Latest / Berlin Booth / Tigerhead über Karriere mit Kind, Hater, Labelarbeit und Influcencer in der Booth
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- 0:06Theresa, herzlich Willkommen. Ich sag erstmal schon jetzt am
- 0:12Anfang vielen Dank für dich ist es ein Debüt und zwar werden wir
- 0:18uns. Auf Deutsch unterhalten, darüber
- 0:21bin ich sehr dankbar von deiner Seite.
- 0:22Sein muss. Aber ich kann jetzt schon sagen,
- 0:26wenn wir switchen, dann switchen wir ein gutes.
- 0:29Ein gutes Dinglisch ist ein gutes Dinglisch.
- 0:31Mein Gott, mal schauen. Also zum Beispiel, wenn es
- 0:33peinlich ist oder so, musst du mir kurz Stopp sagen oder ich
- 0:36brauche jemanden, der mir so einen.
- 0:38Nein, nein, das. Ist.
- 0:40Ich glaube nicht, dass das passiert.
- 0:41Nervös? Ja, ich bin zu einem
- 0:43normalerweise auch vor Interviews, aber Nervosität ist
- 0:46ja, begleitet dich doch ne oder? Immer noch, ja.
- 0:49Leider. Ich dachte, es wird besser mit
- 0:52Zeit. Es wird eigentlich schlimmer,
- 0:54nämlich würde ich sagen, weil es weil älter, ich bin wichtiger
- 1:01ich es nehme oder es ist für mich.
- 1:05Es ist nicht mehr so entspannt. Das das finde ich ein spannendes
- 1:07Thema. Du bist, du bist früher lockerer
- 1:10rangegangen, sozusagen ans Auflegen.
- 1:12Absolut. Oh mein Gott, zum Beispiel bei
- 1:15her 2018 2019. Da war es noch blau. 2018 ja,
- 1:20das, das finde ich. Oh, da steht mir besser, keine
- 1:24Ahnung und ich habe mich gar nicht vorbereitet, ich, ich
- 1:29hatte so eine komische Lebenssituation gehabt oder ich
- 1:33bin gerade. Umgezogen.
- 1:35Also ich hatte gar nicht zu Hause, nur so boxen und so.
- 1:37Dann habe ich die die Platten ausgesucht und bin ich dann mit
- 1:43Taxi zu her gefahren und so und ich dachte, Oh ich habe kein
- 1:47kein keine Lust eigentlich und dann habe ich total spontan was
- 1:54aufgeregt, ich wusste gar nicht was was kommt, natürlich habe
- 1:57ich es im Kopf, ist es meine Arbeit oder so, aber dieses Set
- 2:00war absolut spontan. Ja, und dann ist es viral
- 2:05geworden, irgendwie. Und da war ich aber entspannt
- 2:08vorher und dann jetzt sag ich, wenn ich, wenn ich es wusste,
- 2:12dann bereite ich mich besser vor oder dann ne, aber vielleicht
- 2:17die Spontaneität war, ja ist. Es aber hast du dir das bewahrt,
- 2:23Sachen so aus dem Bauch heraus zu machen, weil wenn es beim
- 2:27Auflegen ist. Also man sortiert, du sortierst
- 2:28ja sowieso deine Musik im Vorfeld und weißt sozusagen hast
- 2:31du ne. Ne ne ne Grundstruktur, aber
- 2:35hast du dir das bewahrt? Dann Sachen einfach auch spontan
- 2:37zu machen oder? Na, ich hatte.
- 2:41Das war so, dass ich keine Zeit hatte, mich zu vorbereiten.
- 2:44Es ist natürlich besser, wenn man mit Platten auflegt, sich
- 2:48schon vorbereiten, oder? Es ist mal so, mal so, weil wenn
- 2:53ich ich bereite, grundsätzlich nie die Sets vor, dass ich genau
- 2:56ein ein Song, ein Track nach dem anderen mache, aber so diese
- 3:02Grundvorstellung hat man schon und bei her wusste ich fast gar
- 3:08nicht. Also ich hatte mal neue Platten
- 3:12testplatten und so was mir so Freunde geschenkt haben und so,
- 3:15ich habe es einfach ausprobiert und ja.
- 3:19Gibt es bei dir, wenn du. Zu wieviel Prozent legst du
- 3:23analog auf, zu wieviel digital? Früher, früher habe ich mal sehr
- 3:29gerne mit Platten aufgelegt und das das ist auch mit der Frage
- 3:34verbunden. Es war für mich alles
- 3:36entspannter, weil ich nicht so bekannt war oder so.
- 3:39Es war wirklich nur so Kollektivs und Freunde und mal
- 3:43irgend. Tolle Clubs auflegen, die zum
- 3:46Beispiel nicht mehr gibt. Und da habe ich mir halt mit
- 3:51Platten aufgelegt, weil es man macht auch halt Fehler, aber ich
- 3:56wurde nicht gechatcht, es gab auch ah da, doch es gab schon
- 4:00Instagram, aber mal nicht so viel haters oder so und jetzt
- 4:04wenn ich zum Beispiel halt. Ja, man macht immer vieles, ist
- 4:09halt diese, diese, diese Art, das das das Vinyl aufzulegen,
- 4:14das ist natürlich normal, aber ich nehme es halt immer noch zu
- 4:17persönlich und digital ist natürlich einfach in der Sache,
- 4:22weil Bean Matching und so. Jetzt spiele ich mittlerweile
- 4:26mehr digital, aber wenn es zum Beispiel ein Club ist, wo ich
- 4:31das kenne und. Ich weiß, dass sie einen
- 4:34absolute Top Sound haben und alles perfekt vorbereitet, also
- 4:39plattenspiel und so wie Tresor zum Beispiel kann ich die Namen
- 4:44sagen von der von der sozusagen, dann dann dann dann nehme ich
- 4:48Platten mit, weil da weiß ich, dass alles 100% gut laufen.
- 4:52Wird ja ich. Ich verstehe das immer gar
- 4:55nicht. Also wenn ich im Club bin.
- 4:58Und der oder die DJ macht da einen Fehler, ist es mir
- 5:02meistens total egal, weil es zu der zu dem Weib gehört, den man
- 5:06am Abend so hat. So ne also.
