Latest / MOMENTUM - kevinkellermazza / Wie man sich mit Stil, Mut & Piercings ein Imperium aufbaut! Giada Ilardo
Transcript
- 0:00Ich würde sagen, die Mehrheit meiner Kunden, die Laborsteine kaufen, sind sehr vermögende Kunden. Gold. Beeindruckend, beeindruckend. Ich bin umso glücklicher jetzt nach dem Gespräch, dass du da warst und dir die Zeit genommen hast. Alles hat angefangen eigentlich mit Piercings. Mit Piercings? Ich wurde bekannt für Tattoos. Mhm. Die Medien haben immer über Jada El Arda berichtet, die Tattoos macht. Ja. Aber angefangen habe ich mit Piercings. Ich kann mich noch erinnern, ich war in Niederdorf und wollte das Buch «Piercing» machen. Da haben wir mehrere Studios angeschaut und das eine ist
- 0:27Du bist quasi in einen Schmuckladen rein und dann bist du ins Hinterzimmer gelaufen, in so eine Wohnung und dort hattest du ein Bett und auf diesem Bett konntest du das Piercing machen. Learning by doing. Schon immer ein Traum gewesen an der Bahnhofstrasse bis dahin. Ich weiss noch, ich damals mit 16 habe mir eine damalige Freundin gesagt, weisst du, irgendwann bin ich an der Bahnhofstrasse. Die Leute haben damals an mir das angefunden, aber ich wusste, dass das... Wahrheit wird. Ja, designt, ja. Alle unsere Schmuckstücke und den habe ich am allerliebsten.
- 0:59Herzlich willkommen zu einer weiteren Folge von «Momentum». Dein Podcast, der inspirierende Gäste inspirierende Geschichten erzählt. Mein heutiger Gast ist eine wahre Pionierin in der Welt der Tattoos und Piercings. Nachdem sie mit 16 Jahren ihr erstes Studio gegründet hat, hat sie eine unglaubliche Karriere angebracht. Heute ist sie eine der bekanntesten und grössten Unternehmerinnen der Schweiz. Ihr Name steht für «Luxus», «Individualität» und «Empowerment».
- 1:29wie sie es geschafft hat, um eine ganze Branche zu revolutionieren, welche Hürden sie bereits meistern durfte und wohin ihre Reise geht, werden wir heute zusammen herausfinden. Und darum mit einem grossen Applaus und schön, dass du da bist, Giada Ilargo.
- 1:44Danke. Herzlich willkommen. Wie geht es dir jetzt als erste und wichtigste Frage? Sensationell. Sensationell? Ja, mir geht es immer gut. Sensationell ist sehr schön. Gut. Du hattest einen weiteren Weg. Du bist heute noch ein bisschen im Stau gestanden, oder? Ja, einmal über den See und ich musste durch die Stadt.
- 2:01Ah, du bist über den See gefahren. Okay, gut. Du hast einen richtig grossen Namen. Viele, viele Menschen hier in der Schweiz kennen dich. Du bist eine Unternehmerin. Du hast Brands aufgebaut, die wirklich schweizweibig bekannt sind. Und, wie ich gesagt habe, mit 16 hast du dein erstes Studio eröffnet. So ist es. Wie ist das passiert? Und was haben deine Eltern dabei gesagt? Wie ist das passiert? Ich glaube, es ist mehr passiert, als ich es irgendwie geplant hätte.
- 2:31Ich habe damals das Kunstgymnasium angefangen und dann abgebrochen. Und bin dann so in meine Selbstständigkeit gekommen. Alles aus einem Wunsch, eine Branche neu zu platzieren, neu zu definieren. Ich fand den Tum Piercing etwas mega Schönes und Spannendes. Aber ich fand, wie man es erfährt oder wie es platziert ist, das geht nicht. Vor allem als 16-jähriges Mädchen, ich wollte das Buch «Piercing» damals machen.
- 2:56Du hattest damals schon begriffen, dass das nicht falsch positioniert ist? Ja, ich habe mich einfach extrem unwohl gefühlt. Ich habe gedacht, das kann es ja nicht sein. Wieso kann man das nicht einfach schön machen? Wieso kann man sich nicht wohlfühlen, wenn man das erleben darf? Und so ist eigentlich der Wunsch entstanden, das zu verändern.
- 3:21Ich bin alleine aufgewachsen mit meiner Mutter. Mit 16 hat sie mir gesagt, mach es, wenn du es nicht jetzt versuchst. Wenn dann, du kannst ja dann immer noch eine Lehre machen. Ist die Passion entstanden durch Tattoos oder Piercings? Alles hat angefangen mit Piercings. Ich wurde bekannt für Tattoos. Die Medien haben immer über Giada Eilardo berichtet, der Tattoos macht. Aber angefangen habe ich mit Piercings. Spannend. Das heisst, auch deine erste Studie war ein Piercings-Studio? Genau.
- 3:50Ich habe gelesen, du hast einen Kurs gemacht. Nach diesem Kurs hast du Piercing stechen können. Ja, genau. Ich habe einen Kurs gemacht. Es ist ein paar Tage gegangen. Das würde es heute nicht mehr geben. Wir reden von 25 Jahren her. Ich habe den Kurs gemacht, sehr gut bestanden. Dann habe ich angefangen, an Freunden und Freundinnen in meinem Kinderzimmer.
- 4:11Ich wohnte in einer Mutter-Zahlstätte, hatte ein kleines Kinderzimmer. Dort stellte ich ein Bett auf und begann, vor allem Freunde von Freunden zu piercen. Dann machte ich Zeitungsinserat, das hat man damals noch gemacht. Und schrieb, dass ich piercingsabit mit Betäubung, Betäubung falsch geschrieben. Nein. Ja, und so hat das irgendwie seinen Lauf genommen. Und im Dezember 1999 habe ich dann das erste Studio aufgemacht in Altstetten beim Hallenbad.
- 4:40Unglaublich. Ja, unglaublich. Unglaublich. Da habe ich zurückgedacht. Ja, und du hast ja gesagt, damals, deine Frage war so, wieso kann man das nicht schön machen in einer EG etc. War dann damals alles noch so ein bisschen underground? Ja, total. Also undergroundig und sehr auch...
- 4:58Ich kann mich noch erinnern, ich war im Niederdorf und wollte das Buchpiercing machen. Da haben wir mehrere Studios angeschaut. Und das eine war, du warst quasi in einem Schmuckladen. Und dann warst du ins Hinterzimmer, in so eine Wohnung. Dort hattest du ein Bett und auf dem Bett konntest du das Piercing machen. Und das ist eigentlich das Schönste, was ich damals gefunden habe. Ich fand, das kann es ja nicht sein. Und natürlich, mit 16 bist du auch eine gewisse Neuheit, die mitspielt. Zum Glück. Ja, zum Glück. Und ich fand, ich versuche es.
- 5:29Also eine richtige Macherin. Und ich glaube, heutzutage, wir hören es auch sehr oft, wenn wir Podcasts hören, viele, viele Träume gehen genau verloren, weil vielleicht die Nativität ein bisschen fehlt, weil man sagt, ich habe Angst vor
- 5:44vor dem Scheitern, ich habe Angst vor was könnte passieren, was wäre wenn, wenn das jetzt wirklich nicht funktioniert, habe ich dann nichts mehr, verliere ich alles. Ich glaube, ganz viele Träume gehen genau wegen dem verloren. Und zum Glück hast du damals mit 16 das einfach nicht geschafft. Gut, ich kann es auch heute noch nicht. Ich habe das nie entwickelt, diese Angst in Zukunft zu haben. Weil im Endeffekt, du weisst es eh nie. Die Zukunft ist immer ungewiss. Das einzige, was du weisst, ist in die Vergangenheit hineinschauen und sehen, hast du es richtig gemacht oder nicht. Aber im Endeffekt,
- 6:12Was hast du zu verlieren? Wenn du deiner Leidenschaft folgst und das machst, was dir die grösste Freude bereitet, kannst du gar nichts falsch machen. Der Erfolg ist ein Output davon, was du machst, was du gerne machst. Ja, absolut. Du hast gesagt, du bist mit deinen Mammis alleine aufgewachsen. Ja. Bist du in der Schweiz aufgewachsen?
- 6:33Ja, ich bin mit 5 in die Schweiz gekommen und seitdem wohne ich in der Schweiz. Geboren bist du aber in Italien? Geboren bin ich in Italien, in Liguria, genau. Dann bist du in die Schweiz gekommen und direkt in Zürich? Direkt in Zürich. Du bist eine Zürcherin. Voll blut Zürcherin. Du bist eine voll blut Zürcherin. Und das erste Studio hattest du in Allstetten. In Zürich.
- 6:53Im Kinderzimmer in Altstädterzeit? Genau. Ich wohnte in Altstädten, begann im Kinderzimmer und in Altstädten hatte ich auch den ersten Ladehoff. Wie lange ging das? Sechs Monate. Im Mai hat es im Sommer angefangen, um 1999, und im Dezember 1999 habe ich dann aufgewacht. Also mit knapp 17 Jahren? Mit knapp 17 Jahren, genau. 25 Jahre her. Krass. Heftig, nicht?
- 7:16Ja, und ich habe noch nie etwas anderes gemacht. Mhm. Also du bist noch nie Angestellte gewesen? Ich bin noch nie Angestellte gewesen, nein. Obwohl selbstständig gewesen und Mitarbeiter waren, sich auch schon an mich angefühlt hat, dass ich die Angestellte wäre. Mhm, ja ja. Aber ich habe immer, immer meinen Traum verfolgt. Und das mache ich heute noch. Und ich glaube, das ist auch das Erfolgsrezept. Mhm.
