Latest / Die Zeitgenossen / Die Zeitgenossen 13: Metropol, Arrested Development, Funktionsmode, Asturien, Abnehmen mit Wegovy
Transcript
- Christoph Raethke: Hör Hallo ihr Lieben, eine neue Folge von Die Zetgenossen und wir haben euch viele spannende Sachen mitgebracht. Wie immer. Christoph wird wie immer über das Buch Metropol sprechen. Hier bei mir geht es ⁓ Arrested Development, die Serie, die man nicht Meine mega Lieblingsserie, ich weiß. Dann haben wir noch Funktionskleidung im Angebot. Wir reisen nach Asturien und dann geht es noch ⁓ geilen Scheiß, nämlich Vegovi, wo ich nicht weiß, was das ist. Also Christoph legt gleich mal los mit Metropol. Ganz genau. Also schöne Grüße aus Kiew. Diese Folge nehme ich hier in Kiew auf. Wir haben uns in gewisser Weise schon an mehreren Orten gesehen. Ich glaube, vor drei oder vier Folgen war ich in Marseille. Dann, ich glaube, das letzte oder vorletzte Mal in Lissabon. Oder war es nicht in? Nein, es war in Lagos, heute in Kiew, der Hauptstadt der Ukraine. Und da gibt es einen mittelbaren Zusammenhang vielleicht auch für das Thema. Und zwar geht es ⁓ ein Buch, was wieder vieles zusammenbringt, und zwar unter anderem auch wieder mal eine Wallfahrt von mir. Ich Wallfahrte ja ständig an irgendwelche Orte, wo Fiktionen und Realität zusammenkommen. Und ⁓ diesen Ort, ⁓ einen dieser Orte, geht es heute mittelbar, nämlich ⁓ das Hotel Metropol in Moskau. Aber ... Es geht eigentlich auch nicht ⁓ das Metropol, denn es geht auch vor allem ⁓ die Geschichten rund ⁓ das Metropol. Und da gibt es zwei Bücher, die völlig unabhängig voneinander innerhalb von drei Jahren, nämlich 2016 und 2019, im Hotel Metropol stattgefunden haben. Und das erste davon ist Eugen Ruges Nachfolgewerk zu dem, was wir letztes Mal gesprochen haben, nämlich in Zeiten abnehmenden Lichts, Metropol. Und zwar in Metropol, seinem Buch Eugen Ruge, verfolgt er ein bestimmtes Kapitel aus dieser Wahnsinnsfamiliengeschichte seiner seiner linken kommunistischen, sozialistischen Familie und zwar nämlich die Zeit, wo seine Eltern oder Großeltern als Flüchtlinge aus Deutschland Anfang der 30er zusammen mit vielen anderen Kommunisten aus ganz Europa, Menschen, die vor Franco aus Spanien geflohen waren, im Hotel Metropol angesiedelt waren, weil sie dort in Moskau unter Stadionsregime Zuflucht fanden. und die die kommunistische Internationale gearbeitet haben. Und all diese Geschichten verdichten sich in diesem Buch Metropol an diesem einen Ort, dem Metropol Hotel, was auf halbem Weg zwischen dem Kreml und der Ljubljanka, der Terrorzentrale des KGB, stand. Und woher weiß ich das? Weil ich genau dort, ⁓ diesen Geschichten nachzugehen, im Jahr 2020 drei Tage zugebracht habe in diesem Hotel. Und ich bin durch dieses Hotel gegangen, durch dieses riesen Hotel von 1912, glaube ich, und habe eben hinter jeder Hinter jeder Säule, hinter jedem Spiegel habe ich eben geschaut, ob ich da noch den Geist dieser Menschen, die Anfang der Dreißiger ihr Leben verbringen mussten auf der Flucht vor der Verfolgung, ob ich den wiederfinde oder ob ich vielleicht hinter einem dieser Schränke oder Spiegel den Gentleman in Moskau wiederfinde. Denn Amor Towles hat, ich glaube, 16 war es, den einen großen Erfolgsroman, der 10er Jahre, würde ich fast sagen, geschrieben, nämlich A Gentleman in Moskau. Und in Moskau geht es ⁓ das Leben eines russischen Adeligen, der Ende der 1910er Jahre auf der Flucht vor der russischen Revolution ja in ein internes Exil gehen musste, nämlich in diesem Hotel als Adeliger, als Gentleman alten Schlages sein Leben verbringen musste. Denn sobald er auch nur einen Fuß vor die Tür setzte, würde er erschossen werden vom KGB. Das war die Wahl, die die Kommunisten geben. Entweder du verbringst dein ganzes Leben in diesem internen Exil, in diesem alten herrlichen Hotel, was eigentlich mal gebaut worden war für Fürsten und Kaufleute und für die Repräsentanten eines vergangenen Regimes oder du stirbst im Lager. Zwei Geschichten, völlig unabhängig voneinander, die von Tauls, also über den Gentleman in Moskau, völlig frei erfunden, aber halt wirklich auch ein sehr poetisches Werk darüber, was einem denn passieren kann in einem so geschlossenen Ort, welche Freundschaften, welche Gäste über die Jahrzehnte in diesem Hotel absteigen. Auch gezwungen, manche als Flüchtlinge, manche als Gäste, Stadien kommt und geht, das neue Russland entsteht und der Gentleman wird immer älter und versucht die ganze Zeit dabei, aber Mensch zu bleiben. Und ganz ähnlich ist es auch völlig unabhängig davon in dem Buch von Eugen Ruge. Seine Familie, Großeltern, die ja ihrer Ideale wegen verfolgt wurden und in Deutschland nicht mehr leben konnten, auch die versuchten ja an diesem Ort Mensch zu bleiben, irgendwie etwas Nützliches zu tun, irgendwie ihren Idealen zu folgen, aber waren halt gefangen zwischen der Machtzentrale dort, der Kreml dort, die Folterzentrale der KBB. Und diese Geschichte wird von Eugen Ruge auch immer mehr zu einem Alptraum, in dem jeden Morgen sich eine andere Runde, eine kleinere Runde zum Frühstück in diesem großen Spiegelsaal des Metropole, in dem auch ich gefrühstückt habe, wieder trafen und die Leute sich mit immer bleicheren und verängstigteren Gesichtern anschauten und sie fragten, ist unser Freund so und so nur noch nicht aufgestanden oder wurde er in der Nacht vom KGB abgeholt und ist möglicherweise schon erschossen? Das heißt also diese unglaubliche, bedrückende, schreckliche Atmosphäre, in der aber auch alle Beteiligten immer noch tun müssen, als wäre nichts. Weil die, die an der Nacht nicht erschossen wurden, die gehen am nächsten Morgen wieder zur Arbeit in der Komintern, in irgendwelchen kommunistischen Organisationen und tun so, als wäre nichts passiert, als wäre der Kommunismus immer noch ein Ideal, für das es sich zu leben lohnte, auch obwohl links oder rechts und rechts ihre Freunde im Lager verschwinden. Also ein Ort, an dem sich das unglaublich verdichtet, ist dieses Metropol. Und wirklich buchstäblich mit diesem Buch in der Hand, den Metropol von Eugen Ruge kam erst Ende 19 raus, bin ich Anfang 20 nach Moskau gefahren und hab halt an diesem Ort, obwohl ich mir den gar nicht leisten konnte, das ist halt eigentlich ein Luxushotel und so, und hab da nicht nur gewohnt, sondern saß in diesem Spiegelsaal, hab da Blini mit Kaviar gegessen, hab mich gefühlt, wie ich so ein russischer, ja, Hardliga, so ein russischer Potentat bin. Daunen durch die Stadt gegangen, habe wirklich genau diesen Weg abgegangen. Denn man kann wirklich an derselben Straße, vom Kreml am Metropol, was direkt gegenüber vom Bolshoi-Theater auch noch liegt. Das heißt, ist wirklich alles verdichtet, was man überhaupt an der russischen Hochkultur kennen könnte. Aber da auch bisschen höher gelegen dreut, darüber wirklich wie das finstlere, wie so ein Mordor, wie