Latest / Zwei wie Pech & Schwafel / Eine Rose für Hugh Jackman - # 261
Transcript
- Hey David! Hallo Robert! Na, wir sind sehr kuschelig beieinander heute. Wir sitzen nahezu aufeinander. Ja, ganz ehrlich, wenn ich meinen Fuß ausstrecke, dann berühre ich schon deinen Fuß. Wobei, das war im Aller- Warum nimmst du jetzt gleich deinen Fuß weg? Warum lässt du das nicht mal geschehen, Kutz? Weil ich deine Hose nicht dreckig machen wollte, weil du doch fashionmäßig total angesagt angezogen bist. Was trägst du heute? Einen Hauch von Holzfäller. Ja. In Kombination mit dreifach gewebten Jeansstoff. Ich hatte das am Wochenende schon bei uns gesagt. Wann immer die Mad-Gala ist, ist für mich die schlimmste Zeit des Jahres. Warte, Carly zieht sich das alles rein? Und Holly aber auch. Und dann reden die beiden eine Woche lang nur darüber, welcher Look jetzt besonders beschissen oder besonders super gewesen ist. Ich habe noch diesen Hände-BH mitbekommen und Heidi Klum als was auch immer das war. Ja, ich musste alles und es wurde auch alles besprochen. Und es ist eine Woche lang nur dieses... Ich kann mir richtig vorstellen, wie schlimm das für dich ist. Es ist schon schlimm. Also weil man auch das Gefühl hat, da sind zwei. Das ist ein bisschen so, wenn Carly dabei wäre, wenn ich bei, jetzt Entschuldigung, dass ich es schon wieder anspreche, aber bei Sean David, wenn ich dann, wenn wir da in Düsseldorf sitzen und dann sitzen da Thilo Gursi Johann und Daniel Schröckert und Manu von Filmfressen. Willi und Robert. Alles It-Boys. Das sind übelste Nerds und ich liebe das ja. Aber du kannst dir nicht vorstellen, wie viel, wir hatten da neulich eine, ich glaube, ich habe das schon mal erzählt, eine Kollegin da sitzen und es war eine Freundin von Sean David, die nicht so viel mit dem Thema zu tun hatte. Und du sahst der an, wie so das Leben aus ihrem Körper entwich, als wir so am Tisch zusammen gegessen hatten und laberten über irgendwelche 70er Jahre Horrorfilm-Schinken. Und sie wusste überhaupt nicht, sie hat versucht, sich immer so reinzufädeln ins Gespräch und hat dann irgendwann aufgegeben. Und so muss es sein, meinte ich. Und dann gibt die auch gar keinen Zugang oder was? Also sie versucht es und dann akzeptiert ihr das als netten Versuch und macht dann weiter auf eurem Deep Dive Level, wo sie gar nicht rein kann? Ne, der Schröckert ist ja da auch so, der fällt da wie so ein Tunnel. Der ist da wirklich, wenn der erstmal mit dem Thema angefangen hat, hört der auch nicht auf. Auch vor der Kamera ganz gerne, den muss man halt so auch einbremsen. Aber eigentlich sind wir auch alle so und ich fahre da ehrlich gesagt nur deswegen hin, weil da halt noch ein paar andere Freaks rumsitzen, die auch nichts anderes im Kopf haben als das. Finde ich sehr angenehm. Ich fühle mich wie sie so ein bisschen. Ja, dir würde es genauso gehen. Ich weiß dann immer auch nicht, ob mich das quasi, das klingt blöd, schlechter macht automatisch, weil ich ja verstehe, ich weiß genau, was du weißt. Oder ob, manchmal frage ich mich, hätte ich das gern oder bin ich froh, das nicht zu haben? Oder ist es einfach die ständige Anwesenheit vom Thema Film und Serien, dass das für mich so ein bisschen rausgedrängt hat über die Zeit, weil ich keinen Abstand mehr gewinne? Ich habe doch heute echt viel drüber nachgedacht, weil ich kam einen Kommentar auf die letzte Folge vom Podcast, wo ich dachte, ach, wieder sowas. Aber dann dachte ich mir auch, ich weiß noch nicht, ob ich es anspreche im Podcast oder nicht. Ob wir es zum dröpstigsten Mal durchkauen. Aber ich war wieder so, man ey, wie mich das manchmal nervt. Bist du wieder reingegrätscht oder was hast du falsch gemacht? Willst du das wirklich sprechen? Wir reden ja eh am Anfang immer über, wollen wir erstmal ganz kurz aufgreifen, warum wir so nah aneinander sitzen. Ja, wir haben uns einen Schuhkarton gemietet. Genau. Und Martin sitzt quasi auch. Martin, sag mal Hallo aus dem Auf. Hallo aus dem Auf. Ja, wir sitzen jetzt alle in einem Raum und dieser Raum ist ungefähr so groß wie Roberts Badezimmer. Das ist das größte mein Badezimmer. Ja, das stimmt. Und es hat ein Fenster mein Badezimmer. Wir sind umgezogen, denn wir haben, ich weiß gar nicht, ob wir das sagen, aber wir haben jetzt neue Produktionsumstände und deswegen sitzen wir jetzt in einem kleineren Studio. Erstmal. David und ich werden immer rumgereicht, aber wir machen es mit, solange wir uns haben. Zumindest bis Gäste kommen. Ich werde gleich noch einen Aufruf machen, Robert, das habe ich mit dir nicht abgesprochen. Geil. Was ist denn der Aufruf? Soll ich es gleich sagen? Also pass auf. Ich weiß ja nicht, worum es geht. Ich sag's hier. Es war so, vor ein paar Wochen hat uns jemand angeschrieben und meinte so, ey, Oliver Kalkofe. Warte mal, jetzt ist was passiert anscheinend. Es ist nichts passiert. Es ist nichts passiert. Es ist nichts passiert. Deswegen mache ich den Aufruf. Es ist nichts passiert. Jemand hat uns angeschrieben, meinte, Oliver Kalkofer hat, ich glaube, irgendwo in irgendeiner Sendung hat er gesagt, so ja, Filmkritik heutzutage, das ist es einfach nicht mehr. Die modernen Filmkritiker, das funktioniert nicht. Und dann hatte er ihm bei Instagram geschrieben, meinte, Mensch Olli, schade, dass du das so siehst, weil David Hain und Robert Hofmann, ich glaube, er hatte meinen Namen gesagt, weil ich ja ein Riesenfan war. Ist ja regelrecht ein Idol gewesen, Oliver Kalkofe für mich. Der würde immer wieder über dich reden und dann hat Oliver Kalkofe wohl ihm geantwortet und gesagt so, ah, interessant, dass du das sagst, weil über die beiden habe ich jetzt gerade erst neulich in einem Gespräch gesagt, moderne Filmkritik. Wenn, dann macht man es so wie die beiden. Und da ist mir mein kleines Herz. Ja, du kannst dir nicht vorstellen, ich bin ganz kurz wie so ein Gockel angeschwollen und dachte, das hat der Olli über uns gesagt. Und er hatte auch gesagt, wenn die beiden mal was machen wollen, sollen sie ihn anschreiben. Ich habe ihn jetzt angeschrieben über Instagram und der Olli hat es nicht mal gesehen. Also ich nehme an, der ist so wie ich bei Instagram, dass der halt einfach nur alle paar Jubeljahre da reinguckt. Jetzt hatte ich denjenigen, der mit ihm kommuniziert hatte, schon angeschrieben und gesagt so, ey, schreib du ihn nochmal an. Offenbar habt ihr ja ein Draht, zumal das ja dann bei Instagram ist das ja auch so in Ordnern. Wenn du noch nie mit jemandem kommuniziert hast. Ich meine alle mal den Hauptordner, ich habe da keine Struktur entwickelt. Nee, ich sehe das immer gar nicht. Du musst ja extra noch so auf so ein anderes Tab klicken, damit du dann diesen anderen Ordner in dem, und es gibt glaube ich sogar nochmal einen dritten Ordner, wo Leute reingeschmissen werden, die, das habe ich gar nicht verstanden, warum es da, auf jeden Fall, ich glaube, der hat es einfach nicht gesehen. Und ich dachte mir, vielleicht hört ihr hier jemand zu, der irgendwie zufälligerweise einen Draht zu Oliver Kalkofer hat. Wir hätten den super gerne hier als Gast und er scheint ja auch Interesse daran zu haben. Falls ihr also vielleicht ein Draht haben solltet, bitte jetzt den Mann nicht bombardieren. Darum geht es nicht. Also falls ihr wirklich vielleicht einen Zugang haben solltet oder vielleicht schon mal mit ihm kommuniziert habt auf irgendeiner Stelle, weil ich habe jetzt auch keine E-Mail-Adresse gefunden. Es gibt nicht so olli.kalkofe.de. Deswegen gerne vielleicht versuchen, mit ihm zu kommunizieren, weil wir würden ihn sehr, sehr gerne einladen. Das war der Gast, von dem ich neulich sprach, von dem ich eigentlich versuchen würde, ihn heranzubekommen, aber ich hatte keine Chance. Auf diese Art und Weise hat sich das zumindest ergeben und David war dann gleich hell auf und früher saß der ja auch mit uns in manchen Pressevorführungen, ich war mit dem auch mal was trinken, glaube ich, in der größeren Gruppe, da haben wir so zehn Leute im Ritz. Da heißt es Ritz? Ritz-Carlton, ja. Ritz-Carlton, ja. Das war, weiß ich nicht, aber auch jetzt schon wieder fast zehn Jahre her, würde ich sagen. Da kam er irgendwie dazu, nach irgendeinem Superman-Film, glaube ich. Naja, long story short, das kriegen wir bestimmt hin auf den einen oder anderen Weg, David. Wir müssen auch irgendwann jetzt hier demnächst mal Martin mit einem Mikrofon bestücken, damit ich so Fragen stellen kann, so Martin, wen kennst du eigentlich? Was für Stars könntest du uns hier anbringen? Martin, hast du einen Wunschgast für unseren Podcast? Hier, Power of Editing. David Nathan hätte ich gerne. David Nathan. David Nathan. Das sollte man eigentlich hinkriegen. Björn wollte mir eh gestern schreiben. Hat er nicht gemacht. Weil ich ihn heute anmeckere und sage, frag mal bitte David Nathan als Gegendings. Können wir auch gerne machen. Gerade bei jetzt die Synchronsprecher, hast du mitbekommen, dass der Synchronsprecher von Spongebob, der übrigens bei mir um die Ecke wohnt. Den kenne ich sogar. Santiago. Zisma. Zisma. Aber das ist mit Marti ja dicke. Kann ja auch Marti anhauen. Marti Fischer. Ja, irgendwie so. Solche Leute, die jetzt gerade auch die ganzen Synchronsprecher haben ja gerade ihr großes Thema mit Netflix. Das ist ja bestimmt spannend, so ein Synchronspecher. Aber ich weiß nicht, ob David Nathan da dasselbe Problem hat. Wahrscheinlich. Also wir sind an Gästen dran. Weiß ich nicht, ob wir noch jemanden hatten. Wir haben noch. Kann ich dir auch sagen. Meine Frau hat sich übrigens angekündigt als Gast. Zur Harry Potter Serie. Hat sie mal gesagt, wenn, dann muss ich unbedingt eingeladen werden, sonst ist sie traurig. Zur Harry Potter Serie. Das hat sie zumindest gesagt. Mal gucken, ob sie es da noch wirklich durchzieht. Sonst noch Gäste? Ne, die beiden von Was bisher geschah. Bea müssen wir irgendwann wieder einfriebeln auf jeden Fall. Steffen Gerlach kommt vorbei. Steffen Gerlach. Zu The Furious. Also es gibt schon noch Dinge. Es gibt schon noch Dinge. So, Feedback letzte Woche. Ich fange erst mal mit den schönen Dingen an, okay? Bist bereit? Ein bisschen was gab es zu die Odyssey. Mohn schreibt zum Beispiel, eine Sache zum Odyssey-Trailer. Ich bin auch nicht hundertprozentig überzeugt und ich weiß nicht, ob das schlau ist, die ganze Heimkehr in den Film zu hauen. Die Odyssey von Homer setzt viel später an, als die meisten denken. Die Odyssey beginnt eigentlich erst bei. Keine Ahnung, wie geschrieben wird. Das ist ziemlich kurz, bevor er überhaupt nach Hause kommt. Er ist da schon etwa sieben Jahre auf der Reise. Worum es in die Odyssee eigentlich geht, ist die Geschichte von seinem Sohn und die Verfremdung von Odysseus im eigenen Land. Da gibt ja neue Trailer. Dann ja auch mehr Sinn, dass man es so rüberschneidet. Ich musste das auch in der Schule lesen, aber ich weiß wenig darüber. Ich habe mich jetzt dann halt darüber belesen gehabt, als ich auch mein Video dazu gemacht hatte. Und da gibt es ja schon diese Stationen mit den Riesen, mit der Hydra, mit dem Strudel. Anscheinend scheint die eigentliche, was als Odyssee auf dieser ganzen Reise bezeichnet