Latest / «Call the Boss» / Oliver Brütsch, der CEO, der lieber mit dem Team führt als Befehle zu geben
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- 0:00Ich bin, ich bin sicher nicht so ein, so ein klassisches
- 0:02Alphatier. Call the Boss, Ein Format vom
- 0:08Wirtschaftsnewsletter Zahltag, unterstützt von GF Radio Munut
- 0:12und vom SEG Areal am Rheinfall. Call The Boss Oliver Brütsch,
- 0:19CEO Brütsch Technology. Oliver Brütsch Hallo Oliver, Das
- 0:25ist der Robin Blank vom Wirtschaftsnewsletter Zahltag.
- 0:29Hallo Robin. Oliver, Deine Firma Bridge
- 0:32Technology, die hilft medizinischer Betriebe als
- 0:35Dienstleister und als Anbieter von Hard und Software im Bereich
- 0:39von Medizinaltechnik kannst du mal noch erklären, was der Kunde
- 0:44bei dir genau bekommt, wenn er bei dir etwas kauft?
- 0:48Sehr gerne. Also in der Medizintechnik sind
- 0:51wir eigentlich in 3 Gebieten tätig und tun da Produkte
- 0:55entwickeln und produzieren. Das sind einerseits
- 0:58Videoendoskop, dann chirurgisches Motorensystem und
- 1:02drittens seit neuestem auch die Kamera für die Zahnmedizin.
- 1:07Aber ihr entwickelt das. Ihr produziert das nicht.
- 1:12Wir machen beides, also wir, wir betreuen eigentlich für unsere
- 1:14Kunden diese Produkte von A bis z über den ganzen Lebenszyklus.
- 1:19Das heisst, wir entwickeln es, wir tun es nachher
- 1:23industrialisieren Medizinprodukte, begleiten wir
- 1:26auch im Zulassungsprozess, das ist da ziemlich aufwendig, dann
- 1:31tun wir es, produzieren das ist, das ist wichtig für uns, da im
- 1:33im Standort behringen, wir haben wirklich einen grösseren
- 1:36Bereich, wo wir auch produzieren, und wir betreuen es
- 1:38auch wirklich bis ans Ende des Lebens des Produktes, das wäre.
- 1:42Und dann Ersatzteile einfach, wir tun, sie reparieren, wir tun
- 1:44Sie warten, was dann halt der Kunde braucht.
- 1:47Also du bist in einem hoch spezialisierten Bereich tätig,
- 1:50da kann man schon sagen oder? Ja, es ist sicher spezialisiert
- 1:54und es ist es ist eine Nische. Und dort, wo wir tätig sind,
- 1:57sind wir dafür. Ja, sind wir jemand, das ist
- 2:00haben eine gewisse Bedeutung, ja wie?
- 2:02Würdest du das selber bezeichnen, diese Bedeutung
- 2:05umreiss das mal für unsere Hörerinnen und Hörer sind sie in
- 2:07den Branchenprimus oder wie wie würdest du sie?
- 2:11Also ich würde so sagen oder wir sind bei den Videoendoskop, das
- 2:14ist unser grösster Bereich und und dort speziell in den
- 2:18Produkten, die wir für das Atemwegmanagement machen, das
- 2:20ist ein ein Hilfsmittel, das eine Anästhesie braucht, um
- 2:24einen Beatmungsschluch dem Patienten in in die Luftröhre.
- 2:27Einzuführen. Wer schaut mit eurer Kamera, ob
- 2:30das Ding richtig sitzt? Ja, er schaut in den Rachen rein
- 2:33und findet dann zuerst einmal in die Luftröhre oder dass man das
- 2:36nicht in ins Marinier schiebt. Und dort sind wir mit.
- 2:39Mit diesen Produkten sind wir sicher einer und zukünftig auch
- 2:42mehrere Kunden liefert, sind wir sicher mit bei den bei den
- 2:45grösseren Anbietern von von Premiumprodukten.
- 2:49Es gibt es gibt relativ viele Produkte im Billigmarkt wo aus
- 2:51an sie kommen und bei den Premiumprodukten sind wir sicher
- 2:54einer von den grössten. Aber die Endoskopie, die
- 2:57Videoendskopie, das ist quasi ein Hauptgeschäft.
- 3:00Das ist der wichtigste Teil von Deinem.