so ein finsteres, böses Gebäude, das Gebäude der Lubyanka, von dem man weiß, dass da halt Tausende und Abertausende gestorben sind, in den Kellern wurde gefoltert und gemordet. Also es war wirklich total schrecklich. Und ich mag das ja sehr, wenn sich halt die Wirklichkeit und die Fiktion nicht nur verdichten an so einem Ort, sondern wenn einem die Fiktion auf so viel sagen kann, wie es denn wirklich war. wenn du einfach das Ganze auf einer Karte anschaust oder auf einer Zeitlinie, dann wirst du da einfach nicht gewahrt. Das zwei Schriftsteller, der eine mit seiner eigenen Familiengeschichte, der andere mit dieser fantastischen Fiktion von jemandem, der sich in so einem inneren Exil, was aber ein Gebäude ist, in dem er sich auch weiterentwickelt und dem er ständig neue Beziehungen knüpft zu den Leuten, kommen und gehen, dass die sich genau an diesem Ort verdichten und geschrieben wurden auch innerhalb von nur wenigen Jahren und dass ich das erleben durfte, nachvollziehen durfte und jetzt genau weiß, wie diese Straße aussieht, wie das Gebäude aussieht, das war für mich wirklich ein wahndes Erlebnis und das ist ja das, was ich ständig predige. Literatur einem wirklich ein Schlüssel zur Welt ist, besserem Empfinden, besseren Verstehen. Nach Empfinden, ne? Nach Empfinden, aber ich... Und wer diese beiden Bücher noch nicht kennt, die sind beide fantastisch, auch beide vielfach ausgezeichnet. Beide zusammenzulesen, beide hintereinander zu lesen, aus so völlig unterschiedlichen Blickwinkeln, aber verdichtet an einem Ort, das ist ein unglaubliches Vergnügen. Also beide Bücher sind toll geschrieben, Wahnsinnsdialoge, ganz erstaunliche Ereignisse, auch immer so ein... So eine leichte Prise magischer Realismus bei dem Towerstar. Man kann das eigentlich gar nicht so richtig glauben, dass das alles so passiert sein kann. Aber es ist ein echt irres Vergnügen. Und dass das Ganze dann auch so ein Tanz auf dem Vulkan ist, unter dem sich für beide Seiten die Hölle auftut. Für beide bedeutet das Luxushotel auch gleichzeitig den Ort des plötzlichen Todes, des plötzlichen Endes. Ein Fuß vor die Tür in die falsche Richtung gesetzt und ist es vorbei. Das ist wirklich unglaublich beeindruckend. Und über das Literarische, dass das natürlich tolle Schriftsteller sind, hinaus auch ein Bild des 20. Jahrhunderts. Also das verdichtet sich da alles so. Ich habe natürlich wie immer sehr viel gelernt, also gerade wieder aus der Familiengeschichte von Eugen Runge. Habe auch viel nachgeschlagen, ob das alles so gestimmt haben kann. Und natürlich auch danach stellt sich halt wieder die Frage, die wir schon das letzte Mal uns nicht erklären konnten, wie die Menschen, die das erlebt haben, nachher weitermachen konnten. Ja, auf jeden Fall. Aber ich finde diese Mikrokosmos-Bücher halt immer super spannend, wenn an einem Ort das so verdichtet wird. Wahrscheinlich habe ich das Gefühl, dass das zweite Buch sogar bisschen spannender für mich ist, weil auch diese Geschichte an einer Person herlang, weil es ja auch was Symbolisches dann auch hat und dann auch losgelöst sein kann von kleinen, detaillierten Tatsachen und sich dann irgendwie die wenn ich die Analogie noch viel besser auszeichnen lässt, herauskristallisieren lässt. Ich finde das super spannend, wenn solche Bücher in einem kleinen räumlichen Raum existieren, aber dann so viel Weltgeschichte dann auch erzählen können. Also finde ich ein super Tipp, weil die mir auf jeden Fall zu Gemüte führen. Ich habe ja jetzt eine lange Liste. Meine Liste wird immer länger. Ich bereite ja jetzt aber gerade intensiv eine andere Podcast-Folge vor und muss da für zwei Bücher lesen, Christoph. Deswegen bin ich da jetzt erstmal blockiert, aber ich hab das jetzt, kommt unten auf die Liste drauf. Das freut mich. Und es gibt hier auch eine sehr schöne Überleitung zu dem, was du machen willst, denn beide, Bücher, die ich vorgestellt habe, die haben beide sehr viel mit Familie zu tun. Bei dem Gentleman in Moskau über die Familie, die er nicht hat. Also dieses Hotel und alle Menschen, da leben und die Leute, kommen und gehen, die müssen sozusagen über Jahrzehnte auch seine Familie sein, weil er hat keine andere. Er kann nicht einfach rausgehen. Und bei Ruge ist es natürlich erst recht eine ziemlich dysfunktionale Familie. Und man könnte jetzt sagen, dass es in der gesamten Fernsehgeschichte keine dysfunktionalere Familie gab, als die, die du jetzt besprechen willst. Eine, ich weiß, absolute Lieblingsserie. hast da, solange wir uns kennen, schon immer von geschwärmt. Arrested Development. Ja, ganz spannende Serie, du hast recht, ist auf jeden Fall mega dysfunktional. Ich weiß nicht, ob es noch dysfunktionalere gibt. Also da müsste man mal drüber nachdenken, wenn ich mal tun. Aber es ist super spannend, weil das erste Mal, ich Folge eins gesehen habe, fand ich das total merkwürdig. Ich wollte auch gar nicht weiter gucken. Ich fand das irgendwie auch nicht so richtig cool. Und dann habe ich aber trotzdem aus Zufall mir irgendwie noch die und Langeweile noch die zweite Folge angeguckt und plötzlich habe ich gedacht, so was denn da passiert halt, ne? Also erste Folge ganz merkwürdig, zweite Folge plötzlich total genial. Also das ist erstmal mein erster Tipp, wenn man sich Arrested Developers anguckt, man muss die erste Folge aussitzen und sich dann unbedingt die zweite Folge angucken und dann ist man glaube ich auch total hockt. Gemacht wurde Arrested Developers von Mitchell Horowitz, der beauftragt wurde von Ron Howard. eine Serie zu entwickeln und Ron Howard spielt mehrere Rollen in Arrested Development. Das ist auch die Erzählerstimme, die man manchmal hört und das hat sowas von Mokumentary Charakter. Denkt man so ein bisschen an Office, also das wurde auch da vielleicht auch so bisschen inspiriert, aber so Office ist ja auf jeden Fall sowas Mokumentary-mäßiges auch und man hat halt immer diesen Kommentator, Ron Howard, der halt da drüber spricht. Das Ganze wurde 2003, ging das los bei Fox und wurde dann, quasi gab es ein Revival, 2013 bis 2019 von Netflix hat das dann wieder auferstehen lassen. Fünf Staffeln, wundervolle Episoden, also 83 wundervolle Episoden. Und es ist wirklich diese Mischung zwischen Sitcom, Documentary, Style, aber es einfach wahnsinnig clever. Also es ist eine... Serie, die mit ganz vielen Insider-Witzen arbeitet, die stringent irgendwie durch die unterschiedlichen Geschichten immer wieder Dinge wiederholt, damit man auch neue Kontexte für bekannte Witze findet, die dann einfach noch komischer werden. Also man kann sich auf sehr viele Lachen einstellen, aber auch auf ganz viele wundervolle das ist wirklich das, er wundervolle Charaktere. Also es gibt keinen in der Familie, den man nicht total absurd und merkwürdig findet, aber trotzdem total abgöttisch liebt. Also sind alle crazy, liebenswert