- 7:42ist wirklich dem folgen, was dich drivet. Und was deine Intuition auch irgendwie ist. Wenn du dem folgen kannst, kannst du gar nicht falsch gehen. Nein. Definitiv. Also, desto mehr du sprichst, desto mehr Fragen habe ich. Das ist unglaublich, weil ich finde das richtig beeindruckend. Du hast gesagt, du warst noch nie angestellt, du hattest noch nie einen Chef, obwohl du als Selbstständiger dein eigener Chef sein musst, um zu können,
- 8:11Ja, ich glaube, das ist ganz anders. Viele denken, du bist noch nie angestellt gewesen, hast noch nie einen Chef gehabt. Ja, aber du hast viel mehr Verantwortung, wenn du Mitarbeiter führst und die Verantwortung selber trägst. Aber wie hast du das gelernt? Learning by doing. Ich habe meinen ersten Mitarbeiter angestellt, da war ich 17. Und es war nicht einfach. Ich habe alles falsch gemacht, was man falsch machen kann. Was heisst das? Was kann man falsch machen? Alles. Ich habe total falsch geführt. Ich habe...
- 8:38immer aus meiner eigenen Perspektive ausgeführt. Also immer, hey, wenn ich das so mache, dann ist das ja klar, dann ist das ja richtig. Dann muss jeder so arbeiten können wie ich. Was absolut nicht richtig ist, weil jeder in seiner eigenen Realität lebt und jeder aus seiner eigenen Perspektive ausarbeitet. Und von dem her...
- 8:54Das war für mich auch ein Prozess. Prozesse sind auch die Akzeptanz, dass jeder so ist, wie er ist. Und die Frage ist, wie kann ich seine Stärke herausholen, anstatt mich zu spiegeln und zu finden, «Hey, du solltest es doch genauso machen wie ich.» Das war ein langer Prozess. Ich habe viele Fehler gemacht, um all diese Fehler lernen zu dürfen. Und heute bin ich mega zufrieden, darf ich die Mitarbeitenden führen.
- 9:18Mentoren? Hast du Leute gehabt, die dir auf diesem ganzen Weg geholfen haben, um dort anzukommen, wo du jetzt bist? Oder wer hast du um Hilfe gefragt? Niemand. Ich hatte niemanden in meiner Umgebung oder in meinem Umfeld. Irgendwann später hat das angefangen, so würde ich sagen, etwa vor etwa vielleicht zehn Jahren hat das angefangen, dass ich mich viel mehr damit auseinandergesetzt habe mit anderen Menschen, wo vieles erreicht hat.
- 9:47Ich lese sehr gerne, d.h. ich war immer eine Leseratte und habe viele Biografien gelesen. Oder überhaupt sehr viel über Menschen und ihr Verhalten gelesen. Das hat mich in diesem Sinne weitergebracht und mich sehr in die Reflektion gebracht. Mich selber auch zu hinterfragen und alles zu hinterfragen. Ich hinterfrage alles. Du hinterfragst alles?
- 10:11Ich glaube, es ist auch ein ganz grosser und wichtiger Prozess, um sich selber besser kennenlernen zu können, bevor man überhaupt andere richtig führen kann. Das heisst, es ist immer eigentlich mal eine innere, eigene Arbeit, die man leisten muss, bevor man andere auch führen kann und Mitarbeiter anstellen kann. Also natürlich, man kann Mitarbeiter anstellen,
- 10:30Aber die Fälle, die dann passieren, sind riesig und immer mehr. Und wenn man sich wirklich selber reflektieren kann, sich auseinandersetzen mit sich selber, dann ist auch dieser Prozess viel, viel einfacher. Aber trotzdem, jetzt hast du, also du hast mit knapp 17 Jahren, hast du...
- 10:49deine erste Studie eröffnet und deine ersten Mitarbeiter eingestellt. Ja. Und dann hast du 15 Jahre, weil du erst vor etwa 10 Jahren hast gesagt, dass du auch Mentoren oder so. Also Mentor in dem Sinn, ich hatte jetzt niemanden an meiner Seite, aber ich habe mich schon immer sehr stark selber weitergebildet. Also auch viel früher in der Anregie.
- 11:09Mit 19 habe ich schon so viel gelesen. Und auch immer wieder. Ich liest sehr, sehr viel. Ich habe auch keinen Fernseher, ich höre auch kein Radio. Das heisst, ich bilde mich nonstop weiter. Ich glaube, das ist ein sehr wichtiger Prozess, den ich schon immer gemacht habe. Und dann habe ich meinen ersten Mentor, beziehungsweise meine ersten Workshops und Seminare, angefangen, vielleicht vor etwa zwei, drei Jahren. Aus welchem Gedanken entstand das?
- 11:37Ich habe gefunden, hey, also das hat sich natürlich alles entwickelt. Ich meine, vor 25 oder 20 Jahren hat es das Coaching so, wie man es heute nicht geben könnte. Und das hat sich extremst entwickelt. Und irgendwann habe ich für mich selber gefunden, hey, was gibt es noch, was ich erleben könnte, was ich erfahren könnte, was ich in mir entdecken könnte. Und so ist der Prozess eigentlich weitergegangen. Und die Reise zu mir ist die wichtigste und intensivste Reise, die ich gehe.
- 12:03Wahrscheinlich eine Never-Ending-Reise. Never-Ending. Es ist aber auch die schönste Reise. Du entdeckst extrem viele Sachen, die du kannst und nicht kannst. Und ich glaube so.
- 12:14in die Akzeptanz kommen. Das war für mich auch ein grosser Prozess. Akzeptieren, dass die Sache so ist, wie sie ist. Und dass du nicht alles kannst, aber das, was du kannst, richtig kannst. Und loslassen. Loslassen von Glauben, loslassen von gesellschaftlichen Vorstellungen, loslassen von ganz, ganz vielen Sachen, die einen nur belasten und nicht weiterbringen.
- 12:41Ich bin mega beeindruckt, ja. Vor allem eben immer noch als 16-jährige Frau so einen Weg einschlagen und sich irgendwie nicht kümmern, was andere denken, ist dir schon immer so egal gewesen, was andere denken?
- 12:58Ja, das ist eine Grundhaltung, die ich schon immer hatte. Gar nicht künstlich, sondern ich habe immer das gemacht, was ich für richtig gehalten habe. Ich glaube, das liegt mir auch... Das ist ein charakteristischer Zug, den ich habe. Ich weiss, was ich will und das mache ich.
- 13:15Aber es gab immer wieder Situationen, vor allem als ich immer grösser wurde, als ich dann wirklich anfing zu loslassen. Je erfolgreicher ich im Aussen geworden bin, desto mehr hatte ich das Gefühl, dass ich gewisse Sachen machen muss oder gewisse Haltungen einnehmen muss. Und dann habe ich gemerkt, das bin ich nicht, das will ich gar nicht. Und je eher ich damit loslassen habe, desto eher bin ich wieder zurück zu meiner Essenz gekommen und desto eher hat es mir wieder Spass gemacht.
- 13:43Ganz wichtig ist auch, ich meine es auch gar nicht böse, aber die Meinung der anderen ist mir einfach nicht wichtig. Es ist nice, dass sie da ist, aber sie hat keinen Einfluss auf mich. Von daher frage ich auch sehr selten jemanden um Rat oder ich tausche mich sehr gerne aus.
- 14:03Ich bin sehr gerne im Dialog, im Austausch. Aber es kann mich jemand weder glücklich noch unglücklich machen. Das kann nur ich. Und diese Macht bleibt bei mir. Und deswegen bin ich auch das Fundament einer grossen, grossen Zufriedenheit.
- 14:20Das ist, glaube ich, auch ultra wichtig. Dass man immer mehr möchte erstreben und dass man weiter möchte gehen, aber dass man glücklich ist mit dem, was man hat. Ja, und die Frage ist immer, was möchtest du dann erreichen? Was ist dann der Preis dafür? Viele denken, dass viel erreichen, viel arbeiten heisst. Das glaube ich nicht. Also ich habe alles schon erlebt. Ich habe in meinen 25 Jahren alles erlebt. Viel gearbeitet, nonstop, immer. Und irgendwann habe ich gemerkt,
- 14:44Erfolg heisst nicht viel arbeiten. Erfolg heisst das machen, was du gerne machst. Und dann fühlt es sich auch nicht nach viel an. Weil du machst es ja mega gerne. Es fühlt sich ja gar nicht nach arbeiten an. Und ich liebe das, was ich mache. Ich liebe meinen Beruf. Ich liebe meine Mitarbeiter. Sie machen einen sensationellen Beruf. Ich liebe meine Kunden. Es macht mega, mega Spass. Und es ist für mich auch überhaupt nicht anstrengend, am Montagmorgen zu arbeiten. Es fühlt sich auch für mich nicht so an. Ich habe nicht Wochenende und Unterwochen. Es ist für mich sieben Tage.
- 15:11Wie würdest du deine aktuelle Arbeit beschreiben? Du hast ein grosses Geschäft, du hast viele Kunden, du hast Mitarbeiter. Was ist dein Hauptjob?
- 15:23Ich glaube, mein Hauptjob ist die visionäre Seele des Unternehmens. Also ich habe die Visionen und kann sie umsetzen. Und die Leute ein Vorbild sein. Die Leute motivieren, aber nicht, indem ich sie aktiv motiviere, sondern einfach von meiner Person her.
- 15:41Und der grösste Fokus ist bei mir auch meine High Jewelry-Customers. Wir haben eine High Jewelry, die ein grosser Teil ist, der im Moment wächst und darum kümmere ich mich. Es kommt auch sehr viel aus meinem Netzwerk. Mein Netzwerk pflegen und meine Kunden pflegen, für meine Mitarbeiter da sind. Wie viel bist du noch aktiv im Laden geschafft? In der Boutique bin ich praktisch jeden Nachmittag ein paar Stunden. Je nachdem, wie viel das ansteht.
