Latest / Spirit Mind Energy – Dein Universum für moderne Spiritualität | Gespräche mit Petra Baum / 055 Human Design & Business - Folge 3: Die Entscheidungsautoritäten | mit Steffen Günther
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- Petra: Hallo zusammen. Heute gibt es eine neue Folge, zu der ich ganz herzlich Steffen Günther begrüße. Und wir haben ja schon einige Folgen gemacht. Und ganz grob als Zusammenfassung sind bei den letzten Mal auf die Energietypen eingegangen. Jeder von uns ist ein eigener Energietyp. Es gibt Menschen, die brauchen ständig Action Es gibt Menschen, die Sachen initiieren. Es gibt Menschen, die mehr wahrnehmen und reflektieren. ⁓ es war schon sehr, spannend, den letzten beiden Folgen zu sehen, was ist man. Und ich glaube, man erkennt sich darin auch ganz schnell wieder. Und glaube, ist auch die wichtigste Erkenntnis, zunächst einmal zu sagen, ich kenne mich, ich kenne meine Energie, ich weiß, wie ich sie für mich nutze und nicht gegen mich arbeite. Aber jetzt gehen wir einen Schritt weiter und sagen, ich muss ja auch Entscheidungen treffen im Leben und im Geschäft. Und auch hier gibt es ganz unterschiedliche Ansätze. Und das ist sozusagen der Ausblick auf die heutige Folge und damit übergebe ich auch schon an dich. Wie weiß ich denn, wie mein sozusagen funktioniert? Was ist denn zu berücksichtigen? Was für Entscheidungen gibt es denn grundsätzlich und wie kann mich nun der Design dabei unterstützen? Steffen: Ja, also erstmal herzlich willkommen. Und du hast das schon richtig gesagt, beim letzten Mal sind wir ja auf die Energietypen eingegangen, wo man einfach nochmal ganz, ganz eindeutig sehen kann, wie sollte jeder seinen Arbeitsalltag gestalten, wie sollte er seinen Business-Kontext gestalten, das er wirklich mit seiner Energie aufbaut und natürlich auch wirkt. und parallel ist der Punkt, dass da auch ganz, ganz wichtig war, ob ich eher derjenige bin, initiiert oder der wartet. auf das was kommt und daraus etwas macht oder sogar noch mehr und sagt ich brauche erstmal eine Einladung, weil alles was sonst kommt fällt ihm dran. Und jetzt geht es hier darum, dass wir zum einen das relativ gut erkannt haben und jetzt haben wir vom morgens bis abends im Business Entscheidungen zu treffen. Und was für mich noch ganz ganz wichtig war, ist ja nicht nur wir müssen Entscheidungen treffen, sondern auch unsere Kunden treffen Entscheidungen und auch da spielt es eine Rolle dass wir wissen, welche Autorität haben wir, ⁓ daraus resultierend wirklich unsere Entscheidung zu treffen. Und da gibt es verschiedene Autoritäten. Und wenn man das erstmal für sich erkannt hat, dann ist es ganz, ganz wichtig, wenn man seine Entscheidung aus seiner eigenen Autorität heraus trifft. Dann ist sie zum einen mit einem ganz anderen Gefühl, mit einem anderen Commitment in sich heraus oder aus sich heraus wirklich zu fühlen und sie trägt dann auch, weil es ist dann die Entscheidung, die wirklich zu mir passt. Was nicht bedeutet, dass ich mir dazu nicht irgendwie Literatur holen muss oder noch Wissen aneignen muss, aber wenn ich das habe, dann sagt mir, ich nenne es jetzt wirklich so, mein Körper wirklich sehr, gut, was ist jetzt der Weg für mich. Deswegen bin ich auch schon immer überzeugt, viele Menschen können das intuitiv schon ganz gut machen. Aber sie wissen es nicht genau warum und treffen manchmal doch andere Entscheidungen, weil wir permanent Einflüsse haben und nicht immer in unserer wirklichen Energie sind. Und dann ist wirklich dieser entscheidende Punkt, dass wir das wissen für uns. Wie ticken wir? Für ganz viele, gerade bei der ersten Autorität, über die wir sprechen, die emotionale, ist für ganz, ganz viele Menschen, mit denen ich so bisher gearbeitet habe, wichtig zu sagen, so wie ich bin, bin ich in Ordnung. Petra: Ja. Steffen: Weil es immer von außen so dieses gibt, wir reden hier über die emotionale Autorität und emotionale Autorität bedeutet immer auf und ab. Das heißt absolutes hoch, absolutes tief. Und wenn Menschen von mir hören, das ist normal bei dir, das völlig okay, du bist okay so, du bist normal, dann ist das schon das erste, wo die Menschen erstmal komplett in die Entlastung kommen. Weil viele sagen, Petra: down. Steffen: Kannst du nicht sein, so geht das nicht, du musst dich anpassen. Nee, muss man nicht. Weil wenn wir jetzt bisschen tiefer in die Themen einsteigen, dann kann man wirklich herausfinden, warum das so ist. Und wenn wir Entscheidungen wirklich falsch treffen, aus der falschen Autorität heraus dann haben wir ganz oft absolut schnelle Begeisterung, später Zweifel. ⁓ Und wenn wir jetzt mal überlegen, wenn wir mit Kunden zusammenarbeiten, die völlig euphorisch jetzt sagen, ich mache das alles und haben später, ich nannte das früher im Vertrieb, Kaufkater, dann startet man die Zusammenarbeit mit einer Energie, die ist nicht wirklich auf einem High-Level, wo man sagt, hey cool, wir sind uns schon einig, wir geben Gas, sondern dann habe ich erstmal die Aufgabe, den hier wieder hoch zu holen. Und es ist immer ein gewisser Zweifel dabei, der einfach am Ende ein anderes Ergebnis bewirken wird. Petra: Ja. Steffen: Gerade wenn wir Entscheidungen aus der Rationalität heraus treffen, weil wir glauben, sie haben eine bestimmte Sicherheit, dann geht das ganz, ganz oft trotzdem in die Hose, ich nenne es ruhig so, weil es nicht in der Entscheidung war, es ist unsere Autorität heraus. Oder wir treffen zu frühen Entscheidungen, zu späten Entscheidungen oder müssen permanent korrigieren, weil wir merken, dass das, was wir entschieden haben, nicht ist. Und das kann man vermeiden, wenn man das wirklich anpasst. Petra: Du hast vorhin ja auch gesagt, dass man oftmals auch schon körperliche Signale bekommt oder was man auch mit Intuition ja oftmals so beschreibt. ich glaube, es geht ja vielen so, in dem Moment, wenn sie vor einer Entscheidung stehen und sich kurz rückfragen und für eine Sache entscheiden, merkst du, es ist entweder ein gutes Gefühl, was es auslöst oder es ist einfach oder es fühlt sich stimmig an. Und vielleicht ist