- 5:08Ja, und ich würde es auch gar nicht Fehler nennen.
- 5:11Es ist ein so ein Teil davon, es ist, ich mag es eigentlich, dass
- 5:16dass es nicht perfekt ist, weil diese Perfektion ist auch
- 5:20langweilig am Ende also. Ja, aber es gibt halt Menschen,
- 5:26die grundsätzlich nicht so happy sind und so.
- 5:29Und die, die Warten auf, wenn du was falsches.
- 5:35Machst es ist wirklich, das ist 1 der goldenen Gesetze.
- 5:37Haters gonna hate, du kannst wirklich, glaube ich, du kannst
- 5:40dich drehen. Und wenn, wie du das möchtest,
- 5:43ist es immer irgendwie jemand, der.
- 5:44Auch so das Perfekteste, ja. Genau.
- 5:46Und auch dann ist es schlimm, denn es ist ne, denn es ist zu
- 5:48glatt oder zu. Ja ja.
- 5:51Mit dem mit dem, mit dem Hör auftritt hatte ich dann
- 5:55plötzlich so viel, da hatte ich 1199.
- 5:59Positiv Feedback, aber plötzlich das erste Mal in meinem Leben
- 6:04hatte ich richtige richtige Haters gehabt und ich war mal
- 6:09auch junger. Klar und ich habe es viel zu
- 6:11persönlich genommen, also es es tat mir irgendwie schon weh,
- 6:15weil die waren schon manche Haters hatten schon die waren
- 6:19grenzlos und aber jetzt, das ist mittlerweile ein wieder.
- 6:27Part of. Ich, ich finde es.
- 6:29Ich finde es, also das gehört ja dann, glaube ich, auch dazu,
- 6:32also meine das die eine Sache ist.
- 6:33Die Aufregung im Club ne die du wahrscheinlich vor jedem
- 6:36Auftritt in irgendeiner Form noch hast, aber die andere
- 6:38Aufregung ist so, dass alles was was visuell im Internet, in der
- 6:42in den Social Media sichtbar ist, damit muss man ja auch
- 6:45umgehen lernen in irgendeiner Form dann so ne.
- 6:47Das ist andere Sache, visuelle, die visuelle Seite.
- 6:53Wieder früher und ich bin kein, kein Pionier oder so.
- 6:56Ich bin nicht 50 plus, aber trotzdem habe ich in dieser
- 7:03diese Änderung gelebt oder so so vorher nachher, also vor Social
- 7:08Media Teaching und nach Social Media Teaching und da hat sich
- 7:12natürlich alles verändert, geändert und ich.
- 7:18Ja, die, die die visuelle oder ästhetische Seite ist jetzt sehr
- 7:22wichtig. Das ist auch, das ist extrem
- 7:24wichtig, und das mache ich auch weiter nervös oder oder
- 7:31aufgeregt oder was wir vorher gesagt haben, dass ich, dass ich
- 7:34bisschen Stress habe vor dem Auftritt, weil es ist nicht nur,
- 7:37wie du auflegst. Es ist auch wie du aussiehst und
- 7:40so. Und ich würde sehr gerne das
- 7:43alles hinter mir lassen und wirklich mich komplett auf die
- 7:46Musik konzentrieren, weil das der Point ist.
- 7:50Aber es gehört zusammen, ja. Ich lese aber raus.
- 7:56Clubatmosphäre ist dir dann angenehmer, wenn es keine
- 7:59Kameras gibt. Ja, absolut.
- 8:02Klar, weil das ist auch für die für das Publikum, die können es
- 8:06natürlich besser genießen, wenn wenn die keine Fotos machen oder
- 8:09Videos alle alle tanzen und wir sind halt verbunden und ich
- 8:18finde, dass es halt, dass es der Fundament oder so was Club
- 8:26bedeutet, oder oder. Techno oder Clubszene oder
- 8:31Raving oder so. Bin ich absolut oft auf deiner
- 8:35auf deiner Wellenlänge gefällt es dir.
- 8:37Magst du im Club, magst du größere Bühnen, also wenn es
- 8:41größer ist, wenn auch das Publikum größer ist oder magst
- 8:43du das Setting eher so, dass es klein und.
- 8:46Nah zum Ja zum Publikum sein oder zum.
- 8:49Weil ich habe mich das auch immer gefragt, gerade wenn man
- 8:51vielleicht auch auf so Festivals ist.
- 8:53Und ne, du hast ja. Also du hast nicht mal nur die
- 8:56Aufbauten auf der Bühne, sondern du hast ja meist auch durch den
- 8:58Graben eine Distanz zum Publikum.
- 9:00Macht das was mit allem, also macht das was mit dir.
- 9:03Also Festivals ist ganz andere Sache und da bin ich.
- 9:11Paradox, ich weiß nicht wie heißt.
- 9:13Das Paradox paradoxerweise. Paradoxerweise weniger
- 9:17aufgeregt, weil man so eine Distanz zu zu zu Menschen hat.
- 9:20Ich sehe keine Gesichter, ich sehe auch keine, keine Reaktion,
- 9:25das ist halt da fühlst du dich alleine auf der Bühne und dann
- 9:31ist das habe ich nicht so viel Stress, weil ich auch keine
- 9:34keine. Langeweile sehe oder so, weil
- 9:37halt das ist. Es ist eine Performance und aber
- 9:41genau, es ist halt eine Performance und im Club es ist,
- 9:47dass wir, wie ich gesagt habe, verbunden sind und so, dass und
- 9:52ich liebe Clubs und die Atmosphäre und alles, da fühle
- 9:55ich mir fühle ich, fühle ich mich richtig mich selbst.
- 10:00Was, was ist dein, dein, dein Lieblingsclub in der Stadt?
- 10:03Viele. Gemeine Frage, ich weiß.
- 10:07Also zum zum zum Auflegen jetzt gerade Tresor, weil ich mag auch
- 10:11diese kitten ja zum zum natürlich auch auflegen und auch
- 10:20feiern Bergheim und dann RSO mag ich sehr gern auch zum Auflegen,
- 10:27da ist der Sound auch absolut perfekt, das ist mir sehr
- 10:29wichtig. About blank, das ist auch das
- 10:34ist sehr Klassiker, da habe ich auch früher sehr oft aufgelegt.