- 16:11Und du hast jetzt seit wann ist der Eröffnungszeit von der Giardilardo Boutique? Die Boutique an der Bahnhofstrasse haben wir eröffnet im Oktober vor drei Jahren. Vor drei Jahren. Schon immer ein Traum gewesen an der Bahnhofstrasse bis jetzt? Ja, das war klar.
- 16:29Ich weiss noch, ich habe mir damals mit 16 eine Freundin gesagt, irgendwann bin ich an der Bahnhofsstrasse. Du musst dir natürlich vorstellen, die Leute haben damals amüsant gefunden. Aber ich wusste, dass das... Wahrheit wird. Ja, wenn du etwas glaubst und wenn du dafür... Hast du manifestiert.
- 16:52Ja, und ich glaube, du musst wirklich... Ich meinte, das Manifestieren ist ja, glaube an dich, und du musst immer wieder sagen, ja, glaube an dich, aber glaube es wirklich.
- 17:03Und mach's. Und keine Dummsetzung. Du musst daran glauben, es ist einfach da. Es ist nicht eine Frage von ob, es ist eine Frage von wann. Und das Glauben muss extrem stark sein. Du darfst meiner Meinung nach nie die Muster des Glaubens holen. Du darfst nie erwarten, dass irgendjemand die Muster bestätigt. Du musst es wissen. Und nur du. An welchem Zeitpunkt war es, als du gesagt hast, ich habe es geschafft.
- 17:33Ich bin jemand. Ich bin erfolgreich. Wann ist das passiert? Ähm...
- 17:39Noch nie so bewusst, weil ich bin ja schon immer jemand und für mich schon immer erfolgreich. Es ist mehr das erste Mal, wenn es von aussen gekommen ist, weil ich selber habe das nie so wahrgenommen. Weil wenn du im «Du» bist und du machst das, was dir einfach Spass macht, dann bist du nie da und sagst «Hey, bin ich jetzt erfolgreich oder nicht?» Für dich ist es ja immer so. Ich war immer erfolgreich für mich. Ich war mit 16 hoch erfolgreich. Und ich bin es heute noch.
- 18:06Aber das erste Mal, als die Leute das von aussen reflektierten, haben sie gesagt, wow, du bist mega erfolgreich und so, hat sich das eher für mich angefühlt so lustig, dass das jetzt so ein bisschen sich aufzeigt. Weil man sieht ja immer nur die Spitze vom Berg. Man sieht nie, was dahinter steckt. Aber so für mich bin ich schon immer erfolgreich gewesen. Wie definierst du in diesem Fall Erfolg?
- 18:30Erfolg definiere ich, indem ich das machen darf, was mir unheimlich Spass macht. Und was meine Intuition mir sagt und was sich für mich richtig fühlt. Und Erfolg ist, wenn du dich selber sein kannst. Wenn du es geschafft hast, dich zu sein, dich zu leben, in deinem vollen Umfang. Das ist Erfolg.
- 18:53Wenn du aufhören kannst, irgendjemanden zu spielen oder irgendjemanden zu sein oder irgendjemanden zu sein. Authentisch sein. Authentisch sein. Authentizität ist das Grösste. Und das ist ja das, was die Leute so fasziniert, weil sie das spüren und sie können es nicht so ganz fassen. Und ich glaube, das ist etwas, das du als Kind in dir hast. Du hast es in dir. Du wirst damit geboren und irgendwann geht es dann verloren. Ausser du kannst es beinhalten. Wie sagst du, geht das verloren?
- 19:19Das geht verloren aus unterschiedlichen Gründen. Einmal aus den gesellschaftlichen Erwartungen, dann in der Schule. Du wirst ja als Hybrid erzogen, also du musst so sein wie alle anderen. Kommissioniert, ja. Ich habe zwei Jungs zu Hause, zwei kleine Kids und wir gehen sie bewusst nicht in die öffentliche Schule, auch nicht in die Privatschule, wir gehen sie homeschoolen. Aus genau diesem Grund, weil
- 19:43Ich möchte, dass sie dort sind und dort bleiben, in ihrer Stärke. Erstens möchte ich meine Kinder den ganzen Tag weggeben, damit sich jemand anderes um sie kümmert. Wie alt sind sie? Fünf und sechs. Sie werden jetzt sechs und sieben im Sommer. Schön. Und sie lesen und schreiben schon. Wow. Ohne dass ich ihnen das jemals beigebracht habe. Das ist total... In Trinz ist es passiert. Also eine Fünfjährige ist jeden Tag und kommt und liest wieder etwas in einem Buch oder auf einer Serviette oder irgendwo, wo man etwas sieht. Völlig von sich selber.
- 20:14Und ich glaube, dass man als Kind sehr schnell aus dem herausgezogen wird. Also in der Schule heisst es, lerne das, was alle anderen lernen. Dann werden wir verglichen, wer ist besser und wer ist nicht, mit einer ganzen Benotung. Und dann hast du 45 Minuten Zeit, wo du dich auf etwas fokussieren kannst. Und ob es dich interessiert oder nicht, musst du damit aufhören. Und du wirst total aus deiner Mitte herausgezogen.
- 20:35Und leider passiert das im familiären Umfeld genauso. Und das führt alles dazu hin, dass du dich einfach aus dir heraus bewegst, um zu gefallen. Und das ist der grösste Fehler, den du machen kannst. Weil du musst nur dir gefallen. Du musst nur dich glücklich machen. Wenn du dich glücklich machst, wenn du glücklich bist, dann bist du ein Stern für alle anderen. Dann kannst du nur alle anderen glücklich machen, weil du das einfach so ausstrahlst. Mhm.
- 21:03Und leider ist das viel zu wenig der Fall. Homeschooling, wie kann ich mir das vorstellen? Du kannst deinen zwei Kids sagen, was interessiert euch, was habt ihr jetzt
- 21:15anschauen, durchgehen und dann... Ja, nicht einmal so. Also du musst dir vorstellen, sie haben gewisse Stunden, wo sie suchen müssen bei einer Lehrerin. Die haben wir, wir haben eine private Lehrerin, die zwei Tage in der Woche die Kids heran darf. Ah, sie gehen zu... Ja, wir haben ein Atelier und dann gehen sie dorthin. Und du musst dir vorstellen, das Atelier ist so konzentriert, dass sie einfach alle Möglichkeiten haben und sie können aber entscheiden, was sie machen. Und wir zu Hause geben ihnen...
- 21:43gar keine Inputs, wo sie etwas machen müssen oder sollten. Was wir aber machen, wir sind sehr aufmerksam und hören sehr gut zu. Das heisst, wenn wir sehen, dass ein Interesse da ist, gehen wir dem Interesse an und ermöglichen das auch.
- 21:55Das ist aktuell ihr grösstes Interesse, was sie aktuell haben. Das ist eine kleine Kitsche, die aktuell zu lesen und zu schreiben mega interessant findet, wie sie etwas Neues entdecken. Für sie ist das immer eine Art, noch selbstständiger zu sein. Ein Kind will an sich sehr selbstständig sein. In der Insicht ist ihre grösste Motivation. Ich möchte mehr, ich möchte wachsen, ich möchte lernen. Wenn du dem Samen
- 22:17Wasser gibst und auf das gut schaust, dann wachsen die inneren Geschwindigkeiten, dass man sich das nicht vorstellen kann. Und die Schule bremst das. Und dann natürlich als älteres Vorbild sein. Und eben bei uns zu Hause müssen sie nichts, dürfen sie aber. Und wenn sie das Interesse haben, schauen wir aber auch nicht, ob das jetzt altersgerecht ist. Also zum Beispiel machen meine zwei Jungs Legos ab 18-Jährigen. Und wenn sie das können und wenn sie das wollen, dann können sie das. Ist ja auch wieder so in eine Schublade setzen. Das ist ja Box, ja genau.
- 22:47ab sechs plus ein Lego-Spiel oder ab zwölf plus. Ja. Wer sagt denn das? Genau. Und das meine ich, wenn ich sage, dass ich Kinder frage, alles. Ich Kinder frage sehr viele gesellschaftliche Strukturen, wo ich sage, für mich fühlt es sich nicht stimmig an. Okay. Hättest du Homeschooling gehabt? Gut, ich habe, glaube ich, eine Art von Homeschooling gehabt. Ich war mehr vor der Tür als etwas anderes. Wirklich? Bist du nicht so eine typische Schülerin gewesen? Nein.
- 23:17Gar nicht. Ich glaube, ich wäre schon gut gewesen, aber ich war einfach unterfordert. Ich bin eine sehr aktive Person, eine sehr selbstbestimmte Person und das hatte in der Schule keinen Platz. Und dann hat man mich einfach ausgesondert. Man hat mich einfach immer vor die Tür getan, weil ich gestört habe. Und das ist okay, ich verstehe es ja auch.
- 23:35Ich bin viel, ich bin extrem. In diesem Konstrukt hat es einfach nicht gepasst? Ja, ganz genau. In meiner eigenen Struktur und deswegen habe ich das alles für mich so aufgebaut, stimmt es. Und wenn es für jemanden nicht stimmig ist, dann ist das auch richtig. Dann ist das völlig okay. Und so ging meine Schulzeit eigentlich. Aber relativ schnell hat das für mich dann sich erledigt. Und ich habe im Selbststudium weitergemacht. Mit 16 ist eigentlich die Zeit, jetzt muss ich überlegen, fängt man dann an zu lernen wahrscheinlich?
- 24:04Ja genau, ich habe dann anstatt der Lehre das Kunstgymnasium angefangen, das ich dann eben abbrach. Ja, okay, ja. Ah, das ist etwa dort. Genau. Was würdest du heute dem 16-, 17-jährigen Jada auf den Weg mitgeben? Nichts, ich würde ihm einfach Props geben. Ich würde einfach sagen, hey cool, einfach, hab keine Angst, mach dein Ding und es kommt gut. Es kommt wirklich gut.
