Latest / Schlagabtausch – Das Schlagzeugmagazin im Podcast-Format / Technik ist nicht alles: Aaron Thier über musikalisches Schlagzeugspiel - Podcast # 135
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- Herzlich Willkommen zum Schlagabtausch, eurem Schlagzeugmagazin im Podcast-Format. Heute mit einem Österreicher, der technische Virtuosität, Solo-Drumming und musikalischen Kontext auf beeindruckende Weise zusammenbringt. Los geht's! Ihr hört Schlagabtausch. Der Podcast für alle Schlagzeugbegeisterten. Wir sind Dirk Brandt und Timo Ickenroth. Mit Tipps und Hacks und dem Allerneuesten aus der Schlagzeug- und Percussion-Szene. Viel Spaß beim Hören. Musik. Hallo da draußen, ich begrüße euch zur 135. Ausgabe des Schlagabtausch-Podcasts, das war ein komisches Wort, mit mir, Timo Groth, und meinem lieben Freund und Kollegen, dem größten Fan einer Gong-Trump, Dirk Brandt. Hallo, Dirk. Oh, das war neu. Ja, schönen guten Morgen zusammen. Ich hoffe, euch geht's allen gut. Timo, ich hoffe, bei dir ist auch alles fit. Und ja, die Temperaturen werden ja etwas milder. Das finde ich ja ganz nett. Ich war schon in Freibad-Stimmung. Schwimmung. Schwimmung, ja. In Freibad-Schwimmung-Stimmung. Da ist natürlich gelogen, ich würde niemals bei unter 30 Grad in ein Freibad gehen. Ich friere ja so schnell. Aber es kommen Frühlingsgefühle auf. Die Osterglöckchen sprießen. Die Sonne scheint ein ins Licht. Nein, aus dem Alter bin ich raus. Herrlich. Sehr schön. Geil, du Mann. Es steht ja so einiges an wieder in dieser Folge, was wir gar nicht vorher so geplant hatten. Eigentlich dachten wir, es wird eine schnelle Abfolge werden, aber es ist doch wieder einiges hier im Kessel am Brodeln. Deswegen ein kurzer Rundown an dieser Stelle. Zunächst gibt es noch etwas Smalltalk, soweit ich mitbekommen habe, auch einen Aufreger der Woche. Im Anschluss daran geht es direkt in unser Hauptteil mit Aaron Thier, einem österreichischen Trommelvirtuosen, der aktuell in dem berüchtigten Panzerballett spielt. Anschließend hat der Dirk noch einen Gear-Check für euch. Und zwar geht es diesmal um Becken. Und zwar um die Sabian Red Light Crashes und das Sabian HH oder Haha, wie ihr immer es aussprechen möchtet, Session Signature Ride von Todd Zuckerman. Im Anschluss daran natürlich ein bisschen Feedback, vor allem auf die Staubsaugerfrage von Dirk. Kommt irgendwie komisch in diesem Kontext. Und unsere Empfehlung jetzt natürlich auch noch. Ja, und das sollte es dann auch für heute gewesen sein. Also, ab geht die Post. Dirk, du hast die Ehre und es ist officially announced, dass du an der Euro Drum Show nicht nur durch die Hallen wandelst, sondern sogar aktiv am Trommeln bist. Und ja, nimm uns doch mal mit, was da passiert, wie kam es dazu, was du trommelst, weißt du vielleicht noch gar nicht, aber wo trommelst du, mit was trommelst du, was dürfen die Hörerinnen und Hörer und Zuschauerinnen und Zuschauer des Podcasts von dir dort erwarten? Ja, ich bin eingeladen worden und zwar so ein bisschen von der Europe Drum Show und vom Digital Drummer Magazine. Und ich darf euch schon mal einen kleinen Ausblick darauf hingeben. Wir haben in 14 Tagen an dem großen Podcast in der 136 haben wir einen Gast, nämlich den Alan Leibowitz. Das ist der Chefeditor oder Herausgeber des Digital Drummer Magazines. Wenn ihr jetzt gar nicht wisst, was ist denn das Digital Drummer Magazine, das ist ein reines E-Paper für den Bereich alles, was sich um die Elektronik rund ums Plagzeug dreht. Also alles, das können Soundbibliotheken, das können Soundlibraries, das sind verschiedenste E-Drums, von ganz günstig bis ganz, ganz teuer. Also alles, was sich um den Bereich E-Drums dreht, davon ist der Lajbowitz-Herausgeber und den haben wir demnächst, da freue ich mich schon sehr drauf, bei uns im Interview, das auch schon mal als kleinen Vorausblick. Und der Ellen hat eine Kooperation, also das Digital Drama Magazine, mit der European Drum Show. Und wir haben ja vor kurzem den Neil Golding gehabt. Und der Neil Golding hat ja von sogenannten Experience Rooms gesprochen. Oder auch von kleinen Masterclass-Räumen. Und ein Raum davon ist komplett nur für E-Drums. Das heißt, die E-Drums bekommen eine Bühne. Und auch, ich weiß gar nicht, ob ihr das da draußen wisst, Der E-Drum-Verkaufsmarktanteil ist wesentlich höher als der akustische. Das heißt, E-Drums spielen eine ungeheure Rolle. Und ich kenne den Alan Lagowitz schon seit vielen, vielen Jahren, bin ein Fan vom Dittering Drummer Magazine. Und er hat mich irgendwann darauf angesprochen, hör mal, wie sieht es denn aus? Hast du nicht Lust, was zu machen und könntest du dir vorstellen? Etc. Etc. Und dann habe ich auch noch ein bisschen rumgehört und zwar jetzt mit Unterstützung von Pearl Drums Europe, Drum Tag und der Europe Drum Show, bin ich eingeladen worden, dort zu performen. Das ist an dem Sonntagnachmittag um 15 Uhr. Und ja, ich werde einen Mix aus verschiedenen Genres machen, weil das finde ich ja ganz interessant mit Edams. Ich werde natürlich ein bisschen darüber berichten, was ich spiele, warum ich was spiele, welche Sounds, warum, wieso, weshalb. Und es beim L. L. L. Witz, er nennt sich E-Lab Experience, Bühne oder Stage, Da performt man nicht nur, sondern man wird auch in eine Art Interview verwickelt. Verwickelt ist jetzt ein interessantes Wort. Aber das heißt, genauso ein bisschen auf die Fragen. Der Ellen ist ja jetzt unheimlich, das werdet ihr, wie gesagt, demnächst im Interview sehen. Also unheimlich ein wissbegieriger Mensch hat sich unheimlich mit dem Thema Electronic Drums sehr auseinandergesetzt und von daher glaube ich, wird es eine ganz, ganz spannende Sache und ich fühle mich sehr geehrt und freue mich, dass ich dort auf der Europe Drum Show am Sonntag spielen darf. Yeah, du vertrittst uns dort quasi und hältst die Fahne oben für den Schlagabtausch auch. Richtig. Also wenn ihr da seid am Sonntag, merkt euch das schon mal, die Zeiten sind auch schon festgelegt. Also nicht schon, dass man jetzt nochmal ins Blaue raten müsste, sondern tatsächlich, der Dirk ist um 15 Uhr dran. Dauert ungefähr eine Dreiviertelstunde, schätze ich. Dreiviertelstunde, glaube ich. Und dann ist der Wechsel zum nächsten Künstler. Und ich wusste gar nicht, dass ein Interview noch mit dabei ist. Cool. Ja, das ist so ein Bermisch zwischen, also es ist nicht nur reine Performance, sondern der Ellen ist ein, wie gesagt, sehr wissbegieriger Mensch und der hinterfragt dann bestimmte Sachen, wieso, weshalb, warum. Und das finde ich ja eigentlich auch ganz spannend. Und das Spannende ist auch, von daher lohnt es sich wirklich für euch. Die Europe Drum Show zu besuchen. Und zwar, das Ganze findet nicht einfach so in den Raum herein, das ist nicht in den Raum. Sondern es ist quasi in der Entrance Hall. Und jetzt müsste man ja eine riesige PA haben, um da zu ballern. Und das ist auch etwas Neues. Habt ihr vielleicht schon mal von einer Silence Disco gehört oder sonst etwas? Das heißt, alle Zuhörer bekommen einen eigenen Kopfhörer und haben ihr ganz eigenes Sounderlebnis. Das heißt, du bist wirklich ganz nah im Geschehen dabei, hast direkt den Sound auf den Kopfhörern und wirst also von rechts und links nicht gestört, sondern du hast das Ganze, wirklich bist mittendrin in der Performance. Finde ich eine ganz interessante Sache. Das heißt aber, wenn ich die Kopfhörer aufhabe, könnte ich mich auf der ganzen Messe mit Bewegung hören? Das heißt, ich gehe mit dir auf Toilette zum Würstchenstand? Ich weiß nicht, ob die das zulassen würden. Egal, echt. Besonders, ich gehe raus. Genau, aus dem Raum mit den Kopfhörern. Ich habe keine Zeit. Ich würde gerne hören, aber zuzugucken, möchte ich jetzt Zuschauer. Ich gehe mal weiter. Ich habe ja keine Zeit. Auf jeden Fall das Wireless-Kopfhörer. und der Sound ist echt gut. Letztes Jahr war ich ja da und habe den Kollegen Michael Chuck zum Beispiel besucht und habe Hallo gesagt und habe mir das angehört und das ist schon ganz cool. Also für mich hätte es noch lauter sein können, aber vielleicht kann man das ja selber am Kopfhörer machen. Also ich gebe mir ja ganz gerne die Kante bei sowas. Aber ich fand es eine ganz, ganz tolle Sache, weil du wirst halt nicht so, du bist halt wirklich so drin, wirklich in der Performance und das fand ich eine ganz interessante, ich glaube das sind diese, Kopfhörer, bevor ich jetzt was Falsches sage, ich meine, es waren von Sennheiser, weil Sennheiser hat die speziell herausgebracht zu Kopfhörern und das ist eine ganz, ganz tolle Sache und das ist natürlich auch so eine Sache logistisch, dass für alle so ein Wireless-System da aufeinander, erstmal auf die Reihe zu kriegen und dass das dann alles so funktioniert. Aber wie gesagt, ich fand es eine ganz spannende Sache. Sehr, sehr cool. Und den Ellen Leibowitz werdet ihr noch kennenlernen, dann im nächsten Hauptpodcast, hat der Dürker schon angekündigt Und im Gegensatz zu uns ist er ein echter Journalist. Das heißt, der Dirk kann sich warm anziehen, was die Fragen auch auf der Bühne betreffen. Der weiß, was er tut. Ist, glaube ich, auch mit Preisen schon prämiert worden für seine journalistische Arbeit. Also ein krasser Typ. Auf das Interview könnt ihr euch schon mal freuen. Das ist schon eingetütet. Wir müssen es so noch raushauen. So, das war jetzt die positive Nachricht quasi der Woche. Aber Dirk, du hast einen Aufreger angekündigt, den ich selbst auch noch nicht weiß. Jetzt bin ich sehr gespannt, was los ist. Es ist wieder was mit dem Auto. Nein, nein, nein, es ist diesmal nichts mit dem Auto. Und es ist auch gar nicht, ich will gar nicht groß sagen, was es ist. Ich habe mich einfach nur aufgelegt. Und zwar, ich verkaufe etwas bei eBay-Kleinanzeigen. Habe unheimlich viele Rückmeldungen gekriegt. Klar, von was ist der günstigste Preis? Wie günstig kannst du es mir nicht schenken? Das kennen wir ja alle, glaube ich. Oder nach dem Motto, auch beliebt ist, ich stehe schon vor einer Tür. Mach auf. Genau, mach auf. Also so ähnlich war das hier auch. Und da habe dann diesem jemanden gesagt, irgendwie, okay, ich gehe auf dein Angebot ein. Und ja, ich komme morgen. Okay. Ja, morgen kann ich doch nicht. Ich komme übermorgen. Kannst du das? Ja, ich kann übermorgen auch. Oh, da ist mir doch was dazwischengekommen. Kannst du vielleicht morgen auch noch? Ja, ich kann morgen auch noch. Ja, ich komme. Jetzt muss ich abends kommen. Morgens kann ich nicht, jetzt muss ich doch anders arbeiten. Ich komme abends. Kannst du abends kommen? Kann ich abends kommen? Ja, du kannst abends vorbeikommen und das abholen. Und er hat nicht mehr gehört. Das finde ich, liebe Leute, dann kann man entweder ganz klar sagen, ich will es gar nicht haben oder ich habe es mir anders überlegt. Aber andere Leute, also was ich ja echt nicht haben kann, wenn Leute mit meiner Zeit spielen. Bist du dann da? Ja, ich bin da. Man nimmt sich ja auch nichts vor. Trommeln tue ich dann auch nicht. Ich will ja die Klingeln mitkriegen oder irgendwas. Ich denke, ey, das ist doch scheiße. Ja, ich verstehe die Leute aber nicht, weil es ist ja für dich auch immer wieder immer. Man muss ja schreiben. Ja. Also warum? Also hä? Also okay. Ich bin nicht ganz dabei, tatsächlich. Nee, also ich ärgere mich da natürlich die anderen. Klar, ich glaube, das werde ich wieder los. Aber es nervt doch einen. Da kann man doch einfach sagen, oder ich habe das Geld doch nicht zusammen, oder mir ist was dazwischengekommen. Aber einfach mal ehrlich, aber dieses rumgedruckte, oder auch nicht absagen, ich finde das so blöd. Ja, ich meine, wenn man das Geld vielleicht noch nicht in dem Moment hat, man könnte ja schreiben, kannst du es mir eine Woche lang reservieren. Alles gut, ich habe es ja eh schon reserviert. Ist ja bei eBay-Kleinanzeigen auch kein Problem, geht man auf reserviert, die Anzeige ist ja quasi noch da, man muss sie nicht nochmal neu aufsetzen irgendwie, irgendwann. Und dann kann man einfach eine Deadline setzen, ist ja alles cool aber diese Hinhalte-Taktik, ja furchtbar. Ja, genau also dieser Hinhalte ist ein schönes Wort also wie gesagt, da habe ich mich einfach drüber aufgelegt man kann doch dann einfach sagen, boah, ich komme heute morgen, sag mal, kann ich doch heute Abend kommen, ich muss anders ab, ja gut und dann stehst du da, einen Zeitrahmen genannt dann sagt man ab oder sagt, ich habe kein Interesse mehr das ist doch besser für alle. E-Mail Kleiderzeichen ist lustig. Warum? E-Mail Kleiderzeichen ist ein bisschen Realsatire ja auch manchmal. Wir haben vor Ewigkeiten, als wir umgezogen sind, einen Kleiderschrank verkauft. Es stand alles drin, Maße, also auch wie hoch der ist, wie breit, Tiefe und keine Ahnung. Ich meine, jeder kennt einen Kleiderschrank, der ist nicht 1,20 Meter hoch. So, Termin ausgemacht, der Kollege kam. Guckt sich den Kleiderschrank an. Oh, der ist aber hoch. Den kriege ich ja so gar nicht ins Auto rein. Kann man den in der Mitte auseinandernehmen? Wieso? Wie in der Mitte auseinandernehmen? Die Tür ist halt zwei Meter zwanzig oder was es damals war. Die kann man nicht in der Mitte jetzt einfach durchsägen. Ja, dann kann ich den doch nicht nehmen. Und dann ist es wieder abgezwitschert. Das geht mir den Kunden der Leute vor. In der gleichen Phase haben wir auch, Esszimmermöbel verkauft. Und das war auch geil. Der wollte einen Tisch haben. Ich glaube Meter 40 Länge. Und vier Stühle. Und der kam, also der war Termin ausgemacht, er kam mit einem, lass mich nicht lügen, es war kein Kombi, es war eher so Richtung Opel Corsa, VW Polo, sowas in der Richtung. Und das Geile ist, er kam nicht alleine, sondern mit seinen zwei Kindern. So, und das Krasse ist, er hat alles reinbekommen. Inklusive der Kinder wieder. Dann hätten wir ihn auf dem Dach mitgebracht. Und stand dann so in unserem Wohnzimmer und meinte, den Teppich wollte den auch loswerden. Und wir so, hm. Ja, folge uns aus, kannst du auch noch mitnehmen. Hatte den Teppich auch noch eingeladen. Auch noch mitgenommen. Ey, du erlebst, sag mal, ich will klein sagen. Und die letzten Tage, da gucke ich auf, das ist abzuschließen, aber es ist einfach auch witzig. Da haben wir unsere Couch verkauft und da kam einer und eine Couch, eine große Couch. Also es ist schon, du kannst auch diese zwei Teilen, die kannst du auch nicht auseinander nehmen, also es ist schon ein relativ großes Teil. Und der kam zwar mit einem Kombi, aber so ein BMW 3er Kombi, also nicht das allergrößte Auto. Und dann hat er ein Teil in den Kofferraum reinbekommen und den anderen einfach aufs Dach geschnallt. Auf das nackte Autodach, sage ich mal. Einmal Buben drauf. Dann mit Gurten durch die Fenster, durch die Türen durch, einmal drumgewickelt. Sag