auch genau das Gegenteil der Fall, sind es dann ja die äußeren Umstände, dass man doch nicht drauf hört oder der Verstand übernimmt oder anderes. Ich glaube, das ist jetzt sehr, spannend, tatsächlich mal einzutauchen, es gibt schon wieder ganz viele unterschiedliche Typen und das wird ja eine immer größere Matrix zu sagen, welcher Energietyp bin ich und welche Entscheidungsautorität bin ich, ⁓ dann selber zu schauen, was passt für mich am besten. Das Stichwort hattest du schon? Emotionale Entscheidungsautorität. ⁓ ist denn dazu zu sagen? Steffen: Genau, also ganz, ganz wichtig, die meisten Menschen haben emotionale Autorität, wenn man das auf die Bevölkerung sieht. Das heißt, die meisten Menschen, so zwischen 16-70%, sind emotional von ihrer Autorität her. Das bedeutet, es ist normal, dass ganz viele Menschen mal ganz oben sind und dann wählen wieder ganz unten. Das kann auch, je nachdem wie man tickt, in den Bruchteil von einer Sekunde gehen. Das muss nicht immer wirklich einen äußeren Einfluss haben, es ist einfach normal. Und jetzt ist der Punkt, wenn man sich wirklich mal überlegt, wenn ich auf einem absoluten Hoch eine Entscheidung treffe, dann kann die ganz ganz anders aussehen, wie auf einem Tief. Weil wenn Menschen in diesem Tief sind, dann haben sie eher so dieses ziemlich zurück, aber auch manchmal viel zu viel. Und deswegen ist gerade für emotionale Autorität wichtig, wenn man Entscheidungen trifft, mindestens 24 Stunden zu warten. Petra: Ist das das berühmte, du solltest noch mal eine Nacht drüber schlafen? Steffen: Erstaunlicherweise, ich bin seit 27 Jahren im Vertrieb und habe schon immer zu meinen Kunden gesagt, ihr schlaft noch mal eine Nacht drüber, schreibt euch alle Fragen auf und dann treffen wir uns morgen oder zwei, drei Tage später noch mal in einem Gespräch und ich beantworte euch erstmal die Fragen. Das führte immer dazu, das weiß ich heute, dass ich immer Kunden hatte, die sich entschieden haben, mir zusammenzuarbeiten, egal in welchem Bereich und auch im Umkehrschluss zu einer langen Zusammenarbeit. Und wenn man das jetzt auch weiß, weil ich das vorhin schon angesprochen hatte, wenn wir zum Beispiel jetzt Kunden gewinnen wollen und wissen das, dass die meisten Menschen emotionale Autorität haben. Und viele können das in ihr Business auch mit einbauen. Ich baue es inzwischen ja in meine Analysegespräche mit ein. Das heißt, ich weiß, wie meine Kunden ticken. Und wenn jemand mit emotionaler Autorität im Gespräch sofort Hurra schreibt und ich will das alles, dann weiß ich, schlafe mal eine Nacht drüber. Weil er ist einfach von dem, was wir besprochen haben, was für ihn möglich ist, so begeistert, dass der immer Ja sagt. Aber ist es wirklich ein, das Ja kann auch morgen noch so sein, aber ist es dann nicht das Ja, dem es hat Zeit gebraucht? Petra: Wie du so schön sagtest, der Entscheidungskater, der ansonsten hinterher kommen könnte. Ein schönes Wort. Steffen: Genau, genau. Und genau deshalb bin ich auch ein Gegner von diesem, wir haben ein Webinar und nur noch heute gibt es den Rabatt und heute nur noch das und das. Das führt genau, wenn man jetzt überlegt, ganz vielen Menschen dazu, dass sie zwar kaufen, aber nicht aus ihrer Autorität heraus. Petra: Aber es ist auch gut, dass du es sagst, denn gerade im Vertrieb werden ja oftmals genau diese Mittel, weil man sich, egal von welcher Disziplin man kommt, glaube ich bewusst ist, wenn ich jemandem sage, nur heute und nur ein Angebot und extra für dich und du kriegst das nie mehr wieder, ist so diese, ich möchte das sofort haben, da. Man kauft, aber sehr wahrscheinlich am nächsten Tag sagt man, Mist, woanders hätte es das günstiger gegeben, eigentlich brauche ich es gar nicht, ich habe mich über den Tisch ziehen lassen. Und unter Umständen hat man auf lange Frist mehr negative Kunden oder Entscheidungen damit, als dass man am Anfang sagen würde, hey, ich biete dir das an, aber prüf mal, ob es wirklich zu dir passt. Dann kommen vielleicht nur noch 30 Prozent, aber diese 30 Prozent machen auch Werbung für mich und geben eigentlich auch meinen Erfolg weiter, oder? Steffen: Definitiv und wir haben mit Menschen, die aus ihrer Autorität heraus entscheiden und kaufen, ein ganz ganz anderes Ergebnis in der Zusammenarbeit. Gerade wenn man zum Beispiel im Coaching unterwegs ist, dann ist das halt wirklich so, dass wenn diese Unsicherheit ist, war das wirklich eine gute Entscheidung. Die schwingt über die komplette Zeit mit. Es ist immer eine Skepsis und die macht ja etwas in den Menschen. Die macht auch etwas in ganzen Umsetzung. Ich sag's immer so, die wirkt im System. Petra: Mhm. Mhm. Steffen: Und wenn jemand aus seiner Autorität heraus sagt, ich warte einfach 24 Stunden oder manchmal vielleicht auch bisschen länger, es gibt auch Autoritäten, dann muss man bisschen länger warten, und trifft dann ein Jahr, dann ist es ein bewusstes Jahr und ich habe diese Zweifel, diese Skepsis nicht in der kompletten Zusammenarbeit. Und das ist eine ganz, ganz andere Art der Zusammenarbeit. Petra: Dann darf der seine Zweifel eigentlich mit sich selbst im Vorfeld ausmachen und für sich die Entscheidung treffen. Und diese Entscheidung trägt dann auch nachher, Steffen: Allein diese Möglichkeit, die ich immer gebe, schreibt ihr noch mal alle Fragen auf, du hast. Und wir beantworten die erstmal. Und wenn der nächste Call anfängt, dann heißt es auch nicht, wie hast du dich entschieden, sondern welche Fragen hast du. Und allein das, zum einen ist es mir total wichtig, und der andere Punkt ist, wenn jemand sagt, du ich hab noch die eine Frage oder die andere Frage oder ich hab noch ein Fragen, dann gehen wir die durch. Petra: Ja, gibt auch eine Entscheidungsfreiheit ja auch. Steffen: Weil ich weiß, wir starten ohne Fragen und ohne Skepsis. Wenn jemand sagt, ich habe keine Fragen mehr, dann kann die Frage kommen, alles klar, wann wollen wir starten? Sofort oder willst du zum nächsten Monats anfangen oder wann auch immer? Aber er entscheidet dann trotzdem bewusster. Und manchmal ist es ja so, dass wir in einem Gespräch