Latest / Fadegrad / «Immer weiter» Helen Pfaff/June über Musik, Familie und den Jakobsweg
Transcript
- 0:09Ich habe es einfach geliebt. Ich bin so aufgegangen und
- 0:12manchmal hat sogar meine Mama gesagt, ja, guck doch noch ein
- 0:15bisschen Fernsehen, oder du kannst jetzt ein bisschen
- 0:17Fernsehen schauen, ich wollte gar nie fernsehen gucken, ich
- 0:20wollte einfach nur Musik hören, Musik hören, Musik machen.
- 0:26Ohne Likes und Bad White. Siehst du dich?
- 0:31Klar. So, ich stand ganz oft vor einer
- 0:34Hürde und wäre am liebsten zurückgegangen, hätte mich
- 0:37zurückgezogen und habe es dann einfach trotzdem gemacht.
- 0:41Ich weiß, dass es gut ist, so wie es ist.
- 0:47Ich habe vor kurzem mit einer Freundin das Gespräch gehabt und
- 0:50das fand ich total süß und Schmeichelnd, wie sie das gesagt
- 0:53hat. Ich habe gesagt, ich habe doch
- 0:56gar keine Probleme und dann hat sie gesagt.
- 0:59Doch du hast ganz viele Probleme.
- 1:00Du siehst sie nur nicht als Probleme.
- 1:10Vater Grad. Der Podcast, der fragt, warum
- 1:13Menschen tun, was sie tun und wie sie geworden sind, wer sie
- 1:17sind. Wie hast du herausgefunden, was
- 1:26du im Leben machen willst? Wie bringst du diese
- 1:29Leidenschaft mit deinem Familienleben unter einen Hut?
- 1:33Und auch wenn nicht immer alles perfekt läuft, wie lebst Du
- 1:36versöhnt mit deiner eigenen Geschichte, sodass du sagen
- 1:40kannst, ich weiß, dass es gut ist, so wie es ist?
- 1:44Hoi zemme Ich bin Ines, die Gastgeberin des Fadekad
- 1:47Podcasts, und diese Fragen beschäftigen mich immer wieder,
- 1:51dich ja vielleicht auch, dann ist die heutige Podcast Folge
- 1:54etwas für dich. Denn mein Interviewgast spricht
- 1:57genau darüber. Helen Pfaff ist Sängerin und
- 2:00Gitarristin, als Zeremonienmeisterin führt sie
- 2:03durch Hochzeiten, aber auch durch Beerdigungen und seit
- 2:06kurzem veröffentlicht sie selbst geschriebene Lieder unter dem
- 2:10künstlerinnennamen Helen June. Willkommen im Fadegrad Podcast
- 2:14Helen Liebe Helen, Wir starten mit einem kleinen Spiel.
- 2:22Ich nenn dir 2 Begriffe und bitte dich ganz spontan einen
- 2:26der beiden auszuwählen. Okay los geht s.
- 2:29Sonnenaufgang oder Sonnenuntergang?
- 2:32Sonnenuntergang, weil ich bin gerne abends lange wach und
- 2:36morgens nicht ansprechbar. Barfuß gehen oder neue Schuhe?
- 2:43Unbedingt barfuß gehen, am liebsten im Sand.
- 2:48Das Gefühl liebe ich. Auch Trauungen oder
- 2:51Beerdigungen. Privat natürlich lieber
- 2:54Trauungen zum Arbeiten mache ich beides gern, aber bisschen mehr
- 3:00Trauungen. Davon wirst du uns dann nachher
- 3:03auch noch was erzählen von deiner Arbeit, auch als
- 3:06Traurednerin und Rednerin. Auch für Beerdigungen machen wir
- 3:10weiter Stille oder Musik. Momentan, da ich sehr viel
- 3:17Lärmpegel um mich herum hab. Stille.
- 3:19Ich hab auch mal das Zitat gehört, dass großartige Musik
- 3:22davon lebt, dass man die Pausen wahrnimmt.
- 3:25Finde ich ein wunderschöner Gedanke.
- 3:27Ja, bin gerade wirklich in so einer Phase, wo ich die Stille
- 3:30sehr, sehr genieße. Große Bühnen oder kleines
- 3:35Wohnzimmerkonzert? Am liebsten beides abwechselnd.
- 3:41Herz oder Kopf? Herz?
- 3:44Das kann schnell planen oder spontan sein.
- 3:48Am liebsten planen und dann spontan ändern, das bin voll
- 3:53ich. Aber da braucht man einen Plan,
- 3:56den man dann ändern kann, gell Jakobsweg oder Konzerttour?
- 4:03Schwierig. Am liebsten abwechselnd, aktuell
- 4:07gerne konzerttour. Warum?
- 4:10Weil ich gerade so. Unglaublich Lust habe mit meiner
- 4:13Band auf Tour zu gehen und mein Leben ein bisschen ruhiger
- 4:17geworden ist als noch vor ein 2 Jahren.
- 4:20Und da war der Jakobsweg der perfekte Ausgleich.
- 4:24Aber jetzt im Moment wäre ich voll am Start auf Tour zu gehen.
- 4:30Würdest du mit deiner Band auch am Jakobsweg gehen?