ich mir, mein Gott, soll ich mir mal ein Auto nie machen? Also da erlebst du ein Ding, es ist so geil. Ebay Kleinanzeigen ist lustig. Es kann natürlich wahnsinnig nervig sein. Ist es. Ich verstehe auch nicht, wie Leute teilweise was, wenn ich mir durch meinen, Feed durchscroll oder Ebay Kleinanzeigen, dann sehe ich ja manchmal auch, verkaufen was für 5 Euro. Der Aufwand lohnt sich gar nicht, für 5 Euro was zu verkaufen. Dann den Versand noch obendrauf und das Hin- und Herschrei mit den Leuten, weil die sagen, ich hätte es doch für 2 Euro. Das wegschicken, dann denke ich immer, mein Gott, da kann man es auch fast verschenken schon. Der Aufwand lohnt sich für mich definitiv nicht. Aber wie bei einem kleinen Zeigen ist immer wieder eine Freude. Ja. Oder ein Aufreger der Woche. Oder ein Aufreger der Woche, sehr cool. Wenn ihr Erfahrung mit eBay-Kleinerzeigen habt, mit Musikinstrumenten oder besonders mit Schlagzeug-Sachen, das interessiert uns natürlich jetzt auch, schreibt es mal in die Kommentare rein. Bin gespannt, was ihr da für Erfahrungen gemacht habt. Ich meine, ich glaube, wir haben alle die Erfahrungen gemacht, die Dirk schon gemacht hat mit der Hinhaltetaktik. Wir haben alle schon die Erfahrungen gemacht, was ist dein bester Preis? Ich kann aber nur 2,50 Euro zahlen für ein Becken, das eigentlich für 150 Euro drin ist. Also, was sind eure. Lustigsten Anekdoten oder die aufregendsten Anekdoten? Schreibt es einfach mal in die Kommentare rein. Wir sind gespannt. Liebe Hörende, liebe Zuschauer, es folgt nun unser Hauptteil mit einem Gast aus Österreich. Aaron Thier gehört zu den Schlagzeugern, die sich bewusst nicht auf eine musikalische Schublade festlegen lassen möchten. Vom frühen Einstieg ins Jazzstudium über internationale Drumfestivals, Studioarbeit und große Tourproduktion bis hin zu komplexen Fusion- und Progressive-Projekten hat er sich beständig und Schritt für Schritt eine eigenständige künstlerische Handschrift erarbeitet. Technische Souveränität trifft bei ihm auf stilistische Offenheit und vor allem auf eine klare Haltung. Musikalität steht über allem. Ob großes Double-Bass-Setup oder auch mal ein kleines Jazz-Kit, anspruchsvolle und komplexe Arrangements mit ungeraden Metern und mehr, Aaron bewegt sich mit bemerkenswerter Selbstverständlichkeit zwischen diesen Welten. Dabei geht es ihm nie um den bloßen reinen Effekt, sondern um Kontext, Klang und Verantwortung in einer Band oder einem Ensemble. Im Interview sprechen wir über seinen musikalischen Weg, über Solo-Performances und Bandarbeit, über komplexe Musik, Sound-Ästhetik und Professionalität und darüber, wie man bei all dem Anspruch die Freude am Trommeln und seine Passion für das Instrument nicht aus den Augen verliert. Matzab! Ja, schönen guten Morgen, liebe Zuhörerinnen und Zuhörer. Heute haben wir einen Gast aus Österreich da, über den ich mich sehr freue, den ich seit vielen, vielen Jahren kenne und als wahnsinnig tollen, krassen Trommler schätze. Und ich darf begrüßen aus Österreich, Aaron Thee, guten Morgen und schön, dass du bei uns im Podcast bist. Aber auch von mir einen herzlichen guten Tag, sagt man der Stimme. Hallo alle zusammen, vielen Dank für die Einladung. Freut mich sehr, dass ich hier dabei sein kann. Ja, Wahnsinn, klasse, dass das so kurzfristig geklappt hat. Auch, man muss auch sagen, da können wir nachher nochmal drüber freuen, der Aaron rief mich gestern an und sagte, ey Dirk, ich bin ein bisschen verschnupft oder erkältet, machen wir das trotzdem. Und das ist auch so ein Ding. Und da haben wir gesagt, Aaron, wir ziehen das wie bei einem Auftritt, wir ziehen das jetzt durch. Und deshalb noch Tauschgäng. Sorry für meinen nasalen Sound, ich spreche sehr durch die Nase, aber ich habe mir eine Gefühlung aufgerissen. Nein, du klingst super. Mega, dass du das machst halt. Also erstmal gute Besserung und den Dirk sein Plug-in wird das schon beschönigen. Ja, genau. Nein, ganz, ganz klasse, Aron, dass du dir die Zeit genommen hast. Denn der Timo hat es ja schon in der Einleitung gemacht. Du bist ein unheimlich vielseitiger Trommler mit, und jetzt sage ich das mal, einem sehr großen Drumset. Da kommen wir nachher nochmal zu. Ja, ich finde das ja mega, weil es ist egal, wo ich dich gesehen habe, und das feiere ich ja an dir, hast du dieses große Drumset mit dabei. Und das finde ich, das sagt ja auch was von einem aus. Aber jetzt kommen wir doch mal vielleicht so ein bisschen zum Anfang, weil viele kennen dich vielleicht gar nicht. Wie hat denn bei dir alles angefangen und wie kam es so Step by Step, wo du heute bist? Wie hat das alles so bei dir angefangen? Das ging natürlich sehr früh los, also ich habe mit drei Jahren zum Trommeln begonnen, also mein Vater war auch ein Schlagzeuger, der hat in den 80er Jahren in einer mehr oder weniger Top-Forti-Band gespielt. Und genau, daher kam es, dass immer ein Drumset zu Hause war und, ich kann mich noch erinnern also ich habe da so ein paar Bilder im Hinterkopf abgespeichert, wie er mich ans Drumset gesetzt hat und genau, mir bei grundlegende Sachen gezeigt hat und, habe da halt von klein auf immer zur Musik dazu gedommelt. Sachen, die er selbst gehört hat, eben, also ich bin mehr oder weniger mit Deep Purple, Opus, Beatles und solchen Sachen groß geworden und habe da eigentlich schnell mal genau großen Spaß daran gefunden und mehr oder weniger den ganzen Tag getrommelt. Und das hat sich eigentlich bis heute so, fortgezogen. Also es hat mir immer unheimlich viel Spaß gemacht und das war schnell mal klar, wo die Reise hingeht. War das alles autodidaktisch oder hast du dann auch Unterricht? Ich habe dann ab, lass mich kurz überlegen, ab der ersten Volksschule habe ich Unterricht genommen. Für welches Alter? So sechs Jahre dann wahrscheinlich? Sechs, sieben? Genau, so sechs, sieben Jahre. Genau. Bin ich dann in eine Musikschule gegangen. Genau, das war so vier oder fünf Jahre. Ich weiß das jetzt gar nicht mehr. Eben um Noten lesen zu lernen und alles, was man halt so in einer Musikschule macht. Aber ich kann mich da erinnern, dass ich irgendwie, Genau, immer mehr Spaß daran hatte, zu Sachen, Aufnahmen dazutrommeln, ebenso wie Deep Purple oder Sachen, die mir halt sehr gut gefallen haben. Genau, das war irgendwie immer das, was mir mehr Spaß gemacht hat. Aber ja, natürlich, ich bin vier, fünf Jahre in die Musikschule gegangen. Und genau. Und ich habe in deiner Vita gelesen, wenn das stimmt, soweit, dass du mit 15 in eine Coverband eingetreten bist. Ja. War das die Coverband von deinem Vater? Nee, nee, nee. Das war schon mal eine erste Frage. Das war auch was anderes. Und war das schon eine professionelle Schiene oder war das so, ich treffe mich mal mit meinen vier, fünf Kumpels und wir machen ein bisschen Garage-Musik? Nee, nee, das war schon eine professionelle Coverband. Also zu dem Zeitpunkt passierte überhaupt einiges. Also zu dem Zeitpunkt bin ich erstens mal in diese Coverband eingestiegen. Das hat aber nichts mit der Coverband zu tun gehabt, in der mein Vater in den 80ern getrommelt hat. Zu gleicher Zeit, also so ein Jahr vorher, hat sich auch schon eine eigenständige Band entwickelt. Das war so meine erste Band quasi, wo wir gemeinsam erste eigene Songs entwickelt haben. Zu der Zeit mit 15 war ich dann auch in Graz und habe quasi ein Vorbereitungsjahr aufs Jazzstudium gemacht, wo ich dann mit 16 begonnen habe. Also da hat sich so einiges irgendwie getan, so mit 14, 15. Das waren irgendwie so, ja, das mit der Coverband, das war super zum Geld verdienen. Und natürlich zum Erfahrungssammeln, immer dieses konstante Spielen, zwei, drei Gigs in der Woche oder manches Mal nur einer, aber es war immer regelmäßig was zu tun und dann eben das andere war, mit der, also die Band hieß Masiac, da haben wir dann später irgendwie so einen Bandwettbewerb gewonnen, aber eben da ging es schon sehr früh los und was den kreativen Part betrifft, war das halt eben, ja, das war halt auch super, weil das ist halt wieder, wie gesagt, diese Top-40-Band ist halt super, um Routine zu sammeln, Kohle zu verdienen und auf der anderen Seite gab es eben diese eigenständige Band, was super für den kreativen Aspekt war und zu gleicher Zeit halt auch die Vorbereitung aufs Jazzstudium, also das waren irgendwie so drei... Drei super Punkte irgendwie, die mich, ja, weitergebracht haben. Hast du das damals auch so begriffen, dass das super war? Oder war das eine eher so nervig? Oh Gott, hat dein Herz in allen drei Dingen gehangen, kann man fragen. Oder war Jazz, oh, Jazz muss ich machen. Damals gab es ja kein anderes Studio wie Pop oder sowas. Und Schlagklass, das Schlagwerk war aber anscheinend nicht so dein Steckenpferd. Das heißt, wie viel war davon Pflicht und was war Kür? Nein, ich muss schon sagen, dass mich alle drei Parts sehr interessiert haben und eben auch Jazz. Also ich bin da immer mehr in diese Jazz und Fusion-Stilistik reingekippt, eben gerade so mit 13, 14. Also da hat sich irgendwie so einiges getan. Also wie vorhin schon erwähnt, ich bin mehr oder weniger so mit Sachen, also mit solchen Sachen wie Deep Purple oder Beatles groß geworden und eben so mit 13, 14 dann immer mehr in anderes Zeug reingekippt, also gerade was Instrumentalmusik betrifft. Und genau, also deswegen war schon, eben weil du die Richtung Jazz oder das Jazzstudium angesprochen hast. Das war jetzt nicht unbedingt so quasi, das muss ich jetzt machen, ein Pflichtding. Also es hat mich die Musik in sich hat mich schon sehr, sehr begriffen. Also war es jetzt nicht unbedingt dann, ja, es waren halt schon sehr viele Nebenfächer. Zu erledigen, die mich jetzt nicht unbedingt so zu dem damaligen Zeitpunkt, ja, das hat mich jetzt nicht so gecatcht, aber ja, auch dazu gehört. Und du hast auch sehr früh angefangen, du warst in der Coverband ja schon professionell unterwegs, du hast auch sehr früh angefangen, im Studium schon zu arbeiten. Wie ist es denn dazu gekommen? Du hast ja dann echte, sag mal wirklich, echte Studiumjobs gemacht. Ja, das hat sich sehr früh ergeben, glücklicherweise. Also es gab hier in der Gegend, wo ich herkomme, eben, man kommt jetzt auch wieder auf diese Coverband zurück. Also da war der Gitarrist davon, also der Head quasi von dem ganzen Projekt. Der hat auch ein eigenes Studio betrieben und hat mich natürlich schon sehr früh eingesetzt. Und genau, es haben sich dann irgendwie auch weitere Sachen ergeben, unter anderem, dass ich den Robert Ponga kennengelernt habe. Das war so der erste große Produzent von Falco in den Anfang 80er Jahren. Und da hat sich glücklicherweise was ergeben, dass ich den Zypen kennengelernt habe und bin da recht früh, eben genauso in dieser Zeit, das war alles so um 98 herum, bin ich recht früh zudem ein paar Mal ins Studio gefahren und habe da irgendwie Sachen, eingedrommelt. Ein paar Mal waren es auch nur so Hi-Hat-Dinger. Ja, das war ja früher so typisch halt für die 80er und 90er. Das war nicht das ganze Schlachtdorf, sondern nur Hi-Hat oder Non-Name-Snair eingespielt. Ja, ja, aber eben, da waren so unterschiedliche Sachen, was ich für den schon in sehr jungen Jahren eingedrommelt habe und genau, also da haben sich schon recht früh auch Studiosachen ergeben und eben, wo ich auch sehr früh Studio-Erfahrung sammeln. Genau. Was mich jetzt interessieren würde, du spielst ja für die Zuschauer und Zuschauerinnen oder Hörer und Hörerinnen, die dich nicht kennen, du spielst ein sehr großes Schlagzeug. Das habe ich ja eh schon gesagt. Das ist das Dreifache von Timo und das Zweifache von mir. Sehr schön. Jetzt überdreffst du aber ein bisschen. Nein, ich feiere das ja total. Was mich jetzt interessiert, ab wann... Ich kenne dich nur mit so einem großen Schlagzeug. Ab wann kam das, dass du selber gesagt hast, ich baue so einen großen Schlagzeug? Was? Weil dein Vater ein kleines gespielt hat und ich habe immer gegen meine Eltern versucht, Revoluzza zu sein. Ich muss aber jetzt einen größeren Satz meinen Vater haben. Ganz klar, du hast für mich eine Vorliebe für, ich nenne mal so ein paar Namen, Billy Cobbins, Simon Phillips, das sind bestimmt irgendwelche Einfälle. Aber wie kam es denn dazu? Und ab wann? Ich glaube jetzt nicht mit zehn, Aber ab wann kam das, dass du sagst, ich muss ein anderes Schlagzeug haben? Weil das finde ich ja schon spannend. Das war ganz früh. Diese Geschichte, die ich jetzt hier erzählen werde, die habe ich auch schon des Öfteren in verschiedenen Interviews erwähnt. Und zwar ging das tatsächlich sehr früh los. Also ich habe auch mit einem mehr oder weniger 5-Piece-Set begonnen, kann ich mich erinnern, eben eine Bassdrum, zwei Hangedoms, eben 12, 13 Oldschool-Größen, ein 16er-Floardom, eine Snare. So, jetzt muss ich wieder zu der Geschichte zurückkommen. Also mein Vater und die Top 40 Band in den 80er Jahren. Also mein Vater hatte tatsächlich dieses legendäre Sonore Signature Kit mit vier Hängetons, ein Floor-Ton, eine Bass-Trom, eine Snare, so ein typisches 80er-Jahres-Sitz. Und seine Bettkollegen wollten unbedingt haben, dass er auf einem elektronischen Set umsiedelt, spielt. Klar, 80er Jahre, Elektronik-Trumps waren sehr in, Dünderkord, Simmons-Trumps. Und genau, das war recht früh, da war ich so sechs Jahre. Also ich bin ja ein Oktoberkind, ich bin ein später quasi. also das war so Kindergartenzeit. So, jetzt kommt mein Vater, stellte in unser Wohnzimmer dieses Sonar Signature Set hin, weil live hat er ab diesem Zeitpunkt mit dem Dünnerchord gespielt. Das heißt, dieses wunderbare Sonar Signature Kit mit vier Hangentons, eben genauso wie ich es heute spiele, 10, 12, 13, 14, Oldschool-Sizes, 16er Floor-Ton, eine Bassdrum. Mehr oder weniger habe ich ab diesem Zeitpunkt mit so einem typischen Vier-Hänge-Toms-Kind gespielt. Das war natürlich der Wahnsinn für mich als, keine Ahnung, sechsjähriges Kind. So, und dann, jetzt kommt 1991, also ein paar Jahre später, da war ich genau zehn, 1991 hat. Das Black Album von Metallica, den ganzen Globus mehr oder weniger erobert und hat irgendwie Metal zum Mainstream gemacht. Und ich kann mich erinnern, das war so die Zeit, wie ich zum Double Bass spielen begonnen habe und ich habe dieses weiße Tabakit von Lars Ulrich gesehen. Dieses weiße Tabakit mit der schwarzen Hardware. Und das war eben genau auch ein Set mit vier Hänge-Tongs, zwei Bass-Trongs, zwei Floor-Tongs. So ein typisches Double-Bass-Trump-Kit. Dann wurde mir eines bewusst, hey, ich brauche eigentlich nur zwei Trommeln und ich habe dasselbe Double-Bass-Trump-Kit. Das war eben die zweite Bass-Trump und das zweite Floor-Tong. Mein Vater hat mich immer super unterstützt und irgendwann war Geburtstag und Weihnachten und hat mir tatsächlich diese