hin, damit es ein bisschen von den Leuten weg ist. Ja. Und genau, von der anderen Seite kann man deshalb relativ gut auf die Fläche selbst drauf gucken. Ja. Und da sah man dann ja genau, wie gesagt, diese Explosion mit Rauchwolke. Es war dann recht klar, dass das so nicht sollte, dass da aber irgendwas Schlimmeres passiert ist, war zu dem Zeitpunkt irgendwie überhaupt nicht in den Kopf der meisten Leute, glaube ich. Zumal das Feuerwerk ja dann auch noch fünf bis zehn Minuten weiter ging. Das heißt, es war so ein bisschen, okay, da hat jetzt einer mal falsch geknallt oder so und das war die Geschichte. Hoffentlich ist da nicht mehr was passiert oder so. Ich glaube, da dachte in dem Moment keiner so richtig dran. Das stellte sich dann später raus. Und du beschreibst schon, es gab diese Explosion in Bodennähe und wie du schon sagst, da denkt man sich dann, das hat halt nicht richtig gezündet und es war ja auch eine relativ massive schwarze Wolke zu sehen, trotz der Dunkelheit. Ich meine, das Feuerwerk fängt ja erst an, wenn es dunkel ist. Also war das so doll, dass man es trotzdem erkannt hat? Ja, man konnte noch so ein paar Lichtstrahlen. Ich habe das jetzt nochmal auf ein Foto, was ich gemacht habe, davon nachgeguckt. Es war noch wie so ein später Sommerabend, eben so ein bisschen hell ist noch, ohne dass die Sonne noch da ist. Das erkannte man dann auch ziemlich gut. Also du warst quasi auf der Apollo-Seite gegenüber. Du, Angelina, warst sehr nah dran. Genau und trotzdem habe ich, glaube ich, deutlich weniger davon am Anfang erahnen können als Philipp von der anderen Seite, weil ich habe das von dem abgegrenzten Bereich genau eben bei diesem Schützenzelt geguckt, mit bestem Blick dann auf die Thronenschau und das Feuerwerk, einfach damit wir auch natürlich für uns dann ja auch für Videos und Fotos, für die Rheinische Post natürlich dann auch schöne Aufnahmen machen konnten, hatte ich einen super Blick von da. Und ja, dann irgendwie ab irgendeinem Moment dann habe ich das nur mitbekommen, dass es halt unfassbar laut geknallt hat direkt bei uns quasi dann davor und ganz viele Leute auf einmal irgendwie in diesem abgesperrten VIP-Bereich, nenne ich es jetzt mal, weggelaufen sind. Also die dann vorne an der Absperrung standen, die sind dann ein Stückchen nach hinten gelaufen und da dachte ich schon so, irgendwie stimmt hier was nicht. Auch ich habe mich dann irgendwie direkt mal geduckt, weil ich so dachte, irgendwie war das hier alles ein bisschen näher, als man das Feuerwerk gewohnt ist. Aber es war in dem Moment halt irgendwie so ein kurzer Moment, wo man sich so erschreckt hat, aber das war es. Also das war wirklich erstmal nicht, dass das komischer gewirkt hat, als es ist vielleicht irgendwie was ein bisschen daneben geflogen, so wie Philipp eben auch gesagt hat. Man hat irgendwie noch gar nicht richtig verstanden, was da passiert ist und genau, es ging dann ja auch alles weiter, auch da in dem Bereich wurde dann auch ganz normal Musik weitergespielt, nebendran war auch noch die Party von Antenne Düsseldorf, die war ja dann immer zeitgleich zum Feuerwerk, da lief noch ganz normal Musik weiter und alles war irgendwie auf den ersten Blick ganz normal und dann wurde es aber ein bisschen seltsam schon, als ich so gesehen habe, okay, es fahren irgendwie so ein paar Feuerwehrwagen quasi direkt da dann vor dem Bereich da rüber Und da war schon der erste Eindruck so irgendwie so ganz normal, scheint es nicht zu sein. Was ist da passiert? Aber es hat wirklich, ich weiß nicht, wie lange es gedauert hat, ich würde sagen locker noch eine halbe Stunde, dreiviertel Stunde nach dem Feuerwerk, bis man mal den Eindruck bekommen hat, dass da überhaupt was passiert ist. Und auch als wir dann aus dem Zelt dann auf die Wiese sind, hast du auch überhaupt nicht das Gefühl gehabt, dass da irgendwie was passiert ist, weil alle da normal noch weiter gefeiert haben, auf die Fahrgeschäfte gegangen sind, in die Zelte gegangen sind und so. Und auf dem Platz haben das total wenige Leute, glaube ich, mitbekommen, was da passiert ist. Und das hat sich dann ja nach und nach erst rausgestellt. Ja. Genau, das würde mich gleich interessieren, wie sich dann sozusagen das Wort verbreitet, also über welche Kanäle und könnt ihr nochmal beschreiben, was dann tatsächlich passiert ist? Also es gab Fehlschläge, Gründe besprechen wir bestimmt auch gleich noch, aber es hat sich ja auch auf der Oberkasselerbrücke was abgespielt, also eigentlich ja das Schlimmste sozusagen. Also ja, ich glaube der aktuellste Stand von der Polizei ist, was die herausgefunden haben, ist, dass es da eine Fehlzündung gab. Viel mehr wissen wir jetzt aber auch nicht, also Fehlzündung ist die Ansage, was ein bisschen auch so einen Materialfehler oder so schließen lässt. Klingt für mich zumindest so, dass in einem dieser abgeschossenen Kugeln möglicherweise irgendwas zu früh hochgegangen ist und das dann andere wieder entzündet hat, die aber zu dem Zeitpunkt gar nicht hätten explodieren sollen und vor allem nicht da, wo sie dann explodiert sind. Vielleicht, damit man sich das besser vorstellen kann, ich habe da mit einem Pyrotechniker drüber gesprochen, der mir mal erklärt hat, wie sowas überhaupt aussieht. Man darf sich da nicht so die Raketen vorstellen, die man bei sich vor der Haustür in so eine leere Glasfasche stellt oder so und dann wegschießt, sondern das sind so Kugel- oder zylinderförmige Feuerwerkskörper. Und die werden aus so einer Art Abschussvorrichtung, die wie so Rohre einfach aussehen, rausgeschossen. Genau, die müssen dann wohl teilweise in das Publikum geflogen sein. Da wurden Menschen verletzt. Könnt ihr da mal den aktuellen Stand quasi sagen, also was dann tatsächlich passiert ist? Also 19 Menschen wurden verletzt, genau. Das stellte sich dann auch in einem Abend so nach und nach ein bisschen raus. Ich hatte irgendwann erst so, da war bestimmt schon eine halbe Stunde vergangen, die Polizei erreicht, die dann auch erst sagen konnte, ja mehrere Verletzte, mehr wüsste man noch nicht, auch die Feuerwehr wusste nicht mehr. 19 sind es am Ende geworden, die innerhalb von einer halben Stunde dann aber auch wohl, so sagt es dann die Feuerwehr, abtransportiert wurden in die umliegenden Krankenhäuser. Vier wurden schwer verletzt. Es waren auch einige Kinder darunter, die da schwer verletzt wurden. Und ja, das war dann das. In akuter Lebensgefahr schwebte und schwebt niemand. Also wie ist da gerade ein bisschen Entwarnung. Also es ist zwar wirklich was sehr Schlimmes passiert, aber das Allerschlimmste zum Glück, zum Glück, zum Glück nicht. Also Lebensgefahr schwebte über die ganze Zeit keiner. Auch das wurde aber auch nicht am Anfang gesagt worden. Ich habe mir das auch mal erklären lassen, weil das vielleicht was so schwer verletzt ist und ein bisschen schwer griffig ist. Schwer verletzt heißt, wenn jemand tatsächlich ohne Behandlung in Lebensgefahr geraten würde. Also es gibt Fotos von Verletzungen, die wir nicht veröffentlichen oder so, aber die man gesehen hat. Das sieht schon sehr schlimm aus. Also das sieht, das ist nicht, da hat sich einer ein bisschen die Hand verbrannt oder so. Das sind schon, ja. Schlimme Verletzungen. Ja, ich meine, Unglücke mit Feuerwerkskörpern passieren ja auch zu anderen Anlässen. Also, dass da tatsächlich Gefahr von ausgeht, ist ja sowieso bekannt. Genau, wenn es dann natürlich in so einem großen, organisierten Rahmen passiert ist, hat es vielleicht nochmal was anderes, wenn man da noch weniger mit rechnet. Jetzt war dieses Ereignis, wie ist das dann zu euch durchgesickert? Also du hast schon gesagt, Anjanina, da fahren dann Feuerwehrautos lang oder man kriegt dann irgendwie mit, die Stimmung verändert sich. Aber wann war das tatsächlich klar und auch für euch jetzt in euren Rollen als JournalistInnen? Also wann war klar, okay, hier ist, also? Also wie gesagt, direkt danach nicht. Aber als ich dann auch irgendwann aufs Handy geschaut hatte und gesehen hatte, dass Philipp dann auch gefragt hat, ist alles gut da? Oder so auf der anderen Seite dachte ich so, okay, irgendwie scheint da doch ja was nicht so gelaufen zu sein. Und es war nicht