Latest / BZ am Ohr / Der Musikverein Waldau im Schwarzwald ist im Durchschnitt 31 Jahre jung - wie schafft er das?
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- Es war einmal ein kleines Dorf mitten im Schwarzwald. Vor 125 Jahren haben sich dort ein paar Männer zusammengeschlossen und einen Musikverein gegründet. Über all die Jahre hat der Verein die Dorfbewohner zu Konzerten und Festen zusammengebracht. Nur während der Kriege verstummte die Musik für einige Zeit. Es geht hier um das Dorf Waldau. Inzwischen leben dort 400 Menschen. Der besagte Musikverein zählt ganze 51 Musikerinnen und Musiker. Das Besondere, im Gegensatz zu anderen Vereinen gibt es dort keine Nachwuchsprobleme. Das Durchschnittsalter der Mitglieder liegt bei 31 Jahren. Wie es die Waldauer schaffen, so viele junge Menschen für das Vereinsleben zu begeistern? Dafür habe ich mit Marcel Spiegelhalter gesprochen. Er ist Vorstandssprecher im Verein und nur minimal älter als der Durchschnitt, nämlich 32 Jahre alt. Verantwortung übernehmen im Verein. Das ist ein Thema, das hat zwei Seiten. Wer möchte sie abgeben sozusagen und wer möchte sie übernehmen? Und bei uns hat es eine ganz gute Tradition, dass auch Junge in die Verantwortung gebracht werden und einfach mal ein bisschen probiert werden darf. Das Vereinsjubiläum wird ab Christi Himmelfahrt vier Tage lang mit einem großen Festzelt beim Skilift gefeiert. Marcel hofft auf bis zu 10.000 Besucherinnen und Besucher. Ganz schön viel für eine 400-Seelen-Gemeinde. Warum Blasmusik so viele Menschen anzieht und wie man es schafft, einen traditionsreichen Verein jung zu halten, darum geht es in dieser Folge von BZ am Ohr. Mein Name ist Lisa Petrich, ich bin Redakteurin bei der Badischen Zeitung und ich wünsche euch viel Spaß beim Zuhören. Werbung Freiburg Sommer ZMF Die BZ verlost neunmal zwei Konzerttickets für das Zeltmusikfestival und zwar für Didi Bridgewater, Il Civetto oder Amy MacDonald. Nutzt jetzt die Chance auf zwei Tickets für ein Konzert eurer Wahl und seid im großen Zirkuszelt live dabei. Jetzt mitmachen und gewinnen unter mehr.bz. Slash zmf-2025 Werbung, Hallo Marcel, schön, dass du da bist. Hi Lisa, schön, dass ich die Gelegenheit habe, heute hier zu sein. Euer Verein feiert ja jetzt den 125. Geburtstag und dafür habt ihr ja auch ein Magazin erstellt mit Vereinshistorie, Infos, aber auch Anekdoten und mit einem Spiel. Und das würde ich jetzt gerne zu Beginn mit dir durchspielen. Das trägt den Titel, welcher Typ Musiker bist du? Bereit? Bereit. Okay, du musst immer mit Ja und Nein antworten. Erste Frage, bist du zuverlässig? Ja. Dann käme jetzt die Frage, bist du immer pünktlich zur Probe? Ach, nicht ganz immer. Okay, machen wir mal so, wenn du jetzt Nein sagen würdest, wäre das Ergebnis schon, du bist der, der immer zu spät kommt. Würdest du jetzt Ja sagen, wäre die nächste Frage, bist du eher introvertiert? Eher nicht. Genießt du auch mal stille Momente? Ja. Dann wäre die nächste Frage, darf es ein Paar Bier mehr sein? Ah, das wusstest du, das ist eine Funkfrage, ne? Ja, es dürfte auch ein Paar Bier mehr sein. Ja, also das Ergebnis, du bist der Gesellige im Musikverein. Ansonsten habt ihr euch hier noch die Kategorien ausgedacht, der Orientierungslose, die Tratsch-Tante, der vernünftige Musiker und eben der, der immer zu spät kommt, hatten wir gerade schon. Wie seid ihr denn auf das Quiz gekommen? Wir haben uns überlegt, wie wir, ja das hieß ja früher immer Festschrift, also so ein ganz altbackener Begriff, da haben wir gesagt, wir möchten das ein bisschen agiler, ein bisschen hipper, ein bisschen jünger gestalten und dann ist uns das Spiel eingefallen. Das ist aber meine Kollegin gewesen, die Corinna Beidlich. Na cool. An eurem Verein ist ja auch das Besondere, dass das Durchschnittsalter von den Musikerinnen und Musikern, die da mitmachen, relativ niedrig liegt und zwar bei ungefähr 31 Jahren. Das ist ja schon ein Ding. Wie kommt das Alter zustande? Zählen da auch die Kinder mit, die dann in eurem Mini-Musikverein mitspielen? Oder ist es einfach tatsächlich die Leute, die so im Hauptorchester, in der Kapelle drin sind? Es sind tatsächlich nur die im Hauptorchester drin