Latest / Schlagabtausch – Das Schlagzeugmagazin im Podcast-Format / #115 - über Motivation und Durchhalten
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- Herzlich Willkommen zum Schlagabtausch, eurem Schlagzeug-Malaxin im Podcast-Format. Heute geht's um dich und deine Motivation. Los geht's! Ihr hört Schlagabtausch, der Podcast für alle Schlagzeugbegeisterten. Wir sind Dirk Brandt und Timo Ickenroth mit Tipps und Hacks und dem Allerneuesten aus der Schlagzeug- und Percussion-Szene. Viel Spaß beim Hören. Liebe Hörerinnen und Hörer, liebe Zuschauerinnen und Zuschauer, ich begrüße euch sehr herzlich zum 115. Schlagabtausch Podcast-Vodcast mit mir, Timo Rickenroth, und meinem lieben Freund und Co-Host Dirk Brandt. Hallo Dirk. Schönen guten Morgen, ihr Lieben da draußen. Ja, ey, ich habe gerade mal mit Brille bist du schärfer, wenn ich ehrlich bin. Ich bin immer scharf. Ja, das war für mich gerade. Aber mit Brille, da ist der nicht noch schärfer. Aber ich finde mich ja selber so komisch mit Brille. Aber naja, scheiße, man wird älter. Guten Morgen, Timo. Alles fit bei dir? Mega fit. Es ist heute wieder kühler als sonst, aber Bombe. Ich sollte meinen Rasen mal wieder sprengen, bewässern, weil der ist jetzt schon braun. Aber das mache ich nicht. Hier sieht es tatsächlich nach Regen aus. Das Wochenende haben sie, glaube ich, auch nicht gut gemeldet. Nee. Aber der Sommer soll ja, jetzt sind wir gerade beim Smalltalk, der Sommer ist ja, der soll heiß werden. Ja, aber ey, wie soll man das schon, ich verstehe das nicht. Sommer ist immer heiß. Zwei Monate vorher wissen, wie lange, wie viel Grad irgendwie bei rauskommen. Also sorry. Wir werden abwarten und ins Schwitzen kommen bestimmt. Aber es kommt, wie es kommt. Was will man denn eh machen? Das Wetter ist Wetter. Jo, hast du recht. Wetter, Wetter, Wetter, Wetter. Wetter, Wetter, Wetter, Wetter. Ist ja auch egal. Man meckert. Das ist ja so ein typisch Westfale. Der Westfale meckert ja immer. Das ist ja auch so ein bisschen. Der hat ja auch ein bisschen Schock im Arsch. Der anständige Deutsche meckert immer. Oder so. Okay, okay, das stimmt. Du, hör mal, bevor wir jetzt total abdriften, Wie ist denn der heutige Run-Down? Music. Heute wird es noch etwas Smalltalk geben. Danach werden Dirk und ich uns ausführlich über das Thema Motivation austauschen. Anlass dazu ist ein wunderbares Editorial, das der Dirk geschrieben hat für den Offbeat von Percussion Kreativ. Heute gibt es mal wieder seit langem einen Gearcheck, und zwar von mir, zu den Aerodrums. Wer das so nicht kennt, der wird es heute kennenlernen und es ist wirklich eine sehr interessante Geschichte. Und wir haben ein Mini-Hörer-Feedback und es gibt natürlich wie üblich die Chefkoch-Empfehlungen der Woche. Music. Ich wollte noch etwas Smalltalk halten und zwar beim letzten Mal, Dirk, hast du ein Mikrofon empfohlen, beziehungsweise ein Zwei-Mikrofonen und du wolltest testen. Und ich sehe an deinem Gesichtsausdruck schon, dass ich darauf noch zwei Wochen lang warten muss, ob das funktioniert hat. Denn die Aufgabe war, du hattest nur eine Aufgabe. Nur eine Aufgabe. Und diese lautete, check doch mal aus, ob man das Mikrofon auch über den PC direkt laufen lassen kann. Aber gut, wir verschieben das. Wir tun mal so, als wäre nichts gewesen. Liebe Hörerinnen und Hörer, wir streichen diesen Smalltalk mal ganz kurz hinaus. Da hättest du mich ja netterweise auch mal vorher mal... Ich hab dich extra auflaufen lassen. Ich wollte sagen, genau das hab ich mir nämlich gedacht. Alter Schwede, stimmt, von den Holy Land. Eigentlich dachte ich, du wärst zuverlässig und hättest es natürlich gemacht. Ja, genau, ja. Doch, wollte ich eigentlich auch. Da hat die Motivation doch schon nachgelassen. Meine Motivation? Na gut, anderes Thema. Wir vertagen und verschieben das. Aufgeschoben ist ja nicht aufgehoben. Boah, habe ich noch was vergessen? Nein, aber ich würde gerne ganz kurz mal von dir hören, wie das betreute Trommeln so läuft. Das ist ja im vollen Gange. Immer dienstags um 19 Uhr. Aber was geht denn so ab? Du hast es, glaube ich, auch schon wieder hier und da etwas umstrukturiert beziehungsweise natürlich abgecreated und verbessert. Man wächst ja auch in den Aufgaben. Was geht so ab im Trum? Im betreuten Trommeln? Im betreuten Trommeln. Also es läuft gut, aber es dürfen immer noch gerne viele Leute daran teilnehmen, weil selbst, also mittlerweile, klar, es ist ein bisschen strukturierter. Ich muss auch nicht mehr ganz so viel erzählen. Das heißt, wir trommeln relativ mit kurzen, knappen Ansagen fast eine Stunde durch. Ich sage jetzt, jetzt machen wir Singles, jetzt machen wir dies oder jenes. Und es sind auch immer hin und wieder neue Leute dabei. Da freue ich mich mega drüber, dass ich immer mal wieder neue Gesichter sehe. Alle Gesichter sind am Lachen, weil ganz, ganz wichtig, es gibt immer so Leute, die auch mal fragen oder dann Angst haben, ja, ich bin ja noch gar nicht so weit oder ich kann das gar nicht so schnell, so wie du das machst oder so wie andere und haben Manschetten. Darum geht es gar nicht. Manchmal sehe ich auch, das finde ich auch ganz lustig, weil ich höre euch ja nicht. Das heißt, manchmal sehe ich auch jemanden komplett etwas anderes machen, als ich da heikig mache. Das heißt, es gibt dann Leute, die spielen auch einfach, wo ich dann, man geht so über den Toms und wenn einer einen Groove spielt, dann weiß ich alleine von meinen Augen, irgendwas macht der gerade anderes als ich da und darum geht es ja auch. Weil wir spielen relativ häufig zu Loops. Ihr müsst euch ja so vorstellen, einerseits bin ich ja das Timing, aber es läuft auch immer noch ein Loop mit. Das heißt, das kann ein Percussion-Loop sein, das kann ein Klick sein, das kann eine Melodie sein, damit es auch nicht so langweilig wird. Und da kann man natürlich auch, ich habe so einen relativ coolen Darabuka-Look und da kann es auch ganz gut einfach Groove zu spielen. Das sieht man dann manchmal immer, wenn auch einer sagt, boah, das kann ich nicht mehr oder ich mache was anderes. Das finde ich also ganz spannend, aber man sieht halt immer wieder schwitzende Gesichter. Das ist ja so ein bisschen wie so ein Power-Workout auch. Ist ja wirklich so ein bisschen Bootcamp-mäßig, weil wer geht schon fünf Minuten so Snare-Turm 1, Turm 2, Turm 3, Snare-Turm 1, Turm 2, Turm 3. Das ist schon ganz schön lange und manchmal auch noch länger. Aber es schult halt ungemein. Also selbst bei mir, ich versuche das ja dann auch mal mit einem anderen Sticking zu machen oder von den Leuten, die ich auch persönlich kenne mittlerweile, dann sage ich, ey, versuch du doch mal mit links oder mach die Doppelschläge in der Bassdrum nicht mit dem rechten Fuß, sondern versucht sie doch mal, während Doppelpedal spielt, versucht sie doch mal mit dem linken Fuß. Und das schlaucht echt. Also auch wenn man wirklich ein sehr fortgeschrittener Trommler ist, kommt man da echt einfach an seine Grenzen. Also grundsätzlich, wenn ich alles mit links anfange, weil es so ungewöhnlich ist für mich, auch die Toms dann so unterher so zu spielen. Also selbst für mich finde ich es immer super interessant und spannend. Und die Zeit geht wirklich schnell vorbei. Es ist wirklich wie im Fitnessstudio so ein bisschen, es ist nicht auf schöne Spielen gedacht, muss ich auch ganz ehrlich sagen. Sondern es geht wirklich darum, einfach Ausdauer zu bekommen, dass die Hände laufen, dass man Übungen macht, die man sonst alleine einfach. Ja nicht, ich wollte ja ein böses Wort benutzen, die man wirklich nicht gerne macht einfach, weil sie langweilig sind. Aber die müssen gemacht werden. Das heißt, wenn du Singles schnell spielen willst, musst du diese Singles auch irgendwann schnell üben. Anders geht es nicht. Es bringt dir nichts, ein Jahr Singles auf Tempo 60 zu spielen. Danach wirst du sie nicht perfekt auf 160 spielen können. Das wird nicht funktionieren. Und das ist eigentlich so ein bisschen der Sinn und Zweck des Ganzen, dass man solche Übungen nicht allein... Man sieht doch, die anderen gucken dann auch mal immer, was machen. Die anderen, oder macht der das auch noch oder so? Oder man sieht dann Stöcke auch mal fliegen, auch bei mir. Das ist natürlich als Host immer blöd, wenn ich dann selber auch den Stock verliere. Aber es macht unheimlich viel Spaß. Und von daher, wer noch Lust da draußen hat, einfach mal reinzuschnuppern, macht das doch mal. Und meldet euch bei Timo oder bei mir oder schickt uns einfach eine E-Mail an www.schlagabtausch.net. Oder direkt an schlagabtauschpodcast.gmail.com. Die hatte ich jetzt gerade nicht auf dem Schirm. Das war mir so klar. Aber dafür, immerhin wusste ich die Webseite. Geil, geil. Ich habe hier auch schon mal ein Smiley notiert. Ja, besonders, dass ich überhaupt weiß, wo ich bin gerade. Bei drei Smileys kriegst du eine kleine Belohnung. Ja, das hat früher bei mir nicht... Hat mit Motivation zu tun. Mit der Multivation. Mit der Multivation. Sehr geil. Hör mal, aber eine ganz andere Sache. weil ich habe den lieben Kollegen Harald Schubacher vor kurzem einen Gefallen getan und dann hat er mir nämlich gleich gesagt, hör mal, da muss mir auch einen Gefallen tun, ich nehme da eine Drampfalz, die werden im Dramm hängen besprochen. Richtig. Richtig, weil was ich nämlich echt cool finde und auch für die Lieben da draußen, das wisst ihr nämlich noch nicht und. Wer bei uns in der Schlagabtauschakademie mitmacht, der hat ja nicht nur das betreute Trommeln, sondern der bekommt natürlich auch unsere Lesson- PDFs, die wir, nebenher besprechen oder auch aufzeichnen oder auch zur Verfügung stehen oder Dinge, die wir im Podcast besprechen oder aber auch und darauf will ich jetzt hinaus, aber im Moment kann ich mittwochsabends nicht, weil ich am Unterrichten bin, dass es jeden Mittwoch einen sogenannten Drumhang gibt, den aber nicht der Kollege sehr häufig, der Timo Igbroth macht, sondern der liebe Kollege Harald Schuber, der auf einmal sagt, hey, den mache ich jetzt heute. Also von daher, nein, aber das finde ich ja gerade interessant. Es ist sehr Multikulti bei euch. Multikulti. Also erst mal möchte ich sagen, ja und nein. Nein. Ja, ich weiß doch. Nein, also ich bin dem Harry super, super dankbar. Der Harry ist fast jedes Mal im Drumhang mit dabei. Euch allen natürlich bekannt aus unseren Podcast-Folgen und er ist unser Experte für alles, was mit Sound, Mikrofonierung, Editierung, Aufnahme zu tun hat, Live-Mixing und so weiter und so fort. Und der Harry hat sich bereit erklärt, gestern war ja ein Drumhang. Wir nehmen heute, heute ist Donnerstag auf. Letzte Woche, also die Woche davor, hatten wir einen Drumhang und der Harry hat für mich ja auch mal was abgemischt. Das war ein YouTube-Video von mir, wo ich sagte, oh, ich nehme ja immer mit vier Mikrofonen auf. Ganz anders als du, Dirk. Da kommen wir gleich mal drauf zu sprechen. Also ich hatte meine vier Mikrofone, wollte aber irgendwie doch etwas fetteren Sound haben. Das war dann nicht für mich. Ich war total an meiner Grenze und sagte, hey, Harry, kannst du irgendwas daraus basteln? Und der Harry konnte natürlich noch was daraus basteln und hat dem Ganzen dann Schub verliehen für den Song. Und da war nämlich letzte Woche, dann haben wir drüber gesprochen, was hat denn Harry an meinem Sound gemacht? Das waren zwei Overheads, ein Bassdrum, ein Snare-Drum-Mikrofon und er hat super detailliert gezeigt, wie er die Bass-Drum bearbeitet hat, was er mit dem Snare-Sound gemacht hat, welche Einstellungen er benutzt, welche Plug-Ins, welche Equalizer-Sachen, Kompressoren. Hat das alles gezeigt und auch hörbar gemacht. Wir hatten dann auch ein Tool. Sonobus nennt sich