Latest / Felix Tierwelt / #46 Vergiftung beim Hund: Was fast jeder falsch macht!
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- Felix Tierwelt: Hallöchen und erstmal herzlich willkommen zu dieser Folge. Diesmal geht es echt ein sehr ernstes Thema, nämlich Vergiftungen bei Hunden. Viele Leute machen da echt ganz, ganz viele Fehler und deswegen werden wir uns mal dem Thema widmen. Und da haben wir dich mit dabei. Franzi, du bist ja, ich sag mal Expertin, was das ganze Thema angeht. Dein voller Name ist Herr Dr. Franziska Thal und du bist ja mit ToxHelp unterwegs. Und wir werden natürlich heute uns mal angucken, was ist wirklich gefährlich bei Hunden. Wir werden natürlich auch mal deine Geschichte uns anhören, auch mit Toxheb, was es so interessantes gibt. Natürlich geben wir dann Kapitel für Kapitel weiter auch, woran erkenne ich überhaupt Vergiftungen bei meinen Vierbeiner, was sind so die größten Fehler. Wir schauen uns natürlich auch an, was sollte man wirklich tun bei einer Vergiftung, was macht Sinn, was ist totaler Blödsinn da draußen. Und das machen wir alles Stück für Stück. Deswegen, ich wünsche allen ganz viel Spaß bei dieser Folge. Lass uns direkt mal loslegen Franzi. Nämlich, wenn mein Vierbeiner jetzt etwas giftiges gefressen hat, wie viel Zeit habe ich als Hundebesitzer, richtig jetzt darauf zu reagieren? Sind es ein paar Minuten, paar Stunden oder wie sieht das genau aus? Dr. Franziska Thal: Das kommt natürlich immer auf den Giftstoff an. Bei einigen Stoffen hat man mehr Zeit, bei anderen zählt jede Minute. Grob sollte man sich merken, dass man es schaffen sollte, der ersten 1-2 Stunden eine Tierarztpraxis oder Klinik aufzusuchen. Wenn man das schafft, stehen die Chancen sehr gut, dass das Tier wieder vollständig erholt. Felix Tierwelt: Krass. Okay, also bedeutet, man sollte das Thema ernst nehmen, nicht noch stundenlang irgendwie rumdackeln und rumtesten und rumdoktern, sondern eigentlich direkt medizinisch prüfen lassen. Dr. Franziska Thal: Also je schneller man handelt, desto besser ist es tatsächlich. Felix Tierwelt: Das ist schon mal wichtig zu wissen. Lass uns mal zu dir kommen als Person, natürlich auch mal ToxHelp anschauen, was das überhaupt ist. Aber zu dir, Franzi, wie darf ich mir bei dir das vorstellen? wie bist du überhaupt in diesem Bereich mit Vergiftungen bei Tieren überhaupt gekommen? Also gab es da einen speziellen Grund? War das immer schon dein Traum gewesen? Hau mal raus. Dr. Franziska Thal: Ja, das ist tatsächlich ganz zufällig passiert. Hätte mir jemand mal gesagt, dass ich Gründerin und Geschäftsführerin von Deutschlands Erster Tiervergiftungsberatung werde, ich hätte die Person für verrückt erklärt. Denn das hat sich eigentlich früher gar nicht so abgezeichnet. Ich habe erst mal ganz bodenständig BWL studiert und dann hatte ich schon immer eine Leidenschaft für die Medizin und habe mich dann eben auch gezielt beworben, sodass ich dann auch meinen ersten Job im Giftnotruf der Charité hatte. Auch da bin ich zufällig gelandet. Ich hatte zuvor noch nie etwas von einem Giftnotruf gehört und kannte diese Einrichtung gar nicht. Und je länger ich da gearbeitet habe, desto mehr konnte ich mich auch fürs Thema Vergiftung begeistern. Es ist wirklich hochinteressant, auch was die Mitarbeitenden da für eine wertvolle Arbeit leisten. Die Einrichtungen werden wirklich unterschätzt, muss man sagen, sind super, super wichtig, gerade wenn man einen Notfall hat. Ja und letztendlich habe ich dann eben auch als große Tierfreundin festgestellt, dass relativ häufig auch TierhalterInnen oder auch Tierärztinnen und Tierärzte dort anriefen, sich ein Rat einzuholen. Und da habe ich mir eben die Frage gestellt, warum machen die das eigentlich? Warum rufen die im Giftnotruf für Menschen an? Und dann habe ich so bisschen recherchiert und habe herausgefunden, in einigen Ländern, da gibt es ja tatsächlich spezialisierte Tiervergiftungsberatungen, zum Beispiel in den USA, die haben das schon seit den 70er Jahren. Aber in anderen Ländern, wie bei uns, da gibt es so etwas eben nicht. Und das ist natürlich fatal, weil man hat immer versucht, im Giftnotruf für Menschen irgendwie Aussagen von Kindern oder Babys quasi auf Tiere abzuleiten, was jetzt die Giftigkeit angeht. Aber das macht natürlich unter uns gesagt medizinisch keinen Sinn. Und davon abgesehen konnten die Tieranfragen auch häufig nicht bearbeitet werden, weil man natürlich erst mal vorrangig die Anfragen zu Menschen beantwortet hat. Da haben sich für mich innerlich wahre Dramen abgespielt, wenn dann den Tieren nicht geholfen werden konnte. Deshalb hat mich das Thema niemals losgelassen. Damals hat es aber aus unterschiedlichen Gründen nicht geklappt, dass ich eine eigene telefonische Tiervergiftungsberatung auf den Weg bringe, weil man ja auch sehr viel Kapital braucht, wenn da Fachpersonal sitzen muss rund die Uhr, dann die telefonische Betreuung zu machen und natürlich auch die ganze Infrastruktur. Ich hätte es gern damals in den Giftnotruf der Charité integriert, aber das wollte man dort nicht. Also bin ich erst mal weitergezogen und habe meine Karriere im Krankenhauswesen fortgesetzt, war zuletzt Klinikmanagerin und auch sehr zufrieden. Aber das Thema Tiervergiftung hat mich wirklich immer beschäftigt und dass es keinen Anlaufpunkt gibt. als dann diese neuesten technologischen Entwicklungen aufkamen mit der KI und CHED GPT, Gemini und Co., Da habe ich dann einfach noch mal drüber nachgedacht und plötzlich hat es mich getroffen wie so ein Blitz. Da dachte ich, das ist doch eigentlich die Lösung. Also auf diesen Weg kann man noch relativ niedrigschwellig anfangen und auch eine kostengünstige und schnelle Lösung für alle bereitstellen. Das wäre es doch eigentlich. ja, auch dann habe ich angefangen, das so bisschen hobbymäßig zu betreiben, so als Projekt nebenbei. Das hat sich dann aber ziemlich schnell verselbstständigt und ist auf große Resonanz gestoßen. Viele fanden das richtig gut. Wir überraschend den Fresnacht Innovation Award gewonnen. Und konnten Investoren für uns begeistern. Es ging immer gut voran. Jetzt bin ich in Vollzeit tätig für ToxHelp. Und habe ein tolles Team, das mich unterstützt. Jetzt packen wir die Sache an. Wir haben unsere App für tiermedizinisches Fachpersonal fertig. Die für TierhalterInnen soll im nächsten Jahr folgen. Felix