zweite Kick und die zweite Floor nachbauen lassen, weil zu dem Zeitpunkt gab es ja das Signature nicht mehr. Es gab da, glaube ich, immens viel Geld dafür aus. Ich wollte gerade sagen, das glaube ich. Genau, das heißt, meine Inspiration für dieses typische Double Bass Drum Kit war tatsächlich Lars Ulrich, Geil, wie ich zehn Jahre alt war. Und natürlich dann, eben, so wie es halt nicht mehr ist, man hat verschiedene Einflüsse. Ich kann mich erinnern, Ian Pace und Jeff Boccaro, das waren so meine Kindheitseinflüsse. Oder auch Günter Grasmuck von Opus, weißt du, dieses typische Life is Life-Film, was jeder auf diesem Planeten kennt. Aber der hat das geschafft, so einfach das ist. Unglaublich. Da ziehe ich, da habe ich so einen Respekt vor. Absolut. So einfach ist das ja gar nicht. Nein, nein. Wie gesagt, das ist schon negativ gemeint. Genau. Wir waren ja später, jetzt muss ich ein bisschen nach vortauchen, also ab 2006 war ich ja beim Studio Percussion Ensemble dabei, wo der Günther Grasmuck von Opens Percussion gespielt hat und die Drumset. Da haben wir einige Auslandstourneen gespielt mit diesem Ensemble, das war eine sehr schöne Zeit. Und da habe ich ihn darauf angesprochen, wie ist dir das eingefallen? Kannst du mir das erklären? Ja, also das war schon, genau, das waren einfach sehr inspirierende Sachen für mich. Und eben Ian Pace, Boccaro, Günther Grasmuck und dann eben, genau, später dann Lars Ulrich oder eben die Double Bass-Geschichte, Winnie Paul von Pantera. Das waren so meine Mental Roots dann eben als Zehnjähriger, wie ich die zweiten den Kick bekommen habe. Und eben dann, so mit 13, 14, ein paar Jahre später, habe ich Billy Copham und Simon Phillips entdeckt. Und da sah ich, das kommt mir voll entgegen, was das Set betrifft, auch Vierhänge-Droms und die Art, wie die spielen. Und dann sah ich zum ersten Mal Open Hands. Und das war für mich einfach mehr oder weniger ein Game Changer, wie man so schön sagt. Das hat mich so geflasht, eben was das Set betrifft. Und ab dem Zeitpunkt habe ich Open Hand spielen. Also war das, das kann man doch eingehen. Aber ganz schön eine Frage vorab. Wenn du sagst, du hast dieses große Set als Sechsjährige gespielt. Vielleicht wissen das einige nicht. aber 80er-Jahres-Sets hatten unglaublich tiefe Trommeln und da freue ich mich, das war wahrscheinlich eine 22er-Bass-Trum. Ich gehe mal davon aus, dass du als 6-Jähriger nicht schon 1,80 Meter groß warst. Wie hast du dieses Set aufgebaut, sodass alles drangekommen ist? Weil wenn ich mich, das ist ja auch schon fast schräg angekauft. Also zu dem Zeitpunkt waren es tatsächlich noch 22er-Bass-Trums. Genau. So wie du sagst, tiefe Toms, quadratische Power-Sizes, quasi 10x10, 12x12, 13x13, 14x14. Richtiger Eimer, jawohl. Ja, ja, voll. Und natürlich, so wie es in den 80er waren, ich war damals sehr klein, logischerweise. Also die Toms waren halt sehr, wie sagt man, wirklich sehr hängend aufgebaut. Ja, ja. Also so, dass sich das alles irgendwie spielerisch ausgegangen ist für mich. Ja, also genau, das war schon irgendwie eine Challenge mit so tiefen Troms, aber, Es war irgendwie okay, man gewöhnt sich ja an den Sachen. Defizit, defizit. Ich finde es auch sehr cool. Ja, ja, gerade als kleines Kind. Aber genau später dann haben wir 24er besorgt, die 22er weggetan. Die 24er auch noch nachbauen lassen, mehr oder weniger. Also das war alles so in sehr jungen Jahren. Und ich war genau, also ich bin 1,85 mehr oder weniger. Ich war dann schon tatsächlich sehr früh, Und ich habe schon sehr früh diese Größe erreicht. Ich bin es heute noch nicht. Türk ist noch in der Wachstumsphase. Genau. Ich wachse noch. Oder ich hoffe immer noch, dass ich wachse. Aber es hat sich dann schon irgendwie erleichtert angefühlt, als ich dann ein anderes Set gespielt habe mit viel flacheren Toms. Also zwar dieselben Größen, eben so oldschool sizes, 10, 12, 13, 14. Zum Beispiel, aber halt viel flacher und das war natürlich weitaus angenehmer. Keine Frage. Und dann hast du, wie gesagt, Billy Corbin und Sam Phillips gesehen mit den gleichen Z-Größen, teilweise Billy Corbin ja wahrscheinlich so größer sogar. Ja, ja, sehr ähnlich halt, ja, ja. Und die Spieler beide Open Hand. So, und du bist ja Rechtshänder. Ich bin Rechtshänder, ja. Bis dahin immer, wie es heute noch meistens üblich ist, über Kreuz gespielt, das heißt halt mit rechts, mehr mit links. Und dann siehst du diese beiden Helden, sag ich mal. Und das war für dich der Auslöser zu sagen, wenn die das machen, mache ich das auch? Oder hat er das für dich auch noch bewusst so Gründe, wie ich kann mich ja anders am Set bewegen oder einfach nur so ein Fanboy-Ding, ich muss auch so spielen wie die? Naja, wie gesagt, es war irgendwie so, keine Ahnung, ich habe die zwei gesehen und es ist mir einfach so entgegengekommen, eben, weil ich ein sehr ähnliches Set hatte. Und Und einfach die Art und Weise, irgendwie so mehr dieses Freie, einfach so wie du sitzt, wenn du Open Hand spielst. Ich hatte irgendwie das Gefühl, dass man irgendwie bei gewissen Sachen sich freier bewegen kann. Es hat mich einfach irgendwie, keine Ahnung, das hat mich so gefangen. Das war halt irgendwie ein Moment, der sehr prägend war. Und... Genau. War tatsächlich so, dass ich mir gedacht habe, ich will das jetzt umlernen. Ich habe dann wirklich begonnen, simple Grooves zu spielen, langsam, einfach ganz simple, vier Vierteltakte, langsame Grooves und auch damals zum Glück erkannt, was sehr hilfreich ist. Rudiments als Rechtshänder, man beginnt ja zu 95 Prozent mit der rechten Hand, klar. Aber dass man das auch linksbeginnend macht, ganz wichtig. Das habe ich auch immer wieder bei meinen Workshops erwähnt. Ich habe ja zeitlang auch sehr viele Drum-Workshops gemacht und war ja auch so, der Dirk und ich sind ja uns öfters über den Weg gerannt, bei dieser Drum-Festival-Szene, die es ja eine Zeit lang sehr intensiv gab. Ich habe das da auch immer wieder erwähnt. Ganz wichtig, Rudiments auch linksbeginnend üben. Und das habe ich damals halt auch, um meinen linken Arm zu stärken, immer wieder exzessiv gemacht. Und mit 13, 14, sage ich mal, da hat man die Geduld dazu. Dann nimmt man das im Kauf, dass man komplett umstellt. Kannst du ungefähr doch einschätzen, wie lange du gebraucht hast, um das wirklich zu switchen? Ich denke mal, du hast ja parallel wahrscheinlich weiterhin erstmal über Kreuz gespielt. Ja, natürlich. Da hast du es dann geübt. Wann war für dich der Punkt, dass du sagtest, jetzt spiele ich live auch das erste Mal um? Tatsächlich ab 1997 also ich habe 1997 wirklich kann man mehr oder weniger sagen, begonnen professionell zu trommeln genau und wo ich damit mein Geld, angefangen habe zu verdienen und genau ab diesem Zeitpunkt habe ich auch Open Hand live gespielt mehr oder weniger, das war ab 1997 also ich habe begonnen 95, 96 umzustellen. Ebenso als 13-, 14-Jähriger, speziell mit 14 herum und habe das wirklich intensivst, jeden Tag. Ich habe wirklich zu der Zeit geübt wie ein Irrer. Wie viele Stunden hast du geübt für unsere Studenten? Oder auch für uns. Oder auch nur uns, das kann auch jetzt sein. Ich habe, ja, ich habe schon. Also wenn es die Zeit zugelassen hat, also schon irgendwie den ganzen Tag getrommelt. Also teilweise kann ich mich erinnern, ich kam von der Schule nach Hause und bin irgendwie bis am Abend hinterm Schlagzeug gesessen. Und an Tagen, wo halt nichts anderes zu absolvieren war, habe ich teilweise ohne Übertreibung sieben, acht, neun Stunden am Tag geübt. Wie ein Irrer eigentlich. Aber es hat mir auch immer wieder Spaß gemacht. Was kam denn mal, also es ist jetzt ein bisschen off-topic, aber auch nicht richtig. Was ist denn mal, wenn man so lange übt? Und das kriege ich ja auch von vielen Schülern und Schülerinnen immer wieder mal gesagt. Manchmal hat man ja auch keine Motivation mehr oder man hat einfach keine Lust oder will die Trommelstöcker in die Ecke werfen. Bei mir ist das zumindest so. Wie hast du dich dann selbst motiviert oder hast du gesagt, ich mache jetzt Donner weiter? oder hast du dann einen strukturierten Übungsplan bei so vielen Stunden? Man kann nicht einfach sagen, ich übe mal jetzt sieben Stunden drauf los. Warst du da sehr strukturiert? Hast du es aufgeschrieben oder hast du tatsächlich einfach nur gemacht? Wie hast du deinen Übetag, so nenne ich es jetzt mal, strukturiert? Oder was hast du geübt? Ja, das war natürlich unterschiedlich. Ich meine, zum einen waren natürlich klar, Also Projekte, die sich zum Glück sehr früh ergeben haben. Also wie gesagt, da hat es ja diese drei Fix-Baustellen quasi gegeben. Da war diese eigenständige Band, dann war das Jazzstudium und dann war diese Coverband. Da war natürlich immer regelmäßig zum Ton. Das heißt, wenn da was zum Auschecken war, habe ich natürlich für diese Sachen geübt. Oder zum Glück haben sich dann auch immer wieder Projekte ergeben, wo ich engagiert wurde. Keine Ahnung, ein Projekt für drei oder vier Gigs oder eben einen Studio-Gig, natürlich hängt man sich da erstmal in dieses Zeug ran, was da gerade zum Auschecken ist oder zum Üben ist. Aber so für mich selbst, was so eben mein eigenes Weiterkommen betrifft. Ich habe schon irgendwie oft einfach stundenlang herum improvisiert, so wie du sagst, irgendwie drauf losgeübt. Aber dann gab es auch Phasen, wo ich schon irgendwie so einen Plan mir zurechtgelegt habe. Also so quasi, so jetzt mache ich mal eine Stunde oder zwei Stunden einfach nur mal Rudiments. Ich habe da zum Glück... Zum Glück war ich einer von den Trommlern, der gerne Rudimates geübt hat, weil das ist ja bei vielen jungen Trommlern oft nicht so unbedingt das bevorzugte Ding, nur auf der Snare zu üben, weil man will ja gleich immer mehr spielen und so Nummern dazu trommeln oder halt ein ganzes Set zu spielen. Aber ich muss sagen, ich habe zum Glück irgendwie auch immer Spaß gehabt, einfach nur Technik auf das Nähe zu üben. Eben wie das so mit Open Hand, dieser Switch passiert ist, wo ich erkannt habe, ich muss meine linke Rand stärken. Ich muss die Sachen linksbeginnend üben oder halt eben... Mit einer Hand vier Singles, mit der linken quasi mit der schwächeren doppelt so viel, acht oder vielleicht sogar sechzehn, um diese linke Hand zu stärken. Okay, das ist ein toller Tipp vielleicht auch für die Leute. Das heißt, du hast mit der rechten Hand meinetwegen vier Kläge nur gemacht, aber du hast gedacht, die linke Hand ist meine schlechte Hand, also machst du mit der acht. Habe ich das richtig getan? Das ist vielleicht mal ein ganz guter Tipp, so mal zu üben. Das ist ein super Starting Point, oder wie man so schön sagt. Dass man eben die schwächere Hand mal mit leichten Übungen, mit leichten Mitteln stärken kann. Das bringt dich definitiv weiter, das habe ich sehr oft gemacht. Und halt eben generell Rudiments üben, auch wenn es ein paar Mal ein bisschen langweilig ist, gerade in diesem Alter, aber es bringt, es ist die halbe Mitte, sage ich immer. Was das eigene Handwerk betrifft. Also man kann nicht oft genug Rudiments üben. Also ich habe das dann irgendwie zum Glück recht früh erkannt. Dass ich das dann oft auch fürs Aufwärmen, speziell vor Gigs oder generell vor langen Übesessions irgendwie als Aufwärmmethode auch so verwendet habe. Eben Singles, Doubles, Paraditeln, Flames, einfach die ganze Rudiment-Sparte durchgegangen. Und, ja, wie gesagt, durchgeswitcht, linksbeginnend, rechtsbeginnend, aber halt eben solche Übungen wie eben 4 mit der rechten, 8 mit der linken oder halt eben noch mehr mit der linken, 16 und 4 mit der rechten. Also man kann sich ja das irgendwie selbst zusammenstellen, beliebig. Aber das kann schon sehr hilfreich sein, definitiv. Also ich würde gerne was aufdröseln was ich glaube ich jetzt rausgehört habe was für dich auch zum Üben dazu zählte das war nämlich nicht immer nur das reine Sitzen am Set, sondern auch das Beschäftigen mit Musik richtig, Weil du sagst, du musst ja Parts ja manchmal arbeiten, auschecken, was passiert da eigentlich. Das heißt, ich glaube, es ist auch wichtig für die Leute da draußen mal zu begreifen, dass eben Üben auch eine andere Seite sein kann, als sich nur am Instrument weiterzuentwickeln. Ja, natürlich, klar. Also ganz, ganz wichtig ist natürlich, sich von Musik inspirieren zu lassen. Also Sachen, die einem berühren, die einem gefallen, dass man einfach in diese Musik versucht einzutauchen. Also bei mir gab es halt echt immer so unterschiedliche Phasen. Also dann eben so, wie ich den ganzen Fusion und Jazz entdeckt habe. Eben so Billy Copperheim, Simon Phillips, dann Tony Williams, Elvin Jones in die ganzen Jatsa eingetaucht. Eben auch speziell durchs Jazzstudium Jack Deschanet entdeckt oder eben halt Weckel und Kolejuta, also das hat mich sowieso extremst inspiriert, also Winnie war sowieso immer vorhanden. Also ich habe halt wirklich, unterschiedlichste Drummer gehört und einfach versucht, alles aufzugreifen, Videos geguckt. Damals waren ja noch Videos aktuell. Heutzutage kann man sich das ja alles irgendwie im Internet runtersaugen oder anhören. Man hat gleich alles parat, aber ich hatte da eben so meine vier, fünf Videos. Eben zum Beispiel Everything is Timekeeping von Peter Erskine. Habe ich unheimlich oft geguckt, eben diese ganzen Comping-Sachen im Jazz-Kontext und hat mir hier sie nicht geflasht oder halt eben das legendäre Dave Weckl-Video oder Chambers oder halt eben die ganzen Sachen, die halt damals so unsere Heroes quasi, die uns alle berührt haben. Also das war schon, ja eben, ich habe irgendwie versucht, so viel wie möglich aufzugreifen und sehr viel Musik gehört. Also eben, so wie du sagst, dass man nicht nur am Set sitzt und verbissen übt, oder da verbissen versucht irgendwie Sachen zu, ja, wie ging das und das muss ich jetzt rausfinden, das ist natürlich wichtig, aber eben, dass man auch mal mit dem Kopfhörer sitzt und einfach nur Musik hört und sich expirieren lasst und da versucht wirklich, einzutauchen und so viel wie möglich versucht, von links und rechts herzuholen. Ich glaube, so kommt man auch am ehesten zu seiner eigenen Würze irgendwie. Zu seiner eigenen Suppe, wie man so schön sagt. Das geht halt vom einen zum anderen. Lass uns mal kurz auf das Open-Handed-Playing kommen. Denn man hat es auch gerade gesehen ein bisschen bei deinen Bewegungen. Du spielst ja auch zwei Right-Backen. Eins rechts, eins links. Und du benutzt, wenn ich das richtig gesehen und verstanden habe, für die meisten, sagen wir mal Rock, Metal, whatever, Groove-Sachen, die linke Hand. Aber sobald du in Swing, klassischen, traditionellen Swing, Bebop, wie man das nennen möchte, Jazz eintaust, switzst du auf die rechte Hand. Genau. Das hat sich bei mir über die