Latest / MOMENTUM - kevinkellermazza / Was passiert in deinem Kopf, wenn du Angst hast — NLP-Trainer Fabian Helfenstein erklärt das Unterbewusstsein
Transcript
- 0:00Herzlich willkommen zu einer weiteren Folge von Momentum. Deinem Podcast, der inspirierende Menschen inspirierende Geschichten erzählt. Mein Name ist Kevin Keller-Mazza und mein heutiger Gast ist ein Unternehmer und ein NLP-Trainer und Coach. Die ganzen NLP-Schulungen hat er mehrmals durchgemacht und hilft heute Unternehmern, anderen Unternehmern helfen, ihr Business zu skalieren.
- 0:24In diesem heutigen Podcast reden wir über die Entscheidungen, die Fabian durchgemacht hat, um an dem Punkt zu kommen, an dem er heute steht. Seine ersten Jobs, die er verkaufen konnte, während er noch in der Lehre war. Und das aus Entscheidungen, die nicht in seiner Hand waren. Und zwar hatte er damals keine Lehrstelle bekommen und musste dann einen anderen Beruf, eine andere Lehre annehmen, die ihm eigentlich nicht so viel zugesagt hat. Aber er hat sie in seine Hand genommen.
- 0:49Wie die ganze Geschichte weiter ging, werdet ihr im Podcast erfahren. Und darum jetzt viel Spass beim Intro. Bevor du dieses Video kommentierst, bin ich dir mega dankbar für einen kurzen Like. Einen Ausschweifer machen, was NLP ist, was sind die Grundprinzipien von NLP und wo kann man das verwenden? NLP ist die Abkürzung für Neurolinguistisches Programmieren. Wenn man diese Wörter noch einmal herausnimmt, kommt es von Neuro, von den Hirnverbindungen im Unterbewusstsein. Linguistik, von der Sprache, wie man die Sprache nutzt.
- 1:19und Programmieren von Unterbewusstsein oder die Verbindungen umprogrammieren. Wo nutzt man das? Wo kann man das anwenden? Es ist überall, wo die Kommunikation rum ist. Also gemacht wurde ist es vor allem zum Ängsten lösen. Zum Beispiel so eine Spinnenphobie. Ja. Mit NLP 5 Minuten lösen. Das habe ich schon so oft gemacht. Wirklich? Ja. Ich mache so ein Puzzle. Ich sammle mega viele Informationen
- 1:46Ich mache ein Bild daraus und sehe ganz genau, wo ein Puzzleteil fehlt. Das ist der Grund, warum es nicht funktioniert. Dann helfe ich ihnen, das Ganze ins Business zu integrieren, also richtig berotig. Stell dir vor, du würdest bald im Sterbebett liegen. Was wären deine Gedanken? Könntest du in diesem Moment sagen, du bist mit allen im Reinen? Kannst du sagen, du bist richtig tief glücklich? Und wenn nicht, dann verändere es jetzt.
- 2:18Herzlich willkommen. Mega cool, dass es geklappt hat. Es hat mich richtig gefreut, dass du auch hier zugesetzt hast, um in den Podcast zu kommen. Herzlich willkommen, Fabian. Danke dir. Wie geht's dir? Ich bin richtig gespannt, wie es rauskommt. Richtig gut. Ja? Ich bin gespannt. Du strahlst auch richtig. Du strahlst auch richtig. Aber du bist ein Strahlemann. Auch wenn ihr irgendwelche Events macht, du bist immer so ein...
- 2:38So ein Ruhe-Pool, die geht immer gut, du lachst immer. Ich freue mich so zu hören. Vor allem dann, wenn ich am meisten gestresst bin an den Events. Schon, gell? Dann bist du wahrscheinlich am meisten in dich gekehrt. Ja, voll. Schön, schön. Ich fange immer gerne an den Fotos mit der Frage. Und für dich habe ich mir jetzt noch ein bisschen überlegt, welches Ereignis in deinem Leben hat dich bis jetzt am meisten geprägt und wieso? Ich glaube, das, was mich am meisten geprägt hat, ist dieser Moment,
- 3:06Und es ging darum, welchen Beruf ich mal lernen sollte. Ich glaube, jeder, der mal in der Schule war, kam die grosse Frage, was wird aus dieser Person mal. Und ich wusste lange nicht, was. Und endlich fand ich dann endlich mal etwas, und das war das Grafiker-Sein. Und ich habe mich dann nach der Mech überall beworben als Grafiker. Ich sagte, ich mache jetzt eine Lehrstelle. Und keiner hatte mir eine Lehrstelle gegeben. Was war das, wieso Grafiker? Was hat dich an diesem Beruf so begeistert?
- 3:36Ich fand es faszinierend, etwas Kreatives zu machen, etwas selber zu erschaffen, aus dem Kopf irgendeine Idee, etwas Kreatives zu erschaffen, zum Beispiel von einem Logo. Jeder sieht nur ein Logo, doch in einem Logo sind aber so viele Sachen, die noch dahinter stecken, vielleicht Kunstwerke. Und ich fand das faszinierend und wollte das unbedingt machen. Okay, okay. Aber es hat dich niemand genommen?
- 4:00Ja, alle haben mir gesagt, ich hätte die schönste Bewerbung gemacht, die sie jemals bekommen haben. Grafiker wissen es Gott sei Dank darum, dass es schön aussieht. Würdest du mir das nicht meinen, ja. Und alle haben mir gesagt, die Schulnoten sind schlecht. Und ich bin so, ich bin wirklich so, nimm die ganze Schweiz, zieh eine Durchschnittslinie,
- 4:18Das war ich. Ich war nicht der Schlechteste, es war einfach Durchschnitt und niemand wollte eine Nährstelle geben. Und dort war so dieser Moment, wo ich mir die Frage gestellt habe, «Hey, scheisse, ich kann das nicht machen. Jetzt muss ich das Leben lang bis 64 einen Job machen, wo mir kein Spass macht.»
- 4:36Das war deine Überlegung? Ja, und das war so ein Schmerz in mir. Ich dachte mir so, «No way, das kann doch nicht mein Leben sein, nur weil die mir keine Lehrstelle geben.» Dann habe ich eine Lehrstelle als «Straumer» angenommen. Einfach nur, dass ich eine Lehre habe. Was völlig anders ist. Ja, komplett anders. Und habe nebenbei angefangen, mir selber beizubringen, wie man Logos macht, wie man Designs macht. Und habe die angefangen zu verkaufen, weil
- 5:03Ich hatte eine innere Wut auf die, dass sie mich nicht angenommen haben. Das hast du ja. Der Ego-Anteil, der dachte so, wie könnte ich mich nicht annehmen, ich zeige es jetzt, ich nehme jetzt den Kunden weg. Und dann haben sie über Social Media Queisen gemacht und ich habe oft gegen acht Agenturen gewonnen und dann ein Logo verkaufen können. Das war so der Moment, wo alles ein bisschen ins Rollen gebracht hat.
- 5:26Okay. Ich fahre sehr gerne in der Zeit zurück. Mich wundert es sehr, wie Fabian passiert ist, wie das entstanden ist. Wo bist du aufgewachsen, wie bist du aufgewachsen? Irgendwelche schönste Kindheitserinnerungen zum Beispiel.
- 5:46Ich hatte eine ziemlich schöne Kindheit. Wir sind eine grosse Patchwork-Family. Willst du erzählen, was eine Patchwork-Family ist? Das heisst, ich habe einen Stiefbruder, eine Stiefschwester, eine Halbschwester, einen Halbbruder, eine richtige Schwester. So viele? Ja, wir sind eine Pick-Family. Wie viele? Also Geschwister, die mit halb und... Zwei auf sieben. Sieben?
- 6:08Wow, ja das ist viel. Also eine grosse Familie. Und auch die Schulzeit war so ein bisschen... Also die Schule war immer so ein Kampf. Mit den Schulnoten und so. Das ist... Halleluja. Ich habe richtig gekämpft. Also gelernt und gelernt und am Schluss gleich scheiss Noten nach Hause gebracht. Also hast du aber immer gelernt?
- 6:30Ja, ich bin richtig einig, es war richtig, weil er dort hinschaut und die Lehrer dann sagt, ich bringe es einfach hin. Es gibt so den Klassiker-Moment, wo es immer so Rapper-Stories gibt und die Lehrer haben nicht damit geglaubt und haben immer gesagt, nein, ich schaffe es eh nicht in den EKB und so und ich habe ihn dann so mal wieder mit sich gesetzt. Ah ja, die Story gibt es wirklich bei mir, same same. Auch bei den Lehrern dann.
- 6:52Ja, und so habe ich recht durchgekämpft. Das ist eine Schulzeit, was Schule war, mega anstrengend. Ich habe mich auch eher als ungebildet oder blöd angeschaut, weil ich es einfach nicht hinbekommen habe.
- 7:06Und in der Schule selber, unter der Schule, war ich schon eher einer der Beliebtesten. Weil ich dort schon das Netzwerk verstanden habe. Ich weiss nicht wieso. Als sie in den Sack ging, hatte ich mich schon gefragt, wie kann ich so einer der Beliebtesten werden? Und dann war mein erster Input, ich muss einfach die beliebteste und schönste Frau als meine Kollegin haben. Ja. Und das ist nachher so passiert. Ist das Strategie?
- 7:36So passierte es, dass ich meine besten Kolleginnen wurde. Dadurch wurde ich ziemlich beliebt in der Schule. Ich hatte nie wirklich solche Struggles mit dem. Voll. Und nach dem letzten Schuljahr... Wo bist du auf? In Hochdorf, Hofteren. Hochdorf was? Hofteren. Hofteren? Ja. Hofteren, wo ist das? Das ist Luzern. Luzern? Ja. Luzern, okay. Okay, gut. Voll. Und nach dem Notfall habe ich nach Hause gezögert.
- 8:04Das war auch mega spannend, weil meine Familie fragte, ob wir wirklich mitzüggeln wollten. Weil wir so viele waren, wurde die Wohnung zu klein. Wie haben die gewohnt? Habt ihr ein Schloss? Nein, wir hatten einfach Zimmer. Irgendwann wurden wir schon älter und brauchten ein eigenes Zimmer. Dann zogen wir ein grösseres Haus. Das letzte Schuljahr haben wir an einem anderen Ort gemacht. Das war auch mein erster Impuls.
- 8:34Irgendwie mega dumm. Ich habe so gute Kollegen. Ich habe so...
- 8:39auch einen Beliebtheitsgrad aufgebaut in der Schule, das auf eine Art Veto hat, wegzugehen. Gleichzeitig habe ich innerlich gedacht, wenn ich es schaffe, in eine neue Schule zu gehen und wieder alles aufbauen kann, dann habe ich so eine Fähigkeit, dass ich gar nicht mehr alleine sein will. Ich weiss, wie es funktioniert. Ich habe es zwei, drei Mal gemacht. Und so habe ich gedacht, ja komm, machen wir mal meine Zügel.
- 9:06Okay, jetzt als einer von sieben, mit sieben Geschwistern aufgewachsen. Ich weiss, es ist mit einem von drei. Ich habe zwei Geschwister, einen sehr jungen und eine ältere Schwester. Aber sieben ist nochmal eine andere Hausnummer. Wie war es mit dem sich zurechtfinden, Trollen finden? Welcher Bruder warst du? Für was kamen deine Geschwister zu dir?
- 9:30Ich bin immer so derjenige, der auf der Seite stand und es angeschaut hat. Meine Geschwister haben miteinander gestritten. Ja. Und ich war derjenige, der auf der Seite stand und sagte so...
- 9:41«Hä, warum macht ihr das?» «Das ist doch voll blöd.» «Okay.» «Also ich bin so ein bisschen...» «Ich würde es so ein bisschen beschreiben, dass es eher der Ruhepool war.» «Ja.» «Ich war eher der, der ruhig war auf der Seite und beobachtet hat.» «Und mich so gefragt hat, warum streitet er so?» «Hä, es ist doch...» «Ich kann es nicht verstehen.» «Es ist schon so ein bisschen das Brüder-Schwester...» «Ja, ja, ja.» «Nicht das Böse, ich habe das nie verstanden.» «Ich war immer so der Ruhige auf der Seite, der so ein bisschen das eigene Ding gemacht hat.» «Okay.» «Voll.» «Noch spannend, hä?»
- 10:12Ich finde Dynamiken, die in Familien passieren, mega spannend. Ja. Ich glaube, da verinnerlichen sich sehr viele Prägungen. Vor allem in der Zukunft dann mega veräusserliche.
- 10:30Ja, voll. Ja, voll. Das ist ja spannend. Und eben, wie du sagst, du warst immer derjenige, der auf der Seite zugelassen hat, so «Wieso streitet er? Das ist doch mega blöd.» Und zuerst, als ich gesagt habe, du bist so eine Ruhe, die empfinde ich auch jetzt. Mhm. Wenn ich dich bei diesen Events sehe, empfinde ich dich immer so als... Spannend zu hören. Alles cool, alles easy. Mega Druck überall, es brennt. Ja, voll.
