Latest / MOMENTUM - kevinkellermazza / Vom Tief zum renommiertesten Verkaufstrainer der Schweiz – Die Geschichte von Adrian Lang
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- 0:00Herzlich willkommen zu einer weiteren Folge von Momentum. Deinem Podcast, der inspirierende Menschen inspirierende Geschichten erzählt. Mein Name ist Kevin Keller-Mazze und heute ist mein Gast Adrian Lang. Adi ist einer der renommiertesten Verkaufstrainer in der Schweiz. Ein Vollblutunternehmer und der Gründer der Business Schmiede Schweiz. In diesem Podcast reden wir über das Unternehmertum, das er 2016 mit...
- 0:27Leib und Blut hat sterben und müssen erfahren. Was es heisst, aus einem Tief rauszukommen. Was es heisst, sich nicht mehr zu finden und Entscheidungen zu treffen. Ich bin mir sicher, dass dieser Podcast dir deine Augen öffnen kann. Weil wir reden viel über Weiterentwicklung. Und jetzt möchte ich nicht mehr zu viel verraten, sondern nur noch eines sagen. Und zwar Intro ab. «Hat's noch Tickets?»
- 0:49Es hat noch 32 Tickets. 2018 habe ich ein Vision Board bei mir zu Hause im Altenhaus gemacht. Da habe ich mich im KK Luzern, ein Foto von mir, auf der Bühne im KK Luzern im Konzertsaal. Wo liegt deine Zukunft? Ich sage jetzt mal im unternehmerischen Kontext oder im beruflichen Kontext.
- 1:07mach dir doch folgende Gedanken. Was machst du gerne? Was kannst du gut? Wo bist du stark? Und jetzt kommt eine ganz entscheidende Frage. Gibt es für diesen Markt? Ist dieses Thema am Kapitalmarkt? Sei ehrlich mit dir. Und wenn du diese drei Sachen für dich geklärt hast und du spürst, es fühlt sich gut an, willst du etwas verändern als Angestellter oder als Unternehmerin, Unternehmer, Plan A. Einfach nur Plan A.
- 1:32Weil wenn du nur ein bisschen noch einen Plan B hast und du an den denkst, du wirst niemals die 100%ige Energie in diesem Plan A haben. Wir haben uns noch nicht so lange das erste Mal kennengelernt oder das erste Mal gehört. Und eine Frage nehme ich jetzt massiv fest wundern. Und zwar, welcher Moment in deinem Leben hat sich so angefühlt, dass sich jetzt alles fundamental verändert? Das war ähm
- 2:04Etwa drei Monate nachdem mein Vater gestorben ist, als ich in Sursee am See war, auf dem Bänkchen, wo ich die drei Monate immer gesessen habe. Ich habe damals im Aussendienst in einer Versicherungsgesellschaft gearbeitet, wo wir wahrscheinlich noch drauf kommen. Und da habe ich gemerkt, jetzt
- 2:30Jetzt wird es anders. Und zwar, warum? Weil einfach das Leben dann scheinbar so schnell kann, von heute auf morgen, vorbei sein. Und das war mir nicht präsent, bis zu diesem Zeitpunkt. Und dort hat sich mega viel verändert. Wann war das? 2007.
- 2:482007 ist dein Vater gestorben? Ja, das war er. Auch jung in diesem Fall. 53. Mein Vater ist mit 49 gestorben. Ja. Ich kann dir mega nachfühlen, weil für mich war es auch ein sehr ähnlicher Moment in meinem Leben, wo mein Vater gegangen ist. Ich weiss nicht, ob das in der Natur des Mannes ist, aber ich habe dann das Gefühl, ich komme jetzt mega viele Aufgaben aufgebürgt über. Ich weiss nicht, wie sich das bei dir angefühlt hat.
- 3:17Kann ich mir sehr gut vorstellen. Bei mir war es ein bisschen anders. Meine Eltern waren nicht mehr zusammen. Mein Vater war nicht so präsent in meiner Kindheit. Das hat viel mit ihm gemacht. Mein Vater war später für mich mehr wie ein Kollege. In der späteren Zeit. Ich war auch schon im Jahr 1929.
- 3:39Aber dieser Verlust hat mir gezeigt, wie schnell und intensiv man das Leben auch leben kann. Und diese Intensität heute...
- 3:57Das würde ich jetzt mal sagen und das nehme ich bei dir auch recht stark wahr. Die Intensität des Lebens hat viel mit meinem unternehmerischen Kind zu tun. Und abgesehen davon, ich komme ja ursprünglich aus einer, wir sind eine Händlerfamilie, die Familie Lang ist eine Händlerfamilie. Ah ja? Ja, mein Grossvater hat mit Landmaschinen gehandelt.
- 4:17Wir hatten meinen Grossvater in der Landmaschine mit 30 Mitarbeitern. Deutz, kennst du Deutz? Tractoren? Ja. Tractoren. Hat er Tractoren gehabt? Ja, er hatte Deutz Tractoren. So gut. Er war gross, hatte 30 Mitarbeiter.
- 4:34Er war Schmied und hat auf ein Kundenbedürfnis gehört. In den 50er und 60er Jahren kamen die ersten Traktoren. Vorher gab es keine Traktoren. In den 50er und 60er Jahren. In Rotenburg, wo ich aufgewachsen bin, hatte er Schmiede. Nachher fragten die Kunden, ob ich auch verkaufe.
- 4:58Geräte und Traktoren. Und so ist das nachher gekommen, dass er begann Traktoren, eine Generalvertretung übernehmen und Traktoren verkaufen in den Bauern. Und so kam mein Vater auch in den Händlerberuf. Mein Vater handelte auch. Aber nicht mit Traktoren? Nein, mit Nutzfahrzeugen.
- 5:20Nicht sehr weit entfernt, ja. Also, Rennrohr-Trax, oder? Also Lastwagen. Mein Vater war Lastwagenverkäufer. Und ich sage das eigentlich sehr gerne, er war der Beste in dem deutsch sprechenden Raum. Er hat auch immer Reisen gewonnen, Brasilien, Bali und so. Früher hattest du diese Incentives, weisst du. Ja, ja, ja. Die hast du ja auch bekommen, oder? Und dann bin ich auch mal mit. Bin auch mal mit ihm auf Brasilien und Bali und so, weil er so eine Reise gewonnen hat, oder?
- 5:44Weil er so viel verkauft hat von den Lastwagen? Ja, er hat am meisten Lastwagen verkauft. Natürlich hat er eine grosse Flotte gemacht. Was ich eigentlich sagen wollte, ist, ich habe gespürt, in dem Moment, als er gestorben ist, dass mein Gen dieser Familie Handel und Unternehmer ist. Dort ist vieles passiert. Ich habe dann auch bei der Mobiliar, wo ich gearbeitet habe, eine Verrichtung der Zünder gezielt.
- 6:11Ich habe dort nochmals ein Stück nachgelegt, weil ich gespürt habe, wer ich bin in diesem Moment. Wer mein Vater war, wer mein Grossvater ist. Und dann hat es wie... Was ist denn die Definition von «Wer bin ich?»
- 6:29Ähm, schau, also, seither glaube ich auch, dass man gewisse Sachen auch in den Genen hat, oder? Und du musst es wie herausfinden oder wahrnehmen, wenn du mal zurückgehst, was zieht sich durch die Generationen?
- 6:44Vielleicht auch die Persönlichkeitsstruktur. Ich habe zum Glück erkannt, dass meine Familie, mein Vater, mein Grossvater, eine Händlerfamilie war. Das Handeln heute auch noch. Wenn ich heute ein Geschäft mache, einen guten Deal mache, bei den Businessmen, ich verrecke fast.
- 7:04Weil dich das so erfreut? Andere haben das bei anderen Sachen. Ich verrecke, wenn ich ein Geschäft mache. Und das haben wir... Nach wie vor? Hammer. Ich mache selber immer noch Sales. Wenn ich das nicht mehr machen darf, wäre es für mich das Schlimmste. Verstehe ich. Machst du auch? Liebe.
- 7:25Ja, und wenn du erkennst, so ein bisschen, weisst du, ich meine nicht wer du bist, ich glaube wir finden nie heraus, wer wir sind. Aber das ist ein Teil meiner Persönlichkeit, der sich seit der Muttermilch durchzieht, dass ich halt ein Händler bin oder von einer Händlerfamilie komme. Und das Bewusstsein dafür hat sich sehr stark geschärft. Und das war, als mein Vater gestorben ist. Nach zwei, drei Monaten wurde mir klar, okay,
- 7:53Das habe ich, das habe ich in mir drin und damit muss ich etwas machen. Du hast von diesem «Bänkli» erzählt, wo du drei Monate lang immer wieder drauf gesessen bist. Wieso auf diesem «Bänkli»? Was war das? Wieso gingst du zu diesem «Bänkli»? Wieso kann ich dir nicht genau sagen. Es ist einfach so, ich habe damals in Sursi gewohnt und gelebt, immer noch. Und in Sursi gibt es einen Trichter.
- 8:20Das ist dort, wo die Böödli sind, das ist dort, wo die Badi ist, das Empachensee. Und das ist so wie ein Trichter, das ist so eine Einbuchtung. Und dort hat es etwa 5-6 Bänke. Und es ist mega schön zum Laufen dort, es ist nicht gross, aber mega schön zum Laufen. Und eben als der Baba gestorben ist, bin ich sehr viel zu diesen Bänken runter, einfach mehr überlegen und auch ein bisschen traurig und verarbeiten für mich.
- 8:42Und ja, nach wie vor. Ich gehe immer noch dort runter. Ah, wirklich? Ja, ich gehe nicht mehr so regelmässig. Ich gehe immer noch dort runter mit dem Hund laufen. Für mich ist es, jeder Mensch hat wahrscheinlich so ein bisschen Krafttote, oder? Und ich gehe am Abend noch später auch dort runter schnell aufs Bänkchen. Und dort hole ich Energie. Darf ich fragen, was in Papi geschoben ist? Hirnblutung. Ah, Hirnblutung. Ja, Hirnblutung. Wenig schlafen. Stress auch.
- 9:09Viel Stress, schlecht ernährt, viel Freude, sehr intensiv gelebt. Okay. Mein Vater war dreimal geheiratet und hat eigentlich das vierte Mal geheiratet. Ich habe ihm kurz vor dem Tod gesagt, «Du, Babi, hast du nicht das Gefühl, es wäre gut, wenn du mit dreimal heiratest?» Dann hat er gesagt, «Nein, wieso?»
- 9:30Lise Hörle ist siebenmal geheiratet. Ich weiss gar nicht, ob das stimmt. Jedenfalls, die Intensität des Lebens, das hatte er auch mit 53. Er hat sehr intensiv gelebt. Manchmal auf Kosten von anderen. Von uns, von den Kindern. Von meiner Mutter, von der ersten Frau.
- 9:51Aber wenn ich etwas mitnehme, ist es die Intensität des Lebens, die mir sehr klar geworden ist. Ich erlebe heute das Leben ganz anders als vor 2007. Und die Sache, die du gesagt hast, Ursachen, weshalb dein Vater gestorben ist, Hirnblutung wegen schlechter Ernährung, Sport etc. Ich kann dich hier vor mir auf diesem Stuhl sitzen und ich nehme dich wahr als...
- 10:19Du bist eine Person, die mega im Leben steht. Dein Blick ist sehr durchdringend. Du hast eine Physik. Du siehst fit aus. Würdest du sagen, du lebst ganz anders als dein Vater? Hast du etwas aus dem gelesen? Oder nimmst du etwas mit für dich, dass du auf deine Gesundheit schaust? Ja. Ähm...
- 10:41Licht zögernd, doch. Ich glaube, ich lebe anders. Was Gesundheit angeht, ich schaue auf die Ernährung, ich bin jetzt aber nicht extrem. Wenn ich jetzt extrem wäre, würde ich wahrscheinlich auf Schokolade, Süsses und so ziemlich mehr verzichten. Ich esse jeden Tag Schokolade.
- 10:58Ich trinke viel Kaffee und so. Darum würde ich von mir nicht sagen, dass ich das absolute Vorbild bin. Aber doch, es ist mir wichtig, ein kleines Beispiel, das mit der Hirnblutung. Das ist mir schon noch präsent. Ich gehe zum Beispiel ein grosses Blutbild machen, so einmal im Jahr. Ich habe ein höheres LDL-Cholesterin, da schaue ich, ob ich etwas machen kann. Das ist mir schon präsent. Sport ist mir mega wichtig.
- 11:26Ich mache am Morgen Frühsport, wenn es um 6 Uhr aufgeht, gehe ich ins Fitness. Aber nicht so lange, sondern auch intensiv. Und dann gehe ich arbeiten. Und dort möchte ich schon etwas machen. Aber was spannend ist, die Intensität des Lebens ist im Job, ja, aber auch als Vater. Ich möchte intensiv mit meiner Tochter sein. Und da bin ich extrem bewusst.
- 11:54Das hat sich vielleicht verändert gegenüber meinem Vater, der nicht präsent war in der Jugend. Und da möchte ich nicht. Da würde ich sagen, mache ich es anders. Aber ich probiere das zu machen, was ich machen kann. Sozialverträglich. So wie du wahrscheinlich. Du siehst ja auch mega fit aus. Ja, das ist mir auch mega wichtig. Ich habe eben auch genau das Gefühl, ich habe vor allem durch den Tod von meinem Vater
- 12:23Es ist viel zu kurz das Leben. Und wenn ich jetzt nicht schaue, dann wird es irgendwann immer schwieriger. Und deshalb bin ich jetzt lieber 3-4 Mal in der Woche im Gym. Auch eher kurz für intensiv. Und mache meine Einheiten, schaue sehr auf die Ernährung. Auf die Ernährung schaue ich sehr fest. Du schaust sehr fest? Ja, ich schaue sehr fest auf die Ernährung. Aber ich liebe auch Schokolade. Schwarze Schokolade. Ich hätte die
- 12:47Also gib mir keine Tafel Schokolade. Die würde ich dir nachher immer geben. Und dafür die schwarze Schokolade. Ja, die schwarze. Die habe ich sehr gerne. Wie war das bei dir? Wann ist dein Vater gestorben? Am 14.30.2014. An einem Herzinfarkt. Familie... Plötzlich? Ja, plötzlich.
- 13:11Das können wir gerne off-camera sagen. Ich glaube, ich habe es schon mal erzählt, aber es geht mehr um dich. Es geht um dich. Auf jeden Fall ist eine Familiengeschichte dahinter und es geht um eine Firma, die dann konkursiert und er musste Mitarbeiter kündigen. Ich glaube, er hat es einfach nicht ausgehalten. Was danach passiert ist, hat er nicht ausgehalten. Darum ist der Herzinfarkt, der Trauer, den er empfunden hat, dass er das machen musste.
