Latest / No More Kuddelmuddel - Lean Management auf Deutsch / Interview mit Erasmo Cachay: Lean Management im Konzern, Teil 2 (#092)
Transcript
- 0:03Speaker 2: Hi und herzlich willkommen zu No More Kuddel-Modellin Management auf Deutsch.
- 0:09Speaker 2: Mein Name ist Katrin Wortmann, gemeinsam mit meinem Geschäftspartner Lars Kinkeldai sind wir die Freiraumbande!
- 0:17Speaker 2: Und wenn du schon länger zuhörst, dann weißt du dass hier heute der zweite Teil eines Interviews kommt – und falls du Neueinsteiger in diesen Podcast bist Kurz für dich wirklich die Empfehlung, springe erst eine Folge zurück und hör dir den ersten Teil des Interviews an das Lars & Erasmus zum Thema Lean im Konzern miteinander führen.
- 0:41Speaker 2: Wirklich eine sehr spannende Interviewfolge!
- 0:46Speaker 2: Heute gibt es den zweiten Teil – in diesem Sinne will ich den Herren auch gar nicht reingregen.
- 0:52Speaker 2: großartig
- 0:53Speaker 1: also
- 0:53Speaker 2: viel Spaß mit Teil zwei Lean im konzern.
- 1:03Speaker 0: Wie kriegt ihr das denn hin, so eine große Organisation nicht nur in Bewegung zu bringen?
- 1:10Speaker 0: Das habt ihr schon weil er dieses Bosch Product Management System hat.
- 1:13Speaker 0: Aber wie haltet ihr das dann auch im Bewegungen?
- 1:15Speaker 0: also Thema Nachhaltigkeit, Disziplin dass sich jeder an die Standards hält.
- 1:19Speaker 0: Wie kriegst du das hin?
- 1:22Speaker 1: Es gibt viele Methoden aber ich kann wirklich sagen am Ende es ist wirklich ein relativ einfacher System Wiederholungen Es geht nur über Wiederholungen.
- 1:32Speaker 1: Man muss die Menschen immer wieder nochmal Wiederholung und Wiederholen.
- 1:35Speaker 1: Es gibt diese Aktualisierung von der Standard, es gibt dieses Trainings, wie gesagt auch durch die Audits.
- 1:44Speaker 1: Manchmal sagen die Leute die gleichen Fragen jedes Jahr.
- 1:48Speaker 1: Aber das ist wichtig, weil die Menschen sind so beschäftigt mit so viele Sachen was mindestens einmal im Jahr muss sich daran erinnert werden.
- 1:56Speaker 1: hast du an das gedacht?
- 1:57Speaker 1: Hast du an dass gedacht?
- 1:58Speaker 1: und das ist nicht böse gemeint.
- 2:00Speaker 1: aber nur durch diese Wiederholungen Und ich erinnere mich vor langer Zeit hat mir den Thema nichts zu tun.
- 2:09Speaker 1: aber das habe ich so eine Marketing Vortrag gehört.
- 2:13Speaker 1: ob es und jetzt stimmt, weiß ich nicht.
- 2:15Speaker 1: Aber es wurde gesagt anscheinend eine Anekbote in einer Coca-Cola Manager, irgendjemand hat gesagt ihr seid sowieso eine Weltmarke, eine große Firma.
- 2:25Speaker 1: warum investiert immer lieber im Werbung nochmal die Leute da reinzureden?
- 2:29Speaker 1: Also wie gut dieses Getränk ist und wir haben dabei genau so weil wir wissen wir sind gut die Leute wissen das.
- 2:35Speaker 1: aber die Leute müssen leider immer wieder daran erinnert werden und deswegen machen wir das noch.
- 2:40Speaker 1: Und es ist genau so, jetzt sind wir das Insystem.
- 2:43Speaker 1: Die Menschen müssen immer wieder erinnert werden durch Schulungen, durch Fragen und auch durch Coaching in der EU gesorgt hätten.
- 2:52Speaker 1: Nur so kannst du an einer Organisation immer wieder am Ball bleiben.
- 2:57Speaker 0: Habtest für dich ein Erlebnis, wo du sagst, an dieser Stelle hat sich die Sicht oder meine Sicht auf Lin verändert?
- 3:08Speaker 1: Nein, nein.