einfach nur irgendwie, ja, was, was man jetzt unterschätzen könnte. Und dann dadurch, dass ich ja in diesem Bereich dann da auch schauen konnte, habe ich einfach direkt auch da vor Ort schon mal gefragt, ob schon irgendwie genau klar ist, was es ist. Und direkt danach, wie gesagt, man konnte es ja noch gar nicht wissen. Es waren ja dann irgendwie alles nur Vermutungen. Aber, ja, ich weiß nicht, vielleicht so eine halbe Stunde danach haben dann die Schützen auch mich nochmal kontaktiert, haben gesagt, okay, wir wissen jetzt. Es gibt Verletzte, genauen Stand und so, die werden Polizei, Feuerwehr und Co. Dann melden und genau, dann gab es ja auch noch das Sicherheitsdorf auf der Kirmes, da bin ich dann auch mal noch hin und hab mal nachgefragt, aber auch da, das war alles noch irgendwie, bis die dann auch ihre ganzen Infos mal zusammengetragen hatten, das hat echt noch ein bisschen gedauert, also das war dann so gegen, ich weiß nicht, wann war das Feuerwerk, so um 10 vor... Zehn vor elf, elf so um den Dreh, ich weiß gerade gar nicht mehr ganz genau. Dann würde ich sagen, war es schon kurz vor zwölf in etwa, bis man da mal wirklich wusste, was Sache ist oder also wie gesagt, das ist dann der ganze Abend ist dann ja irgendwie ganz anders gelaufen als geplant. Ich habe wirklich echt jegliches Zeitgefühl irgendwann dann auch verloren. Und genau, es war ja dann auch einfach ja noch das Ding, Philipp hatte auf der anderen Seite ja, kam er ja ein bisschen schneller weg als ich auf diesem absolut überfüllten Kirmesgelände. Das heißt, es kam mir dann auch nochmal dazu, bis man da irgendwie mal, da nochmal durchkam und da mal wirklich an einem ruhigeren Platz war, wo man das mal ein bisschen nachvollziehen konnte. Das hat bei mir nochmal deutlich länger auch dann gedauert und das hat sich dann ein bisschen gezogen über den Abend. Ja, ich kann mir das gut vorstellen, man darf ja auch echt nicht unterschätzen, wie viele Menschen auf dieser Kirmes sind und wie viel Fläche das auch ist. Also es gibt ja dann auch gegenüber nochmal die Oberkasseler Brücke, da sind ja auch Leute und gucken sich das Feuerwerk an. Und das ist dann zwar, also ich habe das auch beschrieben bekommen von Menschen, die ich kenne, die halt da waren, die wirklich bis zum nächsten Morgen, bis zur Berichterstattung quasi das gar nicht mitbekommen haben, weil es halt einfach, die gucken sich das Feuerwerk an, gehen nach Hause und genau, also so wie, ja, darum interessiert mich das so, wie schnell das bei euch reingesickert ist, weil ihr quasi ja auch an dieser Brücke wart, also bis das Ganze auf die andere Seite und dann ist es laut, dann fahren die Fahrgeschäfte weiter. Also wahrscheinlich haben ja auch die SchaustellerInnen und so das gar nicht. Ja, wobei es war ja dann irgendwann der Punkt, dass die Kimmess ja auch ein bisschen früher beendet wurde. Also klar, bis dann irgendwie mal klar war und bis es dann alles kommuniziert war, hat das natürlich auch gedauert. Also als ich dann irgendwann um, ich weiß nicht, kurz vor eins glaube ich, war ich dann auf der anderen Rheinseite irgendwann mal angekommen. Und da hat man aus der Entfernung dann teilweise schon gesehen, das Riesenrad hatte die Lichter schon ausgeschaltet, die Alpina-Bahn war schon dunkel. Und so nach und nach gingen die Fahrgeschäfte immer mehr aus. Und das ist ja für einen Freitagabend um ein Uhr normalerweise noch nicht der Fall. Und ich glaube, da hat man das dann schon so ein bisschen gemerkt. Und allerspätestens auch da dann einfach die Besucher irgendwie. Ist es hier nicht so, wie es sein soll. Und ja, ich glaube aber gerade bei so einer großen Veranstaltung dauert das natürlich dann auch, bis sich die ganzen Informationsstände so verbreiten, dass alle überhaupt Bescheid wissen und wissen, dass sie jetzt halt gleich schließen müssen und dass die Besucher jetzt bitte gehen sollen. Und dann hast du halt hunderttausende Besucher, die da sind, die alle gleichzeitig nach Hause wollen. Das macht die Situation natürlich auch nicht einfacher. Hattet ihr dann das Gefühl, dass an irgendeinem Punkt so auf der Kippe stand, dass jetzt auch sowas wie Panik ausbricht oder war die Stimmung dafür, was es war, relativ ruhig, weil es halt so lange auch gedauert hat, bis es durchgesickert ist? Bei mir auf der anderen Seite gab es das gar nicht. Man hat fast Panik vermutet, weil die also schnell zu ihren Autos und Fahrrädern zurück wollten, als das Feuerwerk vorbei war. Da strömten dann wirklich, da waren ja hunderttausende bestimmt auf der anderen Rheinseite, die dann wegfahren. Aber ich glaube, da hat es gar keiner mitbekommen. Ich habe auch von, also das wirklich, was passiert ist. Ich habe auch von Bekannten, die auf der Rheinkindierbrücke standen, aber eher Richtung Altstadtseite, die auch sagten, die waren sogar auf der Brücke und haben nichts mitbekommen und sind dann von da weg. Also sowas wie Panik oder so gab es da überhaupt nicht. Also wie gesagt, in dem einen Bereich da dann auch nicht. Wahrscheinlich dann eher viel die Leute, die das dann wirklich direkt dann da mitbekommen haben, wo es passiert ist natürlich. Aber ich glaube, das ging dann erst später auch los, als es dann ja auch noch ein totales Abreisechaos gab, als dann ja die ganzen Sperrungen und die Rheinkniebrücke war ja dann auch gesperrt. Das hat dann ja alles dazu geführt, dass alle von der gleichen Haltestelle fahren wollten. Und genau, das war dann wohl auch so, dass zu dem Zeitpunkt einfach ganz viele noch gar nicht wussten, was jetzt los ist. Und dann auch da so ein bisschen eine Unruhe jedenfalls ausgebrochen ist, weil es da halt dann alles natürlich total überfüllt war. Die Brücke war total voll dann auf der Seite, für die, die dann zu Fuß zurückgegangen sind. Das war einfach, glaube ich, komisch, weil man noch nicht direkt wusste, was ist jetzt eigentlich los. Wie du schon sagst, Philipp, auf der Brücke selber waren auch Leute, die vielleicht gar nicht so viel mitbekommen haben. Die, die sozusagen sehr nah dran waren. Es gibt ja auch mannigfaltige Berichterstattung tatsächlich auf rponline. Also da kann man sich nochmal auch fast chronologisch durchlesen. Also es gab ErsthelferInnen, die wirklich unfassbar schnell und ruhig und gut Hilfe geleistet haben. Also es haben ja auch ganz viele Leute dafür gesorgt, dass es irgendwie vielleicht ja in dieser... Dass Schrecklichkeit so glimpflich wie möglich verläuft. Wie gesagt, zu den genauen Geschichten auch, da gibt es wirklich viel zu lesen. Das kann man gerne machen. Ich würde jetzt gerne noch mal ein bisschen darauf hinaus, wie das vielleicht passieren konnte. Also was da gerade der Stand ist. Philipp, du hast ja mit einem Hyrotechniker gesprochen, der dich da auch so ein bisschen reingeführt hat. Wie sowas eigentlich verhindert werden soll. Und natürlich vielleicht jetzt wieder ein bisschen aus dem persönlichen Sache, dass ihr beide vor Ort wart, raus, drauf guckt, was die Konsequenzen sein können. Es stehen jetzt andere Volksfeste noch an, andere Kirmessen. Heißt das so, ist das der Plural von Kirmes? Kirmie. Volksfest. Rummels. Rummels. Also auf jeden Fall, die Saison geht ja noch ein bisschen weiter. Es gibt noch mehr Feuerwerke, die anstehen in der Region. Und natürlich auch wahrscheinlich flammt jetzt wieder die Diskussion auf, Ist das Feuerwerk noch zu halten oder ist das jetzt ein Zeichen dafür, dass es wirklich, ja, vielleicht durch die Drohnen schau ersetzt wird? Also vielleicht können wir jetzt ein bisschen auf den, ja, von dem ja doch, merke ich euch auch beiden an, schon durchaus emotionalen Part jetzt mal ein bisschen versuchen, die rationale Perspektive einzunehmen im Sinne von, also genau, erst mal, was können die Ursachen sein und wie kann es eigentlich sichergestellt werden, dass es nicht so ist? Ja, genau. Also zu den Ursachen, dass ich kurz schon mal gesagt habe, irgendeine Fehlzündung scheint es jetzt gewesen zu sein. Das heißt, einer dieser Feuerwerkskörper muss an irgendeiner falschen Stelle schon zu früh explodiert sein. Und die werden ja nicht, auch nicht, wie wir das dann von Silvester oder anderen Gelegenheiten kennen, da steht ja nicht einer und