Tierwelt: Krass. Also im Endeffekt, wenn man es ganz dumm ausdrückt, über BWL, über normale Medizin hin zu Tiermedizin, hin zu Vergiftungsthematiken, hast du echt einen langen Weg gehabt und das ist schon eine krasse Nummer. Also es war jetzt nicht der Traum per se, sondern per Zufall. Finde ich aber super, super spannend. Wir gehen nachher nochmal näher drauf ein bisschen. Gab es denn in dieser Zeit, wo du das jetzt machst, einen bestimmten Fall oder einen bestimmten Moment, wo du selbst gemerkt hast, ey, das Thema Vergiftungen bei Tieren? braucht noch unbedingt sehr, sehr viel Aufklärungsarbeit, weil darüber spricht ja eigentlich kaum jemand. Dr. Franziska Thal: Ja, absolut. Und deshalb erlebe ich auch immer noch Momente, wo ich mir denke, ich bin hier genau auf dem richtigen Weg. Immer wenn dann Freunde, bekannte Verwandte ihrem Hund ein Stück Schokolade geben oder eine Weintraube rüberreichen, wo man ja eigentlich denkt, das sollte ja mittlerweile jeder wissen, dass das giftig ist für Hunde. Dem ist aber nicht so. Und es liegt genau daran, was du jetzt gerade schon gesagt hast. Es wird einfach nicht breit darüber aufgeklärt. Da hat sich bisher noch keiner so richtig auf das Thema konzentriert. Man kriegt hier und da immer mal ein paar Häppchen an Informationen. Aber umso wichtiger ist ja jetzt, dass wir bei ToxHelp da den Vorsprung machen und dann gezielt aufklären und dann hoffentlich möglichst viele Vergiftungsfälle auch verhindern. Felix Tierwelt: Find ich richtig stark. Man muss es auch sagen, ich hab letztens erst ein Video gemacht, du wirst wahrscheinlich gleich lächeln, in Bezug auf rohe Kartoffeln, dass die jetzt nicht so sinnvoll sind für Hunde, Bezug auf Solanin und andere Sachen. Und manche Leute haben drunter geschrieben, wer gibt denn überhaupt seinen Hund sowas, ist doch logisch. Und dann hab ich wieder Leute, die da drunter schreiben, ich geb meinen Hund das schon immer, der hat noch nie Probleme gehabt. Und das ist so Punkt, deswegen machen wir hier auch den Podcast, wir wollen nichts verteufeln oder auch nichts extrem schlecht reden, sondern wir wollen wirklich aufklären, Mehrwerttipps und Vieles andere schildern. Das ist so das Wichtigste. Du hast es schon ein bisschen geflunkert damit, ich schon sagen. Nämlich mit Toxhelp. Toxhelp ist ja deine Idee, aber wenn jetzt jemand das noch nicht kennt, was genau ist denn das überhaupt? Dr. Franziska Thal: Ja, also Toxelb ist eine KI-gestützte App, die dann in akuten Vergiftungsverdachtsfällen mit Rat und Tat zur Seite steht. Und wir haben jetzt eben die App für tiermedizinisches Fachpersonal fertiggestellt. Dort können dann eben alle Angaben zum jeweiligen Fall eingegeben werden. Und dann erhält man in Minuten schnelle einen Bericht mit einer Ersteinschätzung und auch Handlungsempfehlungen und Maßnahmen. Was jedoch natürlich jetzt interessanter ist für die Tierhalter, die uns zuhören, ist die Tierhalter-Variante. Die wird es im nächsten Jahr geben. Da wollen wir erst mal starten mit der Vergiftungsberatung. Sodass man, wenn man einen Vergiftungsverdacht hat, alle Angaben dort eingeben kann in die App. Das wird auch strukturiert abgefragt, sodass man nichts vergessen kann. Dann erhält man blitzschnell eine Einschätzung, wie hoch das Risiko ist. Und auch Empfehlungen zu Erstmaßnahmen. Man wird dann auch zur nächstgelegenen geöffneten Tierarztpraxis oder Klinik geleitet, wenn das erforderlich sein sollte. Und auch der Bericht wird dann übersendet an die jeweilige Praxis oder Klinik. Und dann gibt es noch später weitere nette Features. Aber wie gesagt, wir starten jetzt erst mal mit der Vergiftungsberatung. Felix Tierwelt: finde ich richtig genial und auch alle ich sag mal Infos zu euch oder zu dir, zur App und Co. auch wenn die dann im Jahre 2027 so rum für Hundebesitzer oder Tierbesitzer rauskommt. Ich verlinke das alles unter dem Video in der Videobeschreibung oder auch in den Kommentaren. Dann kann man euch dann kontaktieren oder alles darüber angucken. Ich glaube das ist sehr sehr wissenswert. Das mal ein bisschen zu dir, zu ToxHelp, so bisschen so Einleitung. Lass uns jetzt mal richtig in dieses Thema einsteigen, nämlich Vergiftungen bei Hunden. Was sind denn aus deiner Sicht zumindest die häufigsten Vergiftungen bei Hunden? Hast du da was auf Lager? Dr. Franziska Thal: Definitiv. Auf Platz eins unverändert. gibt immer wieder Schwankungen. Es Arzneimittel. Sowohl Human-Arzneimittel als auch Tier-Arzneimittel. Da kommt es zu Fehldosierungen oder Verwechslungen. Oder der schlimmste Fall, werden Human-Arzneimittel an Tiere verabreicht. Ohne sich vorher zu informieren, ob das eine gute Idee ist. Dann kommt es leider immer wieder zu Vergiftungsfällen. Auf Platz zwei könnte man sagen, sind dann die Lebensmittel. Da der Klassiker Schokolade oder Trauben und Rosinen haben wir schon erwähnt. Aber auch die Lauchgewechse, die Alliumarten, beispielsweise Porree oder Zwiebeln oder Knoblauch. Platz drei, würde ich sagen, was ist das? Das sind die Rodentizide. Das sind Ratten- und Mäusegift. Da passiert leider auch immer mal wieder was. Und auf Platz 4 sind dann die Pflanzen und Pilze. Felix Tierwelt: Hätte ich so gar nicht gedacht. Ich hätte es irgendwo anders ein bisschen drum gedacht. So ein bisschen von der Rangliste her, wenn man es mal dumm aussprechen möchte. Es ist schon völlig verrückt. Und ich habe letztens erst den Punkt gehabt, hat jemand mich so gefragt, kann man eigentlich auch seinem Hund Hypoprophäen geben? Wo ich schon gedacht habe, manchmal Dr. Franziska Thal: Hahaha Felix Tierwelt: muss man einfach nur mit dem Kopf schütteln, aber ich verstehe das natürlich. Du wahrscheinlich auch die Hundebesitzer oder Tierbesitzer im Allgemeinen sind ja super emotional. meistens auch total überfordert mit dem eigenen Vierbeiner. Und das ist halt so der Aspekt dabei. Dann kommen halt solche Fragen auf und da ist es halt wichtig, mal ein bisschen Halbgas und das ist schon nicht ohne vor allem, es geht ja relativ schnell mit solchen Vergiftungen. Du hast es gerade ein bisschen schon angesprochen, nämlich in Bezug auf Lebensmittel, da wollte ich mal ein bisschen näher drauf eingehen. Welche Lebensmittel wäre denn... denn von Hundelbesitzern häufig unterschätzt, die solche Vergiftungen auslösen können. Du hast es ja schon ein bisschen gesagt, Bezug auf Rosinen, Trauben, gibt