Latest / Erebos.Nights – Der Podcast über Götterwelten, Mythen, Spiritualität / #2.9 - Black Mirror Diaries - Die Wunde des Selbstwertes
Transcript
- 0:02Willkommen beim Airbus Podcast in deinem Podcast.
- 0:04Für den Perspektiven hier Sir, ich bin Geo und freue mich, dich
- 0:08begleiten zu dürfen. Guten Morgen, guten Tag, guten
- 0:12Abend, gute Nacht, wann auch immer du einschaltest.
- 0:15Schön, dass du wieder dabei bist.
- 0:18Willkommen zu einer weiteren Folge von Airbus Nights heute
- 0:23mit etwas ganz Besonderem. Heute wird es nicht um
- 0:26Gottheiten gehen, nicht ganz, doch ja zu 10%, zu 10% wird es
- 0:31um Gottheiten gehen, aber nicht abschalten bitte, sondern ich
- 0:34habe mir was Besonderes überlegt, ein neues Format, was
- 0:38zwischendurch mal hier auftauchen wird, warum habe ich
- 0:41das gemacht? Ich hatte eine Idee für
- 0:44Instagram gehabt, ich will gerne oder ich werde zwischendurch mal
- 0:48Instagram Reals machen, die Black Mirror Monday heißen ich.
- 0:55Das Konzept dahinter ist, ich werde nach und nach bestimmte
- 0:59Wunden aufzeigen, mit kleinen Übungen, so dass es eben zum
- 1:04Nachdenken Anreizt folgt, sorgt wie auch immer, aber nachdem ich
- 1:13das Real fertig hatte, das erscheint übrigens auch heute
- 1:16gleichzeitig auf Instagram, wie die Podcast Folge, dachte ich
- 1:20mir, das Thema ist so wichtig, so tief.
- 1:24Reicht einfach keine 2030 Sekunden Reals auf Instagram.
- 1:28Das ist immer das Problem bei Instagram.
- 1:30Wie viele willst du in 30 Sekunden rein quetschen?
- 1:33Also dachte ich mir hey mache ich das was ich am liebsten
- 1:38mache und nehmen einfach Podcast folgen dazu auf, das heißt den
- 1:44nächsten Monaten werdet ihr neben dem Gott halten Folgen
- 1:48werdet ihr auch dieses Konzept hier immer wieder haben.
- 1:54Und ich habe es, oder ich werde es entweder Black Mirror Monday
- 1:58nennen, auch beim Podcast oder Black Mirror Diaries.
- 2:01Mal schauen, so zum einen um das Thema was ich mit euch teilen
- 2:09möchte, die Wunde die ich aufzeigen möchte, auch genug
- 2:14Raum geben möchte, aber zum anderen um zu zeigen um eine
- 2:22Geschichte zu erzählen und. Um zu zeigen, dass die Wunde bei
- 2:26mir genauso relevant ist, genauso relevant war und was sie
- 2:32ausgelöst hat, was sie ausgelöst hat, ausgelöst hat, ausgelöst
- 2:38hat. Jetzt habe ich es,
- 2:39Entschuldigung, ist es immer noch verwirrend, wenn ich mich
- 2:44gleichzeitig sehe und spreche, aber ich werde besser darin und
- 2:51das andere war in den letzten Wochen und Monaten.
- 2:53Habe ich tatsächlich von verschiedenen Personen gehört,
- 3:00als wir uns so über verschiedene Themen unterhalten haben, über
- 3:02Struggles, über Learnings, über das Leben, einfach über die
- 3:05Persönlichkeitsentwicklung, habe ich mal von gehört zu hören
- 3:09bekommen, Hey cool, da bin ich aber froh, dass du genauso
- 3:13struggles wie ich oder wie alle anderen nicht mehr hin.
- 3:16Natürlich struggle ich, also wir struggeln alle immer.
- 3:24Und da dachte ich mir, hey, wie kommt das, obwohl ich jemand
- 3:29bin, der Recht offen und ehrlicher auch in den Podcast
- 3:31folgen ist und auch in den Stories und so dachte ich mir,
- 3:35hey, kann es sein, dass es wirklich so rüberkommt, als
- 3:38hätte ich keine Struggles, weil ich bin jemand der sagt, Hey
- 3:43gewöhnt euch an die Struggles, das ist etwas, was für uns ein
- 3:45Leben lang verfolgt, das meinte ich nicht negativ, das hört sich
- 3:49negativer an oder anstrengender als es ist.
- 3:51Aber es gibt immer Learnings. Es ist egal, wo man gerade ist.
