Latest / Drakenhofs Mythen / Die Belagerung von Eregngrad Der Sturm des Chaos Teil 2
Transcript
- 0:00Die Banner der Hoffnung wurden in Altdorf gehisst.
- 0:04Doch im Norden brannte bereits die alte Welt.
- 0:08Während Kaiser, Könige und Erzmagier im Lichte der großen
- 0:13Hallen über Bündnisse verhandelten, wälzte sich
- 0:16Archaons unaufhaltsame Horde durch Schnee, Blut und Feuer. 3
- 0:22Armeen Kislevs fielen, der Lynsk wurde überschritten.
- 0:26Und Ehrengard stand plötzlich alleine gegen das Ende aller
- 0:30Dinge. Dies ist die Geschichte vom
- 0:33letzten Aufgebot der alten Welt, von Neugeschmiedeten Schwüren,
- 0:37zerbrochenen Heeren und von einer Stadt, die wusste, dass
- 0:41sie fallen könnte, aber nicht ohne Kampf willkommen Abenteurer
- 0:48zurück in der alten Welt und beim Beginn des Sturm des Chaos.
- 0:53Im heutigen Video betrachten wir die Konklave des Lichts und den
- 0:58ersten Einfall, Archäons in der alten Welt
- 1:13am vierten Tag des Monats Jardung berief Imperator Karl
- 1:17Franz in Altdorf, der Hauptstadt des Imperiums, die große
- 1:22Konklave des Lichts ein. Es war eine Versammlung von
- 1:25historischer Tragweite, der Kaiser lud Herrscher.
- 1:29Gesandte und Repräsentanten nahezu aller großen Mächte der
- 1:34alten Welt ein, um sie über das wahre Ausmaß der drohenden
- 1:38Invasion unter Archäon zu informieren.
- 1:42Er legte ihnen dar, dass nicht nur das Imperium, sondern die
- 1:45gesamte zivilisierte Welt von der bevorstehenden Offensive des
- 1:50ewig Auserwählten bedroht war und bat sie eindringlich um
- 1:54militärische Unterstützung gegen den Sturm des Chaos.
- 1:59Die ersten, die diesem Ruf folgten, waren die Zwerge.
- 2:03Am frühen Morgen des 18 Jardung traf Snorri tungrimson,
- 2:08Gesandter des Slayerkönigs Ungrim Eisenfaust, am Osttor
- 2:12Altdorfs ein. Snorri war nicht nur ein Bote,
- 2:16sondern selbst ein angesehener Krieger und Vertreter des
- 2:19Stolzes und der Ehre Karak Kathrins und anderer
- 2:23Zwergenreiche. In langen, ernsten Gesprächen
- 2:27zwischen ihm, Karl Franz und den imperialen Räten wurde die
- 2:31Bedrohungslage ausführlich dargelegt.
- 2:35Snorri prüfte die Worte des Kaisers mit der typischen
- 2:38zwergischen Skepsis, doch die Zeichen der Zeit waren
- 2:42unübersehbar. Archaons Vormarsch die Berichte
- 2:46aus Kislev, die erneuten chaotischen Stürme in den
- 2:50Nordlanden. Schließlich sagten die Zwerge
- 2:54ihre Unterstützung zu. Umgrimm, Eisenfaust und andere
- 2:58Zwergenkönige würden Kontingente von Kriegern entsenden, Slayer
- 3:03Clankrieger Artillerie, um an der Seite des Imperiums gegen
- 3:09die Horden des Chaos zu kämpfen. Damit wurde ein altes Bündnis
- 3:13zwischen Menschen und Zwergen neu belebt, gegen Ende desselben
- 3:18Monats. Erreichte die Konklave eine
- 3:21zweite Schlüsselfraktion Bretonia durch die Eingebung der
- 3:26Feenzauberin der mysteriösen Heiligen Vertreterin der Herrin
- 3:30des Sees, sowie durch Boten des Imperiums über die Lage im
- 3:35Norden bewegt, fasste König Leon Leon Cheur einen folgenschweren
- 3:40Entschluss. Am 30 Jahrdung rief er einen
- 3:44neuen Kreuzzug aus. Dieser Kreuzzug war nicht nur
- 3:47ein militärischer Aufruf, sondern ein heiliger
- 3:50Ritterschwur die Ritter Pletonias sollten in die Ferne
- 3:54reiten, um Ehre, Ruhm und zugleich den Schutz der
- 3:58Sterblichen Reiche zu suchen. Über das gesamte Königreich
- 4:02hinweg antworteten unzählige Ritter diesem Ruf von jungen
- 4:07Knappen am Beginn ihres Weges bis hinzu Kampferprobten Rittern
- 4:12des Königs. Sie sahen darin die Gelegenheit,
- 4:15ihre Tapferkeit zu beweisen, sich vor König und Herrin des
- 4:19Sees zu bewähren und in einem gerechten heiligen Krieg gegen
- 4:24das Chaos, Ruhm und Legende zu erlangen.
