Latest / Rheinpegel - der Düsseldorf-Podcast / Ungewisse Zukunft des 'Three Little Birds', enorm gestiegene Spritpreise und 'La Maison Du Pain' in der Altstadt
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- Dass jetzt langsam wirklich Frühling wird, muss ich euch ja nicht erzählen. Das merkt ihr schon selber. An der Sonne, den milderen Temperaturen und der vielleicht hoffentlich steigenden Laune. Und auch hat am 1. März ja der meteorologische Frühling begonnen, also it's official. Und nicht nur zu fühlen ist das, auch optisch tut sich was. Langsam kommen die Blumen raus, unter anderem natürlich, wie letzte Woche hier schon erzählt, im Rheinpark in Goldsheim. Da ist ja in jedem Jahr das blaue Band zu bewundern. Mehrere Millionen Krokusse zeigen ihre Köpfe und färben die Wiese violett von der Theodor-Heuss-Brücke bis hin zur Rheinterrasse. Also wenn ihr für das anstehende sonnige Wochenende noch ein Ausflugsziel braucht, ich kann den Spaziergang da wirklich sehr empfehlen. Und im schönsten Fall kann man sich nach dem Meandern durch den Rheinpark dann noch zu einem Getränk in der Sonne oder unter dem Abendhimmel zum Beispiel im Three Little Birds niederlassen. Das hat allerdings trotz der ja auch schon vergangenen milden Tage noch geschlossen. Und das aus einem ganz bestimmten Grund, welcher das ist, warum am Anfang der Woche hunderte Düsseldorferinnen und Düsseldorfer trotzdem dort waren und wie es weitergeht, das weiß Philipp Zeitner. Mit Maximilian Novroth habe ich über die enorm gestiegenen Spritpreise gesprochen, was die Hintergründe sind, welche Entwicklung zu erwarten ist und was ein 90-jähriger Tankstellenbetreiber dazu sagt. In der alten Kämmererei am Rathaus liegt jetzt französisches Flair in der Luft. La Maison du Pain hat dort neu eröffnet und bietet süßes Gebäck, Quiche, Croque Monsieur und allerlei andere Spezialitäten. Christopher Trinks hat sich durchs Sortiment probiert und erzählt, wie es ist. Und damit herzlich willkommen zum Rheinpegel. Ihr hört Folge 411 und der Rhein steht bei 3,74 Meter. Hallo zum Rheinpegel, dem Podcast, in dem wir jede Woche darüber sprechen, was Düsseldorf bewegt, was die Bewohnerinnen und Bewohner umtreibt. Kurz und gut, was geht. Mein Name ist Tosja Kohlmann und diese wirklich schöne Aufgabe darf ich übernehmen. Wenn ihr uns was mitteilen wollt, wenn ihr Themen habt, über die wir sprechen können, wenn ihr Veranstaltungen wisst, auf die wir hinweisen dürfen oder wenn ihr einfach mal irgendwas loswerden wollt, dann erreicht ihr uns unter rheinpegel-post.de oder 0160 80 80 844. Wir freuen uns immer von euch zu hören. Die Sonne scheint, die Stimmung steigt. Für viele ein schöner Grund, sich draußen zu treffen, ein Getränk zu nehmen und eine gemütliche Zeit zu verbringen. Vielleicht in einem der Biergärten der Stadt wie dem Three Little Birds an der Rheinterrasse. Doch noch ist dort ungewöhnlicherweise kein Betrieb. Das liegt daran, dass unklar ist, wie es mit dem sehr beliebten Ort weitergeht. Der momentane Betreiber Fabian Feldmann und der neue Pächter, Stadttochter D-Life, sind sich nicht einig, wie eine eventuelle gemeinsame Zukunft aussehen könnte. Dass sich viele in der Stadt wünschen, dass der Ort so erhalten bleibt, wie er gerade ist, wurde bei einem recht spontan organisierten Treffen vor Ort deutlich, zu dem mehrere hundert Düsseldorferinnen und Düsseldorfer erschienen. Philipp Zeitner weiß um den aktuellen Stand der Dinge. Lieber Philipp. Hallo Tasia. Hallo. Wir teilen... Sehr viele Dinge, glaube ich, Interessen und Sachen, die wir mögen und auch die wir nicht mögen. Das haben wir schon rausgefunden in unseren Gesprächen vor und abseits der Mikrofone. Unter anderem sind wir beide Fans von Bütchen. Darum soll das heute gar nicht gehen. Wenn wir uns aber darüber unterhalten, dann kommt oft auf, dass an dieser Bütchenkultur du auch magst, dass man da vielleicht, ja, dass das ein Ziel sein kann für einen kleinen Ausflug zum Beispiel. Oder es gibt ja auch Bütchen, da kann man sich hinsetzen und was trinken. Also so ein bisschen dieses eine Bar oder ein Café sein, ohne das zu sein. Ein Ort, wo man sich niederschwellig sozusagen zusammen tun kann. Und auch mögen wir, glaube ich, beide trotzdem irgendwie Cafés und Bars und Biergärten. Da haben wir uns, glaube ich, letztes Jahr drüber unterhalten. So viele gibt es in der Stadt gar nicht, finde ich. Also dafür, dass wir hier auch so eine Brauereienkultur haben und so, finde ich, gibt es recht wenig Biergarten. Diese vielleicht jetzt etwas zu Beginn holprig klingende Anmoderation kommt jetzt zusammen. Ich finde nämlich, es gibt einen Ort in der Stadt, der das ein bisschen kombiniert. Es ist ein Biergarten, also es ist eine Lokalität, die ausschließlich draußen stattfindet, die ein bisschen so einen Bütchencharakter hat, weil man auch einfach hingehen kann und jetzt nicht unbedingt wie vielleicht in einer Bar oder in einem Café mit Terrasse konsumieren muss. Es geht ums, und das ist der, also... Dieser Name macht mir manchmal aussprachetechnisch Three Little Birds. Ja, ich werde auch, um dir das einfacher zu machen, in der Regel vom Biergarten jetzt sprechen, weil ich nämlich da auch Schwierigkeiten mit habe. Das ist wirklich dieses typische, man schickt irgendwie eine Sprachnachricht oder telefoniert mit jemandem und sagt, ja, wollen wir uns gleich noch hier in Three Little Birds treffen? Ich sage dann auch immer einfach, am Rhein. Lass uns zum Rhein gehen. Genau, wir treffen uns am Rhein. Ich bin mir ganz sicher, dass der Ort sehr vielen unserer Hörerinnen und Hörer bekannt ist, was schnell ging. Weil das ist jetzt nicht so ein Ding, was es seit 20 Jahren gibt, also den Ort schon, aber dieses Konzept da. Ja, also das gibt es seit der Corona-Zeit ungefähr, was natürlich ein ziemlich guter Moment war, um das zu starten, weil man sich dann draußen treffen konnte, was wir irgendwie einmal alle mitgemacht haben. Genau, und seitdem, es sind jetzt fünf Jahre ungefähr, ein bisschen weniger, glaube ich. Kannst du mal ein bisschen beschreiben, wo wir uns da befinden, in was für einem Ort? Also wir sind am, im Prinzip sind wir am Rhein. Wir gucken direkt aus Wasser. Wir sind im Stadtteil, ich glaube es ist Goldsheim. Ja, ziemlich sicher ist es Goldsheim. Ich würde sagen es ist Pempelfort. Vielleicht ist es auch Pempelfort. Ecke, also Grenze. Ja, gut, dann sagen wir es ist Pempelfort in der Nähe von Goldsheim. Ja, Goldsfort. Ja, da stehen im Prinzip Bänke und es gibt einen Ort, wo man sich Getränke kaufen kann. Und im Kern ist es das. Genau, und das finde ich nämlich wichtig. Es gibt diesen Ort, wo man sich Getränke kaufen kann. Das ist ja eine Bude. Also einfach eine Bude. Und wie gesagt, du kannst da ja auch sein. Und wenn du zufällig Leute triffst und du bist gerade eine Runde spazieren, du musst dir jetzt da nicht eine Flasche Wein holen, du musst dir nichts zu essen holen, das Angebot gibt es auch. Aber du kannst einfach da sein. Und ich finde, das hat so ein bisschen diesen Bütchencharakter. Deswegen wollte ich diese Verbindung schaffen. Das hat man da, genau. Aber im Prinzip ist es ein Biergarten. Das wird auch als Biergang geführt. Es gehört aber zu der Rheinterrasse, die ja direkt gegenüber, wenn du weniger einmal die Straße drüber bist. Und man geht ja auch in der Rheinterrasse aufs Klo. Also da sind quasi die Sanitäranlagen und so, finde ich auch nicht unwichtig. Also