- 3:09Speaker 1: Und ich mache hier eine kleine Trennung zwischen den Prinzipien.
- 3:13Speaker 1: und nochmal die Tools oder die Anwendung.
- 3:16Speaker 1: Die Link-Prinzipien oder die Link-Philosophie und ich glaube der Meinung teilst du um viele unsere Zuschauer oder deine Zuschauer sind gleich.
- 3:25Speaker 1: also das hat sich nichts geändert.
- 3:26Speaker 1: Also meine Überzeugung dass das der richtige Weg ist hat sich nicht geändert.
- 3:31Speaker 1: wie Anwendungen?
- 3:31Speaker 1: darüber kann man diskutieren.
- 3:33Speaker 1: Das heißt immer, nicht alle Tools sind für alle Firmen oder für alle Geschäftsbereiche oder alle Produkte.
- 3:39Speaker 1: Das ist ein sehr flexibles System und jeder Firma muss fehlen.
- 3:43Speaker 1: also welche Tools sind es für mich interessant?
- 3:47Speaker 1: Oder was kann ich noch anbinden?
- 3:49Speaker 1: Das ist eine firmaentscheidung aber die Prinzipien sind gleich.
- 3:53Speaker 1: Also nein!
- 3:54Speaker 1: Ich hatte nie ein Zweifel, dass das die richtige Vorgehensweise ist.
- 3:59Speaker 0: Natürlich wichtiger große Programme Bosch Productionssystem als großes Ganzes oder viele kleine Verbesserungen?
- 4:10Speaker 0: Also ich weiß, dass eine schließt das andere nicht aus.
- 4:13Speaker 0: Aber womit wird es zu starten?
- 4:15Speaker 0: Ich würde sagen wir machen jetzt mal riesig groß legen richtig was auf oder viele Kleine Verbesserung.
- 4:20Speaker 0: Du musst dich jetzt entscheiden.
- 4:24Speaker 1: Ja du stellst mich jetzt an die Bande.
- 4:27Speaker 1: Ne aber ganz ehrlich alles muss einen Anfang haben.
- 4:32Speaker 1: also so erst eine Richtung, ein Ziel haben.
- 4:38Speaker 1: Du musst also die Menschen ein Ziel habe.
- 4:39Speaker 1: Also zuerst kommt dein Programm.
- 4:41Speaker 1: Klar muss nicht der perfekte Programm sein aber am Ende muss sagen das ist unsere Vision.
- 4:46Speaker 1: Das wollen wir haben in zehn Jahren oder fünf Jahr oder fünf Jahre.
- 4:52Speaker 1: Danach wenn man diese Vision hat dann analysiert wo sind wir und dann kommen die kleine Verbesserungen.
- 4:58Speaker 1: als Linie überzeugt natürlich die kleine Verwässerung im AUNO.
- 5:04Speaker 1: Aber du erst musst irgendeine Richtung geben.
- 5:06Speaker 1: Also wie gesagt, es muss nicht so eine große Sache wie der Bosch Produktion System sein.
- 5:10Speaker 1: und jetzt nach twenty-fünf Jahren sprechen wir über diese große Bosch Produktionssystem aber hat auch klein angefangen.
- 5:16Speaker 1: also das ist klar das war immer eine Lernphase.
- 5:18Speaker 0: Ja ja.
- 5:20Speaker 1: Du erst musst eine Richtung geben.
- 5:23Speaker 0: Genau und da bin ich dabei wenn du sagst jetzt mal Namen hast und deine Strategie und du wissen willst wo willst du jetzt in zehn Jahren stehen?
- 5:31Speaker 0: Wo willst du in einem Jahr stehen?
- 5:33Speaker 0: Das gibt so ein bisschen die Richtung vor.
- 5:35Speaker 0: Das gibt auch Ruhe für alle, die darin beteiligt sind und es gibt auch einen gewissen Freiheitsgrad für Entscheidungen, die ich dann auch selber treffen kann ohne jetzt groß meine ganzen Vorgesetze zu fragen.
- 5:48Speaker 0: Dann starte ich eben mit kleinen Verbesserung Schritt-für-Schritt roll' ich's aus.
- 5:54Speaker 0: Ich mein das macht ihr auch nicht anders.
- 5:55Speaker 0: Ihr fangt ja nicht ein komplettes Werk an sondern ihr fangte vom Teilen von Werk an einspielen, aber nie das komplette Ganze.
