Latest / Hamburg-News – der aktuelle Nachrichten-Überblick um 17 h / Diebstahl bei Juwelier am Neuen Wall
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- Music. Hallo, moin moin und herzlich willkommen. Mein Name ist Matthias Iken und ich verrate Ihnen, wieso ein dreister Diebstahl jetzt aufgeklärt wurde, weshalb es am Bahnhof gefährlich zugeht und warum der Senat sich bei seiner Wasserstoffstrategie im Zeitplan sieht. Doch zunächst der Blick auf die meistgelesenen Geschichten bei abendblatt.de. Auf Rang 3 umgebaute AIDA-Diva läutet neue Ära der Reederei ein. Auf Rang 2 die Stimme der Wirtschaft verstummt. Wenige Stunden nach dem Rücktritt stirbt der IHK-Chef. Und meistgelesen in Schwarzenbeck riesige Modelleisenbahn öffnet Ostern. Eintritt kostenlos. Und hier der blick auf die nachrichten des tages. Gut vier monate nach einem dreisten diebstahl in einem juweliergeschäft in der innenstadt hat das landeskriminalamt drei tatverdächtige ermittelt das teilte die polizei heute mit wie berichtet hatten am 4 dezember vergangenen jahres ein mann und eine frau gegen 10.30 Uhr. Den Chef des Juweliergeschäfts am Neuen Wall in ein vermeintliches Beratungsgespräch verwickelt. Sein Sohn, der Juniorchef, hatte den Senior zuvor kurz allein in dem Geschäft gelassen. Das zuständige Landeskriminalamt hat nun durch umfangreiche Ermittlungen und mithilfe der Hinweise aus der Öffentlichkeitsfahndung drei Tatverdächtige, einen 53-jährigen Türken, einen 43-jährigen Algerier und eine 24 Jahre alte Deutsche identifizieren können. Und bei einer Kontrolle der Bundespolizei und der Landespolizei haben die Beamten am Hauptbahnhof am Mittwoch diverse gefährliche Waffen sichergestellt. Dabei ging es darum, das Waffenverbot am Hauptbahnhof zu kontrollieren. Einerseits, um das Dunkelfeld des Mitführens gefährlicher Gegenstände aufzuhellen. Andererseits, um die klare Botschaft zu vermitteln, dass im Bahnverkehr Waffen jeglicher Art nichts zu suchen haben. So hieß es heute in einer gemeinsamen Mitteilung der Bundespolizei und der Landespolizei. Die Maßnahmen wurden durch die Verbundpartner der DB Sicherheit und Hochbahnwache flankiert. Insgesamt kontrollierten 65 Einsatzkräfte, 1012 Menschen und stellten dabei unter anderem 15 Messer, einen Totschläger, einen Schlagring und einen Schlaghandschuh sicher. Zudem fanden die Beamten bei einer Personenkontrolle auch Drogen. Die Stadt Hamburg hält trotz Rückschlägen bei Projekten an ihren Plänen fest, ab 2027 auf dem Gelände des ehemaligen Kraftwerks Moorburg grünen Wasserstoff in industriellem Maßstab zu produzieren. Man liege im Zeitplan, heißt es in der Senatsantwort auf eine kleine Anfrage aus der CDU-Fraktion. Gegenwärtig wird ein Start des Inbetriebnahmeprozesses des Elektrolyseurs im Jahr 2026 angestrebt. Grüner Wasserstoff wird per Wasserelektrolyse aus erneuerbaren Energien gewonnen. Auf dem Gelände des stillgelegten Kohlekraftwerks Moorburg soll ein Elektrolyseur mit zunächst 100 Megawatt Leistung entstehen, der mit regenerativ erzeugtem Strom grünen Wasserstoff herstellt. Zuletzt waren in Hamburg Wasserstoffprojekte wie die Entwicklung eines mit Wasserstoff betriebenen Verkehrsflugzeugs oder die Herstellung grünen Stahls verschoben worden. Der Flugzeugbauer Airbus hatte dafür den langsamen technischen Fortschritt als Grund genannt. Stahlproduzent Asselor Mittal, unter anderem noch unklare Kosten für den Wasserstoffbezug. Die tieftönende Gloria-Glocke von St. Katharin ist verstummt. Sie ist die einzige Kirchenglocke der Innenstadt, die den großen Brand von 1842 überlebt hat und mit 6.500 Kilo und 399 Jahren die schwerste und älteste Glocke ihrer Art in Norddeutschland. Jetzt muss sie dringend saniert werden. Doch wie der Michel, dessen Turmsanierung nur an Spenden finanziert werden kann, benötigt auch St. Katharinen Geld, um die Glocke instand setzen zu lassen. Ein langer Riss zwang die Kirche dazu, die reich verzierte Glocke vor wenigen Jahren stillzulegen. Jeder weitere Schlag des mächtigen Klöppels könnte ihr nachhaltig schaden. Der Riss ist zwar vor Jahrzehnten mal ausgebessert worden, aber leider nicht nachhaltig, sagte Hauptpastorin und Pröbstin Ulrike Murmann. Damit die schwere Glocke nächstes Jahr zu Ostern wieder ertönen kann, werden 660.000 Euro benötigt. Das waren die Nachrichten des Tages. Ein Podcast von Funke Weitere Podcasts vom Hamburger Abendblatt finden Sie in unserer Abendblatt-Podcast-App und auf abendblatt.de.