wird, ist relativ spät anzufangen, wo anscheinend schon ein bisschen was gelaufen ist. Das ist aber ein bisschen absurd. Und wenn du dann so... Ja, übrigens, die letzten sieben Jahre waren echt anstrengend. Christian Dirk Hausmanninger schreibt noch dazu. Könnte ein bisschen spoilerig sein. Soll ich es mal vorlesen? Wir können ja entscheiden, ob wir es drin lassen. Ich bin gerade circa bei Minute 38, wo David sagt, da passiert ja gar nichts. Also bei The Odyssey immer noch. Verstehe ich nicht. Wenn Odysseys nach Hause kommt, räumt er doch die Freier brutalst weg. Die Freier oder die Freier. Ja, aber das ist ja doch ein ganz kleiner Teil. Ja. Ey, ich bin nicht drin in dem Thema. Ich weiß wirklich nicht, was mich erwartet. Wir lassen uns überraschen. Das sind ja nur noch zwei Monate. Ich glaube, Juli kommt ja. Ja, das ist immer so lange her. Ein Historiker hat uns noch hingewiesen. Ich finde es immer gut, wenn man was lernen kann und das nehme ich auch gerne nochmal mit. Historiker hier, bitte sagt nicht Drittes Reich. Das ist die Selbstzuschreibung der Nazis und ein Propaganda-Element. Stimmt, treffender als Antwort ist NS-Staat, NS-Deutschland, Hitler-Deutschland. Ich habe auch nochmal geguckt. Ja, tatsächlich. Das ist wirklich, wie man sich da selbst profiliert hat, um es quasi nach dem heiligen Römischen Reich und dem Kaiserreich weiter zu propagieren. Finde ich tatsächlich einen guten, wichtigen Punkt an der Stelle. Greifen wir gerne auf. Thema Feedback fragt Markus, was wurde eigentlich aus der Idee von dem Letterboxd Gross? Leute, das ist hier immer da. Der Link ist immer da. Und wir sagen immer, wenn wir am Ende noch Zeit haben, machen wir das. Und dann reden wir über Filme, wir reden über News, alles was so ansteht. Und dann sind meist 70 bis 90 Minuten rum und wir stellen fest, wir müssen ins Kino. Letzte Woche haben wir es zum Beispiel fest eingeplant gehabt, haben uns dann aber im Mittelteil so sehr verquatscht über KI und andere Themen, dass wir dann hinten raus wieder bei 80 Minuten waren. Und dann haben wir gesagt, ja gut, der Zeit wegen lassen wir es dann jetzt weg. Vielleicht heute haben wir es auch nicht eingeplant. Ich glaube, heute wird es sich ziehen, denn wir werden heute über einen Schauspieler sprechen, der echt eine Menge gemacht hat, aber dazu dann gleich mehr. Ich komme zum letzten Kommentar, was mich heute wirklich ein bisschen wieder mal weggefrustet hat. Ja. Und ich bin auch selbst dann immer schuld, wenn man das, so manche, ich weiß immer, warum ich Kommentare dann doch wieder nicht liebe, auch wenn ich es mir vornehme. Adrian schrieb vor vier Tagen, sorry, aber wenn mehrere Leute, das richtet sich auch eher an mich, das Kommentar, aber wenn mehrere Leute schreiben, dass gerade ein richtig guter deutscher Film im Kino läuft, müsste man den doch als deutscher Filmkritiker, hellhörig müsste man doch da werden. Rose dann gleich wieder abzutun, weil angeblich nicht genug Leute reingehen, das habe ich gemacht, was ja für die Wertung komplett egal sein sollte, in Klammern, hier in Leipzig war der Saal voll, by the way, also keine Ahnung, lässt mich komplett an deiner Kredibilität als Filmkritiker zweifeln, aber... Aber ja, ich freue mich schon auf die Reviews zu Trollmania 2, Return to the Trollberg und Fast 7. Also erstens, David hat den Film geguckt. Ich habe ihn jetzt geschaut. Zweitens, wir haben das Thema deutsche Filme schon echt aufgemacht. Ich habe Sachen wie Allegro Pastel geschaut. Ich habe die Lücke nachgeholt. Ich bin dran an dem Thema. Und ich lese das so und ich denke, erst bin ich wirklich manchmal wütend. Ich hatte schon keinen guten Tag. Dann lese ich das und bin angepisst und denke so, dezent, halt dein Maul an der Stelle. Weil ich so denke, man, 15 Jahre, arbeite ich sechs Tage die Woche, meistens sieben Tage die Woche, fünfeinhalb Jahre machen wir Podcasts, die Pausen kannst du an zwei Händen abzählen, ist immer alles gratis. David fragt mich schon seit Jahren, warum machst du denn immer so die kleinen Filme, interessiert doch keinen. Und dann kommt sowas hier, dann kommt einer an und sagt, ich wäre nicht glaubwürdig deswegen an meiner Kräfte, wirklich 15 Jahre. Warte, warte, nachdem ich sauer bin, werde ich irgendwann traurig. Und nachdenklich. Traurig musst du nicht werden. Das werde ich aber, das kannst du mir jetzt nicht absprechen. Ja. Und inhaltlich hat er einen Punkt, die Art und Weise finde ich wirklich daneben. Ich finde, er hat inhaltlich keinen Punkt, weil wir sind keine Redaktionen. Wir sind nicht die Cinema, die sich auf die Kappe geschrieben hat, jeden Film zu kritisieren und die dann eine große Redaktion haben, sondern wir sind Einzelmenschen. Und wir als Einzelmenschen haben natürlich auch Geschmäcker. Deswegen sage ich zum Beispiel auch ganz klar, deutsches Kino, in der Regel, ich gucke es nicht. Ich habe Rose jetzt deswegen nachgeholt, weil das halt so ein Film ist, über den alle reden und weil ich so ein komplett. Gedanken habe und denke, so am Ende des Jahres will ich so die wichtigsten Filme des Jahres geguckt haben. Deswegen hatte ich mich letztes Jahr zum Beispiel auch geärgert, dass ich dann in der Pressevorführung in die Sonne schauen nicht gucken konnte und der dann auf den Streamern nicht aufgeschlagen war. Es zündet sich aber auch manchmal nicht die Zeit, dann nochmal ins Kino zu gehen. Und man muss ganz ehrlich sagen, es gibt ganz viele Momente, wo ich zu Hause sitze und denke, so jetzt hättest du mal zwei Stunden, aber will ich die wirklich dann wieder dafür verwenden, schon wieder ins Kino zu gehen? Zumal dann auch noch zu einem Film bei Rose ich sage es ganz ehrlich, ich habe mich ins Kino geschleppt. Es ist nicht so gewesen. Und du musst dich echt nur ein paar hundert Meter weit schleppen. Ja, ich bin wirklich nur ein paar Meter gegangen. Das muss man dazu sagen, wenn ich ins Kino losgehe, bin ich drei Stunden unterwegs hin und zurück. Das ist nicht was, wo du sagst, komm, ich fall mal aus der Tür. Genau, weil ich glaube, die nächsten Kinos bei dir, da wo du wohnst, sind alles so Multiplex-Kinos und denen läuft Rose dann nicht unbedingt. Es gibt schon kleinere, aber selbst der kürzeste Weg wäre wenigstens 40 Minuten one way. Auf jeden Fall ist das so eine Entscheidung, die man dann manchmal auch treffen muss. Und manchmal sind da auch Genres dabei, die einen dann auch nicht so interessieren. Und dann manchmal ist man auch voll, du und ich, wir beide gucken 200 Filme pro Jahr. Da sind die Serien nicht mit einberechnet, da sind die Rewatches nicht mit einberechnet. Also auch kleinere Filme, die man irgendwie nachholt, alte Klassiker, die man nachholt. Die Sachen, die wir zum Beispiel jetzt hier auch für den Podcast, wie zum Beispiel neulich Angst, Essen, Seele auf. All das ist nicht mitgezählt. Also ich würde schon sagen, wir sind locker bei 300 Filmen pro Jahr und ein paar Serien und Dokus. Ich finde, da ist das okay, wenn man dann zwischendrin dann auch mal nicht will und nicht Lust hat und deswegen ist dann nicht die Kredibilität angreifbar. Sondern es ist einfach auch menschlich. Ich hatte die Tage mit Carly auch ein ähnliches Gespräch. Darf ich kurz eine Frage noch an der Stelle? Du hast gesagt, alle reden über Rose. Ich weiß das gar nicht. Ist das so? Ich glaube, das hier und da auch, zumindest auf YouTube habe ich mal geschaut. Da finden sich, glaube ich, fünf Kritiken und keiner hat über 750 Klicks. Das heißt nicht, dass es deswegen keiner interessiert, aber die Plattform und die Zielgruppe ist nicht auf diesem Film anscheinend die Cineasten zu finden. Wir haben darüber diese Woche ein bisschen gewitzelt. Ich will jetzt auf diesen Film gar, ich mochte den nämlich, dazu komme ich gleich nochmal, Aber es gibt eine Werbeanzeige, ich glaube, das ist mir irgendwo, ich glaube, bei YouTube oder so, der Film, über den alle reden. Und das meinte ich so zu Carly und dann mussten wir beide so lachen, weil sie sagte so, ja, wenn wir da jetzt zurückkommen nach Hause, wird Holly, unsere elfjährige Tochter, laut aufschreien und sagen, was? Wie gemein seid ihr denn? Ihr habt den Film ohne Milch geguckt. Auf TikTok ist das überall Gesprächsthema. Es gibt eine gewisse Gruppe, eine gewisse Nische. Da reden vielleicht alle drüber. Vielleicht bei der Süddeutschen Zeitung im Feuilleton und noch einige andere. Aber wir saßen in einem Kino und es war eine Vorstellung, wo ich glaube, niemand hatte mehr Haare mit Pigmenten drin. Also es war wirklich komplett alles so ab Altersklasse 60. Aber das passt jetzt zum Film, muss man auch sagen. Ja, habe ich gar nicht verstanden, weil das ist eigentlich... Rein zum Schwarz-Weiß-Film, Mann. Ja, zum Schwarz-Weiß-Film und vielleicht auch zu der Zeit. Aber es war wirklich eine Vorstellung, wo ganz viele, also fast ausschließlich ältere Leute drin saßen. Und das sind vielleicht die, die darüber reden. Anyway, ich finde, ich habe das in den letzten Wochen bei mir auch gemerkt, dass mich so ein paar Sachen mehr angegriffen haben, weil erst diese Super Mario Galaxy Nummer bei mir gewesen ist. Und ich hatte das Gefühl, dass es jetzt wieder schick geworden ist, Meinungen einfach so niederzureden. Und mir schreiben ganz viele Leute, das habe ich auch schon häufig mal den Leuten gesagt, schickt mir bitte nicht, wenn jemand auf Threads oder Twitter mal wieder irgendwas Bösartiges schreibt, weil ich bekomme es nicht mit. Ich habe genau deswegen Twitter gelöscht und ich habe auch genau deswegen kein Threads, weil die Leute lieben das, ihre provokanten Sachen zu schreiben. Und da geht es dann darum. Es geht darum, so disruptives Verhalten, was eigentlich auch aus einer eigenen Unzufriedenheit häufig herauskommt, auf dich zu übertragen. Und manchmal, wir haben das ja hier schon häufig besprochen, manchmal greift es mich mehr an, manchmal weniger. Und aktuell ist es bei mir ähnlich wie bei dir. Aktuell nimmt es gerade wieder Überhand. Und da hast du dann so Filme wie Michael und Mortal Kombat, die ich beide dann auch nicht mochte, aber die bei den Fans übelst gut wegkommen. So und selbst in, jetzt sage ich es leider schon wieder, in der Sean David Gruppe schrieb dann Sean David, ich komme gerade aus Mortal Kombat, ich weiß nicht, was ihr habt, ich fand den super. Und dann begann da auch so eine Diskussion und du merkst, es gibt so diesen Filmegucker, der im Jahr viermal ins Kino geht. Und den stört das dann nicht, wenn Mortal Kombat 2 einfach so funny gebäsche mit ein bisschen Blut ist. Wir haben halt ein paar Tage später The Furious gesehen und echte Kämpfe gesehen. Und wenn du das dann vergleichst mit Mortal Kombat, dann fällt dir sowas natürlich auf, aber der... Ich sag's mal Otto-Normal-Kinogänger, der geht wahrscheinlich eher nicht in The Furious, sondern geht dann halt wie alle in Mortal Kombat. Und der weiß dann gar nicht, wovon wir reden. Und dann sind wir halt die Leute, die blöde sind, die keine Kredibilität haben. Und ich glaube, da muss man sich wirklich drüber erheben und sagen, nein, Mann, wir beide sind zwei selbstbewusste Menschen, die wissen, worüber sie reden. Und