- 6:06Speaker 0: Deswegen ich bin bei dir, du musst ein Ziel haben wenn das ganze Ziel noch einen Namen hat so wie ihr es macht mit Bosch Production System was am Anfang sicherlich uninteressant ist weil sich keiner darunter etwas vorstellen kann.
- 6:19Speaker 0: Aber die kleinen Verbesserungen zum Start holen dann die Leute nach und nach ab Und dann wird aus Methode auch schnell eine Kultur.
- 6:28Speaker 0: So sehe ich das.
- 6:30Speaker 1: die Menschen überzeugen, aber nicht Überzeugung nur als Läderversprechungen.
- 6:35Speaker 1: Sondern die müssen verstehen wie wichtig das ist und was ist, wie gesagt, ein landjähriger Prozess?
- 6:41Speaker 1: Aber wenn sie das verstehen also die Menschen dann die Verbesserungen und die Begeisterung kommt von allein.
- 6:49Speaker 0: Hast du zum Beispiel für so eine kleine Verbesserung, die aber einen Riesenhebel hatte?
- 6:59Speaker 1: Ja, dass diese Frage ist, was ist eine kleine Verwässerung?
- 7:05Speaker 0: Wo so ein Mitarbeiter gesagt hat, hier lass uns doch mal das und das machen.
- 7:10Speaker 0: War am Anfang vielleicht nur eine Kleinigkeit.
- 7:12Speaker 0: also jetzt nicht irgendwie in vier Wochenprojekt sondern keine Ahnung.
- 7:15Speaker 0: innerhalb von einem Tag einer Stunde was umgesetzt und schon war es eine richtige Wirkung so richtig durchgeknallt wo alle gesagt haben wow!
- 7:26Speaker 1: Also spontan fällt mir jetzt eine aber kann ich nicht sagen ob das das große Wow-Effekt.
- 7:33Speaker 1: Aber noch mal zurück.
- 7:34Speaker 1: Ich glaube schon, wenn man dieses Wow-Effekt bekommt, das ist super!
- 7:43Speaker 1: Das gesamte Linsystem basiert auf diese kleine Refolge.
- 7:46Speaker 1: Sie ist so wie eine Lego-Steine.
- 7:49Speaker 1: Der Volk ist eine kleine Lego Stein und am Ende baut man etwas Besonderes aber selten kommt es zu einem Effekt.
- 7:57Speaker 1: Ich kann mir spontan erinnern, dass war ein Werk wo ein Mitarbeiter hat gesagt Sie kommen immer wieder in die Linie.
- 8:05Speaker 1: Manchmal also mit anderen Menschen, dass wir gleich nicht mean Experten sind, fragen sie immer die gleichen Fragen.
- 8:11Speaker 1: Warum machen sie nicht so einen kleinen Katalog?
- 8:13Speaker 1: Also wie man eine Linie beobachtet.
- 8:16Speaker 1: Was beobachtet man in der Shopfloat?
- 8:18Speaker 1: Die Menschen auch das nicht mean Expert sind, wissen was ich zu schauen habe.
- 8:25Speaker 1: Zum Beispiel haben wir eine Idee und da haben wir gedacht, oh jetzt ist es eigentlich eine sehr gute Idee!
- 8:31Speaker 1: Und da wurde so eine Mini-Katalog gestellt, also genauso viele Kollegen die keine Line-Experten sind.
- 8:37Speaker 1: Damit sie, wenn Sie einen Shopflorbe suchen, erkennen können auch, was kann ich beobachten?
- 8:41Speaker 1: Man klar mit einer logistischen Experte das schickt, versteht ein bisschen aber man ist konfrontiert plötzlich in der Linie, jetzt fahren sich Mitarbeiter jeder weg und man fragt okay, was kannst du verwenden?
- 8:52Speaker 1: Der logistische Experte sagt, ich bin überfragt Aber wenn man schon ein paar Kernfragen hat oder zumindest eine kleine Einführung, ah ok jetzt verstehe ich das.
- 9:02Speaker 1: Leiner Vorschlag aus meiner Perspektive sehr große Birken kann man direkt nicht im Eurus übersetzen aber durch diese kleine Verbesserungen lebt das gesamte System?
- 9:13Speaker 0: Genau und man muss ja nicht immer alles in Euros messen.