sind und gerade diese typischen Gespräche, die wir alle kennen, da kommen ganz, ganz viele Informationen und die setzen sich ja erst nach und nach. Und dann kommen doch manchmal noch Fragen und wenn die kommen, wenn die schon bezahlt habe, so krass ist ja meistens, dann ist das nicht gut. Petra: Ja klar, ist ja oftmals für Veranstaltungen, dass vor der Tür schon jemand steht und unterschreibt doch jetzt schon mal, wir klären dann nachher noch alles und ja, das sind Instrumente des Marketing, aber ich glaube auf langfristig dürfte es dann oftmals auch zu Auseinandersetzungen kommen oder zu Problemen kommen, die einfach gar nicht nötig sind. Steffen: geht ja auch anders. Ich habe es ja auch erlebt, dass Kunden gesagt haben, ich will jetzt unbedingt, ich bin total überzeugt, ich unterschreibe jetzt. Wir machen das jetzt alles. Petra: Mhm. Steffen: Und meinem Baugefühl gesagt, das stimmt noch nicht. Aber gerade wenn man jung ist, mit Anfang 20 benötigen die Selbstständigkeit, dann macht man das. Und das waren fast immer Kunden, mit denen man am Ende Diskussionen hatte, Stress hatte und nicht wirklich Erfolge erzielt hat, weil die Entscheidung, das weiß ich heute, nicht aus der eigenen Autorität heraus entstanden ist. Petra: Mhm. Steffen: Das heißt, das sind auch selbst gerade im Coaching die Kunden, die am meisten wenn die überzeugt, Energie nachher nehmen, die einem fehlt für die Menschen, wirklich aus ihrer Autorität heraus entschieden haben. Petra: ja auch sehr spannend, was du sagst. Denn damit trägst du als derjenige, der etwas verkauft, ja sogar eine Mitverantwortung für deinen Gegenüber, weil du beschäftigst dich damit, du kennst die größten Fallstricke und du unterstützt eigentlich die Entscheidung aus der eigenen Autorität zu treffen, wo sich vielleicht manchmal das Gegenüber nicht rationell darüber im Klaren ist, dass er eine bestimmte Entscheidungsautorität hat, oder? Steffen: Ja, also viele sind sich darüber nicht im Klaren. Und na klar ist das normal, wenn ich mit Menschen das Konzept bespreche, wie wir zusammenarbeiten. Ist ja immer bisschen unterschiedlich bei mir, weil ich habe ganz, ganz viele Werkzeuge. Und welches Werkzeug für jeden jetzt in dem Prozess wichtig ist, ⁓ sein Ziel zu erreichen, weiß ich nicht. Deswegen gibt es bei mir auch nicht dieses klassische Coaching, sondern eher so ein Consulting mit einer wirklich fundierten Analyse, ganz klar aufzeigen, wo sind deine Schwachstellen, was ist das, was du jetzt ändern musst, ⁓ dahin zu kommen, wo du hingehst. Und wenn man das mit Menschen so macht ... Petra: Ja. Steffen: dann merkt man, vielen das noch nicht bewusst ist. Und na klar sind sie, wenn man denen wirklich ein Konzept aufzeigt, wo sie verstehen, ich kann wirklich das erreichen, was ich will, ist eine absolute Euphorie da. Ich will das haben. Und selbst wenn sie mir dann im Gespräch sagen, ich habe keine Fragen mehr, möchte das alles haben, dann kann ich immer noch sagen, pass auf, ich mach das alles fertig, aber das, ich fertig mache, kriegen sie erst 24 Stunden später. Petra: Wow! Aber es gehört auch von deiner Seite oder für den, das einsetzt, den Mut und die innere Überzeugung dazu, damit auf lange Frist mehr Kunden zu gewinnen, als kurzfristige Möglichkeiten liegen zu lassen. Steffen: Definitiv. Petra: Das ist cool. Sehr spannend. Jetzt hast du ja gesagt, die meisten haben ja nun eine emotionale Entscheidungsautorität. man das prozentual ein bisschen fassen, wenn du sagst viele? Steffen: zwischen 60 und 70 Prozent. Und erstaunlicherweise, ich habe mal einen Seminarbesuch zum Thema Metatypen in der Werbung und auch da ist so, dass wirklich 65, 67 Prozent ist man in dem Seminar davon aus, auch so ticken, dass sie genau aufgrund dieser Formulierung etwas kaufen. So, und du kannst immer noch überlegen, welche Werte hat man, nutze ich das, damit die Leute schnell kaufen oder nutze ich das, um am Ende wirklich die Menschen im System zu haben, mit denen ich wirklich was bewegen kann. Petra: Mhm. Ja, klar. Steffen: Und am Ende ja, hast du recht, manchmal dauert es am Anfang etwas länger, aber am Ende, nach hinten raus, habe ich viel, viel mehr Spaß bei der Arbeit und wir dürfen so wie sagen, ich verdiene auch mehr. Klingt erstmal merkwürdig, aber es ist so, weil ich habe dann wirklich die Menschen, passen und habe eine ganz andere Umsetzungsdynamik, eine ganz andere Ergebnisdynamik und das ist das, was noch am Ende dazu führt, dass man doch mehr Erfolg hat wie vorher. Petra: Mhm. Ja klar. Nein. Dann gehen wir mal weiter. Was kommt denn dann für eine Entscheidungsautorität? Steffen: Sakrale Autorität und die kennen auch viele Menschen noch, das ist die sogenannte Bauchstimme. Und ich kenne Menschen, die wirklich Sakrale Autorität haben und der Bauch redet wirklich mit den Menschen. Also man kann wirklich, wenn man daneben sitzt und ruhig ist, die Bauchstimme hören. Und man hört, ist das ein inneres Ja oder ist das ein Nein? Und das ist wirklich ganz krass wahrzunehmen und die Herausforderung ist, Die Sakralautomatik spricht relativ zeitnah. Also man muss nicht 24 Stunden warten. Das bedeutet, man hat ein inneres ganz klares Ja oder Nein zu dem, wo man gerade ist. Wenn man seinem Bauch aber nicht vertraut, was aufgrund von vielen Erfahrungen in der Vergangenheit und Konditionierungen so ist, gehen diese Menschen ganz oft in den Verstand und treffen dann Entscheidungen aus dem Verstand. Ich habe wirklich ein Buch darüber gelesen, eines von vielen, wo wirklich wortbeutig drin steht, der Verstand produziert nur Scheiße. Es ist wirklich so. Und das sind aber auch die Menschen, dann bevor sie eine Entscheidung treffen, weil sie im Bauch nicht vertrauen, nochmal ganz, ganz viel Wissen aneignen. Und dieses, muss noch, noch mehr wissen, hilft nicht dem Bauch, sondern unterstützt den Verstand. Und genau deshalb werden oft falsche Entscheidung getroffen, oder es werden auch Entscheidungen getroffen, obwohl keine innere Resonanz zu einem wirklichen Ja da ist. Eine echte. Und auch dann entscheidet man wieder nicht entsprechend seiner Autorität. Petra: