Latest / Hamburg-News – der aktuelle Nachrichten-Überblick um 17 h / Millionen-Segen für Kirchen, Fernsehturm-Comeback und politisches Beben
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- Willkommen zu deinem täglichen News-Update. Dies sind die Themen vom 15. Dezember. Sanierung und Wiedereröffnung des Hamburger Fernsehturms. Betreutes Wohnprojekt für psychisch erkrankte Frauen in Hamburg. Toter nach Brand im Einfamilienhaus. Zittersieg für den FC St. Pauli. Nach ihrem Engagement für die Turmsanierung am Michel engagiert sich die Dorit- und Alexander-Otto-Stiftung erneut für den Erhalt bedeutender Hamburger Kirchen. Mit einer Förderung in Höhe von einer Million Euro unterstützt die Stiftung die drei Hauptkirchen in der Innenstadt, St. Jakobi, St. Katharinen und St. Petri. Die finanzielle Unterstützung kommt gezielt dem Erhalt der drei Kirchen zugute, die seit dem Mittelalter eine große Bedeutung für die Geschichte und Identität Hamburgs spielten. Die Hauptkirchen prägen unsere Stadt seit Jahrhunderten, als Orte des Glaubens, der Gemeinschaft, des Dialogs und der Verständigung. Deshalb ist es uns ein besonderes Anliegen dazu beizutragen, sie zu bewahren und sie für kommende Generationen zu erhalten, sagte Dorit Otto, Vorstandsvorsitzende der Dorit und Alexander Otto Stiftung. Die Stiftung setzt sich bereits seit Jahren für die Bewahrung von Hamburgs Kulturgütern und die Förderung sozialer Projekte ein. Was lange währt. Zum ersten Mal liegt ein detaillierter Zeitplan für die Sanierung und die Wiedereröffnung des Hamburger Fernsehturms vor. Das rund 280 Meter hohe Wahrzeichen am Messegelände wurde im Jahr 2001 geschlossen. Nach Abendblatt-Informationen soll die Sehenswürdigkeit in der zweiten Jahreshälfte 2031 wieder für Hamburger und Touristen geöffnet werden. Das geht aus einer Senatsdrucksache hervor, die dem Abendblatt vorliegt. Demnach soll die 14. Etage in rund 125 Meter Höhe als öffentliche Aussichtsplattform und das 13. Geschoss für Events zur Verfügung stehen. Insgesamt ist auf den beiden Ebenen Platz für bis zu 440 Besucherinnen und Besucher. Der ursprüngliche Kostenrahmen aus dem Jahr 2017 in Höhe von 37,126 Millionen Euro wird den neuen Planungen nach überschritten. Die DFMG, Deutsche Funkturm GmbH, der das Bauwerk gehört, hat 39,699 Millionen Euro ermittelt. Der Senat ist bereit, die Mehrkosten von 2,573 Millionen Euro zu übernehmen. Nach endlosen Querelen mit zwei Parteirebellen und den Niederlagen bei Bundestags- und Bürgerschaftswahlen war es zuletzt ruhig geworden um das BSW in Hamburg. Das frühere Bündnis Sarah Wagenknecht, das sich kürzlich in Bündnis Soziale Gerechtigkeit und Wirtschaftliche Vernunft umbenannte, wollte sich in Hamburg zunächst tragfähige Strukturen geben. Nun aber hat es in der Hamburger Partei schon wieder gekracht. Am Wochenende erklärte der bisherige Landesvorsitzende Konstantin Graf zu Eulenburg seinen Rücktritt. Dabei teilte er hart gegen Parteifreunde aus. Die Zusammenarbeit im Landesverband, auch im Landesvorstand, hat in den vergangenen Monaten ein Maß an Belastung, Intransparenz und Konflikt erreicht, das ein gemeinsames, verantwortungsvolles Arbeiten unmöglich macht, schreibt zu Eulenburg in einer Erklärung. In Hamburg gibt es ein neues betreutes Wohnprojekt, das sich speziell an psychisch erkrankte Frauen richtet. Die Unterkunft in Barenfeld bietet Platz für bis zu 41 Bewohnerinnen und vereint Wohnen, sozialpädagogische Betreuung sowie ärztliche Versorgung unter einem Dach, teilte die Sozialbehörde mit. Die bestehende öffentlich-rechtliche Unterbringung am Standort wurde hierfür in den vergangenen Monaten konzeptionell weiterentwickelt. Ziel ist es, die Lebenssituation von Frauen, die aufgrund psychischer Erkrankungen in der öffentlich-rechtlichen Unterbringung leben, weiter zu verbessern, sagte Sozialsenatorin Melanie Schlotzhauer, SPD. Mit der ersten speziell ausgerichteten Wohnunterkunft schaffen wir einen Ort, an dem Frauen Stabilität und neue Kraft gewinnen können. Schritt für Schritt lernen sie, ihren Alltag wieder selbstbestimmt zu gestalten und erhalten die Unterstützung, die sie für einen gelungenen Neuanfang brauchen. Bei einem Kellerbrand in einem Einfamilienhaus im Bezirk Harburg ist ein Mensch ums Leben gekommen. Zudem seien drei Menschen aus dem Haus gerettet worden, die während des Feuers dort eingeschlossen waren, sagte ein Feuerwehrsprecher in Hamburg. Sie hatten Rauchgase eingeatmet und wurden in Krankenhäuser gebracht. Die Feuerwehr war von einem Außenstehenden über den Kellerbrand in der Cuxhavener Straße informiert worden. Fast 50 Einsatzkräfte kämpften gegen die Flammen. Sie seien mit zwei Löschrohren im Inneren des Hauses gegen das Feuer vorgegangen. Zu dem Zeitpunkt habe es im Keller des Hauses bereits in voller Ausdehnung gebrannt. Nach fast einer Stunde war das Feuer gelöscht. Während eines Warnstreiks in Hamburg haben hunderte Beschäftige des öffentlichen Dienstes ihre Forderung nach höherem Gehalt kundgetan. An der Kundgebung in der Innenstadt hätten rund 800 Beschäftigte teilgenommen, sagte der stellvertretende Landesbezirksleiter der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft, Verdi, Ole Borgart. An der Kundgebung beteiligten sich unter anderem Erzieher, Feuerwehrleute und Mitarbeiter von Jobcentern, die nicht verbeamtet sind, wie Borgart berichtete. Beamte dürfen während der Dienstzeit grundsätzlich nicht streiken. Hintergrund der Kundgebung sind die Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst der Länder, die am 3. Dezember in Berlin begonnen hatten. Die Verhandlungen, die im Januar fortgesetzt werden sollen, betreffen alle Länder außer Hessen. Verdi verhandelt an Seite des Beamtenbunds DBB mit der Tarifgemeinschaft Deutscher Länder, TDL, dem Arbeitgeberverband der Länder. Die Gewerkschaften fordern 7 Prozent mehr Geld im Monat und mindestens 300 Euro mehr. Der TDL-Verhandlungsführer, Hamburgs Finanzsenator Andreas Dressel, SPD, hat die Forderung zurückgewiesen. Das war dein tägliches News-Update, erstellt mithilfe von künstlicher Intelligenz. Wenn dir diese Episode gefallen hat, abonniere unseren Podcast und teile ihn mit deinen Freunden. Bis zum nächsten Mal. Ein Podcast von Funke Weitere Podcasts vom Hamburger Abendblatt finden Sie in unserer Abendblatt-Podcast-App und auf abendblatt.de slash podcast Musik.