das. Das kann ich gleich sogar in den Chef-Komm Empfehlung nochmal empfehlen einfach, weil er hat gar nicht gemeint, planen, aber mache ich vielleicht gleich einfach. Und das heißt, wir konnten alle in CD-Qualität hören, was er macht. Das war ziemlich geil. Und das haben wir dann für gestern nochmal fortgeführt. Allerdings mit dann Spuren von dir, Dirk. Da haben wir erstmal natürlich sehr kritisch hingehört, ob das alles auch in Teilen... Genau, ich habe auch schon eine Rüge gekriegt. Das würde ich anders machen, das würde ich anders machen. Ob die Mikro-Time auch so weit gepannet. Nein, Quatsch. Das war ohne Klick getrommelt. Ja, das hat man gehört. Frech. Frech. Nein, es war mega. War jetzt wieder ein Schlag. Der Harry konnte sogar einen Loop da rausbasteln, der in Time gelaufen ist. Also alles Bombe. Bin ich ja froh, dass man mit mir in Time spielt. Und dann hat der Harry auch nochmal da gezeigt, ich meine, wie gesagt, ich bin ja super reduziert mit den Mikrofonen. Und der Dirk, so, wenn wir mal ein Beispiel, ich habe ein Bassler-Mikrofon. Ja. Der Dirk hat direkt, das wusste ich aber auch nicht, direkt ergönnt sich drei Bassler-Mikrofone. Drei Bassler-Mikrofone. In, Out und Sub. In, Out und Sub. Und dann haben wir uns die einzelnen Sachen angehört. Der Harry wusste auch ungefähr, wo die stehen bei dir. Ich hab den Fotos gemacht. Sehr geil, da ist das platziert. Da kommt der Sound raus. Das hat er alles super hörbar gemacht. Das ist, wenn ich das Einzelne bearbeite. Das ist, wenn ich alles zusammenlege. Und das Gleiche auch bei der Snare. Der Snare war ja auch sehr zufrieden. Er meinte, für den Dirk war es nicht schlecht gestimmt. Nein, er hat den Snare-Trums-Sound sehr gelobt. Also er hat auch immer gesagt, der Dirk weiß schon, wo man die Mikrofone platzieren muss. Ist ja auch wichtig, sagt er. Da hat er schon eine Menge weniger Arbeit. Wenn ein Mikrofon gut platziert ist und der Grundsound stimmt, dann ist alles schon mal relativ, ich sage nicht unbedingt super einfach, aber es macht ihm das Leben deutlich einfacher. Und die Snare nimmst du auch mit zwei Mikrofonen ab. Eins oben, eins unten am Snare-Teppich. Hat er auch gezeigt, wie klingt das ein, wie klingt das andere, wie ich es zusammenmische, wo ziehe ich noch Frequenzen rein, wo nehme ich Frequenzen raus, das will ich nicht haben. Und er sagte auch, dass er natürlich von dir sehr konkrete Vorgaben gehabt hat, was du gerne hören möchtest, denn du hast wohl gesagt Harry, mach den Harry-Sound, Genau, ja, weil meinen kenne ich ja Ja, und da sagte er, das ist einerseits gut andererseits, sagt er, hat er eigentlich immer ganz gerne so eine Orientierung weil er sagte, okay, da weiß ich jetzt gar nicht wenn ich jetzt Frequenzen rausnehme bei der Snare beispielsweise, das ist dann sagt er, mein persönlicher Geschmack, aber vielleicht will der Dirk, die er doch drin haben. Aber er hat... Es ist Wahnsinn, wirklich Wahnsinn, was eine anständige Bearbeitung in einem EQ im Kompressor mit einem Sound machen kann. Da hätte ich dann eigentlich dabei sein müssen. Ich lerne ja auch immer und ich habe... Also, ja. Also, das passiert im Moment im Drumhang. Das heißt, wir bringen jetzt auch, wir labern nicht nur irgendwie und roben, dass irgendwas passiert, sondern es ging auch schon über, das war dann mit Chris Seider zusammen. Oh, jetzt weiß ich gar nicht sagen, ob ich das sagen darf. Aber ich sag, Chris, Chris, Datenschutz, sorry. Da ging es dann auch um, wie notiere ich etwas. Wir nehmen dich beim nächsten Mal raus. Genau, wir nehmen dich beim nächsten Mal raus. Da ging es um Sachen notieren und aufschreiben und, und, und. Das heißt, wir reden über sehr viele verschiedene Themen Drumming und dank dem Harry ist das ultra, ultra lehrreich für alle Beteiligten. Weil wir alle sind ja im Prinzip nur Drummer und haben diese ganze Technik nicht so viel am Start. Und toll, wie der das zeigt und auch eben uns deutlich machen kann. Wahnsinn. Ganz großen Dank an Harry, dass er das macht und da sein Wissen weitergibt an die Akademie-Mitglieder vom Schlagabtausch. da können alle von lernen und ich habe jetzt auch mir angewöhnt, das habe ich ja von dir auch mal. Ich habe angedacht gehabt und angefragt, dass wir die Sachen, die wir machen, den Drumhängen und das betreute Trommeln aufzeichnen und dann in der Akademie als Video zur Verfügung stellen. Und ich habe gestern aufgezeichnet, werde es dann noch ein bisschen nachbearbeiten, dass die unwichtigen Stellen wirklich rauskommen. Und das wird in der Akademie dann auch zur Verfügung gestellt, dass wirklich Leute, die eben auch keine Zeit haben dann an diesen Terminen, trotzdem davon profitieren können, Mitglied in der Akademie zu sein. Nee, hast du völlig recht. Wird auch kommen bei mir das Ding, was bei mir manchmal das Ganze schwierig war. Es gibt Teilnehmer, die so ein bisschen so wie ich sind. Die kommen dann fünf, zehn Minuten später. Und die muss ich ja immer reinlassen. Und dann bricht das Ganze mal eben kurz so wupp. Also man spielt ja weiter. Aber im Grunde genommen ist es ja nur für Akademie-Mitglieder. Erstens, da ist es zu uns geht es auch darum, ich glaube bei dir vor allem, oder auch im Drumhang auch, dass die Leute einfach wissen, was passiert ist. Was ist passiert, wenn zum Beispiel auch Leute bei dir auch später kommen. Was haben die am Anfang eigentlich gemacht? Also es ist tatsächlich beim betreuten Trommeln, es ist schon relativ ähnlich immer. Aber dadurch, dass halt so viel, das ist ja auch genauso. Wenn du auf dem Laufband bist, dann wirst du immer laufen. Also ist halt so. Und wie gesagt, das Wichtige ist halt wirklich bei uns, es sind wirklich Abläufe, die man alleine nicht in dieser langen Zeit üben würde. Man macht das zwar ein-, zweimal, aber spätestens nach zwei Minuten möchtest du lieber einen Groove üben, was ja auch richtig ist. Und dafür gibt es ja genau das betreute Trommel. Ich finde das jetzt aber mal wieder auf den Drumming zu kommen, ich finde das echt spannend, weil der Harry ist wirklich ein Kümmerer, finde ich. Das ist jemand, der versucht wirklich allen zu helfen, versucht es sehr so zu erklären, dass man es auch wirklich nachvollziehen kann. Und das finde ich ganz wichtig. Bei mir ist das echt so, ich lerne irgendwelche neue Plugins wieder bei YouTube oder sonst irgendwo. Und da denke ich auch manchmal, es gibt tatsächlich Leute, die können super erklären. Und es gibt auch wirklich Leute, wo ich dann denke, irgendwie fehlt jetzt die Hälfte, was du da gerade machst. Genau. Ja, also manchmal ist das echt so, wo ich denke, boah, ich habe jetzt irgendwie, weiß ich nicht, halbe Stunde. Ja, ich muss sagen, der Harry macht es echt für den dümmsten anzunehmenden User. Also für mich. von daher perfekt es ist wirklich ganz grandios und beim betreuten Trommeln und beim Drumming sind ja auch eigentlich bei unserem Hauptthema schon Motivation genau. Music. Unser Hauptthema heute ist Motivation, wo wir auch keinen Interviewpartner oder keine Interviewpartnerin haben, weil wir genügen uns selbst als Motivation. Und der Dirk hat nämlich in seiner Funktion als Vizepräsident des großartigen Vereins Percussion Kreativ e.V. Sein allererstes Editorial hochmotiviert geschrieben. Genau. Das heißt, ein Editorial steht immer am Anfang des Offbeats im Vereinsmagazin von Percussion Kreativ. Und da darf der Forscher sich immer austoben und darf im Prinzip schreiben, was er möchte oder was ihm wichtig ist. Und in Dirk war anscheinend wichtig, über das Thema Motivation zu sprechen. Und ich kann jedem nur empfehlen, der den Offbeat hat, lest auch das Editorial, nicht einfach nur durchblättern. Die Frage ist immer schon, wenn man einen so hat, man gibt sich wirklich Mühe bei diesem Editorial. Und das wäre schön, wenn es auch gelesen würde. Da stehen dann wirklich auch mal interessante Sachen drin und man lernt sein Gegenüber in dem Fall oder den anderen auch, wie ich mal kenne, so ein bisschen, wie ist denn die Ansicht so? Wie gesagt, Herr Dirk hat ein schönes Editorial geschrieben über das Thema Motivation, und Dirk, fangen wir mal ganz easy an, was hat dich denn dazu bewegt, über dieses Thema zu schreiben? Ja, es hat mehrere Dinge haben mich dazu bewegt. Einerseits wollte ich jetzt nicht einfach nur eine Veranstaltung ankündigen, weil im Editorial kann man auch Veranstaltungen hinweisen, kann man aber auch so etwas erzählen. Und ich wollte lieber was über den Verein erzählen, was ich an dem Verein toll finde, in knappen Sätzen, aber auch vielmehr, was ich immer mehr erlebe und auch an mir selber. Das und das kennt ihr bestimmt alle da draußen, wir spielen ja alle gerne Schlagzeug, davon gehe ich jetzt mal einfach ganz stumpf aus. Aber manchmal ist es echt schwierig, einfach den Popo auf den Schlagzeughooker zu bekommen und wirklich zu üben. In der Band zu proben, macht super Spaß. Auftritte zu spielen, macht super Spaß. Aber um dafür natürlich auch fit zu werden. Ja, muss man einfach üben und muss man sich wirklich hinter Schlagzeug setzen und nicht das Notenbuch, wenn ich mir denke, wie viele Notenbücher ich habe oder du auch, du gut sortiert, das hatten wir auch schon mal in einer Folge, bei mir quer durch den Garten, irgendwo liegen sie und... Ja, Moment, ich muss nur sagen, bei mir sind sie ja mittlerweile nach Höhe sortiert. Ja, genau, da wollte ich jetzt nicht drauf anspielen. Ja, ja, das ist auch nichts mehr nach Thema. Nein, ich finde, es gibt so viele tolle Notenbücher. Und ich kaufe mir, obwohl ich ja eigentlich habe, ich kaufe mir auch immer noch sehr viele. Und ich finde es immer noch spannend. Und es ging eigentlich darum, oder was mir am Herzen lag, dass ich häufig höre, Mensch, ja, so Schlachtzeug spielen macht Spaß, aber üben, nein, üben macht keinen Spaß. Da habe ich gar keine Motivation zu. Oder auch ich selber. Ich habe letztes Jahr mal eine Verletzung gehabt und habe durch diese Verletzungen überhaupt keinen Bock gehabt zu üben. Und auch dann aus dieser Schleife, ich nenne es mal eine Schleife, wieder herauszukommen, zu üben. Und das war für mich der Anlass zu sagen, wie kann ich andere motivieren und wie kann ich auch die Freude, die ich ja eigentlich beim Schlagsackspielen habe, auch vielleicht in das Üben hereinzubringen. Oder auch manchmal ist ja wirklich, man übt, ihr kennt das auch vielleicht, und man kommt überhaupt nicht weiter. Also man muss das gleich mal ein bisschen aufgeräumt machen. Ich habe jetzt als Einstieg mir gedacht, wir machen ein Entweder-Oder-Spiel. Ich habe also ein Entweder-Oder-Spiel für dich vorbereitet und du musst antworten. Und es geht um das Thema Motivation. Wir wollen dich jetzt einfach mal ein bisschen besser kennenlernen. Welche Art Motivation oder sagen wir mal, was motiviert dich oder was motiviert dich nicht? Wir wollen dich einfach kennenlernen. Mir fällt kein besseres Wort dafür ein. Also, wir fangen an mit einer Frage. Lieber täglich ein kleines Stück üben oder einmal pro Woche richtig reinhauen? Jeden Tag. Lieber 10 Minuten sehr motiviert und motiviert üben oder 60 Minuten mit halber Energie? 