macht mit seinem Zippo-Feuerzeug irgendwie die Raketen nacheinander an, sondern das wird ja alles gesteuert. Also das heißt, da ist dann wirklich ein technischer Defekt, der zu was führt, was man dann auch nicht mehr aufhalten kann. Im Material vielleicht dann. Ich habe mir das von diesem Pyrotechniker auch nochmal erklären lassen, wie so ein Ding aufgebaut ist. Also wenn wir uns so eine Kugel vorstellen, die dann da rausgeschossen werden und irgendwann dann ein hübsches Licht machen. Die bestehen aus zwei Teilen. Der erste Teil sorgt quasi dafür, da gibt es dann eine kleine Entzündung oder Explosion drin, die das Ding nach oben schießt. Das heißt, das geht dann in die Luft und dann gibt es in einer zweiten Kammer oder im zweiten Teil dieser Kuh gibt es dann eine weitere Explosion, die dafür sorgt, dass wir das dann so hübsch wahrnehmen. Also da sind dann irgendwelche, ich weiß nicht, was für Gemische da drin sind, die dann dafür sorgen, dass es Licht macht quasi. Und in einer dieser Geschichten muss es da irgendwie eine Fehlzündung gegeben haben. Das wird vorher, das hatte dieser Bürotechniker mir auch erklärt, was für grundsätzlich da für Sicherheitsvorkehrungen notwendig sind. Das ist wohl sehr umfangreich. Also das sind wohl, gerade wenn man noch an so einer Schifffahrtsstraße wie dem Rhein ist, muss man das wohl mit zig Ämtern abklären. Man braucht ein Konzept, ein Gefährdungskonzept. Also was könnte passieren und was tue ich, damit das nicht passiert so ungefähr? So ein Konzept steht zum Beispiel auch drin, was für Mindestabstand wird eingehalten. Da gibt es wohl eine Faustregel, ne Faustregel ist es nicht, es ist festgelegt, dass mindestens 80% der Steighöhe von den Feuerwerkskörpern müssen die Menschen entfernt stehen. Das heißt, wenn ich jetzt so eine Kugel habe und die fliegt 100 Meter in die Luft am Ende, müssen mindestens 80 Meter drumherum. Dürfen dann keine Menschen sein. Das ist so eine der Sicherheitsvorkehrungen. Die müssen bestimmt einen Untergrund haben, was vor allem heißt, ein fester Untergrund. Das heißt, man sollte es jetzt nicht auf so ein kleines Paddel-Surfboard oder so stellen, dann wäre es schwierig, das dann genehmigt zu bekommen. Aber so Sand oder Rasen, das zählt dann schon dazu. Genau und diese ganzen Sachen muss man alles sich vorher genehmigen lassen. Das macht in dem Fall hier die Bezirksregierung Düsseldorf, weil die für die Umsetzung vom Sprengstoffgesetz zuständig ist. Das ist soweit auch alles passiert. Das Unternehmen, das das ausgeführt hat, das macht auch das Japan-Tag-Feuerwerk zum Beispiel und das macht auch seit Jahren das Rhein-Kimmels-Feuerwerk. Also das ist immer dasselbe, da hat sich jetzt nichts irgendwie geändert. Also das ist jetzt plötzlich ein neues Unternehmen, das da hingekommen ist oder so. Sondern das sind die, die dann auch am nächsten Tag direkt geguckt haben, was da passiert sein könnte aber mehr als von der Polizei wissen wir jetzt eben auch nicht so genau was deinen nächsten Teil angeht was das jetzt für andere Feuerwerke bedeutet, schwer zu sagen, ich schätze das so ein dass jetzt die Veranstalter sich hier ein bisschen erstmal bedeckt halten werden, einfach weil das jetzt gerade da sind noch, ich weiß nicht ob noch Leute im Krankenhaus Aber da sind halt Leute, die jetzt mit schweren Verletzungen rumlaufen und mit den Folgen einfach erstmal eine ganze Weile zu tun haben werden. Jetzt zu sagen, ja nächstes Jahr einfach heiter weiter, funktioniert ja schon so kaum. Also das glaube ich nicht, dass das jetzt schnell eine Entscheidung geben wird, dass es wieder gemacht wird. und wenn es nicht weitergemacht werden soll, weiß ich nicht, ob das zwingend berechtigt ist. Also es ist schwer zu sagen mit den Verletzten, weil es soll nicht passieren, es passiert auch fast nie, aber jetzt ist es passiert. Deshalb, ich finde es schwer. So organisierte, professionelle Feuerwerke sind sicherlich sehr viel sicherer als jedes Private. Der Bürotechniker sagt, der hätte in den letzten 25 oder 30 Jahren sowas noch nie erlebt, dass es überhaupt zu so einem Unfall gekommen wäre. Und was man jetzt draus macht, weiß ich nicht. Ich bin ja kein großer Freund vom privaten Feuerwerk, weil mir ständig in meiner Straße die Raketen links und rechts um die Ohren fliegen. Deshalb bin ich eigentlich eher für so Organisierte, weil dann die Leute vielleicht trotzdem zufrieden sein können, weil es immer noch Feuerwerk gibt. Deshalb fände ich es, glaube ich, eher schade. Aber es ist natürlich jetzt mit dem Unfall, der jetzt nochmal passiert ist, schwierig, glaube ich, gerade zu verkaufen, zu sagen, nächstes Jahr aber noch mehr. Ja, ich verstehe. Ja, also es ist auch, glaube ich, generell einfach aktuell noch eine viel zu große Emotionalität bei dem Thema. Also das merkt man ja allgemein und auch generell. Natürlich melden sich halt jetzt die Leute laut, die sowieso immer Anti-Feuerwerk waren und sagen, es war doch hier die Thronenschau, sollte das doch jetzt sowieso schon ersetzen. Ja, keine Ahnung, jetzt die Diskussion kommt euch allen jetzt ja gelegen. Das ist ja, also dass diese 19 Verletzten, 19 Verletzte zu viel sind, das ist allen bewusst. Und dass man generell, dass diese Diskussion über das Feuerwerk und was das für die Umwelt bedeutet und ob es noch braucht, die gibt es ja immer wieder. Und ich finde, man kann gefühlt im Moment nur was Falsches zu dem Thema sagen, weil es, also wie Philipp gerade auch gesagt hat, es ist einfach total schwierig, da eine Entscheidung zu treffen. Und ich glaube, niemand würde jetzt mit den Leuten tauschen wollen, die diese Entscheidung halt treffen müssen. Und ich glaube, erst wenn die getroffen ist und die Erklärung dafür auch dann vorliegt, dann wird wahrscheinlich erst total viel entschieden werden, wie es auch, keine Ahnung, mit dem Japan-Tag, ich kann mir eigentlich nicht vorstellen, dass das dann infolgedessen auch irgendwie abgesagt werden würde. Keine Ahnung, das ist aber zu dem aktuellen Zeitpunkt alles noch so unklar. Und ich glaube, es gibt halt jetzt für alle Seiten irgendwie Befürworter, aber es ist halt irgendwie absolut klar, es sollten halt keine Menschen bei so einer Großveranstaltung, die da hinkommen, um sich das schöne Feuerwerk anzuschauen, sollte niemand verletzt werden. Das ist jetzt passiert, das ist absolut schrecklich und da wird es jetzt in irgendeiner Form dann halt eine Entscheidung geben müssen. Ja, das sind sehr schöne und klare Schlussworte. Vielen Dank. Ich danke euch beiden, dass ihr eure Erfahrungen geteilt habt, dass ihr erzählt habt, wie das war. Ein bisschen auch habt durchscheinen lassen, wie es euch damit geht. Und ja, wir hoffen natürlich, dass sich alle schnell wieder erholen, was dann weiter noch passiert. Da werden wir uns wohl auf dem Laufenden halten. Vielen Dank und bis zum nächsten Mal. Bis zum nächsten Mal. Ciao, ciao. Music. Im Sommer prägen die vielen Außenterrassen der verschiedenen Gastronomien das Stadtbild. In manchen Vierteln reihen sie sich fast nahtlos aneinander. Was man nicht sieht, wie viel bürokratischer Aufwand oft hinter drei Bistrohtischen mit jeweils zwei Stühlen steht. Die Genehmigungen für die Sonderbereiche lassen oft Wochen oder gar Monate lang auf sich warten. Zahlreiche Gastronomen und Gastronomen haben sich in den letzten Jahren beschwert. Nun gibt es Grund zum Aufatmen. Die Bearbeitungsdauer eben jener Anträge zur Genehmigung soll sich erheblich verkürzen. Und insgesamt sollen mögliche Hürden abgebaut werden. Uwe Jens Runau kennt die Details. Lieber Uwe Jens, herzlich willkommen. Ja, schön, dass wir uns mal widersprechen. Schön, dass wir uns mal widersprechen. Ich hätte dich gerne empfangen draußen bei einem Eiskaffee. Warum hast du das nicht gemacht? Ja, ich denke auch gerade. Hätte ich richtig Lust auf einen Eiskaffee. Oder hätten wir eigentlich machen können. Wir hätten zum Beispiel uns treffen können auf einer von tausend Außenterrassen in dieser Stadt. Als ich diese Zahl gelesen habe in deinem Stück zu dem Thema, über das wir jetzt gleich sprechen, dachte ich so, wow. Das sind sogar meist so um die 1100. Es schwankt ja immer so ein bisschen von Jahr zu Jahr. Aber