es gibt eine Verbindung. Genau, das gehört auch, das ist ein Grundstück quasi. Wenn ich es pachten wollen würde, wie es jetzt eine Düsseldorfer Stadttochter, die live gemacht hat, dann pachte ich das beides zusammen. Und da kommen wir jetzt schon zum tagesaktuellen Thema, was tatsächlich viele Leute in der Stadt beschäftigt, was man sehen konnte bei einer Veranstaltung, die im Zuge dessen stattfand. Das wirst du gleich auch noch ein bisschen erzählen. Wer macht diesen Biergarten gerade? Also was ist gerade das Konzept? Wer sind gerade die Betreiber? Das ist ja auch von Anfang, also seit fünf Jahren sind es die selben, das hat jetzt nicht irgendwie gewechselt und so. Das macht Fabian Feldmann, das ist ein Düsseldorfer Gastronom, der unter anderem auch die Elephant Bar an der Kurzenstraße in der Altstadt betreibt und der macht seit fünf Jahren auch das. Finde ich, hört man in den Playlists auch, ne? Also Elephant Bar ist ja auch einer der Orte der Stadt, wo so ein bisschen Hip-Hop, R'n'B mäßig gespielt wird und ich finde die Playlist oder die Beschallung im Threadlebirds ist auch zumindest meinem Musikgeschmack sehr ähnlich. Das scheint dann kein Zufall zu sein, denn genau, der Betreiber ist derselbe und genau, das ist jetzt aber letztes Jahr zum 01.01.2025. Und gibt es zwar immer noch denselben Betreiber, aber neun Pächter dieser ganzen Geschichte. Weil die Rheinterrasse gepachtet wurde. Genau, und zwar von D-Live. Das war vorher ein größeres Restaurantunternehmen im Prinzip. Und das hat jetzt aber D-Live gepachtet von der Stadt Düsseldorf, denn der Stadt Düsseldorf gehört das da. Genau, und ja, der Montagabend, diese Veranstaltung, sagt er, da hat Fabian Feldmann zu aufgerufen. Über die sozialen Medien vor allem, um irgendwie Freunde und Unterstützer und Bekannte zu organisieren. denn Fabian Feldmann. Ja, hat Sorge, dass er das nicht weiter betreiben kann. Die ist auch nicht ganz unbegründet. Und zu dieser Veranstaltung am Montag, um das vielleicht noch mal kurz rund zu machen, da kamen ein paar hundert Leute schätzungsweise. Ich bin schlecht im Zahlenschätzen. Die Kollegen waren auch nicht so gut im Zahlenschätzen. Aber es war voll. Es war voll, es war wirklich voll. Und es waren auch viele da, wenn man jetzt so, also das ist ja, finde ich, immer, alle waren da, aber ich hatte schon das Gefühl, auch in den sozialen Medien, Oder wenn man jetzt so ein bisschen sich in so einer Düsseldorfer Bubble bewegt, hat man schon oft Content gesehen, der da irgendwie spielt. Also das war auf jeden Fall ein Termin oder ein Anlass. Es war schon, also allein auch daran zu sehen, dass sich die lokale Politprominenz im Prinzip auch gezeigt hat. Dazu gehörte Bürgermeisterin Clara Gerlach von den Grünen, der Bürgermeister Fabian Zachel von der SPD, von den Grünen war auch die Wirtschaftsministerin Mona Neubauer da und ja, also wirklich viele Leute, Gastronomen und wahrscheinlich auch einfach Leute, die gerne da hingehen. Ja, und so Unterstützung zeigen, beziehungsweise zeigen die Leute, die da sich aufhalten, für die das ein Ort ist, es gibt ja auch genug, weiß ich nicht, die haben keinen Balkon, die haben keinen Garten und so, das ist ja schon ein bisschen so der Flow, man kann da einfach sein, man kann da sitzen auf der Mauer in der Sonne, ich möchte das nochmal betonen, dadurch, dass man halt, ja es gibt ja auch keinen Service, also man kann da einfach Stunden sein und sich die Zeit vertreiben, es ist oft voll, aber es ist auch nie so voll, dass man irgendwie denkt, man kommt da nicht mehr rein, weil es gibt ja drumherum auch noch genug Platz. Man kann ja auch auf die Wiese ausweichen und so. Also das finde ich schon, darum betone ich das so sehr, weil ich finde, das ist halt einer der Orte in der Stadt, die es ja einfach, man kann hier so viel erleben und machen und auch gerade gastronomisch, da reden wir hier auch richtig viel drüber und Kultur und so, aber das ist so offen für alle. Und das bleibt es ja im schönsten Fall auch. Und jetzt weiß ich, das ist natürlich dadurch, dass es auch tagesaktuell ist und deswegen auch in der Entwicklung, gibt es bestimmt auch Sachen, die jetzt sich überholen, vielleicht sogar während wir dieses Gespräch hier führen oder je nachdem, wann man sich diese Folge anhört. Aber was ist denn gerade, also was ist der Konflikt, warum so viele Leute da Unterstützung zeigen müssen oder wollen? Genau, also ich sag vielleicht mal kurz, wie ich überhaupt drauf gekommen bin. Also das ist ehrlich gesagt Wetter. Es war ja jetzt doch recht hübsch schon und die Läden stellen langsam auch wieder ihre ganzen Außenterrassen auf und die Leute sitzen draußen und halten sich draußen auf. Und ausgerechnet an dem Ort, wo das ja auch besonders viele Leute gerne machen, nämlich da war halt noch nichts. Und da habe ich dann nachgefragt. Und genau dadurch kam man darauf, dass es da so ein kleines, einen kleinen Konflikt gibt. und ja, zwischen den bisherigen Betreibern Weswegen auch noch geschlossen war, weil normalerweise hätten die wahrscheinlich auch nichts. Sonst hätten die wahrscheinlich, ich habe dann nachgefragt, ja, die haben gesagt, ja, sonst hätten wir jetzt bei dem Wetter, jetzt ist die ganze Woche Sonne angesagt, morgen oder Freitag sollen es an die 20 Grad sogar fast werden, also es ist schon einfach eigentlich ziemlich tolles Biergartenwetter. Und Fabian Feldmann ist da auf der einen Seite des, also der bisherige Betreiber auf der einen Seite des Konflikts und auf der anderen Seite steht die live. Genau. Die haben nämlich jetzt auch, das kam dann so ein, zwei Tage später direkt, haben die Fläche neu ausgeschrieben. Das heißt, die suchen neuen Pläne, Nicht Pächter, denn sie sind ja Pächter, sondern einen neuen Subunternehmer oder einen Dienstleister, der diesen Biergarten für die betreibt. Jetzt habe ich doch noch eine Frage auf die Gefahr hin, dass du das schon in einem Halbsatz oder Nebensatz erwähnt hast. Also wer der Betreiber ist, wissen wir jetzt, aber in welcher Konstellation, also mietet der das gerade da, pachtet der das selber? Also wie kann das sein, wenn ein neuer Pächter kommt? Ich glaube, es ist ein Subunternehmervertrag, das weiß ich gar nicht genau. Also der hing quasi an den alten Betreibern? An dem alten Pächter. An dem alten Pächter, verzeihe. Genau, der hing an dem alten Pächter. Genau, betreibt aber, man hat das inhaltlich relativ viele Freiheiten gehabt und hat das da alles gemacht die letzten Jahre. Ja, verstehe. Und zahlt dann quasi, man zahlt dann eine umsatzorientierte Pacht, in dem Fall jetzt dann die Live. Die Zahl ist auch öffentlich, das können wir sagen, das waren im letzten Jahr 250.000 Euro. Das ist ein prozentualer Anteil an dem Umsatz eben einfach. Und zwar an dem Nettoumsatz, da ist dann schon die Umsatzsteuer rausgestrichen und so. Und das zahlt man dann an den Pächter. Verstehe. Und ja, da gibt es ein bisschen Ärger drum. Und es ist so ein bisschen unklar, wo wir da jetzt stehen. Da wird sich heute auch wahrscheinlich noch ein bisschen was tun. Also heute heißt der 4. März. Genau, heute am 4. an Mittwoch noch ein bisschen was tun. Kern ist, die Live möchte ausschreiben oder sagt, sie müssen ausschreiben. Sie sind dazu verpflichtet. Der Vertrag mit dem bisherigen Betreiber ist ausgelaufen. Und zwar auch schon Ende 2024. Also der Vertrag von Three Little Birds mit dem alten Betreiber ist ausgelaufen. Genau, und zwar Ende 