10 Minuten. Bekommst du Motivation durch einen neuen Song oder eher eine neue Übung oder durch neues Equipment. Definitiv nicht Song, definitiv, sondern eher durch eine Übung oder auch tatsächlich, weil ich was Neues bekommen habe oder mir was Neues geleistet habe. Können wir ja gleich nochmal näher drauf eingehen. Ja, wenn gar nichts geht, pausieren oder durchziehen? Ich finde lieber jeden Tag ein bisschen. Das klappt, muss ich aber ganz ehrlich sagen. Ich rede jetzt von einer Übung. Wenn eine Übung nicht funktioniert, hörst du damit der Übung auf oder ziehst du durch? Nein, da können wir gleich, wir müssen da gleich bei einigen... Ja klar, musst du jetzt nur einmal so den Rahmen abstecken. Nein, durchziehen. Du bist da durchziehen. Mehr Motivation durch Likes oder durch den eigenen Fortschritt? Oh, nein, eigener Fortschritt. Das ist auch, was ich zum Beispiel im Editorial geschrieben habe. Lieber mit anderen gemeinsam motiviert sein oder alleine? Jein. Also es kann in einer Band, wenn auf einmal so ein Knoten platzt, meinetwegen man über einem Stück, kann das allgemein eine Gruppendynamik, eine sehr positive Gruppendynamik auslösen. Aber auch, wenn ich merke, bei mir klappt was oder es hat sich ein Handsatz gefestigt, dann pusht mich das auch tatsächlich. Lieber ein kleines Ziel erreichen oder ein großes Ziel riskieren und vielleicht scheitern? Ich bin tatsächlich bei dem großen Ziel. Das ist interessant. Motiviert dich eher eine Deadline, da weiß ich die Antwort eh schon, motiviert dich eher eine Deadline oder die absolute Freiheit? Deadline. In einem persönlichen Tief Musik hören oder komplett abschalten? Das ist schwierig, also Musik macht was mit mir also auch Musik hören aber ich höre nicht mehr so Musik wie früher, da ich so viel Musik mache und so viel Konzerte spiele, ist es für mich auch gut auch Ruhe zu haben und Ruhe kann mich natürlich auch pushen also einfach so, dass man mal wieder das ist schwierig Also es kommt oft die Situation drauf an. Also für mich, ich liebe Musik und ohne Musik geht das nicht. Aber es ist auch trotzdem mal gut, von der Musik abzuschalten, um neue Ideen, neue Inspirationen zu bekommen. Siehst du mehr Motivation aus dem perfekten Take oder aus dem Mut, etwas sehr Schwieriges unperfekt zu posten? Boah, das ist auch sehr schwierig. Also ich strebe schon den perfekten Take hin, den es aber nicht gibt, weil ich habe immer an mir was zum Kotzen. Ich finde immer was bei mir zum Kotzen. Und ich finde, soll ich das jetzt ein bisschen näher erklären? Gerne, klar. Ich nehme in letzter Zeit ja viel auf, bekomme auch immer mehr Anfragen, dies oder jenes zu machen. Und ich persönlich, da ich ja eine One-Man-Show hier bin, finde es ganz schwierig, dann zu entscheiden, was war der richtige Typ. Und da könnte ich mich sowas in den Arsch treten und verzweifle an mir selber. Weil es ist auch ganz... Ich glaube, das hat der Dani... War das beim Dani Löbler? Ich weiß es gar nicht. Der auch gesagt hat, da spielst du so einen 7-Minuten-Take, astrein und die letzten 30 Sekunden gehst du baden. Und das ist halt anders wie bei einem Gitarristen. Bei einem Gitarristen kannst du so schnell reintroppen, dass man macht ein bisschen zurück und man schneidet quasi da rein und kann einfach die letzten 30 Sekunden spielen. Beim Schlagzeug geht das bedingt auch. Aber wenn du mitten im Gruff bist und da passiert was, dann kannst du da, dann wirst du niemals reinkommen, das hört man. Du hast eine andere Energie, du hast eine andere Lautstärke, eine Power am Schlagzeug und es ist hier natürlich bei 16 Mikrofonen, die immer eben auf sind, wird das niemals klappen. Ich glaube, das war Thomas Lang. Das kann auch sein, ich kann mich nicht, aber es hat auf jeden Fall, das fand ich ganz interessant, weil da spielst du die ganze Zeit und gehst dann wirklich baden. Man kann heute viel reparieren, aber da ich, ganz ehrlich, ich kann nicht gut reparieren. Es gibt für mich einige Produzenten, die können das super, aber ich spiele es dann in der Regel nochmal. Ich kann auch selber für mich ganz schwer reinpanschen, weil dann bin ich wieder, da fehlt mir die Ahnung von der Technik. Also man geht mit dem Programm, mit dem ich arbeite, geht das natürlich, aber ich weiß gar nicht, wie ich das einstelle. Und dann sage ich, bis ich das herausgefunden habe, ich spiele es nochmal. Und dann baust du nicht nach 4-Minuten-Fehler, baust du manchmal auch schon wieder einen Fehler, den ersten nach 3 Minuten. Dann hast du, weil das kostet ja auch alle Kraft, gerade wenn du so eine Power-Nummer spielst. Und ich merke natürlich auch, der schönste Take ist eigentlich der erste, der ist am frischesten. Aber da sind natürlich auch, oder da hast du einen Kick vergessen, weil du den noch nicht wusstest in dem Moment oder hast du drüber gespielt oder was auch immer. Aber der ist eigentlich der Spannendste, finde ich, jedes Mal. Der ist am, ja, da sind Ideen, der sprudelt vor Ideen, aber dafür holpert der auch manchmal. Und ich merke natürlich auch, was auch gut ist, aber auch vom Alter her geschuldet, je öfter ich einen Take spiele, desto weniger spiele ich, weil je weniger man spielt, desto weniger Fehler kann man machen. Am Anfang ist halt noch viel hier und da und da und das ist halt immer ganz schwierig, diese Verspieltheit beizubehalten, aber trotzdem natürlich genau zu spielen und von daher, ich strebe glaube ich schon den richtigen Takern, finde es aber ganz schwierig alleine zu entscheiden, was ist der, weil ich immer was zu meckern habe und von daher, ich bin ganz, ganz dankbar bei Axis oder auch bei SubSignal, dass es da einen Produzenten gibt, der mir einfach sagt, boah, das war jetzt geil, wo ich dann denke, bist du da echt sicher? Oder auch beim Orgentrio, wo dann die beiden anderen, weil beim Orgentrio ist zum Beispiel nicht viel, da wird selten auf den Klick gespielt, weil man will halt diese Lebendigkeit halten und ich denke dann, ich habe eine große Meinung von Wolfgang, der selber, Wolfgang Gronkhardt ist der Organist, der selber ein hervorragender Schlagzeuger ist und vor Gregor und wenn Wolfgang und Gregor dann sagen, wo ich sage, ey, da bin ich doch schneller geworden. Irgendwie, Nee, und die dann sagen, nee, aber es ist musikalisch schneller geworden, es pusht den Song noch ein bisschen mehr. Wir reden jetzt nicht von schneller, von 120 auf 160 oder sowas. Also das ist aber, wo ich merke, irgendwie, boah, ich treibe jetzt ein bisschen oder nee, das schiebt aber nochmal unten, wenn du dann auf den China gehst oder sonst wie. Und ich allein hätte es wahrscheinlich nochmal getrummelt. Und wenn die dann sagen, nee, lass, ist gut so. Und das fand ich ganz interessant. Boah, jetzt weichen wir mal gerade ab. Simon Ostländer, ein ganz hervorragender Pianist und Organist, hat eine Platte aufgenommen mit dem großartigen Steve Gett und dem legendären Bassisten Will Lee. Und die hatten das auch, da habe ich mir nämlich auch mal ein Interview von angesehen, wo er sagte, nee, das kann man nicht lassen oder das ist nicht so, irgendwas wackelt da. Und Steve Gett sagt, nee, das ist super, das rollt, das ist toll. Und er dann sagte, wer bin ich denn, dass ich einem Steve Gett mit einer Jahrzehntenerfahrung sage, nö, das machen wir nochmal. Das fand ich ein ganz interessantes Statement und so gut ist es mir auch. Ich bin dankbar dafür, wenn eigentlich, wenn mir das aus der Hand genommen wird, dass jemand, dass ich nicht sagen muss, das war jetzt gut, Sondern, dass jemand sagt, ey, ein toller Take, den können wir so lassen. Da zweifle ich an mir ganz schön manchmal. Weil ich kann das ganz schlecht einstellen. Ich weiß nicht, wie dir das da geht. Ja, definitiv genauso. Wenn du Online-Kämpfer bist, ist es immer schwer. Ich finde da auch nie den perfekten Take. Genau. Bei unseren Gear Checks, da finde ich jetzt nicht schlimm, auch wenn die Snare mal nicht so, wenn es zum Becken geht, wenn ich die Snare dann nicht richtig treffe. Ja, mein Gott. Aber es ärgert einen schon. Boah, total. Es ärgert. Es ärgert. Und du weißt aber, okay, wenn ich es jetzt nochmal mache, weiß ich nicht, ob du das nächste Mal nochmal, noch wirklich, wird es wirklich besser, würdest du nicht besser? Aber oft genug ist es ja so, du hast vielleicht nur einen Schlag in deinem Take, wo du denkst, das war nicht so geil. Und dann machst du es nochmal. Dann sind aber das nächste Mal vielleicht drei Schläge nicht so geil. Dann machst du es nochmal, bis du hoffentlich irgendwann diesen perfekten Take kriegst. Aber ich kenne das ja auch von mir, ich nehme manchmal für einen Song, der anderthalb Minuten geht, eine Stunde auf. Ja, das wollte ich nämlich gerade sagen. Das ist ja auch, selbst beim Geercheck, dann spielst du mal einen Groove und dann denke ich, boah, Alter, das war jetzt so scheiße. Also es war jetzt nicht, wenn ich jetzt sage, scheiße, das ist dann immer noch okay, aber wo ich denke, boah, kannst du das? Und jetzt komm mal dazu, zu der Sache, was du gerade eigentlich gefragt hast, auch mit den sozialen Medien, wo du eben, ich glaube, eine Frage war, machst du das für dich oder für die Likes? Irgendwie ähnlich, ich weiß jetzt gar nicht mehr, da ist eine Frage eben. Und das ist natürlich, natürlich möchte ich auch ein Like dafür kriegen, weil es ist so viel verdammte Arbeit, Die Wir ist es in dem Podcast, in den Gear-Check. Das ist ja auch nicht so, dass du den Gear-Check hast. Ich baue mal eben auf und in 20 Minuten ist der Gear-Check. Auch liebe Leute da draußen, ey, da sitzen wir Stunden dran. Wenn ich nur bedenke, jetzt ging es nicht um Trommeln, diesen Geercheck für Dr. Listens, ich habe meine Becken dafür stundenlang geputzt, also das ist zwar dann nett, klar und die meisten Sachen, die wir bekommen, die senden wir auch wieder, nochmal ganz wichtig, die senden wir zurück, die dürfen wir nicht behalten, schön wäre es. Und nochmal, wir bekommen kein Geld dafür. Bei jedem Geercheck, den Timo oder ich bisher gemacht haben, gibt es kein Geld. Das ist natürlich klar. Wenn wir ein Buch rezensieren, dann dürfen wir das in der Regel auch behalten halt. Weil ein angefasstes Buch, da kannst du eh nichts mehr mitmachen. Oder bei Dr. Listens, wenn ich natürlich so eine Flasche mit dem Sprühmittel, da ist das Versenden des Artikels teurer, als das man da... Und das ist natürlich auch nett. Aber glaub mir, die Arbeit, die da reinsteckt, oder wie viel Arbeit wir uns damit machen, das ist ja nicht nur das Ding, sondern wir bearbeiten es ja auch noch am Video. Das heißt, da musst du gucken. Dann bohr ich mir gerade in der Nase. Nein, zum Glück nicht halt irgendwie. Nein, das wird jetzt, aber das lässt ja keiner drin. Das heißt, dieses Video musst du auch noch bearbeiten. Oder eigentlich, du sagst es immer, wie viel Outticks. Auch selbst hier beim Podcast, bei uns beiden geht das natürlich. Da kann man auch mal schneiden. Aber theoretisch, wenn wir einen Interviewpartner haben, da ist nicht mehr viel zu schneiden. Das ist hübsch machen. Klar, und wenn es völlig daneben geht, dann muss man es auch nochmal neu machen. Aber da steckt unheimlich Arbeit drin. Und nein, es ist bestimmt nicht für die Likes. Es freut einen, wenn man Likes bekommt. Und es pusht einen dann natürlich auch, wenn jemand sagt, boah, das hast du toll gemacht. Oder ich schreibe ja manchmal auch noch Stücke. Und ich bin echt kein Songschreiber. Also wie lange ich brauche, um so einen Song zu schreiben, oh Gott. Also ich glaube, das könnt ihr euch nicht vorstellen. Aber das kann dann, also ich mache es bestimmt nicht für die Likes, das mache ich für mich. Ich möchte meinen bestmöglichen Take abgeben und spielen. Wenn es dann dafür irgendwann ein Like oder so und dass jemand was Nettes sagt, dann freut mich das. Und daher kann ich auch nie verstehen, dass es tatsächlich Leute gibt, die zu irgendwas einen Daumen runtergeben. Ich kann es nicht verstehen. Weil ich denke mal, auch derjenige, jede Band, die irgendwas macht, welches Recht habe ich zu sagen, das war aber scheiße. Also ich verstehe es nicht. Ich verstehe es nicht. Da bin ich ganz bei dir. Lass uns mal zum Thema Motivation zurückkommen. Du wolltest ja komplett off-topic gehen. Ich möchte von dir ein Zitat bringen, was wunderschön ist aus deinem Editorial. Du schreibst nämlich, Motivation