glaube, ist auch die Angst, vielleicht die zu übernehmen für die Bauchstimme, dass man sich so stark vertrauen darf. Ich glaube, das ist vielleicht manchmal auch die Hürde dahinter, dass ich in der Sekunde von meinem Bauch her sofort spüre, was ist. Und dann kommt ein Ja, aber eigentlich kann das nicht sein. Und eigentlich hat jemand anderes gesagt, wenn ich das jetzt mache, was passiert denn dann? Und habe ich alles abgewegt? Und wenn dann der Verstand overholt? Ich kann, glaube ich, für alles, was ich möchte, eine Theorie und eine Meinung lesen. Aber unter Umständen hat es nichts zu tun mit mir. Steffen: Menschen mit sakraler Autorität, die wissen und wenn sie darauf achten, wie schnell der Verstand ist. es ist Wahnsinn. Und dann wirklich zu sagen, wenn man bewusst in Entscheidungssituationen kommt, ob man einen Kunden vor sich hat oder selber als Kunde sitzt, zu sagen, ich höre jetzt nur auf meinen Bauch, egal was er da oben sagt. Und ganz häufig ist es so, wenn jemand fragt, warum hast du diese Entscheidung getroffen? Und man sagt, das war ein Bauchgefühl, kann man das nicht erklären. Petra: Das Steffen: Und erstaunlicherweise gibt es ja ganz viele rationale Menschen, sagen, verstehe ich nicht, war doch doof die Entscheidung. Nee, wahnsinnig, weil sie entsprach genau meiner Autorität. Die Problematik entsteht dann, wenn andere es kaputt machen wollen oder mein eigener Verstand versucht, das wieder kaputt zu machen. Und da hinzukommen, dass man sagt, egal was der da oben sagt, mein Bau hat gerade richtig laut, gesagt, ich mach das jetzt, dann hat es auch Erfolg und man trägt es auch, gerade auch bei Angebotsentwicklungen, bei Preisgestaltung, bei Gesprächen. Und gerade wenn man als Sakrale Autorität in Gespräche geht und Kunden gewinnen will, merkt man, weil der Bauch redet mit einem, will ich diesen Kunden überhaupt und passt das. Petra: Auch eine große Herausforderung, weil man unter Umständen anderen Gründen Kunden ablehnt, wie wir es eben hatten. Steffen: Ja, ganz genau. Und da ist wieder der Punkt, wenn der Bauch Ja sagt, ich dieses Sprechen auch nicht fortsetzen. Petra: Das heißt, im Endeffekt ist die Sakrale Entscheidungsautorität noch mal so ein richtiger Beschleuniger zu der Emotionalen. Ich bin mir selber in der Sekunde eigentlich schon, wenn ich auf meinen Bauch höre, im Klaren, habe eher das Problem, wie ich es vor anderen argumentiere, dass ich bereits eine Entscheidung getroffen habe. Das heißt, da überlasse ich sie ja nicht mehr meinem Gegenüber und sage, guck du mal für dich, ob du das wirklich willst, weil ich trag auch etwas Fürsorge für dich. sondern zu Not sage ich auch, lieber Kunde, es hört sich bisher super gut an, wunderbar, aber ich merke gerade, es passt für mich nicht, das ist ja was ganz anderes. Steffen: Ja, ⁓ das Respekt vorüber zu bringen, ist es ist eine Herausforderung, aber es führt am Ende dazu, dass ich mein Business ja auch entsprechend meiner Autorität führe. Und genau dann kann es aber auch nur ein Fundament geben und tragen. Wenn ich gerade in der heutigen Zeit, wo wir ganz, viel Einfluss auf haben, das aus dem Verstand heraus machen, wird es never funktionieren. Es geht nicht. Petra: Nein, das geht nicht. Und wenn man dann etwas mit Bauchweh macht, weil das wäre dann ja der Umkehrschwung, dann wird man irgendwann auch die körperlichen Symptome so spüren, dass man merkt, hier geht es nicht weiter. Oder man verbiegt sich und das will man nicht, weil damit wird man auch nicht mehr authentisch, glaube ich, vom Kunden wahrgenommen. Steffen: Ich merke es auch ganz häufig, wenn man sich mit Menschen unterhält, wenn man sagt, meditiere noch mal und geh noch mal mit der Atmung in deinen Bauch. Ganz viele kommen nur bis hier. Die kommen gar nicht bis in Bauch. Und das ist halt die Herausforderung, dass die Verbindung blockiert ist. Und letztendlich wissen wir ja alle, dass, ich glaube, über 80 Prozent der Nerven gehen aus dem Bauch in den Kopf. Und nicht vom Kopf in den Bauch. Petra: Definitiv. Ja. Steffen: Was dem Obgestoß ganz klar ja auch zeigt, dass es wirklich generell bei allen Menschen dieses sogenannte Bauchhörn gibt. Und gerade bei der Neuroreaktivität ist es wichtig, danach zu leben. Petra: Ja, genau das Thema Atmen haben wir eigentlich verlernt aus vielen Gründen aber wirklich zu sagen in den Bauch rein atmen und erst mal merken, was es dort eigentlich auslösen kann, ist mir ganz ganz spannend und klar, Sakral haben wir da. Sehr spannend. Gehen wir mal eins weiter. Was gibt es denn noch? Steffen: Die MILZ-Autorität. Und da kann ich ganz, ganz viel zusammen, weil ich selber die MILZ-Autorität habe als Projektor. Die MILZ ist somit dieses älteste oder die älteste ursprünglichste Autorität und die MILZ ist entscheidend für ist die Situation jetzt so wie es richtig oder falsch. Das bedeutet, wenn wir mal ganz weit zurückgehen, Kampf oder Flucht. Petra: Mhm. Steffen: Das ist Milz-Autorität. Das heißt, die Milz sagt einem in einem Bruchteil der Sekunde ist das, was jetzt gerade im Moment passiert, richtig oder nicht. Bleibe ich in der Situation, mache ich das oder gehe ich aus der Situation raus? Fehler sind, wenn man zu lange nachdenkt über den Schein. Kann ich aus einer Erfahrung sagen. Wenn man diesen ersten Impuls übergeht oder im Außen nach einer Sicherheit sucht. Und nochmal etwas überlegt. Und die Herausforderung, der Bauch redet laut. Der redet auch oft. Der hat viel zu sagen. Die Milz flüstert einmal. Und wenn man die MILS überhört, hat das bei mir zumindest inzwischen sofort körperliche Symptomatiken. Ich merke es sofort mit Anspannung im Nacken und alles, wo ich weiß, alles klar, hast wieder auf irgendetwas nicht gehört, Grenzen überschritten. Also die MILS ist ganz, ganz leise und gerade MILS-Autorität ist deshalb wirklich schnelle, ganz klare Entscheidung. Das macht es, gerade wenn mein Mitarbeiter manchmal sehr herausfordernd ich manchmal wirklich in einem Meeting sitze und treffe eine Entscheidung. Die Entscheidung schlägt einen wie eine Bombe, positiv. Aber keiner weiß warum. Ich auch nicht. Aber