- 9:16Speaker 0: also da ist natürlich tatsächlich eine coole Geschichte dass man so So einen kleinen Fragenkatalog hat, achte mal was weiß ich auf lange Laufwege, auf Suchen etc.
- 9:27Speaker 0: Das ist tatsächlich eine coole Idee gewesen muss ich sagen wie gesagt also man muss ja das sich immer in Euros messen und man kann es auch anders messen.
- 9:37Speaker 0: Wie messt ihr denn quasi euren Erfolg?
- 9:40Speaker 0: Wie misst ihr beispielsweise den Erfolg von umgesetzt Maßnahmen?
- 9:46Speaker 0: oder ihr habt sicherlich KPIs klar die Zahlen Lieferung Qualität, was für sich, Sicherheit usw.
- 9:54Speaker 0: Aber habt ihr noch irgendwie so eine andere Kennzahl wo ihr sagt das ist unsere Kennzahl für Erfolg im Bosch Produktion System beispielsweise?
- 10:03Speaker 1: Nicht direkt.
- 10:04Speaker 1: also der Erfolg von dem Bosch Produktionssystem wird gemessen an genau wie du gesagt hast.
- 10:08Speaker 1: Also je nachdem wie die Erfolge von diesen anderen Kennzeilen das ist.
- 10:11Speaker 1: Also jedes Werk hat Kennzahlen in Bezug auf Kosten, in Bezugs auf Lieferung und in Bezu auf Sicherheit.
- 10:17Speaker 1: kannst Du auch erwähnt wenn das Werk.
- 10:20Speaker 1: Das ist schon ein Kunststück natürlich.
- 10:21Speaker 1: Aber sagen wir, wenn das Werk in alle Kennzahlen gut ist dann ist klar.
- 10:26Speaker 1: einen kleinen Indies nochmal auf meine Beispiel mit dem Haus und die Zäulen dass das wine-setting Strukturen das Bosch Protection System gelädt wird aber eine Kennzahl an sich also nur für das Boschen Protection System gibt es nicht Vielleicht, also das wäre auch kein schlechtes Thema.
- 10:49Speaker 1: Ich war auch in einer Konferenz letztes Jahr, wo genau das Thema diskutiert ist.
- 10:53Speaker 1: Welche Kennzahl gibt es für das Lean-System allgemein?
- 10:56Speaker 1: Wie kann man wissen ob eine Unternehmen Lean gut oder nicht?
- 11:00Speaker 1: Also wir messen alle mögliche.
- 11:02Speaker 1: Aber so eine Kennzahl für Lean Es gibt schon einige Indikatoren aber so dass mega Kennzahl also.
- 11:09Speaker 1: man sagt zum Beispiel Inflation.
- 11:10Speaker 1: Alle verstehen sich was Inflations ist.
- 11:14Speaker 1: Aber für das Lin ist noch etwas, was vielleicht entwickelt werden kann.
- 11:22Speaker 0: Am Ende sind ja alle Verbesserungen die du da machst haben ja Einfluss auf die Kennzahlen, die man sowieso hat.
- 11:29Speaker 0: Termintreue Qualität weniger Ausschuss weniger Fehler.
- 11:33Speaker 0: also Das ist ja genau die Zahlen auf denen dass alles einzahlen soll.
- 11:40Speaker 1: Genauso, wie ich gesagt habe.
- 11:41Speaker 1: Wenn ein Berg eine sehr gute Kennzahlen hat, dann setzt man voraus, dass das Thema gut ist.
- 11:50Speaker 0: Jetzt mal so ein bisschen gut dabei Fische, mal so einen bisschen Insight von dir.
- 11:56Speaker 0: Hast du ein Projekt was auf dem Papier richtig gut aussah?
- 12:03Speaker 0: Das machen wir jetzt mal genau so und am Ende ist es kolossal vor die Wand gefahren.
- 12:08Speaker 0: Hast Du da ein Beispiel?
- 12:11Speaker 1: Ich kann keine Details erzählen, aber ich glaube solche Projekte gibt es immer wieder.
- 12:18Speaker 1: Also wie gesagt man kann nicht alles gut machen und das ist auch eine Philosophie dass manchmal auch schwer zu verkraften ist Misserfolge als durch Tierfolge.