2024, also quasi bevor D-Live übernommen hat. Und dann gab es Vertragsverhandlungen 2025, wo es dann darum ging, wie der das erstmal weitermacht oder übergangsweise oder länger. Das war ja offen letztes Jahr, das heißt während dieser Verhandlung war dann so ein bisschen wie aus Kulanz oder einfach, weil es einfach so ist. Während dieser Verhandlung lief dieser ganze Betrieb weiter und das ist ein Teil der... Jetzt offensichtlich auch schon, wo Anwälte involviert sind in dieser ganzen Geschichte. Ach, wir sind schon da. Genau, also wir reden von anstehenden, zumindest Rechtsstreitigkeiten. Genau, also der Vertrag war ausgelaufen und es wurde dann aber weiter betrieben. Das war dann irgendwie so ein, ich stelle es mir vor, weil ich weiß nicht ganz genau, wie das Rechte läuft, aber ich stelle es mir vor, wie eine Art Handschlag dir zu sagen, du kannst das erst mal weiter, wir wollen, dass da was läuft. Ja, ja, genau, damit es auch einfach nicht leert und so. Genau und in der Zeit gucken wir, was irgendwie für die Zukunft notwendig ist, eventuell auch eine neue Ausschreibung, eben weil das ist ja nun mal eine städtische Tochter, D-Life, das ist kein rein privatwirtschaftliches Unternehmen und städtische Unternehmen sind verpflichtet, Dinge auszuschreiben, einfach damit das nicht zugeschachert werden kann, irgendwo hin. Das verstehe ich, aber wahrscheinlich dürfen sich ja dann die bisherigen Betreiber trotzdem bewerben, also es geht ja dann nicht darum, dass man sagt, okay, ihr hattet jetzt hier fünf Jahre, wir schreiben neu aus. Genau, die können sich da auch ganz normal weiterhin bewerben. Und die Idee ist von so Ausschreibungen dann, das beste Angebot am Ende auch aus Sicht von der Stadt und so, ist dann das, was dann den Betrieb da übernehmen darf. So ist, deshalb wird das gemacht. Ja, und jetzt gibt es halt Ärger darum, wie es weitergemacht wird. Fabian Feldmann ist offensichtlich der Ansicht, dass er zumindest noch das Anrecht darauf hätte, es weiter zu betreiben, aus der, Rechtlichen Gründen, die sich mir noch nicht ganz erschließen. Verstehe. Möglicherweise, weil durch diesen Betrieb über ein Jahr, 2025, ohne aktuellen Vertrag, sich möglicherweise ein Vertragsverhältnis ergeben haben könnte, was ihn dazu berechtigen würde, das weiterzumachen. Das klären jetzt die Anwälte, das geht aus dem Detail, aber das ist so der grobe Ärger. Jetzt ist alles so draußen. Das läuft schon ein bisschen länger. Und wie gesagt, was wir von außen mitbekommen haben, war sich zu wundern, warum es noch nicht auf hat und so und vielleicht, wenn man sich dafür interessiert oder das mitbekommt oder verfolgt, zu wissen, okay, die live hat jetzt die Rheinterrasse gepachtet. Aber mehr war da, das ist jetzt wirklich alles, entwickelt sich gerade sehr schnell. Genau, das entwickelt sich jetzt gerade, deshalb ist es so ein bisschen schwierig, das jetzt schon, also zum Ende bringen können wir es heute nicht. Da geht es jetzt ein bisschen um die Frage, wie es weiter geht am Ende. Kann Fabian einfach weitermachen, wie er es gerne möchte oder nicht. Und die Live hat dann dazu am Montag auch noch ein paar Vorwürfe gegenüber dem Betreiber öffentlich gemacht. Ich weiß nicht, ob wir die jetzt im Detail besprechen müssen, ehrlich gesagt, weil er sich noch nicht dazu er sich heute erst dazu äußert. Ja, ich finde interessant. Also deswegen, wie gesagt, ich glaube, das ist einfach ein Thema, was viele Leute hier in der Stadt interessiert und bewegt und darum es ist sehr schön, dass du uns hier in die Details ein bisschen mitnimmst, weil, eigentlich, wie gesagt, wenn ich dass ich von außen erstmal höre, genau ist ja die Frage, wo entsteht der Konflikt, weil klar, es gibt einen Wechsel, aber wenn es ausgeschrieben wird und ich kann mich bewerben, also dann, genau, das ist ja der Punkt, wo es dann, wo es vielleicht, wo wir ein bisschen Unterstützung brauchen, das nachzuvollziehen. Genau, also so wie ich es einschätze, also wie es ein Ordner hat, und auf die genaue Erklärung müssen wir noch warten, die soll heute im Laufe des Tages kommen, also heute am Mittwoch, dass warum. Und Fabian Feldmann rechtlich davon ausgeht, dass er noch diesen Biergarm betreiben darf. Genau, über diese Vorwürfe von D-Live können wir jetzt, kann ich kurz was zu sagen. Also es geht da um eine Ausschanklizenz, die nicht da gewesen sein soll. Auch da will sich Fabian Feldmann noch zu äußern. Da geht es um eine Zahlung der Pacht, die zu spät gekommen ist. Es sind Dinge, die wir jetzt nur von der einen Seite kennen. Deshalb sage ich das so vorsichtig, also weil dann müssen wir jetzt, also dann warten wir jetzt noch die Stellungnahme von Fabian Feldmann ab und der sagte schon, also er hat, aus seiner Sicht stellt sich das anders dar. Ja, verstehe. Genau, so lange aber jetzt erstmal ist dieser, schwebt dieser Biergarten so ein bisschen oder ist so ein bisschen in der Schwebe, weil wir ja nicht so ganz wissen, wie es weitergeht. Erstmal gibt es da diesen Konflikt offensichtlich, es gibt die Ausschreibung, allein diese Ausschreibung, das dauert ja alles, bis sich da Leute mit einem entsprechenden Konzept vorgestellt haben, da entschieden wurde. Das heißt, man kann auch gar nicht abschätzen, wann es da jetzt weitergeht mit irgendeinem Betrieb. Das heißt, es ist tatsächlich so oder so, dass Three Little Birds, es bleibt auch geschleusert. Es ist nicht so, dass die jetzt einfach dann trotzdem aufmachen und irgendwann wird dann gegebenenfalls das Konzept gewechselt. Das glaube ich nicht. Der Laden bleibt jetzt dicht. Die wurden schon zur Räumung aufgefordert. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das... Dass das jetzt einfach so weitergeht. Also ich meine, wir haben natürlich auch schon kuriose Dinge erlebt, wie das Fortuna-Bütchen, würde ich mal sagen, zum Beispiel, wo mir auch hieß, der Vertragsausgabe, dann lief es einfach weiter. Und da können sich auch immer Dinge entwickeln, dann, ich bin gerade nicht sicher, ich habe also die Pressemitteilung von D-Live, die war schon sehr unversöhnlich, die war schon mit den Angriffen gegen den bisherigen Betreiber, ist auch eher ungewöhnlich, habe ich den Eindruck. Das heißt, ich glaube, ich kann also eine Einigung, ohne dass das irgendwie rechtlich, eine rechtliche, richterlich im Zweifel geklärt wird, kann ich mir gerade nicht vorstellen. Weiß ich natürlich nicht. Kann sein, dass, also die Three Little Birds sagen immer, wir wollen, unsere Hand bleibt ausgestreckt, wir wollen da irgendwie das machen. Die Live sagt auch, der kann sich ja bewerben, dann vielleicht nehmen wir ihn wieder und so. Aber jetzt, bevor das geklärt ist, glaube ich nicht, dass der Betrieb jetzt weitergeht. Also wir können jetzt nicht hoffen, dass wir am Wochenende schon wieder diesen Podcast hören, während wir in Three Little Birds sitzen. Das wäre nämlich jetzt meine Frage, ob du eine Idee hast, was das zeitlich, genau heißt das, da ist jetzt den ganzen Sommer nichts. Man kann sich dann natürlich trotzdem irgendwie auf die Mauer setzen, aber es ist halt irgendwie was anderes. Ich weiß nicht, ich schätze es. Oder geht es jetzt um Wochen, weil natürlich für alle Beteiligten, egal welche Seite stelle ich mir vor und auch wenn da jetzt jemand irgendwie neu reinkommen sollte, wäre es ja schon irgendwie gut, das jetzt mitzunehmen. Also es ist ja erst März, das heißt der ganze Sommer, die Saison liegt ja vor uns. So eine