- 13:41Und deshalb ist für mich Unternehmertum auch etwas so Schönes, weil es gibt nicht nur dir, sondern du gibst so vielen Menschen etwas. Wenn du es richtig und mit gutem, mit dem besten Wissen und Gewissen machst, dann kannst du so viel zurückgeben. Du hast vorhin etwas angesprochen und zwar,
- 14:02Man kann sehr viele Sachen vererben, generationenübergreifende Muster, zum Beispiel der Händler. Und dann hast du noch etwas gesagt, und zwar Persönlichkeitsstrukturen. Du warst lange in der Versicherung, hast dort Karriere gemacht. Vor dem, vielleicht können wir noch sprechen, hattest du sogar noch eine Sportkarriere hinter dir.
- 14:24Aber in dieser ganzen Finanzbranche, hat die Persönlichkeitsstruktur mit dem Struktogramm zu tun, das du vorhin angesprochen hast? Oder mit den Farbenlehren, die grün, blau, gelb, was gibt es noch? Grün, blau, gelb, rot gibt es noch? Nein, das habe ich nicht gemeint.
- 14:46Bei mir, also die Persönlichkeitsstruktur, meine Persönlichkeit hat sich krass verändert, Kevin. Ich bin so aufgewachsen, bin eine alleinerziehende Mutter. Mein Vater ist weg von der Familie, wo ich sechs Jahre war. Mein Vater war mein Vorbild. Wo ich daran nachgeschaut habe, ich habe von heute auf morgen nicht mehr rum. Und wenn du vom Vater verlassen wirst...
- 15:10Ich sage immer, er ist zweimal gestorben. Das erste Mal 1984, als er weg war von der Familie, weil ich ihn jahrelang nicht hatte. Und später, als das wieder kam, war er bei mir ein Kollege und ist er nochmal gestorben, aber dann physisch. Und ich glaube, also du musst mich richtig verstehen, es gibt Menschen auf dieser Welt, die haben viel gröbere Schicksale als er das. Aber es geht nicht um das. Ich glaube, es geht um mich zu verstehen, aber
- 15:35wie deine Wege heute oder deine Aktionen im Leben einen Zusammenhang haben, vor allem mit deiner Kindheit. Man weiss heute ja, dass die ersten sieben Jahre extrem prägend sind für deine Persönlichkeitsstruktur. Also Handlungen später. Bei mir war es so, ich war sehr talentiert im Fussball, wie einige. Und habe es aber nicht richtig geschafft. Ich habe bei Luzern gespielt, U21 gehabt und so.
- 16:05Und bin dann in die Nazi-B noch gut geschaut, zum FC Wiel und zum SC Kriens. Aber ich war einfach dabei. Ich habe schon von Anfang an gespielt, Challenge League, aber das ist sehr lange her. Und dann war es so, ich habe mich immer als Opfer gesehen. Ich war immer als Opfer, ich war mega sensibel.
- 16:29Woher kommt das? Ja, wahrscheinlich, weil der Vater weg ist. Ich war halt ein Armer, als mein Vater aufgewachsen ist. Einzelkind? Nein, zu Ritten sind wir. Ich habe zwei jüngere Schwestern. Also ein Armer gewesen, so habe ich gedacht. Ich war natürlich nicht ein Armer, weil ich eine Mutter hatte, die alles für uns gemacht hat. Besser kannst du es nicht machen.
- 16:49Und dann hat sich das weitergetragen. Auch als ich nachher zur Mobiliar gekommen bin, da musste ich arbeiten, weil ich Schulden hatte. Und dann kam ich zur Mobiliar in den Aussendienst. Das lief super, perfekt. Wirklich schöne Auszeichnungen gegen einen im Aussendienst. Und ich durfte eine Karriere machen, ganz lange.
- 17:13Ich habe mir keinen Wert gegeben. Ich habe mich immer über Leistungen von aussen definiert. Krass. Ich habe gelegzt, auf die Bühne zu gehen, dass man mich gratuliert für meine Leistung im Aussen. Weil du das zuhause von deinem Vater nicht mehr bekommen hast? Ich glaube es, ja. Das wäre das gewesen.
- 17:34Was ja Sinn macht und ist auch okay. Macht Sinn. Jeder Mensch braucht Wertschätzung. Klaus Grawe. Das ist eines der psychologischen, menschlichen Grundbedürfnisse, die jeder hat. Jeder braucht Wertschätzung. Die einen ein bisschen mehr, weil sie es zu wenig bekommen haben. Die anderen ein bisschen weniger, weil sie vielleicht in einem harmonischen, liebevollen älteren Haus aufgewachsen sind. Und man hat es ihnen dann gesagt, oder?
- 17:58Aber heute ist eben der Unterschied, so als ich Fussballer war, ich kann mir eben selber sagen, dass ich es super finde, was ich mache. Und seit wann kannst du das?
- 18:13Es hat sich entwickelt. Das ist eine Reise. Das ist eine Reise. Und ich würde sogar sagen, das hat nicht einmal so viel mit Unternehmertum zu tun. Das ist eine persönliche Reise, die du machst. Die Synapsen fangen sich frisch an von
- 18:29Wenn du auf die Reise gehst und sagst, wie du heute unterwegs bist, ich bin stolz auf dich selbst. Wenn du in den Spiegel schaust, finde ich es toll, wie du... Da kann man noch etwas anders, da kann man noch etwas anders. Aber grundsätzlich bist du cool unterwegs, wie du mit deiner Tochter umgehst, wie du mit deinen Freunden umgehst, mit Menschen, Kollegen, Geschäftspartner, wie du sie vernetzt.
- 18:53Und am Abend, weil du nicht weisst, was morgen passiert, kannst du dich spiegeln und sagen, bist du ein geiler Sieg. Machst du es gut. Das gibt schon einen rechten Push. Mega. Das gibt einen rechten Push. Für mich. Und ich glaube, wenn du nicht mehr im Aussen nach Anerkennung lechzen oder suchen musst, sondern weil du es von innen hast,
- 19:14dann machst du auf jeden Fall schon mal sehr, sehr viel richtig im Leben und es nimmt einfach mega viel Druck weg. Es nimmt sehr viel Druck. Es nimmt sehr viel Druck weg. Es wird dich auch befreien von einigen von anderen. Und wir wissen beide, sobald du ein bisschen sichtbar wirst, dann gibt es immer auch die Herren, die das nicht gut finden, die das ablehnen, die vielleicht auch irgendwo komisch kommentieren. Aber das macht dich dann auch frei. Wenn du sagst, ich bin fein, für mich stimmt es.
- 19:42Was ich nie will, dass ich kein Feedback annehme. Ich brauche den Reality-Check. Aber ich habe meine Leute, die mir das geben und die geben mir das sehr klar. Wenn man das so eingerichtet hat, dann wird es recht cool. Hast du dich bei diesen Menschen antrainieren müssen, um dir Feedback zu geben, ein konstruktives Feedback und dir den Spiegel anzuheben? Oder hast du diese Menschen so gefunden, weil du dich angezogen hast?
- 20:12Ich glaube, beides. Ich habe neue Leute in meinem Leben, die ich noch nicht hatte vor 6-7 Jahren. Durch Business Media vor allem auch. Neue Leute reinkommen. Aber es gibt schon einen inneren Kreis. Das sind Freunde. Ich mache dir ein Beispiel. Ein Freund, der ist seit 18, mittlerweile 30 Jahre. Er hat mir zum Beispiel letztes Mal gesagt, ich finde es super, ich bin angestellt, du hast dein eigenes Business. Was mir fehlt aber, Adi, ist, ich möchte wieder mal mit dir richtig saufen.
- 20:41Mir fehlt das. Wir sind nie mehr, du gehst immer nach Hause, du konzentrierst dich, du machst dein Zeug. Aber ich möchte einfach mit dir wieder mal durchkehren. Und jetzt haben wir abgemacht. Zum Durchkehren? Ja, wirklich, wir gehen durchkehren. Und ich habe gesagt, du hast recht. Auf München wahrscheinlich.
- 20:58Du hast recht, wir haben das niemals gemacht. Schön, dass du mir das sagst. Das ist für mich auch irgendwo Reality-Check. Wenn du dich selber verliere und dann brauchst du Leute, die dir sagen, hey Junge, wir sind Freunde. Jetzt gehen wir eins saufen. Und ja, das ist ein bisschen das.
- 21:19Im 16. Jahrhundert hast du dich selbstständig gemacht. Ja, genau. Bevor wir auf die ganze Reise von deiner Selbstständigkeit eingehen, wo, Adi, ich kann es jetzt schon unterschreiben, wo es massiv spannend wird, um das zuhören, wie deine Selbstständigkeit verlaufen ist. Würdest du sagen, dein Umfeld vor der Selbstständigkeit und jetzt hat sich auch komplett verändert? Total. Total, oder? Ja.
- 21:45Also nicht was die Freunde angeht, ich habe dort wie eine Base, Familie, Freunde. Ja. Das ist gleich. Aber dieses total hat sich völlig verändert. Aber mega schön, dass sich Freundschaften nicht verändern, weil bei mir ist es eben nicht so. Ehrlich? Ja. Aber die Familie ist da. Hast du noch einen Freund aus der alten Zeit?
- 22:11Hey, mein Coiffeur auf jeden Fall. Der ist seit der Lehre. Mach gute Arbeit. Seit der Lehre. Seit der Lehre. Nein, vorher, wir sind zusammen in die Oberstufe gegangen. Ja, ich habe schon zwei, drei Kollegen von den alten Garten, aber ich sage es mal, mit denen, die ich am meisten Zeit verbringe, wirklich am meisten Zeit, das sind Leute von den letzten vier bis fünf Jahren, die in mein Leben gekommen sind. Und ich habe es mit allen gut, weil ich bin sehr ein harmonisch bedürftiger Mensch. Harmonisch?
- 22:40Was habe ich gesagt? Hormone? Hormone ist einschleppend. Harmoniebedürftiger. Harmoniebedürftiger Mensch. Ui, jetzt sind mir die Zunge. Harmoniebedürftiger Mensch. Ich kann es mit allen gut. Mit niemandem streite ich. Ich weiss nicht mit wem, überhaupt nicht. Aber mit denen, mit denen ich am meisten Zeit verbringe, sind es eher von den letzten 4-5 Jahren Leute, die in mein Leben gekommen sind. Spannend. Hat aber viel mit dem Business zu tun. Mega ja. Total. Total.
- 23:08Ja, also bei mir auch. Natürlich hat durch Businessmeeting mega viel entstanden. Geschäftspartner und Investor. Wo ich einfach gerne Zeit verbringe. Aber das sind andere, wie soll ich sagen,
- 23:26Ich denke auch anders, gerade was Business angeht. Oder wenn du um Leute rum bist, die wirklich gross denken, die vielleicht auch schon ganz Grosses erreicht haben. Unser Investor hat eine Firma von fünf Mitarbeitern auf 1200 gebracht und hat die nachher verkauft. Also weisst du, wenn du sehr viele Leute um dich herum hast, dann lacht der einmal, wenn du sagst, das ist viel zu risikoreich. Also er lacht nicht, er schmunzelt. Er sagt, du, alles gut bei dir? Hä?
- 23:52Aber das brauchen wir, oder? Ja, also es hat mich schon gelehrt. Und bei ihm ist es so, wenn er bei uns reinkommt, durch ihn reinkommt,
- 24:06dann habe ich gleich ein gutes Gefühl. Ich weiss auch nicht, er hat so eine Art, dass ich... Er vermittelt Sicherheit. Und er ist ein netter Mensch. Er hat Freude am Leben. Und wenn er reinkommt, dann ist es so eine Energie, die fließt. Wenn er dabei ist, kann nichts passieren. Das ist mega. Und aus dieser gesicherten Defensive heraus, wenn du weisst, du hast so jemanden an Bord,
- 24:37«Hey, du agierst auch ganz anders. Du bist selbstsicherer.» «Das ist ein bisschen wie im Fussball. Wenn du einen guten Goalie hast, eine Top-Verteidigung, dann kannst du vorne Wirbel machen.» «Das Team hinter dir, ja.» «Und so sehe ich es im Business. Seitdem, als er und auch mein anderer Geschäftspartner, Patrick, das sind Leute, die haben eine gute Basis. Du kannst dich auf sie verlassen und sie machen nicht einfach etwas.»
- 25:02Ich weiss nicht, wie das wäre, wenn wir alle drei neu wären. Weisst du? Und alle drei frisch wieder etwas aufbauen. Alle gleich auch. Darum, ich liebe es, mit Mentoren zusammen zu arbeiten. Schön. Ich liebe es, Leute in meinem Umfeld zu haben, wo, weisst du, unser Investor, also das ist VRP, er ist 60 Jahre alt.
- 25:24Und es gibt mir so das Gefühl, er hat schon so viel gesehen und so viel gemacht und so viele Businesses entwickelt, dass es fahrlässig wäre von mir, einfach nicht zu hören. Ich glaube, wir müssen schauen, dass wir unsere eigene Persönlichkeit bleiben. Jeder von uns hat mega viel Talent und ich sehe das bei dir auch, eine sehr grosse Schaffenskraft, Freude und Willen und auch Leidenschaft.
- 25:51Aber man darf schon Learning by Excellence, man darf schon schauen, was die anderen früher verfehlt haben, man muss ja die nicht unbedingt gleich selber machen. Also finde ich auch schon noch clever. Also bei mir ist es auch so, als ich unseren Investor, den ich vorhin erzählt habe, er ist auch seit Anfang an dabei und am Anfang aber sehr im Hintergrund, nicht gross gezeigt. Und seit ich akzeptiert habe, dass er eigentlich mein
- 26:18in diesem Bereich mein grosses Vorbild ist und dass ich von ihm und was ich alles von ihm lernen kann andere Sphären und viel mehr Sicherheit weil du weisst
- 26:31Also wenn er über die Probleme schmunzelt, die ich jetzt gerade habe, hätte er zehnmal grössere gehabt und hätte die auch geschafft. Und das gibt die Sicherheit, dass alles möglich ist. Ich möchte nochmal zurückgehen. Und zwar, du warst in der Versicherungsbranche bei der Mobiljahr und hattest dort eine sehr gute Stelle, hattest dort gut Zeit, hast nochmal eine Schippe oben draufgelegt. Und dann hast du irgendwann... Du bist kurz... Wie lange warst du bei der Mobiljahr?
- 26:5514 Jahre. 14 Jahre bei der Mobiliar. Und dann hast du irgendwann gesagt, ich mache mich jetzt selbstständig. Wieso? Ja, ich glaube, wir haben einen ähnlichen Werdegang, Kevin. Ich habe bei der Mobiliar sehr viel zu verdanken, dem Arbeitgeber. Es ist ja nicht umsonst, jetzt Mobiliar, darf man sagen, ist wieder zum Arbeitgeber des Jahres gewählt worden. Total, vor allem. Ich durfte dort einen tollen Weg machen, konnte viele coole Leute kennenlernen.
