Latest / Rheinpegel - der Düsseldorf-Podcast / 'Erste Hilfe für die Seele', aktuelles aus dem Gericht und alles zum Düsseldorfer Weihnachtsmarkt
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- Gerade jetzt im Winter und wenn die Weihnachtszeit näher rückt, geht es ja irgendwie viel darum, was und wie wir einander Gutes tun oder uns gegenseitig helfen können, wo noch Unterstützung gebraucht wird, im Großen und im Kleinen. Und das ist ja wirklich erstmal was sehr Schönes. Aber noch schöner ist ja, wenn uns das auch den Rest des Jahres beschäftigt, oder? Ich bin mir ganz, ganz sicher, dass das bei sehr vielen von euch auch so ist. Zum Beispiel bei denen unter euch, die sich ehrenamtlich betätigen. Und da gibt es ja wirklich unzählige Felder, in denen man das tun kann. Bei Aktionen, Veranstaltungen, in Vereinen und im Austausch mit anderen Menschen. Oder in der Notfallseelsorge. Hier in Düsseldorf wird die unter anderem getragen von der katholischen und der evangelischen Kirche. Und die Menschen, die sich in diesem Feld engagieren, sind vor Ort, wenn Schlimmes passiert. Begleiten die Betroffenen, die Angehörigen, fangen auf, wo es nötig ist. Erste Hilfe für die Seele also. Und wie in vielen anderen Bereichen wird auch hier nach Nachwuchs gesucht, wie der Weg zur Notfallseelsorgerin oder zum Notfallseelsorger ist und was das alles im Einzelnen bedeutet, darüber habe ich mit Christopher Trinks gesprochen. Marlen Kess berichtet wieder über aktuelle Prozesse, die gerade an den Düsseldorfer Gerichten verhandelt werden. Unter anderem geht es um das Urteil in dem Fall der jungen Frau, die an einer U-Bahn-Haltestelle überfallen und belästigt wurde und um die Zwangsversteigerung eines Hauses mit tragischer Geschichte. Mit Angelina Burch bin ich zumindest diesmal in Gedanken über die Düsseldorfer Weihnachtsmärkte geschlendert und habe mir von ihr erzählen lassen, was es in diesem Jahr alles Neues gibt, welche beliebten und bewährten Traditionen auch jetzt nicht fehlen dürfen und was die Trendsnack-Prognose so hergibt. Und damit herzlich willkommen zum Rheinpegel. Ihr hört Folge 396 und der Rhein steht bei 1,69 Meter. Rheinpegel Der rp-Podcast für alle, die Düsseldorf lieben. Hallo zum Rheinpegel, dem Podcast, in dem wir jede Woche darüber sprechen, was Düsseldorf bewegt, was die Bewohnerinnen und Bewohner umtreibt, kurz und gut, was geht. Mein Name ist Tosja Kormann und diese wirklich schöne Aufgabe darf ich übernehmen. Und eine kleine, naja, Aufgabe, die bestimmt auch ganz schön ist, könnt ihr übernehmen. Wir suchen wieder Düsseldorfs beliebtesten Glühweinstand. Das Voting beginnt am 22.11. am Samstag. Alle Einzelheiten findet ihr auf rponline.dga, wie Düsseldorf geht aus. Ich werde euch diese Adresse auch nochmal in unseren Shownotes verlinken. Und alle Teilnehmenden haben die Möglichkeit, bei der Preisverleihung dabei zu sein und ganz, ganz, ganz sicher auch einen kleinen Glühwein abzugreifen. Wenn ihr uns sonst etwas mitteilen wollt, wenn ihr Themen habt, die euch auf den Herzen und unter den Nägeln brennen oder wenn ihr Veranstaltungen wisst, auf die wir hinweisen dürfen, dann könnt ihr uns gerne schreiben. Rheinpegel.podcast at rheinische-post.de ist die E-Mail-Adresse oder 0160 80 80 844. Da erreicht ihr uns auch. And you know the drill. Wir freuen uns immer von euch zu hören. Wenn schwere Unglücke passieren bei Unfällen oder wenn schlimme Nachrichten zu überbringen sind, sind neben den Ersthelferinnen und Ersthelfern auch die zur Stelle, die erste Hilfe für die Seele bieten, die ehrenamtlich agierenden Menschen der Notfallseelsorge. Die Einsätze sind zahlreich und steigen immer weiter. Und nicht nur deswegen sucht die Organisation, die hier in der Stadt von der katholischen und evangelischen Kirche getragen wird, nach Verstärkung. Mitmachen kann, wer sich einer intensiven Ausbildung unterzieht und bereit ist, einmal im Monat 24 Stunden im Einsatz zu sein. Christopher Trinks erklärt die Einzelheiten und berichtet davon, wie die Einsätze aussehen können. Lieber Christopher, da bist du mal wieder. Hallo Tosia. Hi. Der Sommer ist langsam aber sicher vorbei, das kann man jetzt nun wirklich sagen. Heute ist es irgendwie, finde ich, die ersten Tage jetzt sind so richtig klirrend kalt, oder? Aber extrem. Also bei mir ist die Heizung momentan auf Volllast. Ich bin auch eben mit dem Fahrrad und da hat es mir so ein bisschen die Finger weggefroren. Ich finde das ja gar nicht so schlimm. Also ich fand jetzt diese letzten Wochen, wo es plötzlich wieder schöne Frühlingstage gab, Das komme ich immer nicht so richtig klar, vor allem, wenn dann der Weihnachtsmarkt aufgebaut wird und es riecht irgendwie schon so ein bisschen nach gebrannten Mandeln, aber nicht Kirmes-Style, sondern halt mit Eislaufbahn dahinter. Anyway, also wir sind im Herbst, der Sommer war in vielen Hinsichten ganz sicher ein schöner. Gerade hier in der Stadt passiert ja immer viel. Weil es war aber auch ein Thema, was natürlich sehr, sehr groß war, waren die ganzen Unglücke am Rhein. Da haben wir ja auch genügend darüber berichtet. Wir haben darüber gesprochen, das müssen wir jetzt nicht auch alles nochmal aufdröseln. Aber es war ein bewegter Sommer, vor allem für die Leute, die natürlich dann im Einsatz sind, wenn Menschen im Rhein irgendwie ausgehen. Ertrinken, sagen wir, wie es ist. Und auch über diese Leute haben wir ja gesprochen und die sind dann natürlich immer Thema, die Ersthelfer, die Rettungskräfte, Ersthelferinnen. Es gibt noch eine Gruppe Menschen, die bei diesen Situationen und auch bei ganz vielen anderen beteiligt ist oder hinzugezogen wird, über die wir heute sprechen, die, finde ich, bislang noch gar nicht so groß aufgetaucht sind. Und vielleicht gibt es dafür auch einen Grund. Es geht um die SeelsorgerInnen, NotfallseelsorgerInnen, die bei solchen Einsätzen im Hintergrund aktiviert werden, um den Menschen, die sozusagen helfen und auch den anderen, die Zeuginnen sind, beteiligt sind, die vielleicht Menschen verlieren, um die aufzufangen. Absolut. Darüber hast du ein Stück geschrieben, das kann man auf LPR Online lesen und darüber sprechen wir heute. Zuallererst, weil ich auch ein bisschen in diese, ich sag es mal in großen Anführungszeichen, Falle getappt bin, Notfallseelsorge und Telefonseelsorge zum Beispiel sind verschiedene Sachen. Kannst du das einmal ganz kurz einordnen, was ist und worüber wir heute sprechen? Die Telefonseelsorge ist ja quasi so eine Standleitung, die du anrufen kannst, wenn du selber Probleme hast, Sorgen hast, whatever. Und die Notfallseesorge, das sind zum großen Teil Ehrenamtler, bis auf zwei Hauptamtler, also ein Pfarrer der evangelischen Kirche und ein Diakon der katholischen Kirche, die das Angebot zusammen tragen. Und diese Ehrenamtler sind da für ganz, ganz schwierige Einsätze oder Situationen, um eben für die Menschen da zu sein, die vielleicht im ersten Moment auch gar nicht wissen, also gar nicht merken, dass sie Hilfe brauchen, aber denen etwas Schlimmes passiert ist, deren Angehörigen etwas Schlimmes passiert ist, die vielleicht auch nur etwas Schlimmes haben. Gesehen haben, weil sie zufällig da am Ort waren, wie es ja zum Beispiel auch jetzt leider im Sommer am Rhein vielfach der Fall war. Und die sind dann eben nur für diese Menschen da. Also während die Einsatzkräfte das Einsatzgeschehen natürlich bearbeiten und versuchen zu retten. Verletzten zu helfen etc., sind sie dafür da, die Menschen, sich um die Menschen zu kümmern, die vielleicht so ein bisschen abseits stehen, die aber auch viele Fragen haben, viele Sorgen und sich auch in absoluten Ausnahme zu stellen. Zuständen befinden. Und dann eben denen Halt zu geben und für die auch Vermittler zu sein und einfach Menschen, die für dich dann da sind in Situationen, wo du es vielleicht ja nicht erwartest, dass sich jemand sonst um dich kümmert und wo du vielleicht auch Sorge hast, Angst hast oder so die Einsatzkräfte bei ihrer Arbeit zu unterbrechen oder sowas. Wer schon mal bei einem Unfall vielleicht dabei war, der kann sich denken, dass man im ersten Moment nicht den Sanitäter noch ansprechen möchte zu allem möglichen. Nur weil man den Unfall jetzt gerade gesehen hat, aber sich trotzdem Sorgen macht um die Menschen, die da vielleicht zu Schaden gekommen sind und für solche Fälle sind dann die Notfallsehersorger da. Ja, ich kann mir auch sogar vorstellen, dass wenn man bei bestimmten Situationen irgendwie Zeuge in Zeuge ist oder selber betroffen in irgendeiner Art und Weise, dass das natürlich auch... Fast traumatische Folgen haben kann. Also es geht ja nicht nur darum, irgendwie zu fragen, was ist gerade hier die Situation, sondern auch einfach, ja, vielleicht