Latest / Hamburg-News – der aktuelle Nachrichten-Überblick um 17 h / Hamburg-News: Was Hamburgs Beamte verdienen
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- Music. Lars Heider. Heute geht es um Hamburger Beamte, die interessanterweise weniger verdienen als die Kollegen in Berlin. Weitere Themen? Auszeichnung für den grünen Bunker, Sperrung einer wichtigen Brücke und der HSV hat heute Abend ein vorentscheidendes Spiel. Dazu gleich mehr. Zunächst wie immer die drei meistgelesenen Themen und Texte auf abendblatt.de. Platz 3. Nach Großbrand Polizei fasst zwei Brandstifter. Platz 2. Hapag-Leut wächst enorm. Reederei hatte noch nie so viele Schiffe. Und auf Platz 1, Streikwochenende, Schauspielhaus muss Aufführung absagen. Das waren, das sind die Top 3 auf abendblatt.de. Hamburgs Beamte verdienen im Bundesvergleich nicht schlecht. Laut dem aktuellen Besoldungsreport des Deutschen Gewerkschaftsbundes liegen die Bezüge bei uns in der Stadt im oberen Mittelfeld, was angesichts der hohen Lebenshaltungskosten auch Sinn ergibt. Doch hier kommt auch schon der Knackpunkt. Im Vergleich mit anderen Orten, an denen Mieten hoch und Einkäufe teuer sind, schneidet Hamburg im Besoldungsranking nämlich nicht sonderlich gut ab. Und dazu sagt Tanja Schaffler, die Vorsitzende des DGB in Hamburg, ich zitiere, insbesondere im Vergleich mit Berlin ist Hamburg in allen Kategorien stark zurückgefallen. Für junge Menschen, die eine Verbeamtung in einer Großstadt anstreben, hat Hamburg damit an Attraktivität verloren. In den Eingangsstufen der wichtigen Besoldungsgruppen A7 und A9 verdienen Berliner Beamtinnen und Beamte mehr als 1.000 Euro im Jahr mehr als ihre Hamburger Kollegen. Das betrifft z.B. Beamte bei der Feuerwehr und der Polizei. Autofahrer müssen an diesem Wochenende mit erheblichen Behinderungen auf der A1 im Südosten Hamburgs rechnen. Ab heute um 22 Uhr bis Montag 5 Uhr wird der Autobahnabschnitt zwischen der Anschlussstelle Billstedt und dem Autobahn Dreieck Norderelbe in beide Richtungen gesperrt. Zur Schonung des Tragwerks der Brücken müssten umfangreiche Markierungsarbeiten durchgeführt werden, heißt es von Seiten der Polizei. Die Nordrhein-Elbbrücke gilt schon seit Jahren als Sorgenkind und muss erneuert werden. Nach der Vollsperrung soll dort ein striktes Tempolimit gelten. Der grüne Bunker auf St. Pauli hat in Cannes eine besondere Auszeichnung erfahren. Auf der weltweit größten Immobilienbeste MIPIM, die regelmäßig in der französischen Mittelmeerstadt stattfindet, erhielt der pyramidenförmig aufgestockte Bunker einen Award. Die Auszeitung gilt als Immobilien-Oscar und wurde Hamburgs neue Attraktion in der Kategorie Beste Umnutzung verliehen. Der grüne Bunker sei ein besonders gutes Beispiel dafür, wie ein einst unwertlicher Ort durch Transformation nun in die Stadt hineinstrahle und ikonisch sichtbar sei. So habe die kurze Begründung der Jury gelautet, sagt Matthias Möller-Using, auf dessen Idee die Aufstockung des Bunkers zurückgeht. Mal eine ganz andere Art von Aufregung in einem der einschlägigen Etablissements auf St. Pauli. Am Donnerstagabend ist es zu einer Razzia in den Räumlichkeiten des Laufhauses Pink Palace auf der Reeperbahn gekommen. Gegen 20 Uhr begannen Beamte der Steuerfahndung, unterstützt durch Einsatzkräfte der Polizei damit, die Räumlichkeiten zu durchsuchen. Während der knapp zweistündigen Aktion bewachten vermummte und schwer bewaffnete Polizisten den Eingangsbereich des sich selbst als größtes und angesagtes Laufhaus bewerbenden Unternehmens. Zahlreiche Streifen und Mannschaftswagen standen ebenfalls vor dem Haus. Wie die Finanzbehörde auf Abendland-Anfrage bestätigt, wurde im Pink Palace eine sogenannte Steueraufsichtsmaßnahme durchgeführt. Wem die Reizierge geholfen hat, konnte Sprecher Klaas Ricker aufgrund des Steuergeheimnis allerdings nicht offenlegen. Immerhin so viel Festnahmen oder Beschlagnahmung seien im Pink Palace nicht vorgenommen worden. Die CDU erhebt schwere Vorwürfe gegen Justizsenatorin Anna Gallina von den Grünen und es geht um die Planung der neuen Jugendhaftanstalt in Billwerda. Wie bereits berichtet, wird das Gefängnis, das erst 164 Millionen Euro kosten sollte, nun etwa 22 Millionen Euro teurer. Begründet werden die Kostensteigerungen, wie derzeit ja vieles mit Corona und dem Ukraine-Krieg. Was die CDU dabei jedoch besonders empört, obwohl mit der ausführenden Firma Sprinkenhof ein Maximalpreis vereinbart gewesen sei, habe sich die Justizbehörde bereit erklärt, die Hälfte der Mehrkosten selbst zu übernehmen. Da frage man sich doch, warum man solche Vereinbarungen überhaupt abschließe, wenn man sie dann nicht einhalte, sagt der CDU-Justizpolitiker Richard Seelmecker. Zum Podcast-Tipp des Tages in unserem Wein-Podcast 4 Flaschen testen wir diesmal verschiedene Prosecco und verraten unter anderem, woher der Name eigentlich kommt und was eine gute Alternative zu einem Aperol ist, mit dem man Prosecco ja sehr gut mixen kann. Stichwort Aperol Spritz. Es muss nicht immer Aperol sein. Hören Sie mal rein unter www.abendblatt.de und nicht vergessen, heute Abend trifft der Hamburger Sportverein in Magdeburg mit Christian Titz erneut auf einen ehemaligen Trainer und gewinnen die Hamburger, die erstmals seit seiner Verletzung wieder Robert Glatzel einsetzen können, haben sie einen großen Schritt in Richtung Liga 1 getan. Wir drücken die Daumen, Live-Ticker auf Abendblatt beginnt, heute Abend um 18.30 Uhr. Und wir, wir hören uns am Montag wieder mit den Hamburg News um 17 Uhr. Bis dahin, tschüss. Music. Weitere Podcasts vom Hamburger Abendblatt finden Sie auf abendblatt.de slash podcast.