- 10:54Wir machen das. Das ist sehr, sehr cool. Sehr lässig. Gut, das heisst, du hast in diesem Fall sieben Geschwister. Du bist dann ausgezogen mit
- 11:07Ähm, recht spät, weil ich habe nicht so ein richtiges Ausziehen gemacht. Okay. Also ich habe mich schon recht früh selbstständig gemacht, aber schon mit 16 habe ich die ersten Deals gemacht, die ersten Kunden gewonnen. Mit diesen Grafik-Sachen? Ja, genau. Okay. Und dann später mich mit Social-Media-Beratungen von Selbstständigen. Aber du hast deine Lehre gemacht als Elektriker. Und während der Lehre hast du schon Grafiken gemacht und verkauft. Gut, mega geil. Chapeau.
- 11:37Und dann hast du gemerkt, okay, ich kann Geld machen, auch während der Lehre. Yes. Gut. Und dann hast du die Lehre abgeschlossen. Yes, ich habe die Lehre abgeschlossen und bin jeden Morgen um 5 Uhr aufgestanden, habe eine Stunde an meinem Business gearbeitet, bin dann müde auf die Baustelle, aber für mich war es so, die erste produktive Stunde habe ich für mich gebraucht, bin auf die Baustelle, am Abend nach Hause und habe dann weitergearbeitet. Das war so meine Routine bis...
- 12:06Immer an diesen Grafik-Sachen gearbeitet? Oder was sind denn bei Sachen geworden? Nein, es kam ziemlich schnell so weit, dass die Firmen mich gefragt haben, wie ich die Kundengewinnung über Social Media mache. Weil ich habe diese Logos über Social Media verkauft. Von welchem Jahr reden wir jetzt hier? Von... äh, als ich etwa 16 war. Das sind vor... ... 11 Jahren. Nein, warte, jetzt bin ich... Vor 11 Jahren... Nein, das sind 12 Jahre. 12 Jahre.
- 12:35Also im 14., 14., 15. Okay, da war Social Media aber auch voll am Anfang. Ja, ja. Noch nirgends. Ich war einer der Ersten auf Instagram in der Schule. Ich war der Influencer mit 1'000 Followern.
- 12:50Die Leute haben mich angeschaut. «Oh mein Gott, du hast 500'000 Follower!» Krass! Das waren noch so Zeiten. Dort hat man noch ganz andere Strategien. Hast du dort mit Insta angefangen im 14-15 oder hast du schon «Netlock» und «Ogo» und das ganze, was es noch gab? Ich habe «Netlock» und so gebraucht, nur noch nicht richtig. Instagram habe ich jedoch nicht gebraucht, um Logos zu verkaufen. Dort habe ich meine Skateboard-Videos und Fotos hochgeladen.
- 13:16Da habe ich mir meine Skateboard-Brand aufgebaut. Du warst ein Skater? Ja. Du warst voll ein Skater? Konntest du voll skaten? Ja, voll. Ich habe damit schon recht früh gestartet. Zuerst der Fussball.
- 13:29Und dann hat der Trainer angefangen zu sagen, wann ich im Training sein muss. Und wenn ich nicht gegangen bin, hat er mich zusammengeschissen. Und ich bin so der Freiheitstyp. Und ich habe gesagt, das muss ich mir nicht sagen, wann ich trainieren muss. Ich war Captain. Und ich dachte, ich kann das schon sagen. Und dann habe ich gemerkt, ich muss ausfangen von Skaten, weil ich kann nicht gehen, wenn ich will. Keine Limitierungen. Und dann habe ich recht lange Contests gefahren, Sponsoren gehabt. Was? Ja, eigentlich kann man so sagen, dass ich der Influencer war.
- 13:59Du warst ein Skater-Influencer. Und am Anfang, also am Anfang auf Instagram, das weiss ich jetzt noch, da waren viele Sportler, die Sachen mit Sport gemacht haben, Snowboards oder Skater. Und du hattest Sponsoren schon. Ja. Crazy. Und ich hatte damals mehr Aufrufe und so als jetzt. Weil es hat fast niemand gepostet auf Instagram. Ja, ja. Gut, dann hast du schon voll durchgezogen.
- 14:30hast du voll durchgezogen mit Insta und hast dann angefangen Kunden bzw. Geschäfte zu beraten in der Strategie, wie sie Social Media brauchen können. Yes, weil ich habe... Also die Logos und so habe ich alles über Facebook verkauft. Weil die Zielgruppe war damals noch nicht auf Instagram. Die waren auf Facebook. Und ich habe die Strategie herausgefunden. Ich habe mich gefragt, wo sind die Leute, die Logos brauchen. Und dann habe ich herausgefunden, dass es so Facebook-Gruppen gab, die heissen so «Freunde helfen Freunde».
- 14:58Das war eine Gruppe mit 100'000 Leuten, alle Schweizer. Die schrieben aber rein, dass sie jemanden suchen, der ein Logo machen kann und empfehlen könnte. Ich gab das in die Suchfunktion «Logo» ein und fand 20-30 Leute, die Logos suchen, für die man ein Logo machen kann. Mein Deal war immer, weil ich dort schon ein wenig Psychologie verstand, die grösste Angst, die sie haben, ist, für ein Produkt zu viel zu bezahlen.
- 15:26Also habe ich ihnen einfach gesagt, ich mache das Logo und du zahlst einfach das, was es dir wert ist. Ich habe jeden Deal bekommen. Die haben mir um die 500 Franken gezahlt. Ich hatte nicht einmal eine Ausbildung und in der Ausbildung hat die 700 Franken im Monat verdient. Das war der Start. Krass. Das ist der Storchstudium der Selbstständigkeit.
- 15:46Aber natürlich nicht ein angemeldetes Business, hast du einfach wirklich nur nebenbei gemacht. Ja. Also ich bin in dieser Zeit gestaubwischen oder besser gesagt Laubwischen, bin Autos geputzt und du hast Logos verkauft. Finde ich geil. Ja. Sehr krass. Und wie hat sich das nachher alles entwickelt?
- 16:03Danach kamen die Leute mehr auf mich zu und fragten, ob ich ihnen beibringen kann, weil es auf Social Media funktioniert. Dann sagte ich einfach mal, dass es gut sei, dass es nicht mehr geht. Ich glaube, 2000 Franken verkaufte ich damals. Ich hatte keine Ahnung, was ich mit ihnen machen soll.
- 16:18kein Produkt gehabt. Ich habe einfach mal verkauft. Und dann war mein Prinzip, ich habe einfach den Kunden immer gefragt, was brauchst du, was willst du gerne lernen? Und gestartet hat es mit, hey, eine mega coole Instagram-Story. Ich hatte damals Stories, wo sich so Text reingefahren ist und das Bild aufgeploppt ist. Das war früher nicht das grosse Ding.
- 16:40Und dann habe ich das auch vorbeibringen und habe gesagt, cool, was solltest du jetzt lernen? Dann habe ich gesagt, ich will lernen, wie man Texte schreibt. Und habe ihnen beigebracht, wie die Struktur im Text sein muss. Sonst komme ich gerne Videos schneiden. Und du hast dir das wie beigebracht mit YouTube-Videos?
- 16:55Ich selber habe es einfach gemacht, durch Skatevideos und Fotos zu laden. Ich habe mal die grösste Skateboardseite auf Instagram aufgebaut, wo ich einfach Skater aus der ganzen Schweizer Szene gratis gepusht habe. Und dann so einen Account davon aufgebaut und habe dort schon sehr viel gelernt. Unter das habe ich gewiss die gewissen Basics beibringen können.
- 17:20Also ich war kein Profi, ich habe kein Marketing studiert, das sollst du nirgends. Ich finde das mega beeindruckend, dass du schon so früh Sachen verstanden hast. Und was ich eben vorhin, als du gesagt hast, ich habe einfach mal verkauft. Und das ist ja das, was eigentlich die wenigsten wirklich machen. Sie haben zwar ein Produkt und tüffeln monatelang am Produkt herum. Was passiert dann, wenn dies und das und das? Aber verkaufen sie es uns nicht.
- 17:48Und dann hast du genau das Gegenteil gemacht. Du hast verkauft und hast dann dir überlegt, okay, was mache ich jetzt mit diesen Leuten? Ja, weisst du, das gebe ich immer wieder meinen Kunden mit. Verkauf, ey, wenn sie nicht zufrieden sind, gib ihnen einfach das Geld zurück. Ja, as easy as that. Es ist so einfach.
- 18:07Es ist eigentlich Verkaufen wie der einfachere Weg. Du hast eine Tasche und dann kannst du immer noch nach einer Lösung suchen. Umgekehrt bringt es nichts. Ich habe auch schon die Erdschleistung verkauft und ich konnte am Schluss nicht liefern. Dann habe ich das Geld zurückgegeben. Er ist schon böse auf mich, wenn ich das Geld zurückgebe. Ich sage so, hey, ich habe es nicht reingebracht.
- 18:31kriegst du deine Verantwortung auf, da hast du das Geld wieder. Dann sagt er Danke und er hat eine positive Bewertung hinterlegt und hat mir Kunden weitergeschickt, weitere Empfehlungen. Für Sachen, die du machen kannst. Ja. Und ich denke, dann würde es vielleicht du sagen, nein, der macht es nicht gut. Und man sagt, nein, das ist ein Nennepro.
- 18:52Du hast eine NLP-Ausbildung gemacht. Die kam aber erst später. Das habe ich als nächstes gemacht. Meine Idee ist jetzt, du hast Psychologie irgendwie verstanden. Wann hast du dich damit beschäftigen angefangen und wieso hast du dich dazu entschieden, eine NLP-Ausbildung zu machen? Vielleicht kannst du sagen, was NLP wirklich ist. Ich komme gleich dazu, was NLP ist. Die Story hat so angefangen, dass ich die Logos begann zu machen. Plötzlich habe ich auf Instagram eine Werbung von einem Jungunternehmer-Club bekommen.
- 19:22Ich habe mich so lange angeschaut, etwa zehnmal, und dann habe ich mich angemeldet. Dann bin ich mal an so ein Event gegangen. Und an diesem Event, ich war einer der Ältesten, mit, ich glaube, ich war etwa 17, 18, und der unerfolgreichste im Raum. Und das hat mich getriggert. Geil.
- 19:39Und ich so, das kann nicht sein. Der andere 13-Jährige, ich habe da so Schmiedeagentur aufgebaut. Der andere mit 15, ja, ich verticke Tee. Alles solche Sachen. Und ich so, wow. Die haben auch eine Sprache gebraucht, die habe ich nicht verstanden. Die haben gesagt, ja, dann gehen wir in Silicon Valley. Den CEO wollen wir abholen oder das HR.
- 19:59Ich habe keine Ahnung davon, von was die reden. Ich bin nach Hause und habe Google aufgetaucht. Ich habe «CEO» in Google eingegeben, um zu verstehen, was «CEO» heisst. Okay. Und die hat mich dort so getriggert und... Es ist mega witzig. Ich habe dort das erste Mal erfahren, dass in Büchern schlaue Sachen stehen. Die haben alle einen «Büchertreff» gemacht, wo sich Bücher ausgetauscht haben. Und dann wollte ich sehen, ah okay, die lesen alle Bücher. Und die hatten alle auch einen Mentor.
- 20:28Das war für mich so, okay, die haben das, das brauche ich auch, weil die sind alle erfolgreicher als ich. Und in dem Moment habe ich gelernt, dass in Büchern schlaue Sachen stehen und in langweiligen Geschichten, wo man einfach den Film schauen kann. Krass. Und so habe ich das Buch von Tony Robbins, das Powerprinzip, gelesen. Ist das eines der ersten, ich sage jetzt mal, schlauen Bücher, die du gelesen hast?
- 20:50Ich glaube, ich hatte vorhin noch «Buldo Schäfer» oder so. Wie heissen die Gesetze der Gewinnung? Also der Klassiker, der zum ersten Mal in die Hand gedrückt wird. Aber das Powerprinzip? Tony Robbins? Crazy. Ja, und dort hat es eben eine Aufgabe, oder? Und ich kann jeden machen, der das gerade anschaut oder hört. Eine Aufgabe war, zu jedem Lebensbereich zehn Sachen aufzuschreiben, die du in deinem Leben eigentlich machen willst.
- 21:16und schreibe hinten drüben zwischen 1-10 Jahren, wenn du es erreichen willst. Dort habe ich Sachen geschrieben wie «Ich will auf Bali gehen», «Ich will surfen», «Dubai», «Ich will Spanisch lernen», «Ich will Englisch gut können». Wir haben eine riesige Liste gemacht und eines davon war eine NLP-Ausbildung, weil wir immer von NLP gesprochen haben.