wird bei einem selber was losgetreten, vielleicht wird man an was erinnert. Also das ist ja schon eine sehr wichtige Position. Jetzt ganz zu Anfang, oder jetzt sind wir ja schon im Gespräch, aber möchte ich auch gerne wissen, es geht ja tatsächlich, also Notfall ist ja tatsächlich erst mal eine Ersthilfe, oder? Also danach werden die Menschen oft dann in psychologische Betreuung gegeben. Also die begleiten nicht den ganzen Prozess Was dann noch jahrelang, bis diese Situation quasi im Griff ist oder wie auch immer man das sagen möchte. Ganz wichtig, genau. Es ist eine erste Hilfe für die Seele, wie es immer heißt. Und die Notfallseelsorge ist auch dann vorbei, wenn der Einsatz quasi vorbei ist. Also die Notfallseelsauger bleiben, wenn dann die Rettungskräfte schon wieder abgerückt sind, klar. Aber die sind dann jetzt nicht für die folgenden Tage für diese Menschen zuständig, um die dann weiter zu betreuen. Die geben denen natürlich Ansprechpartner in den Hilfsangebote, wo die sich dann weiter wenden können, klar. Aber es geht dann wirklich erstmal um diese Situation. Und dafür erklären sich wirklich, momentan sind es 39, ehrenamtliche Menschen bereit, an einem Tag im Monat 24 Stunden sich bereit zu halten, um dann diesen Menschen, wenn so eine Krisensituation auftritt, zu helfen. Ja, du hast ja jetzt auch mit einigen gesprochen, haben die ein bisschen erzählen können, ein Bild zeichnen können, wie vielleicht, das ist natürlich jetzt wirklich weit ausgeholt, weil auch alle Situationen sehr individuell sind, aber wie…, Wann werden die dazu gerufen? Wie schnell geht das? Gibt es eine Abstufung? Okay, das ist jetzt wirklich eine Situation, wo Notfallseelsorge gebraucht wird. Ist das oder ist das in der Situation zu, weil es kann ja auch einen Fahrradunfall, wo jetzt vielleicht zum Glück nichts ganz, ganz Schlimmes passiert, kann ja trotzdem ein heftiges Erlebnis sein. Weißt du, was ich meine? Also wann kommen die zum Einsatz? Also es gibt Fälle, da werden die immer von den Einsatzkräften gerufen. Das sind zum Beispiel Schienensuizide oder Unfälle mit vielen Verletzten oder auch Kindern. Also Schienensuizide zum Beispiel auch dann die Lokführer oder Lokführerinnen, die das dann miterleben etc. Notärzte können diese Menschen hinzurufen und machen das auch sehr häufig, hat man mir erzählt, weil das jetzt inzwischen auch viele empathische junge Leute bei den Rettungsgebieten, die sie als sehr empathisch erleben, die dann lieber die Notfallsehe sogar einmal mehr hinzurufen, nämlich bei der Überbringung von Todesnachrichten oder wenn bei Unfällen Personen zu Schaden gekommen sind. Weil die Rettungskräfte, das ist auch für die ein Stück Erleichterung, sag ich mal, ein bisschen Seelengesundheit. Weil die natürlich auch, wenn die so eine Todesnachricht überbringen, dann jetzt da nicht zwei, drei Stunden bei den Menschen sein können und denen ein Ohr bieten. Ja, die können sich dann ganz platt gesagt auf ihren Bereich konzentrieren. Und sind die denn, sind die NotfallseelsorgerInnen auch für die Einsatzkräfte da? Oder ist das nochmal eine andere Schiene? Die haben dann eigene Supervision, psychosoziale Betreuung, genau. Aber die können dann natürlich beruhigter, sag ich mal, zum nächsten Einsatz fahren, auch wenn das jetzt ein bisschen makaber klingt, weil sie dann wissen, dass die Notfallseesiker sich im Zweifel um die Menschen kümmern. Und was halt dazu kam, jetzt bei allen Badeunfällen, die wir jetzt im Rhein hatten, wobei ich wirklich echt, das will ich an der Stelle nochmal sagen, froh bin, dass wir jetzt ein Badeverbot haben und ich hoffe, dass das im nächsten Jahr auch wirklich dann Wirkung zeigt, werden die immer automatisch hinzugeufen. Also ich habe dann mit zwei von den Ehrenamtlern gesprochen und die eine, Lara Seemann, macht das schon sehr lange, hat mir erzählt, sie war dann zum Beispiel bei einem dieser Fälle dabei. Und dann geht es auch erstmal darum, ja vielleicht noch gar nicht irgendwie psychosoziale Betreuung zu leisten, sondern auch erstmal Vermittler für die Menschen zu sein, weil gerade bei so einem Bahnunfall, wer das im Sommer mitgesehen hat, da sind DLAG, DRK, Wasserwacht, Feuerwehr, da sind ganz viele Einsatzkräfte im Einsatz, viel wird gesucht, es ist hektisch und dann sind diese Notfallsäger quasi, weil sie ja auch wie Rettungskräfte so ein bisschen ausgerüstet sind. So Vermittler, die dann die Antworten auf die Fragen einholen. Die sich die Angehörigen oder Augenzeugen etc. Vielleicht nicht trauen zu stellen. Also wie so eine Anlaufstelle erstmal, eine erste Anlaufstelle. Wie geht dann so ein Einsatz wahrscheinlich, wie gesagt, es ist immer individuell, aber die werden da zugerufen und sind dann erstmal da oder gehen die proaktiv auf die Leute zu? Also wie stelle ich mir das vor? Wird das viel genutzt? Gibt es auch Situationen, wo Menschen das gar nicht annehmen wollen oder wo so viel drumherum los ist, dass das so ein bisschen, also wie vehement sind die quasi mit ihrem Angebot? Manchmal geht es auch darum, hat man mir erzählt, einfach nur das Schweigen zusammen auszuhalten. Nicht jeder kann dann direkt darüber reden, nicht jeder möchte darüber reden. Aber auch viele Menschen wünschen sich das und sind dankbar, dass da jemand da ist, der einen zuhört. Manche wünschen sich natürlich auch wirklich kleine Segnungen. Die Notfallsäger sind auch ausgebildet, das Lern, die werden die ausbilden, eine Aussegnung zum Beispiel zu machen. Das finde ich eigentlich einen ganz spannenden Punkt, da können wir jetzt vielleicht mal ein bisschen beibleiben. Genau, weil es geht ja um das eine, ist das Zuhören und Dasein, aber die sind ja einfach auch kirchlich getragen, also haben ja auch nicht nur das im Handwerkskoffer, sondern das ist ja auch wichtig. Es gibt ja sicher auch Notfallseelsorge, die irgendwie von woanders gestellt wird, kann ich mir vorstellen, aber in dem Fall. Es ist auch eine muslimische Notfallseelsorge im Aufbau, habe ich mitbekommen zum Beispiel. Die sind natürlich aber für alle Konfessionen da, also das heißt jetzt nicht, dass nur jemand, der christlich-gläubig ist, die Notfallseelsorge bekommt oder erhält, aber genau, die sind dafür da, um dann eben auch vielleicht auch solche religiösen Fragen zu finden. Was passiert jetzt mit dem Angehörigen, der verstorben ist, um das vielleicht so ein bisschen zu beantworten zu können. Dazu muss man sagen, das sind jetzt wirklich keine priesterlichen Weinen oder ähnliches, die die Notfallseelsorge erhalten. Das sind ganz rudimentäre Laiensegnungen, die die dann vielleicht machen können. Aber ja, dafür sind sie auch da. Es ist ja eben auch ein kirchliches Angebot, wo man auch mal sagen muss, es wird ja viel, viele Menschen treten ja auch aus Gründen aus der Kirche aus und sehen das kritisch vielleicht, können mit Glauben nichts mehr anfangen. Aber in solchen Momenten, da merke ich persönlich selber in meiner Arbeit auch. Da erfüllen die Kirchen und die Gemeinden doch noch echt eine wichtige Funktion für unsere Gesellschaft, indem sie sich tatsächlich so ein Angebot aufbauen und für diejenigen da sind, die dann Hilfe brauchen. Ja, das bedeutet ja aber im Umkehrschluss auch, dass wenn ich mich jetzt, da kommen wir auch gleich zu, weil natürlich wie in allen Bereichen auch Mitarbeitende EhrenamtlerInnen gesucht werden und mehr ist oft mehr. Dringend gesucht. Und das heißt, wenn ich mich jetzt dafür interessiere, muss ich dem auch offen gegenüber sein, dass es natürlich ein kirchlicher Träger ist in dem Fall. Du musst auch Mitglied sein, das ist wichtig tatsächlich. Ja, also da würde ich gleich gerne ein bisschen nochmal drauf hin, was da die Voraussetzungen sind. Ich stelle mir vor, du kannst ja nicht einfach sagen, ich bin jetzt Notfallseelsorgerin, sondern es gibt ja auch eine Ausbildung dahin und so. Also was ich interessant finde, es gibt dieses Angebot ja also schon lange, also eigentlich schon, also ich kenne das immer schon, dass es irgendwie diese Position gibt. Ist jetzt außer den Badeunfällen irgendwie, weil das schreibst du ja in deinem Stück, dass sich die Einsätze auch vermehrt haben. Ist es, weil mehr passiert oder weil einfach ein Verständnis gewachsen ist dafür, dass auch, ich sag das jetzt mal so ganz grob übergeordnet, mentale Gesundheit oder dass dieser Part bei traumatischen Erlebnissen, bei großen Unglücken und so, dass der passiert. Dass das ja auch immer mehr im Fokus ist, dass man sich auch darum kümmert, dass nicht nur die körperliche Not bearbeitet und gestillt wird, sondern auch die seelische. Also ist die Vermehrung der Einsätze, weil mehr passiert oder weil einfach noch mehr darauf geachtet wird, dass die wirklich dabei sind? Wie