Latest / Hamburg-News – der aktuelle Nachrichten-Überblick um 17 h / Hamburg-News: Die Innenstadt wird umgebaut
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- Willkommen zu deinem täglichen News-Update. Dies sind die Themen vom 24. März. Pläne zur Attraktivierung der Hamburger Innenstadt. Walrettung in Timmendorf. Neue Methode gegen Gestank aus Gewässern. Liebe Freundinnen und Freunde des Hamburger Abendplatz, weniger Autos, dafür mehr Grün und mehr Platz für Fußgänger, Radfahrer und Außengastronomie. Schon seit Jahren gibt es Überlegungen, die Steinstraße in der Hamburger Innenstadt attraktiver zu gestalten. Nun stehen das Konzept und der Zeitplan. Im Herbst soll der Umbau starten. Mit dem Vorhaben treibt der Senat die Umsetzung des 2020 beschlossenen Handlungskonzeptes Innenstadt voran, welches vorsieht, den Individualverkehr in der City zu reduzieren. Einer Zählung aus dem Jahr 2021 zufolge verkehren auf der Steinstraße täglich rund 8200 Fahrzeuge. Die Hauptverbindung zwischen Willy-Brandt-Straße und Kurt-Schumacher-Allee übe damit eine zerschneidende Wirkung auf die fußläufige Verbindung zwischen den Haupteinkaufsmeilen Mönkebergstraße und Spitalerstraße sowie dem denkmalgeschützten Kontorhausviertel aus, so der für den Umbau federführende Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer. Durch die Umgestaltung sollen beide Quartiere künftig besser miteinander vernetzt werden. Kern der Planung ist die Umwandlung des Abschnitts von Steinstraße, Sperrsort, Domstraße, zwischen der Kreuzung Schmiedestraße, Alter Fischmarkt und der östlichen Einmündung des Jakobi-Kirchhofs in eine Kommunaltrasse. Auf dem etwa 400 Meter langen Abschnitt dürfen Autos künftig nicht mehr fahren. Ausgenommen sind lediglich Busse, Taxis und Anlieger. Die Sorge um den in der Ostsee vor Timmendorfer Strand gestrandeten Wal hält an. Heute Morgen lag das Tier weiter im flachen Wasser. Dem Wal gehe es unverändert, sagte Carsten Mannheimer von der Meeresschutzorganisation Sea Shepherd, der Nachrichtenagentur. Er atme und gebe Geräusche von sich. Gelegentlich hebe er den Kopf. Das Hochwasser gegen Mitternacht habe leider nicht ausgereicht, dass sich das etwa 10 Meter lange Tier aus eigener Kraft hätte freischwimmen können. Die Sommer in Hamburg werden heißer, mit zum Teil unangenehmen Auswirkungen in der unmittelbaren Umgebung. Zum Beispiel dann, wenn von Gewässern plötzlich ein übler Gestank ausgeht. In den vergangenen Sommern war dies etwa am Weiher in Eimsbüttel und am Isebeck-Kanal der Fall. Dort hatte sich über Wochen ein fauliger Geruch entwickelt, tote Fische trieben im Wasser. Die Gründe sind bekannt. Hohe Temperaturen führen zu Sauerstoffmangel im Wasser. Gleichzeitig gelangen über Regenwassereinläufe Nährstoffe und organisches Material in die Gewässer. In der Folge beginnen biologische Abbauprozesse, die üble Gerüche freisetzen. Bislang war es nicht gelungen, das Problem in den Griff zu bekommen. Doch nun ist in Eimsbüttel eine Methode im Gespräch, die Abhilfe schaffen könnte. Dies geht aus einem Antrag der Fraktionen von Grünen und SPD in Eimsbüttel hervor. Darin ist konkret von der sogenannten Schäfersee-Methode die Rede, die auch am Weiher- und am Isebeck-Kanal zum Einsatz kommen könnte. Im Berliner Schäfersee gab es ähnliche