Jahre so entwickelt, also eigentlich damals schon. Also wie gesagt, da war diese Phase mit 13, 14 Open Hand spielen und hat sich irgendwie, ich traue mich mal behaupten, sehr schnell angenehm angefühlt und war es aber von vorhin gewohnt, über Kreuz zu spielen. So habe ich begonnen als Rechtshänder. So, und die Swing-orientierten Sachen, eben auch durchs Jazzstudium damals, das habe ich irgendwie immer rechts gespielt. Das hat sich für mich, genau, klar, die rechte Hand war natürlich die stärkere Seite nach wie vor, Und irgendwie hat sich das in einem Swing-Kontext bequemer angefühlt. Das nach wie vor rechts zu spielen. Daher kam es, dass sich dieses beidseitige Ding irgendwie schnell mal bei mir eingeprägt hat. Eben alles, was Groove-orientiert ist, Open-Hat zu spielen oder halt eben, wenn ich dann auf meiner kleinen Piccolo-Snair gespielt habe, dann habe ich da logischerweise mit meiner rechten Hand gespielt oder wenn ich auf der Closed-High-Hat gespielt habe, wenn ich mit meinem linken Fuß auf der zweiten Bass-Frame mehr oder weniger war, eben so bei Dada-Bass-Zeugs. Klar spielt man auch meistens mit der rechten Hand, wenn man eine Hi-Hat braucht, eben auf der Closed-Hi-Hat. Aber es hat sich eben dann schnell mal so entwickelt, beides zu machen. Aber grundsätzlich, Groove-orientierte Sachen, Open-Hand, links. Aber sobald ich irgendwie in einen Jazz-orientierten Kontext reingeswitcht bin, rechts. Daher kommt es, dass ich zwei Right-Positionen immer verwende. Also das ist irgendwie von dem her auch cool, weil ich habe da so quasi mir schnell mal so zwei verschiedene Soundfarben einrichten können. Also das linke Main-Right quasi, es ist meistens immer ein 22er, das war eben mehr so ein klassisches Medium-Right und auf der rechten Seite habe ich eher mehr so einen dünkeren Jazz-orientierten Charakter. Und das ist halt irgendwie vom Switchen her, ist das eigentlich recht angenehm. Also habe ich mir das so quasi, also mehr oder weniger, man kann so sagen, ich habe mir versucht auf meinem großen Set so eine Soundattitüde, die natürlich sehr inspiriert ist vom Copham, Simon oder den neueren Weckel-Sound. Also ich nenne das immer so, der weckl, der so die letzten 25 Jahre, er ist ja immer offener geworden vom Sound her. Das hat mich alles immer sehr beeinflusst. Also ich habe mir mehr oder weniger den Sound so versucht zu gestalten, dass sich beide Welten auf diesen großen Sound erinnern. Natürlich mit Kompromissen, aber dass sich das irgendwie alles abdenken lässt. Wahnsinn. Ich glaube, an der Stelle ist immer eine gute Sache, wenn wir mal was von dir einschmeißen hier. Denn der A hat uns netterweise oder ja, doch uns beiden ein paar Clips zugesendet. Ich weiß einfach mal was sehen kann, wir würden jetzt sagen, einfach mal was groovorientiert ist, wo wir gerade drüber gesprochen haben. Und dann gibt es einen Clip zu. Und A hat gesagt, nicht, dass ich jetzt den falschen Clip abrufe, aber ich würde sagen, es ist der, der Titel ist mit Mars, das Dark Ride. Das ist das Abtempo-Ding. Das passt aber gerade zu dem Thema. Würde ich sagen, oder? Lass uns einfach mal da reinschauen. Gerne, ja. Das war jetzt rechte Seite. Das ist immer ganz klar. Aber für die, die es nämlich nur hören und nicht sehen, das war jetzt Aaron mit seiner rechten Hand auf Reitbecken in einem Jazzy-Kontext. Genau, so ein bisschen Jazzy und dann eher mehr ein dünkeres Reitbecken. Genau. Sehr, sehr geil. Und jetzt noch eine Frage mit dem Jazz. Du hast ja gesagt, du hast sehr früh mit sechs ja schon ein sehr großes Set gespielt. Bis dann mit 15 in das Vorstudium Jazz gegangen und mit 16 da wirklich dann schon auch dort studiert als sehr junger Student und. Bist du bewusst dann auf ein normales, klassisches Bebop-Set geswitcht? Oder hast du gesagt, ich spiele auch im Bebop jetzt meine Riesenschießkule? Nee, nee, nee. Da habe ich schon mit einem kleinen, herkömmlichen Jazz-Set logischerweise gespielt. Und ich mache das auch heute. Also nur so nebenbei. Also wenn ich jetzt Kick spiele, wo nur Jazz-Standards gespielt werden oder so, also da spiele ich auch ein gewöhnliches Jazz-Set mit einer Kick, ein Hängen-Dom und ein Flortom. Das wäre eine Frage, die ich auch noch später gestellt hätte, auch wie du das machst, wenn du es live machst, weil es sein Philips ja mal auch gesagt hat in einem Interview oder in mehreren, sein Set ist sein Resonanzkörper und wenn man ihn bucht, spielt er immer dieses große Set, weil es einfach der Sound ist. Und jetzt habe ich mir bei dir gedacht, weil ich habe mich auch nämlich bei Aufnahmen gesehen, wo du auch doch einen Jay-Z-Context spielst, aber trotzdem auch mit einem relativ großen Set. Ob das bei dir auch immer der Fall ist, dass du sagst, okay, es ist einfach mein Sound und ich klinge schon anders, wenn ich eben nicht vier, fünf Toms dabei habe. Ja, also es ist schon, also grundsätzlich verwende ich mein Set immer, eben weil ich es mir so auf meinen Sound eingerichtet habe und weil ich mich halt so wohlfühle und weil ich es auch so gewohnt bin. Also ich mache im Grunde genommen alles, was so ab Fusion, keine Ahnung, Pop- oder Rockmusik, also alles aufwärts ab Jazz-Fusion-Musik verwende ich eigentlich immer dieses große Set, weil ich diesen Sound auch haben möchte. Aber eben, wenn es wirklich nur, Jazz-Standards sind oder so Jazz-Standards-Gigs sind, wo wirklich nur Jazz gespielt wird, dann verwende ich ein kleines Bebop-Kit. Also da, genau, da bin ich dann schon. Ja, wo ich mir einfach denke, okay, passt, hier macht es einfach wirklich keinen Sinn. Und also wenn wirklich nur Swing gespielt wird in diesem Kontext, dann genau, also da gibt es dann keine vierhänge Toms. Aber eben alles, was so ab Fusion losgeht quasi, eben da gibt es ein Trio, das GVD-Trio unter anderem, wo wir eigenes Zeugs machen. Also das, ja, also ab da verwende ich schon gerne. Und ist es dann immer das gleiche Set, also mit allem, was so dazugehört? Oder hast du ein Grundset, also eine Grundkonfiguration, die du dann erweiterst, je nachdem, was für ein Projekt es ist? Ja. Und dann bleibt es schon ziemlich hundertprozentig gleich. Ja, es ist schon, also ich habe hier, also was immer gleich bleibt, sind eben so die zwei Bassdrums, die vier Hangedongs, zwei Floortongs und zwei Snairs. Ich habe ja dann links noch so eine kleine Spielecke, sage ich jetzt mal, wo ich das öfteren zwei Minitimballes verwende. Das habe ich schon ewig so. Das ist ein 6 und ein 8 Zoll, in dem Fall von Latin Percussion. Genau, und ich habe dann noch des Öfteren so oberhalb von den zwei Mini-Team-Balles, also von mir aus gesehen, wenn ich hinter dem Set sitze, auf der linken Seite eine sehr tief gestimmte dritte Snare, mehr oder weniger. Ab und zu habe ich da auch an meiner linken Seite ein Gong-Drum hängen, aber die letzten Jahre sehr... Das ist Dierks neues Steckenpferd übrigens. Ja, ja. Geil. Aber mittlerweile, also nicht so, es kommt das Projekt drauf an. Also das ist so eine Variationsposition hier links. Also wie gesagt, hier die Miniting Palace habe ich das öfter als Oberhalb, eine dritte Snare oder ein Gong-Trump oder so, wie es bei den ERV-Tourneen war, habe ich hier links anstatt der dritten Snare ein SPDX von Roland verwendet. Das wäre meine Frage. Inwieweit, also ERV ist die erste allgemeine Verunsicherung, das hat der Timo ja eben schon in der Lobfudelei gesagt. Inwieweit adaptierst du oder veränderst du dort in diesem, das ist ja halt ein sehr großer Pop-Kontext, sag ich mal, wie veränderst du da deinen Sound? Oder bleibt es wirklich so bestehen? Es bleibt im Grunde genommen so bestehen. Eben wie gesagt SPDX mit reingebaut anstatt der dritten Snare und dann hatte ich noch zusätzlich zu meinen zwei Bassdrums neben der Mainkick, ein quasi so ein von DW eine. Eine Doppelfußmaschine, wo ich das linke Pedal davon als Bassdrum verwende und das Gestänge ging raus mit so einer Verlängerung quasi, wo ich zwischen meinen zwei Floortoms ein Roland, eine Roland Kick stehen hatte. Also ich habe da auch quasi eine dritte Bassdrum benutzt, was eine Elektrokick mehr oder weniger war, wo halt so spezielle Sounds drauf gesampelt waren, verschiedene E-Kicks. Das war so bei, ich weiß es jetzt nicht mehr auswendig, aber bei der letzten Tournee waren es glaube ich drei oder vier Songs, wo ich die irgendwie benutzt habe. Also ich habe da schon so Sachen meistens noch dazugegeben zusätzlich oder halt irgendwie ein bisschen angepasst. Aber das Main-Set, eben dieses typische Zwei-Bass-Drum-Kit, die zwei Kicks, vier Hänge, zwei Floors, zumindest zwei Akustik-Snairs, das bleibt irgendwie mehr oder weniger immer bestehen. Durftest du von Anfang an so spielen, wie du wolltest? Oder hat man gesagt, nee, das sind die Platten? Weil so ein großes Set war ja für die, denke ich mal, auch von früheren Tagen auch erstmal ungewohnt, oder? Du, würde ich jetzt gar... Also ich kann mich erinnern, der Vorgänger, ich weiß den Namen jetzt nicht, der hat auch in zwei Best-Frame-Set gespielt. Und der Originale dieser... Wie hat er nochmal Kassen? Ein Schwede. Ich weiß jetzt den Namen nicht, Halleluja. Ich kann mich schon erinnern, so bei den alten... Also die hatten schon immer groß auch. Ja, und auch so mit 80er-Jahre. Mit vielen elektronischen Pads mit reingemischt in das Akustikset. Ich glaube, eine Zeit lang haben die nur mit elektronischen Sets gespielt. Das war ja damals so. Aber das waren schon immer, was ich so in Erinnerung habe, große Burgen, was die da aufgebaut haben. Ja, cool. Es war jetzt gar nicht so unüblich für denen, aber natürlich, ich habe mich angepasst. Ich habe mir die Songs angehört. Ich bin ja zum Teil mit den Songs ja, erst die allgemeine Verunsicherung. Muss geworden. Ich auch. Das kennt man von klein auf. Das waren meine ersten Kassetten, glaube ich. Ja, ja, klar. Und ich weiß natürlich, wer der Schlagzeuger war damals. Anders dem. Genau, der Stemmo. Aber ich habe es auch googeln müssen, gebe ich zu. Ja, ja. Ist leider schon verstorben. Leider, leider, ja, ja, furchtbar. Viel zu früh gegangen. Auf jeden Fall gibt es eine lustige Story, das habe ich den Thomas Spitzer und den Klaus Eberhardinger, also was ja so quasi die zwei Heads von ERV sind, habe ich denen eine lustige Story erzählt. Da gab es, kann ich euch auch tatsächlich ein Foto zukommen lassen. Da gab es eine witzige Story, Das war zu Kindergartenzeiten, wo ich eben schon dieses fette Set gespielt habe. Da gab es ein legendäres Open Air bei unserem Zuhause. Und zwar war Wandertag. Und genau, Wandertag im Kindergarten. Und wir haben eine Wanderung gemacht und haben tatsächlich bei uns zu Hause gehalten. Mein Vater hat inzwischen das Set am Balkon aufgebaut mit Stereoanlage und alles drumherum und habe da mehr oder weniger ein kurzes Konzert für meine ganzen, Mitkindergartenkollegen gegeben, gespielt. Das waren drei Songs, ein Song davon oder waren es vier Songs, keine Ahnung. Ich kann mich echt noch erinnern. Das waren, glaube ich, zwei Opus-Songs, Dann küsst die Hand, schöne Frau, von der ersten allgemeinen Frontsicherung. Das war ja damals so, ja, 1986, 1987 ein Hit. Den habe ich gespielt und eine Nummer habe ich noch gespielt. Ich weiß es jetzt nicht mehr, aber die Nummer war ganz sicher dabei. Also das heißt, meine ERV-Roots sind schon sehr früh losgegangen. Und das habe ich die zwei erzählt, eben wie ich eingestiegen bin in die Band. Das fanden die natürlich witzig und trellig. Die Frage mal wirklich, ich meine, ich finde das immer wieder bemerkenswert. Es gibt diese, sag mal, die Bands, die schon ewig bestehen, die dann Musikerinnen und Musiker manchmal zwingend austauschen müssen. Ja. Was ist das für ein Gefühl? Du kommst da quasi als, ich sage jetzt mal, vielleicht auch ehemaliger Fan von so einer Band, Indie-Band. Wie fühlt sich das an? Ist das real? Oder ist es, weil es einfach über einen längeren Zeitraum, man bekommt eine Anfrage, man trifft sich vielleicht, ist es erstmal ein normaler Job oder ist es schon irgendwie was Besonderes? Natürlich war es, also ich meine, es war natürlich was Besonderes. Ich kann mich erinnern, der Franz Kreimer, das ist der Keyboarder von denen, also der hat so, ich glaube seit Ende 90er Jahren, wenn es mich nicht ganz täuscht, ich glaube so ab Ende 99 oder 2000 war er bei der Band dabei. Ich habe mit dem ein paar Studio-Gigs gespielt, bevor ich zu der Band kam. Das heißt, daher kannten wir uns und... Er hat mich 2014 im Herbst, glaube ich, war das. Wir haben zwei, drei Studio-Gigs einige Jahre zuvor gespielt. Das war so ein Zufall, dass wir uns im Studio getroffen haben und uns dort kennengelernt haben. Wir wurden für irgendwas engagiert. Daher kannten wir uns. Der hat mich 2014 angerufen. Hey, wie geht es dir so? Bisschen so geplaudert am Telefon. Du, ich habe mal eine Frage. Was machst du nächstes Jahr? Wie gesagt, ja, wie immer halt, es gibt dann einige Projekte, die eingetragen sind und was jetzt so zu erledigen ist als Profimusiker, wieso, um was geht es? Und dann hat er eben so ein bisschen herumgeredet und irgendwie so erklärt, ja, es geht um eine Tour mit knapp 50 Shows und ja, es geht um den Act, erste allgemeine Verunsicherung. Also okay, also ich wusste zu dem Zeitpunkt schon, dass es die Band nach wie vor gibt. Aber ich muss jetzt auch zugeben, also ich war jetzt nie so, was jetzt Austro-Pop-Musik betrifft, also ich habe da immer wieder was für Leute eingespielt, aber ich war da jetzt nie so up-to-date, also ohne das jetzt irgendwie zu werten oder sonst was. Also ich wusste natürlich, die gibt es nach wie vor, wobei man ja sagen muss, erste allgemeine Fondsicherung ist ja jetzt nicht unbedingt Austro-Bob. Also ich kann mich erinnern, jetzt muss ich kurz abdriften, wie ich so ein kleines Kind war. Ich war immer ein großer Falco, ERV und Opus-Fan. Das sind jetzt quasi die drei Bands von Österreich oder Acts von Österreich, die eigentlich am wenigsten mit diesem typischen Austro-Bob zu tun haben. Von der Stilistik, das muss man auch dazu sagen. Also erste allgemeine Verunsicherung, das war ja schon immer was, ich sage jetzt mal, was sehr eigenständig ist. Also die Art von Musik, eben Witz, Reim. Und aber doch sehr sozialkritisch, sehr politische Texte, also sehr clever eigentlich in ein Ding reingepackt. Also quasi als kleines Kind catcht einem der sogenannte Witz. Das kann man irgendwie gut witzig finden als kleines Kind. Später dann wird einem bewusst, oh, das sind ja eigentlich sehr kluge Texte, die sehr aussagekräftig sind und auch sehr gut in die heutige Zeit reinpassen. Also das muss man auch dazu sagen. Also das ist schon sehr, sehr clever gemacht alles. Genau, und dass ich jetzt nicht ganz abdrifte, also das waren eben, wie gesagt, die