- 3:02Das ist es richtig auch. Genau das ist der wichtigste
- 3:05Teil, ja. Spannend.
- 3:06Ich bin natürlich mal noch ein bisschen ins Archiv gestiegen,
- 3:08dort kann man ja sehr viel über die Firma lesen. 2019, die
- 3:12einmal in der S haben gesagt, der Umsatz hat sich in den 26
- 3:15Jahren, wo das Unternehmen an dem Standort an dem neuen
- 3:18Standort gewesen ist. Von Siebenfacht auf 45000000 im
- 3:23Jahr also doch ganz beträchtliche Summen, die da
- 3:25umgesetzt werden. Wie läuft es heute, seid ihr gut
- 3:28unterwegs? Ja, ich bin zufrieden.
- 3:30Es ist ein bisschen eine unruhige Zeit, aber wir sind
- 3:31grundsätzlich sind wir gut unterwegs, weil der Umsatz ist,
- 3:34ist nochmal ein bisschen gewachsen nach 2019 ist ja dann
- 3:37die Coronazeit gekommen da, da sind die Atem Back Management
- 3:39Produkte sind sehr stark gefragt worden und da sind wir sehr
- 3:41stark gewachsen, dann hat es nachher wieder ein bisschen eine
- 3:45Delle gegeben, weil dann der Markt ein bisschen gesättigt
- 3:48gewesen ist. Und jetzt sind wir wieder ein
- 3:49bisschen am. Am wachsen eben.
- 3:50Es ist ein bisschen eine unruhige Zeit, und ja, es geht
- 3:53ein bisschen auf und abwärts, aber insgesamt sind wir gut auf
- 3:55Kurs. Du sagst unruhige Zeit.
- 3:57Es gibt wahnsinnig viel, was unruhig ist in dieser Zeit, aber
- 4:00weisst du das, was dir oder was euer Bauchweh macht, also ist es
- 4:02mehr die Ukraine ist es mehr der Zollstreit mit den USA, was
- 4:06drückt? Es.
- 4:07Ja, also ja, die Ukraine, das läuft jetzt ja schon seit 4
- 4:11Jahren, da hat man sich schon fast ein bisschen daran gewöhnt,
- 4:13wenn man so sagen kann. Also der Zoll ist drin in den
- 4:16USA und insgesamt auch die eher schwache EU Wirtschaft da, da
- 4:21wirkt schon ein bisschen dämpfend für uns, wir haben ja
- 4:23nebst der Medizintechnik auch noch ein kleineres Gebiet in der
- 4:25industriellen Automation und dort.
- 4:28Ja, dort ist es recht anspruchsvoll und bestellen nur
- 4:31kurzfristig, aber insgesamt ist es nicht so schlimm.
- 4:35Wir sind nicht so stark exponiert, speziell in der
- 4:36Medizintechnik wie vermutlich in anderen Industriezügen.
- 4:39Jetzt musst du ein bisschen zurückschauen auf den Anfang.
- 4:42Ich habe da auch ein bisschen probiert, mir da nochmal ein
- 4:44Bild zu machen. Schaffhauser Altstadt 1971 rené
- 4:48Frötsch dein Vater gegründet das Unternehmen mit 4 Ingenieuren.
- 4:53Und dann seid ihr auch eine Zeit lang noch zuwiesen gewesen mit
- 4:55der Firma und heute, wie du schon gesagt hast, in Beringen.
- 4:58Ich habe gelesen 160 Mitarbeiter, das ist doch eine
- 5:02sehr imposante Entwicklung, die ihr da hingelegt habt.
- 5:05Wie kommt es zu dem, was hat das bewirkt, dass ihr so gross
- 5:09geworden seid von einer Firma abuden?
- 5:12Ja, es ist glaube ich nie so geplant gewesen.
- 5:14Wir haben zwischendurch auch mal noch ein paar Jahre in Fürthal
- 5:16gewesen und dann eben längere Zeit schauen wieder und genau
- 5:19seit seit 2019 in unserem eigenen neuen Gebäude hier in
- 5:22Beringen. Ich glaube, wir haben, wir haben
- 5:24uns immer wieder angepasst an neue Zeiten, also als mein Vater
- 5:27die Firma gegründet hat, haben wir noch ganz andere Sachen
- 5:29gemacht, das ist sicher auch so im weitesten Sinn industrielle
- 5:32Automation gewesen, aber wir, wir haben wirklich über die
- 5:36Jahre haben wir uns immer wieder neu erfunden, haben wieder aus
- 5:39neu ausgerichtet. Und ja, haben Möglichkeiten, die
- 5:43sich ergeben, haben wir halt beim Schopf gepackt und so sind
- 5:45wir mit unseren Kunden zusammen sind wir, sind wir gewachsen.