- 27:24und während ich bei der Mobliark war, durfte ich immer wieder die nächste Stufe erreichen. Also Aussendienst, Leitervorsorge, Leitervertrieb, Luzerner Hinterland.
- 27:38Ich habe währenddessen mal Weiterbildungen gemacht. Als ich dann den MBA gemacht habe, Hochschule Luzern, sind mir so gewisse Lämpchen aufgefallen. Bei mir wäre der nächste Karriereschritt angestanden. Und ich habe irgendwie gemerkt, nicht mit dem Kopf, sondern mit dem Herz, mit dem Körper,
- 27:57Ich habe das zwar forciert, selber, ich habe das angestoßen, mein Kopf wollte das, aber mein Körper rebellierte. Und darum, seither weiss ich, das ist ganz spannend, das war auch einmal so ein Knackpunkt, seither weiss ich, dass Körper und Geist irgendwo zusammengehören. Ganz krass.
- 28:19Jedenfalls habe ich dann nicht mehr geschlafen bei drei Nächten. Das war im Februar 2016. Nicht mehr geschlafen drei Nächte. Und meine Frau und ich sind dann am 16. Februar 2016 am Morgen um halb zwei nach einer Flasche Wein haben wir entschieden, es war zumindest unter der Woche, ich steige raus.
- 28:42Ich steige raus, ich erkenne den Job. Kurz vor diesem Schritt, wir haben vielleicht noch ergänzend ein Jahr vorher ein neues Haus bezogen, ein Zweifamilienhaus mit einer Millionenhypothek. Und ich habe eine kleine Tochter, die da oben geschlafen hat, die vierjährig ist, und bin am anderen Tag zum Chef und habe gesagt, ich steige raus.
- 29:00Aber der Pain-Point, den du hatte, war effektiv dein Körpergefühl, das gesagt hat, etwas stimmt nicht. Es war nicht Hygienefaktoren, die nicht gestimmt haben. Es ist nur – nur, sorry, in Anführungs- und Schlusszeichen – es ist einfach
- 29:19dein Bauchgefühl war, das nicht gepasst hat. Und wegen diesem Bauchgefühl hast du diese Entscheidung getroffen, nach einer Flasche wie mit deiner Frau. Adi, unglaublich. Die wenigsten würden das machen, sondern würden sagen, weisst du was, mir geht es doch gut, dann kommt der Kopf, oder? Mir geht es doch gut, ich verdiene gut, und da und hier und da.
- 29:43Kevin, das ist etwas ganz Spannendes. Es gab in der Vergangenheit nochmals zwei, drei solche. Wir könnten gerne reingehen. Wenn du tiefer tauchen willst. Sehr gerne. Ich habe so Impulse im Leben. Und ich glaube, die hat jeder. Es gibt einfach die, die sie wahrnehmen und nachher etwas machen. Mein Impuls in diesem Moment war am Morgen um halb zwei. Ich könnte ...
- 30:04Ohne, dass ich die Lösung könnte, was ich in Zukunft mache. Ich war Fussballer, Kevin. Ich kann nur Fussball und Versicherung. Sonst habe ich nichts.
- 30:15und ich habe eine kleine Familie und eine Strategie, wie ich das mache und was ich nachher mache. Ob ich einen anderen Job mache, ob ich selbstständig werde. Und dann ist etwas passiert. Am 17. Februar, als ich am Morgen zum Chef bin und ihm das gesagt habe, wurde logischerweise, in seiner Position hätte ich das auch nicht verstanden, hat er mir gesagt, bist du Wahnsinn? Rührst du jetzt nach einer schlechten Nacht deine Karriere, die du dir aufbaust, einfach hin? Und ich habe gesagt, ja. Ja, ich mache das jetzt.
- 30:45Ich bin ins Büro gegangen, das war für mich. Und dann ist etwas gekommen. Verkaufsrede.
- 30:54Verkaufstrainer. Und jetzt mache ich schnell einen Schwenker. Ich habe mit 16, als ich 13 gegangen bin, einen Vertrag bekommen beim FCL, so einen Juniorenvertrag beim FC Luzern. Und ich wollte eigentlich Primarlehrer werden. Das wollte ich machen. Mir macht das Spass, oder hat das Spass gemacht, anderen etwas beizubringen, wo sie nachher besser sind. Und ich hatte immer Freude, wenn Verkaufstrainer, du warst ja auch Verkaufstrainer, und Verkaufstrainer zu uns gekommen sind. Und ich selber als Leiter Vertrieb habe extrem viel mit meinen Leuten trainiert.
- 31:24Die haben mich gehasst, wir haben immer trainiert, trainiert, trainiert. Und das war unser Erfolgserzept. Training, Training, Training. Gesprächsstruktur, Akquiseformen, bam, bam, bam, immer wieder. Und da wollte ich das machen. Und dann habe ich meine Pensionskasse genommen, alles, was übrig war. Alles wie im Casino, alles auf Rot gesetzt. Neun Monate habe ich Zeit und keine Stütze mehr.
- 31:52Aber Kevin, 2007 ist mein Vater von heute auf dem Mund gestorben. So was? Ja, dann geht es halt weiter. Schlimmster Fall, dann hätten wir halt diese Hütte verkauft. Es läuft weiter, ich kann ja noch atmen. Logisch. Und meine Frau, damals hatten wir ein gemeinsames Commitment, wir ziehen das durch. Klar ist es nicht so geil, wenn du dort, wo deine Familie aufgewachsen ist, müsstest du das Land verkaufen und das Haus.
- 32:15Aber ich bin nicht davon ausgegangen, sondern ich hatte einfach einen Plan A und keinen Plan B und das musste funktionieren. Und dann ist nochmal so ein Impuls gekommen. 2022 2022
- 32:32Ich wusste, Business Schmiede ist am entwickeln, ich kann nicht mehr alles machen, ich muss einen Geschäftsführer für Business Schmiede haben. Und es gab keine Lösung. Und dann bin ich drei Wochen alleine, habe eine Wohnung gemietet in Palma. Im Januar bin ich auf Palma, drei Wochen dort. Da hat er ganz wenig gearbeitet und mir überlegt, viel gehen laufen, Sport machen, blablabla. Und mir überlegt, wie mache ich jetzt das? Mhm.
- 32:55Weil die Business Media hatte schon sechs Leute auf der Payroll. Und ich konnte es nicht mehr machen. Also entweder hören wir auf mit dem. Wieso konntest du es nicht mehr machen? Es war mir zu viel. Ich hatte 120 Trainingstage im Jahr bei Versicherungen, um den Laden zu finanzieren. Ich war immer weg. Und dann kam wieder ein Gleichgewicht. Dann wusste ich, ich muss wieder entscheiden. Entweder hören wir auf, ich verkaufe die Business Media. Aber es gibt ja nicht viel. Es war einfach ein Markenname. Oder ich habe jetzt einen Geschäftsführer, aber wer?
- 33:22Ich bin von Mallorca nach Hause gekommen und hatte keine Lösung. Nach drei Wochen. Und dann, eine Woche später, gehe ich kurz Mittagessen mit einem ehemaligen Kollegen, den ich kannte, vom Rotary Club. Der Patrick. Und der Patrick hat seine Firma verkauft. Gebäudeautomation hat er gemacht. Er hat die aufgebracht, selber gegründet, auf 30 Mitarbeiter verkauft. Und dann sind wir kurz Mittagessen und dann sage ich zu ihm, was machst du eigentlich so?
- 33:48Und dann sagt er, ja du, im Moment habe ich noch zwei Mandate. Bei der Ost, glaube ich, ist eins und eins ist noch sonst. Und dann ist wieder ein Impuls gekommen, der kommt jetzt zu mir. Und ich sagte, genau, und jetzt kommst du zu mir. Dann sagt er, was? Kommst du zu mir? Als Geschäftsführer? Dann sagt er zu mir, ich komme schon zu dir. Aber ich nehme die Hälfte der Aktien. Wir machen das zusammen.
- 34:19kann ich ihm die Hand geben. Krass. Krass. Ich habe an diesem Mittagessen innerhalb 10 Sekunden ihm die Hand gegeben, dass er die Hälfte haben kann. Von deinen Aktien? Von meinen Aktien von der BusinessMid. Innerhalb von 10 Sekunden das ist so ein Impuls. Ohne dass du mit dem VRP gesprochen hast? Ja, kein VRP gehabt.
- 34:43Ich bin der Fall. Aber wirklich? Nein, es heisst Langtraining-Gruppe AG. Ich konnte alles selber entscheiden mit meiner Frau zusammen. Ja, ja, ja. Und dann haben wir ja Business mit der AG, also Business mit der Schweiz AG aus der Langtraining-Gruppe gemacht. Es gab schon Veränderungen. Aber ich habe gesagt, Paddy, hast du meine Hand. Wie geil. Das ist richtig geil, nicht? Wieder Impuls. Irgendwer macht das.
- 35:06Speziell. Und ich habe es noch nie bereut, wir sind jetzt seit vier Jahren zusammen, das Beste, was mir passieren konnte. Wie ist es, sie zu der Rolle abzugeben? Ja, kein Problem. Ich glaube, es ist mega wichtig, gerade unternehmerisch,
- 35:22Du musst genau analysieren, wo bist du gut und was machst du nicht so gut. Und ich weiss, ich bin sehr gut vor den Leuten, ich bin sehr gut im Kommunizieren, ich kann gut verkaufen, ich kann Sachen innovativ vorantreiben, handeln, Geschäfte machen, Kunden holen. Aber ich bin nicht gut im Aufbau von Prozessen und Strukturen. Ich auch nicht. Die Detailarbeit, das ist etwas, das Strategien umsetzt, das macht Paddy brutal gut. Danke stark. Danke auch.
- 35:51Wir ergänzen uns dort einfach sehr gut. Das ist auch wichtig. Aber gut, jetzt sind wir schon im Jahr 2022. Jetzt sind wir ein wenig gesprungen. Nach der Versicherung hast du den Entscheid getroffen mit deiner Frau, in der Nacht nach einer Flasche Wein. Den ersten Tag bist du gegangen. Mich würde es sehr wundern, mit welchem Gefühl du ins Geschäft gefahren bist an diesem Morgen, als du gewusst hast, nach dieser Flasche Wein, «Okay, ich könnte jetzt.»
- 36:20Ja, also mit welchen Gefühlen? Also, in der Nähe habe ich ein komisches Gefühl. Nicht befreiend? Nein, noch nicht. Komisch. Und um 15.15 Uhr, als ich es kommuniziert habe, ist eine Felsbrocke weg. Ah, eben dann schon?
- 36:36Also nicht bei der Entscheidung, sondern bei der Durchführung ist dir dann der Felsbrocken gefallen? Ja, wirklich. Die Zwangsjacke ist weg. Ich hatte so tolle Leute um mich. Ich muss das immer relativieren. Ich hatte einen ganz genialen Chef. Aber meine persönliche Zwangsjacke, die ich mir selber angelegt habe, konnte ich abziehen.
- 36:59Und seither weiss ich, Selbstwirksamkeit, für eigene Ziele zu gehen, für eigene Ziele zu arbeiten, selber jeden Tag kreieren zu können, das ist ein Risiko, ja, finanziell, und es ist mit Konsequenzen verbunden, aber das ist für mich totale Freiheit.
- 37:19Das hat sich wie eine mega Stimmung angefühlt in dem Moment. Ich wusste, es kommt jetzt auf mich zu. Mit allem neben Risiken und Konsequenzen und Zeugverkaufen privat, dass du es zahlen kannst. Aber Kevin, seien wir ehrlich, wir haben vorhin über das gesprochen.
- 37:36Für mich ist ein Unternehmer, nicht nur der, der nachher eine Firma verkauft mit tausend Leuten. Für mich ist ein Unternehmer wirklich Unternehmer, wenn er das eigene Geld in der Firma hat. Wirklich einmal, wie du es gemacht hast, auch Sachen verkaufen, damit du die nächste Rechnung zahlen kannst von deiner Miete zum Beispiel. Damit du Löhne zahlen kannst von deinen Mitarbeitern.
- 37:58Wenn du nicht weisst, wie du das zahlen willst, dann spürst du richtig, was Unternehmertum ist. Das finde ich absolut zentral. Und ich, egal wie gross das Ding ist, ich ziehe den Hut von Leuten, die schwierige Phasen, Familienväter, Familienmütter, Arbeit geben.
- 38:15Strukturen geben, ganze Familien mit ihrem Business ernähren können und zum Teil halt unterdurch müssen. Aber richtig das Kind in the game gehen, mit dem eigenen Geld. Das ist für mich fantastisch. Das hat mein Grossvater schon gemacht. Und ich möchte das weiterführen. Mega schön.
- 38:34Wann war diese Entscheidung da, also du hast gekündet, dein Chef musste es irgendwie akzeptieren dürfen, obwohl er das wahrscheinlich nicht verstanden hat. Und wie lange ging es dann, bis du dich selbstständig gemacht hast? Dreiviertel Jahr.
- 38:49Ich war noch 3-4 Jahre bei Mobi. Wir haben zusammen den Nachfolger gesucht und installiert. Und er war im gleichen Unternehmen. Ich glaube, 3-4 Jahre war ich noch da. Okay. Vielleicht so 8 Monate. Und dann hast du dich selbstständig gemacht als Verkaufstrainer? Ja, genau. Und hast dann eine Quiz gemacht. Was war dein erster Kunde? Die Mobi?
- 39:14Nein. Mo, du bist Generalagent der Mobliare, das ist mein erstes Konkurs. Ja, okay. Kannst du mir erzählen, wie das ging? Das wäre mega geil. Für dich mega spannend, weil du auch Verkaufsrenner warst. Jetzt musst du dir vorstellen, ich starte am 1.10.2016 und dann habe ich einen Coworking-Space genommen.
- 39:34Und zwar einen Büroplatz für 500 Franken mit einem Co-Workings-Bereich. Das war super cool. Du gehst da am Morgen, machst dein Ding, schaust, niemand fragt etwas. Du machst deine Präsentationen zum Vorstellen, Trainingsprojekte bei den Versicherungen. Das kann ich auch. Und dann präsentierte ich, rief an, was ich können könnte. Natürlich wollte niemand der Erste sein, der in mich investiert. Niemand.
- 40:00Sie haben alle gesagt, ja, so gut, aber weisst du, tu du mal, wir machen ja das auch schon und so, oder? Gut.
- 40:07Und dann, weiss ich noch, sind auch wieder ein paar Männer gelaufen. Es sind schon ein paar Sachen gelaufen, aber es ist nichts Konkretes. Ich hatte keinen einzigen Kunden. Kevin, ich konnte keine Rechnung stellen. Aber hinten runter sind 20 nur so runtergefallen. Familie, Haus, es ist nur so runtergefallen. Und meine Pensionskasse, die ich rausgenommen habe, das war schon nur als Einzelfirma, oder? Die habe ich rausgenommen, das ganze Geld auszahlen lassen. Und dann, das war nur so, das war Verzehr, alles immer kleiner geworden.