es ist immer mehr geworden. Ja, das finde ich wirklich, also da hätten wir eine große Auswahl gehabt. Stattdessen haben wir uns für den gut klimatisierten Konferenzraum hier entschieden. Aber gut, man kann nicht alles haben. Genau, diese Außenterrassen. Kannst du vielleicht ganz zu Beginn mal kurz erklären, was das bedeutet? Weil es gibt ja wohl einen Unterschied zwischen Restaurants, die einfach auch draußen sind und diesen Terrassen. Ja, also wenn du ein Restaurant betreibst und möchtest gerne deine Gäste auch außen bewirten, dann tust du es ja in aller Regel nicht auf deinem Privatgrund, sondern im öffentlichen Straßenraum. Und das ist dann so, dass du das nicht einfach tun kannst, sondern du musst natürlich fragen, kann ich hier den öffentlichen Straßenraum benutzen? Und du brauchst dafür eine Genehmigung für diese Sondernutzung. Und da gibt es halt bei der Stadt Vorschriften dafür eine Satzung. Und du musst pro Quadratmeter etwas bezahlen. Das ist nicht so wahnsinnig viel. Also es ist attraktiv für die Gastronomie. Die Stadt hat vor allem die Kosten auch was reduziert. Und zwar kam das durch die Corona-Pandemie. Weil dann war ja klar, man kann die Gäste viel eher draußen mitwirten als drinnen, wegen der Ansteckungsgefahr. Und diesen Schub hat die Gastronomie quasi danach mitgenommen. Aber die behördlichen Verfahren waren bislang halt so, du musst einen Antrag stellen und dann dauert das was und irgendwann kriegst du dann eine Genehmigung oder auch nicht Du hast das ja jetzt gerade schon gesagt das sind dann manchmal auch 1100 das sind manchmal 1000, also da lässt sich ja schon ablesen, dass das auch nicht jedes Jahr wahrscheinlich... Genau, oder die Leute machen es später schon mal, also ich kenne selber ein, zwei Gastronomen die hatten dann erstmal gewartet, nee da war das Wetter nicht so gut dann machen die das später, die wollen quasi nicht zu früh bezahlen dafür. Das schwankt dann immer so ein bisschen. Was ja eigentlich dann voraussetzen würde, dass diese Antrags- und auch Entscheidungsprozesse relativ kurzfristig sind. Genau, wie du sagst, jetzt merkt man, okay, es ist Mai, jetzt ist schon irgendwie knaller Sonnenschein. Es lohnt sich jetzt draußen, die vier, fünf, sechs Tische aufzubauen. Oder man merkt, ach, im Juni regnet es immer noch so. Und da gibt es ja Konflikt oder gab es bislang Konflikt, weil diese Genehmigungszeiten immer relativ lange waren. Eigentlich soll das innerhalb von vier Wochen passieren. Und die Stadt sagt, auch meistens passiert das innerhalb von vier Wochen. Aber wir hatten eben Klagen von Gastronomen, dass es auch eben länger dauert und dass das doch sehr ärgerlich sei, weil das auch eine Existenzgrundlage mit ist, das Geschäft bei gutem Wetter. Und wenn du dann zu lange darauf warten musst, dann ist das natürlich wirklich sehr kontraproduktiv. Ja, dann geht dir einfach Gewinnflöten, weil du weniger Leute bewirtschaften kannst. Und weil natürlich auch, also ein viel zitiertes Beispiel ist ja die Hofgartenterrasse von Casa Palmieri, was ja auch während der Corona-Pandemie entstanden ist, dass er quasi auf dem Hofgartengelände einmal über die Inselstraße drüber noch ein paar Tische, also quasi wie einen Außenraum, ganzen Gastraum noch errichten konnte, was natürlich auch beliebt ist. Also ich weiß, dass da wahrscheinlich, genau, da gehen wahrscheinlich auch dann Leute deswegen hin, die vielleicht vorher dieses Restaurant gar nicht so auf dem Schirm gehabt hätten und bei Cafés, Bars kann ich mir das auch sehr gut vorstellen. Also das heißt, es geht nicht nur um Gästestrom, mit dem man sowieso rechnet, sondern das kann ja auch ein Plus sein. Woran liegt das, dass es so lange dauert und wie lange dann tatsächlich? Das ist natürlich so, wenn jetzt ganz viele auf einmal kommen, das ist ja meistens dann so, dass alle sagen, oh ja, jetzt mache ich eine Außenterrasse, die nächsten zwei Wochen werden schön, dann ist natürlich auch ein gewisser Stau zu erwarten, muss man jetzt sagen. Und dann bleiben ein paar Dinge halt liegen, weil die ja auch andere Sachen zu tun haben in den Ämtern, muss man ja jetzt auch mal sagen, die stehen ja nicht parat und warten drauf, dass jetzt die ganzen Anträge kommen, die sind nicht nur dafür da, das geht ja auch nicht. Aber die Frage ist eben, und diese Überlegungen haben dann auch bei der Stadtspitze beim Oberbürgermeister selber sogar eingesetzt, wir haben ja Wahlkampfzeit, aber du fragst dich ja auch, was willst du machen in den nächsten fünf Jahren und ein großer Punkt ist ja immer, man macht mehr Digitalisierung, vereinfacht Prozesse ist das ja, dass du mehr am Computer dann da erledigen kannst als Bürger, aber versucht auch ein bisschen Bürokratie mal abzuschaffen. Und als der Stefan Keller, unser Oberbürgermeister, hier sein Wahlkampfprogramm vorstellte, war gerade die Berichterstattung über diese Beschwerden drei, vier Tage her. Und dann hat er gesagt, er hätte dann angefangen zu überlegen, wieso müssen wir das überhaupt genehmigen? Wieso müssen wir extra diesen Akt gehen? Der Gastronom muss uns einen Antrag schicken, da muss dann einer drauf gucken, der muss wieder überprüfen. Sehr wahrscheinlich waren die letzten fünf Jahre an die Terrasse ja schon so. Das wäre nämlich auch meine Frage. Die meisten haben ja so ihre Terrassen da schon längst jetzt. So und jetzt fängt er an und guckt sich das wieder an. Ja, kann man das genehmigen und so. Und ja, das kannst du natürlich schnell eigentlich abscannen. Das ist die gleiche Terrasse. Du musst nicht von Anfang an wieder neu prüfen. Und deswegen hat er gesagt, wir drehen das jetzt einfach mal um. Der Antrag muss schon kommen, aber wenn die Stadt nicht innerhalb von vier Wochen, dann hat die Stadt nämlich jetzt die Pflicht zu reagieren vorher, wenn die Stadt nicht innerhalb von vier Wochen widerspricht, kannst du nicht machen da. Dann ist automatisch die Terrasse genehmigt. Das heißt also spätestens nach vier Wochen kannst du die Sachen rausstellen und dann ist das genehmigt. Du machst dann einfach dein Geschäft da, dein normales Terrassengeschäft. Und das ist eigentlich ein ganz konstruktiver Vorschlag. Müsste man fast überlegen, wo man das noch so machen könnte, dass dann eben die Verwaltung tätig werden muss, wenn was nicht passt. Also aus Bürgersicht ist das eine gute Sache. Ja und vier Wochen sind ja auch die Zeitspanne, die du ja zu Anfang auch, also die ja eigentlich dieser Genehmigungsprozess auch dauern sollte. Und das finde ich auch okay. Wie gesagt, dann kann man vielleicht im April sagen, okay, ich plane dieses Jahr wieder dieselben sieben Tische rauszustellen wie jedes Jahr, wahrscheinlich an dieselben Stellen und genau, dann reiche ich das ein und dann, ich finde auch Entbürokratisierung ist ja das Wort, was du gerade auch schon aufs Trapez gebracht hast und ich habe irgendwie das Gefühl, wenn man dreimal Entbürokratisierung fehlerfrei vor sich hingesetzt hat, ist ja eigentlich so ein Antrag wahrscheinlich auch schon unterschrieben. Also eigentlich, ja, dann ist es schon irgendwie. Denkt man sofort an Reinhard May, ne? Der hat doch dieses Lied gemacht, ein Antrag auf Erteilung eines Antragsformulars. Ah, wusstest du das Reinhard May, vielleicht bin ich auch gerade falsch, aber war der, der auch so Chansons früher gemacht hat? Ja, klar, der hat ja auch auf Französisch gesungen, das ist ja Frederik May. Ja, das war mir überhaupt nicht klar. Ja, ja, ist der gleiche. Wie das wohl auf Französisch heißt, Entbürokratisierung. Ja, das ist so. Aber in Frankreich haben natürlich so Außentherrassen auch irgendwie sehr viel, also da kommt das ja so ein bisschen her. Ja, das ist ja die Kultur. Ja, dieses draußen sitzen. Aber ich meine, Düsseldorf will Gastronomiehauptstadt sein. Düsseldorf nennt sich manchmal oder wird manchmal genannt Klein Paris, also ich finde ein bisschen könnte das in unserer Kultur auch sein. Ja, klar, das ist ja auch der Schritt in die richtige Richtung. Was jetzt auch noch kommen soll, fällt mir gerade ein, da muss noch eine Verwaltungsvorschrift intern irgendwie geändert werden, dass wenn du das beantragt hast. Und die Stadt hat dir gar nicht widersprochen und so