Latest / Hamburg-News – der aktuelle Nachrichten-Überblick um 17 h / Hamburgs Schwarzbuch, Olympia-Träume und ein Mord
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- Music. Willkommen zu deinem täglichen News-Update. Dies sind die Themen vom 30. September. Der Bund der Steuerzahler kritisiert Baukosten in Hamburg. Tödliche Gewalt unter Nachbarn in Hamburg-Morwerder. Anklage wegen Brückenwürfen, zwei Männer vor Gericht. Starker Anstieg bei drogenbedingten Verkehrsunfällen in Hamburg. Music. Der Bund der Steuerzahler hat erneut mehrere Bauprojekte in Hamburg gefunden, in denen seiner Meinung nach Steuergeld verschwendet wird oder wurde. Dazu gehören das Deutsche Hafenmuseum, das neue Quartier für die Alsterschwäne, der Neubau für die Jugendhaftanstalt in Billwerder und die neue Oper in der Hafencity. Insgesamt hat der Verein zehn Beispiele aus der Hansestadt in seinem sogenannten Schwarzbuch präsentiert, das er nun in Berlin vorgestellt hat. Einige der zuständigen Behörden wiesen die Kritik zurück. In Hamburg habe die Verschwendung System, teilte der Bund der Steuerzahler dazu mit. Ob explodierende Baukosten, Prestigearchitektur ohne Sinn oder Luxusprojekte für Tiere, immer wieder zeigt sich, dass die Stadt nicht in der Lage ist, realistische Kosten zu schätzen, geschweige denn, diese einzuhalten. Zudem würden Risiken kleingeredet oder verschleiert, Bürgerbeteiligung bleibe auf der Strecke. Am Ende zahlen die Steuerzahlerinnen und Steuerzahler die Zeche. Die deutschen Olympiakandidaten haben die erste der drei nationalen Bewerbungsstufen erfolgreich gemeistert. Die vier Bewerber haben in den vergangenen Monaten hervorragende Arbeit geleistet und ihre durchaus unterschiedlichen Konzepte so weiterentwickelt, dass sie schon jetzt alle das Potenzial haben, auch im internationalen Wettbewerb bestehen zu können, befand der Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes, Thomas Weikert. Berlin, Hamburg, München und die Region Rhein-Ruhr wollen Olympische Spiele ausrichten. Für wann sich Deutschland international bewerben wird, ist aber noch nicht entschieden. Im Raum stehen die Olympischen und Paralympischen Spiele 2036, 2040 oder 2044. Nachdem das Kandidatenquartett Ende Mai die Unterlagen zur nationalen Bewerbung fristgerecht eingereicht hatte, seien die Konzepte in enger Zusammenarbeit mit den nationalen Bewerbern, den Olympischen Verbänden sowie dem Deutschen Behindertensportverband, DBS, weiterentwickelt worden. Den vier nationalen Kandidaten bleibt nun bis Ende Mai 2026 Zeit, ihre Konzepte mit dem DOSB inhaltlich und operativ weiter zu schärfen. Bis zum Juni 2026 können sie durch ein Referendum ein Meinungsbild der Bevölkerung einholen, ehe im Herbst die Entscheidung über einen deutschen Bewerber fallen soll. Die Zahl der Arbeitslosen in Hamburg ist im September leicht auf 95.223 gesunken. Das ist ein Rückgang von 1,2 Prozent gegenüber dem Vormonat. Das teilt die Agentur für Arbeit Hamburg mit. Die Arbeitslosenquote liegt bei 8,4 Prozent und damit 0,1 Prozentpunkte unter dem Vormonatswert, aber 0,3 Prozentpunkte über dem Septemberwert 2024. Das Ende der Sommerferien und der Urlaubszeit ziehe in der Regel immer auch eine leichte Belebung und damit höhere Arbeitskräftennachfrage nach sich, sagt der Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Hamburg, Sönke Fock. Uns freut dies umso mehr, weil die übliche Frühjahrsbelebung komplett ausgefallen war. Arbeitsuhrende können aktuell auf 14.077 sozialversicherungspflichtige Stellenangebote zugreifen. 