Ausschreibung, das wird ein bisschen dauern. Ich weiß gerade ehrlich gesagt nicht genau, wie lange, da wird es rechtliche Vorgaben geben, wie lange genau das zu laufen hat. Das wird aber ja auch alles begutachtet werden müssen mit Konzepten und so. Man muss ja auch dazu sagen, da geht es um richtig dicke Summen Geld. Also da können Leute richtig viel Geld mit verdienen. Nicht nur Betreiber, sondern auch Pächter. Also das ist, da geht es um ziemlich große Summen und das wird relativ, das wird eben ziemlich ordentlich auch alles geprüft werden, was da im Zweifel für Konzepte vorgelegt wird. Und nach der Rechtsauffassung von D-Live zumindest ist der Fabian Feldmann im Prinzip mit seinem jetzigen Konzept raus. Er hat kein Recht, weiter einen Biergarten zu betreiben, kann sich aber neu bewerben. Und jetzt dieses Ausschreibungsverfahren läuft. Das heißt, da sind wir drin. Das kann jetzt auch, ich schätze, das kann auch Monate dauern. Also ich glaube nicht, das wird jetzt nicht innerhalb von zwei der Wochen geklärt werden. Da muss ja auch ein möglicher neuer Betreiber erstmal wieder das alles wirklich umsetzen, was er sich dann als Konzept überlegt hat. Dann müssen die Mitarbeiter da sein. Das wollte ich gerade sagen, da hängen ja auch noch ganz viele andere Leute dran. Da hängen ganz viele Leute dran, die da arbeiten. Auch wahrscheinlich Gastrozulieferer. Ich glaube ja, der Wein wird ja jetzt, oder die Getränke werden ja jetzt auch wahrscheinlich von irgendwo bezogen. Ja, auch das ist so eine Frage, wer macht das dann künftig? Dann stehen da die Foodtrucks. Wenn ich das jetzt verstehe, sind Getränke, kommen von einem Düsseldorfer Getränkehändler auch und die bieten im Prinzip an, was die selbst gerne mögen. Jetzt ist die Frage, wenn ein neues Ausschreiben kommt. Was ja auch ein bisschen den Charme ausmacht. Das meine ich. Es ist ja wirklich ein bisschen so, als würde man ja entweder, ja irgendwie schon auf so einer Party von jemandem, den man so über sieben Ecken kennt. Also das finde ich schon. Und wie gesagt, auch mit den Foodtrucks, das ist ja auch sehr frei und sehr flexibel. Das kommt jetzt ein bisschen, das kann sich natürlich alles ändern, wenn neuer Betreiber kommt. Das muss ich jetzt, muss man auch mal dazu sagen, es muss sich auch nicht zum Schlimmen. Ich hörte, es gibt schon Interessenten, aber wer das ist, keine Ahnung. Aber die Konzepte werden sich ja alle ändern, oder? Das kann natürlich sein, das ist so ein bisschen die Frage, Es kann sich natürlich auch etwas an den Getränken ändern, wenn jemand zum Beispiel verpflichtet wäre, mit einem größeren Zulieferer zusammenzuarbeiten und dann nur die Getränke, die eben eine bestimmte Brauerei oder so anbietet, auch da anzubieten. Wir kennen das aus der Altstadt von einigen Läden, die... Wie heißt, da gibt es so die Weltmarktgrößte Getränkehersteller bzw. Brauerei. Haben wir hier auch schon drüber geredet. Ich gebe zu, gerade ist der Name mir entfallen. Enhäuser Busch InBev ist das. InBev. InBev ist das, genau. Sowas ist natürlich auch denkbar, dass so ein Unternehmen dann da irgendwie noch mit reingrätscht und sagt, da müssen die Getränke nur genommen werden. Was aber schon wieder schwierig wäre, vielleicht für lokale Brauereien oder für lokale Zuliefererleien. Also das ist alles so ein bisschen offen, was da dann kommt. Großen und Ganzen, was man natürlich hat, ist der Ort. Man hat den Blick auf den Rhein, man hat da Platz, um Leute hinzusetzen, man kann da was anbieten und die Menschen, die jetzt Montag dabei waren und den Fabian Feldmann unterstützen wollten in seinem Anliegen oder zumindest das irgendwie wollen, dass dieser Biergarten wieder aufmacht, die sind sicherlich der Ansicht, dass es am besten einfach so weitergeht, wie es bisher ist und, Also ich verstehe das. Es kann natürlich aber auch, es wird ja nicht zwangsläufig schlechter. Das stimmt. Es kann aber schlechter werden. Und ich glaube, das haben viele vielleicht gerade im Kopf. Das ist dann vielleicht eher was, ja, ich will jetzt nicht zu böse über andere Sachen reden, aber an den Kasematten zum Beispiel ist ja eine sehr andere Art von Gastronomie. Ich kann mir schon vorstellen, dass da auch ein paar Erfahrungen mitschwingen, weil es vielleicht manchmal so war in der Ausgeh- und Gastronomie-Historie dieser Stadt. Also wie gesagt, ich bin da pur privat als Konsumentin quasi jetzt gerade sprechend, aber dass es schon immer mal so war, dass es irgendwie Orte gab, die ja so ein bisschen besonders waren oder halt, was ich halt wichtig finde, niederschwellig, offen, im wahrsten Sinne des Wortes ja in dem Fall, weil es gibt halt auch kein Dach so, ne. Flexibel, die dann irgendwann einfach sich gewandelt haben und dann hat es einfach einen anderen Flair gekriegt, der mir persönlich jetzt einfach nicht so entspricht und deswegen ein bisschen denke ich auch so nicht jetzt auch noch das. Ist ja nachvollziehbar für Stammkunde, für Leute, die einfach gerne dahin gehen, die sagen, so hätten wir es wäre schade, wenn das jetzt irgendwie, Worst Case, ausgetauscht wäre gegen irgendwas völlig Austauschbares, also was überall findest du. Genau, und auch so ein bisschen dieses, es ist ja schon auch was, es hat glaube ich ein sehr großes Einzug, also alle kommen da hin, aber dadurch, dass man da ja auch einfach kacke parken kann zum Beispiel, ist das finde ich schon auch so ein Ort, da geht man halt, ja wenn ich jetzt spontan auf den Rheinwiesen spazieren gehe, was oft passiert so und dann sehe ich da jemanden. Also das hat ja auch so ein bisschen was Vierteliges, Stammgästiges, sehr offen für alle. Aber dadurch, dass man da halt so, man läuft da entweder vorbei oder man geht halt hin, weil man in der Nähe wohnt. Ich mag diesen Flow einfach gern und ich fände es schön, wenn das in irgendeiner Art und Weise behalten wird. Was ist ja, wie gesagt, um auch nicht die Live dazu sehr... Nein! Das heißt ja nicht, dass die da unbedingt was Schlechtes draus machen. Aber es... Das müssen wir jetzt ein bisschen abwarten. Also ich weiß, dass heute noch ein bisschen Stellungnahmen dazu kommen. Das heißt, das wird jetzt auf jeden Fall weitergehen. Die Diskussion erstmal darum. Und dann wird man hinterher ein bisschen abwarten müssen. Ich könnte mir, wenn ich jetzt so die Pressemitteilung lese von die Live und so, kann ich mir vorstellen, dass das im Zweifel auch vor Gericht landet. Ob das das ganze Ausschreibungsverfahren und so dann auch nochmal verzögert, weiß ich nicht aber kann ich mir vorstellen und dann stehen wir jetzt noch eine Weile auf jeden Fall ohne Biergarten ein bisschen da, sobald wir da wissen, wann das absehbar ist, vielleicht wann das wieder aufmachen könnte, melde ich mich reden wir darüber, da freue ich mich schon drauf und ja, es scheint auch heute die Sonne, es ist jetzt noch nicht so richtig Drinkzeit es ist kurz nach eins, vielleicht können wir jetzt irgendwo draußen immer einen Kaffee trinken. Bis später. Bis später. Tschüss. Die Spritpreise sind in den vergangenen Tagen stark gestiegen. Hintergrund ist der militärische Konflikt im Nahen Osten. Die damit zusammenhängenden Auswirkungen auf die Preise für Super und Diesel sind auch in Düsseldorf zu spüren. Das erste Mal so massiv wie nach dem Ausbruch des Ukraine-Krieges vor vier Jahren. Was das im Einzelnen bedeutet, wie die Aussichten sind und wo es gegebenenfalls noch ein bisschen günstiger sein könnte, das