crazy. Wir haben auch wundervolle Schauspieler, die hier zum Einsatz gekommen sind, wie Jeffrey Tambor zum Beispiel, ist der Vater im Gefängnis. Der George Bluth, weil es geht ja ⁓ die Familie Bluth. Und wir haben Lucille Bluth, die Mutter ist Jessica Walter. Unfassbar coole, wie sagen manipulative Bitch. Dann haben wir Lucille 2. Die gespielt worden ist von der fantastischen Lisa Minelli. Immer betrunken, immer verliert sie das Gleichgewicht, macht irgendwie rum mit dem Sohn. Basta Bluf, eigentlich total irre ist, der eigentlich noch bei der Mama bei Lucille gewohnt hat bis zum Schluss und dann halt eigentlich quasi von Lucille II geerbt wurde. wirklich fantastische David Cross. Und dann haben wir Michael Bluf, eigentlich der, würde ich mal sagen, Die Hauptperson? Hauptfigur, Jason Bateman. Der Versuch, der Vernünftige zu sein, aber dann durch die unterschiedlichen Verirrungen der Familie dann auch eigentlich immer crazier wird und auch immer unglaublichere Dinge tut. haben Porta de Rossi, ist die Schwester, der es in Homes gut aussehen gibt und die selbst verliebt ist. Und Will Arnett, auch unglaublich cool. ja danach überhaupt erst so richtig zum Star geworden als Comedian. Also ich würde auch sagen, die Serie hat auch sehr, sehr viele Stars geboren. Ich verliere jetzt sogar wie vorhin auch noch mal der Sohn. Da schüchterte ich so, ja, George. George Michael. George Michael, auch einer meiner absoluten Lieblingsfiguren, der eigentlich immer total heimlich in seine Cousine verliebt ist und versucht immer näher zu kommen und dann von einer Absurdität in die nächste fällt. Und was halt so toll ist, diese Geschichten, die erzählen halt absurde Geschichten. die man sich so kaum als Familie vorstellen kann. Das halt so dysfunktional bis zur Grenze. Und daraus ergeben sich immer diese humoristischen Momente. Und wenn was Absurdes passieren kann, denen passiert das. Was ganz lustig ist, es gibt immer wiederkehrende Jokes. Zum Beispiel gibt es immer so einen Treppenwagen, so ein Staircase von einem Flugzeug, das immer im Hintergrund so durch die Gegend fährt und man sich fragt, warum, weshalb, wieso. Oder damit auch geflohen wird, das ist auch mal ein Fluchtwagen. Also es kommt immer wieder dieser Staircase, jetzt muss die Produktionsfirma mal gekauft haben und gesagt haben, das müssen wir jetzt rein investieren. Das wird jetzt, kommt jetzt immer zum Einsatz. Und was natürlich eins der absolut coolen Dinge ist, es gibt halt so einen Banana Booth, da wird halt Geld versteckt im Banana Booth und das ist das Always Money in the Banana Booth. Leider haben das manche Familienmitglieder nicht wörtlich genommen und das nicht ganz verstanden. Also nur das nochmal und versucht dann anderswertig an Geld zu kommen, weil das ist die große Krise, große Konflikt. in der ganzen Geschichte ist. Die vorher wohlhabende Familie ist pleitegegangen, der Vater ist quasi vor Gericht und geht ins Gefängnis, weil er Betrugen hat, mit ganz viel Real Estate, Bluffs und da so Fake Cities gebaut hat. Und das ist dann auch so ein bisschen der Untergang der Familie, nämlich einige Familienmitglieder ziehen dann quasi in diese Fake-Stadt, wo alles Fake ist und müssen da quasi zwischen den Pappwänden wohnen. Also wie schon gesagt, es wird immer absurder, immer absurder. Ich meine, das Witzigste, was ich fand, war, dass da auch so ein paar Vorhersagen auch passiert sind. Also ich weiß nicht, ihr Rested Development, ob dir das aufgefallen ist. Da wurde ja ganz lange ⁓ die Mauer zu Mexiko Witze gemacht. Es ging ja ganz lange darum zu sagen, ja, also der Vater und sein Twin. sind auf die Idee gekommen, da eine Mauer nach Mexiko zu bauen und haben da Länder reingekauft an der Grenze und spekulieren halt ganz wild und versuchen die Politiker zu manipulieren, damit diese Wolle gebaut wird. Und wenn man sich das noch mal retrospektive anguckt, damals dachte man, das ist total lustig. Das ist so absurd, das ist so lustig. Aber dann halt nicht mehr. Ja, also ich kann nur sagen, es sind überall versteckte Wiste, Running Gags. Und es ist einfach, könnte für mich, also wenn irgendjemand mich gerne besser kennenlernen will, das ist mein Humor. Wann schlagt Stefanie, Stefanie lacht bei Arrested Development. Ja, da muss ich, okay, also wie sag ich es jetzt diplomatisch? Ja, das ist schwierig wahrscheinlich. Denn ich mein, anders als du, jetzt sag ich es mal so, anders als du schlägt Arrested Development schon gelegentlich ins Allwander um. Das ist... Das hat mich auch teilweise bisschen, also immer wieder mal abgeturnt. ich denke halt, also meine, jede auch ein Humorfilm braucht ja eine innere Glaubwürdigkeit, die so das zusammenhängt, also dass das Dinge halt eben möglich sind und nicht komplett rausfallen und auch, die Charaktere nicht, dass sie innerhalb ihrer eigenen Grenzen funktionieren. Und bei Arrested Development, da passieren meine Ansicht nach, das hat mich halt eben so ein bisschen... Ich hab, ich glaub, jede Folge gesehen, aber ich glaub, manche Folgen nicht ganz zu Ende. Weil manchmal war das, was die Charaktere gemacht haben, kompletter Gagga. Die schatzen das halt, ⁓ einen Witz eine ganze Folge zu machen. Ein Beispiel, einer meiner Lieblingsbeispiele, und das ist wirklich total albern, ist halt Hermano. Und zwar, Hermano. Und da ging es darum, dass einer der Familienmitglieder mit jemandem geflirtet hat. Und dann war immer die Frage, wer ist das da? Das ist ja mi Hermano. Also mein Bruder. Aber der hat nicht verstanden, dass das Spanisch ist und hat gedacht, ⁓ Herr Manu. Die Person, Herr Manu. Und die haben es geschafft, eine ganze Folge zu machen. Ja, das ist einfach Und es ging so absurd, es ist so absurd. Und ich glaube, ich bin auch ein großer Freund des Kallowers. Möglicherweise. bin großer Kallower. Ich bin, nee, nee, das ist keine Frage. Es ist eine Tatsache. Ich bin ein großer Freund des Kallowers. Dann nimm mal nicht das Sohn. Dann bist du halt immer auch manchmal albern. ich bin auch, ich bin auch albern. Das ist so, glaub ich, wie gesagt, das ist die Meinung, Morse ist von Alban. Ich meine, das finde ich ganz lustig. Ein Ex-Bond hat mal über mich gesagt, Stephanie, du bist nicht lustig, du bist fröhlich. Das fand ich, hab ich persönlich genommen. Das ist ein geiler Das hab ich übrigens nicht vergessen. Also wenn derjenige das jetzt hören sollte, I didn't forget that one. Ist aber ein geiler Spruch, wirklich. Ja, ich bin aber, ich bin nämlich lustig. Ich verstehe das schon, aber ist gutes Promo. lustig. Ich bin aber gerne hier und da mal Alban. Ich glaube, das trifft das nämlich viel besser. Ja, also Rested Development unbedingt anschauen. Die haben auch Sitz über sich selbst gemacht. Als sie schon mal keine guten Einschaltquoten hatten, haben sie darüber auch mit zu gemacht. Also da wird halt nichts irgendwie gescheut. Ich glaube, das