es da noch andere Lebensmittel, wo du sagst, Finger weg davon? Dr. Franziska Thal: Was häufig unterschätzt wird, sind Zwiebeln und Knoblauch. Das wird ja auch häufig als Gewürz verwendet. Wenn man sich irgendwas zubereitet, aber auch zur Zeckenprophylaxe. Da sollte man aufpassen, dass man das nicht überdosiert. Denn das kann auch zu einer Vergiftung führen. Was auch häufig unterschätzt wird, sind Nahrungsergänzungsmittel. Auch da hat man vielleicht die Annahme, Vitamine können nicht schaden. Aber auch dort ist eine Überdosierung möglich. Zum Beispiel bei Vitamin D. Das kann zu Kalzium-Ablagerungen führen und letztendlich auch zum Organversagen. Das kann wirklich sehr schwerwiegende Folgen haben. Wie bereits erwähnt, sind jetzt keine Lebensmittel. Aber ich kann nur noch mal ein Ausrufezeichen hinter die Humanarzneimittel setzen. Die bergen wirklich eine ganz große Gefahr, wenn man da sich nicht vorher fachkundigen Rat holt, was man verabreichen darf. Felix Tierwelt: Das ist schon mal ganz gut zu wissen. Jetzt brauche ich mal deine Einschätzung, wird es richtig spannend. Es gibt ja, also wir nehmen ja gerade die Folge auf Anfang Oktober hier, 2026, und Silvester rückt ja nahe. Also es dauert nicht mehr lange. Und da gibt es immer wieder im Internet total gute Tipps, in Anführungszeichen. Zum einen nehme ich der Eierlikör für Hunde, dass der ja super gut hilft. Du bist ja die Expertin, was Vergiftungen angeht. Was ist denn deine Meinung zu diesem Tipp? Dr. Franziska Thal: Ja, also aus unserer Sicht ist das kompletter Humbug. Denn Alkohol ist nun mal giftig für Hunde und das sind die Tatsachen und es gibt auch keine sichere Menge, weil die Hunde reagieren auch alle unterschiedlich auf Alkohol. Insofern, wer da sicher gehen möchte, wirklich zum Tierarzt, zur Tierärztin seines Vertrauens gehen und sich denn da ein entsprechendes Präparat besorgen. Felix Tierwelt: Finde ich richtig stark. Weil ich sehe das immer häufiger. Und es werden immer mehr Leute, die sowas empfehlen. Und es ist einfach quatschig. Man muss einfach sagen, der Vierbeiner wird einfach nur betäubt. Aber trotzdem leidet das Tier weiterhin unter Stress und unter vielen Sachen. Und das ist halt völliger Bullshit. Weil wir als Hundesbesitzer haben ja die Verantwortung für unsere Fellrakete. Und sollten so einen Blödsinn nicht machen. Wir leben heutzutage in so einer modernen Welt und machen immer noch so einen Scheiß. wo ich mir manchmal selber an den Kopf fasse und denke so, wo sind wir? Aber das ist schon mal ganz gut zu wissen. Danke fürs Beleuchten von dem Thema. Bei welchen Dingen, wir hatten es gerade gehabt, was so bisschen Hundebesitzer unterschätzen oder was häufig Vergiftungen auslöst. Aber bei welchen Dingen reichen denn wirklich ganz kleine Mengen aus, wo der Vierbanner in eine gefährliche Lebenssituation kommt? Hast du da etwas, wo du sagst, okay, da wirklich größte Vorsicht? Dr. Franziska Thal: Ja, also das sind Ratten- und Mäusegift auf jeden Fall. Dann auch Schneckenkorn oder auch Schnecken frei. Das sind so kleine blaue Kügelchen zur Schneckenabwehr, die dann eben häufig im Garten verteilt werden. Da gab es auch schon wirklich ganz schlimme Fälle. Ich möchte an der Stelle betonen, weil der Hund sich nicht für Schneckenkorn interessiert hat. Heißt es nicht, dass es dieses Jahr auch wieder so ist. Immer wieder wird angenommen, der Hund hat sich bisher nicht dafür interessiert. Und Tages hat er es doch gefressen. Das kann dann natürlich fatale Folgen haben, die man gerne vermeiden will. Ansonsten, da wir auf die kalte Jahreszeit langsam zugehen, ist auch noch mal Frostschutzmittel mit Ethylen-Glykol zu erwähnen. Das nehmen die Hunde tatsächlich sehr gerne auf, weil es ihm auch süßlich schmeckt. Da reichen schon ein paar Teelöffel aus, einen Hund zu töten. bitte äußerste Vorsicht, das ist hochgiftig. Felix Tierwelt: Das ist auch definitiv gut zu wissen, vor allem in der kalten Jahreszeit. Gibt es denn auch was in der warmen Jahreszeit, wo man sagt, da aufpassen, weil Frostschutzmittel wird ja nicht so häufig verwendet im warmen, sage ich mal so. Aber hast du da was? Dr. Franziska Thal: Ja, also wie schon erwähnt, dieses Schneckenkorn, also alles, man nimmt, Insekten oder auch Nagetiere abzuwehren, ist immer hochgiftig und das sollte man eben nicht im Garten verteilen, wenn da Tiere unterwegs sind oder auch kleine Kinder. Felix Tierwelt: Okay, das ist schon mal ganz gut zu wissen und vor allem, ich hab auch mal dazu ein Video gemacht. Die schauen ja richtig goldig aus, diese Kügelchen. Total bunt. Dr. Franziska Thal: Mh. Felix Tierwelt: Und unsere Fellraketen da draußen sind ja meist neugierig. Und schnuppern daran und schwuppdiwupp ist sowas im Körper drin vom Vierbeiner. Und dann ist ja Spaß vorbei. Deswegen sollte man da ach geben. Das mal, ich sag mal so zum Kippelkapitel, Vergiftung bei Hunden. Was so einfach gefährlich ist, dass man ein bisschen so einen Überblick bekommt. Ich glaub, da konnten wir jetzt schon ein bisschen ... sehr, sehr guten Einblick geben. Jetzt geht es ja mehr darum, wie man jetzt vor allem diese Vergiftung erkennt. Also das ist ja denke ich mal auch super wichtig, weil es muss ja nicht immer eine Vergiftung sein. Aber was sind denn aus deiner Sicht, Franzi, so Symptome, wo man wirklich darauf achten sollte oder die hindeuten darauf, dass der Vierbeiner was Giftiges aufgenommen hat? Dr. Franziska Thal: Die Symptome sind tatsächlich sehr vielfältig. Insofern kann ich nur einen kleinen Ausschnitt darstellen. Häufig äußert sich eine Vergiftung jedoch in Magen-Darm-Symptomen. Das sind Erbrechen, Durchfall, vielleicht wirkt auch Hund so bisschen oder hat keinen Appetit mehr. Ansonsten auch vermehrtes Speicheln ist ein Alarmsignal oder auch blasse Schleimhäute. Wenn der Hund vielleicht sehr müde ist oder teilnahmslos in der Ecke liegt, das ist auch nochmal zu beachten. Oder auch Koordinationsstörungen, Zittern, Herzrasen, Herzrhythmusstörungen, Atemnot. Manchmal schnappen die Hunde dann auch nach Luft, bis hin im Prinzip auch zu Krampfanfällen oder auch einer veränderten Urinausscheidung. Also wie gesagt, haben wir eine ganz breite Palette. Felix Tierwelt: Versteh schon mal. Also bedeutet, im Endeffekt muss man so sehen, wenn der Vierbeiner sein Verhalten extrem verändert, wenn irgendwas wirklich ganz, ganz komisch ist, dann sollte man