- 3:55Es gibt Menschen, wir sind Menschen, die an
- 3:58unterschiedlichen Punkten in ihrem Leben sind, so auch, wenn
- 4:02irgendein Coach, irgendein Mentor, keine Ahnung, seit 20
- 4:05Jahren die Persönlichkeitsentwicklung
- 4:09betreibt, reflektiert, wie auch immer, heißt das nicht, dass die
- 4:12Person frei von Struggles ist oder von Learnings ist.
- 4:15Im Gegenteil, Ich vergleiche das gerne auch immer.
- 4:21Mit einem Computerspiel. Man fängt immer bei Level 1 an
- 4:30und geht dann weiter auf Level 2, Level 3, Level 4, Level 5.
- 4:33So heißt das, dass man im Laufe des Spiels gar keine Probleme
- 4:37kommt. Nein, die Probleme werden sogar
- 4:38stärker, das es kann sogar passieren, dass das Problem ein
- 4:45anderes Gesicht bekommt oder einfach nur anders dargestellt
- 4:49wird. Aber immer wieder auftaucht, und
- 4:51das ist das, was ich auch gemerkt habe und deswegen möchte
- 4:54ich in diesem Konzept Black Mirror Diaries, ja mich etwas
- 5:01nackig machen, meine Geschichte erzählen, deswegen willkommen zu
- 5:10neuen Konzept, willkommen zu Black Mirror Mondays Monday
- 5:14Diaries ich kann mich noch nicht entscheiden, ihr werdet sehen,
- 5:18wenn die Folge rauskommt. Und ja, fangen wir an, denn du
- 5:27bist hier und das alleine schon ein Akt der Rebellion.
- 5:32Sagen wir es mal so, denn heute geht es nicht um Licht, nicht um
- 5:36Liebe, nicht um Manifestation, Erfolg oder Ziele, heute geht es
- 5:42um das, was du dir in dir vergraben hast.
- 5:48Was du lieber nicht anschaust, weil es schmerzt, weil es dich
- 5:52entlarvt, weil es dein Fundament vielleicht wackeln lässt.
- 5:59Heute geht es um die Wunde des Selbstwertes und ich nehme kein
- 6:06Blatt vor den Mund, weil ich um echt zusammen müde bin, von
- 6:09spirituellem Zuckerguss über seelischen Schmerz.
- 6:14Ich werde dir heute, wie schon angekündigt und.
- 6:18Meine Geschichte erzählen nicht als Held, nicht als Lehrer,
- 6:24sondern als Mensch. Das ist mir auch wichtig.
- 6:28Ein Mensch, der Gefallen ist, der gezweifelt hat, der sich
- 6:32selbst verraten hat, um dazuzugehören, und ich erzähle
- 6:38sie, damit du dich in deinem Chaos nicht länger schämst.
- 6:42Ich erzähle sie nicht, um Mitgefühl oder Mitleid zu
- 6:46bekommen, ich. Ich erzähle sie, damit du dich
- 6:51erinnerst. Ja, dass du ein Teil der Macht
- 6:56bist, dass du alles in der Hand hast.
- 7:07Ich habe früh gelernt, dass dazugehören, dass Liebe wie auch
- 7:13immer einen Preis hat. Das ist ein Deal, eine Belohnung
- 7:17für Leistung, Anpassungen und das funktionieren.
- 7:23Als Kind war ich derjenige, der leicht war, unkompliziert, reif,
- 7:31vielleicht zu reif. Ich habe recht früh gedacht,
- 7:40dass meine Bedürfnisse keine Relevanz haben, also was habe
- 7:46ich gemacht, sie verschluckt, ich habe eine Maske aufgesetzt
- 7:50und. Eine Maske, die sagt, Ich bin
- 7:56stark. Ich komme alleine klar, ich
- 7:59brauche nichts, ich brauche niemanden und diese Maske hat
- 8:03funktioniert, auf jeden Fall. Es hat schon in der Ausbildung
- 8:10angefangen, ich war gut in der Ausbildung, ich war jetzt keine
- 8:14Überflüge, aber ich habe, ich habe die Abschlussprüfung
- 8:16irgendwie mit 90% oder so abgeschlossen und.
- 8:24Und er hat natürlich auch dementsprechend Lob bekommen.
- 8:28Doch das war der Preis. Der Preis war, dass ich mich
- 8:32selbst abgelenkt habe, dass ich mein Leben auf die letzte
- 8:38Position gesetzt habe, warum habe ich mich abgelenkt, weil es
- 8:43einfacher war zu leisten, zu lernen.
- 8:47Statt meine Probleme, die ich damals hatte, meine Sorgen,
- 8:50meine Gedanken Raum zu geben. Was war das damals gewesen, ihm
- 9:00die Angst, nicht dazuzugehören, es ist, es ist ein schwieriges
- 9:04Thema und ich muss mich zwischendurch mal echt
- 9:08fokussieren, aber seht es mir nach, es ist etwas sehr, sehr
- 9:15privates was ich. Kaum jemandem erzählt habe bis
- 9:18jetzt, aber es war eben die Zeit, die Ausbildung.