in diesem Selbstbewusstsein muss man auch, glaube ich, manchmal verharren. Ich finde es absolut unnötig, sich von irgendwelchen Leuten, die wir noch nie gesehen haben, verunsichern zu lassen. Das ist doch richtig. Weil es ist völlig unnötig. Wir haben ja so oft schon darüber geredet, aber heute war ich schon so generell. Deswegen würde ich mir wünschen, ich weiß, ich habe das Thema in den letzten Wochen häufig aufgebracht. Ich würde mir wünschen, dass wir das jetzt einfach nicht mehr machen, weil wir geben dieser ganzen Sache so viel Raum. Und es gewinnt ja dadurch auch viel mehr Gewichtung, weil wir dem Raum geben. Jetzt nicht, weil du das gerade angesprochen hast, sondern das ist was, was ich mir auch vorgenommen hatte. Lass das wieder so einführen, wenn es mal einen Punkt gibt, wo man über Kritik sprechen kann, die wirklich sinnvoll ist. Aber wenn dir jemand schreibt, du bist nicht kredibel, weil du einen Film nicht geguckt hast, da sehe ich es wie du, halt wirklich auch einfach mal den Mund. Lass es einfach sein. Können wir machen, ist verabredet. Hast du aber über die andere Möglichkeit auch nachgedacht? Eine kleine Atombombe zu bauen, die nur Kritiker von uns entspricht. Fies zurückbeleidigen, auf jeden Fall wäre doch was. Fies zurückbeleidigen, ja, was würdest du schreiben? Popelfurz. Popelfurz? Ja. Oh, davon erholt er sich nicht mehr. Ja, wir haben jetzt zu Hause, jetzt werden alle Worte nachgesagt. Es gibt jetzt Schimpfwortkasse. Ist vorbei mit Bubuwörtern. Ja? Ja. Martin, findest du Robert auch inkredibel? Muy increíble. Sehr. Okay. Zu Rose kommen wir dann gleich. Schönes Feedback wieder. Danke dafür. Und damit herzlich willkommen zu 2 wie Pech und Schwafel. Leute, die Neustarts der Woche. Seid ihr bereit? Bist du bereit? Mit Fingerchen mit. Das ist ein Kinderlied. Ist egal, das singe ich jeden Tag zehnmal. Also, diese Woche im Streaming und im Kino. Ganz toll für alle, die ich mag ihn ja gerne. David hat kürzlich gesagt, der hat kein gutes Händchen für seine Rollen. Stanley Tucci in Italien. Könnt ihr auf Disney Plus schauen seit Dienstag. Der liebt halt so italienisches Essen. Der geht dann so durch und zeigt dir dieses, das ist wirklich geil. Ist wie so ein kleiner Urlaub zu Hause. Wenn Stanley Tucci durch Italien läuft, das Essen präsentiert, die Gegenden zeigt und so. Wirklich, wirklich schön. Kann ich empfehlen. Dann für dich vielleicht, Devil May Cry. Staffel 2 startet seit Dienstag auf Netflix. Geht's weiter. Dann zusammen, da werden wir, denke ich, nächste Woche drüber sprechen, seit Mittwoch. Wir nehmen hier Dienstag auf, deswegen konnten wir es noch nicht sehen. Punisher. One Last Kill. Auf der See Plus. Nicht so deins? John Byrne. Ich war ein bisschen John Byrne Teil Fan und Frank Castle. Das hat er selber produziert, so losgelöst vom MCU. Ja, das Problem ist halt, ich drehe mich einmal im Kreis und dann ist die nächste Marvel-Serie veröffentlicht worden. Das ist jetzt ein kleiner Film. Ich fand bei... Ach, es ist nur ein Film. Ich glaube, es ist keine Serie, es ist ein Film. Weil die erste Punisher-Serie fand ich auch schon ein bisschen enttäuschend. Ich mag ihn sehr als Punisher, aber ich hatte mit einer Härte oder auf eine Härte gehofft, die diese Serie nie eingelöst hat. Da war selbst Sein Auftritt in dieser, ich glaube, war das schon Daredevil Staffel 1? Da war er schon spannender, da war er härter. Ich mag ja tatsächlich, wenn dieser Charakter wirklich so ist wie in den Comics und das ist er in den Filmen bisher, Punisher Warzone vielleicht so ein bisschen, aber darüber hinaus eigentlich nie so richtig. Es gibt ja Leute, die schwören auf die Dolph Lundgren Version. Bisher habe ich einfach noch nicht den Punisher bekommen, den ich mir wünsche und vielleicht ist dieser Film das, aber wenn es nur ein Film ist, dann gucke ich ihn wahrscheinlich nicht. Ich glaube, es ist nur ein Film. Wann kommt der? Mittwoch. Gestern. Morgen. Je nachdem, welcher Zeitebene du es gerade möchtest. Dann Glen Kill im Kino. Da sage ich gleich was zu. Und darauf ausbauen, wenn wir heute noch ein bisschen mehr über Hugh Jackman sprechen. Dann startet er Freitag auf Paramount Plus aus der Yellowstone-Welt Dutton Ranch. Da geht es um Beth und Rip Wheeler und wie die zusammen nach Texas gehen und ihre eigene Farme hochziehen. Also alle, die diese Welt lieben können. Du warst ja noch neulich beim Event. Ich war beim Event. Ich habe die beiden noch getroffen. Muss sagen, super sweet. Also wirklich super nette Chemie. Ich mag auch Kelly Riley als Schauspielerin richtig gerne. Und ich dachte so, okay, mal gucken. Aber der Aufbau war richtig geil. Also hat Bock gemacht. Wir waren ja danach was essen mit Frodo nach dem Film, nach The Furious. Aber wir hätten auch statt da essen gehen zu können, alle rüber zu Dutton Ranch gekonnt. Da gab es Line Dance David. Man konnte sich Anhänger machen. Da hättest du hier für Holly ein Bändchen machen können. Man hat einen Westernhut bekommen. Hätte man es beide schön mit Western. Ich habe deine Bilder gesehen. Das sah gar nicht so übel aus. Ja, du hättest noch auf Rodeo reiten, Burger, Grill. Da war richtig was los mit Liveband und so. und Cocktails. War schön. War schön. Hammer, Hammer. Hammer an der Stelle. War schön. Du hast gerade so weggeredet. Ich habe, ich glaube, Frodo das erste Mal seit drei, vier Jahren gesehen und haben endlich ein bisschen länger gequatscht. Das war auch mal ganz nett, aber hätten wir tatsächlich auch auf dem Event machen können. Die wollte mich jetzt hier nach unserer Aufnahme eigentlich abholen. Wer? Frodo und seine Partnerin, dass wir zusammen Nachmittag verbringen. Machen sie aber nicht. Die hatten da Termine reinbekommen. Wahrscheinlich nächste Woche. Okay. Gucken wir mal. Und dann noch für alle Haus des Geldes Fans gibt es so einen Berlin-Spin-Off. Ich glaube, das nächste Show in Berlin und die Dame dem Hermelin. Ich habe es hier falsch aufgeschrieben, glaube ich. Okay, aus dem Geldspin-Off. Freitag, Netflix. Das sind so die Sachen. Ich habe im Kino wirklich nur Glen Kill diese Woche. Natürlich starten immer noch zwölfzig kleinere Filme, bestimmt auch deutsche Filme. Die habe ich jetzt aber nicht mit drin an der Stelle. Okay. Hast du irgendeine News aufgeschnappt die Woche, was spannend ist? Nee. Ich habe mir nur Kleinigkeiten notiert, dass ein neuer Piranha-Film kommt. Das könnte was werden, weil die kreuzen die mit einem Thunfisch. Und damit können die in Salzwasser. Das hat James Cameron schon mal gemacht, dass die in Salzwasser konnten. In dem Franchise, meine ich? Ich glaube in Piranha 2, der zweite heißt ja Fliegende Killer. Da haben die ja Flügel. So, ist doch geil. Ich wusste gar nicht, dass die nicht in Salzwasser schwimmen können. Siehst du, wieder was gelernt? Piranhas sind doch in allen Filmen immer im Flusswasser und in so tropischen Wälderinflüssen. Die sind doch nie im Meer. Habe ich nie drüber nachgedacht. Du hast aber viel gelernt heute, ne? Krass. Also, die Kreuzi mit dem Thunfisch geht natürlich schief. Gucken, was passiert. Gucken, was passiert. Okay, aber ist das wieder irgendeine Trash-Nummer oder ist das ein offizieller... Nee, nee, das ist gerade offiziell. Hatte ich in Filmmenius drin. Dritter Teil von Piranha. Das ist hochoffiziell. Sechster Teil. Sechster Teil. Es gibt, glaube ich, fünf Teile. Da wird gerade DNA, warte hier, Dreharbeiten in Japan werden vorbereitet. Ich kenne Piranha 1, ich kenne Piranha 2. Dann dieses Doppel-D. Nee, dann kam Piranha 3D, dann kam Piranha 3D, aber was kam dann? Das sind doch nur vier Filme. Recherchiert selber, wenn du das machst. Okay, mach ich. Planet der Affen 5 kommt, hatte ich auch nicht auf dem Schirm. Das hab ich mitbekommen. Wird nicht weitererzählt. Also es ist wieder ein Neustart anscheinend. Neustart? Es ist wieder ein Neustart. Also weder mit der Caesar-Trilogie noch mit diesem vierten Teil New Kingdom. Rise of the Planet of the Apes. Ja, oder einfach nur... Vielleicht Planete Affen. Ich habe gerade eine Nachricht von Daniel Schreggart bekommen. Du darfst raten, auf was er sich bezieht. Alda war das geil. Mich kribbelt es noch am ganzen Körper, wenn ich an all die Szenen denke. Naja, The Furious. Der war nämlich letzte Woche bei Mandalorian und Grogu. Da war hier in Berlin ein Event, zu dem wir mal wieder nicht eingeladen sind. Heute ist übrigens Backrooms. Ich war eingeladen. Du warst eingeladen? Ja, aber ich wollte nicht bloß... Ich gehe nirgendwo hin und gucke nur Footage. Ich will auch den fertigen Film sehen und nicht 20 Minuten von. Die hatten den Star Wars daher genutzt. Backrooms, das ist aber ein Konstantin-Film. Ja, bis heute. Die mögen uns alle nicht. Doch. Einer der Chefs liebt mich. Wir sind freundlich. Heute ist ein Screening, aber die PV kommt noch wohl, aber auch da wieder nicht eingeladen. Auf jeden Fall konnte Daniel nicht. Und hat sich deswegen heute erst The Furious angeguckt. Wir reden über The Furious später mit Steffen, weil das macht wirklich mehr Sinn, da zum Kinostart rüber zu reden. Aber ich habe auch auf Letterboxd schon was geschrieben. Du hast schon eine Kritik rausgebracht. Leute, ich sage euch, sowas habe ich, sowas hast du, sowas habt ihr noch nie gesehen. The Furious ist tatsächlich all das, was wir uns erhofft haben. Der Hype ist real. Ich glaube, wir werden lange nicht mehr so einen Martial-Arts-Film sehen wie den. Am 18. Juni geht es ja los. am 16. Juni kommt dann Steffen bei uns vorbei. Also am 18. die Folge dann? Ja, am 18. kommt die Folge. Fast ein bisschen spät. Ich hätte gerne eine Woche früher über den Film gesprochen. Kann ich auch immer noch fragen. Ja, vielleicht machen wir das. Weil ich würde gerne, dass die Leute vorher wissen. Du kündigst ja jetzt hier Sachen an. Ich würde mich freuen, wenn wir da wirklich ein bisschen Hype für machen können für den Film. Okay. Weil der ist es wert, dass ihr versteht, was da auf euch zukommt. Natürlich nur, wenn ihr so Martial Arts Sachen mögt. Wir schicken Steffen einfach genau hier den Timestamp, also dass ich diesen Part in dieser Folge mal anhören und dann kann er entscheiden, wann er vorbeikommen möchte. Ansonsten ne, hab ich tatsächlich auch nicht mehr. Neuer Ari Asterfilm kommt, aber gut, ist ja klar, dass da neuer Ari Asterfilm ist, was jetzt alles nichts weltbewegend ist. So, die Woche geht so ein bisschen, also wir haben über Rose jetzt, erzähl doch mal. Rose, der Film, den du nicht sehen willst, weil du ehrlich gesagt keine Ahnung hast und deine Kredibilität dadurch auch stark eingeschränkt wirkt. Ich habe gedacht, wenn sich jemand mit deutschem Kino auskennt, dann ja wohl ich. Ich muss aber sagen, ich war dann doch überrascht, wie international sich der Film anfühlt. Ich finde, der ist richtig geschmackvoll inszeniert. Also diese Schwarz-Weiß-Bilder sehen irre aus. Das ist richtig toll. Ich fand den sehr schön gemacht. Sandra Hüller ist saustark wieder. Sie spielt in dem Film ja eine Soldatin, der aus dem Krieg zurückkommt. Also tatsächlich ist es so, sie ist eine Frau, die dann einfach die Identität von jemandem angenommen hat. Und zwar schon auch als, sie ist dann als Soldat in den Krieg gezogen. 