- 12:34Speaker 1: Also solche Projekte, klar man sagt okay das ist schiff gelaufen aber danach weiß man mehr oder weiß man für die Zukunft was man nicht machen kann.
- 12:45Speaker 1: und wie gesagt vielleicht kann ich nicht so viele Details erzählen aber es gab solche Projkte manchmal auch von mir verursacht in der Hinsicht Ich war ein Bäder.
- 12:56Speaker 1: Am Anfang meiner Karriere war ich gut vorbereitet, habe nicht die richtige Leute involviert und habe nicht alle Informationen gezammelt.
- 13:03Speaker 1: Am Ende ist aus meiner Perspektive meistens ein Thema von Informationen, dass du die richtigen Informationen hast.
- 13:09Speaker 1: Und andere Projekte waren natürlich nicht wegen mir sondern die Situation hat sich geändert.
- 13:15Speaker 1: vor sechs Monaten war strategisch ein gutes Projekt.
- 13:18Speaker 1: sechs Monate später Managmann hat gesagt, das ist nicht mehr gut.
- 13:21Speaker 1: Also beenden wir das Projekt?
- 13:24Speaker 1: Okay so ist es.
- 13:25Speaker 1: Man muss es akzeptieren.
- 13:42Speaker 0: In
- 13:51Speaker 1: welcher Form?
- 13:51Speaker 1: Das wird dich am Riesen ändern aus meiner Perspektive.
- 13:54Speaker 1: Und du weißt das ganz genau, selbst jetzt fängt an schon die Frage in welche Richtung gelingt.
- 14:01Speaker 1: Also wir kämpfen mit vielen Herausforderungen und wir haben auch viele neue Sachen.
- 14:08Speaker 1: dass vor zwanzig Jahre also kein Mensch sich daran gedacht hat, wenn man zum Beispiel künstliche Intelligenz.
- 14:13Speaker 1: Da bleibt die Frage genau also in welche Form Lin wird weitergehen oder ob überhaupt.
- 14:19Speaker 1: Und ich komme zurück auf meine Aussage.
- 14:20Speaker 1: Ich bin hundert Prozent davon überzeugt, Lin ist der richtige Weg.
- 14:24Speaker 1: Die Prinzipien werden sich nicht ändern also das Analog-Lin so zu sagen.
- 14:30Speaker 1: aber in welcher Form?
- 14:32Speaker 1: Das wird sich ändern.
- 14:33Speaker 1: Also die Anwendung von künstlicher Intelligenz wird definitiv eine große Rolle spielen.
- 14:37Speaker 1: Sustainability, dass wird ein großes Thema sein jetzt wobei aus meiner Sicht Lin war immer Sustainable.
- 14:49Speaker 1: Aber klar, das im Moment ist ein sehr großer Fokus und alle diese Themen werden in das Thema liegen.
- 14:56Speaker 1: Jetzt spricht man von New Lean, Lean S-Y.
- 14:59Speaker 1: Null, Green Lean... Also jetzt, man hört schon dass viele Leute, sehr gute Leute machen sich Gedanken.
- 15:07Speaker 1: aber zurück auf eine Frage Ja es wird Lean geben Es wird sich die Prinzipien werden sich nicht ändern.
- 15:13Speaker 1: Das ist meine Überzeugung.
- 15:15Speaker 1: In welcher Form?
- 15:16Speaker 1: Das wird sich ein bisschen ändern.
- 15:18Speaker 0: Es ist immer auch die große Frage, wir haben auch darüber gesprochen dass Linien ja nicht nur Methode ist sondern ganz viel Kultur.
- 15:24Speaker 0: Also Kulturwandel, Kulturveränderungen und so weiter und sofort.
- 15:28Speaker 0: Und da bin ich mal gespannt wie AI da weiterhelfen soll.
- 15:34Speaker 0: Also AI hat ja auch was nicht nur mit Methoden zu tun Sondern auch mit Veränderung.
- 15:40Speaker 0: Ich muss es ja auch annehmen Das Werkzeug ist gut, aber von meins her muss ich mich ändern.
- 15:48Speaker 0: Und ob da jetzt die AI in den nächsten fünf, sechs Jahren hilft?
- 15:53Speaker 0: Bleibt spannend!
- 15:56Speaker 1: Ich kann nur noch mal wiederholen.