weiter. Jedenfalls, dein Antrag, der gilt dann sogar für drei Jahre als genehmigt. Du musst gar nicht jedes Jahr einen neuen stellen. Ist natürlich auch nicht schlecht. Ja, das ist nicht schlecht. Wenn das auch noch kommt. Aber das gilt übrigens ab sofort. Also dieses Jahr, jetzt, diese Woche, wenn du einen Antrag stellst, du hörst nichts, kannst du deinen Gastronomiebetrieb machen. Meinst du, das bringt jetzt noch mehr Gastronominnen, Gastronomen auf die Idee, das zu machen? Also die vorher sich wegen dieses Verwaltungsaktes vielleicht so ein bisschen… Das könnte sein. Aber das würde mich ehrlich gesagt fast wundern. Wer so ein Geschäft bis jetzt liegen gelassen hat, ob der dann deswegen das jetzt anfängt, das glaube ich nicht unbedingt. Weil die sind schon scharf drauf, eigentlich ist das super. Also ich kenne Gastronomen, die haben dann innen drin nur 10 Plätze oder 15, also ein kleiner Laden und dann nimmst du drei Parkplätze vor der Tür dazu, auf einmal hast du eine riesen Terrasse. Das ist ja super. Ist auch super und wie gesagt, ich liebe das, wenn man auch bei mir im Viertel so in Pempelford da ist auch, da hat sich so viel getan auf den Straßen. Das ist echt eine sehr schöne Stimmung, wenn man da an so einem lauen Sommerabend irgendwie rumläuft. Es gibt natürlich auch handfeste Gründe, warum man jetzt so eine Terrasse nicht eröffnet, wenn zum Beispiel da jetzt was gebaut wird. Es soll ja Glasfasernetz neu kommen, es werden Straßen gebaut. Das sagt die Stadt, sie behält sich vor, wenn solche Maßnahmen sind. Ein Radweg muss gebaut werden, sowas kommt ja jetzt auch. Wir wollen mehr Radwege haben, dieses Radwegehauptnetz kompletieren. Aber Glasfaser ist natürlich auch noch ein Riesenthema. Viele Stadtteile müssen dann noch mehr bekommen. Ja, dann ist die Terrasse wieder weg in dem Augenblick. Aber das wird ja dann auch wahrscheinlich mit mindestens Vorlauf von vier Wochen den jeweiligen Gastronomien mitgeteilt. So dass es nicht von irgendwie Dienstag stehen dann noch die Tische. Also den Nachtisch kann man noch in Ruhe aufessen. Ja, nicht, dass man da weggetragen wird und dann wird die Straße hinter mir aufgerissen. Jetzt hast du schon gesagt, das gilt ab sofort. Natürlich auch Kommunalwahl, kampftechnisch irgendwie ist das natürlich gut, sich zu positionieren und so. Aber wie ich uns kenne als Menschen, irgendjemand wird doch wahrscheinlich irgendwie... Bedenken haben oder nicht? Ist das endlich mal was, wo alle sagen, lass machen. Ich müsste gucken, was kann schief gehen? Ja genau, was kann schief gehen? Das kann sein, dass die Stadt vergisst, irgendwo Einspruch zu erheben. Aber sie sagt ja auch von Anfang an, das ist immer dieser Vorbehalt, dass die Stadt auf so Flächen zugreifen können muss. Das sind ja ihre Flächen der Allgemeinheit sozusagen. Und wenn jetzt ein Grund, der für die Allgemeinheit entscheidend ist, entsteht, dann kann sie auch auf die Flächen zugreifen. Da kann auch keiner was eigentlich gegen haben. Ja, verstehe. Aber es wird ja jetzt auch nicht passieren, dass dann irgendwie ein Café was, weiß ich nicht, bis jetzt vier Tische draußen hat und damit es die letzten sechs Jahre gut gefahren ist, dann jetzt irgendwie denkt, haha, wir haben nichts gehört, ich mache jetzt hier 23 Tische hin. Also das wäre vielleicht eine, ich frage mich nur gerade, weil wir möchten ja hier alle Eventualitäten abkloppen. Ja, aber dann könnte die Stadt, dann kann die Stadt ja trotzdem, die hat ja dann die Chance, innerhalb der vier Wochen zu sagen, nee, geht nicht, ist zu groß. Also das ist einfach dann die Pflicht der Stadt. Ja. Sonst ist es deine Pflicht, also du musst ja auch nach wie vor den Antrag einreichen, aber die Stadt muss dann eben innerhalb dieser Zeit, und sie sagt ja, sie schaffen so viele Anträge in der Zeit, sie kann das ja jetzt dann beweisen. Das ist ja entbürokratisieren. Genau, so und dann kann sie ja in dem Augenblick, wo sie Bedenken hat, Stopp sagen. Ja. Ich habe keine Bedenken. Ich sage jetzt trotzdem Stopp und danke dir sehr für dieses wunderschöne Gespräch. Ja, mit dem Eiskaffee, das bleibt aber auf dem Zettel, ne? Ja, das bleibt auf dem Zettel. Das hast du jetzt gesagt und das wird dann hoffentlich noch diesen Sommer möglich sein. Das wird möglich sein und du darfst dir sogar aussuchen, in welcher der tausend Terrassen. Gut, wunderbar, wird gemacht. Wunderbar, bis zum nächsten Mal. Dankeschön, tschüss. Music. Ein neues Café mit Außenterrasse gibt es in Bilk. In direkter Nähe zu seinem Restaurant 2023 hat Sternekoch Lukas Jakobi seinen neuesten Laden eröffnet, das B12. Paul Küchler hat ihm einen Besuch abgestattet und verrät, wie der Eislatte schmeckt, was die Patisserie-Theke hergibt und wen man alles so trifft. Paul. Buongiorno. Buongiorno. Ich möchte hier nicht dich ins offene Messer laufen lassen, aber du hast gerade gegähnt. Vielleicht brauchst du mal einen Kaffee. Das verrätst mich. Oh, was für ein schöner Themenübergang, liebe Tostja, mal wieder. Tatsächlich, ich hatte heute schon viel Kaffee, aber das eine muss das andere ja nicht ausschlägen. Macht dich auch manchmal der eine Kaffee zu viel dann müde? Ja, das Ding ist, ich glaube, mein Koffeinhaushalt ist sowieso völlig durcheinander. Also ich glaube, ich kann das überhaupt nicht mehr abschätzen, wann eigentlich auch mal gut ist oder so. Aber ja, ich bin auch so ein Mensch, ich kann auch um 19 Uhr noch ein Espresso nach dem Essen trinken und dann schlafen gehen um 21 Uhr. Das kann ich auch. Ich bin da völlig schmerzfrei. Das kann ich auch, aber ich merke manchmal, ich trinke ja auch wirklich sehr viel Kaffee, wenn dann so der vierte Filterkaffee meistens, also es kommt auch auf die Kaffeeart an. Das nockt mich manchmal komplett aus. Ich finde halt irgendwie. Wie du halt sagst, es kommt voll auf die Kaffeeart an. Also wenn ich da so sitze und einen schönen Cappuccino mit trinke und noch einen zweiten Cappuccino und noch einen dritten Cappuccino, dann ist es irgendwie eine andere Kiste, als wenn ich mir auf Zwang viel Kaffee im Büro reinknalle. Das ist halt auch einfach so. Auf Zwang hoffentlich nicht, aber du hast dir erst kürzlich einen Kaffee reingeknallt. Reingeknallt, möchte ich jetzt auch bestreiten. Genussvoll getrunken. Genussvoll getrunken. Du warst in Düsseldorf neuestem Kaffeezuwachs quasi oder fast jüngstem Kaffeezuwachs. Ja. Naja, jetzt ist die Frage, heißt es B12, heißt es B12? Gute Frage. Wahrscheinlich eher B... Oh, jetzt wären wir hier denglisch unterwegs schon. Ich schätze B12. Der Hintergrund ist ja der B12, das ist das neue Café auf der Brunnenstraße, wo Lukas Jacobi, der Sternekocher Düsseldorf, dahinter steckt und der hat ja auch da in der Ecke ein Restaurant, das 2023 und da würde ich es jetzt deutsch aussprechen, deswegen, Vielleicht doch B12. B12. Und lass mich raten, es ist auf der Brunnenstraße 14. Es ist auf der Brunnenstraße 12. Da hast du dich jetzt also hinaufgemacht. Genau, einen weiten Weg auf mich. Hast du vorher, das möchte ich direkt ganz offen und ehrlich fragen, hast du vorher Erwartungen gehabt? Wenn man denkt, ich gehe jetzt in einen Café, cool, aber in einen Café von einem Sternekoch. Was hast du erwartet? Das ist tatsächlich eine gute Frage. Ich habe schon erwartet, dass es auf einem, sowohl die Einrichtung als auch der Service, als auch die gebotenen Produkte irgendwie auf einem hohen Niveau sind, weil dafür steht irgendwie nun mal die Sternegastronomie. So, und jetzt ist da ein Mensch aus dieser Sternegastronomie, der eben dieses Café eröffnet. Das heißt, ich war da schon von ausgegangen, okay, hier gibt es irgendwie ein bisschen was, was vielleicht besonders ist, besonders gut schmeckt oder besonders einzigartig ist. Aber ansonsten bin ich da recht offen reingegangen, weil ich lasse mich von Kaffee gerne auch überraschen und von Orten, wo man vielleicht denkt. Da gibt es keinen guten Kaffee und dann ist es doch der Beste des Lebens oder so. Nee, ich war da recht offen, Kam dann da auch an und dann hast du natürlich direkt so ein paar Assoziationen, was so Publikum angeht, dass da vielleicht gerade schon unterwegs ist oder so, das Design und so, ich finde das verrät immer schon recht viel