- 5:48Also wir haben nie irgendwie eine Strategie gehabt und haben
- 5:50gesagt, wir müssen bis eben so und so viele Jahre nicht mehr so
- 5:52und so gross sein, das das hat sich einfach so ergeben.
- 5:55Band. Die haben offenbar immer wieder
- 5:57richtige Entscheide gefällt, die haben ja auch und du hast es
- 5:59angesprochen, den Entscheid gefällt von Uewiesen nach
- 6:01Peringen zu ziehen, die ja mehr Platz gehabt haben für die
- 6:04Entwicklung von eurem Unternehmen.
- 6:06Der Entscheid ist auch ein richtiger gewesen, der bleibt
- 6:08richtig. Nein, der ist auf jeden Fall
- 6:10richtig gewesen. Es ist nicht ein einfacher
- 6:12Entscheid gewesen, eben wir sind vor über 40 Jahren sind wir auf
- 6:15der anderen Thurwiese gewesen, wo auch mein Wohnort ist, oder
- 6:17da bin ich auch ein bisschen verbunden gewesen und der Umzug
- 6:19nach Behringen ist ist ja emotional auch ein bisschen
- 6:22schwierig gewesen, aber er ist auf jeden Fall richtig gewesen,
- 6:24oder wir haben da in Behringen wirklich optimale Bedingungen,
- 6:27wir haben auf der grünen Wiese können bauen.
- 6:30Haben das Gebäude wirklich so bauen können, dass für uns die
- 6:33Abläufe optimal sind? Es ist auch ein attraktiver
- 6:36Arbeitsort für unsere Mitarbeitenden und das ist total
- 6:38wichtig oder damit unsere Mitarbeitenden sich wirklich
- 6:41auch wohlfühlen und sich wohl entfalten können, sind zwar auch
- 6:44als Arbeitgeber für für neue Mitarbeitende attraktiv, oder
- 6:47also die kommen gerne zu uns, also es ist einfach auch ein ja,
- 6:50es ist es macht Spass hier zu arbeiten und man verbringt so
- 6:54viel Zeit bei der Arbeit, dass es auch ein bisschen Spass
- 6:56machen sollte, oder also von dem her absolut der richtige
- 6:58Entscheid ist wirklich gut hier. Du hast gesagt, die müssen Spass
- 7:02haben beim Arbeiten. Das klingt jetzt nach, da bist
- 7:05du nachweislich nicht, aber du sagst, ist wichtig, dass es eine
- 7:09Kultur hat in einer Firma, die den Leuten gefällt, oder?
- 7:12Ja, unbedingt, oder? Also wir sind ja zum
- 7:16Weitestgehenden eigentlich ein ein Dienstleister und unser
- 7:20unser Asset oder unsere das, was uns ausmacht sind ist unsere
- 7:23Belegschaft oder sind unsere Mitarbeitenden, wenn wenn die
- 7:27überdurchschnittlich sind, sind wir als Firma auch
- 7:29überdurchschnittlich. Oder also, und darum bin ich
- 7:31absolut überzeugt, dass mit mit einem guten Betriebsklima, mit
- 7:35mit einer guten Arbeitsumgebung, guten Zusammenhalt oder können
- 7:38wir auch wirklich überdurchschnittliche Ergebnisse
- 7:40erzielen, und das ist uns in der Vergangenheit nicht immer, aber
- 7:43aber häufig gelungen oder Gutes. Betriebsklima im Zusammenhalt,
- 7:47das ist alles nachvollziehbar. Aber was heisst das konkret, was
- 7:51macht ihr, dass ihr zufriedene Mitarbeitende habt?