- 4:28Besonders die Kralsritter, die bereits Visionen und Träume von
- 4:32einem solchen Tag gehabt hatten, spürten die Dringlichkeit dieser
- 4:36Stunde, viele von ihnen machten sich umgehend auf den Weg nach
- 4:40Montfort. Dem Sammelpunkt des bretonischen
- 4:43Heers. Dort sollten sich Legionen von
- 4:46Rittern versammeln, um geschlossen Gen Osten zu ziehen
- 4:50und dem Imperium in seiner dunkelsten Stunde beizustehen.
- 4:55Währenddessen verzögerte sich das Eintreffen anderer Mächte,
- 5:00die Hochelfen, Urthoans und die Zarin von Kislev, Katharina
- 5:05Bocca, gehörten zu den letzten, die auf dem Konklave eintrafen.
- 5:10Ihre Ankunft markierte jedoch einen entscheidenden Wendepunkt.
- 5:15Die Hochelfen, uralte Verbündete der Menschen in den großen
- 5:19Kriegen gegen das Chaos, sagten dem Imperium in dessen Not
- 5:24erneut ihre Hilfe zu. Gleichzeitig erklärte auch Die
- 5:28Eiskönigin, dass Kislev weiter an der Seite des Imperiums
- 5:32stehen und sich dem Sturm entgegenstellen würde, sofern es
- 5:36ihre verbliebenen Kräfte zuließen.
- 5:40Auf dem Konklave des Lichts wurden daraufhin
- 5:42Verteidigungspläne geschmiedet, Bündnisse erneuert und alte
- 5:47Pakte aus vergangenen Zeiten wiederbelebt.
- 5:50Man einigte sich auf koordinierte Strategien,
- 5:53Truppentransporte, Nachrichtenwege und magische
- 5:57Unterstützung inmitten der hochelfischen Delegation befand
- 6:02sich eine besonders bedeutende Persönlichkeit, der legendäre
- 6:06Erzmagier Teklis. Er war derjenige, der vor 2
- 6:11Jahrhunderten maßgeblich an der Gründung der imperialen
- 6:15Magierkollegien beteiligt gewesen war.
- 6:18Teckles richtete das Wort an die Patriarchen dieser Orden, die
- 6:22sich im Zuge der Konklave versammelt hatten, er warnte sie
- 6:27eindringlich, dass sie nun denselben Weg gehen müßten wie
- 6:31ihre Vorgänger während des großen Krieges gegen das Chaos.
- 6:35Die Zauberer durften nicht länger im Schutze ihrer Türme
- 6:38und Bibliotheken verweilen, sondern müßten ihre Kräfte
- 6:42bündeln, in den Krieg ziehen und ihre Magie aktiv einsetzen, um
- 6:47die größte Gefahr seit jenen Zeiten abzuwehren.
- 6:51Seine Worte machten deutlich, dass die kommenden Schlachten
- 6:56nicht nur mit Stahl, sondern auch mit mächtigen Zauberformeln
- 7:00und arkaner Disziplin entschieden werden würden.
- 7:05Während in Altdorf beraten, verhandelt und geplante
- 7:08Bündnisse geschmiedet wurden, Schritt im hohen Norden archons
- 7:13Invasion unaufhaltsam voran. Der ewig Auserwählte an der
- 7:18Spitze einer gigantischen Streitmacht aus Chaoskriegern,
- 7:22Nordmännern, Tiermenschen und Dämonen durchbrach schließlich
- 7:27die nördlichen Verteidigungsstellungen, sein
- 7:30Heer wälzte sich in Richtung. Der wichtigen kislevitischen
- 7:34Hafenstadt Ehrengrad, einem strategisch wie wirtschaftlich
- 7:39zentralen Knotenpunkt an der Küste der Trollmeere.
- 7:43Die Einnahme dieser Stadt würde dem Chaos einen mächtigen
- 7:47Brückenkopf ermöglichen und kislevs Verteidigungsfähigkeiten
- 7:51weiter untergraben. Zarin Katharina Bokka war sich
- 7:56der Bedeutung Ehrengrads Vollbewusst.
- 7:59In einem verzweifelten Versuch, archaons Vormarsch zu stoppen
- 8:03oder zumindest aufzuhalten, schickte sie 3 große Armeen
- 8:07Kislevs aus, um dem Feind entgegenzutreten.
- 8:11Ihr Auftrag war klar, unter keinen Umständen durfte Archaons
- 8:15Horde den Fluß Lynx überschreiten, der eine
- 8:19natürliche Barriere und letzte Verteidigungslinie von Ehrengrad
- 8:24bildete. Zunächst gelang es den
- 8:26Kisleviten. Den Vormarsch zu bremsen.
- 8:30Sie nutzten das Gelände, kannten das Klima, setzten Kavallerie,
- 8:34Bogenschützen und Magie gezielt ein, um den Feind aufzuhalten.
- 8:40Doch trotz Anfangserfolgen war die Übermacht der Chaosarmee
- 8:44erdrückend, der Strom der Feinde schien nicht abzureißen, immer
- 8:49neue Regimenter barbarischer Krieger und monströser Kreaturen
- 8:53strömten nach nach schweren Kämpfen und.