- 10:40Ja, was habe ich ja. Ich frag es auch immer, weil
- 10:45wenn man so quasi so viel in den Clubs unterwegs ist als auf der
- 10:50beruflichen Ebene. Man sagt ja auch Feier nicht da
- 10:53wo du arbeitest oder so ne Macht ist.
- 10:56Es gibt es da einen Unterschied bei dir kannst du in den Clubs
- 10:58wo du sozusagen. Arbeitest und Auflegst und dann
- 11:02auch noch gut feiern. Nee, wenn ich auflege, dann gar
- 11:04nicht. Es ist, es ist schon mit unserer
- 11:09Arbeit bisschen komisch, man kann das nicht so viel trennen
- 11:13manchmal ne, weil wenn man im im Club arbeitet, dann kommt das
- 11:17natürlich zusammen, dass man auch feiert und.
- 11:22Freunde da hat oder Fans und dann dann aber ich bin ich bin
- 11:26grundsätzlich sehr müde, ich schlafe vorher und auch wenn ich
- 11:30feiern möchte, wenn ich da Freunde habe oder so ich bin,
- 11:34ich bin halt so fertig nach dem nach dem Auflegen, dass ich
- 11:38sofort nach Hause oder ins Hotel muss oder so gibt es so.
- 11:41Eine gibt es so eine Lieblingslänge, wo du sagst,
- 11:44dass da also 2 Stunden Set findest du gut oder 4 Stunden
- 11:47set? Was gibt es da so eine Zeit wo
- 11:49du sagst? Das ist die die Zeit, mit der du
- 11:52sehr gut arbeiten kannst. 4 Stunden bei 2 Stunden, da komme
- 11:57ich langsam an. Eine Stunde geht gar nicht, da
- 12:01kann man auch gar nicht richtig so mischen und so, also musst du
- 12:05zack, zack, zack, bam, bam, mem oder wenn man richtig hypnotic
- 12:09Techno Set machen möchte, dann dann hast du 4 Tracks da in in
- 12:16einer Stunde oder so. Und also 2 Stunden komme ich
- 12:19langsam an und letzte 2 Stunden, also 4 Stunden insgesamt.
- 12:24Dann bin ich dann kann ich in in so Trance kommen, so wirklich so
- 12:31mich. Tief mit mit Publikum verbinden
- 12:35und mit Musik. Ne, weil also so 2 Punkte.
- 12:38Dazu nehme ich also für mich als als Gast ist es immer so, ich
- 12:41finde es auch so DJ Sets 4 Stunden plus wenn ich jemanden
- 12:45nicht kenne habe ich genug Zeit den die die Person
- 12:48kennenzulernen mit der Musik, das funktioniert für mich bei 2
- 12:51Stunden gar nicht so ne da weil die Menschen da da ist dann
- 12:54sozusagen die Zeitspanne, die kann gar nicht variabel genug
- 12:58sein von der Musik her und die zweite Sache wenn in einer
- 13:04digitalen Perspektive sowas bei höher so n Set da ist pi mal
- 13:07Daumen ne Stunde kann ich mir vorstellen, ist ja für dich
- 13:10wahrscheinlich auch irgendwie auch stressig so ne Sets weil
- 13:13sie sind ja ne Form der Präsentation und gleichzeitig
- 13:17kommst du aber nicht in den Groove rein den du eigentlich
- 13:20bevorzugst. Oder genau du kommst gar nicht
- 13:22in den Groove bei bei bei her, das ist eher so Show off, aber
- 13:28es ist auch Showcase sozusagen oder es ist halt diese diese.
- 13:34Online Plattforms das hat meiner Meinung nach nichts mit Clubs zu
- 13:39tun. Also es ist, das muss man
- 13:41trennen. Und ich meine es doch gar nicht
- 13:43immer negativ, so ne, also man gerät ja immer schneller in
- 13:45dieses in so negativ vibram, sondern ich glaube, dass einfach
- 13:48unterschiedliche Stilistiken sind in einer Form.
- 13:51Ja, ich meine es auch gar nicht negativ.
- 13:54Für mich ist das sogar schwieriger, weil ich sehr
- 13:56schnell die Transitions machen möchte und und.
- 14:02Dann mache ich sehr viel Fehler, aber mir ist es auch ein
- 14:04bisschen egal. Auf die andere Seite, weil ich
- 14:07mache es halt. Flow ist mir wichtig und und
- 14:11Track Selection und so und ja. Hast du in den letzten Jahren
- 14:17festgestellt, dass sich auch was für dich als weiblich gelesene
- 14:22Person geändert hat? Also als Frau ist es für dich
- 14:26leichter heute. Vielfalt an Jobs und an
- 14:31Aufträgen zu kriegen? Oder ist es immer noch
- 14:33gleichbleibend anstrengend, schwierig und unfair?
- 14:36Leichter ist es gar nicht, aber unfair auch absolut gar nicht.
- 14:42Ich hatte sogar, ich habe natürlich als Frau immer
- 14:45ähnliche Fragen und es ist, es ist so schwierig, eine dich
- 14:51diplomatische, aber eine richtige Antwort zu zu zu haben,
- 14:56weil. Erste Mal, was ich auch immer
- 15:00sage, ich möchte es nicht trennen.
- 15:02Wir sind wir sind, wir sind Wesen, wir sind humans, ich, ich
- 15:07mag es nicht trennen, wir sind natürlich unterschiedlich,
- 15:10Männer und Frauen, aber wir arbeiten in einer Club
- 15:17Kunstszene, Musikszene oder so und da ist der Talent wichtig,
- 15:22also es ist egal wenn du eine Frau wunderschöne super schlaue
- 15:26tolle. Frau, aber kein Talent hast,
- 15:29dann macht das keinen Sinn. Und für Männer ist es halt.