- 7:56Ja, das sind also, da gibt es nicht irgendeinen magischen
- 7:58Trick, oder? Das ist eigentlich tägliche
- 7:59Führungsarbeit oder man muss leisten, man muss schauen, dass
- 8:01wirklich die Trambedingungen für unsere Mitarbeitenden stimmen,
- 8:04dass sie sich wohlfühlen, dass sie bei der Mehrheit der Tage
- 8:07gerne arbeiten gehen, und das fängt eben bei der Infrastruktur
- 8:09an, beim Gebäude, wo es zweckmässig ist oder wo, wo sie
- 8:13alles, wo sie ihre Arbeit so machen können, dass es ja, dass
- 8:16das Licht fällt, gehören die arbeitsinstrument, Tools,
- 8:20Software dazu, im täglichen Kampf, da sind wir Sicherheit
- 8:22dort, wo wir, wo wir gerne sein würden.
- 8:24Und was natürlich sehr wichtig ist, dass wir sinnstiftende
- 8:27Arbeit haben, oder? Und ich glaube das da, da hilft
- 8:29uns, dass wir ja vor allem in der Medizintechnik tätig sind,
- 8:31und das ist für viele, auch für mich selber, sinnstiftend, oder
- 8:35also man macht etwas, man macht ein Produkt, das das den
- 8:38Menschen nachher irgendwie das Leben ein bisschen vereinfacht,
- 8:40vereinfacht, und damit kann man sich noch recht gut
- 8:43identifizieren. Du hast als Miteigentümer dieser
- 8:46Firma einen interessanten Weg gemacht.
- 8:48Du bist zuerst lange im VR gewesen, hast dann.
- 8:51Rollen täuschen mit dem Geschäftsführer Markus Simon
- 8:54bist du Geschäftsführer geworden.
- 8:55Er ist in den VR gegangen, das ist so interessant.
- 8:58Normalerweise läuft es so ein bisschen umgekehrt, jetzt bei
- 9:00euch ist es so, wieso ist das so gelaufen bei.
- 9:05Uns ist, sagen wir mal der der VR Präsident nicht wirklich eine
- 9:09tagesfüllende Rolle, oder? Und also als ich, als ich vorher
- 9:13Präsident gewesen bin, ist das einfach mehr ein Amt gewesen,
- 9:16aber nicht wirklich. Ich bin zusammen mit dem machen,
- 9:18es ist in der Geschäftsleitung gewesen, er ist der CEO gewesen
- 9:20und ich bin so quasi sind Kollegen in der Geschäftsleitung
- 9:23gewesen, er ist gut 10 Jahre vor mir in in die Firma gekommen, wo
- 9:27mein Vater ausgetreten ist und und hat dann die
- 9:29Geschäftsführung übernommen und. Dann so um ums Jahr 20 kurz vor
- 9:34dem Jahr 2020. Als wir dann die Switch gemacht
- 9:36haben, hat der Markus gemeint, oder ja er hat gesagt er er ist
- 9:407 Jahre Welt an sich, er würde gerne langsam ein bisschen ins
- 9:43zweite Glied zurücktreten und und dann haben wir dann die
- 9:46Switch gemacht. Wir haben in dem Zusammenhang
- 9:47auch unsere Eigentümerschaft verbreitert, ich bin ich bin
- 9:51heute Miteigentümer aber nicht Mehrheitseigentümer, wir haben 6
- 9:55Investoren, das sind Unternehmerfamilien aus der
- 9:57Schweiz die die zusammen Mehrheit haben und durch der
- 10:01Beteiligungsgesellschaft bei uns vertreten sind.
- 10:03Und ich bin der grösste Einzelaktionär, aber ich habe
- 10:05noch 30% oder das ist, das ist bekannt so und in dem
- 10:09Zusammenhang haben wir dann eben auch die die Switch gemacht,
- 10:11dass ich die Geschäftsleitung übernommen habe und der Markus
- 10:14ihm dann eigentlich in Pension gegangen ist und jetzt noch im
- 10:17Verwaltungsrat als Verwaltungsratsprozent von der
- 10:20Technology tätig. Ist du hast es gesagt, du bist
- 10:22der grösste. Einzelaktion habe ich ja 30% es
- 10:24gibt eben die anderen Beteiligten, funktioniert das
- 10:26gut, ist das gute Zusammenarbeit konstruktiv?