sind. Also die Jungen sind da gar nicht eingerechnet, die 26, die wir da haben. Wie kam es? Vielleicht auch, weil wir ein paar Austritte hatten, natürlich bei den Älteren, aber das eher weniger. Ich muss dazu sagen, wir waren auch vor ein paar Jahren noch jünger. Ich glaube, wir hatten mal eine Phase, wo wir 27,5 oder sowas im Schnitt waren. Aber wie kommt es? Viele im mittleren Alter, so zwischen 20 und 30 einfach dabei. Und dann einige, die halt den Durchschnitt nach unten ziehen. Unter 20 auch einige. Und einfach die Menge macht es an der Stelle. Andere Vereine haben ja eher Nachwuchsprobleme. Was würdest du sagen, wie schafft ihr das, dass ihr so viele junge Leute begeistern könnt für Musik, für das Vereinsleben? Also ich als Geselliger sage da natürlich, dass wir da ganz viel bieten können für die Freizeit einfach, wir sind ja ein kleines Dorf mit 400 Einwohnern und es wäre jetzt falsch zu sagen, es gibt nicht so viel, es gibt sehr viel, was man machen kann. Freiburg ist ja auch nicht so weit weg, also es fällt einem schon was ein, aber wie gelingt uns das? Ich glaube, wir sind einfach eine super Gemeinschaft tatsächlich. Jetzt ist es ja eine Sache, viele junge Mitglieder zu haben, aber ihr habt ja auch in eurer Vorstandschaft ganz viele junge Gesichter. Ich habe da mal auf der Website geschaut und ja, ich glaube, ich weiß gar nicht, ist jemand älter als 40? Wahrscheinlich nicht, oder? Wer ist der Älteste? Ich. Okay, also mit 32 entsprechend. Okay, ja, nicht schlecht. Wie kriegt man so viele junge Leute dazu, so engagiert dann auch zu sein? Ist ja nochmal eine Stufe mehr als einfach zu den Proben zu kommen und mal bei einem Fest mitzuhelfen. Es hat eine gewisse Tradition. Es hält mir gerade ein, eine Kollegin ist noch 10 oder 14 Tage jünger, äh älter. Oh, wow. Aber ja, 32 ist die älteste Person. Und ja, Verantwortung übernehmen im Verein ist ein Thema. Es hat zwei Seiten. Wer möchte sie abgeben sozusagen und wer möchte sie übernehmen? Und bei uns hat es eine ganz gute Tradition, dass ja auch Junge in die Verantwortung gebracht werden und einfach mal ein bisschen probiert werden darf. Und da keine Denkverbote da sind, sondern man ist relativ experimentell probierfreudig. Das wäre jetzt auch meine nächste Frage gewesen, so dieses Miteinander zwischen Jung und Alt im Verein. Man denkt ja eher, die älteren Leute sind es die, die vielleicht eher an Traditionen festhalten wollen und die Jüngeren wollen ein bisschen frischen Wind mit reinbringen. Das heißt, ihr seid mehr so in Richtung frischer Wind und Innovation oder wie gelingt so dieses Miteinander? Das kann man so pauschal gar nicht sagen. Also dass die Jungen immer die sind, die innovieren und die Alten immer die, die konservieren. Das ist nicht so. Tatsächlich, das war auch ein fließender Übergang. Da kann man sich ja die Frage stellen, hat es da irgendwann mal einen Knatsch gegeben, einen Streit und dann ist die Forschenschaft zurückgedreht. Das war gar nicht so im Gegenteil. Mein Vorgänger, der Gerhard Winterhalter, der hat das auch 14 Jahre gemacht und hat dann schlussendlich mit seinem Team abgegeben. Franz B.H. War noch dabei, auch eine Vereinslegende, das muss ich an der Stelle einfach erwähnen. Das war ganz reibungslos. Die haben uns dann machen lassen am Anfang und haben uns dann schon immer ein paar Tipps gegeben. Aber nie uns vorgeschrieben oder versucht vorzuschreiben, was wir zu tun haben, sondern einfach mal freien Lauf gelassen. Was würdest du denn sagen, welche Rolle spielen so Events oder Feste, die ihr veranstaltet, zur Beliebtheit des Vereins? Also dass es dann nicht nur die Proben gibt, sondern auch ganz viel drumherum. Jetzt sogar auch mal abseits von dem Jubiläum, was jetzt ja auch groß gefeiert wird. Da habt ihr ja auch sonst immer einige Veranstaltungen. Ich habe in eurem Magazin schon von der berühmt-berüchtigten Hangover-Party gelesen. Oh ja. Genau. Was für ein Anteil spielt sowas, damit der Verein keine Nachwuchsprobleme hat und generell gut aufgestellt bleibt? Relativ große, tatsächlich. Also warum gibt es so Feste und warum machen vor allem Musikvereine die? Ich denke einfach, früher hat man sich ja finanziert über sogenannte