erklärt Maximilian Norfrott. Lieber Max. Liebe Tosja. Sollen wir hier mal einen auf ganz transparent machen und sagen, dass wir uns heute ausnahmsweise und sehr spontan nicht persönlich gegenüber sitzen, sondern die Remote-Variante gewählt haben. Weil manchmal einfach die Tage sich anders gestalten, als man denkt. Ja, es ist schon eine Premiere. Ich habe hier meine AirPods im Ohr und sitze im heimischen Arbeitszimmer, halb noch im Jogger und du im Büro, wie immer. Aber ich finde, wir kriegen das richtig gut hin. Genau. Wärest du heute in die Redaktion gekommen, wäre, das weiß ich, die Wahrscheinlichkeit, dass du das Auto bewegt, relativ gering. Wir tun jetzt aber mal so als ob. Und dann hättest du vielleicht dafür sorgen müssen, dass das Auto auch anspringt und fährt. Wir wissen ja alle, in deinem Fall geht das über Elektromobilität. Wissen das alle, ja. Nee, das stimmt. Also wir fahren elektrisch, aber ich habe ein Moped mit Verbrenner. Das habe ich gestern ausgewinnt, pünktlich zum schönen Wetter. Und das zuckert. Also das ist ein Zweiteitel. Das braucht noch echt einen Sprit, der stinkt. Na, dann muss ich mir doch hier noch nicht mal irgendwie eine gute Überleitung ausdenken, sondern dann kommst du ja im Moment dann auch in die Verlegenheit, möchte ich sagen, tanken zu müssen. Und dir würde vielleicht auffallen, dass sich preistechnisch ganz schön was geändert hat in den letzten Tagen. Auch gibt es ja verschiedene Arten und Weisen der Tankstellen. Das finde ich immer ganz schön. Es gibt natürlich die großen, wo man auch irgendwie den ganzen Wochen Einkauf machen kann. Und dann gibt es die, die so ein bisschen, ja, oldschool sich gestalten. Ja. Das führen wir jetzt zusammen, die gestiegenen Benzinpreise. Jetzt ist die Katze aus dem Sack, worüber wir beide heute sprechen. Und eine Tankstelle bzw. Einen Tankstellenbesitzer, der dir das ein bisschen erzählt hat aus seiner Warte, der in Düsseldorf-Düsseldorf eine Tankstelle betreibt, quasi in eigener Hand und das schon eine ganze Weile. Ja, man kann am schönsten die Veränderung der Benzinpreise beobachten bei Udo Andrees und seiner freien Tankstelle an der Arnfeldstraße. Das ist in Düsseldorf nahe Rätelstraße, Aldi ist da auch in der Nähe. Denn dieser Mann hat eine riesige Preistafel auf fast Augenhöhe, die per Hand verändert wird. Also da geht wirklich noch jemand hin, wie früher bei den Kinos in Hollywood, wo diese Buchstaben geändert wurden und verändert die Zahlen. Und das ist allein am Montag ein halbes Dutzend Mal passiert, am Dienstag auch. Aber am heftigsten war es von Sonntag zu Montag. Denn da wurde richtig offensichtlich, wie der Ausbruch des Nahostkrieges, der militärische Konflikt im Iran, direkte Folgen hat für die Benzinpreise in Deutschland. Denn Herr Andres hat erhöht, genau wie alle anderen Tankstellen auch. Um da am Montagmorgen um 13 Cent erstmal, da waren es noch so um die 1,80 Euro für Diesel oder Super. Es gab gar keine großen Unterschiede. Mittlerweile, wo wir jetzt hier sprechen, Mittwoch, sind wir schon fast bei 2 Euro angekommen. Und das ist ein Stand, das muss man vielleicht einmal ganz kurz sich nochmal klar machen, den es zuletzt, also 2 Euro Marke ist ja sowas psychologisch schon stark ist, zuletzt 2022 gab, als der Ukraine-Krieg ausgebrochen ist. Das Besondere an Herrn Andres ist ja, dass der nun jetzt auch schon einige Jährchen hinter sich hat. Also er ist 90 Jahre alt und betreibt diese... Und betreibt diese Tankstelle. Das heißt, der hat natürlich auch schon einige Preisschwankungen mitbekommen. Und du schreibst in deinem Anleser zum Text darüber, dass Herr Andres jetzt persönlich nicht an eine schnelle Erholung der Preise glaubt. Worauf fußt er das? Können wir da mal ein bisschen die vielleicht Historie und aktuelle Situation mit diesen persönlichen Erfahrungen ein bisschen verbinden? Also erstmal der Grund, warum und darauf basierende Benzinpreise im Endeffekt, warum der Preis für Rohöl so stark gestiegen ist zum Anfang dieser Woche, ist, weil Iran nach dem Angriff von USA und Israel eine sehr wichtige Meerenge blockiert haben. Bis heute ist das so, das wird wahrscheinlich auch eine Weile so bleiben, das ist die Straße von Hormuz, verbindet den Persisch mit dem Arabischen Golf, ist quasi südlich vom Iran. Und durch diese Straße von Hormuz gehen normalerweise ein Fünftel, teilweise mehr, an Rohöltransporten der Welt. Also es ist quasi wie so eine Hauptstraße für Rohöl, aus der dann später Benzin gewonnen wird, was dann irgendwann nicht unbedingt an Deutschen, aber auf dem weltmeiten Tankstellenmarkt landet. Und da jetzt eben der Preis für Rohöl wegen dieser Knappheit, geringeres Angebot, lässt ja die Preise steigen, sofort angestiegen ist. Und weil der Rohölpreis auch immer im Visier von Spekulanten steht, die sofort reagieren, wenn so ein Konflikt ausbricht, wie jetzt im Iran. Ist erst dieser Preis gestiegen. Und dann haben wir halt eine kleine Anzahl von Mineralölkonzernen in der Welt, die alle reagieren, indem sie die Spritpreise anziehen, an den Tankstellen. Klammer auf, was sie gar nicht machen müssten, weil das Benzin wird ja nicht quasi am Weltmarkt gekauft und reagiert, sondern befindet sich in Tanklagern. Herr Andres zum Beispiel in der Anfeldstraße hat ein Lager von 150.000 Litern, das auch gut gefüllt ist. Aber auch er hat die Gewinne mitgenommen und sofort erhöht, weil er sagt, naja, das sind jetzt Bestandsgewinne, die... Überwie freut er sich kurzfristig? Und wenn er nicht mitgegangen wäre, dann würden ihm, so hat er wörtlich so schön gesagt, die Leute die Säule leer lutschen. Ja, dann hätte er halt massiven Ansturm an Menschen, die sich denken, ja super, ich kann jetzt hier 20 Cent günstiger tanken. Und du kannst ja, es gibt viele Sparfüchse, die das auch machen bei Webseiten oder Apps, genau nachschauen in Echtzeit, an welcher Tanke gerade das Benzin am günstigsten ist. Und die Leute reagieren auch darauf und deswegen passen dann die Tankstellen auch immer blitzschnell untereinander die Preise an. Ja, und Herr Andres hat sich ja quasi als Ziel gesetzt, immer der günstigste Anbieter im Ganzen zu sein von Sprit. Das heißt, da musste er dann reagieren. Hat das geklappt? Also war er trotzdem dann günstiger als die anderen? Also ehrlich gesagt, nein. Ich glaube, es ist jetzt eine schwierigere Sache für ihn. Wie gesagt, er macht das händisch. So schnell zu reagieren auf diese Preiskapriolen. Ich weiß, dass er zum Beispiel am Montag nicht der günstigste war, weil ich da an einer Jet-Tankstelle Erkrater Straße vorbeigekommen bin. Die waren ein paar Szenen günstiger als er. Also es ist jetzt nicht der Redewert von den absoluten Zahlen, aber am Ende konnte er das Versprechen nicht halten. Vielleicht, weil er auch nicht so schnell reagieren konnte oder eben doch nicht diesen Spielraum hatte. Aber er ist natürlich meistens unter den Günstigen. Also wir reden jetzt über zwei Euro. Am Wochenende waren es ungefähr 1,80 Euro, noch ein bisschen drunter. Das heißt, wir reden von einer Steigerung von über 10 Prozent in der Kürze der Zeit. Das ist ja jetzt quasi beobachtet in Düsseldorf. Also auch natürlich landes- und wahrscheinlich weltweit. Aber wir sprechen jetzt hier gerade drüber. Und dann frage ich mich, wenn du schon ein bisschen andeutest, dass natürlich auch wenn es so Bestände noch gibt und daraus geschöpft werden kann, erstmal, dass natürlich diese Preisanpassungen auch