finde ich halt ganz cool. ist nichts heilig. Alle Absurditäten werden irgendwie aufgegriffen und der Kapitalismus hat natürlich eine ganz riesige Rolle in der Serie erhaltet. Also bei welcher Leiche... wird hier nicht gesprungen und wie weit geht dann und was bedeutet da noch Familie im Kontext. Das ist natürlich da so ein sehr ganz große Themen. Die lustige Version von Succession sozusagen. Ja auch wesentlich lustiger anzuschauen. Da ich ja wirklich nicht gelacht. Also da gab es nicht viel zu lachen. Aber ja jetzt kommen wir zum nächsten Terminal, das ist ja auch wo es nichts zu lachen für dich gibt. Das ist ein gutes Thema, das ich noch gar nicht jemals gefragt habe. Aber ich finde es spannend, dass das frage mich das ständig. Ich glaube, auch viele Männer fragen sich das. Das ist tatsächlich ein typisches, ich glaube, so ein Männerthema, was ein totaler Evergreen ist. wo wir, glaube ich, fundamental... Hast du da mit anderen Menschen mal drüber gesprochen? Ständig. Wirklich? Ständig. Es passiert einfach häufig, dass man irgendwo rum sitzt, auch unter Jungs, und dann kommt jemand vorbei, eine Frau. Und alle gucken sich so bisschen verblüfft an. Weil, und da kommen wir jetzt an Sache, worum geht es hier eigentlich? Es geht eigentlich wirklich ⁓ Mode. Und ich habe ja mit Mode grundsätzlich wenig am Hut, das interessiert mich wenig, aber es gibt einen bestimmten Grund, warum mich das so wenig interessiert. Und zwar fühle ich mich eigentlich von zeitgenössischer Mode die ganze Zeit verraten und verkauft. Weil meiner Ansicht nach müsste und könnte Mode die Menschen schön aussehen lassen, ganz egal, ob sie klein, groß, dick oder dünn, hässlich oder hübsch sind. Das könnte ja Mode schaffen. Das sieht man immer dann. Und da kommen wir jetzt auf ein ursprüngliches Erlebnis. Das erkennt man immer dann, wenn man das richtig Tolles sieht. Und ich hatte so einen Moment in Sinanpur, of all places. In der U-Bahn, standen zwei Frauen. So eine Großmutter und ihre Enkelin vermute ich. die ältere, die alte Dame war vielleicht in den 70ern. Die Frau war in den 30ern. Und die jüngere Frau trug ihr kleines Kind, so ein Baby in den Armen. Und was so besonders daran war an diesen beiden Frauen waren, dass die beiden traditionelle Saris, ich glaube so nennt man die, richtig verschwenderisch schöne lange Kleider trugen, die richtig geglänzt haben. Die waren in dieser U-Bahn, wo alle anderen so ganz normal angezogen waren, waren die ein totaler Blickmagnet. Die Jüngere trug halt so ein herrlich turkises bodenlanges Kleid mit goldenen Blumen, also man konnte gar nicht wegschauen. Aber auch die alte Dame, die hatte halt so ein Purpurkleid an, ebenfalls mit herrlichen Ornamenten. Und es war völlig egal, ich kann mich auch gar nicht mehr erinnern, ob die Hälfte klassisch, hübsch oder groß oder dick oder dünn war. Ich hab einfach die ganze Zeit mich nur gefreut über diese beiden Frauen, die so unglaublich toll aussahen und hab mich da wirklich gefragt, warum sehen nicht alle so toll aus? Müsste das nicht die Aufgabe von Mode sein, Menschen so toll aussehen zu lassen, weil dann ging es der gesamten Menschheit besser. Und jetzt der krasse Gegensatz dazu. Vorletzte Woche stehe ich bei mir in der Gourmandstraße vor dem Schmitz. Und da ist so ein Pärchen und es ist Samstag und man sieht, die sind gerade dabei, so Hipster-Style auszugehen, vielleicht in der alten schönen Hauserstraße, ein bisschen in der Boutique rumzuschoppen. Und das die Frau wirklich eine gut aussehende Hütze, ich würde sagen Ende 20, und die trug das, was für mich der absolute Abgrund der selbst erwählten Hässlichkeit ist, nämlich diese Funktionshosen-Leggings, diese eng anlegenden Anthrazids, schwarz, grau, manchmal auch bisschen braun, leicht glänzenden, Sporthosen habe ich immer gedacht oder Yoga oder ich weiß gar nicht, wozu die jemals, aber eigentlich kommen die ja komplett aus dem Sport, aber dummerweise tragen ja ganz viele Frauen und da, ist das, was ich und ich glaube auch kaum ein Mann versteht, tragen die an Orten, wo man sozusagen eigentlich gut aussehen können wollte, formuliere ich jetzt mal so und scheinen auch zu meinen, dass das gut aussieht. Und das Gegensatzpaar zwischen diesen herrlich gekleideten Frauen, wie gesagt, ganz egal wie alt oder jung, und dann dieser Frau, die diese Hosen wirklich richtig gut aussehen, muss man ja eigentlich top Idealmaße haben, würde ich sagen. Aber sogar dann würde man den anderen Sachen besser aussehen. Und ich habe mich dann natürlich aber im Gegensatz, also im nächsten Schritt, das Gleiche auch für Männer gefragt, weil ich bin ja der Ansicht, dass halt auch Männermode viel viel schöner sein könnte. Also so im Barock, wenn die Männer, man da, also manchmal sind man ja so Figuren. Mit solchen herrlichen roten Westen und weißen Hemden. Und jeder einzelne Quadratzentimeter ist durchwirkt und hat Ornamente und sieht auch halt eben, auch wenn man dick ist oder wenn man klein ist, kann man halt eben toll damit aussehen. Wenn man halt eben Mut hat zu dieser Kleidung, die ja über Jahrtausende oder Jahrhunderte zumindest auch die Regel war. Und wenn ich mir jetzt halt eben, gut, ich bin wirklich natürlich ein extremes Beispiel, ja. Wenn ich mich halt eben ansehe, wie ich hier rausgehe in Kiew mit halt eben einer dunklen Jacke, Jeans wie jeder, ja, halt dieser grüne Pullover. Ich mein, Ja, das tut, was es soll, es macht mich wirklich nicht schöner. Es macht mich wirklich nicht schöner. Ich weiß, dass ich auch wahrscheinlich viel besser aussehen könnte, wenn ich halt ein wirklich tolles, also etwas anzüge, was auch meinem Charakter und meinem Farbengeschmack und was auch immer entspricht. Und so könnten es auch alle Frauen, Frauen natürlich immer noch bisschen mehr, weil Frauen sind ja grundsätzlich schöner, nicht wahr, das? Wissen wir ja. dieser... Christoph versucht sich jetzt rauszureden. Warum? Wer hat sich jetzt erstmal so einen Grab geschaut? Warum zieht ihr euch nicht so schön an, wie es sein könnte? Warum anstelle dessen diese schreckliche, schreckliche Funktionsmode? Okay. Stefanie. Erstmal muss ich hier zu sagen, ich glaube, ich hatte das erste Mal während einer Aufnahme hier eine Hitzewallung. weiß nicht, wer das hat, aber mir ist hier wirklich quasi der Schweiß auf der Stirn entstanden. Also ich glänze auch ganz wichtig, weil ich gerade wirklich so eine Hitzewallung hatte. Das ist alles Teil der... Und das Thema ist gewidmet wahrscheinlich. Ich kriege ja immer so bisschen Hitzenwallungen, wenn eine Christoph über solche Themen spricht. Also was ist da los? Also meine persönliche Meinung ist, Mode kann, wenn man möchte, Ausdruck der Persönlichkeit sein. Dazu muss man sich aber natürlich mit Mode auseinandersetzen und das als Spielfeld für sich auch erkennen. Ansonsten ist Mode ja ein funktionales Thema auch. Also das