30-jähriger Krieg zur Einordnung, glaube ich. Ehrlich gesagt, weiß ich es gar nicht. Also wir sind so im 19. Jahrhundert, oder? So, okay, aber gut. Also auf jeden Fall ist es so eine Zeit, ich musste, wenn ich einen filmischen Vergleich ziehen würde, dann wäre das für mich so eine Mischung aus Das weiße Band und Das Teufelsbad. Über den hatten wir ja auch schon gesprochen. Das war ja auch so ein Film, bei dem ich schon sagte, der größte Horror an diesem Film ist eigentlich so die Lebensumstände. Hier kommt sie auf so ein Gehöft. Sie hat dann die Unterlagen, die Erbunterlagen dabei. Die hat sie diesem Soldaten abgenommen, sagt das aber niemandem im Dorf und erscheint dort. Ich finde, man braucht erstmal ganz kurz so einen Moment, wo man für sich einfach annimmt, okay, das ist die Realität dieses Films. Ich weiß nicht, ob das mal so gewesen ist, aber Sandra Hüller kommt da halt rein und was sie im Film überhaupt nicht versucht, ist in irgendeiner Form männlich zu wirken. Sie verstellt die Stimme nicht. Ihre Art und Weise, wie sie sich verhält, wirkt, ja, sagen wir mal so, unweiblicher. Aber, also ich konnte mir am Anfang überhaupt nicht vorstellen, dass irgendjemand ihr das abnimmt. Weil sie sogar noch so ein bisschen längere Haare hat und sieht überhaupt nicht wie ein Mann aus. Gar nicht. Und das muss man, glaube ich, am Anfang erstmal schlucken, damit man sich auf diese Handlung einlassen kann. Damit man auch glaubt, dass diese ganzen Dorfbewohner in dieser Community, die da alle im Umland wohnen, ihr das auch abnehmen. Sie findet dann so ein Gehöft und dieses Gehöft ist tatsächlich nichts anderes als ein Haus, eine Ruine, die sie dann selbst wieder aufbauen muss. Und da lebt man dann mit Kerzenschein im Nichts. Also es ist ein bisschen schrecklich, sich diese Zeit vorzustellen. Wenn du mir überlegst, dass wir jetzt von 150, 200 Jahren zurückreden. Also wir reden jetzt nicht von endlos vielen Zeiten zurück. Ja, ja. Und ich dachte immer, das ist so, ja, das ist unsere Vergangenheit gewesen. So sind unsere Vorväter aufgewacht. Du, das Grundstück, was ich gekauft habe, das haben wir abgerissen, das Haus, was da stand da, das war ein Weg nach hinten zu einem Plumpsklo. Mhm. Vor 2017 das Grundstück gekauft. Das ist alles nicht so ewig. Und Sander Hüller ist dann als, Rose ist ja tatsächlich nur ihr echter Name, den sie aber niemandem sagt. Und da lebt sie dann und lebt sich in diese Gemeinschaft mit ein. Aber irgendwann möchte sie so, sie hat dann tatsächlich Lust mit ihrem Land und den Tieren und so. Sie möchte das erweitern. Sie möchte da auch Geld mitmachen, weil das Land beschenkt dich jedes Jahr und damit kannst du damals in der Zeit halt auch noch richtig Kohle machen. Und sie will das erweitern und muss dann aber jemanden aus dieser Gemeinschaft heiraten. Jemand der umliegenden Bauern sagt dann, ich kann dir gerne einen Teil meines Landes geben, aber dafür musst du eine meiner Töchter heiraten. Und das führt sie natürlich in Bedrängnis, weil diese Tochter zieht dann bei ihr ein und damit wird es auf jeden Fall problematischer, dieses Geheimnis zu bewahren. Und da entsteht dann etwas ganz Interessantes zwischen diesen beiden Frauen, finde ich. Weil es wird dann natürlich klar, dieses Geheimnis wird dann sich nicht lange halten lassen und dieser Film entwickelt sich dann nicht so, wie ich es erst angenommen habe. Also ich würde jetzt zippen, es wird so eine Zweckgemeinschaft, wo die, die damit einzieht, das deckt. Und da ist dieser Film für einen ganz kurzen Moment sehr, sehr spannend, weil dann auch so eine feministische Komponente dazu kommt, weil natürlich generell dieses Sonderhöhler sagt am Ende auch, warum sie sich dafür entschieden hat, einen Mann werden zu wollen, nämlich weil das natürlich andere Privilegien mit sich bringt, andere Freiheiten und dieses Freiheitsgefühl, das schnuppern diese beiden Frauen dann. Der Film lässt das dann aber nicht lange stehen. Er hält sich lange am Anfang auf mit Szenen, wo jemand durch die Natur, also es wird viel dieser Alltag gezeigt, diese Lebensumstände, da nimmt der viel Raum ein und arbeitet sich dann an den späteren Ereignissen dann recht schnell ab. Das fand ich ein bisschen schade. Das hat mich echt gestört, weil das eigentlich spannende Thema, nämlich wenn diese beiden Frauen dann für einen kurzen Moment zusammenfinden, das wird fast zu schnell übergangen. Und auch am Ende springt der Film sehr schnell. Durch die Ereignisse. Aber ich fand den sehr faszinierend. Ich war mit Carly drin und Carly meinte, für sie war das größte Problem, dass sie emotional nicht koppeln konnte zu den Figuren. Das ist richtig. Dieses Gefühl gibt er dir sehr schlecht, weil der sehr kühl von außen drauf guckt. Wenn du sagst, dass die Lebensumstände so prägnant sind. Ich glaube, in der Zeit spielt auch Liebe und wahre Liebe durchaus eine untergeordnete Rolle, als das heutzutage in unserer romantischen und auch Möglichkeit ist, muss man ja sagen. Ja, ich glaube, weil Sandra Hüller sich natürlich auch, ich würde mal sagen, dieser natürlichen Weiblichkeit verwehren muss, weil sie ja einen Mann auch spielt und das männliche Bild eben auch genauso ist, unemotional, kalt. Ich glaube, das ist das eine, dadurch entsteht so wenig Gefühl, dann ist es auch das andere, dass die Figuren, das merkt man auch im Film, die reden nicht miteinander, ganz am Anfang dieses Mädchen, das sie heiratet, die ersten. Aufeinandertreffen passieren dann eigentlich nur so, dass diese Frau weint, die fängt dann einfach an zu weinen und ich dachte immer, warum fragt denn jetzt niemand, warum sie weint? Wenn deine Partnerin weint, fragst du doch, was ist denn los? Vielleicht ist das halt wirklich eine Sache, die man heutzutage Genau, das macht man heutzutage. Damals war das dann wohl einfach nicht so. Und dadurch ist es natürlich schwer, diesen Figuren nahe zu kommen. Es ist so wie diese Fotos früher, als die ersten Kameras existierten, auf diesen Familienporträts immer nie jemand lächelt. So hast du dieses Ultradistanzierter. Ich fand es aber faszinierend. Ich fand es schwer faszinierend und in Kombination mit den Bildern und den Momenten, die Sandra Hüller dann spielt, wie gesagt, es ist schwer, den Film abzunehmen, dass niemand begriffen hat, dass sie eine Frau ist. Spätestens, es gibt dann so eine Szene, da, Und Wird sie mal sehr laut, sehr emotional und ich dachte, ja, aber spätestens jetzt. Und keiner im Dorf hat irgendwie mal gesagt, ey, ich kenne den, den eigentlich das Haus gehört, du siehst den nicht ähnlich und keiner hat ein Problem damit, dass sie da ankommt und das für sich reklamiert? Ich glaube, die Unterlagen, die sie mitbringt, sind Erbschaftsunterlagen. Das heißt, es ist jemand, der auch nur dieses Geerbt hat. So habe ich das verstanden. Das ist, man muss sagen, also schon allein, dass ich nicht weiß, weil ich bin sogar davon ausgegangen, dass wir vom Ersten Weltkrieg sprechen, in dem das stattgefunden hat und dass das, weil in den ländlichen Regionen haben die, glaube ich, auch einfach so gelebt. Deswegen habe ich, ehrlich gesagt, der Film lässt sich da so ein bisschen stehen. Ich glaube, es gab am Anfang eine Texttafel, ich weiß es nicht mehr hundertprozentig, aber der erzählt sich viel über Bild. 30-Jähriger Krieg ist richtig, aber ich habe von 19. Jahrhundert gesagt, 17. Jahrhundert. Also doch eine Weile zurück. Aber ich hätte jetzt den Unterschied gar nicht sagen können. Weil ich weiß zum Beispiel, meine Großmutter, die hat mir ja mal erzählt und die ist ja nach dem Zweiten, also im Zweiten Weltkrieg, aber auch danach noch. Und die haben auch auf dem Bauernhof gewohnt. Klar, die hatten dann schon Elektrizität, aber die hatten auch simpelste Umstände. Die haben sich mit Salz die Zähne geputzt, weil es sowas wie Zahnpasta nicht gab und zwischen Tieren und Heu gelebt. Das sicherlich auch nochmal mit den Nachkriegszuständen zu tun hatte, aber deswegen war es für mich gar nicht so leicht zusammenzubringen, in was für einer Zeit leben die jetzt? Ich glaube einfach, diese Entwicklung, die ist dann, also die ist ja so exorbitant schnell in den letzten 100 Jahren technologisch und wie man auch lebt und dass wir selbstverständlich warm Wasser haben, das aber zwischen zum Beispiel 1650 und 1900, zwar auch viel passiert, aber nichts in dem Verhältnis so viel. Meine Urgroßeltern, da war ich auf jeden Fall bei denen zu Hause, die waren 1915. 18? Nee, die sind früher noch geboren. Nee, 1898 geboren. Die waren 1898 geboren und wenn du bei denen auf dem Grundstück warst, die waren 70 Jahre verheiratet, auch völlig andere Welt. Da war ich so vor 20 Jahren oder so. Dann sehe ich das. Also ich finde es ein schönes Companion Piece zu dem ebenfalls sehr faszinierenden österreichischen Film und der hier ist ja auch eine deutsch-österreichische Koproduktion des Teufels Bart, der ja auch die Lebensumstände dieser Zeit zeigt, aber auch die Rolle der Frau dieser Zeit, das fand ich schwer faszinierend. Ich gehe mit Carly mit, der ist emotional jetzt nicht so bewegend, gerade weil er am Ende möchte eher dann Emotionales hervorrufen und das zündet nicht so, wie ich es gerne gehabt hätte, aber deswegen ist es für mich nicht das Meisterwerk, dass alle, die darüber reden und das sind ja offenbar ganz viele. Laut Werbeanzeige darin gesehen haben, aber ich fand den stark und ich finde auch, dass Sandra Hüller sich wieder mal als jemand auszeichnet, die echt... Eine Menge kann. Okay, danke, dass du den nachgeholt hast. Kann ich nur ganz kurz was über der Magier am Krimmel sagen? Den habe ich nämlich auch noch nachgeholt. Ich habe auch noch einen nachgeholt. Ich dachte mal kurz im Wechsel. Ja. Ich habe nämlich Rental Family nachgeholt. Ach stimmt, habe ich gesehen. Wenn du dich erinnerst. Anfang des Jahres haben wir ja zwei Filme, sowohl den als auch Sing Song Blue. Sing Song Blue. Das waren so die beiden, wo wir gehört haben, oh, die sollen richtig gut sein. Und die haben wir beide, weil Anfang des Jahres einfach war und wir noch ein bisschen wahrscheinlich einen Jahreswechsel genossen haben. Nee, weil du einfach... Jetzt reicht's. Und Rental Family ist richtig schön und ich muss sagen, ich bin so ein bisschen Fanat in diesen jetzt älteren und ja wahrscheinlich auch ein bisschen vom Leben gezeichneten Brandon Fraser. Das ist irgendwie total schön ihm zuzusehen, wie sehr der so zwischen den Zeilen Sachen spielen kann. Der spielt hier einen Mann, ich weiß nicht, ob du die Geschichte noch so ein bisschen im Kopf hast, der lebt in Japan, ist Schauspieler, hat keine so funktionierende Schauspielkarriere, der tritt dann immer so in japanischen Werbespots auf, die doch immer alles überzogen sind, zum Beispiel als riesige Zahnwürste oder so, also für irgendwelche Konsumprodukte. Und weil es nicht so läuft, kriegt er halt irgendwann irgendwelche kleinen Jobs und kriegt so einen Anruf, ey, du sollst hier einen traurigen Amerikaner spielen. Also okay, okay, hast du einen Anzug dabei, du musst nämlich direkt los. Okay, Anzug