- 8:57Wurden die 3 kislevitischen Armeen eine nach der anderen
- 9:01zerschlagen? Ihr Opfer war nicht vergeblich,
- 9:05denn sie hatten Zeit erkauft, am Ende war der Weg nach Ehrengrad
- 9:10für archaons Horden frei, die äußere Verteidigungslinie war
- 9:14gefallen, die letzte Bastion an der Küste stand nun allein in
- 9:20Ehrengrad selbst liefen die Vorbereitungen auf die
- 9:23Belagerung auf Hochtouren in dem Wissen.
- 9:26Dass keine westlichen Verstärkungen mehr rechtzeitig
- 9:29eintreffen würden, begannen die Verteidiger der Stadt ihre
- 9:33Mauern, bollwerke und inneren Befestigungen zu verstärken.
- 9:38Zusätzliche Wälle wurden errichtet, Tore verbarrikadiert,
- 9:43Artilleriestellungen verbessert, Vorräte angelegt und
- 9:47Notfallpläne ausgearbeitet. Man tat alles, um die
- 9:52bevorstehende Belagerung. So lange wie möglich aushalten
- 9:56zu können. Die Bürger wurden, soweit
- 9:59möglich bewaffnet, Milizen ausgehoben und Priester des
- 10:04Ursun und das Kultes versuchten den Mut der Verteidiger zu
- 10:08stärken. Doch die Hoffnung auf Flucht
- 10:12oder Entsatz wurde brutal zunichte gemacht.
- 10:15Vigna, ein Champion des Korn aus dem Noskanischen aisling Stamm.
- 10:21Führte seine Marodeure gezielt gegen den Hafen der Stadt, statt
- 10:25die Mauern frontal zu stürmen, blockierten sie die Seewege,
- 10:30indem sie den Hafen Abriegelten, verhinderten sie, dass Schiffe
- 10:34ein oder ausliefen. Für Ehrengrad bedeutete dies die
- 10:39völlige Abschottung, es gab keinen Weg zur Evakuierung der
- 10:43Bevölkerung, keine Möglichkeit, Verstärkung oder Nachschub über
- 10:47das Meer zu erhalten. Die Stadt war buchstäblich
- 10:51eingekesselt an Land von den Horden des Auserwählten zur See
- 10:56durch Korns blutrünstige Seeräuber.
- 11:00So bereitete sich Ehrengard auf ein verzweifeltes Ringen vor,
- 11:04während im Süden die gerade erst geschlossene Allianz, der
- 11:08Konklave des Lichts plante, wie sie den unerbittlichen Sturm aus
- 11:12dem Norden aufhalten könnte. In den ersten Tagen der
- 11:17Belagerung Ehrengrads war. War der Angriff des Chaos ein
- 11:21nicht enden wollender Sturm aus Blut und Feuer, immer neue
- 11:25Wellen von Chaosanbetern wurden gegen die Stadtmauern gejagt,
- 11:30während gleichzeitig unablässlich Höllenkanonen von
- 11:34Dämonen durchdrungene Geschütze ihr infernales Feuer auf die
- 11:38Stadt Spiehen. Diese Geschütze schleuderten
- 11:42verzerrte Energien und apokalyptische Geschosse, die
- 11:46zwischen den Gebäuden einschlugen und.
- 11:48Mauern erschütterten und ganze Straßenzüge in Flammen setzten.
- 11:53Die Luft war erfüllt vom Dröhnen der Einschläge, vom Kreischen
- 11:58der Höllenmaschin und von den Schreien der Sterbenden.
- 12:02Die Verteidiger Ehrengards reagierten mit all ihrer
- 12:06verbliebenen Kampfkraft, geschickte Bogenschützen der
- 12:10unterschiedlichsten Ungoldstämme standen dicht gedrängt auf den
- 12:14Mauern und Zinnen. Und ließen Salve um Salve
- 12:18stahlspitziger Pfeile auf die heranstürmenden Horden
- 12:22herabregnen. Zeitgleich donnerten Batterien,
- 12:25kislevitischer Kanonen, jede abgefeuerte Kugel riß klaffende
- 12:30Lücken in die Formation der Nordmänner, schleuderten Körper
- 12:34und Rüstungen durch die Luft und Zerschmetterten ganze Blöcke von
- 12:38Angreifern, mit jedem Schuß starben Dutzende, manchmal
- 12:43hunderte. Doch trotz alldem schien die
- 12:47Menge der Feinde nicht merklich zu schwinden.
- 12:51Archaon selbst dachte strategisch weiter, er wollte
- 12:54nicht riskieren, dass ihm im Rücken ein kislevitischer
- 12:58Widerstandsherr blieb, während er gen Süden zog.
- 13:03Darum befahl er einem Teil seiner Streitmacht unter dem
- 13:06Kommando des Chaosherrn Dagron, dem Erhabenen, die Stadt Prag zu
- 13:11belagern. Und anschließend weiter auf die
- 13:14Hauptstadt Kislev vorzurücken. Während Ehrengrad also schon
- 13:19unter brutalem Beschuss stand, rollte die nächste Welle der
- 13:23Verwüstung weiter durch kislevs Kernlande. 6 Tage lang hielt
- 13:28Ehrengrad stand, die Stadt war ein brodelnder Brennpunkt aus
- 13:32Rauch, Asche, Blut und eingeschlagenen Mauersteinen,
- 13:37doch am siebten Tag verlor der ewig Auserwählte die Geduld.