- 24:35Was ist richtig, was ist falsch, was sind Fehler, was sind Learnings, kann man sich darüber streiten. Was würdest du aber heute sagen, ist dein grösster Learning gewesen auf dem ganzen Weg deiner Selbstständigkeit? Mein grösster Learning würde ich sagen, dass man viel weniger im Aussen suchen muss, viel mehr bei sich sein muss. Also man hat immer das Gefühl, man braucht das, man braucht dies oder man braucht einfach auch die ganze Bestätigung. Hast du das gebraucht früher?
- 25:00Es war ein Weg, wo ich immer das Gefühl hatte, ich bin ja so jung und ich habe die Ausbildung nicht, ich habe nicht Wirtschaft gelernt, ich habe so vieles nicht gemacht, was andere Unternehmer gemacht haben. Vor allem in der Schweiz hat man schon einen klassischen Werdegang, wo ich alles nicht hatte. Ich habe das viel hinterfragt und das Gefühl gehabt, es sei nicht genug. Irgendwann habe ich gemerkt, es sei absolut genug. Ich glaube, dieser Prozess und diese Selbstfindung und dann noch dazu, dass
- 25:30in diese Akzeptanz gehen, akzeptieren, dass die Sache so ist, wie sie ist. Ich glaube, das war sehr befreiend für mich, zu verstehen, dass man nichts kann und nichts verändern muss. Man kann nur das in sich machen. Ob sich das Gegenüber verändert oder nicht, oder die Situation, ist irrelevant. Je eher du das akzeptierst, desto besser.
- 25:52Und vielleicht auch das Ganze vergleichen. Sich vergleichen. Wie bin ich? Wie ist der andere? Was kann mein Kind? Was kann der andere? Mit 16, 17 machst du dein erstes Studio, wo du Kirsten tust, aber auch tätowieren. Ja, genau. Das war dann sechs Monate später, als das dazukam. Sechs Monate später. Hast du auch einen Kurs gemacht? Ja, ich habe auch einen Kurs gemacht. Ich musste mein Alter faken. Ich war ja 16. Ja, klar. Und habe gesagt, ich bin 18. Und dann habe ich das gemacht.
- 26:20Und dann bist du jetzt 16,5, 17, machst einen Kurs, hast dein Studio und da gibt es ja Konkurrenten. Da gibt es ja Leute, die halt ihr Studio haben, so ein bisschen die Underground-Studios, wo vielleicht noch nichts, weil es halt so ein bisschen dark und alles ist.
- 26:38Wie war der Austausch mit denen? Keiner, es war schwierig. Es war nicht wirklich ein Austausch, aber es hat mich auch kein Interesse dazu gegeben. Ich habe einfach mein Ding gemacht. Ich mache einfach mein Ding. Aber es kam sehr viel Gegenbewegung, von wegen «Ich kommerzialisiere die ganze Branche» und es ist lustig, im Endeffekt «Ja, ja, habe ich und es ist okay». Und es hat es gebraucht.
- 27:01Viele haben gefunden, Tattoos und Piercings seien undergroundig. Das muss undergroundig bleiben. Und ich fand, nein, überhaupt nicht. Es ist gesellschaftstauglich und es gibt Leute, die ganz normal sind, wie du und ich. Oder die das einfach an einer anderen Art erleben wollen. Und früher habe ich mir wirklich noch Gedanken gemacht. Ich habe gefunden, oh nein, ich werde voll nicht in der Branche akzeptiert.
- 27:26Aber das auch, weil ich in meinem eigenen Team gewachsen bin. Die Branche sollte schon etwas dazugehören. Aber irgendwie fand ich immer, dass ich überhaupt nicht war. Ich habe immer alles anders gemacht. Ich habe immer polarisiert. Und ich werde es immer. Denn das bin ich. So bin ich.
- 27:47Und es war so ein Kampf für mich. Es hat sich auch so schmerzhaft angefühlt. Ui, nein, und bin ich richtig? Und mache ich das richtig? Ah ja? Ja, weil wenn du so viel Druck von aussen bekommst und so, wow, ich kommuniziere das Ganze, wow, mega schlimm.
- 28:03Und irgendwann musste ich sagen, nein, um das geht es ja. Es ist genau das. Und als ich verstanden habe, hey, Jada, schau, du bist so, wie du bist. Du wirst es nie verändern können. Mach dein Ding. Und auch wenn es viele nicht für richtig halten, gibt es genau die andere Bewegung, die es eben für richtig hält.
- 28:19Mach das einfach, was dir Spass macht. Und diesem Weg bin ich gefolgt. Und als ich da loslassen konnte, hat sich für mich so viel mehr aufgetan. Und dann ist die Bahnhofstrasse gekommen. Und mit der Bahnhofstrasse hat sich so viel auch entwickelt. Wir haben angefangen, Luxury Piercings zu machen. Wir designen, produzieren alles selber. Wir haben ein Atelier, wir haben Goldschmiede bei uns. Wir sind ein richtiger Brand geworden. An der Bahnhofstrasse sind wir etwa 15. Über 15 Mitarbeiter. Und?
- 28:45Und all around mit Atelier und alles sind wir mehr. Und dann hat sich nochmal ein Bereich aufgetan mit dem Hydralery. Wir machen Hydralery mit Lab Stones, also Labor-Grown Stones. Das sind synthetische Diamanten. Unglaublich spannend. Was hat es für Vor- und Nachteile?
- 29:02Vom Natur zum Labor? Ich glaube, es ist entweder oder. Ich sage, es ist beides. Mit Labor, es ist sehr nachhaltig, es ist sehr ethisch. Wir haben unsere Labordiamante aus der Schweiz, aus der Schweizer Alpen. Wir können jeden Schritt verfolgen. Es ist...
- 29:21auch einen spielerischen Aspekt, weil du mit Lab, Diamanten, sehr viele Sachen kannst machen, die du mit Natur nicht kannst. Wir machen zum Beispiel ganz grosse Bracelets oder Ketten mit Full Diamonds in Pink, was du in Natur nicht machen könntest oder einfach nicht bezahlbar wäre. Das heisst, mit Laborsteinen spielen wir sehr viel. Wir machen sehr viele Sachen, die mit Natur nicht möglich wären. Preisunterschieds
- 29:44Je nach Seltenheit kann ein Preisunterschied sehr gross sein, einen Zettel. Und je nach weniger Seltenheit, also z.B. der weisse Diamant ist etwa vielleicht ein Drittel. Wo ein Leibdiamant weniger kostet? Genau. Es ist auch nochmal, also ja. Ja, ich sage immer, es ist accessible. Es ist playful und accessible. Und ich habe sehr viele Kunden, die das lieben. Und genau dort war auch eine Situation, als ich mit dem angefangen habe. Ich habe sehr viele Unternehmer und Freunde von mir, auch aus der Luxusbranche,
- 30:13Und dann sagte ich, schade. Vergiss es, es gibt keinen Markt. Es gibt keinen Markt, weil die, die Geld haben, kaufen sicher keinen Leibstein. Und das ist einfach nicht so. Und all meine Kunden, ich würde sagen, die Mehrheit meiner Kunden, die Laborsteine kaufen, sind sehr vermögende Kunden, die beides haben, die bei mir Natur und Labor kaufen. Die einfach sagen, hey, mit Laborsteinen spiele ich. Ich mache ganz grosse Sachen, sehr grosse Diamanten, die ich in der Natur gar nicht erst kaufen konnte.
- 30:38Und in der Natur kaufen sie sehr selten Steine oder machen andere Spielereien. Natursteine sind ja... Das ist das, was mein kleines Wissen von dem... Da gibt es ja wahrscheinlich auch Ausbeutung in gewissen Ländern, wo du nicht weisst, was die Menschen leisten müssen für das. Korruption etc.
- 31:04Wie kannst du es sicherstellen, dass du diesen Bereich abdecken kannst? Geht das überhaupt? Du kannst es, wenn du eine zertifizierte Mine hast. Das geht. Aber wenn du wirklich wissen willst, musst du runterfliegen. So, okay. Woher kommen die dann?
- 31:18Meinst du die Steifel-Wälder? Überall. Jetzt gerade in dem Moment, so ist es, wenn man eine von New York für einen Kunden bekommt, ganz, ganz, ganz etwas Spezielles, etwas ganz, ganz Seltenes, das du im Labor gar nicht nachproduzieren kannst, weil es so gross ist. Aber wirklich? Ja, es gibt auch, bei Labor hast du Limitierungen. Und deswegen sage ich, es ist ein Spiel von beiden, das es ja so spannend macht. Aber ja, du musst schon vorsichtig sein und mit guten Partnern zusammenarbeiten. Und das machen wir.
- 31:48Die Labore hast du selber, die sind ja hier in der Schweiz. Genau. Hast du die selber produziert, selber ausgemacht? Nein, das ist eine Partnerfirma, die wir haben. Ein Schweizer sind zwei Jungs, zwei wirklich tolle, tolle junge Herren, die das mit dem Vater aufgebaut haben. Und sie kommen aus der Technologie und haben quasi die ganze Technologie von dem Labstone nochmals revolutioniert.
- 32:14Wir sind mit ihnen zusammengehockt und haben die Partnerschaft hineingegangen. Wir können unsere Labor-Growth-Esteine von ihnen beziehen. Das ist ja ultraspannend. Ultraspannend, absolut. Du musst dich so führig anbieten, ich wäre gleich der Weide. Ja, das ist etwas, was wir für unsere Hydro-Roller-Customers auch machen.
