Latest / Hamburg-News – der aktuelle Nachrichten-Überblick um 17 h / Hamburg-News: Polizei warnt Autofahrer vor Sonnabend
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- Willkommen zu deinem täglichen News-Update. Dies sind die Themen vom 7. November. Verkehrschaos und Demonstrationen sorgen für Herausforderungen in Hamburg. Hafenblockade durch linke Protestgruppe. Protestaktion von Radfahrern. Spielzeitstart im Hansa-Theater. Gedenken am 9. November. Knallgeräusche durch angemeldetes Feuerwerk. Stellen Sie sich vor, der Elbtunnel ist gesperrt, der HSV spielt zu Hause, in der City finden große Demonstrationen statt, am Abend noch eine Show in der Barclays Arena und das alles an einem Tag. Es kommt einiges zusammen an diesem Sonnabend. Für die Polizei Hamburg dürfte es ein arbeitsreicher Tag werden, für Verkehrsteilnehmer ein herausfordernder. Wer mit dem Auto unterwegs ist, sollte vor allem den Innenstadtbereich möglichst meiden oder zumindest großräumig umfahren. Die A7 wird von heute, 22 Uhr bis Montag, 5 Uhr, zwischen den Anschlussstellen Stellingen und Heimfeld inklusive Elbtunnel komplett gesperrt. Von den Demonstrationen sticht eine ganz besonders heraus. Um 13.30 Uhr startet am S-Bahnhof Landungsbrücken eine Kundgebung für die Befreiung Palästinas, des Kongo und Sudans und aller unterdrückten Völker, zu dem der private Anmelder laut Polizei bis zu 20.000 Teilnehmer erwartet. Daneben sind für morgen in Hamburg noch rund ein Dutzend weitere Versammlungen angemeldet, darunter unter anderem eine allgemeine Friedensdemo in der Innenstadt. Für Frieden und gegen Abrüstung wird derweil auch vor Ikea in Altona demonstriert. Und der HSV spielt gegen Borussia Dortmund im Volksparkstadion. Eine linke Aktionsgruppe hat am heute Morgen den Betrieb im Hamburger Hafen mit einer Protestaktion massiv beeinträchtigt. Laut einer Mitteilung der Bewegung Ende Gelände sollten Transportwege des Logistikunternehmens Mayask und der israelischen Reederei Zim blockiert werden, über die Rüstungsgüter nach Israel geliefert würden. Der Polizei wurde die nicht angemeldete Versammlung im Bereich des Altenwerder und des Waltershofer Dams laut einem Sprecher gegen 8.30 Uhr bekannt. Beteiligt waren demnach etwa 30 Personen, von denen sich einige im Bereich der Gleisanlagen fixiert hatten. Die Blockade hatte erhebliche Auswirkungen auf Verkehr und Betrieb. Der Container-Terminal Burkhardt-Kai konnte stundenlang nicht angefahren werden. Dadurch stauten sich die Lkw auch auf der Kühlbrandbrücke. Nach dem tragischen Tod der Hamburger Schauspielerin Wanda Perdelwitz fühlen sich Fahrradfahrer besonders an der vielbefahrenen Straße, an der Verbindungsbahn in Roter Baum gefährdet. Der Allgemeine Deutsche Fahrradclub, ADFC, plant daher an der Unfallstelle eine Protestaktion, um auf die Gefahren aufmerksam zu machen und Veränderungen durchzusetzen. Für eine freie und sichere Fahrt schafft der ADFC eine temporäre Pop-up-Bike-Lane, eine improvisierte Spur ausschließlich für Radfahrer. Mit dieser Aktion möchte man auf die mangelhafte Infrastruktur hinweisen. Die Söhne Hamburgs alias Stefan Gwildes, Joja Wendt und Rolf Clausen gaben gestern den Startschuss für die neue Spielzeit im Hansa-Theater. Launig und musikalisch, recht, selbstironisch, hätten sie durch den fast dreistündigen Abend geführt, schreibt mein Kollege Stefan Reckziegel. Und gibt eine eindeutige Empfehlung, in das frisch renovierte Hansa-Theater zu gehen. Alle acht, teilweise von den Hansa-Boys musikalisch live begleiteten Artistik-Acts, sind ein Erlebnis für sich. Unter den Gästen war übrigens auch ein Hamburger Ehrenbürger, der im nächste Jahr 80 wird, Udo Lindenberg. Aber dazu in der kommenden Woche an dieser Stelle mehr. Tod sind nur die, die man vergisst, sagt die Stiftung Bornplatz Synagoge der jüdischen Gemeinde Hamburg. Und getreu dieses Mottos will sie am Sonntag von 17 Uhr an auf dem Josef-Karlebach-Platz an die verfolgten und ermordeten jüdischen Bewohnerinnen und Bewohner des Hamburger Grindelviertels erinnern. Der 9. November 1938 ist unter dem Namen Reichspogromnacht als einer der dunkelsten Tage des düstersten Kapitels der deutschen Geschichte in eben jene eingegangen. Er jährt sich zum 87. Mal. Wir stehen in jedem Jahr wieder vor der Herausforderung, die Erinnerung an die Opfer lebendig zu halten, sagt der Vorsitzende der Stiftung, Daniel Schäffer, dem Abendblatt. Wenn wir die Namen nicht mehr nennen, dann geht ihr Schicksal, gehen ihre Biografien verloren und damit auch das Wissen um ihre barbarische Ermordung durch die Nationalsozialisten. Laute Knallgeräusche haben am gestern Abend zahlreiche Menschen in Hamburg aufgeschreckt. Die Detonationen waren gegen 21.30 Uhr in weiten Teilen der Stadt zu hören. In den sozialen Medien sorgte die Knallerei für Verunsicherung und Verwirrung. Winterdom geht ja morgen erst los. Hm, komisch. Meine Wohnung hat gewackelt. Und, ich habe gedacht, meine Scheiben springen aus dem Rahmen, lauteten Kommentare auf Facebook. Über den Ursprung der Geräusche wurde wild spekuliert. Unter anderem war von Explosionen in einer Fabrik die Rede. Inzwischen gab die Polizei Entwarnung und stellte klar, zu keinem Zeitpunkt bestand Gefahr. Demnach handelte es sich um ein angemeldetes Feuerwerk im Bereich der HafenCity. Anwohner in Hafennähe konnten die bunte Pyro-Show am Himmel über dem Westfield-Einkaufszentrum beobachten. Das war dein tägliches News-Update, erstellt mithilfe von künstlicher Intelligenz. Wenn dir diese Episode gefallen hat, abonniere unseren Podcast und teile ihn mit deinen Freunden. Bis zum nächsten Mal. Ein Podcast von Funke. Weitere Podcasts vom Hamburger Abendblatt finden Sie in unserer Abendblatt-Podcast-App und auf abendblatt.de slash podcast.