- 21:38Er hat sogar noch von etwas anderem, oder? Der Toni. Nicht nur NLP, sondern... Er hat eine eigene Weiterentwicklung gemacht von dem. Ich weiss gar nicht mehr, wie er es nennt. Am Schluss kenne ich alles ein bisschen anders verpackt. Logisch. Sales. Ja, genau. Und so... habe ich in 10 Jahren aufgeschrieben. Weisst du, wann ich mich angemeldet habe? 10 Tage später.
- 22:04Mein Unterbewusstsein hat nicht 10 Jahre verstanden, sondern 10 Tage. Und ich habe einfach mal im Google-IKEA verglichen und wollte mich dann anmelden. Und man musste dort ein Erstgespräch buchen, bevor man es kaufen konnte. Es war alles aufzubuchen bis zum Start.
- 22:22Mein innerer Teil war so, dass ich nicht aufgeben würde. Ich habe bei den Domains rumgespielt. Schrägstrich Termin. Schrägstrich buchen. Obwohl es nicht möglich gewesen wäre, habe ich mir einen Platz gesichert und gekauft. Bis zu dem Moment, als ich angekommen bin, wusste ich nicht, ob die mich komisch anschauen und sagen, wer ich bin. Nur ich konnte mich so reinbuchen. Hast du ihnen gesagt, dass du es so gemacht hast? Was haben sie gesagt?
- 22:53Wahrscheinlich haben sie es geil gefunden. Also ganz ehrlich, wäre ich dort eine Lehrperson gewesen und ein Schüler, der jetzt kommt, einer, der etwas lernen möchte, sagt mir, hey, hört mal, ich habe keine Termine mehr gehabt, ich kann dann anfangen, umzuspielen und habe dann einen Weg gesucht, dass ich da starten kann. Ich hätte gesagt, weisst du was, vor der ersten Reihe, geil, das sehe ich, let's go. Weil der möchte wirklich.
- 23:12Ja, voll. Und es war noch spannend, ich kam an und ich war weit der Jüngste. Ich weiss nicht, ob jemand unter 40 dort war. Ja. Und ich war so, bin ich wirklich am richtigen Ort? Ich wusste nicht einmal, was ich gebucht habe. Du warst 19? Ich glaube so 19, ja. Ich wusste nicht, was NLP wirklich ist. Es wurde einfach mal erwähnt und ich dachte, ich buche das jetzt mal. Wo hast du die Ausbildung gemacht?
- 23:43Das habe ich in Winterthur gemacht. In Winterthur. Gut. Dann NLP. Willst du schnell einen Ausschweifer machen, was NLP ist? Was sind die Grundprinzipien von NLP und wo kann man das verwenden? Yes. Also NLP ist nur die Abkürzung von Neuro-Linguistisches Programmieren. Wenn man die Wörter noch einmal herausnimmt, kommt es von Neuro, von den Hirnverbindungen im Unterbewusstsein. Linguistik von der Sprache, wie man die Sprache nutzt.
- 24:10und das Programmieren des Unterbewusstseins oder die Verbindungen umprogrammieren. Und aus meiner Sicht ist es gemacht worden, indem wir einfach mal vor 50 Jahren reingehockt haben, nicht alle Therapiesachen, die es gibt auf dieser Welt, mal angeschaut haben,
- 24:28und das Muster rausgenommen und verstehen wollen, warum welche Therapie gut funktioniert. Und hat das Bestmögliche rausgepickt und hat es NLP genannt. Jede andere Coachingsache, die da draußen sind, wenn jemand erzählt, was sie machen, sagt ein NLPler, das kann ich, das ist NLP. Weil es ist Hypnose drin, es ist Maltherapie, es ist einfach alles Mögliche, was es gibt, was gut funktioniert, in eins zusammengefasst. Gut. Und wie lange ist die Ausbildung gegangen?
- 24:59Das ist eine 11-Tage-Ausbildung, der Practitioner. Da habe ich direkt den neuesten gebucht, den Master. Und dann gibt es noch den Coach. Also ich habe die ganze Ausbildung am Schluss dreimal durchgemacht. Bis zum NLP Trainer, damit ich auch andere Leute ausbilden durfte. Ja. Und es ist noch eine geile Story. Also du hast alles... Du hast den Practitioner, den Master und den Coach alle dreimal gemacht? Ja.
- 25:28Den Trainer habe ich nur einmal gemacht. Und dann gibt es noch so Master Code, also so zwischendrin noch Seminare, die es ganz selten gibt von Richard Bellner, vom Entwickler. Und ich kann dir jetzt sagen, obwohl ich das schon, jetzt sind es schon fast acht Jahre, dass ich das mache, dass ich das so manchmal durchgemacht habe, ich verstehe vielleicht 30%.
- 25:46Nicht, weil es so schlecht beigebracht wird, sondern weil es auf eine Tiefe geht. Ich kann auf einer Ebene kommunizieren, die der Verstand der meisten Menschen hier draussen nicht wahrnimmt. Also ich konnte eine andere Ebene der Kommunikation freischalten. Oder mit dem Unterbewusstsein reden, während ich mit dem Verstand reden.
- 26:10Okay. Es ist recht komplex. Es ist sehr komplex, ja. NLP ist super komplex und wenn man das jetzt zugelassen hat, dass du selber sagst, etwa 30% würde ich verstehen, obwohl du das schon so oft durchgespielt hast und auch die verschiedenen Levels gemacht hast. Meine andere Frage war ja, wo nutzt man das? Wo kann man das anwenden?
- 26:36Es ist überall, wo die Kommunikation rum ist. Also gemacht worden ist es vor allem zum Ängstlösen. Ah, wirklich? Ja, man hat angefangen zu verstehen, wie funktioniert eine Angst und wie kann man sie lösen. Zum Beispiel so eine Spinnenphobie. Ja. Mit NLP fünf Minuten lösen. Das ist ja so oft gemacht. Wirklich? Ja. Weil, was NLP gemacht hat, es hat wollen sie verstehen, wie das Muster dahinter ist. Zum Beispiel bei einer Angst ist das Muster so.
- 27:06die übermässig gross sind. Also, wie kann man von einer Spinn Angst haben, die so klein ist? Da trampst du einmal drauf und dann wäre sie tot. Das macht irgendwie keinen Sinn. Die meisten Menschen, die Angst hatten, haben die Spinn gross gemacht. Größer als sie in der Realität ist. Meistens ist die Spinn auf sie zugesackt quasi und der Film hat nie geendet. Das ist das Muster von einer Angst. Okay.
- 27:36Was man bei ihnen macht, ist, die Bilder so zu verändern, dass die Spinne klein bleibt und je nachdem sogar witzig wird. Was man mit den einen machen muss, ist, dass sie sich vorstellen, wie die Spinne dort ist und wie sie La Cucaracha tanzt. Und ein bisschen rasselt in den Herz.
- 27:57Wechsel ich die Bilder von ihnen, mache sie klein und Leute, die riesen Angst hatten, stellen sich vor, wie eine tanzende, kleine Spinne auf der Hand ist. Und sie finden sie lustig und würden schon fast mit denen an Wommer knutschen, weil sie einfach so Freude an diesen Tieren haben. Und das ist jetzt nur die Vorstellung. Und das Unterbewusstsein versteht den Unterschied eben nicht von einer Vorstellung und was echt ist.
- 28:23Und wenn die jetzt nachher immer wieder einen Spinn sehen, dann haben die nicht mehr Angst, die haben einen Lachanfall. Weil sie den Spinn sehen, tanzen. Ist das ein Beispiel mit einer Spinn? Macht total Sinn, ja. Macht absolut Sinn. Und das kann man mit allem Möglichen auch machen. Du kannst das mit jeglicher Angst loslassen, weil du verstehst, wie es funktioniert. Also kannst du mal sagen, was eine Angst ist? Was ist die Definition einer Angst?
- 28:51Definition ist wieder so eine Duden-Definition. Oder deine, wie würdest du eine Angst beschreiben? Angst ist etwas, das Stress auslöst und die Menschen davon abhalten, eine Handlung zu machen.
- 29:03Okay. Gut. Und durch NLP kannst du Angst lösen, indem du das Objekt, nennen wir jetzt nochmal die Spinne, tust herzig oder lustig darstellen und das neu programmieren. Darum P, programmieren. Und das machst du mit Neuro, also im Kopf tust du durch deine Sprache eine neue Programmierung setzen. Ja.
- 29:31Ich kann nicht während dem Podcast auf einer Ebene kommunizieren mit dem Unterbewusstsein, dass die Leute, die es jetzt anhören, plötzlich ein leichteres Leben haben. Sie hören nur den Podcast und es sind so viele Sachen in Anführungszeichen versteckt. Ich mache es offensichtlich, nur jemanden, der es nicht
- 29:52trainiert ist oder noch nie richtig auf die Worte gehört hat, merkt nicht, dass sie durch meine Worte z.B. immer ein leichteres Leben drin haben. So kann man auch in einem Podcast so mega cool kommunizieren, dass sich das bei den Leuten verändert. Ich habe dir jetzt erzählt, wie eine Angst weggeht. Bei den meisten Leuten, die es zulassen, haben im Kopf die Spinnen schon kleiner gemacht und je nachdem witzig gemacht.
- 30:18Also es kann gut sein, dass gewisse Prozent, die Angst haben, dich plötzlich nicht mehr haben. Es ist witzig, dass du das sagst, weil... Ich habe keine Angst vor Spinnen. Ich finde sie nicht... Das ist nicht eine Spinne. Das wäre mein Lieblingshaustier, sage ich jetzt mal so. Aber ich habe keine Angst vor Spinnen. Aber ich finde es krass. Jetzt hast du das erzählt.
- 30:41Und jetzt habe ich mir vorgestellt, wie meine Frau jetzt gerade eine Spinne sieht zuhause und sie wird laut. Sie wird mega laut. Ich hoffe, sie schaut jetzt den Podcast und stellt sich eine Kukaratscha-tanzende Spinne vor. Und ich hatte nochmal mega Angst vor Spinnen. Mhm.
- 31:04Und das ist wegen dem ersten Mal, und ich hatte sonst wirklich keinen Kontakt mit Drogen. Nie. In meinem Leben. Ich habe einmal gekifft und dort habe ich eine riesige Spinne gesehen. Also...
- 31:20Wahrscheinlich habe ich wegen dem nie mehr irgendetwas angelangt, weil ich so massiv Angst von dieser Spinne hatte. Ich glaube, wegen dem habe ich nie mehr Berührung mit Drogen. Aber dort habe ich diese riesige Spinne gesehen und da habe ich Angst entwickelt. Ich konnte sie ablegen, diese Angst. Ich habe auch sehr viele Spinnensachen geschaut und konnte sie so abbauen.
- 31:46Aber es macht mega Sinn. Und ich hoffe ganz viel, dass der Podcast jetzt sehen und hören wird, dass sie keine Angst mehr haben von dieser Spinne.
- 31:54Es geht nicht nur um die Spinnen, es geht um alles. Alles? Alles. Das, was man wieder versteht, jeder Mensch hat die ganze Zeit innerliche Bilder. Ja. Innerliche Stimmen und ein innerliches Gefühl. Das spielt um. Die Frage ist, wie fest nimmst du es schon wahr? Wie fühlst du dich darin, was für Bilder siehst du und was sagt die innere Stimme?
- 32:18NLP aus meiner Beschreibung ist die Fähigkeit, deine eigenen Bilder, deine eigene innere Stimme und dein eigenes innere Gefühl zu verändern. Das ist die Fähigkeit, die man mit NLP lernt. Und als einer, der zum Beispiel ein NLP-Trainer ist, kann das bei anderen Leuten beeinflussen, durch meine bewusste Sprache, dass ich bewusst Bilder klein mache von Ängsten und diese verschwinden lassen lasse.
- 32:47Das ist jetzt Ängste kleiner machen. Was ist mit Sachen grösser machen, die dir einen weiteren Antrieb geben? Das geht auch durch NRT. Wir können es gleich machen. Du hast eine grosse Vision. Das weiss ich, das spürt man. Und du wirst wahrscheinlich ein Bild von dir haben, von einer Vision, wie das Endbild aussieht.
- 33:12und dann das Endbild mal vor dir hin tust, wie nah wäre das Bild bei dir? Wie nah etwa?
- 33:21Ist es hier? Es ist im Raum. Es ist im Raum. Also du bist schon fast drinnen. Und du kannst dir das bewusst näher nehmen. Also wenn jemand... Also du ziehst es wie... In deinem Kopf, in dein Bild ziehst du es näher hin. Du kannst es so hin zoomen. Zum Beispiel, ja. Also du kannst bewusst Bilder, die weniger hilfreich sind, verschwinden lassen.