über eine Gaststätte, einen Café, ein Restaurant, ein Lokal, wie auch immer, ohne dass du bisher da was getrunken oder gegessen hast, also ich finde das ist immer schon so ein erstes Zeichen. Ja, wie lang nach Eröffnung warst du da? Eröffnet haben die vergangene Woche Samstag, also jetzt vor fünf Tagen. Am 20. Juli? Genau. Und ich war Montag da. Also am 22. Quasi, zwei Tage später. Und was ich jetzt zum Beispiel erwarten würde von einem neu eröffneten Café, von jemandem, der schon mehrere Gastronomien betreibt und auch wirklich von der Pike auf daherkommt, da war wahrscheinlich, es fühlte sich wahrscheinlich an, wie als wäre es schon immer da gewesen. Tatsächlich nicht. Und das hat mich auch ein bisschen überrascht. Und ich meine, man muss fair enough sagen, oftmals ist es ja so, bei so Neueröffnungen so in die ersten ein, zwei, drei Wochen ist ja immer noch so ein bisschen hier und da mal, wie nennt man das, Kinderkrankheiten, also dass so Kleinigkeiten nochmal irgendwie passieren oder so. Es war jetzt nichts Gravierendes, aber ich habe zum Beispiel noch eine Rechnung gefragt für meinen Kaffee, weil wir als Redakteure zahlen ja immer unsere Sachen selber, die wir testen und kriegen das dann natürlich abgerechnet bei unserem Arbeitgeber der Rheinischen Post. Genau, das heißt, ich habe nach einer Rechnung gefragt, auf der natürlich auch aufgeführt ist, also kein Kartenbeleg, weil man kann dann nur mit Karte zahlen, das ist auch ein wichtiger Hinweis, weil Paul in seiner Weisheit hat halt erstmal einen Fuffi hingelegt und dann waren die so, nee, nee. Und ich war so, okay. So, das heißt, ich habe dann halt eben nach einer Rechnung gefragt und da war es so ein bisschen kritisch, weil das System dann noch nicht richtig funktioniert hat und mit dem WLAN und dann konnten die auf der Rechnung nicht den Kaffee als Kaffee ausweisen, sondern irgendwie nur als divers mit 19 Prozent Mehrwertsbesteuerung und so. Also es war so ein bisschen nicht schlimm oder so, also überhaupt nicht, kleine Sache am Rande, aber vor dem Hintergrund, okay, Sternekocher öffnet da irgendwie einen Kaffee oder steckt da mit drin, war ich dann schon so ein bisschen, dass ich mir dachte, okay, kann man vielleicht dann auch ein, zwei Mal üben vorher, aber sowas sollte eigentlich auch laufen, aber das sind Kleinigkeiten. Ja, ich möchte ein bisschen darüber sprechen, warum... Es dieses Café jetzt gibt, was vielleicht der Beweggrund ist, weil ich mich gefragt habe, Düsseldorf ist ja wirklich, also soll ja auch Gastrohauptstadt sein, also da jetzt irgendwie, dass da noch was nachkommt und man sich irgendwie Mühe gibt und so und neue Konzepte ausdenkt und das ist das eine, aber es mangelt hier ja nicht an guten Cafés, es gibt wirklich viele auch Röstereien, es gibt viele Cafés, wo der eigene Café irgendwie angeboten wird, also das ist ja, Total. Es gibt auch Orte, wo es guten Matcha gibt, es gibt Orte, wo es gute heiße Schokolade gibt. Also es ist ja nicht jetzt ein Füllen einer Lücke von einem großen Bedarf, sondern ich stelle mir das umso schwerer vor, genau mit einem gewissen Ruf, der da jetzt vielleicht einem vorauseilt. Also wie viel besser kann man Kaffee noch machen? Also was ist da die Idee? Ist das dann wirklich eine besondere Milch? Ich weiß, in Flingern gibt es ja das No Worries Coffee. Die haben sich ja zum Beispiel ein bisschen zum Konzept gehörte zum Anfang. Ich weiß ehrlich gesagt nicht, wie es jetzt inzwischen ist, aber ich kann mir vorstellen, immer noch so, die benutzen halt eine ganz bestimmte Hafermilch aus den Niederlanden, weil die halt besonders schmeckt. Also da ist da so ein bisschen der unique selling point. Wie kann man Kaffee noch besser machen auf Sternenniveau? Das ist eine total gute Frage, weil um erstmal nochmal kurz auf den Punkt vorher einzugehen, du hast völlig recht, es gibt ja eine wahnsinnige Bandbreite in Düsseldorf. Es ist ja nicht nur quasi, hier gibt es frischen Kaffee und hier gibt es frisch gerösteten Kaffee, sondern es ist ja wirklich von clean-chick-Ästhetik über klassisch-italienisch, wo du an der Espresso-Bar stehst. Es gibt eine japanische Kaffeerösterei, das Ten-Ten an der Oststraße. Es gibt in den Vierteln ganz viele kleine Cafés und Röstereien. Oder, keine Ahnung, Moni's Eckkneipe und Café quasi. Also, ich glaube, da ist auch mal so ein bisschen die Frage. Wohin will man und was will man bieten. Ich kann da nur so ein bisschen mutmaßen. Es ist ja so, er betreibt ja schon seine Restaurants auf der Brunnenstraße und das ist ja generell eine Straße in einem Viertel, wo sehr viel passiert, sehr viel im Wandel ist, aber eben auch sehr viele kleine und vielleicht auch noch inhabergeführte Gastronomien irgendwie vorhanden sind oder generell Lädchen. Da ist jetzt auch das Tigges, diese ganz beliebte Studentenkneipe. Und ich kann mir halt vorstellen, dass er gesagt hat, okay, da hat sich eine Chance aufgetan. Er möchte das vielleicht bereichern sozusagen die Straße noch und eben da noch eine Vielfalt bieten an Kaffee Auswahl. Jetzt Anfang Mai hat er auch mit uns quasi darüber gesprochen, vor der Eröffnung und eben auch gesagt, also er möchte ein Kaffee eröffnen, was sage ich jetzt mal in Anführungszeichen für alle da ist so ein bisschen, also wo es vom Filterkaffee dem einfachen bis zur High-End Kaffeebohnensorte aus Schießmichtod gibt, von der vielleicht im Jahr auch nur zwei Kilo produziert werden oder so. Also ich glaube, das war so ein bisschen seine Intention, diese Bandbreite abzubilden. Ob ihm das gelungen ist, da kommen wir wahrscheinlich gleich noch drauf zu sprechen. Ist die Idee von Lukas Jakobi vielleicht auch ein bisschen, also wenn ich jetzt sage, es ist B12, also Brunnenstraße 12, 2023 hört sich jetzt zumindest zahlenmäßig nicht so weit auseinander an. Also hat das auch was miteinander zu tun? Ist die Idee, dass man vielleicht, bevor man da sein Menü isst oder danach, ich weiß ja nicht, wie lange dieses Café dann aufhört, also dass man da noch quasi den Abend in eine andere Richtung ausklingen lässt oder. Hat das irgendwie miteinander zu tun? Ist geplant, dass es da dann irgendwann auch kleine Sachen gibt. Es gibt da jetzt auch schon kleine Sachen zu essen, die natürlich von Lukas Jakobi auch selbst hergestellt werden. Also soll das noch mehr verbunden werden oder ist das jetzt erstmal Zukunftsmusik, wo noch gar nicht so viel... Ich würde sagen, zweiteres, also erstmal nur Zukunftsmusik, weil ich meine, das Ding hat jetzt gerade, wie gesagt, vor fünf Tagen eröffnet. Ich denke... Der Gedanke ist zumindest nicht so weit entfernt, dass man irgendwie sagt, komm, bevor wir da jetzt abends irgendwie unser Fünf-Gänge-Menü essen gehen oder, oder, oder, gehen wir vielleicht noch einen Kaffee trinken, aber man muss auch dazu sagen, es ist immer nur bis 18 Uhr geöffnet, also sowohl am Wochenende als auch unter der Woche, das heißt, da ist irgendwann auch Schluss und ich würde mir vorstellen, dass sich vielleicht eher so diese Tagesgäste ansprechen wollen und jetzt ins Sternerestaurant geht man ja vielleicht tendenziell eher am Abend und dann vielleicht auch eher am Wochenende, das heißt, ich glaube, da ist jetzt nicht so eine direkte Überschneidung, Aber ich kann mir auch ruhig vorstellen, dass es vielleicht in Zukunft noch irgendwie verändert wird oder ausgebaut wird oder es Kooperationen vielleicht gibt. Also ich glaube, das würde ich ihm schon zutrauen, weil Lukas Jakobi ist ja generell ein Gastronom und Koch, der ja schon recht kreativ auch ist. Und ich glaube, da sind zumindest Möglichkeiten da. Bevor wir jetzt gleich, wie du auch schon antizipiert hast, zum Peak dieses Gesprächs kommen, und zwar, wie schmeckt denn jetzt dieser Sterne-Eistlatte? Du hast ja zu Beginn schon das Klientel angesprochen. Genau. Kannst du vielleicht ein bisschen den Laden beschreiben und dann auch, wen das ansprechen soll? Wen ist vielleicht jetzt an dem Tag? Ich meine, da muss man jetzt auch fairerweise sagen, das ist zwei Tage nach Eröffnung. Natürlich, das ist eine super subjektive Beobachtung, die ich an diesem Montagnachmittag getroffen habe. Genau, da konnte sich ja auch vielleicht noch gar nicht. Also ich meine, das