- 15:33Ich finde es auch, es ist nur meine Meinung, also alles was
- 15:36ich grundsätzlich sage ist meine Meinung, ich möchte nicht weiter
- 15:39kritisiert werden, nein ich manchmal ist es auch schwieriger
- 15:47für die Männer, habe ich so gemerkt, die lange und hart
- 15:52arbeiten. Vor 20 Jahren plus zum Beispiel
- 15:56die super tolle Producer sind aber die keine Looks zu haben,
- 16:03sozusagen die nicht diese visuelle Seite.
- 16:05Ja und die Arbeiten richtig hart und die sind so talentiert und
- 16:09die verdienen alles bestens und da kommt dann kommt auf der
- 16:13anderen Seite eine Frau die als Produkt dargestellt wird, also
- 16:18eine wunderschöne DJ Frau die so ähnliche Musik oder sogar Musik
- 16:22von dem. Von dem Mann spielt und die
- 16:25kriegt das alles, weil sie halt schön aussieht, tolle Fotos
- 16:28macht das das das und ich finde das sogar unfair für ihn,
- 16:33manchmal für die Männer, weil ich auch viel kenne und nicht so
- 16:38oft und ich möchte nicht die Namen sagen, aber nicht so oft
- 16:41auf der Bühne sehe wie ich die Frauen.
- 16:43Ja, ist es ein Zeitproblem, also musst du sozusagen dich.
- 16:49Heutzutage nicht nur als Musikerin oder als DJ sehen,
- 16:53sondern auch als visuelles Produkt.
- 16:56Ja, das ist absolut so und mein Traum und ich habe es immer
- 17:03gesagt, es kein Instagram zu haben um immer noch Jobs kriegen
- 17:07zum Beispiel Helena Hauf oder so, sie ist super toll und ich
- 17:10denke sie hat kein Instagram. Ja und das.
- 17:14Das ist mein Traum, grundsätzlich, aber es gehört
- 17:17dazu. Und ja, aber es hat sich viel
- 17:21geändert mit Social Media und nach Covid das.
- 17:25Kommt, da kommt es ja dann wahrscheinlich auch drauf an.
- 17:28Also ich glaube als jemand der neu heutzutage in eine Szene
- 17:31kommt, hast du ohne Social Media glaube ich keine Chance mehr.
- 17:34Ne jemand wie Helena Hauf mit Standing, dann ist es ein
- 17:39Statement was von Menschen wahrscheinlich auch als solches
- 17:42wahrgenommen wird in irgendeiner Form, oder?
- 17:44Helena oder so? Ja, aber sie ist schon länger
- 17:47auf der Szene, so wie ich. Also man muss natürlich Kontakte
- 17:54einsammeln und und releasen und in Clubs sein und so, also es
- 18:00kann vielleicht ein Newcomer kann es schaffen, wenn er sich
- 18:05auskennt. Aber es ist ja, weiß ich nicht.
- 18:09Es ist schwierig, natürlich. Was, was in den letzten Jahren
- 18:12ja auch oder eigentlich in den letzten Monaten auch immer
- 18:14stärker in, ich sag mal in dem Mainstream debattiert worden
- 18:18ist, so dieses Influencerwesen, dass du Personen hast, die im
- 18:23Kontext von elektronischer Musik oder der Club wird als
- 18:26Influencer auftreten und dann aber hinein schwappen in die
- 18:30Musikerseite oder ins Auflegen. Ist es ist es eine normale
- 18:38Entwicklung, also sozusagen erst Fame mit Social Media und dann
- 18:42Fame mit mit Musik und Musikkultur?
- 18:46Es es passiert so ja oft, aber ich muss sagen, ich versuche
- 18:52mich davon entfernt zu halten oder so, weil wenn ich so was
- 18:57auf Social Media sehe. Es ärgert mich ein bisschen.
- 19:00Grundsätzlich wünsche ich, wünsche ich mir alles Gute für
- 19:03für jeder, der das verdient oder jeder, der hart arbeitet.
- 19:06Ich möchte wirklich niemand verurteilen oder so, aber ja
- 19:12manchmal wenn ich das sehe ist das ist das halt ja komisch, ich
- 19:19kann jetzt nicht das richtige Wort finden.
- 19:23Was aber, was ich gerne in meinem Feed habe, ist eine
- 19:27richtige Inspiration, also die, die echte DJS oder Musiker oder
- 19:31so, also wenn es dann kommt, diese Influencer von Influencer
- 19:35zu DJS oder so, dann dann ist das auch sehr leicht erkennbar
- 19:39und dann swipe ich weg und. Ja, ich kenne die Menschen.
- 19:44Ich. Ich will es doch gar nicht
- 19:45verurteilen. Also ich meine, so Grenzgänger
- 19:47gab es ja schon immer, gibt ja auch viele, die irgendwie zum
- 19:49Beispiel in Mode sind und Musik musikalisch sind so ne, also
- 19:53dieses welcher welcher Künstler oder welche Künstlerin ist.
- 19:56Man ist ja wahrscheinlich auch eine sehr individuelle
- 20:00Auslegung, aber es beeinflusst ja die Szene ne, also es hat ja
- 20:05sozusagen wirklich ein. Es schlägt sich ja nieder in,
- 20:10in, in der Musikwelt. Ja, das muss man schon trennen
- 20:12können. Das das stimmt, dass das Gleiche
- 20:14mit zum Beispiel wie wie diese, ich wollte nicht so schnell dazu
- 20:18kommen, aber diese Hard Techno Szene zum Beispiel und Techno,
- 20:23also echtes Techno, Underground, Techno und so weiter das ist
- 20:26nicht das gleiche und die die die Underground.
- 20:31Und ich verstehe auch, dass es nicht mehr Underground sein kann
- 20:35so langsam, weil die, die Zeiten haben sich geändert und so, aber
- 20:39trotzdem der der Musikstil ist anders und so und hartecno und
- 20:44dann, wenn jemand jung in Club Szene kommt oder so, kann das
- 20:51gar nicht drinnen und dann sieht nur diese hartecno DJS und oder
- 20:54sind die Stars und die. Die echte Techno Menschen, weil
- 20:59die nicht so millionenfrollos haben oder so.