muss Für viele erst mal bedeckt die Teile, die man öffentlich nicht so zeigen will. Es hält warm, wenn es draußen kalt ist. Es kühlt einen manchmal, wenn es heiß ist oder es ist sogar Sonnenschutzfaktor halt. Also ganz viele unterschiedliche Themen kommen da zusammen. Mode und Design sind natürlich auch einer meiner Spaßthemen. Und da muss ich halt sagen, dass ich das natürlich ganz toll finde, dass es jetzt Funktions... Mode gibt für Frauen, bequem ist, die aber auch hier und da so einen Push-Effekt haben. Und wie das dann der ein oder andere findet, das ist jetzt nochmal ein anderes Thema. Das muss man ja für sich selbst entscheiden. Ich finde das gut, dass es Funktionskleidung gibt, die es auch in den Alltag schafft, damit man es einfach bequemer hat. Und wenn man sich darin schon erfüllt, umso besser. Ich finde das ja fast interessant, dass das so ein Thema bei Männern ist, dass die Frauen in Legends nicht so spannend finden. Aber wir wollen ja jetzt hier nicht im Body Shaming enden. Also ich glaube, ist halt ein spannendes Thema, dass so ein Klischee hat, das Leggings-Thema, dass das so in das Sportstudio verbannt wird. Also meine sehr gute Freundin Sylvia Down mit dem Label Kiss mit hat sich ja eigentlich zum Auftrag gemacht, Prinzip die Leggings alltagstauglich zu machen und auch, dass man halt quasi vom Jugendstudio bis halt abends zur Bar das tragen kann und auch ganz cool kombiniert mit ganz tollen Kimonos und auch Oberteilen, die beides sein können halt. Und das finde ich natürlich super praktisch halt. Also wenn man schützt, ja ein Yoga jetzt auch nicht total voll, sondern auch wenn man Stretching macht oder andere Sachen macht. Aber es ist schon Sachen, die alle halt gut kombinierbar sind und auch richtig cool für dich auch aussehen. Aber das sind dann halt auch besondere Leggings. Das ist dann nicht nur schwarz, sondern das ist dann mit Tiger und Schnecken. Aber ein Schlangenprint, Schneckenprint. Sie sehen aus ein Schneckenprint. Ich finde das spannend, dass das bei dir so ein Thema ist, weil ich es ja total kontrovers finde, dass du ja einige der Menschen bist, ja wirklich sich null darum scheren, was sie anziehen. Absolut. Also deine Persönlichkeit und deine Klamotten, das hat wirklich überhaupt nichts miteinander zu tun. Und das ist das jetzt, was du hier so am meisten andrängst. Das ist ja eigentlich vielleicht eine große Form von Selbstreflektion. Ich hab auch so eine Idee. Ich würde auch sofort was im Barock anziehen. Vielleicht nicht die Alorsbrille, aber... Wir müssen ja jetzt einfach was tun. Also wir nehmen jetzt das Thema, warum denn nur zum Anlass? Warum zieht sich denn Christoph nicht besser an, ist das Thema. Und ich glaube, wir gehen das jetzt mal gemeinsam an. ⁓ Gottes Willen. Also wenn, dann halt eben wirklich nur auf die Barockart. Aber weißt du, was du gerade gesagt hast, dass dieses komische Body-Shaming-Ding, das ist ja etwas, was mich da besonders ratlos zurücklässt. Denn ich würde ja sagen, dass ich das schon gemeint habe, dass in solchen tollen Kleidern ist es völlig egal, ob man dünn oder dick oder wie auch immer, welchen Körper man hat, weil diese schönen Kleider, und da ja, finde ich, auch der Unterschied zwischen Mode und Kleidung. Also Kleidung soll decken und wärmen, aber Mode soll ja eigentlich mehr als das. Und da fühle ich mich halt eben wirklich so verraten, dass halt eben, obwohl Mode so schön sein könnte, wie bewiesen von diesen beiden Damen in der U-Bahn in Singapur und Nach deinem persönlichen Geschmack und deinen persönlichen Anspruch halt. Also du wirst lieber vom Farben-entertained werden. Andere Leute finden das halt Ausdruck. Mode ist ja auch Ausdruck von einem gewissen Thema. Kann Mode der Ausdruck sein von ich bringe mehr Funktionalität in den Alltag? Ich muss mich nicht mehr aufrüpschen. Ich muss mich jetzt gar nicht in irgendwas Unbequemes reinpressen. Ich muss jetzt sagen, so ein Sari, bis man den mal anhat, viel Spaß. Den hast nicht in drei Sekunden über die Knie gezogen. Bis du dich da eingepickelt hast und mit zehn Nadeln das befestigt hast, das ist nicht lustig. Ich finde es in Indien wunderschön, Saris. Ich habe das auch dreimal ausprobiert. Ich dann aber nicht alleine befischt. zu klein. ja, es ist wirklich nicht einfach. Und dann ist das ein Unmengen von Stoff, in den du dich da eingwickelst halt. Also du bist ja mehrfach da eingewickelt. Natürlich kommt das dann auch auf den Stoff drauf an und es gibt auch einfachere, aber es ist nicht so einfach. Und vor allem bin ich jetzt nicht der große Freund von Bauch frei. Das ist ja in Indien ja überhaupt kein Problem Bauch frei. Das ist Thema der Mode und des Kulturverständnisses, aber ich bin jetzt nicht so die Bauch-Frau. Bauchfrei waren auch die beiden in Ugarn nicht. Vielleicht war es auch kein Sari, sondern einfach nur schöne bodenlange Kleider, die sich irgendwie anders hatten. Cool, also es bleibt für mich ein Rätsel. Es bleibt für mich ein Rätsel. bleibt ein Rätsel. aber von Rätsel kommen wir jetzt zur Magie, jedenfalls für mich. Und zwar geht es ⁓ einen ganz, ganz besonderen Ort, den ich... Bewusst wo. Bewusst wo. Und zwar geht es diesmal ⁓ Asturien. sehe schon, Christoph und ich sind relativ spanisch und hinlastig. Aber diesmal ganz oben eben Norden. Hat aber auch beides, ne? Berge, wundervolle Berge und Meer. Und ich hab einmal zwei Monate dort verbracht und auch mehrfach Wochen. Und hatte da das Glück, da jemanden vor Ort zu kennen und hab dann wirklich, konnte so in das Leben der Asturian Menschen eintauchen und wirklich so da in einem Dorf, das in Fiestow heißt, das ist kurz in der Berglage, da gibt's übrigens gerade einen Netflix. Film in Fiesto, der wirklich dort spielt, so einem kleinen Ort in Asturien. Super lustig, Herr Böcke, das kann ja gar nicht sein. Und das ist halt direkt da, wo es mit dem Naturschutzgebiet und den Wäldern anfängt, bis halt dann nach Portugal. Also kannst du da dich vergnügen. Bin ich da mit dem Fahrrad immer rumgegurgt, hab da an wunderschönen Flüssen gesessen, mit einer wundervollen Landschaft. Und man kann halt sagen, also Asturien hatte wirklich diese ... dieses Reichtum von einem sehr gesegneten Land, was auch landwirtschaftlich sehr gut bearbeitet ist. Also da gibt es nicht nur die Kühe, die dort die astroianische Milch, die sehr bekannt ist, in Spanien produzieren, sondern eigentlich alles wächst und gedeiht da. Also es gibt übrigens in Robin Hood mit Kevin Costner, gibt es halt diese berühmte Szene, in der dort mit, an einem Fluss mit den Stöcken gekämpft wurde und genau an Das war genau das Land von den Menschen, die ich da gewohnt habe. Ich habe da genau an diesem Fluss gesessen und da fast zwei Monate verbracht. Also das war großartig. Also es gibt sehr viel Natur. Man kann super viel mit dem Fahrrad entdecken, aber es gibt halt auch diese wilde