kommt irgendwo hin, weiß gar nicht, worum es geht und kommt dann in den Raum, stellt fest, er ist auf einer Beerdigung, und alle sind schwarz gekleidet, vorne halten Leute Trauerreden, versucht leise seinen Platz einzunehmen und dann mit dem Sarg liegt ein Mann, weiß eingekleidet und was ist das jetzt hier für ein Gig, für eine, Anstellung, die ich habe und merkt dann, während die Leute da trauern und weinen, dass der in der Mitte im Sarg, der lächelt so, der guckt so und so, Ich finde das irgendwie schön, dass er bei seiner eigenen Beerdigung dabei ist, weil er sich herausstellt, und das ist in Japan ein echtes Thema, ich hatte das mal irgendwo am Rande mitgenommen, Leute buchen Menschen in ihrem Leben, um nicht alleine zu sein. Ehepartner, Affären, Fake, Bräutigam oder auch seine eigene Beerdigung, damit man mal das Gefühl hat, wie wichtig man dann nach dem Ableben für andere war und wie traurig, dass irgendwelche Schauspieler dann da weinen. Und das ist das Konzept von Rental Family. Und erzählt dann von diesem Mann, der eben gebucht wird in verschiedensten Lebenssituationen bei anderen Menschen. Und das ist vor allem die Geschichte von einer Frau, die einen Papa für das kleine Mädchen braucht, mit dem sie alleine lebt. Und noch die Geschichte, wie er einen alten Mann begleitet, der am Ende seines Lebens steht und im Grunde mehr oder weniger bald sterben wird. Und der eine Menge erlebt hat, aber nicht alleine sein möchte. Und das sind so die beiden, ein paar kleinere Nebengeschichten, die sich so durch Rental Family ziehen. Und die sind ziemlich schön, weil vor allem ist ja dann auch denkbar, dir wird bezahlt dafür jemand zu sein, der ja nicht ist, aber was ist denn, wenn du so einem kleinen Mädchen vorspielst, dir Papa zu sein und du merkst, die bedeutet dir was und das berührt dich wirklich und du machst das hier gerade auch sehr, sehr gerne und das, finde ich, schlägt ziemlich durch bei dem Film. Also sehr, sehr herzlich Brandon Fraser, weil es auch so in diese japanische Kultur eingebettet ist. Keiner ringsherum sieht so aus wie er, total dieses Fish-out-of-Water-Gefühl zumindest, wie er da so durch Japan geht und da so für sich alleine ist und auch, du merkst, der ist ganz verloren und gleichzeitig merkst du, dass er nicht mehr der einsamste ist, obwohl er gar nicht so in diese Kultur hineingehört. Er spricht super viel Japanisch in dem Film, ist ein ganz herzlicher, warmer. Film, der, da sich schon die Gefahr, schon auch ein bisschen manipulieren will. Also die, die jetzt sagen, ah, ich will nicht so sehr hier dazu gedrängt werden, was zu empfinden, da kann es ein bisschen eng werden. Aber schöner Film. Rental Family. Kann man auf Disney Plus nachholen. Mochte ich gerne. Klingt auf jeden Fall nach was, was ich nicht gucken möchte. Ich habe dafür der Magier am Kreml geschaut. Das war Jude Law. Nee, doch. Jude Law als Putin. Und dieser Typ, genau, das ist, warte, ich will es mal kurz zusammenkriegen. Das ist dieser Medientyp, der eigentlich so aus diesem Sitcom-Reality-Bereich kam und dann nach und nach sich hocharbeitet und immer hochrangigere Politiker kennenlernt und deren Image quasi formt, bis sich irgendwann die Frage stellt, ey, da gibt es so einen neuen Kandidaten nach, wer ist denn vor, Jelzin ist es gewesen vor Putin, ne? Jelzin wird abdanken, wir haben da einen, den müssen wir richtig platzieren und der macht quasi die PR für Putin. Exakt. Das ist es glaube ich. Also quasi einer der mächtigsten Männer in Russland wird er dann, weil er so zum Berater von Putin wird. Gespielt von Paul Dano, bei dem wir ja alle wissen, er kann nichts. Schlechtester Schallspieler, den Quentin Tarantino je gesehen hat. Der spielt den mit, also gerade im englischen Original haben wir den geschaut und da spricht er mit so einer Stimme die ganze Zeit. Also das ist immer dieselbe Tonlage. Ich glaube, sein Ziel war zu zeigen, ey, er ist ein Mann von Positionen und wenn du in einer gewissen Machtposition bist, dann musst du dieses Pate-Ding, von dem Marlon Brando mal gesagt hat, die Männer, die wirklich Macht haben, die brauchen die Stimme nicht erheben. Aber gibt es nicht eine wirkliche Person, oder ist die fiktiv aus dem Film? Nee, nee, den gab es tatsächlich. Und ist der wirklich erstmal geguckt? Vielleicht redete der einfach so und der hält sich da dran? Das kann, das habe ich nicht geguckt. Okay, ich meine nur, das wäre ja vielleicht erstmal die... Aber was ich hier zum Beispiel auch ein bisschen schade fand, ist im englischen Original, alle sprechen britisches Englisch. Keiner versucht auch nur annähernd einen russischen Akzent zu haben. Dadurch wird so die Illusionen gar nicht wirklich aufrechterhalten. Fantastisch ist Jude Law als Putin, der sieht dem übelst ähnlich. Also es ist ganz krass, diese Rolle, die hat auf ihn gewartet, muss ich sagen. Das ist ein sehr, sehr langer Film. Eine Stunde zu lang, der ging drei Stunden. Der hört einfach nicht auf. Der ist in verschiedenste Kapitel unterteilt und erzählt wirklich alles. Also dieses ganze Leben. Es gibt dann am Anfang erst so eine Szene, da treffen er und Jeffrey Wright sich auf seinem Landsitz. Und der erzählt ihm dann die Geschichte seines Lebens. Dadurch gehen dann erstmal so 15 Minuten ins Land. Das wird dann immer wieder so Rahmenhandlung, wo man so rückspringt. Also verschachtelt in verschachtelt in verschachtelt. Und dadurch ist da viel, was erzählt wird. Seine erste große Liebe, gespielt von Alicia Vikander und dann, wie er sich hochgearbeitet hat, erst mal war er Theaterregisseur und dann zum Medienmann. Und da trifft er dann auf jemanden, der in der Politik mitspielen will, der dann wiederum das mit Putin einfällt. Und dann wird quasi jede große Station in der Karriere von Wladimir Putin angekommen. Und aufgezählt, die Krim, das mit dem U-Boot, dieses Gesaster, als das gesunken ist, die Kursk genau und bis heute im Grunde fast, also fast bis heute. Ukraine ist dann auch ein Thema, dann irgendwann, es ist eine Menge. Und dadurch geht er lange, aber dadurch ist er auch in einem Tempo inszeniert. Ich hatte wirklich das Gefühl, es erinnert so ein bisschen an Filme wie Blow oder an sowas wie, was Martin Scorsese eine Zeit lang gemacht hat. In dem Fall ist es kein Drogenbaron, aber es ist so ein bisschen erzählt wie diese Filme. Sehr schnell, sehr viele große Bilder. Ich dachte, der Film muss unfassbar teuer gewesen sein, weil ganz viel, es wird in Medienhäusern erzählt, dann zeigt man irgendwie den Urlaubssitz von Wladimir Putin, der dann da... Diese ganze Sochi-Nummer ja auch. Genau, auch die Olympischen Spiele von Sochi. Also es ist eine spannende Geschichtsstunde, aber eine, die wirklich in einem hochgradigen Tempo durchgeht, aber dann trotzdem mit drei Stunden als zu lang und zu kurz ist. Ein ganz komisches Ding. Das klingt aber interessant. Es ist super interessant. Ich habe dem nur drei Sterne gegeben, weil die letzte Stunde ist zu viel. Aber eigentlich... Könnte man ihn auch höher bewerten, muss ich sagen. Aber es ist so, ich glaube, es gibt da Leute, denen das zu oberflächlich ist, wie der aufgearbeitet ist und das ist vielleicht auch ein bisschen zu flashy, zu viel Spektakel. Ich finde, für mich hat es ganz gut gepasst. Also deswegen, der Magier im Kreml würde ich euch auch empfehlen. Der ist auf Venedig oder so letztes Jahr aufgeschlagen. Wir hatten den hier. Ja, aber er hat nie so richtig eine Runde gemacht. Ja, ja, auch sowas. Wir haben damals einen Podcast. Da ist der Film vor unserem Podcast. The Death of Stalin war, glaube ich, bestimmt bevor. Erinnerst du dich an den? Ja, ja. Ich glaube, der war aber auch, bevor wir Podcast gemacht haben. Okay. Ich würde nicht mal sagen, nicht schickes Thema, aber ich habe den auf dem Schirm gehabt, aber irgendwie ist er nie breit mal zum großen Thema geworden. Okay. Lass mich dir mal von einem Film berichten, der diese Woche tatsächlich der größte Kinostart ist und an dem wir anknüpfend danach mal über Hugh Jackman sprechen wollen. Und über Hugh Jackmans Karriere. Ein Mann, der ja ein bisschen auch ein Tausendsasser ist und auf mehreren Ebenen, aber da kommen wir später drüber, interessant, nämlich Glenkill, ein Schafskrimi. Ich sag dir ganz ehrlich, als ich den ersten Trailer gesehen habe, dachte ich, was ist denn das jetzt? Also konnte ich gar nichts mit anfangen. Hab doch nicht gewusst, dass das quasi eine Buchverfilmung ist und anscheinend super viele Fans hat. Und dementsprechend bin ich rein, dachte, okay, ein Mann, Schafe, die reden und die klären irgendwie einen Mord auf. Weil da drin spielt Hugh Jackman einen Schäfer und der erzählt abends seinen Schafen, der ist immer so ein Krimi und typisches Houdanit, liest den vor aus irgendeiner Mördergeschichte. Und irgendwann, das ist so ein Abendritual, geht er einfach in seinen kleinen Trailer, lebt auf seiner großen Wiese mit den Schafen und legt sich schlafen, stellt sich raus, die Schafe verstehen aber, was er sagt. Und die Schafe reden miteinander. Und das klügste Schaf zum Beispiel sagt immer, ich weiß, wer der Mörder ist. Und das nächste Schaf sagt, nee, nee, das ist der und der. Und dann rotten sich die Schafe zusammen und überlegen, wer könnte jetzt der Mörder sein? Aber es gibt auch zum Beispiel das Winterlamm. Das ist ein Lamm, das ist im Winter geboren in der Herde, das wird ausgegrenzt. Und du merkst schon sehr früh, die sozialkritische Komponente kommt hier schon mal durch mit Ausgrenzung, Herde, wer hat welche Fähigkeiten und ganz komisch wird es dann, als dieser Schäfer am nächsten Tag einfach tot ist. Liegt auf der Wiese, hat irgendwie Farbe an den Händen. Das war das Winterlamm, oder? Was ist passiert? Was ist passiert? Der örtliche Polizist ist absolut geil gespielt von Nicholas Brown. Der ist aus Succession unter anderem. Das ist so ein richtig treu-doper Polizist, der wirklich eins zu eins nicht zusammenzählen kann, was dazu führt, dass die Schafe ihn immer verfolgen und ihn versuchen wollen, irgendwelche Clues in den Weg zu legen, über die er stolpern muss zwangsläufig. Und die Buchvorlage soll wohl sehr ernste Motive haben, auch so mit Depressionen und Suizid zu tun haben. Das ist hier alles im Film nicht Thema. Es ist ein sehr bunter, fröhlicher, lustiges Houdanit. Also die letzten Houdanits sind ja sonst immer alle Agatha Christie oder alle so ein bisschen verkopft oder sowas wie Blockbuster wie Glass Onion oder also Knives Out. Das hier ist echt für Kinder, für die ganze Familie. Super niedlicher Humor und ich dachte immer wieder, es trifft sich Peter Hase und Paddington. Und das sind wirklich süße Familienfilme. Und ich glaube, das wäre, was für meine Tochter schon ein bisschen älter wäre, wo ich sagen würde, ey, das kann man auf jeden Fall gucken. Es ist ein sehr niedlicher, warmherziger Film. Alle spielen auch so ein bisschen drüber, aber für sich einfach stimmig von der Tonalität. Und ich glaube, wer großer Fan ist auch, weil wir haben die deutsche Version gesehen von Bastian Pastewka und Ankel Engelke. Die sprechen lieber in Hauptschafe, haben aber auch diese Chemie dafür