du eben schon gesagt hast, wenn junge Notärztinnen und Notärzte einmal mehr oder PolizistInnen einmal mehr die Seelsorge mitnehmen, besser als nicht mäßig. Also ist das der Anwuchs oder passiert auch einfach mehr, wie ja jetzt ganz faktisch im Sommer im Rhein. Es ist ja mehr passiert als in den Jahren davor. Ich glaube, beides hängt damit zusammen. Also sowohl, weil die Einsatzzahlen steigen, das sagen ja auch, wenn man das jetzt zum Beispiel im Zehnjahresvergleich sagt, das sagen ja auch die Einsatzkräfte selber. Ich habe sogar mal ein paar Zahlen mitgebracht von der Notfallseelsorge, also 2013. Buchten sie 151 Mal aus. 2024 waren es 289 schon. Und diese Marke wurde auch dieses Jahr jetzt schon längst erreicht. Also es wird noch mehr werden. Also schon innerhalb von zehn Jahren eine Verdoppelung. Das aber sicherlich, und das haben sie mir auch erklärt, auch damit zu tun hat, weil dieses Thema mentale Gesundheit immer mehr im Fokus rückt. Seit Corona, denke ich mal, hat das viel dafür gesorgt, dass es mehr im Bewusstsein ist, dass mentale Gesundheit stärker unterstützt werden muss. Also dass man dort mehr Hilfsangebote schaffen muss. Und dann eben auch klar, wenn das gerade junge Einsatzkräfte sind, die sich viel in diesem Kontext bewegen, die bitten häufiger darum, dass die Notfallseelsorger dann in den Einsatz gehen und kommen. Das war sicherlich früher vielleicht noch ein bisschen anders und was auch dazu geführt hat, dass die Zahl der Einsätze gestiegen ist. Ja, jetzt hast du schon gesagt, es sind ja im Moment knapp 40, die da bei der Notfallseelsorge der evangelischen und katholischen Kirche tätig sind, ehrenamtlich. Hast du da irgendwie, also gibt es da einen Altersdurchschnitt? Gibt es da so eine demografische, also kann man das irgendwie sagen? Oder sind da viele schon seit 30 Jahren dabei? Also wie ist das? Sicherlich gibt es einige, die das viele Jahre machen. Es ist aber auch eine herausfordernde Tätigkeit. Ich glaube nicht, dass du das jetzt über 30 Jahre konstant ausüben kannst, wie ein Ehrenamt. Man muss auch dazu sagen, nicht nur, dass du dich für einen Tag im Monat bereit erklärst, 24 Stunden Bereitschaft zu leisten. Das muss man ja erstmal auch beruflich, familiär irgendwie unterbringen können. Es ist sicherlich auch einfach eine herausfordernde Tätigkeit, weil es natürlich auch mit belastenden Situationen zu tun hat. Also die rücken ja dann auch zum Beispiel aus, zum Beispiel bei der Flutkatastrophe im Ahrtal oder als die German Wings Maschine auf dem Weg nach Düsseldorf abgestürzt ist, dann sind das ja auch nochmal Ausnahmesituationen etc. Deswegen sucht die Notfallsaison natürlich auch Menschen, die gefestigt sind, die mitten im Leben stehen. Die zwischen 30 und 60 Jahren, das ist tatsächlich so der Range, wo man sagt, das ist geeignet, in dem Sinne, die jetzt nicht die ganz jungen Menschen, die, die sicherlich vielleicht auch einen Wunsch haben, so eine höhere Aufgabe zu übernehmen. Aber es müssen schon Menschen sein, die selber sehr gefestigt sind, um halt eben diese Situation aushalten zu können und dann auch eben agieren zu können, für die Betroffenen da zu sein. Was auch noch wichtig ist, viele Menschen, die sicherlich mal mit der Notfallseelsorge selber in Kontakt gekommen sind oder gemerkt haben, wie gut ihnen so ein Hilfsangebot geholfen hat. Dieses Trauma, was man dann vielleicht selber da erlebt hat, das sollte man auch wirklich ganz sicher und fest schon verarbeitet haben. Also sollte jetzt niemand, der vielleicht im vergangenen Jahr sowas erlebt hat durch die Notversehrsorge, aber ihm oder ihr geholfen wurde, sagen, das ist so eine schöne und wichtige Tätigkeit, ich möchte das jetzt auch werden, weil es kann immer wieder die Gefahr der Retaumatisierung erfolgen und dann hilfst du niemandem. Also da sind schon, die achten da schon sehr drauf. Die Auswahl der Menschen, die sich dafür interessieren, ist dann natürlich auch ein bisschen, sag ich mal, enger gesetzt. Aber trotz allem werden Menschen ganz dringend gesucht und die Notfallseelsorge hofft jetzt für den neuen Ausbildungskurs, dass sich noch ein paar bei ihnen melden. Wie das vonstatten geht, da reden wir jetzt drüber und ich wollte nur auch noch einmal jetzt hier gesagt haben, genau, es ist, also die Menschen, die dann die Notfallseelsorge machen, die genau wie Einsatzkräfte haben dann selber ja auch nochmal Supervision. Also alles wird ja quasi in einer Kette immer weitergegeben, sodass auch einfach gewährleistet ist, dass alles irgendwie aufgefangen und bearbeitet wird. Wenn ich mich jetzt interessiere dafür, ehrenamtlich bei der Notfallseelsorge tätig zu werden, genau, du hast gerade schon gesagt, es gibt jetzt bald eine neue Ausbildungsrunde. Was bedeutet diese Ausbildung? Also was erwartet mich? Wie lange dauert das? Was muss ich für Skills vielleicht mitbringen? Was lerne ich da? Wie intensiv ist das? Also du musst schon ein Jahr dich darauf einstellen, dass du diese Ausbildung absolvierst. Es sind 13 Ausbildungsmodule, also sogar ein bisschen länger, 13 Monate. In jedem Monat ist es ein Wochenende und zwar ein Freitagabend und ein ganzer Samstag, wo dann diese Trainings, die Ausbildung dazu stattfindet. Du bekommst das ganze Rüstzeug, also es geht viel um Psychotraumatologie, um einfach. Wie man eine Todesnachricht überbringt oder wie man die Menschen in dem Moment, ja, wie man Schweigen aushält. Also du bekommst ganz viel Rüstzeug ran aus der Psychologie, aus der Seelsorge selber. Es sind immer Expertinnen und Experten dabei. Du bekommst auch sogar Einblick in die Rechtsmedizin, weil du natürlich auch mit Tod in Kontakt kommst. Also du wirst da sehr, sehr gut drauf vorbereitet, musst dich halt eben darauf einstellen, dass bevor du in die Tätigkeit gehst, eben ein Jahr diese Ausbildung machst und währenddessen auch hospitierst. Also du wirst auch während dieses Ausbildungslehrgangs mal in einem Bereitschaftsdienst zugeteilt werden und dann eben auch hospitieren dürfen. Weil klar, die Notfallsägesorge sucht eben Menschen, die sich wirklich dafür bereit erklären, die gefestigt sind, die das wirklich machen wollen. Und da muss man sich eben auch vielleicht auch wissen, worauf man sich darauf einlässt. Ja, das finde ich sehr logisch, dass man irgendwie wie so in kleinen Dosen das mitbekommt, damit du nicht, wenn du mit der Ausbildung fertig bist und dann direkt den ersten Einsatz hast. Genau. Und wenn du das dann absolviert hast, dann unterschreibst du eine Selbstverpflichtung, dass du eben dich einmal im Monat für diesen Dienst bereit erklärst. Und ja, aber zuvor, ja ganz normal, also Bewerbung erfolgt mit Motivationsschreiben, kleinen Lebenslauf vielleicht darin beschreiben, was einen dazu motiviert, dieses Ehrenamt ausüben zu wollen. Und dann gibt es Auswahlgespräche und Ende Februar, 27. Februar startet der neue Ausbildungskurs. Bis in den Januar werden diese Ausbildungsspräche geführt. Also wer sich dafür interessiert, für diese wirklich tolle Herausforderung, Wo melde ich mich da? Da gibt es eine E-Mail-Adresse, also man meldet sich direkt bei Pfarrer Olaf Schaper unter notfallseelsorge.düsseldorf at ekir.de Aber das kann man alles nochmal im E-Mail-Adresse nachlesen. Und man verpflichtet sich dann quasi einmal im Monat gibt es eine Höchstjahresanzeige, Ja genau, weil wir ja gerade schon gesagt haben, 30 Jahre macht das vielleicht jetzt, kann auch sein, aber gibt es auch so eine empfohlene, also dass man sagt, okay, wirklich fünf Jahre, Sagt die Erfahrung, hält man das aus und dann, das ist sehr individuell, ne? Das ist sehr individuell, natürlich. Also wirklich, da war jemand, der war seit vier Jahren dabei, aber auch die Frau Seemann, die ist schon seit sieben Jahren dabei, ist auch Ende 30 ungefähr. Eine war dann Ende 50, also es sind ganz unterschiedliche Menschen in unterschiedlichen Lebenslagen, Alterslagen. Also genau, ich wollte ein bisschen darauf hinaus, man verpflichtet sich jetzt nicht mindestens für so und so viel, aber auch nicht, man weiß nicht, es geht nur fünf Jahre, sondern es ist einfach sehr individuell, je nachdem, wie man auch aufgestellt ist. Absolut, manchmal, also es ändert sich ja dann vielleicht auch die Lebensunstände, wenn du dann eine eigene Familie bekommst, hast du es aber fünf Jahre gemacht, dann hast du fünf Jahre ein tolles Ehrenamt ausgeübt, ein wichtiges Ehrenamt, wirklich sehr, sehr wichtiges, aber dann ist es nochmal so. Und deswegen werden aber auch konstant neue Leute gesucht und deswegen ist es auch wichtig, dass sich konstant neue Leute dafür engagieren wollen. Also das heißt von unseren Hörerinnen und Hörern, wenn das mit einem von euch resoniert, dann könnt ihr euch da melden