- 21:01Dann habe ich keine Lust mich sie anzuhören oder so, dann
- 21:06weißt du was ich meine. Für mich ist schwierig ist
- 21:08manchmal nee, nee, ich kann das völlig verstehen, das.
- 21:10Ändert die Szene. Ist her also.
- 21:13So eine extreme Überlappung sozusagen.
- 21:15Das eine Macht ja das andere nicht mehr sichtbar.
- 21:17Ne ja, magst du drops? Kommt darauf an, welche.
- 21:24Ich mag drops, wenn ich zum also drops in der Art, wenn ich gut
- 21:29gute Transition mache, Drop zum Beispiel Backspin und so Drop in
- 21:37der Art, aber nicht die echte Art kommt darauf an, was für ein
- 21:40Track das ist. Auf ein Thema, worüber wir uns
- 21:44ja vorher unterhalten haben, worauf ich gerne hinaus wollen
- 21:46würde, ist dieses Du bist der du bist der Mutter mit einem
- 21:50achtjährigen Kind, ne. War das für dich leicht, das zu
- 21:56kombinieren? Musikstil, Clubkultur und dann
- 22:01Mutter sein. Das war das schwierigste Ever.
- 22:05Ich muss sagen, ich war so naiv, also ja, es ist einfach, es ist
- 22:14grundsätzlich unglaublich schwierig, eine eine Mutter zu
- 22:18sein, und ich bin alleinerziehende Mutter, ich bin
- 22:21mit meinem Sohn zusammen und wir sind.
- 22:23One Buddy, One Soul, das klappt schon gut, aber ja, ich habe mir
- 22:29das alles ein bisschen anders vorgestellt.
- 22:31Es kommt so viel Sachen dazu, also wenn man es zum Beispiel
- 22:36körperlich erschöpft, also nach dann, wenn ich eine Mutter
- 22:40geworden bin, dann bin ich so müde, ich bin einfach so müde
- 22:44und ich würde gerne nine to five Job lieber machen als ich kann,
- 22:48gar nicht um 03:00 Uhr morgens bis 05:00 Uhr morgens auflegen,
- 22:52das ist für mich. Dad und alles hat sich geändert.
- 22:57Ich ich von Clubs hole ich ihn zum Beispiel an der Kita und
- 23:01dann hab ich mal und dann gab es da Fragen seh ich komisch aus
- 23:05oder wenn sie denken, dass ich eine natürlich bin ich schon
- 23:08eine bisschen komische Mutter um im Vergleichen.
- 23:13Im komischen Sinne von anders. Ja, andere.
- 23:15Ne, also ne. Ja ja.
- 23:19Das ist da sehr viele Fragen, alles hat sich geändert, ja.
- 23:22Und wenn man, wenn man, wenn man Mutter, Vater, Eltern ist, es
- 23:30hört ja auch nicht auf, es hat ja unterschiedliche Qualitäten,
- 23:32ne also ich hab 2 Kinder fast 16 und 11.
- 23:39Wow, aber das ist schon gut 16. Schon gut.
- 23:42Ja, ja, ja, hat aber sein, hat aber wie gesagt seine eigene
- 23:45Qualität so ne und ich hab das jetzt in meiner in meiner
- 23:48Berufswelt zum Beispiel auch so gehabt.
- 23:51Es fordert dich anders, als wenn, also vorher entscheidet
- 23:55man alles selbst in irgendeiner Form.
- 23:57Man entscheidet auch darüber, ob man zufrieden ist oder ob man
- 23:59unzufrieden ist, ja. Das ist auch schon eine Phase.
- 24:04Ne und ich kann mir bei dir vorstellen.
- 24:08Also meine wenn du das alles alleine machst, das ist ja auch,
- 24:11es fordert ja auch in den unterschiedlichsten Ebenen.
- 24:15Ja, ich. Es gibt Phasen, also vorher hab
- 24:18ich mir das so vorgestellt. Also ich ich, wir wollten das
- 24:21Kind, ja wir sind nicht mehr zusammen, das hat nicht
- 24:23geklappt, aber wir sind freundlich geblieben und haben
- 24:27diese Familien Familie Concept Halt wohnen nur irgendwo
- 24:35getrennt und so weiter und sofort und ja aber vorher war
- 24:39ich OK ich bin ich hab ich bin genug alt ich bin alt genug.
- 24:44Ich bin Ready und ich kriege das Kind und ich bin eine Powerfrau.
- 24:50Das heißt, ich kriege das Kind und ich habe das sogar auch im
- 24:53Krankenhaus erzählt und so und alle waren so.
- 24:54Ja sicher, ich meinte, ich kriege das Kind und dann nach
- 24:58diesen 6 Wochen habe ich ein Babysitter und dann lege ich
- 25:03weiter auf und mache das, dass das so da habe.
- 25:05Ich habe meinen Sohn gekriegt und dann alles war komplett
- 25:08komplett anders. Das war dann gab es.
- 25:13Ist ja dann das New normal, dass es immer anders ist und also das
- 25:17ne, also mit einem Kind so und die Phasen hast du gab es ne
- 25:23Phase wo du immer gemerkt hast, OK du kannst jetzt dich wieder
- 25:25stärker auch auf also Kind und Karriere und Clubkultur
- 25:30fokussieren, dass sozusagen die wie gehe ich mit meiner Energie
- 25:34um oder mit meiner Kraft? Gab es dann einen Punkt, wo du
- 25:38mir gedacht hast, OK, jetzt funktioniert es langsam wieder.
- 25:39Also weil die ersten Jahre sind Chaos, ne.
- 25:42Ja, die ersten Jahren ist Chaos und aber es hat auch.
- 25:49Es ist positiv, weil da kann man nicht diskutieren und wenn ich
- 25:53das Kind verlasse für einen Tag, oder ich hatte mal so South
- 25:56American Tour oder so. Dann ist er halt bei Papa oder
- 26:00bei Oma oder so und hoffentlich zufrieden.
- 26:02Klar ist er zufrieden und er vermisst mich nicht so doll oder
- 26:06doch, aber na er kriegt die Liebe von von irgendwo anders
- 26:11aber jetzt es ist so schwierig ihn zu verlassen weil er betet
- 26:18oder er sagt Bitte bitte Mama bleib zu Hause bitte und er
- 26:21weint und er ist so. Darf ich mit dir kommen?
