Latest / Walk-Off Talk – Der offizielle DBL Podcast / S02/E08 - Die andere Seite des Diamonds. Ein Blick in den Softball- mit Jule Breuninger
Transcript
- Hamed: und das war auch das Interview mit Jule Breuninger. Ich finde, es war auf jeden Fall ein mega Einblick auch abseits des Baseball-Sports, was es noch in unserer Sportart gibt beim Softball. Also auch da nochmal der Appell, schaut euch das ⁓ Baseball-softball.de Da kriegt ihr alle Informationen über die aktuell laufenden Liga, über weitere Spiele. Lohnt sich auf jeden Fall. Und vor allen Dingen ist es auch nochmal ein anderer Blick auf unsere Sportart. Ja. Lukas: Interleague und das Wildcard Race sind ja in vollem Gange. Die deutsche Nationalmannschaft misst sich gerade mit den besten Teams aus Europa und auch aus Asien in der Prag Baseball Week. Hamed: Ansonsten, Lukas, ich weiß gar nicht, wir sind jetzt am Ende der Show angekommen. Kurzer Ausblick. Lukas: Ausblick, ja ich glaube da gibt es gar nicht so viel was jetzt ansteht, zumindest bis wir das nächste Mal sprechen. Es stehen die Rückspiele der Inter League der Wildcard an und soweit ich das richtig überblicke sind dann erst irgendwann nach unserer nächsten Folge die Playoffs. Hamed: und heute extra zu Gast Jule Breuninger. Frisch gebacken hier aus den Prag Softball Weeks mit dem ersten Platz. Außerdem Spielerin der Stuttgart Reds, langjährige Nationalspielerin und seit circa einem Jahr in den USA am Junior College in Odessa in Texas ebenfalls erfolgreich bei den Wranglers etabliert. Lukas: Wir machen einmal einen Rückblick auf eine Folge von vor ein paar Wochen und wir sprechen heute auch ein bisschen über eine etwas andere Sportart als den Baseball. All das und noch viel mehr gibt es in der heutigen Folge Walk of Talk. Hamed: Mhm. zeigt den Amis, was die deutschen Softball-Spielerinnen drauf haben. Und bevor ich hier weiter rede, steigen wir direkt ein. Herzlich willkommen, Jule. Lukas: und damit auch Moin Moin an dich Hamed, wie geht's dir? Hamed: Ja, Servus Lukas. Ja, mir geht's eigentlich ganz gut. Hatte jetzt eine lange Woche gehabt rund ⁓ nicht Baseball, aber da kommen wir gleich dazu. jule: Hallo! Hamed: Ansonsten sind wir wieder durch mit einer Folge. dann würde ich sagen, viel Spaß an die Baseballwelt da draußen mit den anstehenden Spielen. Trink genug Wasser bei den Temperaturen. Lukas, erhol dich gut. Das nächste Mal dann wieder mit einer Engelsstimme wieder und nicht so verkratzt. Lukas: Haben wir, glaube ich, alles für heute. Alles im Kasten. ⁓ Hamed: dann würde ich mal sagen, ich habe jetzt versucht, ein bisschen was zu erzählen, aber Jule Bräuniger ist natürlich noch mehr als diese paar Worte und deswegen würde ich dich einfach mal kurz bitten, erzähle uns doch mal was ein bisschen zu dir, wie du zum Softball gekommen bist, was deine Stationen waren und wo du heute bist, damit die Leute mal schon mal ein bisschen Eindruck haben, bevor wir dann in die Details gehen. Lukas: Vielen Dank. wir hin, kriegen wir hin. Alright, ja Playball, passt auf euch auf und bis dann. jule: Ich habe mit sechs Jahren bei den Sugar Rats angefangen. Im T-Ball habe ich angefangen und bin dann hoch zu Schüler, Jugend, alles. Und bin dann halt, ich glaube, mit zwölf ins Softball übergegangen. Bin auch direkt in die Nationalmannschaft über vom Softball. Die ersten Europameisterschaften habe ich mich gar nicht qualifiziert für die Nazio. Meine erste Nationalmannschaft ⁓ hatte ich dann mit 18 Jahren. Also bei der U18 war das im Prinzip. Und seitdem bin ich immer bei der Nazio gewesen. Lukas: Du, ich bin mal wieder irgendwie bisschen krank. Man hört es vielleicht auch, dass ich irgendwie wahrscheinlich so bisschen nasal klinge, aber jetzt schon das zweite Mal in wenigen Wochen, das nervt mich echt, aber ich konnte dir das nicht antun, dich heute hier wieder alleine sitzen zu haben. Hamed: Das ist eine Sommergrippe. Das ist aber sehr löblich, ist ja... freue ich mich. schön. jule: Und hatte auch bei der ⁓ dann diesen Wunsch entwickelt, ja ich will aus College. Und hab mich dann ein bisschen gesetzt und hab mich darum gekümmert nach meinem Abschluss. Ich hab ein Fachabi gemacht und bin danach gegangen. Und ja, dann wurde es Texas, weil in Softball ist in Texas und Florida am besten. Und hatte da ein gutes Angebot und hab es dann genommen. Und seitdem bin ich jetzt ein Jahr, das erste Jahr hab ich durch und geh jetzt auch wieder im nächsten Jahr. Hab ich schon wieder zugesagt. Lukas: Genau, so sieht es aus. Aber ein Vorteil hat so eine Krankheit auch. Ich habe ein bisschen Zeit, mir die Prag-Belsburg-Week anzugucken. Da spielt ja gerade die deutsche Nationalmannschaft. Hab da mal so in die Highlights zumindest reingeschaut, hier auf Instagram und so. Hamed: ⁓ ja. Schön, dass du das Highlight nennst. Lukas: Ja, warte mal, warte, High und Lowlights gab es auf jeden Fall. Aber ich weiß nicht, du hast wahrscheinlich nur auf die Spielstände geschaut und die sahen jetzt tatsächlich nicht so gut aus. Ich denke darauf wird es hinaus. Aber gerade im ersten Spiel, da haben die Deutschen gestern, beziehungsweise für uns gestern am Sonntag gegen die Tschechen gespielt und da waren auch ein paar Hungman dabei. Ja cool, schön. Also ich kann mir vorstellen, dass es auch eine tolle Erfahrung ist so in den USA. Jetzt hast du gerade gesagt, du hast mit sechs Jahren schon angefangen. Ich finde das ja immer spannend zu hören, wie Leute zum Baseball und Singside Softball kommen. Wie war das bei dir? Hamed: Ja. Homeruns. Ich Alexander Schmitz. ⁓ jule: Bei mir war es mein Opa, der war Vorstand bei uns im Verein. Und dadurch hat mein Bruder angefangen. Mein Opa hat auch Baseball bei uns im Verein reingebracht. Und da hat mein Bruder angefangen und ich war immer am Feld. Dann hat es mich nur Sinn gemacht, habe als Kind viel Sport darin gemacht, ich Baseball ist auf Vollspiel. Ich war am Anfang nicht besonders gut, bis ich so 10, 11 wurde. Dann hat es angefangen, dass ich Lust und den Spaß dran gefunden habe. So war es bei mir einfach der Werdegang. Lukas: drei Homans, genau einer von Alex Schmidt, William Jermain, da war ich überrascht den im Lineup der Deutschen zu sehen und Lucas Dunn hat auch geschlagen, aber es hat alles nichts gemacht, also am Ende ging das Spiel trotzdem verloren. Hamed: Ja, Willi ist jetzt Deutscher. Lukas: Ja. Genau, aber hast du da die