untereinander. Es ist ein ganz knuffiger Film, so weich wie Schafswolle. Cool. Ich werde mir den auf jeden Fall diese Woche noch angucken. Ich freue mich da total drauf, weil alle, die den gesehen haben, jetzt wirklich in höchsten Tönen davon gesprochen haben. Ich habe so ein bisschen die Hoffnung auf ein neues Schweinchen namens Babe, oder? So ungefähr? Ja, also das verstehe ich schon, dass man das so ein bisschen dahin denken könnte, weil vor allem auch die Tiere im Vordergrund spielen. Die Menschen, die spielen zwar eine Rolle, aber die sind nicht das, worum es in erster Linie geht. Und der Film hat eben auch wirklich ernsthafte, gesellschaftskritische Themen, die er so aufbringt. Das macht ihn nochmal höherwertiger, aber hat einen Zug. Ich kriege es gar nicht mehr zusammen. Wir haben ein paar Mal sehr laut gelacht im Kino und auch alle, weil es einfach sehr niedlich so auf den Punkt ist. Ein Schweinchen namens Babe ist ewig her. Ich habe den nur einmal gesehen und das war mein erster Kinofilm in meinem Leben in der zweiten Klasse. Da war ich sieben. Ich glaube 93 oder sowas oder 94 kam der raus. Deswegen habe ich den gar nicht mehr so prägnant im Kopf. Aber ja, sowas dieser Art gibt es halt lange nicht mehr. Und die letzten Sachen sind in Paddington und Peter Hase. Die hast du aber beide bis heute nicht gesehen, ne? Nee. Peter Hase würde ich auch ehrlich gesagt nicht gucken müssen. Warum? Weiß ich nicht. Also ich brauche schon, ich merke da schon, auch das ist dann nicht unbedingt das, wo es mich hinzieht. Ich glaube, ich würde eher nochmal einen Karate-Film gucken als sowas. Ich habe diese Woche übelst viel, du wirst mich wieder hassen. Ich habe meine Freizeit viel dafür genutzt, zu Sachen. Ich habe einen koreanischen Karate-Film nachgeholt, The Man from Nowhere, weil ich danach The Furious voll in Action... Der ist ziemlich bekannt. Der gilt als einer der Filme, die mir immer wieder empfohlen werden, die ich unbedingt gucken soll, den fand ich aber enttäuschend. Und es war irgendwas auf Netflix, wurde uns immer wieder empfohlen, wenn wir The Furious mögen. Den habe ich schon gesehen. Der ist viel brutal. Der ist leider nicht so gut. Das, was wir am Ende von The Furious nicht so sehr mochten, nämlich diese Schlachtplatte. Das ist der Film ausschließlich. Das ist mir zu krass gewesen. Den mochte ich nicht. Dann habe ich Karawane der Tapferen und Kampf um Endor geguckt. Das sind zwei Filme, das sind die Evoque-Fernsehfilme, die in den 80ern erschienen sind, weil ich jetzt gerade ein Star-Wars-Ranking mache und mal die Filme nachholen wollte. Die hatte ich schon mal gesehen als Kind und war fest davon überzeugt, die sind der absolute Hammer. In Karawane der Tapferen ist es so, da stürzt so eine Familie auf Endor ab und die beiden Kids sind dann mit den Evoques unterwegs. Es gibt später so eine Szene, da gehen die in so eine Höhle und da ist eine Riesenspinne, die in so einem riesigen Netz die Evox fängt. Und als Kind dachte ich, das ist die beste Szene der Welt. Und jetzt habe ich das nochmal gesehen, Robert, du glaubst es nicht, auf Disney Plus ist das ja auch in HD. Diese Spinne wird einfach an einem Seil runtergelassen, bewegt sich nicht und du siehst die Fäden, weil das in diesem 4K-Material ist, das halt wieder zu erkennen. Das ist ja das Problem bei so alten Filmen. und ich dachte, das ist der Film, den ich früher wahnsinnig geil fand. Kam vom Endo, ist dann besser. Beides gibt es bei Disney+. Ich würde die euch empfehlen, weil die sind schon irgendwie niedlich. Ist schon geil, was man als Kind alles ausblenden kann. Ich merke das jetzt, ich mache zu Hause die ersten billigen Zaubertricks. Ich nehme irgendwas, mache ein Tuch drüber und mit dem Tuch greife ich es weg und dann ist es weg. Und dann so... Große Aufregung. Das ist einfach schön wie Kinder. Das ist so toll. Wenn man sich das bewahren kann, deswegen macht ihr es nicht kaputt, David. Und das nochmal zu dem Footage von Mandalorian und Grogu. Ich war, das ist jetzt eine Weile her, bestimmt zwölf Jahre her, als Kevin Feige in Berlin war damals, hat er die Phase 2 vom MCU vorgestellt. Man hat er damals von Captain America 2, das ist auch der Teil, wo er den Helikopter hält, das ist glaube ich Captain America 2, hatte er uns nämlich auch Material gezeigt und du sahst überall noch animierte Blubbelblasen und wie er mit Seilen so rumspringt und du denkst so, hast du dieses Footage einmal gesehen? Kannst du den richtigen Film so schwer ernst nehmen? Ich glaube, das ist Civil War. Wo er den Helikopter hält, ist Civil War? Ich glaube, das ist der mit Black Panther, wenn ich mich recht entsinne. Den Heli hält er nicht im zweiten Teil? Nee, nee. Ist ja auch egal. Und deswegen meine ich so diese Erinnerung, die dann so, oh, das ist schon, manche Filme hätte ich auch Angst, noch mal zu gucken. Ja, und dann habe ich noch Puma-Mann geguckt. Gibt es das wirklich? Ja, auf Amazon kommt doch immer so Trash und ich wollte eigentlich Invasion von Mars gucken, den ich noch nie geguckt habe und dann stand da Puma Man oder der Puma Man. Es steht auch der Puma Man. So ein alter Film aus den 80ern oder so mit Donald Pleasance, der einen halben Stern bekommen hat von den meisten Kritikern und der dachte so, das ist mein Film, den muss ich schauen. Der war wirklich schrecklich, aber ich schaue sowas. Eigentlich habe ich dafür auch ein Herz. Du sagst immer, warum guckst du das und das? Ich gucke so Rooster und Scrubs und tue so die Serien, die großen hat nach und du guckst so Puma Man. Also von welchem Ross eigentlich? Schaust du auf mich herab manchmal? Naja, ja, aber bei Filmen will ich mich halt schon weiterbilden. Und jemand, der ist... Ja, Puma Man ist die Weiterbildung. Du könntest wie zuliebe endlich mal Velozipastor schauen. Das werde ich auch noch. Mach das mal wirklich, du wirst dich freuen. Das werde ich tun, werde ich tun. Das ist jetzt nicht mir zuliebe, das ist für dich auch ein Bereich. Also ein Pro-Man für dich ein Bereich. Velo zieh, passt und guck den Bratfettkiller. Nachdem wir neulich über diese Filme wie Murat, ich hatte Murat, der Karate-Türke, habe ich herausgefunden, das ist eigentlich Turkish Star Wars. Also irgendein Typ, der selbst diesen Film inszenieren wollte und was der gemacht hat, weil er kein Geld hatte, hat er einfach Szenen aus Star Wars genommen und in seinen Film Murat reingeschnitten. Und in allen Action-Szenen, wo er Karate macht, läuft die Filmmusik von Indiana Jones die ganze Zeit. Deswegen ist der Film nie nach Deutschland gekommen. Den gibt es eigentlich hierzulande gar nicht, weil der sofort natürlich Copyright-geclaimed worden wäre. In der Türkei gibt es das offenbar nicht. Wie bist du jetzt darauf gekommen? Ich bin darauf gekommen, weil, habe ich vergessen, ich wollte gerade eigentlich irgendwas anderes sagen. Was hast du gerade gesagt? Ross und Herab gucken und dass du Veditzi Pasta gucken sollst. Ach so, genau. Ich wollte dir erklären, warum ich das geguckt habe und ich dachte dann, wie wäre es, wenn ich diese Liste, die ich da aufgemacht hatte, wo ich Murat, der Karate-Türke gesehen habe, wenn ich die einfach alle gucke, weil das ist so die Top 250 der schlechtesten Filme aller Zeiten bei RMDV. Und ich dachte, warum gucke ich die nicht alle und mache da irgendwas draus? Aber ey, lass doch mindestens mal eine Sektion hier. Wir bringen immer unterschiedlich abstruse, oh da habe ich jetzt Bock drauf, weil das kann ich auch auf meinem Kanal besprechen. Genau. Da kann ich eine Trash, oh ich gucke mir heute einen Trash-Film, überlege ich mir nicht, gucken wir den, bringe ich nächste Woche mit. Ich kann dir diese Liste gerne nicht. Nein, nein, müssen wir denn den gleichen gucken? Nee, müssen wir nicht. Weil wenn das so dumm ist, dann kann dir einer dem anderen erzählen, warum es so dumm ist. Weil das finde ich, glaube ich, eh gut so. Lass uns doch auch über so dieses abwegige Kino sprechen, auch über so alte, ich meine Leute wünschen sich ja eh das Film mehr über Klassiker sprechen. Ich glaube, das meinen sie damit nicht. Ich glaube, die wünschen sich eher andere Filme. Aber ich finde das auch so langweilig, immer über diese Filme zu sprechen, die alle, warum müssen wir denn jetzt über Vom Winde verweht reden, wenn wir auch über Murat, Ein Karate Türke rettet, die Welt sprechen könnten. Oder da waren Filme dabei, wo ich dachte, das klingt schon so kacke, das muss ich gucken. Und der Puma-Man war halt einer davon. Wir haben nie Klassiker dieser Welt wie Hentai-Kamen oder so besprochen. Haben wir nie gemacht. Genau. Hast du die jemals gesehen? Hentai-Kamen habe ich nicht geguckt. Aber im Grunde ist das ja das, was wir mit Power Rangers später auch bekommen haben. Weißt du überhaupt, worum es geht in Hentai-Kamen? Das ist auch so mit Typen, die in Power Rangers Kostümen rumspringen und sich dann später zu so einem Roboter. Nein, du wirst kein Roboter. Der macht die goldene Powerbombe. Das ist ein Sitz, wo man auf jemanden drauf spricht. Aber das ist nicht das, wo Starfish Hitler drin vorkommt. Nein, glaube ich nicht. Sein Vater ist Polizist. Starfish Hitler. He's a Starfish and he's Hitler. Kennt ihr das? David, sein Vater ist Polizist und bei einer Razzia nimmt er eine Domina hoch und die beiden kriegen ein Kind. Und das ist Hentai Carmen, der immer, wenn er benutzte Frauenunterwäsche auf dem Kopf trägt, perverse Superkräfte bekommt. Das ist Hentai Kamen 1 und 2. Das ist so wie Ultramä... Deswegen immer, wenn er kämpfen muss und dann läuft irgendwo eine Frau vorbei, klaut er ihr einen Schlüpper, um den über den Kopf zu ziehen, um dann Superkräfte zu bekommen. Aber war Hentai Kamen nicht das, Vorbild für Power Rangers oder so? Ich weiß es nicht mehr. Nein. Nein? Nein? Nein. Okay, wie kommen wir da jetzt zu Hugh Jackman? Es gibt den Film, wo er Hoden am Hals hat. Ja, Movie 43. 