Küstenlandschaft. Und da gibt es den wundervollen Ort Chiron. Das ist eine Küstenstadt. die einfach lebendig jung und total spannend ist, so eine wunderschöne Altstadt. Und dort kann man natürlich eindringen in auch den kulinarischen Spektrum von Asturien. Das gibt es auch für Vegetarier wie mich natürlich super viel zu entdecken. Einer meiner Lieblingsthemen in Asturien ist der Cabrales. Cabrales ist ein Schimmelkäse der besonderen Stärke. Also das ist nichts für Leute, die Schimmelkäse nur so ein bisschen gut finden. Also da geht es dann richtig zur Sache. Cabriles ist noch bisschen trockner, das fällt auch noch gerne mal so auseinander, aber hat einen super intensiven Geschmack, ist einfach wahnsinnig cool. Dann hat Asturien auch noch Oviedo. Das ist die Hauptstadt und es war auch die historische Hauptstadt des Königreichs Asturiens, wo auch übrigens die Königin von Spanien herkommt. Also das Oviedo sollte man da auf jeden Fall mal besuchen und das ist nicht nur wundervolle Architektur, die Santa Maria del Naranco sollte man sich da auf jeden Fall mal angucken. sondern es ist einfach auch eine sehr, sehr wichtige historische Hauptstadt der astroianischen Geschichten. Was ist insgesamt aber besonders spannend an Asturien? Es erinnert mich so bisschen an Irland. Ich war zwar noch nicht in Irland, aber das ist meine Vorstellung, wie Irland aussieht, das Asturien. Und die haben da auch ganz schön viele von der Mythologie, die ähnlich ist, weil es gibt in Asturien wirklich Wasserfeen, die heißen Sanas. Es gibt freche Hausgeister, also Kobolde, Trasku. Es gibt drachenähnliche Wesen und es gibt einen Waldgeist, der Buscosu. alles, also Themen, wenn man das auch so sieht in den Figuren, die man da in manchen Svinjirläden sehen kann, das erinnert einen schon so bisschen an die irische Mythologie und auch dieses, ja, fehlenartige Wesen, die da in diesen wunderschönen Wäldern hausen. Ein anderes Thema, warum Asturien so besonders ist, ist es, der Ort, an dem quasi die Muslime zurückschlagen worden sind. Und zwar ist das so um 711 passiert. 711 halt, das muss ich korrigieren, 711 erfolgte die Eroberung Spaniens von den Westruten durch die Aurelien. 711, da ging es los. Was du meinst ist... Ja, Palladio. Ich kenne es nicht, sagst das immer falsch. Palladio. ist Orronga 722. 722. Oh weißt du, das sogar das Datum. 722 hat der wundervolle... Pelagius, habe ich jetzt gehört, das Latein. Hier die muslimischen Truppen zurückgeschlagen und zwar in Covadonga. Richtig. Sehr schön. Das muss man auf jeden Fall gesehen haben. Das ist auch super malerisch in diese Felsformationen und dann kann man da auch rein in die Felshöhle. Also das ist alles sehr malerisch, auch signifikant. Und natürlich auch diese ganze astroianische Küstenlandschaft ist absolut episch. Episch. Und da mit diesem Gewinn, den eigentlich niemand gedacht hat, das waren halt wirklich so Widerstandstruppen, man sich so vorstellen, wurde die Reconquista losgetreten. und hat dann auch noch mal fast 800 Jahre gebraucht, dann im Prinzip aus den unterschiedlichen christlichen Gefügen dann ein vereintes Spanien wurde halt. Also das ist aber super spannend von der Geschichte her und ist auch so ein bisschen so, finde ich, dass die Asturianer auch so ein bisschen anders aussehen. Also das sind so wirklich die Urspanier, kann man mal so sagen. Das kann man so ein bisschen sich mal angucken. Also die Leute sind ja besonders klein. kann ich sagen, ich war da wirklich der Riese unter den Menschen. Besonders unter den Fiesto, ich sagen, weil ich so die große Frau war, und breit. Und ja, ich habe da eine wundervolle Zeit verbracht und habe wirklich gedacht, so wow, so Astrid ist so bisschen wie das Paradies, wie ich mir Paradies vorstelle. So mit diesem satten Land, das halt wirklich so von Kraft und Leben strotzt und dann im Winter natürlich richtig kalt auch ist. Ich hab da auch einen Winter verbracht und hab da wirklich in einem Haus gewohnt ohne so richtigen normalen Zuständen. Das hatte also keine Heizung. Es gab da auch keinen elektrischen Ofen oder so, sondern nur ein Feuerofen. Und dieser Feuerofen, wurde dann für die Nacht Ziegel, wurden die da quasi rein vorgeheizt und dann hat man wirklich so einen umwickelten Ziegelstein mit ins Bett genommen. ⁓ sich dort nachts warm zu halten. Und ich musste auch Eis quasi mit einem Eispickel wegschlagen, ⁓ dass das Wasser wieder geflossen ist vom Nachbarfluss. Also da habe ich wirklich mal so, hey, wie lebt man auf einem Land? Das war wirklich sehr spannend. Deswegen hat das Training für mich einfach von den besten Erinnerungen. Und ich kann nur sagen, das ist nicht so touristisch, da sind nicht so viele Leute, das ist im Sommer nicht ganz so heiß, das kann man sich wirklich wunderschön... zugänglich machen und erobern und halt dort die unterschiedlichen Dinge erlieten. Da warst du mal in Asturien. Ja, natürlich. alles, was du da beschreibst, das ist ja das Spanien, was eigentlich die allerwenigsten Menschen jemals kennenlernen. Ich glaube, 90 Prozent aller Spanienurlauber und Spanien ist ja das meistbesuchte Land der Welt, haben keine Ahnung, dass es diese Spanien überhaupt auch gibt. Das nennt sich La España Verde, das grüne Spanien und Asturien. Du siehst das genau richtig, das war halt Keltisch, also die Gemeinsamkeit zwischen den Iren und den Menschen da oben im Norden Spaniens, das waren Keltiberer. Das heißt, es gab irgendwann mal diese große europaweite Kultur der Kelten. Das hat sich in den Mythen und Legenden fortgesetzt, auch teilweise in der Sprache, die Galizia, also gehören auch noch dazu. Und Asturien ist halt alles, was man sich sonst eigentlich gar nicht in Spanien vorstellt. Also hier ist endlose Grün, überhaupt dieses Gebirge, überhaupt auch das kalte Meer durchaus, denn das ist ja die Bucht von Vizcaya, die da ran stößt. Auch der der Reichtum, also das wirkt Mitteleuropäischer als der Rest Spaniens, das ist weniger exotisch. ich hab vor Jahren, Stichwort Wallfahrt, ich bin tatsächlich mal der gesamten Reconquista gefolgt und zwar umgekehrt. Ich hab losgelegt in Granada, dem letzten Ort der Jahr 1492. gefallen ist an die spanischen Königreiche und bin dann halt eben den Weg zurück, wie sie sich seit 722 da so langsam Richtung Süden vorgearbeitet hatten. Den bin ich gefahren über Ronda, über Toledo, über Segovia und dann halt eben irgendwann auch in die Höhle von Covadonga, wo halt eben diese mythische Moment und Historieriker sagen, das war gar keine so große Schlacht, das war vielleicht irgendwie nur so ein Scharmützel. Aber es ist halt eben Gründungslegende Spaniens. Also für das moderne Spanien, für den gesamten Patriotismus, für den Nationalstolz Spaniens und der Spanier ist dieser Moment, wo sich das Blatt wendete. Nachdem sozusagen das ganze Land in einem Sturm erobert wurde und der Sturm ging auch noch