in mir war etwas, was sie gesagt hat, stopp. Das machen wir jetzt so und so muss das jetzt sein und das ist der Weg und das ist immer der richtige. Und das ist aber das, was zum Beispiel gerade meine Arbeit ausmacht, dass ich ja Projektor bin und automatisch Petra: Ja. Steffen: ganz anders auf Menschen zu gehe und sie anders wahrnehmen und habe dann aber noch die Milz, die mir ganz klar sagt, dem Moment, ist stimmig. Und auch im Übrigen ist es bei mir, wenn es 100 % stimmig ist, kriege ich Gänsehaut. Dann weiß ich, jetzt bin ich auf dem richtigen Weg mit meinen Kunden. Petra: Und du gibst dir sozusagen ja auch diese Sicherheit dann selbst, denn wie du schon sagtest, der Fehler wäre dann ja die Sicherheit im Außen zu suchen, weil du kannst es ja selber nicht erklären in dem Moment. Steffen: Ja, also ich kenne es ja selber, dass man da manchmal noch recherchiert und guckt und ist das wirklich richtig und passt das und schon viel zu spät. Da ist wirklich der Punkt, der Impuls ist da, entscheiden und machen, nicht anderes. Petra: Und auf die leise innere hören, die nur einmal flüstert und nicht das Sakrale, was sozusagen mit dir in einer innere Bauchkommunikation geht. ⁓ Steffen: Genau, und was ganz häufig ist, kann auch sein, wir nehmen jetzt unseren Kontext, wir uns unterhalten und du fragst, hast du Lust, hier ein Interview mitzumachen und so, und man im Bild sagt, ja, mega geil. Und nach 15 Tagen passiert irgendetwas, wo ich sage, plötzlich ist das nicht mehr stimmig, dann redet sie wieder mit mir. Und dann kann es auch sein, dass ich dann sage, du, das war damals okay von der Entscheidung, ja heute nicht mehr. Das kann auch passieren. Petra: Mhm. Okay. Also auch das Revidieren geht genauso schnell wie das Entscheidungsfinden. Macht es natürlich auch anstrengend, auch vor sich selber dann zu sagen, wow, eigentlich habe ich ja die Entscheidung getroffen. Zugesagt, drei Tage später sage ich, passt nicht mehr, mache ich wieder anders. Also da brauchst du selber deinen Mut zu dir, oder? ⁓ Steffen: Ja, Ab Genau. Aber gerade der Punkt ist, gerade viele Menschen, Milzautorität haben, sind auch wirklich die Hochsensiblen. Und wenn man sich mit Hochsensibilität beschäftigt, sind das ja die Menschen, die schon im Vorfeld Dinge wahrnehmen. Oder wenn man auch ins Tierreich geht, wo man sagt, es gibt in der Herde immer hochsensible Tiere, das sind nicht die Alpha-Tiere, aber das sind die, die merken, hier ist Gefahr im Anlauf und alle anderen werden gewarnt. Die anderen merken das noch gar die sind noch am Fressen oder am Schlafen. Und das ist bei den Milz wirklich so, dass man manchmal merkt, die Entscheidung war damals korrekt, aber irgendetwas in dem ganzen System, wo ich mich entschieden habe für, hat sich plötzlich verändert. Nur ein Bereich. Dann weiß die Milz das und sagt, das machst du jetzt doch nicht. Also es kann auch sein, dass sie auch eine Veranstaltung eingeladen werden und sagt, alles toll. Und dann kommen dort plötzlich Menschen, ich sage, das entspricht nicht meinen Werten, passt gar nicht zu mir. Und dann sagt sie mir eine Stunde vorher, steig gar nicht erst ins Auto, bleib zu Hause. Petra: Also könnte man sagen, sozusagen, diese Autorität ist so dein inneres Frühwarnsystem, oder? Okay, spannend. Steffen: Definitiv. Das macht es für Menschen, die dann noch sehr im Kopf sind, extrem herausfordernd, weil sie nie wissen, warum ich eine Entscheidung Und dann mir zu vertrauen macht es noch herausfordernder. Aber warum auch immer, die Fakten zeigen es am Ende, dass meine Entscheidungen immer, also bewusst verfolge ich jetzt seit zehn Jahren, immer richtig gewesen sind. Es gab immer am Ende Fakten, Petra: Echt? Mhm. Steffen: wo man gesagt hat, ich hätte auf dich hören sollen. Bei mir ist es ja so, dass ich manchmal sage, okay, ich mach das trotzdem. Und es gibt dann immer einen Punkt, wo ich sag, jetzt bin ich dran. Petra: Ja. Aber ich sag mal, gerade für solche Autoritäten ist es dann glaube ich enorm wichtig, dass man auch unterstützt im Croshing zu sagen, du bist okay, auch wenn du deine Entscheidung ohne dass du selber einen logischen Grundweis revidierst. Also da muss man schon gut bei sich selbst sein zu sagen, ist mir ganz egal, selbst wenn ich jetzt mal in Schwierigkeiten komme, wenn du sagst, du bist auf eine Veranstaltung eingeladen, du hast alles zugesagt, passt alles, und du sagst plötzlich, mach ich nicht. gibt ja unter Umständen noch ein paar Konsequenzen. Aber dann weiß ich zu bleiben, sagen, es ist mir ganz egal, ich nehme lieber die Konsequenz in Kauf, aber ich werde nicht etwas tun, wo mir gerade hier der Impuls kommt. Das geht jetzt gar nicht mehr, aus welchen Gründen auch immer. Steffen: Ja. Also das hat auch schon wirklich in der Vergangenheit dazu geführt, dass ich mich bewusst entschieden hatte und gutes Gefühl hatte, denen Kunden kannst du arbeiten. Und während der Zusammenarbeit hat sich was entwickelt, wo ich gesagt habe, das geht nicht mehr. Und dann ist mein erster Schritt, ich spreche das an und meine Erwartung ist dann aber auch, dass die Dinge gelöst werden. Auf beiden Seiten. Und wenn das nicht passiert, bin ich raus. Also fühlt sich ja auch in meinem letzten Anstellungsverhältnis als Führungskraft dazu, dass ich im Gespräch gesagt habe, entweder so wie ich sage oder gar nicht. Und das dann aber sofort die Königin im Tisch lag, damit hat keiner der Führungskräfte gerechnet. Und ja, ist aber das, da waren wir dessen noch nicht bewusst, aber ich wusste intuitiv, wenn ich das mache, was sie wollen, kann ich das, was ich mit meinen Mitarbeitern erreichen möchte, kann ich erreichen. Und ich trete nicht an, ein sicheres Monatsgehalt zu haben, sondern ⁓ den Menschen, die mir anvertraut sind, etwas zu erreichen, dass auch sie Erfolg haben, Geld verdienen und sich Wünsche erfüllen können. So ist ja mein Ansatz. Petra: Ja, dem treu zu bleiben, stelle ich mir spannend vor. Nur mal als Frage für mich noch, wie viel Prozent der Menschen sind denn in etwa so eine Milz-Multimität? Zehn. Also da geht es schon von den 60 bis 70 anm. ziemlich