- 40:36Das war wieder Februar. Ein Jahr später. Ein Jahr später war es wieder Februar. Und meine Frau fragte mich am Abend, «Du Adi, du erzählst so nichts. Läuft es bei dir?» Und ich «Ja, nicht schlecht.» Sie sagte, «Bist du sicher?» Ich sagte, «Nein, ich habe noch keinen Kunden.» «Ich habe noch keinen Kunden.» Und morgen habe ich das Sitzungszimmer reserviert. Morgen akquiriere ich.
- 41:02Dann bin ich am anderen Tag früh raus und vor der Haustüre war eine Kappe und eine Karte.
- 41:10Karte, heute weht ein rauer Wind, haben die noch eine Zipfelmütze für die Akquise. Und dann hat sie mir eine Kappe gemacht und draufgeblättert, Kaltakquise. Und jetzt musst du hören. Ich bin ins Büro, ich habe die Kappe angelegt und ich habe gesagt, ich gehe hier nicht raus, bis ich den ersten Kunden habe.
- 41:36Am 8. bin ich ins Büro. Und ich bin um halb zwei, ich habe nicht mal zu Mittag gegessen, Kevin. Um halb zwei, 37. ist der Telefon, den ich jemandem angehauen habe. Ich habe natürlich viel mehr Nummer eingespielt. 37. Telefon. Ja. Ich sage jetzt nicht, wer es ist. Es war jemand von der Mobiliar, Generalagent.
- 41:54Ja, Salihadi, ja. Sag ich, du, ich bin überzeugt, ich kann dir mehr Umsatz bringen mit meinen Tools. Du wirst neue Kunden gewinnen, du wirst mehr Umsatz machen und das Ganze, du musst nicht einmal etwas zahlen, du zahlst mir erst, wenn du happy bist. Wir machen den Preis jetzt ab, aber ich gehe kostenlos in die Vorleistung. Dann sagt er, ja, ist gut, wir probieren es.
- 42:17Ich habe es fast nicht geglaubt. Ich habe gefragt, ob er sicher war. Und er sagte, dass ich sicher war. Ich sagte, dass er sicher war. Er sagte, dass er sicher war. Ich sagte, dass er sicher war. So kam es in die Rolle. Das war mein erster Kunde, mit dem ich schnell ein Projekt machen konnte. Das war logischerweise sehr happy. Es wurde dann auch bezahlt. Es kamen dann aber schon Sachen in die Rolle. Es kamen dann schon Sachen in die Rolle. Ich habe einen grossen Kunden gewonnen, bei dem wir bis letztes Jahr am meisten Umsatz gemacht haben.
- 42:47Und ich konnte wegen diesem Grosskunden auch eine Langtraining-Gruppe AG entwickeln, gründen. Auch durch Corona hat mich dieser Grosskunde getragen. Wow. Ich bin sehr, sehr dankbar. Aber es war halt immer auch ein Klumpenrisiko. Logisch. Aber ich durfte wirklich durch die letzten zehn Jahre mit vielen Versicherungsgesellschaften, das war eine kleine Kernkompetenz. Ich habe das Geschäft, das die machen, selber gemacht.
- 43:10Das verstanden. Sehr erfolgreich gemacht. Und dort habe ich gemerkt, ich bin der Einzige, der über alle Branchen erfolgreich war. Und das hat mir mega geholfen, auch für Positionierung, für Differenzierung, für den Tagessatz. Das hat mir sehr stark geholfen. Jetzt haben wir ja strategisch ein bisschen Veränderung.
- 43:30weil ich nicht mehr raus gehe, nur noch für Vorträge. Wir machen auch noch eigene Seminare, eigene Programme bei der Business Schmiede. Heisst das, die Unternehmungen schicken die Leute zu euch in die Business Schmiede in Zürich und dort trainierst du unter anderem? Ja, genau. Du und dein Team? Oder machst du alle Trainings? Nein, wir sind 7 Trainer bei der Business Schmiede.
- 43:55Und wir haben vier Bereiche. Thema Persönlichkeit, Thema Leadership, Thema Speaking, also Reden vor Leuten, und Thema Sales. Und diese Sales kommen einfach zu uns. Also es ist eine Klasse von 25-30 Leuten. Und hauptsächlich in dieser Versicherungsbranche? Nein. Ganz unterschiedlich. Da kommt Kevin, der eine Werbeagentur hat. Da kommt Rudi, der schon reiner ist. Und das gibt einen
- 44:21unglaublich geiler Mix. Mega Dynamik. Ja, genau. Und ich zeige einfach meine Systeme. Wir arbeiten sehr stark mit Systemen. Und ja. Wie viele Mal hast du das schon gehört? Nein, bei unseren Kunden geht das nicht. Ja, genau. Das hörst du viel. Aber weisst du, es ist spannend. Die Leute, die zu uns kommen, die sagen...
- 44:39Sagt das nicht mehr? Die sind schon über dem Berg. Nein, die würden nicht bei uns einchecken. «Bei uns ist das ein bisschen schwierig.» «Ja, ist gut.» Also das gibt es bei uns praktisch nicht. Die kommen freiwillig. Es sind viele Einzelunternehmer. Mega viele. Und die wollen. Die wollen und müssen. Sie haben Schmerz und Wunsch. Das ist natürlich ein Doppelbooster.
- 45:03Was hast du für Vorbilder in deiner Branche, in deiner Bubble? Was sind so die Leute, die du gerne verfolgst?
- 45:13Ja, also in meiner Bubble gibt es schon ein bisschen spezielle Zeitgenossen. Also weisst du, in Deutschland gibt es natürlich Kreuter zum Beispiel. Ja, logisch. Ich meine, ich finde ihn gut, also gute Sachen. Mir gefällt aber, wie er sein Geschäftsmodell aufbaut zum Beispiel. Amerika, Andy Elliott, die sind laut, weisst du. Ich kann es anders als da. Ja. Ich weiss nicht, was da geht. Nein. Und ich glaube...
- 45:40Ich versuche smart zu sein, aber ich bin schon sehr zielgerichtet am Sales. Smart, aber auch sehr direkt. Aber ich glaube, ich bin einfach demütig unterwegs. Mehr Bodo oder mehr Dirk? Bodo Schäfer meinst du? Ich hätte gesagt eher mehr Bodo. Schon, oder? Von der Art her. Ich denke sehr genau, du bist eher ruhig.
- 46:08Ja, ich glaube eben, also... Ich höre zwar Dirk schon gerne zu, das ist eine gute Sache, wie er es macht. Aber bei mir sind viele, die reinspielen. Ich finde Paulix geil. Ich finde Dirk cool. Hermann-Jeremy-Mentor im Speaking bin ich Fan. Oder? Weisst du, so...
- 46:28Die Geschäftsmodelle. Businessmeet ist natürlich ein Mix von all diesen Geschäftsmodellen. Wir sind noch nicht so weit. Erzähl mal kurz über Businessmeet. Wie kann ich mir das genau vorstellen? Vor Corona war ich in Deutschland und an einem grossen Event in der Kölner Langsäsarena. Greater. Greater.
- 46:51Damals «Gedanken tanken». Ja. Das heisst noch nicht «Greater». Ah, «Gedanken tanken». Ja, okay, ja, klar. Und ich war bei dir und Speaking hat mich auch interessiert. Mhm.
- 47:04Vor Menschen sprechen? Ja. Und in diesem Jahr 2018 habe ich ein Vision Board gemacht bei mir zu Hause, im alten Haus noch. Und da habe ich mich im KK Luzern, ein Foto von mir, auf der Bühne im KK Luzern, im Luzern Konzertsaal. Hast du das Bild noch? Ja, ein tolles Saal. Und dann muss ich einblenden.
- 47:23Ja, kann ich gerne schicken. Und das Vision Board und dann will ich einfach das Bedürfnis haben, andere zu inspirieren mit meinen Themen. Ich habe gemerkt, das haben mega viele Leute. Ich bin aber damals in Köln mit meiner Frau und dann habe ich wie «Wir laufen in die Arena»
- 47:47Wir waren bei der Ersten. Ich war natürlich eine halbe Stunde, drei, vier Stunden früher schon da, bevor die Tür geöffnet war. Wir waren bei der Ersten. Ich schaue auf die Bühne, es war dunkel. Ich habe geschwitzt. Es war eher kühl. Meine Frau sagt damals, du gehst bei dir alles gut.
- 48:05Und ich, ja, ist alles gut. Das hier mache ich in der Schweiz. Und die da mache ich. Sie, komm, jetzt schauen wir mal den Tag an. Was ist das alles Neues gewesen? Hey Kevin, ich bin heim. Nach dem Wochenende habe ich Stadttheater Susi reserviert, 300 Plätze.
- 48:25Ein paar Speaker organisiert und ein halbes Jahr später hatten wir ein ausverkauftes Haus statt Theater-Suche. «Speakers Night». Nicht Rednernacht, «Speakers Night» in Bissnerschmiede. Das ist die Geburtsstunde der Bissnerschmiede in Schweiz. Ja und heute ist es so, wir machen das Festival heute nicht mehr «Speakers Night», wir haben das Festival, es hat nicht mehr 300 Leute, es hat 1000 Leute an zwei Tagen mit über 20... Also 1000 und 1000?
- 48:52Ja, zweimal 1'000. Also es sind, viele sind die gleichen, die bleiben zwei Tage. Bleiben zwei Tage. Noch zwei Tagestickets. Ja. Genau. Und ja, es ist der Event eigentlich in der Schweiz. Ist jetzt bald, oder? Ja. Ist es Ende Monat? In zwei Wochen. In zwei Wochen. Hat es noch Tickets? Es hat noch 32 Tickets.
- 49:12Ui, das muss man jetzt verpressieren. Wir haben den Podcast ausgeschaltet. Am Montag runter. Am Montag, okay. Am Montag runter. Es gibt noch 32 Tickets. Was kostet das Ticket? Es ist zwischen 400 und 1200, je nachdem. Zwei Tage ist pass. Genau. Und vielleicht, darf ich schnell etwas drüber erzählen? 100% Was speziell an diesem Event ist, das sind alles Leute wie du und ich.
- 49:40Also Leute mit offenem Geist, offenem Mindset, die glauben, dass sie etwas reissen können, die vielleicht auch zum Teil neue Inspirationen brauchen. Das Thema dieses Jahr ist Mensch versus Maschine. Es hat KI-Speaker auf der Bühne. Speziell ist ja auch, diese Speaker sprechen ja nur 20 Minuten. Das ist echtes Speaking. Also ohne Zettel, ohne ablesen, sondern Keynote-Speaking.
- 50:05Zwei Säle, zwei grosse Räume mit interaktivem Format, Workshops, Breakout Sessions. Oben ist eine Party, ein kleines Street Food Festival. Musik, der Cyan spielt, ein Konzert am Samstag. Also es ist wirklich die Energie. Wir machen es zum vierten Mal. Wir sind jetzt das zweite Mal ausverkauft. Unmatchable. Es ist richtig geil. Es ist wirklich cool. Und darum ist es ausverkauft. Für wer ist es?
- 50:35Für wen? Ja. Ich würde sagen, es ist für Menschen, die Persönlichkeitsentwicklung mit Business verbinden, für Menschen, die einen nächsten Step machen wollen und vor allem aber auch für Leute, die vielleicht unternehmerisches Gelingen doch auch noch vorstellen. Also, wir sind nicht unbedingt, wie soll ich sagen, das unterscheidet uns vielleicht von einem Find-Your-Flow, welches auch super ist, ich war auch schon da, oder von einem Greater,
- 51:02Inspiration ja, aber vor allem Transformation im unternehmerischen Kontext. Wir haben das Gefühl, wir müssen immer noch unsere Rechnungen zahlen können. Und Businessmeet ist Menschen, die wirken,
- 51:17Aber unternehmerisch vor allem auch. Also, ja. Genau. Für diese Leute ist es. Und dann geht es, es ist einfach ein riesen Netzwerk. Ich meine, es sind tausend Leute, oder? Es ist ein riesen Netzwerk von ambitionierten Personen. Aber Ambition in Form von «Ich will einfach mehr vom Leben».
- 51:36Wir reden über alles. Es sind Persönlichkeitsentwicklungssachen, es sind KI-Themen, es sind persönliche Geschichten, es sind Spitzensportler. Oli Kahn ist auf der Bühne dieses Jahr. Oh wirklich? Ja. Also von dem her, es ist sehr umfassend. Der Oli. Mhm. Mega lässig. Genau. Also nur 32 Tickets. Ja.
- 52:02Und ich habe jetzt einfach einen Impuls. Wir verlosen jetzt eins. Oder zwei am besten. Zwei? Ja. Oder kann es das zweite gehen? Ja, dann kann es das zweite gehen. Das machen wir, Kevin. Das machen wir. Wir verlosen zwei. Ja, ist gut. Gut. Also, wir diskutieren nachher schnell, wie wir es verlosen. Wir machen etwas mit Kommentieren und mit Liken, mit Folgen und dann bringen wir das hin. Wir verlosen zwei Tickets. Das machen wir.
- 52:28Finde ich geil. Jetzt nur noch 30. Jetzt nur noch 30, ja. Jetzt kann es noch mal passieren. Okay, sehr cool. Ja, machen wir. 29. und 30. Mai. Genau, Freitag, Samstag. Freitag, Samstag. Ja. Hammer, oder? Ja. Auf was freust du dich am meisten auf dem Event?
- 52:45Auf die Teilnehmer. Also ich mache das jetzt zum vierten Mal. Die Energie... Hast du schon einen aktiven Part? Ja. Also ich moderiere sehr viel selber. Ich habe eigene Keynotes. Über was wird es bei dir gehen? Bei mir geht es um die Wirkung. Wirkung. Ja. Ich habe eine Wirkung und ich mache extrem viel mit Storytelling. Liebes Storytelling. Und als Speaker meine eigenen Keynotes, die ich mache, wenn ich gebucht bin, geht sehr viel natürlich
- 53:14Sales, Wirkung, Sales, Mindset, das ist ein Mix aus allem. Ich möchte einfach die Leute begeistern, wenn ich reden darf. Egal ob es wenige sind, ob es 5 Leute sind oder 500 oder 1000. Ich möchte, dass diese gut rauslaufen mit einer Handlungsempfehlung und aber auch mit einem guten Gefühl. Genau, das ist das.
- 53:38Genau. Und du hast mir etwas mitgebracht hier. Ja. Das ist für dich. Das ist für dich, Kevin. Ich habe sogar etwas eingeschrieben. Du hast sogar etwas eingeschrieben? Ja. Eine Dedication. Ja. Eine Widmung. Ich habe eine Widmung eingeschrieben. Ich habe vor... Ich habe darüber erzählt gehabt, die ganze Geschichte mit dem Vater, mit dem Fussball und so weiter. Das war vor sechs Jahren ein Impuls. Ich wollte das verbinden, diese Geschichte, mit Business Skills.