Insights zu? Ich dachte, hätte jetzt keine Nationen hier, jetzt gedacht, ist irgendwie, weiß nicht, Ira oder Englander oder so, aber dass er Deutscher ist oder zumindest bei einem Deutschen spielt, waren wir jetzt neu. Ja. ⁓ Ja, cool. Und jetzt muss ich dich nochmal die Standardfrage fragen. Vielleicht ist das so bisschen eine Frage, du öfters bekommst, aber könnte ich mir zumindest vorstellen. Aber für mich als Baseball-Nerd, der mittlerweile oder bisher wenig Berührungspunkte mit dem Softball hatte, kannst du mich aber reinführen, was denn so die großen Unterschiede sind. Und vielleicht der eine oder andere, der uns zuhört, hat dieselbe Frage. Hamed: Ich meine, der war nicht immer deutsch, aber ist ja gut. meine, du, wenn ich mir das aussuchen könnte, der passt da ganz gut rein. Also auch menschlich, soweit was ich mitbekomme hier im Süden. Ich glaube, es ist auf jeden Fall ein Kamerad auf dem Spielfeld oder abseits vom Spielfeld, den du gerne dabei hast. Also einmal spielerisch. Ja. Lukas: Und hat es bewiesen auf jeden Fall. Also schlägt er auch in der DBL regelmäßig den Ball über den Zaun. Das finde ich immer verrückt, wie viele Hohmanns der so in der Saison sammelt und dann auch wie einfach das bei ihm aussieht. Und jetzt hier bei der Nationalschaft, gehe jetzt davon aus, dass sein Einstand war, auch direkt einmal den Ball über den Zaun gekloppt gegen die Tschechen. Also nicht schlecht. jule: Also an sich der auffälligste Unterschied ist, dass der Ball anders ist, der ist größer und gelb. Dann die Pitcher, genau da, die Pitcher werfen anders, also die werfen von unten statt von oben. Das Feld ist ein Ticken kleiner und es ist ein bisschen, ich finde als Sport ist Softball auch ein Ticken schneller, einfach dadurch, dass es so verkleinert ist und so was. Der Pitcher ist viel näher dran, deswegen habe ich das Gefühl, da passiert immer mehr als beim Baseball. Hamed: Ja. Lukas: Mhm. Das stimmt, da haben wir mehrere Hungmanns, wenn ich das richtig im Kopf habe, in einem einen Spiel. Ja, genau, Park Baseball Week, genau, zweites Spiel haben wir jetzt verloren gegen die Taiwanesen. ⁓ die so? Taiwanesen? Taiwaner? Chinese Taipeiana? Wie auch immer. ⁓ Hamed: Ich er hat das immer allein gemacht. gut, kommen wir gleich dazu. Gehen wir mal Schritt für Schritt. Also ja, Prag, erstes Spiel. jule: Es gibt noch so kleine Unterschiede, die Schläger sind ein bisschen anders, aber im Großen und Ganzen sind das die Großen, als erstes auffallen. Lukas: war für dich dann die Entscheidung? hast gesagt, zwölf, glaube ich, bist du dann zum gewechselt. Theoretisch, und ich habe auch schon mit Frauen in einer Baseballmannschaft zusammen gespielt, also ist das ja auch Modell, was möglich ist. Da gibt es jetzt nicht so die strikte Trennung. Warum hast du dir dann gesagt, du willst auf jeden Fall in den Softball? Hamed: Mhm. Chinese Taipei. Ja... Ja... Lukas: das Spiel ging auch verloren. Ich habe die Taiwanese ja auch schon als Favorit aus Erkuren für mich persönlich. Genau, weil ich die ja live erleben durfte in Japan. Ich glaube die haben jetzt natürlich aufgrund auch MLB Spielwochen und so ein bisschen dezimierten Kader, aber zeigen sich da glaube ich ganz gut in Prag. jule: Also am Anfang, ich wollte es nicht unbedingt, aber ein Trainer hat es mir empfohlen. gerade wenn du so 11, 12 bist, dem meist empfohlen, auch Softball auszuprobieren. bist du einfach mit Mädels, die halt dein Alter sind, die deine Stärke und sowas haben. Und deswegen wurde es mir empfohlen. Ich wollte am Anfang gar nicht für die erste halbe bis ganze Jahr. Und dann irgendwann habe ich im Softball auch meine Freunde gefunden. Und ich glaube, ist dann auch viel cooler für ein Mädchen, wenn du einem Team mit Mädchen bist, als nur mit Jungs immer. Und deswegen habe ich mich dann tatsächlich mehr in Softball verliebt als in Baseball sogar. Hamed: Haste das? Naja. Okay. Lukas: Mhm. Da ging das Spiel auch verloren, 4 zu 9. denke, die Deutschen spielen jetzt, also wenn ihr jetzt die Folge hört, dann wird das Ergebnis schon feststehen. Ich spiele jetzt noch mal gegen die Niederländer. Da erwarte ich auch, dass man sich da schwer tut und wahrscheinlich nicht in die Endrohne einzieht. Aber vielleicht ist meine Aussage hier auch schlecht gealtert und ihr hört das jetzt und sagt euch, was will der denn? Die haben noch 12 zu 0 gewonnen. Ihr werdet es wissen. Ja. jule: und bin auch ganz froh, dass ich den Wechsel gemacht habe. ich würde mich jetzt heute gar nicht mehr im Baseball sehen. Aber das macht bei vielen Spielerinnen und dass dann Trainer sagen, probier mal Softball aus und dann passiert das einfach. Lukas: Ja, macht sehr viel Sinn. Hamed: wenn du mal so ein Spiel siehst, Lukas, tatsächlich, wie sie sagt, geht es viel schneller beim Softball zu. Ich glaube, so ein Spiel bei den Softball-Ladies dauert maximal sieben Endings, eineinhalb Stunden. So ⁓ den Dreh. Maximum. ⁓ ⁓ Also in jedem Fall denke ich mal, auch wenn man jetzt nicht unbedingt immer gleich für Deutschland ist, aber ich glaube, die Prag Baseball League ist, bietet auf jeden Fall Baseball auf höchstem Niveau im internationalen europäischen Raum und von daher schaltet er ruhig rein. Ich glaube, die Spiele werden ja auch live gezeigt. Also auf jeden Fall ein Gucker wert. jule: Ein halbes maximal zwei. Also das schon lange. Lukas: Okay krass. Wäre vielleicht was für diejenigen die sagen Baseball ist langweilig weil es dauert so lange. Das ist ja auch eine Meinung die einige vertreten. Vielleicht dann mal beim Software vorbeischauen. jule: Ja, auf jeden Fall. Hamed: Mmh. Lukas: Ein Guckerwert, so sieht es aus. Ein Guckerwert ist auch unser Gast von vor ein paar Wochen. Da hatten wir Janik Walter hier in der Folge und das fand ich wirklich ein sehr spannendes Interview. Er hat uns sehr erzählt, wieso das Leben und die Saison gerade in den USA ist. Zu dem Zeitpunkt hat er noch beim anderen Team gespielt als jetzt. Hamed: Jetzt hatte ich am Eingang ja schon gesagt, ihr wart ja erst vor kurzem bei den Prag Softball Weeks. Ihr habt gewonnen. Das ist erste Mal, oder? Dann gib uns mal so einen Eindruck. Wie ist es mit der Nationalmannschaft dort in Prag aufzutauchen und dann einfach mal das abzuräumen? jule: Ja. Das war schon ein mega Gefühl, auch gerade danach, es dann wirklich passiert ist. Wir hatten im Finale gegen Tegenspiel gegen das