runter. Steffen: Bis bald! Er geht schon runter und ich merke halt immer mehr, es gibt noch keine wirklichen Zusammenhänge, die man sehen kann. ich glaube, dass alle diese Menschen diese Milzautorität auch haben oder zumindest eine definierte Milz haben, weil sie einfach schneller Dinge wahrnehmen, die stimmig sind oder nicht. Sie können es nicht immer kommunizieren. Aber dass man die Milz hört, braucht man aus seinem Raum und seiner Ruhe. Also wenn ich permanent in der Ablenkung bin, funktioniert die Milz nicht mehr. Hör ich nicht. Petra: Okay, gut. Na ja, du sagtest ja, sie flüstert. Das heißt, das ist dann nicht wie wenn jemand plötzlich Bauchschmerzen bekommt und, glaube ich, dann selbst sich ganz gut reflektieren kann. Hier passt was nicht, wie wir es beim Sakralen vielleicht hatten. Aber hier heißt es dann, ich, so auf die leisen inneren Töne Rücksicht nehmen und nicht nur Rücksicht nehmen, sondern umsetzen. Ohne zu hinterfragen. Großes Vertrauen in sich selbst. Steffen: ganz häufig wirklich körperliche Symptome zeigen sich sofort. Petra: Ich glaube, das ist ja das Gute an der Geschichte. Wenn man dann weiß, was daraus resultieren kann, dann hat man auch den Rückschluss beim nächsten Mal zu sagen, ich weiß, wie schiefgehen kann und wie ich darunter auch leide mit körperlichen Symptomen. Also achte ich jetzt eigentlich auch mehr auf mich, ⁓ auch das zu verhindern. dann kommt aber die innere Rücksichtnahme immer stärker zum Vorscheiden, also auf sich selbst. Gehen wir mal weiter. Was kommt denn als nächstes? Steffen: Herz, Ego-Autorität, wobei Ego nicht gleichzusetzen ist mit dem, was wir kennen, sondern wirklich aus dem Herzen heraus. Wofür bin ich da? Petra: Ein gesundes Ego ist etwas Wunderbares. Steffen: Genau. Du sagst das sehr gut. Weil Ego ist wichtig, aber gesund. Und da geht es wirklich ⁓ den Willen und ⁓ die innere Verpflichtung. Und da geht es wirklich darum, dass man sich fragt, will ich das wirklich? Will ich diesen Zusammenarbeit? Will ich diesen Job? Will ich das wirklich? Weil nur dann wird mein System auch 100 % meiner Energie zur Verfügung stellen. Wenn ich mich entscheide Petra: Ja, ja. Steffen: Obwohl es sich meiner Autorität entspricht, stellt mein System nie 100 % der Energie zur Verfügung, was einen Umkehrschluss dazu führt, dass ich relativ schnell ausbrennen kann. Und ganz häufig sind auch Menschen mit dieser Autorität so, dass sie sich diese Frage stellen, will ich das wirklich? Zum einen, also ich kann mich nicht dran erinnern, dass ich diese Entscheidungsfreiheit, wenn ich mich jetzt mal anschaue, als Kind persönlich gehabt hätte. Das heißt, wir hatten ja oft gar nicht die Möglichkeit zusammen, will ich das wirklich, sondern du musst das jetzt machen. Ja, und dann zu hinterfragen, ist das wirklich das, was für dich richtig ist und... Wenn man dann zum Beispiel manchmal sieht, dass wenn man Menschen zu einer dieser Entscheidung zwingt und weiß sie haben Herz- oder Egoautorität und merkt sie kommen nicht so richtig in Gang, dann ist das nicht schlimm ist, sondern die Entscheidung von Autorität hat einfach nicht gepasst. Weil sie sich die Frage gestellt haben, will ich das wirklich? Und wenn ich mir die Frage stelle, will ich das wirklich? Und es kommt ein inneres Jahr. Dann ist einfach 100 Prozent der Energie da. Und die absolute Motivation ist da. Und ansonsten fehlt immer ein Stück und das... Petra: Okay. Steffen: wird nie zu dem Ergebnis führen, was man sich wünscht. Petra: Ich glaube, das Ego ist ja auch Bestimmtheit für die Entscheidung dann auch zu übernehmen. Also ⁓ sich groß zu machen dahinter und das braucht man glaube ich in dem Moment auch. Steffen: Ja. Hier ist auch ganz wichtig, dass Menschen mit dieser Autorität nicht zu viele Projekte haben, sondern sich wirklich für wenige verbindlich entscheiden, Und dann geben sie so viel dort rein, dass da wirklich ganz, ganz geile Ergebnisse rauskommen. Petra: Sehr sehr interessant. Das heißt, wir gehen mal weiter. Wir haben noch zwei Sachen auf der Liste. Steffen: Genau, die Selbstautorität und die ist sehr spannend, die ist ganz selten vertreten, aber da entsteht diese Klarheit im Sprechen. Und das bedeutet, die Herausforderung ist, wenn diese Menschen zu viel denken, entspricht sich mal ihrer Autorität, sondern im Gespräch merken sie, dass es stimmig ist. Das heißt, sie denken laut. Wenn wir zum Beispiel Menschen sehen, die viel mit sich reden, ⁓ Entscheidungen zu treffen, dann kann das durchaus sein, dass das ein Mensch ist, der diese Autorität hat und mit sich selber redet, ⁓ seine Klage zu finden. Petra: heißt oftmals, also ich kenne das noch aus früherer Zeit so in Agenturen, dass gerade die Kreativen kamen manchmal und sagten ich erzähl dir mal was, aber wo du genau wusstest ich war überhaupt nicht relevant, die wollten sie bloß nicht mit der Wand unterhalten, die haben aber sozusagen in ihrem Prozess diese Zeit gebraucht, sich die Sachen selbst zu erzählen. Kann man das so ein bisschen so überlegen? ⁓ Steffen: Genau so ist es, weil das ist ganz wichtig. Ein stimmiger Prozess bedeutet bei diesen Menschen ganz häufig Gespräche mit einer neutralen Person. Und sie achten dann auf den Klang ihrer Worte. Und sie brauchen, ⁓ ihre eigene Entscheidung zu finden, fast immer den Austausch mit anderen. Und nicht in dem Bereich, dass man sagt, ich gebe meine Meinung Petra: Aber eigentlich brauchen sie sich ausenausmaus. ⁓ Steffen: Ich bin einfach stiller Zuhörer und lasse sie reden. Und in dem Moment entwickeln sie ihre eigenen Lösungen. Und wenn man so einen Menschen vor sich hat, ist das spannend, wie der im Gespräch von so nach so und plötzlich ist er Hund, wo man ihn begeht hat. Das entspricht deren Autorität. Die sind so. Petra: Ja. Ja. Witzigerweise genau die Sachen weiß ich noch, dass es nachher hieß, dass jemand dann sagt, ich dank die für das Gespräch nicht innerlich dachte, na ja, Gespräch hätte ich es jetzt nicht unbedingt bezeichnet, aber scheinbar hat meine Präsenz ihm genügt, ⁓ mit sich selber die Sachen ins Reine zu bringen. Dann weiß ich jetzt auch, wie