- 10:30Ja, das funktioniert sehr gut. Also die Investoren, die die
- 10:33werden selber sind die nicht aktiv oder die haben eben ihre
- 10:37Stimme so delegiert an an einer Beteiligungsgesellschaft, die
- 10:40selber nicht beteiligt ist, aber die die Pullen, die Stimmen und
- 10:42die sind mit 2 Vertretern bei uns im Verwaltungsrat und
- 10:46arbeiten sehr gut zusammen, unsere Interessen sind wirklich
- 10:48animiert und ja, vieles was wir in den letzten Jahren gemacht
- 10:51haben, hätte, hätte ich alleine als also einfach einzelbesitzer
- 10:56und so ein Geschäftsführer hätte ich vermutlich nicht gemacht,
- 10:58oder weil. Da braucht es ein bisschen einen
- 11:00berging Partner, die einem ein bisschen antreiben oder wo, wo
- 11:02man gemeinsam sagt, Komm, da machen wir etwas, das vielleicht
- 11:05ein bisschen mutiger ist, als wenn man es alleine gemacht
- 11:08hätte. Logisch, das ist für mich eine
- 11:09Motivation gewesen, zusätzlich, also mit Eigentümer und und und
- 11:13berging Partner, um mit in die Firma reinzubringen, weil das
- 11:15das, das das Macht einen einfach ein bisschen kompetitiver, das
- 11:19treibt einen ein bisschen mehr an, und das Macht auch mehr
- 11:20Spass letztes. Jahr.
- 11:21Wir reden mal noch ein bisschen mehr über dich.
- 11:23Du hast eine Ausbildung an der ETH gemacht, hast Elektrotechnik
- 11:26studiert, hast dann an der Carnell University noch.
- 11:29NGA gemacht, aber wenn man so zusammenfassen kann, Technik ist
- 11:32King, dass man quasi ein Handwerk, wenn man so will, der
- 11:36Ingenieurskunst sagen, dass man das beherrscht, ist wichtig,
- 11:39verstehe ich das richtig? Hat mir jetzt sicher geholfen.
- 11:42In diesen, in diesen bald 23 Jahren, wo ich jetzt da bei der
- 11:45Technology bin, ja doch ich, also ich, ich, ich bin sicher
- 11:49jemand, der relativ nahe an der Technik bin, oder, und das hilft
- 11:52mir sicher auch, das das Geschäft so zu führen und auch
- 11:55zu verstehen, was muss er machen oder was wie seine
- 11:57Machtleistungen sind ja das das das ist schon so, ja.
- 12:00Auch im im Alltag vermutlich mehr so die
- 12:03betriebswirtschaftlichen Themen mich mit den Betriebs
- 12:07wirtschaftlichen Themen beschäftigen als jetzt mit mit
- 12:09reiner Technik. Was bist du eigentlich für ein
- 12:11Chef? Bist du, du hast es gesagt, du
- 12:13musst gutes Einvernehmen haben mit deinen Angestellten, willst
- 12:15du das denen wohl ist? Das macht dir alles Sinn, bist
- 12:18du ein fordernder Chef oder bist du eher einer der sagt, Ich
- 12:21lasse eine lange Leine und schau mal was passiert?
- 12:23Du kontrollierst viel. Ja, also ich glaube, da müssen
- 12:28Sie meine Mitarbeiter fragen und die würden, die würden da
- 12:30vermutlich ein bisschen unterschiedlich antworten.
- 12:32Also ich glaube, es ist situativ, oder also es gibt
- 12:35sicher Situationen, wo ich fordere, aber generell ist mein
- 12:39Führungsstil sicher eher so ein bisschen kooperativer als
- 12:42Direktiv oder unsere Firmenkultur ist traditionell
- 12:44konsensorientiert, also wir, wir versuchen wirklich alle
- 12:47wichtigen Entscheide breit abzustützen, das heisst, wir,
- 12:50wir diskutieren relativ viel in der Geschäftsleitung, aber auch
- 12:53mit anderen Kollegen zusammen, bis wir uns dann bei den
- 12:55wichtigen. Diese Sachen entscheidet, das
- 12:57hat vor und Nachteile. Aber es ist jetzt bei uns
- 12:59einfach mal so und ich möchte mich mit meinem meinem
- 13:01Führungsstil halt auch ein bisschen dem Anpassen und das
- 13:04passt da ganz gut zu mir. Also ich bin, ich bin sicher
- 13:06nicht so ein so ein klassisches Alphatier, das jetzt da
- 13:09irgendwie direktiv durch die Firma rennt und anordnet wie man
- 13:12es machen muss, also ich eher an der langen Leine.