Kurkonzerte. Da war ganz viel los im Hochschwarzwald, viele Touristen, die an den See kamen. Und dann hat man ein Konzert gegeben und 200 Euro verdient. Das funktioniert heute nicht mehr. Also muss man sich irgendwas hinzuverdienen und da kann man natürlich aus der Not eine Tugend machen und was richtig Cooles aufziehen, was auch der Junge mit ins Boot holt. Und ja, da gibt es ja auch ganz viele unterschiedliche Bereiche. Bar, Bierstand, aber auch abseits der Getränke ganz viel zu organisieren, PR, Marketing und natürlich Beschaffung, Küche, dass da das Angebot stimmt. Da gibt es ganz viel zu organisieren und deshalb auch ganz viel Verantwortung zu verteilen und das holt die Jungen einfach ab. Und wie steht ihr denn gerade finanziell da? Also ist es dann so, dass man von diesen ganzen Veranstaltungen und so dann auch ein ordentliches Plus mitnimmt oder gibt es das so ungefähr die Waage mit dem, was ihr sowieso an Ausgaben habt? Mittlerweile haben wir es tatsächlich geschafft, dass wir ein ordentliches Plus haben. Das ist auch notwendig, sonst könnte man viele andere Dinge gar nicht stemmen im Verein. Aber wie gelingt es? Ja, das haben wir uns auch gefragt. Das war übrigens eines der Themen, wo wir so, wann war das? 2010, 2012 oder so. Da hat es nicht mehr so richtig funktioniert mit dem Fest. Und dann hieß es ja, was kann man denn machen? Und dann gab es halt wie so eine Art Brainstorming. Und da hat man gesagt, jetzt lassen wir mal die Jungen das mal machen. Und das war auch, ja, ist so ein erster Schritt in Richtung Verantwortung zu übernehmen im Verein oft. Wenn man dann sagt, hey, ihr kümmert euch jetzt um das und das. Und jetzt macht einfach mal. Und wenn man dann so einen Plus hat, dann kann man wahrscheinlich auch mehr in zum Beispiel Nachwuchsförderung oder sowas investieren? Oder wie macht ihr das? Ja klar, der Zweck ist ja immer die Musik, die wir haben. Da kann man natürlich sagen, man gibt es aus für sich selbst, also für einen eigenen Konsum sozusagen. Man kann es investieren in Ausrüstung, Instrumente und man kann Jugendarbeit machen im Wesentlichen und das machen wir mittlerweile ganz, ganz stark. Da habt ihr ja einmal die Mini-Musikkapelle, gell? Genau, richtig. Das ist auch eine Kooperation mit zwei Nachbarkapellen, Titisiostal und Hinterzarten mittlerweile auch dabei. Angefangen hat es aber 2017 mit dem Musikverein Titisiostal zusammen. Und dann gibt es noch so eine Bläserklasse. Genau, das sind die noch jüngeren dann sozusagen. Ah, okay. Wo ihr dann mit der Grundschule auch kooperiert, damit da die jungen Leute früh quasi an die Instrumente herangeführt werden? Genau, so ist es. Wir haben ja eine kleine Grundschule in Waldau. Da sind gar nicht viele Schüler. Ich weiß gar nicht tagesaktuell, wie viele es sind, aber um die 30 in vier Klassen. Okay. Aber das heißt insgesamt, wenn man irgendwie einen Verein gut aufstellen will, dann muss man ein bisschen mehr machen als nur in Anführungszeichen Proben. Ganz klar. Und mal ein Jahreskonzert oder sowas. Ich glaube, da haben sich die Anforderungen ganz stark weiterentwickelt in den letzten Jahren. Ja, auf jeden Fall. Jetzt muss ich natürlich ein Klischee von Musikerinnen, Musikern oder generell im Musikverein ansprechen. Jetzt bin ich aber gespannt. Dass Musiker ja generell sehr trinkfeste Leute sind und dass man die Probe auch gerne mal mit 1, 2, 3 Bier ausklingen lässt dann so. Wie ist es denn bei euch so, Thema Geselligkeit nach der Probe? Früher war es ja so, dass man sich dann nochmal alle zusammen in der Wirtschaft hockt oder zumindest der harte Kern so und dann nochmal ein paar Schorle oder Bier oder wie auch immer trinkt. Wie hat sich das jetzt so entwickelt? Früher war das genau, also hast du gut recherchiert, das stimmt schon. Das mit dem Trinkfest, das weiß ich gar nicht, wie sich das verhält. Also da gibt es auch Sportvereine. Ich weiß nicht, ob Musiker unbedingt Trinkfester sind. Vielleicht sind Fußballer noch Trinkfester, okay. Ja, da müssen wir mal einen Vergleich machen. Vielleicht das irgendwie mal analytisch aufgreifen und wissenschaftlich. Aber wie ist es aktuell? Also früher war es eher so, man ging in die Wirtschaft