immer so ein bisschen genau sind. Und wo kann man Gewinn machen, wo nicht? Also ganz normal Handel, Wirtschaft halt. Jetzt ist ja Düsseldorf eine Stadt, wo viele Leute auch durchfahren, wo viel getankt wird. Eine große Stadt, das heißt, da stelle ich mir vor, genau, ist es vielleicht noch ein bisschen doller? Wie sieht es im Umland aus? Also müsste ich jetzt, wenn ich nochmal voll tanken wollen würde, mein kleines Cabrio würde irgendwie so zu viele Sachen reinpassen, würde ich vielleicht ein bisschen weniger zahlen, wenn ich jetzt, weiß ich nicht, nach Hilden fahre oder nach Leverkusen oder Meerbusch. Mehr Busch, also ich möchte jetzt wieder keine Stadt hier kränken, dass ich sage, die sind kleine Städte, aber du weißt. Nee, aber es ist so, also im Umland an den weniger gefragten und frequentierten Orten hast du geringere Preise. Das kennt man ja auch selber, wenn man in den Urlaub fährt und weiß, wie teuer Benzinen an Raststätten sind, die dir quasi den Komfort bieten, sofort an der Strecke tanken zu können und nicht abfahren zu müssen. Wenn du da dann abfährst und nicht an der Raststätte tankst, hast du ja auch meistens so eine Ersparnis von 5 bis 10 Cent pro Litern. Das hast du manchmal auch im Umland. Also im Moment lohnt es sich schon zu vergleichen, wobei man nicht unterschätzen darf, den Weg dahin, der kostet ja auch Sprit. Also muss man auch wollen. Du hattest gefragt zum Thema Erholung der Preise. Das ist ja auch wirklich insofern interessant aus wirtschaftlicher Sicht, dass wie gesagt diese Tankstellen ja alle ihre Läger haben. Jede Tankstelle hat zehntausende Liter unterirdisch, die jetzt natürlich verbraucht werden. Und dann wird wieder neu eingekauft. Und erst dieser neue Einkauf, der vielleicht bei jemandem wie Herrn Andres in den nächsten Wochen geschehen wird, Und der wird dann auch de facto so teuer sein, dass er sich an den neuen Rohölpreis richtet, der eben durch den Ausbruch des Irankriegs angetrieben wurde. Und weil dann eben das Benzin auch beim Einkauf so teuer wird für die Tankstellen, werden die Preise, selbst wenn dann die Rohölpreise danach vielleicht wieder runtergehen, erstmal hoch bleiben an den Tankstellen. Also das hast du auch in der jüngsten Vergangenheit. Ich hatte den Ukraine-Krieg schon erwähnt, der 2022 ausgebrochen ist, als Russland die Ukraine überfallen hat im Frühjahr oder im Februar. Da ging danach dann der Preis eine ganze Weile sogar noch einen Ticken höher, weit über zwei Euro und erst viele Monate danach wieder runter. Und so ist es auch jetzt zu erwarten. Also es wird teuer bleiben. Gibt es denn schon eine Idee, wie lange das dauern könnte? Also gibt es da irgendwie, genau, hat Herr Andres erzählt, wie es in den letzten Jahren vielleicht war, wenn mal sowas passiert ist? Also hat er da so ein bisschen aus seiner persönlichen Erfahrung berichten können? Oder was jetzt dann vielleicht, ja, wie es jetzt wird? Wird jetzt weniger Auto gefahren, wird weniger getankt, ist jetzt eh, weil Sommer ist, packen alle das Rad wieder aus? Also er sagt halt, das Entscheidende ist, dass die fundamentalen Gründe sich verändern und der Kerngrund für den jetzigen Anstieg des Rohöls am Weltmarkt ist eben die Blockade der Straße von Hormuz südlich des Irans. Solange die blockiert bleibt, werden die Preise auch hoch bleiben, weil eben ein Fünftel des transportierten Rohöls nicht mehr raus kann aus dem Golf. Also quasi einfach der Weltmarkt deutlich trockener unterwegs ist, was Öl betrifft. Sobald sich das wieder ändert, wird Öl am Weltmarkt vermutlich günstiger werden. Bis das dann aber an den Zappsäulen ankommt, dauert es wiederum. Also wenn ich jetzt, ich fahre wie gesagt autoelektrisch, deswegen bin ich da nicht so stark auf Benzinpreise angewiesen, aber wenn ich das wäre, dann würde ich mir schon auf jeden Fall Reserven anlegen, weil das halt die Kosten enorm nach oben treibt. Es gab jetzt zum Beispiel von dem Volkswirt der Commerzbank eine Prognose für dieses Jahr für Deutschland, dass die Inflation, also die Steigerung der Preise um einen Prozentpunkt steigern wird, was sie steigen wird wegen Iran-Krieg, was sie jetzt hier erstmal klein anhört, aber von zwei auf drei Prozent sind 50 Prozent mehr. Und ein Kerngrund dafür sind die Energiepreise. Und da reden wir jetzt nicht nur über Sprit, das ist ja kurzfristig zu spüren, jeder spürt das gerade, sondern auch über Gaspreise. Viele Leute heizen ja nun mal noch mit Gas oder sogar mit Öl in ihrer Wohnung oder im Haus. Jetzt haben wir Gott sei Dank Frühling, Sommer, Herbst. Da ist das nicht nötig. Aber wenn der Winter kommt, ist auch damit zu rechnen, dass es wieder deutlich teurer wird. Und auch diese Dynamik haben wir ja schon nach dem Ausbruch des Ukraine-Kriegs gesehen. Da habe ich tatsächlich auch dran gedacht. Das war natürlich gerade ein bisschen quatschig gesagt, dass jetzt alle mit ihrem Rad fahren, weil das Wetter schön wird. Es gibt ja einfach auch Leute, die sind auf ihre Fahrzeuge angewiesen. Klar, natürlich jetzt auch genau wie mit Heizen. Jetzt wird es halt wärmer, aber es ist trotzdem noch kalt. Also ich heize auch mit Gas. Bei mir in der Wohnung ist jetzt auch, ich wohne im Erdgeschoss, Altbau. Also das ist schon, das dauert eine Weile, bis ich das aufheize. Also das wird jetzt bestimmt wieder ein Thema sein und auch bleiben. Genau, wie ich dich kenne, lieber Max, bleibst du dran und wirst uns auf dem Laufenden halten. Ich habe den Stadtwerken Düsseldorf just heute Morgen schon eine Presseanfrage gestellt, um zu fragen, welche Folgen es für die Gaspreise kurzfristig, aber eben auch langfristig zu rechnen ist. Wenn ich das weiß, kann ich es gerne hier teilen. Ich wollte gerade sagen, dann weiß ich ja schon, worüber wir in der nächsten Woche sprechen, lieber Max. Okay. Ich wünsche dir einen schönen Resttag. Fahr vorsichtig auf deinem Roller, wenn du ihn heute bewegst. Mache ich, danke. Dir auch gute Fahrt. Bis zum nächsten Mal. Bis bald, Thorsten. Ciao. Tschüss. Düsseldorf wird immer wieder verglichen mit Paris. Am Rathausplatz gibt es nun einen weiteren Ort, an dem man einen zumindest gefühlten Ausflug nach Frankreich unternehmen kann. In der alten Kämmerei hat La Maison du Pain eine Filiale eröffnet. Auf der Karte stehen allerlei Gebäcke, belegte Brote und Quiche. Natürlich fehlen auch Wein und Champagner nicht. Christopher Trinks hat es probiert und berichtet. Christopher. Tosia. Bonjour. Ça va? Das ist alles, was ich kann. Auf Französisch. Ich kann noch weniger. Wirklich. Hattest du Französisch in der Schule? Nee, habe ich bewusst mich gegen gewehrt. Aha, bewusst gewehrt auch noch. Ja, ich weiß nicht, Französisch hat mir von Anfang an nicht gefallen als Sprache. Also es ist bestimmt eine schöne Sprache, man sagt ja auch, es ist schöner Klang etc., aber ich wollte tatsächlich Latein machen. Okay, Christopher, das ist ein Thema, da reden wir wann anders drüber, was da los war. Vielleicht ja dann auf Latein, weiß ich nicht, da bin ich nicht so bewandert. Ich hatte Französisch, aber also mehr hängen geblieben als das, was ich hier gerade zum Besten gegeben habe, ist auch nicht. Französisch sprechen ist ja das eine, Französisch essen ist das andere. Absolut. Und Französische Süßspeisen essen ist, also das ist ja nochmal eine ganz andere Welt. Oft wird ja Düsseldorf als Klein Paris betitelt. Und ist dir das auch schon untergekommen, als nicht gebürtiger, aber doch schon sehr