das heißt als sozusagen Entscheidungsautorität. ⁓ Steffen: Genau, und dazu gibt es ja dann auch die mentale Umweltautorität, weil du mental schon angesprochen hast. Und dabei spielt es dann auch noch eine Rolle, dass man auch noch verschiedene Perspektiven und Räume einnimmt. Also, dass man vielleicht in einem Beruhungsstrich führt, führt das aber beim Spaziergang weiter und unterhält sich nochmal mit einem anderen Menschen, guckt das von verschiedenen Perspektiven an. Und das sind Menschen, die brauchen für ihre Entscheidungen Zeit. Das ist natürlich, wenn man in Vertrieb ist, manchmal so mal so... Petra: Okay. Mhm. Steffen: Aber dann dauert es halt seine Zeit. Und man lässt diesen Menschen auch die Zeit, sich das von allen Blickwinkeln anzugucken. Oben, unten, rechts, links, von innen, von außen, in allen Farben, bei allen Witterungen, in jedem Raum, wie auch immer. Ganz, ganz wichtig. Weil dann wirklich, am Ende aber, wenn die Entscheidung fällt, gibt es gar nichts mehr. Weil die Entscheidung ist da und man hat wirklich diese hundertprozentige... Petra: Ja. Steffen: Das ist es. Und das aber wirklich aus einer absoluten mentalen Qualität aus. Petra: Das ist sehr spannend, weil ich könnte mir vorstellen, wenn man sagt, ja im Vertrieb ist so was vielleicht. die optimale, Entscheidungsautorität, aber bei strategischen Prozessen, wo ja wirklich heißt, da muss man sich die Zeit nehmen zu sagen, wie positioniere ich mich wirklich, was sind langfristige Ziele, was nehme ich alles rein. Ich glaube, je mehr wir hier bei Selbstautoritäten mentalen sind, heißt es dann ja auch wirklich in sich reingehen, mit sich selber Sachen ausmachen. Da ist der Weg in einem selber vorgegeben, den man aber vielleicht manchmal am Anfang gar nicht in die eigenen Worte fassen kann. Also diese Zeit brauche ich dann einfach dafür. Steffen: Ja, vor allem diese Zeit und ganz wichtig, ich betrachte sowieso mal alles im Gesamtkontext. Und Menschen mit dieser Autorität sind sehr sehr selten. Aber wichtig ist ja, jemand, so wenn jemand sagt, ich möchte mich selbstständig machen, dann wäre es ein großer Fehler, in diese klassischen Businessmodelle zu stecken, die einfach Schnelligkeit und Petra: Ja. Mhm. Mhm. Steffen: krasse Entschärigung brauchen. Das würde nie funktionieren. Das heißt, man muss mit diesen Menschen ein Business-Modell und ein Business entwickeln, was zu seiner Autorität passt. Was im Umkehrschluss bedeutet, wenn man das nicht tut, wird es nicht erfolgreich. Und das ist das, was viele einfach nicht sehen. Petra: Mhm. Steffen: Deshalb ist dieses ganze Thema so komplex und auch so interessant wiederum zu gucken, warum funktioniert es bei dem einen oder anderen nicht. Ganz häufig ist die Strategie gut, das Konzept ist gut, aber vielleicht passt diese ganze Art der Herangehensweise oder auch wie man mit seinen Kunden arbeitet nicht zur Autorität. Dann haben wir noch die Reflektoren mit der lumenalen Autorität. wir hatten ja schon in den letzten beiden Interviews dieses Thema Reflektoren sind ja sehr besonders, wie es der Name schon sagt. Und gerade wenn Sie Entscheidungen treffen sollen, ist dort ganz, ganz wichtig, dass Sie sich einen Mondzyklus Zeit lassen. 28 Tage. bei mir steht das hier so schön formuliert, Zeit ist kein Luxus, sondern eine Voraussetzung, ⁓ wirklich Entscheidungen aus der eigenen Autorität zu fällen. Und das sind dann die Menschen, mit denen man wirklich im Gespräch ist, alles bespricht und die sagen, ich brauche jetzt meine Zeit. Und dann hört man nichts mehr. Gar nichts mehr. Und plötzlich klingelt der Telefon, hey du, wir können loslegen. Wie jetzt? Warum? Ganz einfach. Petra: okay. ⁓ Steffen: Es hat halt seine Zeit gedauert. Und das ist aber völlig okay. Und gerade wenn man diese Autorität auch hat, dann wirklich nicht auf das, was von außen kommt, auf diesen Druck zu reagieren. sagen, hey, du musst jetzt aber eine Entscheidung treffen. Für diese Menschen funktioniert es halt nicht, dass sie sagen, du hast jetzt 14 Tage Zeit und musst dich entscheiden. Wenn ich jemanden mir habe, der Reflektor ist und sagt, kannst du mir in meinem Business helfen, dann weiß ich, dass er Zeit braucht. Petra: ist nicht. Steffen: Und dann gibt es auch kein 14-Tages-Programm, sondern dann ist das eine ganz andere Art der Zusammenarbeit. Ja, und da kann man sehr, schön auch wirklich arbeiten mit Analyse, mit Konzeptdarstellungen und lässt wirklich dieses ganze Konzept einfach wirken, bis der sagt, die Punkte sind rund. Wie, welchen Schritt muss ich jetzt zuerst gehen? Und auch bis diese Entscheidung fällt, das ist aber okay. Und wenn man dann aber auch jemanden gegenüber hat, sagt, du pass auf, nimm dir deine Zeit, die du brauchst, das ist völlig okay. Dann passt kann natürlich im Umkehrschluss sein, dass ich nach anderthalb Monaten sage, bei mir passt das gerade nicht mehr. Was aber nichts mit dem Menschen zu tun hat, sondern weil sich vielleicht in der Zeit meine Prozesse verändert haben. Petra: zeigt aber tatsächlich auch wunderbar auf, Wie diffizil ein Zusammenspiel ist. Dass wir uns als Menschen überhaupt verstehen, ist sowieso schon etwas Hochambitioniertes, weil jeder lebt in seiner eigenen Realität, es zeigt halt auch, wie wichtig es ist, mich gerade bei Kundenkontakten darauf einzulassen, ⁓ nachzuvollziehen können, egal ob es für mich ⁓ Ich verstehe oder kann nachvollziehen, warum mein Gegenüber so reagiert, ohne vielleicht auch persönlich irritiert zu sein, zu sagen, es hat doch alles gepasst, wieso kommt jetzt nichts oder, oder, ⁓ zu sagen, ja, nimm du dir deine Zeit, mich selber vielleicht auch nochmal reflektieren. Das ist schon sehr, sehr diffizil. ⁓ Steffen: es ist auch sehr, spannend einfach wirklich zu sagen, nimm dir die Zeit, du brauchst. Weil wenn ich demjenigen diese Zeit nicht lasse, habe ich immer dieses merkwürdige Gefühl in der Zusammenarbeit. Und gerade bei den letzten, bei Reflektoren ist es ja wirklich so, dass wünschen uns ja alle eine Stabilität. Und Reflektoren sind ja noch sehr, sehr wahrnehmender wie das, was ich kenne. Wenn dort eine Instabilität