- 15:57Speaker 1: Für mich ist AI ein Tool, ein Werkzeug und hilft unglaublich viel, spart unglaubliche Zeit.
- 16:04Speaker 1: Und das größte Plus von AI ist das Thema Knowledge Management also mittlerweile jede Person Früher, vor dreißig Jahre vielleicht.
- 16:12Speaker 1: man muss wirklich lernen und studieren.
- 16:15Speaker 1: Und viele andere Sachen.
- 16:17Speaker 1: Muss man immer noch natürlich aber jetzt jede Person kann wirklich so ein AI-Tool gehen, fragen was ist Lean?
- 16:24Speaker 1: Was ist FIFE?
- 16:26Speaker 1: Was is GoToGamber?
- 16:28Speaker 1: Die werden ja in der Beschreibung finden.
- 16:30Speaker 1: also das Knowledge ist da.
- 16:31Speaker 1: Also jetzt ist nur die Frage wie man das anwendet.
- 16:36Speaker 0: Was hältst du denn von dieser klassischen Lean Methode?
- 16:38Speaker 0: FIFFES ist die dann in zehn Jahren auch immer noch da?
- 16:41Speaker 1: Definitiv, ohne dass ich das nicht... Also fünf S wird immer so wie manchmal vernachlässig.
- 16:50Speaker 1: Oh ist es so einfach?
- 16:51Speaker 1: Ja es ist nicht einfach.
- 16:53Speaker 1: also weil ohne Struktur, ohne einen Minimum an Ordnung kann nichts kommen.
- 16:59Speaker 1: Man fängt bei den kleinen Sachen ein.
- 17:02Speaker 1: wirklich wenn man eine Schreibtisch jetzt eine Tribiale Beispiel nicht in Ordnung ist Ich finde nicht mal wo mein Leistift ist.
- 17:11Speaker 1: Das wird definitiv bleiben.
- 17:15Speaker 1: So fängt man das an mit den kleinen Sachen, damit man die Größere erreichen
- 17:19Speaker 0: kann.
- 17:21Speaker 0: Hast du so Momente in deinen ganzen Projekten, wo du so gedacht hast?
- 17:25Speaker 1: Boah!
- 17:26Speaker 0: Das klappt ja nie.
- 17:32Speaker 1: Habe ich auch gehabt.
- 17:33Speaker 1: also... Meine Arbeit jetzt ist, ich hatte solche Projekte.
- 17:37Speaker 1: Deswegen muss sich auch darüber nachdenken wie du selber gesagt hast.
- 17:41Speaker 1: Jetzt meine Hauptaufgabe ist das Thema Koordination und das Thema Coaching und Support von die Werke.
- 17:48Speaker 1: also Ich bin in viele Projekten involviert immer noch natürlich als Coach Als Experte, als Berater sagen wir so Und ich überprüfe auch dass die Projekter gut laufen.
- 17:59Speaker 1: Das ist meine Koordinationsaufgaben.
- 18:02Speaker 1: selber Projekte zu leiten, habe ich noch.
- 18:04Speaker 1: Aber vielleicht viel weniger als vor zehn Jahren, als ich noch viele Projekten selbst geleitet habe.
- 18:11Speaker 1: und klar also man weiß es schon.
- 18:14Speaker 1: Also überhaupt nicht dass sich alles weiß.
- 18:16Speaker 1: aber durch die Erfahrung wenn man schon mehr als zwanzig Jahre in einer Firma ist.
- 18:20Speaker 1: Man weiß schon also das einige Sachen werden nie klappen.
- 18:25Speaker 1: Aber klar, jedes Werk ist ein bisschen anders.
- 18:27Speaker 1: Manchmal gibt es neue Management oder neue Kollegen, die wollen ein paar Sachen versuchen.
- 18:35Speaker 1: Sehr oft habe ich einen Fehler gemacht und dachte, das klappt nicht.
- 18:38Speaker 1: Und am Ende hat es doch geklappt.
- 18:40Speaker 1: aber es gab schon sehr viele Situationen wo ich schon gewusst habe dass wir nicht klappen.
- 18:47Speaker 1: Das war so.
- 18:49Speaker 0: Vielleicht mal zum Schluss noch einmal die Zusammenfassung.