wir schon mal gewonnen haben. waren an Defeat in dem ganzen Turnier. Und das ist halt schon ein Boost mal. glaube auch als Vorbereitung für eine Europameisterschaft ist das ein Boost als Team, dass du dann die Pragsoftball-Wi einfach mal gewinnst und du weißt als Team, können gewinnen. So ist es Gefühl, dass du halt dadurch bekommen hast. Und ich glaube gerade wir auch ein paar neuere, die jetzt das erste Mal in dem Team dabei sind. Lukas: Denn er hat ja darüber berichtet, dass er in dem Level Low A bei der Organisation der Milwaukee Bucks spielt. jetzt es vor ein paar Wochen ein kleines Update dazu und ist quasi aufgestiegen oder wurde angerufen, so stelle ich es mir zumindest vor, dass er für das nächsthöhere Team, also im nächsthöhere Level spielen darf. ⁓ jule: Für die ist es richtig cool zum Reinkommen gewesen, weil es direkt mit Erfolg verbunden war. Wir haben auch gegen gute Teams gespielt. Die letzten Jahre haben wir knapp Spiele verloren. Dieses Jahr waren wir dominant und haben die Spiele für uns entschieden. Mir hat es mega Spaß gemacht, gerade auch von Amerika zurückzukommen zu so einem Team. Das Team ist wirklich super. Wir passen alle super zusammen. Ich hatte mega viel Spaß. Das war schon nochmal ... Ich freue mich richtig auf die EM dadurch. Hamed: Mega! Lukas: und ist jetzt bei den, wo habe ich es hier, Timber Rattlers im High A. Genau, da hat er quasi den nächsten Sprung geschafft und herzlichen Glückwunsch da hier aus der Ferne von unserer Seite. Sehr spannend da auch den Yannick noch weiter zu verfolgen. Hamed: Wir hatten den bei uns zu Gast. Jetzt stell dir mal vor. Ich will ja keinen Druck machen, aber wenn er noch weiter steigt. Aber er hat uns versprochen, wir kriegen Trikots. Ja, das war ich habe habe ich habe mir gemerkt. Low A, High A, Double A, Triple A und dann. jule: Teamgefüge und alles. Also ich bin sehr gespannt, wie die wird für uns. Lukas: Ja, auf jeden Fall. Hamed: sprichst gerade was an, die ⁓ 2027, ⁓ nur im eigenen Lande, sondern sogar in deiner Heimat. Das heißt, das ist das große ausgesetzte Ziel. Das ist das, worauf du hinfieberst und auch hoffentlich davon ausgehst, dass du dabei bist oder... Lukas: müssen wir uns jetzt aussuchen, von welchen oder vielleicht schon wieder vom nächsten Level. Das nächste Level werden hier die Biloxi Shruggers. ⁓ Doppel A, Triple A, noch drei Level jetzt über ihm bis es dann, oder das dritte Level wäre dann die MLB. Genau, ein Schritt nach dem anderen auf jeden Fall. Ich nicht, können wir nochmal kurz hier gucken. Also das lohnt sich vielleicht den Blick, wie es bisher so lief neuen Team, drei Spiele. jule: muss es passen im College, haben wir Semesterferien. Aber da darf ich auf jeden Fall da sein. Ich gespannt, wie der ganze Aufbau in Stuttgart sein wird. Ich freue sehr darauf, dass es stattfinden wird. Und dann in Stuttgart einfach. Ich werde da Hamed: Ja. Aber jetzt ein Schritt nach dem anderen, Schritt, hat er gesagt, ein Schritt nach dem anderen. Da kann man viel lernen. Ich fand das auch nochmal an der Stelle. Also das war ja wirklich, ja. ist auch unglaubliches Pensum, was du da hast. Du hast ja jetzt, wie gesagt, du bist jetzt gerade erst in den Semesterferien zurück. Das heißt, es ist eigentlich diese Phase, wo dann drüben in USA mal ein bisschen runtergefahren wird. Aber nicht für dich. Du legst direkt weiter fort. Du spielst in der Bundesliga mit den Stuttgart Reds. Auch, glaube ich, recht erfolgreich Richtung Playoffs jetzt unterwegs. Und dann noch mit der Nationalmannschaft. Lukas: Hier ein Doppel hat er schon geschlagen, ein O-Ran hat er schon geschlagen. Also gar nicht mal so schlecht. Wenn das so weiter geht, dann geht das ganz schnell. Genau, Grüße gehen raus. Hamed: Genau. Und ich hab gehört, ja, schülle genau Grüße raus und der Kollege Kepler ist auch wieder am Start, jule: Genau, ja. Hamed: Deswegen, ich finde es so krass, man redet immer oft von Baseball, aber Softball, wenn man es darauf anlegen will, ist die Leistungsgrenze auch ebenso hoch. Wie machst du das alles? Hast du ein spezielles Trainingsprogramm? Lukas: Der ist auch wieder am Start, genau. Bei dem läuft es aber glaube ich nicht so erfolgreich. Also habe ich jetzt tatsächlich, gut dass du es ansprichst, gestern noch mal reingeguckt, wie es denn so aktuell läuft. glaube, unterirdischer Average. Und bisher hat sich die Rückkehr quasi auch für die Diamondbacks noch nicht so ausgezahlt, aber es ist ja noch Zeit. Hamed: Ja, der muss ja erstmal von der Pause wieder sich erholen. Ja. jule: Also für mich war es halt krass zu sehen, Amerika, hatte ich ja schon mal meine 60 Spiele dann in vier Monaten. Und dann habe ich danach schon irgendwie teilweise immer Abschnitte gemerkt, boah, das ist jetzt mir gerade wirklich zu viel. Aber ich habe halt irgendwie immer ein Reset dann durch, okay, wir haben jetzt Regionals geschafft, dann gehen wir jetzt zu Nationals. Dadurch habe ich immer ein Reset. Dann komme ich zum Beispiel nach Deutschland und sowas. Also ich hatte dieses Jahr wirklich eigentlich keine Pause vom Softball. Also das habe ich dann wirklich auch irgendwann gemerkt, dass ich erste Mal wirklich zu viel habe. Hamed: Ja. Okay, also behalten wir das auch im Auge. Lukas: wir werden ja nicht den Walk of Talk haben, wenn wir nicht auch über die MLB dann den Weg wieder in die DB 11 finden. Hamed: Ja, da sind wir ja gerade auch in dieser heißen Zwischenphase, die Interleague und die Wildcard-Runden. Die Interleague ist ja quasi für alle die, eigentlich schon in den Playoffs drin sind, aber wo die Platzierungen noch gespielt werden müssen und da sind wir jetzt auch schon zwei Wochen durch. Ich glaube wirklich das Spannendste oder das Coolste an der Interleague ist für mich die Tatsache, dass einfach mal alle Mannschaften sich noch mal sehen, bevor es in die Playoffs geht. jule: Weil ich hatte bisher eigentlich noch nie so viel Softball. Ich konnte immer am Platz sein, immer spielen und es war immer nicht genug für mich. Und das ist erste Mal, dass ich gemerkt habe, ⁓ es wirkt jetzt gerade ein bisschen viel. Und deswegen, bin jetzt im Winter auf jeden Fall, haben wir noch mal Semesterferien für vier Wochen, da will ich mir halt auch eine Pause machen. Weil ich kann es halt auch nicht, ich werde nicht von Amerika zurückkommen und sagen, ja nee, ich spiele jetzt keine Bundesliga oder nee, ich