- 9:23Mit 16 habe ich die Ausbildung angefangen, die ging, bis ich 19
- 9:26war, und das war natürlich auch die Zeit der Hormone, Pipapo,
- 9:32der Kampf in mir gegen mich selbst, der Kampf gegen mich
- 9:37selbst. Warum, ich habe einen
- 9:42technischen Beruf und als homosexueller Mann in einem
- 9:45technischen Beruf. Ist jetzt schon damals schwierig
- 9:51gewesen. Sagen wir es mal so, ich hatte
- 9:54überhaupt gar nicht mein Outing hinter mir gehabt, also
- 9:56dementsprechend hatte ich da schon zu kämpfen zu sagen, ich
- 9:59muss mich anpassen, ich muss eben das normal sein und das war
- 10:05mir einfach so, unbewusst anstrengend oder bewusst
- 10:11anstrengend sogar, dass ich mich entschieden habe, hey.
- 10:14Ich fokussiere mich lieber auf die Ausbildung und das hat ein
- 10:19bisschen funktioniert. Aber es war eher eine
- 10:22Verdrängung, nichts anderes, bis die Ausbildung vorbei war und
- 10:29ich mich auf mich selbst fokussieren konnte oder wo ich
- 10:33erkannt habe, hey, es funktioniert nicht, wenn ich
- 10:35mich meine Persönlichkeit verdränge, aber das ist eine
- 10:39andere Geschichte, bleiben wir heute bei der Thematik der
- 10:41Selbstwerte, sonst Leistung. Nach der Ausbildung habe ich
- 10:44einen Job angefangen und da habe ich auch geleistet.
- 10:48Da habe ich funktioniert, 10 Jahre lang in einem 3 Schichten
- 10:53Modell, 6 bis 7 Tage die Woche durchgängig.
- 10:59Ich möchte nicht jammern, es gab gutes Geld und ich habe dafür
- 11:05schulterkloffer bekommen, ich habe dafür eine Eigentumswohnung
- 11:09bekommen, die ich abbezahlen konnte.
- 11:15Ich habe auch sehr viele Möglichkeiten im Job in meinem
- 11:18Hauptjob damals bekommen. Aber was war der Preis auch hier
- 11:23mein Leben. Es sind viele Menschen gegangen,
- 11:31es sind viele Menschen natürlich auch gekommen, keine Frage, aber
- 11:35es war eben nicht die Zeit, es hatte, ich hatte überhaupt keine
- 11:38Zeit, mein Fokus war arbeiten. Komplett arbeiten, durchgängig.
- 11:43Und ja, ich habe ein positives Feedback bekommen.
- 11:51Ich habe auch wirklich viel Anerkennung bekommen,
- 11:54Möglichkeiten, ich war der jüngste Schichtarbeiter, wie
- 11:57auch immer der Preis aber war wie gesagt mein leben, ich habe
- 12:0210 Jahre lang kaum noch ein Leben gehabt, es gab sogar
- 12:07Zeiten in der Firma von. Wo einfach monatelang auch
- 12:14niemand mit mir gesprochen hat, weil ich ihm geleistet habe,
- 12:17weil ich eben diesen Erfolg hatte.
- 12:19Heute weiß ich, die Menschen haben eher Probleme mit sich
- 12:23gehabt als mit mir, aber ich möchte aufzeigen, dass Leistung
- 12:32dafür sorgt, dass wir zwar etwas ernten, aber dass wir manchmal
- 12:35auch den Preis dafür zahlen, nicht manchmal, sondern sehr
- 12:37häufig gesundheitlich. Psychisch, sozial wie auch
- 12:41immer. Und trotzdem war mein Fokus
- 12:47immer wieder mehr leisten, mehr machen, weil was die beste
- 12:53Ablenkung war, sich auf leisten und arbeiten zu konzentrieren,
- 12:57ist hervorragende, hervorragende Ablenkung.
- 13:05Ich bin auch ein. Sehr hilfsbereiter Mensch
- 13:09gewesen, empathisch, kontrolliert.
- 13:11Ich war gerne für Menschen da, egal ob in der Ausbildung, in
- 13:17der Zeit, wo ich den 10 Jahren, wo ich den Job hatte, sogar
- 13:22danach, ich bin ehrlich, sogar bis letztes Jahr vorletztes Jahr
- 13:31das Thema Dauer, Leistungen der Arbeit, das habe ich irgendwann
- 13:34mal gezwungenermaßen. Sagen wir es mal so, der Körper
- 13:37hat mir keine Wahl mehr gelassen.
- 13:39In meinen 30er Jahren verändert und das hat mich auch gerettet,
- 13:46gesundheitlich, psychisch wie auch immer.