entsteht, dann haut es denen die Füße weg. Und wir alle suchen nach Möglichkeiten, unser Business stabil aufzubauen, Fundament zu haben, worauf ich alles aufbauen kann, was aber immer steht und immer dafür sorgt, dass ich Kunden habe, dass ich erfolgreich bin. Und das ist auch ein Bestandteil, dass ich aus meiner Autorität heraus Entscheidungen treffe. Petra: vielleicht auch akzeptiere, dass ich diese Stabilität und Sicherheit gar nicht brauche, weil ich selber auch in der Lage bin, immer wieder etwas neu aufzumachen und das sogar wichtig ist für meinen eigenen Motor. Steffen: Gerade wenn man da zum Beispiel wieder in die Energietypen reingeht und einen manifestierenden Generator hat, der einfach so viele Ideen hat und alles und dann wiederum die Autorität berücksichtigt, dann kann man ganz spannende Konzepte aufstellen, die aber dann auch wirklich greifen. Die gibt es natürlich da nicht von der Stange, aber sowohl deine Arbeit wie auch meine Arbeit ist nicht von der Stange. Wir sind immer individuell. Wir haben unsere Werkzeuge, die wir nutzen, aber auf die Person bezogen und das ist das, was Petra: Ja. Steffen: In meiner Welt, das ist was in der Zukunft wirklich Bestand hat. Weil die Menschen das immer mehr merken, auch wenn denen nicht bewusst ist, was sie für eine Autorität haben. Auch wenn sie nicht wissen, was sie im Jugenddesign sind, fühlen sie sich, wenn sie Entscheidungen nicht ihrer Autorität entsprechend fällen, unwohl. Petra: Und ich glaube, damit kommen wir auch so ein bisschen zum Abschluss. Steffen: Ja. Petra: auch ein bisschen der heutigen Zeit, wo über viele Jahre, Sachen waren, wo man ein Opbrigkeits- oder Hörigkeitsdenken oder Gefühl hatte, wo Sachen wie ⁓ klassische Arbeitssituation, Familiensysteme waren, nähern wir uns ja immer mehr. Wir leben auch im Wassermann-Zeithalter der eigenen Individualität. Keiner möchte auch so sein wie der andere. Diese Persönlichkeit des Auslebens und die Möglichkeiten, die wir ja zumindest in unserer Welt hier dazu haben, sind ja unendlich. Es eröffnet sehr viel, aber es heißt auch, sich sehr viel mehr mit sich selbst auseinanderzusetzen, wo ich meinen Platz finde. Und deswegen sage ich jetzt schon mal danke. Ich fand es wunderbar spannend und ich hoffe, wir konnten euch alle hier wieder ganz viele neue Impulse geben, wie man für Business Energien und Autoritäten aufbauen kann. Und schlag mal den Bogen! zu der nächsten Folge, wo ich sage, jetzt kommt vielleicht genau der Punkt noch dazu, wofür bin ich eigentlich hier, was für ein Fußabdruck möchte ich hier eigentlich auf dieser Welt hinterlassen, welche Aufgabe habe ich mir gesetzt. Und auch da ist es sehr, sehr spannend, wie wir Sachen wieder dazu nehmen können, ⁓ uns selber dann immer mehr nahe zu kommen mit dem, was wir uns hier vorgenommen haben. Habe ich das so richtig gesagt? ⁓ Steffen: Ja, das hast du. Und das ist immer etwas, was ich schon immer intuitiv mit eingebaut habe, dass ich immer ganz genau hingehört habe und überlegt habe, wofür könnte diese Person da sein. Jetzt habe ich glücklicherweise ein Instrument, was mir das einfach zeigt. Ja, und es gibt ja verschiedene Instrumente, aber letztendlich habe ich die Erfahrung gemacht, egal welches Tool man nutzt, das Wissen, was dort hintersteckt, ist fast immer das Gleiche. Petra: Ja. Steffen: Und es kommt immer nur in einer anderen Art Weise der Formulierung immer das gleiche Ergebnis raus. Und es ist einfach ganz, ganz wichtig oder sogar essentiell wichtig, wenn man ein Business aufbaut, dass man es aufbaut und zwar so, dass man sich vorher überlegt, wofür bin ich da? Was ist meine Aufgabe in diesem Leben auf dieser Welt? Und ich habe noch nicht erlebt, dass das irgendjemand berücksichtigt hat, muss ich ganz ehrlich sagen, in diesen ganzen Consulting und Coachings, aber ... Wenn man ein Business mit Wertigkeit, Stabilität und Nachhaltigkeit aufbauen möchte, dann ist es wirklich ganz ganz wichtig zu gucken, warum bin ich hier. Und dann wird es sehr sehr spannend zu gucken mit dem, was ich schon kann und gelernt habe und häufig passt das sogar zusammen. Weil man intuitiv richtige Entscheidungen getroffen hat. Und das dann zusammen in den Kontext zu packen und zu sagen, das ist mein Business und genau deshalb gehe ich mit dem, jetzt kommt mein Gänsehaut, und deshalb gehe ich mit dem raus in die Welt, wofür ich da bin. Und jetzt kommt der Punkt, warum soll es dann nicht erfolgreich sein? Weil dafür bin ich ja da. Petra: Hehehe. Steffen: Und das ist der Punkt, der so spannend ist und der bei vielen Menschen aber auch dann wirklich, gerade bei Kunden, die dann diesen Aha Moment plötzlich haben, warum mache ich das und was ist wirklich mein Weg? Weil viele sind immer noch so bisschen da eine Ausbildung, da eine Ausbildung, da eine Ausbildung. Lass uns doch mal gucken, wofür bist du da? Wie packen wir das alles, was du gelernt hast, da rein? Und dann entstehen so individuelle Konzepte und die Kunden dafür sind da. Und das ist das, was so mega spannend ist. habe ich mir überlegt, gehen wir beim nächsten Mal einfach mal auf die verschiedenen, ich weiß nicht, ob wir alles schaffen, aber einfach mal wirklich auf ein paar Inkarnationskreuze ein, und wie man das schon jetzt mit dem, was wir hatten, einfach verknüpfen kann. Petra: und das Schöne ist, wie du ja sagtest, wir haben ja unsere Zugänge und wir kriegen die gleichen Informationen. Und ich glaube, dafür ist ja auch dieser Kanal eigentlich insgesamt da zu sagen. ⁓ Steffen: Vielen Dank. Petra: Jeder darf schauen, was ihn anspricht. Wenn wir wollen und wenn wir es zulassen, können wir einfach unfassbar viel Unterstützung bekommen. Welches das ist, wo wir persönlich die Gänsehaut bekommen, darf jeder für sich entscheiden. Das ist nichts, was wir in irgendeiner Form hier vorgeben. Aber ich finde es super spannend, freue mich riesig auf das nächste Mal und sage an dieser Stelle Tschüss, vielen Dank. Und wenn ihr selber Kommentare oder Anregungen habt, schreibt uns das gerne und ansonsten freuen wir uns Auf euch beim nächsten Mal. Ciao! Steffen: So.