- 4:33Ja, auf jeden Fall voll die gute Idee.
- 4:36Ja, fände ich auch sehr, sehr cool auf jeden Fall ich.
- 4:41Vielen Dank. Immer gerne, immer gerne.
- 4:44Ich liefere Ideen für die nächste Pilgertour bist du
- 4:47lieber allein unterwegs oder in Gemeinschaft?
- 4:50Auch das am liebsten abwechselnd, wenn sich jetzt auf
- 4:53den Jakobsweg bezieht, dann alleine unterwegs.
- 4:56Tanzen oder zuhören? Unbedingt tanzen.
- 5:00Ankommen oder immer weitermachen?
- 5:02Immer weiter. Dieser Podcast ist ein
- 5:08ökumenisches Projekt und wird präsentiert von den
- 5:10evangelischen und katholischen Kirchen, der Kantone St.
- 5:13Gallen und Appenzell. Danke für Eure Unterstützung,
- 5:20Helen, du bist 1990 in Aschaffenburg geboren und in
- 5:24einem kleinen Dorf aufgewachsen inwiefern hat dich das geprägt?
- 5:30Also es war wirklich n sehr kleines Dorf mit 500 Einwohnern.
- 5:34Ich glaub, dass einem das als Kind schon sehr viel Sicherheit
- 5:39und Vertrauen gibt, wenn man so behütet aufwächst in einem Dorf.
- 5:43Ja, es gibt wie bei allem glaub ich Schatten und Sonnenseiten.
- 5:46Natürlich ist es schön, wenn man in der Stadt aufwächst und da
- 5:49sehr viel Inspiration mitbekommt.
- 5:52Ich stell mir das so vor, ich weiß es natürlich nicht, bin ja
- 5:54nie in der Stadt aufgewachsen, aber ich stell mir das schon
- 5:57sehr interessant vor, wenn man. Die Möglichkeit hat, zu
- 6:00Konzerten zu gehen und mehr Kulturveranstaltungen, das hast
- 6:03du halt in einem Dorf eher weniger, dafür bist du halt
- 6:07vielleicht auch nicht so abgelenkt und kannst eher bei
- 6:10dir sein und dich entdecken und deine Hobbys.
- 6:12Also ich könnte jetzt nicht sagen was besser ist, aber ich
- 6:16bin sehr behütet aufgewachsen und fand meine Kindheit sehr
- 6:19schön. Ich bin auch in einem kleinen
- 6:22Dorf aufgewachsen. Bei mir hat es dazu geführt,
- 6:24dass ich dann mit 18 raus in die Welt wollte.
- 6:27Kannst du das nachvollziehen? Ja, ich hatte das auch in meiner
- 6:31Jugend dann vor allem, als ich dann angefangen habe, auch mit
- 6:34Bands zu spielen und Auftritte zu machen, bin ich halt sehr,
- 6:38sehr viel, aber ich habe halt immer einfach alles gemacht,
- 6:41also ich habe einfach jede Hürde auf mich genommen, ich habe mich
- 6:44dann eine Stunde in Bus gesetzt und bin einfach nach Alzenau
- 6:47gefahren und habe da bandprobe gemacht oder habe mich in Bus
- 6:51gesetzt, bin nach Aschaffenburg gefahren, bin ins Colossaal,
- 6:54habe Konzerte angehört. Also es war schon immer eine
- 6:58Hürde, aber für mich nicht unüberwindbar.
- 7:00Also ich bin das, habe das einfach immer gemacht, ja, aber
- 7:03ich verstehe was du meinst, dass da einfach der Reiz da ist, dann
- 7:07rauszukommen, was zu erleben, das habe ich schon auch
- 7:10verspürt, ja. Du hast viel Musik gemacht,
- 7:14schon als Kind, und da hat sich auch schon deine Begeisterung
- 7:17für die Musik gezeigt. Wie denn genau?
- 7:20Ich finde das jetzt total spannend, weil ich ja selbst
- 7:22Kinder habe. Wenn ich jetzt deren Kindheit so
- 7:24betrachte mit Handy und Fernsehen und so weiter, bin ich
- 7:29so dankbar, dass ich das damals nicht hatte, weil für mich dann
- 7:32einfach ich konnte so schnell meine Passion entdecken, die
- 7:35Musik, ich wollte einfach als Kind nichts anderes machen als
- 7:39Musik, ich wollte einfach nur singen, ich hatte so einen
- 7:42kleinen rosa Kassettenrekorder. Mit dem habe ich hoch und
- 7:46runter. Mariah Carey Whitney Houston,
- 7:50Musicals gehört. Ich habe es einfach geliebt, ich
- 7:54bin so aufgegangen und manchmal hat sogar meine Mama gesagt, ja,
- 7:58guck doch noch ein bisschen Fernsehen oder du kannst jetzt
- 7:59ein bisschen Fernsehen schauen, ich wollte gar nie fernsehen
- 8:02gucken, ich wollte einfach nur Musik hören, Musik hören, Musik
- 8:06machen, meine absolute Passion, das habe ich ganz früh schon
- 8:10gemerkt. Voll schön, dass du das so
- 8:12schnell herausgefunden hast. Schon als Kind denkst du, da
- 8:15haben es Kinder heute schwerer herauszufinden, was sie
- 8:17wirklich, wirklich wollen. Ja, ich stelle mir das schon
- 8:21schwieriger vor heutzutage. Ich glaube, du brauchst auch
- 8:25Ruhe, um zu entdecken, was dir wirklich Spaß macht, wo du
- 8:29Aufgehst oder auch einfach diese Langweile.