- 33:47und andere kannst du nahe zu dir ändern. Also wegzoomen, ich tue das jetzt in so einer Kamera-Perspektive. Ja, in der Kamera ist es wieder umgekehrt. Wenn dann die Angst drin ist, du sie weiter weg... Durch den Zoom-Retour, also dass es weiter weg ist. Ja genau. Okay. Und du kannst es auch schwarz-weiss... Nehmen wir mal eine Wärmeangst. Du kannst die Angst nehmen, dann machst du es schwarz-weiss,
- 34:09Du kannst je nachdem noch einen fetten Rahmen darum umdrehen, dass man ihn noch weniger sieht. Und kannst auch das Bild ganz weit weg tun. So weit wegschmeissen, dass man es nicht mehr sieht. Und zum Beispiel zum Teil den Angst, ein Gegenbild zu nehmen, das ein besseres Gefühl macht. Und dort ein anderes Bild erstellen. Und das gross machen und nicht hin tun. Und das noch farbiger, detaillierter. Je farbiger, detaillierter, heller, desto bessere Gefühle löst es aus.
- 34:40Ja. Das ist übrigens, und das ist eher eine These von mir, weil du mit dem Kiffen angesprochen hast. Ja. Meistens ist es auch so, dass bei gewissen Tabletten, oder wie man es immer anlegen will, oder Pilzen, macht es, dass die Bilder farbiger werden. Sicher hast du schon mal gehört, dass bei gewissen Pilzen die Bilder farbiger werden. Dass die Leute so voll faszinierend rumschauen.
- 35:06Ich habe das gehört von einem anderen Podcast, der auch da war, von LSD, dass sich Sachen anfangen, also Pflanzen leben, sie leben ja sowieso, aber sie fangen an zu atmen. Es ist Regen drin oder irgendwelche Farben, die dann rauskommen. Das sind so Beschreibungen, die ich kenne.
- 35:28Ich bin derjenige, der die Muster erkennt. Er sucht sie heraus. Das ist eine meiner grössten Fähigkeiten. Und ein Grund, warum ich, das ist meine These, so Sachen wie in LSD zum Beispiel, Glücksgefühle auslöse, ist, weil die Bilder grösser und klarer werden. Die Leute sehen mehr Details und sie sind klarer. Was ist jetzt auch, wenn du jetzt dort... Aha, sind das dann diese Bad Trips? Oder wie sagt man dann?
- 35:55Wenn Leute nicht so unter Kontrolle haben oder nicht wissen, wie man mit diesen Bildern arbeiten kann, kann das auch in einem Bad-Review sein. Ich würde das niemandem empfehlen, das zu machen. Die wenigsten Leute würde ich jemals sagen, irgendetwas zu nehmen, weil es
- 36:12Man darf es lernen, kontrollieren, erstens noch seinen Dopaminhaushalt, Bilder verändern. Das sind aus meiner Sicht so die Basics, die die Menschen zistern lernen dürfen, bevor sie sich irgendwas bewegen. Also am besten schon gar nicht. Und wenn ein Zistern mal überhaupt lernen, wie das Hirn funktioniert. Oder mal lernen, sich überhaupt mal wahrzunehmen.
- 36:37Okay, Glaubenssätze. Glaubenssätze haben wahrscheinlich genau auch einen Impact auf das. Weil Glaubenssätze sind wahrscheinlich die gleiche Thematik. Bilder, die gross oder klein sind. Kann ich, kann ich nicht. Also kannst du dann mit NLP auch Glaubenssätze schiften? Ja, das ist ein riesen grosser Punkt. Und dort kannst du...
- 37:01so eine kleine These davon ist, all das, was du heute hast, ist das, was du glaubst, was du verdient hast oder was Realität ist. Das heisst, all das, was du jetzt besitzt hast, wie dein Leben jetzt aussieht, ist das, was du von Realität hältst. Ja. Weil das Unterbewusstsein bringt dir immer wieder die gleiche Realität zum Beispiel hin. Und für einen Switch hat es meistens unterbewusste Glaubenssätze.
- 37:29und hat einen versteckten Vorteil darin. Also wenn jemand zu mir kommt und sagt, er hat sein Ziel noch nicht erreicht, wie er es will, ist meistens die erste Frage, die ich stelle, was ist der versteckte Vorteil, wenn du es nicht erreichst? Hm. Wow, gute Frage. Und dort kommen meistens genau die spannenden Sachen vor. Selbstständige kommen oft so, dass sie nicht erfolgreicher sein dürfen als der Vater.
- 37:55Bei Frauen ist es oft so, dass sie nicht erfolgreicher sein dürfen als der Partner. Und so tun sie sich unterbewusst, wie wenn sie sich selber manipuliert hätten, dass sie es gar nicht erreichen konnten.
- 38:08Und dieser Glaubenssatz muss passieren, damit der nächste Schritt passieren kann. Ich habe eine coole Geschichte dazu. Sehr gerne, denn ich habe nachher eine Frage und zwar Wie erkennst du Glaubenssätze bei Menschen? Aber du tust es schon weiter. Ich bin zum Beispiel, als ich die NLP-Ausbildung gemacht habe, habe ich so diesen Gedanken gehabt, ich will Unternehmer werden, eine grosse Firma aufbauen, voll selbstständig sein.
- 38:31Und dann gingen wir in die Pause und in der Pause haben wir richtig lustig, haben mit so einem abgelacht, weil wir auch ganz viele Blockaden losgelöst haben über das Lachen, weil das schulische Lachen damals auch nicht gut war. Und plötzlich konnten wir so richtig frei rauslachen. Und dann hatte es einen Unternehmer, oder einen im Anzug, der hat auf dem Sofa gesessen und hat über uns so angeschnauzt, wir sollten doch nicht so tun, es wäre das Leben so schön.
- 39:00Und für mich hat das so getroffen, ich so, wow. Dann bin ich nach der Pause runter, habe dem Trainer gesagt, hey, ich habe den Traum, mich selbstständig zu machen, ein riesiges Unternehmen aufzubauen, nur ich will ja nie so ein Unternehmer werden, wie der, der da oben ist, der...
- 39:16nicht glücklich ist. Meistens laufen die Unternehmer noch die Frauen weg. Sie sind unglücklich, haben kein schönes Leben. Und das will ich nicht. Und dann schaut er mich so an, dass ich es einmal ganz genau anhören soll, was ich gerade gesagt habe.
- 39:31Und dieser Moment war für mich auch ein sehr einschneidender Moment, weil ich dann begann zu verstehen, in jedem Film ist der Unternehmer immer der Böse. Hast du mal aufgefallen? Ja. In jedem Film läuft meistens die Frau des Unternehmer weg. Es ist meistens der Bösewicht, der von der Frau weggeht, meistens der, der krank wird, der, der gestresst ist und kein freies Leben hat.
- 39:54Und ich habe gemerkt, wow, das ist ja gar nicht die Realität. Da habe ich mal mit richtigen Unternehmern gesprochen. Die haben am Nachmittag einfach gesagt, ich nehme mir jetzt Zeit für meine Kinder, ich nehme mir jetzt Zeit für meine Frau. Die haben nicht durch die ganze Zeit arbeiten müssen. Die haben wirklich ein freies Leben. Und da habe ich gemerkt, die unterbewusste Verknüpfung zu Unternehmern war nicht positiv. Als ich das geswitcht habe... Als du dich aber über Jahre kreiert hast.
- 40:21Wie? Die du dir über Jahre kreiert hast, durch Filme schauen, durch... Jetzt, und dann habe ich so angefangen zu switchen. Einer Nacht ist es bei mir im Business angefangen zu laufen. Wie schnell mein Business weitergelaufen ist, das war für mich schockierend. Weil halt die Unterbewussten, wie ich sage, wie Handbremsen, sind losgelöst worden. Die meisten haben die Handbremse angezogen und drücken voll aufs Gas. Und fragen sich, warum sie nicht vorwärts kommen. Damit man sie jetzt nur loslassen muss. Ein bisschen weniger Gas geben, dann kommen sie weiter.
- 40:51So ein bisschen eine Metapher gesprochen. Schön, ja. Aber zu meiner Frage zurück. Du hast gesagt, du kannst sehr gute Muster erkennen. Du bist so ein bisschen ein Spezialist, wenn es darum geht, Muster zu erkennen. Und ich glaube, Glaubenssätze sind auch Muster, sind ja auch gewisse Patterns, die wir in uns haben. Jetzt, wenn natürlich jeder seinen Glaubenssatz kennen würde, dann hätte man schon mal einen ersten Schritt gemacht, weil die Erkennung ist wie der erste Schritt.
- 41:17Aber wie geht man daran an? Oder wie geht ein NLP-Coach, Trainer, an das an, um überhaupt zu erkennen? Was hast du für Glaubenssätze? Das Erste, was immer gemacht werden muss, ist, zu verstehen, wo man überhaupt hinwollt. Man braucht schon mal das grosse Ziel, das man hinwollt. Und dann ist meistens die simple Frage, was ist das Positive, wenn man nicht das Ziel erreicht?
- 41:43Was ist das Negative, wenn man es nicht erreicht? Was ist das Positive, wenn man es erreicht? Was ist das Negative, wenn man es erreicht? Wenn man diese Fragen mal so durchgeht, dann kann man schon mega viele Sachen führen. Es gibt Leute, die machen nicht mehr Geld, nur weil sie im Kopf nicht gedacht hätten, dass sie dann zu viel Steuern zahlen würden. So.
- 42:03Voll banal, nur durch die ganzen Fragen will man sich überhaupt mal davon reflektieren. Also meistens ist es dieser grosse Punkt, mal diesen Vergleich zu machen, was sind da noch so für Vorteile, wunderbare Vorteile oder Ängste. Ich habe meistens auch das für mich. Was würdest du sagen, ist einer deiner grössten Glaubenssätze, die du in deinem Leben schifften konntest? Hm.
- 42:29Da waren so viele. Das ist so der Moment, wo man denkt, man hat alle verändert und dann fängt es erst richtig an. Da geht man in die Tiefe. Ich glaube, das mit dem Unternehmer war so einschneidend. Zu merken, dass es die sind, die ein freies und schönes Leben aufbauen können. Und da gibt es noch so viele andere. Dass alles auch leicht funktionieren darf.
- 42:58Und ich glaube, einer, der ist ein recht starker, so ein bisschen im Stil des Unterbewusstseins, ist so smart. Das macht so viel für dich selber. Sobald du ein klares Ziel hast und die Handbremse gelöst hast, das Unterbewusstsein macht so viel von alleine, ohne dass du daran denkst. Also zum Beispiel, wenn ich an einem Seminar bin, wenn ich Bücher höre, Podcasts höre, mein Verstand ist nicht immer voll dort, wenn du zuhörst.
- 43:26Ich habe mein tiefes Vertrauen, mein Unterbewusstsein nimmt alle Informationen auf, verarbeitet sie und anwendet sie so, dass ich sie ein bisschen wieder anwenden kann. Ich habe Business Coachings mit Kunden von mir. Ich gebe ihnen Strategien. Ich sage ihnen, das ist sehr geil, das muss ich selbst aufschreiben. Von wo weiss ich das? Und meistens kommt raus, vor fünf Jahren habe ich mal einen Podcast gesprochen, wir haben über diese Strategie gesprochen und es war so im Unterbewusstsein,
- 43:51Ich habe meinen Verstand nicht gebraucht. Sonderbewusstsein ist so viel stärker als unser Verstand. Das ist, glaube ich, auch noch ein recht starkes, das Vertrauen in das Sonderbewusstsein, dass es für mich schafft, die Informationen aufzuhalten. Und wenn ich entspannt bin und wie Sonderbewusstsein zugreifen, dann
- 44:09Wie viel muss jemand reden, damit du das erkennst? Du hast mich vorhin gefragt, du hast eine grosse Vision, das merke ich, das sehe ich. Ich habe ja nicht viel geredet. Aber wie merkst du das? Was braucht es für das? Bei dir zeigt es das Verhalten. Nur schon die Art und Weise, wie du einen Podcast angehst. Schau dir das Studio an, wie die Qualität ist, wie...
- 44:37die Art und Weise, wie du schon hingehst. Das ist nicht einmal die Worte. Ich meine, du hast nicht ein Offsite-Lab im ersten UG. Du hast es so verstanden wie im Glatzentrum. Und das macht nicht einer, der eine kleine Vision hat. Das sagt nicht, gehen wir in den höchsten Stock hoch. Das ist ihr Verhalten, wenn ich so sage.
- 45:00Und wenn ich jetzt würde, sonst die Wellen herausfinden, ob du eine grosse Vision hast, kann ich dir ins Gesicht hineinschauen und sagen, wie sieht deine Vision aus? Und desto mehr das Grinsen raufgeht oder die Augen raufgehen, desto mehr weiss ich es.
- 45:16Oder wenn es um Ängste geht, ich kann mit jemandem über Ängste reden und das Gesicht verratet schon alles. Ob jemand so macht, ob jemand zurück geht, ob jemand vor geht. Das sind ja so Mikroausdrücke. Sind das auch Dinge, die man in einer NLP-Ausbildung lernt? So diese Mimik, Gestik, Mikroausdrücke?
- 45:37Man lernt vor allem das Vornehmen. Die Kleinigkeiten vornehmen. Zuerst einmal bei sich und später gegen aussen. Das ist so ein mächtiges Tool. Erstens, wenn du dich selbst richtig spürst, was in dir abgeht und das kannst du verändern.