tatsächlich. Das hat sich aber eher ein bisschen ad acta gelegt. Und wir haben ja ein schönes Probelokal. Und da gibt es schon immer ein paar kalt Getränke. Aber nicht nur alkoholisches. Alles klar. Schauen wir mal auf euer Jubiläum. Ihr werdet ja 125 Jahre alt oder seid schon und fahrt ein sehr großes Fest auf. Vom Feiertag, also Christi Himmelfahrt, bis Sonntag gibt es vier Tage Programm mit Festzelt, Musik von Bands, DJ, Festumzug am Sonntag. Und ihr hofft ja auf 10.000 Besucherinnen und Besucher. Jetzt mal im Vergleich, euer Dorf zählt nur 400 Einwohner ungefähr. Platzt das da nicht komplett aus allen Nähten? Also ehrlich gesagt, bei 10.000 dann schon. Also mit 10.000 habe ich einen rausgehauen. Also wenn es sechs bis acht wären, dann wäre es auch schon super. Auch schon viel. Ja, aber wir platzen dann nicht, sondern wir haben vorgesorgt. Wir haben ein großes Festzelt, da passen über 2.000 Menschen rein. Und wir haben auch ordentlich eingekauft, dass wir alle Gäste dann auch versorgen können. Was macht dich denn so oder euch so optimistisch, dass so viele kommen nach Waldau zu einem Jubiläumsfest von einem Musikverein? Wir haben einen ganz guten Namen, würde ich sagen, für Partys. Also auch bei unserem normalen Sommerfest kommen immer 2.000, 3.000 Leute. Und dieses Jahr haben wir nochmal andere Geschütze aufgefahren, dass wir tatsächlich nochmal ordentlich Werbung gemacht haben bei verschiedensten Medien. Und ja, wir haben glaube ich schon auch Namen und wir liegen auch strategisch nicht ganz blöd. Ich habe gelesen, ihr habt ja sogar einen Shuttle-Service irgendwie eingerichtet und wollt dann sämtliche Leute aus dem Hochschwarzwald einsammeln. Der letzte Bus zurück, habe ich geschaut, fährt ja schon um halb zehn. Ist es nicht ein bisschen früh? Je nachdem, ob man den Feiertag am nächsten Tag noch arbeiten muss oder ob man sich den Brückenkack genommen hat. Aber gut, man kann auch länger bleiben. Nur dann fahren wir die Leute halt nicht mehr heim. Ja, okay. Generell legt der ja dann schon auch einen großen Fokus auf Party, würde ich sagen, oder? Es geht bis um halb eins, glaube ich, Freitag und Samstag. Bisschen länger auch, ja. Okay. Habt ihr da bewusst gesagt, okay, wir wollen jetzt so eine Partyatmosphäre und nicht so einen klassischen... Musikvereins-Hock, sag ich jetzt mal, wo mehr tagsüber stattfindet und man dann abends noch mit ein bisschen eher traditionellerer Musik vielleicht den Abend ausklingen lässt. Wie kam es so zu der Entscheidung? Wir haben tatsächlich geschaut, welche Zielgruppen haben wir eigentlich und wie holen wir die ab. Und vier Tage reine Blasmusik, das hätten wir auch toll gefunden, für uns dann. Aber ich weiß nicht, ob man dann tatsächlich so diesen Traffic hinbekommt. Und dann haben wir gesagt, machen wir es doch vielseitig, weil es soll ja auch ein Event werden, was die Menschen verbindet, aus unterschiedlichen Schichten, aus Stadt und Land und aus dem Nachbardorf, aus dem eigenen Zwischenvereinen. Und da haben wir gesagt, machen wir doch was, was die breite Masse anspricht oder zumindest, wo man sich zumindest an einem Abend hundertprozentig wieder gespiegelt sieht. Und auf welchen Tag oder welchen Teil von dem Jubiläum freust du dich denn persönlich am meisten? Ah, gute Frage. Ich glaube, Donnerstag, 11.30 Uhr, wenn dann wirklich die Feier losgeht sozusagen und die Vorbereitungen dann zu Ende sind. Und dann die Spannung auch ein bisschen abfällt dann im Laufe des Tages und Sonntag, wenn dann der Umzug gelaufen ist, hoffentlich mit gutem Wetter. Und wenn man dann im Festzelt steht mit vielen befreundeten Nachbarvereinen und Vertretern, dann da zu stehen und vielleicht auch ein kühles Bier zu trinken und aufs Fest anzustoßen. Ihr braucht ja für so ein riesiges Fest auch entsprechend viele Helferinnen und Helfer. Ihr habt, glaube ich, mal gesagt, so um die 300 Leute braucht es in noch mehr Schichten insgesamt. Wie schwierig war es denn da, genug helfende Hände zu finden? Ja, es sind über 300 tatsächlich. Ja, es ist eine Herausforderung, die zu finden tatsächlich, weil viele wollen dann doch einfach nur kommen und Spaß haben. Ja klar, logisch. Aber so schwierig war es dann