Acts, die mich am meisten inspiriert haben und dass ich wieder zurückkomme. Also ich wusste, dass es die Band nach wie vor gibt, aber ich wusste tatsächlich nicht, dass da, also eben, wie er mich gefragt hat, dass da nach wie vor so große Turnelen gespielt werden und zum Teil wirklich, also gerade bei euch in Deutschland, zum Teil wirklich in 6, 7, 8 Tausender Hallen, Venues. Also mal drunter, mal drüber. Also da merkt man schon, das ist halt so diese typische Geschichte. Sorry, dass ich es noch rausbringe. Wenn du in den 70er, 80ern oder zum Teil Anfang 90er Jahren sehr viel verkauft hast, ich meine, die Bind hat knappe 11 Millionen Platten verkauft, also da merkt man schon das hält über Jahrzehnte an. Und das war schon sehr so eben wie er mich gefragt hat das war schon sehr erstaunlich was da nach wie vor los ist bei denen und das witzige war zur Gleichzeit hat mich der Klaus Eberhardinger der Sänger angerufen und beide wussten aber nicht voneinander, und der Klaus Eberhardinger, Der hat den Robby Musenbicher gefragt. Den kennt man ja auch. Wollte sagen, ich kenne ihn. Genau, ein großartiger Studiomusiker, der ja auch dann in seiner späteren Zeit lange beim Reinhard Fendrich gespielt hat und ja früher bei dieser alten 80er-Jahre-Rockband, mit dabei war, ein Gründer war bei der Band Tokio. Du kennst die sicher, Dirk, oder? Ja, ja, ich kenne ihn Robby auch. Ja, ja, ja, genau. Und bei denen, jetzt muss ich wieder ausholen, bei denen bin ich ja 2012 eingestiegen und habe für denen ein Album eingespielt. Das war ein World Album, wo ich ja auch die Ehre hatte, mit so legendären Studiomusikern zu spielen. Eben mit der Ken Taylor, der mit Maffay und Lindenberg und sieben Milliarden legendäre Studiosachen eingespielt hat. Und halt eben Robby Musenbichler und der Lothar Krell und die ganzen Tokio-Jungs halt. Und habe mit denen ein Album eingespielt und habe ab 2012, 2013 immer wieder Festivals gespielt mit denen. Und halt genau immer wieder was zu tun gewesen. War eine geile Zeit, eine super Erfahrung. Und eben, dass ich wieder zurückkomme, der Klaus Eberhardtinger kennt natürlich den Robby Musenbichler schon ewig. Und genau, er hat ihn gefragt, weil die wollten die Rhythm-Section wechseln, die erste allgemeine V10. Und die wollten einen neuen Bassisten und einen neuen Schlagzeuger zu dem Zeitpunkt. Das war alles so um 2014 herum. Und der Klaus Eberhattinger hat den Robby Musenbichler angerufen, hey, kennst du irgendeinen Trommler? Wir suchen eine neue Rhythmusgruppe oder einen neuen Schlagzeuger neuen Bassisten kannst du uns irgendjemandem empfehlen und ja. So kam das Ganze also das heißt der Eber Hartinger hat mich unabhängig vom Keyboard angerufen und hat mich gefragt, wie es so aussieht ob ich Lust hätte im nächsten Jahr die Tour die anstehende Tour mit ERV zu spielen. Das war die sogenannte Wehrwolf-Attacke-Tour. Die 2015 war, also das war, ja, das war schon ein, ja, war eine sehr fette Tour und über die ganzen Jahre dann gab es immer wieder Tourneen. Also ich bin mehr oder weniger auf zwei Live-DVDs zu sehen, das ist eben damals die Werwolf-Attacke-DVD gewesen. Dann habe ich irgendwie einen, ja, eine Studionummer habe ich eingetrommelt, weil die haben ja meistens alles bewusst programmiert, eben mit diesen typischen Elektrosounds, was die verwendet haben und dieses ganze Zeugs. Aber ich habe mal eine Nummer eingedrommelt, das war auf dem Raritätenalbum oben, also quasi ein Album, wo sie schlechte Ideen, so wie sie es selber genannt haben, was sie nie veröffentlicht haben. Da habe ich eine Nummer eingespielt, aber dann haben sie es eben veröffentlicht. Ähm, und genau, die Abschiedstournee 2019 da auf dieser, genau, da gab es eine DVD, die sehr cool ist, finde ich. Da bin ich zu sehen und eben, wo es auch das Live-Album davon gibt. Also ich bin quasi bei vier Sachen, bei vier Tonträgern, bin ich verewigt. Sehr cool. Ja, klasse. Lass mal kurz als kleines Schmankerl nochmal in ein Video von dir reinschauen. Genau, wollte ich auch sagen, dass wir da noch ein bisschen was drüber anordnen. Und zwar, ich weiß nicht, ich habe jetzt, wie gesagt, wir haben es leider nur nach Zahlen betitelt. Ich sage mal, ich nehme die 14. Okay, wir nehmen die 14. Das schneiden wir raus dann. Wir nehmen die 14. Ich weiß, was die 14 ist. Lass uns erstmal die 34 nehmen. Ich würde gerne erstmal die 34 zeigen. Ja. Okay, so, mal freigeben und Mats ab! Jo. Jo. Beschreib mal, was wir da... Ich meine, wir haben es natürlich gehört, wir haben es gesehen, aber aus deiner Sicht heraus, was hast du da... Was war da so die Intention, falls es eine gab? Das war... Also das war ein Clip während einer ewig langen Solo-Improvisation, was ich mal aufgenommen habe. Ja, in dem Fall war es halt irgendwie sehr grooveorientiert. Ist es, dass du es auch bei der ERV so mehr oder weniger spielst? Also schon ein solider Groove, aber mit ein bisschen Gewürz hier und da, so ein bisschen verspielter? Ja, also natürlich war es bei den ERV-Sachen eher mehr eben sehr gerades Zeug, Backbeat orientiert, konstant 2 und 4, dass der Backbeat schön prägnant gespielt wird, dass man konstant bleibt. Aber ich habe schon natürlich die eine oder andere, was ich gerne mache, so High-Hat-Fills mit Splash, was so natürlich meine große Winnie-Inspiration ist oder eben so, was natürlich auf Stuart Copland auch zurückgeht. Halt eben so High-Hat-Fills mit Splash-Verbindungen, das kann man auch in so Simply Grooves gut mit reinpacken, was auch jetzt nie so aufdränglich ist. Also finde ich jetzt, es ist natürlich auch immer alles Geschmackssache. Also solche Sachen, ebenso wie es du genannt hast, so feine Würze, sowas habe ich schon mit reingepackt. Aber da habe ich schon natürlich logischerweise eher mehr Steady gespielt und da jetzt nicht zu komplexes Zeug mit reingepackt. Also da kann ich mich dann schon ein bisschen zumindest beherrschen. Deswegen, weil der Dirk jetzt nicht mehr zu Fragen hat, würde ich gerne den nächsten Clip einstreuen wo es ein bisschen, das ist jetzt die Nummer 14. Wo es ein bisschen komplexer wird. Leute, übt eure Singles. Ja. Danke. Das war auch ein Auszug aus diesem sehr langen Solo. Ja, ja. Aus einer langen Improvisation draus, genau. Es gibt ja auch ein Solo, das du auf dem Drum Channel gespielt hast. Ja, genau. Das, ich glaube, um die 27 Minuten dauert. Das haben die auch auf YouTube übrigens gestellt. Genau, das gibt es auf YouTube zu sehen. Wie lange war diese Improvisation circa, Pima Daum? Ich müsste mal nachgucken. Ich habe das irgendwann aufgenommen. Ich glaube, das war so in der Corona-Phase, wo wir alle zu Hause waren. Das war auch die Zeit, wo ich mich sehr intensiv, wo ich mehr oder weniger mein Home-Recording-Studio eingerichtet habe. Ich wollte das eigentlich schon viel früher machen. Aber in dieser Zeit habe ich das Ganze dann beschleunigt und das war so in dieser Zeit da habe ich so ein paar Sachen aufgenommen und habe dann irgendwie ja, einiges gepostet und Kurzclips rausgeschmissen oder mal Bernhard Castiglioni von Drummerworlds ein paar Sachen zukommen lassen oder halt eben auch die ganzen Endorsement-Firmen, die sich ja immer freuen, wenn man ihnen so Kurzclips schickt. Und ich glaube, das war auch so eine Improvisation um die 15 Minuten herum. Ich meine, so lange ein Schlagzeug, das ist ja schon eine Ansage, selbst 15 Minuten, das war dann quasi eine halbe Stunde ist ja schon wahnsinnig lang. Ja, absolut. Wie gehst du an so ein Solo? Auch wenn es eine Improvisation ist, hast du dich dann wirklich ich glaube beim Drum Channel wahrscheinlich nicht. Vielleicht eher, aber sag mal, die gehen wir mal von dem Solo vom Drum Channel aus. Ja. Weil du weißt, du bist in einer großen Produktion, das ist ein großer Name, der dahinter steht. Wie viel hast du da dem Zufall überlassen, im Prinzip? Und was war vorher festgelegt? Ich denke mal, du wirst Ankerpunkte gehabt haben, die dich auch rentiert hast. Also wie bist du da vorgegangen? Es gibt ein paar Ankerpunkte natürlich, die man so abgesaved hat im Hinterkopf, so Sachen, die man immer wieder gern abruft. Eben früher, ich habe euch da jetzt keinen Clip mitgeschickt aus meiner Trump-Festival-Zeit, wo ich auch so, der Dirk kann sich vielleicht eh noch erinnern, also es gibt da eh einiges auf YouTube zu sehen, wo ich noch zusätzlich. Pedale aufgebaut habe, wo ich so Fuß-Ostinatis gespielt habe. Also da gab es natürlich auch immer so Fix-Anker, so wie du es genannt hast, wo du halt irgendwie einmal improvisierst und aus dem Bauch rausspielst und dann startest du irgendein Ostinati. Das ist dann so quasi der nächste Part vom Solo. Also da gab es schon immer wieder so Fix-Anker bei meiner Drum-Channel-Sache. Genau, also im Grunde genommen versuche ich schon mehr oder weniger so viel wie möglich aus dem Bauch rauszudrommeln. Also ich improvisiere irrsinnig gerne. Und, Ich habe mir schon ein bisschen was überlegt, wann ich vielleicht mal so einen Part, der so fix verankert ist, wann ich das mal mit reinbringe oder was dann so quasi auch. Dass man sich vielleicht mal in eine andere Attitüde reinbewegt während einem Solo, indem man diesen Fixanker, so wie du es genannt hast, abruft, dass es dann vielleicht auch einen Bogen bekommt. Also das sind dann immer so quasi Punkte, die man setzt, wo es dann vielleicht mal in eine andere Richtung geht, dass es nicht immer gleich bleibt. Da gibt es schon den einen oder anderen Part, aber wenn ich es jetzt mal, wie soll ich sagen, in Prozenten aufteilen würde, ich würde mal sagen, 70, 75 Prozent ist Impro. Traue ich mich schon jetzt mal behaupten und der Rest ist irgendwie so, das hole ich mir dann irgendwo so vom Hinterkopf vor, so diese fixen Punkte. Und genau. Was würdest du denn, einem jungen Trommler, einer jungen Trommlerin empfehlen, an einen Schlagzeug-Solo heranzugehen? Das ist eine ganz große Frage, was mache ich? Wie würdest du, was würdest du, jemand, der so lange Dramsuli spielt, empfehlen. Jetzt muss ja nicht gerade 27 Minuten sein, aber was würdest du einem jungen Menschen empfehlen, wie kann man an ein Schlagzeug so herangehen? Was soll er üben? Was soll er machen? Wie soll er es aufbauen? Ich meine, ein Klassiker ist natürlich immer, indem man mal, Das Set vielleicht einmal in einer nicht allzu brachialen Attitüde das Set mal irgendwie anspielt, zum Klingen bringt, indem man mal Toms und wenn es simple Sechzehntl-Figuren sind, wo man die Toms einfach nur mal durchspielt, kurz mal Pause, dasselbe wieder macht, ein bisschen Atem lässt, die Trommeln einfach mal anspielen oder eben simple Toms. Mit einem Double-Stroken-Solo beginnt auf der Snare. Also da gibt es verschiedene Ansätze. Also ich mache zum Beispiel gern, indem ich die Snare vielleicht mal abgespannt lasse. Den Snare-Teppich mal abgespannt lasse und das Set irgendwie mal nur leise und dezent zum Klingen bringen und vielleicht ein bisschen Blech mit reinbringen. Gar nicht so in einem konkreten Timing, sondern das wirklich offen gestaltet, einfach wirklich das Zeug. Das Tramset einfach mal anspielen, klingen lassen, speziell wenn man ein großes Set hat, dass man die verschiedenen Klangfarben mal einfach dezent anspielt und vielleicht sich selbst dabei inspiriert, was vielleicht als nächstes sich entwickeln kann. Also es gibt da natürlich unterschiedliche Ansätze. Also empfehlen junge Leute, ja, probiert einfach, also mit Rudiments zu starten, Double Strokes auf das Nair zum Beispiel oder halt eben Toms, dezent anspielen, sich freigehen lassen. Also das ist jetzt irgendwie, ja, es gibt da für mich keinen konkreten Vorschlag. Also ich würde jetzt nicht unbedingt hergehen und gleich mal losprügeln, was das Zeug hält. Kann auch lustig sein, aber vielleicht mal kurz runter mit der Dynamik und mal echt einfach mal klingen lassen, das Zeug. Die verschiedenen Komponenten anspielen. Nimm uns mal kurz doch in deinen Kopf mit rein. Ja. Wenn du so und so, ja, ich weiß, es kann gefährlich werden. Ob das gut ist. Das werden wir gleich rausfinden, bestimmt. Wo holst du denn dann in dem Moment die Inspiration her oder die Idee? Denkst du nur oder denkst du hauptsächlich in Melodien? Denkst du tatsächlich vielleicht in Patterns, in Stickings, in Rudiments? Oder denkst du in Sphären? Wo holst du in dem Moment deine Inspiration für, vielleicht auch für den nächsten Part her? Oder ist es immer identisch? Es ist nicht immer identisch. Also ich, wie soll ich sagen, ich meine durch das, dass ich mich natürlich schon sehr lange mit dem Instrument beschäftigt oder beschäftigt habe und eben speziell auch sehr viele unterschiedliche Sachen gespielt habe, sind dann natürlich auch so, was jetzt den Touch betrifft, sehr, sehr viele unterschiedliche Attizüden in mir drinnen, sage ich jetzt mal. Gerade was die Dynamik betrifft. Ich bin schon grundsätzlich, also gerade wenn es um Solis geht, ein sehr, wie soll ich sagen, rudimentär denkendes. Also ich spiele irrsinnig viele oder ich spiele sehr gerne Rudiments und versuche das auch irgendwie so von Rudiments ausgehend über das ganze Set aufzubauen. Und Switch dann schon mal irgendwie ein bisschen mehr in einen Jazz-Sicker-Kontext rein, indem ich mal mehr blechorientiert spiele und auf die rechte Seite Switch. Dann wieder halt irgendwie ein Ostinati-Start. Also ich versuche das schon irgendwie möglichst abwechslungsreich zu gestalten. Also Denken versuche ich natürlich so gut wie es geht abzustellen. Es gelingt einem nicht immer, ganz klar. Ja, ist auch ein schwieriges Thema, muss man natürlich sagen. Wie überschreit man sowas wirklich? Das ist natürlich eine fiese Fragestellung. Ja, es ist irgendwie, ich versuche schon irgendwie das Ganze dynamisch zu gestalten. Also dass es jetzt nicht immer in einen dahin geht. Also ich versuche schon. Die Solis, eben was so meine Attitüde von Haus aus ist, eben sehr rudimentär anzulegen. Also ich spiele irrsinnig gerne Rodiments, versuche das Vokabular am Set, am Solieren möglichst vielseitig zu gestalten, dass man nicht immer nur Segles und Doubles spielt oder halt diese typischen Double-Bass-Figuren 4, 2 oder umgekehrt. Was ja nichts Schlimmes ist jetzt, ich mache das auch, aber ich versuche das schon irgendwie möglichst unterschiedlich zu gestalten und indem ich halt auch den linken Fuß gerne auf der Hi-Hat lasse, indem ich mir einen Viertelpuls verschaffe, die Hi-Hat klingen lasse und halt irgendwie verschiedene Rudiments aufgeteilt mit dem rechten Fuß, was ich sehr oft benutze. Also ich versuche sehr, ja, gerade bei Solis meinen Lindenfuß möglichst oft auf der Hi-Hat zu lassen, weil ich irgendwie so Fills, wo es um schnelle Dabbles mit dem Fuß geht, also ich finde das mehr Dynamik. Zu hören ist, wenn man Sachen