spiele jetzt keine Nationallmannschaft. würde ich niemals absagen. Und ich habe die zweite Mannschaft zum Beispiel jetzt abgesagt bei uns in Stuttgart. Hamed: Und da war es jetzt das erste Wochenende, also das ist alle im Sinne von jetzt darf der Süden erst mal im Norden und umgekehrt antreten, dass man sich auch dort mal beschnuppert. Das ist in der ersten Woche hat stattgefunden. Ich glaube, dass mich Lügen, Heidenheim war in Hamburg. jule: weil ich mir dachte, das wird ein bisschen zu viel, wenn ich halt wirklich so viele Spiele im Jahr habe. ja, nehme halt, Training und so gehe ich eigentlich auch immer. Ich nehme die Pause dann am Weihnachten einfach. Lukas: Genau, richtig. Hamed: Man merkt, du bist hungrig. Das ist ziemlich gut. ja Lukas: Ich auch gerade sagen, man merkt da eine Leidenschaft, wenn man darüber berichtet. Also mich interessiert das tatsächlich, welchen Stellenwert hat denn Softball so in Amerika? Ist es wirklich gleichwertig wie mit Baseball? jule: Ja. Ist schon ähnlich. Gerade auf dem College hast du alle Sportarten so. Und gerade auf dem College finde ich, alle sind ungefähr gleichrangig, außer wie Golf oder so was. Aber Baseball und Softball sind da schon mit den Sportarten wohl am meisten angesehen. Softball ist halt der Frauensport. Aber ansonsten ist halt generell, ich, alle Sportarten in Amerika viel mehr angesehen als in Deutschland. Und da ist es halt auch, Baseball und Softball sind der Sport. Deswegen ist es schon nochmal ein anderer... Lukas: Mainz hat in Paderborn gespielt und da liefer ich dir auch gerne direkt die Ergebnisse mit. Paderborn hat beide Spiele relativ knapp gewonnen. 1x10, 1x51. ⁓ Hamed: Mhm. Lukas: Mhm. Hamed: Mhm. Lukas: Hamburg hat gegen Heidenheim einen Split erzwungen. Ich war in einem Spiel, da kann ich bisschen von berichten, im Stadion. 14 zu 3 haben die Steelers gewonnen. Es sah lange relativ ausgeglichen aus, aber dann, muss ich sagen, hat das Team von David Wogwood echt ein bisschen was rausgehauen und 14 zu 3 am Ende gestellt. Mmh. Hamed: Mmh. jule: du da hast. Lukas: Das heißt, ihr habt wahrscheinlich dann im College, kommt das ganze College zusammen und guckt bei den Spielen zu und so, so stehe ich mir vor. jule: Manchmal mussten wir sogar zu Baseball oder Volleyball spielen. Da mussten wir dann teilweise hin. Manchmal ist es keine Pflicht, aber es ist auch einfach so ein Communitygefühl, dass dann alle hingehen und zusammen die Spiele angucken. Und bei uns kamen auch viele Basketballer, Baseballer und so, die waren bei uns auch dann dabei. Lukas: Am nächsten Tag sah es dann relativ umgedreht aus. 6 zu 14 ging das Spiel aus. und das war die Germaine Show. Drei Home Runs hat er, glaube ich, gesammelt, richtig? Also das hat denen anscheinend auch nicht so gefallen, dass wir da an dem Samstag ein bisschen auf den Sack gekommen haben. Da war Payback-Time. Ja, aber... Hamed: Das war mein Statement. Lukas: Mh. Hamed: Da kam der besagte Billy Jermain, ja ja, mit den Heidnern, mann. Lukas: Ja. Hamed: Ja, ja, ja, ja. muss ich mir mal outen. Also beim Baseball ist es klar, ist das Oberste die MLB und das Ziel eines jeden Spielers, der da irgendwie mal ambitioniert unterwegs ist. Ist es beim Softball eigentlich mit dem College dann zu Ende oder es gibt es so wie bei der dann auch eine Frauenliga, die dann ganz oben spielt? Erzähl mal, wie ist denn da? Und das andere Spiel war ja auch so. Bonn hat ja dann auch mal gegen Regensburg gespielt und auch gesplittet. Lukas: Erstaunlich. gegen Regensburg und gegen Regensburg. Auch gesplittet, genau, 2 zu 1 und 4 zu 11. Und das erste Spiel, das 2 zu 1 Spiel für die Bon Capitals, ging auch in die extra Endings und wurde dann im 11. Ending mit einem Run von den Bonnern gewonnen. Ziemlich gut, auf jeden Fall scheint ein spannendes Spiel gewesen zu sein. Ich habe es leider nicht verfolgen können. jule: Seit drei Jahren gibt es im Softball eine Profiliga in Amerika, die heißt AUSL, Athletes Unlimited Softball, irgendwas, ich bin mir auch nicht genau sicher. Und da spielen viele Profis, auch paar, gegen die wir bei den Europameisterschaften schon gespielt haben. Und das ist schon das höchste Ziel, würde ich sagen. es gibt auch noch Ligen in Mexiko zum Beispiel, die spielen dann im Winter, wo wir zum Beispiel keine Saison haben, spielen dann da viele Profis und spielen in Mexiko in der Liga. Hamed: Mhm. Hmm. Lukas: Und Regensburg hat dann das zweite Spiel gewonnen. Das war die Interleague. Hamed: Die Woche darauf, in der zweiten Woche, da war das glaube ich ähnlich. Also wirklich kapital geschlagen, es jetzt kurz zu fassen, hat eigentlich nur Bon aus diesen beiden Wochenenden, die haben nämlich vier Spiele geholt. Da kam das Mainzer Spiel, Bon hat dann gegen Mainz gespielt, beide gewonnen. jule: Dann zum Beispiel, könntest international nach Japan gehen, da mal spielen und sowas. ich finde halt das cool ist, dass du international dir andere Länder oder so suchen könntest, wo du halt Geld verdienen könntest mit dem Sport. Der Aspekt ist ganz cool und halt die Profi-Liga in Amerika. Aber die ist halt noch neu und wird neu aufgebaut. Da gibt es noch nicht so viele Teams. Da gibt es, glaube ich, erst aktuell sechs Teams. Das heißt, das ist noch voll im Bau und da muss man halt noch bisschen gucken, wie sich das entwickelt. Lukas: Genau, die haben alles gewonnen bisher. muss man aber auch sagen für die Mainzer, also auch wenn sie bisher dann die Spiele verloren haben, alles knappe Dinger, also hier auch wieder gegen Bonn 5 zu 7, 4 zu 7, also die scheinen sich gut zu schlagen auf jeden Fall. Ist ja auch was wert, auch wenn man am Ende vielleicht nicht gewinnen kann, vielleicht auch einfach für die Moral, dass man da zumindest mithalten kann auch mit einem Nordmeister wie Bonn. Hamed: Mh. Okay. jule: So. Lukas: Was ist da so dein persönliches Ziel, wenn du das schon so definiert hast? Also wäre auch okay, wenn du sagst, mal gucken was kommt, aber eher so dann international oder... Hamed: Ja, also... jule: Die Profiliga ist schon eine harte reinzukommen aktuell. da gucke ich einfach mal, also ich will auf jeden Fall mit Major D1 gehen. Und dann gucke ich von da, ob ich international bei mir eher wahrscheinlich immer Australien oder spielen oder Kanada, da habe ich ein paar Freunde. Oder halt auch viele Spiele in, wie gesagt, Mexiko, da muss ich aber auch