noch bis Ende Januar. Wie du gesagt hast, sind die Auswahlgespräche. Am 27. Februar geht die Ausbildung los. Ich danke dir sehr, dass du uns einen Einblick gegeben hast in dieses Feld, finde ich. Also du sagst ja auch in deinem Stück, zitierst du, es ist halt Erste Hilfe für die Seele, die halt manchmal ein bisschen in den Hintergrund rutscht, wenn man berichtet über die Sachen, die halt passieren und das ist ja nicht ungleich wichtig, deswegen vielen, vielen Dank. Sehr gerne. Und bis zum nächsten Mal. Bis zum nächsten Mal. Ciao. Auch zum Jahresende hin tut sich an den Düsseldorfer Gerichten einiges. Prozesse werden weitergeführt und Urteile gefällt. Gerichtsreporterin Marlin Kess führt mich und uns wieder durch die aktuellen Entwicklungen. Unter anderem geht es um ein Haus mit tragischer Geschichte in Gerrishalm, das zwangsversteigert werden sollte. Um ein Auto als Tatwaffe und den Fall einer jungen Frau, die an einer U-Bahn-Haltestelle mitten in der Stadt von einem Mann überfallen wurde. In diesem Blog geht es auch um sexualisierte Gewalt, Tod und traumatische Ereignisse. Wenn das Themen sind, die euch in irgendeiner Weise belasten, solltet ihr diesen jetzt am besten überspringen oder nicht alleine hören. Liebe Marlen, hallo. Hallo. Du bist mal wieder hier. Wir haben ja unsere schöne, finde ich, von uns sehr gut regelmäßig gepflegte Rubrik, was passiert an den Düsseldorfer Gerichten. Und anders als in anderen Sparten, wo es zum Jahresende etwas ruhiger wird, habe ich das Gefühl, gerade ist ganz schön viel wieder los. Genau, die müssen jetzt alles noch vor Weihnachten natürlich irgendwie abfrühstücken, weil so zwischen... Mitte Dezember und Mitte Januar ist dann erfahrungsgemäß doch eher wenig los. Deswegen werden wir auch heute wieder einmal etwas ausführlicher sprechen. Du hast nämlich relativ viel im Gepäck, was in den letzten Tagen und Wochen sich getan hat. Auch anschließend an unser letztes Gespräch ist jetzt ein Urteil gefallen in dem Prozess, in dem es darum ging, dass eine junge Frau an einer Rheinbahnhaltestelle. Genau, an einem U-Bahnhof, um genau zu sein, an der Pempelvorter Straße. Angegriffen wurde und auch da möchte ich im Vorhinein nochmal sagen, dass es um sexualisierte Gewalt geht. Es ist jetzt ein Urteil gefallen in diesem Prozess, vielleicht holst du uns da direkt mal ab. Genau, also es ging ja um einen sexuellen Übergriff im U-Bahnhof Pempelforter Straße, also mitten in der Stadt. War zwar nachts, aber der ist ja auch nachts. Wer da schon mal war, wird es wissen. Hell erleuchtet und auch Video überwacht. Und da hat eben eine junge Frau auf ihre Bahn nach Hause gewartet nach der Arbeit und wurde dann von einem Mann eben attackiert und zu Boden gerissen und hat versucht sie zu vergewaltigen, was ihm nicht gelungen ist, aber es war trotzdem ein mehrminütiger Überfall, der durch diese Überwachungskameras aufgezeichnet wurde, was wir uns dann auch alle im Gerichtssaal angeguckt haben, was wirklich äußerst schwer zu ertragen war. Der ist jetzt verurteilt worden wegen sexueller Nötigung in Tateinheit mit Körperverletzung so heißt das dann auf Strafrechtsdeutsch sozusagen und muss jetzt für fünf Jahre ins Gefängnis und zusätzlich 10.000 Euro Schmerzensgeld bezahlen an die junge Frau und darüber haben wir auch beim letzten Mal schon kurz gesprochen aber für alle die es vielleicht nicht gehört haben. Die stammt ursprünglich aus Japan und obwohl ihre ganze Familie hier in Düsseldorf lebt, ist sie eben nach der Tat, ich glaube im August hat die Anwältin mir gesagt, zurück nach Japan gegangen, weil sie es eben hier nicht mehr aushält und sie einfach schwer traumatisiert ist durch diesen Übergriff. Und das war schon wirklich eine heftige Geschichte, vor allem natürlich durch dieses Video heftig. Das hat die Richterin auch nochmal angesprochen in ihrer Unterhaltsverkündung. Die sagte dann, dass es sehr ungewöhnlich sei, dass solche Sexualdelikte so öffentlich verübt werden. Das ist ein absolut ungewöhnlicher Fall. Ich meine, die Statistiken kennen wir ja alle. Der gefährlichste Ort für Frauen ist eigentlich das eigene Zuhause. Aber das war eben diesmal ganz anders. Und dadurch, glaube ich, hat es auch viele Leserinnen und Leser interessiert. Und ich habe im Nachgang zwei, drei Mails dazu bekommen, die sich dann gefragt haben, wenn das doch Video überwacht ist, hätte da niemand einschreiten können von der Rheinbahn. Und ich habe sie dazu bei der Rheinbahn angefragt. Der Artikel ist noch nicht ganz fertig, aber wir werden diese Frage in den kommenden Tagen noch beantworten. Weil ich das tatsächlich dann auch irgendwie zwischendurch mal gedacht habe, ist das nicht so, dass das irgendwie live übertragen wird und hätte das nicht jemand sehen können oder sehen müssen. In dem Fall hat es ja jemand gesehen und da wurde ja quasi dann eingegriffen von einem ja eigentlich zufällig anwesenden auch Fahrgast. Genau, der auf der anderen Seite der Gleise war und dann das eben gesehen hat und der war Polizeibeamt und hat irgendwie sofort geschnallt. Da ist was nicht in Ordnung und dann hat dieser Mann ja auch sofort von dieser jungen Frau abgelassen. Und ist das Urteil da, ist das eine gängige Strafe, ist das überraschend in irgendeine Richtung, dass dieses Schmerzensgeld jetzt auch noch zugesprochen wird, ist das, also das ist natürlich nur ein... Also minimaler Teil, also dass diese Frau jetzt da natürlich schwer traumatisiert ist und so, aber gibt es da noch irgendwas sozusagen zum Urteil an sich? Ich glaube dafür, dass es beim Versuch einer Vergewaltigung geblieben ist in Anführungszeichen und sie zumindest körperlich auch keine dauerhaften Schäden zurück davon noch hat. Es ist schon ein relativ hohes Urteil, der ist ja auch vorbestraft, also nicht einschlägig, aber vorbestraft und das Schmerzensgeld ist schon auch relativ hoch. Also muss man schon sagen, die Staatsanwaltschaft hatte noch mehr gefordert. Ich glaube über sechs Jahre, da ist die Kammer nicht mitgegangen, aber es ist schon ein deutliches Urteil. Ja, ein anderes Urteil ist auch gefallen in einem Fall, der ja auch für Aufsehen gesorgt hat. Da geht es um den Fall, dass auf ein Uber-Fahrgast geschossen wurde. Das war im Sommer, glaube ich. Im März. Ach, im März schon, ach krass. Ich meine im März, genau, das hat für Aufsehen gesorgt, weil der eben einfach auf offener Straße da jemand in diesen Fonds von diesem Uber geschossen hat, als es an der Ampel stand und der Mann auf dem Rücksitz dann auch kurz Zeit später tatsächlich verstorben ist. Und da ist jetzt der Prozess gegen einen 24-Jährigen zu Ende gegangen, der den ganzen Prozess übergeschwiegen hat. Also der hat nichts dazu gesagt, weder bestritten noch eingeräumt noch irgendwas anderes gesagt. Aber das Gericht ist dann mit der Staatsanwaltschaft gegangen sozusagen und hat ihn verurteilt, weil es eben doch einige Indizien gegeben hat, die auf ihn hingewiesen haben. Schmauchspuren an seiner Jacke, die Waffe, mit der nachweislich diese Tat begangen wurde, wurde bei seinem Onkel gefunden, mit seinen DNA-Spuren dran. Es gibt Videoaufnahmen von zwei Tagen vorher aus dem Hotel in Düsseldorf, dass die zwei sich auch getroffen haben. Da ging es ja um Trickbetrügereien, also der Hintergrund des Ganzen ist, dass der das spätere Opfer, der wohl auch ein polizeibekannter Trickbetrüger war, war, diesen 24-Jährigen und, ich glaube, seinen Bruder eben um 5.000 Euro betrogen haben soll wohl. Und die wollten sich das wiederholen. Und dann ist der eben quasi zwei Tage später dann aus diesem Hotel geflüchtet, in dieses Uber gesprungen. Und dann haben die den an dieser Ampel eingeholt. Und dann hat eben nach Überzeugung des Gerichts der 24-Jährige diese tödlichen Schüsse abgegeben, insgesamt drei. Und die Staatsanwaltschaft hatte noch die Anordnung einer Sicherungsverwahrung gefordert, weil dieser 24-Jährige tatsächlich schon mal wegen, ich glaube, versuchten Totschlags zu einer Jugendstrafe verurteilt worden war. Also mitnichten ein unbeschriebenes Blatt ist. Und die haben ihm gesagt, der ist hochgradig gefährlich. Und deshalb würden sie das fordern. Das hat sich das Gericht aber vorbehalten sozusagen, dass erst mal geschaut wird, wie es sich entwickelt. Und das kann ja auch gegebenenfalls im Nachhinein noch passieren. Angeordnet werden. Und jetzt muss er erst mal zwölf Jahre ins Gefängnis. Wurde dann der Oberfahrer wahrscheinlich auch verhört? Konnte der da irgendwie, also weil genau, du sagst, es gab eine unsichere Beweislage. Genau, der Oberfahrer hat ausgesagt, er hat interessanterweise, es war direkt am ersten Prozesstag und es war wirklich ganz interessant, weil der tatsächlich gesagt hat, der war das auf keinen Fall. Er