Latest / Hamburg-News – der aktuelle Nachrichten-Überblick um 17 h / Hamburg-News: Feueralarm auf der Alster
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- Music. Willkommen zu deinem täglichen News-Update. Dies sind die Themen vom 9. September. Brand im schwimmenden Restaurant Alster Lagune hält Feuerwehr in Atem. Hamburger Immobilienunternehmen Liquid Home stellt Neugeschäft ein. Schuhmacher Oliver Neumann schließt Geschäft nach 30 Jahren. Bundesweiter Warn- und Sirenentest am 11. September geplant. Neues Möbelgeschäft von Sofa Company eröffnet in Hamburg-Eppendorf. Robin Alexander im Podcast über Politik und sein Bestsellerbuch. Music. In der Nacht zum heutigen Dienstag ist es in dem auf der Binnenalster gelegenen schwimmenden Restaurant Alster Lagune zu einem Brand gekommen. Nach Angaben der Feuerwehr brachen die Flammen in einem Lagerraum unterhalb des Schiffes aus. Gegen 23.40 Uhr erhielten die Besitzer wohl zunächst eine automatische Warnmeldung auf ihre Mobiltelefone. Über die angeschlossenen Überwachungskameras konnten sie anschließend eine Rauchentwicklung im Innenraum feststellen und alarmierten umgehend die Feuerwehr. Als die ersten Einsatzkräfte eintrafen, war im Restaurant selbst zunächst nur leichter Rauch sichtbar. Bei der weiteren Erkundung stellte sich jedoch heraus, dass der darunterliegende Lagerraum bereits stark verqualmt war. Um den Brandherd zu erreichen, mussten die Feuerwehrleute den kompletten Lagerraum ausräumen. Da absehbar war, dass der Einsatz mehr Kräfte binden würde, erhöhte die Feuerwehr die Alarmstufe und forderte einen weiteren Löschzug an. Auch die Freiwillige Feuerwehr war im Einsatz, über mehrere Stunden waren die Einsatzkräfte vor Ort, führten Nachlöscharbeiten durch und belüfteten das Restaurant. Anfang Mai schien die Welt bei dem Immobilienunternehmen mit Sitz in Hamburg noch in Ordnung zu sein. Man sei Marktführer in Deutschland und für die Zukunft gut aufgestellt, erklärten Philipp Schulze und Christian Kuppig, die Geschäftsführer von Ewa Liquid Home, fünf Jahre nach der Firmengründung. Vier Monate später sieht das anders aus. Die mit dem Premium-Makler Engel & Völkers eng verbandelte Firma wird nun das Neugeschäft mit dem Teilankauf privater Wohnimmobilien einstellen. Wir werden ab sofort keine neuen Not-A-Termine für weitere Immobilienteilankäufe mehr realisieren können, teilten Schulze und Kuppig dem Abendblatt auf Anfrage mit. Man müsse signifikante Einschnitte vornehmen, um den Fortbestand des Unternehmens zu sichern und werde es auf eine reine Bestandsverwaltung umstellen. Das Geschäftsmodell existiert hierzulande erst seit wenigen Jahren. Firmen wie Liquid Home erwerben von Hauseigentümern bis zu 50 Prozent der Anteile an der Immobilie. Ist sie beispielsweise 500.000 Euro wert, erhalten die Eigentümer also bis zu 250.000 Euro. Zugleich steht ihnen ein lebenslanges Wohnrecht in dem Haus zu, sie dürfen ihren Anteil auch vererben. Allerdings zahlen die bisherigen Alleineigentümer eine monatliche Nutzungsgebühr für das Haus. Bei 500.000 Euro Wert und 250.000 Euro Auszahlung wären es bei Liquid Home 1031 Euro. Die Hamburger hatten in Deutschland nach eigenen Angaben einen Marktanteil von 56% für solche Verträge und bislang mehr als 2000 realisierten Teilankäufen. Den Wert der verwalteten Immobilienanteile bezifferte das Unternehmen zuletzt auf etwa 1,1 Milliarden Euro. Er war für viele Bewohner des Generalsviertels in Hoheluft-West eine