- 8:32Ich kann mich schon noch daran erinnern, dass das mir oft
- 8:35langweilig war und ich dann überlegt habe, was mache ich
- 8:38jetzt. Und da war einfach Musik immer
- 8:40das erste. Worauf habe ich Lust?
- 8:42Okay Musik, diese Langweile, ich weiß gar nicht, ob man das
- 8:46heutzutage als Kind noch so verspürt.
- 8:50Ich kann mir vorstellen, dass man es nicht mehr verspürt.
- 8:53Du jedenfalls hattest Langeweile, hast Musik gemacht
- 8:56und hast dich dann immer weiter in diese Richtung entwickelt,
- 8:59hattest Theater und Gesangsunterricht und später
- 9:03hast du auch Musikmarketing studiert, gemeinsam mit Event
- 9:07und Sportmarketing. Was war denn da das Wichtigste,
- 9:10das Du gelernt hast fürs Leben oder auch für deine Karriere?
- 9:15Üben, üben, üben, dran bleiben, kämpfen und vor allem auch über
- 9:21meinen Schatten springen. Ich stand ganz oft vor einer
- 9:24Hürde und wäre am liebsten zurückgegangen, hätte mich
- 9:28zurückgezogen und habe es dann einfach trotzdem gemacht.
- 9:32Wieviel Prozent würdest du sagen, ist Talent?
- 9:35Wieviel Prozent sind eiserne Disziplin beim Leben einer
- 9:38Sängerin? Ich glaube, dass das ganz
- 9:41unterschiedlich ist, sehr, sehr individuell.
- 9:44Und ich glaube, bei mir ist es schon sehr viel dranbleiben und
- 9:48Disziplin. Also ich glaube, ich bin jetzt
- 9:50nicht die talentierteste Sängerin der Welt, überhaupt
- 9:53nicht, aber ich habe einfach eine ganz, ganz große Passion in
- 9:57mir drin. Und die wiederum spiegelt sich
- 10:01halt in meiner Stimme wider. Es gibt natürlich auch ganz
- 10:04viele Sängerinnen, die einfach von Grund auf unfassbar
- 10:07talentiert sind oder die vielleicht auch in einer
- 10:09musikalischen Familie aufgewachsen sind, so wie zum
- 10:12Beispiel Amy Winehouse, die einfach mit Jazz aufgewachsen
- 10:16ist. Da hast du schon ganz andere
- 10:18Melodien im Kopf, da bist du ganz andere Sounds gewohnt, da
- 10:22da, da hast du das in dir drin automatisch.
- 10:26Das hatte ich jetzt zum Beispiel nicht.
- 10:27Aber ich frag mich immer noch und find es total spannend.
- 10:30Woher kommt die Passion schon als Kind, also total schön, dass
- 10:35da einfach so n Feuer brennt und ich das zum Glück auch entdeckt
- 10:39Hab und das einfach bis heute geblieben ist.
- 10:42So und es ist gut so wie es ist. Genauso heißt auch n Song von
- 10:45mir. Dürfen wir da reinhören?
- 10:47Unbedingt sehr gern. So viel.
- 10:55Meiner Stories sind und erzählt. Träume und Hunden kommen auf.
- 11:06Ja, ja doch wenn ich lache, ist das kleine Mädchen da.
- 11:18Das Sonnenkind singt, es ist da, ja, ja.
- 11:25Ich weiß, dass es gut ist, so wie es ist.
- 11:32Ich weiß, dass es gut ist. Es braucht nicht mehr als mein
- 11:38Herz schon weiß. Du arbeitest hauptberuflich als
- 11:47Sängerin, DJ und Gitarristin und.
- 11:50Und auf deinem Instagram Kanal sieht man auch Hochzeitspaare,
- 11:53die Weinen vor Rührung und Freude, wenn Du mit der Gitarre
- 11:56spielst und singst. Was bedeutet es dir, dass du
- 12:00Musik für andere machen kannst? Ja, das ist das größte Privileg,
- 12:06was man haben kann, glaube ich. Also es bedeutet mir alles, ich
- 12:09kann es gar nicht so richtig in Worte fassen, ich bin einfach
- 12:12unglaublich dankbar dafür, dass ich Menschen berühren darf und
- 12:17dass ich. Die Herzen öffnen kann.
- 12:20Das ist ist einfach ein Riesengeschenk.
- 12:24So schön. Du hast das in Deutschland
- 12:27gemacht, bist auch durch die Welt getourt und seit 2016 lebst
- 12:31du in der Schweiz. Warum genau in der Schweiz?
- 12:36Wegen der Liebe bin ich in der in die Schweiz gekommen.
- 12:40Das heißt, du hast einen Mann, bist ihm gefolgt, ist der
- 12:43Schweizer. Ja, genau.
- 12:45Euch verbindet nicht nur die Liebe, sondern auch die Musik.