- 45:53oder seinem Gegenüber verstehst, kannst du viel mehr darauf eingehen. Also wenn ich zum Beispiel im Offsite-Lab auf der Bühne stehe und mit den Leuten spreche und gewisse Themen anspreche, dann sehe ich direkt, wer im Raum, bei dir ist es mega entspannt, im Raum gibt es ganz viele, die machen das.
- 46:12Und dann spreche ich über ein anderes Thema und dann sind die plötzlich ruhig. Dann nehme ich mein Thema wieder vor. Und wenn ich 100 Leute vor mir habe, dann kann ich genau wahrnehmen, okay gut, in diesem Raum ist dieses Problem gerade eher grösser, dieses Problem, ohne dass ich mit den Leuten reden muss. Es ist schon eine grosse Wahrnehmung zu üben und zu lernen. Und das kann jeder machen. Du brauchst keine NLP-Ausbildung. Du kannst einfach mal achtsamer wahrnehmen, was im Raum passiert.
- 46:42Bist du so NLP-Ausbilder angeboten? Nein. Machst du nicht? Nein, ich habe nicht so Bock...
- 46:51NLP-Ausbildung ist entspannt, aber so richtig NLP-Coaching-Klassiker zu machen, dass die ganze Zeit Leute kommen, die alles scheisse sind im Leben, da habe ich nicht so Bock drauf. Darum habe ich das NLP genommen und ins Marketing übersetzt und ich nutze das jetzt, um den Leuten beibringen, wie man seine eigenen Ängste im Business lösen kann und die Ängste der potenziellen Kunden.
- 47:15Weil das, was die Leute davon abhalten zu kaufen, sind auch unterbewusste Glaubenssätze, unterbewusste Ängste und Blockaden. Und diese quasi zu lösen. Also, wir waren jetzt im ZZUG und... sorry, wir waren jetzt... Du bist 19, machst eine NLP-Ausbildung und hast dich dann dreimal wiederholt, alles immer wieder neu reflektiert und neu aufgearbeitet.
- 47:40Wie alt warst du, als du mit NLP fertig warst? Mit dem letzten Modul, das du gemacht hast. Das erste Modul habe ich in diesem Jahr gemacht. Dort ist noch eine coole Story. Ich kam aus der Lehre. Eine Ausbildung kostet, ein Elftäger kostet damals 2000 Franken. Alle zusammen kosteten 6000 Franken. Erleichtere dir das mal, wenn du in der Lehre bist.
- 48:05Ich hatte aber so viel Glück, die Story möchte ich noch einbauen. Logisch, ich auch. Es gab eine Zeit, du hattest Bitcoin bei 4'000 Franken. Ich habe das so angeschaut, bin an ein Network-Marketing-Event gegangen und ich wusste, ich habe auf meinem Konto nicht 4'000 Franken, ich kann mir das gar nicht leisten. Für mich war es so schade, ich kann mir keinen ganzen leisten. Da habe ich gelernt, dass man auch einen Anteil kaufen kann.
- 48:30Dort habe ich nur 500 Franken reingesteckt. Nachdem meine damalige Ex-Eltern mich ins Zimmer geholt haben, wie ein Problem. Ich habe gesagt, ich möchte in Bitcoin investieren. Dann sind die Eltern ins Zimmer gekommen. Ich habe gesagt, ich kann euch das Geld gleich aus dem Fenster schmeissen. Ich spinne doch. Dort bin ich heim, weil ich dort verstanden habe,
- 48:54Sie hatten immer das Problem mit Geld. Also habe ich gewusst, das Muster muss ich ja anders machen. Ich mache es umgekehrt. Wenn sie sagen, nein, dann mache ich es, weil die, die ja Geld machen, die machen ja das Gegenteil von dem, was sie kein Geld machen. Und dann bin ich zu Hause und habe, ich glaube, neun Tausender habe ich reingetan. Obwohl du bei vier Tausend warst. Ja.
- 49:14Danach hat es sich verdoppelt innerhalb einer Woche. Dann nochmal verdoppelt eine Woche später. Und danach ging ich noch ins Network Marketing. 24 Stunden später war das ganze Network Marketing down.
- 49:30Das wäre jetzt auch einiges wert gewesen. Aber gewissens hatte ich es noch. Und dank dem konnte ich die nächste Ausbildung leisten. Sonst hätte ich die nicht machen können. Also ich hatte recht Glück, dass ich dort noch ein bisschen Geld reingetan habe. Dass ich mir dann die Ausbildung auch leisten konnte. Geil. Ja und so habe ich die ersten drei Jahre jedes Geld, oder sogar vier Jahre, das reingekommen ist,
- 49:56in Mentorings und Coachings und Ausbildungen ausgeben. Ich habe gut Geld verdient, aber es war immer leer im Konto. Ja, im Konto schon, aber sie wissen es nicht. Sie wissen es nicht. Das verwechselt sich viel. Also es ist nicht das Gleiche, auf jeden Fall nicht, aber ich habe das Gefühl, nur weil sie auf dem Konto kein Geld haben und aber ausgebildet haben, dass es etwas nicht gut ist. Dafür ist es genau das Richtige. Weil Geld machen ist,
- 50:26Und ich weiss, das klingt für alle, die knapp bei der Kasse sind oder nicht so viel Geld machen, mega schlimm, was ich sage. Aber Geld machen ist nicht so schwierig. Geld behalten ist nicht so schwierig.
- 50:40Es ist die Umsetzung dran, die bei den meisten hadert. Und wirklich mal in die Umsetzung gehen und wirklich mal verkaufen gehen. Und wirklich mal die Ängste überwinden, um das Telefon in die Hand zu nehmen und anzuhalten. Und um jetzt den Kurs aufzuschalten. Das ist schwierig. Aber das macht es nicht. Es hat genug für alle. Ja, voll.
- 51:02Ja, dort habe ich die Ausbildung fertig gemacht und dann habe ich schon, also die anderen habe ich immer wieder später wieder mal wiederholt also nicht immer nacheinander von Seminar zu Seminar geübt, sondern so alle eineinhalb Jahre habe ich es dann wieder mal wiederholt
- 51:16Du warst kein Seminarhopper. Nein. Es gibt ja auch ganz viele Leute, die von einem zum anderen gehen, aber dann auch nichts passiert. Ja, ja. Die brauchen einfach eine Community. Oftmals sind das so die Grünen. Nicht die Grünen politisch gesehen, sondern im... Persönlichkeits... Wie heisst das? ...disk. Ja. Persönlichkeitsorganigramm. Nicht Organigramm.
- 51:44Wie heisst das? Discmodell, oder? Das ist ja auch mit Farbe. Und die Grünen, das sind oftmals die, die es ein nach dem anderen braucht für die Community, für die Gedanken. Aber das hast du auf jeden Fall nicht gemacht. Du hast immer etwas angenommen und dann angefangen umzusetzen. Ja, weil es hat so etwas für mich recht schnell so ein bisschen getriggert. Weil ich auch gelernt habe, wie bewusst ich die Sprache nutze, bin ich an so viele Events gegangen und ich war geschockt.
- 52:12wie die Person davor auf der Bühne die Wörter braucht und die Leute im Raum negativ programmiert. Negative Glaubenssätze in den Sess. Und irgendwann bin ich dann eher so gewesen, so hey, ich muss auf die Bühne. Wenn ich schon weiss, wie ich die Leute glücklicher machen kann, indem sie einfach dort sitzen, muss ich auf die Bühne. Und ab dem Moment bin ich nicht mehr so viel an die Events gegangen, weil es mich eher getriggert hat, weil sie die Sprache nicht richtig bewusst genutzt haben.
- 52:41Okay. Und ab diesem Gedanken, wie lange warst du das erste Mal auf der Bühne? Oder was hast du für Umsetzungen gemacht? Etwa ein halbes Jahr. Nicht lange? Nein, weil... Ich erzählte ja die Story mit dem Jungunternehmerclub. Mhm. Als ich beigetreten bin. Das hat bei mir alles komplett verändert. Und es gab nichts mehr anders in der Schweiz. Und da habe ich mit fünf anderen Leuten, nein, mit fünf oder vier anderen Leuten, einen Jungunternehmerclub gegründet.
- 53:12in einem Jahr aufgebaut und dann haben wir halt jeden Monat ein Event gemacht. Und so konnte ich aufbauen. Geil. Und so bin ich schon ziemlich... Und was ging bei diesen Events? Networking miteinander. Also es ging darum... Das Problem bei mega vielen jungen Unternehmern ist, sie haben ja kein Umfeld, das gleich denkt. Ja. Und das haben wir erschaffen damals. In einem Jahr 70 Mitglieder hoch. Haben schön Geld gemacht. Und dann... pssst... alles zusammengefallen.
- 53:39Das ist jetzt aber auch ein Pattern. Ich habe das schon zum zweiten Mal gehört bei dir. Wieso? Was ist dann passiert? Es sind ganz klar die Werte nicht klar gemacht worden im Team. Wir haben einfach mal gemacht. Mein Pattern ist halt, ich mache einfach mal.
- 53:56den Go-Day, den wir durchmachen. Ich habe einfach mal gemacht mit Alex. Ich kenne gar nicht, was rauskommt. Mit dem Magazin habe ich einfach mal gemacht. Mit dem Coaching-Verkauf. Ich habe einfach mal verkauft. Das ist so mein Pänen. Ich mache einfach mal. Schaue, was rauskommt. Und aus dem fange ich dann auch von ihr zu arbeiten. Und damals war es halt, wir waren in der fünften Höhe,
- 54:15Jeder hatte eine andere Vorstellung von diesem Club. Der eine sagte, dass er möglichst viel Geld machen lasse. Es ist doch egal, ob die glücklich sind. Der andere sagte, dass er alles gratis machen würde. Er wollte sich einfach nur gut fühlen, um etwas gratis zu machen. Die anderen sagten, dass sie teilen können. Der andere wollte nur sein eigenes Zeug verkaufen. Dann entstand ein Wertekonflikt.
- 54:38Und es sind auch andere Sachen im Hintergrund passiert. Wir haben einem anvertraut, dass er alle Shares haben kann. Wir haben gesagt, wir bauen das so schnell auf. Wir machen einen AG daraus oder einen GmbH daraus und dann teilen wir das auf. Weisst du, vertrauen ist auch gut. Und danach wollte er irgendwie... Weil er die Shares hatte... Ihr habt danach einen AG daraus gemacht? Wir wollten danach auf den AG wechseln. Und dann wollten wir, dass er von den Shares...
- 55:03pro Person 3 oder 5% bekommt und den Rest hat er behalten. Und dann ist alles doch, dass ich mir so gesagt habe, nein, er hat es in den Händen gehabt, und dann war es so, nein, das geht nicht. Über Nacht 100% gekündigt und bis es ist im Wachhaus.
- 55:23Also kein Verlust oder so, nur ein Jahr lang gratis gearbeitet. Ich habe keinen einzigen Rappen rausgenommen. Und jeden Monat Events gefüllt mit Leuten. Aber gut, das ist alles Learnings, oder? Ja, und die Leute, die dort am Event oder im Club waren, mit denen bin ich heute immer noch mega gut befreundet und mache Business mit ihnen. Es war schon gut. Wie würdest du deine heutige Tätigkeit beschreiben? Was ist das, was du heute hauptsächlich machst?
- 55:50Ich mache zwei Sachen. Das eine, was ich den Leuten beibringe, ich beschreibe mich als Unternehmenspsychologe. Die Leute kommen zu mir und sie verstehen nicht, warum ihr Marketing nicht funktioniert. Oder das Business nicht funktioniert. Ich stelle einfach mega viele Fragen bis ich, ich mache so wie ein Puzzle, ich sammle mega viele Informationen und
- 56:14Ich mache ein Bild daraus und dann sehe ich ganz genau, dort, dort und dort fehlt ein Puzzleteil. Und das ist der Grund, warum es nicht funktioniert. Und dann helfe ich ihnen, das Ganze ins Business zu integrieren, also eine richtige Beratung. Das ist so der eine Teil. Und das, was jetzt mit dem Business-Magazin, das ich jetzt am letzten Wochenende, zwei Wochen gelangst habe... Nein, jetzt habe ich von diesem Business-Magazin gehört. Ja, dort ist meine Vision drin, das baue ich jetzt alles auf.
- 56:42Eine Person kommt zu mir, innerhalb von 365 Tagen könnte jeder Schweizer Unternehmer diese Person. Das ist mein Big Vision Teil davon. Und ich baue ein riesiges Netzwerk auf. Also das Magazin ist auf das erste Kleine.
- 56:59Und dort geht es mir darum, Unternehmer mit echten Werten in den Mittelpunkt zu stellen und diese sichtbar zu machen. Weil das Problem, das wir heutzutage haben, ist, dass die Leute, die richtig laut sind, richtig krass, wirklich egotrieben sind und nur aus dem Hellsten herausleuchten wollen, also aus dem Fake herausleuchten, die sind die, die meistens überall bekannt sind.