- 32:33Und wir sind weltweit der einzige High Jewelry Producer mit Labstones. Das heisst, wir machen wirklich grosse Pieces, wo jetzt grosse Brands High Jewelry machen, x Millionen, machen wir und können wir auch in Lab anbieten. Das macht uns unik. Unglaublich. Sehr spannend. Vor allem auch die Transformation von Schokolade hat alles sehr viel mit Ästhetik zu tun. Es geht alles sehr um Schönheit. Aber Piercing
- 33:01Tattoo ist ja auch etwas, das du an dir trägst. Du möchtest, dass es schön aussieht. Und jetzt zu Luxusschmuck.
- 33:12Ja, und ich glaube im Fall, genau weil wir von diesem Approach kommen, sind wir so gut. Ja. Wir sind spezialisiert auf Custom-Made. Das heisst, du musst dir vorstellen, wir haben so viele Kunden begleitet in diesem Tattoo-Prozess. Was möchtest du gerne und was sind deine Gedanken? Es sind mega tiefe Gespräche gegangen, damit wir auch das beste Tattoo für die Kunden haben können ausarbeiten. Was wir heute noch machen, wir tätowieren die an der Bahnhofstrasse immer noch.
- 33:34Und in den Schmuck können wir das einfach transferieren und machen genau das gleiche. Und können so spezifischen Schmuck für unsere Kunden machen, so custom made. Das kann kein Brand. Und das macht es für unsere Kunden auch noch so speziell. Wie funktioniert der Cross-Sale bei euch? Im Sinne von, jemand kommt zu tätowieren, kommt an die Bahnhofstrasse, da habt ihr drei Stöcke, oder? Ja. Wo wird tätowiert?
- 34:02Detailliert wird in Mugen, der Verkauf und das Piercen ist im EG und Heidschuler ist im ersten Stock unseres Ateliers.
- 34:08Ja, okay. Und der Cross-Sale von Tattoo zu High Jewelry, funktioniert das? Das funktioniert, weil wir alle so sind. Also wenn du mich anschaust, ich bin pierced, tätowiert und High Jewelry. Und das auch alle unsere Mitarbeiter. Wichtig ist einfach, bei uns geht es um Self-Expression. Bei uns soll jeder Kunde sich ausdrücken können, egal in welcher Form. Und wir haben Kunden, die kommen für ein kleines Tattoo. Wir haben Kunden, die kommen für ein grosses Schmuckstück.
- 34:36Und wir haben wirklich alles. Und das ist ja spannend, dass wir auch alle bedienen können in der gleichen Fläche. Und das, weil unsere Mitarbeiter alles verkörpern. Und das ist auch für mich ganz wichtig. Ich verkörper sie ja schon. Und wenn du das als Vorbild machen kannst, als sie und deine Mitarbeiter genau das so weitergeben, dann erlebst du das bei uns. Und wir haben eine offene Kommunikation auch zu unseren Kunden. Also wir reden auch immer über alles. Auch sehr ehrlich wahrscheinlich. Ja, total authentisch.
- 35:04Wenn jetzt jemand mit einer Tattoo-Idee kommt, er möchte sich etwas stechen und du weisst, es kann sehr gut sein, dass er oder sie das bereuen wird. Sagt ihr das?
- 35:14Ja gut, so weit gehen wir gar nicht. Erstens, klar würden wir es sagen, aber wir würden ihn natürlich beraten und dort hinführen, dass er etwas macht, das er eben nicht beruhigen würde. Also wir würden ihn nicht dort hinführen, dass er es beruhigen könnte und ihm sagen, du willst es beruhigen, wir machen es gleich. Sondern wir beraten ihn und sagen, hey, das würden wir nicht machen, aber schau mal, wir haben einen mega lässigen Idee. Und führen ihn durch den Prozess. Und ich hatte zum Beispiel gestern eine Beratung mit zwei Kundinnen, die Schmuck bestellen und ein Tattoo gemeinsam machen.
- 35:41Es flüsst alles in einen rein. Was unsere Kunden auch können, ist im Designprozess beim Tattoo auch dabei zu sein mit dem Artist. Früher hat der Kunde gesagt, ich möchte das, der Artist hat irgendwann etwas gezeichnet, man hat es gezeigt, man hat es nicht gewählt. Heute passiert das alles im Prozess. Der Kunde sagt, ich habe eine solche Idee und designt es mit dem Artist zusammen. Bei uns designt es der Kunde mit dem Artist vor Ort und kann auf dem iPad das selber zeichnen. Das unterscheidet euch auch von ganz vielen anderen.
- 36:09Wir sind einfach völlig auf unseren Kunden fokussiert. Wir sind High-End für unseren Kunden. Und für uns ist unser Kunde das absolut Wichtigste. Und es geht nicht darum, dass wir in unserem Ego-Game sein können und sagen, «Du musst so sein und du musst das so machen wie ich.» Bei uns steht der Kunde an erster Stelle und wir lieben unsere Kunden. Und wenn der Kunde das so möchte, dann zeigen wir ihm das Bestmöglichste. Und das ist das, was uns alle drivet. Deine erste Tätowierung?
- 36:37Meine erste Tätowierung, ich meinte, war vielleicht meine Ohren. Die Sterne, die ich habe. Hast du Sterne an den Ohren? Ja. Oder mein Finger. Irgend so etwas war es. Deine letzte? Meine letzte war der Einstein am Oberarm. Man sieht es nicht, ich habe mich lange nicht mehr gehalten. Ein Einstein? Ja, genau. Oh, der Einstein? Der Einstein, ja, genau. So geil.
- 37:06Sehr gut. Und die Tätowierer, die bei uns sind, sind direkt von euch angestellt? Ja genau, das sind langjährige Mitarbeiter. Ich habe es auf ein wirklich wunderschönes Minimum reduziert. Wir hatten früher 60 Künstler. Und ich habe jetzt wirklich Top-Artists, die seit Jahren bei mir sind und wirklich auch zu unseren Kunden und eine Beratung an den Tag bringen. Das ist ganz, ganz anders. Und sie sind von uns angestellt.
- 37:37völlig im Team integriert. Ja, cool. Das ist auch zum Leute finden. 15 Mitarbeiter an der Warner Strasse, die halt auch zu High Jewelry gehören, die müssen ja auch ein gewisses Knowledge haben in diesem Bereich. Bilden die sich selber aus? Oder kommen die schon von einer Branche, die
- 37:57Je nachdem. Die meisten ausbilden wir selbst. Mir ist immer wichtig, was für ein Mensch er ist, nicht was er kann. Der Mensch muss richtig sein, muss gut sein. Wenn er gut ist, dann bedient er auch meine Kunden gut. Alles, was er nicht kann, bringen wir ihm hin. Wichtig ist auch, die Individualität der Mitarbeiter herauszukurren. Sie müssen nicht aus dem Heidschulrecht kommen. Also kann man alles lernen?
- 38:24Kann man alles lernen, natürlich. Und ich bringe sie auch gerne bei. Du weisst ja, ich coache ja noch zusätzlich. Das ist eine Leidenschaft, die ich selber habe. Jetzt machst du seit zwei, drei Jahren coachen. Jetzt hast du vorhin auch erzählt, das ist im Prozess passiert. Was ist schon dabei rausgekommen? Was war der Grundgedanke? Und wohin möchtest du die ganzen Coachings noch führen? Um was geht es dir?
- 38:47Ja, also Coaching mache ich einfach aus einer absoluten eigenen Interessensbasis. Ich liebe es. Ich liebe es, Leute weiterzubringen, die ihren Prozess in den Stock gehen. Immer mit einem Business-Aspekt, weil das ist halt einfach meine Stärke.
- 39:03Und ich mache es einfach mega gerne. Es ist aber nicht etwas, das ich jetzt planen, ich weiss nicht, wie gross zu machen. Ich mache es einfach, ich mache es gerne. Ich mache Workshops, ich mache Seminare für Leute, die einfach den Approach suchen, also zu ihrer Authentizität zurückfinden wollen. Und ich mache es einfach sehr, sehr gerne. Glaubst du, dass jetzt der 16-, 17-jährige Jada so ein Seminar, so ein Coaching hat, dass ihr etwas braucht?
- 39:31Absolut, definitiv, ja klar, sicher. Also wenn du am Anfang deines Businesses bist oder du vielleicht nicht so ein grosses Business hast oder auch ein Retailer bist, egal von woher du kommst und du mit jemandem reden kannst, der 25 Jahre Erfahrung hat, das ist natürlich next level. Und es geht nicht nur darum, was ich schon alles falsch gemacht habe und richtig gemacht habe, dass ich dir das sicher mal beibringen kann. Es geht um das ganze Netzwerk, das ich mitbringe.
- 39:54Und das ist extrem viel wert. Und wenn ich das mit 16 Jahre hatte, hätte ich so viele Fehler, die ich gemacht habe, nicht gemacht. Eben, klar. Das realisiert man. Ich hatte 25 Jahre, ich hätte vielleicht noch 5 gebraucht.
- 40:07Es geht natürlich schneller, wenn du jemanden hast, der dich an die Hand nimmt. Das Abkürzungen. Ja, und du hast einfach ein schnelles Verständnis, ein umfassendes Verständnis von jemandem, der genau diese Fehler gemacht hat, die du wirst machen. Wir werden alle die gleichen Fehler machen. Alle die gleichen Fehler machen. Was sind so Fehler, die wir alle machen? Was würdest du sagen, was merkst du immer wieder?
- 40:30Ja, also ich glaube sicher, sofern du Mitarbeiter hast, ist sicher das etwas vom Grössten. Die Mitarbeiterführung ist ganz ein grosser Aspekt und was viele falsch machen, weil sie einfach immer aus ihrem eigenen Denken auskommen und weil sie immer das Gefühl haben, der Mitarbeiter ist faul oder kann nicht oder will nicht. Das ist es nicht. Es gibt keinen faulen Mitarbeiter. Die Frage ist nur, wie du ihn führst und wo du ihn führst.