wirklich nicht nur hingucken und wieder weghucken, sondern hingucken, den Vierbeiner einpacken und ab zum Notdienst, zur Klinik oder zum Tierarzt. Ich glaube, das macht da meistens Sinn. Jeder kennt ja da draußen seinen Vierbeiner am besten, wenn man merkt, ey... Der ist heute ganz ganz anders. Vielleicht sollte man das mal abchecken lassen. Ich glaube, das ist schon am sinnvollsten. Gibt es denn auch, ich sag mal, Vergiftungserscheinungen, wo der Vierbeiner total normal wirkt? Gibt es da überhaupt so was? Dr. Franziska Thal: Ja, und darin besteht auch tatsächlich eine ganz große Gefahr, weil manche Giftstoffe, wirken erst stark zeitverzögert. Das kann wirklich viele, viele Stunden oder sogar Tage später erst auftreten, erste Symptom. Da ist wirklich Vorsicht geboten. Deswegen möchte ich auch noch mal an alle appellieren. Also wenn ich gesehen habe, dass mein Vierbeiner etwas potentiell Giftiges aufgenommen hat und zwei Stunden später ist vielleicht noch nichts passiert. dann sollte man sich da nicht in falscher Sicherheit wiegen. Es kann durchaus sein, dass das Tier trotzdem vergiftet ist. Was ich zum Beispiel auch noch mal sehr alarmierend finde, wenn Rattengift aufgenommen wurde, da kann tatsächlich erst zwei bis fünf Tage später dann die Symptomatik auftreten und das Tier verblutet von innen. Also es ist wirklich hochdramatisch. Damit ist nichts zu spaßen. Felix Tierwelt: Okay, schon mal gut zu wissen, vor allem wenn man den Verdacht hat. Ich sag mal, lieber den nochmal abchecken lassen. Man kennt das ja auch mit vielen anderen Dingen, wie auch mit Maiskolben. wissen die wenigsten. Hochinteressantes Thema. Wenn man einen Maiskolben frisst, kann es leider sehr schnell zum Darmverschluss führen, weil der kann nicht verdaut werden. Oder auch, was hatte ich letztes gemacht, ein Video über die Tuja. Also die wird ja super gerne als Hecke gepflanzt, aber die Nadeln können auch super viele Probleme auslösen. Da ist es halt wichtig. Man muss jetzt nicht jede einzelne Sekunde den Vierbeiner überwachen, aber wenn man wirklich einen Verdacht hat, da passt was nicht. Jetzt nicht noch mal gucken, was wird, sondern das Thema wirklich ernst nehmen. Bevor ich weiter drauf rumreite, glaube, haben da schon ein bisschen oder besser gesagt, du hast sehr, sehr viel Gutes erklärt dazu, woran man das Ganze erkennt. Es muss sich nicht immer zeigen als Symptom, als Symptomatik. sondern es kann sich erst viel später zeigen, nur dann ist meistens die Kacke schon wirklich am Dampfen und dann hat man viel weniger Zeit. Das ist so bisschen der Appell, dass man halt da wirklich vernünftig damit umgeht. Es gibt natürlich, das haben wir auch im Titel reingeschrieben, die Vergiftungen bei unten, was so jeder falsch macht. Es gibt ganz, ganz viele Fehler, was das Thema natürlich angeht. Was sind denn aus deiner Sicht zumindest die größten Fehler bei Hundebesitzern bei so einer möglichen Vergiftung, die die Leute so machen da draußen? Dr. Franziska Thal: Was wir gerade schon gesagt haben, einfach zu lange abwarten und vielleicht anzunehmen, wenn sich keine Symptome zeigen, dann ist alles nicht so dramatisch. Also das ist wirklich der größte Fehler. Und dann der zweite große Fehler ist, Maßnahmen zu ergreifen oder Therapieversuche zu unternehmen. irgendwelche Hausmittel zu verabreichen. Oder manche wollen gern ihren Hund zum Erbrechen bringen. Aber da muss man sagen, ist auch nicht immer die geeignete Möglichkeit. Vielleicht können wir später noch mal drauf eingehen, was da alles schiefgehen kann. Der dritte Fehler ist auch, manche nehmen an Aktivkohle ist das Wundermittel für alles bei Vergiftungen. Auch den Zahn muss ich leider ziehen. Aktivkohle ... kann zum Beispiel bei manchen Giftstoffen gar keine Wirkung haben, Beispiel Säurenlaugen oder auch Metalle. Beziehungsweise je nachdem, in welcher Situation auch die Aktivkohle verabreicht wird, besteht sogar Erstickungsgefahr. Und man muss eben auch wissen, man muss eine recht große Menge initial verabreichen. Da hatte ich zum Beispiel mal ausgerechnet so ein kleiner Hund, vier Kilogramm, der sich jetzt potenziell vergiftet hat. Dem müsste man schon 16 Tabletten Aktivkohle verabreichen. Da muss jeder für sich selbst einschätzen, ob das realistisch ist in so einer Paniksituation. Ich würde für mich die Frage mal mit Nein beantworten. Die Tierärztinnen und Tierärzte haben da noch ganz andere Möglichkeiten, die Kohle in das Tier reinzukriegen. Deswegen sollte man das auch beachten. Felix Tierwelt: Und vor allem, weil wir gerade bei dem Punkt schon sind, was sich wahrscheinlich der ein oder andere Hundebesitzer so denkt. Ich weiß das teilweise immer mal wieder, weil ich sehr, viele Klienten begleite. Man sollte nicht so in Schwarz-Weiß denken an alle Tierärzte sind scheiße oder sind nur nach dem Geld hinterher. Das denken ja leider heutzutage viele. Es gibt wie in jedem Bereich schwarze Schafe als auch weiße Schafe. Und man hat halt die Qual der Wahl. Man sollte da wirklich trotzdem das Thema ernst nehmen. nicht zu Hause auf dem Sofa entspannen, sondern wirklich das abchecken lassen. Klar, ich weiß auch, das kostet alles irgendwo immer Geld. Das ist nicht ohne, aber ich sag immer so blöd ausgesprochenes, das sag ich glaube ich immer, überall in meinen Videos, lieber Vorsorge als die Nachsorge. Aber wenn erstmal die Kacke am Dampfen ist, man kann die Zeit nicht mehr zurückdrehen. Und ich glaube, ist so das Wichtigste, auch in Bezug was du sagst, mit der Aktivkohle. Das ist zwar schön und gut, Aber das ist kein Alleinretter und man sollte sich auf solche Sachen niemals verlassen. Es gibt auch viele andere Dinge da draußen. Da wollen wir aber nicht weiter abschweifen. Du hast es ein bisschen schon angeteasert, das fand ich richtig gut, das mit dem Thema Erbrechen. Was kann man denn da überhaupt falsch machen? Du hast ja auch gesagt, das macht manchmal gar nicht so viel Sinn. Dr. Franziska Thal: Genau, richtig. Häufig wird eine Salzlösung dem Hund eingeflößt, damit er er bricht. Da kann man, wenn es ganz schlecht läuft, dem Hund eine Salzvergiftung hinzufügen. Davon abgesehen ist es auch wirklich so, durch das Erbrechen kann auch, je nachdem, welchem Zustand sich der Hund befindet, eine Erstickungsgefahr bestehen. Und je nachdem, welcher Giftstoff im Spiel ist, es keine gute Idee. beispielsweise Säuren oder auch