- 57:22Und die Leute, die so richtig geil leisten und richtig liefern, die verstecken sich, weil sie sagen, hey, weisst du was, ich brauche es nicht. Ja, voll. Und das Problem, das wir heute haben, ist, dass viele falsche Leute am Schluss die Vorbilder sind. Es sind am Schluss die Vorbilder, die sich den Lambo mieten und sagen, hey, wir sind geil, komm zu mir. Und zu Hause ist er unglücklich und es läuft nichts wirklich.
- 57:46Das sind die Leute, die nach den Vorbildern angeschaut werden. Und die, die so richtig stark sind, sind noch zu wenig sichtbar. Du machst es perfekt. Wegen dem feiere ich den Podcast bei dir so. Die Leute, die bei dir drinnen sitzen, das sind die Leute, die es richtig verdient haben, gesehen zu werden. Und dort bin ich, dort ist das Magazin, dass ich die Leute filtre, die dort drinnen sein dürfen. Also es ist ein Status, dass man dort drinnen sein darf, weil es ist gefiltert, dass es Leute mit echten Unternehmern sind und die pushe ich hoch.
- 58:13Und dort können wir noch ganz viel, wie ich auch schon gesagt habe, mit dem Podcast, in den ich selbst reingehen möchte. Ich möchte auf ganz vielen Ebenen, mit Events, wie ich jetzt für Kooperationen schaue, das eigene Event, das ich habe, um Leute auf die Bühne zu platzieren. Dann möchte ich Podcast-Kooperationen machen, wo wir noch zusammen reden. Wo ich die Leute auch zu dir schicken kann, wo ich weiss, das sind die Top-Leute. Also da schaue ich, dass ich mit ganz vielen Podcaster-Kooperationen habe.
- 58:39Dann noch die Magazine mit anderen Magazinen. Und so will ich das riesige Ding aufbauen, dass eine Person zu mir kommt, ich kontrolliere, ist diese Person legit, kann man dieser Person vertrauen, kann ich liefern. Und dann machen sie omnipräsent. Also, alles, was du gesagt hast, ist mega schön. Und alles, was du erzählt hast, klingt so komplett ausserhalb des Egos.
- 59:05Du bist ja voll am, alles, was du jetzt sagst, ist ja mega im Dehnen. Du dehnst, weil das, was verdient ist, muss man sehen.
- 59:15Ich möchte ihm helfen, dass er ersichtlich wird. Wieso? Was ist dein Antrieb dahinter? Es ist auch ein Ego-Antrieb dahinter. Nur ein anderer Ego-Antrieb. Okay. Das Big Picture von all dem, das grösste Bild von allem, ist, dass ich irgendwann in einer Welt lebe, wo 3,3 Milliarden Menschen jeden Tag mit einem riesen Lächeln in die Ange starten. Das ist mein Big Picture.
- 59:403,3 Milliarden Menschen. Wieso 3,3 Milliarden Menschen? Wie kommst du auf das an? Weil in meinem Glaubenssystem drin ist, dass wir Polarität brauchen. Und es auch gar nicht funktionieren kann, dass die ganze Welt immer glücklich ist. Dass es wie eine gewisse Polarität braucht. Und intuitiv ist so 3,3 Milliarden so das gewesen, so... Da bringe ich hin. Und das, was ich vorhin erzählt habe, zahlt alles in die Vision ein.
- 1:00:11Weil ich muss doch nicht alles selber machen. Stell dir mal vor, ich müsste jetzt 3,3 Milliarden Menschen coachen und helfen. Halleluja. Dann habe ich ein Burnout. Aber wenn ich Leute habe, die das machen, dann muss ich die nur sichtbar machen. Meine Coaching-Szene ist riesig. Es gibt so viele Coaches wie noch nie. Es sind einfach alle keine Kunden. Die sind unsichtbar, verstecken sich und haben keinen Kunden.
- 1:00:38Am Schluss war ich an einem Event. Du redest mir gerade wirklich, als ich jetzt auf der Zunge bin. Ich war mal an einem Event. Und da konnten Leute auf die Bühne gehen. Und erzählen über ihr Business. Was sind ihre aktuellen... Also was bieten sie an? Und wo könnten wir unterstützen? Es war so wie ein Networking Event. Und wo können die Leute unterstützen? Und... Ungelogen.
- 1:01:0718-19 Leute auf der Bühne. Coaches. Alle sagten, wie geil, wie cool, wie mega und wie sie die Leute unterstützen konnten. Punkt. 90% sagten, ich unterstütze mich, weil sie mir Kunden bringen. Alle hatten keinen Kunden. Und da muss ich sagen, wo ist der Sales? Es ist traurig. Weisst du, woher kommt das meistens?
- 1:01:37aus dem Ego heraus, dass sie doch so genial sind, so gut sind, so stark sind, dass sie es doch nicht nötig haben, rauszugehen und Kunden zu gewinnen. Sie sollen doch zu ihnen kommen. Genau. Ich habe langsam eine Abneigung gegenüber diesem Satz bekommen.
- 1:02:00Logisch, alles was zu dir gehört, kommt zu dir. Aber mach etwas dafür. Geh in die Umsetzung. Wenn du einfach denkst, hey, ich bin hier, das Universum regelt, schick mir Kunden. Das verkauft sich aber mega geil. Aber es verkauft sich so gut. Logisch. Schau dir diese riesigen High-Ticket-Sales-Frauen an.
- 1:02:23«Hey komm rein, 80'000.» «Du wirst reich. 80'000, du wirst reich. Und das Einzige, was beigebracht wird, musst du einfach auch anfangen. High Ticket, 80'000 verlangen. Du brauchst nur einen Kunden und dann machst du viel Geld. Es ist doch so ein bisschen... Es verkauft sich super gut. Und jetzt die Leute sagen «Hey,
- 1:02:43Lass uns rausgehen, auch an der engsten Stelle. Ich habe gerade den Podcast beim Hefaren noch mit «Much and Friends» gehört. Da wurde gesagt, bis es aufgebaut ist, ist es Persönlichkeitsentwicklung pur. Brutal. Und wenn man dort dran arbeiten will, dann funktioniert es. Die Leute wollen ja auch an sich selber arbeiten, dann soll ja alles kommen. Sogar die Coaches wollen nicht an sich arbeiten. Das ist schon extrem. Und ich habe das Gefühl, in den letzten Jahren ist es noch viel mehr gekommen. Es ist viel, viel mehr gekommen.
- 1:03:14Ich habe mich auch schon sehr früh mit Anthony Robbins auseinandergesetzt, mit Büchern in der Weiterentwicklung und es ist mir nie so fest aufgefallen, wie in den letzten, ich sage jetzt mal, 5-6 Jahren, wie viele Coaches rausgepuppt sind, aber alle einfach keinen Kunden haben. Ja. Das ist schon crazy. Ja, und es ist schade. Schade. Es gibt mega gute Leute. Es gibt auch mega viele, die nicht liefern können. Aber es gibt so viele Leute, die richtig gut sind.
- 1:03:44Und deine Aufgabe ist, oder du siehst deine Aufgabe, zu denen, die wirklich liefern können, eine Bühne geben zu können. Yes. Jetzt hast du noch von deinem Event erzählt. Also von eurem Event, der Goat Day. Willst du vielleicht schnell zwei, drei Sätze vom Goat Day verlieren, was das genau für ein Event ist? Weil ich mache den jetzt schon seit... Seit zweieinhalb Jahren.
- 1:04:05Zwei und ein halbes Jahr. Und wie viele haben ihr schon gemacht von diesen? Vier Stück. Vier Stück. Also zwei pro Jahr sozusagen. Ja. Ja. Ja, also... Ja. Ja, genau, ja. Cool. Und am Anfang haben wir es ja nur jedes Jahr einmal gemacht. Da sind wir hoch. Ähm...
- 1:04:23Dort sind verschiedene Punkte entstanden. Es ist auch wieder so ein bisschen normal gesessen und gesagt, hey, so viele Events waren, auf der Bühne sind Leute, die reden, die weniger erfolgreich sind, weniger glücklich sind, weniger leichtes Leben haben als die, die im Publikum sitzen. Das hat uns ein bisschen genervt und gesagt, hey, wir möchten filtern, wer auf die Bühne darf. Und gleichzeitig hat uns auch ein bisschen genervt, dass viele Events mit Unternehmern und Business verpackt sind.
- 1:04:49am Schluss die Hälfte Finanzberater und Network Marketing Leute waren. Die haben zwar erzählt, sie haben ein riesiges Unternehmen mit 1000 Mitarbeitern, dabei haben sie einfach eine Struktur. Und dann haben wir gesagt, wir filtern, dass nur die echten Unternehmer vor Ort sind, die eine starke Umsetzungskraft haben, schnelle Entscheidungen treffen und auch echte Werte drin haben. Mein Gedanke war noch, wir bringen 100 Unternehmer in den Raum.
- 1:05:19alle megagut gefiltert. Im grossen Event megagut gefiltert dafür. Und jetzt sind Speaker vor, die wirklich helfen und all die Teilnehmer, die wachsen mit uns so hoch. Und wie haben die das gefiltert? Also wie sind die Kriterien für einen Speaker?
- 1:05:35Für den Speaker haben wir gesagt, dass wir mindestens 25'000 im Monat machen wollen. Das ist so das Minimum. Umsatz? Umsatz. Was auch für die Unternehmerwelt nach dem noch recht tief ist. Doch wir haben einige, die machen ihre Millionen im Monat. Und nicht durch Geld zusammensammeln, sondern wirklich mit Dienstleistungen. Ja. Ja, voll. Okay. Und für Teilnehmende? Haben wir keinen Filter, wie viel sie machen wollen.
- 1:06:02Gold ist ja nur schon provozierend. Voll, aber ist auch gut. Das heisst, so diese Klassiker, ich sage jetzt mal Spiritanten, die sagen, ich ziehe einfach alles an, ich muss nichts machen, die kotzen fast, wenn sie den Namen hören. Und dann gibt es so...
- 1:06:21ultra krass egotriebene Menschen, die denken auch irgendwie so «goat», was denken sie so zu nennen. Und dann gibt es noch so die Zwischendinnen, die ein gewisses gesundes Ego haben und verstehen, dass der «goat»-Name auch aus einer Ironie und Sarkasmus kommt. Und die kommen dann raus. Der Name sagt schon mega viel aus.
- 1:06:41Und Kommunikation ist immer, du bist Schnellentscheider, du setzt dich wirklich um und du willst echte Unternehmer treffen. Das ist so die Hauptkommunikation, die wir immer wieder brauchen und das filtert recht stark. Jetzt habt ihr schon vier von diesen... vier? Ja, vier Stück. Vier Stück habt ihr jetzt gemacht. An jedem von diesen vier, was ist so das Ziel, das du gesagt hast, wegen dem mache ich es? Wegen dem machen wir jetzt auch den nächsten.
- 1:07:08Es sind so geile Geschichten daraus entstanden. Alex und ich haben uns gemacht, da sind wir die Traumfrau kennengelernt. Andere machen jetzt zusammen Business. Wir hatten einen dabei, der hat sich das VIP-Ticket gekauft für 500 Franken. Der war 18 Jahre alt. Der hat jetzt ein Business und hat letztens 100'000 im Monat gemacht.
- 1:07:30Geil, das sehe ich. Nicht durch unser Coaching, nur... Mit was? Was macht er für ein Business? Er macht KI-Beratung für Treuhänder. Und anwählt. Sie integrieren KI-Sachen in die Firma. Hey, warte, jetzt machst du schon etwas auf. Ja. Das ist auch nur so ein... ...um deine Meinung daraus zu erfahren. Hast du nicht das Gefühl, dass all diese Berufe... Mhm. ...anwählt? Vielleicht am wenigsten noch. Treuhändler, Buchhalter...
- 1:08:00dass deine E-Ri-Chips mega gefördert sind.
- 1:08:03Ich kann es nicht sagen. Also, ich mache dir jetzt ganz einfach das Beispiel. Und jetzt nochmal, jetzt musst du in die Kamera schauen, weil, liebe Contera, jetzt kann ich euch wieder erwähnen. Also langsam müssen wir wirklich etwas springen lassen. Also, ich habe gerade vor drei, vier Monaten angefangen, Contera zu nutzen. Contera spart mir 2400 und ein paar zerquetschte im Monat. Okay. Im Monat.
- 1:08:30Ich hatte jetzt eine Buchhalterin, also wir hatten Buchhaltung und Treuhand. Ich hatte eine Buchhalterin, die hat unsere Buchhaltung gemacht. Ich mache jetzt die ganze Buchhaltung für 35 Stötze mit Contera. KI-basiert. Zack, zack, es ist gemacht. Zwei Knöpfe und fertig. Done. Perfekt done. Unsere Buchhalterin hat uns noch gezeigt, weil es gibt ein paar Buchungen, die wir nicht über Contera machen können, weil die nicht ersichtlich sind.