- 26:25Und ich sage, das ist bisschen schwierig, also so, so spät auch
- 26:30zu sein und mit der Schule und so und das das bricht mein Herz,
- 26:35das war vorher einfacher und ja, ich hatte vielleicht mehr
- 26:39Energie, weil da da ich auch Hilfe hatte, meine Mama oder so.
- 26:45Meine Mama ist aber dann krank geworden.
- 26:47Also und sie wohnt auch gar nicht in Berlin.
- 26:49Jetzt bin ich quasi alleine mit dem mit dem Vater, aber der
- 26:53Vater arbeitet auch sehr viel, also jetzt ist es schwierig,
- 26:59schwieriger, aber er wird 8 im März und dann.
- 27:06Das ist schon eine neue Phase. Er ist in Schule und findet
- 27:10langsam seine Freunde und will mehr Zeit mit den Freunden
- 27:13verbringen. Deswegen habe ich mehr Zeit für
- 27:16mich und ich heiße die Arbeit, ich muss alles nachholen und
- 27:21jetzt, deswegen habe ich auch den Label gegründet und so jetzt
- 27:25jetzt ist mehr Zeit. Zu dem Label würde ich gleich
- 27:28kommen, weil du das gerade sagst, also auch für Kinder
- 27:32socializing. Das war auch eine Erkenntnis,
- 27:33die ich hatte. Freiheit für mich bedeutet auch,
- 27:37meine Kinder gut zu vernetzen, dass sie möglichst schnell viele
- 27:41Freunde finden und man auch dieses er schläft mal außerhalb
- 27:45oder sie schlafen außerhalb, sie sind dort sind unterwegs, gibt
- 27:48mir Freiheiten zurück und ich weiß, Sie sind gut aufgehoben,
- 27:51sie fühlt sich wohl, sie machen irgendwas schönes und gibt mir
- 27:53aber gleichzeitig Freiheiten zurück, das muss man aber auch
- 27:55erst mal lernen. Ne, das muss man lernen.
- 27:57Und mein Sohn ist ja er ist ein Mamaspoy, das kommt auch
- 28:01zusammen, wenn ich ihn. Alleine großzieher wir sind nur
- 28:06zusammen mal so, mal so, aber meistens sind wir nur zusammen
- 28:10und dann er wird gar nicht weg von ja und also diese
- 28:13Übernachtungsparty, das müssen wir leider bei mir machen.
- 28:17Also er ladet alle seine Freundinnen zu uns.
- 28:19Ist ja auch ein Qualitätsmerkmal dann.
- 28:22Ich mag es ja. Labelgründung dann das war, das
- 28:27war wann. Na ja, die Idee war immer da,
- 28:31natürlich, aber jetzt ist die Zeit dafür und ich glaube auch
- 28:37an so Science ne. Die Idee war immer da, aber die
- 28:44es gab keine richtige Zeit dafür und jetzt kam es plötzlich
- 28:49zurück in My Head war ich so jetzt ist der Zeit, jetzt habe
- 28:54ich. Ideen gesammelt, Freunde
- 28:58gesammelt oder Networking. Jetzt bin ich schon lange auf
- 29:01der Szene, jetzt jetzt klappt es, weil wenn ich was mache, ich
- 29:05möchte, dass es schon richtig ist und gut und ja, also die
- 29:12Idee kam und ich hoffe. Weil ich erstmal alles alleine
- 29:17sammel. Und ich bin natürlich chaotisch,
- 29:19ich muss auflegen, ich muss production machen, ich bin mit
- 29:22meinem Sohn, deswegen kann sich das ein bisschen, wie heißt das
- 29:28verzogen? Verziehen.
- 29:29Dauern. Dauern, aber hoffentlich wird
- 29:32erst zum Release Enderspring Anfang Sommer.
- 29:37Gab es da Sachen wo du wo du gemerkt hast, da musst du dich
- 29:40reinarbeiten? Kanntest du vorher noch nicht?
- 29:43So e Mails, e Mails antworten rechtzeitig, niemand ignorieren.
- 29:49Aber ich, also ich als Freundin, du schreibst mir wie geht's und
- 29:55ich antworte in 2 Wochen die wir verstehen das schon, aber in
- 29:59Wissen ist das natürlich schlimm also das so.
- 30:03Naja ich bin halt ja Künstler, aber auch in meinem Kopf
- 30:08meistens, also wirklich diese diese diese.
- 30:12In Logistikarbeit und so und alles alles richtig zu machen.
- 30:18Das alles, das ja. Aber bist du bist du, bist du
- 30:24eine gewisser Form also ambitioniert beziehungsweise
- 30:27Perfektionistin. Ja, und deswegen stört ich mich.
- 30:32Es stört mich, ich muss auch lieb zu mir selber sein, weil
- 30:38erstmal bin ich alleine, danach möchte ich.
- 30:41Mehr Menschen reinziehen und es stört mich, wenn ich zum
- 30:47Beispiel jemand spät antworte oder so oder so.
- 30:52Aber wie gesagt, man muss lieb zu sich sein, zu sich selber
- 30:56sein und sagen, OK, erst mal alle verstehen das, das ist
- 30:58eine, es ist auch eine spezielle, spezielle Job
- 31:04sozusagen, alle sind bisschen dran gewöhnt, dass alles, alles
- 31:08nicht. Rechtzeitig läuft und so.
- 31:13Ja, aber ja Perfection ist bin ich total und jetzt merke ich
- 31:17das auch an meinem Sohn und das das ist eigentlich eigentlich
- 31:21unangenehm, weil das das nimmt so viel von dir, weil wie ich
- 31:25vorher gesagt habe, es gibt keine Perfektion.
- 31:30Sind Releases digital geplant oder Vinyl?
- 31:33Also erstmal digital. Das ist natürlich.
- 31:36Budget Sache erstmal und ich möchte auch den Budget schön
- 31:39aufteilen. Also für bisschen Merch und so
- 31:42und ich möchte ich möchte Merch auch bisschen selber machen es
- 31:47es wird alles so kreativ sein und ich habe vorher auch Kunst
- 31:52studiert und meine Eltern sind Künstler und so ich will alles
- 31:55zusammenbringen was in mir steckt ich.