lange hier lebender Wahlvorscher? In Düsseldorfer? Auch doch, das ein oder andermal. Also ich war schon mal in der französischen Schule, hab darüber berichtet, dem Lycée Française. Das Frankreich-Fest, hab ich auch schon mal berichtet drüber. Also ja, Frankreich ist hier gut vertreten, würde ich sagen. Ja, und auch so Flingern gerade wird doch immer, ne? Und ich glaub unterwegs, Lorette Straße, also diese Dichte von vielleicht Straßencafés mit Bistrotischen und genau, auch die feine Backkunst ist ja hier durchaus vertreten. Es leben ja auch knapp 4000 Franzosen, Französinnen in Düsseldorfer. Es gibt auf jeden Fall diese große Community, da haben wir ja auch, ich glaube, da hat Paul Küchler mal auch ein ganzes Stück drüber geschrieben, wer da hier so wie sich bewegt auch in der Stadt. All das führt uns ins Zentrum der Stadt quasi, im wahrsten Sinne des Wortes, in die alte Kämmererei am Rathaus. Genau. Da kann man jetzt einen auf Frankreich machen. Man kann einen Kurzurlaub nach Paris machen, zumindest wurde einem das so angekündigt. Und du hast dir das natürlich, wie wir dich kennen und lieben, nicht zweimal sagen lassen und ab dafür, bis hier die, weiß ich nicht, wie viel Meter, 150 Meter, hast du deinen Schal dir umgeschlungen und bist in die alte Kammerei gestapft und hast dich da mal ein bisschen nach Frankreich gebeamt. Genau, hab mir die Baskenmütze aufgesetzt. Da sind wir doch wieder beim Real-Life-Journalismus, also so schön nach draußen und die Sachen erleben. Erzähl, wie ist es denn jetzt da? Also La Maison, guck mal hier, ich kann schon nicht aussprechen, La Maison du Pain. Genau, das war perfekt ausgesprochen. Heißt das Haus des Brotes? Mhm. Okay. Genau. Brot ist aber, gibt's auch dort viel, aber es ist, glaube ich, eher mehr der Fokus auf süße Backwaren, auf kleine Tarts, auf... Und allerlei Eclairs, Macarons, Macarons, Macarons, Macarons, das ist ja auch lustig. Das ist jemand anderes. Bonjour. Genau, also viel, viel kleine, süße, französische Backwaren gibt es dort und auch noch einiges mehr. Aber der Fokus, hat man mir dort erzählt, liegt tatsächlich, man soll dort frühstücken von morgens bis abends. Okay. Kannst du ein bisschen uns in die Stimmung reinnehmen im Sinne von, also ich finde ja schon den Ort auch einen durchaus besonderen, weil es halt jetzt nicht auf der Fressmeile Bergerstraße, es ist nicht irgendwie in irgendeinem Viertel so eine kleine Seitenstraße, Brunnenstraße, was weiß ich, sondern es ist halt irgendwie am Rathaus. Also allein, dass man da rein kann und einen Kaffee trinken ist ja schon, glaube ich, haben viele Leute nicht so richtig auf dem Schirm. Es hat eine enorm prominente Lage, definitiv. Also zwischen Ürige und Marktplatz quasi hat dort jetzt dieses neue Café eröffnet und die alte Kämmererei, das ist jetzt auch so ein bisschen der Startschuss, sag ich mal, womit die jetzt wieder zum Leben erweckt wird. Also es gibt ja schon ein kleines Kaufhaus dorthin. Es sollen noch weitere Gastronomien folgen, aber das war jetzt tatsächlich dann jetzt der erste gastronomische Anlaufpunkt. Die wurde ja wirklich jahrelang groß saniert und aufwendig wiederhergestellt. Da steht auch immer noch, ist immer noch ein bisschen eingepackt. Genau. Ist auch tatsächlich, als ich dort vor Ort war, bei der Eröffnung des Cafés, Und war noch nicht alles fertig. Also im oberen Teil, du musst dir das vorstellen, du kommst rein, dann ist da direkt erstmal eine Backtheke mit einer, also Glastheke mit lauter leckeren kleinen Sachen und französischem Brot und Baguettes etc. Und dann kommst du in den hinteren Bereich und dort ist dann schon der erste Gastraum. Aber dann geht noch eine Treppe nach oben und das war eigentlich, fand ich, eher so nochmal der besondere Eyecatcher. Also der Gastraum unten ist auch schön reingerichtet, so runde Tische, die Kellnerinnen und Kellner laufen alle französisch gekleidet, sag ich mal, rum, sind auch total freundlich, muss ich sagen. Und dann geht man eine Wendeltreppe hoch und die war noch gesperrt, aber ich durfte natürlich schon mal reinspinzen und ja, das ist so ein, soll so ein Mix aus Pariser Chic und Côte d'Azur darstellen, hat man mir gesagt und so ein bisschen hatte ich da auch das Gefühl. Man ist ja auch in Wassernähe zum Rhein, also so ein bisschen Küste, mein Gott, wenn man das jetzt, also it's a big stretch, aber kann man sich da ja auch ein bisschen das maritime Gefühl abholen. Jetzt frage ich mich, ist das eine Kette? Oder ist das, also weil ich finde, es klingt, ehrlich gesagt, ich habe sofort Zeit für Brot natürlich im Kopf, also so vom vom, ne, ein etwas generischer Name, das möchte ich jetzt mal sagen. Genau, was hat es damit aus sich? Also wie? Ja, es ist eine Kette, genau, die mittlerweile, ich glaube, acht Standorte war das in Deutschland, hatte, genau, Düsseldorf ist jetzt neu dazugekommen und, ja, die Verantwortlichen dort haben mir erzählt, dass sie Düsseldorf schon lange im Blick hatten, weil es einfach mit dieser Frankophilität in der Stadt sehr gut passt. Aber sonst gab es das bisher in der Umgebung nicht. Jetzt habe ich mich noch eine Sache gefragt. Ich finde ja immer dieser... Dieser Standort da mitten in der Altstadt, also es ist ja wirklich mitten in der Altstadt, genauso wie auch die Bolkerstraße, genau wie auch ein bisschen die Kurzestraße, ich finde die fällt da immer so ein bisschen raus, aber auch so ja Richtung Bergerstraße und so, Flingerstraße, da gibt es ja sehr viel Gastronomie, da gibt es auch sehr viel Einzelhandel, da gibt es sehr viel Gastronomie und ich muss sagen, als Düsseldorferin habe ich immer so ein kleines, ich denke das sind ja eh, da gehen irgendwie, jetzt haben wir hier nicht Massen von Millionen Touristen, jeden Tag durchlaufen, aber wir sind ja schon eine vielbesuchte Stadt und ich denke immer, das ist wie diese kleine spanische Gasse, ich tue dem Unrecht, darauf möchte ich hinaus, weil das sind ja schon alles einfach auch, genau. Inhaber geführte teilweise und wirklich auch natürlich qualitativ sehr hochwertige Sachen, die man da bekommt, beziehungsweise Läden, die man da findet, aber trotzdem hat es ja immer so ein bisschen diesen Flow von, oder dieses Flair von, es hat so ein bisschen Touri, weil das so mitten in der Stadt ist. Hast du, geht es dir vielleicht auch manchmal so und hast du das Gefühl, dass dann mit der Eröffnung zum Beispiel von sowas, ja, dass so ein bisschen aufgehoben wird, weil es einfach was, also es soll ja auch was für die Einheimischen sein, darauf möchte ich hinaus, es soll ja keine Touristenfalle, jetzt sage ich das mal ganz groß, ich unterstelle keinem anderen Laden, dass das so ist, ich finde, sobald was, das habe ich aber auch in anderen Städten, also ich habe es ja hier jetzt seit zwei Wochen nicht mehr erwähnt, ich habe ja mal in Amsterdam gelebt, Christoph, da ist es ja genauso Natürlich sind da aber trotzdem auch mitten im Zentrum richtig schöne Restaurants, aber es ist was anderes, als wenn man das in so einem etwas abgelegenen Viertel so entdeckt. Ich weiß voll und ganz, was du meinst. Es geht mir tatsächlich auch so, wenn ich von der Heinrich-Heinallee Richtung Marktplatz dann laufe. So, da ist zum Beispiel ein gutes Beispiel. Henry's Café, wo man dieses Kuchen-Eye-Can-Eat machen kann. Zauberhaft, supergeile Sache, also wirklich frisch gebacken da, alles toll. Aber durch diesen Standort hatte ich so ein bisschen, dachte ich