- 12:48Wie ist es so mit jemanden verheiratet zu sein, der
- 12:51dieselbe Leidenschaft in sich hat für die Musik?
- 12:54Spannend, aufregend, mit auf und ab.
- 12:59Es wäre, es wäre manchmal viel einfacher, wenn einer von uns
- 13:02beiden einen fixen Job hätte und ein normales Leben, sage ich
- 13:06mal, ist natürlich schon sehr aufregend, wenn beide in die
- 13:09Richtung gehen und viel Organisation.
- 13:13Wir müssen immer Termine abgleichen.
- 13:15Bei uns ist keine Woche gleich, bei uns ist kein Wochenende
- 13:18gleich, es ist wirklich sehr viel Trubel, manchmal Chaos und
- 13:23ganz viel, ganz viele Emotionen auch.
- 13:26Also wir dürfen natürlich Sachen erleben, die, die unglaublich
- 13:30sind, zusammen aber auch getrennt und einander dann davon
- 13:34zu erzählen, ist auch wunderschön, aber manchmal
- 13:37natürlich auch anstrengend, also es ist wirklich Schatten und
- 13:40Sonnenseite. Können mir vorstellen, dass man
- 13:43dann einen verständnisvoll ein Verständnisvolles gegenüber hat
- 13:47und die andere Person weiß, dass es da was schwieriges,
- 13:51Schwieriges am Musik machen. Seid ihr euch auch neidisch oder
- 13:54könnt ihr euch freuen für den Erfolg des anderen?
- 13:57Oh nee, also Neid gab es bei uns noch nie.
- 14:00Keine Sekunde, da gönnen wir uns alles, was passiert, um Gottes
- 14:04Willen, wir arbeiten ja auch viel zusammen, auch an Helen
- 14:06June, und da würde, also, da würden wir gar nicht auf die
- 14:09Idee kommen. Seit 2024 bist du unter dem
- 14:15Künstlerinnennamen Helen Chune unterwegs und veröffentlichst
- 14:18deutsche Musik. Wie wurde aus Helen Pfaff Helen
- 14:22Chune warum dieser Namenswechsel?
- 14:25Es ist, es ist ja irgendwie ein Neues, ein Neuer-Weg.
- 14:28Es ist ein Neuer-Weg mit eigener Musik und trotzdem bin immer
- 14:32noch ich ich also es geht immer noch um Helen und trotzdem.
- 14:38Ist es eben nicht. Hochzeitsmusik oder ganz klar
- 14:42covermusik, sondern es ist meine eigene Musik und so n neuer Teil
- 14:48von mir, den ich zeige und dann bin ich.
- 14:52Also erst war ich bei Mai Helen Mai, weil ich einfach MAY so n
- 14:56schöner Name finde und die Mutter von meinem Mann ledig Mai
- 15:03hieß dachte ich erst an Helen Mai.
- 15:05Aber dann habe ich bemerkt, dass es schon so viele Mais gibt, die
- 15:08auch Musik machen, dass ich plötzlich auf Chune kam, weil
- 15:13ich im Juni Geburtstag habe, also eine ganz simple Geschichte
- 15:16eigentlich. Schön, du singst jetzt nicht
- 15:19mehr auf Englisch, wieso oft bei bei Coversachen, sondern singst
- 15:24auf Deutsch. Warum hast du dich genau für
- 15:26diese Sprache entschieden, was kann man auf Deutsch besser
- 15:29ausdrücken als zum Beispiel auf Englisch?
- 15:31Ich schließe es auch nicht aus, mal auf Englisch zu singen.
- 15:35Meine eigenen Songs, also ich singe auf ganz vielen Sprachen,
- 15:38auch die Trauungen mache ich auf vielen Sprachen.
- 15:40Ich habe auch schon Albanisch gesungen und Russisch gesungen,
- 15:45Spanisch, französisch. Natürlich ist der Text extrem
- 15:49wichtig, aber für mich ist noch wichtiger der Klang, die
- 15:53Emotionen, die Musik. Ein bisschen hast du es schon
- 16:00einklingen lassen, dass das Leben als Sängerin nicht nur
- 16:04sonnenzeiten hat. Was ist schwierig als Sängerin?
- 16:09Es ist jetzt nicht so, dass es ein schwierigeres Leben ist als
- 16:11andere leben. Ich habe vor kurzem mit einer
- 16:14Freundin das Gespräch gehabt und das fand ich total süß und
- 16:17Schmeichelnd, wie sie das gesagt hat.
- 16:20Ich habe gesagt, ich habe doch gar keine Probleme und dann hat
- 16:23sie gesagt, doch du hast ganz viele Probleme, du siehst sie
- 16:27nur nicht als Probleme. Und das fand ich total
- 16:30berührend, weil das spricht für n krassen Optimismus und ich
- 16:35find, das ist wunderschön, wenn man optimistisch ist.
- 16:38Ich hab mich jetzt sogar nicht wahrgenommen, aber dann hab ich
- 16:40länger drüber nachgedacht und hab gemerkt, ja das stimmt
- 16:43eigentlich gibt es wirklich viele Hürden und
- 16:45Herausforderungen, aber ich nehm das irgendwie dankbar an.