doch wieder nicht, weil man hat ein großes Netzwerk und viele wissen einfach, wie es ist, selber ein Fest, eine Party zu organisieren und dann einen Helfer zu suchen. Und für so ein Event kann man die Leute schon relativ gut überzeugen. Es gibt ja auch ein großes Helferfest dann. Okay, nicht schlecht. Aber das heißt, ihr habt ja deutlich mehr Leute finden müssen, die helfen, als ihr eigentlich im Verein habt, zumindest an aktiven Leuten, oder? Ja, klar. Faktor sieben ungefähr. Okay. Und das sind dann tendenziell Waldauer oder ... Benachbarte Orte, Menschen oder ja? Es sind vorwiegend wahrscheinlich schon Leute aus dem Dorf, klar. Ich kann es nicht prozentual sagen. Ich würde mal sagen, vielleicht 50, 60 Prozent. Und dann kommen aber viele auch, also Nachbarvereine, also befreundete Musikvereine helfen uns auch. Insgesamt drei oder vier in der Zahl. Und ja, die waren sofort bereit, als wir sie gefragt haben, wollt ihr uns helfen? Mit 20, 25 Personen haben sie sofort ja gesagt, weil die selber auch wieder feiern planen. und wir dann gesagt haben, gut, dann helfen wir euch auch. Und wie viel hast denn du persönlich so an diesen ganzen Tagen, Donnerstag bis Sonntag, zu tun, wo du jetzt nicht nur entspannen und feiern kannst, sondern wahrscheinlich durch die Gegend rennst und irgendwas koordinierst oder hinter der Theke stehst? Ja, also jeden Tag die Schicht geht dann schon. Und am Sonntag, klar, da hat man ein paar andere Aufgaben dann. Dann werden die Musikkapellen anmoderiert im Zelt und eine Tombola gibt es noch. Das sind dann so Kleinigkeiten. Aber ich würde sagen, jeden Tag eine Helferschicht. Das habe ich und haben wir uns generell im Verein uns auferlegt sozusagen als einfach Leitlinie, dass wir zumindest mal eine Grundabdeckung haben, auch an eigenen Leuten, die dann da sind im Festzelt. Weil es muss ja auch jemanden geben, der die Fremdhelfer einweist und denen alles erklärt. Fühlst du dich jetzt so direkt vor dem Jubiläumsfest schon gut vorbereitet oder fehlt noch irgendwas? Ja, das kommt on the run, sage ich. Oder wie meinst du, in welcher Dimension? Ja, man jetzt sagt, ich habe noch irgendwie fünf offene Aufgaben und eigentlich haben wir zu wenig Getränke noch. Oder das dann kurz vor knapp irgendwie doch nochmal auffällt, dass man irgendwas noch vergessen hat oder sowas, wie es jetzt so ist. Klar, das hat man schon hier und da, aber man arbeitet ja gleichzeitig daran, dass man alles, was einem gerade einfällt, dann irgendwo erledigt. Und deswegen haben wir auch alle eine Woche vorhin schon angefangen und sind seit letzter Woche Donnerstag schon dabei, das Zelt herzurichten. Und ich glaube, wir haben ordentlich viel Vorlauf und kriegen das alles noch rechtzeitig hin. Und da seid ihr dann quasi so den ganzen Tag jeweils davor beschäftigt mit aufbauen? Das heißt, ihr nehmt euch da richtig frei oder ist es dann gegen Abend einfach, dass man dazu stößt und dann was mithilft? Die meisten haben tatsächlich freigenommen. Ja, tatsächlich. Okay, also großes Engagement für die Jubiläumsfeier. Das kann man sagen. Okay. Schauen wir mal so ein bisschen auf die Geschichte, wie sich der Verein jetzt entwickelt hat. Ich meine 125 Jahre, da passiert sehr viel. Was würdest du denn sagen, wie sich der Verein verändert hat in den folgenden zwei Punkten? Also erstmal, was so das musikalische Können angeht. Wo spielt man, wofür spielt man? und inwiefern hat man sich vielleicht verbessert oder anders ausgerichtet. Und als zweites, was so das Ganze drumherum angeht, so feste Ausflüge und sowas. Fangen wir mal mit dem musikalischen Teil an. Total schwierig zu sagen. Also wenn man da in die 125-jährige Geschichte schaut, ha, unglaublich schwierig das zu beurteilen, wie war da das Niveau? Also da gibt es in der Krone, kann man das auch nachlesen, immer mal wieder Wertungsspiele, wo man dann gut abgeschnitten hat. Aber uns spiegeln auch immer wieder Ehrenmitglieder, die dann den Verein schon länger kennen, dass das Niveau sich schon im Schnitt eigentlich gesteigert hat eher, weil die Ausbildung auch sich professionalisiert hat einfach. Aber klar, es gab immer schon einzelne Superspieler, die wahrscheinlich auch ohne Unterricht