wenn Batterien verschluckt wurden. Wenn die wieder den ganzen Weg nach oben gehen, dann erzeugt das zusätzlichen Schaden. Und was auch besonders fatal ist, gerade bei Giftködern sind ja häufig auch scharfe Gegenstände noch mal im Spiel und eingearbeitet. Rasierklingen oder Glasscherben, Nägel. Da kann man sich auch vorstellen, wenn man dann den Hund zum Erbrechen bringt, dass dann auch innere Verletzungen entstehen können. Es gibt viele Gründe, warum es vielleicht in einem bestimmten Moment nicht angezeigt ist. Deswegen sollte man da nicht eigenmächtig handeln und wirklich direkt in eine Praxis oder Klinik fahren und die werden das dann beurteilen. Felix Tierwelt: Also schon mal ganz gut zu wissen, bevor man da irgendwie doch einen Fehler macht und am Ende bereut man es. Ich glaube, das macht schon deutlich mehr Sinn, einfach das lieber medizinisch prüfen zu lassen. Es gibt ja immer wieder auf Social Media, da kommen wir wieder auf das Thema zurück, tolle Tipps da draußen von Hausmitteln wie bestimmte Öle, wie bestimmte Milch oder gewisse Salze, die sozusagen im Ernstfall den Vierbeiner retten, wenn was ist. Was ist denn deine klare Meinung dazu? Ist das alles humbug oder kann das teilweise helfen, wie beispielsweise auch zum Beispiel Sauerkraut in bestimmten Bereichen oder sagst du von vornherein, äh, lieber nicht? Dr. Franziska Thal: Ja, also da sage ich lieber nicht, denn gerade bei Vergiftungen, ist wirklich schnelles Handeln gefragt. Da sollte man nicht herum experimentieren. Und wenn man jetzt beispielsweise Öl oder Milch verabreicht, im besten Fall passiert vielleicht gar nichts Negatives. Aber im schlimmsten Fall Kann das die ganze Situation noch weiter verschärfen? Wir haben es ja auch schon besprochen mit dem Salz. Da hast du noch eine Salzvergiftung on top. Davon würde ich dringend abraten. Eine Vergiftung oder ein Vergiftungsverdacht ist nicht der Zeitpunkt für irgendwelche Experimente oder Naturheilverfahren. Da muss man die richtigen Maßnahmen einleiten. Felix Tierwelt: Ihr versteht euch schon mal, das ist schon mal ganz gut zu wissen. wir haben, ich versuche das jetzt mal alles so zusammenzufassen für das Kapitel, was die größten Fehler angeht, weil es ist wirklich sehr, sehr viel Stoff. Aber grundlegend natürlich hast du von vorhin gesagt, nicht auf solche Sachen, ich sag mal, sich sicher fühlen. Sei es Aktivkohle, sei es auch viele andere Sachen, wie wir es gerade besprochen haben, mit Milch oder anderen Sachen. kann helfen, muss aber nicht. Und dann im Ernstfall kann es halt auch in die Hose gehen. Oder teilweise natürlich auch, dass man den Vierbeinererbe rechnen lässt. Oder dass man einfach abwartet, Anführungszeichen, und das wird einfach nur schlimmer. Und das sind halt viele solche Sachen, die sollte man sich ins Gehirn immer wiederholen. Deswegen versuche ich das gerade auch zu wiederholen alles. Jetzt im Normalfall, wo nichts ist, da denkt man gar nicht drüber nach. Da weiß man, okay, gesunder Mensch, verstanden. Aber dann im Ernstfall, dann versucht man, jeden Strohhalm zu benutzen, den man gerade hat. Oder an jeder Schnur zu ziehen, die irgendwo möglich ist. außer ins Auto zu setzen, ab in die Klinik. Und das ist, glaube ich, der wichtigste Ratschlag, bevor man da irgendwelche Tipps und Tricks im Internet sieht. Vor allem, wenn es das Thema Vergiftungen geht. andere, ich sag mal, wenn der Vierbeiner ein bisschen Durchfall hat und das hat nichts mit einer Vergiftung zu tun, dann sind wir wieder in ganz anderen Bereich. Aber das ist das Ausschlaggebendste. Weil wir gerade so bisschen das Thema schon hatten mit den größten Fehlern. Lass uns jetzt ein bisschen gucken, was sollte man wirklich machen bei einer Vergiftung, richtig krassen Mehrwert hauen wir jetzt einfach mal raus für alle die gerade noch zuschauen und zuhören. Übrigens auch für alle die gerade noch zuschauen und zuhören, wenn ihr noch Fragen habt oder wenn ihr das toll findet oder sonst was, gerne Kommentare dazu schreiben. Ich versuche alle durchzulesen oder du vielleicht Franzi auch mal. Wir versuchen wirklich weiter zu helfen, das ist uns hier sehr sehr wichtig. Ansonsten, jetzt mal zum Thema bevor ich weiter schnacke hier, was sollte man tun bei einer Vergiftung? Nämlich Mein Hund hat zum Beispiel jetzt vor, ich sage jetzt mal vor kurzem, irgendwas möglicherweise Giftiges gefressen. Was sind aus deiner Sicht jetzt die nächsten Schritte, wo du sagst, okay Schritt eins ist das, Schritt zwei ist das, Schritt drei ist das. Wie sieht es da von deiner Seite aus? Was macht man da am schlausten? Dr. Franziska Thal: Wie in jeder Notfall-Situation ist das Allerwichtigste erst einmal Ruhe zu bewahren. Wenn das Tier sich noch in der Gefahrensituation befindet, dann da rauszuholen. Beispielsweise wurde vielleicht etwas Giftiges eingeatmet, dann ab an die frische Luft. ist was auf die Haut gekommen, schnell mit klarem Wasser abspülen. Oder wenn was verschluckt wurde, vielleicht kann man sogar da noch was aus dem Maul rausholen oder alles, was noch herumliegt, jeden Fall sicherstellen, damit da nichts Weiteres aufgenommen wird. Und dann im nächsten Schritt sollte man die 5 W Fragen bei Vergiftungsverdacht versuchen zu beantworten. Denn danach wird auch gefragt werden, wenn man sich den tierärztlichen Rat holt. Und zwar ist die erste Frage, was wurde aufgenommen? Man sollte versuchen, diesen Giftstoff möglichst genau zu identifizieren und zu bestimmen. Also beispielsweise bei einem Produkt, was aufgenommen wurde, dass man die Verpackung schon mal parat hat, damit man auch Auskunft zu den Inhaltsstoffen geben kann. Oder bei einer Pflanze oder einem Pilz. Da kann man unter Umständen mit einer Erkennungs-App arbeiten, wenn man selbst botanisch nicht bewandert ist. Sodass man möglichst genau sagen kann, was es sich handelt. Denn danach richtet sich auch die Therapie. Die nächste Wehfrage ist, wie viel wurde aufgenommen? Das kennen wir alle, die Dosis macht das Gift. Insofern ist es sehr wichtig, war es ein Stück Schokolade, vielleicht die halbe Schokolade oder die ganze. Da sollte man zumindest eine grobe Abschätzung treffen können. Das Gleiche gilt auch für die dritte Frage, wann es ist passiert, die Zeit. Idealerweise hat man sich den Zeitpunkt schon notiert. Aber selbst wenn man das nicht gemacht hat, dann ist es wirklich auch noch mal sehr relevant, ob