Latest / Hamburg-News – der aktuelle Nachrichten-Überblick um 17 h / Islamisten, Toiletten-Desaster und der Block-Prozess
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- Willkommen zu deinem täglichen News-Update. Dies sind die Themen vom 6. November. Generalstaatsanwaltschaft klagt Islamisten an. Vattenfall Windpark Nordlicht 2 genehmigt. Alzheimertherapie in Klinik gestartet. Der Staat geht nun strafrechtlich gegen den wohl bekanntesten Islamisten der Stadt vor. Joe Adade Boateng, der 26 Jahre alte Sohn eines Ghanaers und einer Deutschen, erklärt in sozialen Medien für das islamistische Netzwerk Muslim Interaktiv seine vom Koran und der Scharia geprägte Sicht der Welt. Und er gehört zu den Organisatoren zahlreicher Demonstrationen von Islamisten in St. Georg, auf denen unter anderem das Kalifat gefordert wurde. Für eine der Demonstrationen wird er sich vor Gericht verantworten müssen. Die Generalstaatsanwaltschaft hat gegen ihn und zwei Mitstreiter Anklage wegen Verstößen gegen das Versammlungsgesetz beim Amtsgericht Hamburg-St. Georg erhoben, wie die Staatsanwaltschaft auf Anfrage des Abendblatts mitteilte. Innenminister Alexander Dobrindt, CSU, hatte Muslim Interaktiv am Mittwoch mit einer Verbotsverfügung belegt. Der Verein wird aufgelöst und das Vermögen von Muslim Interaktiv beschlagnahmt. Der Senat will Bauunternehmen für den Millionenschaden an einer nicht weiter nutzbaren Toilettenanlage an der Mönkebergstraße haftbar machen. Im Fall der Toilettenanlage auf dem Gerhard-Hauptmann-Platz liegt eindeutig ein Fremdverschulden einiger ausführender Baufirmen vor, schreibt der Senat in seiner Antwort auf eine schriftliche kleine Anfrage der CDU-Bürgerschaftsabgeordneten Kaya Steffens. Mitte Oktober hatte die Entscheidung von Stadtreinigung, SRH und Umweltbehörde, die mehr als zwei Millionen Euro teure unterirdische Anlage nach nur drei Monaten Betriebszeit und einem Wasserschaden zuzuschütten, für Wirbel gesorgt. Die Kosten für die Anlage belaufen sich den Senatsangaben zufolge bisher schon auf 2,2 Millionen Euro. Darin noch nicht enthalten die Verfüllung des unterirdischen Hohlraumes mit Herrichtung der Oberfläche. Die Kosten seien dem Projekt noch hinzuzurechnen. Im Prozess um die Entführung der Blockkinder hat die angeklagte Mutter ihrem Ex-Mann und seinem Anwalt versuchte Nötigung vorgeworfen. Die Nebenklage habe vor Medien erklärt, dass die Angeklagte ihre Kinder erst wiedersehen könne, wenn sie ihr Verteidigungsverhalten ändere. Ich soll genötigt werden, zu gestehen, was ich nicht getan habe, sagte sie in einer Erklärung vor dem Landgericht Hamburg. Sie beteuerte erneut ihre Unschuld. Ich bleibe dabei. Ich bin unschuldig, sagte die 52-Jährige. Was mir vorgeworfen wird, habe ich nicht getan. Auch die Gewaltvorwürfe seien nichts als eine Erfindung ihres Ex-Mannes, Stefan Hensel. Die Tochter des Unternehmensgründers Eugen Block ist angeklagt, während eines Sorgerechtsstreits den Auftrag erteilt zu haben, zwei ihrer vier Kinder in der Silvesternacht 2023-2024 aus der Obhut ihres in Dänemark lebenden Ex-Mannes zu entführen. Der Bau des Vattenfall-Windparks Nordlicht 2 nördlich von Borkum ist vom Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie, BSH, genehmigt worden. 44 Windräder sollen auf der Nordseefläche entstehen, wie die Behörde aus Hamburg mitteilte. Nordlicht 2 soll bis Ende 2028 in Betrieb gehen. Die Gesamtleistung beläuft sich rechnerisch auf 0,66 Gigawatt. Der Baubeginn ist mittlerweile für 2027 geplant, wie der staatliche schwedische Energieversorger Vattenfall mitteilte. Ein Jahr früher solle der Bau des Vattenfall-Windparks Nordlicht 1 beginnen, der in der Nähe von Nordlicht 2 liegt. Den Bau des Windparks Nordlicht 1 hatte das BSH Ende vergangenen Jahres genehmigt. Der Chemiekonzern BASF aus Ludwigshafen war an Nordlicht 1 und 2 beteiligt, hat die übernommenen Anteile aber zurückverkauft, wie im März bekannt geworden ist. Vattenfall teilte mit, BASF bleibe Kunde. Stand Juni lag die Windkraftleistung in der deutschen Nord- und Ostsee bei rund 9,2 Gigawatt. Deutschland hat das Ziel, bis 2030 mindestens 30 Gigawatt zu erreichen. Ein Mann hat sich am Mittwochabend am Hauptbahnhof in Lebensgefahr gebracht. Ein Lokführer bemerkte, wie der 39-Jährige in den Gleisbereich stieg und in der Dunkelheit verschwand. Wenig später wurde er von Beamten der Bundespolizei Hamburg gefunden. Gegen 21.35 Uhr verständigte der Zugchef die Polizei. Er hatte mit einem Metronom an Gleis 11 gehalten und beobachtete, dass ein Mann über Gleis 12 in Richtung Stellwerk HZF ging. Der Zeuge erkannte die Gefahrenlage, erklärte Bundespolizeisprecher Woldemar Lieder. Daher handelte der Lokführer und gab den Polizisten eine Beschreibung des Mannes. Sofort wurden Teile des Hauptbahnhofes gesperrt, darunter der Südkopf und die Abstellgruppe Högerdamm beim HZF. Mehrere Polizeistreifen suchten die Gleise ab und fanden den Gesuchten wenig später. Er habe dort in einem Schlafsack gelegen, heißt es von Seiten der Bundespolizei. Menschen im frühen Alzheimer-Stadium können ab sofort in der Asklepios-Klinik Nord mit einem Antikörperwirkstoff behandelt werden. Dieser soll den Verlauf der Erkrankung verlangsamen, wie die Klinik am Donnerstag mitteilte. Das ambulante Angebot mit den Antikörperwirkstoffen Lekanemab und in Kürze auch Donanemab zähle zu den ersten in Deutschland. Die Lekanemab-Infusionen erfolgen in 14-tägigem Abstand als Dauerbehandlung. In Hamburg leben aktuell etwa 35.000 Menschen mit Demenz. Vielen Dank. Erstmals können wir nicht nur Symptome lindern, sondern den Verlauf der Erkrankung beeinflussen. Für Patientinnen und Patienten bedeutet das, dass sie ihre Selbstständigkeit und Lebensqualität länger bewahren können, sagte Günter Seidel, Chefarzt der Neurologie in der Asklepios Klinik Nord. Die Therapie eigne sich für Menschen, die Gedächtnisprobleme aufweisen, aber noch weitgehend selbstständig im Alltag sind. Patienten in fortgeschritteneren Alzheimer-Stadien helfe die Behandlung nicht. Das war dein tägliches News-Update, erstellt mithilfe von künstlicher Intelligenz. Wenn dir diese Episode gefallen hat, abonniere unseren Podcast und teile ihn mit deinen Freunden. Bis zum nächsten Mal.