43. Der Film, den alle begraben in ihrer Biografie, den hat er auch unter anderem gemacht. Und weil Hugh Jackman in Glen Kim mitspielt oder wir heute auch noch Sing Sing Blue irgendwann mal nachholen müssen dieses Jahr, haben wir also bei Hugh Jackman noch einiges zu tun. Heute haben wir auch die Presseinladung für The Death of Robin Hood bekommen. Da sieht der Trailer fantastisch aus. Die kriegen ja so jede Menge Hugh Jackman dieses Jahr und dachten wir, reden wir doch mal über diesen Mann, der auf der einen Seite seit jetzt langer Zeit immer wieder sehr präsent ist und auf der anderen Seite aber nie so diesen übertriebenen AAA-Superstar-Status-Attitüde-Modus hat, wie ich finde. Der wirkt so geerdet, finde ich. In Interviews wirkt der so normal. Was mir immer wieder reingespielt wird bei YouTube, kennst du dieses Ding, wo er auf dem roten Teppich steht und einer der Leute, die an dem Pressecounter dann stehen und die interviewen, ist wohl ein Schüler von ihm gewesen und sagte, habe ich dich nicht unterrichtet? Und er so, ja, ja, hast du. Und dann geht es gar nicht um ihn, sondern er redet dann über ihn, wie er ihm mal Dinge beigebracht hat. Und das wirkt so ganz anders als bei vielen anderen, die so dieses Produkt von sich selbst sind. Der wirkt wirklich wahnsinnig geerdet und das liegt, glaube ich, an vielen Dingen. Weißt du, wann Hugh Jackman das erste Mal für dich präsent gewesen ist? Also natürlich X-Men, aber ich hatte mich jetzt auch, als ich mich jetzt über ihn informiert habe, dachte ich so, der muss doch vor X-Men schon mal da gewesen sein, weil so eine Rolle wie Wolverine in dem ersten X-Men 2000 bekommst du ja nicht, wenn du nicht irgendwie schon mal präsent warst. Aber ich war überrascht, der hat vorher wirklich nichts Größeres gespielt. Aber ich hätte ja auch nichts sagen können. Also X-Men war die erste Rolle. Da war er ja eigentlich aus dem Cast wirklich so mit der Unbekannteste, würde ich meinen. Jetzt auch James Marsters, der ja den Cyclops spielte, hatte ich auch nie zuvor gesehen. Aber er hatte mit Wolverine ja wirklich mit fast noch die größte Rolle und ist dann auch über Nacht damit zum Star geworden. Ich kann es gar nicht verstehen, weil der erste X-Men-Film so tolle fand ich den damals nicht. Und auch Wolverine ist da ja auch noch so ganz, seine Haare sind nicht so wirklich geil. Wolverine kam noch nicht so wirklich zur, ist noch nicht die Präsenz, die er dann später hatte. Das kam dann erst so mit X-Men 2, fand ich. Aber das war das erste Aufeinandertreffen. Das wird wahrscheinlich bei mir genauso gewesen sein. Wobei, wenn du natürlich schaust, in Australien, der hat ja auch nicht wahnsinnig viel vorher gemacht, aber der hat ja schon viel Fernsehen. Er hat seine Frau schon vorher kennengelernt in Australien. Habe ich gar nicht gewusst. Er war ja ewig mit der, also 27 Jahre glaube ich, verheiratet. Das war ja leider, das fand ich immer auch so ein bisschen fies im Internet, dass die beiden einfach total glücklich sind, wie sie sind. Und dann Leute ja immer sich manchmal genötigt finden, warum hat denn der so eine normale Frau mehr oder weniger? Die vor allen Dingen, ich glaube, sie war ja wesentlich älter als er. Nee, sie ist sogar jünger, glaube ich, als er. Er sah aber älter aus, weil er einfach so gut alt hat. Ja? Ja, aber kann ich nochmal ganz kurz gucken. Warte, er ist geboren 68. Und sie, nee, 55, 13 Jahre, ich weiß nicht mehr, wie die Serie hieß, in der sie zusammengespielt haben, ist so eine australische Serie gewesen und da war sie, sie war schon eine Person, die damals schon als Schauspielerin anerkannt war. Weshalb er sich als dieser junge Jungspund, fühlte er sich ihr sofort unterlegen, hat dann aber trotzdem Avancen gemacht und sie hat die angenommen und dann sind die zusammengekommen und ewig zusammen gewesen. Ich habe dann dieses große Drama mitbekommen vor ein paar Jahren, dass sie sich dann wohl geschieden haben Warum, habe ich nicht mitbekommen, aber vielleicht ist es auch einfach mal auseinandergelebt. Corelli hieß die Serie, in der sie sich beide kennengelernt haben. Und dann war wirklich Fernsehfilme, Serien, ich glaube der größte Film, den er vorher gemacht hatte oder sein erster Film war Trucker mit Herz aus dem Jahr 99. Und dann kam aber schon X-Men. Und dann ging es sofort los. Also ich weiß auch noch, dann kam halt ein Jahr später Passwort Zordfisch. Der wurde als Riesending auch damals vermarktet, weil ja John Travolta mit dabei waren, Halle Berry. Ich glaube, Halle Berry hatte damals auch keinen BH an in einer Szene. Das war das Thema. Ohne Scheiß. Martin fächelt sich gerade Luft zu. Und so ging es mir damals auch. Wir jungen Spunde sind, glaube ich, auch unter anderem deswegen ins Kino gegangen. 99. 2001. 2001. Oh, das ist doch die Zeit, wo auch hier das Moulin Rouge Musikvideo und Dirty von Christina Aguilera und so kam. Es war eine wilde Zeit. Es war eine wilde Zeit, der Euro kam. Ich finde, um mal kurz einen Ticken davor zu gehen, was ich bei ihm total spannend finde, ist, der hat ja auch sein Leben lang mit seinem Vater so eine tiefe Verbindung gehabt, wo er immer sagt, dass ihm die Werte wichtig waren und Dinge zu lernen. Bildung war wohl immer das Höchste. Der hatte vorher die Chance in Australien, weiß nicht, ob du das wusstest, der hatte schon ein Angebot für eine Serie tatsächlich, für eine große zwei Jahre eine Hauptrolle zu spielen oder aber nochmal länger Schauspielschule hinten dran zu hängen und hat dann sich für nochmal drei Jahre spielen, statt die sichere Karriere schon mal im Fernsehen mit möglichen Aufstiegsmöglichkeiten zu sichern. Und das zeigt eigentlich schon ganz früh, wenn wir anknüpfen an dem Anfangspunkt, dass der so anders ist, dass dem das so wichtig ist mit der Bildung, weil der neben all den Filmen, über die wir gleich reden, sein Leben lang ja auch immer die Bühne geliebt und gefeiert hat. Also der hat ja komplett Tony Award und Golden Globe und der hat ja auch diverse Awards wie die Oscars und die Tonys moderiert, weil der eben auch ein riesiger Musical nahe ist, weswegen sich ja auch so Musicals in seiner Vita dann später immer wieder finden. Und gleichzeitig, ich weiß nicht, ob du dich noch erinnerst, vor so vier, fünf Jahren ist er ja auch komplett getourt durch die Welt mit seinem eigenen Showprogramm. War er ja auch hier in Berlin. Hat er ja nicht auch eine Bühnenshow von The Greatest Showman inszeniert? Ja, aber er hatte auch eine eigene Show nur mit sich und so ganz viel, weiß ich nicht, ein bisschen Humor, ein bisschen Szenen aus bekannten Stücken, ein bisschen Musical. Die Oscars hat er ja auch mal moderiert und eröffnet mit einer großen... Ja, ich finde bei dem total spannend. Hat er in der geliebten Anne Hathaway den Oscar besorgt, mehr oder weniger? Also ironisch geliebten Anne Hathaway, aber den Oscar für Le Miserable, weil er sie vorgeschlagen hat für den Film. Ich hatte die Tage, als ich den Trailer zu The Death of Robin Hood gesehen habe, Guckt euch den unbedingt an. Das ist ein A24-Film, der wohl in Richtung Horror geht. Das ist von Michael Zanowski, dem Regisseur Der Pick gemacht hatte, der jetzt eine ganz andere Version von Robin Hood erzählt. Nämlich, ich glaube, er wird als brutaler Schlechter gezeigt. Ich glaube, das ist auch eine Horror-Schrägstich-Rache-Geschichte. Es sieht super spannend aus. Und ich dachte sofort, A.U. Jackman ist aber auch, du weißt nie, was der als nächstes für eine Rolle nimmt. Das sagt er aber auch über sich. Also vorgestern macht er irgendwie, hat er eine Sprechrolle in irgendeinem Zeichentrickfilm. Dann ist er wieder in Samsung Blue, singt er vor der Kamera. Aktuell ist er in Glenkill, ein Film für Kinder. Und als nächstes macht er einen Film, da hältst du die Kinder am besten weit weg von. Und dann macht er wieder was großes Blockbuster-riges. Also das finde ich, das ist eine große Range. Und die bedient er wirklich stark. Also am Anfang hat er ja so, er lief Gefahr, so in dieses Typecasting hineinzukommen. Es kam X-Men, dann kam Passwort Swordfish, der kein großer Erfolg, glaube ich, war, oder, nee, Moment, der war, glaube ich, ein Erfolg. Aber kam bei der Kritik nicht gut an. Ich weiß noch, dass ich den damals gesehen habe und das Einzige, was mir im Kopf geblieben ist, sind drei Szenen. Halle Berry, dann gibt es so eine Bombe, so eine Kugelbombe, die explodiert und dann siehst du dann in so einer Zeitlupensequenz, du kennst sie nicht, du guckst mich fragend an, aber es gibt so eine, da explodiert so eine Kugelbombe und du siehst dann diese ganzen kleinen Kugeln in Zeitlupe, wie sie sich so durch Wände und Polizisten durcharbeiten. Ich weiß, dass ich damals nicht gucken durfte, den Film, weil ich noch zu jung war. Und so ein Helikopter hebt mit so einem Bus ab. Und das ist auch eine spektakuläre Sequenz gewesen. Und danach kam dann X-Men 2 und dann hat er Van Helsing gemacht. Und da dachte ich dann schon, okay, Hugh Jackman ist ein Name, den ich mir nicht merken muss. Weil Van Helsing fand dich unterirdisch. Das ist so einer der schlechtesten Filme, die ich, glaube ich, jemals gesehen habe. Mit Kate Beckinsale. Wobei, ich sehe ihn oft als Guilty Pleasure online sehen. Es gibt Leute, die sagen, den kann ich immer wieder gucken. Den kann ich immer wieder gucken. Den schlimm. Und ich glaube heute, ich habe den seitdem nie wieder gesehen. Aber ich bin mir sehr sicher, das war ja so ein Effektding. Die Effekte können ja nicht gut gealtert sein. Und das war damals noch das Einzige, woran man sich festhalten konnte bei dem Film. Und da dachte ich wirklich, das ist jetzt einer von denen, die haben ihren kurzen Hype und dann treffen die drei, vier schlechte Entscheidungen und dann sind die weg. Und das war nicht so. Als nächstes hat er dann gesagt, ey, Darren Aronofsky hat angerufen und möchte, dass ich hier für so einen ganz weirden Film namens The Fountain vor die Kamera trete. Und dann hat er das gemacht und danach hat er so Prestige mit Nolan gemacht. Meinen Lieblings Nolan bis heute. Ja, also wirklich guter Film auch. Aber du merkst es sofort, das ist einer, der sich nicht festlegen möchte, der ausbrechen will aus dieser Mühle. Und danach... Der auch immer wieder auf die Bühne zurückgegangen ist zwischendurch. Immer wieder Theater gespielt, immer wieder Broadway und alles, was möglich war. Ja, oder dann in Flutsch und Weg. An den erinnere ich mich ehrlich gesagt gar nicht mehr. Das ist doch nur Voice-Acting, oder? Ja, genau. Und in Happy Feet hat er dann auch gevoice-acted dazwischen. Also der hat sofort alles Mögliche bedient. Dann hattest du, Australia habe ich tatsächlich nie gesehen. Ich auch nicht. Mit Nicole Kidman. Ich auch nicht. Den habe ich nicht gesehen. Hat sich aber auch nie interessant angefühlt. Und ich meine, bei X-Men muss man sagen, er gilt ja als, das ist ja dieser Rekord, der dir am längsten eine Marvel-Figur verkörpert. Der erste X-Men 2000, dann X-Men 2, X-Men letzter Widerstand, X-Men Origins, X-Men erste Entscheidung. Da ist dann schon 2011 und dann geht das ja, das zieht sich ja immer wieder. Der Wolverine-Film, der dann irgendwann dann kam Xmin Zukunft ist Vergangenheit und ich muss sagen, Logan. Ist einer der besten Superheldenfilme jemals, würde ich sagen. Den habe ich zum Glück auf der Weltpremiere hier auf der Berlinale sehen dürfen und war regelrecht ergriffen. Würde ich gar nicht als Superheldenfilm mehr bezeichnen am ehesten. Aber in diesem Umkreis, sagen wir trotzdem, in diesem Umkreis ist es einer der besten Filme mit einer ganz eigenen Vision. War das Soderbergh? Was denn? Nee, Gold, der Regisseur. James Mangold. Mangold, Mangold. Ja, irgendwie verwechsel ich die beiden immer. Wirklich klasse. Ich fand damals X-Men 2 mega. Ich fand den super stark schon. Der war auch so eine deutlich bessere Version des ersten X-Men. Dann kam ja X-Men 3, der von, wer war das, nicht Bryan Singer, sondern wer hatte den gemacht? Auch dieser andere, der Rush Hour inszeniert hatte. Brad Ratner. Brad Ratner, genau, der hatte den gemacht. Hier muss man ja auch mal zurückdenken. Da sind wir weit vor der Superheldenwelle. Die fängt ja erst 2008 mit Iron Man an. Das ist damals alles andere als eine sichere Bank. Und damals unter Fox die X-Men da zu machen, da haben die Filme nicht diese Budgets, die man dann später dafür... Er