- 18:53Speaker 0: was sind für dich so die drei Kernthemen, wo du sagst da hatten Konzern Vorteile bei der Einführung und wo hat ein KMU einen mittelständischen Unternehmen Vorteil?
- 19:05Speaker 0: Einmal vielleicht zwei oder drei Punkte noch dazu.
- 19:07Speaker 1: Ich glaube wir haben darüber schon im Laufe des Gesprächs gesagt also ich glaube eine große Konzerne in Bezug auf Link hatte natürlich das große Vorteil von Ressourcen nicht nur Geld sondern Menschen.
- 19:19Speaker 1: Also wir haben viele Menschen und sagen ja auch viel Geld um das Thema.
- 19:23Speaker 1: Das andere ist das Know-how, also sowohl das Thema Know-How im Prinzip auf Literatur, Medien, viel Dokumentation es ist schon da und das Thema know how auch in Bezug auf Experten.
- 19:39Speaker 1: Es gibt viele Experten, viele Leute die seit vielen Jahren in Unternehmen sind.
- 19:43Speaker 1: ich bin der Meinung man sollte die Kollegen vierzig oder fünfzig, die schon seit zwanzig Jahren unternehmen sind.
- 19:50Speaker 1: Die sollen eher dieses Führungsrolle nicht als Führung sondern eher so wie geichliche Führungen sagen wir so weil ich habe unglaublich viel noch auch manchmal bin ich ein bisschen Nicht zufrieden wie man mit sagen wir ältere Kolleginnen geht Weil genau diese Leute haben das noch auch und eine Grosskonzentration hat dieser Potenzial Und dass andere natürlich also die Bereitschaft dazu tun.
- 20:13Speaker 1: Also in so einem großen Konzert mit einer guten Struktur, eine gute Hierarchie.
- 20:18Speaker 1: Wenn das Management sagt wir machen das, dann gibt es keine Diskussion und da wird das gemacht.
- 20:23Speaker 1: Das ist der große Vorteil von einem Konzern.
- 20:25Speaker 1: Ein kleines Konzernen, eigentlich zeigen wir die Kerzeite der Medaille also im Prinzip auch.
- 20:32Speaker 1: Flexibilität ist ein großer Plus von einem kleineren Konzeren.
- 20:38Speaker 1: Es ist eine sehr schnelle Schnelligkeit auf jeden Fall Und ich würde auch behaupten, diese Bereitschaft Risiko einzugehen.
- 20:47Speaker 1: Weil wie wir gesprochen haben manchmal nicht die Zeit oder die Ressourcen alles zu wissen aber die sind schon Experten und Profis und riskieren es einfach.
- 20:56Speaker 1: Irgendwann muss man einen Scheid untreffen und ich habe gesehen dass kleine Firmen oder Mittelstände sind bereit diese Risiko einzugehen.
- 21:05Speaker 1: Das finde ich auf eine sehr große Luft.
- 21:08Speaker 0: Erasmor.
- 21:09Speaker 0: eine einzige Frage habe ich noch.
- 21:10Speaker 0: Die gute alte Abschlussfrage
- 21:13Speaker 1: Okay, jetzt bin ich gespannt.
- 21:15Speaker 0: Stell dir vor du übernimmst morgen ein Werk was noch kein Lean hat oder Lean überhaupt nichts mit zu tun hat?
- 21:25Speaker 0: Was sind deine ersten drei Schritte?
- 21:29Speaker 1: Also wenn erst ein Werk das überhaupt kein Lean hatte also der erste was man macht natürlich würde es so erst direkt in den Shop floor gehen.
- 21:36Speaker 1: So erst mir selbst das vor Ort anschauen.
- 21:39Speaker 1: wie sieht das aus?
- 21:42Speaker 1: Genau, ich bin davon überzeugt.
- 21:44Speaker 1: Ich werde sofort mit vielen Leuten um Menschen... Ja, ich erzähle wie das läuft.
- 21:49Speaker 1: Ich würde sagen kleine Pause!
- 21:51Speaker 1: Ich möchte zuerst das sehen.
- 21:54Speaker 1: Gut dann würde ich mir einen direkten Meter weiter aus der Linie holen nicht unbedingt die Jüngste sondern den ältesten und sagen okay erzähl mir deine Geschichte.
- 22:05Speaker 1: Niemand kennt die Firma vielleicht wie du.
- 22:07Speaker 1: Was ist gut gelaufen, was ist nicht gut gelufen?