hat den gesehen und hat gesagt, der war das nicht und dieser Schütze war, also das war ein Zitat, das werde ich auch glaube ich nie vergessen, klein, dick und hässlich und maximal 1,50 Meter groß, genau, aber in der Zusammenführung aller Beweismittel haben dann eben Staatsanwaltschaft und auch die erste große Strafkammer gesagt, ungeachtet dieser Zeugenaussage, es gibt eben auch noch andere Zeugenaussagen vom Tatort, die dem deutlich widersprochen haben, auch was die Körpergröße zum Beispiel des Schützen angeht und man muss ja auch sagen, die standen so dahinter haben die jetzt in der Urteilsbegründung nochmal gesagt und der Uber-Fahrer saß natürlich auch vorne und hat auch nach vorne geguckt und so. Und zwar natürlich eine sehr unübersichtliche Situation, weil da mehrere Leute um dieses Auto rumgelaufen sind. Genau, also die haben dann eben trotz dieser, dass ein Indizienprozess ja letztlich war, eben so entschieden. Ja, um Autos, um ein Auto ging es auch in einem dritten Urteil, was gefallen ist am Landgericht gegen einen 24-Jährigen. Da ist auch eine Haftstrafe ausgesprochen worden. Genau, auch fünf Jahre tatsächlich. Allerdings komplett anderes Delikt. Und da war es einfach interessant, dass dass der tatsächlich diesmal die Tat, also das Auto war die Tatwaffe, also der hat einen Mann auf dem Rad, also die hatten wohl einen schon länger anhaltenden Streit irgendwie und dann sind sie sich nachts oder abends, spätabends im Düsseldorfer Süden zufällig begegnet und dann hat der quasi mit hoher Geschwindigkeit zurückgesetzt, hat den umgefahren. So das Urteil ist dann noch einmal nach vorne gesetzt und über die Beine gerollt, Und der, das Opfer hat gesagt, danach nochmal zurückgesetzt und nochmal nach vorne, das ließ sich jetzt nicht mehr ganz so eindeutig feststellen, aber hat ihn auf jeden Fall, das war auch anhand des Verletzungsbildes ganz gut zu erklären. Genau, da ist nämlich das Opfer quasi, also da ist es, hat das Opfer überlebt. Genau, der hat überlebt, genau, der hatte tatsächlich Glück, das hat die Kammer auch bei der Urteilsbegründung gesagt, der hatte einfach auch Glück, auch der Angeklagte hatte letztlich Glück, dass der den nur im Bereich der Beine erwischt hat und nicht irgendwie am Torso oder am Kopf. Dann hätte das einfach auch ganz anders ausgehen können. So war es jetzt eine Verurteilung wegen versuchten Totschlags in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung eben auch fünf Jahre. Der war nicht vorbestraft. Und genau, es kommt schon, glaube ich, relativ selten vor, dass eine Tatwaffe, also das Tatwaffeauto ist einfach völlig absurd irgendwie, aber auch damit haben wir uns beschäftigt im letzten Monat am Landgericht. Ja, es gibt noch zwei andere Fälle, die auch im Vorhinein für Aufsehen gesorgt haben oder die auf jeden Fall viele Leserinnen und Leser interessiert haben, die ein bisschen in eine andere Richtung gehen. Also jetzt in diesen drei Urteilen, die du gerade beschrieben berichtet hast, genau, ging es ja um tatsächlich Gewalt und dann auch teilweise mit sehr tragischem Ausgang in verschiedenen Hinsichten. Es gibt noch einen Prozess, der auch zu Ende gegangen ist. Da geht es um eine Witwe, die die Kreissparkasse Düsseldorf verklagt hat, weil nach dem Tod ihres Mannes sie sozusagen an ein Konto ran wollte, was nicht ging. Kannst du das nochmal ganz kurz aufmachen? Genau, also der Fall ist quasi so, die Frau ist aus Heiligenhaus, ist heute 79 Jahre alt und ihr Mann ist im vergangenen Jahr verstorben und er hatte ihr wohl immer gesagt und auch irgendwie Kontoauszüge ausgedruckt oder was auch immer, dass er für sie Erspartes angelegt habe. Der war selber mal Mitarbeiter der Sparkasse. Und dieses Konto oder dieses Guthaben, insgesamt fast 100.000 Euro, sollte eben laut der Aussage dieser Witwe bei der Kreissparkasse auf einem Konto liegen. Ja. Und darauf hat sie eben die Kreissparkasse verklagt. Die Kreissparkasse hat aber, also sie hat sie verklagt, weil die Kreissparkasse gesagt hat, sie geben das nicht raus, weil sie glauben, das Konto gab es nicht in der Form oder zumindest nicht unter dieser Nummer und dieses Guthaben gäbe es nicht und deshalb müssen sie es eben auch nicht auszahlen. Und darüber hat dann das Landgericht verhandelt, weil der Streitwert so hoch ist. Also es ist ja ein Zivilverfahren, aber der Streitwert ist so hoch, dass eben trotzdem das Landgericht zuständig ist. Und hat sich letztlich nach einem, es gab einen Verhandlungstermin und dann wurde das Urteil verkündet, vier Wochen später. Dann hat sich der Sicht der Bank angeschlossen, weil die eben nach Ansicht des Richters nachvollziehbar dargelegt haben, warum es dieses Konto mit dieser Nummer, mit diesem Guthaben so nicht gegeben haben kann. Also da, es ist jetzt ein bisschen kompliziert, aber es gibt zum Beispiel so Prüfziffern von der Bundesbank, also Kontonummern folgen einem bestimmten Muster und Konto, also diese Nummer, diese Frau, die hat ja auch Unterlagen dabei und so, das folgte dem eben nicht. Und das Gericht spekuliert natürlich nicht, was könnte da im Hintergrund passiert sein. Also sind das Fälschungen, wie zum Beispiel der Anwalt der Bank gesagt hat oder der Anwalt der Witwe hat dann gesagt, er könnte sich auch vorstellen, dass da ein Fehler passiert ist bei der Fusion der Sparkasse Heiligenhaus mit der Kreisparkasse Düsseldorf. Über sowas entscheidet das Gericht natürlich nicht. Aber die haben halt eben gesagt, die Argumentation der Bank ist stichhaltig. Und deshalb bekommt die Frau ihr Geld nicht. Oder das Geld nicht. Ihr Geld ist ja ein bisschen schwierig. Das Geld und das ging nicht. Der Anwalt der Witwe hat aber bereits gesagt, er wird das weiter verfolgen, diese Sache. Und die wollen vors Oberlandesgericht damit. Weil sie quasi der Überzeugung ist. Genau, sie ist der Überzeugung, dieses Geld muss irgendwie da sein. Und das ist natürlich jetzt auch alles Spekulation, was da letztlich auch in dieser Familie vorgefallen ist, da will ich jetzt auch gar nicht irgendwie... Nicht weiter zu äußern, aber genau, aber die sagen weiter, das Geld gibt es und die Kreissparkasse muss das rausgeben. Ja, das heißt, wenn es da in die nächste Runde gehen sollte oder geht, weil die eins weiterziehen wollen, dann wirst du da auch auf jeden Fall ein Problem haben. Genau, das kann jetzt ein bisschen dauern, bis über so eine Revision entschieden ist. Das dauert bis zu manchmal auch mehr als ein Jahr. Also das kann sich jetzt ein bisschen hinziehen, aber wir bleiben natürlich auf jeden Fall dran. Ja, und dann gibt es noch einen Fall, da geht es auch um Geld. Da geht es um Geld und um Gewalt. Das ist ja fast eine Geschichte, die quasi zu einem Fall jetzt wird. Es geht um eine Zwangsversteigerung eines Hauses in Gerresheim. Genau, also vielleicht zum Hintergrund, man kann ja, wenn Zwangsversteigerungen, die stehen ja online öffentlich einsehbar auf der Seite des Amtsgerichts ist und wen das interessiert, der kann sich eben im Amtsgericht noch mehr Unterlagen dazu angucken. Und aus diesen Unterlagen, die man sich da angucken kann, ging eben hervor, dass diese Zwangsversteigerung aus einem ganz besonderen Grund betrieben wird, wie das so schön heißt. Und zwar ein Anwalt aus Düsseldorf diese Zwangsversteigerung für seine Mandantin betrieben, weil die Eigentümerin des Hauses eine Angehörige... War von einer Frau, die vor vielen Jahren, nämlich vor fast 40 Jahren, einen Brandanschlag verübt hat, bei dem die Mandantin dieses Mannes so schwer verletzt wurde, dass sie fürs Leben gezeichnet und schwerbehindert ist. Und diese Täterin von damals wurde dann Ende der 80er tatsächlich auch vom Landgericht dafür verurteilt und auch zu hohen Schmerzensgeldzahlungen verurteilt, die nie geflossen sind. Also diese Frau, die war damals noch Schülerin, die da so schwer verletzt wurde, die ist wirklich auch eine ganz dramatische Geschichte. Also dieser Brand wurde gelegt quasi als Versicherungsbetrug von einem Mann, der in diesem Haus gewohnt hat und seiner Freundin, der besagten Täterin. Und diese Familie, zu der dieses Mädchen damals gehörte, wohnte zwei Etagen drüber. Und weil die so viel Benzin da ausgegossen hat, dass es quasi fast explodiert ist, das Erdgeschoss, und das Treppenhaus auch völlig in Flammen stand, ist die aus dem Fenster gesprungen. Und die Nachbarn hatten Matten ausgelegt im Hof. Und die hat die Matte nicht getroffen, weil sie auch schon eine Rauchvergiftung hatte und hat auf jeden Fall schwerste Schäden zurückbehalten. Genau, und hat dafür eben nie einen einzigen Cent gesehen. Und dann hat dieser Anwalt aus Düsseldorf in mehreren Verfahren immer wieder auf Schmerzensgeld. Verdienstausfall, Versäumnis, also alles mögliche