- 13:52Und jetzt möchte man meinen, Hey, du hast es kapiert, ne
- 13:56liebe Leute, denn ich habe mich selbst ertappt seit ungefähr 2
- 14:02Jahren gibt es das Projekt Eremus Mainz.
- 14:09Und hier habe ich mich ertappt, dass ich genau in dieselbe
- 14:12Leistungsfalle trete, um meinen Wert zu sehen.
- 14:23Ich dachte mir, hey, du willst was erreichen, du willst deine
- 14:26deine Bestimmung aufrechterhalten, deine
- 14:29Bestimmung, dein Projekt, das sollen die Menschen eben sehen,
- 14:32hören, wie auch immer, dafür musst du am Anfang irgendwas
- 14:34leisten, natürlich. Aus aus dem Nichts kriegt man
- 14:38nichts geschenkt, das ist sinnig so.
- 14:43Wir wissen, am Anfang muss man ein gewisses Fundament aufbauen,
- 14:46man muss eine gewisse Leistung bringen, das Fundament aufbauen,
- 14:51damit man irgendwas bekommt, ja, aber wenn man sich in der
- 14:57Leistung verliert, ist es 2 Jahre später ist man so.
- 15:03Intensiv darin gefangen und vergleicht sich auch noch.
- 15:05Man sieht natürlich auch gewisse Punkte oder verschiebt den
- 15:08Selbstwert nicht nur von der Leistung, die man selbst bringt,
- 15:11sondern erwartet auch, dass natürlich auch die Leistung
- 15:17gesehen wird, Erwartung von Problem Nummer 1.
- 15:22Sobald ich was erwarte, ist es schwierig, sagen wir es mal so,
- 15:29wir sind auch heutzutage. In einer Welt aufgebaut, wo man
- 15:36sehr viel analysieren kann. Sagen wir es mal so, Social
- 15:42Media sind die Follower Focus Follower Likes, keine Ahnung wie
- 15:49oft es ausgespielt wird, wie viele Kommentare das gleiche
- 15:54auch beim Podcast ist dasselbe Prinzip.
- 15:58Wer kommentiert? Wie oft wird kommentiert, Wer
- 16:01gibt mir eine 5 Sterne Bewertung Pipapo was ist alles schön,
- 16:08versteht mich nicht falsch, das ist schön zu sehen, aber ich
- 16:14habe mich ertappt, dass ich mich selber runtergezogen habe in
- 16:18Momenten wo ein Real ein Beitrag nicht so ausgespielt wird wie
- 16:23gewünscht. Ein Thema, eine Podcast Folge,
- 16:28die nicht so viele Likes bekommt oder Kommentare wie gedacht wie
- 16:33gewünscht. Und ich habe mich, mein Wert,
- 16:37mein Selbstwert damit verbunden, dachte ich mir auch Scheiße, wo
- 16:42ich direkt wieder an mir zweifle und dachte mir, als ich mich
- 16:47ertappt habe, ist das dein Ernst.
- 16:51Du weißt, dass der Algorithmus, sei es hier im Podcast oder bei
- 16:54Social Media. Manchmal ein Arschloch ist.
- 16:57Entschuldigung, wenn ich so sage.
- 16:58Es ist halt so, es hat eben seine Funktion und seine
- 17:03Funktion ist es, dass man immer mehr macht.
- 17:11Dabei habe ich mir gedacht, Hey, du bekommst so viele tolle
- 17:19Feedbacks zwischendurch mal. Es muss doch nicht jeden Tag ein
- 17:23Feedback sein, es muss doch nicht bei jeder Folge keine
- 17:25Ahnung. Das Leben von jeder Person
- 17:29komplett umwandeln. Du brauchst auch keine 10000
- 17:32Follower, wofür auch? Also ganz ehrlich, ich habe
- 17:36gerade mal Instagram, weiß ich nicht 1500 follower oder so
- 17:38weiter ich bin mir gerade nicht sicher, das sind 1500 Menschen,
- 17:47stell dir einen Raum vor mit 1500 Menschen und das will ich
- 17:51natürlich machen wir uns nichts vor 10000 Follower wären schon
- 17:55cool. Aber das ist doch das Ego, was
- 17:58da spricht. Es hat doch nichts mit dem
- 17:59Selbstwert zu tun, oder? Wenn Videoviral geht, freut man
- 18:05sich natürlich, weil die Botschaft mehr Menschen
- 18:06erreicht, klar, aber es heißt nicht, dass es, wenn es mal
- 18:10andersherum ist, dass die Botschaft keinen Wert hat, nein,
- 18:14es wird die richtige Person finden, und wenn es auch ein
- 18:25Mensch ist. Wo ich was auslöse, habe ich
- 18:30schon genug getan, aber was ich damit sagen will ist, ich bin
- 18:34selbst wieder in die eigene Falle geraten.