Geruchsprobleme. Schließlich gab man Calciumnitrat ins Wasser und konnte die Geruchsbildung offenbar deutlich verringern. Laut Antrag wurde dieses Verfahren auch in anderen Städten bereits angewendet. Die Tanzstunde ist eine romantische Komödie um zwei Außensteiter. Noch bis Sonntag, 29. März, spielt sie in Hamburg-Horn. Doch im kleinen Hoftheater dreht sich derzeit alles um zwei weitere Dinge. Die Proben zu Fisch sucht Fahrrad laufen, eine Komödie über die turbulente Partnersuche eines geschiedenen Paares über 50, zu der das kleine Privattheater als letzte Premiere am 10. April in die Räume der Martinskirche geladen hat. Und es geht darum, ob es nach den Vorstellungen bis Mitte Mai überhaupt weitere Dates des Publikums mit dem bald 41 Jahre alten Theater geben wird. Die Aussichten sind düster, das Ende ist praktisch besiegelt. Wenn uns niemand hilft, ist das kleine Hoftheater tot, sagt die künstlerische Leiterin Petra Bersing auf Abendblatt-Nachfrage unumwunden. Mit ihrer Schauspielkollegin Claudia Isbarn, kaufmännische Leitung, hatte sie die Bühne 1985 in Wandsbeck gegründet. 2005 war das als eingetragener, gemeinnütziger Verein geführte Theater in die heutigen Räume nach Horn gezogen. Der zum Theater umgerüstete frühere Gemeindesaal mit einer 60-Quadratmeter-Bühne und 120 Sitzplätzen an kleinen Bistrotischen verbreitet bis heute einen besonderen Theaterscharme. Nun aber mussten die Co-Intendantinnen Bersing und Isbarn, die 2020 Stefan Leonard als Oberspielleiter mit ins Leitungsteam geholt hatten, ihren immerhin 400 Abonnentinnen und Abonnenten kündigen. Alleingelassen von Politik, Kulturbehörde und Kirche sehen wir uns schweren Herzens gezwungen, ihr Abonnement nicht zu verlängern, teilte das kleine Hoftheater seinen treuen Stammgästen mit. Merlin Polzin musste heute beim Training überraschend auf einen seiner Stammspieler verzichten. Der Grund dürfte beim Trainer des HSV aber eher für positive Stimmung sorgen. Ransford-Königsdörfer ist kurzfristig für die Nationalmannschaft Ghanas nachnominiert worden. Nach Abendblatt-Informationen ist der 24-Jährige am Morgen um 6.30 Uhr nach Wien geflogen, wo sich seine Nationalmannschaft trifft. Nach dem Testspiel am Freitag gegen Österreich erwartet Königsdörfer dann eine ganz besondere Partie. Nur drei Tage später, am Montag, trifft der HSV-Stürmer in Stuttgart mit Ghana auf die deutsche Nationalmannschaft, 20.45 Uhr. Der in Berlin geborene Stürmer, der in seiner gesamten Karriere in Deutschland gespielt hat, dürfte für dieses Duell besonders motiviert sein. Zugleich schöpft Königsdörfer durch die Nominierung neue Hoffnung, bei der WM im Sommer in den USA, Kanada und Mexiko dabei zu sein. Udo Lindenberg, Sonderzug nach Pankow, bekommt einen eigenen Zug mit seiner Lebensgeschichte im Hamburger Miniatur Wunderland. Der Panikexpress entstand über mehrere Monate in enger Zusammenarbeit mit dem Musiker und erzählt auf acht detailreich gestalteten Waggons eine kleine Reise durch acht Jahrzehnte Udo. Von der Kindheit in Gronau, über seine Zeit in Libyen, Erlebnisse in der DDR bis zu aktuellen Erfolgen wie dem Hit Komet. Heute Abend wird er zum ersten Mal auf die Reise geschickt. Natürlich von Udo höchstpersönlich. Mehr dazu später auf abendblatt.de. 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