- 13:15Und was ist für dich am wichtigsten in der
- 13:17Zusammenarbeit mit den Angestellten, mit den
- 13:19Mitarbeitenden, mit deinen Teamkollegen?
- 13:21Was ist das Wichtigste? Ja, wir haben vor ein paar
- 13:23Jahren haben wir uns das auch gefragt oder und haben haben
- 13:25dann so eine. Vision entwickelt und in dieser
- 13:27Vision haben wir auch unsere Kernwerte identifiziert und wir
- 13:30sind auf die Reihe gekommen, die 3 sind vertrauen, Exzellenz und
- 13:34Unternehmertum und ich, ich bin heute noch überzeugt, das sind,
- 13:36das sind wirklich 3 sehr wichtige Werte, also die mich
- 13:39auch eigentlich täglich leiten oder also Vertrauen gegenseitig
- 13:43ineinander nach oben und nach unten.
- 13:45Exzellent sein in dem, was wir machen.
- 13:47Wir versuchen alle wirklich gut zu sein in dem, was wir machen
- 13:49und Unternehmertum, oder das heisst auch, man muss die Leute,
- 13:52wie sagt man so schön entpowern oder man muss ihnen auch die
- 13:54Entscheidungsmöglichkeiten geben, dass sie in dem
- 13:57Wirkungsbereich, wo sie sind, auch selber entscheiden können,
- 13:59oder damit sie dann das Unternehmertum auch ein bisschen
- 14:02spüren, ja. Du hast gesagt, man hat sich
- 14:04immer wieder anpassen müssen. Das ist ein bisschen das
- 14:06Erfolgsgeheimnis. Was ist das nächste grosse Ding
- 14:08bei euch bei Bridge Technology? Ja, also kann ich nicht.
- 14:13Erzählen. Ja, doch doch.
- 14:15Also wir, wir sind seit etwa 5 Jahren sind wir in einem
- 14:18Transformationsprozess drin, oder wir sind eigentlich bis
- 14:21dort hin, sind wir 100% so quasi ein ein Auftragsentwickler und
- 14:25Auftragsfertiger gewesen, oder wir haben im Kundenauftrag die
- 14:28Produkte entwickelt und produzieren sie nachher auch im
- 14:31Kundenauftrag, aber es sind nicht unsere Produkte.
- 14:33Und das Geschäftsmodell ist gut und das tun wir weiter
- 14:35betreiben. Aber wir haben vor 5 Jahren mal
- 14:37entschieden, wir tun das, ergänzen mit einem zweiten
- 14:39Modell, wo wir eigene Produkte, also auf eigenes Risiko, selber
- 14:43definierte Produkte entwickeln, und dann tun wir es auf den
- 14:46Markt bringen als als sogenannte private Label Produkte, wo also,
- 14:51wir tun es nicht selber unter unserem Namen vertreiben, das
- 14:53machen dann unsere Kunden, aber wir sind, wir sind der Besitzer
- 14:56von diesen Produkten, und das ist für uns ein riesen Schritt.
- 14:59Eben. Wir haben das vor 5 Jahren
- 15:00entschieden, wir haben jetzt 3 Produkte, die dieses Jahr diese
- 15:04Marktreife erreichen. Also eines hast du schon
- 15:06erreicht und die anderen 2 kommen dann später dieses Jahr
- 15:08und das ist für uns ein riesen Schritt und es gibt dann schon
- 15:11nochmals eine ganz neue Perspektive.
- 15:13Gut, also siehst du schon oft stehen bleiben isst nicht, es
- 15:16geht weiter, ihr habt die nächste Sache, die kommt.
- 15:19Ich hoffe und wünsche dir Oliver mit deinem Unternehmen, dass das
- 15:21alles funktioniert, wie du dir vorgestellt hast.
- 15:24Viel Innovation und gute Geschäfte auch in Zukunft.
- 15:27Ja, danke auch. Mach's gut, ciao.
- 15:30Ciao Robin, Tschüss. Call the Boss, Ein Format vom
- 15:36Wirtschaftsnewsletter Zahltag, unterstützt von GF Radio Munut
- 15:40und vom SIG Areal am Rheinfall.