mit einem Fuß spielt. Natürlich gibt es Fills, die mit zwei Bassdrums oder mit Doppelpedal besser klingen, also eben, wo der Double Stroke. Halt irgendwie mehr gestochen und mit mehr Energie rauskommt. Also das kommt halt immer darauf an, was man spielen oder spielen möchte, aber gewisse Sachen finde ich klingen irgendwie cooler und musikalischer, wenn man Filz mit einem Fuß spielt. Das ist natürlich Geschmackssache, aber das ist so meine Grundattizüde irgendwie, also dass ich das eher so bei der Basis belasse. Also linker Fuß bleibt auf der High-Hat und den Rest versucht man sich halt irgendwie mit unterschiedlichen Aufteilungen irgendwie zu gestalten. Also was ich irrsinnig gerne mache, ich spiele gerne Dreiergruppen aufgeteilt, also rechte Hand, linke Hand, rechter Fuß. Und verschaffe mir den Puls mit der High-Hat und versuche diese Dreiergruppen aufgeteilt in unterschiedlichen Notenwerte. Also ich mag es so, durch die gesamte Notenwertpyramide zu switchen, aber die Dreiergruppen bleiben beibehalten. Also das wird dann schon ziemlich kompliziert. Also ich befasse mich natürlich auch sehr gerne mit Quintolen, Zap-Tollen und diese ganzen ungeraden Rastern und das habe ich versucht irgendwie speziell bei Solo- Drumming oder schon manches Mal auch, wenn es gerade im Jazz-Fusion-Kontext oder ebenso wie es jetzt mit Panzerballett war, wo ich eine kleine Tour gespielt habe, also da versuche ich dann schon irgendwie die Sachen mit reinzufließen oder mit reinzubringen aber ebenso, eben um auf Solieren zurückzukommen ich mache das schon irgendwie gerne. Eben Rudiments, Dreiergruppen über das ganze Set verteilt, aber durch unterschiedlichen Rastern. Also, also, Ja, ein bisschen Jessica-Touch, dann mal wieder eher groovy orientiert und ebenso wie ich es früher mit meinen Ostinatis gemacht habe, wo ich unten mit den Füßen unterschiedliche Ostinatis getrommelt habe, speziell auf Trump-Festivals, also sonst kann man ja das eher nicht so gebrauchen. Und das ist auch der Grund irgendwie, also ohne das jetzt schlecht zu werten, aber ich habe irgendwann, keine Ahnung, also hat mich diese Fuß-Ostinat-Angelegenheit. So geil das ist, aber das hat mich irgendwann nicht mehr so gecatcht. Du hast es ja schon exzessiv betrieben, muss man sagen. Ja, ja. Also wirklich, also deswegen auch nochmal da, da hätte ich auch gerne eine Frage zu, und zwar, wie hast du dir das erarbeitet? Das heißt, warst du da, okay, du hast dir einen Ostinato festgelegt für den rechten Fuß, linken Fuß, auch mit mehreren Pedalen ja sogar, was ja nochmal das Ganze nochmal erschwert. Und hattest du dann ein gewisses System, wie du dann dazu geübt hast, um diese Koordination zu bewerkstelligen? Oder hast du auch da einfach gesagt, okay, ihr habt jetzt meinen Pattern, ich improvisiere jetzt einfach darüber, guck mal, was passiert? Naja, um sich die ganzen Blockaden im Kopf freizuschalten, also ich habe es immer so bei den Workshops genannt und ich benutze auch heutzutage nach wie vor eine simple Übung, die habe ich eh bei meinem Drum Channel Workshop, den es ja im Drum Channel zu sehen gibt. Da habe ich ein paar so Sachen erklärt. Ich habe dort drei Performances aufgenommen und dann gab es ja so ein Interview, auch mit dem Thomas Lang gemeinsam, das hat sich ganz spontan ergeben dort. Und wo ich eben genau über die Sachen auch gesprochen habe oder eben halt auch bei den Workshops damals. Und was ich heute nach wie vor benutze, ist, ich spiele zum Beispiel einen Invertical Double Stroke mit den Füßen. Also das heißt, man beginnt vor der Eins. Also, wie kann ich das jetzt am besten erklären, wenn man hier die Viertel hat? Also quasi der zweite Schlag. Vom Double ist auch der Eins mehr oder weniger bei einem in Vertical Double Stroke, ganz klar. Den benutze ich zum Beispiel mit den Füßen. Das ist so eine Warm-Up-Übung nach wie vor. Ich spiele einen in Vertical Double Stroke mit den Füßen, Sechzehntel, mit den Händen, gehe quasi die ganze Rudiment-Abteilung durch, von Singles bis Doubles, Paraditeln, Flames, alles, was so dazugehört, was ich zur selben Zeit mit den Händen spiele. Das sind so simple, unter Anführungszeichen, Koordinations- und Unabhängigkeitsübungen. Also eben in Vertical Double Stroke mit den Füßen, mit Händen zur selben Zeit, alle Rudiments, was einem so daherkommt. Also man kann sich das ja beliebig vorstellen oder zusammenstellen, besser gesagt, welche Rudiments man da verwendet. Dann gehe ich halt her und starte mit den Füßen mit rechts, aber mit den Händen links. Okay, also trainiere quasi auch die Diagonale, was ganz wichtig ist, wenn man so quasi gewisse Blockaden im Kopf freimachen möchte, was ja sehr ratsam ist, gerade wenn man so Ostinati-Drumming betreibt. Also das sind so grundlegende Übungen, dass man sich mal den Kopf frei macht, weil es spielt sich ja, wie man weiß, sehr viel ist im Kopf ab und das sind so sehr hilfreiche Koordinationsübungen, dass man sich eine Unabhängigkeit drauf schafft. Und eben, um deine Frage zu beantworten, bei den Ostinati-Sachen, also ich habe mir halt irgendwie dementsprechende Figuren hergenommen oder ausgedacht oder mich inspirieren lassen und irgendwie dann so ein bisschen mein eigenes Ding draus gemacht. Dementsprechend ist Ostinati mit fünf Pedalen. Ich habe ja da meistens fünf Pedale verwendet, also quasi rechts die Main Kick, dann war da rechts daneben meine Kabel-Hi-Hat. Also das war jetzt nichts Neues. Und dann auf der linken Seite der zweite Kick, Main-Hi-Hat und links außen deine Fuß-Ting-Balle. Und da habe ich halt irgendwie so meine Figuren gespielt und eben, dass ich mal quasi mich angefreundet habe damit oder locker geworden bin, habe ich da über dieses Ostinate mal, Rudiments geübt. Singles, Doubles, Paratittles, Flames. Also man kommt immer wieder auf die Rudiments zurück. Und eben hier das gleiche. Ostinati rechts gestartet. Klar, klarerweise beginnt man meistens auch mit der rechten Hand, aber in dem Fall dann auch wieder links beginnend mit den Händen. Dass man diese Diagonalunabhängigkeit, wie ich es immer nenne, auch trainiert im Kopf. Eben rechter Fuß führen, linke Hand führen. Was sehr hilfreich bei Open-Hand-Spielen ist, weil da passiert das schon bei simplen Grooves, dass man quasi automatisch seine Koordination und Unabhängigkeit trainiert. Eben weil auf einen rechts aufgebauten Set führt man ja mit dem rechten Fuß. Klar, man spielt die Bass-Trump und normalerweise führt man da auch rechts, weil man überkreuzt spielt und das ist ja auch der Grund, warum meistens die rechte Seite oder die rechte Hand immer die stärkere ist, weil die Hi-Hat spielt man halt viel öfters wie die Slayer, aber als Open-Hand-Spieler ist das genau umgekehrt. Und das ist das Geile, als Open-Hand-Spieler hat man quasi schon so diese Open-Hand-Art, diese Diagonal-Unabhängigkeit, die man schon automatisch mit simplem Groove trainiert. Das ist eigentlich cool. Also so ein zusätzlicher, positiver Effekt, was Open Hand Playing betrifft. Aber eben, das habe ich halt oft so, was meine Ostinate-Getrommel betrifft. So habe ich das praktiziert. Irgendwelche Ostinatis irgendwie zusammengestellt, die mir gefallen haben. Und eben halt dann, bevor ich da improvisieren konnte, ohne dass sich da unten was verändert, dass du mal so weit bist, ist immer hilfreich, darüber Rudiments zu üben. Oder halt simple Grooves. Kannst du noch sagen, über welchen Zeitraum wir dann reden, bis du mit so einem Fuß aus den NATO wirklich bequem warst und locker? Ist das eine Woche? Ist das ein Monat? Ein halbes Jahr? Das hat schon, ich meine, zu der Zeit, das war so, wie ich mit den Ostinatis begonnen habe, das war alles so um 2004 herum in dieser Zeit. Also ich bin so 2006, 2005, habe ich so meine ersten Endorsement-Deals bekommen. Das war ja damals Anatolienbecken und Tailletrums. Da hat mich der CBC-Wert von Box of Tricks, sehr gefeatured und die haben mich da bei Trump-Festivals eingebracht und das war so die Phase, wo ich mich so mit den ganzen Ostinatis intensiv auseinandergesetzt habe, ich meine jetzt nicht nur das war so ein Part von meinen, Solos, aber ja, das war schon so ein Ostinati, das hat schon Wochen, Wochen gedauert, bis man sich da mal. Reingemacht hat. Das dauert. Das dauert ewig, klar. Aber ich habe zu der Zeit auch sehr, ja, recht viel geübt und habe das irgendwie alles mit großer Leidenschaft in Kauf genommen, die Sachen drauf zu schaffen. Kommen wir noch zu was anderem Einfachen, auch was Aktuellem, nämlich der Musik von Panzerballett, bei der du ja, bei der Band, bei der du jetzt die letzte Tour gespielt hast. Wer Panzerballett nicht kennt, Aaron, wie würdest du es beschreiben? Ganz einfache Vierviertelmusik. Ganz einfache. Es ist genau die richtige Hochzeits- und Ballmusik. Genau. Ja, du, ist natürlich crazy Zeug. Panzerballett, im Grunde genommen kann man es wirklich so auf den Punkt bringen, so wie sie sich selbst beschreiben, also auch mit einem gewissen Witz dahinter natürlich. Also Jazz, Metal. Also man sollte, wenn man bei Panzerballett spielt oder sich mit Panzerballett beschäftigt. Im Grunde genommen sollte man, also jetzt ganz einfach gesagt, von Jazz eine Ahnung haben, aber auch von Progressive Metal, Double Bass Musik. Also es ist so viel drinnen, es sind Fusion-Elemente drinnen, es ist natürlich eine gewisse Metal-Attitüde gefragt, du solltest von Swing-Spielen keine Ahnung haben, weil es ist schon, und natürlich kommt halt dann dieses ganze ungerade Zeugs, Oatmeters ohne Ende, wo, keine Ahnung, von der dritten Quintolle auf einmal eine neue Time daraus entsteht. Also jetzt ganz blöd gesagt und lauter so Gehirnbrecher-Zeugs. Das trifft eigentlich sehr gut, das trifft sehr gut, Gehirnbrecher. Ich sag mal, es ist wahnsinnig komplexe Musik. Ja, absolut. Es ist wahnsinnig komplexe Musik. Und da geht auch jetzt die Frage hin, wie schafft man sich das drauf? Das heißt, wie ist da deine Vorgehensweise gewesen? Hast du es alleine vom Klang, also von der Melodie her machen können? Oder musstest du es wirklich auch mal auszählen und beim Aufgeschrieben sehen, damit du es überhaupt das Gehirn verarbeiten kannst? Wie war deine Strategie? Ja, ich meine natürlich, man muss sich das Zeug schon sehr intensiv reinziehen. Also das ist schon, ich sage jetzt mal, eine Musik, wo man sich nicht bei der Probe das erste Mal hinsetzt und Side-Reading macht. Also ich mache es bei so einer komplexen Musik meistens so. Also ich höre mir das Zeug an, ich bekomme mir da Aufnahmen zugeschickt und bekomme da auch Lidschits oder Noten dazu. Also ich tue so beim Hören, wenn ich mir das Zeug mal reinziehe, kann es schon sein, dass ich da mit Blitzschitz nebenbei sitze, den Kopfhörer aufhabe und das Zeug versuche zu lesen und zu hören. Aber bevor ich mich ans Set ans Set dann ranschmeiß schaue ich schon dass ich das Zeug, intus habe im Kopf abgespeichert habe also ich versuche das Zeug immer auswendig zu lernen weil ich finde, dass es bei so einer komplexen Musik schon. Besser ist, wenn man das Zeug, einfach intensiv Intus hat, weil man hat dann nicht mehr so viel Zeit, dass man so, also ich bin jetzt auch nicht so der extrem gute Notenleser, ich kann natürlich lesen, keine Frage, aber ich kann so komplexes Zeug, wenn ich da noch seitlich hinschauen muss, bei so einem großen Set, noch dazu, also ich kann dann nicht so frei spielen und bei so einer komplexen Musik, das, also ich finde das immer sehr sehr ratsam, also generell Also auch wenn das einfache Sachen sind, also egal, ob das die erste allgemeine Verunsicherung war oder ob das mit der Tammy Harrison damals war oder mit den Powerpipes oder Circle of Illusion oder wo ich überall dabei war bei so Projekten oder halt auch Studio-Geeks oder das Taucher-Ventier-Drio damals, was auch ein sehr komplexes Jazz-Fusion-Drio war oder eben jetzt das GVT-Drio. Das sind schon alles Sachen, die eine gewisse Challenge mitbringen und da finde ich es immer, also ich finde einfach, dass man besser und befreier spielen kann, wenn man das Zeug intus hat und bei so einer Musik wie Panzerballett, also. Ich glaube, das geht gar nicht anders. Man muss das Zeug einfach sehr intensiv sich anhören, Part für Part durchackern. Was ist das? Okay, passt, das ist jetzt ein Quintolen-Groove. Ich zähle das dann natürlich aus und versuche das dann, wenn ich die Musik mal halbwegs intus habe, am Set irgendwie umzusetzen. Wie lege ich es an? Ich mache das dann natürlich auch auf meine eigene Art. Also ich finde es natürlich unglaublich in den Fußstapfen von Sebastian Lanza, der ja der originale Drummer von Panzerballett ist, er ist übrigens zu einem Konzert gekommen und hat uns besucht das fand ich extrem geil, und war natürlich so eine extra Motivation, also ja, jetzt ist der originale Drummer da, ich meine der Sebastian und ich wir kennen uns ja schon lange, wir sind uns auch früher beim anderen oder anderen Drumfestival über den Weg gelaufen Da war schon immer so eine gewisse Sympathie vorhanden. Und das ist natürlich eine Ehre, also in solchen Fußstapfen zu treten. Oder eben, die letzten Tourneen hat ja, wie man weiß, der Virgil Donati gespielt. Und das ist dann schon so, klar, eine Challenge, eine heiße Aufgabe, die man sich natürlich sehr zu Herzen nimmt, die einen extra motiviert. Und das Witzige dabei ist, der Jan Zerfeld, was ja mehr oder weniger der Mastermind von dem Ganzen ist, der die Sachen schreibt, komponiert und alles macht. Das ist der Gitarrist, der Jan Zerfeld. Der Jan und ich kennen uns tatsächlich seit 1998. Und zwar war der Jan mit mir gemeinsam auf der Jazz-Uni in Graz. Der Jan kommt ja aus München und hat in Österreich studiert und wir kennen uns von den Vorlesungen. Wir sind da gemeinsam in Jazz-Theorie, Rhythmusschulung und Gehörbildung zusammen in einem Raum gewesen und mir ist damals schon aufgefallen, dass der immer sehr nerdig war. Also der wusste einfach immer schon alles, was die Theorie betrifft und was ja für uns Schlagzeugern, wenn man jetzt Gehörerbildung oder Jazztheorie, wenn man so die ersten Vorlesungen hat, da ist ja mal so quasi, wo man als Schlagzeuger, wo es einem ja eher nicht so einfach fällt. Also zumindest wir damals. Aber der Typ, der war irgendwie schon immer von vorn bis hinten ausgecheckt und hat sich irgendwie schon immer gerne mit komplexen Sachen befasst. Und genau, also daher kennen wir uns, haben aber dann tatsächlich nie was miteinander gemacht, leider. Und vor ein paar Jahren, das war so nach der ganzen Covid-Zeit, hat er mich angerufen und hat mich gefragt, ob ich mal eine Panzerballettnummer einspielen möchte für das nächste Album, was ansteht das hat dann natürlich eine Zeit lang gedauert wie ja immer unter Musikern es braucht halt