- 1:09:00Dann, 2,5 Millionen im Monat gespart. Crazy. Crazy, mit einem Programm, das mich 35 kostet. KI-basiert und abgenommen vom Bund. Ich arbeite mit Bexio zusammen. Bexio, wenn ihr auch recht findet, dann steht einfach schnell erwähnen. Wir haben mal Zeit für eine Sponsorin. Einfach, was es gesagt ist. Mein Gott. Also, crazy.
- 1:09:24Ja, also ich glaube, niemand kann wirklich sagen, wie es ganz genau wird. Ich frage schon, wie bereitest du dich schon vor? Aus meiner Sicht als Unternehmer habe ich null Angst. Null, ja. Es ist wieder ein Muster erkennen, es ist ein Muster. Wie kann einer, der weder Journalismus studiert hat, weder ein InDesign kann, also ein Design macht, das in einem Magazin noch nie so ein Programm geöffnet hat,
- 1:09:53ein Magazin herauszubringen. Logisch. Das geht nur, weil ich das Muster kenne, wie man ein Business aufbaut, welche Sachen drin sein wollen. Somit als Unternehmer aus meiner Sicht, machst du halt eine KI-Agentur auf. Ich könnte von heute auf morgen wieder etwas Neues starten. Ich glaube, Events, das wird das Ding.
- 1:10:14Weil, was sollst du noch glauben, was auf Social Media läuft? Logisch. Ich meine, auch Podcasts, auch da kann man mit KI machen. Kannst du viel machen. Jetzt checkt man so, was mit der Stimme ist und so weiter. Nur jetzt zum Beispiel mit den Klassiker-Social-Media-Posts. Ich lese ja nichts mehr durch, weil die Hefte ist sowieso von Chachi. Ja, genau.
- 1:10:35Und jetzt geht es so weit, ich habe nicht jemandem vertrauen, sogar die Webinare sind je nachdem schon mit der KI gemacht. Also jetzt geht es doch darum, Leute auch physisch zu treffen. Oder in einem Magazin hat es jemand geschrieben, abgesagnet, designt und gedruckt. Also der Text ist nicht einfach schnell auf die Chat-Scheibe gemacht. Ich glaube, wir gehen in einen Weg, in den Inhalt
- 1:10:59Es verändert sich, es braucht wieder das Menschliche drin. Daher gibt es Branchen, die wieder mehr boomen und welche, die weniger boomen. Ich bin gespannt, was bei dir alles so passiert. Ich gehe davon aus, dass es Events immer mehr gibt.
- 1:11:16Ich kann dir nur ein bisschen meinen Background von der Offsite Lab geben. Wir haben im 20. gegründet. Zwölf Tage vor dem ersten Lockdown. Geil. Eine Event-Location. Wenn du jetzt eins und eins zusammenzählst, weisst du, in den ersten zwei, drei Jahren war es für uns einfach tote Hose. Im Event-Business. In den letzten Jahren konnten wir immer massiv aufbauen. Wir haben immer, ich sage jetzt mal, at least 30 bis 60 Prozent aufgebaut.
- 1:11:46Erhöhung von unserem Umsatz pro Jahr, was super ist. Von dem her muss ich schon sagen, wir haben auch jetzt Anfragen für im 27, für Mitte 27, die schon in den Büchern sind, die wir schon drin haben. Also wir merken schon, Events werden wieder geschlossen,
- 1:12:06Vor allem, was wir merken, ist, wir planen wieder länger vor. Gerade nach Covid, klar, du hattest immer noch Angst. Unternehmer hatten noch Angst. Agenturen hatten noch Angst, um Events zu planen. Da hattest du teilweise Events. Hey, habt ihr in zwei Wochen noch etwas frei? Ja.
- 1:12:25Also sehr kurzfristige Planungen. Jetzt planst du wieder auf 5, 6, 7 Monate. Darum können wir sagen, wir haben schon im 27 Events drin, die fix gebucht sind. Also da merken wir schon einen rechten Shift. Und was du gesagt hast, ich glaube mega fest, dass wieder der persönliche Kontakt immer wichtiger wird.
- 1:12:48sind uns wie ein paar Jahre weggenommen worden. Ich sage jetzt mal in diesem persönlichen Kontext, weggenommen worden und das willst du jetzt wieder ein bisschen aufarbeiten. Ich glaube, der Mensch braucht das. Wir brauchen das. Und man sieht ja, es ist immer eine geile Stimmung. Es passieren coole Sachen bei diesen Events. Ich glaube schon, dass da noch viel, viel kann passieren.
- 1:13:07Ja, auf jeden Fall. Das ist ein guter Punkt. Wenn wir es wieder ein bisschen... Jetzt kommen die Coaches nicht raus. Jetzt bashe ich selber, der ja ein NLP-Coach ist. Wenn wir fragen, wer auf die Bühne kommen will,
- 1:13:22Ich habe mal auf LinkedIn gesagt, 70 Bewerbungen innerhalb von 24 Stunden. Die Leute wollen alle auf die Bühne gehen. Und ich frage mich so, wieso möchtet ihr nicht einfach eigen ein Event, wenn ihr so Bock habt, auf die Bühne zu gehen? Nur keiner bringt es ihnen, den Raum zu füllen. Die wenigsten arbeiten, um den Raum zu füllen. Das ist genau das, was ich dir vorhin erzählt habe. Die drei Tage. Ich würde nicht weiter darauf eingehen. Aber das war genau wegen dem. Raum nicht füllen.
- 1:13:52Ja. Weil die meisten bringen es nicht hin. Sie kennen kein Marketing und keinen Verkauf. Ja. Darum ist in Zukunft auch wer eine Bühne bieten kann. Das ist etwas Wertvolles. Ja, total. Und da haben wir jetzt eine mega, mega gute Grundlage geschaffen. Ja. Mega schön, was ihr gemacht habt. Ich habe dich vorhin gefragt, wie siehst du das mit der KI und den Prüfen? Du hast noch kein Kind. Mhm.
- 1:14:22Wenn du Kinder hättest, was würdest du ihnen empfehlen für einen Beruf, den sie heutzutage üben? Ich würde ihnen gar nicht empfehlen, einen Beruf zu machen. Ich würde ihnen eher beibringen, sich selber zu kontrollieren. Das ist viel wichtiger. Weil das, was die ganze KI macht, die Leute denken ja nicht mehr selber. Wie oft am Tag machst du schon «Hey, Chatzi, bitte!»
- 1:14:49Die Leute denken gar nicht mehr selber. Ich glaube, das, was ich eher meinen Kindern beibringen würde, ist, sich selber mehr Wort zu nehmen, das Gegenüber mit Wort zu nehmen, was passiert, was macht zum Beispiel so ein Chechibiti mit sich selber und wie man richtig damit umgeht. Der Rest ist doch egal, das kommt von alleine.
- 1:15:09Ich meine, selbst wenn jetzt jemand mit einem Buchhalter bucht, das Leben ist doch nicht fertig, dann machst du einfach einen neuen Job. Es gibt so viel Zeit. Ja, ja, ja, voll. Also es ist jetzt wie, ich würde jetzt niemandem sagen, du musst diesen Job machen, weil das ist die Zukunft.
- 1:15:26Macht ihr einfach das, was ihr wollt? Bei mir hat es aber schon einen Shift gegeben. Ich habe immer gesagt, wenn ich ein Kind hätte, dann würde ich ihnen wahrscheinlich nachlegen oder empfehlen, um irgendwie etwas im Coden, eben Codierungen machen können, etwas mit Computer und alles.
- 1:15:43Ja, das macht ja Ceci Bidi auch schon. Claude. Claude Code. Also, oder Claude, also... Ich mache dir morgen eine Homepage, die früher irgendwie jemanden gebraucht hätte, der drei Jahre Studium gemacht hat, wie man dort kodieren kann, wie man dort... Ja.
- 1:15:58eine Website bauen. Heute machst du das in 10 Minuten mit Code Cloud. Also auch wieder, darum, ich hätte dir heute gesagt, mach einen handwerklichen Beruf, weil dann hast du eine Grundlage von «Hey, wie arbeiten meine Hände?» Wie, auch Disziplin, ich habe mich auch gelernt. Ich bin richtig auseinandergenommen worden. Im Dreck. Richtig im Dreck. Ja, ich glaube, ich würde so etwas empfehlen, aber ja, das ist auch eben...
- 1:16:25Das sind meine Meinungen. Bei meiner Familie war es wirklich klar, dass ich auf den Baustell gehe. Es war auch ein Glaubenssatz, nur wer richtig hart auf der Baustelle arbeitet, hat sein Geld verdient. Das war einer meiner ersten Glaubenssätze. Darum ging ich auf die Baustelle. Und es war super, weil
- 1:16:43Es bringt mich auch wieder mehr zum Boden. Weil jedes Mal, wenn ich mich beschwere, dass es vielleicht etwas wärmer ist oder so, denke ich wieder daran, wie ich bei minus 5 Grad ohne Handschuhe an Eisen anlegen musste, eine Röhre einlegen musste und nach einem abgefrorenen Tag den Rücken kaputt gemacht habe. Und jetzt bin ich entweder in meinem Bürostuhl oder am Strand und habe mein schönstes Leben.
- 1:17:07Du bist seit wann im Ausland? Seitdem ich mich selbstständig gemacht habe, habe ich keinen Winter mehr in der Schweiz verbracht. Also seit 6 Jahren war ich immer in Teneriffa für den ganzen Winter und jetzt mal auf Asien im letzten Winter. Letzten Winter warst du zum ersten Mal in Asien? Ja. Wie lange warst du da? 6 Monate. Ich war 6 Monate in der Schweiz, 6 Monate im Ausland. Mega geil. Es ist ein Traum. Was siehst du für Pro und Contras?
- 1:17:37Der grösste Pro, warum ich es mache, ist, weil einfach so viel Sonnenschein rum ist. Die Leute lächeln dann einmal. Es ist einfach das ganze Setting rundherum.
- 1:17:48macht mich viel glücklicher, als wenn ich in der Schweiz am Morgen im Dunkeln aufstehe und jeder mit einem Latsch kommt und sich ärgert, was all das Scheisse ist. Das ist der grösste Punkt. Es ist schön und ich habe ein Umfeld von Leuten, wo es einfach gut geht, einfach im Grundsatz, nicht weil sie im Lotto gewonnen haben. Und es ist schön. Das ist so der grösste Pro. Contra ist...
- 1:18:11je nachdem, für die einen Leute so, es ist gerade ein Strand vor der Tür, ich könnte ja jetzt am Strand liegen an der Stelle vom Arbeiten, aber bei mir ist das nicht so das Ding. Meine Vorstellung, ich könnte an den Strand gehen, reicht mir schon und motiviert zu arbeiten.
- 1:18:29Und wenn ich dann raus gehe, dann habe ich so richtig, je nachdem nur eine Stunde, ich bin einfach eine Stunde richtig bewusst am Strand, geniesse es und dann gehe ich weiter arbeiten. Und das ist so ein bisschen das, mich wie eine Energie aufladen. Wird auch ein Budget in der Schweiz bleiben?
- 1:18:45Das mache ich jetzt etwas anders. Ich fliege wahrscheinlich nach dem Go-Tag im Oktober weg. Dann komme ich im November zurück. Und dann... Anfang Dezember wieder weg. Und wieder Asien? Das ist noch nicht klar. Ich bin ja flexibel. Was zieht dich am meisten an?
- 1:19:06Wieder auf Thailand gehen zieht mich recht an. Und ich würde noch gerne mal in Südamerika gehen. Oh ja. Das ist für mich noch ein unberührtes Land. Sehr schön. Sehr schön. Das ist ein Traum. Das ist so etwas, wo ich immer wieder mega dankbar bin. Ab und zu mal auch das Tränenleben auf deinem Flugzeug, weil ich so denke, wow, fliegen sie einfach wieder weg.
- 1:19:32Kein Jeffszeit, wo man sagt, wenn ich aufstehe, kann ich einfach aufstehen, wo ich will. Und ich kann dort landen, wo ich gerne landen möchte. Und das ist die grösste Freiheit. Das gibt mir mehr als einen fetten März draussen und eine riesen Villa, sondern einfach dort sein können, wo ich gerne sein möchte. Hey, ich sehe das mega, um sechs Monate weg zu gehen und in einem anderen Land zu leben. Ich sehe das schon extrem. Und ich sehe das noch viel...