- 16:49Also klar, so Momente gibt es, du fährst zum Gig und merkst
- 16:54dann hey das ganze Auto ist voll mit Boxen und Gitarre und.
- 16:59Stativ und Lichtern und was weiß ich was und du musst das jetzt
- 17:02alles in den 3. Stock tragen, so klar ist es in
- 17:05dem ersten Moment nicht. Nicht so yeah, aber oft ach ich
- 17:12denk mir dann so ja andere gehen ins Fitnessstudio und das Zeug
- 17:15muss jetzt da hoch und mit Kindern noch mal.
- 17:17Natürlich ist es eine andere Nummer, dann musst du einfach
- 17:21sehr flexibel sein, also mal auf den Gitarrenkoffer wickeln.
- 17:27Im Auto stillen oder nachts um 3 noch die Schwimmsachen und den
- 17:32Rucksack packen. Für die Schule am nächsten
- 17:34Morgen, das ist halt normal bei uns und wenn du da flexibel
- 17:41bleibst, dann gibt es eigentlich keine Schwierigkeiten.
- 17:44Ihr habt 2 Kinder und seid beide Musiker.
- 17:48Du und dein Mann. Wie könnt ihr das unter einen
- 17:51Hut bringen? Familienleben und die Musik.
- 17:55Wir haben einen gemeinsamen Kalender, das ist, glaube ich,
- 17:57das A und o und das Wichtigste, dass jeder immer über alle
- 18:01Termine Bescheid weiß. Und es ist viel Absprache
- 18:05natürlich, es ist auch viel Hilfe holen, also einfach mal
- 18:10zum Beispiel ein Babysitter engagieren, weil wir einfach
- 18:13beide einen Auftritt haben, viel aufteilen, kommunizieren, viel
- 18:18reden. Dann funktioniert das schon.
- 18:21Gut und wickeln auf dem Gitarrenkoffer.
- 18:24Das Bild gefällt mir. Und wir haben halt auch andere
- 18:27Vorteile. Also es, es klingt immer so
- 18:30Megastreng alle sagen, Oh Gott, ihr seid beide Musiker, das ist
- 18:33ja unglaublich, wie könnt ihr überhaupt leben und wie
- 18:36funktioniert das, wir haben halt den Vorteil, natürlich haben wir
- 18:40auch unter der Woche Auftritte, aber wir haben den Vorteil, dass
- 18:42wir eigentlich in der Regel von Montag bis.
- 18:47Donnerstag meistens zu, ich sag mal 80% alle gemeinsam
- 18:52Mittagessen, weil wir einfach zu Hause sind im Tonstudio hier
- 18:56arbeiten, das heißt, wir sind beide da, wir haben ganz viel
- 19:00Zeit mit den Kindern, was mir zum Beispiel extrem wichtig ist,
- 19:05ist, dass ich die Kinder abends ins Bett bringen kann.
- 19:07Natürlich wechseln wir uns da auch ab, die brauchen das noch
- 19:10und ich geb denen das unheimlich gern, weil das ist so ne.
- 19:15Quality Time einfach abends noch eine halbe Stunde im Bett
- 19:18zusammen zu sein und wegen mir müssen die nicht alleine
- 19:22einschlafen, auch wenn vielleicht der ein oder andere
- 19:25sagt, Hey, mit 8 Jahren wäre es dann mal Zeit.
- 19:28Wir genießen das einfach und kuscheln gern und für mich ist
- 19:31die halbe Stunde Gold wert. So schön singst du deinen
- 19:36Kindern dann auch was vor zum Einschlafen.
- 19:39Früher jeden Abend. Mittlerweile sprechen wir ganz
- 19:43viel, also gerade auch mit dem Großen, der hat immer Sachen
- 19:45auch von der Schule zu verarbeiten, da kommen dann
- 19:47abends ganz viele spannende Fragen oder auch übers Leben,
- 19:50über den Tod, über Gott und die Welt, und meistens reden wir
- 19:56dann, aber ich singe auch immer noch ab und zu, ja.
- 19:59Was sagen Sie dazu? Deine Kinder, dass du Sängerin
- 20:02bist. Sind sie auch manchmal bei
- 20:04deinen Auftritten dabei? Die sind oft dabei, die waren
- 20:08auch schon als Babys oft dabei. Also ich bin als die Kinder ganz
- 20:13klein waren, bin ich, hab ich oft ne Freundin mitgenommen und
- 20:17weil ich noch gestillt hab, dann sind die mitgekommen, die sagen
- 20:21da auch nicht groß was dazu so meine Mama ist Sängerin oder so
- 20:23ne für die ist das einfach ganz normal.
- 20:26Und was ist dein Ausgleich? Wie entspannst du dich bei all
- 20:30deinen vielen Aktivitäten? Ich hab ein paar Hobbys, wenige
- 20:34Hobbys, aber ein Paar. Ich mach zum Beispiel gerne
- 20:37Yoga, habe auch meine Yogalehrerausbildung gemacht,
- 20:41ich gehe sehr gerne spazieren oder wandern und was meine
- 20:45absolute Ressource ist, ist das tanzen.
- 20:48Ich Liebe tanzen, davon gibt es auch n Song, der heißt Tanz.