sind auch Sommerferien, da werden bestimmt auch viele Leute in der Gegend wohnen, die einfach jetzt noch gar nicht da sind und deswegen noch gar nicht da waren. Zum Beispiel Mütter mit Kindern, die du da jetzt nicht so vorgefunden hast. Also was war da dein Eindruck? Was ist da dein Gefühl? Also ich fange mal an, das kurz einmal so zu beschreiben von meinem inneren Auge, damit unsere Hörerinnen und Hörer vielleicht so ein bisschen mitkommen. Man kommt quasi da an, das ist ein sehr kleines Ladenlokal. Außen stehen so vier, fünf Tische in so pastellgrünen Mintfarben mäßig aus Alu quasi mit kleinen runden Tischen. Und du kommst rein ins Innere des Ladens, du läufst durch die Tür, direkt gegenüber von dir sozusagen der Verkaufstresen. Der Laden selbst ist total freundlich und hell gestaltet, also viele weiße Farben, viel Holz und viel Grün, sag ich mal, sowohl wieder dieses Mint-Pastellgrün als halt auch so Pflanzen, die überall rumstehen, also es ist eine recht gemütliche Atmosphäre, aber relativ clean trotzdem. So, das ist ja quasi der Verkaufsraum mit dem Tresen und dann hast du rechte Hand in diesem Verkaufsraum, der wirklich, ich weiß es nicht, zehn Quadratmeter groß ist oder so, das ist nicht viel, sind keine Tische mehr innen, sondern du hast wie so eine große Eckbank, schätze mal, die wurde da extra reingeschreinert oder so, die auch so wirklich ums Eck geht, teilweise auch so ein bisschen rund und da kann man sich dann noch quasi gemeinsam hinsetzen, man muss jetzt nicht direkt nebeneinander sitzen, also man kann sich so ein bisschen aufteilen, die einen gehen in die eine Ecke, die anderen in die andere, aber genau, also es ist nicht groß, das ist so der erste Punkt und der zweite Punkt ist, ich kam dann an, es war 16 Uhr vielleicht, also früher Nachmittag und ich hatte so den Eindruck, es war wirklich ein sehr hippes, trendiges, junges Publikum. Also vielleicht Studierende oder Leute, die so... Perfekt für dich und mich. Perfekt für uns sowieso. Leute in Ende ihrer 20er, also auch perfekt für uns, vor allem für dich. Kurzer Einschub. Nein. Auf jeden Fall. Du hast halt viel... Ich beschreibe erst mal weiter, bevor ich es vielleicht beurteile. Du hast viele Tattoos gesehen, viel Schmuck, was ja sehr beliebt ist in einer jüngeren Generation. Klamotten wie in den 90s, 2000, also sehr trendig, sehr den aktuellen Trends folgend. Es war jetzt keine schlechte Stimmung, das möchte ich dazu sagen. Also das war nur in Anführungszeichen eben ein sehr junges Großstadtpublikum. Man muss halt auch sagen, das Ding liegt in Bilk. Also das ist Düsseldorfs größter Stadtteil, wo auch sehr viele Studis wohnen. Also irgendwie ist es schon naheliegend, dass genau dieses Publikum da auch hingeht. Es waren aber auch, ich würde mal sagen, ein paar Mütter mit Kinderwagen oder so da. Also kein Kinderalter, wo es schon größer ist und die vielleicht selber was trinken wollen, sondern irgendwie Mama holt sich schnell einen Kaffee auf den Weg oder setzt sich da kurz einmal hin mit dem Kinderwagen. Es gibt auch To-Go, ne? Es gibt auch einiges zu essen. Aber genau, das war so ein bisschen die Ausgangslage. Also ich glaube, im Grunde genommen, es spricht schon dieses eine Publikum an. Also ich habe jetzt zum Beispiel mir nicht so gut vorstellen können, dass da jetzt zwei Rentnerinnen an einem Donnerstagvormittag sitzen und irgendwie ihren wöchentlichen Kaffee zusammen trinken und ein Stück Kuchen essen. Das passt, glaube ich, nicht so. Und ich glaube auch ehrlicherweise, dass vielleicht eine alleinerziehende Mutter, die sich gerade auf dem Weg zur Arbeit noch irgendwie einen Kaffee holt oder so. Also ich glaube, dass das auch nicht die Zielgruppe und nicht das Zielpublikum ist. Auch wenn es vielleicht für die auch da Angebote gibt. Also das muss man ja auch sagen, die Preisspanne ist da auch von bis. So, aber es ist in Ordnung, dass die eben eine bestimmte Zielgruppe ansprechen. Die war da vor Ort und so wie ich es mitbekommen habe, haben sich da auch alle Leute echt wohlgefühlt. Auch super nette Kellnerinnen und Kellner. Also das ist schon, würde ich sagen, ein schöner Ort, auch ein ästhetischer Ort. Man muss halt wissen, ob man da Lust drauf hat. Lukas Jakobi selbst steht ja nicht hinterm Tresen und macht glatte Art in die Cappuccino-Tasse. Ich glaube, das wäre auch ein bisschen viel des Guten verlangt von dem Arm. Aber er sorgt dafür, dass man auch kulinarisch quasi gut versorgt ist. Es gibt nämlich natürlich nicht nur Kaffee. Richtig. Und jetzt, also wir bauen die Spannung auf bis zum Gettner. Du erzählst gleich, wie der Geschmäcker hat. Es gibt auch Kleinigkeiten zu essen aus seiner Feder. Genau, aus seiner Feder. Ich würde sagen, der Großteil davon süße Sachen, aber auch so ein paar herzhafte Kleinigkeiten. Das wurde dann der Cravings Corner genannt, also quasi die Gelüst-Ecke sozusagen. Ja, und da sind verschiedene Sachen dabei, vom klassischen Cookie über einen Käsekuchen, Bananenbrot, bis hin dann zu etwas ungewöhnlicheren Sachen. Also es gibt einmal ein Spiced Franz, heißt das, das würde ein Franzbrötchen sein, wahrscheinlich mit irgendwie besonderen Gewürzen, kann ich mir vorstellen, mit Kardamom oder sowas in der Art. Was ich spannend fand, es gibt Zitronen-Thymian-Pastei-Stenata. Die Hörerinnen und Hörer, die sich daran erinnern, dass wir vor einiger Zeit über die portugiesische Küche gesprochen haben, werden wissen. Da muss ich allerdings sagen, wenn ich das quasi so ein bisschen vorgreifen darf, die kosten 3,20 Euro pro Stück und die waren echt klein. Kannst du beschreiben, wie klein, so zwei Finger breit? So groß wie mein Auge, inklusive Augenbraue. Also das war jetzt nicht riesig, ehrlich gesagt. Also du sitzt mir gegenüber, ich zeige hier gerade mit meinem Zeigefinger und meinem Daumen so einen kleinen Kreis. Halt ein Happen. Wirklich ein Häppchen. Also wenn du willst, kannst du dir das wahrscheinlich auch ganz einmal reinstecken. Und da dachte ich mir dann so. Also ich habe es da jetzt nicht probiert, weil ich fand es ein bisschen knackig. Würde wahrscheinlich ganz, ganz lecker schmecken. Aber da war bei mir zumindest einmal ganz kurz so, okay, 3,20 Euro. So, aber es gibt eben auch noch weitere Dinge, zum Beispiel ein Chorizo Madeleine. Das fand ich ganz, ganz spannend. Also diese Mischung aus süß und herzhaft. Ich glaube, das kann ich mir dabei gut vorstellen. Es gibt Brotchips mit Hummus, also so ein bisschen von bis. Also man kann da auch sitzen, man kann sich ein bisschen durchsnacken. Man kann wahrscheinlich auch, es wird vielleicht nicht eins von den Cafés sein, wo man jetzt den Laptop nicht auspacken darf. Also ist es auch ein bisschen so gedacht, als so zweites Wohnzimmer-Treffpunkt. Ich würde sagen, ja und nein. Also die Erfahrung, die ich jetzt gemacht habe, aber auf der Terrasse geht das alles. Das ist ganz super. Du hast da Tische, kannst bei einer Freundin mit einem Arbeitskollegen oder auch alleine da sitzen auch mit deinem Laptop, nur im Inneren des Ladens. Ich meine, das gilt natürlich in der Sommerzeit, klar, Friede, Freude, Eierkuchen. Aber dann dachte ich mir so im Winter, wenn du dann eben nicht auf der Terrasse sitzen kannst oder nicht länger als zehn Minuten mit Decke und so, ich glaube dann fände ich die Atmosphäre da jetzt nicht mehr ganz so gemütlich, weil klar, du sitzt zwar in so einer Sitzecke, vielleicht auch mit fremden Leuten, aber du hast dann weniger Privatsphäre, dadurch, dass der Laden klein ist und man in einer Ecke sitzt, Du kannst schwierig mit dem Laptop auf dem Schoß nur arbeiten, ich finde das ist auch mal so ein bisschen unideal. Das heißt, ich glaube, das bleibt noch so ein bisschen abzuwarten, wie sie es im Winter ehrlicherweise machen oder wenn es zumindest wieder kälter ist und die Terrasse nicht benutzbar ist. Genauso aber an sich. Und jetzt also, die Getränkeauswahl. Ich meine, es ist immer noch ein Kaffee. Richtig, es ist immer noch ein Kaffee. Es gibt von bis auch da wieder, also klassischen Espresso, es gibt ein Dopio, es gibt ein Americano, den ich persönlich gar nicht mag, aber anderes Thema. Es gibt ein Cortado, Flat White, Cappuccino, Latte. Ich sag mal