so, ach, das wird so, ne? Ist nicht so für die Locals ausgerichtet. Habe ich jedes Mal tatsächlich, wenn ich dort diese kleine Passage dann durchlaufe. Dann um den Marktplatz herum war es in der Vergangenheit nicht so viel besser. Also da sind ja auch dann Souvenir-Shops etc., die man jetzt nicht unbedingt aussuchen würde als Düsseldorfer. Und dann, wenn man dann Richtung Karlplatz, dann Karlstadt geht, dann erst quasi kommt so der Düsseldorfer Teil, sag ich mal, mit den alteingesessenen Restaurants und etc., wo ich mich dann gerne aufhalte, ürige und so weiter. Ja, und ich finde, dadurch ist es eine Aufwertung, durchaus, oder kann es eine Aufwertung sein. Das Café erhält ja auch bald dann so ab März, Ende März, haben sie gesagt, eine Außenterrasse, also auf dem Marktplatz werden dann dann auch bestuhlt werden können. Das ist ja auf jeden Fall durchaus ganz nett dort mal einen Kaffee zu trinken oder mehr Du schreibst, du hast dich natürlich wahrscheinlich durch alles durchprobiert also es gibt diese Backwaren, es gibt Macarons, es gibt wahrscheinlich allerlei kleines. Sahnegebäck stelle ich mir vor Also ich habe da vor allen Dingen mich auf die Tarts gestürzt ich habe so religiös heißt das tatsächlich das ist so ein, Schokowindbeutel, auf den ein kleinerer Schokowindbeutel oben drauf gesetzt ist also aus Brandteig. Croissant habe ich natürlich probiert. Fand ich ganz lecker. Den Kaffee, ja. Gibt es vielleicht noch andere Stellen, die man anlaufen kann, genau. Aber es will ja, also die wollen zwar Fokus auf Frühstück von morgens bis abend machen, aber du kannst da auch bistromäßig essen. Also werden auch Krok-Sandwiches angeboten, Salate, Quiches. Tarts und natürlich darf auch Wein und Champagner. Champagner ist doch klar. Wir sind schließlich immer noch in Dessert. Absolut. Wird da alles vor Ort gebacken, in-house gebacken? Also ein Großteil der Produkte wird aus Frankreich, aus kleinen Manufakturen bezogen, so hat man es mir zumindest erzählt. Die Backwaren vor Ort, ja, die werden frisch backen, aufgebacken dort und die Tarz etc. auch selber gemacht. Aber ja, es soll ganz viel Frankreich dort im Sortiment sein. Wie viel muss ich denn investieren, wenn ich mir ein bisschen Côte d'Azur oder Provence auf den Teller holen möchte? Also je nachdem, was du natürlich bestellen möchtest. Aber ich sag mal, die Krox-Sandwiches und so, also die Bistro-Gerichte sind so zwischen 10 bis 14 Euro ungefähr. Ich habe dort für mein kleines Brandteigtörtchen ein Croissant, ein Kaffee insgesamt 11,30 Euro bezahlt. Na ja gut, ist schon. Ja, ich würde sagen, ist noch im Rahmen, aber ist jetzt auch nicht super wützlich. Da ist dann wirklich ein kleiner Urlaub im Alltag vielleicht, den man sich dann leistet, nicht? Ja, auf jeden Fall. So um den Dreh, glaube ich, muss man da. Man wird dich also demnächst oft antreffen mit einem Croissant vor der Nase und einem, naja, dann vielleicht nicht Kaffee. Was gibt es? Gibt es auch Tee oder sowas? Ja, ja, auf jeden Fall. Was vielleicht noch ein kleiner, netter Side-Effekt ist, der ganz interessant ist, die haben da oben auch so ein Separé jetzt eingerichtet. Das kann man mieten und die haben auch schon die erste Hochzeitsreservierung. Klar, im Rathaus heiraten ja auch Leute. Genau, schandesamtlich. Und da muss man sagen, wo ist man dann danach hingegangen? Also ich bin auch im Feuer, deswegen keine Ahnung. Aber ich denke, das ist schon eine ganz nette Location, dass man dann direkt mit der standesamtlichen Hochzeitsgesellschaft darüber gehen kann. Ja, so gut ist das da komplett. Also ich meine, der Burgplatz, Rathausplatz ist einfach auch schön. Also darum geht es nicht. Ich fand nur immer dieses... Für mich hatte das halt immer schon sowas von einem Verwaltungsgebäude. Also ich weiß, da waren ja auch früher Schulläden drin, also da war ja auch dieses Velo-Café mal. Genau, das ist quasi der Nachfolger davon, aber erweitert. Genau, aber also trotzdem finde ich diesen Ort, da würde ich nicht als erstes drauf kommen, dass ich da reingehe und einen Kaffee trinke. Deswegen finde ich das irgendwie, weil es für mich halt zum Rathaus gehört und das hat so eine Schwelle. Müssen sich bestimmt auch noch viele daran gewöhnen erstmal, dass da ein Kaffee ist. Überrascht sein, weil da war ja auch einfach lange Zeit dann Bauchstelle. Ja, es tut sich was auch mitten in der Stadt und ja, wie immer, wenn wir hier mittags über Dinge sprechen, die mit Essen zu tun haben, knurrt mein Magen jetzt so doll, dass ich mir vielleicht da jetzt einfach mal ein kleines Croissant hole. Und ja, ich danke dir sehr, dass du uns mitgenommen hast auf einen Kurzurlaub, gedanklichen Kurzurlaub nach Frankreich und ich freue mich schon aufs nächste Mal. Ebenso. Bis dahin. Jetzt kommt das Wochenendwetter für Düsseldorf vom Wetterstruxie. Mit dem meteorologischen Frühlingsanfang kam auch der Frühling und er bleibt, zumindest vorerst. Ich grüße euch damit ganz herzlich zum Wochenendwetter. Wir können es heute wirklich kurz und knapp machen, denn es gibt nicht so super viel zu berichten zum Wetter. Es gibt so leichte Tendenzen, dass diese trockene Phase jetzt zur Woche Mitte der nächsten Woche so langsam brechen würde. Aber bis dahin bleibt es erstmal frühlingshaft. Die Temperaturen liegen jetzt so von Tag zu Tag so bei ungefähr 8 bis maximal 19 Grad. Es kann sein, dass es gerade zum Nachmittag hin nochmal kompaktere Wolken gibt. Aber das wird nur sehr vereinzelt der Fall sein. Und ansonsten bleibt es sonnig und frühlingshaft. Die neue Woche startet ebenfalls sehr sonnig und mit sehr milden Temperaturen. Und dann wird so ab der Wochenmitte wird so die Schaueraktivität so langsam zunehmen, Und die Wolken werden auch wieder zahlreicher werden und mit der fehlenden Sonne gehen die Temperaturen dann logischerweise auch wieder zurück. Wir werden aber so im groben Schnitt bei 10 bis 14 Grad auf jeden Fall bleiben, was dann so ungefähr der Jahreszeit entsprechend ist. Danach müsste man mal gucken. Also die Modelle sehen im Moment noch keinen richtigen Rückfall in spätwinterliches Wetter, aber so richtig trockene Phase mit längeren sonnigen Abschnitten ist im Moment auch nicht in Sicht. Also es sieht im Moment danach aus, als würde dieser kurze Frühlingsgruß mit sehr stabilem Wetter, als würde dieser jetzt Mitte der nächsten Woche zu Ende gehen. Und dann müsste man tatsächlich einfach mal schauen, wo es dann weiterhin geht. Ist im Moment noch alles offen, aber wie gesagt, diese extremen Hinblick auf spätwinterliches Wetter oder halt eben nochmal einer trockeneren Phase, das ist im Moment nicht in Sicht. In diesem Sinne wünsche ich euch jetzt ein schönes, frühlingshaftes Wochenende und wir hören uns nächste Woche wieder zum Wochenendwetter. Bis dann. Ciao, ciao. Mehr Düsseldorf-Wetter gibt es im Wetterstruxi-Blog. Jens-Strux.blog Das war der Rheinpegel für diese Woche. Wenn ihr uns, wenn ihr mir eine wirklich große Freude machen wollt, dann abonniert doch diesen Podcast überall, wo es ihn zu abonnieren gibt. Und wenn ihr schon dabei seid, dann bewertet ihn doch auch gleich und teilt diesen Podcast. Erzählt jemandem davon, der oder die Düsseldorf liebt oder noch viel besser, der oder die das gefälligst bald lernen soll. Mein Name ist Tosja Kormann. Ich danke euch fürs Zuhören. Bis zum nächsten Mal. Tschüss. Den Rheinpegel gibt es jeden Donnerstag neu. 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