alles ein bisschen, manches Mal geht es schneller, manches Mal dauert es länger aber ja, in dem Fall hat er mich gefragt er hat natürlich meinen Werdegang immer verfolgt und kannte, was ich mache und ich habe das Panzerballett-Zeugs immer schon am Bildschirm gehabt. Also ich kann mich erinnern, wie das so eben mit meinen Drumfestivals so aktuell war, gerade in der Zeit zwischen 2006 und 2011, wo ich viel in Deutschland unterwegs war. Eben, dann gab es so, wenn man bei einem Drumfestival gespielt hat, gab es ja immer so diese Berichte, ob das jetzt Drumpercussion war, Sticks oder Drumheads, die Zeitschriften, die es dann auch gab. Und dann hat man da natürlich immer so gelesen, was über einen geschrieben wurde und die ganzen Journalisten und so. Und eben durch den ganzen Zeitschriften, Wahnsinn, war mir immer schon so Panzerballett. Und eben speziell durch den Sebastian, der ja auch sehr intensiv gefeatured wurde bei Tram-Festivalen und bei den ganzen Hefteln und so. Und da ist mir immer schon dieser Name Panzerballett untergekommen. Also ich kenne die Band schon sehr lange und habe das auch ein bisschen verfolgt. Also ich muss zugeben, ich war da jetzt nicht so, dass ich jetzt die Sachen in- und auswendig kannte. Ich wusste, was die machen. Also ich wusste, dass die sehr komplexe Sachen machen und nicht unbedingt das gerade einfache Zeug machen. Aber ja, habe das immer schon sehr interessant gefunden und das hatte so einen gewissen Ruf schon immer. Also man wusste, was die machen. Und jetzt kam es dazu, dass ich mit denen. Eine kleine Tour gespielt habe, ich habe eine Nummer eingespielt, die ich auch produziert habe und gemischt habe, weil ich mache ja auch so Misch- Todtechnik-Sachen nebenbei, studiomäßig, was mich schon immer interessiert hat und inzwischen habe ich einen zweiten Song aufgenommen, der erscheint aber erst irgendwann die nächsten Wochen oder nächsten Monate, keine Ahnung, demnächst mal. Demnächst mal. Eine Frage noch zu den Panzerblatt-Sachen, weil sie so komplex sind. Wie lange brauchst du dann ungefähr für so einen Song, um dir den draufzuschaffen? Ja, das ist natürlich unterschiedlich. Oder gab es einen Angstgegner? Einen Endgegnersong? Einen Endgegnersong? Da gab es mehrere tatsächlich. Aber klar, ich meine natürlich diese Bleed-Version von Meshuggah, die er quasi umgewandelt hat. Also Panzerballett-Style, so quasi, wo er dieses legendäre Bleed-Double-Based-Pattern von Meshuggah, was ja eh schon Challenge ohne Ende ist, wie wir wissen, das hat er tatsächlich umarrangiert, sodass dieses Dreier-Pattern immer beibehalten bleibt. Im selben Tempo, also das ist ja quasi immer in einem Viervierteltakt, aber dieses Dreierpattern geht dann taktweise die ganzen Notenwerte durch. Also ohne, dass sich das Dreierpattern verändert. Also das geht dann auf einmal von 16. Oder 32. Auf einmal in einen 7-tollen Pattern rein, 6-tollen Pattern, 5-tollen Pattern, 4-tollen. Aber das Dreier-Pattern bleibt immer erhalten, dieses Bleed. Und unten der Backbeat gehen aber immer, da verändert sich nichts. Also die 2 und 4 bleibt immer beibehalten und halt die Vierteln auf der High-Hat auch. Die sollten auch beibehalten bleiben. Und unten gehst du quasi mit den Gitarren und Isono dieses Bleed-Pattern durch. Aber bei Panzerballett muss es ja dann noch durch die ganzen Notenwertpyramien, durch die Notenwerte durch Reisen oder die Reise durch diesen ganzen Wahnsinn. Also das ist schon eine ziemliche Challenge. Also Bleed war, klar, eine eigene Challenge, das muss man schon wochenlang üben, also da muss man sich schon wochenlang damit beschäftigen und oder so eben, von was ich vorhin gesprochen habe, so gewisse Koordinationsübungen vorhin machen, Double Bass, so Dreier-Patterns auch mit dem linken Fuß beginnend zu spielen, Weil gerade wenn man in 5-Tollen oder 7-Tollen-Werte reinkommt, dann passiert es ja auf einmal, dass man auf einmal mit dem linken Fuß am Puls oben ist. Und das ist ja auf einmal eher ungewöhnlich, weil meistens ist man sehr quote, dass man so Double Bass Patterns mit dem rechten Fuß startet als Rechts-Puls. Füßler oder Händler, keine Ahnung. Ganz klar, also das ist schon ziemlich eine Challenge. Länge Informationen heute. Wahnsinn. Und vor allem halt auch was die anderen Songs betrifft, eben weil ja, unterschiedliche Stilistiken drinnen sind, also eben da kommt auch dieser Jazz-Approach rein, der mir natürlich entgegen kommt, dass man auf einmal weil irgendwie komplett da spielt man irgendwie, keine Ahnung, irgendein ziemlich schwerlastiges Double Bass Riff, was eine gewisse Progressive Attitüde hat und auf einmal im nächsten Moment kommt irgendwie ein Green Dolan Lick. Auf einmal ist man irgendwie in einem Swing-Kontext wieder drinnen. Also man muss sich da schon mit unterschiedlichen Attitüden beschäftigen oder sich darauf einlassen können und eben halt dann eben diese ganzen ungeraden Quintolen, Septolen-Grooves, die halt immer wieder vorhanden sind bei Panzerballett und eben wo auf einmal aus, keine Ahnung, ein Beispiel von der zweiten oder vierten Septolen, weg auf einmal eine neue Time entsteht oder das zu neuer Time wird in einem anderen Puls oder was weiß ich. Also es ist schon genau mit dem ganzen Odd-Meters-Zeug ist das schon, also natürlich gab es Nummern, die jetzt nicht ganz so extrem anspruchsvoll waren, aber im Grunde genommen war schon so jede Nummer eine eigene Getreu dem Motto, man wächst an der Aufgabe. Ich denke, wir haben viele neue Panzerballett-Fans heute geschaffen. Und ihr lieben Berndaun, ihr solltet das unbedingt mal in den üblichen Kanälen oder auf YouTube, Spotify, Amazon, Apple, wo auch immer, einfach mal nachhören. Es ist wirklich... Sehr komplex. Manchmal auch anstrengend zu hören, finde ich sogar ich. Aber es ist echt eine interessante Sache, gerade wenn man so einfach mal, ich habe immer das Gefühl, der Jan ist so ein bisschen wie so ein Zapper. Mal gucken, was geht. Mal gucken, wo sie aufhören. Mal gucken, wo sie mich von der Bühne holen, wann es nicht mehr geht. Ich kenne den Jan ja auch ein bisschen. Wahnsinn. Auch, dass du das alles so wie gesagt dir alle draufschaffst, dass du uns ein bisschen Einblick verschaffen hast in deine Arbeitsweise, in deine Denkweise. Wir werden natürlich in den Stownotes noch Panzerballett, wir werden deine ganzen Videos verlinken, das Drum-Channel-Solo noch deinen eigenen, deine eigene Webseite natürlich. Es gibt viele, viele, viele Sachen, wo man Aaron wirklich bewundern und auch bestaunen kann, was da zum Teil mit Händen und Füßen so geht. Timo und ich denke, wir beide müssen jetzt üben gehen. Oder aufgeben einfach. Jeder macht sein Ding und das ist gut so. Hey, vielen lieben Dank, Aaron, dass du dir die Zeit genommen hast. Ich habe gerade schon gesagt, es waren fast zwei Stunden jetzt gerade. Sehr gerne. Hat sehr viel Spaß gemacht. Danke, dass du dir die Zeit genommen hast. Vielen, vielen lieben Dank, dass du uns an deinem Schlagzeugspielen hast teilleben lassen. Danke, dass du den Spaß mitgemacht das. Sehr gerne und danke, dass ihr mich eingeladen habt. Ich habe euren Podcast schon das eine oder andere Mal verfolgt und mir Sachen auf YouTube angesehen. Also coole Sache, was ihr da aufgebaut habt. Vielen Dank nochmal für die Einladung. Und danke, dass du teilt hast davon. Alles Gute. Mach's gut, Aaron. Bis bald. Ciao. Musik, Musik Musik Musik, des ZDF, 2020. Der Dirk ist passend zum kommenden Frühjahr fleißig wie ein Bienelein, denn er macht hier einen Geertcheck nach dem nächsten, haut einen nach dem nächsten aus, sagt, komme was wolle von dem kleinsten Adapter. Ich habe das Gefühl, im nächsten werden auch noch Filze hier gecheckt, bis hin zu ganzen Riesentrommeleien, Mikrofonen, natürlich seinen Steckenpferd, den Snare Drums, aber eben auch Becken. Und da kommen wir heute zu, denn es gibt ein paar neue Becken von Sabian. Und zwar die Red Light Crashes. Nicht die Red Lights, die ihr denkt da draußen teilweise womöglich, sondern es bezieht sich auf Studioarbeit, liebe Leute. Und ein HH oder HH, um international zu bleiben. Sabian Wright von dem Herren Todd Zuckerman, der berühmt-berüchtigt ist für seine Studiosachen und ein wahnsinnig toller Trommler ist. Durfte diese Sachen benutzen, verwenden, auch für ein paar seiner Aufnahmen und dachte sich dann, ach komm, wenn ich das Zeug eh schon hier rumliegen habe, kann ich auch schnell noch einen Gehcheck hinten rein irgendwie aufnehmen. Und Dirk, das hast du getan. Was ist dabei rausgekommen? Heute geht es um neue Sabienbecken. Ganz wichtig, diese Becken habe ich mir selber gekauft und sie sind mir nicht zur Verfügung gestellt worden, sondern es sind meine. Und in einigen Songs habt ihr sogar die Becken schon gehört. Und zwar geht es um die neue Serie des Schlagzeugers Todd Suckerman. Der hat sogar zwei Serien auf den Markt gebracht oder zwei verschiedene Beckensätze. Heute soll es um sein Reitbecken gehen, das Todd Suckerman Session Ride in 22 Zoll. Und dann haben wir die sogenannten Red Light Crashes aus der HHX Serie in 18, 19 und 20 Zoll. Und vielleicht fangen wir mal mit den Crashes an. Die Crashes bestehen aus der HHX Serie. Viele fragen immer, was ist der Unterschied zwischen HH und HHX Serie? In meiner Definition, so wie ich das beurteilen kann, finde ich, dass die HHX-Serie noch einen mehr dunkleren, erdigeren Toncharakter hat. Das ist so meine Interpretation davon. Und die Red Light Crashes, es sagt schon ein bisschen der Name, die sind von Todd Suckerman für seine Studioproduktion kreiert worden. Und es gibt auch noch einen Live-Pardon dazu, in den gleichen Größen aus der AA-Serie. So, ich habe mich für die Red Light Crashs entschieden, weil ich wollte hier im Studio etwas haben. Und zwar, ich stehe schon auf einen sehr dunklen, ärgigen Klang und ich finde die Red Light Crashs, ja wirklich die... Werden Ihrem Namen wirklich gerecht? Und zwar ist es für mich eine Mischung der Becken aus den Artisan-Becken und der klaren Seite der AAX-Serie oder der A-Serie. Und ich finde, es ist so ein paar Dorner zwischen. Also sie sind sehr erdig, rauchig, nach meinen Bestimmen. Ich finde die Tonalität, ich habe die Becken nicht ausgesucht, sondern sie sind mir so zugesandt worden. Ich finde, sie passen unheimlich schön zusammen. Und was ich daran mag, ist, dass sie haben einen dunklen, fauchigen, finde ich, rauen Klangcharakter, dunkel, aber haben so ein High-End Schimmern in der Ausklangnote. Und das finde ich ganz, ganz klasse. Ihr seht schon, die Kuppe der Becken ist sehr stark gehämmert und dadurch haben sie wahrscheinlich diesen dunklen Klangcharakter. Sie sind im Brilliant Finish und ich finde, sie harmonieren unheimlich schön zusammen. Es ist wirklich wie so ein kleiner Dreiklang, deshalb habe ich auch wirklich drei Crashes mir gekauft. Und sie sprechen leicht an und sind im Ausklangverhalten nicht aufdringlich. Das finde ich ganz interessant und der Klangcharakter ist eher dunkel. Jetzt habe ich genug geredet, jetzt wollen wir mal einmal die Becken hören und zwar zunächst das 18er Crash. Vertraue und glaube, es hilft, es heilt die göttliche Kraft! Das 19er Crash. Und nun jetzt noch das 20 Zoll Crash dazu. Alle drei Becken mal hintereinander als Crash? Wibmen wir uns nun dem Reitbecken aus der HH-Serie, ebenfalls Todd Sackermann mit involviert, deshalb heißt es aus Todd Session Ride oder Session Ride. Es ist in 22 Zoll gehalten, Es ist ein sehr schweres Becken mit einem sehr lauten Klangcharakter und ist für mich eher anzusiedeln in dem Pop-Rock-Metal-Bereich. Und eigentlich stehe ich auf dünnere Reibbecken, die mehr washy sind. Aber da ich ja doch viele Produktionen im Pop-Rock-Bereich mache. Fand ich das für mich unheimlich interessant. Das Interessante ist auch, dass die Beckenkuppe tonal höher gehalten ist als der Grundcharakter des Beckens. Also die Reitbeckenkuppe hat wirklich einen ganz, ganz deutlichen Ping, aber auch das Reitbecken alleine hat einen unheimlich schönen Ping-Charakter, ist sehr durchsetzungskräftig, man kann es uncrashen, Todd Sackermann macht das auch wohl, aber ist für mich in diesem Bereich eher nicht so relevant. Also das spiele ich nachher euch noch auch nochmal vor. Aber ich finde eher so die Reitqualitäten. Das heißt also, die Stockansprache ist unheimlich klar da. Es ist sehr dunkel bis so ein bisschen medium bright, sagt man dazu. Wie gesagt, der Overall-Klangcharakter ist schon dunkel, aber es setzt sich sehr schön in den Höhen durch. Dann seht ihr das auch selber. Die Kuppe ist jetzt nicht wie bei den Crashes zum Beispiel so. Sehr stark gehämmert, sondern die Kuppe ist sehr raw belassen. Und zwar mit dem Becken oder so, das ist gehämmert worden. Dann hat man es noch mal abgedreht und schön das Coating, das Leathering noch mal drauf getan und dann ist es noch mal gehämmert worden. Und daher hat es glaube ich auch diese, obwohl es einen dunklen Klangcharakter hat, diese speziellen Höhen. Und jetzt habe ich genug geredet. Jetzt wollen wir mal hören, wie klingt das Reitbecken? Des ZDF, 2020. So langsam kommt auch dieser Podcast mal wieder zum Ende, wo wir, wie gesagt, dachten, es wird eigentlich relativ kompakt, aber es kommt dann doch oft anders, als man denkt. Bei dem letzten Podcast, also bei der 134, hat der Dirk quasi eine Regel gebrochen und keine Empfehlung ausgesprochen, sondern um eine Empfehlung gebeten. Und es erreichte uns wirklich die ein oder andere Zuschrift, sag ich mal. Die meisten waren aber auch in dem Sinne von Ich hab keine Ahnung Ich will auch wissen, was da am besten ist Das war so das, was eigentlich Das ist, was eigentlich passiert ist, aber tatsächlich haben wir zwei Dinge bekommen. Einerseits der Dirk persönlichst, andererseits als Kommentar unter unserem YouTube-Video und diesen Kommentar möchte ich gerne einmal verlesen. Und zwar schreibt uns der Roman unter dem Video, hallo Timo, hallo Dirk, was den Staubsauger für Dirks Studio angeht, kann ich den Akkusauger TEHV18-06LI der Firma Einhell empfehlen. Du brauchst jedoch auch das passende Ladegerät. 