so, es ist jetzt nicht günstig. Es ist jetzt auch nicht exorbitant teuer, das muss man ihm auch zugestehen, aber ein Cappuccino kostet 4,20 Euro zum Beispiel. Es gibt ja Hafer- oder Kuhmilch. Genau. Gibt es da Aufschlag? Also wenn ich Hafermilch brauche? Nein, es gibt keinen Aufschlag. Und ich denke mal, dass sie in Zukunft wahrscheinlich auch noch ihr pflanzliches Milchangebot erweitern werden, könnte ich mir vorstellen. Aber bisher sind es eben Kuh und Hafer. Und man hat eben eine kalte Auswahl an Getränken. Und da sind dann auch verschiedene Sachen dabei. Ich hatte da dann zum Beispiel einfach den Eistlatte. Der hat dann 5,40 Euro gekostet. Und da, also das war ein super leckerer Kaffee, muss ich sagen. Also null bitter, wirklich null. Das war, würde ich sagen, einer der besten Eiskaffees, die ich bisher hatte. Also wirklich sehr schmackhaft. Ganz fein, der Kaffee. Keine gestarken Geschmacksausfälle, sage ich mal, dass du jetzt gesagt hast, boah, schmeckt das nach Schokolade oder so. Aber es war ein sehr angenehmes Trinkerlebnis, um es mal so zu formulieren. Gleichzeitig war der sehr milchig auch, der Kaffee. Also es war recht viel Milch drin mit Eiswürfeln auch. Und ich fand dann aber dann tatsächlich doch irgendwie, also für einen kalten Kaffee mit viel Milch und ein paar Eiswürfeln, 5,40 Euro, dachte ich mir so, hm, also da muss man sich mal vorstellen, ich meine, man kann da jetzt nicht mit Bargeld zahlen, aber für mich ist ja immer so dieser symbolische 5-Euro-Schein. Das heißt, im Grunde genommen würdest du dann nicht, wenn du ein kaltes Kaffeegetränk haben möchtest, die haben noch Wasser und andere Kleinigkeiten, kommst du mit 5 Euro nicht aus. Und da dachte ich mir so, puh, okay, ähm, Gut, es ist big, es ist eine krasse Lage. Wenn ich dann aber noch so einen Zitronen-Thymian-Pastation hatte, dann bin ich bei 10 Euro, 12 Euro. Bist du fast bei 10 Euro, genau. So, und willst wahrscheinlich auch ein zweites kleines Ding essen oder dir noch ein Wässerchen dazu bestellen zum Kaffee. Und ich glaube, dann bist du schon recht schnell über 10 Euro. Und an dem Punkt muss man sich dann wieder fragen, will ich das ausgeben für das Angebot, was ich hier habe? Weil ehrlicherweise, wahrscheinlich kannst du woanders, ohne jetzt irgendeinen Namen zu nennen, schöner sitzen oder gemütlicher ein bisschen sitzen vielleicht. Oder hast mehr Privatsphäre. Oder hast andere einen Kaffee, den du vielleicht ganz toll findest. Also ich glaube, das lebt aktuell schon erstmal davon, dass Lukas Jakobi dahinter steckt, das muss man schon sagen. Ich verstehe. Also wie du schon sagst, es steckt Lukas Jakobi dahinter, genau, vielleicht zahlt man das ein bisschen mit, fair enough. Wo bekommt der denn jetzt seinen Kaffee her? Also ist das wenigstens auch von ihm handgerösteter? Also ich gehe davon aus, dass er das nicht handrösten wird. Aber röstet er, also ist das ein eigener Kaffee oder bezieht er das irgendwo her? Das bezieht er irgendwo her. Der wird dann entweder quasi, also wir haben einen Kaffee, gab es aus Kolumbien, vor allem, hatte ich jetzt gesehen. Ich glaube, mein Kaffee kam auch aus Kolumbien tatsächlich. Ja, also südamerikanischer Kaffee auf jeden Fall. Ich habe jetzt nicht mit ihm gesprochen dieses Mal oder irgendwie seine Lieferwege verfolgt. Das wäre dann vielleicht noch was für nächstes Mal tatsächlich, dass man sich das mal anschaut. Aber ja. Und es wird aber der Kaffee sein, den er wahrscheinlich auch im Restaurant ausgibt, wenn man da einen bestellt? Das ist eine gute Frage. Ich würde fast eher sagen, nein. Also in meiner Vorstellung, in meiner laienhaften Vorstellung würde ich jetzt sagen, okay, wenn ich jetzt einen Kaffee betreibe, würde ich da tatsächlich dann doch nochmal einen anderen Kaffee anbieten als bei mir im Restaurant, wo der Kaffee vielleicht nur eine Nebenrolle spielt. Aber so genau weiß ich das gar nicht. Du hast schon gesagt, du hast jetzt mit ihm nicht direkt gesprochen, sondern du hast gehört, es macht auf und bist quasi so schnell wie möglich hinspaziert und hast das mal probiert. Das heißt, wenn es da nochmal Neuigkeiten gibt, wenn es da nochmal was zu verändern gibt, wenn es da nochmal Entwicklungen gibt, wirst du uns auf dem Laufenden halten. Auf jeden Fall. Jetzt so ein kurzes, frühes Resümee. Also das passt nach Bild, wie du schon gesagt hast, die Brunnenstraße ist im Wandel, da tun sich Sachen, da passieren Dinge, da passt es gut hin. Es passt gut hin. Mein Fazit wäre, ich würde da mit meinem besten Freund oder meiner besten Freundin hingehen, mit meiner Mama vielleicht eher nicht. Das wäre so mein Resümee. Und man muss dazu sagen, deswegen werden wir sicherlich nochmal über das Thema sprechen und deswegen nehme ich das einfach quasi mit für unseren nächsten oder überüberübernächsten Podcast. Treffpunkt sozusagen, weil Lukas Jakobi noch mehr plant. Also der plant quasi noch eine Weinbar zu eröffnen und ich hatte auch mal was gehört von wegen, dass er ein Feinkostgeschäft überlegt aus dem Boden zu stampfen. Also der hat Ideen, der junge Mann. Macht er single-handedly Düsseldorf zur Gastrohauptstadt? Ich glaube single-handedly auch nicht, weil da steckt natürlich immer viel dahinter und ein Team und so, aber grundsätzlich, der hat Pläne und vor allem auch für Bilk und für die Brunnenstraße und die gehen über reine Gastro hinaus und das finde ich ist was, was man auf jeden Fall sich mal auf den Zettel schreiben kann und so ein bisschen dranbleiben kann. Und da werde ich ihn auch nach der Kaffeeherkunft fragen nächstes Mal. Ich muss ganz ehrlich sagen, dieses Spiced Franzbrötchen irgendwie I'm intrigued. Wir sehen uns dann in BILG. Bis bald. Jetzt kommt das Wochenendwetter für Düsseldorf vom Wetterstruxie. Das Wetter in diesen Tagen gestaltet sich doch relativ wechselhaft und trüb. Es wird immer wieder Schauern untersetzt und das Ganze wird sich auch weiter fortsetzen. Ich grüße euch damit ganz herzlich zum Wochenendwetter. Wir machen es heute mal ganz kurz. Es gibt nicht so wahnsinnig viel zu besprechen und dementsprechend starte ich direkt in die Prognose. Der Freitag wird uns viele Wolken bringen. Es bleibt wohl trocken. Es gibt so ein minimales Schauerrisiko noch mal zum Nachmittag. Das Ganze bei weiteren 17 bis 25 Grad auf einem eher unterdurchschnittlichen Hochsommerniveau. Der Samstag wird eher etwas freundlicher werden. Das betrifft gerade die erste Tageshälfte. Also die zweitestageshefte bringt dann mehr Wolken. Und dann kann es dann auch schon am späten Abend den ersten Regen geben. Das Ganze dann bei 16, ich mache es dann bei 36 Grad. Und der Sonntag wird je nach Modell viel Regen bringen. Es gibt dann einzelne Modellberechnungen, die bringen im Moment noch so 2, 3, 4, 5 Liter pro Quadratmeter. Andere Modelle sind da deutlich intensiver und bringen dann Regen tatsächlich bis zu 25 Liter pro Quadratmeter. Das Ganze müssen wir noch ein bisschen abwarten. Die neue Woche setze ich dann weiter. Relativ wechselhaft vor, das geht dann immer wieder schauer und das Ganze dann bei eher niedrigem Hochsommerniveau. Die Temperaturen ändern sich im Prinzip wenig, gehen tendenziell in Richtung des Monatswechsels noch mal ein bisschen weiter zurück, sodass wir dann Weekswerte von etwa 72, 23 Grad bekommen dürften. In diesem Sinne wünsche ich euch jetzt ein schönes Wochenende und wir hören uns dann nächste Woche wieder zum Wochenendwetter. Bis dann, ciao, ciao. Mehr Düsseldorf-Wetter gibt es im Wetterstruksi-Blog. Jens-Strucks.blog Das war der Rheinpegel für diese Woche. Wenn ihr uns, wenn ihr mir eine wirklich große Freude machen wollt, dann abonniert diesen Podcast doch überall, wo es ihn zu abonnieren gibt. Und wenn ihr schon dabei seid, dann bewertet ihn doch gleich mit Punkten, mit Sternen, mit Daumen, mit allem, was geht. Lasst Kommentare da, meldet euch rein. Wir freuen uns. Und teilt diesen Podcast. Erzählt jemandem davon, der Düsseldorf liebt oder der das gefälligst bald lernen soll. Mein Name ist Tosja Kormann. Ich danke euch fürs Zuhören. Bis zum nächsten Mal. Tschüss. Wieder einen Rheinpegel durchgehört. Gratulation. Jetzt müsst ihr nur noch jemandem von dieser Episode erzählen. Danke.