- 13:42Archaon befahl seinen Kriegern, dass die Stadt an diesem Tag
- 13:46fallen müsse. Die Belagerung verwandelte sich
- 13:49von da an in ein ultimatives Vernichtungsgericht der Tag
- 13:54begann mit einem weiteren mörderischen Trommelfeuer der
- 13:58Chaos Artillerie, Höllenfeuer schoß aus den gierigen Mäulern
- 14:02der Kanonen, zog als grell glühendes Banner über den Himmel
- 14:07und detonierte in gewaltigen Explosionen.
- 14:11Um und innerhalb der Stadt. Der Anblick war selbst für die
- 14:15Kampferprobtesten Nordmänner beeindruckend.
- 14:18Ganze Viertel wurden in Flammen gehüllt, Gebäude stürzten ein,
- 14:22Mauern bröckelten und überall loderten Feuersbrünste, die den
- 14:28Himmel schwärzten. Kaum war dieser Beschuss
- 14:31verebbt, begann die nächste Stufe des Angriffs,
- 14:35Chaoskatapulte schleuderten massive Brocken.
- 14:38Aus reinem Warpstein in die Stadt hinein diese Grünen,
- 14:43unnatürlich leuchtenden Projektilblöcke Zerschellten in
- 14:47den Straßen und schickten wilde Ausbrüche giftig grünen Lichtes
- 14:51in alle Richtungen. Diese unberechenbare, chaotische
- 14:56Energie verbrannte, mutierte und tötete gleichermaßen, sie
- 15:02zerstörte Stein und Fleisch, verzog Metall und ließ die Luft
- 15:07selbst knistern, die. Auf dieses Höllenszenario folgte
- 15:11das dröhnende Signal des nächsten Sturmangriffs
- 15:15Kriegstrommeln des Chaos ertönten in genau abgestimmten
- 15:20Rhythmen. Ihren Schlägen folgend rollten
- 15:23riesige Belagerungstürme voran, gezogen und geschoben von
- 15:28gewaltigen Zottigen Biestern. Wer Ihnen im Weg stand, wurde
- 15:33einfach niedergetrampelt oder unter den hölzernen
- 15:36Monstertürmen zerquetscht. Der Trommelschlag beschleunigte
- 15:40sich und im Gleichschritt rückten Hunderte schwer
- 15:44gerüsteter Chaoskrieger und pelzverhangener Barbaren in
- 15:49geschlossenen Formationen auf die Mauern zu.
- 15:52Zwischen ihnen bewegten sich Chaoshexer und Schamanen der
- 15:56Nordmänner, in dunkle Roben gehüllt, die in fremden Zungen
- 16:00flüsterten und brüllten, die Magier und Schamanen.
- 16:05Begannen ihre gotteslästerlichen Zauber zu wirken.
- 16:09Sie riefen Blitze herab, die in die Zinnen der Stadt einschlugen
- 16:13und Verteidiger verbrannten oder in den Tod schleuderten.
- 16:18Neben den gepanzerten Kriegern marschierten Horden
- 16:21Mißgestalteter, Tiermenschen und anderer Mutanten des Chaos, doch
- 16:26die Verteidiger reagierten mit brutaler Effizienz, eine weitere
- 16:31Pfeilsalve der Ungol und. Und anderer Kislevitischer
- 16:34schützen schnitten durch die heranstürmenden Reihen.
- 16:38Hunderte der entstellten Kreaturen brachen zusammen,
- 16:42bevor sie überhaupt die Mauern erreichten.
- 16:45Dennoch war die Masse der Feinde zu groß, die vordersten Wellen
- 16:49der Angreifer wurden zwar vernichtet, doch die Horden
- 16:53hinter ihnen schoben sich gleichsam wie eine menschliche
- 16:57Ramme gegen die Mauern, immer mehr Kriege erreichten die
- 17:00Stadtwälle. Warfen improvisierte Enterhaken
- 17:04und schwere Ketten nach oben und begannen, an den Steinen
- 17:08emporzuklettern. Von oben wurden sie mit
- 17:11Felsbrocken, Pfeilen und Bolzen empfangen, viele stürzten
- 17:16schreiend in die Tiefe oder wurden an Ort und Stelle
- 17:19erschlagen, aber die mitgebrachten Ketten und Haken
- 17:23ermöglichten es weiteren Angreifern, rasch nachzuziehen.
- 17:27Stellenweise wurden Abschnitte der Mauer dadurch regelrecht
- 17:30aufgebrochen. Als Mauergrenze überlastet und
- 17:34beschädigt wurden und so Berührungspunkte für weitere
- 17:38Angreifer boten. Die Verteidiger setzten nun ihre
- 17:42Artillerie auf kürzeste Distanz ein, Kanonen feuerten direkt in
- 17:47die dicht gedrängten Massen aus Nordmännern und Chaoskriegern,
- 17:51die Wirkung war verheerend, ganze Reihen wurden in einer
- 17:55einzigen Salve niedergewalzt, Gliedmaße und Rüstungen
- 17:59durchschlagen und. Körper fortgerissen doch auch
- 18:03das konnte die schiere Masse der heranstürmenden nicht dauerhaft
- 18:06aufhalten. Schließlich erreichten die
- 18:09ersten Belagerungstürme die Mauern, aus ihnen sprangen
- 18:13marodierende Berseker, die wie entfesselte über die Verteidiger
- 18:18Herfielen. Viele der Türme gingen zwar in
- 18:20Flammen auf oder stürzten zusammen, Zerschmetterten dabei
- 18:25Angreifer und Verteidiger gleichermaßen, doch jeder
- 18:29erreichte Turm war. Brachte weitere Horden von
- 18:31Chaoskriegern direkt auf die Mauerkronen.