- 18:36Das, was ich jahrelang eigentlich vermeiden wollte, das
- 18:39was ich durch meine spirituelle Spiritualität, Spiritualität,
- 18:44durch meine Persönlichkeitsentwicklung
- 18:47verhindern wollte, genau da bin ich wieder gelandet, vielleicht
- 18:53manchmal durch die Spiritualität, aber dazu kommen
- 18:55wir gleich später noch mal. Und ich habe mich auch ertappt
- 19:01zu sagen, Hey, ich bin gerne hilfsbereit, natürlich
- 19:04empathisch kontrolliert, wo ich mich wieder immer wieder von mir
- 19:09selbst distanziert habe, wo mein Wert, wo mein meine Gedanken
- 19:16nicht mehr relevant für mich war, sondern wo ich im außen war
- 19:20und was war ich innen drin, erschöpft, einsam, tatsächlich
- 19:25und. Und manchmal vielleicht eine
- 19:28leise Verachtung für mich selbst.
- 19:35Denn man kommt zu einem Punkt, wo, egal wie sehr man sich
- 19:39anstrengt, es reicht nie, nie genug Umsatz, nie genug tiefe,
- 19:49nie genug Follower, nie genug Spiritualität, nie genug ich.
- 19:56Ich dachte nur, wenn ich nur weiterwachse, wenn ich mehr
- 19:59leiste, wenn ich mich genug reflektiere, wenn ich nur hart
- 20:04genug an mir arbeite, dann werde ich irgendwann mal einen Punkt
- 20:11erreicht haben, wo ich glaube, dass meine Leistung, meinen
- 20:15wert, dass ich es wert bin, dass Menschen mir zuhören.
- 20:23Oder das lesen, was ich poste. Oder die Räucherpralinen kaufen
- 20:27oder wie auch immer. Aber weißt du auch was?
- 20:33Je mehr ich an mir arbeite oder je mehr ich an mir gearbeitet
- 20:38habe, desto mehr spaltete ich mich ab von dem, was ich
- 20:43eigentlich bin, genug ohne Beweis, ohne Rolle, ohne Maske,
- 20:50was heißt das? Ich sage nicht, dass ich nicht
- 20:52an mir weiter arbeite. Nein, nein, ich sage, man muss
- 20:59auch hier in der Spiritualität aufpassen, dass man sich in
- 21:04Sachen Schattenarbeit eine Selbstreflexion nicht in diesen
- 21:09Selbstoptimierungswahnsinn verfällt, in dieser Spirale, wo
- 21:14man einfach nie wieder rauskommt.
- 21:19Selbstreflexion, Persönlichkeitsentwicklung,
- 21:22Schattenarbeit ist etwas, was sehr, sehr wichtig ist.
- 21:25Aber es kann auch etwas sein, was uns gefangen hält, wenn wir
- 21:29nur noch den Fokus haben, uns zu verändern, zu wachsen, sehen wir
- 21:34so viele andere Sachen nicht, manchmal müssen wir einfach nur
- 21:40chillen und aufpassen, dass wir uns nicht selbst verarschen.
- 21:51Das ist halt so. Wir sind Menschen, wir können
- 21:53das sehr, sehr gut, das ist eine der höchsten Gaben, die ein
- 21:56Mensch satt Geburt hat, sich selbst zu veräppeln, denn man
- 22:02verliert sich in eine Selbstoptimierung, ohne
- 22:05weiterzugehen, ohne weiter was zu machen, so wie ich mich in
- 22:10der Ausbildung, im Job, im Business Aufbau in Leistung
- 22:15verloren habe in Zahlen und. Die uns das System aufzeigen.
- 22:26Ich habe mich auch zwischendurch mal in der Selbstoptimierung,
- 22:31nenne ich jetzt mal, wo ich das Wort hasse, wie die Pest
- 22:35verloren, wo ich mir dachte, du musst noch ein bisschen heilen,
- 22:42erst dann kannst du in die Öffentlichkeit, erst dann kannst
- 22:47du Menschen helfen, Bullshit. Ich werde nie zu 100% geheilt
- 22:51sein. Und wenn dann irgendjemand von
- 22:56sich behauptet, ich träge jetzt viele Menschen, aber keiner von
- 23:04uns wird jemals zu 100% geheilt sein, das ist einfach nicht
- 23:09möglich. Das ist aber auch okay so, das
- 23:11können wir als Kompass nutzen, aber.
- 23:22Machen wir ja mal ein bisschen weiter und ich habe, glaube ich,
- 23:28ein bisschen vergessen, was ich aufgenommen werde.