- 41:00Einer der Hauptfehler, die du machen kannst, ist immer, um jeden zu pleasen. Also immer... Evil-Pleasing, ja. Ja, total. Immer, weil ich das und das muss. Viele stakken auch und können nicht aus sich heraus, weil sie eben nicht in ihrer Essenz sind. Der grösste Fehler, den ich sehe, sind die Leute, die nicht bei sich sind. Ja. Das ist eigentlich der grösste Fehler, den du machen kannst. Jemand anders sein. Jemanden kopieren wollen. Oder immer das Gefühl haben, jemand kann es besser als du.
- 41:29Nein, gar nicht. Was sind Menschen, die dich inspirieren? Menschen, die authentisch sind. Menschen, die anders sind. Menschen, die crazy sind. Ich liebe, wenn die Leute sich selber sind. Völlig egal, von wo sie herkommen. Und wenn ich spüre, dass mein Gegenüber bei sich ist, so schräg und wie auch immer er sein mag, das ist für mich so inspirierend. Ich liebe es. Es gibt nichts Schöneres. Hast du gut über deinen Kopf
- 42:00Ganz viel. Ich glaube, die grössten Unternehmer sind sehr bei sich. Auch wenn er umstritten ist, ich finde Elon Musk, mehr bei sich kann man fast nicht sein. Nein. Er hat die gleiche 24 Stunden, macht einfach zehnmal mehr. Er ist so bei sich und es ist ihm so egal, wer was denkt. Er ist so in der Zukunft. Das kannst du nur, wenn du voll bei dir bist.
- 42:26Du hast es mal in einem Interview gesagt, dass du gerne mit ihm essen gehen würdest. Ja. Mega gerne. Immer noch. Immer noch? Genau. Finde ich super. Was würdest du essen gehen?
- 42:42Für mich oder für ihn? Für mich. Für mich wird es, ich weiss nicht, wohin wir gehen, aber ich esse ja kein Fleisch und kein Milchprodukt, das heisst, für mich würde es alles geben, was auf der Minikarte... Ja, vielleicht eine Pasta, einen Salat, Gemüse...
- 43:01Gut. Jetzt sind wir in Salademassen, Pasta-Massen bei einem guten Italiener. Was sind so Fragen, die du ihm stellst? Was nimmt dich extrem fest wundern bei Melonmaske? Ich würde gar nicht so viel stellen. Ich würde vor allem zuhören. Ich finde ihn ja extrem spannend. Ich würde vielleicht ihn fragen...
- 43:19wie er so auf die Idee kommt, wo er kommt. Ich würde ihn fragen, was ihn drivet. Ich würde ihn fragen, was das ist, was er noch verändern oder erzielen möchte. Aber ich würde sehr viel zuhören. Ich bin ein sehr guter Zuhörer. Ich kann sehr viel reden, aber ich kann sehr gut zuhören.
- 43:33Du kannst sehr viel und du kannst auch sehr gut reden. Man hört sich mega gerne zu, wie du deine Sachen erzählst. Aber ich glaube, Zuhören ist etwas ultra, ultra Wichtiges. Und bei so einem Mann, wenn so ein Mensch vor dir ist, dann, also, was der erzählen hat. Ja, und ich glaube, dass jeder Mensch spannend ist, sofern er sich selber ist.
- 43:52Ich glaube, das kann ich nicht genug sagen. Aber ich kann mit jedem am Tisch hückeln und stundenlang reden und extrem spannend finden, auch wenn er irgendetwas macht, was vielleicht nicht spannend sein könnte. Aber ich glaube, jeder Mensch, oder ich bin sicher, ist extrem spannend, wenn er der ist, der er ist. Ich kann mal...
- 44:15eine darf ich kennenlernen, sie macht auch Podcasts oder möchte mit dem etwas mehr anfangen. Ihr Ziel war, sie möchte irgendwo auf die Strasse gehen, wildfremde Leute und einfach fragen, was ist ihre Geschichte? Sie sagt auch, sie glaubt und sie ist überzeugt, dass jeder Mensch irgendwie eine geile Story hat. 100%. Ich habe das so geil gefunden, da habe ich glaube ich schon zum zweiten Mal gesehen, dass
- 44:39Jeder Mensch hat eine geile Story. Viele wissen es aber nicht, dass die Story geil ist und dass sie wichtig ist.
- 44:45Ja, aber du wachst auch nicht so auf. Du wachst ja so auf Gleichsein. Und das ist ja das Hauptproblem, das wir in unserer Gesellschaft haben. Du bist total Autopilot. Du gehst von einer Schulstruktur in ein grosses Rumbüro. Und es ist eigentlich genau gleich wie die Schule. Und du glaubst einfach nicht an dich. Du glaubst nicht, dass du einfach ein geiler Sieg bist. Und du glaubst einfach nicht, dass du alles hast, was du brauchst, in dir. Weil es wird dir ja abtrainiert.
- 45:10Und das ist das Problem. Und wenn du so Leute hast, die sagen, ich würde das mega gerne machen, do it, mach das. Auch wenn ich Leute workshoppe oder coache, sage ich immer, hey, was ist das, was du am allerliebsten machen würdest, wenn du morgen aufstehst? Boah, das würde ich mega gerne machen. Mach es. Du weisst nie, wann du wer, wo triffst. Folge deiner Passion. Hat es bei dir Momente gegeben, wo du aufgestanden bist am Morgen und gesagt hast, boah, heute, mhm.
- 45:36Ja, natürlich. Sicher. Und dann ist die Frage, die du dir stellen musst, wieso ist es so? Ist es, weil ich etwas in mir challengen muss, weil mich etwas triggert? Ist es, weil es einfach nicht das ist, was ich machen soll? Und dann anhand der Antworten musst du es entweder delegieren oder musst deine Learnings dazu haben.
- 45:59Ich bin nicht ein Freund von dem, wenn du etwas willst, musst du hart dafür arbeiten. Oder du musst unten durch, du musst auf die Zähne beissen, es muss wehtun. Das glaube ich alles überhaupt nicht. Hat es nie wehtun?
- 46:15Es hat so viel weh getan, natürlich, aber es muss nicht so sein. Und klar, jetzt, durch das, dass ich das alles gemacht habe, kann ich in dem Prozess sein, wo ich sagen kann, ich kann loslassen und ich bin eben in die Akzeptanz gekommen. Wegen dem sage ich, ich würde auch nichts verändern, von was ich alles erlebt habe, aber ich würde es nicht mehr wiederholen. Also ich würde jetzt in meinem... Wo ich heute stehe, ich würde nichts mehr machen, was mir einfach keine Freude mehr bereitet.
- 46:44Das ist nicht das Richtige für mich. Ich sehe den Punkt mega. Ich bin jetzt am Vergleichen, so wie es bei mir auch war. Ich bin auch so viele Male unten durch und so viele Mal so weh getan und denke, hey nein, fuck it. Das kann doch nicht sein. Aber trotzdem machst du weiter, weil dein Glaube stärker ist. Die Frage ist, wieso. Wieso machst du weiter? Was ist der Grund? Weisst du, oft...
- 47:14Man glaubt an etwas und braucht den Spiegel. Man braucht den Spiegel von aussen. Du glaubst, dass es wehtun muss. Deswegen bekommst du immer die Schmerzen. Also, weisst du, Erfolg muss wehtun. Oder das Reichen muss wehtun. Und das erlebst du immer aussen. Weil du glaubst ja nicht, dass es nicht wehtun muss. Das heisst, du erlebst immer, dass es wehtun muss. Also erlebst du es ja immer wieder. Und wenn du verstanden hast, dass Erfolg nicht wehtun muss,
- 47:39oder der Prozess gar nicht weh tut, dann hört das auf. Dann kannst du dort loslassen und dann wirst du auch Sachen erleben, die eben nicht mehr wehtun und gleich zum Erfolg führen. Es ist alles passiert anhand von dem, was du glaubst. Und ich sage dir eins, alles ist so, wie du es glaubst. Alles. Alles. Ja. Und es gibt immer wieder Leute um mich herum, die sagen, ja weisst du, es ist so hart oder oh das und ich weiss nicht, ich sage, weisst du was, es wird genau so sein, wie du das jetzt sagst. Und das ist wahre Manifestation.
- 48:06ob du glaubst, dass du etwas nicht kannst oder dass du etwas kannst, weil es wahr ist. Ja, natürlich.
- 48:12Absolut, so ist es. Es steht und fährt mit dir. Immer? Ja, natürlich. Du musst deinen Weg selber machen. Du kommst allein und gehst allein. Und alles, was dich begleitet, so Leute wie wir in der Konversation, das ist einfach ein Geschenk. Und das ist schön und das ist nice und das darfst du einfach geniessen. Aber du darfst es nicht verinnerlichen. Es ist nicht ein Teil von dir. Die Meinungen von aussen sind nicht ein Teil von dir. Du kannst es dankend annehmen, aber mach es nicht zu deinem. Ja, ja, ja. Das ist ganz wichtig.
- 48:43Also wenn deine Coachings genau so ablaufen, dann, Mama mia, buchen wir gleich drei hier. Ja, ich mache ein Seminar in ein paar Wochen. Wo machst du das? Ich bin noch am schauen, ob ich es in der Schweizer Alpen mache. Irgendwo oder mehr in der Nähe.
- 48:57Und was ist ein Seminar? Ja, über drei Tage. Es geht um... Es ist ein intensiver Workshop, es geht normalerweise einen Tag, aber ein Seminar mache ich über drei Tage. Ich bin eine intensive Person und gehe gerne in einen intensiven Prozess.