man sagen kann, es war in der letzten halben Stunde, in der letzten Stunde oder es ist vielleicht schon sechs Stunden her. Denn wie wir ja bereits eingangs erwähnt hatten, gibt es da so ein kritisches Zeitfenster von ein bis zwei Stunden, in dem man da ja auch noch mal andere Maßnahmen ergreifen kann. Dann kommen wir zur vierten B-Frage. Wie wurde der Giftstoff aufgenommen? Wurde es verschluckt über die Haut oder eingeatmet? Also was war quasi der Aufnahmeweg? Vielleicht war es ja auch ein Stich von einem Insekt. Das ist auch wichtig zu wissen. Und die fünfte B-Frage ist, wie geht es dem Tier aktuell? Die zählt quasi auf die Symptome ab. Alles, was einem auffällt, sollte man schon mal notieren, damit man dann auch später nichts vergisst. Und wenn man diese ganzen Informationen gesammelt hat... Dann sollte man sich umgehend umgehend tierärztlichen Rat holen. Dann am besten gleich schon mal in der Praxis oder Klinik anrufen. Keine Maßnahmen selbst vor der Unternehmen, sondern abwarten, was die Profis dazu sagen und dann entsprechend handeln. Manchmal kann man zu Hause bleiben, manchmal muss man aber auch dann direkt sich auf den Weg machen. Felix Tierwelt: Okay, verstehe. Ich versuche mal das ein bisschen zusammenzufassen. Finde ich richtig klasse auf jeden Fall, was du gesagt hast. erster Punkt ist, Ruhe bewahren. So scheiße wie es ist, so blöd wie es gelaufen ist auch in dem Falle jetzt Ruhe bewahren, weil sonst schmeißt man alles über Bord. Dann natürlich zweiter Schritt zu gucken, okay, wenn gerade was verschluckt ist, kann ich das irgendwie doch noch irgendwie rausziehen oder wenn irgendwas tockschützisches über die Haut ist, schnell mal mit Wasser sauber machen und dann hast du direkt gesagt, die Dritter Punkt ist, dass man den 5W-Fragen, dass man da wirklich gezielt dann vorgeht. Was ich klasse fänden würde, wenn wir mal so ein Beispiel durchsprechen würden von den 5W-Fragen. Du hast es schon ganz gut erklärt, aber wir sagen jetzt mal ganz stumpf, wir nehmen wieder die Tafel Schokolade her. Bedeutet, mein Firmainer hat jetzt hier, ich sage jetzt mal, ist ein Jack Russell, hat jetzt eine Tafel Zartbitter Schokolade gefressen. Wie gehen wir jetzt am besten vor? Dr. Franziska Thal: Dann sind wir bei der ersten Frage, was wurde aufgenommen? Da reicht nicht nur zu sagen, es war eine Tafel Schokolade, sondern was war es für eine Schokolade? Wie hoch ist da dem Fall z.B. die Kakaokonzentration? Eine weiße Tafel Schokolade hat ganz andere Folgen als eine zart-bitter Schokolade. Deshalb noch mal der Tipp, immer die Produktverpackung am besten noch parat haben oder mit in die Praxis nehmen, dann kann man das Zweifelsfall auch ganz genau bestimmen. Dann die nächste Frage, wie viel wurde aufgenommen? Ja, das kann man hoffentlich noch abschätzen, wie viel von der Schokolade zuvor da war und wie viel dann letztendlich gefehlt hat. Es muss jetzt nicht Grammgenau sein. Also manchmal helfen ja auch schon Eselsbrücken. So ein Stück Schokolade wiegt ja meistens fünf Gramm, kann man sich zum Beispiel merken oder auch googeln. Wir haben auch einen Schokoladenrechner im Übrigen bei uns auf der Homepage. Passt ja auch gut zum Thema. dass man das halbwegs abschätzen kann. Dann ist die nächste Frage, wann es das passiert. Da habe ich hoffentlich mal auf die Uhr geguckt. Aber wenn es eine halbe Stunde war, hat man ein gutes Zeitfenster, in dem man agieren kann. Wie wurde es aufgenommen? Über den Mund in dem Fall denke ich mal, nehme ich an. Dann die letzte Frage, wie geht es dem Tier aktuell? Vielleicht erbricht der Hund schon oder hat andere Symptome, dann sollte ich die notieren. Felix Tierwelt: Und das ist ja super wichtig, denke ich mal auch, das Ganze aufzuschreiben und dann wiederum auch mit zum Tierarzt zu nehmen oder zur Tierklinik, weil diese Informationen sind ja super wertvoll. Ich sag mal für das Experten-Team oder für die Tierärzte an sich. Oder was ist deine Meinung dazu? Dr. Franziska Thal: Genau, sich das aufzuschreiben ist wirklich die allerbeste Idee. Denn wenn man in so einer Stress- und Panik-Situation ist, dann vergisst man am Ende noch die Hälfte und das wäre natürlich schlecht. Dementsprechend kann ich das nur empfehlen. Und was ich auch noch loswerden möchte an dieser Stelle, wenn man den Giftstoff nicht genau identifizieren kann, weil ich kenne diesen Pilz nicht oder die Pflanze nicht und bei der Erkennungs-App kommt jetzt auch nichts raus, kann ja alles vorkommen, dann sollte man aber auch versuchen, davon Reste noch wenigstens mit in die Praxis oder Klinik zu nehmen. oder selbst Erbrochenes kann helfen, im Nachgang den Giftstoff zu bestimmen. Insofern immer alles sichern, was irgendwie helfen könnte und dann direkt mitnehmen. Felix Tierwelt: Vor allem das muss ich auch dazu sagen, ich mache ja in letzter Zeit auch immer mal wieder Videos, das hast du bestimmt bemerkt, in Bezug auf giftige Sachen für Hunde. Es gibt ja so verrückte Sachen, also Pflanzen, irgendwelche Hecken, wie schon gesagt habe, mit der Tuja oder auch der Goldregen. Ich habe den noch nie gesehen, muss ich ehrlich sagen, aber den gibt es ja heutzutage ganz viel in irgendwelchen Parks. Und das ist ja alles hochgiftig für Hunde und das kann auch das Nervensystem schaden und sowas oder schädigen, besser gesagt. Und das sind so viele Sachen, wo man... Man sollte keine Angst haben, sonst geht man nur mit Scheukappen durch die Welt. Das ist auch quatschig. Aber das ist, denke ich, mal super wichtig, das Ganze aufzuschreiben. Und ich glaube auch für die Zukunft, beste Werbung ja auch irgendwo, ist es ja auch eure App. Und das ist so der Aspekt. Dann hat man einen täglichen Begleiter, wo man dann einfach dann das da eintippt und dann hat man direkt auch eine Aussage. Aber das wird noch bisschen dauern, aber so weit ist es ja gar nicht mehr bis dahin. Und dann hat man einfach einen tollen Wegbegleiter, sage ich mal so, was dieses wirklich ernste Thema angeht. Wir haben es ja jetzt schon gehabt mit den 5W Fragen, dass man das natürlich aufschreibt und mitnimmt in die Tierklinik oder zum Tierarzt und sowas. Gibt es denn noch andere Informationen oder andere Sachen, wo du sagst, das sollte man unbedingt bereithalten und mitnehmen zur Tierklinik oder zum Tierarzt oder sagst du, dass mit den 5W Fragen es schon am besten ist? Dr. Franziska Thal: Das ist das Wichtigste, eine