- 1:19:59Seit ein paar Jahren, seit mein Mentor das jetzt auch macht, ist er, ich glaube nicht ganz sechs, vier, fünf Minuten ist er weg. Und jetzt ist er in Thailand und hat dort auch ein Anwesen, ein Paar-Anwesen, das er lange vermietet. Ich finde das super. Das ist eine mega leibliche Qualität. Und vor allem das Schöne ist, auch hirntechnisch oder hirnprogrammiertechnisch angeschaut,
- 1:20:26Das Problem bei den meisten Menschen ist, dass sie jeden Tag das Gleiche sehen. Sie fahren den gleichen Arbeitsweg, gehen aus dem gleichen Bett, essen je nachdem immer das Gleiche. Sie machen das Gleiche immer wieder und somit gibt es diese Impulse, die aus dem Unterbewusstsein gehen, sind immer die gleichen. Darum verändert sich bei ihnen meistens das Leben nicht. Es sind immer die gleichen Impulse, die kommen. Sie tragen immer das Gleiche aus. Das Schöne beim Reisen ist, es ist eine neue Kultur, es sieht anders aus, eine andere Temperatur.
- 1:20:55Das heisst, ich muss gar nicht Persönlichkeitsentwicklung machen und trotzdem komme ich nach sechs Monaten als komplett neuer Mensch zurück in die Schweiz und habe gewachsen. Ich muss nicht Bücher lesen. Ich reise einfach mit den Leuten. Und ich entwickle mich selber weiter, nur schon das Reisen, weil es so viele neue Impulse gibt.
- 1:21:17Wunderschön. Ich nehme mich daran an, wo deine nächste Reise hingeht. Ob das wirklich Südamerika ist oder wieder Asien. Thailand. Mein Lieber, wir sind noch nicht ganz fertig. Ich habe es bis jetzt wirklich super spannend gefunden, deine ganze Reise zu hinterfragen, zu schauen, wo hat das Ganze angefangen, was hast du alles für Ausbildungen gemacht, wie nutzt du das im ganzen Alltag.
- 1:21:45Und mit euren Events, die ihr hier auf die Beine gestellt habt, die wirklich mega cool sind. Von daher... Ich habe immer noch eine Schnellfeuerrunde. Das sind so zwischen 10-15 Fragen. Und wir versuchen, oder du versuchst, diese schnell zu beantworten. Aber es kann natürlich auch sein, dass wieder eine Tür aufgeht. Darum, mein lieber Fabian, bist du ready für die Schnellfeuerrunde? Born ready. Born ready, as usual. Gut.
- 1:22:13Elektriker oder Unternehmer, was ist anstrengender? Mental ist Unternehmer einiges anstrengender, körperlich auch. Dein erster bezahlter Kunde, wie viel hast du dafür verlangt? Ich glaube 500 Franken. 500 Franken? Ja. Okay.
- 1:22:38Und würdest du sagen, was der bestbezahlte Kurs war? Den du am meisten auf einmal eingenommen hast? Boah, ich weiss es gerade gar nicht mehr. Dann kann ich nicht mehr alles so teilen. Ich habe mal Offerten rausgelassen, die so richtig 100'000 plus rausgegangen sind. Aber so grosse, ich glaube es waren 5-stellige Beträge. Ja, das sind mal so... Schön.
- 1:23:06«Gerüstefälle, die Selbstständige auf Social Media machen.» «Sie wollen Perfektionismus machen, anstelle, dass sie einfach mal starten. Also einfach mal zu machen und Feedback holen wollen. Es wird zum Beispiel kurz so gesagt, wenn noch keine Reichweite rum ist, sieht niemand, wie scheisse, dass man ist. Also ich kann gar nicht versagen.»
- 1:23:26Ich glaube, der grösste Fehler ist, zu denken, dass diese 10 oder 1000 Follower einen Impact haben, wenn man ein dummes Video auflässt. Es wird eh nicht ausgespielt. Wenn es geil ist, dann sieht man die ganze Welt. Also das ist der grösste Fehler. Ja, sehe ich voll. Insta oder LinkedIn?
- 1:23:46LinkedIn. LinkedIn, wirklich? Ja, da bin ich fast bei 22'000 Followern. Wow. Alles nur Schweizer Unternehmer. Alle sind zahlungskräftig, alle haben einen grossen Einfluss. Dort fühle ich mich am meisten zu verstanden, weil oft meine Sprache ja halt mehr so ein bisschen zu intellektisch ist bei Instagram. Weil es für die meisten schon zu viel tiefer ist. Und bei LinkedIn verstehen mich die Leute viel besser.
- 1:24:17Okay. Ist gut, weil du es mit dem Verstehen gesagt hast. Die nächste Frage ist, hat schon mal ein Beitrag von dir mega gefloppt, obwohl er so richtig NLP-tauglich aufgebaut war? Ja, sicher. Immer wieder. Oft hat der Algorithmus nicht viel damit zu tun, ob jetzt der Post wirklich gut ist. Wenn ein Wort drin ist, das ihm nicht gefällt, dann wird es einfach nicht ausgestrahlt. Doch ein Wort, das ihm nicht gefällt, wird nicht ausgespielt. Sehr gut. Mhm.
- 1:24:47Welches Buch hat dich das Danke am meisten verändert? Das Power-Prinzip von Tony Robbins. Das ist das, was mich am meisten beeinflusst hat. Und was ich auch noch teilen würde, ist John Strelicki. Das Café am Rand in der Welt. Das ist so ein Buch, das ich jeden Tag lese und die Leute verändern ihr Leben. Nur jeder, der ich das in die Hände drücke, hat es verändert. Sehr schön. Gut.
- 1:25:17Deinen Traumkund, hast du ihn schon gefunden? Ja. Ja, das ist so die Person, also ich hatte gerade so einen Traumkund in Gaby, die wird noch die Magazin sogar noch dazu bringen. Sie ist zu mir gekommen und hat gesagt, sie hat zu viele Kunden. Mhm.
- 1:25:35Doch sie will so vielen Menschen helfen. Die meisten sind noch zu abhängig von ihr. Sie will, dass sie endlich unabhängig von ihr sind, dass sich das, was sie den Leuten bringt, noch mehr verstreut. Und das ist so... Das ist die Hälfte der Coaching Sessions gebraucht, um ihnen zu sagen, es ist alles erledigt, ausgebucht für die nächsten Monate. Das ist ein Traum. Ja, ja, ja. Mega gut. Die nächste Frage ist sehr wichtig. Weil die entscheidet, ob das Interview weitergeführt wird. Und zwar Ananas auf der Pizza.
- 1:26:07Braucht es für mich nicht. Jeder soll machen, was er will. Wie geht das für euch? Jeder soll machen, was er will. Jeder steht dazu, was er macht. Ist es ein Ja oder ein Nein? Ein Nein. Okay, gut. Sehr gut, danke vielmals. Ihr könnt also gerne weitermachen. Freut mich sehr. Ich muss es immer stellen, weil ich finde es ein Verbrechen. An dieser Stelle einfach, dass es kurz erwähnt ist, meine Lieben. Gibt es schon die Ananas-Partei? Es gibt im Fall ein paar, ja. Es gibt ein paar. Es gibt ein paar, ja.
- 1:26:35Ich verstehe es nicht. Ähm... Welche Stadt hat dich auf deiner Reise am meisten inspiriert? Hm... Hat mich in Riffa am meisten... am meisten geformt, sagen wir mal so. Es ist so eine kleine Insel, das ist eine Stadt. Ist das so? Ja, das hat am meisten... am meisten Einfluss gegeben auf mein ganzes Leben. Mhm, okay. Wenn du kein Unternehmer wärst, was wärst du dann?
- 1:27:06Ein angestellter Unternehmer. Ich glaube, ich wäre der, der einen fixen Lohn hat und die Firma aufbringt. Oder ich wäre ein angestellter Coach, Mentoring, so etwas wahrscheinlich. Content erstellen oder Events organisieren, was gefällt dir besser?
- 1:27:25Content erstellen. Also erstellen heisst für mich eben nicht schneiden, sondern nur aufnehmen. Nur aufnehmen. Hast du jemanden, der das schneidet? Nein. Machst du selber? Nein, ich mache es selber. Es gibt ja schon so viele AI, die dir... Ja, die dir das helfen. Was liebst du an dir? Meine Art und Weise zu denken. Schön.
- 1:27:52Was das Wichtigste ist. Ja, mein Geist, wie ich so funktioniere. Okay. Wer der Mensch ist dein grösstes Tor oder Inspiration? Mein Zukunfts-Ich. Was für eine Antwort. Ja, meine Vorstellung in Zukunfts-Ich und jemanden, und das finde ich geil, das ist so ein Muster-Durchbrecher bei vielen.
- 1:28:20Ich bin so fasziniert von Jesus. Nicht, was in der Bibel steht, sondern aus meiner Sicht ist er der krasseste Marketer auf der ganzen Welt. Nach 2000 Jahren wird sein Name immer noch genannt und seine Bücher immer noch gelesen. Und ich denke mir...
- 1:28:37Was für eine Inspiration, dass ein Mensch geschafft hat, nach so vielen Jahren immer noch in der Welt zu sein und ein Message auszuteilen. Egal, ob die Leute eine andere Religion haben. Für mich ist das eine der faszinierendsten Sachen. Wie hat er es geschafft, dass das nach so vielen Jahren immer noch präsent ist. Absolut. Sehr schön. Ich habe noch zwei. Und zwar, dein letzter Gedanke vor dem Einschlafen. Hm.
- 1:29:06Das ist eine gute Frage. Du bist immer anders. Oft ist es eine Dankbarkeit. Weisst du, so ein tiefes Einatmen, so ein ... und dann ein Einschlafen. Ich glaube, es sind weniger Gedanken, sondern ein Gefühl. Das ist schön. Sehr schön. Dann zu meiner letzten Frage. Der Podcast heisst Momentum. Was heisst Momentum für dich?
- 1:29:34Für mich ein Momentum, etwas so stark oder so lange umzusetzen, dass selbst wenn du nicht daran denkst, dass es von alleine weiterläuft. Das heisst, für dich ist es wie den Podcast zu machen, kein Anstrengung. Du hast ja so viele Podcasts, es geht von alleine. Das ist für mich so ein Momentum. Wenn man anfängt, einfach mal die ersten Schritte macht und wenn man es so oft gemacht hat, dass es mit einer Leichtigkeit zu tun hat.
- 1:29:59Sehr schön. Danke vielmals für das. Und hier ist deine Kamera. Wenn du jetzt noch etwas möchtest, kannst du es rausspreaden. Egal was. Ich schätze, du hast Zeit dafür. Ich gebe mal eine Frage weiter an die Leute. Stell dir mal vor, du würdest jetzt bald im Sterbebett reingehen.
- 1:30:19Was wären deine Gedanken? Könntest du in diesem Moment sagen, du bist mit allen im Reinen? Kannst du sagen, du bist richtig tief glücklich? Und wenn nicht, dann verändere es jetzt. Das ist das, was ich weitergeben möchte. Es ist alles so was von scheissegal, was du erreichst, was du hörst. Aus meiner Sicht geht es am Schluss um diesen Moment, kurz vor dem Tod. Kannst du sagen, du bist mit mir im Reinen und glücklich und hast dein Leben gelebt?
- 1:30:46Sehr schöne Frage, sehr tiefe Frage. Wahrscheinlich eine Frage, bei der sich viele fürchten werden, vor der Antwort, die rauskommt. Aber Amix ist genau das, was es braucht, um aufwachen zu können.
- 1:31:02Danke für diese Frage. Aber nicht nur dafür. Ich danke dir, dass du dir die Zeit machst, um hierher zu kommen. Danke dir. Mit mir hier anderthalb Stunden über dich und dein Leben zu quatschen. Ich finde, die Zeit ist das wichtigste Gut, das wir haben. Und auch du deine Zeit mit mir geteilt hast, bin ich sehr fest dankbar. Und du hast vorhin etwas gesagt, und zwar einer deiner letzten Gedanken, besser gesagt, einer deiner letzten Gefühle vor dem Einschlaf ist Dankbarkeit.
- 1:31:25Das wird bei mir heute sicher auch der Fall sein. Zum Dankbarkeit, dass du da warst und mit mir das Gespräch geführt hast. Danke vielmals. Ich wünsche dir auf deinem weiteren Weg alles, alles Gute. Viel Erfolg. Tolle Events. Coole Sales. Ich bin mir sicher, dass unsere Wege sich noch ein paar Mal kreuzen werden. Auf jeden Fall. Absolut. Danke dir.
- 1:31:48Danke dir. Und auch danke dir nochmal vielmals, dass du wieder eingeschaltet hast bei Momentum. Dein Podcast, der inspirierende Menschen, inspirierende Geschichten erzählt. Du weisst, wie das Game funktioniert, aber ich erkläre es dir gerne nochmal. Da hat es ein paar Knöpfe. Einer heisst abonnieren. Wenn du diesen Knopf drückst, verpasst du nichts mehr, was auf dem Kanal läuft. Nebenbei sogar noch eine kleine Glocke. Drück diese, weil dann wirst du sogar benachrichtigt, wenn ein neuer Podcast wie der von Fabian aufgeschaltet wird.
- 1:32:13Und wenn du ein bisschen Liebe anlassen willst, einen Kommentar oder einen Like würde mir sehr viel bedeuten. Alles Gute, bis zum nächsten Mal. Dein Momentum Podcast. Tschüss. Danke dir. It's a wrap.