- 23:31Aber ich habe, aber ich hoffe, ich habe nicht so viele
- 23:33Grimassen gezogen, jetzt trinke ich auch noch, egal Blatt drin,
- 23:41es wird nichts rausgeschnitten, so kommen wir jetzt zum Thema,
- 23:46was uns allen bewusst ist. Die Gesellschaft lügt uns an.
- 23:54Tada, das ist allen klar. Was ist das Problem, dass wir
- 24:04diese Lüge wiederholen? In jedem Instagram Post in der
- 24:13nächsten Generation, Wir geben alles weiter.
- 24:22Auch in toxischen Positivitätsphasen.
- 24:28Du musst dich nur selbst lieben, das reicht.
- 24:29Du musst deine Werte erkennen, du musst dich selbst heilen.
- 24:36Was, wenn das nicht stimmt, was, wenn es nicht an dir liegt, dass
- 24:41du dich wertlos fühlst? Was, wenn du nicht kaputt bist,
- 24:44sondern angepasst bist du? Wir leben in einem System, das
- 24:48deinen Selbstwert angreift, weil es Kontrolle bedeutet, weil ein
- 24:55Mensch, der sich selbst erkennt, nicht manipulierbar ist, nicht
- 25:00käufliches, nicht stilles. Die Wunde des Selbstwertes ist
- 25:07keine oder kein persönliches Scheitern.
- 25:12Sie ist ein kollektives Problem. Kollektive Strategie, denn sie
- 25:18hält uns klein, beschäftigt eben im Überlebensmodus die ganze
- 25:24Zeit sogar eine Spiritualität. Du musst nichts anziehen, du
- 25:31musst dich nicht richtig ausrichten, du bist schon
- 25:33wertvoll genug, du musst dich nicht optimieren, hier muss ich
- 25:38nur sagen Selbstoptimierung und. Persönlichkeitsentwicklung sind
- 25:432 verschiedene Sachen, denn in der Optimierung sehe ich etwas,
- 25:51was Kacke an mir ist. Ich betone es extra so und
- 25:56möchte es verändern, möchte es optimieren.
- 25:59In der Persönlichkeitsentwicklung nehme
- 26:00ich jeden Schatten, alles an Licht was an mir da ist, jede
- 26:06Kante und macht daraus Gold. Und nehme es an, vor allem wie
- 26:16gesagt, du bist trotzdem wertvoll, trotz deiner Zweifel,
- 26:19trotz deines Schmerzes, deiner Unvollkommenheit oder gerade
- 26:25deswegen. Wir dürfen uns auch in der
- 26:31Spiritualität nicht verlieren, auch wenn super Marketing ich
- 26:39weiß. Auch wenn ich vieles anbiete zur
- 26:45Unterstützung. Podcast for Instagram Post
- 26:47räucherpran Linien, Workbooks wie auch immer zur
- 26:49Unterstützung, es geht nicht darum ein Bild aufzubauen, was
- 26:54nicht da ist. Es geht darum, dass jeder Mensch
- 26:58seinen Weg selbst erkennt und selbst auch geht.
- 27:09So, ich erinnere mich die letzten Monate auch an
- 27:14verschiedene Situationen, verschiedene Abende, wo ich 234
- 27:21Projekte gleichzeitig offen hatte und wo ich wirklich
- 27:30erschöpft war, ausgelaugt, nervös.
- 27:35Und trotzdem habe ich immer wieder, wenn jemand was gefragt
- 27:37hat, hey, kannst du das noch machen?
- 27:38Kannst du das übernehmen? Pipapo ja klar habe ich gesagt,
- 27:40kein Problem mache ich easy, klar mache ich ist gar kein
- 27:46Problem, wer kennt das nicht, die Frage geht an euch, wann
- 27:51habt ihr das letzte Mal gesagt ja gar kein Problem kann ich
- 27:53machen obwohl ihr bis oben hin voll seid, überhaupt keine
- 28:00Kapazität keine Kapazität habt. Innerlich schon das Gefühl der
- 28:04Verzweiflung habt, wo ihr denkt, wo zum Henker soll ich jetzt
- 28:07noch die Kraft, die Energie und die Zeit hernehmen und trotzdem
- 28:12hat man ja gesagt zu einer weiteren Verantwortung, zu mehr
- 28:17Gewicht auf den Schultern, zu einer weiteren Erwartung, warum,
- 28:24weil man denkt, wenn ich nein sage, verliere ich etwas
- 28:29Anerkennung, Respekt, Zuneigung. Mich selbst.
- 28:36Das ist eben, was ich immer wieder verstanden habe, was ich
- 28:40jetzt endgültig auch verstanden habe.
- 28:44Wirklich endgültig kapiert habe. Mein Selbstwert war komplett an
- 28:48meine Leistung gekoppelt, ich dachte, Leistung, Verbindung zu
- 28:57Menschen, Leistung, Umsatz im Shop und.