- 49:14Und es geht mehr zurück zu seiner wahre Essenz finden, Authentizität, Business. Das heisst, wenn man einen Business-Aspekt hat, was meiner Meinung nach jeder hat, jeder ist ein Unternehmer, dann kann man in das Seminar kommen und dann sage ich immer «Schälen wir Zwiebeln». «Schälen wir Zwiebeln»? Ja, was ich mache in meinen Seminaren ist, ich gehe wirklich zurück zur Essenz der Leute und ich spiegle ihr Potenzial.
- 49:38Mir hat mir mal jemand gesagt, man ist mega gerne um mich herum, weil ich das Potenzial von innen spiegle. Und wenn ich die Leute anschaue, wenn ich dich sehe, ich sehe einfach so ein unheimliches Potenzial in dir. Ob du es ausschöpfst oder nicht, ich sehe es und ich spiegle das auch. Und das ist sehr bereichernd für mein Gegenüber. Wenn er dem dann folgt, umso besser. Absolut. Wo kann man sich anmelden für das Seminar? Auf meiner Homepage, chadelardocoaching.com.
- 50:06Okay, das verlinken wir natürlich alles. Dass du da noch ein wenig Promo-Trommel schlagen kannst. Sehr gut. Wie viel Platz wirst du haben?
- 50:16Im kleinen Rahmen maximal 15. Schön, umso besser. Ich gehe gerne im Prozess mit meinen Leuten und ich habe mehrere Coaches dabei, die während dem ganzen Prozess auch die Leute rauspicken und mehr im Prozess hineingehen. Ich habe Breathwork-Sessions von jemandem, den ich in Flügelhöhlen von Barcelona habe. Ich habe einen Yogi, der kommt von Indien, also ein Inder, der jetzt in die Schweiz gekommen ist. Das macht ganz etwas Spezielles.
- 50:44Sehr, sehr schön. Und in der Schweizer Alpen. Wahrscheinlich. Also sicher umgeblich Zürich eine Stunde, eineinhalb maximal. Es ist in der Schweiz eigentlich noch recht cool, weil irgendwie ist alles so... Es ist alles so nah. Ja, ja, absolut. Wenn wir schon sagen, eine Stunde, das ist für andere... Das bist du ja fast auch noch in der Schweiz. Wenn du das in L.A. machen würdest, würdest du in L.A. bleiben. Genau, genau.
- 51:08Ich habe ja noch auf Insta eine Umfrage gemacht, ob es da spannende Fragen gibt. Und es sind da ein paar coole Fragen gekommen. Natürlich nicht alle, aber eine würde ich dir gerne stellen. Und zwar die skurrilste Anfrage, die du jemals bekommen hast. Da gibt es so viele.
- 51:37Welchen soll ich jetzt nennen? Ja, also ich habe wirklich sehr, sehr viele. Aber jetzt eine, die mir gerade im Mind aufpoppt, ist, ich hatte mal einen Kunden, der fragte, ob er sich beim Piercen nackt ausziehen darf und ob meine Piercerin dann auch nackt sein könne. Und dann habe ich gesagt, natürlich nein.
- 52:02Ja? Ja. Also es sind noch viel schrägere gekommen, aber das ist jetzt die, die ich sagen kann. Das ist so ein Okay, das man noch erzählen kann. Das kann man noch erzählen, ja. Ah, crazy. Ja. Also wirst du einfach wirklich konfrontiert mit solchen Sachen? Ja, aber da bin ich total relaxed. Ja, du schon, aber deine Mitarbeiter müssen das ja... Nein, das kommt an mich. Also meine Mitarbeiter würden... Nein, das kommt gar nicht... Also wir haben es schon... Also wir haben es schon... ...überredet. Nein, nein, wir haben es nicht einmal durchgespielt. Ich habe jetzt gerade gedacht, wie soll ich das jetzt...
- 52:31Wir haben darüber gesprochen, wir haben es nicht besprochen, ob das eine Option ist oder nicht. Nein, nein, nicht falsch, nicht durchgespielt im Sinne von, ob es eine Option ist oder nicht, sondern durchgespielt, wie man mit solchen Anfragen umgeht. Ja, da bin ich total relaxed und sage auch nicht ab. Aber das kommt natürlich bei uns nicht infrage.
- 52:53Krass. Woher Vision Überzeugung? Ich glaube, du hast schon ein bisschen beantwortet. Woher die Vision Überzeugung für so einen Erfolg bei so einem gesättigten Markt?
- 53:06Ich glaube, es geht immer darum, ich sage immer, in der Nische ist der Erfolg. Und es gibt nur uns, ich habe keinen Investor, nichts. Und von dem her, glaube ich, ist für so eine Unternehmerin wie mich oder auch Einzelpersonen, es ist ganz wichtig, ihre Nische zu finden und dort erfolgreich zu werden. Und ich würde nie in einen Preiskampf gehen. Und deswegen ist für mich auch Premium Luxury immer im Fokus gestanden.
- 53:32Und meine Vision ist, unseren Brand weltweit zu platzieren. Globally zu gehen, genau. Aber auch hier, ich habe keinen zeitlichen Stress. Es muss nichts, es darf alles. Jetzt rein vom Gefühl her, was wäre die nächste Stadt? New York. New York wäre die nächste Stadt? Ja, genau. Also das ist auch geplant. New York machen wir als nächste Stadt auf. Ah, ist das geplant? Ja.
- 53:53Ja, cool, oder? Mega. Ganz, ganz viel Erfolg. Ganz viele schöne Momente auf diesem Prozess finde ich dir auf jeden Fall, dir und deinem ganzen Team. Wisst ihr schon, wann es aufgeht? Wir haben geplant, auf Ende Jahr. Jetzt sind es
- 54:11Also mit dem ganzen USA-Thema, das beobachten wir uns ein wenig. Aber es ist gut möglich, dass wir es Ende Jahr aufmachen. Es ist natürlich über Insach, aber der ganze Umschwung, den es jetzt gibt auf dem ganzen Markt mit den Staaten, mit den Zöllen, hat das einen Einfluss auf deine Geschäfte? Insofern ja, weil wir würden ja auch unsere Schmuck importieren, weil wir produzieren ja in der Schweiz. Das heisst ja, es hat natürlich einen Einfluss, klar, sicher.
- 54:43Und aktuell? Aktuell nicht. Wir haben alles in der Schweiz. Ausser jetzt zum Beispiel der grosse Stein, der kommt von New York. Ich glaube, D-Wag ist ja eh ein weniges Problem. Von den Staaten inneholen ist eh ein weniges Problem. Genau, jetzt erst. Ähm...
- 55:02Ich sehe es nicht als Problem. Ich glaube, dass man mit jeder Situation umgehen kann. Wir würden ja dann, wenn wir in New York aufmachen, haben wir eine amerikanische Firma, die wir als Tochtergesellschaft machen. Von dem her sehe ich es nicht als Problem. Aber wir haben jetzt den Hydro-Volume-Bereich, der so am wachsen ist, der so viel Zeit von mir einnimmt, dass ich jetzt nicht rausrennen muss. Wie schon gesagt, wir können machen, was wir wollen. Von dem her haben wir es auf Ende Jahre geplant. Wenn es jetzt Ende Jahre ist, super. Wenn nicht, dann...
- 55:30Bis später. Ist es auch gut. Ja, genau. Ist es auch gut. Dann, ähm, noch eine. Und zwar Familie und Business unter einen Hut zu bringen. Ja, die Frage. Wie machst du das? Hast du wahrscheinlich schon öfters gehabt, oder? Ja, sehr oft. Vor allem auch, wie wir homeschoolen. Ja. Du, ich glaube, es hat schon mal dort angefangen, als ich aufgehört habe, mir einen Kopf zu machen, alles unter einen Hut zu bringen. Ja.
- 55:54Es hat eigentlich angefangen, weil ich wirklich gemerkt habe, wenn ich bei den Kindern bin, hatte ich ein schlechtes Gewissen, wie ich das Gefühl hatte, ich muss ins Geschäft. Wenn ich im Geschäft bin, hatte ich ein schlechtes Gewissen, wie ich das Gefühl hatte, ich muss bei den Kindern. Und heute habe ich sehr schnell gemerkt, irgendetwas stimmt nicht in meinem Glaubenssatz. Und ich muss das lösen. Und für mich ganz wichtig, es geht. Und auch das ist ein Glaubenssatz, es geht. Alles geht. Es ist nur eine Frage, wie du das händelst. Und es ist eine Frage der Perspektive.
- 56:23Ich habe es für mich so gemacht, dass ich zum Beispiel mein Büro zu Hause habe. Das heisst, ich habe extrem viel Zeit zu Hause mit meinen Kids, weil sie zu Hause sind, ich bin zu Hause, ich arbeite, ich mache meine Calls und meine Kinder sind halt einfach da. Und ich mache einfach, ich habe kein Problem damit und die Leute, die mir Calls machen, finden es auch spannend, sagen, hey,
- 56:40Ich sage von Anfang an, das ist so, wenn mein Kind hier rumrennt, dann ist es einfach so und das ist okay. Und auch da ist für mich einfach, für mich gibt es nicht entweder oder. Ich bin Vollblutunternehmerin und ich liebe es. Aber ich bin Vollblutmami und ich liebe es. Und beides geht. Ja, und es gibt gar beides. Es hat nie die Entscheidung, mache ich jetzt mehr für das Unternehmen oder für meine Kinder, für die Familie. Es ist einfach, beides funktioniert und fliesst ineinander rein. Und ich glaube auch überhaupt nicht an...
- 57:10Wie sagt man das so schön? Work-Life-Balance. Work-Life-Balance ist für mich auch das, eine gesellschaftliche Struktur, eine Vorstellung, die inexistent ist. Alles fließt ineinander, deshalb umso mehr mach das, was du liebst, mach das, was dich am meisten drivet und dann macht es auch viel mehr Spass. Glaubst du, deine Kinder hören damals ein bisschen zu bei diesen Calls?