halt die Connections einfach finden. deswegen, ich bin international, da ich da schon Lust, andere Länder einfach zu gucken, wie da Softball und so ist. Hamed: Hmm. Lukas: Ja, das ist glaube ich auch gar nicht so unwichtig, wenn es dann wirklich in die Playoffs geht, da wo es dann tatsächlich auch zählt. Also da geht es ja dann ums rausfliegen oder weiterkommen. Hamed: Ja, wo die Kräfte dann tatsächlich ausgeglichen sind, zumindest jetzt aktuell war ja dann wiederum die anderen vier Teams, also Regensburg gegen Hamburg ist Split in Regensburg und auch Paderborn und Heidenheim trennen sich mit einem Split. Also von daher, ich würde sagen, das ist, wie gesagt, eigentlich schön, das zu sehen, dass die Teams schon im Vorfeld so ein bisschen auf Tuchfühlung gehen, nehmen wahrscheinlich die Erfahrung mit, wie die einzelnen Spieler so drauf sind und wenn es dann in die Playoffs geht, dann geht es auch richtig zur Sache. Das ist so eine Art Travel Ball weltweit. Ist ja geil. Ihr sagt gerade Major D1. Ist das das höchste momentan als Ziel für eine College oder? jule: Ja, das ist ein bisschen, ja. ONE ist das höchste und Mid-Major ist so ein Mittelding. Die höchsten sind wirklich so UCLA, Texas Tech, Texas Longhorns. Das sind so die besten und das ist schon sehr schwer reinzukommen. Deswegen, ich ich will auf so ein mittleres, wo halt schon mit denen manchmal mitspielen kann, aber jetzt nicht vielleicht das Top 10 College ist. Hamed: Ja. Okay. dann ist man schon ein bisschen vorgewarnt. Krasser ist bei dem Wildcard. Also, wobei krasser ist eigentlich nur im Süden, würde ich jetzt mal frech behaupten. Denn Norden ist für mich weiterhin klar. da ⁓ Okay. Lukas: Ja, genau im Norden ist das Ding relativ durch. Ja, da wird es sehr wahrscheinlich werden die Colon Cardinals dann in die Playoffs einziehen. Die stehen gerade 9 zu 1 im Rekord. Ja und für... Also ich hatte ja schon vorher mal gesagt, für die Hünschtätens Storm, die haben mich bei den einigen anderen Spielen überrascht, konnten vielleicht... Hamed: Ja. Wie würdest du es im Vergleich sehen? Also jetzt hast du in ein Jahr USA mal reingeschnuppert, hast du da jetzt mal gesehen und ich glaube, bist auch, wenn ich das richtig verstanden habe, auch recht erfolgreich. Das heißt Stammspielerin, würde man jetzt mal sagen. Und das im Vergleich mit Deutschland, also der deutsche Bundesliga, Softball-Bundesliga, der Nationalmannschaft. Was sind denn so wesentliche Unterschiede zwischen dem, was man in den USA hat und wie es hier ist? Mmh. jule: Mhm. Lukas: nicht immer einen Sieg mit holen, aber konnten auf jeden Fall mithalten, stehen 5 zu 5 im Rekord. Ja und die Dortmund Wanderers, die sind wirklich abgeschlagen. Also die haben jetzt auch gegen Köln nochmal richtig federn lassen, viele Runs zugelassen und ja, da ist nicht mehr viel zu holen. Genau. jule: Ich würde sagen, du kriegst immer ein hohes Level. Jeder Spieler hat da Standard und bringt diesen Standard immer zum Spiel. Plays werden mehr gemacht. Ich habe den größten Unterschied im Pitching gemerkt, weil die Pitcher viel konsistenter ihre Spots treffen. Dadurch, dass sie am Tag im Training 50 bis 100 Pitches oder mehr werfen. Hamed: Die nehmen jetzt die Erfahrung mit. Ich hoffe mal, die ziehen sich entspannt die Pause irgendwann zurück und kommen dann hoffentlich gestärkt und mit den Erfahrungen aus der Saison verbessert wieder zurück. Aber anders im Süden. ist es wirklich... Jetzt haben beide Mannschaften... Also es sind ja eigentlich nur die Indians und die Reds wirklich Kandidaten für den vierten Platz, die letzte Karte, für die Playoffs im Süden. Lukas: im süden ist es sehr spannend ⁓ jule: treffen, wenn sie Inside-Out-Site, ihre ganzen Spins, alles wo sie werfen sollen, eigentlich 70 % der Zeit. Dann war ich in Deutschland und ich merke, dass hier 50 % der Zeit nicht die Swords getroffen werden. In dem Aspekt war das der größte Unterschied für mich. Und dass alle Spieler irgendeine Stärke In meinem Team musste ich oder sechs bis acht Outfieder kompeten. Und alle hatten irgendwas anderes, was sie stark gemacht hat. mir war es meine Schnelligkeit, andere konnten den Ball gut lesen. Lukas: Hm. Hamed: beide hatten jetzt nacheinander die Pflichtaufgabe gegen H, haben sie beide gemeistert. Und jetzt, ich glaube, nächste Woche ist das Zusammentreffen. Dann wird es spannend. Lukas: Da entscheidet sich's quasi. Hamed: Also es kann, nee, eben nicht. Also das ist jetzt wirklich bis zum Schluss offen, weil die sind ja punktgleich, auch in der regulären Saison gesplittet. Und dann, also selbst wenn jetzt einer zwei gewinnt, dann ist auf der Rückrunde immer noch, wenn der andere dann wieder zwei gewinnt, dann sieht es wieder anders aus. Aber ist natürlich dann, erhöhst du den Druck. Aber da ist es glaube ich bis zum Schluss dann offen. Genau. jule: Also du musst dich da schon gegen verschiedene Spieler durchbeißen, die halt alle irgendwas an einen Teller bringen. Lukas: Ja, es bleibt spannend. Jetzt haben wir dann quasi nochmal die Rückspiele, wie du es gesagt hast. Dann gehen auch die Playoffs schon los. Wie ist das denn? jetzt du als deutsche Spielerin, bist du dann da in deinem Team oder generell alleine in den USA unterwegs, was jetzt wie gesagt deutsche Mitspielerin angeht oder habt ihr da so eine Community für euch gefunden, dass ihr euch regelmäßig austauscht? Hamed: das zu der Liga. Wir dürfen weiter gespannt sein, wie es weitergeht. Ich war letzte Woche, und jetzt kommen wir langsam zu dem eigentlichen irgendwie spontan mit als Co-Coach dabei bei den U13 Little League regionalen Meisterschaften in Kutno. jule: Also für mich, ich war viel mit meinem Team unterwegs. Aber wir haben bei uns im Dorm, also es alle Sportarten, wir haben Tänzer, Golf, Volleyball, Basketball, alle in einem Dorm. Und dadurch hast du dann schon so bisschen eine Community, die sich bildet. Also ich kenne viele von anderen Sportarten, die ich kennengelernt habe. Oder wir sind alle in der Cafeteria zum Beispiel abends zum Essen, das heißt man sieht sich irgendwie immer. Und lernt dadurch schon so bisschen die Leute kennen. Es gibt bei uns in der Schule halt auch viele Religiöse, sich dann da sich in die große Community gebildet. Lukas: Ja. Hamed: Das hat sich irgendwie spontan ergeben. Ich durfte da mitgehen. Das war sehr interessant und ja, das war ein sehr schönes