- 29:01Leistung voller Leistung, Pipapo, Leistung mein
- 29:06Spiegelbild. Ich fühle mich nur sicher, wenn
- 29:10ich gebraucht werde, ich war nur wertvoll, wenn ich liefere, nur
- 29:18existent, nur relevant, wenn ich funktioniere und natürlich habe
- 29:27ich mich selbst dabei komplett übersehen.
- 29:31Ich hab mich aufgeopfert so, dafür brauche ich keinen
- 29:35Applaus. Also dafür will ich auch keinen
- 29:37Applaus huuu da hab ich mich aufgeopfert, das ist super
- 29:39dämlich, Aufopferung ist nichts Positives, aber auch ich hab's
- 29:44gemacht für Applaus, für Harmonie, für Zugehörigkeit,
- 29:50aber ich war nicht bei mir gewesen, wieder.
- 29:57Aber gewisse Themen, gewisse Learnings muss man einfach halt
- 30:01häufiger durchleben, um sie zu verstehen.
- 30:09Wie sieht's denn bei dir aus, wo verrätst du dich selbst gerade
- 30:15um zu genügen, um dazuzugehören, vielleicht wegen der Angst,
- 30:23einsam zu sein? Bringen wir jetzt bisschen
- 30:31Gottheiten mit rein, eine Göttin, die mich begleitet, eine
- 30:40Göttin, die in diesem Podcast schon 2 folgen bekommen hat,
- 30:46eine Göttin, die ich natürlich immer wieder erwähne, weil sie
- 30:49eine sehr starke Begleiterin von mir ist.
- 30:52Göttin Hekathe, die Göttin der Übergänge, die Göttin der
- 30:58Schatten, die. Der Schwellen.
- 31:01Ich glaube nämlich, sie steht. Sie steht oft genug da, wo unser
- 31:06Selbstwert ins Wanken gerät, denn genau diese Schwellen sind
- 31:12gefährlich, nicht weil sie uns zerstören, sondern weil sie uns
- 31:18die Illusion nehmen, dass wir jemand sein müssen, um
- 31:23weitergehen zu dürfen. Hickert zeigt dir einfach die
- 31:27Tür. Sie geht nicht für dich hier
- 31:30durch. Sie sagt, Hey, du gehst so wie
- 31:34du bist. Mit zitternden Knien, mit
- 31:38offenen Wunden, aber du gehst von ab nochmal.
- 31:45Und genau das war mein größter Shift, Ich geh los, auch wenn
- 31:49ich mich noch nicht für würdig halte, ich hab mir meinen
- 31:54letzten Newsletter. Habe ich über Mr. Und Mrs.
- 31:57Ashlon gesprochen. Die Stimmen in unserem Kopf, die
- 32:00sagen, du bist noch nicht würdig genug, du musst mehr leisten,
- 32:05sonst bist du es nicht wert und so weiter und sofort tolle
- 32:11Begleiter, Mrs. Und Mr. Ashlon, aber die gehören auch zu uns,
- 32:15die sind unser Kompass. Ich habe kapiert, dass ich mich.
- 32:25Sichtbar mache auch, wenn die Angst noch in mir tobt.
- 32:30Und das ist so auch, auch wenn ich schon häufiger Vorträge
- 32:36gehalten habe von Menschen, sei es online, sei es offline, sei
- 32:39es Instagram, lives gemacht habe, den Podcast hier aufnehme
- 32:44auch ich habe zwischendurch mal die Angst vor der Sichtbarkeit,
- 32:48natürlich. Denn 1 müssen wir uns merken,
- 32:57der Selbstwert entsteht nicht im Denken, nicht im Heilen, sondern
- 33:00im Tun, im sein, im trotzdem und auch hier.
- 33:06Es gibt einen Unterschied zwischen Leisten über die
- 33:10Grenzen hinaus leisten, aufopfernd etwas leisten und
- 33:16etwas tun. Ja, ich merke bei der Folge,
- 33:30dass immer wieder so emotionale Wellen hochkommen, natürlich zum
- 33:37Teil davon, dass ich meine Vergangenheit aufzeige und euch
- 33:43erzähle. Dabei kommen natürlich auch
- 33:45einige Themen, die mich wieder berühren, natürlich, aber ich
- 33:50merke auch, dass. Einige von euch, gerade auch
- 33:55sehr stark mit Emotionen zu kämpfen haben und das ist okay
- 33:59drückt es bitte nicht runter, wenn es wenn die Podcast Folge
- 34:04etwas in euch auslöst, dann schaut es euch an.
- 34:08Die Wunde des Selbstwertes ist eine sehr, sehr präsente Wunde
- 34:13heutzutage, umso wichtiger ist es, dass wir uns das anschauen.