ist kein Dauerzustand, sie kommt in Wellen, manchmal stark wie ein Drumfill, manchmal kaum hörbar wie ein leiser Schlag auf der Snaredrum. Hey, hey. Wahnsinn, ne? Also, da wäre Goethe stolz auf dich gewesen. Oh, die haben Pöden. Auf jeden Fall. Also ein wunderschönes Zitat, wirklich. Das ist mal Spaß beiseite, wirklich sehr schön geschrieben. Und du hast jetzt eben auch schon was angesprochen, was ich gerne nochmal etwas, sagen wir mal, aufteilen würde. Denn du hast gesagt, du machst es für dich, aber du freust dich auch über die Likes sozusagen. Und dann sprechen wir nämlich davon erstmal allgemein, was für Motivationsarten gibt es überhaupt. Da spricht man in der Regel von intrinsischer Motivation. Das heißt, was kommt von innen heraus? Ich habe studiert. Ich wollte gerade sagen, was hast du? Intrinsische Motivation. Das ist die, die von innen herauskommt. Das heißt, warum hast du angefangen zu spielen? Oder allgemein. Geh mal allgemein. Warum mache ich etwas? Was ist mein innerer Trank heraus, das zu tun? Und das ist, ich nehme es mal vorweg, für mich die wichtigste Motivation. Und dann gibt es die extrinsische Motivation, also die von außen aufgesetzte Motivation. Das heißt, es können Likes sein. Du freust dich über ein Like. Ist eine zusätzliche Motivation zu deiner intrinsischen Motivation? Extrinsische Motivation kann zum Beispiel im Musikschulbetrieb sein, es steht ein Schülervorspiel an. Oder im Alltag, es steht eine Prüfung vor der Tür, eine Klassenarbeit, was auch immer. Das ist von außen aufgesetzt. Das heißt, man ist motiviert, weil man weiß, es kommt etwas und ich muss etwas dafür tun. Das Problem, finde ich, tritt dann auf, wenn die extrinsische Motivation die intrinsische Motivation überlagert. Wenn ich es nur noch mache, weil von außen was kommt, dann läuft was schief. Dann läuft was schief. Ich muss also im Prinzip eine intrinsische Motivation haben, ein inneres Feuer, was brennt dafür, dass ich was tue. Wenn dann die extrinsische Motivation dazukommt, ist es ja schön on the top. Das haben wir alle. Ich habe eben gefragt, Deadline oder Freiheit? Dirk hat ganz klar Deadline geantwortet. Das heißt, in dem Moment motiviert die Deadline den Dirk natürlich etwas mehr für etwas zu tun, als er sonst dafür getan hätte. Das kann auch, das muss ja nicht am Start sein, das kann auch das Editorial sein. Ich kenne das ja auch. Redaktionsschluss, oh shit, ich muss noch einen Artikel schreiben. Dann setze ich mich natürlich hin und bin motiviert, es zu tun, weil es abgegeben werden muss. Aber wichtig ist, dass dieses Extrensische nicht das Intrensische überlagert. Und da können wir heute jetzt mal darauf zu sprechen kommen. Wie bleibt man motiviert, weil das ist ja das große Problem, wie bleibt man motiviert. Ja, wie bleibt man denn motiviert? Also ich glaube, den Satz, den du von mir, und das meine ich wirklich so, Motivation, die gibt es nicht dauernd, es gibt einfach auch Einbrüche, es gibt auch einfach Tage, da hat man keine Lust zu üben und ich finde es völlig in Ordnung, auch mal zu sagen, heute mache ich mal nichts. Besonders bei uns beiden ist das ja so, die wir von der Musik leben. Unser Alltag hat ja nicht nur mit Schlagzeugspielen zu tun, sondern wir haben ja viel Bürokram organisieren, Strecken, Konzerte organisieren, Programme raushören, Songs herauszuholen, Schüler vorzubereiten, also Unterrichtsmaterial für Schüler zusammen zu tun, wo man sagt, oh, der möchte das gerne lernen, da muss ich mich mal ein bisschen näher mit beschäftigen. Das hat ja mit dem großen Gebilde Musik zu tun, Aber wir können ja gar nicht immer das machen, was wir wollen. Das heißt, wir werden auch ein bisschen fremdbestimmt, finde ich schon. Und von daher ist für mich, um nochmal kurz auf diese Deadline zu kommen, auch diese Motivation, oh, ich muss mich jetzt für einen Podcast vorbereiten. Oder ich muss den Gear-Check mal zu Ende bringen, weil sonst liegt der da auch noch zwei Wochen länger. Oder du hast von den Firmen, gibt es auch Fristen. Das heißt, hör mal, du hast jetzt einen Snare-Dram, vier Wochen darfst du die behalten. dann geht die eventuell zu einem nächsten Medium, zu einer Zeitschrift, wollte ich schon sagen, die gibt es nicht mehr, aber geht es zu einem anderen Medium oder wie auch immer. Das heißt, ich finde diese Deadlines wichtig für mich persönlich, damit ich auch den Hintern hochkriege. Weil es ist natürlich, wenn man so viel mit Musik um die Ohren hat. Dass der Tag hat nur 24 Stunden und irgendwann ist man auch mal müde. Und dann kann aber für mich die Motivation sein, oh, du musst den Gear-Check noch machen. Und bei mir ist es so, selbst auch bei einem Auftritt, wenn wir zum Beispiel in der Gala spielen, dass ich eigentlich gar keine Lust habe. Manchmal auch beim Auftritt. Aber wenn ich es und jetzt kommt, und daher weiß ich, dass es immer noch das Richtige ist, was ich mache. Wenn ich hinterm Schlagzeug sitze und spiele, kommt bei mir Freude. Das mag mein Groove sein, das mag die Power des Schlagzeugs sein, das mag mit anderen zu tun sein, das mag einfach die Bewegung, der Spaß am Bewegen, am irgendwo draufhauen. Solange ich das immer noch spüre und das ist tatsächlich so, ich habe bei so vielen, auch bei Auftritten manchmal, du musst dich doch freuen, ein Auftritt, nee, auch das, ich mache das jetzt schon ein paar Jahre und auch gibt es da natürlich, es ist auch immer noch dieses Kribbeln und solange das da ist, kurz vorm Auftritt, wo ich merke, boah, ein bisschen nervös bist ja doch, ein bisschen Lampenfieber ist da und dann den Raum zu checken, versuchen, ah, kriege ich das jetzt auch so leise hingespielt oder jetzt darf ich auch mal richtig Gas geben, halt, das kickt mich unheimlich. Oder auch genauso gut immer noch, wo ich sage, die Motivation kommt in Wellen. Manchmal, wenn ich merke, ist es so gar nichts da, aber darf. Hab mir jetzt zum Beispiel ein neues Becken von Sabian gekauft. Dann übe ich natürlich auch wieder mehr mit diesem Becken. Hau da mehr drauf. Oder selbst neue Fälle. Macht total Spaß. Neue Fälle, auch eine neue Stimmung auszuprobieren. Und das kickt mich. Und von daher glaube ich, das meinte ich mit diesen Wellen. Dass es auch immer mal so ein Ding gibt. Und mal gibt es auch so, dass ich unheimlich Freude habe zu üben. Und mal aber auch überhaupt nicht. Ich habe so ein Video, über Instagram gesehen, wo so ein relativ junges Bübchen ja mit so einem Darabuka Groove spielt, open-handed, weil der aber, glaube ich, Linkshänder war und ich dachte, eigentlich hast du auch nur die Chance open-handed, bei mir stehen ja Toms, ich habe keinen Bock, die Toms da abzubauen, also probiere das mal mit links. Das hat mir echt, das hat mir Spaß gemacht, das mal wieder auszuprobieren, also Neuigkeiten. Von daher denke ich auch manchmal, wenn ihr etwas macht und kommt gar nicht weiter, macht mal was anderes. Also was ich dann immer, jetzt hast du das nämlich eben gesagt, lieber jeden Tag, was ich dann mache, ich versuche den Bewegungsablauf, meinetwegen das Sticking, den Ablauf des Drampfels oder Stickings ganz langsam zu machen, einfach nur, dass ich ihn gemacht habe. Und daher diesen Bewegungsablauf, jeden Fall, irgendwas bleibt hängen. Irgendwas bleibt jeden Tag ein bisschen hängen. Und irgendwann merkst du, dass dieser schwierige Knoten, also gar nicht verzweifelt, Und ich würde niemals einen Drampfel eine Stunde lang üben. Wenn euch das passiert, ist da auch nichts Schlimmes dran. Aber viel wichtiger wäre es, bleibt dran. Jeden Tag ein bisschen. Und dann lieber das. Und irgendwann merkt ihr auf einmal, boah, das hat sich so weit gefestigt, dass du es auf einmal spielen kannst. Dass auf einmal diese Abfolge, die du echt dir nicht merken konntest, irgendwann ist sie da. Das kann in einem Tag sein, Das kann in zwei Tagen, das kann in zwei Wochen, in einem Monat vielleicht sogar noch viel länger. Irgendwann merkst du auf einmal. Da war es. Und das passiert mir auch immer mal wieder beim Üben, dass Sachen, die ich lange geübt habe und die ich dann irgendwann gesagt habe, komm, geht eh nicht. Irgendwann bringst du Teile davon, weil irgendwas bleibt dann doch hängen. Und von daher denke ich mir, wenn ihr was üben wollt, nicht aufgeben. Macht dann einfach jeden Tag, gar nicht auf Tempo bringen, sondern einfach nur, dass der Bewegungsablauf drin ist. Macht es, setzt euch, ganz wichtig, ein Zeitlimit. Wir hatten ja schon mal über die, wie übe ich, also mit dieser Stoppo, setzt euch ein Zeitlimit und sagt einfach, ach komm, ich mach mal zwei Minuten, einfach nur rechts, links, base from, base from, rechts, links, base from, base from, rechts, rechts, links, links, fertig. Und das machst du jeden Tag. Aber einfach, dass du es gemacht hast und da bleibt was von hängen. Und das finde ich so gut. Und das merke ich dann auch immer wieder, das kann dann auch motivieren. Und alleine schon, was mich dann auch motiviert, wo ich dann auch sage, boah, das hast jetzt aber, und wenn es nur drei Minuten waren, das hast du jetzt aber mal drei Minuten das Dicking gemacht und dann jetzt mal irgendwie Pearl rum, ist egal. Aber du hast es gemacht. Und auch das kann mich unheimlich motivieren wiederum. Ja, wichtig ist, dass man, finde ich, auch immer wieder Erfolge sieht. Genau. Und das kann, das ist auch wichtig, was du gesagt hast, es kann sehr lange manchmal dauern. Sehr, sehr lange. Gerade wenn man vielleicht mal wirklich mal technische Sachen macht, Bewegungsabläufe. Jeder von uns weiß, wie lange es dauert, bis man mal einen anständigen Doppelschlag spielen kann. In einer Geschwindigkeit, wo man denkt, okay, es ist jetzt nicht doch, doch, doch, doch, sondern es klingt mal nach was. Es dauert, man muss Geduld, also das ist wichtig am Anfang, dass man auch weiß, man muss Geduld haben, dass viele Dinge einfach brauchen. Aber wichtig ist inzwischen durch diese Erfolgserlebnisse zu sehen. Du musst ja, und das sage ich auch meinen Schülerinnen und Schülern. Letztendlich ist es auch wichtig zu wissen, wofür man etwas übt. Und deswegen kann ich hoffentlich auch immer sagen, wenn ich etwas mache mit denen, warum ich es mit ihnen mache. Nein, das ist ganz wichtig. Das ist für mich das A und Ruh. Ein Lehrer muss wissen. Warum? Ich habe früher immer genervt. Und wenn mir jemand nicht gesagt hat, warum, und da ich keine einleuchtende, warum ich etwas üben soll, dann habe ich es auch nicht gemacht. Ja, und das ist in jedem Alter wichtig. Genau. Wenn mir einer gesagt hat, warum und sieht keinen Sinn, nö. Also ich muss schon Sinn da drin sehen. Ja, man muss den Sinn darin erkennen. Man muss aber trotzdem auch noch klar machen, es kann jetzt mal dauern. Genau. Aber, wie gesagt, Arschbacken zusammenknallen, sag ich mal und halt mal machen. Dann nicht nur eine Woche, sondern einen Monat. Und das Beste, was mir im Unterricht passiert, wenn einer zu mir kommt und sagt, jetzt nach einem Monat zum Beispiel oder nach drei, vier, fünf Wochen oder vielleicht nach einem halben Jahr, ich merke, es passiert was. Das ist das Allerbeste, dass jemand von sich aus merkt, dass einer von sich aus merkt, irgendwie was, was ich getan habe, ich weiß nicht genau, was passiert, aber es passiert. Und da ist aber jetzt auch ganz wichtig immer, da so eine Balance zu finden zwischen technischen Übungen, die nach meiner Meinung notwendig sind, aber auch die Freude am Spielen. Und da müsst ihr euch, ganz wichtig, das ist gar nicht schlimm, wenn ihr also selbst. Seit 10 Minuten, 15 Minuten akribisch, das finde ich ganz wichtig, aber danach ist auch Spiel. Denke niemals beim Auftritt, oh, habe ich jetzt richtig Tap-Down, Upshock, Downstroke, Fullstroke, was habe ich da jetzt, vergiss