Turnier. Zwar, also mit der deutschen Nationalmannschaft, U13 waren wir dort. Vorneweg, die Mannschaft war noch nicht so erfolgreich. Aber was man sonst so sieht auf internationaler Ebene in dem Alter ist schon sehr beeindruckend und vor allen Dingen jetzt. Lukas: Ja. Mhm. jule: war ich persönlich nicht so dabei, ich anders, weil meine Freunde gerade im Softball gefunden. Ich finde es auch immer, wenn ich für den Softball da bin, dann will ⁓ ich den Softballleuten ein bisschen bonden. gerade mit meinen Roommates wird man automatisch eng, weil man immer mit denen die ganze Zeit ist. Mit denen habe ich einen engen Anschluss gefunden. Das war so meine Community eher. Lukas: Welche anderen Länder war da so dabei? Ja. Hamed: Da waren dabei Italien, die dann auch nachher dann den Pod geholt haben. Da ist ja so, wenn du dann bei der Little League dann diese regionalen Meisterschaften gewinnst, dann kommst du zu den World Series in den USA. Ich glaube, das war in, äh, ich weiß nicht mehr ganz genau, wo das war, aber irgendwann in USA. Und das ist dann halt eben, du kriegst all inclusive, alles gestellt für die gesamte Mannschaft. Zwei, zweieinhalb Wochen geht das. Lukas: Mhm. Hamed: Bist du alleine da oder gibt es noch mehr deutsche Spielerinnen? jule: Es gibt noch Mered, die dann im Spring gekommen und dann nächstes Jahr kommt noch Jessica, meine beste Freundin aus Stuttgart auch. Jessica Weil kommt dann auch. Hamed: Unterkunft. Und ist, also es war schon ein Kutnu auf sehr hohem Niveau, was da alles geboten wurde. Die Felder, selten so ein schönes oder ich glaube noch nie so ein schönes Feld gesehen. Also Italien war dabei, Tschechien war dabei, Ukraine, Spanien, Holland und wir. Wir haben dann, wie gesagt, die Erfahrung haben wir jetzt mitgenommen, ⁓ es jetzt mal positiv auszudrücken. Und Tschechien und Italien waren dann im Finale. Okay. Also, es ist ein relativ neues Modell, auch bei euch jetzt, dass ihr nach und nach dann darüber geht. Das ist cool. Ja, mega. So, okay. Ja, das ist cool, die Perspektive. Wie gesagt, da hat ja Lukas schon eingangs gesagt, ich meine, Baseball und Softball sind ja beides Sportarten, die jetzt nicht so in Deutschland so populär sind. Baseball fängt mehr und mehr an, so bisschen salonfähiger zu werden. Aber Softball muss sich, glaube über weitem nicht verstecken. Und ... Lukas: Ecke. jule: Ja, und ich will auch versuchen, mehr rüberzuziehen aus Deutschland, wenn mal jemand Bock hat oder so. Immer mir schreiben und dann... Lukas: He Mhm. Hamed: wie gesagt, also Softball ist auf jeden Fall deutlich stärker geworden, als es man es in den letzten Jahren so noch gewohnt war. Auch die Jugendarbeit und international sowieso. Und da hatten wir auch letztes Mal darüber gesprochen. Also auch dort laufen ja gerade die Bundesliga hier in Deutschland auf die heiße Phase zu. Da gibt es nicht die Situation, wie es jetzt hier beim Baseball ist mit Interdikt und Wildcard Runde, sondern da wird dann direkt dann Ja, da wäre jetzt die Frage von mir. Ich meine, du hast jetzt die Entwicklung ein paar Jahre jetzt mitgenommen, wie es in Deutschland abgeht und mit der Jugendarbeit etc. Was würdest du denn? Also erstens, wie siehst du die Jugendarbeit in der heutigen Zeit? sich beim Softball was entwickelt, was in letzten Jahren vielleicht irgendwie noch nicht so extrem war? Und was würdest du den gerade den jungen Spielerinnen mit auf den Weg geben, wenn sie gerade sich entscheiden, Softball anzufangen? jule: Also ich würde sagen, es hat sich schon ein Ticken was entwickelt, gerade weil wir viele Amis drüber bekommen. Und dann hast du dadurch viele neue Inside-Garde, auf einmal in Stuttgart zum Beispiel, haben wir jetzt seit mehreren Jahren Amerikaner, die halt gerade in der U13 viel aushelfen. Dann allein, dass es die U13-Liga gibt, ist ein Riesenunterschied für mich, weil ich wie gesagt mit 12 angefangen habe und dann auf einmal mit der U16 mit Riesen spielen musste und ich war da als 12-jähriges kleines Mädel und konnte halt nicht mithalten. Also ich glaube in dem Aspekt ist es schon cool, dass du Hamed: von der dann in die Playoffs gewechselt. Und das ist jetzt demnächst bald soweit. Lukas: muss ja zugeben, ich habe mit Softball bisher sehr wenig Bewährungspunkte, bis gar keine Bewährungspunkte gesammelt. Ich bin da also ja kompletter Neuling auf dem Gebiet. Aber du bist da bisschen mehr drin. ⁓ jule: jetzt einfach mit Leuten in deinem Alter von Anfang an direkt bist. Das hilft, glaube ich, in vielen Aspekten. Und dann würde ich empfehlen, man aufpasst, was Trainer sagen und auch immer aktiv ins Training gehen. Und wenn es möglich ist, so viele Spiele mitnehmen, geht. Internationale Erfahrungen hat mir am meisten gebracht, fand ich. Weil du wirklich auf einem hohen Niveau spielst. Und ansonsten ... Hamed: Ich bin da ein bisschen mehr drin, auch jetzt mit den letzten Jahren so reingewachsen. Wir haben ja auch hier bei uns in Stuttgart auch die Bundesliga, die Stuttgart Reds Bundesligamannschaft, die da immer weiter an den Erfolgen ranknüpft und sich weiter pürscht Richtung mal so eine Meisterschaft zu holen, mal gucken, wie es dieses Jahr läuft. Aber ja, wir haben die Möglichkeit bei uns hier und es ist definitiv. jule: Jedes Spiel, Bundesliga oder welche Liga man spielen kann, Baseball sogar noch, ich auch noch alles mitnehmen, wenn man jung ist. ja, das ist wirklich, durch Spiele lernt man. Hamed: Nicht so wie bei, meine Baseball ist ja auch jetzt nicht die Top-Sportart bisher gewesen. Wir mausern uns langsam voran und werden immer populärer. Und Also man muss sich gar nicht entscheiden, ob Baseball oder Software in jungen Jahren sind. Du nimmst einfach alles mit, was du kriegen kannst. Und irgendwann, ist einfach gerade noch irgendwie noch ein bisschen weiter, ein Stück weiter dahinten. Aber auch dort ist da ein gewisser Aufsprung zu sehen. Und vor allen Dingen auch das Niveau ist, wird immer gefühlt immer weiter vorangetrieben. mit, auch dort gibt es ja Imports. Auch dort wird international unterstützt und Erfahrungen mitgebracht. jule: Also für mich war es dann irgendwann, ich wollte dann irgendwann einfach mehr Softball. Ich hab dann irgendwann aufgehört, aber Baseball ist auch immer noch super für die Grundentwicklung mit Jungs. Da hast du nochmal ein anderes Ego, wenn du mit Jungs wirklich spielst. Im jungen Alter schon und musst