- 20:55Ich lache und ich lebe trän ich und ich, bebe lache und ich lebe
- 21:01trän ich und ich bebe lache und ich lebe trän ich und ich bin so
- 21:07froh Hey tanz mit mir tanz, tanz, tanz wie du kannst Tanz
- 21:20mit mir. Tanz wie du kannst, wie du
- 21:36kannst, Tanz mit mir, Tanz, Tanz, Tanz, Tanz wie du kannst,
- 21:42wie du kannst, Tanz mit mir, Tanz, tanz, Tanz, Tanz wie du
- 21:53kannst, Tanz mit mir. Du kannst sie.
- 22:00Du kannst. Du bist nicht nur Mama, nicht
- 22:04nur Sängerin, sondern du bist auch Hochzeitsrednerin und
- 22:10Trauerrednerin. Wie kam's dazu?
- 22:13Also Hochzeiten mache ich ja schon ganz lange, schon 20 Jahre
- 22:16als Sängerin und die mit den Hochzeitsreden.
- 22:20Ja, das kam dann einfach durch Anfragen, da hat sich so der
- 22:24ganze Markt verändert und dann bin ich da trauerrednerin
- 22:27geworden und trauerrednerin wurde ich erst vor knapp 23
- 22:35Jahren ungefähr, und zwar. Hat mich eine Braut angerufen,
- 22:42bei der ich die Hochzeit geleitet habe als
- 22:44Zeremonieleiterin und hat gesagt, Mein Papa ist verstorben
- 22:49und er hat damals an der Trauung gesagt, wenn ich mal sterbe,
- 22:52möchte ich, dass die Helen Pfaff meine Trauerrede hält.
- 22:57Oh, dann habe ich das gemacht und das hat mich so sehr
- 23:01erfüllt, ich möchte es gar nicht vergleichen mit einer
- 23:04Hochzeitsrede, weil es sind einfach 2 ganz verschiedene
- 23:07Sachen, aber. Die Liebe von der Hochzeit und
- 23:10von der Beerdigung geht in die gleiche Richtung, auch wenn,
- 23:14wenn es total komisch klingt bei der Hochzeit ist es die Liebe
- 23:18vom Brautpaar und die Liebe, zu der alle stehen und und dass die
- 23:23beiden in die Zukunft gehen wollen, zusammen für immer und
- 23:26bei der Beerdigung ist es einfach so, eine unfassbare
- 23:29Liebe zu einem Menschen, die alle gemeinsam verspüren, also
- 23:33mich. Erfüllt es einfach, wenn ich
- 23:36diesen Menschen noch mal aufleben lassen kann.
- 23:39Also wenn man die Trauer so ein bisschen verwandelt in in schöne
- 23:42Erinnerungen, wenn du dann noch mit der Musik die Menschen
- 23:46berühren kannst. Das ist ist einfach wunderschön.
- 23:52Das heißt, du singst und sprichst dann bei Beerdigungen.
- 23:54Du bietest alles an, ja. Genau.
- 23:57Ich habe auch eigene Songs geschrieben, also mein Song, der
- 24:00kommt erst noch raus, Sandkorn heißt der.
- 24:04Ist n Song, der eben um Trauer und Abschied geht.
- 24:07Und ich war damals auf Cherba mit mit einer sehr guten
- 24:10Freundin, die schon über 70 ist und sie hat vor n paar Jahren
- 24:16ihren Mann verloren, mit dem ich auch sehr sehr gut befreundet
- 24:19war und sie saß immer auf dem gleichen Stuhl am Meer und hat
- 24:24ins Meer rausgeschaut und Kaffee getrunken jeden Tag.
- 24:26Sie war sehr viel für sich und alleine und jeder hat so sein
- 24:30Ding gemacht und ich bin aber dann immer zu ihr gekommen.
- 24:33Und dieser Blick, ich bin dann über so einen Steg gelaufen
- 24:37Richtung Meer und habe dann immer diesen, habe immer noch
- 24:40diesen Blick im Kopf, wie sie da sitzt auf diesem Stuhl, auf
- 24:43diesem Sessel und schaut ins Meer rein, und in dem Moment,
- 24:49also aus diesem Blickwinkel habe ich den Song quasi geschrieben.
- 24:53Wunderschön ich heraus, dass du versuchst Trost zu spenden.
- 24:58Dadurch, dass du. Den Verstorbenen, die
- 25:01Verstorbene noch mal aufleben lässt.
- 25:02Durch die gemeinsamen Erinnerungen auch humorvolle
- 25:05Momente und auch durch deine Musik.
- 25:10Was denkst du persönlich? Geht es nach dem Tod weiter,
- 25:14gibt es da noch was, was kommt? Ich denke, es geht weiter, aber
- 25:22ich weiß natürlich nicht, wie ich denke und hoffe, es geht
- 25:26weiter und. Ich finde, das verändert sich
- 25:29auch alles mit Kindern noch mal so, dieses ganze Bewusstsein.