- 31:57Wollte gerade sagen, also dann hast du ja sozusagen da gehen ja
- 31:59dann viele Sachen ineinander dann.
- 32:01Ja, aber Musik ist das Wichtigste.
- 32:03Also Musik. Electronic Music Label und also
- 32:09erstmal. Und das habe ich auch dem
- 32:11Künstler versprochen, deswegen muss ich das auch so tun, heißt,
- 32:15ich mache eine WA und wie viele Tracks weiß ich noch nicht, weil
- 32:18es ah Gott sei Dank, viele haben schon zugestimmt und das macht
- 32:23mich, da bin ich so glücklich und ich muss es irgendwie gut
- 32:28planen, einplanen und so und ich würde gerne ob es alles klappt
- 32:32so Limited ja. Vinyl Edition machen aber die
- 32:36Limited Vinyl Edition kann man auch ein bisschen nachher
- 32:39machen, nicht mal so, aber so, aber erstmal meistens digital
- 32:43Limited Vinyl und dann mal alles zusammen.
- 32:48Bist du gerne am Reisen? Ja, unglaublich gerne.
- 32:52Ich liebe den ganzen Prozess, ich liebe fliegen, Flugzeuge,
- 32:57Züge. Aber aber Fliegen liebe ich am
- 33:01meisten und ich finde auch die Zeit im Flugzeug, da kann ich
- 33:05mich, das ist der einzige Zeit, wo ich mich richtig entspannen
- 33:08kann, weil mich auch ich mach gar keine WLAN an, da gibt es
- 33:12kein WLAN, keine Nachrichten, keine keine älteren Sachen, gar
- 33:20nichts. Also ich Liebe fliegen und am
- 33:21besten lang 10 Stunden plus. Und so dieses.
- 33:25Wenn man, wenn man, wenn man viel unterwegs ist, so dieses
- 33:28also auch Zeit zu füllen, also Zeit füllen müssen, ja so das
- 33:33ist, das ist für dich fein, ja OK.
- 33:35Also, und normalerweise habe ich keine Zeit dafür, mit mit meinem
- 33:39Sohn meine Arbeit und das alles zusammen.
- 33:42Ich habe sogar auch keine Zeit, um Filme zu schauen und so, also
- 33:45diese normale Sachen mache ich dann am meisten beim Reisen, das
- 33:51ist super, weil ich mich vorher vorbereite.
- 33:54Oder ich bereite mich die ganze Zeit vor, ich ich i dick all the
- 33:58Time, das ist, das ist ganz die Arbeit, ist auch mein Leben, ja,
- 34:03und dann, wenn ich wenn ich reise, dann mache ich nicht last
- 34:06Moment Set vorbereiten oder so, ich entspanne nicht richtig und
- 34:10lese endlich lese endlich ein Buch oder gucke einen Film.
- 34:15Fühlst fühlst du dich in Berlin noch gut aufgehoben als
- 34:18Künstlerin? Ja, immer noch sehr gut.
- 34:21Immer besser, würde ich sagen. Weil viele wissen schon, dass
- 34:25ich hier schon länger lebe und bin ich schon irgendwie ja.
- 34:31Ich frage nur auch so. Berlin hat sich auch so ein
- 34:34bisschen geändert in den letzten Jahren, wir haben diese Themen,
- 34:38Corona ist für alle, also ich bin immer wieder erstaunt, in
- 34:42der öffentlichen Wahrnehmung gibt es das Thema nicht mehr,
- 34:44aber immer wenn ich mich mit jemandem unterhalte, es ist so
- 34:46ein, es ist immer noch so eine Riesenwand.
- 34:49Die irgendwie abgetragen wird oder so eine Mauer, die immer
- 34:52noch weggeschafft wird, hat sich da für dich viel geändert seit
- 34:56der Zeit, oder? Also ich muss sagen, ich
- 34:59verstehe, wenn das immer wieder zurückkommt, weil Corona war für
- 35:03uns alle. Es war unvorstellbar, was ist
- 35:06dann da passiert und. Ich finde, es gab es gab Leben
- 35:11vor Covid und nach Covid für alle denke ich, für für Business
- 35:16Owners, für für Selbstständige, für für alle und und auch
- 35:21gesundheitlich ne und so. Und aber so Berlin und Corona,
- 35:27das weiß ich nicht. Also ich hab diese Unterhaltung
- 35:29nicht so oft gehabt, ich wurde da so weltweit eher global.
- 35:34In Berlin weiß ich nicht, wie hat sich Berlin verändert, was?
- 35:38Na ja, also wir haben sozusagen, also wir haben einerseits die
- 35:41preisliche Ebene, das Clubgehend teuer ist, ah ja, teurer
- 35:45geworden ist, wobei ich immer noch denke, ja, es ist teurer
- 35:48geworden, aber wir haben ja auch eine extrem hohe Qualität.
- 35:51Aber ich kriege ja immer noch gleiche Gage, das muss ich da
- 35:53besprechen in Berlin. Berlin ist speziell mit sowas.
- 35:56Ja, dann ist es ja auch so ein bisschen clubsterben.
- 36:02Hat aber kommt auch drauf an. Es gibt einige Clubs die sind
- 36:06haben es selbst verschuldet in einem gewissen Rahmen und dann
- 36:08gibt es Clubs die sind so ein bisschen, dann ist das
- 36:10Ausgehverhalten anders geworden, also die Leute in Berlin gehen
- 36:13nicht mehr. Oh ja, ja, nicht mehr so weg.
- 36:15Gemerkt. Aber viele sind dann gesünder
- 36:17geworden oder so viele haben plötzlich Sport gemacht und so.
- 36:21Und ich verstehe es. Und dann alle Fitness.
- 36:24Ne jetzt ne. Genau.
- 36:25Und dann ist es natürlich schwieriger, zurück zu dieser
- 36:28Hölle zu kommen, wenn man schon gesund ist.