Art digitale Patientenakte von seinem Tier hat oder in eine Praxis oder Klinik fährt, wo man häufiger schon war. Das ist auch gut, weil bekommen die Hunde auch eine Dauermedikation. Das kann sich auch auswirken, je nach Giftstoff, der zusätzlich aufgenommen wurde. Das ist auch wichtig zu wissen. Und was auch noch ein wichtiger Rat von unserer Seite ist, man sollte auch regelmäßig sein Tier wiegen. Denn je nachdem, wie groß auch das Tier ist und wie schwer es ist, kann natürlich auch noch mal der Giftstoff eine ganz andere Auswirkung haben. Ein kleiner Hund verträgt natürlich weniger als ein ganz großer und schwerer Hund. Und auch dann letztendlich für die Therapie und die korrekte Dosierung der Arzneimittel dann bei der Behandlung der Vergiftung ist das auch relevant, das Gewicht zu kennen. Felix Tierwelt: Find ich klasse, dass du sagst, und da kann ich auch die Ernährungsperspektive mit einbringen. Die aktuelle Studienjage besagt sogar, dass über 50 Prozent der Hunde übergewichtig sind. Und deswegen kann ich das nur appellieren, Minimum einmal im Monat zu wiegen. Man muss da auch keine Studie draus machen oder sowas, sondern das auch mal beobachten. Weil so viele Hunde leiden an Übergewicht und das geht auch aufs Herz-Kreislauf-System, auf ganz, ganz viele Thematiken ein. Und dann leidet der Vierbeiner und umso älter so ein Hund wird. brauche ich nicht erklären, umso anfälliger wird das ganze System. Und das ist hochspannend und hochwichtig, weil man unterschätzt das Thema immer wieder. Und das ist ganz, ganz wichtig. Also finde ich klasse, Franzi, dass du das gerade angesprochen hast, weil da muss ich da jetzt einfach mal mit raushauen, weil es ist schon wichtig, darauf solche Sachen nachzugeben. Gibt es denn aus deiner Sicht, wo du sagst, okay, mein Hund hat das und das gefressen oder sonst was, wo du sagst, jetzt nicht mehr noch irgendwas rumschreiben oder aufschreiben oder sonst was, sondern direkt ab zur Tierklinik. Gibt's da was, wo du sagst, okay, Beine in die Hand nehmen und auf geht's? Dr. Franziska Thal: Ja, das hatten wir auch schon eingangs eben das Ratten- und Mäusegift Schneckenkorn und das Frostschutzmittel mit Ethylenoglykol. Aber auch immer, wenn ich vielleicht im Nachgang merke, jetzt habe ich einen großen Fehler gemacht, da möchte ich noch mal Ibuprofen benennen. Das wird vielleicht mal schnell verabreicht, weil man denkt, mein Hund, der humpelt jetzt ein bisschen, was mir gut tut, wird auch dem Hund nicht schaden. Das ist aber eine Fehlannahme. Vielleicht hat man im Nachgang erst mal gegoogelt und herausgefunden, dass das sehr giftig sein kann. Dann sollte man sich auch sofort auf den Weg machen. Letztendlich immer, wenn ein akuter Vergiftungsverdacht besteht und man wirklich denkt oder herausgefunden hat, es ist hochgiftig. Felix Tierwelt: Okay, das ist schon mal ganz gut zu wissen. Also ich denke mal für den Bereich, was sollte man am besten tun bei einer Vergiftung, haben wir jetzt schon einiges ausgearbeitet, was wirklich wichtig ist. das mit den 5W-Fragen kannte ich selbst auch noch nicht. Also da schon mal vielen Dank für den Einblick. Lass uns ein bisschen jetzt gucken, was die Zukunft angeht oder generell auch Prävention und sowas. Was können denn Hundebesitzer überhaupt im Alltag wirklich konkret tun? sozusagen die eigene Fellrakete vor Vergiftungen zu schützen. Gibt's da was, wo man sagt ey, mach das und das und das und das oder gib's da nix? Wie siehst du das? Dr. Franziska Thal: Ja, doch, jedem Fall. Und zwar sollte man sich erst einmal darüber informieren, was überhaupt für Hunde alles gefährlich und giftig im Alltag sein kann. Wenn es jetzt speziell ums Thema Vergiftung geht, klar kann man erstmal auf unsere Homepage gehen. haben wir zum Beispiel auch nochmal eine eigene Seite zum Thema, aber auch über Social Media informieren wir da wöchentlich. Und dann, wenn man schon mal die größten Gefahrenquellen identifiziert hat. sollte man eben probieren sein Zuhause, sein Haus und Garten quasi gift sicher zu machen. So nennen wir das immer. Also alles, was man jetzt auch nicht herumstehen lassen würde, wenn man kleine Kinder hat, das muss man schon mal wegräumen. Und dann eben die Dinge, die auch spezifisch für Hunde giftig sind, was ja auch viele nicht wissen. Produkte mit Xylid, das ist Birkenzucker, sollte man auch nicht unbeaufsichtigt irgendwo rumliegen lassen. Oder was auch gerne mal vorkommt, ich nehme selbst regelmäßig Medikamente, hab mir die schon mal irgendwo bereit gelegt, dreh mich plötzlich sind die Tabletten weg. Ja, dass man einfach so bisschen vorausschauend agiert. Und auch, dass ich sehr aufmerksam bin, wenn ich mit meinem Hund Gassi gehe, nicht die ganze Zeit ins Handy starre, sondern auch wirklich mal die Umgebung beobachte, denn diese Gefahr der Giftköder ist ja wirklich allgegenwärtig. Das sollte man auch nicht auf die leichte Schulter nehmen. Letztendlich, man könnte auch so eine Art Giftköder-Training machen. Das wird ja auch häufig mal angeboten, dass man auch seinem Hund beibringt, dass er nicht einfach irgendwas vom Boden aufnimmt und verschluckt, sondern nur auf Kommando zum Beispiel auch Leckalie etc. annimmt. wenn der Hund vielleicht nicht trainierbar ist oder man hat keine Zeit, könnte man sich auch überlegen, ob man so einen Maulkorb mit Fressschutz nimmt. Gerade wenn es aktuelle Giftköder-Meldungen im Gebiet gibt, dann ist es vielleicht auch... Ein Weg, man gehen sollte. Ja, und letztendlich, auch wenn ich Lebensmittel selbst dann konsumiere und mein Hund, der guckt dann so nett, dass ich nicht einfach intuitiv ein Häppchen abgebe, sondern gerade bei Lebensmitteln bitte noch mal vorher recherchieren, nachgucken, ob das wirklich unbedenklich ist, denn da passieren eben auch viele Vergiftungsunfälle. Felix Tierwelt: Definitiv vor allem, weil du es so nett formulierst. Vor allem bei Lebensmitteln oder generell, wenn man zum Beispiel backt und sowas. Das hatte ich letztens auch im Video gemacht. Zum Beispiel roher Hefeteig. Viele denken, ja ist ja nicht so schlimm, dann geht man mal schnell raus aus der Küche und der viermeiner schnappt zu. Das ist echt krass gefährlich, weil man denkt das gar nicht. Weil es quillt ja auf und es gärt ja auch. Es entsteht ja auch Alkohol und sowas und das kann lebensgefährlich enden. Das sind halt viele so Sachen, wo man einfach