- 25:33Inwiefern? Ja, die Liebe zu deinen Kindern,
- 25:36die ist so groß, die ist so unendlich groß und es gibt
- 25:40nichts Schlimmeres als die Vorstellung, dass einer ich oder
- 25:44die Kinder, dass irgendjemand gehen muss, das so, da kriegt
- 25:48der Tod noch mal ne andere Bedeutung, finde ich, wenn man
- 25:51Kinder hat und vor allem, weil sie halt auch so interessante
- 25:55Fragen stellen. Wieso gibt es überhaupt Planeten
- 25:59oder wie groß ist das Universum und was ist hinter dem
- 26:03Universum? Vor kurzem kam dein Song über
- 26:10den Jakobsweg raus. Immer weiter hören wir da mal
- 26:13rein. Ich gehe immer zu Wald und das
- 26:20ist gut so. Immer weiter.
- 26:28Einfach weiter. Ich geh immer zur Welt und das
- 26:38ist gut so, immer weiter, einfach weiter, keine Schritte
- 26:53sind schnell meine Gedanken bei mir.
- 26:57Dani nein, ich lauf nicht weg, wenn wir noch richtig hier.
- 27:08Immer weiter entstand während deiner Pilgerreise am Jakobsweg.
- 27:13Wie lange warst du unterwegs und warst du alleine oder mit deiner
- 27:17Familie unterwegs? Ich bin 2024.
- 27:20Waren es 45 Tage und dieses Jahr waren es 56 Tage von Porto nach
- 27:26Santiago de Compostela. Ich bin alleine gestartet, habe
- 27:31dann noch eine Freundin getroffen aus Berlin und bin
- 27:34dann auch wieder alleine zurück und die Familie war nicht dabei,
- 27:37nee. Zum Glück wusste ich nicht, was
- 27:41mich erwartet. Hast du auf Instagram zu deinem
- 27:44Jakobsweg Erlebnis geschrieben? Was hat dich denn erwartet?
- 27:492024 habe ich so das perfekt. Wenn es das gibt, dann war es
- 27:54das das perfekte Jakobsweg Erlebnis erlebt, also wirklich
- 27:59einfach eine wunderschöne Reise, wunderschöne Tage, sonnig.
- 28:03Das einzige, was wirklich ein Problem war, waren die Blasen an
- 28:07den an den Füßen. Aber sonst von A bis z nette
- 28:12Menschen, super leckeres Essen, tolle Unterkünfte, sehr
- 28:17inspirierend. Ich habe meine Ruhe gefunden,
- 28:20ich habe mich mit der Natur verbunden, also wirklich so
- 28:24Traum traumhaft total, total schön und so bin ich dann
- 28:28natürlich 2025 auch wieder da rein gestolpert.
- 28:33Und alles war anders. Ich ahne.
- 28:35Es genau, und zwar einfach deswegen, weil eine Woche lang
- 28:39Regen gemeldet war. Ich wusste einfach nicht, was
- 28:42mich erwartet, was heißt Regen in Portugal?
- 28:44Keine Ahnung, jetzt weiß ich es, der Tiefpunkt, der schlimmste
- 28:49Moment war, als ich den ganzen Tag durch durch den Regen
- 28:52gelaufen bin, Schuhe haben Gequietscht, überall einfach
- 28:57überall Wasser, alles nass. Und dann kommst du so in der
- 29:01Unterkunft an und denkst dir jetzt einfach warm duschen, was
- 29:05trockenes anziehen, ins Bett legen und dann mach ich.
- 29:08Ich hatte auch noch ne Gitarre dabei, das war nicht so
- 29:12praktisch, weil ich dadurch den Regenschutz nicht richtig auf
- 29:15den Rucksack machen konnte, da gab es einfach so n Schlitz von
- 29:17keine Ahnung einem halben Zentimeter, aber der hat
- 29:20gereicht, es hat einfach so stark geregnet, dass ich meinen
- 29:24Rucksack aufgemacht hab und es war alles nass.
- 29:27Also die letzte trockene Unterhose.
- 29:29Es war alles nass pitchnass du willst einfach nur trockene
- 29:33Kleidung, das ist alles was du willst.
- 29:35Aber es gibt sie nicht. Das sind schon, das sind schon
- 29:38krasse Erlebnisse und zu dem Zeitpunkt war ich jetzt auch
- 29:42körperlich und psychisch nicht unbedingt die stärkste.
- 29:46Da war ich wirklich bereit für so n wunderschönes
- 29:49Jakobserlebnis mit mit Ruhe, mit Sonne, mit genau.
- 29:55Gutem Essen, viel schlafen und das war dann halt nicht so.
- 30:00Aber auch das war wieder ne Erfahrung, also voll spannend,
- 30:04das ist einfach, es kommt immer anders als du denkst.
- 30:08Was hast du da gelernt über dich in diesem schlimmsten Moment
- 30:14deiner kleinen Jakobsweg Pilgerreise.
- 30:17Ich glaub, es ist einfach wichtig, dass man die Situation
- 30:21akzeptiert, wie sie ist. Ich kann mir keine trockene
- 30:24Kleidung herzaubern, also mach einfach das Beste draus.
- 30:28Das Leben ist, das Leben geht immer hoch und runter und wenn
- 30:31du unten bist akzeptier es und mach das.
- 30:33Beste draus. Mir gefällt gut an dem Song,
- 30:37dass du mit diesem Sprichwort spielst.