- 36:31Ja, das habe ich gemerkt. Ja, und nicht mehr so viele
- 36:34Touristen, eben auch ne. Also dieser Easy Easy Jet Jet
- 36:38Set der den wir zwischen den 2010 ern hatten, der ist ja auch
- 36:43ziemlich. Aber Berg kann immer noch.
- 36:46Ja, ja, der, der bleibt immer ja.
- 36:48Klar ja, genau, also gibt es so. Die Tresor ist sozusagen, es
- 36:52gibt keinen Grund da nicht hinzugehen, das ist sozusagen
- 36:55die, die gleich bleibende Qualität, die der auch ist.
- 36:59Aber so, dass die Touristenströme zum Beispiel
- 37:01wechseln. Das hat auch was mit der Stadt
- 37:02gemacht und dann ist wohnen ja auch teurer geworden.
- 37:04Oh ja, das schon, ja so. Ja ich, also ich liebe Berlin,
- 37:11ich wohne hier seit 14 Jahren fast.
- 37:14Es ist mein Zuhause, fast, aber ja, das.
- 37:18Das Wetter und die Preise, da sind 2 Sachen.
- 37:21Ich freue mich, wenn mein Sohn, wenn mein Sohn ein bisschen
- 37:23älter ist, wenn man schon ein bisschen freier ist und dann
- 37:27würde ich auch ein bisschen ausreisen, aber ich, ich würde
- 37:30Berlin vermissen, ich möchte hier bleiben und vielleicht ein
- 37:33Cottage. Mich stört das Wetter nicht.
- 37:36Das Berliner. Wetter das stört mich, aber ich
- 37:40komme. Ich komme aus Tschechien,
- 37:41gesprenglich und das ist für die Nachbarn, also ich bin dran
- 37:44gewöhnt, wir haben das gleiche, wir haben 50 oder 70% grau und
- 37:48dann der Riss ist schön. Hat dein, versteht dein Sohn
- 37:54deinen Beruf? Mal so, mal so.
- 37:58Wenn er klein war in der Kita. Er hat.
- 38:03Er hat erzählt, Mama macht Bum, Bum Bum und sie reißt sehr viel,
- 38:09macht immer Bum Bum Bum und tanzt.
- 38:12Okay. Oh mein Gott, also das klingt
- 38:16schon, das musste ich viel erklären und jetzt jetzt hat
- 38:22jetzt fragt er mich sogar, ob. Ihn meine Fores kennen.
- 38:29Ob meine Fores wissen, dass ich einen Sohn habe?
- 38:32Jetzt ist er so Instagram, tik tok, langsam und ob sie wissen,
- 38:38wie er heißt und so, das habe ich gesagt, das nicht, denke ich
- 38:41mal, dass ich möchte ihn sehr viel schützen und ich habe ihn
- 38:45mal und mal, wenn wir lustiges Moment haben und so, dann mache
- 38:48ich stelle ich ein Foto online, aber ich möchte auf gar keinen
- 38:52Fall sein Gesicht zeigen, das muss er sich selber entscheiden,
- 38:55er wird auch so. Aber ja, also Instagram denkt
- 39:00auch, dass dass ich vielleicht influencing Influencer bin.
- 39:04Er vergleicht mich, vergleicht ja mich zu Ronaldo, das ist ein,
- 39:12und er fragte mich, warum habe ich so wenig followers, weil
- 39:16Ronaldo hat weiß nicht 200000000 oder so sowas und Musik.
- 39:22Mag er, aber ich hab ihn schon. Ich hab ihn versucht mitzunehmen
- 39:26wo es wo ich könnte. In Loon zum Beispiel oder Looney
- 39:30ist das mal. Das war eine Katastrophe, er hat
- 39:32natürlich Kopfhörer gekriegt, dass es nicht zu laut wird, aber
- 39:35es ist viel zu chaotisch, er ist noch viel zu klein dafür, aber
- 39:40ich denke er ist stolz. Bei meinem Sohn war es so, der
- 39:44war auch immer, hat immer gesagt, Ah Papa ist Journalist.
- 39:46Ah der machte was mit Video und Audio und immer wenn er in der
- 39:49Redaktion war, dass ich super gelangweilt, weil meine
- 39:51geringste Zeit verbringe ich in irgendeiner Form vor der Kamera,
- 39:54sondern die meiste Zeit verbringe ich mit dem
- 39:57langweiligen vor dem Computer sitzen und Dinge schreiben oder
- 39:59so was ähnliches. Insofern kann ich das ein
- 40:01bisschen nachvollziehen. Ja, besser als Bumm.
- 40:03Bumm, ungefähr. Gibt es Pläne für den Sommer bei
- 40:08dir? Ich möchte mich jetzt auf dem
- 40:13Label meistens konzentrieren, weil ich mich, also ich hab mich
- 40:17entschieden, erstmal selber die Grafik zu machen und so, weil
- 40:20ich wie gesagt so was studiert habe.
- 40:22Ich möchte checken, ob ich immer noch, ob ich es machen kann und
- 40:27ich denke es ist so ein bisschen.
- 40:29Charmant sozusagen, wenn es wieder nicht perfekt ist, wenn
- 40:32es kein perfekter Grafiker ist, der sowas wieder studiert hat.
- 40:3510 Jahre oder so. Wenn ich so wie bisschen
- 40:39Kindergarten mäßig bisschen Grafik mache und so mal schauen,
- 40:42also ich möchte mich auf den ganzen Daimler konzentrieren und
- 40:46also Grafik, Visuals, Merch natürlich Release, das ist wie
- 40:50gesagt das wichtigste Musik selection, ich möchte meine
- 40:53Musik da natürlich auch releasen, Collaborations machen
- 40:58und so und. Es ist schon viel, also ich
- 41:00denke Sommer. Okay du bist, du bist quasi
- 41:04ausgebucht. Mit Kicks auch.
- 41:09Dankeschön, dass du da warst. Danke.
- 41:11Es ist schon vorbei. Es ist schon vorbei, wir sind
- 41:16und danke, dass du ein Danke fürs Debüt an der Stelle.
- 41:20Ich freue mich, hier zu sein. Dann ciao.
- 41:22Tschüss.