- 54:08Und habe dann mit einem Kollegen zusammen, der mit mir in Coworking war, der hat schon zwei Romanen geschrieben, mit Markus Bucher, habe ich das Buch geschrieben. Also ich habe es entwickelt, er hat es nachher niedergeschrieben. «Verkauf dich» ist ein BOD-Bestseller geworden, «Books on Demand».
- 54:25Es ist ein Sachbuchroman, aber es hat extrem viele Skills drin. Es geht um Mindset, es geht um Begeisterungsfähigkeit, es geht um Businessentwicklung. Es geht um einen Mentor. Und ja, jetzt haben wir gleich wieder 1000 Bücher gedruckt. Wirklich? Ja. Aber ich glaube, jetzt mache ich es so, jetzt verschenke ich sie.
- 54:45Ja. Erhältlich wären zwei. Bei mir. Auf der Webseite kann man es kaufen. Ich muss jetzt noch schauen. Das schenke ich jetzt hier noch. Danke vielmals. Aber nein, wir haben jetzt die Bücher so weit auch noch wieder entwickelt, dass wir noch Videos aufgeladen haben dazu, auf gewissen Seiten, dass man mit den Büchern arbeiten kann. Und ich habe natürlich mega Freude, dass das Buch sich ohne Verlag in dem Sinn so entwickelt hat. Wir haben über 3000 Bücher verkauft.
- 55:12Und jetzt nochmals 1000 bestellt. Und das Buch war für mich ein grosser Glücksgriff. Ich habe ganz viel Business gemacht wegen dem Buch. Wegen dem Buch? Es ist ein ganz cooles Tool. Wieso? Oder wie?
- 55:27Ich glaube, viele Leute, Frauen, Männer, die irgendwie den nächsten Schritt machen wollen, finden sich in diesem Buch. In meiner Geschichte, in dieser Geschichte, die um den Sämbachersee geht, in einem Seminarhaus, die finden sich hier drin. Und die meisten lesen es innerhalb von zweieinhalb Tagen komplett durch. Du kommst nicht mehr weg vom Buch. Du kommst wirklich nicht mehr weg, Kevin. Ich bin gespannt, was du da sagst. So fesselnd? Ja, scheinbar. Und das hatten wir nicht auf dem Radar. Und das Buch...
- 55:56Darum drücken wir es auch nochmals tausendmal. Es ist immer ein gewisses Risiko. Aber nein, das Buch hat mir sehr viel Glück gebracht. Kann ich sagen. Danke tausendmal. Danke vielmals. So sieht es aus. Vorm Gesicht halten. Genau. Verkauf dich die Erfolgsform als Mentor. Wer sind die zwei?
- 56:23Also, links bin ich ja. Links bist du und rechts? Rechts ist fiktiver Mentor. Fiktiver Mentor. Genau. Ich verrate nicht zu viel, weil sonst nehme ich die ganze Spannung aus dem Buch. Aber diese zwei Gesichter haben eine starke Wirkung im Buch.
- 56:42Ich finde übrigens Bücher schenken etwas vom Schönsten. Ich liebe das Bücherschenken. Ich würde aber nie ein Buch verschenken ohne Erwidmung. Und deshalb bin ich sehr froh, dass du Erwidmung verliebt hast. Ich liebe Bücher, wenn sie Erwidmung drin haben. Ich finde das persönlich. Danke vielmals für das. Schätze ich mega fest. Ich würde dir ein Feedback geben. Cool, freut mich. Ich würde dir ein Feedback geben, wenn ich es...
- 57:06was ich aus diesem Buch herausziehen kann. Ich bin mir sicher, es werden ein paar Sachen sein. Ja, es werden wahrscheinlich ein paar Sachen sein. So wie ich dich jetzt einfach kennenlerne, es werden ein paar Sachen sein, die ich herausziehen kann. Und trotzdem glaube ich aber auch, ich sehe, was du machst, und du weisst, ich bin mega Fan von deinem Podcast. Und es geht ja nicht darum, was weisst du schon, sondern mehr, was machst du effektiv. Und ich erlebe viele Leute, die vieles schon konsumiert haben, viele Bücher gelesen haben, viele YouTube-Videos geschaut haben, viele Seminare besucht haben,
- 57:36Aber sie bringen einfach ihre fucking PS nicht auf den Boden. Das ist sehr schade. Wieso ist das so? Was ist es, was sie zurückheben? Also ich glaube, es sind vielleicht verschiedene Sachen. Zum einen sind sie nicht bereit, dann wirklich ins Risiko zu gehen, vielleicht auch all in zu gehen, oder?
- 57:57Vielleicht sind es Ängste, weil man sich noch um Fixkosten kümmern muss oder sich das Leben so eingerichtet hat. Man weiss, dass viele Leute traurig arbeiten gehen am Morgen. Es ist nicht mehr nur Frust, es ist Traurigkeit.
- 58:15Ich weiss nicht, ob es das ist, dass sie nicht umsetzen. Oder ob es ihnen einfach nur schon ein gutes Gefühl gibt, in ein Seminar ein paar Tausend Franken zu investieren und dann mal schauen, was daraus entsteht, ein bisschen etwas machen. Ich habe die besten Erfahrungen mit Leuten, bei denen der Schmerz so fest ist. Oder der Wunsch so gross ist, dass sie alles oder nichts machen. Und auch wenn du Sidepreneur bist, auch wenn du noch einen Job hast,
- 58:42Und du dann einfach noch machst, auch dann kannst du All-In gehen. Auch dann kannst du sagen, weisst du was, komm jetzt mache ich das noch zwei Monate. Schaue, dass ich es irgendwie durchbringe. Gehe aber gerade um vier Uhr nach Hause und arbeite an meinem zweiten Business bis nachts um zwölf Uhr. Das selbe gefällt jetzt auch. Und dann bist du aber fertig nach zwei Monaten und du konzentrierst dich voll aufs Neue. Aber das muss ich auch dir nicht sagen. Du bist ja das typische Beispiel für All-In. Ich liebe es. Ich liebe es und trotzdem habe ich immer wieder...
- 59:08Nicht Angst davor, aber die Frage, was wäre wenn? Was ist, wenn es nicht klappt? Aber es macht mich wie so... Ich glaube, ich bin einfach zu ein positiver Mensch. Ich bin zu positiv zum an das Schlechte denken. Weil ich glaube, wenn etwas passiert, was nicht gut ist, dann ist es nur wieder das Learning. Dann ist es nur wieder etwas, was du irgendwo hinschieben kannst, um zu sagen, okay, so machst du es mal nicht. Aber ich glaube...
- 59:35Weisst du, es hilft mir. Was? Durch diese Schicksalsschläge, durch das, dass ich weiss, ich muss gehen, ich bin hier Gast, bin ich bereit, um ganz viele Risiken einzugehen. Absolut. Das Schlimmste, was mir passieren kann, ist, dass ich alles verliere.
- 59:55materiell verlieren, das Geld verlieren. Was ich nicht hoffe, ist, dass ich meine Freunde verliere und meine Familie verliere. Das hoffe ich nicht. Aber alles andere ist einfach das Materielle und das Geld. Und wenn ich etwas an die Wand fahre, mal irgendeinmal, dann fahre ich es an die Wand. Ja, das ist nicht so geil. Wenn wir ehrlich sind. Aber das Schlimmste, was mir passieren kann. Familie habe ich noch und ich kann auch atmen. Genau. Und mit diesem Mindset fährst du an, zu spielen.
- 1:00:27Also musst du mich richtig verstehen. Spielen nicht in Form von Lichtsinn, sondern spielen in Form von «Ich habe Freude am Spiel. Ich gehe nicht davon aus, dass ich einen Pokal bekomme am Schluss meines Lebens. Ich habe einfach Freude an diesem Game. Ich mache es gerne. Und ich wünsche so vielen Leuten, dass sie einfach gerne spielen. Es ist wie eine Sandburg.
- 1:00:46Du kannst senden und die Sandburg ist irgendwann fertig. Wenn du vielleicht 90, 95 oder 100 wirst, ist die Sandburg fertig. Aber du kannst sie ja nicht verwalten. Das Wasser kommt und spült es weg. Also ich bin nicht Burgherr. Ich baue eine Sandburg, die irgendwann weg ist. Und darum habe ich keine Angst. Hast du gar keine Angst?
- 1:01:13Ich habe Respekt vor gewissen Sachen, aber Kevin, ich habe keine Angst. Ich habe eine grosse Angst. Ja. Ich glaube, ich habe eine grosse Angst und zwar, ja doch, ein Gefühl, das mir Angst macht. Und zwar, wir müssen am Montagmorgen einen Lift drücken oder eine Tür öffnen. Jemand kommt rein und das Erste, was ich dieser Person sagen würde, ist «Bitte Montag.» Mhm.
- 1:01:45Das ist so etwas, wo ich sage, das möchte ich nie haben wollen. Ich möchte jeden Tag und verstehe mich nicht falsch, es gibt in dem Unternehmertum Sachen, die du nicht gerne machst. Oh mein Gott, es gibt Sachen, die ich hasse zu machen. Aber es sind die Sachen, die ich weiss, ich mache es jetzt, ich nehme mir jetzt eine Stunde, zwei, drei, zehn, weil viel länger wäre es bestimmt nicht gegangen.
- 1:02:10machst du es und dann hast du es hinter dir und dann kannst du dich wieder auf die Sachen freuen, die du gerne machst. Und wenn ich am Montagmorgen in den Lift reingegangen bin und gewisse Personen mit dieser Aussage kommen,
- 1:02:28Ich glaube, von dem habe ich Angst. Okay. Und ich würde alles dafür machen, dass es nie so ist. Aber das ist ein Antrieb von dir. Du hast einen Wunsch, dass du das nicht willst. Ja. Und das kann dich mega antreiben. Ja.
- 1:02:45Das ist weg von dem Gefühl am Montagmorgen, das müssen sie erleben. Jetzt hast du aber sicher auch Punkte, wo du sagst, hinzu, du willst das erreichen mit deinem Podcast. Du willst das erreichen mit der Offsite Lab. Du willst das erreichen mit deinen Rüben, mit deinen Kaffees usw. Du bist ja mehrfach Unternehmer. Du bist ja unglaublich aufgestellt. Du willst das unbedingt. Und wenn du natürlich...
- 1:03:14Weg von dem Montagmorgen hin zu dem, was du willst, dann hast du einen Doppelbooster, Kevin. Das ist das Geilste. Mega. Ich habe einen Kollegen, der Psychotherapeut ist, der spricht von diesem Doppelbooster. Das ist das Geilste, wenn du das hast. Nur, wenn du natürlich nur immer im Gefühl bist, das darf nicht passieren, das darf nicht passieren, das darf nicht passieren. Dann ziehst du es an. Das ist mega streng für deine Zellen. Mega fest. Das ist ungesund. Es gibt auch dort einen ganz starken Antrieb. Wenn du weg von, weg von, darf nie mehr passieren, das. Ja.
- 1:03:43Aber meine Erfahrung ist, wenn ich gesund leben möchte, muss ich einen Hinzu haben. Warum? Worüber will ich mit der Business Media? Warum mache ich das, wenn ich am Morgen um sechs Uhr im Fitness und... Warum stehe ich um fünf Uhr auf? Perspektivwechsel. Genau. Und das ist der entscheidende Punkt, glaube ich. Mit welcher Brille schaust du an? Mit welchen Perspektiven siehst du das? Hundertprozentig. Und ich habe gemerkt, wenn ich Perspektiven gebe, ich will dort hin, wo sich niemand vorstellen kann, jetzt.
- 1:04:11Nicht mal ich kann mir das richtig vorstellen, aber ich will das unbedingt. Dann kann das eine unglaublich energiegeladene Situation geben, die ich in der Vergangenheit erlebt habe. Das konnte sich niemand vorstellen, was wir hier machen mit diesem Festival. Und ich darf dir gar nicht sagen, wie ich die Zukunft sehe. Das wird viel grösser. Das wird brutal. Das ist noch... Wir sind noch nie nicht...
- 1:04:41So soll es sein. Und ob ich das erreichen oder nicht? Ich habe keine Ahnung. Maktub. Wie? Maktub. Was bedeutet das? Maktub ist ein arabisches Sprichwort, oder ein arabisches Wort, das heisst «Es steht geschrieben». Es ist vom Buch «Der Alchemist». «Der Alchemist», ja. Das erste Mal ist Maktub mir entgegengekommen. Ich habe «Alchemist» 5-6 Mal gelesen. Sicher? Maktub, es steht geschrieben. Maktub.
- 1:05:09Und ich glaube, desto mehr du als Hinzu zu, als Positives, nicht denken, wenn es um Gesundheit geht, genau gleich. Ich möchte nicht krank sein, sondern ich bin gesund. Ich bin dankbar. Ich bin dankbar für meine Gesundheit, weil ich liebe Gesundheit und Gesundheit liebt mich. Dann ziehst du genau das an. Wenn du sagst, ich liebe mein Geschäft.
- 1:05:32und ich liebe, was daraus entsteht, dann bist du schon mal dankbar für die Baseline, die du hast und das kann nur noch hinzugefügt werden. Weil das Glas ist schon halb voll und es kann nur noch mehr hinzugefügt werden. Und das ist im Unternehmertum genau gleich. Oder wenn ich sage, ich liebe meine Mitarbeiter, meine Mitarbeiterinnen, ich liebe die Leute, ich bin so dankbar, dass ich mit denen zusammenarbeiten darf. Das ist
- 1:05:52ganz eine andere Optik, wenn du sagst, oh nein, die liefern nicht das, oh nein, schon wieder mühsam, schon wieder ein Problem. Ich glaube, das ist für mich zentral und eben, ich habe Leute um mich, die das schon bewiesen haben, mit wirklich ganz groben Exits, die sie gemacht haben, die denken so. Die denken wirklich so. Die sind nicht realistisch.
- 1:06:18Die sind schon realistisch, aber die denken wirklich gross und glauben, dass das passieren kann. Und jetzt komme ich aber noch zu etwas, das finde ich auch noch mega spannend, Kevin. Wenn wir noch Zeit haben. Solange du willst. Es geht ja gar nicht darum, ob wir diesen Zielzustand erreichen wollen. Es kommt nur darauf an. Es kann ja sein, dass du morgen in eine Frontale fährst, Frontale, eine am Handy, bist abgelenkt, fahrst in die Ecke und stehst da.
- 1:06:49Aber in dem Moment, in dem deine letzte Stunde schlägt, wenn du dann sagen kannst, so wie ich mein Leben heute lebe, mit allem, was dazugehört, Familie, Beziehungen, Geld, Sport, Gesundheit, Berufung, ich bin fein, das stimmt für mich. Der Weg, das, was ich machen darf, fühlt sich gut an. Und nicht immer perfekt, sondern es fühlt sich einfach schön an. Das ist das Geilste. Das Geilste.