gegen Jungs durchbeißen. Das bildet schon Ego auch. Also es hilft. Lukas: Und beim Software, also man könnte ja jetzt auf die Idee kommen, und du hast ja hier gerade einen Software im Video in Hand, könnte ja jetzt auf die Idee kommen, das dachte ich auch lange Zeit tatsächlich, bevor ich dann selber mit Baseball angefangen habe, dass der Ball irgendwie weicher ist oder so. Aber der ist einfach nur größer und hat eine andere Farbe. Warum heißt das Software? Ja, das kann ich mir sehr gut vorstellen. Da habe ich noch eine Frage jetzt, wo du gerade nochmal erzählt hast über den Unterschied Baseball-Softball. Ich stelle mir das als Baseballer extrem schwer vor, so einen Softball überhaupt zu treffen, wenn er gepitcht wird. Hamed: Hm. Mhm. Lukas: Also nicht nur fliegen die Bälle ja von unten statt von oben oder zum Beispiel Sidearm, ⁓ er vielleicht so nach Seite, aber es ist ja trotzdem ganz anderer Winkel. Aber glaube so ein Curveball oder so, das habe ich schon mal gesehen, das ist gar nicht vergleichbar, oder? Hamed: Der Name ist leider komplett irreführend. habe keine Ahnung. Der ist erstens leicht schwerer, der ist größer. Der leuchtet jetzt signalgelb. Feld ist ja ein Ticken kleiner. Aber dadurch ist auch der Pitcher, der dann die Motion von unten hat, noch mal ungewohnt näher dran und schneller. Lukas: Ja. Ja. jule: Ja, also wir haben halt dadurch, dass er von unten kommt, Spins als Baseball. Baseball geht ja eher runter seitlich und und ein Curve dann wirklich einfach mal seitlich vielleicht mal sogar hoch. Und gerade in Raceball gibt es ja in Baseball gar nicht, dass er auf einmal hochkommt auf deine Hände und du kannst, also manchmal kannst du gar nicht reagieren, weil der ist halt so auf einmal hochsteigt und du einfach keinen Reflex mehr hast. Also das schon anders, weil ⁓ hab immer das Gefühl, musst deine Augen ein bisschen umstellen gerade und dann auch den Schwung. Lukas: du mir das vielleicht wenigstens beantworten? Warum hat er eine andere Farbe? Ja. Hamed: Frage. Nee, aber wenn die Zuschauer das wissen, ich weiß nicht. Ich hab mir mal sagen lassen, weil man so näher dran ist, ist Signal, dass man schnell darauf reagieren kann oder dass die Kontraste besser gesehen werden. Wenn du mal so ein Spiel beobachtest, hier, guckt euch die Spieler an, die laufen ja noch, kann man sie auch nachgucken auf der Baseball-softball.de Seite, da man ja auch die ganzen Spiele. Lukas: Also weißt du das? Nee, hat keinen Grund. Ja. Mhm. Mhm. Mhm. jule: Wir sind nicht so irgendwie drauf auf den Schwung, sondern wir sind immer sehr durch die Zone durch. Also das sind so paar Sachen, man halt ein bisschen im Softball abändern muss. Aber im Großen und Ganzen kommt es auch mit dem Baseballschwung gut im Softball irgendwie voran. Das ist halt immer bisschen adjust. Hamed: Wo jetzt die Minister stattfindet. Auch online werden Spiele gezeigt. Auch dort gibt's einen Livestream mittlerweile bei den meisten Bundesligaspielen. Aber warum der jetzt... Der war mal weiß. Der war mal weiß. Als ich noch mal jung war, der war mal weiß. Und dann ist er irgendwann ins Gelbe gewechselt. Ich kann's leider nicht sagen. Das ist eine Frage, die müssen wir mal mitnehmen. Oder vielleicht wissen wir es Sinne Zuschauer. Der leuchtet uns. Lukas: Ja. Ja, das fehlen mir gerade noch so ein bisschen. Das steht mir gerade extrem schwer vor Aso! Hamed: gibt es ja spielerische Unterschiede und auch, glaube ich, kulturell habt ihr Unterschiede. Also, das sind so zwei Dinge, die mir einfallen. Erstens, es wird viel mehr gesungen. jule: Ja. Lukas: Er leuchtet uns. Aber ich glaube, weil ich auch eh so ein Neuling bin, vielleicht lohnt sich das einfach mal, wenn wir mal mit jemanden sprechen, einer Softball-Spielerin oder so. Passenderweise. jule: Okay. Lukas: Stimmt, das hab ich auch schon gesehen. Hamed: Denkt ihr euch die Lieder selber aus oder gibt es da irgendwie so ein Liederbuch, wo man dann durchgeht und sagt so hier das rufen wir aus und werde gesungen oder werden die selbst erfunden oder ⁓ ja, genau, wo du das so ansprichst. Wir haben hier keine Kosten und Mühen gescheut. Wir hatten ja auch schon letztes Mal angedeutet und in dem Sinne würde ich Es ist mal wieder Zeit für eine neue Runde. Kloppungstag! ⁓ jule: wird immer weitergetragen, 70 % der Lieder werden weitergetragen durch die Jüngeren, dann auch irgendwie U16 spielen und dann hören die das von den Älteren und nimmst auf. sowas bei mir alles. Zum Beispiel in College bin ich auch einfach gekommen und die hatten schon ihre Lieder, wo ich dann auch einfach lerne. Und es gibt auch einzelne kreative Teams, wo sich selber Chiers ausdenken, gerade auch für spezifische Spieler, vom Namen her zum Beispiel, die halt einfach auf den Namen passen. Also wir haben da schon Hamed: Okay. Ja. Mhm. jule: Ich da jetzt nicht so die Kreativste, ich bin eher die, einfach mitsingt. ja, sind da schon, Stimmung-mäßig finde ich Softball ist noch was ganz anderes. Also wir sind wirklich, gerade wenn du international Spiele anguckst, auf viel am cheeren. Lukas: Also Dann so, also, Hamma, du meintest wahrscheinlich auch so richtig im Dugout, Davon hab ich viele Videos gesehen, genau. Hamed: Ja, das ist ja diese ganzen, ja. es ist ja leider noch nicht so, dass da jetzt auch vom Publikum her so viele sind. Deswegen auch hier die Aufforderung, euch so ein Spiel mal live an. Aber dieses der ist natürlich von den Duckouts raus und der ist manchmal so energetisch, das ist schon sehr speziell und auch sehr Softball halt eben. Beim Baseball wäre witzig, wenn ich meine Jungs mal sehen würde, wie die anfangen zu singen. Lukas: Hier ist alles dann so tough, jule: Ja. Hamed: Ja, und das andere, genau, das nächste ist ja auch der Unterschied. Also, musst du mir mal helfen, wenn ich dann mal so ein Spiel sehe, ich durfte jetzt auch das eine oder andere mal kommentieren, ich habe immer das Gefühl, mit den Gegnern seid ihr immer so harmonisch. Also beim Baseball hast du eine gewisse Rivalität, so... Und beim Softball, ist man immer noch, also selbst während der Spiels ist man sehr lieb zueinander. Ist das auch so ein Ding, dass man da einfach... jule: Mh. Hamed: dass da mehr Harmonie ist oder gibt es da oder ist das nur weil die Teams sich so kennen und dann ist gut und sonst ist eigentlich auch eher so Fight. jule: Ich glaube, es ist sehr, weil wir uns alle