- 57:32Ja, immer. Das ist doch mega gut. Ja, sie lieben es. Und für sie, sie kennen das mit «schaffen» nicht so recht. Also sie haben auch, durch das, dass sie auch nicht in so einer Struktur sind, haben sie auch nicht Montag, Samstag, Wochenende, unter der Woche.
- 57:49Sie sind total strukturiert. Sie haben so wenige Boundaries. Und sie sind so frei und offen. Und das allein ist für mich so bereichernd. Wir haben keinen Wecker seit Jahren. Wir stehen auf, wenn wir aufstehen. Und das ist natürlich auch, mit kleinen Kindern ist das so, irgendwann zu einer guten Zeit, in der sieben Viertel, aber sie kommen Unternehmertum ganz normal mit über. Für sie ist das ganz normal. Hammermässig. Megaschön.
- 58:17Sehr, sehr spannend, Shada. Beeindruckend. Ich bin umso glücklicher nach dem Gespräch, dass du da warst und dir die Zeit genommen hast. Danke vielmals. Ich glaube, ich habe noch hunderte Fragen, die ich gerne wissen möchte. Doch, eine, die wir jetzt ... Doch, da muss ich. 16. machst du dich selbstständig?
- 58:40Du wirst erfolgreicher, mit Erfolg kommt ein gewisser Cashflow. Wie hast du das gelernt, wie investieren zu müssen? Auf die Zeitung? Hat es einen Moment gegeben, wo du gesagt hast, «I'm fucking broke, ich weiss nicht, wie ich morgen etwas bezahlen kann.» Hat es das auch gegeben? Oder hast du immer gut damit umgehen können?
- 59:03Also, gelernt an sich habe ich es nirgendwo. Ich glaube, mega wichtig ist da auch zu wissen, dass ich überhaupt nicht gelddriven bin. Also, Geld ist für mich eine Force, um etwas zu machen. Also, ich brauche Geld, um gewisse Sachen zu machen, wie meine Boutique, Schmuck und so. Aber ich selber bin nicht von Geld motiviert.
- 59:26Und deshalb ist für mich Geld, um zu kreieren, um zu spielen. Ich bin auch nicht die eine, die immer auf die Seite geht und Tagspart, Tagspart, Tagspart. Ich habe es gemacht, weil es sich gut angefühlt hat. Ich habe gewisse Investitionen gemacht, weil es sich für mich richtig angefühlt hat. Völlig unkonventionell und exotisch vielleicht, aber für mich stimmig.
- 59:50So wie aber auch du halt auch bist. So wie ich bin, genau. Einfach so wie ich bin. Und ich habe mal vor x Jahren so ein Häuschen gekauft, so ein Bruchbodenhäuschen. Und ich weiss noch, als eine Freundin von mir rein ist, hat sie gesagt, du Schatz, hast du das angeguckt, bevor du das gekauft hast?
- 1:00:07Und dann habe ich gesagt, ja. Und ich finde es, ich liebe es. Es ist so herzig und völlig kaputt. Und ich habe es dann selber renoviert und vermiete das auch weiter. Und das bringt ganz einen schönen Cashflow rein. Aber ich mache es, weil es mir Spass macht. Und ich mache es nicht, weil ich Angst habe. Also ich mache es nicht aus einem Mangel aus. Ich mache es aus einer Freude aus.
- 1:00:26Das ist auch bei Geld immer so eine Sache, viele aus einem Mangel heraus zu wenig zu haben, fangen dann an zu sparen oder solche Dinge. Völlig richtig, wenn das für dich richtig ist. Für mich muss etwas aus der Freude heraus entstehen und deswegen liebe ich alte Häuser zu kaufen, renovieren und zu vermieten. Das ist meine Leidenschaft.
- 1:00:44Ich glaube, wenn man Sachen aus dem Mangel macht, hat das meistens nicht so einen guten Impact. Oder der Outcome ist meistens nicht so erfolgreich, wenn man Sachen aus Liebe macht und aus Freude. Absolut. Definitiv. So, ich habe noch einen Schnellführraum. Die einfach so 10 kurzen Fragen, die du relativ schnell beantworten kannst. Mit Ja oder Nein, oder wie?
- 1:01:12Oder Defino. Das kannst du selber. Es gibt ein paar, die du mit Ja oder Nein beantworten kannst. Also. Jada, bist du ready? Ich bin ready. Sehr gut. Gold oder Silber? Gold. Lieblingsschmuckstück? Oh, schwierig. Vielleicht gleich mein Zehkarreiter. Okay, sehr schön. Ich hoffe, du hast genau die Kamera zu sehen. Perfekt. Sehr schön. Kaffee oder Tee? Kaffee. Kaffee?
- 1:01:44Frühaufstehung oder Nachthöhle? Frühaufstehung. Schon immer so gewesen? Ja, ich mag den Morgen. Ich mag den Morgen mega, mega gerne. Aber völlig intuitiv. Also ich stecke einen Wecker. Ja, okay. Folgende Frage wäre, Morgenroutine, ja oder nein? Nein.
- 1:02:04Jein? Ja. Ab und zu hast du eine Morgenroutine? Ja, ich habe schon meine. Ich bin jetzt eben auch da. Ich habe keinen Zwang, irgendetwas immer zu machen. Ich habe schon Sachen, die ich gerne mache. Mein Käffchen und meine Sachen mit meinen Kids und Küsschen und morgen erzählen, wie die Nacht gegangen ist. Das mache ich schon immer. Aber ich bin jetzt nicht, ich muss das oder das oder das.
- 1:02:24Okay, sehr schön. Die nächste Antwort wissen wir, vor allem die, die bis jetzt noch zugesagt haben. Buch oder Podcast? Buch. Natürlich. Was ist das letzte Buch, das du gelesen hast? Ich bin jetzt gerade eins am lesen, weil ich den Titel gar nicht mehr wiedergeben kann, weil ich gerade zwei, drei habe. Aber es geht um Paralleluniversen. Oh. Ja. Ja, also ich lese...
- 1:02:51Sehr schön. Spannend. Stadt oder Natur? Natur. Lieblingsdesignerin und Designer?
- 1:03:02Kann ich nicht so sagen, wie ich unterschiedliche mag und immer wieder meinen Geschmack und meinen Stil total verändere. Aber am allerliebsten habe ich, glaube ich, unseren hauseigenen Designer, Basil. Er designt ja alle unsere Schmuckstücke und ihn habe ich am allerliebsten. Okay, sehr schön. Hast du ein persönliches Motto? «Biss dich selber». «Biss dich selber». Vielleicht, wenn ich eins hätte, dann das.
- 1:03:29Ich hätte noch eine, aber ich möchte sie abändern. Und zwar, der Podcast heisst ja Momentum. Was bedeutet Momentum für dich? Momentum bedeutet für mich im Moment zu sein, den Moment zu geniessen, versuchen, im Jetzt zu sein, in der Zukunft zu visionieren, zu träumen, die Vergangenheit zu geniessen, aber sich nicht anhand der Vergangenheit zu definieren.
- 1:03:58den Moment zu geniessen, so wie er ist, und ihn zu akzeptieren, wie er ist. Sehr schön. Danke vielmals auch für die Beantwortung dieser Frage. Danke, dass ich hier sein durfte. Es ist wirklich eine riesen Freude und jetzt nach dem Podcast noch viel eine grössere Freude, dass du dir wirklich die Zeit genommen hast. Sehr gerne. Sehr inspirierend gewesen, auch für mich, ich glaube für alle anderen, die hier zugesagt haben, genauso. Und hast du noch etwas zu sagen für deine Community? Die Kamera ist dir.
- 1:04:26Ich glaube, ich habe ganz viel gesagt, spannend war für dich und vielleicht auch für deine Zuhörer. Man kann mich immer kontaktieren. Man kann mir auf Instagram schreiben. Dort bin ich selber und das führe ich auch selber. Man kann mich gerne in die Boutique besuchen. Ich bin immer irgendwie dort am rumfüggeln. Und man kann auch mich ansprechen. Man kann mir Sachen fragen auf der Straße. Also einfach zu mir kommen. Ich bin total relaxed.
- 1:04:54Unkompliziert. Unkompliziert. Aber ich bin ja oft sehr fokussiert. Das heisst, es gibt Momente, in denen ich die Leute gar nicht erkenne, die ich auf der Strasse kenne. Nicht böse nehmen. Ich bin einfach immer in meiner eigenen Welt. Aber es darf jeder zu mir kommen.
- 1:05:10Cool. Mega schön. Danke vielmals. Sehr gerne. Und danke euch, dass ihr bis hierhin zugelassen habt, bei Momentum, euer Podcast, der inspirierende Menschen, die wir definitiv wieder abdecken konnten, inspirierende Geschichten erzählt. Heute mit Jade Lerdo, Vollblutunternehmerin, es hat mir wirklich ganz, ganz viel Spass gemacht. Ich freue mich auf die Veröffentlichung dieses Podcasts.
- 1:05:34Dir alles, alles Weitere gut auf dieser Reise, weil das Leben ist eine wunderschöne Reise. Und ich glaube, es kommen noch ganz viele tolle Sachen auf dich zu mit der nächsten Boutique in New York, die wir kaum erwarten können, wenn da weitere Infos fliessen. Schön, wie du das Ganze machst, auch mit deinen Mitarbeitern, was du für ein Mindset hast. Ich finde das total beeindruckend, auch mit deinen Kindern.
- 1:05:56umgehst mit dem Homeschooling. Also ich durfte ganz viele Sachen aus diesem Podcast rausziehen, die mir selber sehr viel gebracht haben und inspiriert haben. Darum danke vielmals. Danke, dass ich hier sein durfte. Alles, alles Gute. Dir auch viel Erfolg. It's a wrap. It's a wrap.