- 1:07:16Also ich... Es geht doch nur um das, um solche Momente, wie wir jetzt hier haben. Das ist doch einfach geil. Ich weiss nicht...
- 1:07:27Ja, schön, wenn wir Visionen haben. Und ich weiss, es zieht mich an. Ja, sicher. Aber wenn ich es erreiche, ich weiss nicht, wie ich mich dann fühle. Ich finde das da geil. Es kommt nachher eh wieder etwas Neues. Ja, sicher. Es gibt ja wieder ein neues Ziel. Ja, der Reinhold Messner. Ja. Der ist ja, wo er die erste Bestiege, ich weiss nicht, von was es war, von Mount Everest, glaube ich. K2 oder Mount Everest. Ohne Sauerstoff, glaube ich. Der ist dort hoch. Und das war seine grosse Vision. Mhm.
- 1:07:53Und dann hat er kurz, 200 Meter vor dem Gipfel, er hat nichts gefühlt. Und das war seine grosse Vision. Er war leer. Es war kein Glücksgefühl. Er hat erst wieder gefühlt, als er durch die Rapp ist und im ersten Basislager Kinder geschreien und Kinderlachen gehört hat, hat er gemerkt, «Aha.»
- 1:08:14Das heisst, es geht nicht um die Vision selbst, die zieht dich einfach an. Das ist das Energiethema, die Vision. Ich glaube, energetisch daran, dass es mich anzieht, das ist das Gleiche wie Eppe und Flut, wie Ing und Yang. Es gibt einfach Ursache und Wirkung. Irgendwie ist es das Energiethema, man kann es ja heute auch wissenschaftlich belegen, dass die Vision mich anzieht, aber mir geht es um die Momente, die ich jetzt mit dir zum Beispiel habe. Das ist ein Teil meines Businesses.
- 1:08:42Und ich mache das einfach gerne. Und wenn ich morgen unter das Auto komme oder nicht mehr lebe, dann habe ich heute einen geilen Tag gehabt. Absolut. Also, das ist echt schon geil. Ich weiss auch gar nicht, wovon wir reden. Es ist so viel einfacher. Genau. Weil es kommt nicht darauf an, du hast ja eh immer recht. Ob du sagst, du schaffst es nicht, oder du schaffst es. Du hast ja immer recht. Ja. Und genau, um zu sagen, hey, weisst du was?
- 1:09:10«Das ist meine Vision, das ist mein grosses Ziel, dafür bin ich dankbar.» Ob es dann klappt oder nicht, who cares? Aber es lässt dich doch einfach viel besser fühlen, anstatt zu sagen «Ich schaffe es nicht, und ich mache mich runter, und ich bin nicht genug gut, ich bin nicht genug hübsch, meine Stirn da, und mein Bauch dort.» Wenn man immer nur an sich nörgelt, das lässt dich nicht gut fühlen, du bist einfach dankbar und glücklich, weil du weisst nicht, wann das Ende kommt.
- 1:09:37Und Liebe bist du einfach dankbar, weil es alles so viel einfacher macht. Es ist eben das eine, wie du dich fühlst. Das gebe ich dir völlig recht. Und jetzt kommt aber noch darauf, wie du wirkst. Du wirkst natürlich ganz anders. Deine Sprache verändert sich. Deine Worte...
- 1:09:54Dein Gesicht, dein Lachen verändern sich. Mit diesen Visionen, mit diesem Drang, wie du zulässt. Alles, deine ganze Wirkung, alles verändert sich, wenn du weisst, in welche Richtung du laufen willst. Das ist schon noch spannend. Und bei mir ist noch, ich habe vor einem Jahr mit einem Mentor zusammen mein Future Self entwickelt. Zeigt dir das etwas?
- 1:10:23Ja, so wie du dich in der Zukunft siehst. In der Zukunft sehe ich mich. Und zwar mit 70, Kevin. Mit 70? Mit 70. Da sind wir ganz tief zurückgeguckt, woher ich komme. Und jetzt nochmal, Händlerfamilie, bla bla bla. Warum mache ich das mit der Business Media, die ich mache? Warum stehe ich auf für das? Was gibt mir das? Ich habe gemerkt, wer ich sein will. Und da habe ich definiert, mit 70, wo ich lebe. Mit wem muss ich leben?
- 1:10:50Es ist völlig crazy, was ich für Kleider habe, in welchem Café ich sitze. Und ich sehe mich heute in der Stadt Luzern mit 70 im Café Don Alfredo, wo vielleicht hoffentlich in mir gehört ist, mein Café annehmen und da kommt jemand auf mich zuzulaufen. Ein ehemaliger Teilnehmer der Business-Schmiede. Und dann ist entscheidend, wie der sich über mich fühlt, wenn er mich sieht. Und deswegen mache ich das am Morgen.
- 1:11:16Und jetzt denken gewisse, du weisst eh nicht, was passiert. Ja, richtig. Ich weiss eh nicht, was passiert. Auf dem Weg werden Stolpersteine kommen, ich muss Umwege machen. Aber die Richtung beeinflusst meine Entscheidungen von heute. Wenn ich das Bild habe mit 70, beeinflusst meine Entscheidung von heute, wenn wir nochmal tiefer gehen wollen.
- 1:11:41Ich habe dann auch entschieden, zum Beispiel definitiv meine Frau und ich haben zusammen entschieden, dass wir uns trennen vor einem Jahr. Weil wir gemerkt haben, unsere Zukunft ist nicht mehr zusammen. Das hat auch mit meinem Future-Self zu tun gehabt.
- 1:11:56Und da habe ich Gespräche angeführt und wir haben eine wunderbare wir sind 22 Jahre zusammen und das beinhaltet natürlich dann auch, dass du Entscheidungen triffst in deinem Leben. Ohne dass du das Resultat kennst. Du weisst es nicht, du weisst einfach, wie du sie in Zukunft willst, warum, als du diese Person, dieser Mensch bist. Und das gibt dann Verhalten, das du veränderst und es gibt Entscheidungen, die du triffst, obwohl du keinen oder nicht grossen Leidensdruck hast. Das ist schon noch crazy.
- 1:12:26Ich finde es übrigens mega schön, wie... Ich meine, schon am Start von diesem Gespräch habe ich ja gewusst, dass ich euch verlasse, dass ich euch getrennt habe. Und trotzdem muss ich sagen, nicht einmal hast du irgendwie ein schlechtes Wort. Im Gegenteil, du hast nur schöne Sachen erzählt über deine Frau. Und ich finde das, kann man wirklich sagen, wunderschön. Also, um so über deine Ex-Frau zu reden...
- 1:12:49Herrlich. Da fragt man sich natürlich, wieso das auseinander ging. Aber das ist auch euer Ding. Aber richtig schön, Adi. Vielen Dank. Ich glaube, das hat viel mit Persönlichkeitsentwicklung zu tun. Mit Gesprächen führen, die echt sind. Mit vielleicht Verantwortung übernehmen in gewissen Momenten.
- 1:13:15Und nicht einfach fremd gehen und nicht einfach das und das. Vielleicht das, was alle machen. Nicht, dass ich befreit bin, dass ich gar nie etwas machen will. Ich bin nicht päpstlich als der Papst. Aber ich glaube, dass das Thema persönliche Weiterentwicklung hat, mit dieser Trennung zu tun, dass meine Frau und ich jetzt vor einem Jahr gesagt haben, wir möchten Freunde sein. Wir haben eine gemeinsame Tochter. Wir haben vieles gemeinsam. Meine Frau arbeitet auch bei der Business Minder. Sie ist Trainerin. Sie macht
- 1:13:45Brutal geiler Job, wirklich sackstark. Also wir haben das noch zusammen. Und trotzdem haben wir gemerkt, dass wir keins... Es geht nicht mehr. Als zukünftiges Paar. Und ich bin stolz, wie wir das regeln konnten. Auf beiden Seiten, aber es braucht immer zwei. Wenn wir dann noch dabei denken, wir haben natürlich nicht gewusst, dass sie bei dir noch arbeitet. Dass das klappt, das ist ja...
- 1:14:17Das könnten nicht viele glauben. Mhm. Ja. Persönlichkeitsentwicklung in einer Natschau. Wie würdest du es beschreiben? Das habe ich nicht verstanden. Persönlichkeitsentwicklung kurz gefasst. Wie würdest du Persönlichkeitsentwicklung beschreiben? Jemand, der noch nie etwas davon gehört hat. Mhm. Ich würde es vielleicht in drei Punkten beschreiben. Das Erste ist, zu verstehen, woher du kommst. Mhm.
- 1:14:45Was ist deine Geschichte? Deine Biografiearbeit? Ja. Das Zweite ist, wer bist du heute? Also woher kommst du? Wer bist du heute mit deinen Werten, mit deinen Denkmustern? Und der dritte Punkt, wer willst du sein in Zukunft? Wodurch willst du? Also woher kommst du? Wer bist du? Status quo. Und wodurch willst du gehen? Das ist für mich Persönlichkeitsentwicklung. Wo habt ihr das bei den meisten?
- 1:15:15Woher kommst du? Woher kommst du? Ist das meistens... Ja, und wodurch willst du gehen? Ich glaube, dass du verstehst, wer du heute bist, welche Werte du hast, was dir wichtig ist. Ich glaube, das kann auch eher mal einer sagen oder empfinden.
- 1:15:32Aber deine Geschichte zu verstehen, wie bist du aufgewacht, deine Glaubenssätze, warum ist es so, dass man da tief hinein geht, das ist eine emotionale Reise. Und dann der nächste Schritt, den du durchgehen willst, wer willst du sein in Zukunft, mit allen Entscheidungen und Kompromissen,
- 1:15:53Oder mit Kompromissen. Das ist dann nochmal eine andere Liga. Das sind für mich die drei Sachen. Das ist eine jahrelange Reise, Femmin. Ich nehme an, du machst die Überschau auf dieser Reise. Ich glaube auch schon lange, ja. Ein Buch hat mich mega, mega, mega geprägt.
- 1:16:16Davide Ate? Ja. John Sulekki? Nein. Big Five for Life? Nein. Mega Buch. Aber ich rede noch... Big Five for Life bin ich vielleicht vor sechs, sieben Jahren gestossen. Aber ich rede von... Dort bin ich
- 1:16:3412, 13 Jahre alt war ich, mein Vater hat mir das gegeben. Er ist auch AWD. Ja. Genau, er war lange bei der AWD, hat bei der AWD gearbeitet. Nachdem er seinen Chefkoch hin und her... Bei der AWD, und dort hatte er einen guten Kollegen, der hat ihm das Buch gegeben mit einer Widmung, deshalb lebe ich mit Widmungen. Es ist echt ein grosses Buch. Und der Titel ist «Heute ist mein bester Tag».
- 1:17:03Sehr illustrativ, hat viele Geschichten, das Buch ist eigentlich alles Geschichte. Und du hast eine Timeline vom 1. Januar bis 30. Dezember und jeden Tag hast du einen Satz für den Tag. 365 Sätze? Ja. Aha.
- 1:17:24Auf einer Seite hat es irgendwie 5-6 Sätze. Es ist immer so 1. 2. 3. Weil das Buch ist nicht sehr dick, aber es hat ganz, ganz viele Geschichten. Und ich habe das immer bei mir. Egal, ich habe das immer bei mir. Wie jetzt immer noch? Ja, bei mir zu Hause. Das ist schade. Ah, ehrlich? Ja.
- 1:17:39Es hat Geschichten über den Tod, es hat Geschichten über Denkensweisen, über Glaubenssätze. Ich bin schon sehr viel mit dem in Kontakt gekommen und damals, mit 12, 13, habe ich es nicht wirklich verstanden, aber gelesen, weil ich ein schönes Buch gefunden habe und ich habe es mir mit meinem Vater immer angeschaut. Und dann in meiner Reise, ich sage jetzt mal...
- 1:18:04Corporate Apple. Das hat mich... Das Buch, das ist gigantisch. Und obwohl es sehr einfach ist. Ich glaube, es hat nie nachher eine neue Verfassung... Es hat zwei neue Verfassungen gegeben, aber nachher nicht mehr. Weisst du, wer es geschrieben hat?
- 1:18:18Ich muss nachschauen, es interessiert mich. Es sind manchmal... Es kommt die Art und Weise, wie man zu diesem Buch kommt. Wenn du das Geschenk vom Papa bekommst. Und dann, was macht es mit einem, wenn man einsteigt in das Buch. Das ist mega spannend. Ich habe dir gesagt, was der Titel des Buches ist? Heute ist es ein besserer Tag.
- 1:18:47Haha, sensationell. Sensationell. Sogar auf der Kreditkarte. Mega. Das Buchhub, das verfolgt mich und ich liebe es. Es ist so einfach und ich habe es mit dem Buchhub, mein Mindset so komplett gesäubert.
- 1:19:12Sehr gut. Wohlwollend. Ja. Es hat genug für alle. Ja. Konkurrenzdenken. Ja. Einer hat mich jetzt vor ein paar Wochen gefragt, er würde gerne einen Podcast starten und er macht ähnliche Themen wie ich. Also er würde gerne mit Unternehmern reden und ihre Geschichte.
- 1:19:32Und hat mich um... Hat mich gebetet, ob das okay wäre. Ich so, hey, erstens mal ist es völlig egal, was ich sage. Und ich habe ihm sogar gesagt, er darf die erste Stunde einfach das nächste Mal... ...dann einfach hier machen und ich operiere es ihm. Ah, ehrlich? Schau, es ist genug für alle. Es hat Platz für alle. Ja, ich glaube, das ist ein sehr schöner Gedanke. Ja. Dass der Kuchen genug gross ist. Der Kuchen ist genug gross. Ja. Ja. Ja. Mega schön.
- 1:19:59Ja, wir sind schon anderthalb Stunden dran. Anderthalb Stunden, ja. Aber wir haben noch etwas vor uns. Wir haben noch etwas vor uns. Jetzt sind wir irgendwie mega abgeschweift in fast so spirituelle Themen, was ich mega spannend finde. Er gibt sich halt manchmal einfach so. Er gibt sich halt, ja. Aber jetzt ist es so, du hast dich selbstständig gemacht, im 16. Bis der Schmiede ist jetzt aufgebaut. Die machen ein mega Festival. Und ich glaube, das wird...
- 1:20:28Es wird immer grösser und ich kann es jetzt schon kaum erwarten, was man dort noch in der Zukunft von euch sehen und erwarten kann. Aber jetzt rein von deiner Tätigkeit, die du machst. Du machst ja Speaker-Ausbildungen zum Beispiel und noch ganz viele andere. Willst du mir ein bisschen darüber erzählen, was du alles abdeckst?