- 18:35Die Verteidiger kämpften mit wilder Verzweiflung weiter, ihr
- 18:40Mut speiste sich zunehmend weniger aus echter Hoffnung als
- 18:44aus nackter Angst vor dem, was geschehen würde, wenn die Stadt
- 18:47fiele, sie wußten, dass es kein Erbarmen geben würde, trotzdem
- 18:53brach ihre Kampfkraft unter der schieren Übermacht nach und nach
- 18:56zusammen. Als der Widerstand in den
- 19:00äußeren Abschnitten der Mauern zu bröckeln begann, befahl
- 19:03Archäon den Einsatz eines seiner gefürchtetsten
- 19:07Belagerungsgeräte, des dämonischen Rambocks GAL Mortes.
- 19:13Dieses Ungetüm donnerte gegen das Nordtor der Stadt eine ganze
- 19:18Stunde lang hallten seine Schläge durch Ehrengrad, jede
- 19:22Erschütterung ließ Steine aus den Torbögen brechen, Risse
- 19:26weiter aufklaffen. Schließlich brach das große
- 19:30Nordtor unter einem finalen, ohrenbetäubenden krachend
- 19:35zusammen. Durch diese Bresche ergossen
- 19:39sich die Truppen des Chaos in die Stadt inmitten des tobenden
- 19:43Kampfes teilten die Chaoskrieger plötzlich ihre Reihen, der Grund
- 19:48war das Nahen ihres gefürchteten Anführers Archaon selbst.
- 19:54Ritt auf seiner dämonischen Bestie, Dorga auf das Nordtor
- 19:59zu. Seine Augen glühten vor dunklem
- 20:02Zorn und unausweichlicher Entschlossenheit.
- 20:06Für ihn war Ehrengrad kein Ziel, dass es um seiner selbst Willen
- 20:11zu erobern galt, die Stadt war lediglich ein Hindernis auf dem
- 20:15Weg zu seiner eigentlichen Bestimmung der Unterwerfung und
- 20:19Vernichtung der gesamten alten Welt.
- 20:23Als er sich der Bresche näherte, versuchten die Kisleviten in
- 20:27einem letzten verzweifelten Akt, ihn mit einem Hagel von Pfeilen
- 20:31zu töten. Doch die Pfeile prallten
- 20:34wirkungslos an archaons Rüstung ab.
- 20:37Die Rüstung des Morka, die er trug, war von Unheiliger Macht
- 20:42erfüllt, keine gewöhnliche Waffe sterblicher Menschen konnte sie
- 20:47durchdringen, die Geschosse zersplitterten an den
- 20:50Panzerplatten. Als wären sie aus Glas.
- 20:54Archon ritt unaufhaltsam weiter und betrat die Stadt durch das
- 20:59zerstörte Nordtor. Im Inneren bot sich ihm ein Bild
- 21:04reinen Grauens, in den Straßen kämpften Menschen und Bestien in
- 21:08wilden Nahkämpfen gegeneinander, überall lagen tote,
- 21:13zerschmetterte Körper, verstümmelte Leichen, panisch
- 21:17Flüchtende. Die Anwesenheit des 13.
- 21:21Auserwählten wirkte wie ein Schock auf die verbliebenen
- 21:24Verteidiger. Alle, die ihn erkannten oder
- 21:28seine furchteinflößende Ausstrahlung spürten, verloren
- 21:32den letzten Rest ihres Mutes, Panik breitete sich aus, die
- 21:37letzten kislewitischen Verteidiger flohen kopflos durch
- 21:41die brennenden Straßen, verfolgt von Nordmännern, Tiermenschen
- 21:46und anderen Ungeheuern. Inmitten dieses Chaos schien
- 21:50sich dennoch ein Funken verzweifelter Tapferkeit zu
- 21:53Regen. Eine Einheit edler
- 21:56Kislevitischer Reiter brach plötzlich durch die Trümmer des
- 22:00Nordhors und stürzte sich in die Reihen des Chaosheers vor der
- 22:03Stadt. Sie kämpften sich mit wilder
- 22:06Entschlossenheit durch eine Vielzahl von Gegnern, erschlugen
- 22:09Monster und Menschen gleichermaßen und schienen kurz
- 22:13davor zu sein, die feindliche Linie zu durchbrechen.
- 22:17Doch dann brach der Boden unter ihnen ein.
- 22:21Eine vorbereitete oder herbeigezauberte Falle riß sich
- 22:25auf, ließ Pferde stürzen, Reiter und Tiere begraben.
- 22:30Aus dieser neu entstandenen Dunkelheit erhoben sich
- 22:33schwarzgerüstete gestalten, Chaoszwerge ihre Äxte und
- 22:39Schilde mit finsteren Zeichen versehen, sie fielen über die
- 22:42überraschten Reiter her und Zerhackten die Überlebenden.