alles. Beim Auftritt vergiss alles, was du jemals gemacht hast. Spiel einfach das, was du fühlst. Denn das ist in dem Moment nach meiner Meinung, ich kann nur von mir reden, nach meiner Meinung wichtig. Wenn du übst, auch in der Bandprobe, versuche ich schon sehr, bewege dich mal nicht so viel oder bewege dich mehr oder guck mal zu, dass du die Arme, dass das alles ein bisschen gleichmäßiger ist. Da ist es richtig. Aber beim Auftritt spielt einfach aus der Freude heraus. Das finde ich wichtig dabei. Muss sein. Der Spaß am Spiel. Es heißt auch Schlagzeug spielen, sage ich immer. Genau, spielen. Das heißt, Schlagzeug spielen. Vielleicht zwei, drei Tipps mal, wie man im Alltag motiviert bleiben kann. Weil du hast ja auch eben auch was angesprochen. Wir alle sind im Alltag eingebunden in viele Abläufe, die mit unserem Instrument natürlich nichts zu tun haben. Und manchmal kann ich auch verstehen, dass man sagt, okay, ich habe heute so viel an der Backe. Ich bin einfach auch nicht mehr motiviert, mich ans Schlagzeug zu setzen oder ans Practice Pad oder sonst irgendwas. Was mir hilft, ist, dass ich versuche zumindest eine Routine einzubauen. Dass ich es am Tag einplane. So, jetzt habe ich, was weiß ich, ich sage jetzt einfach ganz grob, ich versuche es ja, die Stunde, Zeit, die plane ich ein. Das heißt, ich habe eine Routine. Gleichzeitig bin ich damit auch sehr egoistisch, weil die Stunde ist dann für mich. Und ich vergleiche das aber ganz gerne mit Leuten, die Sport machen, ins Fitnessstudio gehen. Die sind auch egoistisch, aber die nehmen sich auch die Zeit dann dafür. Und so müssen wir es auch mit dem Instrument sehen. Das Instrument wird immer so ein bisschen, finde ich, neben dem Sport, immer so ein bisschen aufs Abgleis, so aufs Abstellgleis gestellt. Ja, ist nicht so wichtig, so nach dem Motto. Aber der Sport ist wichtiger. Aber der, der Sport macht, ist auch in dem Moment egoistisch. Wenn ich eine Stunde joggen gehe, bin ich eine Stunde joggen gegangen. Wenn ich eine Stunde im Fitnessstudio war, war ich eine Stunde im Fitnessstudio. Warum nicht eine Stunde sich selbst egoistisch die Zeit nehmen und was am Instrument machen? So, das wäre schon mal das eine. Und das hat Dirk auch in seinem Editorial geschrieben, immer wieder sich daran erinnern, warum habe ich angefangen? Warum habe ich angefangen? Das ist das Entscheidende. Das sehe ich nicht mehr. Ich wollte immer Bumm machen. Ja, das hört sich total dämlich. Und jetzt machst du Bäm. Ja, mein Bäm, genau. Nee, das ist, glaube ich, das Wichtige. Und auch das, was du, das hatten wir aber damals, Ich finde, Motivation und Übung oder Übeplan hängen sehr nah aneinander dran. Setzt euch, wie Timon das gerade gesagt hat, nehmt euch diese, muss ja nicht eine Stunde sein. Und wenn es nur 20 Minuten sind, und da hast du eben was ganz Wichtiges gefragt, lieber jeden Tag 10, 20 Minuten, das meine ich ja mit dem Bewegung, wenn du gar keine Lust hast zu üben. Das ist völlig okay. Aber was ich dann versuche, wenn ich mein Ding viel übe, dass ich einfach nur hinsetze, kriege ich den Bewegungsablauf hin. Also jetzt nicht auf Tempo, auch gar nicht auf Mikro-Time, meinetwegen auch überhaupt gar nicht auf Time, sondern einfach, wenn ich ein schwieriges Fill habe und kriege das überhaupt nicht mit, meiner Bewegung koordiniert, dann mache ich es so langsam, dass ich aber weiß, okay, jetzt kommt der rechte Fuß, der linke Fuß, rechte Hand, linke Hand, Fuß wieder und was auch immer, dass ich einfach ein Gefühl dafür kriege, was passiert. Und da reichen zwei, drei Minuten. Aber das dann jeden Tag, damit einfach ein, damit es ein bisschen, Schlagzeug spielen ist für mich ein ganz, ganz großer Teil von Automatismus. Das heißt, dass du irgendwelche Bewegungsabläufe verautomatisierst. Dass ich gar nicht mehr großartig drüber nachdenke, sondern dass mein Körper, meine Arme, meine Füße wissen, was ich da gerade mache. Das finde ich so wichtig. Und da reichen zwei, drei Minuten am Tag. Einfach, dass man es macht. Und das finde ich so wichtig. Und dann auch, was du auch gesagt hast, das finde ich eben schon ganz wichtig. Da hast du eben schon mal kleine Ziele. Also es ist auch gut ein großes. Hat mich ja gerade auch gesagt. Aber auch, dass man sagt, in dieser Woche möchte ich, und wenn es nur das Ziel ist in dieser Woche, ich will gar nicht das Phil direkt üben, oder können, aber ich will es zumindest jeden Tag zwei, drei Minuten einfach nur mal, damit ich schon mal weiß, wo am Schlagzeug meine Hand hin muss. Das reicht schon. Und ihr werdet echt merken, wenn ihr das eine Woche lang macht, das ist so ein Ding von meiner Mutter, finde ich ganz schlimm, diesen Zeigefinger hier. Das seht ihr jetzt gerade nicht im Podcast. Meine Mutter immer so, die hat dann immer so diesen bösen Zeigefinger. Das sind eher, als würde ich gleich noch im Schlag. Ja, genau. Oder mit einem Wischwob hinter mir herrennen. Also, wie gesagt, wenn ihr das jeden Tag ein bisschen macht, es wird, glaubt mir, es wird was hängen bleiben. Das ist so wichtig. Lass uns doch mal über die intrinsische Motivation sprechen. Das heißt, was bewegt dich so? Also ich finde gerade den Punkt, den du gesagt hast, die intrinsische Motivation kann ja auch genährt werden dadurch, dass man Erfolgserlebnisse hat natürlich. Man sieht, oh, ich habe das für den Ingepackt. Geil, habe ich geschafft. Man hat ja was geschafft. Man hat sich was erarbeitet. Das muss man ja auch ganz klar mal sagen. Das hat man nicht geschenkt bekommen, sondern man hat dafür was getan. Ja, man hat dafür, ja. Lass uns aber drüber, ich versuche mal die Tiefwünsige, mal gucken, ob das irgendwie gut rauskommt oder nicht. Ich habe keine Ahnung. Deine intrinsische Motivation hast du gesagt, ich wollte bumm machen. Ja. Du wolltest also einen Klang erzeugen. So, sagen wir mal, du hast ja relativ früh angefangen mit, sagen wir mal grob, ich hau einfach mal eine Zahl raus. Mit 16 konntest du ordentlich bumm machen. Ja. So, was war aber jetzt deine intrinsische Motivation zu sagen, das reicht mir nicht. Es hätte ja auch reichen können. Du konntest Bumm machen, du konntest in Bands spielen. Für das in dem Moment, sage ich mal, ohne dass du es jetzt vielleicht beruflich hättest machen können, aber um zum Spaß haben, hätte es ja wahrscheinlich gereicht. Das heißt, was war die intrinsische Motivation, wenn du es irgendwie noch herleiten kannst, dann zu sagen, ich will aber, oder was ist allgemein die intrinsische Motivation? Ich meine, du übst ja bis heute. Was ist die intrinsische Motivation, um uns einfach da weiterzumachen? Das ist wirklich einfach das Instrument. Mich hat der Sound vom Schlagzeug immer fasziniert. Mich hat der Klang, der Trommel immer fasziniert. Und das sage ich ja gerade. Mir gibt es einfach unheimlich Freude zu spielen. Manchmal klappt es super, manchmal nicht. Also ich meine, mit dem, was ich da spiele. Aber es war für mich, oder wie gesagt, es ist manchmal schwierig, mich für ein Konzert aufzuraffen. Aber spätestens, wenn ich da bin, und deshalb sage ich, es ist richtig, was ich mache. Also für mich merke ich dann, es ist richtig, was ich mache. Wenn ich dann spiele, wo ich merke, boah, geiles Instrument. Sorry, das ist ein G-Wort, aber wo ich einfach denke, Wahnsinn. Es kickt mich, ich trete in die Bass drum rein, ich spiele dies näher. Dies und jenes, das macht mir einfach auch die Macht, die ich habe. Also schon, wenn ich Schlagzeug, ich habe schon eine Macht, finde ich. Ich bin der Käpt'n der Band. Also ich finde, mit mir steht und fällt wirklich ein Auftritt. Und das, das liebe ich bis heute. Also auch diese Anspannung dabei. Das kann ein Workshop sein, das kann auch manchmal ich alleine hier, wenn ich ein Take aufnehme und freue mich dann wie ein kleines Kind, wenn was gut geklappt hat und wenn ich es dann anhöre, denke, scheiße, nein, aber ganz so ist es nicht, aber trotzdem, es ist einfach immer noch früher als kleines Kind schon, ich werde nie vergessen, ich sehe Schlagzeugern unheimlich gerne zu. Ich habe das früher schon meinem Schlagzeuglehrer, dem lieben Jimmy, immer gerne zugeschaut. Ich habe anderen Schlagzeugern gerne und kann mich daran erfreuen. Kann mich daran erfreuen und sehe dann nicht so, boah, der kann das und ich. Nee, ich kann mich da wirklich daran erfreuen. Mir macht das Spaß und versuche dann eher, boah, was hat der denn, was kann ich da vielleicht von übernehmen. Das ist für mich spannend. Klar denke ich manchmal auch, boah, würde ich auch jetzt gerne oder da würde ich jetzt gerne auch auf der Bühne sein. Aber trotzdem kann ich mich daran erfreuen, an dem, was da gerade passiert. Und ich finde, Musik hat so viel Macht. Und gerade Rhythmen haben so viel Macht. Und das ist, glaube ich, meine innere Motivation, einfach um zu sagen, ich mache weiter. Und will immer mehr und will jetzt nicht immer mehr, um immer höher zu kommen damit. Das ist dann natürlich auch passiert. Dann natürlich auch zur richtigen Zeit mal am richtigen Platz das richtige Spielen, die richtigen Leute kennenlernen, um wieder ein Stripchen weiterzukommen. Und das wird auch immer so bleiben. Aber die innere Motivation ist einfach immer dieses Instrument, was mich einfach mit seinem Klangkörper wirklich fasziniert. Und das wollte ich immer mehr erkunden. Manchmal reicht die Zeit leider nicht dafür, weil man andere Sachen machen muss. Aber das ist, glaube ich, wirklich meine innere Motto. Rhythmus fasziniert mich einfach. Der Klang, der Schlagzeug fasziniert mich. Was war bei dir? Bei mir ist es eine schwierige Frage. Ich finde es total schwierig. Ich finde es total schwierige Frage. Ich glaube auch, der Sound als erstes hat mich gekickt. Die Macht, die so ein Drumset hat. Also einfach diese massiven Klänge, pur und aber irgendwie, also mit Bumm halt. Und später, jetzt würde ich sagen, ist es so, dass ich in meinem Kopf Sachen höre, die ich gerne am Set umsetzen möchte. Genau. Also, es geht um Sound, es geht um Rhythmen, um Zusammenhänge, die ich einfach gerne spielen können möchte. Und zwar nicht einfach irgendwie spielen können möchte, sondern im Idealfall, dass ich sie spontan fließend im Flow, wie man es heute so schon sagt, spielen kann. Das motiviert mich weiterzumachen. Und was mich auch motiviert, ist, dass ich mit Musik spielen kann, die ich selbst halt toll finde und dass ich da auch im Flow bin. Ohne dass ich zu sehr, ja, das ist echt schwierig auszudrücken, ohne dass ich da zu sehr ins Stocken gerate, oder dass ich Sachen total sehr viel vereinfachen muss, was im Original eigentlich dann nicht so ist. Also das motiviert dich auch. Also im Prinzip geht's um die Rhythmen und Sound-Ästhetik. Ja. Du hast auch was Schönes angesprochen. Wenn ich Schlagzeuge sehe, wo ich genau weiß, selbst wenn ich jetzt 30, Quatsch, 300 Jahre weiterüben würde, erreiche ich nicht mehr. Aber mir geht es nicht in die Frustration, was bei vielen ist. Weil dann sagen viele, ich lege jetzt auf mein Drumset, ich hänge die Sticks, schmeiche aus dem Fenster, hänge alles an den Nagel. nehmen. Mich motiviert das zu sagen, ey, das hat mir gefallen, das will ich jetzt auch können. Auch wenn ich vielleicht das nicht erreiche. Oder auch natürlich die ganze Komplexität nicht erreiche, des oder derjenigen. Aber man kann so Snippets rausnehmen, die einen motivieren, dann mal wieder was zu probieren, was zu machen, das eigene Spiel zu integrieren. Das ist eine Motivation. Ich kann nicht verstehen, dass es einen frustriert in dem Fall. Genau. Ich sehe es ja tatsächlich genauso. so, für mich ist auch nach wie vor, das Schlagzeug, es hat eine Art Trance-Wirkung. Das heißt, selbst wenn auch beim betreuten Trommeln wir ... Es