- 1:20:46Ja, also bei mir ist es so, ich bin ursprünglich vor 10 Jahren gestartet als Sales Trainer, wie du damals und ich habe mich dann selbstständig gemacht und ich habe schnell gemerkt, in diesem Sales gibt es viele Trainer und einige sind wirklich gut, es gibt aber auch die, die nicht mit der Zeit gehen. Also mein Verkauf, Sales, Vertrieb hat sich total verändert.
- 1:21:09Es gibt immer noch Sachen, weisst du, so... Du musst immer noch Gesprächsintelligenz haben, du musst immer noch Systeme, es gibt immer noch Einwandbehandlung und alles drum und dran, aber wir verkaufen heute vor allem über ein Funnel, wir verkaufen über Webinar, wir verkaufen über Leitmagnete und so weiter, oder?
- 1:21:25Das hat sich schon stark verändert. Ich habe gemerkt, wenn ich dort reingehe, bin ich am Puls der Zeit. Auf LinkedIn merke ich, als Verkaufslehrer wurde ich der Sichtbarste. Das gibt uns sehr viel Geschäft. Was mache ich mit den Leuten? Ich habe gesagt, ich habe viele KMUs bei mir in der Business-Schmiede.
- 1:21:48Ich selber bin in dem Programm von Sales, das heisst Sales & Acquisition. Das sind hybride 10-Wochen-Programme. Und im Speaking, also Leute, die lernen, vor anderen zu reden. Viele Leute können nicht reden. Sie probieren es, aber sie können weder begeistern, noch haben sie Struktur, noch wissen sie, wie sie den Start und den Schluss machen können.
- 1:22:08Das muss nicht ein Keynote sein, das kann auch eine Teamsitzung sein, eine Pausenansprache. Wir haben Politiker bei uns in der Ausbildung, die kurz vor der Nationalratswahl sind. Wir haben sehr viele Leute. Wir haben CEOs, die 50, 60 Mitarbeiter haben. Wir haben Handwerker, wir haben Corporates. Also ganz unterschiedlich.
- 1:22:27Wir zeigen ihnen, also Speaking, wie kann man die Auftrittsangst verlieren, wie kann man ruhig bleiben, auch in schwierigen, heiklen Situationen, wenn du den Faden verlierst. Wir zeigen ihnen aber auch das System, wie sie wirklich systematisch können, geile Reden vorbereiten.
- 1:22:45die begeistert, inspiriert und rhetorisch gut ist. Das zeigen wir ihnen. Das mache ich mit Andi Kocher und Judith Wendli zusammen. Speaking Advanced. Und ich selber decke noch den Bereich Sales ab. Also im Sales, das ist mein Steckenpferd. Weil ich dort vielleicht als Unterschied oder Differenzierung zu anderen, darf man glaube ich schon sagen, ich mache das tagtäglich selber. Also ich bin nicht unbedingt Sales Trainer, sondern ich bin Sales. Eigentlich Sales Trainer.
- 1:23:13Ich habe es in der Muttermilch gehabt und ich liebe es. Und das ist schon... Ich glaube, darum funktioniert es auch so gut, dass Menschen mehr vertrauen, wenn es um Umsatz und Neukundengewinnung geht. Das ist das, was ich mache den ganzen Tag. Und Keynotes. Und die kann man dich buchen? Als Speaker? Ja. Ich habe meine drei Themen. Und zu diesen Themen kann man mich buchen, werde ich gebucht von Firmen.
- 1:23:40Und wo bucht man dich? Über deine Homepage am einfachsten? Ja, Business-Schmiede. Also können wir dir verlinken?
- 1:23:48Ja, und das macht mir mega Spass. Natürlich vor allem, wenn es Leute sind, die freiwillig dort sind, aber auch eben Kundenevents, Firmenevents. Wieso gibt es viele Leute, die nicht freiwillig dort sind? Ja, es gibt einfach natürlich, wenn der Chef einlädt, machen wir wieder mal etwas und so. Und das, ich kann sagen, das variiert. Vor zwei Wochen war ich bei Holzbau Schweiz. Da habe ich über das Mindset gesprochen als Unternehmer. Es waren viele Holzbauunternehmer, Schreinereien, Zimmermannen.
- 1:24:18Es hat mega Spass gemacht. Es war so geil. Zwei Tage vorher war ich bei einer Werbeagentur in Zürich. Die haben ein Kunden-Event gemacht mit 80 Leuten. Da habe ich mit denen gesprochen. Völlig unterschiedliche Aufträge. Das macht sehr Spass. Man kann das auf YouTube schauen. Ich habe ein paar Keynotes auf YouTube. Adrian Lang und Adrian Lang und der Business-Schmiede. Genau.
- 1:24:42Und das ist ja das, was du in der Zukunft machen möchtest. Du hast vorhin von deinem Bild gesprochen, dein Future Me, Future You. Ist das das, was du in der Zukunft machen möchtest? Das ist jetzt eben so. Es hat sich jetzt ein bisschen verändert.
- 1:24:58Ich möchte weiterhin als Mentor unterwegs sein, andere grösser machen. Ich möchte weiterhin in der Business-Schmiede sein. Aber es hat sich ein bisschen verändert. Vor zehn Jahren war es noch ein bisschen eine Ego-Geschichte. Ich habe es auch ein bisschen gebraucht, Kevin. Ich weiss nicht, ob es immer noch der Selbstwert war, der gefehlt hat. Ich habe die Aufmerksamkeit gebraucht,
- 1:25:21Und das hat sich etwas gewandelt. Ich brauche das nicht mehr unbedingt so sehr. Ich mache es einfach, weil wir eine Personenmarke brauchen bei der Business Media. Aber in Zukunft möchte ich schon noch ein, zwei andere Sachen machen. Ich möchte Mentor sein, ja, immer noch. Das wird bis zum Lebensende sein.
- 1:25:39Dass ich anderen helfen möchte. Vor allem in meinem Business-Content, Business-Entwicklung. Du bist halt dein Diener in dir, oder? Du gibst gerne etwas mit, mitgeben, weitergeben. Ja, es gibt mir viel. Es ist ja nicht ganz uneigennützig. Es gibt mir viel, wenn ein anderer erfolgreich ist, wegen meinem Impuls, oder wenn er das Leben anders leben kann. Das gibt mir selber auch viel. Man sagt immer so, ich glaube, die Mutter Theresa hat nicht nur Veränderungen gemacht.
- 1:26:02sondern auch für sich, weil man weiss, das macht mega glücklich, wenn du anderen helfen kannst. Das ist recht geil. Ganz sicher. Das sind so Glückshormone, die es ausschütten, die Endophime, glaube ich. Und? Was wird dir gefallen? Ich möchte mal noch ein Käferli haben. Wirklich?
- 1:26:21Darum, dass du mir erzählt hast, dass du in St. Gallen zwei Cafés hast. Ich möchte aber ein kleines, Kevin. Nur mit fünf Plätzen. Herrlich. Am Rande von Luzern. Das ist eine grosse Vision, dass ich ein Café eröffnen möchte. Mit einem speziellen guten Café. Ja, mit einem guten Barista-Kurs. Was mache ich jetzt dann?
- 1:26:40Ah, machst du? Ja, habe ich angemeldet, Barista-Kurs. Wir haben im Verein einen gemacht. Ehrlich? Im Pirat von der Frau haben wir auch eine Barista-Maschine. Und ich kann doch kein Cappuccino machen mit dem Herzli und mit dem Schwämmli. Du musst können. Du musst können. Und du lernst dich von...
- 1:26:585-6 Stunden Barista-Kurs kommt schon sehr, sehr weit. Und danach musst du üben, üben, üben. Aber es ist cool. Das ist eine Vision, die ich habe. Ich komme wieder zu dir und frage, wie es mit den Käferchen läuft. Wie ist das entstanden? Ich bin auf Corsica in die Ferien. Das ist 5-6 Jahre. Vor Corona, 19. Ich bin auf Corsica in die Ferien.
- 1:27:22Meine zwei Ladies haben noch im Airbnb geschlafen. Und dann bin ich runter und gerade am Ecken, am Morgen um 6 Uhr konnte ich nicht pennen. Oder um halb sechs. Ist ganz... kleiner als dieser Raum hier. Ganz kleiner Kaffee.
- 1:27:38Und der Barista war so ein Typ wie du, so ein junger, gut aussehender Typ, alles tätowiert und einen langen Bart. Und der hat die Kaffees gemacht, die Leute sind angestanden. Und der hat mit allen Seich gemacht und gespielt. Du hast gemerkt, der geht so auf, das ist so schön. Dieser Kontakt, diese soziale Interaktion. Und dieser Kaffee, der hat geschmückt.
- 1:27:59Dort ist das entstanden und ich habe gesagt, da will ich auch irgendwann. Ich bin zwar nicht mehr jung und der Bart noch etwas länger, ein paar Tattoos wie du muss ich auch noch haben. Aber nein, ich stelle mir das mega schön vor. Weisst du, dieser «Place to be», auch wenn es klein ist, die Interaktion, die Leute, die Kommunikation. Vielleicht habe ich dann mein Büro irgendwo hinten dran und kann trotzdem noch meine Mentoren-Sachen machen. Also trotzdem etwas entwickeln. Immer.
- 1:28:26Und für meine Kollegen habe ich vor, die alten Zeitungen, die physischen, «Gazeta dello Sport» und so. Hast du gut ausgesprochen. «Gazeta dello Sport» oder wie? «Gazeta dello Sport» Aber noch physisch, nicht auf dem iPad. Die sollen bei mir Zeitungen lesen können. An diesem Holzbalken. Die typischen, in der alten Tänzer Bar.
- 1:28:53Also ich freue mich, wenn du deinen Kaffee hast. Komm, frag dich, wie man das macht. Du weisst ja, wie das läuft. Wie man den Kaffee dann macht, der Barista kann dir jemand anderes schicken. Aber den Rest kann man anschauen. Nein, herrlich. Hey Adi, ich habe es dir vorhin schnell gesagt, ich habe so oft Grenzenhautmomente in diesem Podcast gehabt. Also ich möchte mich, bevor wir überhaupt so weit sind, dass ich mich bedanke für das alles, möchte ich dir jetzt schon mal danken für deine Offenheit.
- 1:29:22Sehr gerne, ich danke dir vielmals. Es war mega schön bis jetzt. Aber es geht noch ein bisschen weiter, wir sind noch nicht ganz fertig. Ja. Weil ich kann jedes Mal so eine Schnellfeuerrunde machen für meine Gäste. Und wie es der Name sagt, Schnellfeuerrunde, heisst es kommt eine Frage und wir versuchen sie, oder du versuchst sie, relativ schnell zu beantworten. Manchmal klappt es, manchmal klappt es nicht. Okay. Wir schauen mal, wie das rauskommt.
- 1:29:49Bist du ready für die Schnellführung? Ja, ich bin bereit. Fussball oder Business? Was war brutaler? Schlimmer. Brutal, ja. Fussball. Fussball? Wieso? Ich war nicht bereit für diesen Moment. Bei uns nicht, aber in diesem Moment war es brutal. Viel mit mir gemacht. Töpfe oder Auto? Auto.
- 1:30:20Dein letzter schlechter Verkauf? Äh... Vorgestern. Okay. Geil, was war das? Also schlechter? Ich wollte einen unternehmen, einen Unternehmer für unser Programm. Und ich habe ihn überfahren. Ich wollte ihm das grosse Programm... Ich hatte wirklich das Gefühl, er sei bereit für das grosse Programm. Am Schluss hat er gar nichts gemacht. Ich habe es versucht umzurissen, es ging nicht.
- 1:30:48Und ich finde das so schön, dass du das sagst. Ja, das war echt so. Weil sonst hätte man jetzt erwarten können, das war schon lange nichts mehr, du weisst es jetzt gerade nicht. Aber vorgestern. Und ganz ehrlich, geil. Weil, jetzt bin ich der, der die Schaufelrunde in die Länge zieht. Also, du hast vorhin gesagt, du hast mit deinen Leuten
- 1:31:12tagtäglich trainiert, trainiert, trainiert, trainiert. Und ich habe immer gerne gesagt, schau mal, die besten Fussballer, die besten Tennisspieler, ein Cristiano Ronaldo, ein Federer, die sind die Ersten, die auf dem Feld sind. Die kicken, kicken, kicken, machen den Freistoß, machen den Freistoß und den Penalty, und den Penalty, machen die ganze Zeit. Sie sind schon die Besten der Welt, aber trotzdem sind sie die Ersten und die Letzten auf dem Feld. Wieso? Weil Training ist das, was dich gut bleiben lässt.
- 1:31:42Und das heisst nicht, dass jeder Penalty und jeder Freistoß klappt. Aber die können dann haben. Und es ist okay. Es geht um die große Anzahl. It's a numbers game. Ist ja so. Weisst du, warum es nicht klappt hat? Ich war nämlich schon hinterher, warum es nicht klappt hat.
- 1:32:02Wir haben ja, ich weiss nicht, ob das aus Ansicht ist, wenn ich das jetzt sage, bei uns gibt es eine Vorqualifizierung der Leads. Und dann fragen wir beim Setting-Gespräch, also beim Abklärungsgespräch, ob der Kunde bereit ist, um danach mit uns zusammen zu arbeiten. Fragen wir am Schluss, hey, wollen wir dir die Lösung, wo ich dich unterstützen kann? Bist du bereit, um so und so viel Geld in deine persönliche Weiterentwicklung zu investieren mit der Firma?
- 1:32:32Und diese Frage wurde nicht gestellt. Okay. Und die Closing-Gespräche kommen dann zu mir. Und ich habe das nicht wahrgenommen, dass diese Frage gar nicht... Und darum wurde ich das erste Mal mit diesem hohen Preis konfrontiert. Und dann hat es nicht geklappt. Ja, das war ein bisschen schade.
- 1:32:52Und ist es auch schwierig für dich, um dann überhaupt ins Gespräch einzusteigen? Wo solltest du einsteigen? Ich hätte es auch am Anfang abklären müssen. Weisst du, ich habe es gar nicht abgeklärt. Ich bin fälschlicherweise davon ausgegangen, dass ich weiss, was es kostet. Ja, ist noch spannend damals. Man muss sich immer daraus lernen. Das ist das Wichtige. Aber es ist gut, dass du diese Frage gerade stellst. Ja, das ist richtig. Genau. Schön. Morgenroutine, hast du eine? Ja. Okay, let's go. Morgenroutine. Also, Wecker, 5.15 Uhr.
- 1:33:16Geil. Dann nehme ich meine Trink- mein Wasser, lauarmes Wasser, das ich nehmen muss, für das LDL-Cholesterin, das ist so ein Pulver. Okay. Eine Tablette dazu. Dann gehe ich ins Fitness, gehe ein wenig pumpen. Bis um 6.40 Uhr. Das Fitness-System ist gleich neben mir, wo ich wohne. Ja. 6.40 Uhr, dann gehe ich nach Hause, nehme den Shake. Willst du es genau wissen? Jawohl. Also, ähm, Proteine, ähm, ein wenig Kreatin rein, ganz wenig. Bananen. Wieso Kreatin wenig?