hinbekommen haben, 1A-Superklasse mit 93 von 100 Punkten im Wertungsspiel abzuschneiden. Und so von der Musikrichtung, würdest du sagen, jetzt macht man immer öfter vielleicht auch mal ein paar modernere Lieder oder wie hat sich da was verändert? Ja, ich glaube, man hat früher mehr Overtüren gespielt, mehr Klassisches, vielleicht auch mehr Walzer. Das hat sich insofern verändert, dass man heute doch eher in die Richtung Polka oder auch moderne Stücke, zeitgenössische Literatur geht. Und da hat sich natürlich schon der Anspruch auch erweitert, rein von der Präsenz auf der Bühne. Weil man kann nicht mehr einfach da sitzen und was runterspielen vom Blatt, sondern man muss auch interagieren mit dem Publikum. Extrem wichtig. Und wie läuft so eine Interaktion? Quasi, dass man die Leute aufruft zum Mitklatschen oder wie kann ich mir das vorstellen? Mit dem ist es nicht ganz getan, aber ja, das ist ein Teil tatsächlich. Also zu animieren, mitzumachen, das kann von der Ansage gehen, wo man mal mit den Leuten in Interaktion, in Touch kommt. Oder auch der Dirigent, der sich während dem Dirigieren mal umdreht und dann eben zum Klatschen auffordert. Aber auch aufzustehen, mal was zu singen. Also einzelne Personen ins Licht zu rücken und dann auch solistische Stücke zu spielen. Okay. Schauen wir mal auf den zweiten Punkt, wie sich das drumherum so ein bisschen entwickelt hat. Am Anfang war das wahrscheinlich noch deutlich abgespeckter, was so Festschäfte oder Ausflüge oder sowas angeht. Kannst du so ein bisschen, wenn du zurückschaust, ein bisschen einschätzen, was da gegangen ist in der letzten Zeit? Wir haben also, wenn wir jetzt über Jubiläen sprechen, dann haben wir das schon immer recht groß gefeiert. Übrigens, ein interessanter Fakt am Rande, zu unserem 50-Jährigen Jubiläum, damals beim Gasthof Traube in Waldau, da sind 5000 Menschen mit dem Fahrrad angereist, weil man da noch keine Autos hatte. Und das Fest, also das sah bestimmt anders aus, es gab weniger Vielfalt bei den Getränken und beim Essen, aber die Menschen waren da und organisiert hat man es auch. und 75 war auch ein riesengroßes Fest. Festzelt sah damals anders aus, aber war auch groß und ich glaube, Anzahl der Helfer und so, das war nicht groß, weniger. Nur wir machen es öfter mittlerweile, öfter und größer, vielleicht zwischen den Jubiläen. Okay, also Feste feiern konnte man in Waldau schon immer. Würde ich schon so sagen. Okay, wie ist denn so mit anderem drumherum, sowas wie Ausflüge oder sowas, wo man jetzt nicht als Vereinsmitglied so viel helfen muss, sondern selber, sage ich auch mal, ein bisschen in einer anderen Art abschalten, Spaß haben kann. Was macht ihr da so? Ganz unterschiedlich. Da haben wir mittlerweile, wir haben so eine Regel, dass alle zwei Jahre ein größerer Ausflug dann gemacht wird, tatsächlich. Und da kümmert sich immer ein anderes Register drum. Und dann ist es immer mehr oder weniger eine Überraschung, was dann am Stichtag passiert. Ich glaube, insgesamt hat sich das Thema Ausflüge so verändert. Früher ist man froh gewesen, wenn man überhaupt mal rauskommt. Da ist man zwei Tage an den Vierwaldstätter See und alle waren glücklich. Das ist heute wahrscheinlich nicht mehr so. Also da ziehen die langen Busreisen nicht mehr so. Da möchte man eher ein bisschen ein Event haben am Tag selbst. Gab es denn was jetzt so in der Geschichte des Vereins, auch wenn du jetzt noch nicht so lange dabei bist wie andere ältere Kolleginnen vielleicht, was dich überrascht hat oder was du so davor nicht wusstest oder erwartet hast? Ja, ganz viel. Aber ein Ein-Fact herauszukristallisieren, nicht ganz einfach. Das Engagement einfach Einzelner, denke ich. Es gab zum Beispiel mal einen Vorsitzenden, der war insgesamt 40 Jahre Vorstand vom Verein und hat das gemacht von 1927 bis 1967, also 1900. Also hat drei Staatsformen erlebt, von der Weimarer Republik über das Dritte Reich bis in die BRD, fast bis Willy Brandt und das ist schon extrem. Okay, krass. Und wenn man mal so auf die vielleicht eher Schattenseiten der Geschichte schaut, die es ja einfach durch die Geschichte gibt, zwei Weltkriege hat der Verein quasi miterlebt. Was würdest du denn