achtgeben muss oder dieses Scheißgerät hier sage ich mal so. Wir alle hängen da wirklich stundenlang jeden Tag an diesen Gerät dran, einfach auch mal beseitigend. Und das sind halt viele solche Sachen. Ich erlebe es ja wieder immer auf Social Media, du siehst es ja auch teilweise bei dir wahrscheinlich oder bei mir teilweise auch, wo die Leute einfach nicht nachdenken, würde ich sagen, ja, mein Hund hat schon immer Rosinen gegessen und ich sehe da kein Problem darin. Ja, das machst du so lange, bis mal die Kacke am Dampfen ist, bis der Hund wirklich mal Probleme hat und dann ist der Zug abgefahren. Und das ist wirklich so Punkt, auch jeder, gerade zuschaut, zuhört, der solche Leute kennt, bitte leitet diese Folge weiter. Es geht wirklich darum, aufzuklären, weil mit dem Thema ist nicht zu Spaß. Auch was ich immer mal wieder lese, ja mein Hund, stippizt die Weintrauben so aus dem Garten. So, dann denke ich mir auch so, ja super. Das ist jetzt eigentlich nicht lustig, weil im Endeffekt ist dieses Thema leider auch noch sehr unerforscht, zum Beispiel Weintrauben und Rosinen. Man hat noch nicht gewisse Sachen rausgefunden, welche Menge wirklich kritisch ist. Und das sind halt so Sachen, das geht nicht, weil im Endeffekt... Oder auch wie du das sagst, mit Xylit. Das ist hochspannend, Thema, finde ich. Zum Beispiel immer mehr Speiseeis für uns Menschen wird mit Xylit hergestellt, nicht mit mehr normalen Zucker. Und was macht man? Man gibt schnell mal was dem Vierbein ab. Ich habe auch eine Podcast-Folge gedreht, auch mit einer nennenden Dame, heißt, glaube ich, sogar auch Franzi, wenn ich jetzt nicht ganz falsch liege. Die produzieren spezielles Hunde-Eis. Das finde ich richtig klasse, weil man einfach wirklich weiß, was drin ist und man kann das ohne Bedenken geben. Aber normale Speiseeis kommt halt immer häufiger vor, solide. Und wenn du deinen Vierbeiner ein bisschen schlecken lässt und der ist, ich sag mal, kein großer Kangal, sondern kleiner Chihuahua, dann viel Spaß. Das kann gleich mal volle Kanone in die Hose gehen. Und solche Themen sind halt einfach wichtig zu wissen oder halt einfach da auch ein bisschen aufzupassen. Grundlegend noch mal zu dir und ToxHelp. Wie geht es denn da jetzt in Zukunft weiter? Du hast ja schon bisschen erzählt, die App gibt es ja schon für tiermedizinisches Personal. 2027 gibt es es dann auch für Tierbesitzer. Gibt es noch was anderes in Zukunft, irgendwas Geheimes, was du schon verraten darfst oder wie geht es bei euch weiter und bei dir? Dr. Franziska Thal: Grundsätzlich, das ist jetzt nicht geheim, aber ich kann schon mal den Ausblick geben, wir möchten eine ganze Plattform rund ums Thema Vergiftungen erschaffen. Das heißt, es wird sich nicht nur auf diese Vergiftungsberatungen im akuten Fall beschränken, sondern man wird dann auch zum Beispiel vorausschauend präventiv der Frage eingeben können. Zum Beispiel, ich habe jetzt hier ein Speiseeis der Firma XY. darf mein Hund davon was schlecken. Ob das jetzt ernährungsphysiologisch gut ist, das ist jetzt nicht unsere Aufgabe, zu beurteilen, aber wir können immerhin sagen, es ist giftig oder es ist nicht giftig, sodass dann hoffentlich erst gar keine Vergiftungsfälle passieren. Denn da wir eben auch großen Bedarf identifiziert. Denn wenn man was eingibt im Internet, ob das giftig ist für Hunde, dann kriegt man da unzählige Aussagen. Da arbeitet sich kein Mensch durch die ganzen Quellen durch. Und bei uns wird das dann eben ganz schnell und sicher sein, die Auskunft. Ja, darüber hinaus wollen wir zum Beispiel auch noch anbieten einen Gefahrenwarner, Giftköder, Blaualgen, Eichenprozessionsspinner, hochgiftige Pflanzen oder Pilze am Wegesrand. Also dass man einfach ein globales Bild hat, sag ich mal, von den gefährlichen Stellen. beim Gassigen. auch zum Beispiel Tools wie KI-Bilderkennung haben wir natürlich im Plan, dass man dann eben schon mal direkt in unserer App die Pflanze oder den Pilz scannen kann, das dann bestimmen zu lassen. Oder auch das Produkt oder Tabletten. Manchmal liegen ja auch Tabletten herum und man hat die Verpackung gar nicht mehr. Dann ist gar nicht klar, was ist das jetzt eigentlich? Ja, da wollen wir dann die Tierhalterinnen unterstützen. Auch einen Wissensbereich, damit wir auch aufklären können über Vergiftung und wie man diese vermeidet. Ja und noch vieles weitere mehr, also da könnte ich jetzt wirklich den ganzen Abend drüber reden. Felix Tierwelt: Das glaube ich dir, dass sehr, sehr viel noch in Zukunft kommen wie gesagt, schon am Anfang haben wir darüber gesprochen. Ich verlinke alles mal in der Videobeschreibung. Vielleicht kannst du mir noch das schicken, mit dem Schokoladenwarner oder Schokoladenzeller. Du weißt, was ich meine. So, Schokoladenrechner. Dr. Franziska Thal: Schokoladenrecht, na ja. Felix Tierwelt: So rum, genau. Dann füge ich das auch mal bei, weil ich finde das ein sehr, wichtiges Thema. Einfach da... aufzuklären. da schon mal vielen lieben Dank, dass du dir die Zeit genommen hast, weil du hast dir einen kleinen Ausblick gegeben, was noch alles folgt und so wie ich das ja bei dir mitbekommen habe, hast du Arsch viel die Ohren und ganz viel zu tun. danke überhaupt, dass du dir die Zeit genommen hast, hier einfach aufzuklären, über das Thema zu berichten. Ich finde das super wichtig. Generell aber, vielleicht kennst das oder auch nicht, ist nicht schlimm, mein Gast oder die Gäste bei meinem Podcast hier haben immer das letzte Wort und das bin nicht ich, sondern das bist natürlich du in dem Falle. Wenn du jetzt jedem Hundebesitzer, der gerade zuschaut oder noch zuhört, einzigen Tipp mitgeben dürftest, was das Thema Vergiftungen angeht, welcher goldene Tipp wäre das denn? Dr. Franziska Thal: Ja, klar, Vorsicht ist besser als Nachsicht. Bitte informiert euch vorab, vermeidet Gefahrenquellen, nichts Unbedachtes, ohne vorher die entsprechenden Informationen einzuholen, macht euer Zuhause gift-sicher. Denn letztendlich wäre mir am liebsten, wenn es gar keine Vergiftungsfälle geben würde. Und ja, das wäre wirklich ideal. Felix Tierwelt: Finde ich richtig klasse, Vorsicht ist besser als Nachsicht. Daher danke nochmal und alle anderen. Ich wünsche weiterhin ganz viel Spaß auch bei den anderen Folgen und ich würde sagen, bis demnächst mal wieder. Tschüss! Dr. Franziska Thal: Vielen Dank für die Einladung. Tschüss.