- 22:46Bevor sie sich neu sammeln konnten, der Untergang
- 22:51ehrengrads wurde schließlich auch von der See her besiegelt.
- 22:55In der Ferne heulten Grollende Kriegshörner durch den Rauch,
- 22:58sie kündigten vom erfolgreichen Landgang der Noskanischen
- 23:03Langschiffe im Hafen die Küstenbatterien der Stadt
- 23:06drehten sich und eröffneten sofort das Feuer auf die
- 23:10eindringenden Schiffe, jeder Schuß ließ ein Schiff
- 23:13zersplittern. Holte Masten und Rümpfe aus dem
- 23:17Wasser, schleuderte die Ruderer und Krieger ins Meer.
- 23:21Doch die Zahl der Langschiffe war zu groß.
- 23:24Trotz schwerer Verluste erreichten genug Schiffe
- 23:27unbeschädigt den Hafen und bald schwärmten Horden tätowierter
- 23:31Nordmänner von ihren Decks auf die Kaimauern in erbitterten
- 23:35Nahkämpfen überrannten sie Geschützstellungen und
- 23:39Besatzungen der Kanonen. Eine nach der anderen
- 23:42verstummten die Küstenbatterien, als ihre Bedienmannschaften von
- 23:46der Flut der Bersaker niedergemacht wurden.
- 23:50Schließlich war der Widerstand gebrochen, die Stadt lag in
- 23:53Flammen, Archon ritt durch die Ruinen und betrachtete die
- 23:58brennenden Bauten, die einst ehrengrads stolz gewesen waren,
- 24:03seine Krieger plünderten die Reichtümer der Stadt, schleppten
- 24:06Beute und Gefangene davon. Erschlugen jeden, der noch zu
- 24:10den Waffen greifen wollte. Die letzten Versuche der
- 24:14Verteidiger, Widerstand zu leisten, wurden im Keim
- 24:17erstickt, abgeschlachtet, während Archaon selbst zusah,
- 24:23dorga sein dämonisches Reittier Scharrte unruhig mit den Hufen,
- 24:28gierig darauf noch mehr Blut und Tod zu bringen.
- 24:33Archa und spürte in diesem Moment die Aufmerksamkeit und
- 24:36das Wohlwollen der ruinösen Mächte.
- 24:40Die Götter des Chaos waren zufrieden mit ihm, ihre
- 24:43finsterste Gunst ließ seine Macht anschwellen, seine dunkle
- 24:47Aura noch bedrohlicher werden, seine Legionen strömten
- 24:52ungehindert über die Mauern und durch das zerstörte Nordtor, sie
- 24:56durchkämmten jede Straße, jedes Haus, jede Gasse.
- 25:01Um die letzten Überlebenden aufzuspüren und ihr Blut zu
- 25:04vergießen. Im Hafen loderte das Feuer am
- 25:08stärksten, die Flammen fraßen sich durch Holz, Stein und
- 25:12Körper gleichermaßen, während die Noskaner sich in der
- 25:17völligen Niederlage der Verteidiger Sonnten.
- 25:20Für Archon war Ehrengrad nur der Anfang der Anblick der
- 25:25untergehenden Stadt erfüllte ihn mit düsterer Zufriedenheit, denn
- 25:29er wußte. Das, was hier geschehen war,
- 25:33Flammen, Blut, Schreie, zertrümmerte Mauern und
- 25:37gebrochene Hoffnung, würde sich wie ein Muster über alle großen
- 25:41Städte der Menschen in der alten Welt legen.
- 25:45Ehrengrad war gefallen, und der Sturm des Chaos hatte seinen
- 25:49ersten großen Meilenstein auf dem Weg zur Vernichtung der
- 25:53zivilisierten Welt erreicht, am Tag vor dem Fall Ehrengrads.
- 25:59Bereitete sich Archaons Herold der Chaosherr Vardec Krom darauf
- 26:05vor, mit einem Heer wilder Kurgankrieger über den Hochpass
- 26:09in die östlichen Lande des Imperiums einzufallen.
- 26:12Doch der Weg war ihm versperrt, auf der engsten Stelle des
- 26:16Passes hatte sich eine riesige Grünhauthorde verschanzt,
- 26:21angeführt vom Schwarzohrkriegsherrn Grimmgor
- 26:25Eisenfell Grimmgor. Der jeden Gegner, den man ihm
- 26:29bisher vorgesetzt hatte, niedergemacht hatte, war auf der
- 26:33Suche nach einem wirklich würdigen Kampf.
- 26:36Er hatte seine Armee genau dort positioniert, wo der Pass am
- 26:40schmalsten war, um die Chaosstreitmacht zu zwingen,
- 26:44frontal anzugreifen, in der Hoffnung war der Krom persönlich
- 26:48gegenüber zu stehen, Krom blieb keine Wahl, wollte er den
- 26:54Hochpass öffnen. Müsse er, Grimm Gos war frontal
- 26:57brechen, noch während die Sonne hinter den Bergen des
- 27:01Ogerkönigreichs Emporstieg, trafen die beiden Heere
- 27:05aufeinander. Es sollte die Gewaltigste
- 27:08Schlacht werden, die jemals in den finsteren Landen des Ostens
- 27:12geschlagen wurde. Innerhalb weniger Augenblicke
- 27:15ging das Gefecht vom ersten Zusammenstößen in ein brutales,
- 27:20blutiges Massenabschlachten über.