sagen, wie hat man diese beiden Kriege durchstanden? In eurer Chronik steht zum Beispiel, dass man beim Zweiten Weltkrieg dann eher zurückhaltend war und trotzdem mussten ja politische Veranstaltungen auch musikalisch begleitet werden. Aber mit dem Start vom Krieg quasi war dann erstmal über Jahre musikalisch gar nichts, oder? Bei uns war es, also wenn du jetzt den Zweiten Weltkrieg ansprichst, wir haben schon aufgehört zum Musizieren 1938, weil einfach der politische Druck zu hoch war. Und ich weiß nicht, inwiefern das Dorf dann vielleicht auch gespalten war. Ich glaube, ich gehe einfach mal davon aus, dass es gar nicht so viele politische Menschen dann gab. Ich habe keine Zahlen, wie viele da in der Partei waren. Es wird sie gegeben haben, aber der Musikverein hat zumindest 1938 aufgehört zu musizieren. Und dann nach dem Weltkrieg tatsächlich ging es erst 1947 wieder los, also zwei Jahre danach. Und da war immer, also auch nach dem Ersten Weltkrieg, das Thema Instrumente. Das ist heute vielleicht nicht so oder denkt man nicht, aber ein Instrument konnte man sich da einfach fast nicht leisten. Da war das Geld einfach knapp. Ich habe in eurer Chronik noch gelesen, dass es einen Musiker gab, der irgendwie so 1947 dann mit seiner Klarinette aus dem Zweiten Weltkrieg kam. Leopold Winterhalter. Ja genau, der sie irgendwie mitgenommen hatte und dann kam er zurück und am selben Abend noch, als er aus Frankreich dann zurückkam, war er in der Musikprobe und hat dann wieder mitgespielt. Das ist ja auch eine krasse Geschichte. Ja, tatsächlich. Und der hat uns immer bis zum Schluss immer alle fünf Jahre beim runden Geburtstag eingeladen im Musikverein. Und der war selber auch 35 Jahre Dirigent vom Verein. Also war eine richtige Koryphäe sozusagen. Und ich weiß von ihm selbst auch noch, er hat mir das mal erzählt, ich weiß nicht, das war irgendwann 2006 oder 2010 in der Zwischenzeit. Und der hat die Klarinette mit dem Krieg dabei gehabt und da haben sich die Zeit immerhin noch halbwegs schön gemacht. So gut es halt irgendwie ging mit der Klarinette und in der Zeit muss ihm das Instrument auch extrem ans Herz gewachsen sein. Der hätte nicht mehr ohne die Klarinette gekonnt. Das ist ja auch schon spannend, wenn man dann so von älteren Mitgliedern des Vereins noch solche Geschichten mitbekommt und die dann irgendwie weitergetragen werden. Ja, seine Nachkommen sind auch zu hoher Anzahl bei uns vertreten. Das freut ihn bestimmt. Aus diesen ganzen Anekdoten, die sich ja da ansammeln, Fällt dir da noch eine ein, die du besonders gern magst? Da gibt es einiges. Also ich erinnere mich an ein Konzert, was wir hatten in der Kirche. Das war in Hittdorf. Das ist in Nordrhein-Westfalen bei Leverkusen. Und das war irgendwann 2007 oder 2008, würde ich sagen. Und da haben wir gespielt. One Moment in Time in der Kirche. Und das hat man damals, also heute ist es vielleicht ein bisschen lockerer, aber damals hat man das nicht gekannt bei uns, dass die Menschen applaudieren. Und da haben sie nicht nur applaudiert, sondern sie sind aufgestanden und die haben das nicht gekannt in Nordrhein-Westfalen. Ich weiß nicht, wie viele Musikvereine es da gibt, ich habe keine Zahlen. Aber die haben wir das auf jeden Fall so noch nicht erlebt. Und da hatten wir alle Gänsehaut und manche hatten sogar Tränen in den Augen. Ah, schön. Okay. Mal kurz zu dir. Was war denn so dein erster Kontakt zum Musikverein? Boah, das kann ich gar nicht genau sagen, weil ich einfach mit dem aufgewachsen bin. Also schon als kleines Kind. Waren irgendwie deine Eltern oder sowas auch musikalisch aktiv? Klar, mein Vater ist es immer noch. Der ist jetzt 50 Jahre dabei und meine Mutter war tatsächlich mit einer anderen Frau die erste Frau im Verein. Das war 1975, wenn ich gerade richtig informiert bin. Okay. Und das heißt, Musikverein war für dich eigentlich schon immer irgendwie ein Thema und auch da, dass du wahrscheinlich da auch... Mitmachen würdest. Ja, ich weiß nicht, das ist wirklich dann, das sage ich nicht so gerne, aber es ist angeboren irgendwo. Mit dem wächst man auf und das war ja schon immer so, dass der Verein einfach eine sehr tragende Säule im Dorfleben ist oder