- 1:33:42Ich weiss nicht. Gut, tun wir das Thema ansprechen. Ich bin so mega... Nimmst du viel Kreatin?
- 1:33:48Also wenn du sagst, ein bisschen Kreatin... Also nur so ein Löffel? Nein, 20 Gramm. 20 Gramm? Das wären vier Löffel. Am Tag. Am Tag? Ja, logisch. Aus einem Grund. Warum bist du so eine Maschine? Ganz viele Studien sind jetzt rausgekommen, bezüglich Kreatin. Auf dem Hirn? Auf dem Hirn. Und ich glaube, das hast du erst ab 15-16 Gramm. Die benötigt es für das Hirn. Darum rein. Rein? Rein mit diesem Ding.
- 1:34:15Du musst aber ganz viel trinken. Ja, voll. Aber ich trinke 4-5 Liter locker am Tag. Okay, das ist gut. Super. Also, Protein, Kreatin. Genau, Kreatin, Banane und Hafermilch und let's go. Super. Das ist bis etwa nachher duschen, bereit machen. Wenn meine Tochter bei mir ist, wecken sie, dann machen wir etwas Kleines essen, dann bringen sie zur Schule, dann gehe ich arbeiten. Viertel vor acht bin ich im Geschäft. Das ist meine Morgenroutine. Schön. Ein bisschen Musik hören noch dazu. Ja. Liebe Musik.
- 1:34:43Schön. Schon morgen früh? Ja. Super. Sehr schön. Wichtig. Ja. Die dümmste Ausrede, die ein Verkäufer dir gesagt hat? Die dümmste Ausrede? Kann ich schon. Kann ich schon lange. Ah, geil.
- 1:34:58Das ist für mich auch eine absolute Begrenzung der Persönlichkeitsentwicklung. Das kann ich schon. Das finde ich mega schade. Ich mache auch einen weiten Bogen. Sobald ich merke, es ist ganz, ganz schwierig, musst du über Geschichten eingehen, musst du über, ja, ich verstehe es, musst du über viel Wertschätzung eingehen, dann geht es, wenn du genug Zeit hast. Aber bei einer Keynote, wenn du merkst, kann ich schon neuer Wein in alten Schläuchen, die Sprüche, pff.
- 1:35:28Das sind die grössten Ausreden. Okay. Das letzte Buch, das dich umgehauen hat? Ähm... Was mich umgehauen hat, war wahrscheinlich ähm...
- 1:35:49Michelle Obama wahrscheinlich. Becoming. Ja. Das finde ich sehr schön. Ah, da bin ich. Ja. Michelle Obama. Okay. Ja. Was war das?
- 1:35:59Das hat meine Tochter für die Schule gelesen. Wir haben es eigentlich zusammen gelesen. Das finde ich ein sehr schönes Buch, wie sie aufgewachsen ist. In der Denkensart sehr einfach aufgewachsen. Die Frau inspiriert mich sehr, Michelle Obama. Ich habe mal gesagt, ich werde der erste Schweizer sein, der die Schweiz auf die Bühne holt. Jetzt habe ich das verraten. Das sollte man nie verraten.
- 1:36:24Willst du schneiden? Nein, nein, alles gut. Lassen wir es so. Vielleicht passiert es, vielleicht nicht. Passiert, mag gut. Egal in welchem Bereich, die erste Person, die dir jetzt in den Sinn kommt, ist wer? Egal in welchem Bereich, meine Tochter. Schön. Ja. Schön. Welches Kompliment hörst du am häufigsten? Über mich? Ja.
- 1:36:54Ich glaube, dass ich sehr echt bin und sehr leidenschaftlich bin. Sehr schön. Dann die nächste Frage entscheidet, ob wir die letzten paar Fragen noch weiter durchgehen oder nicht. Und zwar Ananas auf der Pizza.
- 1:37:14Niemals. Brava, gut, danke. Wir dürfen also weitermachen mit der schnellen Verrundung. Sonst hätten wir einen Halbkart machen müssen. Aber das habe ich nur gesagt, weil ich weiss, dass du Italiener bist. Du, sonst hast du es gerne. Nein. Okay, gut. Ich esse immer Prosciutto e Funghi, Consalami obli. Herrlich, ja, super. Da haben wir einen Kenner.
- 1:37:35Was würdest du von dir behaupten, wo du nicht so gut drin bist? Nicht gut? Was kann Adi nicht so gut? Kochen. Kochen? Ja. Eine Katastrophe. Wirklich? Ja, ich mache lieber kochen. Es gibt eine Schweizer Firma, die machen... Gut, es gibt ja viele, aber bei mir kommt alle zwei Wochen eine Bestellung mit Getäufgefroren. Für am Abend. Solche Sachen.
- 1:37:59Was ist es? Fresh? Every Foods. Every Foods? Ja. Ich habe jetzt eben gerade vor einem Monat angefangen mit «Prep my Meal».
- 1:38:07Ja. Okay. Ist gut. Herrlich. Ich schaue recht. Ich esse sonst immer das Gleiche. Ich esse meinen Reis, mein Poulet oder Thunfisch. Ich habe in den letzten paar Monaten so viel Thunfisch gegessen, dass ich glaube, ich bin langsam wirklich ein Fisch. Quacksilber vergifte ich langsam. Da muss ich aufpassen. «Prep my Meal» ist mega cool. Eine Schweizer Firma? Nein, ist aus Deutschland. Mega Qualität, super Gerichte. Die Frau ist Veganerin. Hat auch sehr gute Veggie-Gewichte.
- 1:38:36Ja, das ist spannend. Deine schlechteste Investition? Schlechteste Investition? Also, was ich nicht mehr machen würde?
- 1:38:54Wenn ich irgendwann noch einmal heiraten würde, ich würde nicht mehr 250 Leute an das Apparat einladen, die ich kümmern könnte. Danke, dass du das sagst. Das ist ganz etwas... Danke, dass du das sagst. Du wirst heiraten. Nein, mach das nicht. Danke, dass du das sagst. Ich bin froh mit der Frau. Ich sehe mich genau gleich.
- 1:39:15Nimm doch einfach die, die du gerne hast. Mach alles für dich. Das ist sicher etwas, das würde ich nicht mehr machen. Ja, sehe ich. Sonst kann ich es nicht sagen. Ich habe auch schon schlechte Investitionen gemacht. Aber... Hätte ich zu sagen. Gehört dazu. Wie würdest du deine Mitarbeiter beschreiben? Meine Mitarbeiter?
- 1:39:45Als Team, wenn man es als Kollektiv beschreiben muss. Mitreissend mit unseren Visionen. Extrem leistungsfähig, weil sie Freude haben. Keine Ego-Player. Mitdenkend. Lustig. Es sind ja viele Frauen, die wir haben.
- 1:40:17mega dankbar für was wir haben. Loyal, sehr loyal. Schön. Ja. Wunderbar. Die letzte Frage. Der Podcast heisst Momentum. Was heisst Momentum für dich?
- 1:40:35Momentum ist für mich... Meine Perspektive ist, ich habe hier ein Tätowier auf dem Arm. Dort hat es eine Sanduhr drauf. Momentum ist für mich, die Sanduhr läuft und es gibt so Windows of Opportunities. Fenster der Möglichkeiten. Und wenn du das Fenster in diesem Momentum nimmst,
- 1:40:59wo es offen ist, ist gut, sonst geht es wieder zu. Das ist nicht mehr der richtige Moment. Da gibt es ein neues Fenster irgendwann. Und für mich sind die Momentums in diesem Moment. Ich hole sehr viel Energie aus solchen Momentums. Und diese Momentums, das ist noch recht spannend,
- 1:41:17Dass du diese Frage stellst. Ich verbinde es mit dass mein Leben zu dem gemacht hat oder mein Weg ist heute der, weil ich solche Windows of Opportunities genommen habe. Gesehen und wahrgenommen hast und auch etwas daraus gemacht hast. Ich bin innen. Ich habe das Fenster auf, ich bin innen. Ja, schön. Würdest du sagen, du bist jetzt in deinem Momentum? Ähm
- 1:41:46Das ist jetzt mega schwierig zu sagen. Ich bin sicher im Moment in einer Phase, wo es mir... Rein vom... Ich fühle mich mega wohl. Es ist sehr... Ein schönes... Ich habe eine schöne Lebensphase gerade. Schön. Ja. Ähm...
- 1:42:06Aber es gibt auch Sachen, die ich jetzt auch habe, wo ich jetzt sage, also ein bisschen Rückgeweh momentan, ein bisschen das, dieses, so. Es gibt immer Sachen, wo du, aber ich mache das Glück nicht abhängig von dem, ob jetzt da alles perfekt ist, sondern ich glaube, ich habe eine schöne, weiche Lebensphase. Mir geht es sehr gut. Ich fühle mich sehr wohl. Ich habe wieder jemanden neues kennengelernt, der mich sehr herzlich macht. Jetzt nach einer gewissen Zeit.
- 1:42:35Ich bin sehr happy. Wunderschön, Adi. Mega, mega schön. Danke für das. Das ist deine Kamera. Ich bin noch nicht ganz fertig. Aber sehr, sehr gerne auf jeden Fall. Das ist deine Kamera. Wenn du jetzt noch etwas mitgeben möchtest an die Community, an die
- 1:42:56an vielleicht junge Unternehmer, die vielleicht Möglichkeiten haben, aber die nicht nutzen. Egal was. Wenn du jetzt etwas in die Kamera sagen kannst, direkt als eingerichtet, ist jetzt der Zeitpunkt. Also wenn du dir jetzt überlegst, was, wo liegt deine Zukunft? Ich sage jetzt mal im unternehmerischen Kontext oder im beruflichen Kontext. Mach dir einfach folgende Gedanken.
- 1:43:21Was machst du gerne? Wirklich gerne, also zu 70% gerne würde ich jetzt mal sagen. Weil ich mache auch nicht alles 100% gerne, was ich heute mache, aber zu 70% gerne. Wo, ich sage es jetzt einfach mal mit einer einfachen, wo geht dein Herz auf? Was machst du gerne? Den ganzen Tag, die Anzahl Aktionen zum Beispiel, die du gerne machst. Was ist das? Was kannst du gut?
- 1:43:43Wo bist du stark? Ich sehe immer wieder Unternehmer oder Leute, die gründen, die das, was sie machen wollen, nicht besser machen als andere. Dann wird es relativ schwierig und dann wird es auch relativ risikoreich, wenn du gegen andere musst, die in einer Sache besser sind. Du kannst es vielleicht anders ausgleichen. Was machst du gerne? Wo bist du gut? Und jetzt kommt eine ganz entscheidende Frage. Gibt es für diesen Markt eine,
- 1:44:11Ist das Thema am Kapitalmarkt? Sei ehrlich mit dir. Und wenn du diese drei Sachen für dich geklärt hast und du spürst, es fühlt sich gut an, willst du etwas verändern als Angestellter oder als Unternehmerin, Unternehmer, Plan A. Einfach nur Plan A. Weil wenn du nur ein bisschen noch einen Plan B hast,
- 1:44:33und du an dem denkst, schlimmster Fall, es könnte ja noch, könnte ja noch, du wirst niemals die 100%-ige Energie in diesem Plan A haben. Das empfehle ich dir. Mir hat das extrem viel gebracht, weil es entstehen plötzlich Sachen, ich glaube, es ist auch ein Energiethema, wenn jemand all-in geht, wirklich Plan A hat, es kommen die Chancen. Und dann darf man einfach anhören, was die Welt einem so zuspielt, was die Kunden einem so zuspielen, was sie für Bedürfnisse haben,
- 1:45:01Und dann wird es mega spannend und sexy. Ich glaube, das ist das, was ich dir mitgeben würde. Mega schön, dass du das gesagt hast. Anthony Robbins hat mal gesagt, wenn du auf eine Insel gehst, verbrenne dein Boot. Wenn du die Insel erobern willst, verbrenne dein Boot. Weil das Boot ist dein Plan B, falls es nicht klappt, dass du noch aufs Boot und zurück kannst. Wenn kein Boot da ist, dann musst du arbeiten. Und dann gibt es auch, dann wirst du
- 1:45:29Windows of Opportunities finden können, aufmachen und die nutzen. Mega schön, dass du das gesagt hast. Ja, und ich verstehe natürlich, dass wir über das auch noch geredet haben, wenn jetzt jemand ein bisschen Angst hat wegen der Konsequenzen, das ist völlig menschlich. Ich glaube, keine Angst zu haben, ist völlig falsch. Jeder Mensch hat Angst. Ich habe zwar vorher gesagt, ich habe keine Angst in Form von, ich habe doch auch Respekt vor gewissen Sachen,
- 1:45:58Aber man kann lernen, mit dieser Angst umzugehen. Und das finde ich eigentlich noch sehr schön, dass man das kann. Es war mir eine riesige Freude, dass du hierher gekommen bist, an Uffert, an einem Freitag, um mit mir hier knapp zwei Stunden ein Gespräch zu führen über dich, dein Leben, deinen Werdegang.
- 1:46:23Tiefpunkte in deinem Leben, wie du sie überwunden hast, was du daraus gelernt hast, wie du weitergemacht hast, was du den Leuten auf dem Weg mitgibst. Also wirklich sehr, sehr, und ich rede jetzt von mir, sehr inspirierend gewesen. Danke sehr. Und ich wünsche dir auf deinem weiteren Weg, dir und deinem ganzen Team, alles, alles, alles Gute, viel Erfolg, viele tolle Momente.
- 1:46:45Michelle Obama bald auf der Bühne. Ich wünsche dir viel Gesundheit und ich bin mir sicher, dass sich ein weiteres Fenster aufgemacht hat. Ich spüre da etwas und ich finde das richtig toll. Kevin, danke dir vielmals für die Möglichkeit und deine Gastfreundschaft. Ich finde es mega angenehm hier. Du bist ein super Host. Mir hat es sehr viel Spass gemacht. Danke vielmals.
- 1:47:14Und auch dank dir. Danke, dass du wieder da warst beim Momentum, deinem Podcast, der inspirierende Menschen inspirierende Geschichten erzählt. Du weisst, wie das Game funktioniert? Hier hat es ein paar Knöpfe. Ich erkläre es dir ganz kurz, dass du sie nicht vergisst. Einer heisst abonnieren. Wenn du diesen Knopf drückst, verpasst du nichts mehr, was auf diesem Kanal läuft. Dann gibt es nebenan noch eine kleine Glocke. Wenn du diese drückst, bekommst du sogar eine Benachrichtigung, sobald ein neuer Podcast online ist.
- 1:47:37Und wenn du kommentieren oder liken möchtest, bedanke ich mich schon jetzt ganz, ganz fest bei dir. Alles Gute und bis zum nächsten Mal. Tschüss. It's a wrap. It's a wrap. Hey, cool gewesen. Mega lässig gewesen. Super.