6.436 zuvor gemeldete Arbeitslose Hamburger hätten im September eine Arbeit aufgenommen. Das sei der höchste Monatswert des Jahres. Die Zahl der Stellenangebote liege um 10 Prozent über dem Vorjahreswert, so Fock. Gewalt unter Nachbarn In einem Mehrfamilienhaus am Moorwerder Osterdeich ist am späten Montagabend ein 62-Jähriger offenbar mit einer Hiebwaffe getötet worden. Sein 41-Jähriger Nachbar steht im Verdacht, die Tat begangen zu haben. Die Mordkommission ermittelt. Wie Nadja Papist, Sprecherin der Polizei Hamburg, mitteilt, habe sich der Tatverdächtige selbst gestellt. Der Mann habe kurz vor Mitternacht das Polizeikommissariats 44 aufgesucht und den Beamten gestanden, dass er seinen Nachbarn getötet habe. Die Taten erregten im Mai und Juni deutschlandweit Aufsehen. In mehreren Fällen sollen zwei Männer Gegenstände, zum Beispiel Warnbakenfüße, Steine, eine Betonplatte und einen Baumstamm, von Brücken auf darunter verlaufende Autobahnen geworfen haben. Glücklicherweise verursachten die Taten, die sich in Hamburg und Niedersachsen abspielten, nur geringfügige Personen und Sachschäden. Nun hat die Staatsanwaltschaft Lüneburg Anklage erhoben, unter anderem wegen versuchten Mordes. Der Tatvorwurf richtet sich gegen zwei Männer im Alter von 22 und 32 Jahren. Laut Staatsanwaltschaft sollen die beiden Angeschuldigten zumindest billigend in Kauf genommen haben, dass es zu Unfällen mit Verletzten und sogar Todesopfern kommen würde. Ein weiterer Anklagepunkt lautet auf gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr in einer Mehrzahl von Fällen. Auch zu einem möglichen Tatmotiv äußerte sich die Staatsanwaltschaft am Dienstag. Demnach hätten die Angeschuldigten das Ziel gehabt, nach einem Unfall als Ersthelfer medizinischer oder technischer Natur aufzutreten und dadurch das eigene Selbstwertgefühl zu steigern. In den Sommerferien brauchen Autofahrer auf den Autobahnen traditionell starke Nerven. Aber in diesem Jahr war es besonders schlimm. Die A1 sorgte für fast 40 Prozent mehr Stau, wie der ADAC in einer Bilanz des Sommers errechnet hat. Ein zentraler Grund, die marode Norderelbbrücke auf der A1 bereitete nicht nur Autofahrern Probleme, sie verhagelt ebenso Hamburgs Staubilanz. Der ADAC hat die Verkehrszahlen der sechs Ferienwochen von Ende Juli bis Anfang September untersucht und Anzahl und Länge der Staus mit dem Vorjahr verglichen. Dabei zeigt sich, dass Hamburgs Autobahnen sehr viel voller waren als noch 2024. Während 2024 die Autofahrer 168.782 Minuten im Stau standen, erhöhte sich die Zahl in diesem Jahr auf 231.734 Minuten, eine Zunahme um satte 37 Prozent. Die Staulänge nahm nur moderat von 4.281 Kilometer auf 4.379 Kilometer zu. Man kann ja auch mit der Bahn reisen, mehr Verspätung gibt es da auch nicht. Die Zahl von Verkehrsunfällen in Hamburg, bei denen Menschen zu Schaden kamen und mindestens eine beteiligte Person unter Drogeneinfluss stand, ist in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. 2024 gab es in Hamburg 95 solcher Unfälle. Das entspreche einem Anstieg von 30,1 Prozent gegenüber 2019, dem Jahr vor der Corona-Pandemie. Bei diesen Unfällen verunglückten 140 Menschen, was dem höchsten Wert der vergangenen sechs Jahre entspricht. Zwischen 2019 und 2024 gab es insgesamt 496 Unfälle unter dem Einfluss von Cannabis, Kokain oder anderen Drogen, bei denen Menschen zu Schaden kamen. Bei diesen Unfällen verunglückten 667 Personen, darunter neun tödlich. Die meisten solcher Unfälle ereigneten sich den Statistikern zufolge im Sommer 30,2 Prozent, sowie an Freitagen 16,3 Prozent. Die Hauptverursacher der Unfälle im betrachteten Zeitraum waren überwiegend männlich, 87,7 Prozent, und häufig zwischen 25 und 34 Jahre alt, 34,9 Prozent. Nach Angaben der Statistiker ist bei der Bewertung der Daten über Unfälle unter dem Einfluss von Drogen von einer Dunkelziffer auszugehen. Es werde nicht bei allen Unfallbeteiligten festgestellt, ob sie oder er unter dem Einfluss berauschender Mittel gestanden habe. Im Monat Oktober gibt es in Hamburg mehrere kostenlose Kulturangebote. Am Freitag lade das Filmfest Hamburg zum Tag des freien Eintritts ein, teilte Hamburg Tourismus am Dienstag mit. Die Tickets für einen kostenfreien Kinobesuch würden nach und nach freigegeben. Die nächste Runde starte am Mittwoch. Außerdem würden am Reformationstag, 31. Oktober, 51 Museen in der Hansestadt unter dem Motto See for Free ihre Türen für Interessierte öffnen. Das war dein tägliches News-Update, erstellt mithilfe von Künstlicher Intelligenz. Wenn dir diese Episode gefallen hat, abonniere unseren Podcast und teile ihn mit deinen Freunden. Bis zum nächsten. Music.