war. Und das hat man immer gespürt und in der Familie bekommt man es natürlich auch so vorgelebt. Das heißt, es ist wahrscheinlich bei den anderen Mitgliedern oder bei sehr vielen von denen auch so, dass sie dann irgendwie über Familie, Verwandtschaft oder sowas dann den Weg in den Verein gefunden haben, oder? Ja, bei ganz vielen würde ich sagen, aber da sind wir nicht exklusiv ein Club derer, die nur deshalb dabei sind, weil sie die Asche bewahren wollen oder weil sie das irgendwie in die Wiege gelegt haben, sondern bei uns ist jeder willkommen, würde ich mal sagen. Welches Instrument spielst du denn? Flügelhorn. Okay, wie kam es zu der Entscheidung? Ich habe tatsächlich überlegt, ob ich Klarinette oder Flügelhorn spielen möchte. Klarinette ist ja sehr beliebt, oder? Das machen so wahrscheinlich mit die meisten Leute. Ja, Männer eher weniger. Also die Quote ist immer noch nicht ganz paritätisch. Ich weiß nicht, ob das irgendwann mal so kommt. Aber es sind beides melodietragende Instrumente und das hat mir immer schon sehr gut gefallen. Und was war bisher so deine Lieblingsparty von eurem Verein? Du hast es schon angesprochen, die Hangover-Partys. Da gab es schon ein paar legendäre. Aber es gibt auch, ich kann mich an einige deutsche Musikanten-Skimeisterschaften erinnern, die mindestens genauso gut waren. Okay, jetzt muss ich noch mal ein bisschen zu dieser Hangover-Party erzählen. Was genau passiert da? Ja, das ist halt eine Feier. Die Leute kommen irgendwann ins Zelt rein und sind in freudiger Erwartung. Man legt einen DJ auf und es gibt, ja, das ist auch vielleicht ein bisschen was Besonderes. Wir haben dann auch wirklich weiße Hemden an und zum Teil eine Fliege an der Bar. Und ja, klar, alles ein bisschen, das Motto kommt ja eigentlich ursprünglich vom Hangover-Film oder den drei Filmen, was ja mittlerweile schon fast in Vergessenheit geraten ist, aber am Anfang gab es sogar Ellen. Also es gab einen Ellen, der übers Fest gelaufen ist und mit dem man Fotos machen konnte. Okay, nicht schlecht, okay. So, und jetzt auf eure Musik hin. Du hast ja vorhin schon so ein bisschen angedeutet, ihr spielt alles Mögliche von so feierlicher Konzertliteratur bis hin zu sowas Zünftigem, so Festzelt-Gaudi, wie man es auch kennt. Was würdest du sagen, ist denn euer Lieblingssong im Orchester? Was spielt ihr am allerliebsten? Das hängt vom Geschmack ab, würde ich mal sagen. Also ich glaube, Les Humphreys war lange Zeit hoch im Kurs. Aber es gibt natürlich auch einige traditionelle Stücke. Die Weinkeller Polka war vor ein, zwei Jahren mal der Hit. Und dann gibt es weitere Stücke. Manche stehen auch auf Märsche. Ich hatte jetzt gedacht, dass du bestimmt irgendwie Böhmischer Traum oder dieser Song mit der Vogelwiese, wie heißt der nochmal? Auf der Vogelwiese. Ja, auf der Vogelwiese, dass sowas kommt, oder? Aber okay. Ja, die sind natürlich bekannt und die kennt natürlich dann jeder, auch wahrscheinlich in Freiburg. Aber sagen wir es mal so, das ist ja nicht das, was eigentlich Tag ein Tag aus bei uns gespielt wird, sondern ja, da ist man schon ein paar Jahre drüber, würde ich fast sagen. Ist dann vielleicht der Rausschmeißer am Ende oder sowas. Ja, das kommt schon und das sind auch wirklich schöne Songs und die müssen auch irgendwo rein. Aber das sind nicht die Lieblingsstücke, auf die man sich dann freut. Und dein ganz persönliches Lieblingsstück? Jetzt aktuell. Ah, das wechselt immer. Das ist jetzt echt schwierig zu beantworten, ein Lieblingsstück. Ja, One Moment in Time, habe ich vorhin mal gesagt. Das haben wir erst jetzt gespielt beim Jubiläumskonzert am 12. April. Das war schon wieder sehr emotional. Wird das auch bei der Jubiläumsfeier dann noch gespielt? Eher nicht. Okay, alles klar. Aber dann gibt es ja noch andere Lieder, auf die man sich freuen kann. Dann wäre ich auch schon am Ende mit meinen Fragen. Ich wünsche euch ganz viel Spaß beim Jubiläum. Feiert schön und bis dann. Ja, vielen Dank dir, dass ich hier sein durfte. Und Grüße an alle, an alle Helfer und natürlich an alle, die auf unser Fest kommen. Vielen Dank. Das war BZ am Ohr, der Podcast der Badischen Zeitung. Jede Woche ein Thema, das Südbaden bewegt.