weiter, Südfrankreich haben die Araber auch noch erobert, wurden dann im Norden erst bei Tour und Poitiers, nochmal zehn Jahre später von Karl Martels rückgeschlagen, wie Wir sicherlich alle wissen. Und für die Spanier beginnt dann diese Geschichte, diese 800 Jahre des Spanischwerdens an diesem einen Ort. Und jeder, der sich halt für Spanien interessiert, für den ist das natürlich ein wichtiger Ort. wie du schon gesagt hast, das ist auch sau schön. Da steht so eine Wahnsinns-Gedenk-Pathetrale auf so einem Felsvorsprung und dann ein Altar in dieser riesigen Höhle. Und alles ist halt so bisschen einerseits alpenartig von der Schroffwald, Gebirge, aber auch grün. Und dann diese Küste, und dann haben die auch eine verfeinerte nordische Küche. Also ich sehe das genauso wie du, ja. Asturien ist da ein absoluter Geheimtipp. Und wirklich eine ganz andere Spanien. Aber es heißt vielleicht auch, dass derjenige, der das klassische Spanien sucht, nämlich die endlosen, weißt du, so Benidorm-Spende, der wird die da nicht finden. Der wird die da nicht finden, nee. Im Sommer kann ich sagen, da geht es zur Sache, ne. Da ist so vier Wochen lang Dauerparty. Also die Stadt veranstaltet da jeden Tag Konzerte abend. Und dann ist da die ganze Stadt auf dem Bein und geht dann zu diesen Konzerten und dann wird da getanzt. Ich glaube, das ist so Juli, August irgendwo so. Das ist gefühlt wie so, ja, gemeinsam mit Bespaßungen von allen gleichzeitig. Und da, was auch noch, was man unbedingt mal mitmachen muss, ist so, wie betrinkt sich so ein Spanier in Asturien? Das geht halt los ⁓ 11.30 Uhr, gehst du halt in so Citra-Bar. Also ich bin da mitgeschleppt worden von einem Familienmitglied da, also nicht von mir, sondern von jemand anderem und der hat mich dann in so eine Bar geschleppt und dann wurde ⁓ 11.30 Uhr gibt's Pinschoes, so kleine Spieße mit irgendwas dran und dann wird der der Ciderer eingeschränkt und das ist ja so lustig, weil der ja so von oben, ne? wird dann die Flasche und dann ganz weit unten gibt es dann einen Becher und dann schütten die das da so rein und die Hälfte geht irgendwo gar nie. Dann hast du halt überall Hydra und die ganzen Bars und halt der Boden ist immer nass und dann wird da halt schon getrunken und dann hast du mal so eine kleine Haufe und dann gibt es Mittagessen und Rotwein und dann gibt es natürlich noch Kuchen, so das eigentlich, ich glaube, Asteroyane. natürlich ⁓ 15.30 Uhr bis 16.00 ins Koma fallen erstmal. Und dass man dann erst ⁓ 5.00 wieder aufwacht, das ist halt glaube ich dann tatsache, wie da halt der Alkoholkonsum funktioniert. Also ich werde das jetzt auch nicht wiederholen, aber es war auf jeden Fall ein Erlebnis, das man einmal mal machen wollte. Ein Erlebnis, das jeder einmal mal machen wird, das ist auch eine gute Überleitung zu unserem letzten Thema, nämlich dem geilen Scheiß. Und der geile Scheiß, also wenn man mal aus der Vogelperspektive schaut, dann gibt es vielleicht In den letzten, sagen fünf Jahren oder so, sechs Jahren gibt es zwei Dinge, die man, glaube ich, mit Fug und Recht als den geilen Scheiß bezeichnen kann. Das eine ist AI. Das ist einfach like it or not das Ding, was die Welt verändert. Und das andere sind die Abnehmmedikamente, die die Menschen rund ⁓ die Welt, Millionen von Menschen dabei jetzt helfen, 10, 20, 30 Kilo abzunehmen. Also auch diejenigen, die tausendfach daran gescheitert sind, über alle möglichen Kuren das hinzukriegen. Und das eine ... Geile Ding, was das hingekriegt hat, nennt sich Vigovi. Das ist das Medikament, mit dem in den letzten drei bis fünf Jahren wahrscheinlich Millionen von Tonnen von Fett abgenommen wurden, quer durch die gesamte Welt. Und niemand Geringeres als ich bin der lebende Zeuge, dass das Ganze funktioniert. Denn ich hab tatsächlich geiler Scheiß, viel geiler kann es eigentlich nicht werden, innerhalb der letzten acht Monate 25 Kilo damit abgenommen. Und 25 Kilo abzunehmen, ist natürlich, also das hat viele Effekte, die man sich irgendwie vorstellen kann. Das ist natürlich rundum positiv. Aber das absolut Wahnsinnigste daran ist, es komplett 100 Prozent schmerzfrei tun zu können. Also komplett nichts ändern zu müssen, eigentlich sich zu nichts zwingen zu müssen, keine Kalorien zu zählen, keine Übungen zu machen, Dietplan folgen, sondern einfach nur weiter vor sich hin leben. einmal die Woche sich eine Dosis von einem Medikament verabreichen und ansonsten völlig glücklich in den Tag reinzuleben und alle paar Monate sich neue Klamotten zu kaufen. Weil, und das ist allein schon ein Wahnsinnsgefühl, dass die wenigsten kennen, ich kannte das mein ganzes Leben lang nicht, ja, sich jede Generation Klamotten nach unten zu kaufen. Also das X wieder runterzunehmen, dann noch ein X wieder runterzunehmen und in den Klamottenladen zu gehen und zu sagen, okay, jetzt kaufe ich mal etwas, in das ich vielleicht noch nicht ganz reinpasse. Aber ich kann mich ja darauf verlassen, dass ich in vier Wochen da rein passende werde. Das ist allein schon ein irres Gefühl. Und all diese Dinge habe ich jetzt während der letzten Monate erlebt. Hab im Laufe dessen halt eben auch mehrere Kleidersäcke weggebracht mit Sachen, die mir dann irgendwann zu groß wurden. Hab auch wirklich so wie in diesen Weight Watchers Anzeigen, ja, so diese Hosen, die dann halt immer mal mit dem Daumen, weißt du so, irgendwie zehn Zentimeter vom Bauch abstehen. All diese Dinge habe ich jetzt tatsächlich selber erlebt. Dank dieses Wahnsinns-Durchbruchs, der erst vor vier, fünf Jahren oder so, wurde dieses Medikament oder Wirkstoff Semaglutid erfunden, als Diabetesmittel. Und dann wurde als Spin-off festgestellt, dass das Diabetesmittel nicht nur Diabetes sondern damit nehmen die Leute einfach ab. Und das funktioniert wohl so. Ich habe mich natürlich im Laufe der Zeit ein bisschen damit beschäftigt. Das Wichtigste ist eigentlich tatsächlich, man hat keinen Hunger und keinen Appetit, aber auf eine sehr natürliche Form, Art und Weise, die sich auch nicht gezwungen anfühlt. Und das Zweite ist wohl, dass alles, was man isst, dadurch länger im Magen bleibt. Das heißt, dieses Gefühl, satt zu sein, das ist nicht nur ein psychologischer, sondern das ist tatsächlich wahr. Du fühlst, dass du etwas im Magen hast, du musst nichts mehr essen, du willst nichts mehr essen. Und das ist etwas, was, glaube ich, nur schwer verständlich zu machen ist, denn seit Jahrzehnten leben wir ja in einer Welt, in der man gesagt hat, abnehmen ohne Schmerzen ist Schwindel. Also es gibt drei Dinge, die alle wollen, einfach nicht zu haben sind, nämlich Haarwuchs, Penisverlängerung, schmerzfreies Abnehmen. Da gab es, ich in jedem Magazin gibt es ständig irgendeinen Schwindel und auf YouTube wird dir irgendwas erzählt und du weißt einfach, wenn es zu gut ist, ⁓ wahr zu sein, dann ist es in der Regel auch nicht wahr. Und