geklagt und immer gewonnen. Und bis dann irgendwann der Wert dieses Hauses erreicht war. Und quasi diese Eigentümerin des Hauses, muss man dazu erklären, war inzwischen Erbin dieser Täterin geworden und auch sogenannte Gesamtrechtsnachfolgerin, das heißt so und damit ist die quasi verantwortlich für die Schulden, die diese Täterin an diese Frau hatte und deswegen sollte dieses Haus zwangsversteigert werden, was ja wirklich eine... Vollkommen irre Geschichte ist, dass wegen eines Brandanschlags von vor 40 Jahren eben ein Haus zwangsversteigert werden soll. Letztlich war es dann so, dass wir darüber berichtet haben, auch Roos, und das wirklich auch wahnsinnig viele Leute interessiert hat, weil natürlich auch viele Faktoren. Also überhaupt Zwangsversteigerung, es ist ein Haus in Gerresheim, ein beliebter Stadtteil in dieser Arbeitersiedlung dieser ehemaligen, also auch denkmalgeschützt, wirklich auch schöne Ecke. Und dann natürlich noch dieser wirklich tragische Hintergrund. Und dann hat mich aber der Anwalt irgendwie zwei Tage später angerufen und hat gesagt, sie hätten jetzt so viele Kaufinteressenten, die sich an ihn gewandt haben, dass sie die Zwangsversteigerung erstmal absagen und privat mit denen verhandeln. Und da gibt es jetzt bis jetzt noch kein Ergebnis, aber sollte das tatsächlich verkauft werden und diese Frau ja nach all diesen Jahren endlich sozusagen zu ihrem Recht kommt, würden wir da natürlich auch nochmal irgendwie berichten. Aber bisher laufen die Verhandlungen und genau. Verstehe, das ist quasi ein Fall, über den du berichtet hast, der ja im größten dann auch mit Gericht und Verfahren zu tun hat, aber jetzt erstmal ein bisschen sich wieder modifiziert hat, dadurch, dass jetzt das vielleicht... Genau, also die Zwangsversteigerung an sich, genau, die wurde eben abgesagt und was vielleicht auch noch wichtig ist, also wir haben, ich habe versucht die Eigentümerin zu kontaktieren, damit die auch was dazu sagen kann, wenn sie dann mag, weil das natürlich auch aus der Perspektive von dieser Frau eine ganz, ganz heftige Geschichte ist, aber die hat sich nicht gemeldet, also nur zu der Vollständigkeit halber, dass wir das natürlich auch oder ich das natürlich auch versucht habe. Das heißt, auch wenn da weiter Bewegung reinkommt, bist du am Start und bleibst dran und wirst uns hier auf dem Laufenden halten. Du hast eben schon gesagt, jetzt so ab Mitte Dezember bis vielleicht Anfang Mitte Januar wird es jetzt wahrscheinlich ein bisschen ruhiger an den Gerichten. Es steht trotzdem noch was an, was jetzt irgendwie noch offen ist. Also wie ist da überhaupt? Also versucht man dann in so einem Jahr auch was abzuschließen? Oder ist das Gerichtsjahr ein anderes als das? Nee, das Gerichtsjahr ist an sich nicht anders. Die haben jetzt keine offiziellen Weihnachtsferien oder so. Die arbeiten natürlich nicht an Feiertagen. Also zumindest die normalen, die Strafkammern und so nicht. Bei Haftsachen ist es ja sowieso auch so, dass die bestimmte Fristen einhalten müssen. Wenn jemand in U-Haft ist, dann müssen die ja irgendwann verhandeln. Und tatsächlich ist es ja auch so, dass bei Verfahren... Dass regulär zwischen zwei Terminen maximal drei Wochen liegen dürfen. Insofern werden da schon die Sachen weitergehen. Die Erfahrung vom letzten Jahr hat schon gezeigt, dass es da zum Ende des Jahres ruhiger wird und dann sozusagen ab Anfang, Mitte Januar deutlich wieder anzieht. Das ist, glaube ich, auch ganz menschlich. Aber genau, es gibt natürlich am Gericht schon Sachen, die müssen weitergemacht werden. Und natürlich sind da auch an Heiligabend und so, da haben wir letztes Jahr auch darüber geschrieben, wir haben, glaube ich, letztes Jahr so eine Geschichte gemacht. Diese Menschen arbeiten für uns an Heiligabend, sind dabei eben auch ein Amtsrichter dabei, der dann natürlich, wenn Leute festgenommen werden und es muss entschieden werden, wird dann Haftbefehl erlassen oder nicht, muss natürlich jemand da im Dienst sein, der das macht. Also da wird schon durchgehend gearbeitet, aber die Prozesse, so hat es zumindest die Erfahrung gezeigt, lassen dann ein bisschen nach. Jetzt gerade fällt mir auch tatsächlich nichts besonders Großes ein, was jetzt noch bis Ende des Jahres ansteht. Aber ich muss auch sagen, die Vorschau kommt ja meistens so zweiwöchentlich. Und dann, genau, es ist jetzt gerade so normal, würde ich sagen. Das heißt, im Januar aber geht unsere Rubrik dann in die nächste Runde. Auf jeden Fall. Also außer bis dahin passiert noch irgendwas Spektakuläres. Dann melde ich mich natürlich, aber ansonsten gerne. Ja, super. Unbedingt. Dann vielen Dank für diesen Rundumschlag, der ja wirklich von bis jetzt ging und ja, wieder einmal einen Einblick in die Düsseldorfer Gerichte und was da passiert und ich würde sagen, bis zum nächsten Mal. Sehr gerne, bis bald. Tschüss. Kurze Pause. Vielleicht mit etwas Werbung. Gerade haben die Jecken am 11.11. auf dem Rathausplatz noch den Hoppeditz zur nächsten Session empfangen. Nur knapp eineinhalb Wochen später stehen dort die festlich geschmückten Weihnachtsmarktbuden, wie auch gefühlt im kompletten Rest der Innenstadt und vielen einzelnen Vierteln. Kann ja nur eins bedeuten, Santa Claus is coming to town oder zumindest schwebt der zauberhafte Weihnachtsspirit schon durch die Straßen, ob man nun will oder nicht. Was uns in diesem Jahr erwartet, wo die rund 20 neuen Buden, um die die Düsseldorfer Winterwelt in diesem Jahr gewachsen ist, stehen und welche Angebote und Traditionen neu dazukommen, das weiß Angelina Burch. Liebe Angelina, ich möchte dich fast anmoderieren mit der Weihnachtsengel. Herself is back on the Podcast-Microphone. Wie schön, dass du da bist. Hallo. Freut mich auch. Und ja, jetzt ist natürlich die Katze schon aus dem Nikolaus-Sack. Wir sprechen heute mal wieder über Düsseldorf in der Weihnachtszeit. Und tatsächlich, wir haben da ja eben schon ein bisschen drüber gesprochen, je länger man auf dieser Welt ist, desto schneller vergeht irgendwie die Zeit und es kommt mir wirklich vor, als seien wir gerade erst über den Weihnachtsmarkt. Und geschlendert wäre jetzt falsch gesagt, es war im letzten Jahr, es war nass und kalt und hat geregnet und wir haben uns da tapfer durchgekämpft und uns durchs gastronomische Angebot getestet auf dem da noch ganz neuen Roncalli-Part vom Düsseldorfer Weihnachtsmarkt. Weil das möchte ich sagen, wir sprechen heute über die Weihnachtsmärkte, muss man ja sagen in Düsseldorf, beziehungsweise eigentlich ist diese Stadt doch ein einziger Weihnachtsmarkt. So kommt es mir zumindest vor. Also es gibt ja kaum einen Straßenzug, wo nicht irgendeine Hütte steht. Ja genau, also vor allem jetzt hier in dem Innenstadtbereich ja total viel, so wie du es sagst. Und ja dann wirklich auch noch über die ganze Stadt verteilt, jetzt auch an unterschiedlichen Wochenenden. Es ist ja immer Weihnachtsmarkt-mäßig was los. Aber das, wie ich dich kenne, trübt ja nicht deine Laune, ganz im Gegenteil. Und ich finde es ja auch ganz schön. Genau, wir sprechen also heute hauptsächlich über die Weihnachtswelt, die sich hier in der Innenstadt gerade schon aufbaut, teilweise auch schon eröffnet ist. Wenn diese Folge rauskommt, am 20. November ist quasi schon das Weihnachtstreiben in vollem Gange. Es gibt natürlich, wie wir gerade schon gesagt haben, auch in wirklich fast jedem Stadtteil mittlerweile einen kleinen Nikolausmarkt, Weihnachtsmarkt, Wintermarkt. Genau, da kann man sich auf jeden Fall auch erkundigen auf rp.online. Wir konzentrieren uns heute um das, was wir quasi von hier aus aus der Lokalredaktion auch fast sehen. Jetzt habe ich in deinem Stück dazu gelesen, dass noch mal mehr Stände sind. Das ist irgendwie das Erste, was da steht und da habe ich direkt gedacht so, wow. Also es wird wirklich immer größer, ne? Ja. Ja, also ich glaube, das ist, ich habe mich dann auch gefragt, wo ist denn dann noch Platz, dass das überall noch so erweitert werden kann, um nochmal jetzt fast 20 Stände. Ich glaube, das ist aber zum Beispiel jetzt alleine bei dem Roncalli-Markt am Rhein sind allein da schon sechs neue Stände. Und dann kommen nochmal vier neue Stände beim Rathausmarkt dazu, wo jetzt die Baustelle ja nicht mehr ist. Das heißt, so wächst er dann halt, glaube ich, an mehreren Stellen einfach immer weiter um so ein paar Stände und dann hast du auf einmal irgendwie nochmal 20 mehr. Ja, es gibt ja einen Teilmarkt sozusagen, der Winter Village heißt, wie gesagt, ich finde Düsseldorf ist the Winter Village und auch, und das möchte ich jetzt zuallererst direkt mal fragen, weil mir das auch ins Auge gesprungen ist, soll eben dieses Winter Village, das beschreibt Andrea Greuner, das