ist, irgendwann ist es so ... Also mit mir macht das was. Ich finde immer auch ganz wirklich, also üben auch, jetzt mal nicht nur Motivation, sondern üben ist auch offene Meditation. Genau. Eine andere Art, genau, eine andere Art von Meditation. Ist richtig, weil man ist so in seinem kleinen Kosmos und das kann auch einfach, das kann super spannend sein. Es kann, wie gesagt, manchmal, es gibt und da kenne ich jeden, das kann ich mir vorstellen, es gibt Tage, da hat man diese Motivation, 10 Minuten, aber da gibt es auch Tage, die hast du auch, wo ich dann 4 Stunden geübt habe. Und es hat mir nichts gefehlt. Und die 4 Stunden sind mir ganz leicht gefallen. Aber ich finde auch, und jetzt ganz wichtig, ihr dürft das nicht erzwingen. Das heißt, wenn du wirklich, klar, wenn du jetzt schon sagst, bei zwei Minuten hast du Probleme, dann denkst du, ja okay, da muss man sich auch zu zwingen. Also daher sage ich, ihr solltet euch so ein kleines Ziel, denn zum Beispiel bei mir ist es ganz häufig so, ich habe das damals ja auch sehr salopp gesagt, ich übe eigentlich nicht gerne. Das ist natürlich mit Gänsefüßchen zu sehen. Weil bei mir ist es nämlich so, ich gebe mir so wie du, ich sage, ich muss einen gewissen Freiraum schaffen, dass ich übe. Und häufig ist es so, wenn ich dann im Üben dran bin, dass auf einmal Blockaden gelöst werden und ich trommel einfach. Und dass das, ich habe meinetwegen gesagt, eine Stunde übst du oder eine halbe Stunde auch nur, ist egal. Und ich merke aber, wie die Freude kommt, wie es vielleicht manchmal läuft. Und dann lasst es auch. Wenn ihr dann nicht hört habt, dann macht auch weiter. Aber nicht sagen, boah, ich habe jetzt eine halbe Stunde, die kann man auch mal wirklich Zähne zusammenbeißen und so. Komm, das muss ich jetzt mal machen. Das geht. Und wenn ihr dann aufhören wollt, da ist ja bei mir diese Stoppuhr. Dann hört doch einfach mal auf. Bei mir ist ja eigentlich die Stoppuhr genau aus diesem Zweck. Oder ich sage, ich habe jetzt eine Übung und die ist überhaupt nicht meins, die Übung. aber fünf Minuten machst du die jetzt mal. Einfach damit man sie gemacht hat. Und dann kommt auch das, was du eben gesagt hast. Ich mache dir meinetwegen vier Wochen mehr. Und dann mache ich, oh, es passiert was mit mir. Es wird lockerer, die linke Hand wird besser, mein Bewegungsablauf wird schöner, nicht mehr so steif. Wir kommen viel mehr in diesen Flow. Und wenn ihr das dann merkt, dann lasst es auch einfach mal laufen. Aber quält euch nicht. Das ist, wie gesagt, ihr müsst euch einen Zeitpunkt setzen und dann dürft ihr auch aufhören. Und das ist völlig okay, wenn ihr sagt, ey, ihr müsst nicht vier Stunden üben. Ich weiß in Amerika, ich musste vier bis sechs Stunden am Tag üben und wir hatten eins in Schweden, das ist ein kleines Männchen, Pierre weiß ich noch, der hat, wenn es hochkommt, zwei Stunden, der konnte alles. Ich habe fünf bis sechs Stunden, habe da gehört. Man muss dann auch weiter üben. Also wie gesagt, das waren auch so Momente, aber trotzdem, es kam. Ich habe dann ganz wichtig, wenn ihr wirklich, das ist jetzt gar nicht mehr aufs Schlagzeugspiel, wenn ihr irgendwie merkt, heute ist einfach nicht euer Tag, sorry jetzt das Wort, fuck it, darf man nicht sagen, Entschuldigung. Aber jeder, ich glaube, aber es ist so, dann hört doch einfach auf, es ist okay, morgen ist ein neuer Tag. Schlaft dann mal drüber. Ich finde, macht es dann, Und was ich dann, ganz wichtig jetzt auch nochmal, die Motivation. Wenn etwas nicht geklappt hat, ich muss mir den Zeigefinger, das ist ja total schlimm, alter Schwede. Ich habe schon wieder den Zeigefinger gehoben. Wenn ihr übt und es hört bitte nicht falsch auf zu üben, was meine ich damit? Das heißt, wenn etwas nicht geklappt hat, nicht die Trommelstöcker hinschmeißen und raus. Ganz wichtig, am Ende, ganz langsam, das muss nicht in Time sein. Einfach den Bewegungsablauf noch mal kurz machen, damit man das Gefühl hat, ich habe richtig aufgehört. Und nicht mich etwas Falschem aufhören. Das ist persönlich für mich, also wenn ich es nicht hinkriege und denke, boah, jetzt habe ich echt keinen Bock mehr, dann mache ich ganz zum Schluss es noch einmal ganz langsam, damit ich das Gefühl habe, Alter, du hast das Film vielleicht jetzt nicht in Tempo 120 gespielt, aber der Bewegungsablauf stimmt und der Rest kommt vielleicht morgen. Positiv bestärkt beenden. Ich würde gerne noch mal auf das Thema Frustration eingehen, weil ich finde, Frustration ist der größte Killer der Motivation. Und vielleicht da mal ein paar Hinweise, wie man versuchen kann, zumindest Frustration zu beseitigen oder erst gar nicht aufkommen zu lassen. Das ist eigentlich das Wichtigste schon gesagt gerade. Oft liegt die Frustration da drin, dass man etwas macht und man kriegt es nicht hin. So, und ich finde, meistens ist ja der Punkt der, man versucht etwas zu schnell zu machen und bekommt es nicht hin. Absolut. Also einfach langsam machen und hinkriegen. Ist doch schöner, etwas langsam spielen zu können und ein Erfolgserlebnis zu haben, als zu sagen, boah, ich hab's jetzt zum 80. Mal hintereinander im gleichen Tempo gespielt und es klappt nie. Ich sag immer so, man fährt immer wieder gegen die Wand und wieder gegen die Wand und wieder gegen die Wand. dann noch lieber langsam und ein Erfolgserlebnis haben und von da aus geht dann die Reise weiter. Genau, das ist nämlich, genau. Das finde ich so wichtig halt. Und der nächste Punkt, warum viele frustriert sind, finde ich auch, das ist vor allem bei Erwachsenen der Fall, die kommen mit Songs in den Unterricht, Und da weiß ich schon im Vorfeld, ich höre den Titel des Songs und denke, genau. Technisch gesehen leider und auch von der Geschwindigkeit her gesehen, leider ist es leider noch nicht machbar. Genau. Aber die wollen dann unbedingt da durchziehen. Und da kommt auch die Frise. Ich mache das jetzt schon seit drei Monaten. Warum kann ich immer noch nicht, ich haue jetzt einfach den Song raus, sind alle immer spielen wollen, warum kann ich immer noch nicht Roselna spielen. So der Klassiker quasi. Und da haben wir als Lehrende echt auch eine riesen Aufgabe und eine Verantwortung und die müssen uns auch vertrauen dann, die Schülerinnen und Schüler, was wir sagen, und dann einfach da versuchen, die Motivation aufrechtzuerhalten. Also viele scheitern einfach an zu großen Aufgaben, die sie sich selbst gestellt haben. Und natürlich kann man dann denen entgegenwirken, indem man sagt, ich mach mal es langsamer, man vereinfacht es und so weiter und so fort. Das ist ja alles, was die Motivation sondern wieder aufrechterhalten kann, weil ich sage, irgendwann wirst du es können. Du musst nur am Ball bleiben. Aber das, was im Moment ist, ist halt noch nicht so weit. Und was auch frustriert, und mich auch und dich auch, glaube ich, Social Media. Und da haben wir eben schon darüber gesprochen, dass ein Unlike, sagt man das dazu? Nee, ein Dislike. Ein Dislike schon, oder ein Abonnent weniger des Kanals, schon sagt, boah, scheiße, bin ich echt so schlecht. Hat sich das alles überhaupt gelohnt, was ich hier gemacht habe? Das ist die eine Social-Media-Care-Seite der Medaille. Die andere ist, man sieht ständig Leute, die ultra tolle Sachen abliefern. Und dann denk ich mir, hey, wie du eben das Kind, wo du sagtest, der Rabuka links spielt. Zwischen uns liegen vielleicht 30 Lebensjahre. Ich krieg's nicht hin, warum krieg der das hin? Oder man sieht irgendjemanden, von dem man noch nie in seinem Leben gehört hat. Der ballert dir da einen weg. Und so, und das, wie gesagt, das ist das, was ich eben auch schon angesprochen habe. Das sollte einen nicht frustrieren, sondern motivieren. Man weiß auch nie, wo ist, von wo kommt derjenige? Was ist vorher passiert? Oder auch vielleicht, der wievielte Take war das? Den er da präsentiert hat. Und ich kann nur sagen, ich hab's eben auch schon angedeutet, manchmal brauch ich für ein anderthalb Minuten Video eine Stunde. Genau. Und dann bin ich immer noch nicht zufrieden, aber dann muss ich aufhören, weil einfach was anderes anliegt. und ich kann es nicht nochmal machen, dann muss man stoppen. Aber Social Media ist, finde ich, heutzutage echt ein Problem. Ja. Für Motivation oder eher im Sinne von Frustration. Ja. Und das finde ich nämlich auch, weil zu 99 Prozent, also selbst wir, wir sagen dann nur dann irgendwann, weil wir einfach keine Zeit mehr haben, viele Sachen, die ihr seht, sind einfach auch. Das ist vielleicht der 50. Take oder vielleicht ist es sogar zusammengeschnitten. Wenn man gut ist, könnte man das alle machen. Und wie gesagt, oder den Song, den ihr hört, wer weiß, wie oft der den getrommelt hat oder dann jeden Teil einzeln dann wieder dran geklebt hat. Man kann, wenn man das möchte, heute alles machen. Ich habe die Zeit nicht dazu, weil da geht wirklich Zeit bei drauf. aber wenn man die Zeit, denkt auch da dran, die Leute, das ist kein First Take, so 99. Auch ganz wichtig an der Stelle nochmal zu erwähnen, wegen Frustration, man kann es vielleicht wirklich so spielen, wie jemand es vormacht, aber es klingt ganz anders. Weil man ist nicht derjenige. Zweitens weiß ich aber auch nicht, was um Himmels Willen hat der alles nacheditiert, dass er so klingt oder sie klingt, wie es klingt in dem Video. Das heißt, da können Samples zugemischt sein. Es kann komplett das Trump-Kid gegen Samuels ersetzt worden sein. Eine Dynamik kann gefallen worden sein. Wir wissen nie, wir sehen nie bei Social Media oder in den selten Fällen die Realität. Richtig. Nein, das ist nicht die Realität. Daher finde ich jede Band, die wirklich live, wenn so ein Jazz-Club irgendwie zum Beispiel ein Konzert live streamt, das ist live. Oder auch am besten geht zu Konzerte. Deshalb sagte ich ja, ist so wichtig, da hörst du wirklich, wie der Trommler spielt, wie er schwitzt, wie laut ist der, wie leise ist der. Da kriegst du das wirklich, wie klingt der Schlagzeug eigentlich direkt von der Bühne? Nicht über eine riesen PA, sondern du bist ganz nah dran. Also ich hab, das fand ich ganz spannend, wir haben mit einem Orgentrio auf so einem City-Stadtfest gespielt. Wir waren die einzige Band, das ist so ein Kneipenfestival, da kann man, ich glaub du kriegst einmal ein Ticket und darfst in 14 Kneipen meinetwegen reingehen. Bei uns war das so, wir hatten vier Slots, also wir mussten viermal, das war echt viel, wo wir viermal spielen und wir waren in einem kleinen Theater waren maximal 130 Leute drin, 130, 140, also maximal 150 und anders wie bei den anderen Konzerten die Türen wurden zugemacht es kam also keiner mehr, wie beim Theater durfte keiner mehr rein und raus und was für mich sehr neu war. Ich habe komplett akustisch gespielt. Also noch nicht mal eine Bassdrum-Up. Wir haben wirklich das einzigste, also Organ, so mit Leslie, Gitarre, nur der Verstärker, ich komplett akustisch, kein Bassdrum-Mikrofon. Und das eine, was war, weil wir haben einige Titel, wo auch gesungen wird, war wirklich so eine kleine Gesangsbock, wo ich dachte, oh Gott. Ich musste unfassbar leise spielen, musste trotzdem drücken, musste sehen, dass die Bassdrum da ist und das war echt auch mal wieder spannend. Und das war zum Beispiel auch eine Motivation für mich, boah, kriege ich das hin? Weil Theater, obwohl 140, ich jetzt auch nicht klein, ist aber auch nicht groß, aber komplett akku, normalerweise die Bassdrum wird, was man im Jazz häufig macht oder bei uns, Bassdrum und man denkt, zwei Overheads oder Bassdrum und Snare, aber eigentlich zwei Overheads habe ich lieber, weil dann ist das Gesamtbild schöner ab und nicht nur die Bass und Snare da ab, was ich ja im Blues, Jazz einfach wichtiger finde. Das heißt, ich