das ist, ich, Haarbuch und der Penisverlängerung immer noch so. Aber beim Abnehmen hat man jetzt tatsächlich dieses Wahnsinnswundermittel, was komplett ohne Nebenwirkungen das leicht macht, was so vielen Menschen vorher immer schwer bekommen. Es gibt schon Nebenwirkungen. Es gibt schon Nebenwirkungen, ja nicht das absolute Wundermittel. Ja, ist es aber. Ich habe tatsächlich mal nachgelesen, erst im Nachhinein habe ich mich eigentlich so richtig dafür interessiert. Ich war mein Leben lang nie so ein Bodyhacker und mich haben auch so diese Ernährung und ich hatte auch selber wirklich nie ein großes Problem damit, ziemlich massiv zu sein, sagen wir mal so. Das war einfach die natürliche Art und Weise, wie ich immer war. war schon irgendwie als Student oder als ich 18 war, war ich halt eben schon im Schrank. Und dazu sind halt eben immer mehr Kilos über die Jahre dazugekommen. So ist das nun mal. Also die Zahlen sagen, dass tatsächlich 90 Prozent der Menschen keine Nebenwirkungen haben. Das kann man natürlich auch andersrum sehen. Zehn Prozent haben Nebenwirkungen. Aber diese zehn Prozent, denen steht es natürlich völlig frei, entweder jederzeit abzusetzen oder sich was anderes auszusuchen. Aber das 90 Prozent der Probanden, so misst man das ja, haben nach zwischen zwölf und 18 Monaten so ⁓ die 20 Prozent ihres Körpergewichts verloren. Das heißt, man kann auch nicht so richtig sagen, es sind fünf Kilo oder zehn Kilo. Es hängt total davon ab, womit du los bist, wie du anfängst. Das Ganze von der Kostenseite ist in Europa, also außerhalb der USA, in den USA ging es ja los und da ist es lächerlich absurd teuer. da wurde es auch wirklich nur von Prominenten und Reichen eingesetzt aus Eitelkeitsgründen. Da hat man wirklich pro Monat 1500 Euro dafür bezahlt. In Deutschland und Europa kostet das, wenn man loslegt, 170 Euro pro Monat und wird in der teuersten, höchsten Dosierung sind es 270. Aber man kann natürlich wirklich sagen, einen, Leute halt eben ansonsten in Diäten, Personal Trainer, sonstige Edward Giles war so andere Pulverchen, Also ich finde ja auch ganzen Chemiekram schwierig. hätte mich Wahnsinn, das ist der geilste Scheiß, würde ich fast sagen, ich in meinem ganzen Leben... Und ihr wisst, ich liebe Rasierer, ich liebe Computer, ich liebe Autos, ich liebe tausend Sachen. Jedes Gadget hat in meinen Augen eine Rechnung. Aber wenn ich ganz objektiv sein sollte, was ist das eine geile Ding, was in meinem Leben... das Beste war, was ich mir von externer zu kaufen konnte, dann muss ich wirklich jetzt nach neun Monaten sagen, dieses Zeug ist der Killer. Also ich habe 50 Fragen. Also die erste Frage ist natürlich, wie hörst du damit auf? Also hörst du damit irgendwann mal auf? Das ist eine große kluge Frage. Und eine interessante Antwort darauf, das Zeug ist noch so neu, dass eigentlich niemand so richtig weiß. Also du gehst an die Sache ran wie an ein Diabetes-Medikament. Und du musst eigentlich, wenn du es ernst meinst, musst du dich einfach darauf einlassen, dass Adipositas genauso eine Krankheit ist wie Diabetes. Das heißt, du fängst damit an und hörst nicht wieder damit auch. Also auch der Diabetes-Kranke kann ja nicht einfach aufhören, damit Insulin zu nehmen, weil dann stirbt der. Und so ist es eigentlich auch mit diesem Medikament. Eigentlich heißt aber, dass in den drei, vier Jahren, seitdem das Ding auf dem Markt ist, unglaublich viel geforscht wurde und mittlerweile so kleine Tabletten sogar auf dem Markt sind, mit viel geringeren Dosierungen. Das heißt, eine naheliegende Art weiterzumachen ist, die Ritze genau abzusetzen und nicht mehr das Ziel zu haben, weiter abzunehmen, sondern halt tatsächlich als Nahrungsmittelzusätze oder als Tabletten Kolk zu nehmen, was dir hilft, das Gewicht zu stabilisieren und damit den Jojo-Effekt zu entdehnen. Ob das tatsächlich so funktioniert, das werde ich erst diesen Monat, nee, diesen Sommer wissen, weil ich mir halt zwölf Monate Zeit gegeben habe dafür. Die zwölf Monate sind ⁓ im Juli. Und dann werde ich schauen, was der Stand der Dinge ist und werde tun, was nötig ist, ⁓ nicht irgendwie die ganzen Klamotten von früh wieder auspacken zu müssen. Ja, ich hoffe, die hast du nicht alle weggegeben. Also ich glaube an dich, du wirst das schaffen, was du dir vornimmst. Ich glaube, ich habe mir halt einfach irgendwo gelesen, dass halt dadurch, der Verdauungstrakt halt entschleunigt wird, dass bei manchen halt das vorkommen kann, dass im Prinzip diese Entschleunigung nicht wieder rückgibt. und dass er halt entschleunigt bleibt. Das für mich zum Beispiel ein totales Desaster, aber ich bin sowieso schon entschleunigt. brauche ehrlich gesagt eher ein Blöde. Ich wünschte, das wäre so. leider, wenn du halt eben das absetzt, dann geht es wieder in andere Richtung. Zwei Freunde von mir haben das schon wieder abgesetzt. Der eine hat 7 Kilo wieder gewonnen, der andere hat 8 Kilo. Also man muss da schon wirklich am Ball bleiben. Ja, ja. Das war für mich ein negativer Effekt, dass die Entschleunigung bleibt. Das wäre meine absolute Horrorvorstellung. Mein Magen noch langsamer verdeutert als er jetzt schon tut. Die radikalste Lösung für dieses Problem ist ja, sich den Magen verkleinern zu lassen. das geht natürlich nicht wieder zurück. Sich operieren zu lassen, ⁓ abzunehmen, das ist auch für mich die absolute Megagrenze. Das will ich nicht. Dass du dich sozusagen selber verspümmelst auf unwiederbringliche Art und Weise, das wollte ich nie machen. Also vielleicht für manche exzessiv. Übergewichtige Menschen ist das vielleicht die einzige Lebensrettung, sie noch haben. Aber wenn man das nicht braucht, dann ist, glaube ich, Vigobi die eine Lösung. Du kannst das absetzen und dann leider, für die meisten, kehrst du wohl auch über die Zeit in deine, ja dein Körper kehrt einfach in seine Gewohnheiten zurück. Der sammelt, das ist das Problem mit der Adipositas, dass über, also dass der Körper zu viel Nahrung in Fett wandelt. Ob du willst oder nicht. Aber ich glaube, Sport ist trotzdem eine gute Idee. Ich weiß, du bist ja kein großer Freund, aber so ein bisschen Sport. könnte nicht schaden, das so bisschen auszubalancieren im nächsten Leben. Aber finde ich toll, dass du das auch teilst. Und ich glaube auch, dass da bestimmt einige Fragen vielleicht kommen. Also Christoph, Zeitgenossen.com Zeitgenossen.show Zeitgenossen.show, nicht dot com. Punkt show. Oder Stephanie mit F und IE. Ich werde da nie Fragen zu Legends beantworten. Aber ich finde das war sehr mutig, dass du das teilst und auch, ich denke mal, vielleicht können wir ja im August oder so mal ein Update machen. geht es im Wie es weitergegangen ist. Ja, ja, das ist total spannend. Aber ja, dann würde ich sagen, vielen Dank allen fürs Zuhören, waren wieder spannende Themen dabei und wir freuen uns aufs nächste Mal. Bis zum nächsten Mal.