- 34:24Und aus dem Grund habe ich euch eine kleine Übung mitgebracht.
- 34:28Ein kleines Ritual, denn warum heißt es Black Mirror Diaries?
- 34:37Weil es wichtig ist, dass wir uns im Spiegel anschauen,
- 34:42anschauen können, also jetzt. Liebe und lieber Wanderer, jetzt
- 34:56kommt ein Moment, jetzt kommt dein Moment, mach dich frei,
- 35:01atme durch, mach dich frei vor Ablenkung von Abläufen, von
- 35:06Ausreden, stell dich vor einen Spiegel, nicht symbolisch,
- 35:11sondern jetzt erzähl mir nicht, dass es nirgendwo einen Spiegel
- 35:15gibt, ist egal, wo du gerade bist, es gibt immer einen
- 35:17Spiegel. Bist du zu Hause?
- 35:19Wirst du den Spiegel finden, bist du im Auto.
- 35:21Nutze die nächste Rotphase und gucke in den Rückspiegel, gucke
- 35:25die selbst an, bist du auf der Arbeit, gehe aufs Klo, keine
- 35:30Ausreden, bitte gehe aufs Klo, such dir einen Spiegel, schau
- 35:39dir in die Augen und halte bitte den Blick, halte den Blick und
- 35:47jetzt sagt laut. Auch wenn's vielleicht komisch
- 35:51ist, auch wenn deine Stimme vielleicht zittert.
- 35:54Warum bin ich so wertvoll? Nicht als Frage, die eine
- 36:01Antwort will, sondern als Infragestellung in deiner alten
- 36:05Geschichte. Sag es noch mal langsam.
- 36:12Warum bin ich so wertvoll? Warum bin ich so wertvoll?
- 36:20Spüre, was in dir passiert, wenn du es wiederholst, nicht im
- 36:26Kopf, sondern im Körper. Beobachte deinen Körper, wenn du
- 36:33es wiederholst, wo fühlst du was, was fühlst du, ist es
- 36:39vielleicht Widerstand, ist es vielleicht Wut oder vielleicht
- 36:43Scham? Gut.
- 36:47Denn genau dort sitzt sie, die Wunde.
- 36:51Und genau da beginnt die Heilung.
- 36:57Ich weiß, es fällt uns schwer, sei es uns so lange im Spiegel
- 37:02zu betrachten, sei es zu fragen, warum wir so wertvoll sind, aber
- 37:12mach das bitte. Vielleicht die nächsten 7 Tage
- 37:14lang jeden Tag, vielleicht die nächsten 14 Tage lang.
- 37:17Mach es jeden Tag bis zu deinem Lebensende, aber mach es die
- 37:21nächsten Tage regelmäßig jeden Tag.
- 37:26Sei gnadenlos ehrlich mit dir, schreib gerne auf, was du
- 37:32fühlst, wo du es fühlst, nicht was du denken sollst, schreib es
- 37:38auf und lies es dir selber wieder vor im Nachgang.
- 37:44So holst du dich zurück Stück für Stück und vielleicht
- 37:53brauchst du keine neue Affirmation.
- 37:55Vielleicht brauchst du keine neue Methode, vielleicht
- 37:57brauchst du einfach nur dich ungefiltert und verstellt
- 38:01Unverhandelbar die Wunde des Selbstwertes ist brutal.
- 38:08Ich weiß, aber sie ist auch heilig.
- 38:15Weil sie dich zu dir führt, nicht zu der Version, die
- 38:18perfekt ist. Um Gottes Willen.
- 38:20Perfektion ist ein anderes Thema.
- 38:22Kommen wir zum anderen Mal, sondern zu der Version, die
- 38:26endlich aufhört, sich selbst zu verlassen.
- 38:33Und wenn du heute nur 1 mitnimmst, dann bitte genau das.
- 38:37Du warst nie zu wenig, du warst nie zu viel.
- 38:42Du hast einfach nur verdammt normal damit beschäftigt,
- 38:44anderen zu gefallen. Und jetzt wird es Zeit, wieder
- 38:51dir selbst zu gehören. Keine Flucht, kein Entglügen und
- 38:57vor allem keine Kompromisse mehr mit deinem eigenen Wert.
- 39:06Hui, so meine Lieben. Das war die 1.
- 39:12Folge von dem Black Mirror Diaries.
- 39:19Was soll ich sagen, ich hoffe sie hat sie euch gefallen.
- 39:24Ich hoffe sie hat etwas ausgelöst.
- 39:27In genau 7 Tagen kommt die nächste Folge, da geht's um
- 39:32Beltain und ansonsten wünsche ich euch einen bezaubernden Tag
- 39:38bis zum nächsten Mal. Euer GEO.