spiele gerne Bassdrum und mindestens zwei Overheads, dann bin ich eigentlich relativ glücklich, weil ich muss selber kontrollieren, wie laut ich spiele. Aber Bassdrum, dass einfach ein bisschen Schub dabei sind, weil wir haben auch viele Soul-Klassiker. Und das war echt, war mal wieder völlig interessant, so zu spielen. Und das hat mich total motiviert, wo ich dachte, boah, kriege ich das jetzt hin? Schaffe ich das? Das war zum Beispiel auch eine ganz andere Motivation, aus einem ganz anderen. Aber geile Überleitung zu unserem letzten Punkt von Motivation, würde ich sagen. Nämlich, wenn ich wirklich mal nicht motiviert bin, wie komme ich aus diesem Tal heraus? So, und das kann, was du gerade beschrieben hast, eine neue Aufgabe sein. Einfach eine neue Aufgabe. Sich selbst stellen, eine neue Übung. Es kann ein Song sein. Es kann alles möglich sein. Es kann aber auch sein, das hast du auch in deinem Editorial schon beschrieben, etwas, eine Veranstaltung zu besuchen, du hast eben die Workshops, Konzerte auch schon beschrieben, aber eine Veranstaltung zu besuchen mit Gleichgesinnten. Das heißt, du hast die Teacher-Tage erwähnt, es müssen ja nicht die Teacher-Tage sein, die ich doch trotzdem sehr empfehle natürlich. Es kann aber jeder Workshop, jede Klinik sein, wo einfach Drummer zusammenkommen und sich nur über Drums austauschen. Denn, und ihr werdet es auch fahren, ihr werdet es auch bei uns jetzt gleich noch rausgehört, wir alle kämpfen mit den gleichen Problemen. Wir sind alle am Zweifeln, wir haben alle mal eine Phase, wo wir nicht motiviert sind, und das Treffen mit Gleichgesinnten, der Austausch bringt so viel und ich bin ja jetzt schon öfters auf den Teacher-Tagen gewesen, die letzten Jahre eigentlich immer, dann nach diesem Wochenende bin ich immer motiviert und zwar nicht nur, was das Schlagzeugspiel anbelangt, sondern im ganz Allgemeinen, das heißt auch, wie ich meinen Unterricht gestalten möchte und so weiter, ich bekomme so viele Impulse, dieser Austausch ist so großartig und pusht einen wieder und das ist quasi. Fast so eine Mischung aus extrinsischer Motivation und intrinsischer Motivation. Man hat natürlich Input von außen bekommen. Äh, Input von, doch, Input von außen. Input zum Output? Nein. Output von Input? Nein. Egal. Input von außen. Und, ähm, aber der wird zur intrinsischen Motivation, weil man von innen nach aus wieder das Feuer, vielleicht war es eher so eine kleine Flamme oder eine Glut, aber die wird dann plötzlich wieder zu einem großen Feuer. Und dann geht man voll motiviert rein. Und ich sehe das immer wie so eine Zwei-Jahres-Kur. Man geht dann vollmotiviert raus und dann lässt das natürlich im Laufe der Zeit flacht das wieder ein bisschen ab das was du in den Wellen beschrieben hast auch und dann kommt wieder so ein Push und dann ist man wieder am Start genau, auch was ich euch empfehlen kann, wenn mal gar nichts geht vergesst einfach mal alles was man euch gesagt hat, geh einfach hinter Schlagzeug, und spiel einfach, hört sich doof an, kann aber auch helfen weil, vergesst alle Noten mal, alles spielt. Weil der Impuls, warum ich als Schlagzeug spielen wollte, weil mich der Sound gekickt hat. Ich wusste ja, als ich ein kleiner Bub war, wusste ich ja nichts vom Paradiddle, vom Drag, vom Ratter-McQ. Aber der Sound der Trommel hat mich ja fasziniert. Und daran versucht, ich glaube, das habe ich im Editorial auch geschrieben, versucht ihr einfach mal an den Sound, warum ihr damals gespielt habt. Warum hast du überhaupt angefangen Schlagzeug? Was hat dir Spaß? Was hat dir Freude gemacht? Und das war bei mir einfach der Klang, der Trommel, der Sound, was ich immer als Klangkörper würde, das hat mich gekickt. Und ganz wichtig, was du eben noch gesagt hast, mit Gleichgesinnten, in der Regel sind Schlagzeuger keine Arschlöcher oder Schlagzeugerinnen. In der Regel sind das echt eine Gemeinschaft von relativ Gleichgesinnten. Eigentlich auf jedem Festival, wo ich irgendwie war, Musikfestival, wo ich gespielt habe, die Schlagzeuge haben sich eigentlich untereinander immer gut verstanden. Da hat es nie Stress gegeben. Was hast du? Und da hat Eher hat man sich immer über den anderen gefreut, dass man den kennenlernen durfte. Ey, wie geht's? Das ist cool. Und das ist ganz wichtig. Ich habe es, glaube ich, im Editorial so geschrieben. Bleib laut, bleib dran. Also wenn ihr echt frustriert seid, hau einfach mal drauf. Sei mal ganz laut, sei mal ganz leise. Und lass den Klang auf dich wirken und bleib einfach dran. Also der Punkt wird einfach, mach ein bisschen jeden Tag und vergess einfach mal eine Zeit lang, leg die Noten mal weg. Wenn du merkt wirklich, du hast das Gefühl, du kommst gar nicht weiter. Leg mal alles und spiel mal einfach. Du hast genug garantiert schon Schlagzeug oder am Schlagzeug gemacht, dass du auch so irgendwie was trommeln kannst. Und wenn es nur darum geht, die Klinge des Schlagzeugs neu zu ergründen, alleine dadurch kannst du dein Spiel schon unheimlich auf eine neue Ebene bringen. Und vielleicht auch nicht unbedingt verwechseln, Motivation zu üben und Motivation, Schlagzeug zu spielen. Genau. Nicht jeder muss Profi werden. Nicht jeder wird ein Dave Weckel oder Winnie Coljuta. Muss auch nicht. Von daher, wenn ihr Bock habt, Schlagzeug zu spielen und ihr habt so eine Phase, wo ihr merkt, ups, boah, irgendwie kein Bock, mich da hinzusetzen und sowas. Einmal den inneren Schweinhund überwinden, zwei Minuten draufhauen und ihr werdet sehen, es geht wieder los. Genau. Es macht wieder Bock. Auch wenn das mal vielleicht mit einer Band nicht geklappt hat oder so. Oder eine Band hat sich getrennt. Hey. Euer Ziel war vielleicht, in der Band zu spielen, aber erstmal wolltet ihr Schlagzeug spielen aufgrund des Klanges. Also nicht, lasst euch davon nicht demotivieren, sondern eher motivieren und sagen, ja okay, die eine Tür schließt sich, es öffnet sich eine neue. Und von daher, erkunde dein Schlagzeug immer wieder neu und du wirst merken, wie wir eben schon gesagt haben, in den Wellen, dann kommt der laute Drampfel irgendwann von ganz alleine. Und vielleicht der Aufruf von euch jetzt da draußen, wenn ihr Erfahrung, oder mal eure Erfahrungen mit Motivation uns mitteilen möchtet. Das heißt, was hat euch motiviert, mit dem Schlagzeugspielen anzufangen? Was hat euch oder was motiviert euch immer weiterzumachen? Schreibt uns mal. Ihr habt jetzt zwei Meinungen gehört von Leuten, die das beruflich machen. Ich würde aber auch gerne mal wirklich Meinungen von euch daraus hören, die auch nicht es beruflich machen. Die einfach nur daran, also Spaß an der Freude, sage ich das immer ganz schlicht, als Hobby, als Ausgleich. Das heißt, da würde ich gerne eure Erfahrungen mal wissen und schreibt uns mal gerne ein bisschen was an schlagabtauschpodcast.gmail.com. Das muss ja nicht, keine Ahnung, das soll kein Roman sein. Aber einfach mal ganz kurz sammeln, was ist alles im Topf drin, was kann als Motivation dienen und das hilft ja vielleicht wieder anderen motiviert zu sein. Und ich bin mir sicher, ihr alle da draußen, die diesen Podcast hört, ihr seid alle motivierte Schlagzeugerinnen und Schlagzeuger, sonst würdet ihr diesen Podcast nicht hören. Nein, aber vielleicht hilft es auch einfach mal, was andere gemacht haben, wenn ihr ein bisschen frustriert seid oder ihr habt das Gefühl, ihr seid, ja, ihr kommt gerade aus diesem Tief nicht raus. Vielleicht aus den Erfahrungen von anderen. Was hat euch geholfen. Wieder neue Motivationen oder einfach neue Energie zu schöpfen? Da sind wir dran echt interessiert. Definitiv. Da hoffen wir, dass wir heute euch etwas motivieren konnten. Lasst euch nicht frustrieren, sondern allzeit motiviert bleiben. Wie hast du eben gesagt? Multiviert? Nein. Multivation. Multivation. Whatever that means. Also, wir sind auf eure Geschichten gespannt und freuen uns drauf. Boom. Music. Timo, du bist für den heutigen Geert-Tag zuständig und du hast was ganz Interessantes, nämlich Schlagzeug spielen ohne Schlagzeug. Das heißt, du hast Trommelstöcker in der Hand, aber es erfolgt alles in der digitalen, virtuellen Welt so ein bisschen. Und was du da machst oder was du da getestet hast, da bin ich ja mal gespannt, weil sowas ähnliches habe ich nämlich auch schon mal gehabt. Und jetzt bin ich gespannt, was du uns da kredenzt und erklär uns das ganze System nochmal bitte einmal. Aerodrums ist ein Luftschlagzeug. Es basiert auf der Motion Capture-Technologie. Ein Licht beleuchtet retroreflektierende Markierungen an den Sticks und an den Füßen. Eine Hochgeschwindigkeitskamera verfolgt die Bewegung dieser Markierung und bestimmt, wann Töne als Reaktion auf die Bewegung ausgelöst werden sollen. Die zugehörige Software wandelt diese in Sounds um. Das heißt, man spielt buchstäblich in der Luft, aber man hört ein vollwertiges Drumset. Die dazurige App bietet verschiedene Drumkits und dynamisches Spiel. Und es ist absolut möglich, laut und leise zu spielen, Akzente einzubauen. Alles wird umgesetzt von Aerodrums. Und eines vorweg, Aerodrums funktioniert gleichermaßen gut für Rechts- und Linkshänder, denn es gibt Linkshänder-Versionen aller in Aerodrums enthaltenen Drumkits. In dem Aerodroms Air Percussion Z2 enthalten sind zwei Air Sticks mit reflektierenden Enden, zwei Air Pedale, eines für Bassdrum und eines für die Hi-Hat, ein Low Latency Sensor mit Kamera und Stativ und alle wichtigen Verbindungskabeln. Das Set ist kompakt und in wenigen Minuten aufgebaut. Alles passt in einen kleinen Rucksack, eine Tasche oder ein kleines Case. Ideal für den mobilen Einsatz. Der Preis des Aerodrums Air Percussion Z2 liegt bei Stand Mai 2025 rund 789 Euro. Zugegeben, nicht ganz billig, aber gemessen an den Möglichkeiten absolut vertretbar. Es gibt auch eine günstigere Version, das Aerodrums Air Percussion Z für rund 199 Euro. Auch hier erfolgt die Steuerung über eine Software, die über die Bewegung der Sticks und Füße Klang erzeugt. Dieses Set liegt mir aber leider nicht vor. Aerodrums läuft mit Android, iOS, Windows, macOS, Chromebook und sogar mit Virtual Reality Headsets wie MetaQuest. Die Verbindung erfolgt per Bluetooth über die eigene App. Besonders praktisch, es gibt eine volle MIDI-Unterstützung, also kann das Set auch als reiner Controller für DOS oder DRUM Software genutzt werden. Music. In der App kann man die verschiedenen Sets auswählen, alle möglichen Einstellungen anpassen, das integrierte Metronom verwenden, sich aufnehmen und einiges mehr. Technisch bietet das Set zudem viele Features, die man von den klassischen E-Troms her kennt. Eine Aufnahmefunktion, die Möglichkeit eigene Playlists zu erstellen, sowie volle MIDI-Funktionalität, ideal für den Einsatz in Logic, Ableton, Cubase, GarageBand, Live, Reaper und allen anderen DOS. Durch das komplett geräuschlose Spiel ist das Set perfekt für Mietwohnungen, Hotels oder eben Umgebungen, an denen es sehr, sehr leise sein muss. Der Aufbau geht schnell, das gesamte System ist extrem platzsparend und somit ideal auch für die mobile Anwendung. Hat man sich einmal an das ungewohnte Spielgefühl gewöhnt, kommt echter Spielspaß auf. Auch komplexere Spieltechniken lassen sich mit etwas Eingewöhnung und Anpassung der eigenen Spieltechnik umsetzen. Das Spielgefühl ist natürlich schon etwas anders als bei einem akustischen Set. Es fehlt eben die physische Rückmeldung, sprich der Rebound. Snare-Trum-Spezialschläge, wie ich auch zu sagen pflege, wie Rimshots oder Rimklicks, lassen sich nicht durch die üblichen Bewegungen erzeugen. Ein Rimshot kann aber bei Airdrums ausgelöst werden, wenn zum Beispiel die Schlaggeschwindigkeit über einem bestimmten Schwellenwert liegt. Und dennoch, durch die vom