kennen durch gerade Nazi-Jugend, irgendwelche Auswahlteams. Man kennt sich schon. Also ich glaube, Deutschlandsoftball ist eine kleine Community. Gerade auf dem Bundesliganiveau kennt sich eigentlich jeder. Deswegen ist es schon harmonisch. dann gerade, wenn man mal irgendwie böse gegen ein anderes Team cheert oder sowas, wird man vielleicht auch nicht so unbedingt aufgenommen. Und das wird nicht so gut aufgenommen unbedingt. Das ist für mich der größte Unterschied auch in Amerika, weil die wirklich teilweise komplett gegeneinander cheeren, weil die halt nichts miteinander im Hut haben. Hamed: Okay. jule: Und dann hast du wirklich teilweise Cheers, die einfach nur die ganze Zeit auf den Pitcher, Pitcher, Pitcher gehen. Wo halt auch mental für den Pitcher dann manchmal hart werden kann. Also das ist schon anders für mich gewesen, weil in Deutschland ist das gar nicht so ein Ding, dass wir da so krass auf einen Pitcher oder so drauf, also da so gegen den Pitcher crawlen. Und das ist halt glaube ich auch, weil wir halt so alle kennen, alle sind sehr harmonisch. Und es fühlt sich auch nicht so richtig an dann. machen wir auch nicht so richtig. Hamed: Mhm. Lukas: Okay. Hamed: Okay. Lukas: Wie ist das dann in den internationalen Spielen? Gibt es das da? Okay. Na ja, okay. jule: auch weniger. Ich finde Europa generell ist da tatsächlich weniger. Also es ist nur Amerika, vielleicht ist es einfach ein Amerika-Ding. Aber die haben da wirklich noch weniger Mut als auch die europäischen Teams nochmal. Hamed: Wenn ich höre, 60 Spiele in einer Saison, das spielst du, glaube ich, hier in Deutschland in drei, vier Jahren, fünf Jahren vielleicht. Also schon mega. krass. Beim letzten Spiel ist mir übrigens etwas aufgefallen, das durfte ich sehen. Ihr habt ja auch eure Mantras und eure Routines am Schlag. Jetzt muss ich mich mal persönlich mal fragen, was ist denn dieser neue Move bei dir, wo du das hier machst? jule: Ja. Hamed: wo du das T-Shirt in Mund steckst, bevor du an den Schlag gehst. Ich meine, scheint dir geholfen zu haben. Das war, glaube ich, ein Double danach. Also, ein Single, okay. jule: Ja. ich in Deutschland bin, ich ein bisschen das Problem, ich, wenn ich schlage, meinen Kopf rausziehe und dann also stehe ich so am Schlag und rücke halt den Ball nicht an. Und dann habe ich halt mit unserer Ami geredet und meinte so, was kann ich machen dagegen? Und sie hat mir gesagt, ja, beiß einfach ein T-Shirt, weil dann zwinge ich mich selber einfach da drin zu bleiben. Ich hab mich bisschen wie ein Idiot, muss ich ehrlich sagen. ja, aber ⁓ Rewind. Ja, ich glaube, alleine der Reminder, dass du das in dem Moment beißt und wirklich das halt spürst. Hamed: Okay. Ja. Ja. Lukas: Das ist gut. Hamed: Wenn's hilft! jule: hilft dir schon im Kopf einfach, dass du dich dran erinnerst und halt auch zwingt dich schon ein bisschen, dass du den Kopf drin lässt. Und dann habe ich auch gemerkt, dass ich den Ball auch bisschen länger dann mal angeguckt habe als davor, weil davor war ich wirklich einfach schon am Weggucken, bevor der Ball da war. Und deswegen hatte ich die letzten, also seit ich in Deutschland bin, ich noch nicht so, noch nicht so gehauen, wie ich hauen wollte, wo ich hier bin. Aber ja, kann ja noch werden, alles. Also. Hamed: Hmm. Hmm. Lukas: Mmh. Hamed: da merkst auch, guck mal, auch beim Softball, ist alles, da wird viel, viel dran gearbeitet, dass man dahin kommt, wo man hin will. Und das ist nicht nur einfach nur so ein, in Anführungsstrichen, Mädchensport, was ich auch bisschen blöd finde, ist immer so was zu sagen. ich auch, es geht auch ziemlich schnell her und ja. Lukas: Genau, das wollte ich auch gerade sagen. Julu, hast mich auf jeden Fall begeistert, jetzt auch mal hier beim Softball vorbei zu schauen. Beim Stielers haben wir leider keinen Softball, aber jetzt auf jeden Fall meine Aufgabe oder einfach, dass ich auf jeden Fall jetzt mal hier bei den Hamburg Knights vorbeischau und mir mal ein Softballspiel anschaue. Jetzt sag doch mal, wir sind ja hier auch in unserem Podcast sehr auf die deutsche Baseball Liga einfach fokussiert. jule: Mhm. Ja. Lukas: Hast du irgendwas, was du der Baseball-Community vielleicht mitgeben möchtest oder vielleicht irgendwas, wie wir als Baseball-Community, als DBL vielleicht auch dem Softball einfach ein bisschen mehr Aufmerksamkeit schenken können? jule: Also ich würde einfach sagen, guckt bei euren lokalen Teams vorbei. Gerade in Schukart, sind ja Baseball und Softball. Also viele Teams haben ja Baseball und Softball und da halt einfach mal die Spiele angucken und Support geben. Lukas: Mhm. jule: und sich bisschen erkundigen über die ganzen Spielerinnen oder so, weil da sind wirklich teilweise Talente und Geschichten hinter Spielerinnen, die man so gar nicht kennt. Und deswegen, ich glaube halt einfach da ein bisschen das Auge offen halten und offen sein dafür, dass der Sport auch cool ist, weil diese Schnelle ist an sich, viele Leute gucken sich dann auf einmal als Softballer und sagen, hey, das ist sogar eigentlich cooler als Baseball, weil es halt so viel mehr passiert. Deswegen, gib dem mal eine Chance, wenn es einem gefällt, dann guckt weiter hinzu, wenn nicht, dann ist halt auch okay. Also es ist halt wirklich ein... Sport für sich, der eigentlich auch super viel Spaß macht zum Zugucken, gerade wenn man Baseball mag, dann ist es auch sehr anfällig, dass du auch Softball mögen würdest. Deswegen einfach eine Chance geben und mal reingucken. Lukas: Vielen lieben Dank, Jule, dass du uns heute so begeistert hast über Softball und dass du dir Zeit genommen hast. Hamed: Sehr schön, cool. Dann viel Erfolg auf dem Weg zu den Playoffs, die laufen ja auch parallel. Ich habt noch ein paar Liga-Spiele. Und dann... jule: Ja, genau. Wir haben jetzt eins mit Wiederholt und dann haben wir noch vier. Hamed: Und dann geht's los, ne, dann spielte noch in den Playoffs in der Hoffnung, dass es dann diesmal... Aber dann bist du dann wieder weg, oder? Schade. jule: Ich bin persönlich, gehe schon Mitte August, das heißt ich bin da leider nicht mehr da. Also das ist ein bisschen schade, aber ich glaube die Wettkinder sind auch gut ohne mich hin. Hamed: Sehr schön. Gut, also dann vielen Dank für deine Zeit und viel Erfolg. Ja, sehr, sehr gerne. Und wir werden deinen Werdegang weiterverfolgen. jule: Danke euch für die Einladung.