hatte ja diesen Wolverine Origins, der auch leider nicht gut ankam, wo er dann zum ersten Mal auf Ryan Reynolds trifft, der da diese erste, diese Proto-Version von Deadpool spielt. Und da muss ich sagen, damals habe ich das ja live mitbekommen und ich bin kein großer Fan von Wolverine und von Hugh Jackman gewesen oder von dieser Verkörperung, weil die X-Men-Filme oder die Filme, in denen er mitgespielt hat, die waren alle so. Das war all over the place, fand ich. Das war nie so richtig qualitativ stark und das erste Mal, wo ich dann dachte, ah, das ist er, das war Logan, weil ich bei Logan das Gefühl hatte, dass Hugh Jackman in diese Rolle auch hervorragend reinpasste. Vorher ist das bei mir nie so ganz zusammengewachsen, weil die Filme aber auch nicht so stark waren. Ich kann den immer noch nicht so richtig akzeptieren als das. Ich bin irgendwie nicht so ganz Fan von Wolverine in der Kinoversion, bin ich nie gewesen. Aber ich mag Hugh Jackman dafür, auch in so anderen Sachen. Also ich meine, wenn ich in den letzten Jahren so zurückblicke, meine Lieblingsfilme von ihm haben überhaupt nichts mit Comic zu tun. Ich liebe Eddie the Eagle. Das ist wirklich, das ist so ein guter Film. Du hast ja nicht bloß ihn als Mentoren und dann auch über Taron Egerton, der ja gerade erst durch die Kingsman-Filme groß wurde. Siehst du als diesen absoluten Außenseiter, schlechten Skispringer, es geht in Eddie the Eagle, wenn ihr den nie gesehen habt, um den ersten olympischen, Skispringer von Großbritannien, der antritt, glaube ich, und dessen Weg. Und da geht es wirklich nur mit ganzem Herz darum, vielleicht mit bisschen viel Glück nicht letzter zu werden. Und das ist einfach eine so... Es ist wie Cool Runnings mit Skispringen. Ja, es ist super schön. Eine Sache, die ich ja geliebt habe, du bist automatisch raus wegen Musical, glaube ich, ist Les Miserables. Den habe ich nicht immer geguckt. Da habe ich es in New York dann auch nochmal auf dem Broadway gesehen. Wie er Jean Valjean da spielt und mit Russell Crowe, die ganze... Ich sehe nur immer diese Clips von denen, wie die singen. Alles am Set live gesungen. Ja, und das ist leider, alles klingt scheiße. Es klingt scheiße. Also sagen ja wirklich viele Leute, das ist scheiße. In einer Welt, in der, vielleicht wenn wir sterben, doch feststellen beide, wir kommen an einen Ort, wo wenn man sich haut, man nicht stirbt oder verletzt ist. Komme ich einfach rüber, wenn du es sagst und zimmere dir eine rein. Aber für meine Ohren klingt es scheiße. Und es ist ja nicht nur, ich bin nicht der Einzige, der es sagt. Aber für mich klingt schlimm, wenn du das sagst. Gerade Russell Crowe wird da ganz viel für gescholten. Ja, ich weiß, ich weiß. Und ich finde auch, sie ist furchtbar in der Rolle. Klar, sie hätte keinen Oscar bekommen, wenn nicht andere Leute das anders sehen würden. Aber ich mag es gar nicht. Ein Grower, finde ich, ist zum Beispiel Greatest Showman. Den habe ich damals schlechter eingestuft, als er frisch war, als ich ihn jetzt immer wieder, wenn ich mal so die Songs und die Performances sehe. Ich habe den richtig eingestuft. Ich fand den nämlich damals schlecht. Weil der war mehr zu kitschig. Das war harter Kitsch. aber das erste Aufeinandertreffen mit Zendaya gewesen. Ja. Wieso das erste? Wann kommt der nochmal? Ich habe die davor nie gesehen gehabt. Zendaya hat den Namen, hast du schon mal gehört. Ich glaube, die hast du vielleicht auch schon mal gesehen in den letzten Jahren. Es spielt selten mal einen Film mit, aber ich fand Prisoners übelst geil. Na ja, den die will nerven. Ja, ich finde, da zeigt er zum ersten Mal auch nochmal eine ganz andere schauspielerische Klasse. Das ist doch auch die Szene, wo er das Waschbecken zur Haut und Paul Dano in der Hand hat. Das ist ja das, was immer bei Social Media ist. Es ist natürlich ein Spiel, was manche auch schelten, wie sagt man... Shelton, Shelton. Tob dich aus. Was manche nicht so gut finden, wenn das zumindest zu hoch gewertet wird, diese Gefühle so zu externalisieren, Wut, wenn du Dinge zuhaust, da sagen manche, das spielt sich relativ einfach, die stillen, leisen Momente, das sind das Schwere. Ich finde aber, er ist da sehr gut in dem Film dabei, diese Trauer auch und diesen Schmerz, das trägt er die ganze Zeit nach außen und ab und zu explodiert er dann. Deswegen finde ich ihn da sehr stark. Ich finde, er hat auch ein paar krasse Stinker. Ich finde Chappie zum Beispiel leider gar nicht gut. Ich erinnere mich gar nicht mehr an ihn darin. Ich auch nicht, weil ich den immer verwechsel mit dem anderen Roboterfilm, nämlich Real Steel. Real Steel fand ich, glaube ich, damals okay. Ja, das war doch letztendlich, da teemt er doch ab mit so einem Jungen bei so einem Roboter-Kampf. Genau, Roboter wie Kampflieger. Für mich war das so Robo-Wars als Film gedacht. Das fand ich eigentlich ganz, ganz nett. Aber Pan zum Beispiel, der war ja auch unglaublich teuer. Ja. Also ein Riesenflop, Reminiscence hat auch nicht funktioniert. Was war denn das nochmal? Der träumte da und hat doch irgendwie, buchte man nicht da irgendwie oder muss da irgendwie so eine Droge überkommen? Der Film ist von 2021. Ich sehe es gerade. Aber wir hatten eine Pandemie in der Zeit, Digi. Aber wir haben ihn beide im Kino gesehen, das weiß ich noch. Der wurde noch gezeigt, jetzt sehe ich es hier, Rebecca Ferguson, den habe ich komplett vergessen. Aber The Sun mochte ich wiederum gerne. Ist ein bisschen vielleicht auch zu drüber rund um das Thema Depression, aber das Leid, wie man seinem Sohn helfen will und diese Verbindung zwischen den beiden, fand ich schön interessant, ziemlich berührend. Ja, ich bin gespannt, was der Mann uns noch geben wird. Der ist auch mit seiner Eitelkeit, der postet ziemlich viel Privates, also nicht nach dem Motto, jetzt esse ich eine Banane, aber der nimmt so diesen Stardem-Glanz raus, indem er einfach auch so mit dem, was er von sich zeigt, normal wirkt. Ich weiß nicht, ob du dich noch erinnerst, als er mit Hautkrebs diagnostiziert worden ist und ihm immer wieder Dinge aus dem Gesicht geschnitten worden sind, hat er viele Interviews mit Pflaster im Gesicht gemacht, ohne zu sagen, die mache ich jetzt nicht oder sie sieht nicht schön aus. Sondern der hat immer so dieses, ey, das ist menschlich und hat diese Reichweite auch genutzt, um darauf aufmerksam zu machen. Und dann zu sagen, Leute, tragt Sonnencreme und so weiter und so fort, lasst euch checken und hat diese Dinge aufgenommen. Er hat ja auch zwei Adoptivkinder, weil sie keine Kinder kriegen konnten und daraus auch kein, also du kannst Sachen entweder verbergen oder wenn du sie thematisierst, vermarkten und beides hat er nicht getan, sondern ich finde, er steht immer für diese sehr menschliche Komponente. Es ist einer derjenigen, die am wenigsten Hollywood wirken, finde ich, ehrlich gesagt. Weil es gibt ja die, die sich komplett rausziehen, wenn Tom Cruise, weil sie auch wissen, glaube ich, wenn sie sich häufiger zeigen würden, wäre die schlechte Presse und der Shitstorm vorprogrammiert. Dann gibt es die, die überpräsent sind, was auch ganz viele Leute nervt. Wobei das bei Deadpool 3 schon enorm war, die Kampagne, die Ryan Reynolds und Hugh Jackman zusammen gemacht haben. Aber das lag, glaube ich, an Ryan Reynolds, der ihn ja auch immer wieder mit einbezogen hat. Ich finde sogar, das hat dann auch hier, erinnerst du dich an den, den habe ich nämlich nicht gesehen, der Spitzenkandidat The Frontrunner hieß der im Original, der soll auch sehr stark sein und der lief glaube ich genau in der Zeit, wo diese Promophasen für Wolverine und Deadpool liefen und ich glaube das merkt man, man bekommt das immer Der Spitzenkandidat ist sechs Jahre vorher, Ja, aber da lief irgendwas anders. Dann war irgendwas anders, weil ich habe ganz häufig Jude Jackman Filme dann auch eher so an die Seite geschoben, weil ich dachte, oh, jetzt war hier gerade mal wieder eine Wolverine-Phase, wo ich ihn mir zu sehr überguckt habe. Und dann ist dieser kleine Film irgendwie untergegangen. Auf jeden Fall, ich finde den bis heute sympathisch. Ich sehe den gerne. Ja, ich sehe ihn auch gerne. Das ist sehr abwechslungsreich. Dass er auch die Bühne so liebt. Ich finde, das ist natürlich immer so das Qualitätsmerkmal. Dass die Leute, wenn sie dann die Bühne auch wirklich suchen, die das immer auch ums Spiel geht. Wenn die dann Shows nicht nur drei, fünfmal spielen, sondern 70, 80 Mal, das ist dann, glaube ich, viel Fisch an Werk. Davon habe ich natürlich wenig, deswegen, ich finde das eher doof, ich sage es ganz offen, weil je mehr Zeit er auf der Bühne verbringt, umso weniger Filme dreht er. Und ich glaube, uns entgehen einige richtig starke Filme dadurch. Ich finde es stark, dass er das für sich macht. Also das will ich gar nicht herabwerten. Aber für mich als Filmfan hätte ich mir gewünscht, dass der, weil er hat wirklich ein interessantes Gespür für Rollen. Ohne die Bühne kriegst du nicht so deine Leute wie deine Olivia Colman oder Ian McKellen und so. Alles, was du nachher im Film so liebst, ist ja auf der Bühne meist gereift bei den ganz, ganz bellen Charakterdarstellern. Das ist wie das Fass beim Wein. Ja, ja, ich meine, aber das Schöne ist, es gibt, glaube ich, sicherlich eine ganze Menge Darsteller, die machen es wegen des Rums oder der anderen Vorteile wegen und dann gibt es die, die machen es wegen des Spiels und die machen es für sich und da ist so eine andere Agenda dahinter und bei denen merkst du das dann an den Rollen und am Schauspiel und das gilt für ihn. Das sind aber, ich würde fast sagen, Exoten, würde ich meinen. Weil so viele Leute fallen mir nicht ein, die so sind. Ach doch, so ein paar würde ich schon sagen, die mir so einfallen würden. Ja, aber so die neue Garbo bei, wir kriegen ja auch so Leute wie Joshua Conner oder Paul Mescal. Auch ein Robert Pattinson. Aber Pattinson zum Beispiel, merke ich, geht mir auf den Keks. Ich glaube, das ist so was ganz Menschliches. Joshua Conner ist jetzt an dem Punkt, wo Pattinson vor sechs, sieben Jahren war und da ging einem doch nicht auf den Keks. Das weißt du nicht, dass bei Joshua Conner auch ein Filmfern sagt. Stimmt, ja. Es ist leider wirklich was Menschliches. Ich habe den jetzt in die Odyssee gesehen und dachte, boah, ich kann nicht mehr. Ich will nicht mehr. Andererseits, er kriegt eine Anfrage von Nolan, willst du, und dann sagst du auch nicht nee, ne? Nein, natürlich nicht. Auch bei Dune sagst du selber, sagst auch bei Denis Villeneuve nicht nein. Und du sagst bei diesen Franchises auch nicht nein. Und der ist auch immer gut. Aber jetzt, dass dieser Trailer zum Beispiel von die Odyssee sich so sehr auf ihn fokussiert hat, das ging mir auf den Keks. Und so doof das auch ist, dass ich das tue, aber ich merke, dass ich das ihm anlasse. Sind wir doch froh, dass wir das sagen können und nicht im 17. Jahrhundert leben und mit Kerzenschein abends nur aus dem kalten Fenster rausgucken. Genau. Und eine Frau sind. In dieser Zeit. Und damit damit enden wir diese Folge. Bis nächste Woche. Macht's gut. Bis dann. Tschüss.