- 27:23Menschen und Grünhäute starben zu hunderten, während sich die
- 27:27Fronten ineinander verkrallten die Kurgan fanatische
- 27:31Barbarenvölker aus den nördlichen Ödlanden, kämpften
- 27:35wie vom Wahnsinn oder dämonischer Besessenheit
- 27:38erfüllt. Sie stürzten sich im Namen ihrer
- 27:41dunklen Götter und ihres Anführers war der Krom ohne jede
- 27:45Rücksicht auf das eigene Leben in die Schlacht, ihnen Gegenüber
- 27:50standen Orks und Goblins, die. Die sich wie immer nichts aus
- 27:53Verlusten machten und nur wegen der Freude am Kämpfen, töten und
- 27:58zerstören in den Krieg zogen. Doch diesmal war etwas anders,
- 28:03die Grünhäute trafen auf einen Gegner, der in seiner
- 28:06Gleichgültigkeit gegenüber Verlusten ihnen ebenbürtig war,
- 28:11eine Menschenarmee, die nicht wie die Schwächlichen
- 28:14Menschenreiche des Westens kämpften, sondern wie eine
- 28:17entfesselte Mordmaschine aus fanatischen Kriegern.
- 28:22Für jeden Kurgankrieger, der vor einer Axt oder einem Speer
- 28:26niedergestreckt wurde, rückten 2 oder 3 nach.
- 28:30Die Reihen der Chaoskrieger schienen nicht dünner zu werden,
- 28:34egal wie viele Orks sie erschlugen, mit zunehmender
- 28:37Dauer der Schlacht wurde den Grünhäuten klar, dass sie es mit
- 28:41einer Masse zu tun hatten, die genauso gleichgültig gegenüber
- 28:45Blut und Tod war wie sie selbst. Über Stunden hinweg tobte der
- 28:50Kampf. Tausende fielen auf beiden
- 28:53Seiten, doch schließlich war es die Grünhautarmee, deren
- 28:57Kampfmoral zuerst zu bröckeln begann.
- 29:00Nach und nach begannen sie, den Druck nicht mehr auszuhalten,
- 29:04und schließlich brachen ihre Reihen auseinander, die Orks
- 29:08flohen ostwärts in die Berge, die Schlacht war verloren.
- 29:13Während all dies geschah, suchte Grimm Gore selbst noch immer
- 29:17nach einem Gegner, der ihn wirklich fordern konnte und.
- 29:21Die vielen Kogan, die er bereits erschlagen hatte, Befriedigten
- 29:25seine Blutgier in keiner Weise. Grimmgur kämpfte mitten im
- 29:29dichten Getümmel und hackte sich tiefer und tiefer in die Linien
- 29:33der Chaoshorde vor. Er metzelte Dutzende von
- 29:36Kriegern nieder, während er vor Wut und Kampfeslust tobte, aber
- 29:41kein einziger dieser Gegner wurde seinem Anspruch an einen
- 29:45richtigen Kampf gerächt, schließlich entdeckte er Wade
- 29:50Krom, der. Auch dieser hatte keine Mühe mit
- 29:53allem, was sich ihm in den Weg stellte.
- 29:56Goblins wurden in Stücke gehauen, Orks zu Boden
- 29:59geschlagen, schwarz Orks Wildschweinreiter und selbst
- 30:03Trolle fielen seiner Klinge und seiner Axt zum Opfer, wie Grimm
- 30:08Gore war auch Krom auf der Suche nach einer würdigen
- 30:11Herausforderung, der seine Fähigkeiten wirklich prüfen
- 30:14würde in dem Moment, in dem sich ihre Blicke trafen, wussten
- 30:19beide die. Hier stand endlich der Gegner
- 30:22vor ihnen, den sie gesucht hatten.
- 30:25Zwischen den beiden Kriegsherren entbrannte ein erbarmungsloser
- 30:29Zweikampf, während ihre Armeen rundherum weiterkämpften und
- 30:33starben. Stundenlang tauschten Krom und
- 30:36Grimm gor Schläge aus, drängten sich gegenseitig vor und zurück,
- 30:41manchmal schien der eine im Vorteil, dann wieder der andere,
- 30:45doch keiner schaffte es. Dem anderen den entscheidenden
- 30:49Todesstoß zu versetzen, als sich die Sonne langsam dem Horizont
- 30:53näherte und der blutrote Abend über den Paß fiel, löste sich
- 30:58der Kampf schließlich. Die beiden Gegner traten
- 31:02auseinander, beide schwer gezeichnet, beide voller
- 31:06wütender Entschlossenheit, den anderen zu töten, und doch war
- 31:11der Moment der Entscheidung nicht gekommen.
- 31:14Einige Augenblicke lang herrschte zwischen ihn eine
- 31:17gespannte, beinahe ehrfürchtige Stille.