Institution und gefühlt immer da. Seit 30 Jahren steht Schuhmachermeister Oliver Neumann in dem Ladengeschäft an der Gneisenaustraße Ecke Eppendorfer Weg und repariert Schuhe, Taschen und andere Lederwaren. Nun schließt der 60-Jährige sein Geschäft Olivers Schuhreparatur. Die Wochen vor der Entscheidung waren hart. Vier Jahrzehnte widmete er sich seiner Leidenschaft, darunter auch als Ausbilder für junge Menschen. Doch zuletzt hatte er Existenzängste, die Magenschmerzen verursachten. Als Selbstständiger bist du immer Optimist, sagt Neumann. Aber wenn der wirtschaftliche Druck wächst, deine Gesundheit darunter leidet und du dir nur noch Sorgen machst, geht es irgendwann nicht mehr weiter. Ende September schließt er nun für immer. Die Leute kaufen keine hochwertigen Schuhe mehr. Sie greifen lieber zu Fast Fashion, oft aus Plastik, die sich kaum reparieren lässt, sagt er. Seine Arbeit, nachhaltig und qualitätsbewusst, stehe im Kontrast zur schnelllebigen Billigmode. Am Donnerstag, dem 11. September, wird es in der Hamburger City laut und auf den Smartphones auch. Grund ist eine bundesweite Testwarnung, die vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe BKK um 11 Uhr am Vormittag ausgelöst wird und mit der die verschiedenen Warnmittel in Deutschland getestet werden sollen. Parallel dazu bereitet sich Hamburg mit dem alljährlichen Sirenentest auch auf die bevorstehende Sturmflutsaison vor. Das teilte die Hamburger Innenbehörde heute mit. Denn, insbesondere in der Zeit vom 15. September bis 31. März, kann es in tiefgelegenen Gebieten und im Hamburger Hafen zu einer Gefährdung durch Sturmfluten kommen. Ein neues Möbelhaus für Hamburg. Die dänische Möbelmarke Sofa Company hat angekündigt, in Hamburg ein weiteres Geschäft zu eröffnen. Ziel sei es, bis Jahresende zehn Läden in Deutschland zu betreiben. Auch in der Hansestadt ist die Marke bereits vertreten. Nun soll in Hamburg ein weiterer Store hinzukommen. an der Eppendorfer Landstraße 112a in Eppendorf. Die Wachstumsaussichten sind enorm, sagt Shadi Rame, Retail Director bei Sofa Company. Und ich ahne schon, wer einer der ersten Kunden sein wird. Sofa & Icon, das ist wie HSV und Erste Liga. Da kommt zusammen, was zusammen gehört. Zum Podcast-Tipp des Tages. Vor vielen Jahren hat sich Robin Alexander vorgenommen, über Politik nur noch so zu schreiben und zu sprechen, dass möglichst viele Menschen ihn verstehen. Heute ist der 50-jährige Deutschlands wichtigster Politikerklärer, stand mit seinem neuen Buch »Letzte Chance«. Der neue Kanzler und der Kampf um die Demokratie, wochenlang auf Platz 1 der »Spiegel«-Bestsellerliste, ist Dauergast in Talkshows. Allein bei Markus Lanz war er mehr als hundertmal. In unserer Reihe »Entscheider treffen Heider« spricht Alexander über die besondere Art, auf die seine Bücher entstehen, genauso wie über die großen Ängste von Friedrich Merz und all das, was die Regierung in diesem Herbst angehen muss. Aufgezeichnet wurde das Gespräch vor 200 Zuschauerinnen und Zuschauern in der ausverkauften Jazz-Hall in Hamburg. Zu hören ist es unter dem Abendblatt-Podcast Entscheider treffen Heider und zu sehen auf dem YouTube-Kanal des Hamburger Abendblatts. Das war dein tägliches News-Update, erstellt mithilfe von künstlicher Intelligenz. Wenn dir diese Episode gefallen hat, abonniere unseren Podcast und teile ihn mit deinen Freunden. Bis zum nächsten Mal. Ein Podcast von Funke. 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