ist die Geschäftsführerin der Interessengemeinschaft Kö, dass der Weihnachtsmarkt kögerechter werden soll. Was bedeutet das? Ich glaube, das bezieht sich einfach auf die Gestaltung der Hütten und der ganzen Atmosphäre und was das Angebot einfach hergibt. Also das ist wirklich, das kann man so sagen, die größte Neuerung dieses Jahr auf dem Weihnachtsmarkt ist dieser Markt, dieser Teilmarkt auf der Kö. Der jetzt dieses Jahr dann unter dem Namen Winterwiddich läuft. Läuft einfach auch um die 20 Stände, glaube ich, von direkt Anfang der Kühl bis zur ersten Brücke, wenn man jetzt hier von uns aus von den Shadow Arkaden denkt. Genau und da wird das Angebot jetzt nochmal komplett erneuert. Die Hütten wurden alles jetzt erneuert und neu gemacht und das war wohl vorher sowieso alles nur eher so ein bisschen eine Übergangslösung, was dann dahin kam. Irgendwann war dann so ein bisschen die Frage, warum sieht es hier eigentlich so aus, wie es hier aussieht und warum machen wir es nicht einfach ein bisschen schöner? Hat dann die Andrea Kreuner sich mal irgendwann gefragt, gedacht, dann mache ich es halt selbst und hat es dann jetzt so auf die Beine gestellt. Was bedeutet schöner in dem Fall dann? Ja genau, also die Hütten selbst sind dann einfach nochmal deutlich moderner, schöner gemacht und einfach, dass es besser in das Bild der Kö passt und ich glaube, damit ist auch einfach dieses Kö gerecht gemeint, dass man über die Kö läuft und sich nicht fragt, oh was ist das hier denn, sondern denkt, oh das ist ein stimmiges Bild, das passt und genau, es gibt dann jetzt auch so ein bisschen diese Kugeln, die es dann dagegen soll, als so Event Spaces, die du dann mieten kannst, dann sicherlich auch alles schön geschmückt und bestimmt auch mit vielen Lichtern, genau. Also ich finde eh, das ist ja auf der Kurs sowieso der Classic, die Weihnachtsbeleuchtung, die ja schon immer eigentlich, also seit ich mich erinnere, so irgendwie sehr präsent ist, aber das finde ich auch, es zieht sich wirklich wie eine riesen Lichterkette, quasi ein Lichtermeer irgendwie durch die Stadt und das verbindet ja auch diese einzelnen Teilmärkte dann, wie es wahrscheinlich offiziell heißt, dann ja miteinander. Genau, wenn wir uns da jetzt mal, wenn wir das jetzt als Startpunkt quasi nehmen, also es gibt dann Winter Village, wie du schon gesagt hast, man kann da sich auch abgeteilte Bereiche mieten, wahrscheinlich um da Weihnachtsvereins zu machen. Es gibt irgendwie auch Bühnen mit Programmen, das ist auch neu, oder? Genau, das ist auch neu, also auch in dem Bereich und dann gibt es dann halt auch noch so Events wie irgendwie so ein Afterwork-System. Get-Together, wie auch immer, genau, das ist zum Beispiel nächste Woche Mittwoch, glaube ich, zum ersten Mal und genau, das wird jetzt wahrscheinlich mal ein bisschen anlaufen und daraus wird sich dann zeigen, wie sich das dann in den nächsten Jahren noch entwickeln könnte und auch da ist jetzt schon klar, wenn das irgendwie gut anläuft, wäre eine Möglichkeit, denen noch, um eine Straße nochmal zu erweitern, bis zur nächsten Brücke auch noch gegeben, also das ist schon so ein bisschen das Ziel, wo es hingehen soll. Und das ist ja dann wirklich auch nicht sehr weit zum Corneliusplatz, wo die Eisbahn wieder steht und die große, das ist Füchschen, ne? Okay, das sage ich nochmal, die Füchschenalmen quasi. Jetzt ist es ja da zum Beispiel, klar, Eislaufen, Eisstockschießen und so. Und dann sind da ja sehr viele Hütten, wo man was zu essen und zu trinken bekommt. Also da geht es irgendwie, das ist da ein bisschen der Schwerpunkt. Wie ist das in The Winterwilch? Weil ich finde, dass die Weihnachtsmärkte quasi sie ja auch sich ein bisschen, es gibt viele, wo es um Essen geht, also auch in Kali, da kommen wir gleich auch nochmal zu, da gibt es ja auch quasi kaum Stände, wo man diesen typischen Weihnachtsmarkt-Nippes irgendwie erstehen kann, das ist ja, finde ich, eher so auf der Schadowstraße, also da dieser Bereich und am Bräuninger, wo es dann auch so ist. Ja, diese Classic-Sachen wie Lampfellpantoffeln und Ausstechförmchen und Weihnachtsbaumschmuck und so. Aber also beobachtest du das auch in den letzten Jahren und wie ist das in diesem Jahr? Also ist da auf der Kühl sofort, denke ich, an Essen und Trinken und jetzt gar nicht so an… Genau, also es wurde jedenfalls so gesagt, dass alle, die jetzt im Vorjahr so auch da waren und ich weiß jetzt nicht, ob jeder Einzelne wirklich alle, aber dass die meisten, die jetzt auch im Vorjahr da waren, dass die jetzt auch da wieder einen Platz gefunden haben und eigentlich ist es schon auch so gedacht, dass die Mischung schon auf dem ganzen Weihnachtsmarkt auch stimmen soll. Also dadurch, dass es jetzt noch nicht eröffnet ist zu dem Zeitpunkt unseres Gesprächs, konnte ich jetzt ja auch noch nicht schauen, was jetzt genau wo wie steht. Aber das ist schon was, was auch Delife als Veranstalter immer gesagt hat, dass diese Mischung einfach da sein soll. Also dass dieses, es gibt nicht eben nur die Gastrostände und die Leute kommen irgendwie nicht nur zum Essen und Trinken, sondern auch mal zum irgendwie langen Bummeln und du hast gerade am Beispiel von Ronkali gesagt, da kann ich gleich gerne auch noch was sagen zur Aufteilung, wie das gemacht ist, weil da trügt der Schein vielleicht auch ein bisschen, weil da wird nämlich wirklich darauf geachtet, dass das ausgeglichen ist, was halt am Angebot da ist. Und ich glaube, es ist halt ein bisschen, wenn man da hingeht mit dem, zum Beispiel wie wir letztes Jahr da waren, was essen wir jetzt hier und was testen wir, dann gehst du mit einem ganz anderen Blick drauf als Leute, die wirklich dann hingehen und sagen, oh, was gibt es denn hier vielleicht mal Neues, welchen Stand kenne ich noch nicht und wo kann man jetzt mal hier nochmal lang bummeln oder die vielleicht denken, oh, ich brauche noch ein Weihnachtsgeschenk und ich glaube, dann fallen in einem nochmal ganz andere Sachen auf und Stände, die eben sonst so beim Durchgehen vielleicht nicht direkt in die Auge fallen. Ja, während du sprichst, gehe ich schon so durch die Stadt und merke, es ist wirklich an allen irgendwie relativ prägnanten Plätzen stehen Hütten. Also wir sind jetzt da am Corneliusplatz, dann gehen wir vielleicht so ein bisschen über den Shadowplatz am Bräuninger lang, da stehen auch ein paar Stände nach wie vor und gehen dann Richtung Schauspielhaus Shadowstraße. Da ist ja auch, da wird es auch immer mehr, habe ich das Gefühl. Genau und ja dann quasi, wenn man dann auch da direkt dann schon am Wasser wieder entlang zurückgeht Richtung Eisbahn wieder, hast du ja auch wieder die Stände da jetzt die letzten Jahre gehabt. Ich weiß jetzt gar nicht, wie die sich jetzt da, wo jetzt da alle aufgeteilt sind, aber genau, das zieht sich ja eigentlich da komplett durch die ganze Ecke. Und die gehören alle zusammen, oder? Oder sind das diese Teilmärkte, die sich dann irgendwie voneinander unterscheiden? Genau, das sind die Teilmärkte, also auf dem Shadowplatz, das ist dieser Märchenmarkt, dann gibt es auf der Shadowstraße, der heißt dann Shadowmarkt, das ist dann quasi auch nochmal was separates, genau, dann der Kühlbogenmarkt, der geht dann rund um den Kühlbogen mit dem Jan Wellem und Gustav Grünkensplatz. Genau, und dann also die Eisbahn mit der Füchschenalm und so, das ist ja sowieso nochmal separat, das gehört ja gar nicht offiziell zum Weihnachtsmarkt. Die sind schon länger da, das ist ja die Winterwelt, das ist da ja so ein bisschen nochmal separat, genauso wie das Riesenrad auf dem Burgplatz ja auch und das sind ja die zwei, die jetzt auch schon deutlich länger laufen, genau, aber das alles auf den Plätzen ist so ein bisschen unterteilt in die Themenmärkte, ich glaube nochmal mehr sieht man das ja zum Beispiel dann bei dem Handwerkermarkt, dann vom Rathaus oder eben dann in der Flingerstraße, der Altstadtmarkt, das sind ja alles nochmal ein bisschen getrennten und ich glaube sehr prägnant dann einfach das Wintervillage und dann halt die Roncalli-Promenade, also das sind glaube ich die, wo man es wirklich auch sieht. Genau und wie du sagst, also ich denke nämlich sofort bei dem Winter Village, genau, habe ich auch direkt ein bestimmtes Publikum vielleicht vor Augen, genauso wie ich finde der am Kühlbogen, der dann Gustav Röntgensplatz, also am Schauspielhaus, ich finde da. Würde ich jetzt eher, wenn mich FreundInnen mit Familie fragen, wo man da irgendwie entspannt, da steht ja auch das Karussell und so. Also ich finde in der Stadt, die Flingerstraße, das ist ja auch relativ eng. Also das ist ja wirklich eher so, wenn man so ein bisschen fortgeschrittener Weihnachtsmarktbesucher ist, dass