- 31:21Dann trat Krom einen Schritt zurück, senkte seine Waffe und
- 31:26machte damit deutlich, dass er den Zweikampf vorerst beenden
- 31:30wolle. Grimgor reagierte zunächst mit
- 31:34ohnmächtiger Wut, für ihn klang diese Geste nach einem Affront,
- 31:39nach einem Versuch, ihn zu verschonen oder zu entwürdigen,
- 31:43er. Er brüllte vor Zorn bereit,
- 31:46weiter zu kämpfen, doch Krom blieb still.
- 31:49Stehn die Chaoskrieger um ihn herum ebenso.
- 31:53In diesem Augenblick nahm Grimmgor zum erstenmal seit
- 31:57Beginn der Schlacht seine Umgebung wirklich wahr, er ließ
- 32:01den Blick über das Schlachtfeld schweifen und sah nur noch
- 32:04Leichen, Orks, Goblins, Bestien, Menschen, überall lagen Tote und
- 32:11Sterbende. Vor ihm und um ihn herum standen
- 32:15die Kurgan und Chaos Krieger, kampfbereit und in Überzahl,
- 32:20während seine eigene Armee längst zerbrochen und geflohen
- 32:23war. Seine Grünhäute waren
- 32:26verschwunden, tief in den Bergen auf dem Rückzug grimbor Begriff,
- 32:32dass er allein mitten im Feind stand, umringt von Kriegern, die
- 32:37ihn jederzeit hätten erschlagen können, er blickte noch einmal
- 32:41warde Krom ins Gesicht und. Dann auf die ihn einkreisenden
- 32:45Chaoskrieger anstatt weiter zu kämpfen und in einem letzten
- 32:50sinnlosen Aufbäumen zu sterben, wich er langsam zurück, Schritt
- 32:55für Schritt, den Blick herausfordernd auf die Feinde
- 32:58gerichtet, als fordere er sie stumm auf, es zu wagen, ihn
- 33:02aufzuhalten, doch niemand griff an, schließlich hatte er
- 33:07genügend Abstand gewonnen und drehte sich um und.
- 33:10Um sich nach Süden zum Hochpaß zurückzuziehen.
- 33:14Es war das erste Mal in seinem Leben, dass Grimmgor Eisenfeld
- 33:18geschlagen worden war. Zum ersten Mal hatte er eine
- 33:22Herausforderung nicht gemeistert, zum ersten Mal
- 33:26musste er sich eingestehen, dass ihm ein Sieg verwehrt geblieben
- 33:29war, während des Kampfes war es beinahe dazu gekommen, dass
- 33:34Grimmgors persönliches Banner das Symbol seiner Macht und
- 33:38seines Stolzes. In Feindeshand fiel ein Champion
- 33:42des Chaos hatte es bereits ergriffen und war im Begriff, es
- 33:46über seinem Knie zu zerbrechen, als ein Schwarzohr namens
- 33:50Taugerek dazwischen ging. Er würgte den Chaos Champion mit
- 33:54bloßen Händen, tötete ihn im Nahkampf, riss die Standarte an
- 33:59sich und floh gemeinsam mit den übrigen Überlebenden aus
- 34:02grimbors Armee vom Schlachtfeld, so blieb zumindest das Symbol
- 34:07von Grimbors war erhalten, als. In den Tagen nach dieser
- 34:11Niederlage zog sich Grimgor zurück und begann, seine
- 34:15verstreuten Truppen wieder um sich zu scharren.
- 34:19Doch in ihm nagte eine neue, ihm völlig fremde Empfindung, das
- 34:24Gefühl der Niederlage. Sein Stolz war schwer
- 34:27angeschlagen und das Bewußtsein, zum erstenmal versagt zu haben,
- 34:32ließ ihn nicht los in seiner Wut und Gekränkten Ehre.
- 34:37Schwor er sich in den Augen der Götter der Grünhäute, Gorg und
- 34:41Morg zu rehabilitieren. Er legte den Schwur ab, einen
- 34:45noch gewaltigeren Zerstörerischeren war ins Leben
- 34:49zu rufen, der die bekannte Welt in einem riesigen Sturm aus
- 34:54Grünhautgewalt überziehen und den Makel seiner Niederlage
- 34:58gegen die Menschen des Nordens auslöschen sollte.
- 35:03Mit nun 2 Chaosarmeen. Die in das Imperium
- 35:06einmarschieren können, aber auch der Allianz.
- 35:09Der Konklave des Lichts verlassen wir für heute die
- 35:12Geschehnisse. Seid ihr gespannt, wie es
- 35:15weitergeht, welche Ereignisse nun in Kraft treten in der
- 35:19nächsten Folge geht es natürlich weiter, was sagt ihr zum Fall
- 35:23Ehrengrads oder der Niederlage Grimm Gors glaubt ihr die neue
- 35:28Allianz des Lichts hat eine Chance?
- 35:31Schreibt mir eure Meinung in die Kommentare.
- 35:34Wenn ihr mehr über die Völker und Geschichten von Warhammer
- 35:36Fantasy erfahren wollt, dann gebt dem Video ein Like, hyped
- 35:40es und abonniert den Kanal. Das würde mir sehr weiterhelfen.
- 35:45Vielen Dank für eure Aufmerksamkeit und bis zum
- 35:48nächsten Mal.