2,5 Ampere Power Exchange Starter Set dazu. Beides gibt es im Baumarkt. Der Sauger kostet 65 Euro und der Akku 19 Euro. Ich sauge damit mein Auto aus. Sollte für dein Studio auch funktionieren. Rockige Grüße, Roman. Oh cool. Das hört sich wirklich interessant an. Ich habe auch einen Hinweis bekommen von der lieben Nicole. Und zwar hat die gleich ein ganzes Staubsauger-Set. Das ist also ein richtig großer Staubsauger, den man aber, also es ist auch ein Akkustaubsauger, den man aber halt mit verschiedenen, Verbindungsrohren von einem großen Staubsauger zu einem kleinen Staubsauger machen kann. Süß. Genau. Aber der ist schon ein bisschen teurer. Sagt sie aber, der wäre auf jeden Fall... Das Geld wert. Der liegt bei ca. 140 Euro. Dafür aber auch komplett einsetzbar. Und ich gucke jetzt gerade die Bezeichnung. Ich finde die Bezeichnung gar nicht. Also wenn ihr die jetzt so teuer sein solltet, guck doch mal wie eBay Kleinanzeigen. Ja. Also hat eine super Akkuleistung. Und zwar ist der Akkustaubsauger 4.000, 45.000 PA. Mein Gott. Marke. Bulelink. Ich dachte jetzt auch Bluelink, aber Bulelink. Ja, also gibt es bei dem großen A, kann man mal eingeben, Akkustaubsauger Marke, Bulelink. Ich dachte Bluelink. Vielleicht haben die sich auch verschrieben, aber ich habe es ja richtig jetzt gelesen. Wir verlinken das ja auf jeden Fall in den Show Notes. Genau, und kostet 135 Euro. Gibt es in blau und roten Zwei. Ist das so ein Komplett-Set? Also mit allem drum und dran. Großer Staubsauger, kleiner Staubsauger, verschiedene Düsen, der auch eine tolle Saugleistung haben sollte. An dieser Stelle möchten wir ausdrücklich sagen, wir werden weder von Einhell noch von Bude-Link gesponsert. Wir machen auch nicht vom großen A, auch nicht vom großen T. Nein. Wir sind free. Free for all. sozusagen. Also, wir können ja mal gespannt sein, für welchen Staubsauger sich der Dirk entscheidet oder machen eine Abstimmung für den Dirk. Ja. Die Podcast-Community entscheidet, welchen Staubsauger sich der Dirk kaufen soll. Wenn ich es nicht kaufen soll, oh Gott. Nein, so weit wollen wir nicht gehen. Es ist immer noch Dirk's Geld. Aber wir können gespannt sein, wo die Entscheidung hingeht. Man kann sogar mit so einem Staubsauger hier eine richtig krasse Story aufbauen. und es ist Wahnsinn. Und das in einem Schlagzeug-Podcast. Wo hat man das schon mal? Wo hat man das schon mal? Einfach der Wahnsinn. Gut, also vielen Dank aber dafür. Wenn euch noch was einfällt, und gleich ist ja der ein oder andere dabei, der das letzte Mal den Podcast gehört, da dachte er, ich wollte ja eigentlich schreiben, werft euren Akkustaubsauger auch noch mit hier ins Rennen. Ja, ja, ja. Und wir sind gespannt und machen einen Trommelwirbel. Welcher Staubsauger es dann wird, machen wir einen Stichtag? Nein. Der Dirk entscheidet sich irgendwann. für einen. Ich bin gespannt. Ich bin gespannt. Und da muss er uns genau begründen, warum ist dieser Staubsauger. Da mache ich einen Geercheck vom Akkuspausauger. Au ja, wie geil ist das denn? Oh gut. Dann kommen wir noch so DIY raus. Weißt du, diese Videos, wo das wäre doch mal was geil. Demnächst noch Bohrmaschinen geliefert oder eine Hilti oder was auch immer. Sehr, sehr cool. Also da freue ich mich auf jeden Fall drauf. Kommen wir mal zurück zu unseren Empfehlungen dieser Woche. Die aktuellen Empfehlungen, sag ich mal, weil es sind auch Empfehlungen gewesen von euch da draußen. Ich empfehle diese Woche etwas, was mir beim Frühjahrsputz in die Hände gefallen ist. Oha. Nicht, weil ich so viel Unordnung habe, sondern weil ich es benutzt habe beim Frühjahrsputz. Und das ist ein Radierschwamm. Radierschwemme kennt ihr alle wahrscheinlich. Ja, diese Zauberschwemme. Diese Zauberschwemme, Radierschwemme gibt es in den einhelligen Drogeriemärkten. Ja. Und es sind diese weißen, wie soll man sagen, diese weißen Würfel sind ja nicht Rechtecke, diese weißen Rechtecke. Und was mir dabei aufgefallen ist, die eignen sich hervorragend, natürlich um sauber zu machen, aber auch um beschmutzte Fälle wieder so aussehen zu lassen, als wären sie nie benutzt worden. Wusch? Du musst mal draufhauen. Ja, hab ich ja. Deswegen sah es ja furchtbar aus. Und da geh ich mit dem Radierschwamm drüber und das Fell sieht danach aus, als wäre es nie benutzt worden. Könntest du bei ihm bei Kleinanzeigen verkaufen? Fast neu. Als neu. Es sieht so neu aus. Man kennt ja diese Abdrücke von den Steaks. Und so leicht. Ich weiß gar nicht genau, wovon die Abdrücke kommen. Eigentlich kann es nur Staub sein. einen Schmutz, der sich da festsetzt. Genau, und du gehst mit dem Radieschirm da drüber, leicht angefeuchtet, natürlich nicht ultra nass, sondern leicht angefeuchtet, trocken nachwichen, das sieht aus wie neu. Ich kann's beweisen. Ich kann's beweisen. Moment, ich muss jetzt drüber wandeln. Mach doch mal einen Geercheck. Das ist jetzt aber... Jetzt aber... Also, die ist schon wieder bespielt worden, muss ich sagen. Es ist ein ganz normaler Snare, also auch noch kein ultra geiles Fell, es ist noch das Werksfell drauf sogar und ich habe es jetzt schon, mehrere Monate an dem mein Überset hier zu Hause und es ist schon wieder bespielt aber es sieht im Moment so aus krass, und wenn ich mal Radierschmau da drüber gehen würde würden alle diese Flecken die jetzt wieder zu sehen sind, wieder weg gehen was? Nee, das kannte ich jetzt noch gar nicht. Also das ist meine absolute Empfehlung. Irgendwann sieht es ja nicht mehr schön aus. Und wenn man dann mit dem Radierschwamm drüber geht, also Dale kriegt natürlich nicht raus, dann müsstest du nachspachteln. Aber um es wieder schön aussehen zu lassen, zum Beispiel vor einem Gig oder vielleicht auch bei einer Videoaufnahme. Und man hat ja nicht Lust, neue Felle aufzuziehen, man will vielleicht noch ein bisschen professioneller wirken. Radierschwamm, Bombe, geht, ohne weiteres, ohne weiteres. Zumindest auf, also was ich natürlich nicht herholen kann, ist, wenn du ein beschichtetes Fell hast und da ist die Beschichtung ab, klar, das Coating kannst du nicht herzaubern. Also ich vorgedanke, es funktioniert eigentlich nur bei Coated-Fellen, ne? Bei Aufgeladen. Naja, auf Klaren auch, aber auf Klaren hast du ja auch manchmal dieses, diese... Da kriegst du die Sticks mal weg. Garantiert. Ich würde es auf jeden Fall, also ich habe es jetzt auf dem Coated gemacht, Ich würde behaupten, ja. Okay. Warum nicht? Die Oberfläche ist einfach nur coated. Ich meine, das Material ist ja trotzdem das gleiche. Ja, ich dachte jetzt, weil, ja, ja, interessant. Ja, man will die ausprobieren. Da haben wir, glaube ich, auch noch hier rumfliegen. Aber ist mir auch neu. Kenne ich nicht. Und es garantiert auch irgendein Trump, der da draußen sagt, oh Mann, das ist so alt. Das machen wir schon seit 70 Jahren. Ich habe Quark ja auch noch nie gehört. Aber durch Zufall. Ich habe den hier bei meinem Hausputz in der Hand gehabt und dachte, da macht man alles sauber, probiert es einfach mal auf dem Fell, bam und zieht da wäre ich nicht drauf gekommen also probiert es mal aus wenn ihr so ein paar Dinge schon rumfliegen habt, erstmal wie was auch immer auf so Dingern drauf steht an einer kleinen Stelle ausprobieren wir könnten ja so eine, Schlagabtausch Edition der Zauberschwemme herausbringen extra für Schlagzeug und weil es extra für Schlagzeug ist es ist 50% teuer, Mindestens. Eigentlich müsste ich sagen 500% teurer. Ich glaube, jetzt brauchen wir nicht mehr arbeiten. Wahrscheinlich gibt es so Leute, die schaffen das. Die sind aber cleverer als wir. Garantiert. Mega. Es gibt die OEM-Version von unseren demnächst, die OEM-Version von den Radierschwemmen in dem Drogeriemarkt eures Vertrauens mit unserem Schlagabtausch-Logo drauf. Ich glaube, das ist wirklich eine Idee. Oder beim großen Tee. Genau. Nur, der hat das eine Woche später unter seinem Logo. So, Dirk, was hast du denn für uns heute? Eine Frage oder hast du eine Empfehlung? Nee, nein. Ich weiß selber nicht, ob das gut oder scheiße ist, ob ich das selber gut oder scheiße finden soll. Wie du weißt, oder viele, ich trinke viel zu viel Kaffee. Ich trinke viel zu wenig Alkohol, ich trinke aber viel zu viel Kaffee. Groß. So, und jetzt habe ich mal überlegt, irgendwann wird man ja auch rammdörsig. Nach dem 15. Kaffee dann irgendwann habe ich mir gedacht, boah, das ist so relativ, ja. Jetzt habe ich überlegt, Das soll total gesund sein. Ich habe mir eine Tüte Pilzkaffee gekauft. War es in Amsterdam? Nein, nicht so ein Pilzkaffee. Das war auch meine. Das hätte ich ja noch geil gefunden. Ich habe mir wirklich so eine... Wie heißt das? Adoptigenen? Ich habe keinen blassen Schimmer. Ich habe so eine Tüte Pilzkaffee gekauft. Wo gibt es die? Meine erste Frage ist, wo gibt es die? Ernsthaft? Ja, ja, wisst du, überall. Wegen Brain Fork. Man wirkt fokussierter, das merkt man ja an meiner Aussprache jetzt total fokussiert. Ich hab nämlich heute Morgen einen getrunken. Und, ähm, boah, ich bin über den Geschmack. Boah, schon kein Kaffee. Okay. Wodach schmeckt es? Schmeckt es nach Champignon-Grabben-Soße oder denkst du an Pilzgeschnetzeltes? Wodach schmeckt es? Nee, das ist eigentlich gar keine Empfehlung. Also ich finde es schon spannend. Ich wollte euch das eigentlich nur mitteilen, weil ich fand das so krass, als ich selber mit dieser komischen Pilz-Kaffee-Tüte und man guckte mich auch im Familienbereich sehr skeptisch damit an. Und als ich den ersten Schluck genommen habe, war die Skepsis auch bei mir sehr groß. Aber Moment, ich muss trotzdem noch mal fragen, du hast ja auch einen Vollautomaten, ne? Ja, ich habe Kapseln. Du hast Kapsel. Gibt es das als Kapsel oder hast du jetzt dafür eine Kaffeefiltermaschine? Nein, nein, das ist eigentlich löstlicher. Zum Aufgießen, also so löstlicher Kaffee. Sieht tatsächlich wie Kaffee aus. Ich habe jetzt tausend Fragen. Was stört denn an deinem Kaffeekonsum? Dass es einfach, dass viele Koffein ist? Ja, ich glaube einfach, dass es viel Koffein ist. Aber hast du schon mal vom entkoffeinierten Kaffee gehört? Ja, aber das ist... Was die Omas immer trinken? Ja, ja. Kommst du in das Alter? Ja, ganz ehrlich. Und dann geht eigentlich meine Frage. Ich habe im Moment... Das wird auch nicht immer so bleiben. Habt ihr eine klasse... Kaffee-Alternative. So, ich meine jetzt kein Kakao. Ja, ich denke, meistens kommt jetzt mit Tee um die Ecke, schätze ich. Ja, wahrscheinlich. Nee, Tee ist auch, weil Tee ist es halt so, ich muss ja auf mein Gewicht achten. Ich finde Tee total toll mit ganz viel Zucker. Also Honig finde ich auch noch okay, aber das ist wirklich anders für mich als ein Kaffee. Und wenn ich zum Beispiel übe, wenn ich spiele oder auch beim Podcast schneiden, ich habe einfach gerne ein Heißgetränk dabei und eigentlich gerne einen Kaffee. Und ich wollte, natürlich habe ich auch einen enkoffeinierten Kaffee, da gibt es ja auch genug Kapseln und alles so. Aber ich wollte einfach mal, weil ich war auch so ein bisschen angefixt von Werbung, man kriegt ja heute ganz viel Werbung immer, ob man will oder nicht, die kriegt man dann. Und ich dachte, boah, Pilzkaffee. Also ihr wisst selber, ich weiß selber nicht so richtig, was ich dazu sagen soll. Am ich das gut oder der Geschmack ist schon anders. Und die Pilze, joa. Ich fand das, das habe ich noch nie gehört, noch nie gehört, ehrlich. Ich habe jetzt alt gerechnet, aber nicht mit Pilzkaffee. Ich habe zehn Pilze da drin sogar. Da ist schickate Pilze drin. Vielleicht sage ich dir auch alle falsch. Ich kann die alle gar nicht aussprechen. Geil. Das heißt, wenn du den Dirk im Wald umlaufen seht, er sucht sich seine Kaffeepilze zusammen. Ja, genau. Aber auch das würde mich auch interessieren. Wenn ihr da draußen alle Alternative zu so einem Kaffee habt oder Erfahrungen mit Pilzkaffee. Vielleicht hast du einfach auch eine schlechte Sorte erwischt. Vielleicht gibt es den ja auch als Pilzkaffee ganze Bohne. Oder Mushroom Coffee Pilzkaffee mit 10 Pilzen. Adaptogenen und Probiotika. Instant Arabica Kaffee mit Löwenmähne, Chaga, Reishi, Cordyceps und mehr. Mehr habe ich verstanden. Sehr schön. Okay, krasse Empfehlung. Pilz, Kaffee. Okay, okay. Muss man vielleicht in seinem Leben mal anscheinend probiert haben. Der ist noch echt teuer. Entschuldigung nochmal. Es sind. 150 Gramm, glaube ich. Aber ich habe es mir echt mal gegönnt, weil ich wollte es einfach 23 Euro. Holy Shit. Aber ich bin voll gesund. Vielleicht merke ich das auch irgendwann. Nach 10 Jahren Pilzkaffee-Konsum. Macht die Haut schöner. Sehr gut. Vielleicht lässt du die Haare wieder wachsen. Sollte ich vielleicht mal ausprobieren. Wenn du dann auf einmal ganz viel Haare kriegst. Dann weißt du Bescheid. Dann weißt du Bescheid. Sehr geil. Also liebe Leute, Empfehlung von Dirk ist heute mit Fragezeichen Pilzcafé. Aber auch hier wieder die Aufforderung an euch da draußen. Schreibt gerne in die Kommentare oder an schlagabberspodcast.gmail.com Was könnt ihr dem Dirk für Alternative bieten, die erstens schmeckt, zweitens nicht dick macht, drittens ich sage auch mal bitte, auch noch erschwinglich ist. Ich habe das mal gemacht und ja, ich weiß es nicht. Unser Podcast driftet langsam in andere Richtungen ab. Ja, oder auch an euch da draußen. Trinkt jemand schon Pilzkaffee? Jetzt sagen die wahrscheinlich Pilzkaffee ist jetzt natürlich ein Pilz trinke. Pilz ganz viel. Aber es ist halt Kaltgetränk. Ich meine das Eisgetränk mit dem Pilz. Sehr schön. Alter, ja, ich weiß auch nicht. Sorry, aber ich finde es schön. Ich find's schön. Wunderbar. Also haut in die Tasten, wenn euch was einfällt, lasst es uns wissen. Die 135. Folge neigt sich so langsam dem Ende und wir bedanken uns natürlich wieder für euer Treuszuschauen, reinschalten, zuhören, wo auch immer ihr uns hört und seht. Wahnsinn. Ihr habt wieder viel zu kommentieren, wir haben euch sicherlich aufgerufen. Tut das gerne, es hilft uns, es hilft dem Algorithmus und was uns auch wirklich hilft, empfehlt uns weiter und wenn ihr die Möglichkeit habt, ruhig auch irgendwo eine Bewertung hinterlassen, zum Beispiel bei Spotify geht das ja Amazon, Podcast und und und, aber wovon wir vor allem leben ist, dass ihr uns weiter verbreitet. Also wenn ihr die Möglichkeit auch habt, ihr seht uns auf YouTube oder ihr seht einen Facebook-Post von uns oder einen Instagram-Post. Bitte, wenn ihr die Zeit habt, ruhig mal kommentieren. Das ist super krass nämlich. Und gerne teilen. Teilen ist mittlerweile in dieser Social-Media-Welt mit das Wichtigste überhaupt. Man kann 5 Millionen Likes haben. Das Teilen ist wichtiger als jeder Like. Also wirklich teilen, teilen, teilen, was das Zeug hält. Das hilft uns, unsere Reichweite zu erhöhen und dann auch noch mehr Schlazerinnen und Schlazergär dort draußen zu erreichen. Also das wäre eine kleine Bitte dann an dieser Stelle. Ansonsten, habt eine gute Frühjahrszeit schon, obwohl ich glaube, es geht schon wieder bergab mit dem Wetter, aber habt eine gute Zeit einfach, bleibt uns treu und das letzte Wort gebe ich natürlich ab, an unseren Pilzexperten Dirk Brand. Genau, da sagst du was. Ihr Lieben da draußen, ich gehe jetzt einen richtigen Kaffee trinken, den habe ich mir verdient. Passt auf euch auf, bleibt uns gewogen, wie der Timo Orsland sagt. Es sind immer noch sehr, finde ich, crazy Zeiten da draußen. In der Welt geht gerade eine ganze Menge ab. Also passt auf euch auf.