Hersteller empfohlene Palm-Rebound-Technik, bei der der Stick in die Handfläche zurückkommt, lässt einige anspruchsvollere Spieltechniken zu. Ebenso ist es möglich, halb auf eine Hi-Hat, Hi-Hat-Öffnung in verschiedenen Abstufungen zu spielen. Sogar Hi-Hat-Splashes lassen sich erzeugen und schnelle Bass-Trump-Figuren sind auch kein Problem, ob mit Heal-Down oder Heal-Up-Technik. Ich war vor allem überrascht, wie sensibel das System auf Anschlagsstärke reagiert. Die Anschlagsdynamik funktioniert wirklich gut. Von Ghost-Notes bis zu kräftigen Schlägen ist alles drin. Etwas Latenz ist allerdings spürbar. Man muss, so fühle ich es zumindest, ein kleines bisschen vor dem Beat spielen. Aber wenn man nicht zu einem Song oder einem Playback spielt, sondern nur für sich, ist das durchaus verzeihbar. Music. Einige Einschränkungen gibt es natürlich auch bei Aerodrums. Die Spieltauglichkeit ist bei ungünstigen Lichtverhältnissen, also zu viel oder zu wenig Licht oder Gegenlicht, eingeschränkt. Die mir vorliegende Aerodrums-App für iOS kommt aktuell nur mit Drum-Sets mit entweder zwei Toms, also einem Hänge- und einem Stand-Tom, einem Hänge- und zwei Floor-Toms oder mindestens vier Toms daher. Ein drittes Tom an der gewohnten Stelle, also neben dem ersten Tom, also ein zweites Hängetom, wäre für viele Drummer bestimmt ein Vorteil, insbesondere für Anfängerinnen und Anfänger, die diesen Aufbau in der Regel gewohnt sind. Die Optik der virtuellen Sets ist leider nicht individualisierbar, was zugänglichermaßen aber auch nur ein netter Gimmick wäre. Das Spielen ist aus meiner Erfahrung heraus anstrengender als das Spielen auf einem echten Drumset. Es fehlt der Rebound, da ihm eben einiges an Arbeit abnimmt. So muss man etwas mehr arbeiten, um den Stick das machen zu lassen, was man von ihm möchte. Ich bin wirklich schon ins Schwitzen gekommen. Music. Das Airdrums Air Percussion C2 ist kein Spielzeug und kein Gimmick. Auch wenn man es als solches natürlich verwenden kann. Es ist ein überraschend durchdachtes, spaßiges und überaus praktisches Setup für alle, die andere Wege beim Üben, unterrichten oder produzieren gehen wollen oder müssen. Es ist auf Dauer keiner Satz für ein Drumset, aber ein sehr ernstzunehmendes Tool. Music. Liebe Hörer und liebe Zuschauer, es erreicht uns ein kurzes Feedback. Wir hatten vor kurzem nämlich, glaube ich, mal die Frage in den Raum geschmissen, was ihr von unserem Ticker haltet, wo doch sehr viel Herzblut und Zeit reinfließt. Und wir hatten das so ein bisschen tatsächlich, ich will nicht sagen, angezweifelt, ob sich der Aufwand lohnt, aber wir haben es mal in den Raum geschmissen, was ihr davon haltet. Und da kam ein nettes Hörer-Feedback vom Roman, von unserem Hörer und Zuschauer Roman. Der schreibt ganz kurz nur, hallo Dirk und hallo Timo, bitte macht auch mit dem Ticker weiter, gerade in der Zeit, wo es keine Fachzeitschriften mehr gibt. Rockige Grüße, Roman. So, das ist jetzt ein Feedback, lieber Roman, vielen Dank dafür. Wie steht aber ihr denn da draußen zum Ticker? Braucht ihr das? Also was, oder anders mal gefragt, erstens mal, braucht ihr den Ticker? Ist das für euch interessant, was wir da euch bieten? Oder gibt es da drin etwas, wo ihr sagt, das brauche ich nicht, aber das andere hätte ich schon gerne, kann ja auch sein. Zum Beispiel, dass einer sagt, ich hätte gerne die Veranstaltungshinweise, aber ich brauche die Equipment-Sachen nicht. Sowas zur Art. Oder umgekehrt. Oder fehlt euch was im Ticker, wo ihr vielleicht an Informationen nicht rankommt, die wir euch vielleicht dann liefern können? Das heißt, wir denken ja über eine etwas neue Strukturierung des Tickers nach. Aber wichtig wäre ja zu wissen, was ihr von so einem Kurzticker erwartet. Wo man Kurzticker beim Dirk nicht mehr sprechen kann. Aber das ist ein anderes Thema. Also, schreibt uns gerne euer Feedback an schlagabtauschpodcast.gmail.com. Was haltet ihr vom Ticker? Was wollt ihr im Ticker? Was wollt ihr nicht? Music. Liebe Hörerinnen und Hörer, liebe Zuschauerinnen und Zuschauer, das war es mit unserem Duo-Podcast. Dirk und Timo labern eine Menge über Motivation. Ich hoffe, ihr konntet was daraus mitnehmen. Vielen Dank fürs Zuhören und Zuschauen natürlich. Und was uns motiviert hält, sind die Likes natürlich von euch zu diesem Video. Und auch das Abonnieren unseres Podcasts. Also das ist zumindest auch tatsächlich eine Motivation, weshalb wir das machen. Wir machen das ja auch für uns als Selbsttherapie, aber wir machen es auch für, und ich sage mal ganz, wie soll ich sagen, groß für die Community da draußen. Also lasst gerne mal ein Like da, ein Abo, wenn ihr was habt. Die E-Mail-Adresse und euch das gefallen, schlagabtauschpodcast.gmail.com. Lautet sie, schreibt uns gerne Feedback, Anregungen, alles Mögliche oder schaut mal auf www.schlagabtausch.net vorbei oder besucht einfach unsere, sagen wir mal privaten, kann man das sagen, YouTube-Accounts, Instagram-Accounts und was immer so auch da keucht und rumpfleucht. Egal, ihr wisst, was ich meine. In dem Sinne, vielen Dank. Ah ne, wir haben noch die Chefkump-Empfehlung. Ich vergesse immer die Chefkump-Empfehlung in der letzten Zeit. Merkst du das? Richtig. Ich hab die Kurve noch gekriegt. Ich hätte dich jetzt gleich dran erinnert. So, dann bin ich jetzt mal gespannt. Hau raus. Du hast ja fast die Abmoderation schon gemacht. Ich hab schon fast die Abmoderation gemacht. Ich habe heute ein YouTube-Video einfach nur. Ganz schlicht und ergreifend von einem meiner Schülerin und Schüler empfohlen bekommen, also von einem Schüler empfohlen bekommen, der kam und sagte, ey, kennst du erstes Mal Martin Miller? Und ich sag, nö. Kennst du Martin Miller? Ja, kenn ich. Ich kenn ihn nicht, er ist Gitarrist, genau. Und es gibt ja jetzt jedes Jahr die Guitar Summit in Mannheim, wo sich viele Gitarristen und Gitarristen treffen, auch Bassisten und Bassisten. Und da gibt es wohl abends ein Konzert. und es gibt ein YouTube-Video mit Marte Miller und Lari Basilio, Gitarristin aus Brasilien, die auch schon mit ein paar sehr bekannten Schleizern und Schleizern gespielt hat, zum Beispiel auch mit der Annika Nilles zusammen oder auch mit Vinnie Coluta und die war auch Gast bei dieser Guitarsummit und hat mit Marte Miller zusammen gespielt. An den Drums kann ich schon verraten ist unser linkshändiger Freund Felix Lehrmann, und die spielen einen Song von Deep Edge Mode Enjoy the silence. Super. Ich muss wirklich sagen, ich bin jetzt nicht der allergrößte Deepage Mode Fan, aber was die daraus gemacht haben, ist wirklich schöne Musik. Man muss es einfach so sagen, es ist einfach schöne Musik. Es ist wunderbar getrommelt von Felix, nämlich total songdealig und in the pocket und er hat mal auch seinen Spot bekommen, aber ansonsten trommelt er einfach straight für den Song. Die Gitarristen und Gitarristinnen in dem Falle nehmen sich auch zurück, was mich gewundert hat. Also man hört wunderschöne Gitarren-Soli, auch völlig unterschiedlich. Mega. Und ich stehe ja auf instrumentale Gitarrenmusik und auch mein geiles Gitarren-Solo. Deswegen empfehle ich euch dieses Video Enjoy the Silence von Marte Miller und Lari Bassinio auf der Guitar Summit 2023. 23. Kenne ich das Video? Angucken. So oder so. Martin Miller, der hat mit der Kombo, die haben auch verschiedene Studioprojekte. Googelt mal das Ganze. Es lohnt sich wirklich. Also Felix Trommel zu 90% immer dort. Wunderbar. Also ganz, ganz, ganz, ganz klasse. Ich habe auch Musik für euch. Und zwar ganz anders, aus einer ganz anderen Epoche, denn von. 87 oder 81 sogar. Nee, 87. Ich weiß gar nicht. Rockpalast. 87 oder 81. Oh, da muss ich jetzt gucken. Und zwar ideal. Mit Annette Humpe an den Vocals und der liebe, gute Hans-Joachim Behrendt, Hansi Behrendt am Schlagzeug, der für mich so anders damals in der neuen deutschen Welle gespielt hat, weil das Schlagzeug klang sehr jazzig. Unheimlich, er hat einen ganz percussiven Stil, hat sich von allen, also ideal nach meiner Meinung, weil viele hätten das wahrscheinlich anders getrommelt. Das ist so anders, dass ich schon, ich habe das nachts so zuvor mal, ach komm, hast du früher mal nachgetrommelt und alles und jetzt weiß ich auch warum. Der Hansi Behrendt ist leider schon verstorben. Ich weiß gar nicht wann. Er ist nur 68 Jahre alt geworden. Und hat sich hinterher auch nach der neuen deutschen Welle relativ herausgezogen aus dem ganzen Musikbusiness. Ist, glaube ich, Bauunternehmer geworden oder war oder ist da wieder eingestiegen. Hat ein ganz normales bürgerliches Leben. Aber ich finde, der hat die neue deutsche Welle im Drum-Sound, weil die neue deutsche Welle, das Schlagzeug ist ja doch recht, Ich will nicht sagen simpel, aber einfach strukturiert. Machen wir das mal so. Da gab es ja keine Riesen-Breaks oder sonst irgendwas. Und der Hansi hat, das hat Annette Humpa auch gesagt, sie hätte auch nie einen Schlagzeuger nach ihm wieder gehabt, der so tight, so perkussiv und der so ein Timing hatte. Hätte sie nie wieder mitgearbeitet. Und schaut euch mal klar, das ist nicht mit heutigen Videoproduktionen oder auch mit dem Sound. Ich weiß nicht, ich meine 87 oder 81. Ich weiß es wirklich, 81 war 81 die neue deutsche Welle oder die? Ich bin jetzt wirklich gerade raus. Ja, 81 fing das ja auf jeden Fall an. Das kann man schon mal hier festhalten. Genau, aber wie gesagt, seid mir nicht böse rum. Es ist auch egal. Ihr findet das Video einfach Rockpalast Ideal 81 oder 87 eingeben. Ich weiß es nicht mehr ganz genau. Ich kriege es nicht hin gerade. Der Link ist ja in den Shownotes. Kein Problem. Ihr müsst nicht googeln. Ihr müsst einfach nur auf die Shownotes klicken. Ich finde und achtet mal wirklich drauf, wie er spielt. Es ist live ohne doppelten Boden und was die da gezaubert haben, auch vom Sound. Es ist so anders. Ich fand ihn damals unheimlich spannend. Also wie auch zum Beispiel der Kollege Herwig Mitteregger von Spliff. Das waren so für mich die zwei herausragendsten in der neuen deutschen Welle, die wirklich mal ganz anders gespielt haben. Und dann kam natürlich Kurt Kress, aber auf einer ganz anderen Ebene. Es war 81 übrigens. Google macht's möglich, ja. Also unbedingt Rockpalast 81 mit Ideal anschauen, weil ich finde der Hansi Behrendt... 17.07.81, um genau zu sein. Okay, Wahnsinn. Das war hier... Also, das ist für mich Hansi Behrendt, echt ein Schlagzeuger, der ganz anders getrommelt hat. Ich finde es für die Dame in der Zeit unfassbar. Auch von den Berufsherr cool. Ist halt neue deutsche Welle, aber für mich war das, als ich das gesehen habe, echt so ein Stück Kindheit eigentlich wieder. Fand ich mega. Oder Jugend. Geil. Werde ich mal auf jeden Fall reinziehen. Mach das mal. Nachdem ich ja eben schon meine Abschlussmoderation gemacht habe, etwas frühzeitig, aber ich war der Zeit einfach voraus, würde ich sagen, übergebe ich dem Dirk jetzt das letzte Wort. Lass mich nur noch eines sagen zum Thema Motivation. Falls ihr in einem Tal sein solltet, was ich nicht hoffe und von euch auch nicht ausgehe, aber das betreute Trommel und der Drumming holen euch aus jedem Motivationstief heraus. So, Dirk, leg los. Timo, das war eigentlich ein schöner Satz. Denn darum geht es genau. Das ist, Schlagzeuger sind so eine tolle Drum-Community. Heute war ein etwas anderer Podcast mit uns beiden, mit Timo und mir im Interview. Und wir sind jetzt schon auf eure Geschichten gespannt. Es wäre toll, wenn ihr uns ein bisschen Feedback geben würdet dazu. Ansonsten bleibt mir zu sagen, passt auf euch auf. Bleibt dran, bleibt laut. Denn das ist unser Job hinter dem Schlagzeug. Ich würde sagen, bis in 14 Tagen schaut im Drammhängen beim betreuten Trommel mal vorbei. Music.