- 30:40Ich bin zu weit gegangen, was eigentlich eine sehr negative,
- 30:43eine negative Konnotation hat, wenn man zu weit geht, dann ist
- 30:47das ja irgendwie schlecht und du sagst und es war gut so quasi
- 30:50und ich, ich gehe noch weiter. Was hilft dir dabei, immer
- 30:56weiter zu gehen und zu sagen, ja, so so wie mein Leben ist, so
- 30:59ist es gut und ich mach weiter. Mir hilft ganz viel, die Balance
- 31:06im Leben. Dieser Ausgleich ist so wichtig
- 31:08bei allem, egal was es ist immer der Ausgleich, wenn du zu viel
- 31:14mit deinen Kindern zu Hause bist, dann musst du mal raus.
- 31:17Wenn du zu viel auf Tour bist als Sängerin, dann musst du heim
- 31:20zu deinen Kindern oder darfst, wenn du von irgendwas zu viel
- 31:24hast, ja dann dann dann nimm es weg, dann mach einfach was
- 31:27anderes, dann geht es dir direkt besser und dann kannst du auch
- 31:31immer weitergehen das es gab so n Schlüsselmoment auf dem
- 31:35Jakobsweg das Wasser das Meer war links von mir ich bin auf
- 31:39dem Steg gelaufen, wunderschöne Natur Sonne.
- 31:45Toller Duft, einfach pure Freiheit und mein Leben lang
- 31:49habe ich oft gehört. Ich gehe zu weit, also von allem
- 31:52zu viel, zu weit und in dem Moment habe ich einfach gemerkt,
- 31:57hey, solange es mir gut geht und allen anderen auch, ist es doch
- 32:02okay, wenn ich zu weit gehe, einfach das zu akzeptieren, dass
- 32:06das so eine Seite von mir ist. Wenn ich niemandem dabei schade,
- 32:09dann darf ich doch auch zu weit gehen.
- 32:12Und das hab ich in dem Moment realisiert und da ist der Song
- 32:14entstanden. Ich geh immer zu weit und das
- 32:18ist gut so. Ich geh immer zu weit und das
- 32:25ist gut so. Immer weiter, einfach weiter.
- 32:37Ich geh immer zur Bank. Weit, und das ist gut so, immer
- 32:48weiter, einfach weiter und das ist gut so.
- 32:59Ich wünsch mir das für mein Leben und auch allen, die
- 33:02zuhören bei unserem Podcast, dass man das sagen kann fürs
- 33:04eigene Leben, dass das, was man macht und wie wie man's macht,
- 33:08dass man das alles gut. Befinden darf mega schön, vielen
- 33:13Dank. Werbung ab sofort enthält jede
- 33:20unserer fadegrad Podcast folgen einen kleinen Hinweis auf ein
- 33:24Projekt oder eine Veranstaltung der evangelisch reformierten
- 33:27oder der römisch katholischen Kirche der Kantone St.
- 33:30Gallen und der beiden Appenzell. Vielleicht habt ihr jetzt Lust
- 33:34aufs Pilgern bekommen. Ich selbst liebe ja dieses
- 33:36langsame unterwegs sein und dass man nur mit einem Rucksack und
- 33:40zu Fuß auf dem Weg ist. Auf pilgern.ch findet ihr
- 33:45wichtige Informationen dazu, in St.
- 33:47Gallen gibt es sogar den Verein Pilgerherberge St.
- 33:50Gallen und mit Bruno Fluder sogar einen eigenen
- 33:53Pilgerseelsorger. Und am 20 Januar könnt ihr in
- 33:58st. Gallen der 31 jährigen Barbara
- 34:00Bieri zuhören. Sie erzählt von ihrer
- 34:02Pilgerreise am Jakobsweg mit einer unheilbaren Krankheit im
- 34:06Gepäck, die Infos zu ihrem Vortrag und weitere links findet
- 34:10ihr in der Podcast Beschreibung und weiter geht's mit dem
- 34:14Gespräch worauf dürfen wir uns denn jetzt freuen, denn du warst
- 34:20im Studio und der Reihe nach kommen jetzt neue Songs von dir
- 34:24raus. Genau, es kommen noch ein paar
- 34:26Songs raus, auf die ich mich total freu.
- 34:30Es kommt ein Wunschsong raus, den Song hab ich geschrieben aus
- 34:34ganz vielen Wünschen die Hochzeitsgäste bei bei
- 34:36verschiedenen Hochzeiten für das Brautpaar gewünscht haben.
- 34:40Es kommt Sandkorn raus, das ist der Song über Verlust und
- 34:43Trauer, es kommen noch einige Songs und es wird dann auch noch
- 34:48das ganze Album geben und da freu ich mich extrem drauf.
- 34:52Und wir uns auch Helen tun. Vielen Dank für das Interview.
- 34:59Danke fürs Zuhören, wenn euch das Gespräch gefallen hat, dann
- 35:02teilt den Podcast gerne und lasst uns ein paar Sterne da,
- 35:06wenn ihr mehr über Helen erfahren wollt, dann schaut auf
- 35:08ihren Instagram Kanälen vorbei. At Helen Pfaff und At Helen Joon
- 35:13Music macht es gut, eure Ines. Vater Graz.