man sich da irgendwie durchschlängelt. Genau, dann landet man am Rathausplatz beim Handwerkermarkt. Der ist ja wirklich, finde ich, sehr traditionell. Auch einfach vom, das sind die Holzhütten mit viel Rot, viel Grün. Also Classic Christmas. Und dann sind wir schon auf dem Burgplatz mit dem Riesenrad, auf das ich mich natürlich, obwohl ich es ja letztes Jahr groß angekündigt habe, immer noch nicht getraut habe. Also da werde ich natürlich zu unseren Jahresendfolgen auch nochmal drauf eingehen. Also alles, was ich mir für dieses Jahr an Mutproben aufgegeben habe, ist alles nicht passiert, das kann ich hier schon mal spoilern, das heißt also das Riesenrad lasse ich dann, in dem Fall rechts liegen, weil ich dann einbiege auf das Josef-Beuys-Ufer, wo wieder der Roncalli-Markt steht, wo wir dieses Gespräch ja auch begonnen haben, wo wir im letzten Jahr in diesen wirklich sehr schönen Glashütten Unterschlupf gefunden haben, um da uns durchs Angebot zu probieren. Genau, das ist auch ein bisschen größer geworden. Das kam offenbar gut an. Ja, absolut. Also da wird jetzt in diesem Jahr auch nochmal ein bisschen erweitert, sowohl mit Gastroständen als halt auch mit Handelsständen und einfach, dass das Angebot wirklich wieder die Mischung halt hat mit diesem Modernen, was sie ja auch irgendwie mit der neuen Gestaltung da reinbringen wollen, aber auch dieses total historische und traditionelle und dieses nostalgische Flair, von dem sie ja auch immer selber gesprochen haben und, genau, ich habe es dann gestern auch gesehen und selbst die neuen Stände, die haben alle diesen gleichen Stil jetzt wieder wie im Vorjahr. Was gibt es dann da außer kulinarisches Angebot? Also was hast du schon so ein bisschen reingucken können, was kann ich da erwerben? Ich weiß, letztes Jahr gab es doch irgendwie einen Stand ganz schön mit Seifen, also mit so ein bisschen fast provenzalisch angehaucht war das. Genau, also ich glaube, jetzt gestern hat man wirklich noch nicht so viel gesehen, was da wirklich so angebotsmäßig dann auch sein wird. Also da war noch sehr viel im Aufbau dann noch, aber ich glaube, das ist wieder so die Mischung, die dann da sein wird. Und dann wieder die Restaurants, die es ja letztes Jahr dann auch gab, dass du dann wirklich da direkt auch am Rhein durch diese Glasscheiben dann durchschauen kannst und wirklich schönen Blick dann auch hast und genau, wieder zum Unterstellen, wo wir da auch standen. Genau. Ja. Und gibt es sonst noch irgendwas? Also wir haben ja letztes Jahr, habe ich ja schon mit Verena Kehnsbock über das Verkehrskonzept gesprochen, was ja jetzt, wenn man über das Winter Village Bescheid weiß, auch noch sinniger ist, dass da einfach dieser ganze Bereich ja zumindest temporär gesperrt wird, dass man sich da auch komplett in der Weihnachtsstimmung verlieren kann und nicht noch irgendwie darauf achten muss, dass man nicht aus Versehen irgendwie mit einem Fahrzeug kollidiert. Gibt es sonst noch irgendwie drumherum Neuerungen, Neuerungen, Veränderungen, gibt es vielleicht Sachen, die sich sehr bewährt haben, die einfach. Weiter durchgezogen werden. Es gibt Sachen, wo man gesagt hat, zum Beispiel, ich weiß, es war ja oder ist immer noch ein sehr großes Thema mit dem Pfand. Also ist das was, was wirklich sich jetzt so eingespielt hat, dass auch kein Thema mehr ist. Das ist selbstverständlich. Das ist mittlerweile wirklich selbstverständlich. Da habe ich gestern auch schon den ersten Eindruck bekommen können, dass es sowohl immer noch natürlich die Alternativen gibt, einfach die Sachen auf die Hand, ohne dass du groß irgendwie was brauchst. Also zum Beispiel so Reibekuchen wurde dann, habe ich gestern gesehen, teilweise auch einfach so auf die Hand dann rausgegeben. oder dann in auch essbaren Schalen, dass das so herausgegeben wird, da sparst du dir natürlich dann den Fund dann mit. Und genau, da gibt es mittlerweile ganz viele verschiedene Versionen. Aber ich glaube, auf dem Weihnachtsmarkt funktioniert das wirklich einfach auch super bisher. Wir haben ja auch viel darüber gesprochen über Trends und so, gerade was Kulinarik angeht, aber natürlich auch in anderen Hinsichten, was dann an den Ständen teilweise kommt. Angeboten wird. Also was man alles heiß machen kann, alkoholisch oder unalkoholisch an Getränken, ist natürlich ein großes Thema. Kann man da jetzt schon so ein bisschen was absehen oder zeigt sich das während der Weihnachtsmarktzeit, was da so Trends sind oder ist jetzt schon klar, es gibt dieses Jahr Glührum? Keine Ahnung. Ne, das glaube ich, ist ja auch nochmal, das gab es ja selten mal, dass es irgendwie mal so ein Getränk war, was es dann überall gab. Was ich gestern schon gehört habe, ist, dass es zum Beispiel beim Glühtürmchen dieses Jahr Hot Espresso Martini geben wird. Das ist auf jeden Fall auch neu. Und genau, die überlegen sich da eigentlich ja wirklich jedes Jahr mal. Ja, weil letztes Jahr war es natürlich Dubai-Schokolade. Da gab es ja alles Dubai-Crepe, Dubai-Kakao und so. Ich predikte ja so ein bisschen, dass es irgendwas mit Matcha gibt. Achso, du meinst nicht nur auf die Getränke. Weiß ich jetzt gar nicht so. Also, dass es das an Ständen auch geben wird, das habe ich gestern auch schon gehört. Oder Matcha-Chucos oder so. Genau, ja. Also in so eine Richtung. oder Krips tatsächlich auch. Also Matcha ist das große Ding dieses Jahr. Und safe gibt es Labubus irgendwo. An irgendwelchen Ständen. Also das sind so die beiden Sachen, die würde ich jetzt hier mal vorhersagen. Genau, aber ansonsten wurde es jetzt dieses Jahr tatsächlich, was das Programm angeht, nochmal ein bisschen erweitert. Also dass es jetzt auch mehrere Abende geben wird, wo es so ein gemeinsames Weihnachtssingen gibt, was irgendwie einfach irgendwie auch schön ist. Da sehe ich uns. Dich sehe ich da auch. Genau, dass es dann aber auch ein paar Programmpunkte nochmal so erneuert für Kinder auch gibt oder generell auch noch so ein paar weihnachtliche Konzerte irgendwie so. Also einfach ein total stimmiges Programm in der Stadt, um wirklich jetzt bis Weihnachten zu gehen. Darauf einzustimmen. Also ich sage, Düsseldorf ist nicht nur irgendwie auf dem besten Weg zur Gastrohauptstadt, sondern irgendwie auch zur Weihnachtshauptstadt. Was denn noch alles? Wirklich, und wir haben ja vorhin auch gesprochen, also dieses Jahr, wie gesagt, es ist eh, die Zeit vergeht und so weiter und so fort, aber der 11.11. Ist noch gar nicht so lange her, also gerade sind noch irgendwie die Jecken, durchs Rathaus gezogen und jetzt wird schon Glühwein kredenzt, also irgendwie es folgt Schlag auf Schlag. Also irgendwie feiern können wir, oder es uns schön machen zumindest. Ja, das glaube ich, damit sind jetzt die letzten Wochen des Jahres jetzt auch gut abgedeckt und dann geht es ja direkt Anfang nächsten Jahres schon wieder mit dem Karneval weiter, also langweilig wird es nicht. Langweilig wird es nicht und natürlich frage ich dich jetzt, gibt es eine Sache, einen Snack, ein Getränk, einen Moment, auf den du dich jetzt in den nächsten Tagen, wenn der Weihnachtsmarkt losgeht, ganz besonders freust? Nicht auf einen Moment, aber ich glaube generell, Es ist, also klar, jeder hat seine Meinung, wie er möchte, zum Weihnachtsmarkt und was er da irgendwie am liebsten so mag. Aber ich liebe es, wenn das alles so beleuchtet ist und wenn dann diese Stimmung, wenn es dann mal nicht regnet, dann ist es irgendwie einfach nur kalt, aber überall die Lichter und dann riecht es irgendwie überall gut. Und das ist so, dass ich glaube, wenn ich dann das erste Mal irgendwie jetzt bald auch mal so abends die Runde drehen werde, ist das, glaube ich, das, worauf ich mich dann am meisten freue. Ja, das kann ich gut verstehen, da freue ich mich auch drauf. Wie gesagt, ich sehe uns schon mit einem Hot Matcha Gin beim Weihnachtssingen. Wir werden euch auf dem Laufenden halten, wie das geworden ist. Ich danke dir sehr, dass du mich und uns hier schon ein bisschen in Weihnachtsstimmung bringst und freue mich aufs nächste Mal. Tschüss. Das war der Rheinpegel für diese Woche. Wenn ihr uns, wenn ihr mir eine wirklich große Freude machen wollt, dann abonniert diesen Podcast überall, wo es ihn zu abonnieren gibt. Und wenn ihr schon dabei seid, dann bewertet ihn doch direkt mit Punkten, mit Daumen, mit Sternen, mit Weihnachtsbäumen, mit was immer geht. Und teilt diesen Podcast. Erzählt jemandem davon, der Düsseldorf liebt oder noch viel besser, der oder die das gefälligst bald lernen soll. Mein Name ist Tosja Kormann. Ich danke euch fürs Zuhören. Bis zum nächsten Mal. Tschüss. Wieder einen Reihenpegel durchgehört. Gratulation. Jetzt müsst ihr nur noch jemanden von dieser Episode erzählen. Danke!