- 22:10Speaker 1: Was sind deine große Entfällungen?
- 22:12Speaker 0: Interessanter Punkt.
- 22:13Speaker 0: Sehr interessanter Punkt!
- 22:14Speaker 0: Es
- 22:16Speaker 1: wäre meine zweite Aktion und natürlich meine dritte wäre ich davon aus das wären viele Abteilungsleiter oder Gruppenleiter Und ich höre mir ganz gern was die auch sagen.
- 22:26Speaker 1: Das wäre auf jeden Fall weil sie wissen dass da auch dich haben definitiv gute entfällung.
- 22:31Speaker 1: aber ich würde mehr nicht die typische Vorgehensweise, zuerst die Gruppenleiter dann der Chefloro und dann den Mitarbeiter.
- 22:39Speaker 1: Ich würde da ein bisschen andersrum machen.
- 22:43Speaker 0: Spannender Ansatz!
- 22:44Speaker 0: Hast du einen Grund dafür warum du es andersrummachen würdest?
- 22:48Speaker 1: Ich habe vieles beobachtet wie gesagt viele Werken in vielen Ländern und das ist meine Überzeugung dass ein Berg auch ein lebendiges Organismus also Das im Prinzip hat auch eine Persönlichkeit.
- 23:05Speaker 1: Und du musst dieses Werk verstehen, und das Werk macht nicht nur der Kontrollenleiter oder nicht nur den Marketingleitern – das Werk sind alle!
- 23:13Speaker 1: Und durchaus selber gesagt in einem typischen Werk, zwanzig, dreißig Prozent der Leute sind indirekte Mitarbeiter eigentlich vierzig, sechzig Prozent sind direkte Mitarbeiter.
- 23:22Speaker 1: also es ist sehr gut zu empfehlen als die Meinung unter den Fällungen von diesen Leuten zu bekommen.
- 23:30Speaker 0: Sehr gut.
- 23:30Speaker 0: Und darauf aufbauen, dann eine Kultur aufbauten?
- 23:35Speaker 0: Erasmur!
- 23:37Speaker 0: Vielen vielen Dank, dass du dabei warst in unserer Podcast-Folge.
- 23:42Speaker 0: War sehr, sehr spannend.
- 23:45Speaker 0: Ich bin gespannt... Wir sollten vielleicht im nächsten Jahr das nochmal wiederholen und mal gucken was bis dahin passiert ist und spätestens im Jahr zwanzig fünfdreißig sowieso, weil wir gucken wollen von das, was wir heute erzählt haben auch zwanzivfünft dreißig so eingetroffen sind.
- 24:01Speaker 1: So, ich bedanke mich auch für die Einladung und freue mich auf ein weiter oder ein drittes Gespräch.
- 24:07Speaker 1: Immer wieder gerne!
- 24:08Speaker 1: Danke vielmals!
- 24:18Speaker 2: Und das war's schon wieder mit einer Folge von No More Kuddelmodellin Management auf Deutsch.
- 24:24Speaker 2: Ich hoffe, dass du viele Tipps und Hinweise für dich rausziehen konntest und neue Ideen hast was du jetzt bei dir in der Produktion ausprobieren kannst.
- 24:35Speaker 2: Und wenn du sagst Mensch da war schon wieder so viel Mehrwert drin in einer so kurzen Folge!
- 24:40Speaker 2: Was dann wohl die Kurse bringen?
- 24:42Speaker 2: Ja natürlich nochmal jede Menge mehr.
- 24:45Speaker 2: das ist quasi unser Podcast hoch.
- 24:50Speaker 2: Also wenn du Lust auf noch mehr Lean-Management hast und so richtig durchstarten möchtest, dann schau in die Show Notes.
- 24:57Speaker 2: Dort haben wir dir unsere Kurse verlinkt oder du meldest dich bei uns und dann sprechen wir über ein Inhauskurs oder ein individuelles Projekt im Unternehmen!
- 25:08Speaker 2: Auch unsere Kontaktdaten findest du in den Shownotes.
- 25:11Speaker 2: So, das war's für heute!
- 25:13Speaker 2: Ich sage tschüss und ciao bis zum nächsten Mal und wünsche dir wie immer Nomor Kudlmuddel – deine Kathrin Wortmann von der Freiraumbande.